| Geburtsdatum | 29.08.1973 |
|---|---|
| Alter | 53 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | England |
Thomas Tuchel [Trainer]
15.05.2015 - 14:23 Uhr
29.05.2017 - 02:31 Uhr
Mein (voraussichtlich) abschließendes Fazit zu Tuchel:
Er hat es geschafft, nach 5 Jahren ENDLICH mal wieder einen Titel nach Dortmund zu holen. Noch dazu hat er seine Ziele in der Liga und EL/CL erreicht. Die Ergebnisse haben unterm Strich gestimmt und das ist die Hauptsache. Ich bin daher ziemlich zufrieden mit ihm und hätte auch nichts dagegen, wenn er unser Trainer bleiben würde. Wird er aber wohl nicht.
Jetzt das große ABER: Ich halte Tuchel nicht für unersetzbar. Er hat hier kein Wunderdinge geleistet - das ist jedenfalls meine Meinung. Wenn ich nach 2 Jahren seine Arbeit bewerten müsste, würde ich sagen: Er hat eine ziemlich gute Arbeit gemacht. Nicht mehr und nicht weniger. Denn unterm Strich haben und hatten wir in der Bundesliga den mit Abstand zweitbesten Kader hinter den Bayern. Daher wäre es illusorisch, von ihm die Meisterschaft zu erwarten. Aber Platz 2 oder 3 sollte absolut im Rahmen des möglichen sein. Auch nach unseren 3 Abgängen im vergangenen Sommer. Das hat er geschafft. Im ersten Jahr glanzvoll, im zweiten Jahr mit Hängen und Würgen.
Unterm Strich kann man ihm dann so einige (kleinere und größere) Erfolge zuschreiben: 2 mal die direkte CL Qualifikation, einen Pokalsieg, das eindrucksvolle Integrieren von Dembele, Weigl oder Pulisic. Sein Händchen bei Miki.
Aber auch bei Tuchel war nicht alles Gold, was glänzte. Und genau das ist für mich der Grund, weshalb ich ihn nicht für unersetzbar halte: Die Defensive. Unsere Stabilität. Kontinuität. Eine absolute Katastrophe. Ich kann es derzeit nicht anders beschreiben. Mir juckt es seit Monaten unter den Fingernägeln, mir endlich mal den Frust von der Seele zu schreiben. JA, ich bin zufrieden mit der Saison und JA ich freue mich über den Titel. Aber ich vergesse nicht, wie einige Siege (und Niederlagen) zustande kamen. Ich denke an die Schmach in München, an die Spiele gegen Ingolstadt, Warschau oder Bremen. Zuletzt an das Pokalfinale. Oder auch an unseren Weg dahin, als wir gegen Union, Hertha und in München mehr Glück als Verstand hatten. Es wäre auch absolut nicht unverdient gewesen, wenn wir bereits in der 2. Runde gegen Union ausscheiden.
Ich habe bis heute nicht verstanden, wieso wir IMMER wieder aufs Neue ins offene Messer gelaufen sind. Selbst, wenn wir in Führung gingen. Es fehlte mir so oft jegliche Spielkontrolle bzw. die Kontinuität. Mal hatten wir das Spiel über 60 Minuten im Griff. Dann brechen wir plötzlich komplett ein und stellen uns an wie die dümmste Schülermannschaft. Siehe auch auf Schalke oder in Liverpool. Umbruch schön und gut. Aber diese Spiele gab es eben auch bereits in der Vor-Saison. Vielleicht habe ich auch einfach nur keine Ahnung vom Fußball. Aber ich hätte mir gewünscht, dass er diese Defensivschwäche irgendwann mal so einigermaßen in den Griff bekommt. Stattdessen standen wir auch zuletzt im Pokalfinale immer wieder so unfassbar hoch, dass bereits ein kleiner Fehler ausgereicht hat, dass uns der Gegner überrennt. Und das trotz Führung. Und genau dieses Pokalfinale war für mich wiedermal das Spiegelbild dieser und stellenweise auch der vorherigen Saison. Vorne Hui - hinten Pfui.
Tuchel darf man für die positiven Dinge feiern, aber für die negativen Dinge auch kritisieren. Trotz seinem wahrscheinlichen Abgang blicke ich daher optimistisch in die Zukunft, weil ich weiß, dass es genügend Ansätze für Verbesserungen gibt. Ansätze, die ein anderer Trainer (z.B. Favre) evtl. besser und schneller lösen KÖNNEN als Tuchel.
Trotzdem sage ich hier schonmal: Danke für alles!
Er hat es geschafft, nach 5 Jahren ENDLICH mal wieder einen Titel nach Dortmund zu holen. Noch dazu hat er seine Ziele in der Liga und EL/CL erreicht. Die Ergebnisse haben unterm Strich gestimmt und das ist die Hauptsache. Ich bin daher ziemlich zufrieden mit ihm und hätte auch nichts dagegen, wenn er unser Trainer bleiben würde. Wird er aber wohl nicht.
Jetzt das große ABER: Ich halte Tuchel nicht für unersetzbar. Er hat hier kein Wunderdinge geleistet - das ist jedenfalls meine Meinung. Wenn ich nach 2 Jahren seine Arbeit bewerten müsste, würde ich sagen: Er hat eine ziemlich gute Arbeit gemacht. Nicht mehr und nicht weniger. Denn unterm Strich haben und hatten wir in der Bundesliga den mit Abstand zweitbesten Kader hinter den Bayern. Daher wäre es illusorisch, von ihm die Meisterschaft zu erwarten. Aber Platz 2 oder 3 sollte absolut im Rahmen des möglichen sein. Auch nach unseren 3 Abgängen im vergangenen Sommer. Das hat er geschafft. Im ersten Jahr glanzvoll, im zweiten Jahr mit Hängen und Würgen.
Unterm Strich kann man ihm dann so einige (kleinere und größere) Erfolge zuschreiben: 2 mal die direkte CL Qualifikation, einen Pokalsieg, das eindrucksvolle Integrieren von Dembele, Weigl oder Pulisic. Sein Händchen bei Miki.
Aber auch bei Tuchel war nicht alles Gold, was glänzte. Und genau das ist für mich der Grund, weshalb ich ihn nicht für unersetzbar halte: Die Defensive. Unsere Stabilität. Kontinuität. Eine absolute Katastrophe. Ich kann es derzeit nicht anders beschreiben. Mir juckt es seit Monaten unter den Fingernägeln, mir endlich mal den Frust von der Seele zu schreiben. JA, ich bin zufrieden mit der Saison und JA ich freue mich über den Titel. Aber ich vergesse nicht, wie einige Siege (und Niederlagen) zustande kamen. Ich denke an die Schmach in München, an die Spiele gegen Ingolstadt, Warschau oder Bremen. Zuletzt an das Pokalfinale. Oder auch an unseren Weg dahin, als wir gegen Union, Hertha und in München mehr Glück als Verstand hatten. Es wäre auch absolut nicht unverdient gewesen, wenn wir bereits in der 2. Runde gegen Union ausscheiden.
Ich habe bis heute nicht verstanden, wieso wir IMMER wieder aufs Neue ins offene Messer gelaufen sind. Selbst, wenn wir in Führung gingen. Es fehlte mir so oft jegliche Spielkontrolle bzw. die Kontinuität. Mal hatten wir das Spiel über 60 Minuten im Griff. Dann brechen wir plötzlich komplett ein und stellen uns an wie die dümmste Schülermannschaft. Siehe auch auf Schalke oder in Liverpool. Umbruch schön und gut. Aber diese Spiele gab es eben auch bereits in der Vor-Saison. Vielleicht habe ich auch einfach nur keine Ahnung vom Fußball. Aber ich hätte mir gewünscht, dass er diese Defensivschwäche irgendwann mal so einigermaßen in den Griff bekommt. Stattdessen standen wir auch zuletzt im Pokalfinale immer wieder so unfassbar hoch, dass bereits ein kleiner Fehler ausgereicht hat, dass uns der Gegner überrennt. Und das trotz Führung. Und genau dieses Pokalfinale war für mich wiedermal das Spiegelbild dieser und stellenweise auch der vorherigen Saison. Vorne Hui - hinten Pfui.
Tuchel darf man für die positiven Dinge feiern, aber für die negativen Dinge auch kritisieren. Trotz seinem wahrscheinlichen Abgang blicke ich daher optimistisch in die Zukunft, weil ich weiß, dass es genügend Ansätze für Verbesserungen gibt. Ansätze, die ein anderer Trainer (z.B. Favre) evtl. besser und schneller lösen KÖNNEN als Tuchel.
Trotzdem sage ich hier schonmal: Danke für alles!
29.05.2017 - 02:53 Uhr
Zitat von mannibender_93
Ich zitiere einfach mal den werten Kollegen aus dem benachbarten Forum:
Zitat von bvb_since_98
bild hat infos über die abfindung. hat jemand zugriff?
http://www.bild.de/bild-plus/sport/fussball/borussia-dortmund/scheidungs-party-am-borsigplatz-51942910,view=conversionToLogin.bild.html
bild hat infos über die abfindung. hat jemand zugriff?
http://www.bild.de/bild-plus/sport/fussball/borussia-dortmund/scheidungs-party-am-borsigplatz-51942910,view=conversionToLogin.bild.html
Ich zitiere einfach mal den werten Kollegen aus dem benachbarten Forum:
Zitat von cymatt
Bild Plus:
Nach BILD-Informationen wird es Anfang dieser Woche zu einem Treffen zwischen Trainer und den Bossen kommen. Das Ergebnis ahnt Tuchel schon: „Ich habe einen Vertrag und möchte den erfüllen. Aber natürlich möchte ich nicht naiv erscheinen, und natürlich scheint es, als wären die Gespräche ergebnisoffen – mindestens ergebnisoffen.“
Die Trennung von Tuchel und seinem Trainer-Team soll nach BILD-Informationen vertraglich geregelte 2,9 Mio Euro Abfindung kosten.
Dafür erwarten sie, dass der Trainer nicht nachtritt. Ob Tuchel dabei mitspielt, ist nach den nicht enden wollenden Querelen der vergangenen Wochen offen.
Bild Plus:
Nach BILD-Informationen wird es Anfang dieser Woche zu einem Treffen zwischen Trainer und den Bossen kommen. Das Ergebnis ahnt Tuchel schon: „Ich habe einen Vertrag und möchte den erfüllen. Aber natürlich möchte ich nicht naiv erscheinen, und natürlich scheint es, als wären die Gespräche ergebnisoffen – mindestens ergebnisoffen.“
Die Trennung von Tuchel und seinem Trainer-Team soll nach BILD-Informationen vertraglich geregelte 2,9 Mio Euro Abfindung kosten.
Dafür erwarten sie, dass der Trainer nicht nachtritt. Ob Tuchel dabei mitspielt, ist nach den nicht enden wollenden Querelen der vergangenen Wochen offen.
Ich finde es schon wieder zum kotzen, dass die Bild schon wieder alles wissen will. Wer ist der Maulwurf, der ständig die Presse füttert?
Was bedeutet "Die Trennung von Tuchel und seinem Trainer-Team". Dieser Halbsatz ist zweideutig.
Tuchel wird nicht nachtreten. Wenn er merkt, dass die Gespräche keinen Sinn mehr ergeben, wird auch er das Thema schnell abhacken und sich von den provinziellen Vorstellungen des Vereins schnell verabschieden wollen. Den Rest lässt er seinen Anwalt machen. An seiner Stelle würde ich erst mal drei Monate Urlaub machen. Dabei kann er sich in Ruhe überlegen, was aus seiner Sicht alles falsch gelaufen ist. Würde mich nicht wundern, wenn er danach ein noch besserer Trainer wird.
29.05.2017 - 03:03 Uhr
Zitat von -DU59-
Die Außendarstellung des BVB hat schon "Herne-West"-Züge... (sorry hierfür)
Warum in Gottes Namen kann der Verein nicht eine seriöse, ruhige Trennung (wenn sie schon unausweichlich scheint) vom Trainer vollziehen.
Warum macht Watzke die Differenzen mit dem Trainer öffentlich?
Warum macht Schmelzer gerade jetzt nach dem Pokalerfolg diese Aussage?
Borussia zeichnet sich dadurch aus, alles intern zu besprechen (O-Ton Wattzke), Warum ist man jetzt davon abgewichen?
Das kann ja nur daraus resultieren, weil man einen (!) Schuldigen aufbauen will, um das eigene Verhalten "reinzuwaschen". Ein anderer Grund fällt mir beim besten Willen nicht ein ..... aber vielleicht hat ja hier eine Erklärung dafür.
Es reicht mir aber nicht aus, der darf das,weil er der Chef oder der Kapitän ist. (auch dann muss man die Differenzen nicht medienwirksam kommunizieren...)
Die Außendarstellung des BVB hat schon "Herne-West"-Züge... (sorry hierfür)
Warum in Gottes Namen kann der Verein nicht eine seriöse, ruhige Trennung (wenn sie schon unausweichlich scheint) vom Trainer vollziehen.
Warum macht Watzke die Differenzen mit dem Trainer öffentlich?
Warum macht Schmelzer gerade jetzt nach dem Pokalerfolg diese Aussage?
Borussia zeichnet sich dadurch aus, alles intern zu besprechen (O-Ton Wattzke), Warum ist man jetzt davon abgewichen?
Das kann ja nur daraus resultieren, weil man einen (!) Schuldigen aufbauen will, um das eigene Verhalten "reinzuwaschen". Ein anderer Grund fällt mir beim besten Willen nicht ein ..... aber vielleicht hat ja hier eine Erklärung dafür.
Es reicht mir aber nicht aus, der darf das,weil er der Chef oder der Kapitän ist. (auch dann muss man die Differenzen nicht medienwirksam kommunizieren...)
Ich hab auf deinen letzten langen Beitrag ausführlich geantwortet und dir viele Erklärungen gegeben. Meinetwegen kannst du mir in allen Punkten widersprechen. Aber wenn du das einfach ignorierst und eine Seite später deine Thesen einfach wiederholst, dann wundert es mich nicht, dass du keine Erklärungen findest
29.05.2017 - 03:20 Uhr
Zitat von Bumbewassazong
Mein (voraussichtlich) abschließendes Fazit zu Tuchel:
Er hat es geschafft, nach 5 Jahren ENDLICH mal wieder einen Titel nach Dortmund zu holen. Noch dazu hat er seine Ziele in der Liga und EL/CL erreicht. Die Ergebnisse haben unterm Strich gestimmt und das ist die Hauptsache. Ich bin daher ziemlich zufrieden mit ihm und hätte auch nichts dagegen, wenn er unser Trainer bleiben würde. Wird er aber wohl nicht.
Jetzt das große ABER: Ich halte Tuchel nicht für unersetzbar. Er hat hier kein Wunderdinge geleistet - das ist jedenfalls meine Meinung. Wenn ich nach 2 Jahren seine Arbeit bewerten müsste, würde ich sagen: Er hat eine ziemlich gute Arbeit gemacht. Nicht mehr und nicht weniger. Denn unterm Strich haben und hatten wir in der Bundesliga den mit Abstand zweitbesten Kader hinter den Bayern. Daher wäre es illusorisch, von ihm die Meisterschaft zu erwarten. Aber Platz 2 oder 3 sollte absolut im Rahmen des möglichen sein. Auch nach unseren 3 Abgängen im vergangenen Sommer. Das hat er geschafft. Im ersten Jahr glanzvoll, im zweiten Jahr mit Hängen und Würgen.
Unterm Strich kann man ihm dann so einige (kleinere und größere) Erfolge zuschreiben: 2 mal die direkte CL Qualifikation, einen Pokalsieg, das eindrucksvolle Integrieren von Dembele, Weigl oder Pulisic. Sein Händchen bei Miki.
Aber auch bei Tuchel war nicht alles Gold, was glänzte. Und genau das ist für mich der Grund, weshalb ich ihn nicht für unersetzbar halte: Die Defensive. Unsere Stabilität. Kontinuität. Eine absolute Katastrophe. Ich kann es derzeit nicht anders beschreiben. Mir juckt es seit Monaten unter den Fingernägeln, mir endlich mal den Frust von der Seele zu schreiben. JA, ich bin zufrieden mit der Saison und JA ich freue mich über den Titel. Aber ich vergesse nicht, wie einige Siege (und Niederlagen) zustande kamen. Ich denke an die Schmach in München, an die Spiele gegen Ingolstadt, Warschau oder Bremen. Zuletzt an das Pokalfinale. Oder auch an unseren Weg dahin, als wir gegen Union, Hertha und in München mehr Glück als Verstand hatten. Es wäre auch absolut nicht unverdient gewesen, wenn wir bereits in der 2. Runde gegen Union ausscheiden.
Ich habe bis heute nicht verstanden, wieso wir IMMER wieder aufs Neue ins offene Messer gelaufen sind. Selbst, wenn wir in Führung gingen. Es fehlte mir so oft jegliche Spielkontrolle bzw. die Kontinuität. Mal hatten wir das Spiel über 60 Minuten im Griff. Dann brechen wir plötzlich komplett ein und stellen uns an wie die dümmste Schülermannschaft. Siehe auch auf Schalke oder in Liverpool. Umbruch schön und gut. Aber diese Spiele gab es eben auch bereits in der Vor-Saison. Vielleicht habe ich auch einfach nur keine Ahnung vom Fußball. Aber ich hätte mir gewünscht, dass er diese Defensivschwäche irgendwann mal so einigermaßen in den Griff bekommt. Stattdessen standen wir auch zuletzt im Pokalfinale immer wieder so unfassbar hoch, dass bereits ein kleiner Fehler ausgereicht hat, dass uns der Gegner überrennt. Und das trotz Führung. Und genau dieses Pokalfinale war für mich wiedermal das Spiegelbild dieser und stellenweise auch der vorherigen Saison. Vorne Hui - hinten Pfui.
Tuchel darf man für die positiven Dinge feiern, aber für die negativen Dinge auch kritisieren. Trotz seinem wahrscheinlichen Abgang blicke ich daher optimistisch in die Zukunft, weil ich weiß, dass es genügend Ansätze für Verbesserungen gibt. Ansätze, die ein anderer Trainer (z.B. Favre) evtl. besser und schneller lösen KÖNNEN als Tuchel.
Trotzdem sage ich hier schonmal: Danke für alles!
Mein (voraussichtlich) abschließendes Fazit zu Tuchel:
Er hat es geschafft, nach 5 Jahren ENDLICH mal wieder einen Titel nach Dortmund zu holen. Noch dazu hat er seine Ziele in der Liga und EL/CL erreicht. Die Ergebnisse haben unterm Strich gestimmt und das ist die Hauptsache. Ich bin daher ziemlich zufrieden mit ihm und hätte auch nichts dagegen, wenn er unser Trainer bleiben würde. Wird er aber wohl nicht.
Jetzt das große ABER: Ich halte Tuchel nicht für unersetzbar. Er hat hier kein Wunderdinge geleistet - das ist jedenfalls meine Meinung. Wenn ich nach 2 Jahren seine Arbeit bewerten müsste, würde ich sagen: Er hat eine ziemlich gute Arbeit gemacht. Nicht mehr und nicht weniger. Denn unterm Strich haben und hatten wir in der Bundesliga den mit Abstand zweitbesten Kader hinter den Bayern. Daher wäre es illusorisch, von ihm die Meisterschaft zu erwarten. Aber Platz 2 oder 3 sollte absolut im Rahmen des möglichen sein. Auch nach unseren 3 Abgängen im vergangenen Sommer. Das hat er geschafft. Im ersten Jahr glanzvoll, im zweiten Jahr mit Hängen und Würgen.
Unterm Strich kann man ihm dann so einige (kleinere und größere) Erfolge zuschreiben: 2 mal die direkte CL Qualifikation, einen Pokalsieg, das eindrucksvolle Integrieren von Dembele, Weigl oder Pulisic. Sein Händchen bei Miki.
Aber auch bei Tuchel war nicht alles Gold, was glänzte. Und genau das ist für mich der Grund, weshalb ich ihn nicht für unersetzbar halte: Die Defensive. Unsere Stabilität. Kontinuität. Eine absolute Katastrophe. Ich kann es derzeit nicht anders beschreiben. Mir juckt es seit Monaten unter den Fingernägeln, mir endlich mal den Frust von der Seele zu schreiben. JA, ich bin zufrieden mit der Saison und JA ich freue mich über den Titel. Aber ich vergesse nicht, wie einige Siege (und Niederlagen) zustande kamen. Ich denke an die Schmach in München, an die Spiele gegen Ingolstadt, Warschau oder Bremen. Zuletzt an das Pokalfinale. Oder auch an unseren Weg dahin, als wir gegen Union, Hertha und in München mehr Glück als Verstand hatten. Es wäre auch absolut nicht unverdient gewesen, wenn wir bereits in der 2. Runde gegen Union ausscheiden.
Ich habe bis heute nicht verstanden, wieso wir IMMER wieder aufs Neue ins offene Messer gelaufen sind. Selbst, wenn wir in Führung gingen. Es fehlte mir so oft jegliche Spielkontrolle bzw. die Kontinuität. Mal hatten wir das Spiel über 60 Minuten im Griff. Dann brechen wir plötzlich komplett ein und stellen uns an wie die dümmste Schülermannschaft. Siehe auch auf Schalke oder in Liverpool. Umbruch schön und gut. Aber diese Spiele gab es eben auch bereits in der Vor-Saison. Vielleicht habe ich auch einfach nur keine Ahnung vom Fußball. Aber ich hätte mir gewünscht, dass er diese Defensivschwäche irgendwann mal so einigermaßen in den Griff bekommt. Stattdessen standen wir auch zuletzt im Pokalfinale immer wieder so unfassbar hoch, dass bereits ein kleiner Fehler ausgereicht hat, dass uns der Gegner überrennt. Und das trotz Führung. Und genau dieses Pokalfinale war für mich wiedermal das Spiegelbild dieser und stellenweise auch der vorherigen Saison. Vorne Hui - hinten Pfui.
Tuchel darf man für die positiven Dinge feiern, aber für die negativen Dinge auch kritisieren. Trotz seinem wahrscheinlichen Abgang blicke ich daher optimistisch in die Zukunft, weil ich weiß, dass es genügend Ansätze für Verbesserungen gibt. Ansätze, die ein anderer Trainer (z.B. Favre) evtl. besser und schneller lösen KÖNNEN als Tuchel.
Trotzdem sage ich hier schonmal: Danke für alles!
Bin da komplett deiner Meinung. Diese unkostanz und die teilweise großen Einbrüche im Spiel sind fast nicht erklärbar, da gerade diese besagten Einbrüche konstant sind...
Sicher sind wir keine Trainer aber es gibt trotzdem viele Aspekte die rätsel aufgeben.
Für mich als fan sieht es oft so aus, das durch das permanente übercoachen ( taktikwechsel, 3er/4er/5er kette ) hier gar keine richtige konstanz und somit Sicherheit aufkommen kann.
Oft liest man die Aufstellung und rätselt dann wer wie wo spielt.
Das tuchel sehr auf seinen weg bedacht ist und seltenst kompromissbereit kommt dann noch auf anderer ebene dazu.
Watzke und zorc können dies nicht gut finden, bzw tolerieren, denn sie haben nicht nur den kurzen sportlichen erfolg vor augen sondern die ausrichtung des vereins. Das unser oberscout zb nicht mit dem trainer zusammen arbeitet ist ein unding anhand des erfolges von mislintat.
Der anschlag und die diskussionen darum herum sind nochmal separat zu beleuchten.
Letztlich ists genauso wie du gesagt hast- sportlicher erfolg ja, aber auch nicht unersetzbar, da viele andere dinge eben auch wichtig sind und im argen liegen.
Aki denkt nachhaltig, ein trainer eben ggf leider nur bis zum ende seiner vertragslaufzeit . Daher ist ein trainerwechsel nachvollziehbar.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Muschelschrubber12 am 29.05.2017 um 03:22 Uhr bearbeitet
29.05.2017 - 06:56 Uhr
Zitat von QuickBen
Miki hat bereits in der letzten Rückrunde unter Klopp sehr gut performed. Und wenig überraschend dann mit nur kurzer Vorbereitung in der Quali gleich weiter. Das war sicherlich nicht Tuchels alleiniger Verdienst.
Der Artikel ändert übrigens einiges. Wenn schon Anfang 2015 Raiola darauf hingedeutet hat, dass ein Wechsel angestrebt wird und Mkhitaryan im Sommer nicht verlängert, dann muss man seine Abgang vorbereiten. Das muss auch der Trainer tun, in dem er einen Nachfolger hochzieht. (Gilt im übrigen auch für die Gündogan Position). Haken dran bei Schürrle ist etwas schwierig bei einem Rekordtransfer für eine Position, die er überhaupt nicht besetzen kann. Immobile hat vielleicht schlecht ausgesehen, dennoch konnte er primär als Stürmer eingesetzt werden und gleichzeitig hatte man mit Aubameyang auch bereits vorgesorgt und sich doppelt abgesichtert.
Auf der Achterposition das selbe Spiel: Auf Dahoud zu drängen reicht nicht. Selbst wenn man ihn bekommt, plant man damit nur bis zum Sommer bis Gündogan geht. Dann steht man wieder vor dem selben Problem, wenn man mit zwei Achtern spielt. Und was macht man dann?
Das eigentliche Problem mit Tuchel ist, dass sich unsere Spielkultur nicht weiterentwickelt hat seit dieser Saison. Man kann ja sagen: Wir haben riesen Probleme mit dem Abgang der drei Spieler, darum spielen wir um September scheiße und im Mai dann deutlich besser. Seh ich aber nicht. Gerade die Spielkultur im Zentrum hat im letzten Jahr unter Tuchel eher ab als zugenommen. Und das bei einem Trainer mit Ballbesitzfokus. Dafür haben wir ein riesen Defensivproblem. Von den letzten zehn Spielen haben wir nur einmal zu Null gespielt. Das war das 0:0 gegen Köln. Das ist keine Mannschaft die jemals um die CL mitspielt- höchstens wenn sie gerade extrem schlecht gecoached wird. Das System ist hochgradig instabil und wirft dafür zu wenig ab.
Die Befürchtung ist bei mir durchaus da, dass Tuchels erste Saison ein Strohfeuer war, dass die Reste von Klopps exzellenter Kaderzusammenstellung verbrannt hat- Mkhytarian, Hummels, Gündogan. Diese Saison verlässt uns ein weiteres Klopprelikt in Form von Aubameyang (über 30 Treffer diese Saison). Die Spieler die bei Tuchel RICHTIG gezündet haben, sind Dembele und Weigl - mit Abstrichen Pulisic. Alle drei 21 oder jünger. Und alle drei sicherlich nicht mit der Annahme verpflichtet, dass sie die Leistung in dieser Form sofort bringen können- ein Spiel ohne Netz und doppelten Boden.
Zitat von Trueffelnase
zu 100% hat er den Kader sicher nicht gegen Tuchels Willen zusammengestellt. Dass Tuchel jedoch Zweifel hatte mit diesem Kader die ausgegebenen Ziele zu erreichen, ist mehrfach geäußert wurden. Schürrle war bislang ein Schuss in den Ofen mit Ansage... das war Immobile aber auch. Passiert, Haken dran.
Alle, wirklich alle waren damals davon überrascht, dass Micki geht. Daran kann jetzt auch ein Artikel nichts ändern. Außerdem verstehe ich nicht, was Du Tuchel nun vorwerfen willst. Im Übrigen hat er den Spieler zu diesen Höchstleistungen gebracht.... Wie Micki unter Klopp "performte" habe ich nicht vergessen...
Zitat von QuickBen
jetzt du doch bitte nicht so als würde zorc den kader gegen den willen des trainers und alleine zusammenstellen. wie ist denn dann sowas wie schürrle möglich? das ist der toptransfer der vereinsgeschichte was kosten angeht. schön dass tuchel dahoud wollte, der war aber nicht erhältlich. Dann muss man entweder eine interne Lösung finden oder wo anders schauen. Wenn Tuchel Weigl als Gündoganersatz oder Nachfolger eingeplant hat, dann hat er seinen Job verfehlt. Weigl geht komplett die Dynamik zwischen den Strafräumen ab.
bezüglich mkhitaryan: Anfang 2015: http://www.bild.de/sport/fussball/henrikh-mkhitaryan/plant-die-flucht-39620966.bild.html (quelle ignorieren, da ist ein raiola zitat im artikel)
Zitat von Trueffelnase
Und wo äußerten sich jetzt Sokratis, Pische und Reus negativ? Ich kann mir auch vorstellen, dass diese Spieler mit Hilfe der GF einen Machtzuwachs erwarten und diesen auch in Zukunft verteidigen. Dann haben wir bald Verhältnisse wie beim FC Chelsea. Da wurde die Mannschaft lange Zeit vom Mannschaftsrat und nicht vom Trainer geführt. Wäre das gut? Und liegt das wirklich am Trainer?
Micki hat deutliche Signale gesandt?
Weigl?
Götze? Aber stimmt, Tuchel wollte Götze gar nicht. Ich meine er wollte Dahoud.
Vielleicht war er mit Ramos damals zufrieden. Warum hat unsere GF gegen seinen Willen Ramos verkauft? ....frage ich jetzt mal zurück.
Ja Schürrle war bislang keine gute Idee. Aber warum machst Du Tuchel für all diese Transfers verantwortlich?!? Ich glaube, dass er vieles an den Transfers auch nicht gut fand. Zudem vergisst Du die wahnsinnig tolle Entwicklung von C.Pulisic. Die Kaderzusammenstellung ist grundsätzlich Susis Ding.
Die Mannschaft wurde stark verjüngt und hat heute die vielleicht beste Perspektive aller Bundesligateams mit einem Flügelduo bestehend aus Pulisic und Dembele.. Dem besten zukünftigem DM, dem vielleicht talentiertestem LV... Wenn Auba noch eine Saison bleibt spielt man um die Meisterschaft mit. Diese Mannschaft besitzt das Potential in 3 Jahren um die CL zu spielen. Ich weiß nicht, was Dir fehlt. Andere Teams verschwinden nach solchen Umbrüchen in der Versenkung. Bei Kloppos Team reichte mit Lewandowski ein Abgang.
Zitat von QuickBen
Aber da fällt doch deine ganze Argumentation auseinander. Reus, Schmelle, Pische und Socke spielen. ALLE. Und auch wenn es einige nicht wahrhaben wollen: Das sind alle Stützen der Mannschaft, die nicht einfach ausgetauscht werden können. Das ist die tatsächliche hierarchische Spitze innerhalb der Mannschaft. Und alle diese Spieler kommen mit Tuchel nicht klar.
Zitat von Trueffelnase
ja das HF wurde mit Glück gewonnen. Was mich trotzdem irritiert ist eine gewisse Vergesslichkeit verbunden mit einem Unwillen auch mal die GF kritisch zu betrachten. Was war denn letzte Sommerpause? Micki, Mats und Günni verließen mal eben den Verein. Die Saison zuvor war fußballerisch sicher nicht die schlechteste. Es kamen mit Dembele, Bartra, Götze und Schürrle Spieler, die allesamt in die Kategorie Wundertüte gepasst haben. Damit sollte er nun das Vorjahresergebnis wiederholen? Ich weiß immer nicht, was ein Trainer in Euren Augen so draufhaben soll. Aber ich finde diese Saison sensationell. Auch wenn hier mit Ach und Krach Platz 3 erreicht wurde; man spielte sich trotzdem nicht mit Glück, sondern mit sehr guten Spielen ins CL-VF. Man spielte auch in der Liga mitunter überzeugend. Dass man dann im HF so ein Spiel gegen die Bayern auch mal gewinnt, ist dann eben auch nicht nur Glück, sondern auch sehr viel Moral und Selbstvertrauen (Dembeles Tor). Wenn man Tuchel nun für Abgänge verantwortlich macht, kann ich nur lachen. Seit Jahren ist die GF nicht in der Lage unsere Leistungsträger zu halten. Und nun soll es an Tuchel liegen?! Wenn man Micki irgendwie hätte halten können, wäre sicher noch mehr drin gewesen. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass der Spieler vor Tuchel geflohen ist. So fair sollte man schon sein.
Wenn sie es nicht WOLLEN würden, wären diese Saisonergebnisse nicht möglich, oder willst du behaupten man hätte, wenn denn alle Spieler GEWOLLT hätten, das Triple geholt? Ich nicht!
Ich und sicher auch Tuchel haben sich von der GF in Sachen Vertragsverlängerungen auch bessere Leistungen gewünscht. Spieler, die nicht spielen, sind unzufrieden. Das ist doch völlig klar. Die Frage ist nur, ob man einem Spieler der unzufrieden ist, innerhalb des Vereins auch die Möglichkeit gibt diese Unzufriedenheit auszubreiten. Wenn Aki einen unzufriedenen Nuri Sahin nicht nach Hause sondern zu einem Journalisten schickt, entsteht eben ein solches Bild. Wenn andere Spieler folgen, ist das für den Trainer ein Problem. Wenn dieser Trainer dann von der GF nicht geschützt wird, löst sich das Problem nicht.
Zitat von QuickBen
Am Ende des Tages geht es aber nicht darum Tuchels Vision zu verwirklichen, sondern erfolgreichen Fußball zu spielen. Und wenn das Endergebnis mit ach und Krach Platz Drei ist und man zwar den Pokal gewonnen hat, aber, das wollen wir ja nicht verschweigen, mit einer Menge Glück im Halbfinale, dann ist die Frage, ob das ausreicht, um zu rechtfertigen, dass Thomas Tuchel den halben Kader und die Geschäftsführung vergrätzt.
Zitat von Trueffelnase
Ich weiß nicht ob Du beruflich schon Erfahrungen mit Menschen gemacht hast, die allgemein als Perfektionisten galten. Ich kann Dir nur sagen: Sie sind wahnsinnig anstrengend und haben häufig soziale Defizite, weil sie sich eben für Details und nicht für Befindlichkeiten interessieren. Ich glaube, dass ein solches Verhalten in diesem Hochleistungsgeschäft allerdings auch notwendig ist. Eine weitere Erfahrung mit diesen "Perfektionisten" ist die, dass sie tatsächlich, ob anstrengend oder nicht anstrengend, häufiger in der Lage sind Projekte erfolgreich zu Ende zu bringen. Der wesentliche Grund dafür besteht in meinen Augen in einer enormen Fokussierung und einer gnadenlosen Kompromisslosigkeit.
Damit tritt man vielen auf die Füße. Ich denke jedoch, dass die besten Trainer der Welt ähnliche Eigenschaften mitbringen. Wenn man Kompromisse von einem Mann wie Tuchel verlangt, stellt es sich für ihn so dar, dass er seine Arbeit verraten soll. Für jemanden wie ihn ist das eine Respektlosigkeit und es wird ihn ungemein nerven. In dieser Kompromisslosigkeit liegt aber ein Wert, den man nicht verkennen sollte. Auch wenn das auf dem ersten Blick unsympathisch ist.
Ohne GF-Deckung hat so ein Trainer jedoch keine Chance. Er braucht Deckung. Er muss mit seiner anstrengenden (kompromisslosen) Art geschützt werden, sonst geht es nicht...
Zitat von QuickBen
Weil Menschenführung nun mal ein essentieller Teil erfolgreicher Trainerpolitik ist und Tuchel dort wohl versagt. Was ist wohl wahrscheinlicher? Dass sich große Teile der Mannschaft, des Vereinsumfeldes, die Geschäftsführung und Scoutingabteilung alle gegen Tuchel verschworen haben oder dass er einfach weitflächig aneckt und Probleme erzeugt?
Zitat von Trueffelnase
WIESO muss es eigentlich zwischen einem Trainer und einer Mannschaft harmonisch zugehen um Erfolge feiern zu können? Dass sich Nuri Sahin vermeintlich öffentlich gegen den Trainer stellt, macht ihn für mich genauso zu einem Problemfall. Er bekommt ein wahnsinnig gutes Gehalt und hat es damals bei Real eben nicht geschafft. Der Trainer beurteilt ihn heute nach Trainingsleistungen, vielleicht fand Tuchel aber auch raus, dass er der Maulwurf war. egal. Fakt ist; er hat für dieses Gehalt ohne irgendwelche trainer- oder vereinsschädigende Aussagen öffentlich zu treffen, seinen Job zu machen.
Und dass es ein Trainer im Wirken mit der Mannschaft schwer hat, wenn man beim GF mit jeder Kritik offene Türen einrennt, könnte man auch einsehen. Man stelle sich vor, ein Rummenigge hätte jeden Spieler der PG kritisiert, unterstützt... Was wäre dann nach 2 Jahren schon los gewesen?
Zitat von TheKillingJoke
es dreht sich immer im kreis. von den pro tuchel user werden punkteschnitt und erfolge herangezogen. bei der kontrafraktion das "wie" und die letzten glücklichen siege sowie das defensivverhalten.
dabei weiss keiner wieviel punkte man mehr oder weniger mit trainer xy hätte. wieviel titel mehr oder weniger. wie nah war TT am maximum mit diesem team dran.
das einzige was wir wissen, es harmoniert NICHT zwischen team und trainer. auch bei GF und trainer nicht.... da sollten doch alle alarmglocken läuten. im november könnte ein trennung zu spät kommen und der trainermarkt leergefegt sein.
es dreht sich immer im kreis. von den pro tuchel user werden punkteschnitt und erfolge herangezogen. bei der kontrafraktion das "wie" und die letzten glücklichen siege sowie das defensivverhalten.
dabei weiss keiner wieviel punkte man mehr oder weniger mit trainer xy hätte. wieviel titel mehr oder weniger. wie nah war TT am maximum mit diesem team dran.
das einzige was wir wissen, es harmoniert NICHT zwischen team und trainer. auch bei GF und trainer nicht.... da sollten doch alle alarmglocken läuten. im november könnte ein trennung zu spät kommen und der trainermarkt leergefegt sein.
WIESO muss es eigentlich zwischen einem Trainer und einer Mannschaft harmonisch zugehen um Erfolge feiern zu können? Dass sich Nuri Sahin vermeintlich öffentlich gegen den Trainer stellt, macht ihn für mich genauso zu einem Problemfall. Er bekommt ein wahnsinnig gutes Gehalt und hat es damals bei Real eben nicht geschafft. Der Trainer beurteilt ihn heute nach Trainingsleistungen, vielleicht fand Tuchel aber auch raus, dass er der Maulwurf war. egal. Fakt ist; er hat für dieses Gehalt ohne irgendwelche trainer- oder vereinsschädigende Aussagen öffentlich zu treffen, seinen Job zu machen.
Und dass es ein Trainer im Wirken mit der Mannschaft schwer hat, wenn man beim GF mit jeder Kritik offene Türen einrennt, könnte man auch einsehen. Man stelle sich vor, ein Rummenigge hätte jeden Spieler der PG kritisiert, unterstützt... Was wäre dann nach 2 Jahren schon los gewesen?
Weil Menschenführung nun mal ein essentieller Teil erfolgreicher Trainerpolitik ist und Tuchel dort wohl versagt. Was ist wohl wahrscheinlicher? Dass sich große Teile der Mannschaft, des Vereinsumfeldes, die Geschäftsführung und Scoutingabteilung alle gegen Tuchel verschworen haben oder dass er einfach weitflächig aneckt und Probleme erzeugt?
Ich weiß nicht ob Du beruflich schon Erfahrungen mit Menschen gemacht hast, die allgemein als Perfektionisten galten. Ich kann Dir nur sagen: Sie sind wahnsinnig anstrengend und haben häufig soziale Defizite, weil sie sich eben für Details und nicht für Befindlichkeiten interessieren. Ich glaube, dass ein solches Verhalten in diesem Hochleistungsgeschäft allerdings auch notwendig ist. Eine weitere Erfahrung mit diesen "Perfektionisten" ist die, dass sie tatsächlich, ob anstrengend oder nicht anstrengend, häufiger in der Lage sind Projekte erfolgreich zu Ende zu bringen. Der wesentliche Grund dafür besteht in meinen Augen in einer enormen Fokussierung und einer gnadenlosen Kompromisslosigkeit.
Damit tritt man vielen auf die Füße. Ich denke jedoch, dass die besten Trainer der Welt ähnliche Eigenschaften mitbringen. Wenn man Kompromisse von einem Mann wie Tuchel verlangt, stellt es sich für ihn so dar, dass er seine Arbeit verraten soll. Für jemanden wie ihn ist das eine Respektlosigkeit und es wird ihn ungemein nerven. In dieser Kompromisslosigkeit liegt aber ein Wert, den man nicht verkennen sollte. Auch wenn das auf dem ersten Blick unsympathisch ist.
Ohne GF-Deckung hat so ein Trainer jedoch keine Chance. Er braucht Deckung. Er muss mit seiner anstrengenden (kompromisslosen) Art geschützt werden, sonst geht es nicht...
Am Ende des Tages geht es aber nicht darum Tuchels Vision zu verwirklichen, sondern erfolgreichen Fußball zu spielen. Und wenn das Endergebnis mit ach und Krach Platz Drei ist und man zwar den Pokal gewonnen hat, aber, das wollen wir ja nicht verschweigen, mit einer Menge Glück im Halbfinale, dann ist die Frage, ob das ausreicht, um zu rechtfertigen, dass Thomas Tuchel den halben Kader und die Geschäftsführung vergrätzt.
ja das HF wurde mit Glück gewonnen. Was mich trotzdem irritiert ist eine gewisse Vergesslichkeit verbunden mit einem Unwillen auch mal die GF kritisch zu betrachten. Was war denn letzte Sommerpause? Micki, Mats und Günni verließen mal eben den Verein. Die Saison zuvor war fußballerisch sicher nicht die schlechteste. Es kamen mit Dembele, Bartra, Götze und Schürrle Spieler, die allesamt in die Kategorie Wundertüte gepasst haben. Damit sollte er nun das Vorjahresergebnis wiederholen? Ich weiß immer nicht, was ein Trainer in Euren Augen so draufhaben soll. Aber ich finde diese Saison sensationell. Auch wenn hier mit Ach und Krach Platz 3 erreicht wurde; man spielte sich trotzdem nicht mit Glück, sondern mit sehr guten Spielen ins CL-VF. Man spielte auch in der Liga mitunter überzeugend. Dass man dann im HF so ein Spiel gegen die Bayern auch mal gewinnt, ist dann eben auch nicht nur Glück, sondern auch sehr viel Moral und Selbstvertrauen (Dembeles Tor). Wenn man Tuchel nun für Abgänge verantwortlich macht, kann ich nur lachen. Seit Jahren ist die GF nicht in der Lage unsere Leistungsträger zu halten. Und nun soll es an Tuchel liegen?! Wenn man Micki irgendwie hätte halten können, wäre sicher noch mehr drin gewesen. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass der Spieler vor Tuchel geflohen ist. So fair sollte man schon sein.
Zitat von QuickBen
Es muss auch nach Thomas Tuchel noch ein BVB möglich sein und da hilft es nicht wenn jemand eine menschliche Schneise der Verwüstung hinter sich her zieht.
Und Trainer mögen Perfektionisten sein- sie sind dennoch "Anführer" ihrer Mannschaft und das erfordert soziale Kompetenzen. Die Spieler müssen sich auch für die Ideen des Trainers opfern WOLLEN
Es muss auch nach Thomas Tuchel noch ein BVB möglich sein und da hilft es nicht wenn jemand eine menschliche Schneise der Verwüstung hinter sich her zieht.
Und Trainer mögen Perfektionisten sein- sie sind dennoch "Anführer" ihrer Mannschaft und das erfordert soziale Kompetenzen. Die Spieler müssen sich auch für die Ideen des Trainers opfern WOLLEN
Wenn sie es nicht WOLLEN würden, wären diese Saisonergebnisse nicht möglich, oder willst du behaupten man hätte, wenn denn alle Spieler GEWOLLT hätten, das Triple geholt? Ich nicht!
Zitat von QuickBen
und wenn die Kritik aus dem Spielerrat herausbricht, dann ist das ein absolutes Alarmsignal. Am Ende des Tages scheitern Perfektionisten, und ich gehe jetzt einfach mal vom psychischen Normalzustand aus ohne andere Probleme, oftmals daran, dass sie das Fundament auf dem sie bauen mit dem ***** einreißen, weil ihr Tunnelblick das gar nicht sieht.
Und an solchen Punkten muss die Geschäftsführung eingreifen bevor ernsthafter Schaden entsteht.
und wenn die Kritik aus dem Spielerrat herausbricht, dann ist das ein absolutes Alarmsignal. Am Ende des Tages scheitern Perfektionisten, und ich gehe jetzt einfach mal vom psychischen Normalzustand aus ohne andere Probleme, oftmals daran, dass sie das Fundament auf dem sie bauen mit dem ***** einreißen, weil ihr Tunnelblick das gar nicht sieht.
Und an solchen Punkten muss die Geschäftsführung eingreifen bevor ernsthafter Schaden entsteht.
Ich und sicher auch Tuchel haben sich von der GF in Sachen Vertragsverlängerungen auch bessere Leistungen gewünscht. Spieler, die nicht spielen, sind unzufrieden. Das ist doch völlig klar. Die Frage ist nur, ob man einem Spieler der unzufrieden ist, innerhalb des Vereins auch die Möglichkeit gibt diese Unzufriedenheit auszubreiten. Wenn Aki einen unzufriedenen Nuri Sahin nicht nach Hause sondern zu einem Journalisten schickt, entsteht eben ein solches Bild. Wenn andere Spieler folgen, ist das für den Trainer ein Problem. Wenn dieser Trainer dann von der GF nicht geschützt wird, löst sich das Problem nicht.
Aber da fällt doch deine ganze Argumentation auseinander. Reus, Schmelle, Pische und Socke spielen. ALLE. Und auch wenn es einige nicht wahrhaben wollen: Das sind alle Stützen der Mannschaft, die nicht einfach ausgetauscht werden können. Das ist die tatsächliche hierarchische Spitze innerhalb der Mannschaft. Und alle diese Spieler kommen mit Tuchel nicht klar.
Und wo äußerten sich jetzt Sokratis, Pische und Reus negativ? Ich kann mir auch vorstellen, dass diese Spieler mit Hilfe der GF einen Machtzuwachs erwarten und diesen auch in Zukunft verteidigen. Dann haben wir bald Verhältnisse wie beim FC Chelsea. Da wurde die Mannschaft lange Zeit vom Mannschaftsrat und nicht vom Trainer geführt. Wäre das gut? Und liegt das wirklich am Trainer?
Zitat von QuickBen
Zudem sollte man doch bitte nicht so tun, als wäre das ganze nicht absehbar gewesen. Gündogan und Mkhitaryan haben schon Monate, teilweise ein Jahr vorher, deutliche Signale gesandt, dass sie abwanderungsbereit sind. Allein Hummels Abgang kam wohl relativ überraschend- ich schätze Mats allerdings so ein, dass man relativ zeitig seine Gedanken kannte.
Zudem sollte man doch bitte nicht so tun, als wäre das ganze nicht absehbar gewesen. Gündogan und Mkhitaryan haben schon Monate, teilweise ein Jahr vorher, deutliche Signale gesandt, dass sie abwanderungsbereit sind. Allein Hummels Abgang kam wohl relativ überraschend- ich schätze Mats allerdings so ein, dass man relativ zeitig seine Gedanken kannte.
Micki hat deutliche Signale gesandt?
Zitat von QuickBen
Hat Tuchel vor der ERSTEN Saison darauf hingearbeitet, dass endlich die Kaderlücke hinter/neben Gündogan aufgefüllt wird?Nein.
Hat Tuchel vor der ERSTEN Saison darauf hingearbeitet, dass endlich die Kaderlücke hinter/neben Gündogan aufgefüllt wird?Nein.
Weigl?
Götze? Aber stimmt, Tuchel wollte Götze gar nicht. Ich meine er wollte Dahoud.
Zitat von QuickBen
Hat er vor der ersten Saison etwas daran getan, dass die Lücke hinter Aubameyang irgendwie besetzt wird? Nein. Nach der ersten? Auch nicht.
Hat er vor der ersten Saison etwas daran getan, dass die Lücke hinter Aubameyang irgendwie besetzt wird? Nein. Nach der ersten? Auch nicht.
Vielleicht war er mit Ramos damals zufrieden. Warum hat unsere GF gegen seinen Willen Ramos verkauft? ....frage ich jetzt mal zurück.
Zitat von QuickBen
Ich bin ja absolut bei euch, dass die drei Abgänge extrem wichtige Spieler sind und sie schwer zu ersetzen sind. Aber was hat denn Tuchel mit den Einnahmen gemacht. Ja- er hat talentierte junge Spieler geholt. Dembele- top Transfer (obs nun er war sei dahin gestellt), guerreiro ebenso. Aber der einzige Spieler, der geholt wurde und Gündogan hätte ersetzen können, spielt aktuell linker Schienenspieler. Hinter Weigl steht anscheinend gähnende Leere, wenn Sahin ihn laut Tuchel nicht ersetzen kann. Auf den Außenbahnen? denkt mal an die dunkle Zeit im Winter zurück als Dembele außer Form war. Da kam aber niemand und hat das Zepter in die Hand genommen. Und der Kerl ist nichtmal 20. So kann man nicht planen. Und die größte Summe wurde zielsicher mit Schürrle in den Sand gesetzt. Und abgesehen von der Option dieses Jahr Aubameyang zu ersetzen, kann ich mir auf den Transfer nach wie vor keinen Reim machen.In kurz: Tuchel hat die Transferphasen und Spielzeiten nicht genutzt, um die Kernprobleme, die ihm Klopp hinterlassen hat anzugehen. Das Zentrum ist nachdem die Spieler der Kloppära wegwaren eingebrochen. Die Defensive hat sich aufgrund der daraus resultierenden offensiven Aufstellung deutlich verschlechtert. Der Zug, den der Ballbesitz in Tuchels Hochzeiten hier mal hatte (vorallem um die Achse Mkhitaryan-Gündogan-zugehöriger AV), ist verpufft.
Ich bin ja absolut bei euch, dass die drei Abgänge extrem wichtige Spieler sind und sie schwer zu ersetzen sind. Aber was hat denn Tuchel mit den Einnahmen gemacht. Ja- er hat talentierte junge Spieler geholt. Dembele- top Transfer (obs nun er war sei dahin gestellt), guerreiro ebenso. Aber der einzige Spieler, der geholt wurde und Gündogan hätte ersetzen können, spielt aktuell linker Schienenspieler. Hinter Weigl steht anscheinend gähnende Leere, wenn Sahin ihn laut Tuchel nicht ersetzen kann. Auf den Außenbahnen? denkt mal an die dunkle Zeit im Winter zurück als Dembele außer Form war. Da kam aber niemand und hat das Zepter in die Hand genommen. Und der Kerl ist nichtmal 20. So kann man nicht planen. Und die größte Summe wurde zielsicher mit Schürrle in den Sand gesetzt. Und abgesehen von der Option dieses Jahr Aubameyang zu ersetzen, kann ich mir auf den Transfer nach wie vor keinen Reim machen.In kurz: Tuchel hat die Transferphasen und Spielzeiten nicht genutzt, um die Kernprobleme, die ihm Klopp hinterlassen hat anzugehen. Das Zentrum ist nachdem die Spieler der Kloppära wegwaren eingebrochen. Die Defensive hat sich aufgrund der daraus resultierenden offensiven Aufstellung deutlich verschlechtert. Der Zug, den der Ballbesitz in Tuchels Hochzeiten hier mal hatte (vorallem um die Achse Mkhitaryan-Gündogan-zugehöriger AV), ist verpufft.
Ja Schürrle war bislang keine gute Idee. Aber warum machst Du Tuchel für all diese Transfers verantwortlich?!? Ich glaube, dass er vieles an den Transfers auch nicht gut fand. Zudem vergisst Du die wahnsinnig tolle Entwicklung von C.Pulisic. Die Kaderzusammenstellung ist grundsätzlich Susis Ding.
Zitat von QuickBen
Ich könnte damit leben, wenn wir eine solche Saison gespielt hätten und ich heute sagen könnte: Diese Mannschaft ist weiter als im September. Ich weiß nicht ob ich das kann. Und wenn dafür Tuchel die vereinsinternen Strukturen belastet, dann ist das zu kostspielig.
Ich könnte damit leben, wenn wir eine solche Saison gespielt hätten und ich heute sagen könnte: Diese Mannschaft ist weiter als im September. Ich weiß nicht ob ich das kann. Und wenn dafür Tuchel die vereinsinternen Strukturen belastet, dann ist das zu kostspielig.
Die Mannschaft wurde stark verjüngt und hat heute die vielleicht beste Perspektive aller Bundesligateams mit einem Flügelduo bestehend aus Pulisic und Dembele.. Dem besten zukünftigem DM, dem vielleicht talentiertestem LV... Wenn Auba noch eine Saison bleibt spielt man um die Meisterschaft mit. Diese Mannschaft besitzt das Potential in 3 Jahren um die CL zu spielen. Ich weiß nicht, was Dir fehlt. Andere Teams verschwinden nach solchen Umbrüchen in der Versenkung. Bei Kloppos Team reichte mit Lewandowski ein Abgang.
jetzt du doch bitte nicht so als würde zorc den kader gegen den willen des trainers und alleine zusammenstellen. wie ist denn dann sowas wie schürrle möglich? das ist der toptransfer der vereinsgeschichte was kosten angeht. schön dass tuchel dahoud wollte, der war aber nicht erhältlich. Dann muss man entweder eine interne Lösung finden oder wo anders schauen. Wenn Tuchel Weigl als Gündoganersatz oder Nachfolger eingeplant hat, dann hat er seinen Job verfehlt. Weigl geht komplett die Dynamik zwischen den Strafräumen ab.
bezüglich mkhitaryan: Anfang 2015: http://www.bild.de/sport/fussball/henrikh-mkhitaryan/plant-die-flucht-39620966.bild.html (quelle ignorieren, da ist ein raiola zitat im artikel)
zu 100% hat er den Kader sicher nicht gegen Tuchels Willen zusammengestellt. Dass Tuchel jedoch Zweifel hatte mit diesem Kader die ausgegebenen Ziele zu erreichen, ist mehrfach geäußert wurden. Schürrle war bislang ein Schuss in den Ofen mit Ansage... das war Immobile aber auch. Passiert, Haken dran.
Alle, wirklich alle waren damals davon überrascht, dass Micki geht. Daran kann jetzt auch ein Artikel nichts ändern. Außerdem verstehe ich nicht, was Du Tuchel nun vorwerfen willst. Im Übrigen hat er den Spieler zu diesen Höchstleistungen gebracht.... Wie Micki unter Klopp "performte" habe ich nicht vergessen...
Miki hat bereits in der letzten Rückrunde unter Klopp sehr gut performed. Und wenig überraschend dann mit nur kurzer Vorbereitung in der Quali gleich weiter. Das war sicherlich nicht Tuchels alleiniger Verdienst.
Der Artikel ändert übrigens einiges. Wenn schon Anfang 2015 Raiola darauf hingedeutet hat, dass ein Wechsel angestrebt wird und Mkhitaryan im Sommer nicht verlängert, dann muss man seine Abgang vorbereiten. Das muss auch der Trainer tun, in dem er einen Nachfolger hochzieht. (Gilt im übrigen auch für die Gündogan Position). Haken dran bei Schürrle ist etwas schwierig bei einem Rekordtransfer für eine Position, die er überhaupt nicht besetzen kann. Immobile hat vielleicht schlecht ausgesehen, dennoch konnte er primär als Stürmer eingesetzt werden und gleichzeitig hatte man mit Aubameyang auch bereits vorgesorgt und sich doppelt abgesichtert.
Auf der Achterposition das selbe Spiel: Auf Dahoud zu drängen reicht nicht. Selbst wenn man ihn bekommt, plant man damit nur bis zum Sommer bis Gündogan geht. Dann steht man wieder vor dem selben Problem, wenn man mit zwei Achtern spielt. Und was macht man dann?
Das eigentliche Problem mit Tuchel ist, dass sich unsere Spielkultur nicht weiterentwickelt hat seit dieser Saison. Man kann ja sagen: Wir haben riesen Probleme mit dem Abgang der drei Spieler, darum spielen wir um September scheiße und im Mai dann deutlich besser. Seh ich aber nicht. Gerade die Spielkultur im Zentrum hat im letzten Jahr unter Tuchel eher ab als zugenommen. Und das bei einem Trainer mit Ballbesitzfokus. Dafür haben wir ein riesen Defensivproblem. Von den letzten zehn Spielen haben wir nur einmal zu Null gespielt. Das war das 0:0 gegen Köln. Das ist keine Mannschaft die jemals um die CL mitspielt- höchstens wenn sie gerade extrem schlecht gecoached wird. Das System ist hochgradig instabil und wirft dafür zu wenig ab.
Die Befürchtung ist bei mir durchaus da, dass Tuchels erste Saison ein Strohfeuer war, dass die Reste von Klopps exzellenter Kaderzusammenstellung verbrannt hat- Mkhytarian, Hummels, Gündogan. Diese Saison verlässt uns ein weiteres Klopprelikt in Form von Aubameyang (über 30 Treffer diese Saison). Die Spieler die bei Tuchel RICHTIG gezündet haben, sind Dembele und Weigl - mit Abstrichen Pulisic. Alle drei 21 oder jünger. Und alle drei sicherlich nicht mit der Annahme verpflichtet, dass sie die Leistung in dieser Form sofort bringen können- ein Spiel ohne Netz und doppelten Boden.
Hui! 8 Scorerpunkte in der Rückrunde 2015. Davon 2 gegen Schalke (ich erinnere mich) und 2 gegen Paderborn. Insgesamt war doch Micki hier Jahre lang ein Spieler, der ständig falsche Entscheidungen getroffen hat. Unter Tuchel war er dann beinahe weltklasse. Es ist doch ein bißchen unehrlich zu behaupten, der Spieler wäre unter Klopp auch schon so gut gewesen. Das stimmt doch so nicht.
Und ja... ich denke, dass ein solcher Umbruch eine Erklärung für schwächere Spiele liefert. In der kommenden Saison wird es deutlich besser aussehen... wir werden sehen.
29.05.2017 - 06:57 Uhr
Zitat von Bumbewassazong
Mein (voraussichtlich) abschließendes Fazit zu Tuchel:
Er hat es geschafft, nach 5 Jahren ENDLICH mal wieder einen Titel nach Dortmund zu holen. Noch dazu hat er seine Ziele in der Liga und EL/CL erreicht. Die Ergebnisse haben unterm Strich gestimmt und das ist die Hauptsache. Ich bin daher ziemlich zufrieden mit ihm und hätte auch nichts dagegen, wenn er unser Trainer bleiben würde. Wird er aber wohl nicht.
Jetzt das große ABER: Ich halte Tuchel nicht für unersetzbar. Er hat hier kein Wunderdinge geleistet - das ist jedenfalls meine Meinung. Wenn ich nach 2 Jahren seine Arbeit bewerten müsste, würde ich sagen: Er hat eine ziemlich gute Arbeit gemacht. Nicht mehr und nicht weniger. Denn unterm Strich haben und hatten wir in der Bundesliga den mit Abstand zweitbesten Kader hinter den Bayern. Daher wäre es illusorisch, von ihm die Meisterschaft zu erwarten. Aber Platz 2 oder 3 sollte absolut im Rahmen des möglichen sein. Auch nach unseren 3 Abgängen im vergangenen Sommer. Das hat er geschafft. Im ersten Jahr glanzvoll, im zweiten Jahr mit Hängen und Würgen.
Unterm Strich kann man ihm dann so einige (kleinere und größere) Erfolge zuschreiben: 2 mal die direkte CL Qualifikation, einen Pokalsieg, das eindrucksvolle Integrieren von Dembele, Weigl oder Pulisic. Sein Händchen bei Miki.
Aber auch bei Tuchel war nicht alles Gold, was glänzte. Und genau das ist für mich der Grund, weshalb ich ihn nicht für unersetzbar halte: Die Defensive. Unsere Stabilität. Kontinuität. Eine absolute Katastrophe. Ich kann es derzeit nicht anders beschreiben. Mir juckt es seit Monaten unter den Fingernägeln, mir endlich mal den Frust von der Seele zu schreiben. JA, ich bin zufrieden mit der Saison und JA ich freue mich über den Titel. Aber ich vergesse nicht, wie einige Siege (und Niederlagen) zustande kamen. Ich denke an die Schmach in München, an die Spiele gegen Ingolstadt, Warschau oder Bremen. Zuletzt an das Pokalfinale. Oder auch an unseren Weg dahin, als wir gegen Union, Hertha und in München mehr Glück als Verstand hatten. Es wäre auch absolut nicht unverdient gewesen, wenn wir bereits in der 2. Runde gegen Union ausscheiden.
Ich habe bis heute nicht verstanden, wieso wir IMMER wieder aufs Neue ins offene Messer gelaufen sind. Selbst, wenn wir in Führung gingen. Es fehlte mir so oft jegliche Spielkontrolle bzw. die Kontinuität. Mal hatten wir das Spiel über 60 Minuten im Griff. Dann brechen wir plötzlich komplett ein und stellen uns an wie die dümmste Schülermannschaft. Siehe auch auf Schalke oder in Liverpool. Umbruch schön und gut. Aber diese Spiele gab es eben auch bereits in der Vor-Saison. Vielleicht habe ich auch einfach nur keine Ahnung vom Fußball. Aber ich hätte mir gewünscht, dass er diese Defensivschwäche irgendwann mal so einigermaßen in den Griff bekommt. Stattdessen standen wir auch zuletzt im Pokalfinale immer wieder so unfassbar hoch, dass bereits ein kleiner Fehler ausgereicht hat, dass uns der Gegner überrennt. Und das trotz Führung. Und genau dieses Pokalfinale war für mich wiedermal das Spiegelbild dieser und stellenweise auch der vorherigen Saison. Vorne Hui - hinten Pfui.
Tuchel darf man für die positiven Dinge feiern, aber für die negativen Dinge auch kritisieren. Trotz seinem wahrscheinlichen Abgang blicke ich daher optimistisch in die Zukunft, weil ich weiß, dass es genügend Ansätze für Verbesserungen gibt. Ansätze, die ein anderer Trainer (z.B. Favre) evtl. besser und schneller lösen KÖNNEN als Tuchel.
Trotzdem sage ich hier schonmal: Danke für alles!
Mein (voraussichtlich) abschließendes Fazit zu Tuchel:
Er hat es geschafft, nach 5 Jahren ENDLICH mal wieder einen Titel nach Dortmund zu holen. Noch dazu hat er seine Ziele in der Liga und EL/CL erreicht. Die Ergebnisse haben unterm Strich gestimmt und das ist die Hauptsache. Ich bin daher ziemlich zufrieden mit ihm und hätte auch nichts dagegen, wenn er unser Trainer bleiben würde. Wird er aber wohl nicht.
Jetzt das große ABER: Ich halte Tuchel nicht für unersetzbar. Er hat hier kein Wunderdinge geleistet - das ist jedenfalls meine Meinung. Wenn ich nach 2 Jahren seine Arbeit bewerten müsste, würde ich sagen: Er hat eine ziemlich gute Arbeit gemacht. Nicht mehr und nicht weniger. Denn unterm Strich haben und hatten wir in der Bundesliga den mit Abstand zweitbesten Kader hinter den Bayern. Daher wäre es illusorisch, von ihm die Meisterschaft zu erwarten. Aber Platz 2 oder 3 sollte absolut im Rahmen des möglichen sein. Auch nach unseren 3 Abgängen im vergangenen Sommer. Das hat er geschafft. Im ersten Jahr glanzvoll, im zweiten Jahr mit Hängen und Würgen.
Unterm Strich kann man ihm dann so einige (kleinere und größere) Erfolge zuschreiben: 2 mal die direkte CL Qualifikation, einen Pokalsieg, das eindrucksvolle Integrieren von Dembele, Weigl oder Pulisic. Sein Händchen bei Miki.
Aber auch bei Tuchel war nicht alles Gold, was glänzte. Und genau das ist für mich der Grund, weshalb ich ihn nicht für unersetzbar halte: Die Defensive. Unsere Stabilität. Kontinuität. Eine absolute Katastrophe. Ich kann es derzeit nicht anders beschreiben. Mir juckt es seit Monaten unter den Fingernägeln, mir endlich mal den Frust von der Seele zu schreiben. JA, ich bin zufrieden mit der Saison und JA ich freue mich über den Titel. Aber ich vergesse nicht, wie einige Siege (und Niederlagen) zustande kamen. Ich denke an die Schmach in München, an die Spiele gegen Ingolstadt, Warschau oder Bremen. Zuletzt an das Pokalfinale. Oder auch an unseren Weg dahin, als wir gegen Union, Hertha und in München mehr Glück als Verstand hatten. Es wäre auch absolut nicht unverdient gewesen, wenn wir bereits in der 2. Runde gegen Union ausscheiden.
Ich habe bis heute nicht verstanden, wieso wir IMMER wieder aufs Neue ins offene Messer gelaufen sind. Selbst, wenn wir in Führung gingen. Es fehlte mir so oft jegliche Spielkontrolle bzw. die Kontinuität. Mal hatten wir das Spiel über 60 Minuten im Griff. Dann brechen wir plötzlich komplett ein und stellen uns an wie die dümmste Schülermannschaft. Siehe auch auf Schalke oder in Liverpool. Umbruch schön und gut. Aber diese Spiele gab es eben auch bereits in der Vor-Saison. Vielleicht habe ich auch einfach nur keine Ahnung vom Fußball. Aber ich hätte mir gewünscht, dass er diese Defensivschwäche irgendwann mal so einigermaßen in den Griff bekommt. Stattdessen standen wir auch zuletzt im Pokalfinale immer wieder so unfassbar hoch, dass bereits ein kleiner Fehler ausgereicht hat, dass uns der Gegner überrennt. Und das trotz Führung. Und genau dieses Pokalfinale war für mich wiedermal das Spiegelbild dieser und stellenweise auch der vorherigen Saison. Vorne Hui - hinten Pfui.
Tuchel darf man für die positiven Dinge feiern, aber für die negativen Dinge auch kritisieren. Trotz seinem wahrscheinlichen Abgang blicke ich daher optimistisch in die Zukunft, weil ich weiß, dass es genügend Ansätze für Verbesserungen gibt. Ansätze, die ein anderer Trainer (z.B. Favre) evtl. besser und schneller lösen KÖNNEN als Tuchel.
Trotzdem sage ich hier schonmal: Danke für alles!
Amen! Besser hätte ich es nicht ausdrücken können.
29.05.2017 - 07:00 Uhr
Zitat von Muschelschrubber12
Bin da komplett deiner Meinung. Diese unkostanz und die teilweise großen Einbrüche im Spiel sind fast nicht erklärbar, da gerade diese besagten Einbrüche konstant sind...
Sicher sind wir keine Trainer aber es gibt trotzdem viele Aspekte die rätsel aufgeben.
Für mich als fan sieht es oft so aus, das durch das permanente übercoachen ( taktikwechsel, 3er/4er/5er kette ) hier gar keine richtige konstanz und somit Sicherheit aufkommen kann.
Oft liest man die Aufstellung und rätselt dann wer wie wo spielt.
Das tuchel sehr auf seinen weg bedacht ist und seltenst kompromissbereit kommt dann noch auf anderer ebene dazu.
Watzke und zorc können dies nicht gut finden, bzw tolerieren, denn sie haben nicht nur den kurzen sportlichen erfolg vor augen sondern die ausrichtung des vereins. Das unser oberscout zb nicht mit dem trainer zusammen arbeitet ist ein unding anhand des erfolges von mislintat.
Der anschlag und die diskussionen darum herum sind nochmal separat zu beleuchten.
Letztlich ists genauso wie du gesagt hast- sportlicher erfolg ja, aber auch nicht unersetzbar, da viele andere dinge eben auch wichtig sind und im argen liegen.
Aki denkt nachhaltig, ein trainer eben ggf leider nur bis zum ende seiner vertragslaufzeit . Daher ist ein trainerwechsel nachvollziehbar.
Zitat von Bumbewassazong
Mein (voraussichtlich) abschließendes Fazit zu Tuchel:
Er hat es geschafft, nach 5 Jahren ENDLICH mal wieder einen Titel nach Dortmund zu holen. Noch dazu hat er seine Ziele in der Liga und EL/CL erreicht. Die Ergebnisse haben unterm Strich gestimmt und das ist die Hauptsache. Ich bin daher ziemlich zufrieden mit ihm und hätte auch nichts dagegen, wenn er unser Trainer bleiben würde. Wird er aber wohl nicht.
Jetzt das große ABER: Ich halte Tuchel nicht für unersetzbar. Er hat hier kein Wunderdinge geleistet - das ist jedenfalls meine Meinung. Wenn ich nach 2 Jahren seine Arbeit bewerten müsste, würde ich sagen: Er hat eine ziemlich gute Arbeit gemacht. Nicht mehr und nicht weniger. Denn unterm Strich haben und hatten wir in der Bundesliga den mit Abstand zweitbesten Kader hinter den Bayern. Daher wäre es illusorisch, von ihm die Meisterschaft zu erwarten. Aber Platz 2 oder 3 sollte absolut im Rahmen des möglichen sein. Auch nach unseren 3 Abgängen im vergangenen Sommer. Das hat er geschafft. Im ersten Jahr glanzvoll, im zweiten Jahr mit Hängen und Würgen.
Unterm Strich kann man ihm dann so einige (kleinere und größere) Erfolge zuschreiben: 2 mal die direkte CL Qualifikation, einen Pokalsieg, das eindrucksvolle Integrieren von Dembele, Weigl oder Pulisic. Sein Händchen bei Miki.
Aber auch bei Tuchel war nicht alles Gold, was glänzte. Und genau das ist für mich der Grund, weshalb ich ihn nicht für unersetzbar halte: Die Defensive. Unsere Stabilität. Kontinuität. Eine absolute Katastrophe. Ich kann es derzeit nicht anders beschreiben. Mir juckt es seit Monaten unter den Fingernägeln, mir endlich mal den Frust von der Seele zu schreiben. JA, ich bin zufrieden mit der Saison und JA ich freue mich über den Titel. Aber ich vergesse nicht, wie einige Siege (und Niederlagen) zustande kamen. Ich denke an die Schmach in München, an die Spiele gegen Ingolstadt, Warschau oder Bremen. Zuletzt an das Pokalfinale. Oder auch an unseren Weg dahin, als wir gegen Union, Hertha und in München mehr Glück als Verstand hatten. Es wäre auch absolut nicht unverdient gewesen, wenn wir bereits in der 2. Runde gegen Union ausscheiden.
Ich habe bis heute nicht verstanden, wieso wir IMMER wieder aufs Neue ins offene Messer gelaufen sind. Selbst, wenn wir in Führung gingen. Es fehlte mir so oft jegliche Spielkontrolle bzw. die Kontinuität. Mal hatten wir das Spiel über 60 Minuten im Griff. Dann brechen wir plötzlich komplett ein und stellen uns an wie die dümmste Schülermannschaft. Siehe auch auf Schalke oder in Liverpool. Umbruch schön und gut. Aber diese Spiele gab es eben auch bereits in der Vor-Saison. Vielleicht habe ich auch einfach nur keine Ahnung vom Fußball. Aber ich hätte mir gewünscht, dass er diese Defensivschwäche irgendwann mal so einigermaßen in den Griff bekommt. Stattdessen standen wir auch zuletzt im Pokalfinale immer wieder so unfassbar hoch, dass bereits ein kleiner Fehler ausgereicht hat, dass uns der Gegner überrennt. Und das trotz Führung. Und genau dieses Pokalfinale war für mich wiedermal das Spiegelbild dieser und stellenweise auch der vorherigen Saison. Vorne Hui - hinten Pfui.
Tuchel darf man für die positiven Dinge feiern, aber für die negativen Dinge auch kritisieren. Trotz seinem wahrscheinlichen Abgang blicke ich daher optimistisch in die Zukunft, weil ich weiß, dass es genügend Ansätze für Verbesserungen gibt. Ansätze, die ein anderer Trainer (z.B. Favre) evtl. besser und schneller lösen KÖNNEN als Tuchel.
Trotzdem sage ich hier schonmal: Danke für alles!
Mein (voraussichtlich) abschließendes Fazit zu Tuchel:
Er hat es geschafft, nach 5 Jahren ENDLICH mal wieder einen Titel nach Dortmund zu holen. Noch dazu hat er seine Ziele in der Liga und EL/CL erreicht. Die Ergebnisse haben unterm Strich gestimmt und das ist die Hauptsache. Ich bin daher ziemlich zufrieden mit ihm und hätte auch nichts dagegen, wenn er unser Trainer bleiben würde. Wird er aber wohl nicht.
Jetzt das große ABER: Ich halte Tuchel nicht für unersetzbar. Er hat hier kein Wunderdinge geleistet - das ist jedenfalls meine Meinung. Wenn ich nach 2 Jahren seine Arbeit bewerten müsste, würde ich sagen: Er hat eine ziemlich gute Arbeit gemacht. Nicht mehr und nicht weniger. Denn unterm Strich haben und hatten wir in der Bundesliga den mit Abstand zweitbesten Kader hinter den Bayern. Daher wäre es illusorisch, von ihm die Meisterschaft zu erwarten. Aber Platz 2 oder 3 sollte absolut im Rahmen des möglichen sein. Auch nach unseren 3 Abgängen im vergangenen Sommer. Das hat er geschafft. Im ersten Jahr glanzvoll, im zweiten Jahr mit Hängen und Würgen.
Unterm Strich kann man ihm dann so einige (kleinere und größere) Erfolge zuschreiben: 2 mal die direkte CL Qualifikation, einen Pokalsieg, das eindrucksvolle Integrieren von Dembele, Weigl oder Pulisic. Sein Händchen bei Miki.
Aber auch bei Tuchel war nicht alles Gold, was glänzte. Und genau das ist für mich der Grund, weshalb ich ihn nicht für unersetzbar halte: Die Defensive. Unsere Stabilität. Kontinuität. Eine absolute Katastrophe. Ich kann es derzeit nicht anders beschreiben. Mir juckt es seit Monaten unter den Fingernägeln, mir endlich mal den Frust von der Seele zu schreiben. JA, ich bin zufrieden mit der Saison und JA ich freue mich über den Titel. Aber ich vergesse nicht, wie einige Siege (und Niederlagen) zustande kamen. Ich denke an die Schmach in München, an die Spiele gegen Ingolstadt, Warschau oder Bremen. Zuletzt an das Pokalfinale. Oder auch an unseren Weg dahin, als wir gegen Union, Hertha und in München mehr Glück als Verstand hatten. Es wäre auch absolut nicht unverdient gewesen, wenn wir bereits in der 2. Runde gegen Union ausscheiden.
Ich habe bis heute nicht verstanden, wieso wir IMMER wieder aufs Neue ins offene Messer gelaufen sind. Selbst, wenn wir in Führung gingen. Es fehlte mir so oft jegliche Spielkontrolle bzw. die Kontinuität. Mal hatten wir das Spiel über 60 Minuten im Griff. Dann brechen wir plötzlich komplett ein und stellen uns an wie die dümmste Schülermannschaft. Siehe auch auf Schalke oder in Liverpool. Umbruch schön und gut. Aber diese Spiele gab es eben auch bereits in der Vor-Saison. Vielleicht habe ich auch einfach nur keine Ahnung vom Fußball. Aber ich hätte mir gewünscht, dass er diese Defensivschwäche irgendwann mal so einigermaßen in den Griff bekommt. Stattdessen standen wir auch zuletzt im Pokalfinale immer wieder so unfassbar hoch, dass bereits ein kleiner Fehler ausgereicht hat, dass uns der Gegner überrennt. Und das trotz Führung. Und genau dieses Pokalfinale war für mich wiedermal das Spiegelbild dieser und stellenweise auch der vorherigen Saison. Vorne Hui - hinten Pfui.
Tuchel darf man für die positiven Dinge feiern, aber für die negativen Dinge auch kritisieren. Trotz seinem wahrscheinlichen Abgang blicke ich daher optimistisch in die Zukunft, weil ich weiß, dass es genügend Ansätze für Verbesserungen gibt. Ansätze, die ein anderer Trainer (z.B. Favre) evtl. besser und schneller lösen KÖNNEN als Tuchel.
Trotzdem sage ich hier schonmal: Danke für alles!
Bin da komplett deiner Meinung. Diese unkostanz und die teilweise großen Einbrüche im Spiel sind fast nicht erklärbar, da gerade diese besagten Einbrüche konstant sind...
Sicher sind wir keine Trainer aber es gibt trotzdem viele Aspekte die rätsel aufgeben.
Für mich als fan sieht es oft so aus, das durch das permanente übercoachen ( taktikwechsel, 3er/4er/5er kette ) hier gar keine richtige konstanz und somit Sicherheit aufkommen kann.
Oft liest man die Aufstellung und rätselt dann wer wie wo spielt.
Das tuchel sehr auf seinen weg bedacht ist und seltenst kompromissbereit kommt dann noch auf anderer ebene dazu.
Watzke und zorc können dies nicht gut finden, bzw tolerieren, denn sie haben nicht nur den kurzen sportlichen erfolg vor augen sondern die ausrichtung des vereins. Das unser oberscout zb nicht mit dem trainer zusammen arbeitet ist ein unding anhand des erfolges von mislintat.
Der anschlag und die diskussionen darum herum sind nochmal separat zu beleuchten.
Letztlich ists genauso wie du gesagt hast- sportlicher erfolg ja, aber auch nicht unersetzbar, da viele andere dinge eben auch wichtig sind und im argen liegen.
Aki denkt nachhaltig, ein trainer eben ggf leider nur bis zum ende seiner vertragslaufzeit . Daher ist ein trainerwechsel nachvollziehbar.
Ich will euch mal sagen WARUM es in der Liga tw unkonstanz und unerklärbare Einbrüche gab:
Die Spieler auf dem Platz sind und waren jung und haben bevor sie in den letzten 2 Jahren nach Dortmund kamen noch nicht suf so hohem Niveau gespielt. Dembele, Gurreiro, Weigl, Bartra, auch Ginter usw. mussten und müssen sich alle erst auf dieses regelmäßig hohe Niveau gewöhnen.
Zudem waren und sind auch immer wieder Spieler am Platz die ihre beste Phase ihrer Karriere in der Vergangenheit hatten. Kagawa (auch wenn die letzten Spiele endlich wieder Tendenzen nach oben erkennen lassen), Schmelzer (die erste Tuchel Saison hat er wohl über seinen Verhältnissen gespielt), Sahin (ein Relikt aus längst vergangenen Tagen) sowie die Dauerverletzten Reuss und der Sonderfall Götze konnten das Niveau nicht konstant hoch halten.
Dazu kommen noch Spieler und Wundertüten wie zB Schürrle der an guten Tagen 2 Tore macht aber an schlechten Tagen keinen Pass auf 2 Meter schafft.
Insgesamt muss man sportlich gesehen mit Tuchel absolut zufrieden sein. Er hat junge Spieler wie Weigel ider Bartra eingebaut nach dem Abgang der ehemaligen Dreifaltigkeit (Hummels, Gündigan und Mikhi). Trotzdem hat er den "alten Hasen" immer wieder Chancen gegeben sich zu beweisen, auf kosten von vl. talentierteren aber Blutjungen Spielern wie zB Mor. Dennoch hat er oft die richtige Balance gefunden zw. Jugendwahn und Erfahrung, finde ich.
Sportlich gesehen und aus der Sicht der Kaderentwicklung wäre ein Tuchel Abgang ein Wahnsinn. Bei allen Respekt für Favre oder Streich oder sogar Nagelsmann: Lieber Tuchel behalten, der die Eier hat unpopuläre Entscheidungen zu treffen und auch mal eine unangenehme Meinung vertritt als einen Trainer zu holen der alle streichelt und zu allem "Ja und Amen" sagt.....
Ob ein neuer Besen nun besser kehren würde? Die Chance besteht. Tuchel hat in den letzten 2 Jahren viel Vorarbeit geleistet und der Cupsieg könnte mMn der Auftakt zu was großem sein wie schon vor 6 Jahren unter Klopp. Wenn die Stammmannschaft minus Auba gehalten wird (trotz Trainerwechsel - manche Spieler reagieren ja sensibel darauf) sehe ich keinen Grund, 2017/2018 eine schlechtere Saison hinzulegen als heuer oder im Vorjahr. Die Latte liegt hich, der nachfolger erntet wie gesagt viel Vorarbeit und muss sich dann ergebnistechnusch ständige Vergleiche mit Tuchel gefallen lassen.
Ich denke halt dass ein neuer Trainer den BVB mindestens ein, wenn nicht zwei Jahre in der Entwicklung zurück wirft. Diese Verantwortung hat dan die Vereinsleitung zu tragen - denn sollte man komplett aus der Spur gleiten, ist die Vereinsführung auszutauschen.
29.05.2017 - 07:01 Uhr
Zitat von Muschelschrubber12
Bin da komplett deiner Meinung. Diese unkostanz und die teilweise großen Einbrüche im Spiel sind fast nicht erklärbar, da gerade diese besagten Einbrüche konstant sind...
Sicher sind wir keine Trainer aber es gibt trotzdem viele Aspekte die rätsel aufgeben.
Für mich als fan sieht es oft so aus, das durch das permanente übercoachen ( taktikwechsel, 3er/4er/5er kette ) hier gar keine richtige konstanz und somit Sicherheit aufkommen kann.
Oft liest man die Aufstellung und rätselt dann wer wie wo spielt.
Das tuchel sehr auf seinen weg bedacht ist und seltenst kompromissbereit kommt dann noch auf anderer ebene dazu.
Watzke und zorc können dies nicht gut finden, bzw tolerieren, denn sie haben nicht nur den kurzen sportlichen erfolg vor augen sondern die ausrichtung des vereins. Das unser oberscout zb nicht mit dem trainer zusammen arbeitet ist ein unding anhand des erfolges von mislintat.
Der anschlag und die diskussionen darum herum sind nochmal separat zu beleuchten.
Letztlich ists genauso wie du gesagt hast- sportlicher erfolg ja, aber auch nicht unersetzbar, da viele andere dinge eben auch wichtig sind und im argen liegen.
Aki denkt nachhaltig, ein trainer eben ggf leider nur bis zum ende seiner vertragslaufzeit . Daher ist ein trainerwechsel nachvollziehbar.
Zitat von Bumbewassazong
Mein (voraussichtlich) abschließendes Fazit zu Tuchel:
Er hat es geschafft, nach 5 Jahren ENDLICH mal wieder einen Titel nach Dortmund zu holen. Noch dazu hat er seine Ziele in der Liga und EL/CL erreicht. Die Ergebnisse haben unterm Strich gestimmt und das ist die Hauptsache. Ich bin daher ziemlich zufrieden mit ihm und hätte auch nichts dagegen, wenn er unser Trainer bleiben würde. Wird er aber wohl nicht.
Jetzt das große ABER: Ich halte Tuchel nicht für unersetzbar. Er hat hier kein Wunderdinge geleistet - das ist jedenfalls meine Meinung. Wenn ich nach 2 Jahren seine Arbeit bewerten müsste, würde ich sagen: Er hat eine ziemlich gute Arbeit gemacht. Nicht mehr und nicht weniger. Denn unterm Strich haben und hatten wir in der Bundesliga den mit Abstand zweitbesten Kader hinter den Bayern. Daher wäre es illusorisch, von ihm die Meisterschaft zu erwarten. Aber Platz 2 oder 3 sollte absolut im Rahmen des möglichen sein. Auch nach unseren 3 Abgängen im vergangenen Sommer. Das hat er geschafft. Im ersten Jahr glanzvoll, im zweiten Jahr mit Hängen und Würgen.
Unterm Strich kann man ihm dann so einige (kleinere und größere) Erfolge zuschreiben: 2 mal die direkte CL Qualifikation, einen Pokalsieg, das eindrucksvolle Integrieren von Dembele, Weigl oder Pulisic. Sein Händchen bei Miki.
Aber auch bei Tuchel war nicht alles Gold, was glänzte. Und genau das ist für mich der Grund, weshalb ich ihn nicht für unersetzbar halte: Die Defensive. Unsere Stabilität. Kontinuität. Eine absolute Katastrophe. Ich kann es derzeit nicht anders beschreiben. Mir juckt es seit Monaten unter den Fingernägeln, mir endlich mal den Frust von der Seele zu schreiben. JA, ich bin zufrieden mit der Saison und JA ich freue mich über den Titel. Aber ich vergesse nicht, wie einige Siege (und Niederlagen) zustande kamen. Ich denke an die Schmach in München, an die Spiele gegen Ingolstadt, Warschau oder Bremen. Zuletzt an das Pokalfinale. Oder auch an unseren Weg dahin, als wir gegen Union, Hertha und in München mehr Glück als Verstand hatten. Es wäre auch absolut nicht unverdient gewesen, wenn wir bereits in der 2. Runde gegen Union ausscheiden.
Ich habe bis heute nicht verstanden, wieso wir IMMER wieder aufs Neue ins offene Messer gelaufen sind. Selbst, wenn wir in Führung gingen. Es fehlte mir so oft jegliche Spielkontrolle bzw. die Kontinuität. Mal hatten wir das Spiel über 60 Minuten im Griff. Dann brechen wir plötzlich komplett ein und stellen uns an wie die dümmste Schülermannschaft. Siehe auch auf Schalke oder in Liverpool. Umbruch schön und gut. Aber diese Spiele gab es eben auch bereits in der Vor-Saison. Vielleicht habe ich auch einfach nur keine Ahnung vom Fußball. Aber ich hätte mir gewünscht, dass er diese Defensivschwäche irgendwann mal so einigermaßen in den Griff bekommt. Stattdessen standen wir auch zuletzt im Pokalfinale immer wieder so unfassbar hoch, dass bereits ein kleiner Fehler ausgereicht hat, dass uns der Gegner überrennt. Und das trotz Führung. Und genau dieses Pokalfinale war für mich wiedermal das Spiegelbild dieser und stellenweise auch der vorherigen Saison. Vorne Hui - hinten Pfui.
Tuchel darf man für die positiven Dinge feiern, aber für die negativen Dinge auch kritisieren. Trotz seinem wahrscheinlichen Abgang blicke ich daher optimistisch in die Zukunft, weil ich weiß, dass es genügend Ansätze für Verbesserungen gibt. Ansätze, die ein anderer Trainer (z.B. Favre) evtl. besser und schneller lösen KÖNNEN als Tuchel.
Trotzdem sage ich hier schonmal: Danke für alles!
Mein (voraussichtlich) abschließendes Fazit zu Tuchel:
Er hat es geschafft, nach 5 Jahren ENDLICH mal wieder einen Titel nach Dortmund zu holen. Noch dazu hat er seine Ziele in der Liga und EL/CL erreicht. Die Ergebnisse haben unterm Strich gestimmt und das ist die Hauptsache. Ich bin daher ziemlich zufrieden mit ihm und hätte auch nichts dagegen, wenn er unser Trainer bleiben würde. Wird er aber wohl nicht.
Jetzt das große ABER: Ich halte Tuchel nicht für unersetzbar. Er hat hier kein Wunderdinge geleistet - das ist jedenfalls meine Meinung. Wenn ich nach 2 Jahren seine Arbeit bewerten müsste, würde ich sagen: Er hat eine ziemlich gute Arbeit gemacht. Nicht mehr und nicht weniger. Denn unterm Strich haben und hatten wir in der Bundesliga den mit Abstand zweitbesten Kader hinter den Bayern. Daher wäre es illusorisch, von ihm die Meisterschaft zu erwarten. Aber Platz 2 oder 3 sollte absolut im Rahmen des möglichen sein. Auch nach unseren 3 Abgängen im vergangenen Sommer. Das hat er geschafft. Im ersten Jahr glanzvoll, im zweiten Jahr mit Hängen und Würgen.
Unterm Strich kann man ihm dann so einige (kleinere und größere) Erfolge zuschreiben: 2 mal die direkte CL Qualifikation, einen Pokalsieg, das eindrucksvolle Integrieren von Dembele, Weigl oder Pulisic. Sein Händchen bei Miki.
Aber auch bei Tuchel war nicht alles Gold, was glänzte. Und genau das ist für mich der Grund, weshalb ich ihn nicht für unersetzbar halte: Die Defensive. Unsere Stabilität. Kontinuität. Eine absolute Katastrophe. Ich kann es derzeit nicht anders beschreiben. Mir juckt es seit Monaten unter den Fingernägeln, mir endlich mal den Frust von der Seele zu schreiben. JA, ich bin zufrieden mit der Saison und JA ich freue mich über den Titel. Aber ich vergesse nicht, wie einige Siege (und Niederlagen) zustande kamen. Ich denke an die Schmach in München, an die Spiele gegen Ingolstadt, Warschau oder Bremen. Zuletzt an das Pokalfinale. Oder auch an unseren Weg dahin, als wir gegen Union, Hertha und in München mehr Glück als Verstand hatten. Es wäre auch absolut nicht unverdient gewesen, wenn wir bereits in der 2. Runde gegen Union ausscheiden.
Ich habe bis heute nicht verstanden, wieso wir IMMER wieder aufs Neue ins offene Messer gelaufen sind. Selbst, wenn wir in Führung gingen. Es fehlte mir so oft jegliche Spielkontrolle bzw. die Kontinuität. Mal hatten wir das Spiel über 60 Minuten im Griff. Dann brechen wir plötzlich komplett ein und stellen uns an wie die dümmste Schülermannschaft. Siehe auch auf Schalke oder in Liverpool. Umbruch schön und gut. Aber diese Spiele gab es eben auch bereits in der Vor-Saison. Vielleicht habe ich auch einfach nur keine Ahnung vom Fußball. Aber ich hätte mir gewünscht, dass er diese Defensivschwäche irgendwann mal so einigermaßen in den Griff bekommt. Stattdessen standen wir auch zuletzt im Pokalfinale immer wieder so unfassbar hoch, dass bereits ein kleiner Fehler ausgereicht hat, dass uns der Gegner überrennt. Und das trotz Führung. Und genau dieses Pokalfinale war für mich wiedermal das Spiegelbild dieser und stellenweise auch der vorherigen Saison. Vorne Hui - hinten Pfui.
Tuchel darf man für die positiven Dinge feiern, aber für die negativen Dinge auch kritisieren. Trotz seinem wahrscheinlichen Abgang blicke ich daher optimistisch in die Zukunft, weil ich weiß, dass es genügend Ansätze für Verbesserungen gibt. Ansätze, die ein anderer Trainer (z.B. Favre) evtl. besser und schneller lösen KÖNNEN als Tuchel.
Trotzdem sage ich hier schonmal: Danke für alles!
Bin da komplett deiner Meinung. Diese unkostanz und die teilweise großen Einbrüche im Spiel sind fast nicht erklärbar, da gerade diese besagten Einbrüche konstant sind...
Sicher sind wir keine Trainer aber es gibt trotzdem viele Aspekte die rätsel aufgeben.
Für mich als fan sieht es oft so aus, das durch das permanente übercoachen ( taktikwechsel, 3er/4er/5er kette ) hier gar keine richtige konstanz und somit Sicherheit aufkommen kann.
Oft liest man die Aufstellung und rätselt dann wer wie wo spielt.
Das tuchel sehr auf seinen weg bedacht ist und seltenst kompromissbereit kommt dann noch auf anderer ebene dazu.
Watzke und zorc können dies nicht gut finden, bzw tolerieren, denn sie haben nicht nur den kurzen sportlichen erfolg vor augen sondern die ausrichtung des vereins. Das unser oberscout zb nicht mit dem trainer zusammen arbeitet ist ein unding anhand des erfolges von mislintat.
Der anschlag und die diskussionen darum herum sind nochmal separat zu beleuchten.
Letztlich ists genauso wie du gesagt hast- sportlicher erfolg ja, aber auch nicht unersetzbar, da viele andere dinge eben auch wichtig sind und im argen liegen.
Aki denkt nachhaltig, ein trainer eben ggf leider nur bis zum ende seiner vertragslaufzeit . Daher ist ein trainerwechsel nachvollziehbar.
Ich will euch mal sagen WARUM es in der Liga tw unkonstanz und unerklärbare Einbrüche gab:
Die Spieler auf dem Platz sind und waren jung und haben bevor sie in den letzten 2 Jahren nach Dortmund kamen noch nicht suf so hohem Niveau gespielt. Dembele, Gurreiro, Weigl, Bartra, auch Ginter usw. mussten und müssen sich alle erst auf dieses regelmäßig hohe Niveau gewöhnen.
Zudem waren und sind auch immer wieder Spieler am Platz die ihre beste Phase ihrer Karriere in der Vergangenheit hatten. Kagawa (auch wenn die letzten Spiele endlich wieder Tendenzen nach oben erkennen lassen), Schmelzer (die erste Tuchel Saison hat er wohl über seinen Verhältnissen gespielt), Sahin (ein Relikt aus längst vergangenen Tagen) sowie die Dauerverletzten Reuss und der Sonderfall Götze konnten das Niveau nicht konstant hoch halten.
Dazu kommen noch Spieler und Wundertüten wie zB Schürrle der an guten Tagen 2 Tore macht aber an schlechten Tagen keinen Pass auf 2 Meter schafft.
Insgesamt muss man sportlich gesehen mit Tuchel absolut zufrieden sein. Er hat junge Spieler wie Weigel ider Bartra eingebaut nach dem Abgang der ehemaligen Dreifaltigkeit (Hummels, Gündigan und Mikhi). Trotzdem hat er den "alten Hasen" immer wieder Chancen gegeben sich zu beweisen, auf kosten von vl. talentierteren aber Blutjungen Spielern wie zB Mor. Dennoch hat er oft die richtige Balance gefunden zw. Jugendwahn und Erfahrung, finde ich.
Sportlich gesehen und aus der Sicht der Kaderentwicklung wäre ein Tuchel Abgang ein Wahnsinn. Bei allen Respekt für Favre oder Streich oder sogar Nagelsmann: Lieber Tuchel behalten, der die Eier hat unpopuläre Entscheidungen zu treffen und auch mal eine unangenehme Meinung vertritt als einen Trainer zu holen der alle streichelt und zu allem "Ja und Amen" sagt.....
Ob ein neuer Besen nun besser kehren würde? Die Chance besteht. Tuchel hat in den letzten 2 Jahren viel Vorarbeit geleistet und der Cupsieg könnte mMn der Auftakt zu was großem sein wie schon vor 6 Jahren unter Klopp. Wenn die Stammmannschaft minus Auba gehalten wird (trotz Trainerwechsel - manche Spieler reagieren ja sensibel darauf) sehe ich keinen Grund, 2017/2018 eine schlechtere Saison hinzulegen als heuer oder im Vorjahr. Die Latte liegt hich, der nachfolger erntet wie gesagt viel Vorarbeit und muss sich dann ergebnistechnusch ständige Vergleiche mit Tuchel gefallen lassen.
Ich denke halt dass ein neuer Trainer den BVB mindestens ein, wenn nicht zwei Jahre in der Entwicklung zurück wirft. Diese Verantwortung hat dan die Vereinsleitung zu tragen - denn sollte man komplett aus der Spur gleiten, ist die Vereinsführung auszutauschen.
29.05.2017 - 07:01 Uhr
Zitat von Muschelschrubber12
Bin da komplett deiner Meinung. Diese unkostanz und die teilweise großen Einbrüche im Spiel sind fast nicht erklärbar, da gerade diese besagten Einbrüche konstant sind...
Sicher sind wir keine Trainer aber es gibt trotzdem viele Aspekte die rätsel aufgeben.
Für mich als fan sieht es oft so aus, das durch das permanente übercoachen ( taktikwechsel, 3er/4er/5er kette ) hier gar keine richtige konstanz und somit Sicherheit aufkommen kann.
Oft liest man die Aufstellung und rätselt dann wer wie wo spielt.
Das tuchel sehr auf seinen weg bedacht ist und seltenst kompromissbereit kommt dann noch auf anderer ebene dazu.
Watzke und zorc können dies nicht gut finden, bzw tolerieren, denn sie haben nicht nur den kurzen sportlichen erfolg vor augen sondern die ausrichtung des vereins. Das unser oberscout zb nicht mit dem trainer zusammen arbeitet ist ein unding anhand des erfolges von mislintat.
Der anschlag und die diskussionen darum herum sind nochmal separat zu beleuchten.
Letztlich ists genauso wie du gesagt hast- sportlicher erfolg ja, aber auch nicht unersetzbar, da viele andere dinge eben auch wichtig sind und im argen liegen.
Aki denkt nachhaltig, ein trainer eben ggf leider nur bis zum ende seiner vertragslaufzeit . Daher ist ein trainerwechsel nachvollziehbar.
Zitat von Bumbewassazong
Mein (voraussichtlich) abschließendes Fazit zu Tuchel:
Er hat es geschafft, nach 5 Jahren ENDLICH mal wieder einen Titel nach Dortmund zu holen. Noch dazu hat er seine Ziele in der Liga und EL/CL erreicht. Die Ergebnisse haben unterm Strich gestimmt und das ist die Hauptsache. Ich bin daher ziemlich zufrieden mit ihm und hätte auch nichts dagegen, wenn er unser Trainer bleiben würde. Wird er aber wohl nicht.
Jetzt das große ABER: Ich halte Tuchel nicht für unersetzbar. Er hat hier kein Wunderdinge geleistet - das ist jedenfalls meine Meinung. Wenn ich nach 2 Jahren seine Arbeit bewerten müsste, würde ich sagen: Er hat eine ziemlich gute Arbeit gemacht. Nicht mehr und nicht weniger. Denn unterm Strich haben und hatten wir in der Bundesliga den mit Abstand zweitbesten Kader hinter den Bayern. Daher wäre es illusorisch, von ihm die Meisterschaft zu erwarten. Aber Platz 2 oder 3 sollte absolut im Rahmen des möglichen sein. Auch nach unseren 3 Abgängen im vergangenen Sommer. Das hat er geschafft. Im ersten Jahr glanzvoll, im zweiten Jahr mit Hängen und Würgen.
Unterm Strich kann man ihm dann so einige (kleinere und größere) Erfolge zuschreiben: 2 mal die direkte CL Qualifikation, einen Pokalsieg, das eindrucksvolle Integrieren von Dembele, Weigl oder Pulisic. Sein Händchen bei Miki.
Aber auch bei Tuchel war nicht alles Gold, was glänzte. Und genau das ist für mich der Grund, weshalb ich ihn nicht für unersetzbar halte: Die Defensive. Unsere Stabilität. Kontinuität. Eine absolute Katastrophe. Ich kann es derzeit nicht anders beschreiben. Mir juckt es seit Monaten unter den Fingernägeln, mir endlich mal den Frust von der Seele zu schreiben. JA, ich bin zufrieden mit der Saison und JA ich freue mich über den Titel. Aber ich vergesse nicht, wie einige Siege (und Niederlagen) zustande kamen. Ich denke an die Schmach in München, an die Spiele gegen Ingolstadt, Warschau oder Bremen. Zuletzt an das Pokalfinale. Oder auch an unseren Weg dahin, als wir gegen Union, Hertha und in München mehr Glück als Verstand hatten. Es wäre auch absolut nicht unverdient gewesen, wenn wir bereits in der 2. Runde gegen Union ausscheiden.
Ich habe bis heute nicht verstanden, wieso wir IMMER wieder aufs Neue ins offene Messer gelaufen sind. Selbst, wenn wir in Führung gingen. Es fehlte mir so oft jegliche Spielkontrolle bzw. die Kontinuität. Mal hatten wir das Spiel über 60 Minuten im Griff. Dann brechen wir plötzlich komplett ein und stellen uns an wie die dümmste Schülermannschaft. Siehe auch auf Schalke oder in Liverpool. Umbruch schön und gut. Aber diese Spiele gab es eben auch bereits in der Vor-Saison. Vielleicht habe ich auch einfach nur keine Ahnung vom Fußball. Aber ich hätte mir gewünscht, dass er diese Defensivschwäche irgendwann mal so einigermaßen in den Griff bekommt. Stattdessen standen wir auch zuletzt im Pokalfinale immer wieder so unfassbar hoch, dass bereits ein kleiner Fehler ausgereicht hat, dass uns der Gegner überrennt. Und das trotz Führung. Und genau dieses Pokalfinale war für mich wiedermal das Spiegelbild dieser und stellenweise auch der vorherigen Saison. Vorne Hui - hinten Pfui.
Tuchel darf man für die positiven Dinge feiern, aber für die negativen Dinge auch kritisieren. Trotz seinem wahrscheinlichen Abgang blicke ich daher optimistisch in die Zukunft, weil ich weiß, dass es genügend Ansätze für Verbesserungen gibt. Ansätze, die ein anderer Trainer (z.B. Favre) evtl. besser und schneller lösen KÖNNEN als Tuchel.
Trotzdem sage ich hier schonmal: Danke für alles!
Mein (voraussichtlich) abschließendes Fazit zu Tuchel:
Er hat es geschafft, nach 5 Jahren ENDLICH mal wieder einen Titel nach Dortmund zu holen. Noch dazu hat er seine Ziele in der Liga und EL/CL erreicht. Die Ergebnisse haben unterm Strich gestimmt und das ist die Hauptsache. Ich bin daher ziemlich zufrieden mit ihm und hätte auch nichts dagegen, wenn er unser Trainer bleiben würde. Wird er aber wohl nicht.
Jetzt das große ABER: Ich halte Tuchel nicht für unersetzbar. Er hat hier kein Wunderdinge geleistet - das ist jedenfalls meine Meinung. Wenn ich nach 2 Jahren seine Arbeit bewerten müsste, würde ich sagen: Er hat eine ziemlich gute Arbeit gemacht. Nicht mehr und nicht weniger. Denn unterm Strich haben und hatten wir in der Bundesliga den mit Abstand zweitbesten Kader hinter den Bayern. Daher wäre es illusorisch, von ihm die Meisterschaft zu erwarten. Aber Platz 2 oder 3 sollte absolut im Rahmen des möglichen sein. Auch nach unseren 3 Abgängen im vergangenen Sommer. Das hat er geschafft. Im ersten Jahr glanzvoll, im zweiten Jahr mit Hängen und Würgen.
Unterm Strich kann man ihm dann so einige (kleinere und größere) Erfolge zuschreiben: 2 mal die direkte CL Qualifikation, einen Pokalsieg, das eindrucksvolle Integrieren von Dembele, Weigl oder Pulisic. Sein Händchen bei Miki.
Aber auch bei Tuchel war nicht alles Gold, was glänzte. Und genau das ist für mich der Grund, weshalb ich ihn nicht für unersetzbar halte: Die Defensive. Unsere Stabilität. Kontinuität. Eine absolute Katastrophe. Ich kann es derzeit nicht anders beschreiben. Mir juckt es seit Monaten unter den Fingernägeln, mir endlich mal den Frust von der Seele zu schreiben. JA, ich bin zufrieden mit der Saison und JA ich freue mich über den Titel. Aber ich vergesse nicht, wie einige Siege (und Niederlagen) zustande kamen. Ich denke an die Schmach in München, an die Spiele gegen Ingolstadt, Warschau oder Bremen. Zuletzt an das Pokalfinale. Oder auch an unseren Weg dahin, als wir gegen Union, Hertha und in München mehr Glück als Verstand hatten. Es wäre auch absolut nicht unverdient gewesen, wenn wir bereits in der 2. Runde gegen Union ausscheiden.
Ich habe bis heute nicht verstanden, wieso wir IMMER wieder aufs Neue ins offene Messer gelaufen sind. Selbst, wenn wir in Führung gingen. Es fehlte mir so oft jegliche Spielkontrolle bzw. die Kontinuität. Mal hatten wir das Spiel über 60 Minuten im Griff. Dann brechen wir plötzlich komplett ein und stellen uns an wie die dümmste Schülermannschaft. Siehe auch auf Schalke oder in Liverpool. Umbruch schön und gut. Aber diese Spiele gab es eben auch bereits in der Vor-Saison. Vielleicht habe ich auch einfach nur keine Ahnung vom Fußball. Aber ich hätte mir gewünscht, dass er diese Defensivschwäche irgendwann mal so einigermaßen in den Griff bekommt. Stattdessen standen wir auch zuletzt im Pokalfinale immer wieder so unfassbar hoch, dass bereits ein kleiner Fehler ausgereicht hat, dass uns der Gegner überrennt. Und das trotz Führung. Und genau dieses Pokalfinale war für mich wiedermal das Spiegelbild dieser und stellenweise auch der vorherigen Saison. Vorne Hui - hinten Pfui.
Tuchel darf man für die positiven Dinge feiern, aber für die negativen Dinge auch kritisieren. Trotz seinem wahrscheinlichen Abgang blicke ich daher optimistisch in die Zukunft, weil ich weiß, dass es genügend Ansätze für Verbesserungen gibt. Ansätze, die ein anderer Trainer (z.B. Favre) evtl. besser und schneller lösen KÖNNEN als Tuchel.
Trotzdem sage ich hier schonmal: Danke für alles!
Bin da komplett deiner Meinung. Diese unkostanz und die teilweise großen Einbrüche im Spiel sind fast nicht erklärbar, da gerade diese besagten Einbrüche konstant sind...
Sicher sind wir keine Trainer aber es gibt trotzdem viele Aspekte die rätsel aufgeben.
Für mich als fan sieht es oft so aus, das durch das permanente übercoachen ( taktikwechsel, 3er/4er/5er kette ) hier gar keine richtige konstanz und somit Sicherheit aufkommen kann.
Oft liest man die Aufstellung und rätselt dann wer wie wo spielt.
Das tuchel sehr auf seinen weg bedacht ist und seltenst kompromissbereit kommt dann noch auf anderer ebene dazu.
Watzke und zorc können dies nicht gut finden, bzw tolerieren, denn sie haben nicht nur den kurzen sportlichen erfolg vor augen sondern die ausrichtung des vereins. Das unser oberscout zb nicht mit dem trainer zusammen arbeitet ist ein unding anhand des erfolges von mislintat.
Der anschlag und die diskussionen darum herum sind nochmal separat zu beleuchten.
Letztlich ists genauso wie du gesagt hast- sportlicher erfolg ja, aber auch nicht unersetzbar, da viele andere dinge eben auch wichtig sind und im argen liegen.
Aki denkt nachhaltig, ein trainer eben ggf leider nur bis zum ende seiner vertragslaufzeit . Daher ist ein trainerwechsel nachvollziehbar.
Wie unersetzlich seine Arbeit war, werden wir ohnehin nächste Saison beurteilen können. Ich hoffe ganz ehrlich, dass es reicht Tuchel rauszuwerfen um das Innenleben des Vereins wieder ins reine zu bringen, weil manche der Aussagen die jetzt von BVB Seite gefallen sind finde ich gar nicht schön.
Wichtig wird sein, dass wir den Kader deutlich verkleinern, denn kein Trainer kann 30 Spieler zufrieden stellen. Wir haben gesehen, dass ein Problem ist, dass Spieler ihr sportliches Standing anders sehen als der Trainer.
Das die zu Watzke petzen laufen und er dann reagiert ist hoffentlich nur dem schon schlechten Verhältnis zum Trainer geschuldet und wird keine Schule machen.
29.05.2017 - 07:09 Uhr
Ich habe mich auch mit dem Tuchel Abgang abgefunden, er hat sicherlich einige merkwürdige sportliche Entscheidungen getroffen und unter Favre werden wir auch erfolgreich sein. Nur die ganzen Begleitumstände, wie TT öffentlich demontiert wird bereitet mir echte Sorgen, das kenne ich von meinen BVB nicht. Wenn er wirklich untragbar ist, hätte Watzke eher durchgreifen müssen und diese unwürdige Hexenjagd vermeiden müssen.
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