Solomon Okoronkwo
09.07.2004 - 16:30 Uhr
12.07.2004 - 22:20 Uhr
>Wann ist man denn ein deutscher?
>deutscher Pass reicht wohl nicht?
>muss man in Deutschland geboren und Aufgewachsen sein ?
>muss man einen deutschen Namen tragen ?
>oder gar "deutsch Ausehen" ?
>
>oder bist du einfach nur ein Ewiggestriger?
Du bist jetzt schon der zweite, der hier eine absolut grundlose Diskussion um Rassismus entfachen will.
Der User Herthaner wollte, so wie ich es verstanden habe, nur mit seinem Beitrag ausdrücken, dass der Spieler zwar iranischer Herkunft ist, aber eingebürgert wurde, so dass er keinen Einsatzbeschränkungen unterliegt.
Also unterlasst es bitte, hier etwas Skandalöses/Rassistisches daraus machen zu wollen und diskutiert lieber das eigentliche Thema!
>deutscher Pass reicht wohl nicht?
>muss man in Deutschland geboren und Aufgewachsen sein ?
>muss man einen deutschen Namen tragen ?
>oder gar "deutsch Ausehen" ?
>
>oder bist du einfach nur ein Ewiggestriger?
Du bist jetzt schon der zweite, der hier eine absolut grundlose Diskussion um Rassismus entfachen will.
Der User Herthaner wollte, so wie ich es verstanden habe, nur mit seinem Beitrag ausdrücken, dass der Spieler zwar iranischer Herkunft ist, aber eingebürgert wurde, so dass er keinen Einsatzbeschränkungen unterliegt.
Also unterlasst es bitte, hier etwas Skandalöses/Rassistisches daraus machen zu wollen und diskutiert lieber das eigentliche Thema!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Spaetzle am 12.07.2004 um 22:24 Uhr bearbeitet
19.07.2004 - 17:13 Uhr
Solomon Ndubisi Okoronkwo (17): Stürmer aus Nigeria, kam vom Erstligisten Gabros International Nnewi, trainiert seit Anfang März mit. Erhält zum 1. Juli 2005 einen Vierjahresvertrag als Profi, den Mutter und Berater des Spielers bereits unterzeichneten. Darf als Nicht-EU-Ausländer unter 18 Jahren laut FIFA-Statuten nicht früher eingesetzt werden. Kann bis dahin dank Gastspielgenehmigung zumindest in Testspielen auflaufen. Technisch beschlagen, robust, unbekümmert - ein Rohdiamant.
Quelle: http://www.kicker.de/content/news/artikel.asp?folder=3400&object=301904&liga=1&saison=2004/05&spieltag=1&spielpaarung=29
Quelle: http://www.kicker.de/content/news/artikel.asp?folder=3400&object=301904&liga=1&saison=2004/05&spieltag=1&spielpaarung=29
20.07.2004 - 19:33 Uhr
Scheint ein Juwel zu sein, habe ihn zwar noch net gesehen aber was ihr so berichtet, hört sich zuversichtlich an.
Ärgerlich nur, das er für diese Saison nicht in Frage kommt ein knappes Jahr noch dann darf er leider erst die BL unsicher machen.
Was macht er solange, kommt er denn auch net für die Rego in Betracht oder gilt dort das gleiche Gesetz ?
Ärgerlich nur, das er für diese Saison nicht in Frage kommt ein knappes Jahr noch dann darf er leider erst die BL unsicher machen.
Was macht er solange, kommt er denn auch net für die Rego in Betracht oder gilt dort das gleiche Gesetz ?
23.07.2004 - 19:10 Uhr
Ich zweifel nicht an daran, dass der gemeldete Transfervollzug vom kicker richtig ist.
Aber irgendwie wunder ich mich ein wenig, warum Hertha es nicht offiziell auf ihrer HP vermeldet ist.
Wenn man solch ein Juwel unter Vertrag genommen hat, ist man doch eigentlich stolz darauf und gibt es somit auch gerne bekannt.
Oder muss man etwa befürchten, dass da noch etwas schief gehen könnte? :-(
Aber irgendwie wunder ich mich ein wenig, warum Hertha es nicht offiziell auf ihrer HP vermeldet ist.
Wenn man solch ein Juwel unter Vertrag genommen hat, ist man doch eigentlich stolz darauf und gibt es somit auch gerne bekannt.
Oder muss man etwa befürchten, dass da noch etwas schief gehen könnte? :-(
07.10.2004 - 20:53 Uhr
Nach Angaben der BZ hat unser kommende BL Nachwuchsstürmer in einem Qualifikationsspiel seines Landes bei der U 20 beide Tore zm 2:0 Erfolg geschossen.
Zur Anmerkung Okoronkwo ist gerade mal 17, ich denke das wächst was tolles heran :-)
Zur Anmerkung Okoronkwo ist gerade mal 17, ich denke das wächst was tolles heran :-)
08.12.2004 - 18:59 Uhr
Mal was von unserer neuen Stürmer-Hoffnung ;-)
2004 - das Fest seines Lebens
Solomon Okoronkwo (17) ist Herthas größtes Fußballtalent - Heiligabend feiert er in Nigeria
Solomon Okoronkwo aus Nigeria ist 17 Jahre alt. Bisher hat er Weihnachten immer mit seiner Familie gefeiert, und es war jedes Mal ein schönes Fest. Erst geht die Familie in die Kirche, dann wird lecker gegessen - Rind und Reis -, danach gibt es Geschenke. Das Fest zieht sich meist über mehrere Tage hin, "manchmal dauert es auch eine Woche", sagt Solomon. Die Okoronkwos treffen sich mit Freunden, die Sonne scheint, Musik spielt. Auch in diesem Jahr wird das Fußballtalent von Hertha BSC mit seiner Familie feiern. Am Sonntag geht der Flieger nach Afrika. Wenn Solomon zurück in Berlin ist, wird er sich an das schönste Weihnachtsfest seines Lebens erinnern.
Es aufregendes Jahr liegt hinter ihm. Vor neun Monaten kam Solomon nach Deutschland. Ein Talentscout hatte den jungen Stürmer bei einem Turnier in Nigeria gesehen und den Kontakt zu Hertha hergestellt. Kaum eingetroffen, stand für den Jungen schon das erste Training mit der Profi-Mannschaft auf dem Programm. Dort konnte er sich schnell durchsetzen. Der Lohn: ein Fünf-Jahres-Vertrag und großes Lob von Dieter Hoeneß, dem Vorsitzende der Hertha-Geschäftsführung, der sagte: "Solomon Okoronkwo, diesen Namen sollte man sich merken."
Solomon hat geschafft, wovon andere Jungen nur träumen. Er freut sich ganz leise darüber, als könnte er es selbst noch nicht glauben? Aber seine Augen strahlen, und sobald er einen Ball in die Finger bekommt, kickt und jongliert er damit herum. Zu Hause sind sie mächtig stolz auf ihn. Die Mama, seine fünf Brüder und die drei Schwestern... Solomon schickt regelmäßig E-Mails, aber die können ein Gespräch natürlich nicht ersetzen. Wenn er in ein paar Tagen zu Hause eintrifft, werden sie ihn feiern und mit Fragen löchern. Eines ist jetzt schon klar: Solomon hat viel zu erzählen.
Von den Hertha-Stars Marcelinho, Gilberto, Zecke Neuendorf und den anderen Bundesliga-Spielern, mit denen er trainiert und ab und zu auch mal feiert. Von dem Internat der Hertha BSC Fußball-Akademie, wo er seit seiner Ankunft in Deutschland mit 16 anderen Talenten lebt. Von Regina und Harri Ramin, seinen Paten-Eltern, die die jungen Spieler dort rund um die Uhr betreuen. Und von Lena Lange vom Hertha-Kids-Klub, die ihm beim Einleben hilft, ihn zu Parties mitnimmt und ab zu mit ihm shoppen geht. "Zum Beispiel im November. Da kam Solomon vom Afrika-Cup der U21-Mannschaften zurück und stieg im T-Shirt aus dem Flugzeug", erzählt sie und muß im Nachhinein noch lachen. "Ich hatte ja auch gar keine Jacke", verteidigt sich Solomon, der den ersten Schnee seines Lebens in diesem Jahr bei einem Trainingslager der nigerianischen Nationalmannschaft in Finnland erlebte.
Neben dem europäischen Wechselklima hielt das Jahr auch sonst noch Überraschungen für ihn bereit. Das ungewohnte Essen, die fremde Sprache, die er täglich büffelt, echte Tannenbäume. Die kannte Solomon vorher nur aus Plastik. Alles ist anders, hat er kein Heimweh? "Manchmal schon", gesteht er, wischt das Gefühl aber schnell beiseite: "Ich will Fußball spielen." Das ist es, was zählt.
"Er ist ein total Lieber, macht überhaupt keine Probleme", sagen Regina und Harri Ramin. Vor fast vier Jahren eröffnete das Hertha-Internat, seitdem sind die 51jährigen im Einsatz. Eigentlich ist immer etwas los, nur über Weihnachten wird es ruhig, dann fahren die 17 Jugendlichen nach Hause. "Vorher freuen wir uns immer auf die ruhigen Tage", sagen die beiden. "Aber wenn die Jungs dann erst weg sind, ist es plötzlich so ruhig, irgendwie trostlos", findet Regina Ramin. Nach Heiligabend steckt sie ihre Energie deshalb ins gründliche Saubermachen und Wäschewaschen, und dann sind die Jugendlichen ja auch schon bald wieder da.
Solomon tritt noch im Januar in Benin beim Afrika-Cup für Nigerias U21-Mannschaft an und kommt deshalb erst Anfang Februar zurück nach Berlin. Dann dauert es nicht mehr lange, bis sein sehnlichster Wunsch in Erfüllung geht. Am 2. März hat Solomon Geburtstag. Wenn er 18 Jahre alt ist, darf er für Hertha spielen. Endlich! Er kann es kaum erwarten.
Sylke Heun
Quelle: http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/12/08/berlin/721146.html
2004 - das Fest seines Lebens
Solomon Okoronkwo (17) ist Herthas größtes Fußballtalent - Heiligabend feiert er in Nigeria
Solomon Okoronkwo aus Nigeria ist 17 Jahre alt. Bisher hat er Weihnachten immer mit seiner Familie gefeiert, und es war jedes Mal ein schönes Fest. Erst geht die Familie in die Kirche, dann wird lecker gegessen - Rind und Reis -, danach gibt es Geschenke. Das Fest zieht sich meist über mehrere Tage hin, "manchmal dauert es auch eine Woche", sagt Solomon. Die Okoronkwos treffen sich mit Freunden, die Sonne scheint, Musik spielt. Auch in diesem Jahr wird das Fußballtalent von Hertha BSC mit seiner Familie feiern. Am Sonntag geht der Flieger nach Afrika. Wenn Solomon zurück in Berlin ist, wird er sich an das schönste Weihnachtsfest seines Lebens erinnern.
Es aufregendes Jahr liegt hinter ihm. Vor neun Monaten kam Solomon nach Deutschland. Ein Talentscout hatte den jungen Stürmer bei einem Turnier in Nigeria gesehen und den Kontakt zu Hertha hergestellt. Kaum eingetroffen, stand für den Jungen schon das erste Training mit der Profi-Mannschaft auf dem Programm. Dort konnte er sich schnell durchsetzen. Der Lohn: ein Fünf-Jahres-Vertrag und großes Lob von Dieter Hoeneß, dem Vorsitzende der Hertha-Geschäftsführung, der sagte: "Solomon Okoronkwo, diesen Namen sollte man sich merken."
Solomon hat geschafft, wovon andere Jungen nur träumen. Er freut sich ganz leise darüber, als könnte er es selbst noch nicht glauben? Aber seine Augen strahlen, und sobald er einen Ball in die Finger bekommt, kickt und jongliert er damit herum. Zu Hause sind sie mächtig stolz auf ihn. Die Mama, seine fünf Brüder und die drei Schwestern... Solomon schickt regelmäßig E-Mails, aber die können ein Gespräch natürlich nicht ersetzen. Wenn er in ein paar Tagen zu Hause eintrifft, werden sie ihn feiern und mit Fragen löchern. Eines ist jetzt schon klar: Solomon hat viel zu erzählen.
Von den Hertha-Stars Marcelinho, Gilberto, Zecke Neuendorf und den anderen Bundesliga-Spielern, mit denen er trainiert und ab und zu auch mal feiert. Von dem Internat der Hertha BSC Fußball-Akademie, wo er seit seiner Ankunft in Deutschland mit 16 anderen Talenten lebt. Von Regina und Harri Ramin, seinen Paten-Eltern, die die jungen Spieler dort rund um die Uhr betreuen. Und von Lena Lange vom Hertha-Kids-Klub, die ihm beim Einleben hilft, ihn zu Parties mitnimmt und ab zu mit ihm shoppen geht. "Zum Beispiel im November. Da kam Solomon vom Afrika-Cup der U21-Mannschaften zurück und stieg im T-Shirt aus dem Flugzeug", erzählt sie und muß im Nachhinein noch lachen. "Ich hatte ja auch gar keine Jacke", verteidigt sich Solomon, der den ersten Schnee seines Lebens in diesem Jahr bei einem Trainingslager der nigerianischen Nationalmannschaft in Finnland erlebte.
Neben dem europäischen Wechselklima hielt das Jahr auch sonst noch Überraschungen für ihn bereit. Das ungewohnte Essen, die fremde Sprache, die er täglich büffelt, echte Tannenbäume. Die kannte Solomon vorher nur aus Plastik. Alles ist anders, hat er kein Heimweh? "Manchmal schon", gesteht er, wischt das Gefühl aber schnell beiseite: "Ich will Fußball spielen." Das ist es, was zählt.
"Er ist ein total Lieber, macht überhaupt keine Probleme", sagen Regina und Harri Ramin. Vor fast vier Jahren eröffnete das Hertha-Internat, seitdem sind die 51jährigen im Einsatz. Eigentlich ist immer etwas los, nur über Weihnachten wird es ruhig, dann fahren die 17 Jugendlichen nach Hause. "Vorher freuen wir uns immer auf die ruhigen Tage", sagen die beiden. "Aber wenn die Jungs dann erst weg sind, ist es plötzlich so ruhig, irgendwie trostlos", findet Regina Ramin. Nach Heiligabend steckt sie ihre Energie deshalb ins gründliche Saubermachen und Wäschewaschen, und dann sind die Jugendlichen ja auch schon bald wieder da.
Solomon tritt noch im Januar in Benin beim Afrika-Cup für Nigerias U21-Mannschaft an und kommt deshalb erst Anfang Februar zurück nach Berlin. Dann dauert es nicht mehr lange, bis sein sehnlichster Wunsch in Erfüllung geht. Am 2. März hat Solomon Geburtstag. Wenn er 18 Jahre alt ist, darf er für Hertha spielen. Endlich! Er kann es kaum erwarten.
Sylke Heun
Quelle: http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/12/08/berlin/721146.html
09.12.2004 - 17:32 Uhr
Ihr könnt euch die Spieltags-Rechnerei sparen, denn ein Vertrag bei hertha beginnt erst zur neuen Saison (Juli 2005). Ab dann kann er theoretisch in 34 Spielen eingesetzt werden. ;-)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Spaetzle am 09.12.2004 um 17:32 Uhr bearbeitet
17.02.2005 - 10:45 Uhr
Hier ein bisschen was neues über unseren Rohdiamanten!
Freue mich schon riesig auf die neue Saison bzw. auf Solomon!
http://www.herthabsc.de/index.php?id=10231
Okoronkwo obenauf
Berlin - In Deutschland hatte die Saison gerade einmal Halbzeit. Und während Falko Götz seine Mannschaft auf die ersten Bundesliga-Spiele des Jahres 2005 vorbereitete, heimste ein Herthaner heimlich, still und leise seinen ersten großen Titel ein: Solomon Okoronkwo, der seit Saisonbeginn bei Falko Götz trainiert, gewann mit der U20-Auswahl von Nigeria Ende Januar den U20-Afrika-Cup.
Selbst zwei Wochen später ist Okoronkwo noch müde von den Reisestrapazen und den Feiern, die sich dem Titelgewinn anschlossen. Mit 2:0 hatten die Nigerianer im Finale den Titelverteidiger aus Ägypten bezwungen; zuvor hatten die "kleinen Eagles" in der Gruppenphase Gastgeber Benin mit 3:0, Mali mit 3:1 und die Elfenbeinküste mit 1:0 geschlagen, um sich dann im Halbfinale mit 6:3 im Elfmeterschießen gegen Marokko durchzusetzen.
"Danach haben wir nur noch gefeiert", strahlt Okoronkwo. "Ich bin sehr froh, den Cup gewonnen zu haben!" Klar, denn mit dem Turniersieg sicherten sich die Nigerianer gleichzeitig die Teilnahme an der U20-Weltmeisterschaft, die im Juni in den Niederlanden stattfindet.
Wahl zum "Spieler des Turniers"
Doch noch aus einem anderen Grund war das Turnier für Okoronkwo ein voller Erfolg: Starke Leistungen und zwei Tore gegen Mali und Marokko verhalfen ihm sogar zum Titel "Spieler des Turniers" - kein Geringerer als der Präsident des Afrikanischen Fußballverbandes (CAF), Issa Hayatou aus Kamerun, vergab diesen Titel nach dem Turnier.
Ausgelassene Freude herrschte da natürlich beim erst 17-jährigen Okoronkwo, der selbst Hertha-Fans nur aus Freundschaftsspielen bekannt war. Lange dauert es allerdings nicht mehr, dann wird der schlaksige Torjäger auch in den Planungen von Falko Götz eine konkrete Rolle spielen: Am 2. März nämlich wird er volljährig, ab der kommenden Saison ist er nach Auskunft von Götz in der Bundesliga einsetzbar.
Götz: "Ein Riesentalent!"
Dieser ist von den Potenzialen Okoronkwos bereits vollends überzeugt. "Solomon ist absolut schmerzfrei, er geht dahin, wo es weh tut, ist unheimlich aggressiv", zählt Götz auf, "da schlummert ein Riesentalent", freut er sich bereits auf die kommende Saison. Nur eins will er seinem Schützling noch austreiben: Noch zu übermütig ginge er zu Werke, sagt Götz. "Er ist manchmal sehr jähzornig!"
Okoronkwo selbst bleibt trotz des großen Erfolges bescheiden. "Es ist natürlich mein großes Ziel, mit Hertha in der Bundesliga zu spielen", sagt er, "aber dafür muss ich noch hart arbeiten." Unterstützung erhält er dabei natürlich auch von seiner Familie - obwohl die weiterhin in der nigerianischen Heimat lebt.
Besuch in der Heimat
Auch beim Afrika-Cup waren seine Eltern sowie seine fünf Brüder und drei Schwestern nicht live dabei, konnten das Geschehen nur im Fernsehen verfolgen. Vorher jedoch, bereits Mitte Dezember, hatte Okoronkwo sie besucht. Heimatnähe als Erfolgsrezept?
Schon beim nächsten Großereignis, der Junioren-Weltmeisterschaft in Holland, wird Okoronkwo nicht mehr darauf bauen können, und auch Berlin zeichnet sich nicht gerade durch räumliche Nähe zu Afrika aus. Doch dem Shootingstar, der vor knapp einem Jahr mit seinem Berater nach Deutschland kam, geht es vor allem um den Erfolg, und deswegen schaut er schon wieder nach vorne: "Falko Götz hat mir gesagt, dass er froh ist, dass ich getroffen habe und bester Spieler des Turniers war. Ich hoffe, dass ich das bald auch in der Bundesliga zeigen kann", sagte Okoronkwo - damit wird zu rechnen sein.
Freue mich schon riesig auf die neue Saison bzw. auf Solomon!
http://www.herthabsc.de/index.php?id=10231
Okoronkwo obenauf
Berlin - In Deutschland hatte die Saison gerade einmal Halbzeit. Und während Falko Götz seine Mannschaft auf die ersten Bundesliga-Spiele des Jahres 2005 vorbereitete, heimste ein Herthaner heimlich, still und leise seinen ersten großen Titel ein: Solomon Okoronkwo, der seit Saisonbeginn bei Falko Götz trainiert, gewann mit der U20-Auswahl von Nigeria Ende Januar den U20-Afrika-Cup.
Selbst zwei Wochen später ist Okoronkwo noch müde von den Reisestrapazen und den Feiern, die sich dem Titelgewinn anschlossen. Mit 2:0 hatten die Nigerianer im Finale den Titelverteidiger aus Ägypten bezwungen; zuvor hatten die "kleinen Eagles" in der Gruppenphase Gastgeber Benin mit 3:0, Mali mit 3:1 und die Elfenbeinküste mit 1:0 geschlagen, um sich dann im Halbfinale mit 6:3 im Elfmeterschießen gegen Marokko durchzusetzen.
"Danach haben wir nur noch gefeiert", strahlt Okoronkwo. "Ich bin sehr froh, den Cup gewonnen zu haben!" Klar, denn mit dem Turniersieg sicherten sich die Nigerianer gleichzeitig die Teilnahme an der U20-Weltmeisterschaft, die im Juni in den Niederlanden stattfindet.
Wahl zum "Spieler des Turniers"
Doch noch aus einem anderen Grund war das Turnier für Okoronkwo ein voller Erfolg: Starke Leistungen und zwei Tore gegen Mali und Marokko verhalfen ihm sogar zum Titel "Spieler des Turniers" - kein Geringerer als der Präsident des Afrikanischen Fußballverbandes (CAF), Issa Hayatou aus Kamerun, vergab diesen Titel nach dem Turnier.
Ausgelassene Freude herrschte da natürlich beim erst 17-jährigen Okoronkwo, der selbst Hertha-Fans nur aus Freundschaftsspielen bekannt war. Lange dauert es allerdings nicht mehr, dann wird der schlaksige Torjäger auch in den Planungen von Falko Götz eine konkrete Rolle spielen: Am 2. März nämlich wird er volljährig, ab der kommenden Saison ist er nach Auskunft von Götz in der Bundesliga einsetzbar.
Götz: "Ein Riesentalent!"
Dieser ist von den Potenzialen Okoronkwos bereits vollends überzeugt. "Solomon ist absolut schmerzfrei, er geht dahin, wo es weh tut, ist unheimlich aggressiv", zählt Götz auf, "da schlummert ein Riesentalent", freut er sich bereits auf die kommende Saison. Nur eins will er seinem Schützling noch austreiben: Noch zu übermütig ginge er zu Werke, sagt Götz. "Er ist manchmal sehr jähzornig!"
Okoronkwo selbst bleibt trotz des großen Erfolges bescheiden. "Es ist natürlich mein großes Ziel, mit Hertha in der Bundesliga zu spielen", sagt er, "aber dafür muss ich noch hart arbeiten." Unterstützung erhält er dabei natürlich auch von seiner Familie - obwohl die weiterhin in der nigerianischen Heimat lebt.
Besuch in der Heimat
Auch beim Afrika-Cup waren seine Eltern sowie seine fünf Brüder und drei Schwestern nicht live dabei, konnten das Geschehen nur im Fernsehen verfolgen. Vorher jedoch, bereits Mitte Dezember, hatte Okoronkwo sie besucht. Heimatnähe als Erfolgsrezept?
Schon beim nächsten Großereignis, der Junioren-Weltmeisterschaft in Holland, wird Okoronkwo nicht mehr darauf bauen können, und auch Berlin zeichnet sich nicht gerade durch räumliche Nähe zu Afrika aus. Doch dem Shootingstar, der vor knapp einem Jahr mit seinem Berater nach Deutschland kam, geht es vor allem um den Erfolg, und deswegen schaut er schon wieder nach vorne: "Falko Götz hat mir gesagt, dass er froh ist, dass ich getroffen habe und bester Spieler des Turniers war. Ich hoffe, dass ich das bald auch in der Bundesliga zeigen kann", sagte Okoronkwo - damit wird zu rechnen sein.
01.03.2005 - 00:09 Uhr
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/sport/426466.html
Geburtstag mit Folgen
Hertha BSC plant mit dem Afrika-Cup-Sieger Solomon Okoronkwo
Michael Jahn
BERLIN, 28. Februar. Am Mittwoch wird Solomon Ndubisi Okoronkwo Besuch bekommen. Der junge Fußballer aus Nigeria wohnt in der Jugend-Akademie von Bundesligist Hertha BSC - in einem Einzelzimmer, genauso wie andere junge Talente auch. Okoronkwo wird am 2. März 18 Jahre alt und kann davon ausgehen, dass etliche Gratulanten auftauchen werden. Beim Klub sind viele Verantwortliche, vor allem Trainer Falko Götz und Manager Dieter Hoeneß, heilfroh, dass der schlaksige Angreifer endlich volljährig wird. Beim Tabellenvierten der Liga hat man noch viel vor mit dem großen Talent. Vom 1. Juli an tritt dann ein Vierjahres-Vertrag als Profi in Kraft.
"Den Namen wird man sich merken müssen", hatte Hoeneß geheimnisvoll angekündigt, als man Okoronkwo bereits im März 2004 zur Probe nach Berlin einlud. Bis dahin gehörte der auf dem Platz noch sehr ungestüm agierende Jugendliche zum nigerianischen Erstliga-Klub Gabros International Nnewi. "Wir kannten Solomon schon von einigen Auftritten in der Jugend-Nationalmannschaft seines Landes", sagt Sven Kretschmer, ehemaliger Profi von Hertha BSC, der nun im Scouting eingesetzt ist. Später wurde Okoronkwo über seinen Berater dem Verein empfohlen. Bislang konnte ihn Trainer Götz nur in Testspielen einsetzen. Als Nicht-EU-Ausländer durfte er laut Fifa-Statuten mit 17 Jahren noch nicht bei Pflichtspielen in Deutschland sein Können zeigen. Das ändert sich nun. Der 18-jährige Okoronkwo ist ab der Saison 2005/06 auch in der Bundesliga spielberechtigt.
Spieler des Turniers
Ende Januar dieses Jahres hat Okoronkwo einen weiteren wichtigen Schritt in seiner Karriere getan. Mit der U 20-Auswahl Nigerias gewann er in Benin den Afrika-Cup. Mit diesem Erfolg sicherte sich die Mannschaft auch den nächsten internationalen Auftritt - die Teilnahme an der U 20-Weltmeisterschaft. Die findet im Sommer in den Niederlanden statt. Bei Hertha hat man mit Genugtuung registriert, dass Solomon Okoronkwo als Spieler des Turniers geehrt wurde. Zwei Treffer waren ihm gelungen - beim 3:1 gegen Mali und beim 6:3 nach Elfmeterschießen gegen Marokko. "Wir haben nach dem Turniersieg heftig gefeiert", erzählte Okoronkwo später bei der Rückkehr in Berlin.
Sein sportliches Nahziel ist klar: Er möchte unbedingt den Sprung in die Profi-Mannschaft von Hertha schaffen. Unterstützung kommt auch von seiner Familie, die in Nigeria lebt; fünf Brüder und drei Schwesten gehören zur Großfamilie. Falko Götz, der bekanntlich ein Faible für junge Fußballer besitzt, diese fördert, aber vor allem auch fordert, sagt über Okoronkwo: "Solomon ist absolut schmerzfrei. Der geht immer dahin, wo es weh tut."
Das sind durchaus Eigenschaften, die man bei Hertha von einem künftigen Angreifer erwartet. Es ist bekannt, dass Dieter Hoeneß zudem intensiv nach einem fertigen Torjäger fahndet, der "für zwölf bis fünfzehn Treffer pro Saison gut ist". Bei dieser Suche spielt auch die Personalie Okoronkwo eine wichtige Rolle. Mit dem Nigerianer stehen beim Bundesligisten ab Sommer 2005 vier Nicht-EU-Ausländer unter Vertrag; unter diese Rubrik fallen auch die Brasilianer Marcelinho und Gilberto sowie der Angolaner Nando Rafael. Von der kommenden Saison an dürfen in der Bundesliga eben nur noch vier Nicht-EU-Ausländer auf der Spielberechtigungsliste stehen, ab 2006/07 sogar lediglich noch drei. Diese Beschränkung macht die Stürmersuche für Hoeneß nicht einfacher. Er plant wahrscheinlich keinen weiteren Nicht-EU-Stürmer ein, ein Beweis, wie sehr er Okoronkwo schätzt.
Sollte dessen Entwicklung weitergehen wie bisher, wird er auch in der Bundesliga seine Chance erhalten. Seinen Übermut auf dem Platz müsse er aber abstellen, fordert Götz. Schon einmal hatte Okoronkwo für eine Schrecksekunde bei Hertha gesorgt. In einem internen Übungsspiel foulte er Marcelinho, der eine Prellung davontrug. Der damalige Hertha-Trainer Hans Meyer schickte Okoronkwo zum Strafrundenlaufen. Sein Temperament lebt er aber nur auf dem Platz aus. In der Jugend-Akademie gilt er als ruhiger Mitbewohner.
Geburtstag mit Folgen
Hertha BSC plant mit dem Afrika-Cup-Sieger Solomon Okoronkwo
Michael Jahn
BERLIN, 28. Februar. Am Mittwoch wird Solomon Ndubisi Okoronkwo Besuch bekommen. Der junge Fußballer aus Nigeria wohnt in der Jugend-Akademie von Bundesligist Hertha BSC - in einem Einzelzimmer, genauso wie andere junge Talente auch. Okoronkwo wird am 2. März 18 Jahre alt und kann davon ausgehen, dass etliche Gratulanten auftauchen werden. Beim Klub sind viele Verantwortliche, vor allem Trainer Falko Götz und Manager Dieter Hoeneß, heilfroh, dass der schlaksige Angreifer endlich volljährig wird. Beim Tabellenvierten der Liga hat man noch viel vor mit dem großen Talent. Vom 1. Juli an tritt dann ein Vierjahres-Vertrag als Profi in Kraft.
"Den Namen wird man sich merken müssen", hatte Hoeneß geheimnisvoll angekündigt, als man Okoronkwo bereits im März 2004 zur Probe nach Berlin einlud. Bis dahin gehörte der auf dem Platz noch sehr ungestüm agierende Jugendliche zum nigerianischen Erstliga-Klub Gabros International Nnewi. "Wir kannten Solomon schon von einigen Auftritten in der Jugend-Nationalmannschaft seines Landes", sagt Sven Kretschmer, ehemaliger Profi von Hertha BSC, der nun im Scouting eingesetzt ist. Später wurde Okoronkwo über seinen Berater dem Verein empfohlen. Bislang konnte ihn Trainer Götz nur in Testspielen einsetzen. Als Nicht-EU-Ausländer durfte er laut Fifa-Statuten mit 17 Jahren noch nicht bei Pflichtspielen in Deutschland sein Können zeigen. Das ändert sich nun. Der 18-jährige Okoronkwo ist ab der Saison 2005/06 auch in der Bundesliga spielberechtigt.
Spieler des Turniers
Ende Januar dieses Jahres hat Okoronkwo einen weiteren wichtigen Schritt in seiner Karriere getan. Mit der U 20-Auswahl Nigerias gewann er in Benin den Afrika-Cup. Mit diesem Erfolg sicherte sich die Mannschaft auch den nächsten internationalen Auftritt - die Teilnahme an der U 20-Weltmeisterschaft. Die findet im Sommer in den Niederlanden statt. Bei Hertha hat man mit Genugtuung registriert, dass Solomon Okoronkwo als Spieler des Turniers geehrt wurde. Zwei Treffer waren ihm gelungen - beim 3:1 gegen Mali und beim 6:3 nach Elfmeterschießen gegen Marokko. "Wir haben nach dem Turniersieg heftig gefeiert", erzählte Okoronkwo später bei der Rückkehr in Berlin.
Sein sportliches Nahziel ist klar: Er möchte unbedingt den Sprung in die Profi-Mannschaft von Hertha schaffen. Unterstützung kommt auch von seiner Familie, die in Nigeria lebt; fünf Brüder und drei Schwesten gehören zur Großfamilie. Falko Götz, der bekanntlich ein Faible für junge Fußballer besitzt, diese fördert, aber vor allem auch fordert, sagt über Okoronkwo: "Solomon ist absolut schmerzfrei. Der geht immer dahin, wo es weh tut."
Das sind durchaus Eigenschaften, die man bei Hertha von einem künftigen Angreifer erwartet. Es ist bekannt, dass Dieter Hoeneß zudem intensiv nach einem fertigen Torjäger fahndet, der "für zwölf bis fünfzehn Treffer pro Saison gut ist". Bei dieser Suche spielt auch die Personalie Okoronkwo eine wichtige Rolle. Mit dem Nigerianer stehen beim Bundesligisten ab Sommer 2005 vier Nicht-EU-Ausländer unter Vertrag; unter diese Rubrik fallen auch die Brasilianer Marcelinho und Gilberto sowie der Angolaner Nando Rafael. Von der kommenden Saison an dürfen in der Bundesliga eben nur noch vier Nicht-EU-Ausländer auf der Spielberechtigungsliste stehen, ab 2006/07 sogar lediglich noch drei. Diese Beschränkung macht die Stürmersuche für Hoeneß nicht einfacher. Er plant wahrscheinlich keinen weiteren Nicht-EU-Stürmer ein, ein Beweis, wie sehr er Okoronkwo schätzt.
Sollte dessen Entwicklung weitergehen wie bisher, wird er auch in der Bundesliga seine Chance erhalten. Seinen Übermut auf dem Platz müsse er aber abstellen, fordert Götz. Schon einmal hatte Okoronkwo für eine Schrecksekunde bei Hertha gesorgt. In einem internen Übungsspiel foulte er Marcelinho, der eine Prellung davontrug. Der damalige Hertha-Trainer Hans Meyer schickte Okoronkwo zum Strafrundenlaufen. Sein Temperament lebt er aber nur auf dem Platz aus. In der Jugend-Akademie gilt er als ruhiger Mitbewohner.
01.03.2005 - 14:23 Uhr
>passt nicht direkt zum thema, aber hat ilhan mansiz einen
>EU-pass?
Da die Türkei nicht zur EU gehört, hat er wie Bastürk einen solchen Pass nicht.
Das spielt aber auch keine Rolle, weil es vielmehr auf die UEFA-Zugehörigkeit ankommt, welche die Türkei auch besitzt (sie nehmen ja bekannterweise an EM, CL, UEFA-Cup teil).
>EU-pass?
Da die Türkei nicht zur EU gehört, hat er wie Bastürk einen solchen Pass nicht.
Das spielt aber auch keine Rolle, weil es vielmehr auf die UEFA-Zugehörigkeit ankommt, welche die Türkei auch besitzt (sie nehmen ja bekannterweise an EM, CL, UEFA-Cup teil).
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.

