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Robert Reisinger
Geburtsdatum 15.01.1964
Alter 62
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Präsident
Akt. Verein Vereinslos

Robert Reisinger

03.06.2017 - 18:48 Uhr
Robert Reisinger |#831
06.09.2023 - 13:09 Uhr
Zitat von diesch1860

Und wenn sich das Präsidium über einen Weg nicht mehr einig ist, dann gibt´s nur die Trennung. Und zwar die von Reisinger, da sich ja Schmidt und Sitzberger offensichtlich ja einig sind. Das ist nur meine persönliche Meinung und Eindruck.


Angenommen, der Konflikt im Präsidium besteht in unterschiedlichen Sichtweisen zur Frage, wie viel Einfluss der Investorenseite zugestanden wird, dann müssen die das erstmal untereinander klären im Präsidium, und ansonsten mit dem Verwaltungsrat diskutieren. Jedenfalls kann man glaube ich nicht sagen, nur weil es im Präsidium 2-1 gegen Reisinger steht (falls Schmidt überhaupt auf einer Seite steht), muss in jedem Fall Reisinger zurücktreten. Der grundsätzliche Weg muss schon mit dem Verwaltungsrat abgestimmt sein.

Abgesehen davon schätze ich sowohl Schmidt als auch Sitzberger schon so ein, dass sie grundsätzlich kompromissfähig sind. Schauen wir mal, wie das ausgeht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hanse-Loewe am 06.09.2023 um 13:11 Uhr bearbeitet
Robert Reisinger |#832
06.09.2023 - 13:25 Uhr
Zitat von Hanse-Loewe
Zitat von jurgenkorus

Zitat von big_daddy0909

https://www.tz.de/sport/1860-muenchen/schlammschlacht-beim-tsv-1860-stimoniaris-attacke-reisinger-praesident-muenchen-zr-92501608.html

Also wenn das alles so stimmt was Stimoniaris da sagt, dann finde ich das schon krass und wenn Reisinger seine Aussagen nicht beweisen kann, dann sollte vom AR weitere Schritte eingeleitet werden.

Im Alleingang seine Führungspersonen öffentlich denunzieren, das geht gar nicht.
Keine Ahnung ob das in einem Fussballverein geht, aber in der Wirtschaft kann ein Vorstand durch den AR abgesetzt werden wenn er seinen Job schlecht macht oder schädigend für das Unternehmen ist.
Da hilft es auch nicht, wenn sein Konsolidierungskurs erfolgreich ist.


Stimoniaris: „AR, Präsidium und Beirat wurden durch Pfeifer eingebunden… alles andere ist ein Märchen“
„Der AR und der Beirat wurden vorab nicht informiert“.

Was jetzt? Wurden sie eingebunden oder nicht?


Das bezieht sich auf unterschiedliche Dinge: Reisinger hat gemäß Saki vor seinem Bild-Interview niemanden eingebunden, aber Pfeifer hat bei der SD-Suche die Betreffenden eingebunden (was im Übrigen ja Reisinger nie bestritten hat mit seiner Kritik).

Also ich finde ziemlich heuchlerisch, was Saki macht. Auf der einen Seite betont er immer, wie wichtig das Gemeinsam sei, und auf der anderen Seite feuert er aus allen Rohren öffentlich gegen Reisinger und versucht das Präsidium zu spalten.

Wie genau soll Reisinger denn seine Aussagen „beweisen“? Saki weiß genau, dass das eine Interpretation der Vorgänge durch Reisinger ist, die sich nicht beweisen lässt. Schließlich wird Pfeifer kaum eine Rundmail verschickt haben, in der es heißt: „wir verschleppen jetzt mal die Sportchef-Suche“.

Reisinger wird vielmehr seine Schlüsse gezogen haben: einerseits aus der Art und Weise, wie die Sportchefsuche – und Ablehnung von Horst Heldt – abgelaufen ist; sowie andererseits aus der Tatsache, dass man von HAM-Seite die Etaterhöhung gegen die eV-Stimmen im Aufsichtsrat durchgedrückt hat, noch bevor ein SD installiert ist.

Aber „beweisen“ im strengen Sinn lässt sich das natürlich nicht. Pfeifer und die Investorenseite können sich schließlich immer darauf berufen, dass man beispielsweise die SD-Kandidaten lediglich sorgfältig geprüft hat, um bei dieser wichtigen Personalie nicht einen Fehler zum Schaden von Sechzig zu machen, und in der Zwischenzeit ja einen wettbewerbsfähigen Kader bauen musste.

Es mag durchaus sein, dass Reisinger intern zu wenig oder auch nicht gut kommuniziert hat, aber was Saki da macht, geht gar nicht.


Also sei mir nicht böse, aber es ist die Aufgabe der Aufsichtsrats über solche Dinge zu wachen und wenn ein Präsident öffentlich seine leitenden Angestellten denunziert (wie gesagt, wenn es so stimmt wie die TZ schreibt, was ich aber annehme sonst wären nicht seine 2 Präsidiumskollegen auch gegen ihn) dann ist es das gute Recht wenn nicht sogar seine Pflicht ihm auch öffentlich zu antworten. Reisinger immer wieder zu entschuldigen weil Kommunikation nicht seine Stärke sei, dann muss das jetzt zu Ende sein.

Wie er es beweisen soll ? Das ist sein Problem, wenn ich andere Leute beschuldige dann muss ich es auch anhand konkreter Daten beweisen, ansonsten muss ich meinen Mund halten.
Robert Reisinger |#833
06.09.2023 - 13:49 Uhr
Zitat von Diver1234

Zitat von Hanse-Loewe

Zitat von Diver1234

- Verweigerung HI zu besuchen


Meines Wissens hat er nie eine Einladung ausgeschlagen, Ismaik zu besuchen. Vielmehr wurde er gar nicht erst eingeladen von Ismaik. Umgekehrt hat Reisinger aber Ismaik eingeladen, dieser hat aber die Einladung bisher nicht angenommen.

Bitte dann also auch mehr Fairness in der Argumentation!


Ach Ismaik war also noch nie in München, noch nie im Stadion? Hmm, komisch, dann müssen das alles fake-news und -bilder sein, die es dazu gibt ...

Ich glaube, es wäre für viele hier mal nötig, sich mit den Gepflogenheiten "des Orient" zu beschäftigen!

Es geht dort sehr viel um Respekt, und das heißt natürlich auch, daß man sich (man zeigt es zumindest so) um "das Leben, die Lebensumstände" des anderen interessiert., egal wie einfach oder auch reichlich diese sind. - z.B. war ich mal in Ägypten bei einem der Köche des Hotels zu Hause eingeladen. Er war so stolz, daß er "Fliesen" im Flur hatte (das sah dann so aus, daß aus Hunderttausenden verschiedenfarbigen kleinen Bruchstücken eine Art Fliesenteppich (Mosaik) gelegt war, was aber für seine Frau einfacher (nur drüberkehren, bliebt nix im Lehmboden hängen) zu einigen war. - Für uns ist es normal Fliesen zu haben, und dann natürlich Ton in Ton, kein Mischmasch. - Wißt Ihr, wie sehr er sich gefreut hat, daß wir dies begutachteten und lobten?

Und für den anderen geht es darum, sein Gesicht nicht zu verlieren.

HI war bewiesenermaßen schon mehrfach in München, egal ob jetzt mit oder ohne Einladung. RR aber noch nie dort. Je häufiger HI hier her kommt, destomehr könnte ihm das in seinen Kreisen negativ ausgelegt werden (Schwäche) und somit heißt's dann: Gesichtsverlust.

auch hierzu ein Beispiel. Ich kaufte mal in Ägypten Gewürze (wieder zusammen mit einem Koch Lachend). Der Fahrer fragte anschließend, wie viel ich bezahlt hätte und wurde dann richtig böse. Ich meinte, es wäre ok, der er nahm die Gewürze und zog ab zum Händler. - Der Händler kam dann mit dem Fahrer zurück, entschuldigte sich permanent und erklärte, daß er nicht gewußt hätte, daß ich ein FREUND des Kochs sei, sondern gedacht habe, ich wäre nur ein normaler Touri und deshalb hätte er mir die Provision, die der Koch dann bekommen sollte auch einbehalten. Aber der Koch möchte ja keine Provision, weil ja FREUNDE und somit gab er mir dann ca 50 % des Geldes zurück.

So einfach ist die Chose.

Vielleicht öffnen sich ja nun bei einigen von Euch ein paar Äuglein, es ist nicht so, daß jeder (ausnahmslos) Pro HI ist, wenn er RR kritisiert. - Aber bei RR habe ich halt immer mehr das Gefühl, daß er so tickt "wer nicht für mich ist, ist zwangsweise gegen mich und wird, in welcher Art auch immer, bekämpft"



Es wird immer viel erzählt, Präsident Reisinger habe keine Kontakte mit Imaik gesucht. Dabei wird leider vergessen, dass der Betriebssitz der TSV KGaA in München ist und nicht in Dubai. Und wer ein deutsches Unternehmen mitführen will, muss sich an deutsche Geschäftsgepflogenheiten (Respekt für seine Partner) anpassen. Dazu gehört, dass in der Regel Beirats- und Aufsichtsratsversammlungen nach angemessener Vorankündigung am Betriebssitz abgehalten werden. Und aus diesen Gremien hat sich Ismaik Anfang 2018 zurückgezogen. Und wer zur Unzeit im 5-Sterne-Hotel Mandarin Oriental meint Hof halten zu müssen, um am Präsidium vorbei Entscheidungen zu verkünden, die gegen den Kooperationsvertrag verstoßen, muss sich nicht wundern, wenn dieser Regelverstoß als Vertragsbruch (Respektlosigkeit) bewertet wird.

Und von einigen Präsidenten vor Präsident Reisinger wurden die Aufenthalte in Dubai sinngemäß wie folgt umschrieben: Man musste untertänig um einen Audienztermin nachsuchen, in der Hoffnung, dass dieser dann auch stattfindet. Wenn dann der Herr meinte auftauchen zu dürfen, fand der übliche arabische small talk statt. Kurz vor Schluss meinte dann der Herr mitzuteilen, was seine deutschen Geschäftspartner gnädigst ohne Diskussion umzusetzen haben. Bevor der Rückflug zu Ende war, hatte der Herr seine Meinungsänderungen bereits in München verkünden lassen und das weitere Vorgehen in Nebel gehüllt.

Da kann man verstehen, wenn Präsident Reisinger die Kommunikation mit dem Geldgeber lieber per Email führt.

Wie kann ein Geldgeber nur auf Respekt hoffen, wenn er seit mehr als sechs Jahren weder das Stadion noch die Geschäftsstelle aufgesucht hat? Dem entgegen hat er Fans erfolglos verklagt und Bekleidungsartikel des Vereins durch die Merch abkupfern lassen. Und dann seine über die Medien verbreiteten Lügen über das Präsidium: Rassisten, Lügner etc. Ist das respektvolles Verhalten? Und sich dann auch noch weinerlich zu beschweren, wenn unschöne Lieder und Bilder offenbart werden, das deutet doch auf hohe Uneinsichtigkeit hin.

Statt jetzt zu versuchen, Präsident Reisinger durch Intrigen aus dem Amt zu vertreiben, wäre es an der Zeit, wenn der Herr das Tischtuch, was er 2017 zerschnitten hat, zu kitten. Ich darf erinnern: Mit seinem Geschäftsgebaren hatte der Herr 2016/17 die TSV KGaA mit Verlusten von 22 Mio. € und dem Doppelabstieg an den Rand der Insolvenz gebracht.

Entgegen arabischem Zeitverständnis besteht in Deutschland eine Insolvenzantragsfrist von drei Wochen. In dieser Situation bedurfte es unverzüglich der Berufung eines Sanierungsexperten, um, wenn möglich, die Insolvenz abzuwenden. Auf so Spielchen: "Komme ich heute nicht, komme ich vielleicht morgen" konnte sich das Präsidium nicht einlassen, um nicht ihre eigene Existenz zu gefährden. Statt die Rettung der KGaA zu unterstützen, verbreitet Ismaik Lügen über das Präsidium: „Der Verein strebt eine Insolvenz an, um mich loszubekommen“, sagte der Jordanier am Mittwoch in einem Interview mit dem Fan-Portal «dieblaue24.de“. (MünchenTV 28.06.2017)

Wer mit arabischen Geschäftsleuten Kontakt hatte, weiß, dass welche davon ihren vermeintlichen Respektanspruch zur knallharten Durchsetzung eigener Interessen nutzen. So könnte man es interpretieren, was seit 2011 bei 1860 abläuft. Als Präsident Schneider und Geschäftsführer Schäfer nicht seinen Forderungen gerecht wurden, forderte man sie respektlos auf, ihre Ämter aufzugeben. Und dann bemitleidet sich der Herr, wenn manche bei 1860 seinen Abgang thematisieren.

Wie meinte man: "Vielleicht öffnen sich ja nun bei einigen von Euch ein paar Äuglein,"
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 1860Rolf am 06.09.2023 um 14:04 Uhr bearbeitet
Robert Reisinger |#834
06.09.2023 - 14:08 Uhr
Zitat von Hanse-Loewe
Zitat von diesch1860

Und wenn sich das Präsidium über einen Weg nicht mehr einig ist, dann gibt´s nur die Trennung. Und zwar die von Reisinger, da sich ja Schmidt und Sitzberger offensichtlich ja einig sind. Das ist nur meine persönliche Meinung und Eindruck.


Angenommen, der Konflikt im Präsidium besteht in unterschiedlichen Sichtweisen zur Frage, wie viel Einfluss der Investorenseite zugestanden wird, dann müssen die das erstmal untereinander klären im Präsidium, und ansonsten mit dem Verwaltungsrat diskutieren. Jedenfalls kann man glaube ich nicht sagen, nur weil es im Präsidium 2-1 gegen Reisinger steht (falls Schmidt überhaupt auf einer Seite steht), muss in jedem Fall Reisinger zurücktreten. Der grundsätzliche Weg muss schon mit dem Verwaltungsrat abgestimmt sein.

Abgesehen davon schätze ich sowohl Schmidt als auch Sitzberger schon so ein, dass sie grundsätzlich kompromissfähig sind. Schauen wir mal, wie das ausgeht.


Genau, das ist eben die Sache. Also meiner Meinung nach gibt´s nur einen der drei, der nicht kompromissfähig erscheint. Und das seit 6 Jahren.
Robert Reisinger |#835
06.09.2023 - 14:10 Uhr
Zitat von big_daddy0909

Also sei mir nicht böse, aber es ist die Aufgabe der Aufsichtsrats über solche Dinge zu wachen und wenn ein Präsident öffentlich seine leitenden Angestellten denunziert (wie gesagt, wenn es so stimmt wie die TZ schreibt, was ich aber annehme sonst wären nicht seine 2 Präsidiumskollegen auch gegen ihn) dann ist es das gute Recht wenn nicht sogar seine Pflicht ihm auch öffentlich zu antworten. Reisinger immer wieder zu entschuldigen weil Kommunikation nicht seine Stärke sei, dann muss das jetzt zu Ende sein.

Wie er es beweisen soll ? Das ist sein Problem, wenn ich andere Leute beschuldige dann muss ich es auch anhand konkreter Daten beweisen, ansonsten muss ich meinen Mund halten.



Nein, ich bin Dir nicht böse ; - )

Ich fand die massive öffentliche Kritik von Reisinger auch überraschend, und finde eine solche Kritik auch allenfalls als Ultima Ratio in Ordnung, wenn zuvor alle Möglichkeiten, die Geschichte intern zu klären, ausgeschöpft waren. Kann gut sein, dass das nicht der Fall war, und dann wäre auch Reisingers Vorgehen hier kritisch zu sehen.

Ändert aber aus meiner Sicht nichts an meiner Kritik an Saki. Dass er öffentlich Pfeifer und die Vizes in Schutz nimmt, ist ja in Ordnung. Das kann ich aber auf eine Weise machen, bei der ich Reisinger nicht so massiv angreife, wie er das tut, z.B. indem ich sage, dass Reisinger beruflich in den letzten Wochen und Monaten oft nicht vor Ort sein konnte, und vermutlich deswegen die Bemühungen um einen SD nicht angemessen bewertet.

Im Podcast des Bloggers moniert er noch, dass die Mannschaft Ruhe bräuchte, um Erfolg zu haben. Ein guter Funktionär würde seine persönlichen Belange zur Seite stellen: „Selber nichts auf die Reihe bringen, aber dann daherreden, wenn der Tag lang ist, wird uns nicht weiterbringen“, um Saki mal persönlich in seiner Reisinger-Kritik zu zitieren.

Das sind gleich zwei massive Vorwürfe: es ginge Reisinger nur um persönliche Belange, und er würde nichts auf die Reihe bringen.

Jetzt frag ich Dich: dient das der von Saki selbst geforderten „Ruhe“, wenn er Reisinger derart öffentlich diffamiert? Warum bespricht er solche Dinge nicht mit ihm persönlich, wenn es ihm um ein Vorankommen in der Sache geht?

Oder nimm die von ihm jetzt geäußerte Kritik, Reisinger hätte zuerst mit Heldt gesprochen, bevor der Aufsichtsrat eingebunden war: auch da misst er wieder mit zweierlei Maß, im besagten Podcast zum Beispiel vertritt er doch auch die Auffassung, dass es doch egal sei, von wem Jacobacci vorgeschlagen worden sei, Hauptsache er sei gut. Warum also nicht den gleichen Maßstab an Reisinger anlegen? Weil es ihm eben nicht wirklich um die Sache geht, sondern um Diffamierung und vereinspolitischen Machtkampf.

Andernfalls hätte er versucht, die Dinge intern zu klären, statt innerhalb von 3 Tagen 3 Interviews zu geben, in denen der Präsident ganz massiv angegriffen wird.
Robert Reisinger |#836
06.09.2023 - 15:01 Uhr
Ich weiß zwar nicht so wirklich, was ein "Hasani" sein soll, aber irgendwie will ich diesen Begriff hier definitiv nicht mehr lesen, ich verweise da mal auf die Posts von @Hanse-Loewe und @diesch1860

Zitat von Hanse-Loewe

Ja, und trotzdem würde ich dafür plädieren, dass beide Seiten abrüsten und solche Zuschreibungen bleiben lassen, weil sie der Diskussion ja nicht dienlich sind. Im Selbstverständnis sieht sich der User @neutral1860 ja nicht im Ismaik-Lager, und insofern kann sowas nur provozieren.


Zitat von diesch1860
Also ich finde die Verunglimpfung von Namen jeglicher Art oder das zuschieben eines Users in eine bestimmte Ecke furchtbar und abwertend. Jeder kann doch seine Meinung haben, ohne das derjenige von anderen in ein "Lager" abgeschoben wird. Und selbst wenn ein User eher zur einen als zur anderen Seite tendiert, kann man respektvoll miteinander umgehen. Das ist dem Forum nicht würdig. Solche plumpen Sprüche sollen wo anders abgelassen werden, aber nicht hier.

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Robert Reisinger |#837
06.09.2023 - 15:16 Uhr
Zitat von diesch1860

Zitat von Hanse-Loewe

Zitat von diesch1860

Und wenn sich das Präsidium über einen Weg nicht mehr einig ist, dann gibt´s nur die Trennung. Und zwar die von Reisinger, da sich ja Schmidt und Sitzberger offensichtlich ja einig sind. Das ist nur meine persönliche Meinung und Eindruck.


Angenommen, der Konflikt im Präsidium besteht in unterschiedlichen Sichtweisen zur Frage, wie viel Einfluss der Investorenseite zugestanden wird, dann müssen die das erstmal untereinander klären im Präsidium, und ansonsten mit dem Verwaltungsrat diskutieren. Jedenfalls kann man glaube ich nicht sagen, nur weil es im Präsidium 2-1 gegen Reisinger steht (falls Schmidt überhaupt auf einer Seite steht), muss in jedem Fall Reisinger zurücktreten. Der grundsätzliche Weg muss schon mit dem Verwaltungsrat abgestimmt sein.

Abgesehen davon schätze ich sowohl Schmidt als auch Sitzberger schon so ein, dass sie grundsätzlich kompromissfähig sind. Schauen wir mal, wie das ausgeht.


Genau, das ist eben die Sache. Also meiner Meinung nach gibt´s nur einen der drei, der nicht kompromissfähig erscheint. Und das seit 6 Jahren.


Man kann das aber auch anders auslegen, nämlich so, dass Reisinger einfach der zuvor im e.V. vereinbarten Linie folgt, während Schmidt/Sitzberger ein wenig ausgeschert sind:

Meines Wissens war man jedenfalls im Sommer auf e.V.-Seite sowohl bei der Ablehnung der Erhöhung des Etats (wegen der noch nicht erfolgten Einstellung eines SD) im Aufsichtsrat, wie auch bei der Empfehlung des Verwaltungsrats zugunsten von Horst Heldt jeweils einstimmig auf der Linie von Robert Reisinger: addiert ergibt das ein Votum von 12:0 zugunsten der Linie von Reisinger.

Die müssen sich da intern und mit dem Verwaltungsrat einigen, was nun der Kurs sein soll.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hanse-Loewe am 06.09.2023 um 15:23 Uhr bearbeitet
Robert Reisinger |#838
06.09.2023 - 15:30 Uhr
Zitat von Hanse-Loewe

Zitat von big_daddy0909

Also sei mir nicht böse, aber es ist die Aufgabe der Aufsichtsrats über solche Dinge zu wachen und wenn ein Präsident öffentlich seine leitenden Angestellten denunziert (wie gesagt, wenn es so stimmt wie die TZ schreibt, was ich aber annehme sonst wären nicht seine 2 Präsidiumskollegen auch gegen ihn) dann ist es das gute Recht wenn nicht sogar seine Pflicht ihm auch öffentlich zu antworten. Reisinger immer wieder zu entschuldigen weil Kommunikation nicht seine Stärke sei, dann muss das jetzt zu Ende sein.

Wie er es beweisen soll ? Das ist sein Problem, wenn ich andere Leute beschuldige dann muss ich es auch anhand konkreter Daten beweisen, ansonsten muss ich meinen Mund halten.



Nein, ich bin Dir nicht böse ; - )

Ich fand die massive öffentliche Kritik von Reisinger auch überraschend, und finde eine solche Kritik auch allenfalls als Ultima Ratio in Ordnung, wenn zuvor alle Möglichkeiten, die Geschichte intern zu klären, ausgeschöpft waren. Kann gut sein, dass das nicht der Fall war, und dann wäre auch Reisingers Vorgehen hier kritisch zu sehen.

Ändert aber aus meiner Sicht nichts an meiner Kritik an Saki. Dass er öffentlich Pfeifer und die Vizes in Schutz nimmt, ist ja in Ordnung. Das kann ich aber auf eine Weise machen, bei der ich Reisinger nicht so massiv angreife, wie er das tut, z.B. indem ich sage, dass Reisinger beruflich in den letzten Wochen und Monaten oft nicht vor Ort sein konnte, und vermutlich deswegen die Bemühungen um einen SD nicht angemessen bewertet.

Im Podcast des Bloggers moniert er noch, dass die Mannschaft Ruhe bräuchte, um Erfolg zu haben. Ein guter Funktionär würde seine persönlichen Belange zur Seite stellen: „Selber nichts auf die Reihe bringen, aber dann daherreden, wenn der Tag lang ist, wird uns nicht weiterbringen“, um Saki mal persönlich in seiner Reisinger-Kritik zu zitieren.

Das sind gleich zwei massive Vorwürfe: es ginge Reisinger nur um persönliche Belange, und er würde nichts auf die Reihe bringen.

Jetzt frag ich Dich: dient das der von Saki selbst geforderten „Ruhe“, wenn er Reisinger derart öffentlich diffamiert? Warum bespricht er solche Dinge nicht mit ihm persönlich, wenn es ihm um ein Vorankommen in der Sache geht?

Oder nimm die von ihm jetzt geäußerte Kritik, Reisinger hätte zuerst mit Heldt gesprochen, bevor der Aufsichtsrat eingebunden war: auch da misst er wieder mit zweierlei Maß, im besagten Podcast zum Beispiel vertritt er doch auch die Auffassung, dass es doch egal sei, von wem Jacobacci vorgeschlagen worden sei, Hauptsache er sei gut. Warum also nicht den gleichen Maßstab an Reisinger anlegen? Weil es ihm eben nicht wirklich um die Sache geht, sondern um Diffamierung und vereinspolitischen Machtkampf.

Andernfalls hätte er versucht, die Dinge intern zu klären, statt innerhalb von 3 Tagen 3 Interviews zu geben, in denen der Präsident ganz massiv angegriffen wird.


Wer sagt denn, dass Saki Stimoniaris nicht eine Intrige gegen Präsident Reisinger initiiert hat, um Posten abzugreifen?

Bereits 2019 hat die AZ über Saki berichtet: "Ich weiß, dass ich mit Abstand der bessere Präsident sein werde", meinte der MAN-Betriebsratschef: "Ich kann es viel besser. Viel, viel besser." Der aktuelle Kurs "führe zu nichts" Und im Kicker stand am 15.05.19: "Dass Reisinger den Konsolidierungskurs eingeleitet hat, war aus meiner Sicht höchst unklug und nicht nachvollziehbar." Weist das eine nicht auf eine unangemessene Selbstüberschätzung und das andere auf ganz "viele, viele" Wissensdefizite hin?

Nicht nachvollziehbar ist, dass Saki nicht begriffen hat, dass der Konsolidierungskurs dem von Ismaik und Power verursachten sportlichen und finanziellen Desaster geschuldet ist. 2017 war die KGaA hoffnungslos überschuldet. Nur wenn die KGaA einen Konsolidierungskurs fährt, hat der DFB Lizenzen erteilt. Aufgrund von Konsolidierungskonzepten haben Wirtschaftsprüfer in den nachfolgenden Jahren positive Fortführungsprognosen testiert. Ohne diese, die übrigens von Ismaik unterschrieben worden sein sollen, hätte die KGaA längst Insolvenz anmelden müssen.

Und wie wenig Saki den Kooperationsvertrag zwische e.V. und HAM achtet, ist einer weiteren Aussage in der AZ zu entnehmen: "Wenn wir dürfen, werden wir die Wünsche unseres Trainers erfüllen. Aber nicht nach der Pfeife des Vereins, sondern nach unseren Vorstellungen." Da sind wir bei dem seit 2011 bestehenden Kernproblem: "Nach unseren Vorstellungen." Nach dem Kooperationsvertrag geht es nicht nach den Vorstellungen von Ismaik, sondern um ein Gemeinsam von e.V. und HAM auf Augenhöhe. Nur wie immer: Es sollen die teilweise undurchführbaren Vorstellungen von HAM durchgesetzt werden.

Gerne verbreitet Saki dann auch solche Sprüche: "Ich erkenne keinen Plan außer: selber nichts auf die Reihe bringen, aber zu allem nein sagen", meinte er über das aktuelle Präsidium."

Sagt aktuell nicht Saki zu allem nein? Wie war das mit der Kündigung von MK, der zeitnahen Verpflichtung eines Trainers, der Anstellung eines Sportdirektors? War es dort nicht Saki, der entgegen dem Kooperationsvertrag zu allem nein gesagt hat? Und wer blockiert gegen die Pläne des e.V. die Stadionpläne, den Bau der Sporthalle und den Einstieg weiterer Investoren?

Und weiter im Kicker: Herr Stimoniaris, warum wollten Sie Präsident werden?
Weil Robert Reisinger in den letzten knapp zwei Jahren nicht bewiesen hat, dass er dem TSV 1860 gewachsen ist. Ist das nicht äußerst unfair, den Präsidenten so zu diskreditieren? Muss man da nicht zwangsläufig die Frage stellen, ob Saki überhaupt für ein Amt bei 1860 geeignet ist? Wie hat die SZ am 22.03.23 verlauten lassen: "Das Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Betriebsratschef des Lastwagenbauers MAN, Saki Stimoniaris, ... ist gegen die Zahlung von Geldauflagen eingestellt worden. Die "Ermittlungen betrafen mögliche Wirtschaftsstraftaten, insbesondere Untreue", teilte die Staatsanwaltschaft München am Mittwoch mit."

Es wäre schön, wenn alle Beteiligten sich um den Erfolg bemühten und sich nicht selber als viel, viel besser einschätzten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 1860Rolf am 06.09.2023 um 15:36 Uhr bearbeitet
Robert Reisinger |#839
06.09.2023 - 15:59 Uhr
Zitat von fredclever77
Ich weiß zwar nicht so wirklich, was ein "Hasani" sein soll,


https://www.transfermarkt.de/florent-hasani/profil/spieler/497188

Und wenn ich noch nachschießen darf: Hört bitte auf euch zu "sietzen", dabei muss ich immer an Asterix und Obelix denken, wenn sie streiten.
Robert Reisinger |#840
06.09.2023 - 16:42 Uhr
Zitat von jurgenkorus
Zitat von fredclever77

Ich weiß zwar nicht so wirklich, was ein "Hasani" sein soll,


https://www.transfermarkt.de/florent-hasani/profil/spieler/497188

Und wenn ich noch nachschießen darf: Hört bitte auf euch zu "sietzen", dabei muss ich immer an Asterix und Obelix denken, wenn sie streiten.

grins ugly

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