Thomas Doll [beurlaubt]
27.01.2019 - 18:42 Uhr
05.03.2019 - 09:22 Uhr
Zitat von Eigentorschuetze
Hier noch mal korrigiert:
Doll macht mit seiner Dampfplauderei wirklich gar keinen guten, sogar einen ziemlich niveaulosen Eindruck. Einige Sprüche zeugen nur davon, dass er mit einem komischen, ja Macho-Gehabe, sein am Boden liegendes Team noch weiter verunsichert. Der Kader ist ihm nicht vorzuwerfen, aber er hat doch auch taktisch wirklich gar nichts erkennen lassen. Wenn man qualitativ nicht so gut ist, wie der Gegner, dann sollte man wenigstens durch Nadelstiche und eine unvorhergesehene und auch ein bisschen unkontrolliertere Spielweise zum Erfolg kommen. Stichwort, im Angriff dann einfach mal höheres Risiko gehen, auch unkontrollierter flanken, in der Hoffnung, dass ein Ball mal durchrutscht. Das ist aber so gar nicht zu erkennen. Stattdessen völlig leblose und inspirationslose Auftritte und ein Trainer, der langsam wirklich eher in die Abteilung Comedy gehört. Ich habe seine Verpflichtung nicht verstanden, seine Plattitüden und verbalen Ausfälle sind aber noch schlimmer als zu seiner Dortmunder Zeit geworden. Man braucht vermutlich kein gutes menschliches Niveau, um ein erfolgreicher Trainer zu sein; aber wenn man schon kein guter Trainer ist, dann wäre ein erfreulicheres menschliches Niveau wünschenswert.
Hier noch mal korrigiert:
Doll macht mit seiner Dampfplauderei wirklich gar keinen guten, sogar einen ziemlich niveaulosen Eindruck. Einige Sprüche zeugen nur davon, dass er mit einem komischen, ja Macho-Gehabe, sein am Boden liegendes Team noch weiter verunsichert. Der Kader ist ihm nicht vorzuwerfen, aber er hat doch auch taktisch wirklich gar nichts erkennen lassen. Wenn man qualitativ nicht so gut ist, wie der Gegner, dann sollte man wenigstens durch Nadelstiche und eine unvorhergesehene und auch ein bisschen unkontrolliertere Spielweise zum Erfolg kommen. Stichwort, im Angriff dann einfach mal höheres Risiko gehen, auch unkontrollierter flanken, in der Hoffnung, dass ein Ball mal durchrutscht. Das ist aber so gar nicht zu erkennen. Stattdessen völlig leblose und inspirationslose Auftritte und ein Trainer, der langsam wirklich eher in die Abteilung Comedy gehört. Ich habe seine Verpflichtung nicht verstanden, seine Plattitüden und verbalen Ausfälle sind aber noch schlimmer als zu seiner Dortmunder Zeit geworden. Man braucht vermutlich kein gutes menschliches Niveau, um ein erfolgreicher Trainer zu sein; aber wenn man schon kein guter Trainer ist, dann wäre ein erfreulicheres menschliches Niveau wünschenswert.
nur weil er das öffentlich sagt was ALLE denken ist er Dampfplauderer? Für mich wirkt er hilflos ja, aber ich bin sicher er hat der Mannschaft einen Plan mitgegeben. In etwa stabil stehen und durch "Passsicherheit" und Ballbesitz ruhe und Sicherheit reinbekommen und dann Spiel aufbauen. ABER wenn die Spieler nicht mal in der Lage sind einen 5m Pass unbedrängt zu einem freien Mitspieler zu bringen sondern den Ball ins Aus spielen oder nur nach lang nach vorne dreschen dann kann jeder Trainer erzählen was er will ,das bringt nichts.
Ich bin nur im Amateurbereich (Bezirksliga) Trainer, aber ich kenne diese Situation auch. Die Spieler hören offensichtlich zu , aber es kommt nix im Kopf an
und jeder will nur keine Fehler machen und genau deswegen machen sie Fehler. Wenn dann noch so ein taktisches Verhalten wie beim 1:0 von Gomez dazu kommt, kann man als Trainer ruhig solche Äußerungen tätigen. Das sind alles Profis und die sollten wissen das man so nicht agiert.
Und wenn Spieler sich öffentlich wegstreiken dürfen, dann dürfen Trainer bei den Leistungen die Spieler auch mal öffentlich angehen. Finde das genau richtig, da Doll das ausspricht was ganz Deutschland denkt.
Dafür werden die Jungs auch gut genug bezahlt.
05.03.2019 - 11:15 Uhr
Zitat von Greenkeeper
Ich bin nur im Amateurbereich (Bezirksliga) Trainer, aber ich kenne diese Situation auch. Die Spieler hören offensichtlich zu , aber es kommt nix im Kopf an
und jeder will nur keine Fehler machen und genau deswegen machen sie Fehler.
Wenn dann noch so ein taktisches Verhalten wie beim 1:0 von Gomez dazu kommt, kann man als Trainer ruhig solche Äußerungen tätigen. Das sind alles Profis und die sollten wissen das man so nicht agiert.
Und wenn Spieler sich öffentlich wegstreiken dürfen, dann dürfen Trainer bei den Leistungen die Spieler auch mal öffentlich angehen. Finde das genau richtig, da Doll das ausspricht was ganz Deutschland denkt.
Dafür werden die Jungs auch gut genug bezahlt.
Ich bin nur im Amateurbereich (Bezirksliga) Trainer, aber ich kenne diese Situation auch. Die Spieler hören offensichtlich zu , aber es kommt nix im Kopf an
und jeder will nur keine Fehler machen und genau deswegen machen sie Fehler. Wenn dann noch so ein taktisches Verhalten wie beim 1:0 von Gomez dazu kommt, kann man als Trainer ruhig solche Äußerungen tätigen. Das sind alles Profis und die sollten wissen das man so nicht agiert.
Und wenn Spieler sich öffentlich wegstreiken dürfen, dann dürfen Trainer bei den Leistungen die Spieler auch mal öffentlich angehen. Finde das genau richtig, da Doll das ausspricht was ganz Deutschland denkt.
Dafür werden die Jungs auch gut genug bezahlt.

Danke für deine persönliche Erfahrung! Ich habe da ähnliches. Hab im Jugendbereich überall wo ich war Stamm gespielt, als es dann ne Liga höher ging, hat es nicht mehr geklappt und ich fand mich oft auf der Bank wieder.
Jedes mal wenn ich eingewechselt wurde, hatte ich so krasse angst zu spielen und in meinem Kopf war nur "Wenn ich jetzt schlecht spiele, werde ich nur noch seltener eingewechselt" und es war mir teilweise lieber gar nicht mehr eingewechselt zu werden. Das klingt Paradox, aber so ist das nun mal.
Denke unsere Jungs sind in einem tiefen Loch und man könnte/ sollte über Mentaltrainer sprechen...
Klar reden wir hier von Profis und die sollten mit dem Druck zurecht kommen. Auf der anderen Seite war ich nur im Amateurbereich tätig und hatte somit letztendlich absolut keinen Druck und trotzdem einen enorm hohen Stress und auch ich hab oft von meinen Mitspielern nach dem Training ein "spiel so im Spiel und alles ist tutti" gehört.
05.03.2019 - 11:38 Uhr
Zitat von X-ell
Danke für deine persönliche Erfahrung! Ich habe da ähnliches. Hab im Jugendbereich überall wo ich war Stamm gespielt, als es dann ne Liga höher ging, hat es nicht mehr geklappt und ich fand mich oft auf der Bank wieder.
Jedes mal wenn ich eingewechselt wurde, hatte ich so krasse angst zu spielen und in meinem Kopf war nur "Wenn ich jetzt schlecht spiele, werde ich nur noch seltener eingewechselt" und es war mir teilweise lieber gar nicht mehr eingewechselt zu werden. Das klingt Paradox, aber so ist das nun mal.
Denke unsere Jungs sind in einem tiefen Loch und man könnte/ sollte über Mentaltrainer sprechen...
Klar reden wir hier von Profis und die sollten mit dem Druck zurecht kommen. Auf der anderen Seite war ich nur im Amateurbereich tätig und hatte somit letztendlich absolut keinen Druck und trotzdem einen enorm hohen Stress und auch ich hab oft von meinen Mitspielern nach dem Training ein "spiel so im Spiel und alles ist tutti" gehört.
Zitat von Greenkeeper
Ich bin nur im Amateurbereich (Bezirksliga) Trainer, aber ich kenne diese Situation auch. Die Spieler hören offensichtlich zu , aber es kommt nix im Kopf an
und jeder will nur keine Fehler machen und genau deswegen machen sie Fehler.
Wenn dann noch so ein taktisches Verhalten wie beim 1:0 von Gomez dazu kommt, kann man als Trainer ruhig solche Äußerungen tätigen. Das sind alles Profis und die sollten wissen das man so nicht agiert.
Und wenn Spieler sich öffentlich wegstreiken dürfen, dann dürfen Trainer bei den Leistungen die Spieler auch mal öffentlich angehen. Finde das genau richtig, da Doll das ausspricht was ganz Deutschland denkt.
Dafür werden die Jungs auch gut genug bezahlt.
Ich bin nur im Amateurbereich (Bezirksliga) Trainer, aber ich kenne diese Situation auch. Die Spieler hören offensichtlich zu , aber es kommt nix im Kopf an
und jeder will nur keine Fehler machen und genau deswegen machen sie Fehler. Wenn dann noch so ein taktisches Verhalten wie beim 1:0 von Gomez dazu kommt, kann man als Trainer ruhig solche Äußerungen tätigen. Das sind alles Profis und die sollten wissen das man so nicht agiert.
Und wenn Spieler sich öffentlich wegstreiken dürfen, dann dürfen Trainer bei den Leistungen die Spieler auch mal öffentlich angehen. Finde das genau richtig, da Doll das ausspricht was ganz Deutschland denkt.
Dafür werden die Jungs auch gut genug bezahlt.

Danke für deine persönliche Erfahrung! Ich habe da ähnliches. Hab im Jugendbereich überall wo ich war Stamm gespielt, als es dann ne Liga höher ging, hat es nicht mehr geklappt und ich fand mich oft auf der Bank wieder.
Jedes mal wenn ich eingewechselt wurde, hatte ich so krasse angst zu spielen und in meinem Kopf war nur "Wenn ich jetzt schlecht spiele, werde ich nur noch seltener eingewechselt" und es war mir teilweise lieber gar nicht mehr eingewechselt zu werden. Das klingt Paradox, aber so ist das nun mal.
Denke unsere Jungs sind in einem tiefen Loch und man könnte/ sollte über Mentaltrainer sprechen...
Klar reden wir hier von Profis und die sollten mit dem Druck zurecht kommen. Auf der anderen Seite war ich nur im Amateurbereich tätig und hatte somit letztendlich absolut keinen Druck und trotzdem einen enorm hohen Stress und auch ich hab oft von meinen Mitspielern nach dem Training ein "spiel so im Spiel und alles ist tutti" gehört.
Ich habe exakt die gleichen Erfahrungen gemacht,dass legte sich erst, als man wieder Stammspieler war und halbwegs zufrieden mit der eigenen Leistung.
Der Mentaltrainer ist meiner Meinung nach überfällig.
05.03.2019 - 11:51 Uhr
Das Thema Mentaltrainer ist vor ein paar Wochen Thema in der NP gewesen und wurde als mögliche Option bezeichnet.
Natürlich haben die Jungs sicherlich auch ein mentales Problem. Seit Monaten sportlicher Misserfolg und der Druck bestehen zu müssen,sind sicherlich nicht einfach. Es mag auxu sein,dass dies einige beeinflusst,was menschlich wäre. Dennoch muss man versuchen genau da anzuknüpfen. Das Auftreten ist katastrophal.
Ich finde es schwierig, dem Doll etwas vorzuwerfen,da sich die Mannschaft in jedem Spiel durch erstklassige Aussetzer in hoffnungslose Situationen bringt. Klar kann man da personell gegen steuern. Aufgrund der vielen Verletzten kann man da aber schwer etwas machen. Man kann ja nicht Wimmer,Anton,Schwegler,Albornoz auf einmal rausnehmen.
Heute ist zu lesen gewesen,dass möglichweise Spieler aus der U23 aufrücken. Eventuell hilft es auxu wenn mit Prib und Bech unbelastete Spieler hinzukommen.
Die Situation ist extrem schwierig. Es passieren Dinge auf dem Platz,die selbst Trainer in der Kreisklasse wahnsinnig werden lassen würden. Da ist Dolls Ansprache zu verstehen. Möglicherweise packt diese die Spieler bei der Ehre oder sie lassen sich weiterhin wehrlos auseinander nehmen. In der jetzigen Situation sind die Spieler gefordert. Oft genug haben sich Trainer davor gestellt. Eine gewisse Bringschuld ist von Spielern,die nicht wenig Geld verdienen,zu erwarten.
Natürlich haben die Jungs sicherlich auch ein mentales Problem. Seit Monaten sportlicher Misserfolg und der Druck bestehen zu müssen,sind sicherlich nicht einfach. Es mag auxu sein,dass dies einige beeinflusst,was menschlich wäre. Dennoch muss man versuchen genau da anzuknüpfen. Das Auftreten ist katastrophal.
Ich finde es schwierig, dem Doll etwas vorzuwerfen,da sich die Mannschaft in jedem Spiel durch erstklassige Aussetzer in hoffnungslose Situationen bringt. Klar kann man da personell gegen steuern. Aufgrund der vielen Verletzten kann man da aber schwer etwas machen. Man kann ja nicht Wimmer,Anton,Schwegler,Albornoz auf einmal rausnehmen.
Heute ist zu lesen gewesen,dass möglichweise Spieler aus der U23 aufrücken. Eventuell hilft es auxu wenn mit Prib und Bech unbelastete Spieler hinzukommen.
Die Situation ist extrem schwierig. Es passieren Dinge auf dem Platz,die selbst Trainer in der Kreisklasse wahnsinnig werden lassen würden. Da ist Dolls Ansprache zu verstehen. Möglicherweise packt diese die Spieler bei der Ehre oder sie lassen sich weiterhin wehrlos auseinander nehmen. In der jetzigen Situation sind die Spieler gefordert. Oft genug haben sich Trainer davor gestellt. Eine gewisse Bringschuld ist von Spielern,die nicht wenig Geld verdienen,zu erwarten.
05.03.2019 - 11:56 Uhr
Zitat von Greenkeeper
nur weil er das öffentlich sagt was ALLE denken ist er Dampfplauderer? Für mich wirkt er hilflos ja, aber ich bin sicher er hat der Mannschaft einen Plan mitgegeben. In etwa stabil stehen und durch "Passsicherheit" und Ballbesitz ruhe und Sicherheit reinbekommen und dann Spiel aufbauen. ABER wenn die Spieler nicht mal in der Lage sind einen 5m Pass unbedrängt zu einem freien Mitspieler zu bringen sondern den Ball ins Aus spielen oder nur nach lang nach vorne dreschen dann kann jeder Trainer erzählen was er will ,das bringt nichts.
Ich bin nur im Amateurbereich (Bezirksliga) Trainer, aber ich kenne diese Situation auch. Die Spieler hören offensichtlich zu , aber es kommt nix im Kopf an
und jeder will nur keine Fehler machen und genau deswegen machen sie Fehler.
Wenn dann noch so ein taktisches Verhalten wie beim 1:0 von Gomez dazu kommt, kann man als Trainer ruhig solche Äußerungen tätigen. Das sind alles Profis und die sollten wissen das man so nicht agiert.
Und wenn Spieler sich öffentlich wegstreiken dürfen, dann dürfen Trainer bei den Leistungen die Spieler auch mal öffentlich angehen. Finde das genau richtig, da Doll das ausspricht was ganz Deutschland denkt.
Dafür werden die Jungs auch gut genug bezahlt.
Zitat von Eigentorschuetze
Hier noch mal korrigiert:
Doll macht mit seiner Dampfplauderei wirklich gar keinen guten, sogar einen ziemlich niveaulosen Eindruck. Einige Sprüche zeugen nur davon, dass er mit einem komischen, ja Macho-Gehabe, sein am Boden liegendes Team noch weiter verunsichert. Der Kader ist ihm nicht vorzuwerfen, aber er hat doch auch taktisch wirklich gar nichts erkennen lassen. Wenn man qualitativ nicht so gut ist, wie der Gegner, dann sollte man wenigstens durch Nadelstiche und eine unvorhergesehene und auch ein bisschen unkontrolliertere Spielweise zum Erfolg kommen. Stichwort, im Angriff dann einfach mal höheres Risiko gehen, auch unkontrollierter flanken, in der Hoffnung, dass ein Ball mal durchrutscht. Das ist aber so gar nicht zu erkennen. Stattdessen völlig leblose und inspirationslose Auftritte und ein Trainer, der langsam wirklich eher in die Abteilung Comedy gehört. Ich habe seine Verpflichtung nicht verstanden, seine Plattitüden und verbalen Ausfälle sind aber noch schlimmer als zu seiner Dortmunder Zeit geworden. Man braucht vermutlich kein gutes menschliches Niveau, um ein erfolgreicher Trainer zu sein; aber wenn man schon kein guter Trainer ist, dann wäre ein erfreulicheres menschliches Niveau wünschenswert.
Hier noch mal korrigiert:
Doll macht mit seiner Dampfplauderei wirklich gar keinen guten, sogar einen ziemlich niveaulosen Eindruck. Einige Sprüche zeugen nur davon, dass er mit einem komischen, ja Macho-Gehabe, sein am Boden liegendes Team noch weiter verunsichert. Der Kader ist ihm nicht vorzuwerfen, aber er hat doch auch taktisch wirklich gar nichts erkennen lassen. Wenn man qualitativ nicht so gut ist, wie der Gegner, dann sollte man wenigstens durch Nadelstiche und eine unvorhergesehene und auch ein bisschen unkontrolliertere Spielweise zum Erfolg kommen. Stichwort, im Angriff dann einfach mal höheres Risiko gehen, auch unkontrollierter flanken, in der Hoffnung, dass ein Ball mal durchrutscht. Das ist aber so gar nicht zu erkennen. Stattdessen völlig leblose und inspirationslose Auftritte und ein Trainer, der langsam wirklich eher in die Abteilung Comedy gehört. Ich habe seine Verpflichtung nicht verstanden, seine Plattitüden und verbalen Ausfälle sind aber noch schlimmer als zu seiner Dortmunder Zeit geworden. Man braucht vermutlich kein gutes menschliches Niveau, um ein erfolgreicher Trainer zu sein; aber wenn man schon kein guter Trainer ist, dann wäre ein erfreulicheres menschliches Niveau wünschenswert.
nur weil er das öffentlich sagt was ALLE denken ist er Dampfplauderer? Für mich wirkt er hilflos ja, aber ich bin sicher er hat der Mannschaft einen Plan mitgegeben. In etwa stabil stehen und durch "Passsicherheit" und Ballbesitz ruhe und Sicherheit reinbekommen und dann Spiel aufbauen. ABER wenn die Spieler nicht mal in der Lage sind einen 5m Pass unbedrängt zu einem freien Mitspieler zu bringen sondern den Ball ins Aus spielen oder nur nach lang nach vorne dreschen dann kann jeder Trainer erzählen was er will ,das bringt nichts.
Ich bin nur im Amateurbereich (Bezirksliga) Trainer, aber ich kenne diese Situation auch. Die Spieler hören offensichtlich zu , aber es kommt nix im Kopf an
und jeder will nur keine Fehler machen und genau deswegen machen sie Fehler. Wenn dann noch so ein taktisches Verhalten wie beim 1:0 von Gomez dazu kommt, kann man als Trainer ruhig solche Äußerungen tätigen. Das sind alles Profis und die sollten wissen das man so nicht agiert.
Und wenn Spieler sich öffentlich wegstreiken dürfen, dann dürfen Trainer bei den Leistungen die Spieler auch mal öffentlich angehen. Finde das genau richtig, da Doll das ausspricht was ganz Deutschland denkt.
Dafür werden die Jungs auch gut genug bezahlt.

Wenn man den Job annimmt, dann muß man auch öffentlich dahinterstehen. Bei Doll höre ich immer nur: Ich , ich , ich... Es gibt - glaube ich - wenige Führungspositionen im Leben, bei denen man sich schon vorher von außen ein derart gutes Bild von seinem Team machen kann. Hat er sich die bisherigen Spiele der Saison vorher nicht angeschaut? Dann hätte er doch sehen können, daß die Mannschaft nur bedingt bundesligatauglich ist. (Das haben zwar auch hier viele anders gesehen, aber als Trainer, der eine Bundesligamannschft trainieren will/kann, sollte man das besser einschätzen können.) Das lag doch auf der Hand und war kein Geheimnis. Oder wie schreibt die Süddeutsche sinngemäß: Wenn man diesen Job übernimmt, der ohne Frage schwer bis unmöglich ist, dann geht das nur mit 100%-tiger Identifikation nach inner und außen. Doll wirkt schon nach kurzer Zeit so, als ob er sich von der Mannschaft distanziert. Das ist charakterschwach um nicht zu sagen ärmlich. (Auch wenn er für die Zusammensetzung der Mannschaft nichts kann, er wurde ja nicht gezwunden, den Job anzunehmen. Wenn es nicht in seinen Karriereplan passt, dann hätte er es sein lassen sollen. Wäre für alle das Beste gewesen.)
05.03.2019 - 12:12 Uhr
Zitat von X-ell
Denke unsere Jungs sind in einem tiefen Loch und man könnte/ sollte über Mentaltrainer sprechen...
Denke unsere Jungs sind in einem tiefen Loch und man könnte/ sollte über Mentaltrainer sprechen...
Bei einem Mentaltrainer bin ich persönlich immer etwas gespaltener Meinung.
Prinzipiell sollte das Mentaltraining ohnehin bei Spitzensportlern (ok, der war gut) Bestandteil des Trainings sein. Also wenn ein Verein sich entscheidet einen Mentaltrainer zu beschäftigen, dann bitte nicht erst dann, wenn das(der) Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Es gibt Trainer, bei denen dieses auch entsprechend praktiziert wird, so dass es keine weitere Hilfe von Außen benötigt.
Holt man dann so jemanden speziell in der aktuellen Phase hinzu, so kann es auch nach hinten losgehen, vor allem, wenn es dazu kommt, dass sich einzelne Spieler diesem verweigern oder sich sperren. Von vielen wird ein Menthaltrainer in solchen Situation als Allheilmittel gesehen und eben nicht betrachtet, dass es ein fortlaufender langer Prozess ist. Man kann dort eben nicht mal schnell den Schalter umlegen.
Ein anderer Punkt, welcher ja zuletzt auch von Doll verneint wurde sind weitere teambildende Maßnahmen, wie Trainingslager. Das zu beurteilen liegt auch in seinem Ermessensspielraum und wenn er der Meinung ist, warum man so etwas nicht machen sollte, wird er seine Gründe haben.
Eine Aussage bei der letzten PK vor dem Stuttgartspiel ist mir in Erinnerung geblieben. Er reagierte auf die Frage, was man denn gegen die Auswärtsschwäche machen möchte mit den Worten "Nicht mehr darüber reden". Wenn man als Spieler/Trainer... immer wieder vor Augen geführt bekommt, dass etwas nicht funktioniert schwindet auch die Chance, dass es beim nächsten Mal anders ist.
Zurück zu Doll:
Ich habe ihn am Anfang sehr positiv gesehen, aber so langsam (hat nicht lange angehalten) finde ich sein Verhalten problematisch. Nach der ersten Niederlage habe ich noch gedacht, dass er mit seinen Äußerungen die Mannschaft wachrütteln möchte, allerdings zeigt sich das Gegenteil. Bei einer Führungskraft (Trainer) erwarte ich auch ein Stellen vor die Mannschaft, wenn etwas nicht funktioniert. Wenn er dann noch darauf eindrischt wird er wie jetzt im Wiederholungsfall nur das Gegenteil des gewünschten erzielen.
Ich hatte auch gedacht, dass er bei einem Abstieg die Mannschaft wieder aus der 2. Liga führen kann, nur wird es schwierig, wenn er bereits dann alle Bindungen verloren hat. Hier liegt gerade ein großes Risiko.
In seinen Äußerungen wirkt er hilflos, was er sogar offen zugibt. Das darf eigentlich einem Trainer auf Bundesliganiveau nicht passieren.
Man kann nun argumentieren, dass er ausspricht was alle denken, allerdings was soll das helfen. Andere Trainer fallen dann in Plattitüden, anstatt sich Dingen konstruktiv zu stellen. Schwer - klar, aber sonst könnten die meisten von uns den Job wohl ebenso ausführen.
Hinzu kommt, dass man mit Doll jemanden installiert hat, der nicht immer zwingend für eine bestimmte Art des Fußballs spricht. Wenn man gut beraten ist, überlässt man ihm noch bis zur JHV die Mannschaft, um danach ggf. nochmal zu reagieren. Ich würde sogar interimsweise zunächst auf Stephan Schmidt setzen, der durchaus ein interessanter Kandidat ist und auf stendelsche Effekte hoffen. Wichtig ist nur, dass man eben bis zu diesem Zeitpunkt daran arbeitet, wie 96 in der Zukunft nach außen auftritt. Ich befürchte allerdings, dass man intern diese Schritte aktuell nicht geht und eben die JHV abwartet. Warten ist aus "unternehmerischer" Sicht immer die falsche Wahl (außer man heißt Helmut Kohl)
05.03.2019 - 13:01 Uhr
Quelle: www.sportbuzzer.de
Nach SPORTBUZZER-Informationen oblag zum Beispiel die Verteidigung der Standardsituationen in Stuttgart den Spielern.
Sie sollten sich besprechen, mit welcher Abwehrform sie sich am wohlsten fühlten, anstatt es vorgegeben zu bekommen: Mann- oder Raumdeckung oder mit welcher Spieleranzahl im eigenen Strafraum agiert werden sollte. Gefordert, sich einzubringen, waren alle, natürlich aber in erster Linie die Abwehrreihe inklusive Torhüter.
Das Ziel war, sich mit dem Gegner und dem eigenen Verhalten auseinanderzusetzen – das Ergebnis war katastrophal: Drei der fünf Gegentore in Stuttgart fielen nach Standardsituationen.
Sie sollten sich besprechen, mit welcher Abwehrform sie sich am wohlsten fühlten, anstatt es vorgegeben zu bekommen: Mann- oder Raumdeckung oder mit welcher Spieleranzahl im eigenen Strafraum agiert werden sollte. Gefordert, sich einzubringen, waren alle, natürlich aber in erster Linie die Abwehrreihe inklusive Torhüter.
Das Ziel war, sich mit dem Gegner und dem eigenen Verhalten auseinanderzusetzen – das Ergebnis war katastrophal: Drei der fünf Gegentore in Stuttgart fielen nach Standardsituationen.
05.03.2019 - 14:15 Uhr
Zitat von Jernals
Quelle: www.sportbuzzer.de
Nach SPORTBUZZER-Informationen oblag zum Beispiel die Verteidigung der Standardsituationen in Stuttgart den Spielern.
Sie sollten sich besprechen, mit welcher Abwehrform sie sich am wohlsten fühlten, anstatt es vorgegeben zu bekommen: Mann- oder Raumdeckung oder mit welcher Spieleranzahl im eigenen Strafraum agiert werden sollte. Gefordert, sich einzubringen, waren alle, natürlich aber in erster Linie die Abwehrreihe inklusive Torhüter.
Das Ziel war, sich mit dem Gegner und dem eigenen Verhalten auseinanderzusetzen – das Ergebnis war katastrophal: Drei der fünf Gegentore in Stuttgart fielen nach Standardsituationen.
Sie sollten sich besprechen, mit welcher Abwehrform sie sich am wohlsten fühlten, anstatt es vorgegeben zu bekommen: Mann- oder Raumdeckung oder mit welcher Spieleranzahl im eigenen Strafraum agiert werden sollte. Gefordert, sich einzubringen, waren alle, natürlich aber in erster Linie die Abwehrreihe inklusive Torhüter.
Das Ziel war, sich mit dem Gegner und dem eigenen Verhalten auseinanderzusetzen – das Ergebnis war katastrophal: Drei der fünf Gegentore in Stuttgart fielen nach Standardsituationen.
Anscheinend hatten sich alle für ein "nicht Verteidigen" entschieden. Ein Horror sowas lesen zu müssen! Da finde ich liegt die Aufgabe zu 100% beim Trainer. Er kann anschießend fragen "fühlt ihr euch damit wohl, oder sollten vlt. noch was anpassen"...
05.03.2019 - 14:21 Uhr
Zitat von X-ell
Anscheinend hatten sich alle für ein "nicht Verteidigen" entschieden. Ein Horror sowas lesen zu müssen! Da finde ich liegt die Aufgabe zu 100% beim Trainer. Er kann anschießend fragen "fühlt ihr euch damit wohl, oder sollten vlt. noch was anpassen"...
Zitat von Jernals
Quelle: www.sportbuzzer.de
Nach SPORTBUZZER-Informationen oblag zum Beispiel die Verteidigung der Standardsituationen in Stuttgart den Spielern.
Sie sollten sich besprechen, mit welcher Abwehrform sie sich am wohlsten fühlten, anstatt es vorgegeben zu bekommen: Mann- oder Raumdeckung oder mit welcher Spieleranzahl im eigenen Strafraum agiert werden sollte. Gefordert, sich einzubringen, waren alle, natürlich aber in erster Linie die Abwehrreihe inklusive Torhüter.
Das Ziel war, sich mit dem Gegner und dem eigenen Verhalten auseinanderzusetzen – das Ergebnis war katastrophal: Drei der fünf Gegentore in Stuttgart fielen nach Standardsituationen.
Sie sollten sich besprechen, mit welcher Abwehrform sie sich am wohlsten fühlten, anstatt es vorgegeben zu bekommen: Mann- oder Raumdeckung oder mit welcher Spieleranzahl im eigenen Strafraum agiert werden sollte. Gefordert, sich einzubringen, waren alle, natürlich aber in erster Linie die Abwehrreihe inklusive Torhüter.
Das Ziel war, sich mit dem Gegner und dem eigenen Verhalten auseinanderzusetzen – das Ergebnis war katastrophal: Drei der fünf Gegentore in Stuttgart fielen nach Standardsituationen.
Anscheinend hatten sich alle für ein "nicht Verteidigen" entschieden. Ein Horror sowas lesen zu müssen! Da finde ich liegt die Aufgabe zu 100% beim Trainer. Er kann anschießend fragen "fühlt ihr euch damit wohl, oder sollten vlt. noch was anpassen"...
So wie es beschrieben ist, kann ich es mir auch nicht vorstellen. Das wäre ja Anarchie pur auf dem Platz. Allenfalls ein Vorschlag der Mannschaft der mit dem Trainer besprochen wird, ist denkbar.
Oder die Absprache war, Bruno macht das schon
05.03.2019 - 15:46 Uhr
Zitat von X-ell
Anscheinend hatten sich alle für ein "nicht Verteidigen" entschieden. Ein Horror sowas lesen zu müssen! Da finde ich liegt die Aufgabe zu 100% beim Trainer. Er kann anschießend fragen "fühlt ihr euch damit wohl, oder sollten vlt. noch was anpassen"...
Zitat von Jernals
Quelle: www.sportbuzzer.de
Nach SPORTBUZZER-Informationen oblag zum Beispiel die Verteidigung der Standardsituationen in Stuttgart den Spielern.
Sie sollten sich besprechen, mit welcher Abwehrform sie sich am wohlsten fühlten, anstatt es vorgegeben zu bekommen: Mann- oder Raumdeckung oder mit welcher Spieleranzahl im eigenen Strafraum agiert werden sollte. Gefordert, sich einzubringen, waren alle, natürlich aber in erster Linie die Abwehrreihe inklusive Torhüter.
Das Ziel war, sich mit dem Gegner und dem eigenen Verhalten auseinanderzusetzen – das Ergebnis war katastrophal: Drei der fünf Gegentore in Stuttgart fielen nach Standardsituationen.
Sie sollten sich besprechen, mit welcher Abwehrform sie sich am wohlsten fühlten, anstatt es vorgegeben zu bekommen: Mann- oder Raumdeckung oder mit welcher Spieleranzahl im eigenen Strafraum agiert werden sollte. Gefordert, sich einzubringen, waren alle, natürlich aber in erster Linie die Abwehrreihe inklusive Torhüter.
Das Ziel war, sich mit dem Gegner und dem eigenen Verhalten auseinanderzusetzen – das Ergebnis war katastrophal: Drei der fünf Gegentore in Stuttgart fielen nach Standardsituationen.
Anscheinend hatten sich alle für ein "nicht Verteidigen" entschieden. Ein Horror sowas lesen zu müssen! Da finde ich liegt die Aufgabe zu 100% beim Trainer. Er kann anschießend fragen "fühlt ihr euch damit wohl, oder sollten vlt. noch was anpassen"...
Ich hatte es hier schon einmal in diesem Forum geschrieben. Schon unter AB war die Verteidigung der Standards eine absolute vollkatastrophe. Damals war es eine Raumverteidigung und bei wirklicher jeder! Ecke/Freistoß kam der Gegner zum Abschluss. Da wurden die Männer nicht aufgenommen oder durch leichteste Körpertäuschungen ins leere geschickt. Einen Riesen Anteil hat natürlich der Abgang von Sané, ich glaube trotz der hohen Wertschätzung wurde er dennoch unterschätzt. Der hat Anton auf ein ganz anderes Niveau gehoben und alles rausgekopft.
Eigentlich finde ich das gut, die Jungs einzubinden aber wenn man sich das Abwehrverhalten genau anguckt ist es völlig egal was die absprechen. Es scheitert schon an den Basics! Da kann der Trainer nicht mehr viel machen.
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