Taktik und Spielsysteme
21.07.2011 - 09:17 Uhr
18.12.2018 - 11:58 Uhr
Super Analyse.
Wie machst Du das? Bist Du eine Frau (Multitasking?) Ich kann entweder mitfiebern oder analysieren (und das dann auch nicht so detailliert wie Du und mit ziemlich blau-weißer Brille).
Könnte ich werten würde ich das tun
Wie machst Du das? Bist Du eine Frau (Multitasking?) Ich kann entweder mitfiebern oder analysieren (und das dann auch nicht so detailliert wie Du und mit ziemlich blau-weißer Brille).
Könnte ich werten würde ich das tun
23.12.2018 - 09:54 Uhr
20. Spieltag: Karlsruhe - Braunschweig
Der KSC im 442, Braunschweig wie die Hallenser lt. Kicker und Telekom-Sport im 3412 (lt. Kicker nach dem Spiel Braunschweig im 343 Raute oder 31312). Spielten die Hallenser ja ebenso im 3412, war denke ich aber von Anfang an klar, dass die Braunschweiger das dann ganz anders ausspielen, zumindest schon mal auf dem rechten Flügel auch keinen so offensiv eingestellten Flügelspieler wie Manu aufs Feld brachten.
Die ersten 15 Minuten versuchten beide Teams eng zu spielen, nach Ballverlust direkt ins Gegenpressing. Das Spiel war offen, das Gegenpressing lief auf beiden Seiten nur mittelprächtig, beide Teams konnten sich aus den engen Räumen am Flügel befreien. Braunschweig machte einen etwas gefährlicheren Eindruck als der KSC zu dem Zeitpunkt. Das Gegentor kippte dann das Spiel ultimativ.
Ein 3412 spielten die Braunschweiger dann nicht aus. Nyman verweilte in der Spitze, dahinter gingen Bulut und Hofmann in die Halbräume und verteidigten vor den Sechsern, ergo ein 5221, offensiv dann ein 523, mit dem meist über die Flügel kommenden Bulut, Hofmann und Nyman zentraler orientiert. So defensiv im 5221 eingestellt ein sehr passender Kniff von Schubert, den KSC in Hälfte 1 dann vom eigenen Kasten fern zu halten. Spielte der KSC hinten raus, schoben Thiede und Roßbach in die gegnerische Hälfte. Braunschweig versuchte nicht im Angriff Druck auszuüben, das ging mit Nyman als einzige Spitze auch nicht. Bälle zwischen der IV und auf die Flügel raus konnte der KSC ohne Probleme spielen, aber ab da fing es schnell zu haken an. Thiede und Roßbach wurden bei Ballannahme nicht unter Druck gesetzt, man wollte deren weitere Anspielstationen unter Druck setzen, Pässe abfangen. Entscheidend dabei die Braunschweiger Außenverteidiger und die Flügelspieler in den Halbräumen. Gingen die Bälle auf Thiede und Roßbach, versuchten sich Lorenz und Camoglu in Anspielstation zu bringen, sich fallen zu lassen. Die Außenverteidiger gingen das mit und nahmen sie in Manndeckung. Wanitzek versuchte als tiefe Anspielstation in der Zentrale zu fungieren, aber Thiede und Roßbach konnten ihn nicht direkt anspielen, da die Halbraum-Flügelspieler den Passweg dicht machten. Stiefler orientierte sich schnell in die Spitze und versuchte in letzter Reihe Gegenspieler zu binden, der konnte ebenfalls nicht angespielt werden, wie Fink und Pourie in der Zentrale, weil die beiden Sechser tiefstehend den Zwischenlinienraum dicht machten. Für Wanitzek gab es keine Möglichkeit aufzurücken und so den Deckungsschatten der Halbraum-Flügelspieler auszuhebeln, als Anspielstation ins letzte Drittel rein fungieren. Roßbach und Thiede konnten dann auch nicht in den Raum hinter den Flügelverteidiger der Braunschweiger spielen, wen sie rausrückend Lorenz oder Camoglu in Manndeckung nahmen, weil sie breit an der Außenlinie standen, Camoglu und Lorenz sich fallen ließen, kein Ball die Außenlinie runter hätte gespielt werden können, weil flach gespielt zu dicht, hoch gespielt der Winkel zu steil, mit Schnitt der Ball im Aus gelandet wäre.
Pourie übernahm die Mitte in der Spitze, wurde dann von 2 IV der Braunschweiger abgesichert. Fink versuchte etwas auszuweichen, wurde dann vom 3.IV direkt in Manndeckung genommen. Dem KSC fiel in Halbzeit 1 darauf dann wenig ein. Die Unterstützung für Thiede und Roßbach war nicht da, man verlor einige Bälle im hohen Mittelfeld, wenn man vom Flügel aus über Flachpässe in die Zentrale rein kombinieren wollte. Die Braunschweiger schalteten nach Ballgewinn direkt um und konterten dann mit Bulut, Hofmann und Nyman, während deren Mittelfeldzentrale immer seltener Angriffe mitging, auch verspätet kaum noch nachrückte, jedoch teilweise deren AV.
Der Boden durchweicht, so langsam zum Acker werdend, lief es überhaupt nicht zu Gunsten des KSC. Wenige Male konnte man sich am Flügel spielerisch befreien, mal weil z.B. Roßbach einen ellenlangen Tempolauf nahm oder sich Camoglu im richtigen Moment von seinem Gegenspieler lösen konnte. Stielfer versuchte dann immer öfter Richtung Flügel rausschiebend auszuhelfen, doch die Braunschweiger verdichteten passend, beide Halbraum-Flügelspieler ließen sich dazu tief fallen, so dass gerade Hofmann dann nicht als Stürmer zu erkennen war, sondern als Verteidiger im eigenen Abwehr-Drittel. Der KSC versuchte höherstehend dann zu kombinieren, es fehlte aber der passende Übergang in die Zentrale rein, eine Anspielstation, egal ob nachrückend oder fallen lassend. Man verlegte sich dann mehr auf Flanken, rechts selten von der Grundlinie aus, mehr aus dem Halbfeld, links umgekehrt. Erwartbar waren Pourie und Fink da eher chancenlos, aber auch 2. Bälle klappten nicht, da die Braunschweig-Sechser ja tief standen und Camoglu und Lorenz selten so eingerückt spielten, dass man zumindest in der Zentrale Gleichzahl/Überzahl herstellen konnte. Im Anbetracht dessen, dass Braunschweig sich so passend auf den KSC eingestellt zeigte, der KSC in Halbzeit 1 noch keine durchgehenden Lösungen fand, hatte man zumindest im Verlauf der ersten Hälfte die Kontergefahr immer besser unter Kontrolle, eben weil man nicht mehr die Bälle bereits im hohen Mittelfeld hergab, sondern wenn dann lieber Hereingaben schlug, welche die Braunschweiger dann ihrerseits nicht mehr zum Umschalten nutzen konnten.
In der Pause ging es dann auf Telekom-Sport wenig um das Spiel, mit Dohmen mehr um Vereinspolitik.
Auswechslungen gab es keine, der KSC fand dann in der 2. Halbzeit bis zur 75. Minute einen viel passenderen Zugang auf das Abwehr-Bollwerk der Braunschweiger. Weiß nicht ob das der Co. der Braunschweiger war, der kurz in der Halbzeitpause ans Mikro kam. Der erwähnte, dass man „auf Konter setzten will, aber auch Ballbesitz in der Karlsruher Hälfte, um etwas für Entlastung zu sorgen“. Letzteres gelang nicht, die Braunschweiger verteidigten nun durchgehend und kamen erst gegen Ende des Spiels hin zu wenigen Kontermöglichkeiten, nennenswerte Ballbesitzzeiten hatten sie überhaupt nicht mehr, der KSC diktierte. In den Anfangsminuten glich es noch der Ersten Hälfte, der KSC tat sich schwer, bis dann Wani mit einem Traumfreistoß den Ausgleich herstellte.
Danach gab es endlich sinnvolle Anpassungen auf die Braunschweiger zu sehen. Nun versuchte man das Spiel der Halbraum-Flügelspieler, also Bulut und Hofmann zu zerstören. Stiefler agierte nicht mehr so schnell in die letzte Reihe gehend orientiert, er spielte nun öfters auf Höhe von Wani im zentralen Mittelfeld. Damit mussten die Halbraum-Flügelspieler den Fokus auch auf die Beiden legen, konnten sich nicht mehr darauf verlegen fast ausschließlich am Flügel auszuhelfen, Thiede und Roßbach in Schach zu halten, diese so gezwungen das Offensivspiel auszulösen. Auch Fink spielte nun nicht mehr durchgehend in der letzten Reihe, er versuchte ebenso die Halbraum-Flügelspieler zu stören und oft einen zu binden, indem er sich direkt zu ihm gesellte, quasi offensive Manndeckung spielte.
Lorenz und Camoglu ließen sich nicht mehr direkt fallen wenn Roßbach und Thiede an den Ball kamen, banden damit die AV tief. Damit konnten die Braunschweiger nicht mehr zupacken, der KSC übernahm nun im Mittelfeld die Kontrolle, Roßbach und Thiede konnten damit weiter hochschieben, hatten weniger Druck, als quasi Spielmacher das Spiel direkt entscheidend auszulösen.
Der KSC kam nun dazu auf mehrere Arten sich Chancen zu erspielen. Weiterhin kamen Flanken in den Sechzehner, nur diesmal rückten Stiefler und Wanitzek nach, wurden ja erst spät dann von den Sechsern aufgenommen, der KSC kam dadurch zu einigen guten Weitschussmöglichkeiten, exemplarisch der Lattenknaller von Wani , auch wenn die Braunschweiger in und um den Sechzehner kompakt standen. Dazu wie bereits in der ersten Hälfte zu sehen Camoglu mit ordentlichen Freilaufbewegungen, Lorenz band da mehr seinen direkten Gegenspieler, den AV, während Roßbach so die Chance bekam die Flanke runter zu gehen.
Bei den Braunschweigern schwanden so langsam die Kräfte, Bulut und Hofmann hatten viel Laufarbeit zu leisten, waren die entscheidenden Anläufer in der Braunschweiger Formation. Ihre Intensität ging runter. Der KSC passte sich dann bis zur 75. Minute noch ein Mal effektiv an. Stielfer orientierte sich wieder mehr in die letzte Reihe, nahm Pouries zentralen Platz in der Spitze ein. Pourie verschob nach links, von rechts rückte Camoglu ein. Fink dagegen versuchte weiterhin den Übergang mit Wani, Thiede, Roßbach und Lorenz in die Spitze herzustellen. Im Anbetracht dessen, dass der Rasen absolutes Gift für Ballbesitzspiel war, machte der KSC das dann sehr ordentlich und kam zu einigen Möglichkeiten, auch wenn da eher weniger glasklare Möglichkeiten bei rauskamen. Viele Flanken, Kampf um 2. Bälle, Abschlüsse aus der 2. Reihe, so die Braunschweiger Abwehr mal unsortiert zu erwischen, aber der Ball landete nicht im Tor. So langsam ging dem KSC ebenfalls die Puste aus. Schubert brachte 2 neue Halbraum-Flügelspieler, Hofmann ging in die Spitze. Braunschweig kam noch zu wenigen Kontermöglichkeiten, machte nichts daraus. Beim KSC konnte Röser in der kurzen Zeit auch keinen Umschwung mehr einleiten.
Das ganze Glück der letzten Spiele, man hätte ja z.B. in Halle bereits früh in Rückstand gehen können, ebenso gegen die 60er, hatte der KSC gegen Braunschweig in der 1. Hälfte diesmal nicht das notwenige Glück. Gerade zu Beginn fielen freie Bälle meist sehr unglücklich für den KSC, konnte man dann enge Duelle durchgehend nicht für sich entscheiden. Mit Uphoffs Patzer, ebenso Pisots Aussetzer, den Ball nicht von der Linie zu kratzen, nahm das einen denkbar schlechten Spielverlauf. Der Rasen ein Graus einen Rückstand drehen zu müssen, in einer Spielweise die dem KSC eher nicht liegt. Die Braunschweiger verteidigten nicht durchgehend wirklich gut, aber sie machten die Zentrale ultimativ dicht, machten keine entscheidenden Fehler und spielten die Defensive eben dann durchgehend geflissentlich so aus, dass der KSC große Probleme hatte und das bekannte Umschaltspiel der Hinrunde so gar nicht ausspielen konnte.
In Halbzeit 1 gab der KSC den Zehnerraum völlig auf, auch in Halbzeit 2 tat man sich sichtlich schwer in den Raum reinzukommen. Wenn musste dazu davor eine Flanke in den Sechzehner und man bekam den 2. Ball dann zu fassen. Bei dem Acker nachzusehen, dass man sich nicht auf reines Kombinationsspiel verlegte, ebenso auch aus der Erfahrung raus, dass man im Versuch in Hälfte 1 anfangs grob Böcke fabrizierte, z.B. Roßbach vom Flügel aus rein direkt dem Halbraum-Flügelspieler in die Füße spielte und der KSC dann höchstens in Gleichzahl den Konter aufhalten musste. Sich dann oft auf Flanken zu verlegen, damit eben auch das Umschaltspiel der Braunschweiger zum Erliegen zu bringen, war dann so völlig ok.
Im Kopf schienen mir die KSC-Spieler nicht müde, im andauernden Versuch die kompakte Abwehr auszuhebeln, sich nicht den entscheidenden Konter einzufangen, weil man dann eben offen und nur auf die Offensive bedacht angriff, so wie das z.B. den Hallensern zum Verhängnis wurde. Gegen Ende war man körperlich platt, verständlich, dass es mit dem neuen Offensiv-Personal der Braunschweiger dann nochmal kurz etwas brenzlig wurde. Ein Sieg wäre zwar die Krönung auf die trotzdem extrem starke Hinrunde gewesen, wäre letztlich auch nicht unverdient gewesen, aber die noch sichtlich angeschlagenen Braunschweiger, denen hat Schubert schon mal eine passende A-Note mit auf den Weg gegeben. Deren 5221 machte es uns schwer und der Spielverlauf unsre präferierte Spielweise direkt zunichte.
Das Ergebnis geht denke ich trotz Dominanz, der größeren Anzahl an Chancen, so in Ordnung. Die Braunschweiger hätten nach Halbzeit 1 auch höher in Führung liegen können, denn vor allem da waren sie im Sechzehner gefährlicher. Warum Wani nach seinem tollen Treffer nicht jubeln wollte, das hängt nun noch etwas nach. Ich hoffe da hallt nix nach, Gründe dafür mir völlig unbekannt. Nun überwintert man halt vielleicht auf Rang 3, aber mit Trübsal muss man da nicht ins neue Jahr gehen.
Der KSC im 442, Braunschweig wie die Hallenser lt. Kicker und Telekom-Sport im 3412 (lt. Kicker nach dem Spiel Braunschweig im 343 Raute oder 31312). Spielten die Hallenser ja ebenso im 3412, war denke ich aber von Anfang an klar, dass die Braunschweiger das dann ganz anders ausspielen, zumindest schon mal auf dem rechten Flügel auch keinen so offensiv eingestellten Flügelspieler wie Manu aufs Feld brachten.
Die ersten 15 Minuten versuchten beide Teams eng zu spielen, nach Ballverlust direkt ins Gegenpressing. Das Spiel war offen, das Gegenpressing lief auf beiden Seiten nur mittelprächtig, beide Teams konnten sich aus den engen Räumen am Flügel befreien. Braunschweig machte einen etwas gefährlicheren Eindruck als der KSC zu dem Zeitpunkt. Das Gegentor kippte dann das Spiel ultimativ.
Ein 3412 spielten die Braunschweiger dann nicht aus. Nyman verweilte in der Spitze, dahinter gingen Bulut und Hofmann in die Halbräume und verteidigten vor den Sechsern, ergo ein 5221, offensiv dann ein 523, mit dem meist über die Flügel kommenden Bulut, Hofmann und Nyman zentraler orientiert. So defensiv im 5221 eingestellt ein sehr passender Kniff von Schubert, den KSC in Hälfte 1 dann vom eigenen Kasten fern zu halten. Spielte der KSC hinten raus, schoben Thiede und Roßbach in die gegnerische Hälfte. Braunschweig versuchte nicht im Angriff Druck auszuüben, das ging mit Nyman als einzige Spitze auch nicht. Bälle zwischen der IV und auf die Flügel raus konnte der KSC ohne Probleme spielen, aber ab da fing es schnell zu haken an. Thiede und Roßbach wurden bei Ballannahme nicht unter Druck gesetzt, man wollte deren weitere Anspielstationen unter Druck setzen, Pässe abfangen. Entscheidend dabei die Braunschweiger Außenverteidiger und die Flügelspieler in den Halbräumen. Gingen die Bälle auf Thiede und Roßbach, versuchten sich Lorenz und Camoglu in Anspielstation zu bringen, sich fallen zu lassen. Die Außenverteidiger gingen das mit und nahmen sie in Manndeckung. Wanitzek versuchte als tiefe Anspielstation in der Zentrale zu fungieren, aber Thiede und Roßbach konnten ihn nicht direkt anspielen, da die Halbraum-Flügelspieler den Passweg dicht machten. Stiefler orientierte sich schnell in die Spitze und versuchte in letzter Reihe Gegenspieler zu binden, der konnte ebenfalls nicht angespielt werden, wie Fink und Pourie in der Zentrale, weil die beiden Sechser tiefstehend den Zwischenlinienraum dicht machten. Für Wanitzek gab es keine Möglichkeit aufzurücken und so den Deckungsschatten der Halbraum-Flügelspieler auszuhebeln, als Anspielstation ins letzte Drittel rein fungieren. Roßbach und Thiede konnten dann auch nicht in den Raum hinter den Flügelverteidiger der Braunschweiger spielen, wen sie rausrückend Lorenz oder Camoglu in Manndeckung nahmen, weil sie breit an der Außenlinie standen, Camoglu und Lorenz sich fallen ließen, kein Ball die Außenlinie runter hätte gespielt werden können, weil flach gespielt zu dicht, hoch gespielt der Winkel zu steil, mit Schnitt der Ball im Aus gelandet wäre.
Pourie übernahm die Mitte in der Spitze, wurde dann von 2 IV der Braunschweiger abgesichert. Fink versuchte etwas auszuweichen, wurde dann vom 3.IV direkt in Manndeckung genommen. Dem KSC fiel in Halbzeit 1 darauf dann wenig ein. Die Unterstützung für Thiede und Roßbach war nicht da, man verlor einige Bälle im hohen Mittelfeld, wenn man vom Flügel aus über Flachpässe in die Zentrale rein kombinieren wollte. Die Braunschweiger schalteten nach Ballgewinn direkt um und konterten dann mit Bulut, Hofmann und Nyman, während deren Mittelfeldzentrale immer seltener Angriffe mitging, auch verspätet kaum noch nachrückte, jedoch teilweise deren AV.
Der Boden durchweicht, so langsam zum Acker werdend, lief es überhaupt nicht zu Gunsten des KSC. Wenige Male konnte man sich am Flügel spielerisch befreien, mal weil z.B. Roßbach einen ellenlangen Tempolauf nahm oder sich Camoglu im richtigen Moment von seinem Gegenspieler lösen konnte. Stielfer versuchte dann immer öfter Richtung Flügel rausschiebend auszuhelfen, doch die Braunschweiger verdichteten passend, beide Halbraum-Flügelspieler ließen sich dazu tief fallen, so dass gerade Hofmann dann nicht als Stürmer zu erkennen war, sondern als Verteidiger im eigenen Abwehr-Drittel. Der KSC versuchte höherstehend dann zu kombinieren, es fehlte aber der passende Übergang in die Zentrale rein, eine Anspielstation, egal ob nachrückend oder fallen lassend. Man verlegte sich dann mehr auf Flanken, rechts selten von der Grundlinie aus, mehr aus dem Halbfeld, links umgekehrt. Erwartbar waren Pourie und Fink da eher chancenlos, aber auch 2. Bälle klappten nicht, da die Braunschweig-Sechser ja tief standen und Camoglu und Lorenz selten so eingerückt spielten, dass man zumindest in der Zentrale Gleichzahl/Überzahl herstellen konnte. Im Anbetracht dessen, dass Braunschweig sich so passend auf den KSC eingestellt zeigte, der KSC in Halbzeit 1 noch keine durchgehenden Lösungen fand, hatte man zumindest im Verlauf der ersten Hälfte die Kontergefahr immer besser unter Kontrolle, eben weil man nicht mehr die Bälle bereits im hohen Mittelfeld hergab, sondern wenn dann lieber Hereingaben schlug, welche die Braunschweiger dann ihrerseits nicht mehr zum Umschalten nutzen konnten.
In der Pause ging es dann auf Telekom-Sport wenig um das Spiel, mit Dohmen mehr um Vereinspolitik.
Auswechslungen gab es keine, der KSC fand dann in der 2. Halbzeit bis zur 75. Minute einen viel passenderen Zugang auf das Abwehr-Bollwerk der Braunschweiger. Weiß nicht ob das der Co. der Braunschweiger war, der kurz in der Halbzeitpause ans Mikro kam. Der erwähnte, dass man „auf Konter setzten will, aber auch Ballbesitz in der Karlsruher Hälfte, um etwas für Entlastung zu sorgen“. Letzteres gelang nicht, die Braunschweiger verteidigten nun durchgehend und kamen erst gegen Ende des Spiels hin zu wenigen Kontermöglichkeiten, nennenswerte Ballbesitzzeiten hatten sie überhaupt nicht mehr, der KSC diktierte. In den Anfangsminuten glich es noch der Ersten Hälfte, der KSC tat sich schwer, bis dann Wani mit einem Traumfreistoß den Ausgleich herstellte.
Danach gab es endlich sinnvolle Anpassungen auf die Braunschweiger zu sehen. Nun versuchte man das Spiel der Halbraum-Flügelspieler, also Bulut und Hofmann zu zerstören. Stiefler agierte nicht mehr so schnell in die letzte Reihe gehend orientiert, er spielte nun öfters auf Höhe von Wani im zentralen Mittelfeld. Damit mussten die Halbraum-Flügelspieler den Fokus auch auf die Beiden legen, konnten sich nicht mehr darauf verlegen fast ausschließlich am Flügel auszuhelfen, Thiede und Roßbach in Schach zu halten, diese so gezwungen das Offensivspiel auszulösen. Auch Fink spielte nun nicht mehr durchgehend in der letzten Reihe, er versuchte ebenso die Halbraum-Flügelspieler zu stören und oft einen zu binden, indem er sich direkt zu ihm gesellte, quasi offensive Manndeckung spielte.
Lorenz und Camoglu ließen sich nicht mehr direkt fallen wenn Roßbach und Thiede an den Ball kamen, banden damit die AV tief. Damit konnten die Braunschweiger nicht mehr zupacken, der KSC übernahm nun im Mittelfeld die Kontrolle, Roßbach und Thiede konnten damit weiter hochschieben, hatten weniger Druck, als quasi Spielmacher das Spiel direkt entscheidend auszulösen. Der KSC kam nun dazu auf mehrere Arten sich Chancen zu erspielen. Weiterhin kamen Flanken in den Sechzehner, nur diesmal rückten Stiefler und Wanitzek nach, wurden ja erst spät dann von den Sechsern aufgenommen, der KSC kam dadurch zu einigen guten Weitschussmöglichkeiten, exemplarisch der Lattenknaller von Wani , auch wenn die Braunschweiger in und um den Sechzehner kompakt standen. Dazu wie bereits in der ersten Hälfte zu sehen Camoglu mit ordentlichen Freilaufbewegungen, Lorenz band da mehr seinen direkten Gegenspieler, den AV, während Roßbach so die Chance bekam die Flanke runter zu gehen.
Bei den Braunschweigern schwanden so langsam die Kräfte, Bulut und Hofmann hatten viel Laufarbeit zu leisten, waren die entscheidenden Anläufer in der Braunschweiger Formation. Ihre Intensität ging runter. Der KSC passte sich dann bis zur 75. Minute noch ein Mal effektiv an. Stielfer orientierte sich wieder mehr in die letzte Reihe, nahm Pouries zentralen Platz in der Spitze ein. Pourie verschob nach links, von rechts rückte Camoglu ein. Fink dagegen versuchte weiterhin den Übergang mit Wani, Thiede, Roßbach und Lorenz in die Spitze herzustellen. Im Anbetracht dessen, dass der Rasen absolutes Gift für Ballbesitzspiel war, machte der KSC das dann sehr ordentlich und kam zu einigen Möglichkeiten, auch wenn da eher weniger glasklare Möglichkeiten bei rauskamen. Viele Flanken, Kampf um 2. Bälle, Abschlüsse aus der 2. Reihe, so die Braunschweiger Abwehr mal unsortiert zu erwischen, aber der Ball landete nicht im Tor. So langsam ging dem KSC ebenfalls die Puste aus. Schubert brachte 2 neue Halbraum-Flügelspieler, Hofmann ging in die Spitze. Braunschweig kam noch zu wenigen Kontermöglichkeiten, machte nichts daraus. Beim KSC konnte Röser in der kurzen Zeit auch keinen Umschwung mehr einleiten.
Das ganze Glück der letzten Spiele, man hätte ja z.B. in Halle bereits früh in Rückstand gehen können, ebenso gegen die 60er, hatte der KSC gegen Braunschweig in der 1. Hälfte diesmal nicht das notwenige Glück. Gerade zu Beginn fielen freie Bälle meist sehr unglücklich für den KSC, konnte man dann enge Duelle durchgehend nicht für sich entscheiden. Mit Uphoffs Patzer, ebenso Pisots Aussetzer, den Ball nicht von der Linie zu kratzen, nahm das einen denkbar schlechten Spielverlauf. Der Rasen ein Graus einen Rückstand drehen zu müssen, in einer Spielweise die dem KSC eher nicht liegt. Die Braunschweiger verteidigten nicht durchgehend wirklich gut, aber sie machten die Zentrale ultimativ dicht, machten keine entscheidenden Fehler und spielten die Defensive eben dann durchgehend geflissentlich so aus, dass der KSC große Probleme hatte und das bekannte Umschaltspiel der Hinrunde so gar nicht ausspielen konnte.
In Halbzeit 1 gab der KSC den Zehnerraum völlig auf, auch in Halbzeit 2 tat man sich sichtlich schwer in den Raum reinzukommen. Wenn musste dazu davor eine Flanke in den Sechzehner und man bekam den 2. Ball dann zu fassen. Bei dem Acker nachzusehen, dass man sich nicht auf reines Kombinationsspiel verlegte, ebenso auch aus der Erfahrung raus, dass man im Versuch in Hälfte 1 anfangs grob Böcke fabrizierte, z.B. Roßbach vom Flügel aus rein direkt dem Halbraum-Flügelspieler in die Füße spielte und der KSC dann höchstens in Gleichzahl den Konter aufhalten musste. Sich dann oft auf Flanken zu verlegen, damit eben auch das Umschaltspiel der Braunschweiger zum Erliegen zu bringen, war dann so völlig ok.
Im Kopf schienen mir die KSC-Spieler nicht müde, im andauernden Versuch die kompakte Abwehr auszuhebeln, sich nicht den entscheidenden Konter einzufangen, weil man dann eben offen und nur auf die Offensive bedacht angriff, so wie das z.B. den Hallensern zum Verhängnis wurde. Gegen Ende war man körperlich platt, verständlich, dass es mit dem neuen Offensiv-Personal der Braunschweiger dann nochmal kurz etwas brenzlig wurde. Ein Sieg wäre zwar die Krönung auf die trotzdem extrem starke Hinrunde gewesen, wäre letztlich auch nicht unverdient gewesen, aber die noch sichtlich angeschlagenen Braunschweiger, denen hat Schubert schon mal eine passende A-Note mit auf den Weg gegeben. Deren 5221 machte es uns schwer und der Spielverlauf unsre präferierte Spielweise direkt zunichte.
Das Ergebnis geht denke ich trotz Dominanz, der größeren Anzahl an Chancen, so in Ordnung. Die Braunschweiger hätten nach Halbzeit 1 auch höher in Führung liegen können, denn vor allem da waren sie im Sechzehner gefährlicher. Warum Wani nach seinem tollen Treffer nicht jubeln wollte, das hängt nun noch etwas nach. Ich hoffe da hallt nix nach, Gründe dafür mir völlig unbekannt. Nun überwintert man halt vielleicht auf Rang 3, aber mit Trübsal muss man da nicht ins neue Jahr gehen.
23.12.2018 - 11:38 Uhr
Danke Rudi.
Auch den positiven Grundton gegenüber unseren Jungs teile ich.
Die Braunschweiger mit ihren zwei Ketten waren sehr solide. Gegen diesen geordneten Gegner hatten wir keine überzeugende Antwort (Alois hat sich das sicher notiert
). Unsere Mannschaft hat offensiv vor allem Flanken versucht. KSC-Tore im Plural wären wohl nur drin gewesen mit Matschglück oder wenn man Überraschungsmomente und Unordnung in deren Abwehr erreicht.
Ob die Flanken nun schlecht geschlagen waren, wie oft bemängelt, oder die Abnehmer sich nicht klug bewegten/anboten, weiß ich nicht. Die Hereingaben waren zumindest „gut gemeint“ und wären ohne Gegenspieler durchaus angekommen, haha
. Will nur sagen, wir haben auch schon deutlich schlimmere Nirvana-Flanken gesehen, sowohl von Camoglu als auch Lorenz. Höhe und Richtung werden besser. Nun ja, sie sind dennoch verpufft…
Deshalb hätte ich mir alternativ gewünscht von außen auch mal mit dem Ball in den Strafraum reinzuziehen, da man immer wieder genug Platz vor sich hatte, anders als in der Zentrale. So könnte man durchaus Unordnung bei den Braunschweigern stiften, Spieler auf sich ziehen und Löcher reißen. Zumal sie halt nicht mehr so robust verteidigen können wie außerhalb. Wenn das klappt, dann vors Tor oder in den Rücken der Abwehr geben. Wenn nicht, ist im Zweifel auch immer mal ein (berechtigter) 11er drin. Fink ist ab und an von außen reingezogen und schon wurde es gefährlicher, aber auch Burak hat weiter außen demonstriert, dass er Spieler binden und sich durchsetzen kann. Lorenz hat es da von seinen Anlagen wohl etwas schwerer (Aufgemerkt, Sararer!). Aber nein, es hat gestern fast nie gebrannt bei denen im Strafraum!
Zudem haben wir offensiv kaum 2. Bälle gekriegt, da hat man viele potentielle Chancen liegengelassen. Ebenso wie zufällige Abpraller, haben die Braunschweiger oft zentral vor den Sechzehner geklärt. Da hätten Wanitzek oder etwa Thiede (der kann ja schießen!) öfter lauern können. Stattdessen konnten die Braunschweiger sich wieder ordnen und ihre Pseudo-Konter einleiten --> Kein Chaos-Moment zu unseren Gunsten.
PS: „Halbraum Flügelspieler“… wäre auch ein passender Name für eine deutsche Pop/Alternative Band.
Auch den positiven Grundton gegenüber unseren Jungs teile ich.
Die Braunschweiger mit ihren zwei Ketten waren sehr solide. Gegen diesen geordneten Gegner hatten wir keine überzeugende Antwort (Alois hat sich das sicher notiert
). Unsere Mannschaft hat offensiv vor allem Flanken versucht. KSC-Tore im Plural wären wohl nur drin gewesen mit Matschglück oder wenn man Überraschungsmomente und Unordnung in deren Abwehr erreicht. Ob die Flanken nun schlecht geschlagen waren, wie oft bemängelt, oder die Abnehmer sich nicht klug bewegten/anboten, weiß ich nicht. Die Hereingaben waren zumindest „gut gemeint“ und wären ohne Gegenspieler durchaus angekommen, haha
. Will nur sagen, wir haben auch schon deutlich schlimmere Nirvana-Flanken gesehen, sowohl von Camoglu als auch Lorenz. Höhe und Richtung werden besser. Nun ja, sie sind dennoch verpufft… Deshalb hätte ich mir alternativ gewünscht von außen auch mal mit dem Ball in den Strafraum reinzuziehen, da man immer wieder genug Platz vor sich hatte, anders als in der Zentrale. So könnte man durchaus Unordnung bei den Braunschweigern stiften, Spieler auf sich ziehen und Löcher reißen. Zumal sie halt nicht mehr so robust verteidigen können wie außerhalb. Wenn das klappt, dann vors Tor oder in den Rücken der Abwehr geben. Wenn nicht, ist im Zweifel auch immer mal ein (berechtigter) 11er drin. Fink ist ab und an von außen reingezogen und schon wurde es gefährlicher, aber auch Burak hat weiter außen demonstriert, dass er Spieler binden und sich durchsetzen kann. Lorenz hat es da von seinen Anlagen wohl etwas schwerer (Aufgemerkt, Sararer!). Aber nein, es hat gestern fast nie gebrannt bei denen im Strafraum!
Zudem haben wir offensiv kaum 2. Bälle gekriegt, da hat man viele potentielle Chancen liegengelassen. Ebenso wie zufällige Abpraller, haben die Braunschweiger oft zentral vor den Sechzehner geklärt. Da hätten Wanitzek oder etwa Thiede (der kann ja schießen!) öfter lauern können. Stattdessen konnten die Braunschweiger sich wieder ordnen und ihre Pseudo-Konter einleiten --> Kein Chaos-Moment zu unseren Gunsten.
PS: „Halbraum Flügelspieler“… wäre auch ein passender Name für eine deutsche Pop/Alternative Band.
23.12.2018 - 12:45 Uhr
Zitat von Rune1992
Deshalb hätte ich mir alternativ gewünscht von außen auch mal mit dem Ball in den Strafraum reinzuziehen, da man immer wieder genug Platz vor sich hatte, anders als in der Zentrale. So könnte man durchaus Unordnung bei den Braunschweigern stiften, Spieler auf sich ziehen und Löcher reißen. Zumal sie halt nicht mehr so robust verteidigen können wie außerhalb. Wenn das klappt, dann vors Tor oder in den Rücken der Abwehr geben. Wenn nicht, ist im Zweifel auch immer mal ein (berechtigter) 11er drin.
Deshalb hätte ich mir alternativ gewünscht von außen auch mal mit dem Ball in den Strafraum reinzuziehen, da man immer wieder genug Platz vor sich hatte, anders als in der Zentrale. So könnte man durchaus Unordnung bei den Braunschweigern stiften, Spieler auf sich ziehen und Löcher reißen. Zumal sie halt nicht mehr so robust verteidigen können wie außerhalb. Wenn das klappt, dann vors Tor oder in den Rücken der Abwehr geben. Wenn nicht, ist im Zweifel auch immer mal ein (berechtigter) 11er drin.
der Gedanke ist zwar gut gemeint, aber um am Abwehrspieler vorbei zukommen, benötigt es dann Tempo. Und da den Ball kontrolliert mitzunehmen, war auf dem gestrigen Platz mMn. nicht möglich.
Lorenz/Roßbach haben das übrigens ja mehrfach auch versucht. Lorenz chippt den Ball und Roßbach geht durch, allerdings war der Erfolg eher mäßig. Der Platz ließ einfach gestern nicht viel zu, dass hat Schubert schon richtig gemacht/gesehen. Die Mitte dicht, Pourie zustellen als hohe Anspielstation. Dann wirds schon schwer auf dem Boden, hat man ja gesehen.
23.12.2018 - 13:41 Uhr
Zitat von KAlist
der Gedanke ist zwar gut gemeint, aber um am Abwehrspieler vorbei zukommen, benötigt es dann Tempo. Und da den Ball kontrolliert mitzunehmen, war auf dem gestrigen Platz mMn. nicht möglich.
Lorenz/Roßbach haben das übrigens ja mehrfach auch versucht. Lorenz chippt den Ball und Roßbach geht durch, allerdings war der Erfolg eher mäßig. Der Platz ließ einfach gestern nicht viel zu, dass hat Schubert schon richtig gemacht/gesehen. Die Mitte dicht, Pourie zustellen als hohe Anspielstation. Dann wirds schon schwer auf dem Boden, hat man ja gesehen.
Zitat von Rune1992
Deshalb hätte ich mir alternativ gewünscht von außen auch mal mit dem Ball in den Strafraum reinzuziehen, da man immer wieder genug Platz vor sich hatte, anders als in der Zentrale. So könnte man durchaus Unordnung bei den Braunschweigern stiften, Spieler auf sich ziehen und Löcher reißen. Zumal sie halt nicht mehr so robust verteidigen können wie außerhalb. Wenn das klappt, dann vors Tor oder in den Rücken der Abwehr geben. Wenn nicht, ist im Zweifel auch immer mal ein (berechtigter) 11er drin.
Deshalb hätte ich mir alternativ gewünscht von außen auch mal mit dem Ball in den Strafraum reinzuziehen, da man immer wieder genug Platz vor sich hatte, anders als in der Zentrale. So könnte man durchaus Unordnung bei den Braunschweigern stiften, Spieler auf sich ziehen und Löcher reißen. Zumal sie halt nicht mehr so robust verteidigen können wie außerhalb. Wenn das klappt, dann vors Tor oder in den Rücken der Abwehr geben. Wenn nicht, ist im Zweifel auch immer mal ein (berechtigter) 11er drin.
der Gedanke ist zwar gut gemeint, aber um am Abwehrspieler vorbei zukommen, benötigt es dann Tempo. Und da den Ball kontrolliert mitzunehmen, war auf dem gestrigen Platz mMn. nicht möglich.
Lorenz/Roßbach haben das übrigens ja mehrfach auch versucht. Lorenz chippt den Ball und Roßbach geht durch, allerdings war der Erfolg eher mäßig. Der Platz ließ einfach gestern nicht viel zu, dass hat Schubert schon richtig gemacht/gesehen. Die Mitte dicht, Pourie zustellen als hohe Anspielstation. Dann wirds schon schwer auf dem Boden, hat man ja gesehen.
Es reicht, wenn es in 90min 1-2 mal gelingt. So die Theorie
Und an der Seitenlinie konnte sich Burak mehrmals durchsetzen.
23.12.2018 - 13:56 Uhr
Zitat von Rune1992
Es reicht, wenn es in 90min 1-2 mal gelingt. So die Theorie
Und an der Seitenlinie konnte sich Burak mehrmals durchsetzen.
Zitat von KAlist
der Gedanke ist zwar gut gemeint, aber um am Abwehrspieler vorbei zukommen, benötigt es dann Tempo. Und da den Ball kontrolliert mitzunehmen, war auf dem gestrigen Platz mMn. nicht möglich.
Lorenz/Roßbach haben das übrigens ja mehrfach auch versucht. Lorenz chippt den Ball und Roßbach geht durch, allerdings war der Erfolg eher mäßig. Der Platz ließ einfach gestern nicht viel zu, dass hat Schubert schon richtig gemacht/gesehen. Die Mitte dicht, Pourie zustellen als hohe Anspielstation. Dann wirds schon schwer auf dem Boden, hat man ja gesehen.
Zitat von Rune1992
Deshalb hätte ich mir alternativ gewünscht von außen auch mal mit dem Ball in den Strafraum reinzuziehen, da man immer wieder genug Platz vor sich hatte, anders als in der Zentrale. So könnte man durchaus Unordnung bei den Braunschweigern stiften, Spieler auf sich ziehen und Löcher reißen. Zumal sie halt nicht mehr so robust verteidigen können wie außerhalb. Wenn das klappt, dann vors Tor oder in den Rücken der Abwehr geben. Wenn nicht, ist im Zweifel auch immer mal ein (berechtigter) 11er drin.
Deshalb hätte ich mir alternativ gewünscht von außen auch mal mit dem Ball in den Strafraum reinzuziehen, da man immer wieder genug Platz vor sich hatte, anders als in der Zentrale. So könnte man durchaus Unordnung bei den Braunschweigern stiften, Spieler auf sich ziehen und Löcher reißen. Zumal sie halt nicht mehr so robust verteidigen können wie außerhalb. Wenn das klappt, dann vors Tor oder in den Rücken der Abwehr geben. Wenn nicht, ist im Zweifel auch immer mal ein (berechtigter) 11er drin.
der Gedanke ist zwar gut gemeint, aber um am Abwehrspieler vorbei zukommen, benötigt es dann Tempo. Und da den Ball kontrolliert mitzunehmen, war auf dem gestrigen Platz mMn. nicht möglich.
Lorenz/Roßbach haben das übrigens ja mehrfach auch versucht. Lorenz chippt den Ball und Roßbach geht durch, allerdings war der Erfolg eher mäßig. Der Platz ließ einfach gestern nicht viel zu, dass hat Schubert schon richtig gemacht/gesehen. Die Mitte dicht, Pourie zustellen als hohe Anspielstation. Dann wirds schon schwer auf dem Boden, hat man ja gesehen.
Es reicht, wenn es in 90min 1-2 mal gelingt. So die Theorie
Und an der Seitenlinie konnte sich Burak mehrmals durchsetzen.da bin ich eher für Wechsel um ein Turm vorn drin zu haben ODER da Marvin auch gestern wieder strak in der Ballbehauptung ihm einen technisch starken Nebenmann hinzustellen. Das Spiel war gut, BS hätte nie gegen uns getroffen, aber hier muss AS mehr Risiko gehen. Letztendlich überwintern wir wohl auf Platz 2, es gilt weiter so zu Punkten wie ab Mitte der Runde, dann stehen wir ganz oben und AS hat alles richtig gemacht
23.12.2018 - 17:07 Uhr
Zitat von Rune1992
PS: „Halbraum Flügelspieler“… wäre auch ein passender Name für eine deutsche Pop/Alternative Band.
PS: „Halbraum Flügelspieler“… wäre auch ein passender Name für eine deutsche Pop/Alternative Band.

Mit ihrem Hit "Halbfeldflanke von Thiede" demnächst auf Tour mit Abstürzende Brieftauben und Einstürzende Neubauten.
23.12.2018 - 17:57 Uhr
Zitat von RudiMentaer

Mit ihrem Hit "Halbfeldflanke von Thiede" demnächst auf Tour mit Abstürzende Brieftauben und Einstürzende Neubauten.
Zitat von Rune1992
PS: „Halbraum Flügelspieler“… wäre auch ein passender Name für eine deutsche Pop/Alternative Band.
PS: „Halbraum Flügelspieler“… wäre auch ein passender Name für eine deutsche Pop/Alternative Band.

Mit ihrem Hit "Halbfeldflanke von Thiede" demnächst auf Tour mit Abstürzende Brieftauben und Einstürzende Neubauten.
Die heißesten Newcomer: Belastete Erdwälle und Die Verschollenen Rost-Schilder.
@Parado Ja, ich finde das mit der Körpergröße vorne drin, wie auch selbst schon vorgeschlagen (#1639), nicht abwegig. Gerade bei so zähen Spielen und insbesondere bei Standards, weniger aus dem Spiel heraus. Nach 75 Minuten Groiß und/oder Kobald rein (nominell und qualitativ vertretbar), dazu DSE oder Sané rein... dann hast natürlich noch Rossbach, Gordi und Pisot auf der Etage. 5-6 Lange (1,86m-1,97m) muss unser Gegner erst mal gedeckt kriegen.
05.02.2019 - 00:12 Uhr
22.Spieltag: Karlsruhe - Köln
Wir im 442, die Kölner im 343/352. Eigentlich 2 relativ unterschiedliche Systeme, aber Köln passte sich da entsprechend an, um den KSC in versch. Phasen passend zu bespielen. Ein 343 wenn man Angriffspressing spielte, den KSC vor dem Sechzehner unter Druck setzen wollte. Gelang dies nicht, formierte man sich im 352. Je nachdem wie weit der KSC in die Kölner Hälfte kam dann im 532, wenn die Flügelspieler Zeit hatten sich fallen zu lassen. Ergo also im 352 drei Achter in der Zentrale, ein Stürmer, das war Eberwein, rückte aus dem Angriffspressing heraus von der Spitze dann in die Zentrale ins MF ein. Die Flügelverteidiger nahmen Lorenz und Camoglu auf, während die Doppel-Spitze die Zentrale dicht machte. Machte dann einen passenden Eindruck auf den KSC, man drückte uns den Stempel auf. Die beiden Stürmer liefen dann im hoheren MF-Pressing an, vor dem Mittelkreis, damit der Ball auf die AV rausgeht. Früh antizipierend liefen dann die äußeren Achter der Kölner (Eberwein und Brandenburger), je nachdem auf welcher Seite der Ball sich befand, den AV mit weiten Anlaufweg aggressiv an, 2 Achter immer in der Zentrale verbleibend. Wirklich sehr ungewohnter und weiter Weg im vollen Tempo. Damit waren Roßbach und Thiede direkt unter Druck, Passweg auf die höherstehenden Achter unsererseits von dort aus dicht.
Wani und Stiefler wurden von beiden Stürmern attackiert, wenn sie sich auf die Sechs im Spielaufbau fallen ließen. Option in die IV fallen zu lassen, damit Pisot und Gordon breit gehen, die gab es nicht, hätte sicherlich auch nicht gut gepasst, weil eben 2 Stürmer zentral höher standen und bei frühem Ballverlust zu großes Risiko da, weil die AV hätten hochschieben müssen, der KSC dann sehr offensiv gestanden wäre. Camoglu und Lorenz versuchten sich dann im tiefen Spielaufbau aushelfend fallen zu lassen, im Halbraum Höhe Mittellinie als Anspielstation, doch die offensiven AV gingen manndeckend mit, beide damit gleich unter Druck. In den Situationen wollten die Kölner dann den Ball, denn sie hatten eine passende Struktur um nicht nur Druck aufzubauen, nach Ballgewinn hatten sie eine passende Struktur umzuschalten, weil eben die beiden Stürmer höher anliefen und bei Ballgewinn dann nicht mehr von unsrem MF hätten aufgenommen werden können.
Mit schnellen Kombinationen, Flachpass-Seitverlagerungen, kamen sie dann schnell vor den Kasten von Uphoff, gerade weil auch Ernst auf der rechten Seite der Kölner mit vollem Tempo dann direkt vertikal ging. All zu oft gelang ihnen dies aber nicht. Wani und Stiefler fanden in H1 so nicht ins Spiel. Sie nahmen nur die Achter der Kölner aus dem Spiel, konnten sich im Spielaufbau aber kaum einbringen. Es gab zu oft den weiten Ball auf Marvin, weil es eben zumindest im Zwischenlinienraum vor der Kölner Abwehr so etwas Platz gab. Toni konnte sich kaum einbinden, Camgolu ab und an mit dem diesmal bei Möglichkeit schnell nachschiebenden Thiede über die Flügel gehen, wenn man das MF dann doch mal überspielt bekam und es ins letzte Drittel ging. Das Nachschieben sehr passend, weil wenn die Kölner sich im 532 positionierten, dann gab es de facto nur einen Flügelmann bei den Kölnern.
Kreuzer in der Pause dann mit den passenden Worten: “Zu passiv, zu wenig in den Zweikämpfen“. Etwas zu passiv, weil die Kölner uns ihr Spiel aufdrängten und der KSC nicht wusste, wie man die Kölner passend geknackt bekam. Ebenso hatte Roßbach mit dem umtriebigen Ernst zu kämpfen, der in der Ersten Hälfte ein krasses Pensum aufs Parkett legte. Hinten Lorenz absichern, vorne aufs Tor gehen. Ernst war dann aber ab der 65. Minute sichtbar ausgepumpt.
In H2 sah ich dann zu Beginn eine tolle Anpassung. Die Pressingfalle der Kölner, mit dem Versuch das Spiel auf unsre AV zu lenken und die dann unter Druck zu setzen, das hebelte man mit einem netten Kniff aus. Im Spielaufbau schob nun Wanitzek am linken Flügel raus, am rechten war das direkt zu Beginn Fink. Die Achter der Kölner liefen an, in dem Fall z.B. über links blieb Lorenz offensiv stehen und band den AV Ernst. Nun machte es wenig Sinn, dass der Achter, in dem Fall Brandenburger, dann Roßbach aus der Zentrale aus anlief, denn Wanitzek war nun völlig frei, weil die beiden weiteren Achter der Kölner in der Zentrale das nicht mitgingen. Druck konnte so der aggressive Anläufer nicht mehr aufbauen. Das gelang auch auf der Gegenseite, als dann Fink breit ging, Camoglu offensiv stehen blieb, Thiede Fink anspielen konnte. Weder Fink noch Wanitzek konnten die anlaufenden Achter aus der Zentrale heraus so in Deckungsschatten nehmen, weil der KSC am Flügel nun 3 Mann positionierte. Aber das war nicht dauerhaft zu erkennen und mit dem Kniff schlug man die Kölner dann auch letztlich nicht. Nach knapp 10 Minuten in H2 sah ich dann nicht mehr, dass Fink oder Wani rausrückten, das aggressive Anlaufen der Achter ebenso nicht mehr....Sorry das wars, weiter kann ich wenig erhellendes berichten. Vielleicht noch: Das Überlaufen von Lorenz durch Roschi, da muss Lorenz nicht immer zwingend danach ihn einbinden. Roßbach nimmt so eben auch Druck von Marc, weil Damian mit dem Überlaufen den AV beschäftigt. Auch will sich der KSC gar nicht so sehr sichtbar aufs Flankenspiel verlegen.
Ich fand H1 nicht unter aller Kanone, die Kölner machten das clever und der KSC fand lange kein passendes Mittel darauf. Das wird es sicherlich immer wieder mal geben. Köln stellte anscheinend nach dem letzten Spiel um, was man laut Kicker da noch im 3412 bestritt.
Spieler beurteilen diesmal nicht, da war ich in H2 zu oft mit den Kölnern beschäftigt...
Wir im 442, die Kölner im 343/352. Eigentlich 2 relativ unterschiedliche Systeme, aber Köln passte sich da entsprechend an, um den KSC in versch. Phasen passend zu bespielen. Ein 343 wenn man Angriffspressing spielte, den KSC vor dem Sechzehner unter Druck setzen wollte. Gelang dies nicht, formierte man sich im 352. Je nachdem wie weit der KSC in die Kölner Hälfte kam dann im 532, wenn die Flügelspieler Zeit hatten sich fallen zu lassen. Ergo also im 352 drei Achter in der Zentrale, ein Stürmer, das war Eberwein, rückte aus dem Angriffspressing heraus von der Spitze dann in die Zentrale ins MF ein. Die Flügelverteidiger nahmen Lorenz und Camoglu auf, während die Doppel-Spitze die Zentrale dicht machte. Machte dann einen passenden Eindruck auf den KSC, man drückte uns den Stempel auf. Die beiden Stürmer liefen dann im hoheren MF-Pressing an, vor dem Mittelkreis, damit der Ball auf die AV rausgeht. Früh antizipierend liefen dann die äußeren Achter der Kölner (Eberwein und Brandenburger), je nachdem auf welcher Seite der Ball sich befand, den AV mit weiten Anlaufweg aggressiv an, 2 Achter immer in der Zentrale verbleibend. Wirklich sehr ungewohnter und weiter Weg im vollen Tempo. Damit waren Roßbach und Thiede direkt unter Druck, Passweg auf die höherstehenden Achter unsererseits von dort aus dicht.
Wani und Stiefler wurden von beiden Stürmern attackiert, wenn sie sich auf die Sechs im Spielaufbau fallen ließen. Option in die IV fallen zu lassen, damit Pisot und Gordon breit gehen, die gab es nicht, hätte sicherlich auch nicht gut gepasst, weil eben 2 Stürmer zentral höher standen und bei frühem Ballverlust zu großes Risiko da, weil die AV hätten hochschieben müssen, der KSC dann sehr offensiv gestanden wäre. Camoglu und Lorenz versuchten sich dann im tiefen Spielaufbau aushelfend fallen zu lassen, im Halbraum Höhe Mittellinie als Anspielstation, doch die offensiven AV gingen manndeckend mit, beide damit gleich unter Druck. In den Situationen wollten die Kölner dann den Ball, denn sie hatten eine passende Struktur um nicht nur Druck aufzubauen, nach Ballgewinn hatten sie eine passende Struktur umzuschalten, weil eben die beiden Stürmer höher anliefen und bei Ballgewinn dann nicht mehr von unsrem MF hätten aufgenommen werden können.
Mit schnellen Kombinationen, Flachpass-Seitverlagerungen, kamen sie dann schnell vor den Kasten von Uphoff, gerade weil auch Ernst auf der rechten Seite der Kölner mit vollem Tempo dann direkt vertikal ging. All zu oft gelang ihnen dies aber nicht. Wani und Stiefler fanden in H1 so nicht ins Spiel. Sie nahmen nur die Achter der Kölner aus dem Spiel, konnten sich im Spielaufbau aber kaum einbringen. Es gab zu oft den weiten Ball auf Marvin, weil es eben zumindest im Zwischenlinienraum vor der Kölner Abwehr so etwas Platz gab. Toni konnte sich kaum einbinden, Camgolu ab und an mit dem diesmal bei Möglichkeit schnell nachschiebenden Thiede über die Flügel gehen, wenn man das MF dann doch mal überspielt bekam und es ins letzte Drittel ging. Das Nachschieben sehr passend, weil wenn die Kölner sich im 532 positionierten, dann gab es de facto nur einen Flügelmann bei den Kölnern.
Kreuzer in der Pause dann mit den passenden Worten: “Zu passiv, zu wenig in den Zweikämpfen“. Etwas zu passiv, weil die Kölner uns ihr Spiel aufdrängten und der KSC nicht wusste, wie man die Kölner passend geknackt bekam. Ebenso hatte Roßbach mit dem umtriebigen Ernst zu kämpfen, der in der Ersten Hälfte ein krasses Pensum aufs Parkett legte. Hinten Lorenz absichern, vorne aufs Tor gehen. Ernst war dann aber ab der 65. Minute sichtbar ausgepumpt.
In H2 sah ich dann zu Beginn eine tolle Anpassung. Die Pressingfalle der Kölner, mit dem Versuch das Spiel auf unsre AV zu lenken und die dann unter Druck zu setzen, das hebelte man mit einem netten Kniff aus. Im Spielaufbau schob nun Wanitzek am linken Flügel raus, am rechten war das direkt zu Beginn Fink. Die Achter der Kölner liefen an, in dem Fall z.B. über links blieb Lorenz offensiv stehen und band den AV Ernst. Nun machte es wenig Sinn, dass der Achter, in dem Fall Brandenburger, dann Roßbach aus der Zentrale aus anlief, denn Wanitzek war nun völlig frei, weil die beiden weiteren Achter der Kölner in der Zentrale das nicht mitgingen. Druck konnte so der aggressive Anläufer nicht mehr aufbauen. Das gelang auch auf der Gegenseite, als dann Fink breit ging, Camoglu offensiv stehen blieb, Thiede Fink anspielen konnte. Weder Fink noch Wanitzek konnten die anlaufenden Achter aus der Zentrale heraus so in Deckungsschatten nehmen, weil der KSC am Flügel nun 3 Mann positionierte. Aber das war nicht dauerhaft zu erkennen und mit dem Kniff schlug man die Kölner dann auch letztlich nicht. Nach knapp 10 Minuten in H2 sah ich dann nicht mehr, dass Fink oder Wani rausrückten, das aggressive Anlaufen der Achter ebenso nicht mehr....Sorry das wars, weiter kann ich wenig erhellendes berichten. Vielleicht noch: Das Überlaufen von Lorenz durch Roschi, da muss Lorenz nicht immer zwingend danach ihn einbinden. Roßbach nimmt so eben auch Druck von Marc, weil Damian mit dem Überlaufen den AV beschäftigt. Auch will sich der KSC gar nicht so sehr sichtbar aufs Flankenspiel verlegen.
Ich fand H1 nicht unter aller Kanone, die Kölner machten das clever und der KSC fand lange kein passendes Mittel darauf. Das wird es sicherlich immer wieder mal geben. Köln stellte anscheinend nach dem letzten Spiel um, was man laut Kicker da noch im 3412 bestritt.
Spieler beurteilen diesmal nicht, da war ich in H2 zu oft mit den Kölnern beschäftigt...
05.02.2019 - 10:40 Uhr
Zitat von RudiMentaer
22.Spieltag: Karlsruhe - Köln
Wani und Stiefler wurden von beiden Stürmern attackiert, wenn sie sich auf die Sechs im Spielaufbau fallen ließen. Option in die IV fallen zu lassen, damit Pisot und Gordon breit gehen, die gab es nicht, hätte sicherlich auch nicht gut gepasst, weil eben 2 Stürmer zentral höher standen und bei frühem Ballverlust zu großes Risiko da, weil die AV hätten hochschieben müssen, der KSC dann sehr offensiv gestanden wäre. Camoglu und Lorenz versuchten sich dann im tiefen Spielaufbau aushelfend fallen zu lassen, im Halbraum Höhe Mittellinie als Anspielstation, doch die offensiven AV gingen manndeckend mit, beide damit gleich unter Druck. In den Situationen wollten die Kölner dann den Ball, denn sie hatten eine passende Struktur um nicht nur Druck aufzubauen, nach Ballgewinn hatten sie eine passende Struktur umzuschalten, weil eben die beiden Stürmer höher anliefen und bei Ballgewinn dann nicht mehr von unsrem MF hätten aufgenommen werden können.
22.Spieltag: Karlsruhe - Köln
Wani und Stiefler wurden von beiden Stürmern attackiert, wenn sie sich auf die Sechs im Spielaufbau fallen ließen. Option in die IV fallen zu lassen, damit Pisot und Gordon breit gehen, die gab es nicht, hätte sicherlich auch nicht gut gepasst, weil eben 2 Stürmer zentral höher standen und bei frühem Ballverlust zu großes Risiko da, weil die AV hätten hochschieben müssen, der KSC dann sehr offensiv gestanden wäre. Camoglu und Lorenz versuchten sich dann im tiefen Spielaufbau aushelfend fallen zu lassen, im Halbraum Höhe Mittellinie als Anspielstation, doch die offensiven AV gingen manndeckend mit, beide damit gleich unter Druck. In den Situationen wollten die Kölner dann den Ball, denn sie hatten eine passende Struktur um nicht nur Druck aufzubauen, nach Ballgewinn hatten sie eine passende Struktur umzuschalten, weil eben die beiden Stürmer höher anliefen und bei Ballgewinn dann nicht mehr von unsrem MF hätten aufgenommen werden können.
Ich widerspreche dir sehr sehr ungern und noch viel viel seltener, aber zu deinen Aussagen zu HZ1 gehe ich nicht d'accord.
Der Spielaufbau fing meistens nach abgefangenem/eroberten Ball über die Innenverteidigung an. Sobald Wanitzek und/oder Stiefler sich zurückfallen liesen, ging ein MF der Kölner mit - soweit einverstanden. Danach aber kam der zweite Karlsruher MF nicht in den Raum, um Anspielstationen in der Zentrale zu generieren, sondern ging nach Außen, wo der Ball dann zumeist auf den AV gespielt wurde. RM/LM boten sich kurz an, aber der springende Punkt war hier, dass die MF nicht in die Halbräume gegangen sind, um dem Spiel etwas mehr Breite geben zu können, stattdessen blieben sie meist in den Rückräumen als Anspielstation, obwohl dort ja eigentlich eh die IV waren. Dadurch entstanden massive, Löcher im Mittelfeld, die auch Köln offen lies, dadurch dass sie, wie von dir angesprochen, in die Manndeckung übergingen. Das beudetete sowohl, dass es auf den Außen kurz keine Anspielstationen gab, als auch, dass es aufgrund der Manndeckung wenig Platz gab (und phasenweise einfach in einem Umkreis von 20 metern im Mittelfeld niemand, weder Freund noch Feind, vorzufinden war).
Im zweiten Abschnitt verlief das dann ganz anderes. Ging Stiefler kurz, bot sich Wanitzek im MF an und umgekehrt, dazu zog immer mindests ein Stürmer ins Halbfeld und RM/LM schafften durch ihre Laufwege meist erst Räume, bevor sie wieder kurz kamen. Zudem überliefen die AV deutlich häufiger die äußeren Mittelfeldspieler.
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