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Sergio Gómez
Geburtsdatum 04.09.2000
Alter 25
Nat. Spanien  Spanien
Größe 1,73m
Vertrag bis 30.06.2030
Position Linker Verteidiger
Fuß links
Akt. Verein Real Sociedad San Sebastián

Leistungsdaten: 26/27

Wettbewerbwettbewerb
Insgesamt 3--
3--

Sergio Gómez [-]

30.01.2018 - 20:42 Uhr
Sergio Gómez [-] |#371
06.11.2018 - 08:55 Uhr
Zitat von LuciferIX
Man darf nicht vergessen, dass Sergio eine enorme Konkurrenz auf seinen Positionen hier hat. Gomez ist meiner Meinung nach auch ein außergewöhnliches Talent, aber eben auch gerade erst seit kurzem 18 Jahre alt. Im Sommer werden Rode, Kagawa und vielleicht auch Götze den BVB verlassen und Gomez kann den Platz im Kader erobern. cool



im OM sehe ich ehrlich gesagt kaum Chancen für Sergio Gomez wirklich eine tragende Rolle zu spielen.
Die Gründe dafür liegen in Reus und seiner Rolle begraben, sowie dem System bzw die FavreIdee Fußball zu spielen.
Reus ist nunmal Kapitän, dh er sollte womöglich auch auf dem Platz bei seiner Mannschaft sein und nicht den Großteil der Spiele zuschauen. Klar, es gibt den Vize und den Vizevize wenn man es so will... Den Kapitän auf dem Platz in zentraler Position hat natürlich auch enorme Vorteile für die Kommunikation, er erreicht jeden Spieler ohne lange Wege. Er kann von dort aus am besten mitreißen und vorangehen. Es ist nie verkehrt den zentralen Spieler (die Rolle innerhalb des Teams) auch in einer zentralen Position zu haben.
Zum anderen ist die Achse Bürki, Akanji, Delaney, Witsel und Reus das erfahrene Gerüst der Mannschaft, an dem sich das junge Volk um sie herum orientieren kann. Thema Balance: Balance von Offensive zu Defensive. Das fängt eben schon beim 10er an, und Reus ist in der Hinsicht fast unentbehrlich fürs Dortmunder Spiel bzw dessen Balance, weil er einfach überall zu finden ist, und eben einen Körper (Größe, Physis) mitbringt, mit der er eben auch mal einen Spieler mit Hilfe seines Körpers in den Griff bekommt. Das geht Gomez einfach noch ab. Er ist recht klein, schmal, zierlich.
Weiter in der Idee Favres: vor allem in Nizza konnte man gut erkennen, welche Vorstellung Favre von Angriffen (seien es Konter oder generelle Spielzüge) hat. Er spielt (möglichst) asymmetrisch.
als Beispiel Nizza: rechts ein technisch versierter Spieler, der gerne ins Dribbling geht und individuell im 1gg1 sehr stark ist (Saint Maximin). In der Mitte ein (möglichst) spielstarker MS, der selbst scoren kann, im besten Fall allerdings eben auch Vorlagen produziert (Balotelli) und dann auf Links eben einen Spieler, der auch mal in die Mitte ziehen kann und Abstauber annimmt bzw auf den zurückgelegt werden kann, de Torgefahr ausstrahlt (Plea).
das heist kurz: Abstauber, direktes Spiel, Torgefahr -- mitspielender MS -- Techniker, Dribbler, 1gg1

hier in Dortmund hat er dann dahinter noch einen Reus, der all das vereint und im Grunde jede dieser Positionen ausfüllen kann und damit als Bindeglied so extrem wichtig ist.

Nun zurück zu Gomez und warum ich das alles erkläre. Gomez spielt ja nicht nur im OM. Beim BVB wird er zumeinst sogar als LA eingesetzt, in Barca auch schon, in der Nationalmannschaft auch. Warum? er hat nen saustarken linken Fuß!
Daher kann ich mir gut vorstellen, dass Gomez eher als LA seinen Platz bekommen wird.
Momentan wird er systematisch rangeführt. Für solch einen jungen Spieler ist das tägliche Training schon immens (der Körper wächst noch etc), dazu sammelt er in der 2. auch einige Praxis (meist auch auf links).
Geht man davon aus, dass Pulisic im Sommer wechselt, haben wir eben jene Position vakant. Sancho wird der "Nachfolger" auf rechts, dazu zieht man Philipp wieder auf die Flügel, und hat noch JBL, aber einen Linksfuß hat man nicht in den Reihen. Nun hätte man den Luxus, dass man mit Mili einen Spieler hat, der beide Seiten spielen kann, der ein sehr direkter Spieler ist. Ebenso JBL, der zwar links stärker aufspielt, aber ähnlich wie Mili ein direkter Spieler ist. Sancho ist hingegen eher der Dribbler. Ebenso Gomez.
Könnte man also nun asymmetrisch ungleich aufteilen: JBL und Gomez links, Philipp und Sancho rechts. Wolf als BU, Reus als Notnagel.
Mit Rotation würden alle vier Spieler auf ihre Einsätze kommen, je nach Gegner kann man sicher auch mal JBL und Mili als auch Gomez und Sancho bringen... dh eigentlich ein System, das für den Gegner schwer ausrechenbar sein wird.

Und genau aus diesem Grund mache ich mir keinerlei Sorgen um Gomez. Er wird mit Sicherheit einen Platz finden. Eigentlich müsste man auch den Verein loben, dass er a) aus seinen Fehlern mit zu vielen Talenten auf einmal (vorletzte Saison: Passlack, Burnic, Merino, Mor, Dembele, Pulisic, JBL, Isak) gelernt hat und das besser dosiert und eben Spielern ermöglicht ihren Körper langsam an das Profigeschäft zu gewöhnen.
Sergio Gómez [-] |#372
06.11.2018 - 09:32 Uhr
Zitat von van_de_Witte
Zitat von LuciferIX

Man darf nicht vergessen, dass Sergio eine enorme Konkurrenz auf seinen Positionen hier hat. Gomez ist meiner Meinung nach auch ein außergewöhnliches Talent, aber eben auch gerade erst seit kurzem 18 Jahre alt. Im Sommer werden Rode, Kagawa und vielleicht auch Götze den BVB verlassen und Gomez kann den Platz im Kader erobern. cool



im OM sehe ich ehrlich gesagt kaum Chancen für Sergio Gomez wirklich eine tragende Rolle zu spielen.
Die Gründe dafür liegen in Reus und seiner Rolle begraben, sowie dem System bzw die FavreIdee Fußball zu spielen.
Reus ist nunmal Kapitän, dh er sollte womöglich auch auf dem Platz bei seiner Mannschaft sein und nicht den Großteil der Spiele zuschauen. Klar, es gibt den Vize und den Vizevize wenn man es so will... Den Kapitän auf dem Platz in zentraler Position hat natürlich auch enorme Vorteile für die Kommunikation, er erreicht jeden Spieler ohne lange Wege. Er kann von dort aus am besten mitreißen und vorangehen. Es ist nie verkehrt den zentralen Spieler (die Rolle innerhalb des Teams) auch in einer zentralen Position zu haben.
Zum anderen ist die Achse Bürki, Akanji, Delaney, Witsel und Reus das erfahrene Gerüst der Mannschaft, an dem sich das junge Volk um sie herum orientieren kann. Thema Balance: Balance von Offensive zu Defensive. Das fängt eben schon beim 10er an, und Reus ist in der Hinsicht fast unentbehrlich fürs Dortmunder Spiel bzw dessen Balance, weil er einfach überall zu finden ist, und eben einen Körper (Größe, Physis) mitbringt, mit der er eben auch mal einen Spieler mit Hilfe seines Körpers in den Griff bekommt. Das geht Gomez einfach noch ab. Er ist recht klein, schmal, zierlich.
Weiter in der Idee Favres: vor allem in Nizza konnte man gut erkennen, welche Vorstellung Favre von Angriffen (seien es Konter oder generelle Spielzüge) hat. Er spielt (möglichst) asymmetrisch.
als Beispiel Nizza: rechts ein technisch versierter Spieler, der gerne ins Dribbling geht und individuell im 1gg1 sehr stark ist (Saint Maximin). In der Mitte ein (möglichst) spielstarker MS, der selbst scoren kann, im besten Fall allerdings eben auch Vorlagen produziert (Balotelli) und dann auf Links eben einen Spieler, der auch mal in die Mitte ziehen kann und Abstauber annimmt bzw auf den zurückgelegt werden kann, de Torgefahr ausstrahlt (Plea).
das heist kurz: Abstauber, direktes Spiel, Torgefahr -- mitspielender MS -- Techniker, Dribbler, 1gg1

hier in Dortmund hat er dann dahinter noch einen Reus, der all das vereint und im Grunde jede dieser Positionen ausfüllen kann und damit als Bindeglied so extrem wichtig ist.

Nun zurück zu Gomez und warum ich das alles erkläre. Gomez spielt ja nicht nur im OM. Beim BVB wird er zumeinst sogar als LA eingesetzt, in Barca auch schon, in der Nationalmannschaft auch. Warum? er hat nen saustarken linken Fuß!
Daher kann ich mir gut vorstellen, dass Gomez eher als LA seinen Platz bekommen wird.
Momentan wird er systematisch rangeführt. Für solch einen jungen Spieler ist das tägliche Training schon immens (der Körper wächst noch etc), dazu sammelt er in der 2. auch einige Praxis (meist auch auf links).
Geht man davon aus, dass Pulisic im Sommer wechselt, haben wir eben jene Position vakant. Sancho wird der "Nachfolger" auf rechts, dazu zieht man Philipp wieder auf die Flügel, und hat noch JBL, aber einen Linksfuß hat man nicht in den Reihen. Nun hätte man den Luxus, dass man mit Mili einen Spieler hat, der beide Seiten spielen kann, der ein sehr direkter Spieler ist. Ebenso JBL, der zwar links stärker aufspielt, aber ähnlich wie Mili ein direkter Spieler ist. Sancho ist hingegen eher der Dribbler. Ebenso Gomez.
Könnte man also nun asymmetrisch ungleich aufteilen: JBL und Gomez links, Philipp und Sancho rechts. Wolf als BU, Reus als Notnagel.
Mit Rotation würden alle vier Spieler auf ihre Einsätze kommen, je nach Gegner kann man sicher auch mal JBL und Mili als auch Gomez und Sancho bringen... dh eigentlich ein System, das für den Gegner schwer ausrechenbar sein wird.

Und genau aus diesem Grund mache ich mir keinerlei Sorgen um Gomez. Er wird mit Sicherheit einen Platz finden. Eigentlich müsste man auch den Verein loben, dass er a) aus seinen Fehlern mit zu vielen Talenten auf einmal (vorletzte Saison: Passlack, Burnic, Merino, Mor, Dembele, Pulisic, JBL, Isak) gelernt hat und das besser dosiert und eben Spielern ermöglicht ihren Körper langsam an das Profigeschäft zu gewöhnen.


Siehst du zufällig seine Spiele in der 2.? Laut den Aufstellungen bei kicker und Co spielt er da nämlich meist auf RA,genau wie gegen Osnabrück.
Wäre für mich auch logisch,da ich in ihm wenn überhaupt einen Bernardo Silva-ähnlichen Außenspieler im Seniorenbereich sehe,also beinahe permanent nach innen ziehend. Für alles andere auf außen fehlt ihm die Geschwindigkeit.
Für mich ist er ein 10er/8er und wird auf außen zu 95 Prozent keine karriere machen.
Sergio Gómez [-] |#373
06.11.2018 - 10:06 Uhr
Zitat von Cosmo112
Zitat von van_de_Witte

Zitat von LuciferIX

Man darf nicht vergessen, dass Sergio eine enorme Konkurrenz auf seinen Positionen hier hat. Gomez ist meiner Meinung nach auch ein außergewöhnliches Talent, aber eben auch gerade erst seit kurzem 18 Jahre alt. Im Sommer werden Rode, Kagawa und vielleicht auch Götze den BVB verlassen und Gomez kann den Platz im Kader erobern. cool



im OM sehe ich ehrlich gesagt kaum Chancen für Sergio Gomez wirklich eine tragende Rolle zu spielen.
Die Gründe dafür liegen in Reus und seiner Rolle begraben, sowie dem System bzw die FavreIdee Fußball zu spielen.
Reus ist nunmal Kapitän, dh er sollte womöglich auch auf dem Platz bei seiner Mannschaft sein und nicht den Großteil der Spiele zuschauen. Klar, es gibt den Vize und den Vizevize wenn man es so will... Den Kapitän auf dem Platz in zentraler Position hat natürlich auch enorme Vorteile für die Kommunikation, er erreicht jeden Spieler ohne lange Wege. Er kann von dort aus am besten mitreißen und vorangehen. Es ist nie verkehrt den zentralen Spieler (die Rolle innerhalb des Teams) auch in einer zentralen Position zu haben.
Zum anderen ist die Achse Bürki, Akanji, Delaney, Witsel und Reus das erfahrene Gerüst der Mannschaft, an dem sich das junge Volk um sie herum orientieren kann. Thema Balance: Balance von Offensive zu Defensive. Das fängt eben schon beim 10er an, und Reus ist in der Hinsicht fast unentbehrlich fürs Dortmunder Spiel bzw dessen Balance, weil er einfach überall zu finden ist, und eben einen Körper (Größe, Physis) mitbringt, mit der er eben auch mal einen Spieler mit Hilfe seines Körpers in den Griff bekommt. Das geht Gomez einfach noch ab. Er ist recht klein, schmal, zierlich.
Weiter in der Idee Favres: vor allem in Nizza konnte man gut erkennen, welche Vorstellung Favre von Angriffen (seien es Konter oder generelle Spielzüge) hat. Er spielt (möglichst) asymmetrisch.
als Beispiel Nizza: rechts ein technisch versierter Spieler, der gerne ins Dribbling geht und individuell im 1gg1 sehr stark ist (Saint Maximin). In der Mitte ein (möglichst) spielstarker MS, der selbst scoren kann, im besten Fall allerdings eben auch Vorlagen produziert (Balotelli) und dann auf Links eben einen Spieler, der auch mal in die Mitte ziehen kann und Abstauber annimmt bzw auf den zurückgelegt werden kann, de Torgefahr ausstrahlt (Plea).
das heist kurz: Abstauber, direktes Spiel, Torgefahr -- mitspielender MS -- Techniker, Dribbler, 1gg1

hier in Dortmund hat er dann dahinter noch einen Reus, der all das vereint und im Grunde jede dieser Positionen ausfüllen kann und damit als Bindeglied so extrem wichtig ist.

Nun zurück zu Gomez und warum ich das alles erkläre. Gomez spielt ja nicht nur im OM. Beim BVB wird er zumeinst sogar als LA eingesetzt, in Barca auch schon, in der Nationalmannschaft auch. Warum? er hat nen saustarken linken Fuß!
Daher kann ich mir gut vorstellen, dass Gomez eher als LA seinen Platz bekommen wird.
Momentan wird er systematisch rangeführt. Für solch einen jungen Spieler ist das tägliche Training schon immens (der Körper wächst noch etc), dazu sammelt er in der 2. auch einige Praxis (meist auch auf links).
Geht man davon aus, dass Pulisic im Sommer wechselt, haben wir eben jene Position vakant. Sancho wird der "Nachfolger" auf rechts, dazu zieht man Philipp wieder auf die Flügel, und hat noch JBL, aber einen Linksfuß hat man nicht in den Reihen. Nun hätte man den Luxus, dass man mit Mili einen Spieler hat, der beide Seiten spielen kann, der ein sehr direkter Spieler ist. Ebenso JBL, der zwar links stärker aufspielt, aber ähnlich wie Mili ein direkter Spieler ist. Sancho ist hingegen eher der Dribbler. Ebenso Gomez.
Könnte man also nun asymmetrisch ungleich aufteilen: JBL und Gomez links, Philipp und Sancho rechts. Wolf als BU, Reus als Notnagel.
Mit Rotation würden alle vier Spieler auf ihre Einsätze kommen, je nach Gegner kann man sicher auch mal JBL und Mili als auch Gomez und Sancho bringen... dh eigentlich ein System, das für den Gegner schwer ausrechenbar sein wird.

Und genau aus diesem Grund mache ich mir keinerlei Sorgen um Gomez. Er wird mit Sicherheit einen Platz finden. Eigentlich müsste man auch den Verein loben, dass er a) aus seinen Fehlern mit zu vielen Talenten auf einmal (vorletzte Saison: Passlack, Burnic, Merino, Mor, Dembele, Pulisic, JBL, Isak) gelernt hat und das besser dosiert und eben Spielern ermöglicht ihren Körper langsam an das Profigeschäft zu gewöhnen.


Siehst du zufällig seine Spiele in der 2.? Laut den Aufstellungen bei kicker und Co spielt er da nämlich meist auf RA,genau wie gegen Osnabrück.
Wäre für mich auch logisch,da ich in ihm wenn überhaupt einen Bernardo Silva-ähnlichen Außenspieler im Seniorenbereich sehe,also beinahe permanent nach innen ziehend. Für alles andere auf außen fehlt ihm die Geschwindigkeit.
Für mich ist er ein 10er/8er und wird auf außen zu 95 Prozent keine karriere machen.


also ich hab die meisten Spiele der UYL gesehen und einige U-Spiele der Spanier, dort spielte er meist LA, beim BVB ist das gemischt, mal eher offensiv ausgelegter linker ZMF Spieler (im 433) oder eben als LA, laut den Spielberichten der Vereinsseite (nicht nur die Aufstellung aus Kicker) spielt er auch zumeist eher LA, klar mit Rotation mit dem RA (da aber die 2. viel mehr LA hat als RA, die zudem vor allem noch RV spielen müssen, geht meist ein linker auf RA und Gomez spielt tatsächlich eher LA), dementsprichend rotiert das ganze Gebilde auch. Gomez zieht es oftmals mehr in die Mitte, da das ja seine angestammte Wunschposition ist.

Natürlich ist Gomez nicht der allerschnellste, mit Übersicht und punktgenauen kreativen Pässen in den Raum kann er das allerdings im Konter super "ausgleichen". Er wird sicher kein Dembele, der den Konter auf seiner Seite anzieht und auf der Seite durchläuft, aber im Spielgeschehen gegen tiefstehende Mannschaften wird er im 1gg1 auf Aßen sicher ein starker Vorlagengeber sein.
Fürs ZM im Profibereich halte ich ihn zu schmächtig und zu klein, zu wenig Zweikampfhärte und Robustheit.
Sergio Gómez [-] |#374
06.11.2018 - 12:40 Uhr
Zitat von van_de_Witte
Zitat von Cosmo112

Zitat von van_de_Witte

Zitat von LuciferIX

Man darf nicht vergessen, dass Sergio eine enorme Konkurrenz auf seinen Positionen hier hat. Gomez ist meiner Meinung nach auch ein außergewöhnliches Talent, aber eben auch gerade erst seit kurzem 18 Jahre alt. Im Sommer werden Rode, Kagawa und vielleicht auch Götze den BVB verlassen und Gomez kann den Platz im Kader erobern. cool



im OM sehe ich ehrlich gesagt kaum Chancen für Sergio Gomez wirklich eine tragende Rolle zu spielen.
Die Gründe dafür liegen in Reus und seiner Rolle begraben, sowie dem System bzw die FavreIdee Fußball zu spielen.
Reus ist nunmal Kapitän, dh er sollte womöglich auch auf dem Platz bei seiner Mannschaft sein und nicht den Großteil der Spiele zuschauen. Klar, es gibt den Vize und den Vizevize wenn man es so will... Den Kapitän auf dem Platz in zentraler Position hat natürlich auch enorme Vorteile für die Kommunikation, er erreicht jeden Spieler ohne lange Wege. Er kann von dort aus am besten mitreißen und vorangehen. Es ist nie verkehrt den zentralen Spieler (die Rolle innerhalb des Teams) auch in einer zentralen Position zu haben.
Zum anderen ist die Achse Bürki, Akanji, Delaney, Witsel und Reus das erfahrene Gerüst der Mannschaft, an dem sich das junge Volk um sie herum orientieren kann. Thema Balance: Balance von Offensive zu Defensive. Das fängt eben schon beim 10er an, und Reus ist in der Hinsicht fast unentbehrlich fürs Dortmunder Spiel bzw dessen Balance, weil er einfach überall zu finden ist, und eben einen Körper (Größe, Physis) mitbringt, mit der er eben auch mal einen Spieler mit Hilfe seines Körpers in den Griff bekommt. Das geht Gomez einfach noch ab. Er ist recht klein, schmal, zierlich.
Weiter in der Idee Favres: vor allem in Nizza konnte man gut erkennen, welche Vorstellung Favre von Angriffen (seien es Konter oder generelle Spielzüge) hat. Er spielt (möglichst) asymmetrisch.
als Beispiel Nizza: rechts ein technisch versierter Spieler, der gerne ins Dribbling geht und individuell im 1gg1 sehr stark ist (Saint Maximin). In der Mitte ein (möglichst) spielstarker MS, der selbst scoren kann, im besten Fall allerdings eben auch Vorlagen produziert (Balotelli) und dann auf Links eben einen Spieler, der auch mal in die Mitte ziehen kann und Abstauber annimmt bzw auf den zurückgelegt werden kann, de Torgefahr ausstrahlt (Plea).
das heist kurz: Abstauber, direktes Spiel, Torgefahr -- mitspielender MS -- Techniker, Dribbler, 1gg1

hier in Dortmund hat er dann dahinter noch einen Reus, der all das vereint und im Grunde jede dieser Positionen ausfüllen kann und damit als Bindeglied so extrem wichtig ist.

Nun zurück zu Gomez und warum ich das alles erkläre. Gomez spielt ja nicht nur im OM. Beim BVB wird er zumeinst sogar als LA eingesetzt, in Barca auch schon, in der Nationalmannschaft auch. Warum? er hat nen saustarken linken Fuß!
Daher kann ich mir gut vorstellen, dass Gomez eher als LA seinen Platz bekommen wird.
Momentan wird er systematisch rangeführt. Für solch einen jungen Spieler ist das tägliche Training schon immens (der Körper wächst noch etc), dazu sammelt er in der 2. auch einige Praxis (meist auch auf links).
Geht man davon aus, dass Pulisic im Sommer wechselt, haben wir eben jene Position vakant. Sancho wird der "Nachfolger" auf rechts, dazu zieht man Philipp wieder auf die Flügel, und hat noch JBL, aber einen Linksfuß hat man nicht in den Reihen. Nun hätte man den Luxus, dass man mit Mili einen Spieler hat, der beide Seiten spielen kann, der ein sehr direkter Spieler ist. Ebenso JBL, der zwar links stärker aufspielt, aber ähnlich wie Mili ein direkter Spieler ist. Sancho ist hingegen eher der Dribbler. Ebenso Gomez.
Könnte man also nun asymmetrisch ungleich aufteilen: JBL und Gomez links, Philipp und Sancho rechts. Wolf als BU, Reus als Notnagel.
Mit Rotation würden alle vier Spieler auf ihre Einsätze kommen, je nach Gegner kann man sicher auch mal JBL und Mili als auch Gomez und Sancho bringen... dh eigentlich ein System, das für den Gegner schwer ausrechenbar sein wird.

Und genau aus diesem Grund mache ich mir keinerlei Sorgen um Gomez. Er wird mit Sicherheit einen Platz finden. Eigentlich müsste man auch den Verein loben, dass er a) aus seinen Fehlern mit zu vielen Talenten auf einmal (vorletzte Saison: Passlack, Burnic, Merino, Mor, Dembele, Pulisic, JBL, Isak) gelernt hat und das besser dosiert und eben Spielern ermöglicht ihren Körper langsam an das Profigeschäft zu gewöhnen.


Siehst du zufällig seine Spiele in der 2.? Laut den Aufstellungen bei kicker und Co spielt er da nämlich meist auf RA,genau wie gegen Osnabrück.
Wäre für mich auch logisch,da ich in ihm wenn überhaupt einen Bernardo Silva-ähnlichen Außenspieler im Seniorenbereich sehe,also beinahe permanent nach innen ziehend. Für alles andere auf außen fehlt ihm die Geschwindigkeit.
Für mich ist er ein 10er/8er und wird auf außen zu 95 Prozent keine karriere machen.


also ich hab die meisten Spiele der UYL gesehen und einige U-Spiele der Spanier, dort spielte er meist LA, beim BVB ist das gemischt, mal eher offensiv ausgelegter linker ZMF Spieler (im 433) oder eben als LA, laut den Spielberichten der Vereinsseite (nicht nur die Aufstellung aus Kicker) spielt er auch zumeist eher LA, klar mit Rotation mit dem RA (da aber die 2. viel mehr LA hat als RA, die zudem vor allem noch RV spielen müssen, geht meist ein linker auf RA und Gomez spielt tatsächlich eher LA), dementsprichend rotiert das ganze Gebilde auch. Gomez zieht es oftmals mehr in die Mitte, da das ja seine angestammte Wunschposition ist.

Natürlich ist Gomez nicht der allerschnellste, mit Übersicht und punktgenauen kreativen Pässen in den Raum kann er das allerdings im Konter super "ausgleichen". Er wird sicher kein Dembele, der den Konter auf seiner Seite anzieht und auf der Seite durchläuft, aber im Spielgeschehen gegen tiefstehende Mannschaften wird er im 1gg1 auf Aßen sicher ein starker Vorlagengeber sein.
Fürs ZM im Profibereich halte ich ihn zu schmächtig und zu klein, zu wenig Zweikampfhärte und Robustheit.

Der aktuelle Weltfussballer ist einen Zentimeter größer und spielt ebenfalls im zentralen Mittelfeld. Seine Körpergröße ist nun wirklich kein Indikator dafür, dass es auf dieser Position nicht funktionieren kann.
Sergio Gómez [-] |#375
06.11.2018 - 13:38 Uhr
Zitat von Coq-au-vin
Zitat von van_de_Witte

Zitat von Cosmo112

Zitat von van_de_Witte

Zitat von LuciferIX

Man darf nicht vergessen, dass Sergio eine enorme Konkurrenz auf seinen Positionen hier hat. Gomez ist meiner Meinung nach auch ein außergewöhnliches Talent, aber eben auch gerade erst seit kurzem 18 Jahre alt. Im Sommer werden Rode, Kagawa und vielleicht auch Götze den BVB verlassen und Gomez kann den Platz im Kader erobern. cool



im OM sehe ich ehrlich gesagt kaum Chancen für Sergio Gomez wirklich eine tragende Rolle zu spielen.
Die Gründe dafür liegen in Reus und seiner Rolle begraben, sowie dem System bzw die FavreIdee Fußball zu spielen.
Reus ist nunmal Kapitän, dh er sollte womöglich auch auf dem Platz bei seiner Mannschaft sein und nicht den Großteil der Spiele zuschauen. Klar, es gibt den Vize und den Vizevize wenn man es so will... Den Kapitän auf dem Platz in zentraler Position hat natürlich auch enorme Vorteile für die Kommunikation, er erreicht jeden Spieler ohne lange Wege. Er kann von dort aus am besten mitreißen und vorangehen. Es ist nie verkehrt den zentralen Spieler (die Rolle innerhalb des Teams) auch in einer zentralen Position zu haben.
Zum anderen ist die Achse Bürki, Akanji, Delaney, Witsel und Reus das erfahrene Gerüst der Mannschaft, an dem sich das junge Volk um sie herum orientieren kann. Thema Balance: Balance von Offensive zu Defensive. Das fängt eben schon beim 10er an, und Reus ist in der Hinsicht fast unentbehrlich fürs Dortmunder Spiel bzw dessen Balance, weil er einfach überall zu finden ist, und eben einen Körper (Größe, Physis) mitbringt, mit der er eben auch mal einen Spieler mit Hilfe seines Körpers in den Griff bekommt. Das geht Gomez einfach noch ab. Er ist recht klein, schmal, zierlich.
Weiter in der Idee Favres: vor allem in Nizza konnte man gut erkennen, welche Vorstellung Favre von Angriffen (seien es Konter oder generelle Spielzüge) hat. Er spielt (möglichst) asymmetrisch.
als Beispiel Nizza: rechts ein technisch versierter Spieler, der gerne ins Dribbling geht und individuell im 1gg1 sehr stark ist (Saint Maximin). In der Mitte ein (möglichst) spielstarker MS, der selbst scoren kann, im besten Fall allerdings eben auch Vorlagen produziert (Balotelli) und dann auf Links eben einen Spieler, der auch mal in die Mitte ziehen kann und Abstauber annimmt bzw auf den zurückgelegt werden kann, de Torgefahr ausstrahlt (Plea).
das heist kurz: Abstauber, direktes Spiel, Torgefahr -- mitspielender MS -- Techniker, Dribbler, 1gg1

hier in Dortmund hat er dann dahinter noch einen Reus, der all das vereint und im Grunde jede dieser Positionen ausfüllen kann und damit als Bindeglied so extrem wichtig ist.

Nun zurück zu Gomez und warum ich das alles erkläre. Gomez spielt ja nicht nur im OM. Beim BVB wird er zumeinst sogar als LA eingesetzt, in Barca auch schon, in der Nationalmannschaft auch. Warum? er hat nen saustarken linken Fuß!
Daher kann ich mir gut vorstellen, dass Gomez eher als LA seinen Platz bekommen wird.
Momentan wird er systematisch rangeführt. Für solch einen jungen Spieler ist das tägliche Training schon immens (der Körper wächst noch etc), dazu sammelt er in der 2. auch einige Praxis (meist auch auf links).
Geht man davon aus, dass Pulisic im Sommer wechselt, haben wir eben jene Position vakant. Sancho wird der "Nachfolger" auf rechts, dazu zieht man Philipp wieder auf die Flügel, und hat noch JBL, aber einen Linksfuß hat man nicht in den Reihen. Nun hätte man den Luxus, dass man mit Mili einen Spieler hat, der beide Seiten spielen kann, der ein sehr direkter Spieler ist. Ebenso JBL, der zwar links stärker aufspielt, aber ähnlich wie Mili ein direkter Spieler ist. Sancho ist hingegen eher der Dribbler. Ebenso Gomez.
Könnte man also nun asymmetrisch ungleich aufteilen: JBL und Gomez links, Philipp und Sancho rechts. Wolf als BU, Reus als Notnagel.
Mit Rotation würden alle vier Spieler auf ihre Einsätze kommen, je nach Gegner kann man sicher auch mal JBL und Mili als auch Gomez und Sancho bringen... dh eigentlich ein System, das für den Gegner schwer ausrechenbar sein wird.

Und genau aus diesem Grund mache ich mir keinerlei Sorgen um Gomez. Er wird mit Sicherheit einen Platz finden. Eigentlich müsste man auch den Verein loben, dass er a) aus seinen Fehlern mit zu vielen Talenten auf einmal (vorletzte Saison: Passlack, Burnic, Merino, Mor, Dembele, Pulisic, JBL, Isak) gelernt hat und das besser dosiert und eben Spielern ermöglicht ihren Körper langsam an das Profigeschäft zu gewöhnen.


Siehst du zufällig seine Spiele in der 2.? Laut den Aufstellungen bei kicker und Co spielt er da nämlich meist auf RA,genau wie gegen Osnabrück.
Wäre für mich auch logisch,da ich in ihm wenn überhaupt einen Bernardo Silva-ähnlichen Außenspieler im Seniorenbereich sehe,also beinahe permanent nach innen ziehend. Für alles andere auf außen fehlt ihm die Geschwindigkeit.
Für mich ist er ein 10er/8er und wird auf außen zu 95 Prozent keine karriere machen.


also ich hab die meisten Spiele der UYL gesehen und einige U-Spiele der Spanier, dort spielte er meist LA, beim BVB ist das gemischt, mal eher offensiv ausgelegter linker ZMF Spieler (im 433) oder eben als LA, laut den Spielberichten der Vereinsseite (nicht nur die Aufstellung aus Kicker) spielt er auch zumeist eher LA, klar mit Rotation mit dem RA (da aber die 2. viel mehr LA hat als RA, die zudem vor allem noch RV spielen müssen, geht meist ein linker auf RA und Gomez spielt tatsächlich eher LA), dementsprichend rotiert das ganze Gebilde auch. Gomez zieht es oftmals mehr in die Mitte, da das ja seine angestammte Wunschposition ist.

Natürlich ist Gomez nicht der allerschnellste, mit Übersicht und punktgenauen kreativen Pässen in den Raum kann er das allerdings im Konter super "ausgleichen". Er wird sicher kein Dembele, der den Konter auf seiner Seite anzieht und auf der Seite durchläuft, aber im Spielgeschehen gegen tiefstehende Mannschaften wird er im 1gg1 auf Aßen sicher ein starker Vorlagengeber sein.
Fürs ZM im Profibereich halte ich ihn zu schmächtig und zu klein, zu wenig Zweikampfhärte und Robustheit.

Der aktuelle Weltfussballer ist einen Zentimeter größer und spielt ebenfalls im zentralen Mittelfeld. Seine Körpergröße ist nun wirklich kein Indikator dafür, dass es auf dieser Position nicht funktionieren kann.


Wie man von seiner körperlichen Konstitution darauf kommt,dass er kein 8er/10er sein kann,erschließt sich mir auch gar nicht.
Dass er damit wohl kein alleiniger 6er wird,ok.
Sergio Gómez [-] |#376
06.11.2018 - 13:40 Uhr
Zitat von Coq-au-vin
Zitat von van_de_Witte

Zitat von Cosmo112

Zitat von van_de_Witte

Zitat von LuciferIX

Man darf nicht vergessen, dass Sergio eine enorme Konkurrenz auf seinen Positionen hier hat. Gomez ist meiner Meinung nach auch ein außergewöhnliches Talent, aber eben auch gerade erst seit kurzem 18 Jahre alt. Im Sommer werden Rode, Kagawa und vielleicht auch Götze den BVB verlassen und Gomez kann den Platz im Kader erobern. cool



im OM sehe ich ehrlich gesagt kaum Chancen für Sergio Gomez wirklich eine tragende Rolle zu spielen.
Die Gründe dafür liegen in Reus und seiner Rolle begraben, sowie dem System bzw die FavreIdee Fußball zu spielen.
Reus ist nunmal Kapitän, dh er sollte womöglich auch auf dem Platz bei seiner Mannschaft sein und nicht den Großteil der Spiele zuschauen. Klar, es gibt den Vize und den Vizevize wenn man es so will... Den Kapitän auf dem Platz in zentraler Position hat natürlich auch enorme Vorteile für die Kommunikation, er erreicht jeden Spieler ohne lange Wege. Er kann von dort aus am besten mitreißen und vorangehen. Es ist nie verkehrt den zentralen Spieler (die Rolle innerhalb des Teams) auch in einer zentralen Position zu haben.
Zum anderen ist die Achse Bürki, Akanji, Delaney, Witsel und Reus das erfahrene Gerüst der Mannschaft, an dem sich das junge Volk um sie herum orientieren kann. Thema Balance: Balance von Offensive zu Defensive. Das fängt eben schon beim 10er an, und Reus ist in der Hinsicht fast unentbehrlich fürs Dortmunder Spiel bzw dessen Balance, weil er einfach überall zu finden ist, und eben einen Körper (Größe, Physis) mitbringt, mit der er eben auch mal einen Spieler mit Hilfe seines Körpers in den Griff bekommt. Das geht Gomez einfach noch ab. Er ist recht klein, schmal, zierlich.
Weiter in der Idee Favres: vor allem in Nizza konnte man gut erkennen, welche Vorstellung Favre von Angriffen (seien es Konter oder generelle Spielzüge) hat. Er spielt (möglichst) asymmetrisch.
als Beispiel Nizza: rechts ein technisch versierter Spieler, der gerne ins Dribbling geht und individuell im 1gg1 sehr stark ist (Saint Maximin). In der Mitte ein (möglichst) spielstarker MS, der selbst scoren kann, im besten Fall allerdings eben auch Vorlagen produziert (Balotelli) und dann auf Links eben einen Spieler, der auch mal in die Mitte ziehen kann und Abstauber annimmt bzw auf den zurückgelegt werden kann, de Torgefahr ausstrahlt (Plea).
das heist kurz: Abstauber, direktes Spiel, Torgefahr -- mitspielender MS -- Techniker, Dribbler, 1gg1

hier in Dortmund hat er dann dahinter noch einen Reus, der all das vereint und im Grunde jede dieser Positionen ausfüllen kann und damit als Bindeglied so extrem wichtig ist.

Nun zurück zu Gomez und warum ich das alles erkläre. Gomez spielt ja nicht nur im OM. Beim BVB wird er zumeinst sogar als LA eingesetzt, in Barca auch schon, in der Nationalmannschaft auch. Warum? er hat nen saustarken linken Fuß!
Daher kann ich mir gut vorstellen, dass Gomez eher als LA seinen Platz bekommen wird.
Momentan wird er systematisch rangeführt. Für solch einen jungen Spieler ist das tägliche Training schon immens (der Körper wächst noch etc), dazu sammelt er in der 2. auch einige Praxis (meist auch auf links).
Geht man davon aus, dass Pulisic im Sommer wechselt, haben wir eben jene Position vakant. Sancho wird der "Nachfolger" auf rechts, dazu zieht man Philipp wieder auf die Flügel, und hat noch JBL, aber einen Linksfuß hat man nicht in den Reihen. Nun hätte man den Luxus, dass man mit Mili einen Spieler hat, der beide Seiten spielen kann, der ein sehr direkter Spieler ist. Ebenso JBL, der zwar links stärker aufspielt, aber ähnlich wie Mili ein direkter Spieler ist. Sancho ist hingegen eher der Dribbler. Ebenso Gomez.
Könnte man also nun asymmetrisch ungleich aufteilen: JBL und Gomez links, Philipp und Sancho rechts. Wolf als BU, Reus als Notnagel.
Mit Rotation würden alle vier Spieler auf ihre Einsätze kommen, je nach Gegner kann man sicher auch mal JBL und Mili als auch Gomez und Sancho bringen... dh eigentlich ein System, das für den Gegner schwer ausrechenbar sein wird.

Und genau aus diesem Grund mache ich mir keinerlei Sorgen um Gomez. Er wird mit Sicherheit einen Platz finden. Eigentlich müsste man auch den Verein loben, dass er a) aus seinen Fehlern mit zu vielen Talenten auf einmal (vorletzte Saison: Passlack, Burnic, Merino, Mor, Dembele, Pulisic, JBL, Isak) gelernt hat und das besser dosiert und eben Spielern ermöglicht ihren Körper langsam an das Profigeschäft zu gewöhnen.


Siehst du zufällig seine Spiele in der 2.? Laut den Aufstellungen bei kicker und Co spielt er da nämlich meist auf RA,genau wie gegen Osnabrück.
Wäre für mich auch logisch,da ich in ihm wenn überhaupt einen Bernardo Silva-ähnlichen Außenspieler im Seniorenbereich sehe,also beinahe permanent nach innen ziehend. Für alles andere auf außen fehlt ihm die Geschwindigkeit.
Für mich ist er ein 10er/8er und wird auf außen zu 95 Prozent keine karriere machen.


also ich hab die meisten Spiele der UYL gesehen und einige U-Spiele der Spanier, dort spielte er meist LA, beim BVB ist das gemischt, mal eher offensiv ausgelegter linker ZMF Spieler (im 433) oder eben als LA, laut den Spielberichten der Vereinsseite (nicht nur die Aufstellung aus Kicker) spielt er auch zumeist eher LA, klar mit Rotation mit dem RA (da aber die 2. viel mehr LA hat als RA, die zudem vor allem noch RV spielen müssen, geht meist ein linker auf RA und Gomez spielt tatsächlich eher LA), dementsprichend rotiert das ganze Gebilde auch. Gomez zieht es oftmals mehr in die Mitte, da das ja seine angestammte Wunschposition ist.

Natürlich ist Gomez nicht der allerschnellste, mit Übersicht und punktgenauen kreativen Pässen in den Raum kann er das allerdings im Konter super "ausgleichen". Er wird sicher kein Dembele, der den Konter auf seiner Seite anzieht und auf der Seite durchläuft, aber im Spielgeschehen gegen tiefstehende Mannschaften wird er im 1gg1 auf Aßen sicher ein starker Vorlagengeber sein.
Fürs ZM im Profibereich halte ich ihn zu schmächtig und zu klein, zu wenig Zweikampfhärte und Robustheit.

Der aktuelle Weltfussballer ist einen Zentimeter größer und spielt ebenfalls im zentralen Mittelfeld. Seine Körpergröße ist nun wirklich kein Indikator dafür, dass es auf dieser Position nicht funktionieren kann.

Der aktuelle Weltfußballer ist wesentlich erfahrener, älter, abgeklärter, spielt in einer vollkommen anderen Mannschaft mit anderen Vorgaben und anderen Systemen, vor allem mit einem Abräumer hinter ihm, der eben diese fehlende Zweikampfhärte ausgleichen kann!!!

Ich sage nicht, dass Gomez das nicht alles noch lernen kann (wird), aber aktuell hat er diese Attribute eben nicht besonders ausgeprägt. In der Profimannschaft beginnt aber diese Aufgabe schon mit dem Stürmer... und wer im Verein nicht spielt, wird dann auch nicht bei der WM Weltfußballer... so einfach ist es.
Daher hinkt der Vergleich alleine deswegen schon!
Sergio Gómez [-] |#377
06.11.2018 - 13:47 Uhr
Zitat von Urknall
Zitat von Viererkette


Merino sehe ich von Statur und Fähigkeiten wesentlich näher an Delaney und Witsel als zb einen Weigl. Merino hat in England gut an Präsenz und Durchsetzungsfähigkeit gewonnen - auch wenn es dort nicht gereicht hat, er hat die nötige Technik und Ballsicherheit, gepaart mit einer guten Grundrobustheit um eine gute Alternative zu den beiden zu sein. Das ist aber nur meine persönliche Meinung.

Was die Präferenz von Favre angeht - ....

Zagadou kam auch ohne große Verletzungssorgen regelmäßig zu seinem Einsatz - ..... es wäre überhaupt kein Risiko gewesen .... Isak passt Favre anscheinend nicht - aus unterschiedlichen Gründen.

Die Ausgangsfragestellung ist nun mal warum ein Sergio Gomez nicht spielt. Und da geht es mmN nicht primär um sein Talent, sondern schlicht, dass Favre auf der Position noch nicht seinen Wunschspieler gefunden hat....


Sorry, ich habe oben etwas gekürzt, vielleicht auch verschärft. Wenn einer aber Merino in die Nähe von Weigl bringt, oder in Isak eine Verstärkungen erkennt, aber nicht merkt, dass Zagadou liefert, dann ist es ja wie bei Pippi Langstrumpf. "Ich mach mir die Welt..."
Mit solchem Zeug machst du dir auch den Einsatz für Gomez selbst madig. Denn warum solltest du ausgerechnet in diesem Fall richtig liegen? Sehr unwahrscheinlich, würde ich nach deinen Posts sagen (obwohl mir Gomez bis jetzt eigentlich nicht negativ auffiel).


Ich würde dir empfehlen das die Diskussion als Gesamtes zu verfolgen (bei Interesse), anstatt belanglos Häppchenweise Sätze aus dem Kontext zu reissen und daraus auch noch meine Meinung zu spinnen. Das hat wenig mit "nachschärfen" zu tun.

Deine Ausführungen sind jedenfalls irritierend - insofern für mich, dass ich nicht mal mit viel Fantasie auf diese Interpretation meiner Schilderung und Meinung hätte kommen können. Jeder Satz für sich könnte eigentlich kaum falscher sein.
Sergio Gómez [-] |#378
06.11.2018 - 13:48 Uhr
Zitat von Cosmo112
Zitat von Coq-au-vin

Zitat von van_de_Witte

Zitat von Cosmo112

Zitat von van_de_Witte

Zitat von LuciferIX

Man darf nicht vergessen, dass Sergio eine enorme Konkurrenz auf seinen Positionen hier hat. Gomez ist meiner Meinung nach auch ein außergewöhnliches Talent, aber eben auch gerade erst seit kurzem 18 Jahre alt. Im Sommer werden Rode, Kagawa und vielleicht auch Götze den BVB verlassen und Gomez kann den Platz im Kader erobern. cool



im OM sehe ich ehrlich gesagt kaum Chancen für Sergio Gomez wirklich eine tragende Rolle zu spielen.
Die Gründe dafür liegen in Reus und seiner Rolle begraben, sowie dem System bzw die FavreIdee Fußball zu spielen.
Reus ist nunmal Kapitän, dh er sollte womöglich auch auf dem Platz bei seiner Mannschaft sein und nicht den Großteil der Spiele zuschauen. Klar, es gibt den Vize und den Vizevize wenn man es so will... Den Kapitän auf dem Platz in zentraler Position hat natürlich auch enorme Vorteile für die Kommunikation, er erreicht jeden Spieler ohne lange Wege. Er kann von dort aus am besten mitreißen und vorangehen. Es ist nie verkehrt den zentralen Spieler (die Rolle innerhalb des Teams) auch in einer zentralen Position zu haben.
Zum anderen ist die Achse Bürki, Akanji, Delaney, Witsel und Reus das erfahrene Gerüst der Mannschaft, an dem sich das junge Volk um sie herum orientieren kann. Thema Balance: Balance von Offensive zu Defensive. Das fängt eben schon beim 10er an, und Reus ist in der Hinsicht fast unentbehrlich fürs Dortmunder Spiel bzw dessen Balance, weil er einfach überall zu finden ist, und eben einen Körper (Größe, Physis) mitbringt, mit der er eben auch mal einen Spieler mit Hilfe seines Körpers in den Griff bekommt. Das geht Gomez einfach noch ab. Er ist recht klein, schmal, zierlich.
Weiter in der Idee Favres: vor allem in Nizza konnte man gut erkennen, welche Vorstellung Favre von Angriffen (seien es Konter oder generelle Spielzüge) hat. Er spielt (möglichst) asymmetrisch.
als Beispiel Nizza: rechts ein technisch versierter Spieler, der gerne ins Dribbling geht und individuell im 1gg1 sehr stark ist (Saint Maximin). In der Mitte ein (möglichst) spielstarker MS, der selbst scoren kann, im besten Fall allerdings eben auch Vorlagen produziert (Balotelli) und dann auf Links eben einen Spieler, der auch mal in die Mitte ziehen kann und Abstauber annimmt bzw auf den zurückgelegt werden kann, de Torgefahr ausstrahlt (Plea).
das heist kurz: Abstauber, direktes Spiel, Torgefahr -- mitspielender MS -- Techniker, Dribbler, 1gg1

hier in Dortmund hat er dann dahinter noch einen Reus, der all das vereint und im Grunde jede dieser Positionen ausfüllen kann und damit als Bindeglied so extrem wichtig ist.

Nun zurück zu Gomez und warum ich das alles erkläre. Gomez spielt ja nicht nur im OM. Beim BVB wird er zumeinst sogar als LA eingesetzt, in Barca auch schon, in der Nationalmannschaft auch. Warum? er hat nen saustarken linken Fuß!
Daher kann ich mir gut vorstellen, dass Gomez eher als LA seinen Platz bekommen wird.
Momentan wird er systematisch rangeführt. Für solch einen jungen Spieler ist das tägliche Training schon immens (der Körper wächst noch etc), dazu sammelt er in der 2. auch einige Praxis (meist auch auf links).
Geht man davon aus, dass Pulisic im Sommer wechselt, haben wir eben jene Position vakant. Sancho wird der "Nachfolger" auf rechts, dazu zieht man Philipp wieder auf die Flügel, und hat noch JBL, aber einen Linksfuß hat man nicht in den Reihen. Nun hätte man den Luxus, dass man mit Mili einen Spieler hat, der beide Seiten spielen kann, der ein sehr direkter Spieler ist. Ebenso JBL, der zwar links stärker aufspielt, aber ähnlich wie Mili ein direkter Spieler ist. Sancho ist hingegen eher der Dribbler. Ebenso Gomez.
Könnte man also nun asymmetrisch ungleich aufteilen: JBL und Gomez links, Philipp und Sancho rechts. Wolf als BU, Reus als Notnagel.
Mit Rotation würden alle vier Spieler auf ihre Einsätze kommen, je nach Gegner kann man sicher auch mal JBL und Mili als auch Gomez und Sancho bringen... dh eigentlich ein System, das für den Gegner schwer ausrechenbar sein wird.

Und genau aus diesem Grund mache ich mir keinerlei Sorgen um Gomez. Er wird mit Sicherheit einen Platz finden. Eigentlich müsste man auch den Verein loben, dass er a) aus seinen Fehlern mit zu vielen Talenten auf einmal (vorletzte Saison: Passlack, Burnic, Merino, Mor, Dembele, Pulisic, JBL, Isak) gelernt hat und das besser dosiert und eben Spielern ermöglicht ihren Körper langsam an das Profigeschäft zu gewöhnen.


Siehst du zufällig seine Spiele in der 2.? Laut den Aufstellungen bei kicker und Co spielt er da nämlich meist auf RA,genau wie gegen Osnabrück.
Wäre für mich auch logisch,da ich in ihm wenn überhaupt einen Bernardo Silva-ähnlichen Außenspieler im Seniorenbereich sehe,also beinahe permanent nach innen ziehend. Für alles andere auf außen fehlt ihm die Geschwindigkeit.
Für mich ist er ein 10er/8er und wird auf außen zu 95 Prozent keine karriere machen.


also ich hab die meisten Spiele der UYL gesehen und einige U-Spiele der Spanier, dort spielte er meist LA, beim BVB ist das gemischt, mal eher offensiv ausgelegter linker ZMF Spieler (im 433) oder eben als LA, laut den Spielberichten der Vereinsseite (nicht nur die Aufstellung aus Kicker) spielt er auch zumeist eher LA, klar mit Rotation mit dem RA (da aber die 2. viel mehr LA hat als RA, die zudem vor allem noch RV spielen müssen, geht meist ein linker auf RA und Gomez spielt tatsächlich eher LA), dementsprichend rotiert das ganze Gebilde auch. Gomez zieht es oftmals mehr in die Mitte, da das ja seine angestammte Wunschposition ist.

Natürlich ist Gomez nicht der allerschnellste, mit Übersicht und punktgenauen kreativen Pässen in den Raum kann er das allerdings im Konter super "ausgleichen". Er wird sicher kein Dembele, der den Konter auf seiner Seite anzieht und auf der Seite durchläuft, aber im Spielgeschehen gegen tiefstehende Mannschaften wird er im 1gg1 auf Aßen sicher ein starker Vorlagengeber sein.
Fürs ZM im Profibereich halte ich ihn zu schmächtig und zu klein, zu wenig Zweikampfhärte und Robustheit.

Der aktuelle Weltfussballer ist einen Zentimeter größer und spielt ebenfalls im zentralen Mittelfeld. Seine Körpergröße ist nun wirklich kein Indikator dafür, dass es auf dieser Position nicht funktionieren kann.


Wie man von seiner körperlichen Konstitution darauf kommt,dass er kein 8er/10er sein kann,erschließt sich mir auch gar nicht.
Dass er damit wohl kein alleiniger 6er wird,ok.


Robustheit, Zweikampfhärte darauf kams mir an! und das sind wichtige Skills im MF!
Sergio Gómez [-] |#379
06.11.2018 - 13:57 Uhr
Zitat von van_de_Witte
Zitat von Coq-au-vin

Zitat von van_de_Witte

Zitat von Cosmo112

Zitat von van_de_Witte

Zitat von LuciferIX

Man darf nicht vergessen, dass Sergio eine enorme Konkurrenz auf seinen Positionen hier hat. Gomez ist meiner Meinung nach auch ein außergewöhnliches Talent, aber eben auch gerade erst seit kurzem 18 Jahre alt. Im Sommer werden Rode, Kagawa und vielleicht auch Götze den BVB verlassen und Gomez kann den Platz im Kader erobern. cool



im OM sehe ich ehrlich gesagt kaum Chancen für Sergio Gomez wirklich eine tragende Rolle zu spielen.
Die Gründe dafür liegen in Reus und seiner Rolle begraben, sowie dem System bzw die FavreIdee Fußball zu spielen.
Reus ist nunmal Kapitän, dh er sollte womöglich auch auf dem Platz bei seiner Mannschaft sein und nicht den Großteil der Spiele zuschauen. Klar, es gibt den Vize und den Vizevize wenn man es so will... Den Kapitän auf dem Platz in zentraler Position hat natürlich auch enorme Vorteile für die Kommunikation, er erreicht jeden Spieler ohne lange Wege. Er kann von dort aus am besten mitreißen und vorangehen. Es ist nie verkehrt den zentralen Spieler (die Rolle innerhalb des Teams) auch in einer zentralen Position zu haben.
Zum anderen ist die Achse Bürki, Akanji, Delaney, Witsel und Reus das erfahrene Gerüst der Mannschaft, an dem sich das junge Volk um sie herum orientieren kann. Thema Balance: Balance von Offensive zu Defensive. Das fängt eben schon beim 10er an, und Reus ist in der Hinsicht fast unentbehrlich fürs Dortmunder Spiel bzw dessen Balance, weil er einfach überall zu finden ist, und eben einen Körper (Größe, Physis) mitbringt, mit der er eben auch mal einen Spieler mit Hilfe seines Körpers in den Griff bekommt. Das geht Gomez einfach noch ab. Er ist recht klein, schmal, zierlich.
Weiter in der Idee Favres: vor allem in Nizza konnte man gut erkennen, welche Vorstellung Favre von Angriffen (seien es Konter oder generelle Spielzüge) hat. Er spielt (möglichst) asymmetrisch.
als Beispiel Nizza: rechts ein technisch versierter Spieler, der gerne ins Dribbling geht und individuell im 1gg1 sehr stark ist (Saint Maximin). In der Mitte ein (möglichst) spielstarker MS, der selbst scoren kann, im besten Fall allerdings eben auch Vorlagen produziert (Balotelli) und dann auf Links eben einen Spieler, der auch mal in die Mitte ziehen kann und Abstauber annimmt bzw auf den zurückgelegt werden kann, de Torgefahr ausstrahlt (Plea).
das heist kurz: Abstauber, direktes Spiel, Torgefahr -- mitspielender MS -- Techniker, Dribbler, 1gg1

hier in Dortmund hat er dann dahinter noch einen Reus, der all das vereint und im Grunde jede dieser Positionen ausfüllen kann und damit als Bindeglied so extrem wichtig ist.

Nun zurück zu Gomez und warum ich das alles erkläre. Gomez spielt ja nicht nur im OM. Beim BVB wird er zumeinst sogar als LA eingesetzt, in Barca auch schon, in der Nationalmannschaft auch. Warum? er hat nen saustarken linken Fuß!
Daher kann ich mir gut vorstellen, dass Gomez eher als LA seinen Platz bekommen wird.
Momentan wird er systematisch rangeführt. Für solch einen jungen Spieler ist das tägliche Training schon immens (der Körper wächst noch etc), dazu sammelt er in der 2. auch einige Praxis (meist auch auf links).
Geht man davon aus, dass Pulisic im Sommer wechselt, haben wir eben jene Position vakant. Sancho wird der "Nachfolger" auf rechts, dazu zieht man Philipp wieder auf die Flügel, und hat noch JBL, aber einen Linksfuß hat man nicht in den Reihen. Nun hätte man den Luxus, dass man mit Mili einen Spieler hat, der beide Seiten spielen kann, der ein sehr direkter Spieler ist. Ebenso JBL, der zwar links stärker aufspielt, aber ähnlich wie Mili ein direkter Spieler ist. Sancho ist hingegen eher der Dribbler. Ebenso Gomez.
Könnte man also nun asymmetrisch ungleich aufteilen: JBL und Gomez links, Philipp und Sancho rechts. Wolf als BU, Reus als Notnagel.
Mit Rotation würden alle vier Spieler auf ihre Einsätze kommen, je nach Gegner kann man sicher auch mal JBL und Mili als auch Gomez und Sancho bringen... dh eigentlich ein System, das für den Gegner schwer ausrechenbar sein wird.

Und genau aus diesem Grund mache ich mir keinerlei Sorgen um Gomez. Er wird mit Sicherheit einen Platz finden. Eigentlich müsste man auch den Verein loben, dass er a) aus seinen Fehlern mit zu vielen Talenten auf einmal (vorletzte Saison: Passlack, Burnic, Merino, Mor, Dembele, Pulisic, JBL, Isak) gelernt hat und das besser dosiert und eben Spielern ermöglicht ihren Körper langsam an das Profigeschäft zu gewöhnen.


Siehst du zufällig seine Spiele in der 2.? Laut den Aufstellungen bei kicker und Co spielt er da nämlich meist auf RA,genau wie gegen Osnabrück.
Wäre für mich auch logisch,da ich in ihm wenn überhaupt einen Bernardo Silva-ähnlichen Außenspieler im Seniorenbereich sehe,also beinahe permanent nach innen ziehend. Für alles andere auf außen fehlt ihm die Geschwindigkeit.
Für mich ist er ein 10er/8er und wird auf außen zu 95 Prozent keine karriere machen.


also ich hab die meisten Spiele der UYL gesehen und einige U-Spiele der Spanier, dort spielte er meist LA, beim BVB ist das gemischt, mal eher offensiv ausgelegter linker ZMF Spieler (im 433) oder eben als LA, laut den Spielberichten der Vereinsseite (nicht nur die Aufstellung aus Kicker) spielt er auch zumeist eher LA, klar mit Rotation mit dem RA (da aber die 2. viel mehr LA hat als RA, die zudem vor allem noch RV spielen müssen, geht meist ein linker auf RA und Gomez spielt tatsächlich eher LA), dementsprichend rotiert das ganze Gebilde auch. Gomez zieht es oftmals mehr in die Mitte, da das ja seine angestammte Wunschposition ist.

Natürlich ist Gomez nicht der allerschnellste, mit Übersicht und punktgenauen kreativen Pässen in den Raum kann er das allerdings im Konter super "ausgleichen". Er wird sicher kein Dembele, der den Konter auf seiner Seite anzieht und auf der Seite durchläuft, aber im Spielgeschehen gegen tiefstehende Mannschaften wird er im 1gg1 auf Aßen sicher ein starker Vorlagengeber sein.
Fürs ZM im Profibereich halte ich ihn zu schmächtig und zu klein, zu wenig Zweikampfhärte und Robustheit.

Der aktuelle Weltfussballer ist einen Zentimeter größer und spielt ebenfalls im zentralen Mittelfeld. Seine Körpergröße ist nun wirklich kein Indikator dafür, dass es auf dieser Position nicht funktionieren kann.

Der aktuelle Weltfußballer ist wesentlich erfahrener, älter, abgeklärter, spielt in einer vollkommen anderen Mannschaft mit anderen Vorgaben und anderen Systemen, vor allem mit einem Abräumer hinter ihm, der eben diese fehlende Zweikampfhärte ausgleichen kann!!!

Ich sage nicht, dass Gomez das nicht alles noch lernen kann (wird), aber aktuell hat er diese Attribute eben nicht besonders ausgeprägt. In der Profimannschaft beginnt aber diese Aufgabe schon mit dem Stürmer... und wer im Verein nicht spielt, wird dann auch nicht bei der WM Weltfußballer... so einfach ist es.
Daher hinkt der Vergleich alleine deswegen schon!


Was interpretierst du denn bitte alles in meine Aussage? Du hast mit der Körpergröße argumentiert und ich habe auf Modric verwiesen. Und da ich auch wirklich nur das angesprochen habe, brauchst du doch jetzt nicht damit anfangen die beiden Spieler zu vergleichen. Da kommt Gomez natürlich schlechter bei weg.
Sergio Gómez [-] |#380
06.11.2018 - 13:59 Uhr
Zitat von Viererkette
Zitat von Amalthus

Zitat von GonzoFronzo

Zitat von Cake4Free

Ich denke man wird Kagawa und Götze spätestens Ende dieser Saison verkaufen um Platz für Gomez und einen anderes Talent zu machen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man so ein Talent noch länger den Weg verbaut.

Häh? So groß scheint das Talent von Gomez einfach nicht zu sein.


Mit solchen Aussagen wäre ich vorsichtig. Gomez kommt nicht umsonst aus der Jugend von Barcelona und zählte dort als vielversprechendstes Talent. Er wird einfach noch etwas Zeit brauchen, aber man hat ja gesehen, wie schnell sowas gehen kann, denn das jüngste Beispiel haben wir momentan in Zagadou. Würde Gomez vom Talentstatus ungefähr auf einem Level mit Sancho sehen, auch wenn dieser zum jetzigen Zeitpunkt natürlich um einiges weiter ist.


Der Talentstatus hat dennoch nicht die größte Aussagekraft. Auch Mikel Merino war vom Talentstatus her über einem Bruun Larsen, ein Emre Mor war ein europaweit gejagtes Talent, genauso wie Alex Isak.

Letztlich muss die Konstellation für das jeweilige Talent einfach passen - von der Spielweise her, von der aktuellen Kadersituation und vor allem für den jeweiligen Trainer.

Jacob Bruun Larsen hätte unter den wenigsten Trainern derart viel Spielzeit erhalten (sah man auch gut in Stuttgart...dort war schlicht die Situation ausschlaggebend). Aber für Favre passt er im Moment sehr gut - er bringt relativ zufällig genau die richtigen Fähigkeiten mit, bei gleichem Ausbleiben dieser bei den anderen Spielern. Er ergänzt das vorhandene Personal einfach ganz gut.

Isak zb kommt trotz günstiger Personalkonstellation kaum zum Zug, während Merino wohl diese Saison womöglich bessere Chancen gehabt hätte (mehr Spanier im Kader, höherer Körperlichkeit als Weigl, bessere Technik und Präsenz).

Bei Gomez lässt sich das schwer abschätzen. Favre hat kaum erkennen lassen wie er die 10 bzw das OM am besten besetzt sieht. Aktuell richtet es Reus - der tut dies aber überall. Er hat auf der Position schon den dynamischen Dahoud, den etwas langsameren aber spielintelligenteren Götze als auch Kagawa auflaufen lassen. Da ist für mich keine Präferenz erkennbar.

Was aber erkennbar ist, dass es Gomez womöglich nicht zu 100% ist. Denn Favre hatte keine Bedenken Zagadou, Hakimi, Larsen ohne große Erfahrung rein zu schmeissen. Bei Gomez oder Isak hat er dies anscheinend schon - zumindest in größerer Form. Oder aber sie sind nicht die 100% passenden Spielertypen für ihn und müssen sich entsprechend in die Richtung entwickeln.


Isak war der nächste Ibrahimovic und wurde der nächste Ibrahim Tanko.
Ödegaard war der jüngste Real-Spieler aller Zeiten und galt als das Jahrhundert-Talent.
Ducksch war doch auch unser nächster Superstürmer: 47 Tore in 40 Spielen in der B-Jugend, was konnte schief gehen?

Talent übersetzt sich oft schlecht auf den Profi-Bereich. Der Sprung ist so groß, v.a. körperlich. Da können die Supertalente oft plötzlich nicht mehr mithalten.
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