| Geburtsdatum | 23.04.1964 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Thomas E. Herrich
31.03.2023 - 19:29 Uhr
06.02.2025 - 10:11 Uhr
Quelle: sportbild.bild.de
Warum das Schicksal von Trainer Fiel und der Bosse zusammenhängt
:
Hertha scheitert auf allen Ebenen
(....)Im Publikum wurde geraunt und getuschelt, als Geschäftsführer Thomas Herrich (60) auf der Mitgliederversammlung im November auf dem Podium über Fiél sagte: „Er hat unsere Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen.“ Er habe „tiefe Spuren hinterlassen“.
:
Hertha scheitert auf allen Ebenen
(....)Im Publikum wurde geraunt und getuschelt, als Geschäftsführer Thomas Herrich (60) auf der Mitgliederversammlung im November auf dem Podium über Fiél sagte: „Er hat unsere Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen.“ Er habe „tiefe Spuren hinterlassen“.
Zitat von sportbild
Dabei stand der einstige Bundesligist da schon alles andere als gut da: Tabellenplatz elf, die jüngsten zwei Spiele verloren.
Herrich, Herthas oberster Boss im Tagesgeschäft, stellte dem Trainer damit eine Job-Garantie aus. Nach nur fünf Punkten in den folgenden fünf Spielen und dem Pokal-Aus war eine Entlassung in der Winterpause quasi unmöglich. Ein günstiger Zeitpunkt wurde verpasst – ohne dass es intern ein greifbares Szenario gewesen wäre.
Denn seit dem Frühjahr 2024 hatte sich die gesamte Führungsriege von Hertha auf den „absoluten Wunschtrainer“ (Herrich) verständigt – und sich damit auch zu einer Schicksalsgemeinschaft vereinigt.
Wie gut sich Herrich, die sportlich Verantwortlichen Benjamin Weber (44) und Andreas Neuendorf (49) sowie Präsident Fabian Drescher (42) verstehen und gegenseitig stützen, wurde deutlich, als noch vor der Präsidiumswahl im Herbst die Verträge des Führungstrios verlängert wurden.
Die Entscheidung für Fiél gilt in diesem Macht-Zirkel als verbindend.
(....)
Dabei stand der einstige Bundesligist da schon alles andere als gut da: Tabellenplatz elf, die jüngsten zwei Spiele verloren.
Herrich, Herthas oberster Boss im Tagesgeschäft, stellte dem Trainer damit eine Job-Garantie aus. Nach nur fünf Punkten in den folgenden fünf Spielen und dem Pokal-Aus war eine Entlassung in der Winterpause quasi unmöglich. Ein günstiger Zeitpunkt wurde verpasst – ohne dass es intern ein greifbares Szenario gewesen wäre.
Denn seit dem Frühjahr 2024 hatte sich die gesamte Führungsriege von Hertha auf den „absoluten Wunschtrainer“ (Herrich) verständigt – und sich damit auch zu einer Schicksalsgemeinschaft vereinigt.
Wie gut sich Herrich, die sportlich Verantwortlichen Benjamin Weber (44) und Andreas Neuendorf (49) sowie Präsident Fabian Drescher (42) verstehen und gegenseitig stützen, wurde deutlich, als noch vor der Präsidiumswahl im Herbst die Verträge des Führungstrios verlängert wurden.
Die Entscheidung für Fiél gilt in diesem Macht-Zirkel als verbindend.
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14.04.2025 - 12:00 Uhr
Quelle: www.tagesspiegel.de
Nicht Weber oder Neuendorf: Herthas Kontakt zu Jonas Boldt betrifft wohl Geschäftsführer Tom Herrich
(.....)
In Wirklichkeit geht es nach Tagesspiegel-Informationen um den Posten von Geschäftsführer Tom Herrich.
Die Verträge von Weber und Neuendorf sind erst im vergangenen Herbst um zwei Jahre bis zum Sommer 2027 verlängert worden.
(.....)
In Wirklichkeit geht es nach Tagesspiegel-Informationen um den Posten von Geschäftsführer Tom Herrich.
Die Verträge von Weber und Neuendorf sind erst im vergangenen Herbst um zwei Jahre bis zum Sommer 2027 verlängert worden.
Zitat von Von Charlotte Bruch&Stefan Hermanns
Bei Herrichs Vertragsverlängerung im März 2024 hat Hertha keine Laufzeit angegeben.
Der Geschäftsführer, der seit gut einem Vierteljahrhundert für und bei Hertha arbeitet, steht bei den Gefolgsleuten des früheren Präsidenten Kay Bernstein schon länger in der Kritik.
Uwe Dinnebier, der im vergangenen Herbst Präsident von Hertha BSC werden wollte, hatte sogar gemutmaßt, dass Herrich trotz laufenden Vertrags entlassen werde, wenn Fabian Drescher als Präsident wiedergewählt werde. Das könnte nun tatsächlich passieren.
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Bei Herrichs Vertragsverlängerung im März 2024 hat Hertha keine Laufzeit angegeben.
Der Geschäftsführer, der seit gut einem Vierteljahrhundert für und bei Hertha arbeitet, steht bei den Gefolgsleuten des früheren Präsidenten Kay Bernstein schon länger in der Kritik.
Uwe Dinnebier, der im vergangenen Herbst Präsident von Hertha BSC werden wollte, hatte sogar gemutmaßt, dass Herrich trotz laufenden Vertrags entlassen werde, wenn Fabian Drescher als Präsident wiedergewählt werde. Das könnte nun tatsächlich passieren.
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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Donhelli am 14.04.2025 um 12:02 Uhr bearbeitet
14.04.2025 - 14:41 Uhr
Quelle: www.berliner-kurier.de
„Wir sind in der harten Akquisephase. Also wer jemanden kennt, der kann sich gerne jederzeit melden“
Zitat von vanscap
...Bleibt höchstens noch der Punkt, dass er eventuell gut im politischen Berlin oder in anderweitig elitären Kreisen vernetzt ist und uns so die eine oder andere Tür öffnet (Stadionbau, Sponsorensuche, etc.)...
...Bleibt höchstens noch der Punkt, dass er eventuell gut im politischen Berlin oder in anderweitig elitären Kreisen vernetzt ist und uns so die eine oder andere Tür öffnet (Stadionbau, Sponsorensuche, etc.)...
Seine Vernetzung hat er bereits eindrucksvoll präsentiert !
15.04.2025 - 13:56 Uhr
Quelle: www.tagesspiegel.de
Vor der Mitgliederversammlung: Es knirscht wieder gewaltig bei Hertha BSC
Wohin führt der Berliner Weg? Die Ultras attackieren den Geschäftsführer Tom Herrich. Der kommissarische Präsident verteidigt ihn. Bei Hertha BSC geht es wieder ums große Ganze.
24.05.2024,
Sieht für mich nach nem "Baueropfer" oder nach dem Weg des geringsten Wiederstandes aus .... das jetzt Tom Herrich die Sollbruchstelle sein soll, allerdings hat er ja auch nur noch die nächste Saison Vertrag ... Wohin führt der Berliner Weg? Die Ultras attackieren den Geschäftsführer Tom Herrich. Der kommissarische Präsident verteidigt ihn. Bei Hertha BSC geht es wieder ums große Ganze.
24.05.2024,
Vor ziemlich genau einem Jahr hat sich die organisierte Fanszene gegen Herrich bzw. die Geschäftsführung ausgesprochen, trotzdem wurde der Vertrag (inklusiver überschwänglicher Lobeshymnen Herausragendes geleistet, Berliner Wegs nachhaltig und maßgeblich vorangetrieben, Wir freuen uns auf die nächsten Jahre mit Tom, Er hat unserem Verein große Dienste erwiesen usw. ) verlängert.
Natürlich ist Herthas sportliches Abschneiden in den jüngsten beiden Spielzeiten nicht zufriedenstellend, doch wieviel Anteil trägt Herrich daran ?
Machtkämpfe um die strategische Ausrichtung und Einfluss auf bzw. in dem Verein ?
Hat es jemand der wie bspw. Boldt beim "quasi Klassenfeind" ,einem "Plastik Club" , einer "BSG ohne Tradition " gelernt und ausgebildet wurde überhaupt verdient für Hertha arbeiten zu dürfen , wenn selbst ein Marco Pantelic als nicht passend/geeignet für einen Posten im Präsidium angesehen wurde ?
30.04.2025 - 15:50 Uhr
Quelle: www.tagesspiegel.de
Die Trennung war wohl nicht einvernehmlich. Wer folgt nun auf Tom Herrich? Ein Favorit auf die Nachfolge ist der frühere HSV-Geschäftsführer Jonas Boldt. Die „Bild“-Zeitung berichtete aber jüngst, dass dessen Interesse an dem Job erkaltet sei. Und tatsächlich hat es laut Tagesspiegel-Informationen zuletzt keine Gespräche zwischen Hertha BSC und Boldt gegeben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von -I892- am 30.04.2025 um 15:50 Uhr bearbeitet
30.04.2025 - 18:43 Uhr
Quelle: bild.de
Darum musste Herrich gehen
Die schonungslose Analyse befindet sich im vollen Gange!
Die schonungslose Analyse befindet sich im vollen Gange!
Zitat von BILD
Nachdem vor zehn Tagen Andreas „Zecke“ Neuendorf (50/Vertrag bis 2027), Direktor Akademie und Lizenzspielerbetrieb, überraschend seinen sofortigen Rücktritt erklärte, verkündete am heutigen Mittwoch auch Geschäftsführer Thomas Herrich (61) sein vorzeitiges Aus zum Saisonende.
Ab 13 Uhr verkündete Präsident Fabian Drescher auf der Geschäftsstelle den anwesenden sowie per Teams zugeschalteten Mitarbeitern die Neuigkeit, dann erklärte sich Herrich. Es gab viele wohlwollende Worte.
Aber hinter den Kulissen ist allen klar: Herrich (Vertrag lief bis 31.12.2026) geht wie bereits auch Zecke (Vertrag bis 2027) nicht ganz freiwillig. Aber was steckt dahinter?
Beide fallen der „schonungslosen Analyse“ zum Opfer, die der Verein in einem Schreiben gegenüber den Mitgliedern im März angekündigt hatte. Unterschrieben war die Mitteilung nur von Hertha BSC. Nach dem geschafften Klassenerhalt wird jetzt gehandelt.
Jetzt zeichnet sich ab, wer dahintersteckt. Das neue Präsidium, das eine große Nähe zur Fankurve besitzt, hatte sich nach der Wahl im letzten November auf die Fahne geschrieben, die Finger in die vielen Hertha-Wunden zu legen. Zuletzt wurden von den Gremienmitgliedern viele Mitarbeiter, auch Führungskräfte, zu ihrer Arbeit befragt. Ziel: mögliche Missstände aufspüren.
Folge dieser Analyse: Die Bosse müssen ausgetauscht werden!
Vorwurf: Mit einem der teuersten Kader der 2. Liga dümpelte Hertha tief im Abstiegskampf. Dazu wurde zu lange an Ex-Trainer Cristian Fiel festgehalten, den Kumpel Neuendorf vehement verteidigte und Herrich bei der Mitgliederversammlung im November über die Maßen lobte.
Mit dem Aus von Herrich wird bei Hertha gleichzeitig Platz für einen neuen, mächtigen Sportboss auf Geschäftsführerebene. Kandidaten: Ex-HSV-Vorstand Jonas Boldt und Jochen Sauer (Leiter Nachwuchs bei Bayern München). Allerdings sagte Präsident Drescher gegenüber Mitarbeitern, dass es keine kurzfristige Lösung geben werde.
Auch die Transferpolitik, hauptverantwortlich dafür ist Sportdirektor Benjamin Weber, steht intern hart in der Kritik. Dass trotzdem die Verträge von Neuendorf und Weber kurz vor der Präsidiumswahl vorzeitig bis 2027 verlängert wurden, sorgte intern für große Verwunderung. Allerdings sollen sich Teile des Präsidiums dafür vehement eingesetzt haben. Auch das Chaos in der Akademie sorgt für Ärger.
Mit Herrich und Neuendorf mussten schon zwei Bosse von Bord! Ist Weber der Nächste? Oder gar noch mehr Führungskräfte?
Nachdem vor zehn Tagen Andreas „Zecke“ Neuendorf (50/Vertrag bis 2027), Direktor Akademie und Lizenzspielerbetrieb, überraschend seinen sofortigen Rücktritt erklärte, verkündete am heutigen Mittwoch auch Geschäftsführer Thomas Herrich (61) sein vorzeitiges Aus zum Saisonende.
Ab 13 Uhr verkündete Präsident Fabian Drescher auf der Geschäftsstelle den anwesenden sowie per Teams zugeschalteten Mitarbeitern die Neuigkeit, dann erklärte sich Herrich. Es gab viele wohlwollende Worte.
Aber hinter den Kulissen ist allen klar: Herrich (Vertrag lief bis 31.12.2026) geht wie bereits auch Zecke (Vertrag bis 2027) nicht ganz freiwillig. Aber was steckt dahinter?
Beide fallen der „schonungslosen Analyse“ zum Opfer, die der Verein in einem Schreiben gegenüber den Mitgliedern im März angekündigt hatte. Unterschrieben war die Mitteilung nur von Hertha BSC. Nach dem geschafften Klassenerhalt wird jetzt gehandelt.
Jetzt zeichnet sich ab, wer dahintersteckt. Das neue Präsidium, das eine große Nähe zur Fankurve besitzt, hatte sich nach der Wahl im letzten November auf die Fahne geschrieben, die Finger in die vielen Hertha-Wunden zu legen. Zuletzt wurden von den Gremienmitgliedern viele Mitarbeiter, auch Führungskräfte, zu ihrer Arbeit befragt. Ziel: mögliche Missstände aufspüren.
Folge dieser Analyse: Die Bosse müssen ausgetauscht werden!
Vorwurf: Mit einem der teuersten Kader der 2. Liga dümpelte Hertha tief im Abstiegskampf. Dazu wurde zu lange an Ex-Trainer Cristian Fiel festgehalten, den Kumpel Neuendorf vehement verteidigte und Herrich bei der Mitgliederversammlung im November über die Maßen lobte.
Mit dem Aus von Herrich wird bei Hertha gleichzeitig Platz für einen neuen, mächtigen Sportboss auf Geschäftsführerebene. Kandidaten: Ex-HSV-Vorstand Jonas Boldt und Jochen Sauer (Leiter Nachwuchs bei Bayern München). Allerdings sagte Präsident Drescher gegenüber Mitarbeitern, dass es keine kurzfristige Lösung geben werde.
Auch die Transferpolitik, hauptverantwortlich dafür ist Sportdirektor Benjamin Weber, steht intern hart in der Kritik. Dass trotzdem die Verträge von Neuendorf und Weber kurz vor der Präsidiumswahl vorzeitig bis 2027 verlängert wurden, sorgte intern für große Verwunderung. Allerdings sollen sich Teile des Präsidiums dafür vehement eingesetzt haben. Auch das Chaos in der Akademie sorgt für Ärger.
Mit Herrich und Neuendorf mussten schon zwei Bosse von Bord! Ist Weber der Nächste? Oder gar noch mehr Führungskräfte?
01.05.2025 - 07:54 Uhr
Quelle: www.rbb24.de
)....)Zwar wurden die Entscheidungen im sportlichen Bereich von Neuendorf, seines Zeichens Leiter Lizenzspielerabteilung und Akademie, und Sportdirektor Benjamin Weber getroffen, womit eine Hauptlast auf ihren Schultern zu finden ist, doch sind die beiden Namen unumgänglich mit dem von Herrich verbunden.
Zitat von Marc Schwitzky
)....)Als (längere Zeit alleiniger) Geschäftsführer und damit Vorgesetzter der beiden hätte der 61-Jährige als Korrektiv zu ihren Entscheidungen fungieren müssen.
Dem wurde Herrich jedoch mangels eigener sportlicher Kompetenz nicht gerecht.
Vielmehr verzettelte sich Herrich in eigenen unglücklichen Auftritten und Entscheidungen. Beispielsweise als er auf der Mitgliederversammlung im November 2024 sagte, Trainer Christian Fiél habe die Erwartungen des Vereins "nicht nur erfüllt, sondern übertroffen". Der Hauptstadtverein hatte davor empfindliche Niederlagen gegen Köln und Darmstadt kassiert, stand mit 17 Punkten nach zwölf Spielen nur auf Rang elf der 2. Bundesliga. Schon damals redete der Verein vermutlich an der Realität vieler vom Saisonverlauf eher ernüchterter Hertha-Fans geradewegs vorbei. Wenige Monate später war Fiél offiziell Geschichte.
Die verfrühte Lobeshymne auf Fiél, das voreilige Verlängern der Verträge von Weber und Neuendorf vor der damals so wichtigen Mitgliederversammlung, das Zurückrudern Herrichs von seiner Aussage, der Aufstieg 2025 sei "alternativlos" – all das vermittelte das Bild, dass er große Probleme hatte, sportlich zu führen, messbare Ziele zu formulieren und eine klare Handschrift erkennen zu lassen. So ist das Versagen von Weber und Neuendorf auch Herrichs Versagen.
Nun ist es allerdings auch nicht Herrichs alleinige Schuld, dass es bei Hertha lange Zeit außer ihm keinen weiteren Geschäftsführer oder ein Präsidium mit mehr sportlicher Kompetenz als brauchbares Gegengewicht zu Neuendorf und Weber gegeben hat. Hier liegen tiefgreifende strukturelle Probleme vor, was sich allein schon in der mehr als unglücklichen Entwicklung zeigt, dass erst im März 2024 – trotz einiger intern geäußerter Bauchschmerzen - längerfristig mit Herrich verlängert wurde und er nur ein Jahr später vorzeitig gehen muss.
In den Bereichen, in denen die Expertise des gelernten Betriebswirts und Juristen liegt, leistete Herrich hingegen gute Arbeit.
)....)
Es ist keine steile These, zu behaupten, dass es Hertha ohne Herrichs Sparkurs in der jetzigen Form nicht mehr geben würde.
Und das war Herrich anzumerken. )....)
)....)Als (längere Zeit alleiniger) Geschäftsführer und damit Vorgesetzter der beiden hätte der 61-Jährige als Korrektiv zu ihren Entscheidungen fungieren müssen.
Dem wurde Herrich jedoch mangels eigener sportlicher Kompetenz nicht gerecht.
Vielmehr verzettelte sich Herrich in eigenen unglücklichen Auftritten und Entscheidungen. Beispielsweise als er auf der Mitgliederversammlung im November 2024 sagte, Trainer Christian Fiél habe die Erwartungen des Vereins "nicht nur erfüllt, sondern übertroffen". Der Hauptstadtverein hatte davor empfindliche Niederlagen gegen Köln und Darmstadt kassiert, stand mit 17 Punkten nach zwölf Spielen nur auf Rang elf der 2. Bundesliga. Schon damals redete der Verein vermutlich an der Realität vieler vom Saisonverlauf eher ernüchterter Hertha-Fans geradewegs vorbei. Wenige Monate später war Fiél offiziell Geschichte.
Die verfrühte Lobeshymne auf Fiél, das voreilige Verlängern der Verträge von Weber und Neuendorf vor der damals so wichtigen Mitgliederversammlung, das Zurückrudern Herrichs von seiner Aussage, der Aufstieg 2025 sei "alternativlos" – all das vermittelte das Bild, dass er große Probleme hatte, sportlich zu führen, messbare Ziele zu formulieren und eine klare Handschrift erkennen zu lassen. So ist das Versagen von Weber und Neuendorf auch Herrichs Versagen.
Nun ist es allerdings auch nicht Herrichs alleinige Schuld, dass es bei Hertha lange Zeit außer ihm keinen weiteren Geschäftsführer oder ein Präsidium mit mehr sportlicher Kompetenz als brauchbares Gegengewicht zu Neuendorf und Weber gegeben hat. Hier liegen tiefgreifende strukturelle Probleme vor, was sich allein schon in der mehr als unglücklichen Entwicklung zeigt, dass erst im März 2024 – trotz einiger intern geäußerter Bauchschmerzen - längerfristig mit Herrich verlängert wurde und er nur ein Jahr später vorzeitig gehen muss.
In den Bereichen, in denen die Expertise des gelernten Betriebswirts und Juristen liegt, leistete Herrich hingegen gute Arbeit.
)....)
Es ist keine steile These, zu behaupten, dass es Hertha ohne Herrichs Sparkurs in der jetzigen Form nicht mehr geben würde.
Und das war Herrich anzumerken. )....)
15.05.2025 - 09:58 Uhr
Quelle: www.bild.de
Geheimer Abschiedsbrief!: Was Boss Herrich seinen Hertha-Freunden schreibt
Was steht drin?
15.05.2025 - 10:17 Uhr
Quelle: www.bild.de
Geheimer Abschiedsbrief!
:
Was Boss Herrich seinen Hertha-Freunden schreibt
(...)
Hohe Abfindung von Hertha BSC lindert Herrichs Abschieds-Schmerz nicht(...)
:
Was Boss Herrich seinen Hertha-Freunden schreibt
(...)
Hohe Abfindung von Hertha BSC lindert Herrichs Abschieds-Schmerz nicht(...)
Zitat von Moppy
Quelle: www.bild.de
Geheimer Abschiedsbrief!: Was Boss Herrich seinen Hertha-Freunden schreibt
Was steht drin?Zitat von bild
(....)
Herrich schreibt: „Nach nunmehr über 20 Jahren bei Hertha BSC endet meine aktive Zeit als Sprecher der Geschäftsführung. Dieser Abschied fällt mir nicht leicht – zu intensiv, zu prägend und vor allem zu menschlich war die lange Wegstrecke, die ich gemeinsam mit Euch/Ihnen gehen durfte.“
Hohe Abfindung von Hertha BSC lindert Herrichs Abschieds-Schmerz nicht
Man merkt, der Abschied von seiner blau-weißen Liebe fällt ihm alles andere als leicht. Da tröstet auch die hohe Abfindung, die ihm der Verein zahlt, nicht drüber hinweg.
Herrich fiel der schonungslosen Analyse des neuen Präsidiums, das eine große Nähe zur Fankurve besitzt, zum Opfer. Das schmerzt ihn anscheinend so sehr, dass er alle Verbindungen zu Hertha BSC kappt.
Bedeutet: Seine Handynummer, die E-Mail-Adresse – das alles gibt es nach dem Hertha-Spiel gegen Hannover nicht mehr. Herrich stellt sich komplett neu auf, verkündet das auch seinen Freunden.
„Ihr/Sie erreicht mich ab dem 19. Mai 2025 unter Mobil: .... bzw. E-Mail: … Ich wünsche Euch/Ihnen weiterhin viel Erfolg, Leidenschaft und stets auch ein glückliches Händchen – auf und neben dem Platz.“
Nach über 20 Jahren bei Hertha BSC ist am Sonntag für Thomas Herreich um 17.30 Uhr Schluss. Für immer.
(....)
Herrich schreibt: „Nach nunmehr über 20 Jahren bei Hertha BSC endet meine aktive Zeit als Sprecher der Geschäftsführung. Dieser Abschied fällt mir nicht leicht – zu intensiv, zu prägend und vor allem zu menschlich war die lange Wegstrecke, die ich gemeinsam mit Euch/Ihnen gehen durfte.“
Hohe Abfindung von Hertha BSC lindert Herrichs Abschieds-Schmerz nicht
Man merkt, der Abschied von seiner blau-weißen Liebe fällt ihm alles andere als leicht. Da tröstet auch die hohe Abfindung, die ihm der Verein zahlt, nicht drüber hinweg.
Herrich fiel der schonungslosen Analyse des neuen Präsidiums, das eine große Nähe zur Fankurve besitzt, zum Opfer. Das schmerzt ihn anscheinend so sehr, dass er alle Verbindungen zu Hertha BSC kappt.
Bedeutet: Seine Handynummer, die E-Mail-Adresse – das alles gibt es nach dem Hertha-Spiel gegen Hannover nicht mehr. Herrich stellt sich komplett neu auf, verkündet das auch seinen Freunden.
„Ihr/Sie erreicht mich ab dem 19. Mai 2025 unter Mobil: .... bzw. E-Mail: … Ich wünsche Euch/Ihnen weiterhin viel Erfolg, Leidenschaft und stets auch ein glückliches Händchen – auf und neben dem Platz.“
Nach über 20 Jahren bei Hertha BSC ist am Sonntag für Thomas Herreich um 17.30 Uhr Schluss. Für immer.
15.05.2025 - 11:46 Uhr
Quelle: www.herthabsc.com
Thomas E. Herrich beendet seine Tätigkeit zum Saisonende
Zitat von Herthafreak
Er hat doch noch Vertrag bis 30.06., das klingt so als wenn er jetzt schon geht?
Er hat doch noch Vertrag bis 30.06., das klingt so als wenn er jetzt schon geht?
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Deutschland 
