| Geburtsdatum | 17.10.1978 |
|---|---|
| Alter | 47 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Dinamo Moskau |
Sandro Schwarz [Ex-Trainer]
31.05.2017 - 13:32 Uhr
08.01.2021 - 13:55 Uhr
Zitat von speakerattack
Kleine Breitseite gegen Höhne und Hofmann
"Der gerade zurückgetretene Sportvorstand Rouven Schröder hatte sich nach einer Heimniederlage gegen Union Berlin im November 2019 mit Ihrer Beurlaubung auch dem Druck aus Aufsichtsrat und Vorstand gebeugt.
Wenn die handelnden Personen, die seinerzeit schon da waren und jetzt noch da sind, …
… Aufsichtsratsboss Detlev Höhne, Vorstand Stefan Hofmann…
… vom Mainzer Weg sprechen, dann sollten sie sich erinnern, was Mainzer Weg bedeutet: schwierige Situationen gemeinsam zu meistern."
Zitat von Alsodoch
Quelle: www.fr.de
„Der Rauswurf war überflüssig“
Sandro Schwarz über fehlendes Vertrauen beim FSV Mainz 05, seine Liebe zu Frankfurt, sein Aha-Erlebnis auf dem Roten Platz in Moskau und die Abende im Dynamo-Trainingszentrum.
Sandro Schwarz über fehlendes Vertrauen beim FSV Mainz 05, seine Liebe zu Frankfurt, sein Aha-Erlebnis auf dem Roten Platz in Moskau und die Abende im Dynamo-Trainingszentrum.
Kleine Breitseite gegen Höhne und Hofmann
"Der gerade zurückgetretene Sportvorstand Rouven Schröder hatte sich nach einer Heimniederlage gegen Union Berlin im November 2019 mit Ihrer Beurlaubung auch dem Druck aus Aufsichtsrat und Vorstand gebeugt.
Wenn die handelnden Personen, die seinerzeit schon da waren und jetzt noch da sind, …
… Aufsichtsratsboss Detlev Höhne, Vorstand Stefan Hofmann…
… vom Mainzer Weg sprechen, dann sollten sie sich erinnern, was Mainzer Weg bedeutet: schwierige Situationen gemeinsam zu meistern."
Das sagt schon echt viel aus. Ich trauere Sandro immer noch nach, ich glaube das hätte richtig gut werden können wenn da ein Heidel sitzt der einfach mal so nem Höhne die Meinung sagen kann und die Autorität dafür hat. Rouven hatte dieses Standing nie und hat dann klein beigegeben... Und so sehr hier Leute auch Sandro nicht möchten, dass es unter Achim und JML schlechter war kann wohl jeder sehen.
Ich hoffe, dass die jetzigen Personen sich so sicher sein können auch mal unpopuläre Entscheidungen treffen zu können. Im Endeffekt haben nämlich die viel mehr Ahnung als irgendwer hier im Forum und sonstwo.
08.01.2021 - 14:14 Uhr
Zitat von Crousher
Das sagt schon echt viel aus. Ich trauere Sandro immer noch nach, ich glaube das hätte richtig gut werden können wenn da ein Heidel sitzt der einfach mal so nem Höhne die Meinung sagen kann und die Autorität dafür hat. Rouven hatte dieses Standing nie und hat dann klein beigegeben... Und so sehr hier Leute auch Sandro nicht möchten, dass es unter Achim und JML schlechter war kann wohl jeder sehen.
Ich hoffe, dass die jetzigen Personen sich so sicher sein können auch mal unpopuläre Entscheidungen treffen zu können. Im Endeffekt haben nämlich die viel mehr Ahnung als irgendwer hier im Forum und sonstwo.
Zitat von speakerattack
Kleine Breitseite gegen Höhne und Hofmann
"Der gerade zurückgetretene Sportvorstand Rouven Schröder hatte sich nach einer Heimniederlage gegen Union Berlin im November 2019 mit Ihrer Beurlaubung auch dem Druck aus Aufsichtsrat und Vorstand gebeugt.
Wenn die handelnden Personen, die seinerzeit schon da waren und jetzt noch da sind, …
… Aufsichtsratsboss Detlev Höhne, Vorstand Stefan Hofmann…
… vom Mainzer Weg sprechen, dann sollten sie sich erinnern, was Mainzer Weg bedeutet: schwierige Situationen gemeinsam zu meistern."
Zitat von Alsodoch
Quelle: www.fr.de
„Der Rauswurf war überflüssig“
Sandro Schwarz über fehlendes Vertrauen beim FSV Mainz 05, seine Liebe zu Frankfurt, sein Aha-Erlebnis auf dem Roten Platz in Moskau und die Abende im Dynamo-Trainingszentrum.
Sandro Schwarz über fehlendes Vertrauen beim FSV Mainz 05, seine Liebe zu Frankfurt, sein Aha-Erlebnis auf dem Roten Platz in Moskau und die Abende im Dynamo-Trainingszentrum.
Kleine Breitseite gegen Höhne und Hofmann
"Der gerade zurückgetretene Sportvorstand Rouven Schröder hatte sich nach einer Heimniederlage gegen Union Berlin im November 2019 mit Ihrer Beurlaubung auch dem Druck aus Aufsichtsrat und Vorstand gebeugt.
Wenn die handelnden Personen, die seinerzeit schon da waren und jetzt noch da sind, …
… Aufsichtsratsboss Detlev Höhne, Vorstand Stefan Hofmann…
… vom Mainzer Weg sprechen, dann sollten sie sich erinnern, was Mainzer Weg bedeutet: schwierige Situationen gemeinsam zu meistern."
Das sagt schon echt viel aus. Ich trauere Sandro immer noch nach, ich glaube das hätte richtig gut werden können wenn da ein Heidel sitzt der einfach mal so nem Höhne die Meinung sagen kann und die Autorität dafür hat. Rouven hatte dieses Standing nie und hat dann klein beigegeben... Und so sehr hier Leute auch Sandro nicht möchten, dass es unter Achim und JML schlechter war kann wohl jeder sehen.
Ich hoffe, dass die jetzigen Personen sich so sicher sein können auch mal unpopuläre Entscheidungen treffen zu können. Im Endeffekt haben nämlich die viel mehr Ahnung als irgendwer hier im Forum und sonstwo.
Naja... die Ergebnisse waren halt wirklich nicht gut und letztendlich war es auch nicht so das wir dafür spielerisch überzeugen konnten. Hier führt ja Schwarz selber an das er zu sehr an spielerischen Lösungen festhielt anstatt mehr auf Aggressivität gegen den Ball zu setzen... und wenn Du 0:8 gegen RB untergehst und selbst von einem Aufsteiger vorgeführt wirst, kann man das auch nicht nur auf den Ausfall des besten Stürmers schieben. Leider waren diese spielerischen Lösungen nach über 2Jahren noch immer nur schemenhaft zu erkennen.
Die Trennung von Sandro Schwarz war meiner Meinung nach daher mehr oder weniger unausweichlich.
Problematisch wirds halt wenn sich Leute aus dem Aufsichtsrat in den operativen Bereich einmischen.
Schröder hätte wohl noch weiter an Schwarz festgehalten. Müssig zu diskutieren ob dieser dann irgendwann die Wende geschafft hätte, aber dieser Vorgang war so ein bisschen der Anfang von dem was dann kurz vor Weihnachten mit dem Rücktritt von Schröder gipfelte.
Mit der Neu-Besetzung ist da glaube schon viel mehr möglich weil jetzt wieder an einem Strang gezogen wird und Heidel starke Männer um sich eingesetzt hat. Da wird der restliche Aufsichtsrat sich nicht nochmal trauen in den Kompetenzbereich der sportlichen Führung reinzuquatschen oder Alleingänge zu provozieren.
Alles in allem hat der Verein als ganzes die letzten Jahre kein gutes Bild abgegeben. Weder sportlich, noch in Vorstandsangelegenheiten. Ich glaube man kann mittlerweile eigentlich froh sein das er dermaßen geknallt hat und man an einen Punkt des "no Return" gekommen ist. Bin mal auf die Mitgliederversammlung gespannt. Da dürften noch einige unangenehme Fragen aufploppen!
PS: ... um wieder die Kurve zu Sandro zu bekommen.
Der hat wie Kopp auf Ar*** zu Mainz 05 gepasst, konnte sich sportlich aber leider nicht durchsetzen. Das er in Russland nun erfolgreich ist, freut mich für ihn, ohne die russische Liga oder Dynamo an sich einschätzen zu können. Ist ja jetzt auch kein kleiner, unbekannter Club und da sollte EL schon Ziel sein. Dementsprechend wird da auch der Kader sein.
Als Typ fand ich Sandro klasse und authentisch!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von speakerattack am 08.01.2021 um 14:16 Uhr bearbeitet
08.01.2021 - 14:30 Uhr
Zitat von speakerattack
Naja... die Ergebnisse waren halt wirklich nicht gut und letztendlich war es auch nicht so das wir dafür spielerisch überzeugen konnten. Hier führt ja Schwarz selber an das er zu sehr an spielerischen Lösungen festhielt anstatt mehr auf Aggressivität gegen den Ball zu setzen... und wenn Du 0:8 gegen RB untergehst und selbst von einem Aufsteiger vorgeführt wirst, kann man das auch nicht nur auf den Ausfall des besten Stürmers schieben. Leider waren diese spielerischen Lösungen nach über 2Jahren noch immer nur schemenhaft zu erkennen.
Die Trennung von Sandro Schwarz war meiner Meinung nach daher mehr oder weniger unausweichlich.
Problematisch wirds halt wenn sich Leute aus dem Aufsichtsrat in den operativen Bereich einmischen.
Schröder hätte wohl noch weiter an Schwarz festgehalten. Müssig zu diskutieren ob dieser dann irgendwann die Wende geschafft hätte, aber dieser Vorgang war so ein bisschen der Anfang von dem was dann kurz vor Weihnachten mit dem Rücktritt von Schröder gipfelte.
Mit der Neu-Besetzung ist da glaube schon viel mehr möglich weil jetzt wieder an einem Strang gezogen wird und Heidel starke Männer um sich eingesetzt hat. Da wird der restliche Aufsichtsrat sich nicht nochmal trauen in den Kompetenzbereich der sportlichen Führung reinzuquatschen oder Alleingänge zu provozieren.
Alles in allem hat der Verein als ganzes die letzten Jahre kein gutes Bild abgegeben. Weder sportlich, noch in Vorstandsangelegenheiten. Ich glaube man kann mittlerweile eigentlich froh sein das er dermaßen geknallt hat und man an einen Punkt des "no Return" gekommen ist. Bin mal auf die Mitgliederversammlung gespannt. Da dürften noch einige unangenehme Fragen aufploppen!
PS: ... um wieder die Kurve zu Sandro zu bekommen.
Der hat wie Kopp auf Ar*** zu Mainz 05 gepasst, konnte sich sportlich aber leider nicht durchsetzen. Das er in Russland nun erfolgreich ist, freut mich für ihn, ohne die russische Liga oder Dynamo an sich einschätzen zu können. Ist ja jetzt auch kein kleiner, unbekannter Club und da sollte EL schon Ziel sein. Dementsprechend wird da auch der Kader sein.
Als Typ fand ich Sandro klasse und authentisch!
Naja... die Ergebnisse waren halt wirklich nicht gut und letztendlich war es auch nicht so das wir dafür spielerisch überzeugen konnten. Hier führt ja Schwarz selber an das er zu sehr an spielerischen Lösungen festhielt anstatt mehr auf Aggressivität gegen den Ball zu setzen... und wenn Du 0:8 gegen RB untergehst und selbst von einem Aufsteiger vorgeführt wirst, kann man das auch nicht nur auf den Ausfall des besten Stürmers schieben. Leider waren diese spielerischen Lösungen nach über 2Jahren noch immer nur schemenhaft zu erkennen.
Die Trennung von Sandro Schwarz war meiner Meinung nach daher mehr oder weniger unausweichlich.
Problematisch wirds halt wenn sich Leute aus dem Aufsichtsrat in den operativen Bereich einmischen.
Schröder hätte wohl noch weiter an Schwarz festgehalten. Müssig zu diskutieren ob dieser dann irgendwann die Wende geschafft hätte, aber dieser Vorgang war so ein bisschen der Anfang von dem was dann kurz vor Weihnachten mit dem Rücktritt von Schröder gipfelte.
Mit der Neu-Besetzung ist da glaube schon viel mehr möglich weil jetzt wieder an einem Strang gezogen wird und Heidel starke Männer um sich eingesetzt hat. Da wird der restliche Aufsichtsrat sich nicht nochmal trauen in den Kompetenzbereich der sportlichen Führung reinzuquatschen oder Alleingänge zu provozieren.
Alles in allem hat der Verein als ganzes die letzten Jahre kein gutes Bild abgegeben. Weder sportlich, noch in Vorstandsangelegenheiten. Ich glaube man kann mittlerweile eigentlich froh sein das er dermaßen geknallt hat und man an einen Punkt des "no Return" gekommen ist. Bin mal auf die Mitgliederversammlung gespannt. Da dürften noch einige unangenehme Fragen aufploppen!
PS: ... um wieder die Kurve zu Sandro zu bekommen.
Der hat wie Kopp auf Ar*** zu Mainz 05 gepasst, konnte sich sportlich aber leider nicht durchsetzen. Das er in Russland nun erfolgreich ist, freut mich für ihn, ohne die russische Liga oder Dynamo an sich einschätzen zu können. Ist ja jetzt auch kein kleiner, unbekannter Club und da sollte EL schon Ziel sein. Dementsprechend wird da auch der Kader sein.
Als Typ fand ich Sandro klasse und authentisch!
Das stimmt schon, dass die Leistungen zu dem Zeitpunkt nicht mehr gepasst haben, ich selber war eigentlich einer der stärksten/längsten Supporter von Sandro und habe nach dem Union selber gesagt, dass er wohl gehen muss weil es nicht passt. Allerdings sollten da Verantwortliche eine..... verantwortungsvollere Umgehensweise mit haben. Denn das Team, der Sportdirektor und alle im direkten Umkreis haben ihn ja anscheinend sehr gemocht und für kompetent gehalten. Aber das war ja von vorneherein irgendwie nicht so.
Ich finde außerdem, dass es jetzt im Nachhinein sehr klar wurde, dass es wohl weniger ein Problem von Sandro war als viel mehr ein Problem in der Teamzusammensetzung und von den Spielern. Das geht natürlich auch zu teilen auf seine Kappe, aber es ist ja nicht so als ob Beierlorzer oder Lichte es hinbekommen hätten da ein Team zu formen was jedes Wochenende kämpft.
Zu den spielerischen Lösungen habe ich aber eine ziemlich klare Meinung. Jeder, der sagt, dass wir spielerisch in der Offensive schlecht waren hat sich noch nie ein 90 Minuten Einzelspiel von Freiburg oder Augsburg angeschaut. Das ist bei allen Teams, die nicht Bayern, Dortmund, Dosen oder Pharma heißen zäh wie sonstwas. Das sah bei uns nach vorne im Vergleich gut aus. Nur haben wir die Defensive Aggresivität halt nicht hinbekommen, und das kreidet sich Sandro ja zurecht an. Aber wir haben unter Sandro den besten Fußball der letzten 5 Jahre gespielt. Das heißt nicht viel, ich weiß, aber das es deutlich schlechter geht sehen wir ja in den letzten Wochen.
Auch nervt mich total, dass Sandro immer nachgesagt wurde, dass er auf den PKs lügt, schönredet und sonstwas. Finde ich eigentlich eine bodenlose Frechheit, vor allem jetzt mit dem Hintergrund, dass es mehrere Coaches genauso nicht hinbekommen haben diesen Einsatz Konstant aus den Spielern herauszukitzeln.
Alles in allem glaube ich, dass Sandro eine viel bessere Chance bekommen hätte, wenn er jetzt statt Bo gekommen wäre. Und Bo wahrscheinlich genauso versauert wäre wenn er damals gekommen wäre. Und in dem Sinne hat Sandro dann schon sehr Recht, wenn er sagt der Aufsichtsrat soll sich mal anschauen was der Mainzer weg heißt. Die haben sich und uns echt im HSV Stil lächerlich gemacht in den letzten Monaten und Jahren.
Ich glaube aber, dass so eine Station weg von Deutschen Medien gut für Sandro ist, und dass es ihm auch generell gut tut außerhalb von Mainz mal zu trainieren und zu lernen. Außerdem kann ich mir total vorstellen, dass er es mit ein wenig mehr Erfahrung zu einem Top Trainer bringt, denn die Anlagen zur Spieltheorie hat er auf jeden Fall, und das menschliche eigentlich auch. Und für uns glaube ich fest dran, dass mit den handelnden Personen jetzt eine viel bessere Atmosphäre einkehrt, weil denen einfach geglaubt wird ohne jede Aktion zu hinterfragen und sich selber für besser zu halten.
08.01.2021 - 14:45 Uhr
Zitat von Crousher
Auch nervt mich total, dass Sandro immer nachgesagt wurde, dass er auf den PKs lügt, schönredet und sonstwas.
Auch nervt mich total, dass Sandro immer nachgesagt wurde, dass er auf den PKs lügt, schönredet und sonstwas.
Mir ist es sowieso ein Rätsel, was manche sich von den PKs erwarten. Da stellen die immer gleichen Reporter die immer gleichen Fragen. Da gehts dann um Verletzungen, Form der Mannschaft, Transfers, etc. Klar, dass sich bei diesen Wiederholungen ein Trainer entsprechender Phrasen bedient. Finde es hier auch auffällig, dass jeder neue Trainer, ob das jetzt Schlorzi, Lichte oder Bo war, nach den ersten PKs für die frische Ansprache gefeiert und gegen Ende für die Phrasendrescherei verteufelt wurde. Ist bei anderen Vereinen sicherlich genau so.
Mir erschließt sich der allgemeine Sinn der Spieltags-PKs auch nicht so wirklich. Abgesehen davon, dass bei den meisten Fans und Journalisten daran vermutlich überhaupt kein Interesse besteht, kann man vor dem Spiel ja keine tiefgehenden Einblicke in die taktische Vorbereitungen erwarten. Sowas ist sicher alle ein bis zwei Saisons im Rückblick interessant, aber für die Themen, die Woche für Woche anfallen würde im Grunde ja eine Pressemitteilung reichen. Aber gut, aus meiner Sicht könnte man die meisten Meetings auch in einer E-Mail abhandeln
Freut mich jedenfalls, dass es für Sandro gut zu laufen scheint. Wobei es mit seinen regelmäßigen Interviews schon so wirkt, als versuche er sich für einen erneuten Bundesliga Job zu platzieren. Es sei ihm in jedem Fall gegönnt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Aussie_Toffee am 08.01.2021 um 14:45 Uhr bearbeitet
08.01.2021 - 15:00 Uhr
Zitat von Crousher
Alles in allem glaube ich, dass Sandro eine viel bessere Chance bekommen hätte, wenn er jetzt statt Bo gekommen wäre. Und Bo wahrscheinlich genauso versauert wäre wenn er damals gekommen wäre. Und in dem Sinne hat Sandro dann schon sehr Recht, wenn er sagt der Aufsichtsrat soll sich mal anschauen was der Mainzer weg heißt. Die haben sich und uns echt im HSV Stil lächerlich gemacht in den letzten Monaten und Jahren.
Alles in allem glaube ich, dass Sandro eine viel bessere Chance bekommen hätte, wenn er jetzt statt Bo gekommen wäre. Und Bo wahrscheinlich genauso versauert wäre wenn er damals gekommen wäre. Und in dem Sinne hat Sandro dann schon sehr Recht, wenn er sagt der Aufsichtsrat soll sich mal anschauen was der Mainzer weg heißt. Die haben sich und uns echt im HSV Stil lächerlich gemacht in den letzten Monaten und Jahren.
Da ist aber jetzt viel hätte wenn und aber. Man kann die damalige Situation mit der heutigen nicht mehr vergleichen. Ich für mein Teil war nie begistert von Sandro. Auch die Lobeshymnen auf ihn habe ich nicht bzw. nie geteilt, da ich mir immer den eigenen Eindruck verschafft habe und dann auch erst geurteilt habe. Für meinen Teil war da oft nur murks dabei.
Aber egal, die heutige Situation ist ganz klar eine andere. Männer die Macht ausstrahlen und Worte denen man glauben schenkt. Sandro konnte reden und machen was er wollte, er kam nie zu 100% glaubwürdig rüber. Auch die Art und Weise seiner Konversation, das war wirklich nicht so der Stil, den die anderen Trainer über Jahre geprägt haben. Das war eher ein Schritt zurück auf die Gass. Und Rouven hat das ganze ja immer befeuert und in seiner eigenen Blase gelebt.
Und mal ganz ehrlich, wenn der AR damals nicht eingegriffen hätte und einen Rat bzw Vorschlag abgeben hätte, wäre Sandro und Rouven noch in Mainz und wir würden irgendwo am Rande der 2. Liga rumdümpeln und es würde sich nach wie vor keine S** mehr für Mainz 05 interessieren.
Nun hat man aber die Wende vielleicht hinbekommen, indem man einen Starken Mann (Heidel) und einen Sportdirektor (Schmidt) geholt hat. Dazu das Trainer-Team ausgetauscht mit einem Trainer, der wirklich weiß, woher Mainz 05 kommt und was es bedeudeutet für die Fans, die Stadt etc auf dem Rasen zu stehen.
Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich tendiere dazu, das dieser Umschwung und diese Aufbruchsstimmung mit Sandro nicht geklappt hätte. Dafür ist Sandro einfach nur der Kumpel Typ. Rouven auch. Daher musste jetzt ein Cut kommen um wieder etwas Zucht und Ordnung in den Laden zu bekommen.
Jetzt sitzen da wieder Menschen, denen ich auf jeden Fall abkaufe, was Sie mir sagen in der PK oder sonstwo. Heidel als Alphatier der vorran geht und das aber auch von Bo, Schmidt und auch der Mannschaft einfordert. Und ich denke mit Bo hat man da einen Dänischen Eisklotz der wirklich seinen Kopf durchsetzt und eine klare Linie und Strategie verfolgt. Die klare Linie konnte ich bei Sandro nie erkennen. Das war vermutlich bei einigen so das Problem, weshalb man sich auch von 05 abgewendet hat.
08.01.2021 - 16:54 Uhr
Zitat von Crousher
Das sagt schon echt viel aus. Ich trauere Sandro immer noch nach, ich glaube das hätte richtig gut werden können wenn da ein Heidel sitzt der einfach mal so nem Höhne die Meinung sagen kann und die Autorität dafür hat. Rouven hatte dieses Standing nie und hat dann klein beigegeben... Und so sehr hier Leute auch Sandro nicht möchten, dass es unter Achim und JML schlechter war kann wohl jeder sehen.
Ich hoffe, dass die jetzigen Personen sich so sicher sein können auch mal unpopuläre Entscheidungen treffen zu können. Im Endeffekt haben nämlich die viel mehr Ahnung als irgendwer hier im Forum und sonstwo.
Zitat von speakerattack
Kleine Breitseite gegen Höhne und Hofmann
"Der gerade zurückgetretene Sportvorstand Rouven Schröder hatte sich nach einer Heimniederlage gegen Union Berlin im November 2019 mit Ihrer Beurlaubung auch dem Druck aus Aufsichtsrat und Vorstand gebeugt.
Wenn die handelnden Personen, die seinerzeit schon da waren und jetzt noch da sind, …
… Aufsichtsratsboss Detlev Höhne, Vorstand Stefan Hofmann…
… vom Mainzer Weg sprechen, dann sollten sie sich erinnern, was Mainzer Weg bedeutet: schwierige Situationen gemeinsam zu meistern."
Zitat von Alsodoch
Quelle: www.fr.de
„Der Rauswurf war überflüssig“
Sandro Schwarz über fehlendes Vertrauen beim FSV Mainz 05, seine Liebe zu Frankfurt, sein Aha-Erlebnis auf dem Roten Platz in Moskau und die Abende im Dynamo-Trainingszentrum.
Sandro Schwarz über fehlendes Vertrauen beim FSV Mainz 05, seine Liebe zu Frankfurt, sein Aha-Erlebnis auf dem Roten Platz in Moskau und die Abende im Dynamo-Trainingszentrum.
Kleine Breitseite gegen Höhne und Hofmann
"Der gerade zurückgetretene Sportvorstand Rouven Schröder hatte sich nach einer Heimniederlage gegen Union Berlin im November 2019 mit Ihrer Beurlaubung auch dem Druck aus Aufsichtsrat und Vorstand gebeugt.
Wenn die handelnden Personen, die seinerzeit schon da waren und jetzt noch da sind, …
… Aufsichtsratsboss Detlev Höhne, Vorstand Stefan Hofmann…
… vom Mainzer Weg sprechen, dann sollten sie sich erinnern, was Mainzer Weg bedeutet: schwierige Situationen gemeinsam zu meistern."
Das sagt schon echt viel aus. Ich trauere Sandro immer noch nach, ich glaube das hätte richtig gut werden können wenn da ein Heidel sitzt der einfach mal so nem Höhne die Meinung sagen kann und die Autorität dafür hat. Rouven hatte dieses Standing nie und hat dann klein beigegeben... Und so sehr hier Leute auch Sandro nicht möchten, dass es unter Achim und JML schlechter war kann wohl jeder sehen.
Ich hoffe, dass die jetzigen Personen sich so sicher sein können auch mal unpopuläre Entscheidungen treffen zu können. Im Endeffekt haben nämlich die viel mehr Ahnung als irgendwer hier im Forum und sonstwo.
Ist meiner Meinung nach nicht so simpel, auch der Anfang von Beierlorzer war alles andere als verkehrt. Die Spiele gegen Hoffenheim und Bremen, gegen Ende der letztjährigen Hinrunde, wären unter Schwarz wohl kaum so geendet. Rein statistisch gesehen ist die Aussage ja nicht falsch, aber man sollte es mehr von der faktischen Seite beleuchten. Da muss man leider sagen, dass wir fußballerisch zu schlecht waren und uns tendenziell von Woche zu Woche verschlechtert haben, wovon man Sandro nicht gänzlich freisprechen kann, das wäre nicht richtig, schließlich ist genau das sein Job und da gehört auch Kritik dazu, auch wenn diese im besten Fall sachlich bleiben sollte. Ich sehe es nämlich eher von der kritischen Seite, man hat die Leine zu locker gelassen, über Jahre hinweg, den Sandro mal machen lassen und sich so kontinuierlich verschlechtert. Jetzt kann man ihm natürlich nicht alles ankreiden, für die Unruhen im Verein war er nie verantwortlich, aber das sportliche Geschäft fällt völlig in seinen Bereich, weshalb man hier nicht von einer ungerechtfertigten Entlassung sprechen kann. Ein großer Minuspunkt war auch die Kaderplanung, dieses Bier muss Sandro sich mit Rouven teilen, er wickelt zwar keine Transfers ab, hat bei deren Zusammenarbeit aber Mitspracherecht gehabt. Genau dieses lockere Verhältnis wurde ihm und dem gesamten Kader zum Verhängnis. Er hat genauso seinen Teil zu der Misere beigetragen, seine Nachfolger AB und JML waren für mich eine schlechte Wahl vom Sportvorstand, das sagt für mich wenig über die beendete Zusammenarbeit mit Sandro aus. Da gab es meiner Meinung nach schon vor der Einstellung von AB und JML mehr Contras als Pros.
Achim Beierlorzer:
Pro:
- Das geliebte Argument RB Schule
- Relativ erfolgreich bei Regensburg
(- Befreundet mit Rouven Schröder, was die Zusammenarbeit sicher erleichtert hat)
Contra:
- Erst wenige Tage zuvor vom abstiegsbedrohten FC Köln entlassen
- Die Spielweise beim 1. FC Köln war unter Beierlorzer alles andere als überzeugend, für das Pro-Argument RB Fußball eher kontraporduktiv
- Er hatte keine Verbundenheit zu Mainz 05, im Gegenteil wir waren ihm zum Zeitpunkt der Einstellung völlig fremd, nur als Gegner bekannt, gegen welchen er auch noch 1:3 verloren hat. In der Kürze der Zeit hat er sich niemals mit den Gegebenheiten und dem Umfeld, welcher den Verein ausmacht, auseinandersetzen können
- Charakterlich hat eher schwierig, was sich relativ schnell zeigte, ich erinnere da gerne an den verweigerten Handschlag von Kunde, da war Achim nur wenige Tage/Wochen da. Außerdem war er hauptverantwortlich für den Streik
Jan-Moritz Lichte:
Pro:
- Kennt die Mannschaft
- Finanziell eine kostengünstige Alternative
Contra:
- absolut introvertierter Charakter, der bei einer Mannschaft, deren Moral am Boden ist, nicht geholfen hat
- der so genannte "frische Wind" eines Trainerwechseln konnte zu keinem Zeitpunkt entfachen
- Taktisch mitverantwortlich für den stetigen Rückgang der letzten Jahre, sowohl mit Sandro. als auch im Achim gescheitert
- keinerlei Erfolge in der Vergangenheit
Was sagt das jetzt aus? Ja, unter Sandro lief es deutlich besser, aber auch nur weil seine Nachfolger von vorne bis hinten nicht gepasst haben. Das Ziel des Vereins sollte sein sich bei einem Trainerwechsel zu verbessern und nicht zu verschlechtern, dass haben wir unter Rouven leider verpasst. Ich glaube auch nicht, dass Schwarz unter Heidel besser funktioniert hätte, rational betrachtet hat er genauso wenig für unseren Fußball beigetragen, wie seine Nachfolger. Er hat nur charakterlich deutlich besser zum Verein gepasst, weshalb man ihm auch auf Seiten des Sportvorstands, viele Fehler hat durchgehen lassen. Er war meiner Meinung nach von Anfang an nicht dazu prädestiniert bei uns erfolgreich zu sein, schließlich hatte er vorher keinen einzigen sportlichen Erfolg vorzuweisen und ist mit unseren Zweiten sang- und klanglos abgestiegen. Daher verbiete ich mir auch einen Vergleich zu Bo, dieser hat seine Erfahrungen gesammelt und nachhaltigen bewiesen, dass er erfolgreich sein KANN, außerdem hat er viele Eindrücke sammeln können, sowohl bei Thomas Tuchel, als auch bei Klopp und natürlich auch bei Martin Schmidt, was ihn von seinen Vorgängern stark unterscheidet. Sein "Mainzer Weg" ist nicht der selbe "Mainzer Weg" wie von Sandro, denn Bo füllt dieses Mal nur die Schuhe des Trainers aus, während er mit Heidel und Schmidt zwei starke Mitstreiter hat, die ihm den Rücken stärken. Während Sandro von Anfang an eine Art Maskottchen für den "Mainzer Weg" verkörpert hat und so die Fangemeinde gespalten war. Für die einen ist er durch seine überspitzten Versprechungen und Vorstellungen in Ungnade gefallen, für die anderen war oder ist er der unantastbare Meenzer Bub.
Ja es lief nicht alles rund, für vieles musste Sandro auch den Kopf hinhalten, obwohl er nur wenig dafür konnte, aber im Gesamtkonstrukt war er nicht mehr tragbar, auf sportlicher Ebene war der Fortschritt stagnierend und die Resultate katastrophal. Sowas muss sich der Trainer eben ankreiden lassen. Ich kann mir vorstellen, dass er enttäuscht ist und es immer noch nicht ganz verdaut hat, aber solche Aussagen finde ich dem Verein gegenüber nicht fair, er sollte lieber mal selbst reflektieren warum es so weit gekommen ist. Ich war bei seinem letzten Spiel gegen Union Berlin selbst im Stadion, die Stimmung glich einem Weltuntergang. So habe ich Mainz 05 vorher noch nie erlebt gehabt, selbst bei Niederlagen, gerade gegen Aufsteiger sahen wir schon vor Sandro oft schlecht aus. Nur weil es später noch schlechter lief, darf man den Grund seiner Freistellung nicht vertuschen.
Persönlich hoffe ich für ihn, dass es für ihn in Russland jetzt besser läuft, er Erfahrungen sammelt und vor allem als Trainer reift, ich finde die Ergebnisse in Ordnung, aber - auch wenn ich den russischen Fußball nicht verfolge - für Dinamo Moskau noch nicht außergewöhnlich, diese habe ich als einer der größeren russischen Vereine in Erinnerung, hinter ZSKA Moskau und St. Petersburg.
08.01.2021 - 20:25 Uhr
Zitat von Europakreisel
Was sagt das jetzt aus? Ja, unter Sandro lief es deutlich besser, aber auch nur weil seine Nachfolger von vorne bis hinten nicht gepasst haben. Das Ziel des Vereins sollte sein sich bei einem Trainerwechsel zu verbessern und nicht zu verschlechtern, dass haben wir unter Rouven leider verpasst. Ich glaube auch nicht, dass Schwarz unter Heidel besser funktioniert hätte, rational betrachtet hat er genauso wenig für unseren Fußball beigetragen, wie seine Nachfolger. Er hat nur charakterlich deutlich besser zum Verein gepasst, weshalb man ihm auch auf Seiten des Sportvorstands, viele Fehler hat durchgehen lassen. Er war meiner Meinung nach von Anfang an nicht dazu prädestiniert bei uns erfolgreich zu sein, schließlich hatte er vorher keinen einzigen sportlichen Erfolg vorzuweisen und ist mit unseren Zweiten sang- und klanglos abgestiegen. Daher verbiete ich mir auch einen Vergleich zu Bo, dieser hat seine Erfahrungen gesammelt und nachhaltigen bewiesen, dass er erfolgreich sein KANN, außerdem hat er viele Eindrücke sammeln können, sowohl bei Thomas Tuchel, als auch bei Klopp und natürlich auch bei Martin Schmidt, was ihn von seinen Vorgängern stark unterscheidet. Sein "Mainzer Weg" ist nicht der selbe "Mainzer Weg" wie von Sandro, denn Bo füllt dieses Mal nur die Schuhe des Trainers aus, während er mit Heidel und Schmidt zwei starke Mitstreiter hat, die ihm den Rücken stärken. Während Sandro von Anfang an eine Art Maskottchen für den "Mainzer Weg" verkörpert hat und so die Fangemeinde gespalten war. Für die einen ist er durch seine überspitzten Versprechungen und Vorstellungen in Ungnade gefallen, für die anderen war oder ist er der unantastbare Meenzer Bub.
Ja es lief nicht alles rund, für vieles musste Sandro auch den Kopf hinhalten, obwohl er nur wenig dafür konnte, aber im Gesamtkonstrukt war er nicht mehr tragbar, auf sportlicher Ebene war der Fortschritt stagnierend und die Resultate katastrophal. Sowas muss sich der Trainer eben ankreiden lassen. Ich kann mir vorstellen, dass er enttäuscht ist und es immer noch nicht ganz verdaut hat, aber solche Aussagen finde ich dem Verein gegenüber nicht fair, er sollte lieber mal selbst reflektieren warum es so weit gekommen ist. Ich war bei seinem letzten Spiel gegen Union Berlin selbst im Stadion, die Stimmung glich einem Weltuntergang. So habe ich Mainz 05 vorher noch nie erlebt gehabt, selbst bei Niederlagen, gerade gegen Aufsteiger sahen wir schon vor Sandro oft schlecht aus. Nur weil es später noch schlechter lief, darf man den Grund seiner Freistellung nicht vertuschen.
Was sagt das jetzt aus? Ja, unter Sandro lief es deutlich besser, aber auch nur weil seine Nachfolger von vorne bis hinten nicht gepasst haben. Das Ziel des Vereins sollte sein sich bei einem Trainerwechsel zu verbessern und nicht zu verschlechtern, dass haben wir unter Rouven leider verpasst. Ich glaube auch nicht, dass Schwarz unter Heidel besser funktioniert hätte, rational betrachtet hat er genauso wenig für unseren Fußball beigetragen, wie seine Nachfolger. Er hat nur charakterlich deutlich besser zum Verein gepasst, weshalb man ihm auch auf Seiten des Sportvorstands, viele Fehler hat durchgehen lassen. Er war meiner Meinung nach von Anfang an nicht dazu prädestiniert bei uns erfolgreich zu sein, schließlich hatte er vorher keinen einzigen sportlichen Erfolg vorzuweisen und ist mit unseren Zweiten sang- und klanglos abgestiegen. Daher verbiete ich mir auch einen Vergleich zu Bo, dieser hat seine Erfahrungen gesammelt und nachhaltigen bewiesen, dass er erfolgreich sein KANN, außerdem hat er viele Eindrücke sammeln können, sowohl bei Thomas Tuchel, als auch bei Klopp und natürlich auch bei Martin Schmidt, was ihn von seinen Vorgängern stark unterscheidet. Sein "Mainzer Weg" ist nicht der selbe "Mainzer Weg" wie von Sandro, denn Bo füllt dieses Mal nur die Schuhe des Trainers aus, während er mit Heidel und Schmidt zwei starke Mitstreiter hat, die ihm den Rücken stärken. Während Sandro von Anfang an eine Art Maskottchen für den "Mainzer Weg" verkörpert hat und so die Fangemeinde gespalten war. Für die einen ist er durch seine überspitzten Versprechungen und Vorstellungen in Ungnade gefallen, für die anderen war oder ist er der unantastbare Meenzer Bub.
Ja es lief nicht alles rund, für vieles musste Sandro auch den Kopf hinhalten, obwohl er nur wenig dafür konnte, aber im Gesamtkonstrukt war er nicht mehr tragbar, auf sportlicher Ebene war der Fortschritt stagnierend und die Resultate katastrophal. Sowas muss sich der Trainer eben ankreiden lassen. Ich kann mir vorstellen, dass er enttäuscht ist und es immer noch nicht ganz verdaut hat, aber solche Aussagen finde ich dem Verein gegenüber nicht fair, er sollte lieber mal selbst reflektieren warum es so weit gekommen ist. Ich war bei seinem letzten Spiel gegen Union Berlin selbst im Stadion, die Stimmung glich einem Weltuntergang. So habe ich Mainz 05 vorher noch nie erlebt gehabt, selbst bei Niederlagen, gerade gegen Aufsteiger sahen wir schon vor Sandro oft schlecht aus. Nur weil es später noch schlechter lief, darf man den Grund seiner Freistellung nicht vertuschen.
Ja das hab ich schlecht ausgedrückt. Ich trauere Sandro nicht hinterher nicht weil ich glaube, dass er damals nicht hätte rausgeworfen werden sollen. Sondern eher weil ich glaube, dass ihm so eine scheiß Situation vorgesetzt wurde, dass es fast unmöglich war erfolgreich zu sein, wenn er nicht gerade ein Trainer vom Schlag Klopp oder Tuchel ist. Er kam in einen Verein rein, der schon damals komplett chaotisch war, mit einem Sportdirektor, der auch erst seit einem Jahr im Amt war und offensichtlich nicht allein in der Lage war ein Team zu bauen. Das als erste Station ist brutal. Er hat dann im ersten Jahr gekämpft, da war das Team von der Qualität nicht gut aber von dem Einsatz her da. Dann im nächsten Jahr war die Qualität da, und wir haben sicher den Klassenerhalt geholt in einer ansonsten definitiv nicht ruhigen Saison im Vorstand. Und dann fällt Mateta weg, und er kommt damit nicht zurecht. Das war einfach als erste Trainerstation so unheimlich schwierig, dass es mir echt Leid tut. Und natürlich wenn es mit dem "Meenzer Bub" hingehauen hätte, dann wär das natürlich geil gewesen. Hat es aber einfach in der Konstellation nicht, weil Sandro nicht die Erfahrung dafür hatte und auch nicht das Talent für die Medien um die zu kontrollieren. Und dazu eben ein nervöser Vorstand und ein unerfahrener Sportdirektor dahinter standen, die auch nicht richtig wussten was zu tun ist mit dem Chaos im Verein.
Ich wollte auch mit den Nachfolgern nur zum Ausdruck bringen, dass die Situation für Trainer bei uns in den letzten Jahren so unheimlich schwer war. Da muss man schon was goldenes finden, dass es überhaupt funktioniert. Sandro hat das noch halbwegs gut gemacht - Wir haben eine Saison mit einem echt nicht guten Kader nur knapp den Klassenerhalt geschafft, eine Saison sicher, und dann den Anfang einer Saison verhaun. So schlecht wie oft beschrieben war es echt nicht unter ihm, auch wenn natürlich die Klatschen gegen die Top Teams am meisten in den Gedanken bleiben. Es war einfach ein Fehler Schwarz zu dem Zeitpunkt zum Cheftrainer zu machen, das war einfach zu früh für ihn und den Verein. Aber natürlich gab es da auch schon viele Gerüchte, dass er uns ansonsten abgeworben wird. Wie gesagt, einfach doof gelaufen und daher meine Aussage, dass ich dem nachtrauere, dass man das nicht unter besseren Vorraussetzungen versuchen konnte.
Trotzdem war sein Rausschmiss ein nötiger Schritt im Endeffekt dahin wo wir jetzt sind. Zu einem richtigen Neustart, mit Verantwortlichen die an sich glauben, an die die Fans glauben, und die Bock haben da zu sein.
09.01.2021 - 00:36 Uhr
Zitat von pogi85
Und mal ganz ehrlich, wenn der AR damals nicht eingegriffen hätte und einen Rat bzw Vorschlag abgeben hätte, wäre Sandro und Rouven noch in Mainz und wir würden irgendwo am Rande der 2. Liga rumdümpeln und es würde sich nach wie vor keine S** mehr für Mainz 05 interessieren.
Und mal ganz ehrlich, wenn der AR damals nicht eingegriffen hätte und einen Rat bzw Vorschlag abgeben hätte, wäre Sandro und Rouven noch in Mainz und wir würden irgendwo am Rande der 2. Liga rumdümpeln und es würde sich nach wie vor keine S** mehr für Mainz 05 interessieren.
6 Wertungen für so einen unqualifizierten Beitrag
Zum Glück ist seit Sandros Abgang so viel Tolles in Mainz entstanden.
„Wenn der AR keinen Rat abgegeben hätte“ dir ist schon klar dass der Aufsichtsrat quasi gar keine Fussballkompetenz hat? Auf die Idee schwarz zu feuern wäre Schröder glaube ich von alleine gekommen, das traue ich ihm dann schon zu
09.01.2021 - 10:54 Uhr
Zitat von _M05er_
„Wenn der AR keinen Rat abgegeben hätte“ dir ist schon klar dass der Aufsichtsrat quasi gar keine Fussballkompetenz hat?
„Wenn der AR keinen Rat abgegeben hätte“ dir ist schon klar dass der Aufsichtsrat quasi gar keine Fussballkompetenz hat?
Bitte? Höhne als selbst erklärter Machtmensch hat Kompetenz für alles. Dessen Entscheidungen werden dadurch richtig, dass er sie trifft, der muss vorher gar nicht wissen warum. Fachliche Kompetenz wird sowieso überbewertet, die Menschen haben genug von Experten und ihrer Kompetenz
09.01.2021 - 12:03 Uhr
Zitat von speakerattack
Kleine Breitseite gegen Höhne und Hofmann
"Der gerade zurückgetretene Sportvorstand Rouven Schröder hatte sich nach einer Heimniederlage gegen Union Berlin im November 2019 mit Ihrer Beurlaubung auch dem Druck aus Aufsichtsrat und Vorstand gebeugt.
Wenn die handelnden Personen, die seinerzeit schon da waren und jetzt noch da sind, …
… Aufsichtsratsboss Detlev Höhne, Vorstand Stefan Hofmann…
… vom Mainzer Weg sprechen, dann sollten sie sich erinnern, was Mainzer Weg bedeutet: schwierige Situationen gemeinsam zu meistern."
Zitat von Alsodoch
Quelle: www.fr.de
„Der Rauswurf war überflüssig“
Sandro Schwarz über fehlendes Vertrauen beim FSV Mainz 05, seine Liebe zu Frankfurt, sein Aha-Erlebnis auf dem Roten Platz in Moskau und die Abende im Dynamo-Trainingszentrum.
Sandro Schwarz über fehlendes Vertrauen beim FSV Mainz 05, seine Liebe zu Frankfurt, sein Aha-Erlebnis auf dem Roten Platz in Moskau und die Abende im Dynamo-Trainingszentrum.
Kleine Breitseite gegen Höhne und Hofmann
"Der gerade zurückgetretene Sportvorstand Rouven Schröder hatte sich nach einer Heimniederlage gegen Union Berlin im November 2019 mit Ihrer Beurlaubung auch dem Druck aus Aufsichtsrat und Vorstand gebeugt.
Wenn die handelnden Personen, die seinerzeit schon da waren und jetzt noch da sind, …
… Aufsichtsratsboss Detlev Höhne, Vorstand Stefan Hofmann…
… vom Mainzer Weg sprechen, dann sollten sie sich erinnern, was Mainzer Weg bedeutet: schwierige Situationen gemeinsam zu meistern."
Weiß nicht, warum man es über ein Jahr später noch für nötig hält dieses Interview zu geben.
Tschuldigung, aber es hat schon was von beleidigte Leberwurst.
Er soll sich doch einfach freuen, dass es für ihn derzeit in Moskau einigermaßen rund läuft anstatt der Vergangenheit hinterher zu trauern.
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