| Geburtsdatum | 04.09.2000 |
|---|---|
| Alter | 25 |
| Nat. |
Spanien |
| Größe | 1,73m |
| Vertrag bis | 30.06.2030 |
| Position | Linker Verteidiger |
| Fuß | links |
| Akt. Verein | Real Sociedad San Sebastián |
Sergio Gómez [-]
30.01.2018 - 20:42 Uhr
01.02.2018 - 13:03 Uhr
Zitat von Borsigplatz
Umso besser so. Die volle Ablöse bekommen und eine Witz-AK gezogen.
Zitat von DortmunderJunge
Mal was interessantes aus der heutigen Kicker Ausgabe.
Der BVB wollte bereits im Sommer Sergio Gomez verpflichten, angedacht war es im Dembele Transfer. Das hat Barca aber abgelehnt.
Mal was interessantes aus der heutigen Kicker Ausgabe.
Der BVB wollte bereits im Sommer Sergio Gomez verpflichten, angedacht war es im Dembele Transfer. Das hat Barca aber abgelehnt.
Umso besser so. Die volle Ablöse bekommen und eine Witz-AK gezogen.
Ausstiegsklauseln sind in Spanien Pflicht. Sie ortientieren sich immer am Gehalt des jeweiligen Spielers.
Deswegen hatte Gomez diese 3 Mio. Klausel. Mboula z.B. wurde von Monaco für 4 Mio. geholt, er war ja auch bei uns ganz ganz lose im Gespräch.
In diesem Punkt kann man Barcas Verantwortlichen also nicht den schwarzen Peter zuschieben. Sie hätten die Klausel nicht eigenmächtig auf 50 Mio. erhöhen können!
01.02.2018 - 13:06 Uhr
Zitat von chapi-09
Ausstiegsklauseln sind in Spanien Pflicht. Sie ortientieren sich immer am Gehalt des jeweiligen Spielers.
Deswegen hatte Gomez diese 3 Mio. Klausel. Mboula z.B. wurde von Monaco für 4 Mio. geholt, er war ja auch bei uns ganz ganz lose im Gespräch.
In diesem Punkt kann man Barcas Verantwortlichen also nicht den schwarzen Peter zuschieben. Sie hätten die Klausel nicht eigenmächtig auf 50 Mio. erhöhen können!
Zitat von Borsigplatz
Umso besser so. Die volle Ablöse bekommen und eine Witz-AK gezogen.
Zitat von DortmunderJunge
Mal was interessantes aus der heutigen Kicker Ausgabe.
Der BVB wollte bereits im Sommer Sergio Gomez verpflichten, angedacht war es im Dembele Transfer. Das hat Barca aber abgelehnt.
Mal was interessantes aus der heutigen Kicker Ausgabe.
Der BVB wollte bereits im Sommer Sergio Gomez verpflichten, angedacht war es im Dembele Transfer. Das hat Barca aber abgelehnt.
Umso besser so. Die volle Ablöse bekommen und eine Witz-AK gezogen.
Ausstiegsklauseln sind in Spanien Pflicht. Sie ortientieren sich immer am Gehalt des jeweiligen Spielers.
Deswegen hatte Gomez diese 3 Mio. Klausel. Mboula z.B. wurde von Monaco für 4 Mio. geholt, er war ja auch bei uns ganz ganz lose im Gespräch.
In diesem Punkt kann man Barcas Verantwortlichen also nicht den schwarzen Peter zuschieben. Sie hätten die Klausel nicht eigenmächtig auf 50 Mio. erhöhen können!
Gibts ne Quelle dafür, dass spanische AKs sich am Gehalt orientieren müssen und Gomez AK daher nicht auf 50 Mio hätte gesetzt werden dürfen?
01.02.2018 - 13:24 Uhr
sowas hatte ich die tage auch gelesen. Die Google suche ergab:
der 4. Treffer (nach meinem Post hier, ist es jetzt wohl der 5. Treffer)
https://www.google.de/search?q=spanische+AKs+sich+am+Gehalt+orientieren&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b&gfe_rd=cr&dcr=0&ei=wwVzWrmNEvSA8Qeo2KrIDg
"... AKs in Spanien orientieren sich am Gehalt,...."
Bei Google steht das noch in der Vorschau, aber wenn man dann den Artikel anklickt, sthet das nicht mehr drin:
http://www.spox.com/de/sport/fussball/international/spanien/1801/News/medien-fc-barcelona-zieht-nach-sergio-gomez-abgang-zum-bvb-konsequenzen.html
der 4. Treffer (nach meinem Post hier, ist es jetzt wohl der 5. Treffer)
https://www.google.de/search?q=spanische+AKs+sich+am+Gehalt+orientieren&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b&gfe_rd=cr&dcr=0&ei=wwVzWrmNEvSA8Qeo2KrIDg
"... AKs in Spanien orientieren sich am Gehalt,...."
Bei Google steht das noch in der Vorschau, aber wenn man dann den Artikel anklickt, sthet das nicht mehr drin:
http://www.spox.com/de/sport/fussball/international/spanien/1801/News/medien-fc-barcelona-zieht-nach-sergio-gomez-abgang-zum-bvb-konsequenzen.html
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DelTimbo am 01.02.2018 um 13:25 Uhr bearbeitet
01.02.2018 - 13:29 Uhr
Zitat von DerMoe
Gibts ne Quelle dafür, dass spanische AKs sich am Gehalt orientieren müssen und Gomez AK daher nicht auf 50 Mio hätte gesetzt werden dürfen?
Zitat von chapi-09
Ausstiegsklauseln sind in Spanien Pflicht. Sie ortientieren sich immer am Gehalt des jeweiligen Spielers.
Deswegen hatte Gomez diese 3 Mio. Klausel. Mboula z.B. wurde von Monaco für 4 Mio. geholt, er war ja auch bei uns ganz ganz lose im Gespräch.
In diesem Punkt kann man Barcas Verantwortlichen also nicht den schwarzen Peter zuschieben. Sie hätten die Klausel nicht eigenmächtig auf 50 Mio. erhöhen können!
Zitat von Borsigplatz
Umso besser so. Die volle Ablöse bekommen und eine Witz-AK gezogen.
Zitat von DortmunderJunge
Mal was interessantes aus der heutigen Kicker Ausgabe.
Der BVB wollte bereits im Sommer Sergio Gomez verpflichten, angedacht war es im Dembele Transfer. Das hat Barca aber abgelehnt.
Mal was interessantes aus der heutigen Kicker Ausgabe.
Der BVB wollte bereits im Sommer Sergio Gomez verpflichten, angedacht war es im Dembele Transfer. Das hat Barca aber abgelehnt.
Umso besser so. Die volle Ablöse bekommen und eine Witz-AK gezogen.
Ausstiegsklauseln sind in Spanien Pflicht. Sie ortientieren sich immer am Gehalt des jeweiligen Spielers.
Deswegen hatte Gomez diese 3 Mio. Klausel. Mboula z.B. wurde von Monaco für 4 Mio. geholt, er war ja auch bei uns ganz ganz lose im Gespräch.
In diesem Punkt kann man Barcas Verantwortlichen also nicht den schwarzen Peter zuschieben. Sie hätten die Klausel nicht eigenmächtig auf 50 Mio. erhöhen können!
Gibts ne Quelle dafür, dass spanische AKs sich am Gehalt orientieren müssen und Gomez AK daher nicht auf 50 Mio hätte gesetzt werden dürfen?
Dafür gibt es keine Quelle, das hab ich mich schon länger gefragt. Dass die Aks nicht an das Gehalt gekoppelt sind (was eigentlich für die ganze Industrie sinnvoll wäre), zeigt sich dadurch, dass Neymar sicher nicht nur ein Fünftel von Ronaldo verdient hat, und Messis Ablöse 300 Mio. niedriger liegt, als Ronaldos, obwohl er mehr verdient.
Umgekehrt sind sie auch ganz offensichtlich nicht frei wählbar, denn sonst sollte sie für jeden Spieler maximal (was auch immer die spanische Rechtsprechung erlaubt) sein; schließlich ist eine AK nur ein Höchstpreis.
Barcelona hat schon mehrfach von bedingten Ausstiegsklauseln. bspw. bzgl. der Spielanzahl (siehe Bartra, Thiago) einen Nachteil erfahren. Es scheint mir Verhandlungssache mit dem Spieler zu sein. Als Als Sonderfall gelten aber offenbar die Jugendverträge. Dass nach und nach Spieler aus La Masia immer wieder eine AK von 3 Mio haben, halte ich nicht für Zufall, genauso wenig wie die 12 Mio. die für Barca B gelten sollen.
01.02.2018 - 13:40 Uhr
Zitat von WalterFroschsErbe
Dafür gibt es keine Quelle, das hab ich mich schon länger gefragt. Dass die Aks nicht an das Gehalt gekoppelt sind (was eigentlich für die ganze Industrie sinnvoll wäre), zeigt sich dadurch, dass Neymar sicher nicht nur ein Fünftel von Ronaldo verdient hat, und Messis Ablöse 300 Mio. niedriger liegt, als Ronaldos, obwohl er mehr verdient.
Umgekehrt sind sie auch ganz offensichtlich nicht frei wählbar, denn sonst sollte sie für jeden Spieler maximal (was auch immer die spanische Rechtsprechung erlaubt) sein; schließlich ist eine AK nur ein Höchstpreis.
Barcelona hat schon mehrfach von bedingten Ausstiegsklauseln. bspw. bzgl. der Spielanzahl (siehe Bartra, Thiago) einen Nachteil erfahren. Es scheint mir Verhandlungssache mit dem Spieler zu sein. Als Als Sonderfall gelten aber offenbar die Jugendverträge. Dass nach und nach Spieler aus La Masia immer wieder eine AK von 3 Mio haben, halte ich nicht für Zufall, genauso wenig wie die 12 Mio. die für Barca B gelten sollen.
Zitat von DerMoe
Gibts ne Quelle dafür, dass spanische AKs sich am Gehalt orientieren müssen und Gomez AK daher nicht auf 50 Mio hätte gesetzt werden dürfen?
Zitat von chapi-09
Ausstiegsklauseln sind in Spanien Pflicht. Sie ortientieren sich immer am Gehalt des jeweiligen Spielers.
Deswegen hatte Gomez diese 3 Mio. Klausel. Mboula z.B. wurde von Monaco für 4 Mio. geholt, er war ja auch bei uns ganz ganz lose im Gespräch.
In diesem Punkt kann man Barcas Verantwortlichen also nicht den schwarzen Peter zuschieben. Sie hätten die Klausel nicht eigenmächtig auf 50 Mio. erhöhen können!
Zitat von Borsigplatz
Umso besser so. Die volle Ablöse bekommen und eine Witz-AK gezogen.
Zitat von DortmunderJunge
Mal was interessantes aus der heutigen Kicker Ausgabe.
Der BVB wollte bereits im Sommer Sergio Gomez verpflichten, angedacht war es im Dembele Transfer. Das hat Barca aber abgelehnt.
Mal was interessantes aus der heutigen Kicker Ausgabe.
Der BVB wollte bereits im Sommer Sergio Gomez verpflichten, angedacht war es im Dembele Transfer. Das hat Barca aber abgelehnt.
Umso besser so. Die volle Ablöse bekommen und eine Witz-AK gezogen.
Ausstiegsklauseln sind in Spanien Pflicht. Sie ortientieren sich immer am Gehalt des jeweiligen Spielers.
Deswegen hatte Gomez diese 3 Mio. Klausel. Mboula z.B. wurde von Monaco für 4 Mio. geholt, er war ja auch bei uns ganz ganz lose im Gespräch.
In diesem Punkt kann man Barcas Verantwortlichen also nicht den schwarzen Peter zuschieben. Sie hätten die Klausel nicht eigenmächtig auf 50 Mio. erhöhen können!
Gibts ne Quelle dafür, dass spanische AKs sich am Gehalt orientieren müssen und Gomez AK daher nicht auf 50 Mio hätte gesetzt werden dürfen?
Dafür gibt es keine Quelle, das hab ich mich schon länger gefragt. Dass die Aks nicht an das Gehalt gekoppelt sind (was eigentlich für die ganze Industrie sinnvoll wäre), zeigt sich dadurch, dass Neymar sicher nicht nur ein Fünftel von Ronaldo verdient hat, und Messis Ablöse 300 Mio. niedriger liegt, als Ronaldos, obwohl er mehr verdient.
Umgekehrt sind sie auch ganz offensichtlich nicht frei wählbar, denn sonst sollte sie für jeden Spieler maximal (was auch immer die spanische Rechtsprechung erlaubt) sein; schließlich ist eine AK nur ein Höchstpreis.
Barcelona hat schon mehrfach von bedingten Ausstiegsklauseln. bspw. bzgl. der Spielanzahl (siehe Bartra, Thiago) einen Nachteil erfahren. Es scheint mir Verhandlungssache mit dem Spieler zu sein. Als Als Sonderfall gelten aber offenbar die Jugendverträge. Dass nach und nach Spieler aus La Masia immer wieder eine AK von 3 Mio haben, halte ich nicht für Zufall, genauso wenig wie die 12 Mio. die für Barca B gelten sollen.
In Spanien hat ja grundsätzlich jeder Arbeitnehmer eine AK. Diese sollte proportional zum Gehalt aufgebaut sein, da man als Arbeitnehmer sonst dagegen klagen könnte. Einen festen Prozentsatz bzw. eine feste Regelung gibt es meines Wissens nach nicht.
Interessant dazu:
http://www.equipoblanco.de/2017/10/28/wie-funktionieren-ausstiegsklauseln-im-spanischen-fussball/4313
Jeder Arbeitnehmer in Spanien hat Ausstiegsklauseln
Am Ende des Tages sind auch Profi-Fußballer Arbeitnehmer, selbst wenn ihr Arbeitsalltag sich deutlich von der herkömmlichen 40-Stunden-Woche unterscheidet. Damit haben sie auf Grundlage des spanischen Arbeitsrechts von 1985 (Real Decreto 1006/1985) das Recht ihren Vertrag gegen die Zahlung einer vorher festgelegten Summe aufzulösen. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, dass diese Summe im Nachhinein von einem Gericht festgelegt wird. Darauf verzichtet man in der Praxis im Fußballgeschäft jedoch komplett.
Stattdessen wird die Höhe der Klausel zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verhandelt. Rechtlich gesehen sollte sie proportional zum Gehalt sein. Unverhältnismäßig hohe Klauseln sind für den Arbeitgeber ein großer Vorteil, da sie de facto den Sinn dieser Klausel umgehen, wenn niemand sie ziehen kann. Daher können sie theoretisch vom Arbeitnehmer vor Gericht angefochten werden. Im Fußball gab es jedoch bislang keinen solchen bekannten Fall.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Silverstar am 01.02.2018 um 13:40 Uhr bearbeitet
01.02.2018 - 13:45 Uhr
Zitat von WalterFroschsErbe
Dafür gibt es keine Quelle, das hab ich mich schon länger gefragt. Dass die Aks nicht an das Gehalt gekoppelt sind (was eigentlich für die ganze Industrie sinnvoll wäre), zeigt sich dadurch, dass Neymar sicher nicht nur ein Fünftel von Ronaldo verdient hat, und Messis Ablöse 300 Mio. niedriger liegt, als Ronaldos, obwohl er mehr verdient.
Umgekehrt sind sie auch ganz offensichtlich nicht frei wählbar, denn sonst sollte sie für jeden Spieler maximal (was auch immer die spanische Rechtsprechung erlaubt) sein; schließlich ist eine AK nur ein Höchstpreis.
Barcelona hat schon mehrfach von bedingten Ausstiegsklauseln. bspw. bzgl. der Spielanzahl (siehe Bartra, Thiago) einen Nachteil erfahren. Es scheint mir Verhandlungssache mit dem Spieler zu sein. Als Als Sonderfall gelten aber offenbar die Jugendverträge. Dass nach und nach Spieler aus La Masia immer wieder eine AK von 3 Mio haben, halte ich nicht für Zufall, genauso wenig wie die 12 Mio. die für Barca B gelten sollen.
Zitat von DerMoe
Gibts ne Quelle dafür, dass spanische AKs sich am Gehalt orientieren müssen und Gomez AK daher nicht auf 50 Mio hätte gesetzt werden dürfen?
Zitat von chapi-09
Ausstiegsklauseln sind in Spanien Pflicht. Sie ortientieren sich immer am Gehalt des jeweiligen Spielers.
Deswegen hatte Gomez diese 3 Mio. Klausel. Mboula z.B. wurde von Monaco für 4 Mio. geholt, er war ja auch bei uns ganz ganz lose im Gespräch.
In diesem Punkt kann man Barcas Verantwortlichen also nicht den schwarzen Peter zuschieben. Sie hätten die Klausel nicht eigenmächtig auf 50 Mio. erhöhen können!
Zitat von Borsigplatz
Umso besser so. Die volle Ablöse bekommen und eine Witz-AK gezogen.
Zitat von DortmunderJunge
Mal was interessantes aus der heutigen Kicker Ausgabe.
Der BVB wollte bereits im Sommer Sergio Gomez verpflichten, angedacht war es im Dembele Transfer. Das hat Barca aber abgelehnt.
Mal was interessantes aus der heutigen Kicker Ausgabe.
Der BVB wollte bereits im Sommer Sergio Gomez verpflichten, angedacht war es im Dembele Transfer. Das hat Barca aber abgelehnt.
Umso besser so. Die volle Ablöse bekommen und eine Witz-AK gezogen.
Ausstiegsklauseln sind in Spanien Pflicht. Sie ortientieren sich immer am Gehalt des jeweiligen Spielers.
Deswegen hatte Gomez diese 3 Mio. Klausel. Mboula z.B. wurde von Monaco für 4 Mio. geholt, er war ja auch bei uns ganz ganz lose im Gespräch.
In diesem Punkt kann man Barcas Verantwortlichen also nicht den schwarzen Peter zuschieben. Sie hätten die Klausel nicht eigenmächtig auf 50 Mio. erhöhen können!
Gibts ne Quelle dafür, dass spanische AKs sich am Gehalt orientieren müssen und Gomez AK daher nicht auf 50 Mio hätte gesetzt werden dürfen?
Dafür gibt es keine Quelle, das hab ich mich schon länger gefragt. Dass die Aks nicht an das Gehalt gekoppelt sind (was eigentlich für die ganze Industrie sinnvoll wäre), zeigt sich dadurch, dass Neymar sicher nicht nur ein Fünftel von Ronaldo verdient hat, und Messis Ablöse 300 Mio. niedriger liegt, als Ronaldos, obwohl er mehr verdient.
Umgekehrt sind sie auch ganz offensichtlich nicht frei wählbar, denn sonst sollte sie für jeden Spieler maximal (was auch immer die spanische Rechtsprechung erlaubt) sein; schließlich ist eine AK nur ein Höchstpreis.
Barcelona hat schon mehrfach von bedingten Ausstiegsklauseln. bspw. bzgl. der Spielanzahl (siehe Bartra, Thiago) einen Nachteil erfahren. Es scheint mir Verhandlungssache mit dem Spieler zu sein. Als Als Sonderfall gelten aber offenbar die Jugendverträge. Dass nach und nach Spieler aus La Masia immer wieder eine AK von 3 Mio haben, halte ich nicht für Zufall, genauso wenig wie die 12 Mio. die für Barca B gelten sollen.
Wobei da mittlerweile schon deutlich angezogen wurde, sobald es nur irgendwie möglich ist. Das ist aber meistens erst der Fall, wenn die Spieler den ersten Profivertrag unterschreiben. Alena, der zuletzt einer der wenigen La Masia Absolventen war, der verlängerte, hat mittlerweile eine AK von 75 Mio., wobei die zuvor auch schon bei 50 Mio. gelegen haben soll - als er die Verlängerung einging, die Gomez nun ablehnte. Dementsprechend ist das meines Erachtens, wie überall, Verhandlungssache und eine Frage des Commitments. In der Jugend werden allerdings noch weitestgehend zivile AK verhandelt. Dürfte sich wohl langsam aber sicher auch immer mehr ändern, wenn man bspw. sieht, dass Real 45 Mio. für einen noch nicht mal 18jährigen auf den Tisch gelegt hat und sie damit nur die Spitze darstellen, aber nicht die Ausnahme.
01.02.2018 - 13:51 Uhr
Zitat von BVBBC
Wobei da mittlerweile schon deutlich angezogen wurde, sobald es nur irgendwie möglich ist. Das ist aber meistens erst der Fall, wenn die Spieler den ersten Profivertrag unterschreiben. Alena, der zuletzt einer der wenigen La Masia Absolventen war, der verlängerte, hat mittlerweile eine AK von 75 Mio., wobei die zuvor auch schon bei 50 Mio. gelegen haben soll - als er die Verlängerung einging, die Gomez nun ablehnte. Dementsprechend ist das meines Erachtens, wie überall, Verhandlungssache und eine Frage des Commitments. In der Jugend werden allerdings noch weitestgehend zivile AK verhandelt. Dürfte sich wohl langsam aber sicher auch immer mehr ändern, wenn man bspw. sieht, dass Real 45 Mio. für einen noch nicht mal 18jährigen auf den Tisch gelegt hat und sie damit nur die Spitze darstellen, aber nicht die Ausnahme.
Zitat von WalterFroschsErbe
Dafür gibt es keine Quelle, das hab ich mich schon länger gefragt. Dass die Aks nicht an das Gehalt gekoppelt sind (was eigentlich für die ganze Industrie sinnvoll wäre), zeigt sich dadurch, dass Neymar sicher nicht nur ein Fünftel von Ronaldo verdient hat, und Messis Ablöse 300 Mio. niedriger liegt, als Ronaldos, obwohl er mehr verdient.
Umgekehrt sind sie auch ganz offensichtlich nicht frei wählbar, denn sonst sollte sie für jeden Spieler maximal (was auch immer die spanische Rechtsprechung erlaubt) sein; schließlich ist eine AK nur ein Höchstpreis.
Barcelona hat schon mehrfach von bedingten Ausstiegsklauseln. bspw. bzgl. der Spielanzahl (siehe Bartra, Thiago) einen Nachteil erfahren. Es scheint mir Verhandlungssache mit dem Spieler zu sein. Als Als Sonderfall gelten aber offenbar die Jugendverträge. Dass nach und nach Spieler aus La Masia immer wieder eine AK von 3 Mio haben, halte ich nicht für Zufall, genauso wenig wie die 12 Mio. die für Barca B gelten sollen.
Zitat von DerMoe
Gibts ne Quelle dafür, dass spanische AKs sich am Gehalt orientieren müssen und Gomez AK daher nicht auf 50 Mio hätte gesetzt werden dürfen?
Zitat von chapi-09
Ausstiegsklauseln sind in Spanien Pflicht. Sie ortientieren sich immer am Gehalt des jeweiligen Spielers.
Deswegen hatte Gomez diese 3 Mio. Klausel. Mboula z.B. wurde von Monaco für 4 Mio. geholt, er war ja auch bei uns ganz ganz lose im Gespräch.
In diesem Punkt kann man Barcas Verantwortlichen also nicht den schwarzen Peter zuschieben. Sie hätten die Klausel nicht eigenmächtig auf 50 Mio. erhöhen können!
Zitat von Borsigplatz
Umso besser so. Die volle Ablöse bekommen und eine Witz-AK gezogen.
Zitat von DortmunderJunge
Mal was interessantes aus der heutigen Kicker Ausgabe.
Der BVB wollte bereits im Sommer Sergio Gomez verpflichten, angedacht war es im Dembele Transfer. Das hat Barca aber abgelehnt.
Mal was interessantes aus der heutigen Kicker Ausgabe.
Der BVB wollte bereits im Sommer Sergio Gomez verpflichten, angedacht war es im Dembele Transfer. Das hat Barca aber abgelehnt.
Umso besser so. Die volle Ablöse bekommen und eine Witz-AK gezogen.
Ausstiegsklauseln sind in Spanien Pflicht. Sie ortientieren sich immer am Gehalt des jeweiligen Spielers.
Deswegen hatte Gomez diese 3 Mio. Klausel. Mboula z.B. wurde von Monaco für 4 Mio. geholt, er war ja auch bei uns ganz ganz lose im Gespräch.
In diesem Punkt kann man Barcas Verantwortlichen also nicht den schwarzen Peter zuschieben. Sie hätten die Klausel nicht eigenmächtig auf 50 Mio. erhöhen können!
Gibts ne Quelle dafür, dass spanische AKs sich am Gehalt orientieren müssen und Gomez AK daher nicht auf 50 Mio hätte gesetzt werden dürfen?
Dafür gibt es keine Quelle, das hab ich mich schon länger gefragt. Dass die Aks nicht an das Gehalt gekoppelt sind (was eigentlich für die ganze Industrie sinnvoll wäre), zeigt sich dadurch, dass Neymar sicher nicht nur ein Fünftel von Ronaldo verdient hat, und Messis Ablöse 300 Mio. niedriger liegt, als Ronaldos, obwohl er mehr verdient.
Umgekehrt sind sie auch ganz offensichtlich nicht frei wählbar, denn sonst sollte sie für jeden Spieler maximal (was auch immer die spanische Rechtsprechung erlaubt) sein; schließlich ist eine AK nur ein Höchstpreis.
Barcelona hat schon mehrfach von bedingten Ausstiegsklauseln. bspw. bzgl. der Spielanzahl (siehe Bartra, Thiago) einen Nachteil erfahren. Es scheint mir Verhandlungssache mit dem Spieler zu sein. Als Als Sonderfall gelten aber offenbar die Jugendverträge. Dass nach und nach Spieler aus La Masia immer wieder eine AK von 3 Mio haben, halte ich nicht für Zufall, genauso wenig wie die 12 Mio. die für Barca B gelten sollen.
Wobei da mittlerweile schon deutlich angezogen wurde, sobald es nur irgendwie möglich ist. Das ist aber meistens erst der Fall, wenn die Spieler den ersten Profivertrag unterschreiben. Alena, der zuletzt einer der wenigen La Masia Absolventen war, der verlängerte, hat mittlerweile eine AK von 75 Mio., wobei die zuvor auch schon bei 50 Mio. gelegen haben soll - als er die Verlängerung einging, die Gomez nun ablehnte. Dementsprechend ist das meines Erachtens, wie überall, Verhandlungssache und eine Frage des Commitments. In der Jugend werden allerdings noch weitestgehend zivile AK verhandelt. Dürfte sich wohl langsam aber sicher auch immer mehr ändern, wenn man bspw. sieht, dass Real 45 Mio. für einen noch nicht mal 18jährigen auf den Tisch gelegt hat und sie damit nur die Spitze darstellen, aber nicht die Ausnahme.
Vielleicht ist ja ein Vielfaches des Gehalts (ca. 10-fache?) die Obergrenze für die AK...
01.02.2018 - 13:59 Uhr
Zitat von WalterFroschsErbe
Vielleicht ist ja ein Vielfaches des Gehalts (ca. 10-fache?) die Obergrenze für die AK...
Zitat von BVBBC
Wobei da mittlerweile schon deutlich angezogen wurde, sobald es nur irgendwie möglich ist. Das ist aber meistens erst der Fall, wenn die Spieler den ersten Profivertrag unterschreiben. Alena, der zuletzt einer der wenigen La Masia Absolventen war, der verlängerte, hat mittlerweile eine AK von 75 Mio., wobei die zuvor auch schon bei 50 Mio. gelegen haben soll - als er die Verlängerung einging, die Gomez nun ablehnte. Dementsprechend ist das meines Erachtens, wie überall, Verhandlungssache und eine Frage des Commitments. In der Jugend werden allerdings noch weitestgehend zivile AK verhandelt. Dürfte sich wohl langsam aber sicher auch immer mehr ändern, wenn man bspw. sieht, dass Real 45 Mio. für einen noch nicht mal 18jährigen auf den Tisch gelegt hat und sie damit nur die Spitze darstellen, aber nicht die Ausnahme.
Zitat von WalterFroschsErbe
Dafür gibt es keine Quelle, das hab ich mich schon länger gefragt. Dass die Aks nicht an das Gehalt gekoppelt sind (was eigentlich für die ganze Industrie sinnvoll wäre), zeigt sich dadurch, dass Neymar sicher nicht nur ein Fünftel von Ronaldo verdient hat, und Messis Ablöse 300 Mio. niedriger liegt, als Ronaldos, obwohl er mehr verdient.
Umgekehrt sind sie auch ganz offensichtlich nicht frei wählbar, denn sonst sollte sie für jeden Spieler maximal (was auch immer die spanische Rechtsprechung erlaubt) sein; schließlich ist eine AK nur ein Höchstpreis.
Barcelona hat schon mehrfach von bedingten Ausstiegsklauseln. bspw. bzgl. der Spielanzahl (siehe Bartra, Thiago) einen Nachteil erfahren. Es scheint mir Verhandlungssache mit dem Spieler zu sein. Als Als Sonderfall gelten aber offenbar die Jugendverträge. Dass nach und nach Spieler aus La Masia immer wieder eine AK von 3 Mio haben, halte ich nicht für Zufall, genauso wenig wie die 12 Mio. die für Barca B gelten sollen.
Zitat von DerMoe
Gibts ne Quelle dafür, dass spanische AKs sich am Gehalt orientieren müssen und Gomez AK daher nicht auf 50 Mio hätte gesetzt werden dürfen?
Zitat von chapi-09
Ausstiegsklauseln sind in Spanien Pflicht. Sie ortientieren sich immer am Gehalt des jeweiligen Spielers.
Deswegen hatte Gomez diese 3 Mio. Klausel. Mboula z.B. wurde von Monaco für 4 Mio. geholt, er war ja auch bei uns ganz ganz lose im Gespräch.
In diesem Punkt kann man Barcas Verantwortlichen also nicht den schwarzen Peter zuschieben. Sie hätten die Klausel nicht eigenmächtig auf 50 Mio. erhöhen können!
Zitat von Borsigplatz
Umso besser so. Die volle Ablöse bekommen und eine Witz-AK gezogen.
Zitat von DortmunderJunge
Mal was interessantes aus der heutigen Kicker Ausgabe.
Der BVB wollte bereits im Sommer Sergio Gomez verpflichten, angedacht war es im Dembele Transfer. Das hat Barca aber abgelehnt.
Mal was interessantes aus der heutigen Kicker Ausgabe.
Der BVB wollte bereits im Sommer Sergio Gomez verpflichten, angedacht war es im Dembele Transfer. Das hat Barca aber abgelehnt.
Umso besser so. Die volle Ablöse bekommen und eine Witz-AK gezogen.
Ausstiegsklauseln sind in Spanien Pflicht. Sie ortientieren sich immer am Gehalt des jeweiligen Spielers.
Deswegen hatte Gomez diese 3 Mio. Klausel. Mboula z.B. wurde von Monaco für 4 Mio. geholt, er war ja auch bei uns ganz ganz lose im Gespräch.
In diesem Punkt kann man Barcas Verantwortlichen also nicht den schwarzen Peter zuschieben. Sie hätten die Klausel nicht eigenmächtig auf 50 Mio. erhöhen können!
Gibts ne Quelle dafür, dass spanische AKs sich am Gehalt orientieren müssen und Gomez AK daher nicht auf 50 Mio hätte gesetzt werden dürfen?
Dafür gibt es keine Quelle, das hab ich mich schon länger gefragt. Dass die Aks nicht an das Gehalt gekoppelt sind (was eigentlich für die ganze Industrie sinnvoll wäre), zeigt sich dadurch, dass Neymar sicher nicht nur ein Fünftel von Ronaldo verdient hat, und Messis Ablöse 300 Mio. niedriger liegt, als Ronaldos, obwohl er mehr verdient.
Umgekehrt sind sie auch ganz offensichtlich nicht frei wählbar, denn sonst sollte sie für jeden Spieler maximal (was auch immer die spanische Rechtsprechung erlaubt) sein; schließlich ist eine AK nur ein Höchstpreis.
Barcelona hat schon mehrfach von bedingten Ausstiegsklauseln. bspw. bzgl. der Spielanzahl (siehe Bartra, Thiago) einen Nachteil erfahren. Es scheint mir Verhandlungssache mit dem Spieler zu sein. Als Als Sonderfall gelten aber offenbar die Jugendverträge. Dass nach und nach Spieler aus La Masia immer wieder eine AK von 3 Mio haben, halte ich nicht für Zufall, genauso wenig wie die 12 Mio. die für Barca B gelten sollen.
Wobei da mittlerweile schon deutlich angezogen wurde, sobald es nur irgendwie möglich ist. Das ist aber meistens erst der Fall, wenn die Spieler den ersten Profivertrag unterschreiben. Alena, der zuletzt einer der wenigen La Masia Absolventen war, der verlängerte, hat mittlerweile eine AK von 75 Mio., wobei die zuvor auch schon bei 50 Mio. gelegen haben soll - als er die Verlängerung einging, die Gomez nun ablehnte. Dementsprechend ist das meines Erachtens, wie überall, Verhandlungssache und eine Frage des Commitments. In der Jugend werden allerdings noch weitestgehend zivile AK verhandelt. Dürfte sich wohl langsam aber sicher auch immer mehr ändern, wenn man bspw. sieht, dass Real 45 Mio. für einen noch nicht mal 18jährigen auf den Tisch gelegt hat und sie damit nur die Spitze darstellen, aber nicht die Ausnahme.
Vielleicht ist ja ein Vielfaches des Gehalts (ca. 10-fache?) die Obergrenze für die AK...
@Silverstar hat es ja bereits etwas genauer aufgearbeitet, dass es an sich zwar eine Relation zum Gehalt geben sollte, aber festgelegt ist dabei nichts. Theoretisch kann bei überzogenen AK geklagt werden, aber in der Praxis gibt es hier noch keinen Präzedenzfall im Fussball. Zumal der Fussball hier eh nicht mit dem Rest der Welt vergleichbar ist. Da dürfte es sehr schwer werden einen Wert zu finden, der die Realität eines Marktwertes wiederspiegelt, weil hier eine extreme Streuung vorliegt. Wo will man zudem die Messlatte anlegen? Am Maximum (aktuell eben die 45 Mio. von Real für Vinicius) oder doch eher im Fenster, in dem sich die meisten Top-Jugendspieler, bis zum ersten Profivertrag, derzeit bewegen (also rund 5 Mio.)?
01.02.2018 - 14:49 Uhr
Zitat von DelTimbo
sowas hatte ich die tage auch gelesen. Die Google suche ergab:
der 4. Treffer (nach meinem Post hier, ist es jetzt wohl der 5. Treffer)
https://www.google.de/search?q=spanische+AKs+sich+am+Gehalt+orientieren&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b&gfe_rd=cr&dcr=0&ei=wwVzWrmNEvSA8Qeo2KrIDg
"... AKs in Spanien orientieren sich am Gehalt,...."
Bei Google steht das noch in der Vorschau, aber wenn man dann den Artikel anklickt, sthet das nicht mehr drin:
http://www.spox.com/de/sport/fussball/international/spanien/1801/News/medien-fc-barcelona-zieht-nach-sergio-gomez-abgang-zum-bvb-konsequenzen.html
sowas hatte ich die tage auch gelesen. Die Google suche ergab:
der 4. Treffer (nach meinem Post hier, ist es jetzt wohl der 5. Treffer)
https://www.google.de/search?q=spanische+AKs+sich+am+Gehalt+orientieren&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b&gfe_rd=cr&dcr=0&ei=wwVzWrmNEvSA8Qeo2KrIDg
"... AKs in Spanien orientieren sich am Gehalt,...."
Bei Google steht das noch in der Vorschau, aber wenn man dann den Artikel anklickt, sthet das nicht mehr drin:
http://www.spox.com/de/sport/fussball/international/spanien/1801/News/medien-fc-barcelona-zieht-nach-sergio-gomez-abgang-zum-bvb-konsequenzen.html
Du hast da lediglich einen User von Spox zitiert, die Vertrauenswürdigkeit der Quelle ist also eher -5.
Kurz zum Thema, auch wenn es OT ist:
Ausstiegsklauseln in Spanien müssen vom Spieler bezahlt werden und dementsprechend ist der Ablauf meist so:
Aufnehmender Verein gibt Geld an Spieler -> Spieler gibt Geld an Verband -> Verband sagt "ok, kannst gehen". Das Problem ist, dass dieses Geld, was der aufnehmende Verein an den Spieler gibt, als "Einkommen des Spielers" definiert wurde, und somit von einer Steuerhöhung auf den Spitzensteuersatz betroffen war. Bayern hat das zum Beispiel umgangen, in dem sie für Thiago nicht 18 Millionen (AK), sondern 20 Millionen direkt an Barca zahlten, wodurch das Geld nicht von Bayern -> Thiago -> Verband -> Barca lief, sondern Bayern -> Barca und dementsprechend nicht zusätzlich besteuert wurde. Barca war froh, mehr Cash zu sehen und Bayern musste weniger Steuern abdrücken. Win-Win also.
Dieser Sachverhalt wurde jetzt allerdings aufgelöst, da diese Zahlungen an den Spieler per Gerichtsentschluss keine Einkommenszahlungen mehr sind, sondern Kapitaleinkünfte, die also entsprechend anders besteuert werden müssen - in Spanien sogar steuerfrei, wie ich das bis jetzt verstanden habe. Der Neymar Deal vor 2016 wäre also auch ganz sicher alleine aus diesem Grund nicht geschehen, da die Zahlung von PSG an Neymar bei ~458 Millionen gelegen hätte, je nachdem welchen Steuersatz man nimmt: Ablöse X * (1-52%) = 220 Millionen --> X* 0,48 = 220 Millionen --> X = 458 Millionen (!). Daher sind die AK jetzt auch wieder deutlich "besser" für alle nicht-spanischen Klubs.
Diese Regelung galt witzigerweise nur für Transfers von spanischen und nicht-spanischen Clubs, war also eine Art Fußballspieler-Zoll, der jetzt gekippt wurde.
Auch im Gesetztestext zu diesem Thema steht lediglich, dass man eine "Cláusula de Revisión" einbauen muss, allerdings keine genaue Höhe dieser festgelegt wird. Dort steht lediglich, dass man vor Vertragsabschluss eine Einigung darüber schriftlich festhalten muss.
Die Marca berichtet lediglich davon, dass bei keiner Einigung, bzw. einem Fehlen einer solchen Klausel, das Gericht eine Ausstiegsklausel definiert. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass in diesem Fall wohl das Gehalt eines Spielers als Orientierungsgröße herangezogen wird. Ansonsten ist so eine AK Vertragsbestandteil zwischen zwei Partnern, kann mir da wirklich nicht vorstellen, dass das ligaweit geregelt ist, nach dem Motto: Einkommen * 3,45 = Ausstiegsklausel. Dafür sind die AK schlicht viel zu unterschiedlich hoch.
Als anschauliches Beispiel sollte da die 1 Mrd. AK von Ronaldo vs. den 700 Millionen von Messi dienen.
PS: Ich hoffe wirklich, dass auch hier im Forum mal der letzte versteht, dass Gómez nicht als LA geholt wurde, aber das ist jetzt wieder ein anderes Thema und bezieht sich nicht auf eure Diskussion.
03.02.2018 - 17:45 Uhr
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