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Stadion Teil 5

12.07.2012 - 16:58 Uhr
Stadion Teil 5 |#1891
14.10.2014 - 15:22 Uhr
Zitat von BNN
Badische Neueste Nachrichten | Karlsruhe | KARLSRUHE | 14.10.2014
KSC verzichtet vorerst auf Parkdeck
Vereinsspitze von Mentrups Attacke überrascht
Von unserem Redaktionsmitglied Rainer Haendle
An so ein verbales Scharmützel können sich selbst altgediente Beobachter nicht erinnern: Bei der Übergabe von 23 000 Unterschriften für den Stadionneubau mit der gesamten Vereinsspitze haben sich Oberbürgermeister Frank Mentrup und KSC-Präsident Ingo Wellenreuther gestern im Rathausfoyer gegenseitig heftige Vorwürfe gemacht. Am Nachmittag ruderte der Zweitligist dann überraschend zurück.
War die Auseinandersetzung zwischen den einstigen Konkurrenten im OB-Wahlkampf absehbar?
Nein, eigentlich sollte es nur einen Fototermin im Rathausfoyer geben, von der Auseinandersetzung waren deshalb die versammelte KSC-Spitze ebenso wie die Medienvertreter überrascht. Rathauschef Mentrup dagegen scheint sich die Attacke wohlüberlegt zu haben.
Warum ist ihm der Kragen geplatzt?
Vor zwölf Tagen hatten sich beide Seiten grundsätzlich über die Finanzierung des neuen Wildparks sowie über ein Pachtmodell geeinigt. Doch dann rückte KSC-Präsident Ingo Wellenreuther von der gemeinsam veröffentlichten Pressemitteilung ab und thematisierte immer lautstärker angebliche Knackpunkte. Diese über die Medien ausgetragenen Nadelstiche haben innerhalb der Stadtverwaltung für erhebliches Kopfschütteln gesorgt.
Worüber genau streiten sich Verein und Stadt eigentlich?
Gegenüber der Wildparkarena liegt am Adenauerring ein Parkplatz mit vielen Birken, der sowohl von Fans als auch von Flohmärkten genutzt wird. Hier wünscht sich der Verein beim Stadionneubau ein zweites Parkdeck zur Erhöhung der dortigen Kapazität von 700 auf 1 600 Parkplätze. Die Verkehrsplaner der Stadt sagen jedoch, dass dieses zweite Parkdeck angesichts vieler Parkplätze in der Umgebung nicht benötigt wird. Die dafür kalkulierten 14 Millionen Euro seien auch finanziell nicht darstellbar, argumentiert Mentrup mit Blick auf die Mehrheitslage im Gemeinderat.
Was sagt der KSC dazu?
Gestern Morgen bezeichnete Wellenreuther das Parkdeck als unverzichtbar für das Überleben des Vereins im Profifußball. Am Nachmittag erklärte er, der Verein könne damit leben, zunächst auf das Vorhaben zu verzichten und es erst in einer zweiten Ausbaustufe zu verwirklichen.
Um was ging es sonst noch?
Die zwei weiteren Knackpunkte sind die Bauunterhaltung sowie mögliche Umsatzausfälle des Vereins während der 30-monatigen Bauphase. Auch hier argumentierte Wellenreuther, die Stadt sei von lange vereinbarten Dingen abgewichen, was Mentrup allerdings entscheiden dementiert. Nachdem der Vereinschef die Konfrontation mit Mentrup verloren hat, dürfte seine Verhandlungsposition auch in den übrigen Fragen nicht mehr die Beste sein.
Ist der Weg damit frei für den neuen Wildpark?
Skepsis bleibt angebracht. Schon vor sieben Jahren waren beide Seiten an genau diesem Punkt angelangt. Doch im Gegensatz zum Jahr 2007 und seinem Vorgänger Heinz Fenrich hat Mentrup nun offenbar den Hebel gefunden, mit dem er den widerspenstigen Zweitligisten zu seinem Glück zwingen kann.


Zitat von BNN
Badische Neueste Nachrichten | Karlsruhe | ZEITGESCHEHEN | 14.10.2014
Der „neue Wildpark“ erlebt ein reinigendes Gewitter
Eine Woche vor dem Beschluss zum Stadionneubau geht Rathauschef Mentrup als Sieger aus Konfrontation mit KSC hervor
Von unserem Redaktionsmitglied Rainer Haendle
Karlsruhe. Vorgesehen für die Hauptrolle sind an diesem Montagvormittag im Karlsruher Rathausfoyer eigentlich 25 Leitz-Ordner – gefüllt mit 23 000 Unterschriften von KSC-Fans für einen Stadionneubau. Ein schneller Übergabetermin mit einem Lächeln für die Fotografen und TV-Kameras exakt eine Woche vor dem Grundsatzbeschluss des Gemeinderats, denken sich zumindest die meisten Beteiligten. Kaum hat sich die herbeigeeilte Vereinsspitze mit Präsidium, Trainer, Manager und Mannschaftskapitän zusammen mit dem Oberbürgermeister hinter den Ordnern postiert, ist es um die Harmonie geschehen, und die Unterschriften spielen keine Rolle mehr. Rathauschef Frank Mentrup attackiert KSC-Präsident Ingo Wellenreuther wegen dessen öffentlichen Aussagen zu ungeklärten Finanzierungsfragen, was dieser nicht auf sich sitzen lässt. Mentrup zeigt sich „außerordentlich irritiert“ über die Vorgehensweise von Wellenreuther, der KSC-Präsident sagt: „Ich bin schockiert über die Darstellung des OB“. Der persönliche Streit zwischen den beiden Hauptakteuren eskaliert derart, dass in der BNN-Redaktion über die Mittagszeit schon an der Überschrift „Stadion auf der Kippe“ gebastelt wird. Doch dann zeigt sich, dass es bei der Konfrontation der ehemaligen OB-Kandidaten einen klaren Sieger und einen Verlierer gibt.
Vermutlich auf Druck aus den eigenen Reihen meldet sich am Nachmittag der Chef des Zweitligisten mit einem neuen Gesprächsangebot an Mentrup und dem Verzicht auf die KSC-Forderung für den Bau eines zweiten Parkdecks auf dem Birkenparkplatz. „Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Eingung erzielen“, sagt Ingo Wellenreuther gegenüber den BNN und schaltet damit von Konfrontation auf Kooperation um. Das auf 88,8 Millionen Euro geschätzte Projekt eines „neuen Wildparks“ habe ein reinigendes Gewitter erlebt, kommentiert ein Insider den Theaterdonner auf der Fußballbühne.
Um das in der Karlsruher Kommunalpolitik ziemlich einzigartige Schauspiel zu begreifen, muss man in der schier endlosen Debatte um eine neue Fußballarena genau sieben Jahre zurückgehen. Schon damals waren sich Stadt und Verein über die Modalitäten für den neuen Spielort handelseinig. Beschwingt von einem Derby-Sieg gegen den VfB Stuttgart verkündeten Stadtchef Heinz Fenrich und KSC-Präsident Hubert Raase Anfang September 2007 die frohe Botschaft, um sich Wochen später einen Rosenkrieg der heftigsten Sorte über finanzielle Fragen zu liefern. Das Ende vom Lied: Das Projekt scheiterte kläglich.
Als ob sich Geschichte wiederholt, melden Stadtverwaltung und KSC gemeinsam am 2. Oktober 2014 nach monatelangen Verhandlungen, sich auf ein Pacht- und Finanzierungsmodell für einen Stadionneubau geeinigt zu haben. Auch diesmal währt der Burgfrieden nur kurze Zeit, obwohl sich die Gemeinderatsmehrheit in einer BNN-Umfrage zufrieden mit der Reduzierung der Baukosten zeigt und grünes Licht signalisiert. Zunächst dezent, dann aber umso heftiger stellt der Verein in Person seines Präsidenten bei der Mitgliederversammlung und in Interviews ungeklärte Finanzprobleme in den Vordergrund, bis gestern der Gegenseite der Kragen platzt. Seite an Seite mit seinem Kontrahenten kritisiert Frank Mentrup im Rathausfoyer nicht nur die Verhandlungsführung über die Presse, sondern droht dem KSC auch in aller Deutlichkeit damit, das vereinbarte Modell einer festen Pacht (1,5 Millionen Euro als Zweitligist, drei Millionen als Erstligist) aufzukündigen und stattdessen im Interesse des Steuerzahlers vom Proficlub eine an den Umsätzen orientierte Pacht zu verlangen. Während der Oberbürgermeister dem Verein die Leviten liest („wir haben deutlich gesagt, dass wir das Birkenparkdeck nicht wollen und nicht finanzieren können“), erweckt KSC-Mannschaftskapitän Dirk Orlishausen den Eindruck, als würde er am liebsten sofort zwischen seine beiden Torpfosten verschwinden. Auch die beiden Vizepräsidenten Günter Pilarsky und Georg Schattling sowie Trainer Markus Kauczinski und Manager Jens Todt fühlen sich alles andere als wohl in ihrer Haut. Doch zumindest in diesem Moment erkennt ihr Präsident Ingo Wellenreuther noch nicht die Signale der sich ankündigenden Niederlage. Der langjährige CDU-Bundestagsabgeordnete kontert Mentrups Darstellung und wirft der Stadt vor, sich bezüglich des Parkdecks und der Bauunterhaltung nicht an ursprünglich getroffene Vereinbarungen („eine Kehrtwende nach vier Monaten Konsens“) zu halten. „Ich wusste nicht, dass wir die Vertragsgespräche vor der Presse fortführen“, so Wellenreuther an die Adresse des Hausherrn.
Dann aber wiederholt sich Geschichte doch nicht: Nach all den harschen Worten schwenkt Ingo Wellenreuther fünf Stunden später die weiße Fahne. „Wer ihn kennt, weiß wie schwer ihm das gefallen ist“, sagt ein KSC-Insider.


KOMMENTAR

Zitat von BNN
Badische Neueste Nachrichten | Karlsruhe | POLITIK | 14.10.2014
Klarer Sieg für Mentrup
RAINER HAENDLE
Kalkulierte Provokation oder einfach nur spontanes Bauchgefühl? Oberbürgermeister Frank Mentrup hat gestern in der Stadiondebatte einen politischen Sieg eingefahren, von dem in Karlsruhe als taktische Meisterleistung noch lange die Rede sein wird. Bei einem eigentlich unverfänglichen Fototermin mit der gesamten KSC-Spitze lieferte sich der Rathauschef am Vormittag einen theaterreifen Schlagabtausch mit Vereinsboss Ingo Wellenreuther über die Maximalforderungen des Zweitligisten für den neuen Wildpark. Der Zoff im Rathausfoyer war so heftig, dass wohl kein Buchmacher mehr auf die Fertigstellung einer neuen Fußballarena gewettet hätte. Und er zeigte Wirkung: Am Nachmittag rückte KSC-Präsident Wellenreuther plötzlich von Forderungen ab, die er Stunden zuvor noch als unverzichtbar für das Überleben des Vereins bezeichnet hatte. Nun kann Mentrup in der nächsten Woche den Grundsatzbeschluss des Gemeinderats herbeiführen, wobei ihm sogar seine politischen Gegner Verhandlungsgeschick attestieren müssen.
Wer für das spontane Umdenken des KSC-Präsidenten verantwortlich ist, darüber kann nur spekuliert werden. Seine beiden mächtigen Vizepräsidenten Georg Schattling und Günter Pilarsky waren auf jeden Fall wenig begeistert darüber, dass die Übergabe von Unterschriften für den Stadionneubau plötzlich zu einem Streit zwischen den einstigen Kontrahenten um den Rathaus-Chefsessel eskalierte. Und darüber, dass sie nur als Staffage für den Clinch vor laufenden Kameras dienten. Auch die organisierten Fans hatten zuletzt hinter vorgehaltener Hand deutlich gemacht, dass sie die Schuld für ein Scheitern der Stadiongespräche bei der eigenen Vereinsspitze suchen und entsprechend handeln würden.
Erst vor zwölf Tagen hatten sich die Stadt und der KSC auf die Finanz- und Pachtdetails für den Stadionneubau geeinigt. Mentrup entschied sich deshalb gestern für den Frontalangriff, weil Wellenreuther trotz des gemeinsam verkündeten Kompromisses tagelang gegen die Stadt gestichelt hatte. Auch wenn er das Gegenteil formuliert, erweckt der KSC-Präsident immer noch den Eindruck, seine Niederlage in der Standortfrage nicht verkraftet zu haben. Seine Einsicht kommt spät, aber nicht zu spät für den Profifußball in Karlsruhe.


Quelle: http://www.bnn.de/


Viel Spaß....und in die Rheinpfalz haben wir es auch mal wieder geschafft, erspare ich euch jetzt aber. ;)

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Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm weil man ja tot ist.
Genauso ist es übrigens, wenn man doof ist.

unbekannt

Dieser Beitrag wurde zuletzt von happy1312 am 14.10.2014 um 15:24 Uhr bearbeitet
Stadion Teil 5 |#1892
14.10.2014 - 15:26 Uhr
Zitat von Racegunner
Zitat von Jens89
Zitat von https://www.facebook.com/groups/proksc/
Nach Stadionstreit rudert der KSC zurück - Verein verzichtet auf Parkdeck
Nach einem heftigen öffentlichen Streit zwischen Oberbürgermeister Frank Mentrup und KSC-Präsident Ingo Wellenreuther zum Stadionneubau ist der Zweitligist gestern Nachmittag überraschend zurückgerudert. Der Verein könne auf das Parkdeck am Birkenparkplatz in der ersten Ausbaustufe zunächst verzichten und habe Mentrup ein entsprechendes Gesprächsangebot gemacht, sagte Wellenreuther der BNN. Stunden zuvor hatten sich Rathaus- und Vereinschef bei der Übergabe von 23.000 Unterschriften von KSC-Fans für einen Stadionneubau derart zerstritten, dass das 88,8-Millionen-Vorhaben nach Meinung von Beobachtern kurzfristig auf der Kippe stand.
Nächste Woche am Dienstag, 21.Oktober, stimmt der Gemeinderat ab.
bnn.de


also ich kann da nur noch lachengrins


unfassbar..... Überrascht


ach leute, jeder versucht das beste herauszuziehen, der ksc wie auch die stadt. was glaubt ihr was für bedingungen mercedes machte, dass er vor jetzt vielen jahren, ein werk in rastatt gebaut hat. da bekommt ihr das ohrenschlackern.

•     •     •

allez les bleus

liebe kennt keine liga

michael ballack - mein ewiger capitano

danke für den lorbeerkranz, fühle mich geehrt!
Stadion Teil 5 |#1893
14.10.2014 - 15:44 Uhr
mal so ganz nebenbei:
ein zweistöckiges parkhaus kostet 14 millionen euro? VIERZEHN millionen??? ein zweistöckiges parkhaus?
Stadion Teil 5 |#1894
14.10.2014 - 16:31 Uhr
Zitat von frontshier
Zitat von KSClol1
Zitat von usernick
Zitat von usernick
Zitat von usernick
Zitat von usernick
Zitat von usernick


Ja du hast etwas übersehen.

1. bezieht sich die Refinanzierung nur auf die Stadionkosten, nicht auf die Infrastruktur. Die Stadionkosten sind bei 60Mio gedeckelt. Was gibt 1,5 Mio mal 40?
2. Zusätzlich zahlt der KSC sämtliche Betriebskosten und eine Provision von 20% für jeden Zuschauer über 20.000 und andere Veranstaltungen und zahlt bis zu 1,3 Mio jährlich für Instandhaltung.

Bitte bei den Fakten bleiben.


Zu 1.:

Bei solchen Rechnungen muss man aber aufzinsen da die Stadt das Geld ja auch auf die Bank packen könnte und Zinsen kassieren... Der Aufzinsfaktor ist zwar immer ein Schätzwert aber ich nehme jetzt einfach mal 3% an (das dürfte sich im Planungsramen befinden, da wohl kaum damit zu rechnen ist, dass die EZB ihre Niedrigzinsen 40 Jahre lang durchzieht Zwinkernd )

Die Formel ist dann:

x = 60.000.000 * 1,03^40

x = 195.722.267 € (Mit Zinseszins)

Somit sind heute 60 Mio genauso viel Wert wie ca 196 Mio in 40 Jahren!!!

Das muss der KSC leider bezahlen damit die Stadt bei 0 raus kommt.

Zu 2.:

Diese Kosten kann man glaube ich als "Nebenkosten" (wie bei Wohnungen) verbuchen... somit kann man sie nicht direkt mit Miete gleichsetzen


was ist das denn für eine hanebüchende rechnungrolleyes

man nehme die kolportierten zahlen: 60 mio stadion, 4,5 mio zusatzkosten, 14, 3 infrastruktur, 10 mio parkdeck im stadion, 11 mio land.

infrastrukturkosten rechne ich der stadt zu (allianz arena münchen210 mio, bezahlt stadt münchen. unterstützung von unternehmen mit jährlichen milliardengewinne als werbeplattform)

bleiben erstmal 60+4, 5 mio= 64, 5 mio. als ksc fan gehe ich davon aus, dass das land den ksc unterstütztsmile. somit 64,5-11= 53,5 mio. Darlehen 53, 5 mio, 3% zins, darlehensdauer 40 jahre (längste zinsbindung meines wissen 30 jahre möglich)Restschuld keine.

Rate p.a. 2.314.537,22 € , anfänglicher Tilgungssatz 1, 33 %
Summe der Zinsen 39.081.488,66 €
Gesamtdarlehensumme 92.581.488,66 €

Zahlungsnachweis: 1,5 mio stadionmiete, 120.000 Euro Geschäftsstelle, Stadioname 800.00 euro= 2.420.000 euro p.a....ohne zusatzeinnahmen, zweite liga.

Darlehnssumme 64,5 mio: ohne landeszuschuss (wird für parkdeck genutzt, eventuell laufende einnamen)

Rate p.a. 2.790.423,37 € , anfänglicher Tilgungssatz
Summe der Zinsen: 47.116.934,93 €
Gesamtdarlehenssumme: 111.616.934,93 €

zusatzerträge: eventuell 200.00 mehr stadionname, zusatzveranstaltungen.

somit geht die rechnung für die stadt auf jedenfall auf. ob das bei 1, 5 mio+120.000+1,3 mio instandhaltung auch für den ksc gilt, ist was anderes.

•     •     •

allez les bleus

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danke für den lorbeerkranz, fühle mich geehrt!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von alteherren am 14.10.2014 um 16:33 Uhr bearbeitet
Stadion Teil 5 |#1895
14.10.2014 - 18:05 Uhr
Zitat von Racegunner
mal so ganz nebenbei:
ein zweistöckiges parkhaus kostet 14 millionen euro? VIERZEHN millionen??? ein zweistöckiges parkhaus?


Ist aus Gold. Vermutlich

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"Warum fallen wir? - Damit wir lernen können uns wieder aufzurappeln." - aus "Batman Begins"
Stadion Teil 5 |#1896
14.10.2014 - 18:51 Uhr
Zitat von sweepernr5
Zitat von Racegunner
mal so ganz nebenbei:
ein zweistöckiges parkhaus kostet 14 millionen euro? VIERZEHN millionen??? ein zweistöckiges parkhaus?


Ist aus Gold. Vermutlich


Ich denke, da kann man wieder die MwSt abziehen, wurde ja beim Stadion ursprünglich auch nicht einkalkuliert. Ich kenn' mich da rechtlich aber nicht aus.

•     •     •

KSC
Stadion Teil 5 |#1897
14.10.2014 - 18:51 Uhr
Zitat von sweepernr5
Zitat von Racegunner
mal so ganz nebenbei:
ein zweistöckiges parkhaus kostet 14 millionen euro? VIERZEHN millionen??? ein zweistöckiges parkhaus?


Ist aus Gold. Vermutlich


bei realistischen kosten von 7-8 tausend euro pro stellplatz, passt das schon. wobei sich natürlich die frage stellt, ob es sich bei einem mehrwert von 900 parkplätzen dann wirklich notwendig ist. eher nicht.

interessanter finde ich die frage des konterminierten erdwalls und der entsorgungskosten, bzw eventuellen rechtlichen notwendigkeit. da ich ja konterminiertes material nicht einfach an einem ort meines gutdünken lagern darf und eben auch eventuell rechtlich, eine notwendigkeit der entsorgung besteht. es geht ja hier auch um grundwassersicherung. weiss doch kein mensch, was da verunreinigt wird.

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Stadion Teil 5 |#1898
14.10.2014 - 22:35 Uhr
Zitat von alteherren

interessanter finde ich die frage des konterminierten erdwalls und der entsorgungskosten, bzw eventuellen rechtlichen notwendigkeit. da ich ja konterminiertes material nicht einfach an einem ort meines gutdünken lagern darf und eben auch eventuell rechtlich, eine notwendigkeit der entsorgung besteht. es geht ja hier auch um grundwassersicherung. weiss doch kein mensch, was da verunreinigt wird.


Ich will es mir nicht ausmahlen, wenn die Kontaminierung erhebliche Mehrkosten mit sich bringen würde. Die Stadt will dann auch zwingend die "Kostendeckelung" einhalten, während der KSC sich da nicht in der Verantwortung sieht und auf die schnellste Fertigstellung drängt, insbesondere Welle. Da sind Konflikte vorprogrammiert.
Stadion Teil 5 |#1899
15.10.2014 - 09:23 Uhr
Zitat von BNN

Badische Neueste Nachrichten | Karlsruhe | SPORT | 15.10.2014
„Konsens im Vorstand“
Nach verunglücktem PR-Termin beim OB wusste der KSC, woran er war

Von unserem Redaktionsmitglied René Dankert
Karlsruhe. Verweise nach Freiburg, wo der Sport-Club den Bau einer 70 Millionen Euro teuren Fußballarena für 35 000 Besucher über eine Kapitaleinlage und langfristige Pachtzahlungen finanzieren möchte, sind windschief. Und doch ist es nur natürlich, dass es sie gibt – umso mehr, da Beobachter der Debatte in Karlsruhe längst „Kabarettreife“ attestierten. Nur lachen kann kaum noch einer.
Das jüngste Kapitel lieferte am Montag der offene Dissens zwischen OB Frank Mentrup und der Führungsriege des Karlsruher SC im Rathaus. Der Verein hatte sich auf einen netten Fototermin eingestellt. Die Übergabe von 23 000 Unterschriften von Stadionneubau-Befürwortern sollte den „Bürgerwillens“ ausdrücken und eine Woche vor der Abstimmung im Gemeinderat als symbolischer Akt wirken, wie Clubchef Ingo Wellenreuther sich das vorstellte. Der PR-Termin endete im Eklat. Mentrup ging Wellenreuther dafür an, dass jener zuletzt Knackpunkte der Verhandlungen – ein vom KSC gewünschtes und von der Stadt gestrichenes Parkdeck mit Kosten von 14 Millionen Euro sowie Fragen der Bauunterhaltung – „in der Presse“ erörtert hatte. Auch störte ihn, dass der KSC bei seiner Mitgliederversammlung Plandetails eines künftigen Wildpark-Areals in 3D-Animationen serviert hatte. Mentrup und Wellenreuther spielten verbales Ping-Pong. Ein Zoff mit Zuhörern.
Wellenreuther benennt Mails, die der KSC am 26. September und am 7. Oktober an den OB gesandt hatte – mit der Bitte, strittige Punkte zu erörtern. Mentrup habe nicht reagiert. Dass der KSC nichts einforderte, was nicht besprochen war, betont dessen stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender Holger Siegmund-Schultze. „Der KSC wurde am 25. September erstmals damit konfrontiert, dass Herr Oberbürgermeister Mentrup beabsichtigt, dem Gemeinderat vorzuschlagen, von einer Realisierung des Parkdecks auf dem Birkenparkplatz vorerst abzusehen, obwohl dieses Parkdeck mit 3 Ebenen, 6 Meter Höhe und ca. 1 600 Fahrzeugen seit dem 28. Mai 2014 zwischen der Stadt Karlsruhe und dem KSC nachweislich fest vereinbart war“, schreibt Siegmund-Schultze in einer Stellungnahme. Im Masterplan der „Variante 4“, auf die sich beide Seiten verständigt hätten, sei das Deck enthalten. Dann, vor drei Wochen, war es gestrichen. „Der Verein hat dieser geplanten Vorgehensweise mehrfach widersprochen“, so der Rat-Vize.
Wellenreuther rätselte gestern noch, „warum der OB die Situation ausgenutzt hat, um uns an die Wand zu nageln“. Günter Pilarsky, Vizepräsident und einer der wichtigsten Geldgeber des mit Verbindlichkeiten von knapp fünf Millionen Euro behafteten Zweitligisten, zeigte sich von der Schärfe des Tons „überrascht“. Das aus dem Ruder gelaufene Treffen bewirkte, dass der Vereinsvorstand alsbald eine E-Mail an Mentrup adressierte. „Es herrschte Konsens im Vorstand. Allen war klar, dass wir es zu akzeptieren haben, wenn die Stadt dieses Parkdeck nicht ermöglichen kann. Niemand musste um- oder überstimmt werden“, versichert Pilarsky.
Der KSC-Vorstand nimmt es nun hin, dass das Deck auf dem Birkenparkplatz nicht gleich entstehen würde, „so dessen Errichtung planungsrechtliche Vorgabe bleibt“, wie der CDU-Mann Wellenreuther sagt. Dieses Vorgehen sei mit dem Verwaltungsrat abgestimmt. „Wir hatten zu beurteilen, ob der Verein die Mindereinnahme von 250 000 Euro pro Jahr durch den Wegfall des Parkdecks verkraften kann“, bestätigt Ratschef Michael Steidl und ergänzt: „Irgendwie werden wir es hinkriegen.“


Quelle: http://www.bnn.de/

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Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm weil man ja tot ist.
Genauso ist es übrigens, wenn man doof ist.

unbekannt
Stadion Teil 5 |#1900
16.10.2014 - 14:52 Uhr
grinsgrinsgrinsgrins

da fällt mir spontan nur eines ein:

für ein stadion haben unsere Legosteine wohl nicht gereicht, aber für ein Parkdeck könnte es reichen. wer ist dabei? rolleyes

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Rest in Peace Charlie Kirk
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