Spielerkader (2025/26)
20.03.2020 - 17:19 Uhr
07.04.2026 - 14:06 Uhr
Die ar wurde wieder geändert aber davon profitieren wir wohl am meisten aktuell. 12+2
Die zwei Spieler müssen unter 21 sein. Einen haben wir ja schon mit Cherif
Die zwei Spieler müssen unter 21 sein. Einen haben wir ja schon mit Cherif
09.04.2026 - 20:51 Uhr
https://x.com/fenerbahce/status/2042309123979571394?s=46&t=ZS5BIOEaVQ7A7VEvSrVagA
Asensio hat Probleme an seinem Kreuzband und wird sehr wahrscheinlich (und hoffentlich nur) gegen Kayseri und Rize ausfallen. Gute Besserung an unseren Matador!
Asensio hat Probleme an seinem Kreuzband und wird sehr wahrscheinlich (und hoffentlich nur) gegen Kayseri und Rize ausfallen. Gute Besserung an unseren Matador!
10.04.2026 - 09:45 Uhr
Zitat von Lakkas
Ich hoffe, dass Tedesco dadurch von der Idee abrückt, Talisca als alleinige Sturmspitze einzusetzen. Der kurzfristige Ausfall Asensios eröffnet die Möglichkeit, eine strukturell kohärentere und spielerisch sinnvollere Offensive zu etablieren. So wichtig Asensio nämlich für Fenerbahçe in seiner individuellen Qualität auch ist, wirkt sein Fehlen aus systemischer Perspektive paradoxerweise nicht zwingend als Substanzverlust, sondern eher als Gelegenheit zur taktischen Neujustierung.
Sollte im Sommer tatsächlich ein Angebot im Bereich von über 30 Millionen Euro eingehen, wie QTM handelt, wäre zumindest eine ernsthafte Abwägung durchaus legitim diskutierbar. Immerhin handelt es sich um einen 30-jährigen Spieler, bei dem wirtschaftliche und eben strategische Aspekte eine Rolle spielen müssen.
Zitat von Azizistifa
https://x.com/fenerbahce/status/2042309123979571394?s=46&t=ZS5BIOEaVQ7A7VEvSrVagA
Asensio hat Probleme an seinem Kreuzband und wird sehr wahrscheinlich (und hoffentlich nur) gegen Kayseri und Rize ausfallen. Gute Besserung an unseren Matador!
https://x.com/fenerbahce/status/2042309123979571394?s=46&t=ZS5BIOEaVQ7A7VEvSrVagA
Asensio hat Probleme an seinem Kreuzband und wird sehr wahrscheinlich (und hoffentlich nur) gegen Kayseri und Rize ausfallen. Gute Besserung an unseren Matador!
Ich hoffe, dass Tedesco dadurch von der Idee abrückt, Talisca als alleinige Sturmspitze einzusetzen. Der kurzfristige Ausfall Asensios eröffnet die Möglichkeit, eine strukturell kohärentere und spielerisch sinnvollere Offensive zu etablieren. So wichtig Asensio nämlich für Fenerbahçe in seiner individuellen Qualität auch ist, wirkt sein Fehlen aus systemischer Perspektive paradoxerweise nicht zwingend als Substanzverlust, sondern eher als Gelegenheit zur taktischen Neujustierung.
Sollte im Sommer tatsächlich ein Angebot im Bereich von über 30 Millionen Euro eingehen, wie QTM handelt, wäre zumindest eine ernsthafte Abwägung durchaus legitim diskutierbar. Immerhin handelt es sich um einen 30-jährigen Spieler, bei dem wirtschaftliche und eben strategische Aspekte eine Rolle spielen müssen.
Never ever dürfen wir Asensio verkaufen.
Er ist seit Alex DER ersehnte 10er, der Scorer liefert und zudem sich extrem am Spiel beteiligt.
Er kann auch teilweise auf den Flügel ausweichen und seinen Neben- und Hinterleuten Platz schaffen.
Und wer Asensios Fehlen nicht als Substanzverlust sieht, sollte sich insbesondere die Spiele gegen vermeintlich schwächere Teams ansehen, wie oft er uns durch individuelle Qualität oder einen genialen Moment gerettet hat.
Talisca kann in der Abwesenheit gern auf die 10, ist aber ein (reiner) Vollstrecker und keiner der das Spiel gestaltet.
10.04.2026 - 11:22 Uhr
Der Tag an dem wir aufhören unsere besten Spieler zu verkaufen, wird der Tag sein an dem wir wieder beginnen erfolgreich zu sein. Asensio darf niemals verkauft werden. Vorallem nicht für 30 Millionen. Was sind denn 30 Millionen im heutigen Geschäft? Schaut euch mal die Beispiele an:
Ich verstehe, dass man Spieler auch verkaufen muss um andere Baustellen zu schließen, aber bisher waren wir damit nicht wirklich erfolgreich. Die geöffneten Baustellen konnten nie direkt geschlossen werden. Wir haben schon soviel Geld verbrannt, was man hätte vermeiden können, wenn man die Schlüsselspieler nicht verkauft hätte.
- Yusuf Akcicek: Wäre mit Skriniar gemeinsam eine Macht gewesen + Türke
- Ferdi: Er ist das fehlende Puzzlestück in letzter und dieser Saison
- Arda: Er wollte selber gehen verstehe ich. Er hätte uns aber in der 99 Punkte Saison die Meisterschaft gebracht. Da bin ich mir sicher
- Kim Min Jae: Er wollte gehen. Verstehe ich auch, aber sein Abgang konnte bis zum Skriniar Transfer nicht geschlossen werden
- Vedat Muriqi: Die ewige Stürmersuche geht seitdem weiter. Mit Dzeko hatten wir zwischenzeitlich einen guten. Leider haben wir ihn ebenso verjagt
- Saison 17/18 - Giuliano: Unser einziger Spieler der Scorer lieferte wurde verkauft. Das Jahr danach die schlechteste der Geschichte
Ich verstehe, dass man Spieler auch verkaufen muss um andere Baustellen zu schließen, aber bisher waren wir damit nicht wirklich erfolgreich. Die geöffneten Baustellen konnten nie direkt geschlossen werden. Wir haben schon soviel Geld verbrannt, was man hätte vermeiden können, wenn man die Schlüsselspieler nicht verkauft hätte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fenerbahceliyiz am 10.04.2026 um 11:25 Uhr bearbeitet
10.04.2026 - 11:30 Uhr
Asensio zu verkaufen wäre mit Abstand das dümmste das man machen kann. Falls das passiert, würde man versuchen einen 1:1 Ersatz zu verpflichten und das bekommt man extrem schwer hin. Dann werden die Erwartungen nicht erfüllt, weil Asensio sehr große Fußstapfen hinterlässt und man holt noch einen bzw. kommt auf die Idee das System umzustellen. Man verbrennt Millionen und ist schlechter aufgestellt als davor.
Man muss sich punktuell verstärken und nicht wieder den kompletten Kader ausmisten was man jedes Jahr tut.
Man muss sich punktuell verstärken und nicht wieder den kompletten Kader ausmisten was man jedes Jahr tut.
10.04.2026 - 11:49 Uhr
Zitat von Fenerbahceliyiz
Der Tag an dem wir aufhören unsere besten Spieler zu verkaufen, wird der Tag sein an dem wir wieder beginnen erfolgreich zu sein. Asensio darf niemals verkauft werden. Vorallem nicht für 30 Millionen. Was sind denn 30 Millionen im heutigen Geschäft? Schaut euch mal die Beispiele an:
Ich verstehe, dass man Spieler auch verkaufen muss um andere Baustellen zu schließen, aber bisher waren wir damit nicht wirklich erfolgreich. Die geöffneten Baustellen konnten nie direkt geschlossen werden. Wir haben schon soviel Geld verbrannt, was man hätte vermeiden können, wenn man die Schlüsselspieler nicht verkauft hätte.
Der Tag an dem wir aufhören unsere besten Spieler zu verkaufen, wird der Tag sein an dem wir wieder beginnen erfolgreich zu sein. Asensio darf niemals verkauft werden. Vorallem nicht für 30 Millionen. Was sind denn 30 Millionen im heutigen Geschäft? Schaut euch mal die Beispiele an:
- Yusuf Akcicek: Wäre mit Skriniar gemeinsam eine Macht gewesen + Türke
- Ferdi: Er ist das fehlende Puzzlestück in letzter und dieser Saison
- Arda: Er wollte selber gehen verstehe ich. Er hätte uns aber in der 99 Punkte Saison die Meisterschaft gebracht. Da bin ich mir sicher
- Kim Min Jae: Er wollte gehen. Verstehe ich auch, aber sein Abgang konnte bis zum Skriniar Transfer nicht geschlossen werden
- Vedat Muriqi: Die ewige Stürmersuche geht seitdem weiter. Mit Dzeko hatten wir zwischenzeitlich einen guten. Leider haben wir ihn ebenso verjagt
- Saison 17/18 - Giuliano: Unser einziger Spieler der Scorer lieferte wurde verkauft. Das Jahr danach die schlechteste der Geschichte
Ich verstehe, dass man Spieler auch verkaufen muss um andere Baustellen zu schließen, aber bisher waren wir damit nicht wirklich erfolgreich. Die geöffneten Baustellen konnten nie direkt geschlossen werden. Wir haben schon soviel Geld verbrannt, was man hätte vermeiden können, wenn man die Schlüsselspieler nicht verkauft hätte.
Absolut korrekt, wir MÜSSEN einfach mal einen Kader und deren Leistungsträger über 2-3 Jahre behalten!
Beispielsweise kann man aus diesem Kader
Oosterwolde, Semedo, Talisca, Fred verkaufen, um Geld zu generieren.
Aber nicht Ederson (nur wenn man Berke bekommen würde, würde ich dem zustimmen) , Skriniar, Guendouzi, Asensio, Nene, Cherif.
Zwar kann man statt Cherif einen erfahrenen Stürmer holen, aber auch ihn sehe ich wichtig in der Achse.
Die genannte Achse müssen wir behalten und drum herum punktuelle Verstärkungen holen.
Beispielsweise wäre bei mir ein Brown und ein Kerem auch gesetzt, die zum Teil ja extrem kritisch gesehen werden.
10.04.2026 - 11:55 Uhr
30 Mio Euro sind heute(so krank es sich auch anhört
) nicht aussagekräftig, aber man muss halt auch zugeben, dass Asensio international eher wie Hasansio gespielt hat. International hatte er kaum impact und in wichtigen Spielen ist er komplett abgetaucht. Ist ja schön und gut, dass er gegen Kayserispors, Rizespors und Konyaspors trifft, aber gemessen am P/L Verhältnis ist das zu wenig.
Für mich kein Spieler den man auf biegen und brechen unbedingt halten muss, denn dafür war er International eben nicht gut. Den Gewinn welchen man aus dem Verkauf einnimmt mitnehmen und wieder investieren. Glaube aber nicht an ein 30 Mio Angebot, für mich nur Namedropping.
) nicht aussagekräftig, aber man muss halt auch zugeben, dass Asensio international eher wie Hasansio gespielt hat. International hatte er kaum impact und in wichtigen Spielen ist er komplett abgetaucht. Ist ja schön und gut, dass er gegen Kayserispors, Rizespors und Konyaspors trifft, aber gemessen am P/L Verhältnis ist das zu wenig. Für mich kein Spieler den man auf biegen und brechen unbedingt halten muss, denn dafür war er International eben nicht gut. Den Gewinn welchen man aus dem Verkauf einnimmt mitnehmen und wieder investieren. Glaube aber nicht an ein 30 Mio Angebot, für mich nur Namedropping.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von raucher88 am 10.04.2026 um 11:58 Uhr bearbeitet
10.04.2026 - 12:35 Uhr
Zitat von erdid
Absolut korrekt, wir MÜSSEN einfach mal einen Kader und deren Leistungsträger über 2-3 Jahre behalten!
Beispielsweise kann man aus diesem Kader
Oosterwolde, Semedo, Talisca, Fred verkaufen, um Geld zu generieren.
Aber nicht Ederson (nur wenn man Berke bekommen würde, würde ich dem zustimmen) , Skriniar, Guendouzi, Asensio, Nene, Cherif.
Zwar kann man statt Cherif einen erfahrenen Stürmer holen, aber auch ihn sehe ich wichtig in der Achse.
Die genannte Achse müssen wir behalten und drum herum punktuelle Verstärkungen holen.
Beispielsweise wäre bei mir ein Brown und ein Kerem auch gesetzt, die zum Teil ja extrem kritisch gesehen werden.
Zitat von Fenerbahceliyiz
Der Tag an dem wir aufhören unsere besten Spieler zu verkaufen, wird der Tag sein an dem wir wieder beginnen erfolgreich zu sein. Asensio darf niemals verkauft werden. Vorallem nicht für 30 Millionen. Was sind denn 30 Millionen im heutigen Geschäft? Schaut euch mal die Beispiele an:
Ich verstehe, dass man Spieler auch verkaufen muss um andere Baustellen zu schließen, aber bisher waren wir damit nicht wirklich erfolgreich. Die geöffneten Baustellen konnten nie direkt geschlossen werden. Wir haben schon soviel Geld verbrannt, was man hätte vermeiden können, wenn man die Schlüsselspieler nicht verkauft hätte.
Der Tag an dem wir aufhören unsere besten Spieler zu verkaufen, wird der Tag sein an dem wir wieder beginnen erfolgreich zu sein. Asensio darf niemals verkauft werden. Vorallem nicht für 30 Millionen. Was sind denn 30 Millionen im heutigen Geschäft? Schaut euch mal die Beispiele an:
- Yusuf Akcicek: Wäre mit Skriniar gemeinsam eine Macht gewesen + Türke
- Ferdi: Er ist das fehlende Puzzlestück in letzter und dieser Saison
- Arda: Er wollte selber gehen verstehe ich. Er hätte uns aber in der 99 Punkte Saison die Meisterschaft gebracht. Da bin ich mir sicher
- Kim Min Jae: Er wollte gehen. Verstehe ich auch, aber sein Abgang konnte bis zum Skriniar Transfer nicht geschlossen werden
- Vedat Muriqi: Die ewige Stürmersuche geht seitdem weiter. Mit Dzeko hatten wir zwischenzeitlich einen guten. Leider haben wir ihn ebenso verjagt
- Saison 17/18 - Giuliano: Unser einziger Spieler der Scorer lieferte wurde verkauft. Das Jahr danach die schlechteste der Geschichte
Ich verstehe, dass man Spieler auch verkaufen muss um andere Baustellen zu schließen, aber bisher waren wir damit nicht wirklich erfolgreich. Die geöffneten Baustellen konnten nie direkt geschlossen werden. Wir haben schon soviel Geld verbrannt, was man hätte vermeiden können, wenn man die Schlüsselspieler nicht verkauft hätte.
Absolut korrekt, wir MÜSSEN einfach mal einen Kader und deren Leistungsträger über 2-3 Jahre behalten!
Beispielsweise kann man aus diesem Kader
Oosterwolde, Semedo, Talisca, Fred verkaufen, um Geld zu generieren.
Aber nicht Ederson (nur wenn man Berke bekommen würde, würde ich dem zustimmen) , Skriniar, Guendouzi, Asensio, Nene, Cherif.
Zwar kann man statt Cherif einen erfahrenen Stürmer holen, aber auch ihn sehe ich wichtig in der Achse.
Die genannte Achse müssen wir behalten und drum herum punktuelle Verstärkungen holen.
Beispielsweise wäre bei mir ein Brown und ein Kerem auch gesetzt, die zum Teil ja extrem kritisch gesehen werden.
Ich denke man muss auch ein bisschen differenzieren zwischen unersetzlich und ersetzbar. Asensio, Skriniar, Guendouzi und Talisca sind für mich aktuell die einzigen Spieler, die unersetzlich sind. Bei den anderen genannten Spielern von dir würde man definitiv gleichwertigen bzw. besseren Ersatz für die mögliche Ablöse finden. Spieler wie Nene und Archie gibt es haufenweise auf dem Markt für 20 Millionen. Bei Cherif muss man noch abwarten, wie er den Rest der Saison performt. Performt er gut, würde ich ihn behalten. Performt er durchschnittlich, dann sollte man Angebote um die 20 Millionen positiv bewerten und ihn entsprechend abgeben.
10.04.2026 - 12:38 Uhr
Zitat von Lakkas
Die vorgebrachten Argumente wirken auf den ersten Blick plausibel, greifen in ihrer Gesamtheit jedoch zu kurz und folgen einem zu linearen Verständnis von Kaderentwicklung und sportlichem Erfolg. Es ist ein verbreiteter Trugschluss, Kontinuität pauschal mit Erfolg gleichzusetzen und Transfers von Leistungsträgern grundsätzlich als strategischen Fehler zu deklarieren. Die angeführten Beispiele mögen im Einzelfall emotional nachvollziehbar sein, lassen jedoch den entscheidenden Kontext außer Acht: Spielerabgänge sind im modernen Fußball nicht nur unvermeidlich, sondern oftmals integraler Bestandteil einer nachhaltigen sportlichen und wirtschaftlichen Planung.
Gerade bei einem Spieler wie Asensio stellt sich die Frage nicht isoliert nach seiner individuellen Qualität, die unbestritten ist, sondern vielmehr nach dem Gesamtgefüge der Mannschaft, der Systemkompatibilität und der mittel- bis langfristigen Kaderstruktur. Ein 30-jähriger Spieler mit entsprechendem Marktwert ist per se kein unantastbares Fundament, sondern auch ein potenzieller Hebel zur Reinvestition. Die wiederholt bemühte Argumentation, man habe in der Vergangenheit Schlüsselspieler abgegeben und sei anschließend schwächer gewesen, verkennt zudem die eigentliche Problematik: Nicht der Verkauf an sich war das Kernproblem, sondern die mangelnde Qualität und Stringenz in der anschließenden Kaderplanung. Daraus jedoch den Schluss zu ziehen, künftig auf Transfers dieser Größenordnung grundsätzlich zu verzichten, wäre strategisch kurzsichtig.
Ebenso wenig überzeugt die implizite Annahme, dass ein direkter 1:1-Ersatz zwingend erforderlich sei. Hochfunktionale Mannschaften entstehen selten durch einfache Substitution, sondern durch strukturelle Anpassungen, intelligente Rollenverteilung und ein kohärentes Spielkonzept. Kontinuität um ihrer selbst willen ist kein Qualitätsmerkmal, sondern kann ebenso zu Stagnation führen, wenn sie nicht von klarer Entwicklung und gezielter Erneuerung begleitet wird. Entscheidend ist nicht, ob man verkauft, sondern wann, zu welchen Konditionen und mit welcher sportlichen Vision im Anschluss. Insofern erscheint es wenig zielführend, einzelne Spieler zu sakrosankten Größen zu erheben, deren Verbleib über allem steht. Ein Klub, der dauerhaft konkurrenzfähig sein möchte, muss in der Lage sein, sowohl Bindung als auch Loslösung strategisch zu beherrschen.
Die vorgebrachten Argumente wirken auf den ersten Blick plausibel, greifen in ihrer Gesamtheit jedoch zu kurz und folgen einem zu linearen Verständnis von Kaderentwicklung und sportlichem Erfolg. Es ist ein verbreiteter Trugschluss, Kontinuität pauschal mit Erfolg gleichzusetzen und Transfers von Leistungsträgern grundsätzlich als strategischen Fehler zu deklarieren. Die angeführten Beispiele mögen im Einzelfall emotional nachvollziehbar sein, lassen jedoch den entscheidenden Kontext außer Acht: Spielerabgänge sind im modernen Fußball nicht nur unvermeidlich, sondern oftmals integraler Bestandteil einer nachhaltigen sportlichen und wirtschaftlichen Planung.
Gerade bei einem Spieler wie Asensio stellt sich die Frage nicht isoliert nach seiner individuellen Qualität, die unbestritten ist, sondern vielmehr nach dem Gesamtgefüge der Mannschaft, der Systemkompatibilität und der mittel- bis langfristigen Kaderstruktur. Ein 30-jähriger Spieler mit entsprechendem Marktwert ist per se kein unantastbares Fundament, sondern auch ein potenzieller Hebel zur Reinvestition. Die wiederholt bemühte Argumentation, man habe in der Vergangenheit Schlüsselspieler abgegeben und sei anschließend schwächer gewesen, verkennt zudem die eigentliche Problematik: Nicht der Verkauf an sich war das Kernproblem, sondern die mangelnde Qualität und Stringenz in der anschließenden Kaderplanung. Daraus jedoch den Schluss zu ziehen, künftig auf Transfers dieser Größenordnung grundsätzlich zu verzichten, wäre strategisch kurzsichtig.
Ebenso wenig überzeugt die implizite Annahme, dass ein direkter 1:1-Ersatz zwingend erforderlich sei. Hochfunktionale Mannschaften entstehen selten durch einfache Substitution, sondern durch strukturelle Anpassungen, intelligente Rollenverteilung und ein kohärentes Spielkonzept. Kontinuität um ihrer selbst willen ist kein Qualitätsmerkmal, sondern kann ebenso zu Stagnation führen, wenn sie nicht von klarer Entwicklung und gezielter Erneuerung begleitet wird. Entscheidend ist nicht, ob man verkauft, sondern wann, zu welchen Konditionen und mit welcher sportlichen Vision im Anschluss. Insofern erscheint es wenig zielführend, einzelne Spieler zu sakrosankten Größen zu erheben, deren Verbleib über allem steht. Ein Klub, der dauerhaft konkurrenzfähig sein möchte, muss in der Lage sein, sowohl Bindung als auch Loslösung strategisch zu beherrschen.
Dein Einwand ist in sich schlüssig aufgebaut und trifft zweifellos einige strukturelle Realitäten des modernen Fußballs, aber gerade in dieser betont rationalen Herangehensweise liegt auch eine gewisse Verkürzung der tatsächlichen Dynamiken, die sich eben nicht vollständig in strategischen Kategorien wie „Reinvestition“, „Kaderstruktur“ oder „Systemkompatibilität“ abbilden lassen. Denn so richtig es ist, dass Transfers und insbesondere der Verkauf von Leistungsträgern Bestandteil eines funktionierenden ökonomischen Modells sind, so problematisch wird es, wenn diese Logik zur dominanten Leitidee erhoben wird und damit andere, schwer quantifizierbare Faktoren in den Hintergrund treten.
Es ist nämlich keineswegs nur eine Frage der Planungsgüte im Anschluss an einen Transfer, sondern auch eine Frage von Hierarchien, Identifikation und sportlicher Stabilität innerhalb einer Mannschaft. Spieler sind eben nicht bloß austauschbare Bausteine in einem taktischen Konstrukt, sondern tragen durch Erfahrung, Präsenz und implizites Verständnis für Abläufe erheblich zur Funktionsfähigkeit eines Teams bei. Diese Aspekte lassen sich nicht ohne Weiteres „reinvestieren“, selbst wenn finanzielle Mittel vorhanden sind. Gerade bei Spielern, die über Jahre gewachsen sind und eine gewisse Bindung zum Klub und zur Spielidee entwickelt haben, entsteht ein Mehrwert, der über die rein sportliche Leistung hinausgeht.
Darüber hinaus erscheint die Gegenüberstellung von „Kontinuität“ und „Stagnation“ in deiner Argumentation etwas zu binär. Kontinuität kann sehr wohl eine Grundlage für Entwicklung sein, insbesondere dann, wenn sie nicht als Stillstand, sondern als stabiler Rahmen verstanden wird, innerhalb dessen gezielte Anpassungen vorgenommen werden. Viele der erfolgreichsten Mannschaften der letzten Jahrzehnte zeichneten sich gerade dadurch aus, dass sie einen klaren Kern an Spielern über längere Zeit gehalten und diesen sukzessive ergänzt haben, anstatt regelmäßig zentrale Figuren zu ersetzen und damit immer wieder neue Anpassungsprozesse zu erzwingen.
Auch die Frage nach dem Alter eines Spielers wie Asensio lässt sich nicht ausschließlich über Marktwertlogiken beantworten. Ein Spieler um die 30 befindet sich häufig in einer Phase, in der Erfahrung und Leistungsfähigkeit in einem optimalen Verhältnis stehen. Ihn primär als „Verkaufsobjekt“ zu betrachten, blendet aus, dass genau diese Phase sportlich besonders wertvoll sein kann, insbesondere in entscheidenden Spielen oder in Phasen, in denen junge Spieler Orientierung benötigen.
Hinzu kommt, dass die theoretische Möglichkeit einer „intelligenten strukturellen Anpassung“ in der Praxis oft an Grenzen stößt. Systeme mögen auf dem Papier flexibel sein, doch ihre erfolgreiche Umsetzung hängt maßgeblich von den vorhandenen Spielertypen ab. Ein vermeintlich kohärentes Konzept kann schnell ins Wanken geraten, wenn zentrale Profile wegfallen und durch andere ersetzt werden, die zwar individuell stark sind, aber nicht dieselbe funktionale Rolle erfüllen können. Insofern ist die Idee, dass man Qualität einfach umverteilen oder neu organisieren kann, zwar attraktiv, aber nicht immer realistisch.
Schließlich bleibt auch die Frage, wie oft Vereine tatsächlich in der Lage sind, die von dir beschriebene ideale Balance zwischen Verkauf, Reinvestition und sportlicher Vision zu erreichen. Die Praxis zeigt, dass genau hier die größten Schwierigkeiten liegen. Es ist also durchaus legitim, eine gewisse Skepsis gegenüber Transfers von Schlüsselspielern zu bewahren, selbst wenn man die grundsätzliche Notwendigkeit solcher Entscheidungen anerkennt.
Insgesamt könnte man also sagen: Deine Argumentation überzeugt auf der Ebene der strategischen Theorie, unterschätzt aber möglicherweise die Komplexität der praktischen Umsetzung sowie die Bedeutung von Faktoren, die sich nicht ohne Weiteres in ein planbares Modell überführen lassen. Gerade im Fußball, wo Dynamiken oft nicht linear verlaufen und Erfolg von vielen miteinander verwobenen Elementen abhängt, ist eine gewisse Vorsicht gegenüber allzu klaren, systematischen Lösungsansätzen vielleicht nicht nur verständlich, sondern sogar angebracht.
Wollte auch mal mit KI antworten ^^
10.04.2026 - 13:25 Uhr
Zitat von Fenerbahceliyiz
Ich denke man muss auch ein bisschen differenzieren zwischen unersetzlich und ersetzbar. Asensio, Skriniar, Guendouzi und Talisca sind für mich aktuell die einzigen Spieler, die unersetzlich sind. Bei den anderen genannten Spielern von dir würde man definitiv gleichwertigen bzw. besseren Ersatz für die mögliche Ablöse finden. Spieler wie Nene und Archie gibt es haufenweise auf dem Markt für 20 Millionen. Bei Cherif muss man noch abwarten, wie er den Rest der Saison performt. Performt er gut, würde ich ihn behalten. Performt er durchschnittlich, dann sollte man Angebote um die 20 Millionen positiv bewerten und ihn entsprechend abgeben.
Zitat von erdid
Absolut korrekt, wir MÜSSEN einfach mal einen Kader und deren Leistungsträger über 2-3 Jahre behalten!
Beispielsweise kann man aus diesem Kader
Oosterwolde, Semedo, Talisca, Fred verkaufen, um Geld zu generieren.
Aber nicht Ederson (nur wenn man Berke bekommen würde, würde ich dem zustimmen) , Skriniar, Guendouzi, Asensio, Nene, Cherif.
Zwar kann man statt Cherif einen erfahrenen Stürmer holen, aber auch ihn sehe ich wichtig in der Achse.
Die genannte Achse müssen wir behalten und drum herum punktuelle Verstärkungen holen.
Beispielsweise wäre bei mir ein Brown und ein Kerem auch gesetzt, die zum Teil ja extrem kritisch gesehen werden.
Zitat von Fenerbahceliyiz
Der Tag an dem wir aufhören unsere besten Spieler zu verkaufen, wird der Tag sein an dem wir wieder beginnen erfolgreich zu sein. Asensio darf niemals verkauft werden. Vorallem nicht für 30 Millionen. Was sind denn 30 Millionen im heutigen Geschäft? Schaut euch mal die Beispiele an:
Ich verstehe, dass man Spieler auch verkaufen muss um andere Baustellen zu schließen, aber bisher waren wir damit nicht wirklich erfolgreich. Die geöffneten Baustellen konnten nie direkt geschlossen werden. Wir haben schon soviel Geld verbrannt, was man hätte vermeiden können, wenn man die Schlüsselspieler nicht verkauft hätte.
Der Tag an dem wir aufhören unsere besten Spieler zu verkaufen, wird der Tag sein an dem wir wieder beginnen erfolgreich zu sein. Asensio darf niemals verkauft werden. Vorallem nicht für 30 Millionen. Was sind denn 30 Millionen im heutigen Geschäft? Schaut euch mal die Beispiele an:
- Yusuf Akcicek: Wäre mit Skriniar gemeinsam eine Macht gewesen + Türke
- Ferdi: Er ist das fehlende Puzzlestück in letzter und dieser Saison
- Arda: Er wollte selber gehen verstehe ich. Er hätte uns aber in der 99 Punkte Saison die Meisterschaft gebracht. Da bin ich mir sicher
- Kim Min Jae: Er wollte gehen. Verstehe ich auch, aber sein Abgang konnte bis zum Skriniar Transfer nicht geschlossen werden
- Vedat Muriqi: Die ewige Stürmersuche geht seitdem weiter. Mit Dzeko hatten wir zwischenzeitlich einen guten. Leider haben wir ihn ebenso verjagt
- Saison 17/18 - Giuliano: Unser einziger Spieler der Scorer lieferte wurde verkauft. Das Jahr danach die schlechteste der Geschichte
Ich verstehe, dass man Spieler auch verkaufen muss um andere Baustellen zu schließen, aber bisher waren wir damit nicht wirklich erfolgreich. Die geöffneten Baustellen konnten nie direkt geschlossen werden. Wir haben schon soviel Geld verbrannt, was man hätte vermeiden können, wenn man die Schlüsselspieler nicht verkauft hätte.
Absolut korrekt, wir MÜSSEN einfach mal einen Kader und deren Leistungsträger über 2-3 Jahre behalten!
Beispielsweise kann man aus diesem Kader
Oosterwolde, Semedo, Talisca, Fred verkaufen, um Geld zu generieren.
Aber nicht Ederson (nur wenn man Berke bekommen würde, würde ich dem zustimmen) , Skriniar, Guendouzi, Asensio, Nene, Cherif.
Zwar kann man statt Cherif einen erfahrenen Stürmer holen, aber auch ihn sehe ich wichtig in der Achse.
Die genannte Achse müssen wir behalten und drum herum punktuelle Verstärkungen holen.
Beispielsweise wäre bei mir ein Brown und ein Kerem auch gesetzt, die zum Teil ja extrem kritisch gesehen werden.
Ich denke man muss auch ein bisschen differenzieren zwischen unersetzlich und ersetzbar. Asensio, Skriniar, Guendouzi und Talisca sind für mich aktuell die einzigen Spieler, die unersetzlich sind. Bei den anderen genannten Spielern von dir würde man definitiv gleichwertigen bzw. besseren Ersatz für die mögliche Ablöse finden. Spieler wie Nene und Archie gibt es haufenweise auf dem Markt für 20 Millionen. Bei Cherif muss man noch abwarten, wie er den Rest der Saison performt. Performt er gut, würde ich ihn behalten. Performt er durchschnittlich, dann sollte man Angebote um die 20 Millionen positiv bewerten und ihn entsprechend abgeben.
Gut, Nene war etwas teuer, das gebe ich zu.
Aber Brown haben wir für 8 Mio Euro geholt, er war an 10 Treffern direkt beteiligt und ist defensiv auch stark.
Sehe derzeit keinen besseren LV in der Liga.
Bei Nene gefällt mir die Spielintelligenz und sein Einsatz.
Ob man ihn ersetzen möchte/kann und für welchen Preis, muss jeder selbst entscheiden.
Wenn ich Nene ersetzen möchte, dann muss es in Richtung Martinelli, Orsolini etc gehen. Die sind dann doch deutlich teurer.
Für mich ist Talisca nicht unersetzlich. Da auf der 10 Asensio besser ist und wenn man Talisca 10er und Asensio RA spielen lässt, beraubt man Asensio seiner Stärken im Spielaufbau.
Als Stürmer ist Talisca auch stark, jedoch wollen ja dort viele einen Hochkaräter sehen.
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