Quo Vadis, VfL?
25.01.2020 - 19:09 Uhr
24.11.2025 - 07:58 Uhr
Wolfsburg auf einer Stufe mit Liverpool
Hätte mir das einer vor der Saison gesagt das wir Ende November bei der Formstärke mit Liverpool gleichauf sind hätte ich wahrscheinlich von der nächsten Meisterschaft geträumt 🤣
Hätte mir das einer vor der Saison gesagt das wir Ende November bei der Formstärke mit Liverpool gleichauf sind hätte ich wahrscheinlich von der nächsten Meisterschaft geträumt 🤣
24.11.2025 - 13:04 Uhr
Zitat von Edin09
Wolfsburg auf einer Stufe mit Liverpool
Hätte mir das einer vor der Saison gesagt das wir Ende November bei der Formstärke mit Liverpool gleichauf sind hätte ich wahrscheinlich von der nächsten Meisterschaft geträumt 🤣
Wolfsburg auf einer Stufe mit Liverpool
Hätte mir das einer vor der Saison gesagt das wir Ende November bei der Formstärke mit Liverpool gleichauf sind hätte ich wahrscheinlich von der nächsten Meisterschaft geträumt 🤣
So ähnlich habe ich gedanklich auch reagiert, als ich die Headline gelesen habe. 😄 Aber Liverpool ist ja ein noch viel krasserer Absturz und das nach so einer Transferperiode!
31.01.2026 - 14:46 Uhr
Gestern Abend wurde eines wieder offensichtlich, und das ist ganz klar DAS Hauptproblem beim VfL Wolfsburg: Wir haben überhaupt keine Siegerkultur, keinen Erfolgsdruck, kein erfolgsorientiertes Arbeiten. Wenn man sich die Interviews unserer Verantwortlichen anhört, dann ist da ganz viel Augenwischerei dabei. Und das nicht nur jetzt unter PC & Konsorten, sondern auch vorher schon.
Wenn ich das mit Frankfurt vergleiche, wo ein Markus Krösche sich nicht scheut, einen Erfolgstrainer zu rasieren, sobald er davon überzeugt ist, dass es für die Zukunft neuen Input braucht...Dann weiß ich, warum Wolfsburg immer hinterherläuft.
Hier fehlt es völlig am absoluten Willen, um jeden Preis Erfolg zu haben und dem alles unterzuordnen. Zuletzt gab es dieses Gefühl mit Abstrichen unter Schmadtke, allerdings auch nur in seinen ersten 3 Jahren. Danach wirkte auch er ein stückweit satt und ließ es schleifen, indem er Schäfer immer mehr gewähren ließ.
Ein erfolgsgeiler Klub tauscht z.B. einen Trainer nicht aus, nachdem das Kind im Brunnen und man in der Tabelle radikal abgestürzt ist...diese "Legitimation" braucht es nicht. Es geht darum, Entwicklungen zu spüren und rechtzeitig zu reagieren, ehe ein Absturz voranschreitet. Beim VfL gab es das nie, da wird gewartet, bis man völlig am Boden ist und man sagen kann, naja, jetzt konnten wir ja nicht mehr anders. So arbeiten Verlierer, keine Sieger.
Diese Kultur geht unserem Verein jedenfalls völlig ab. Alles fühlt sich nach Komfortzone an. Sicherlich spielt da auch der fehlende Druck durch Fans, Umfeld etc. eine Rolle. Es fühlt sich an wie eine Art Virus, das fast jeden, der hier länger arbeitet, befällt und schwächt.
Der Aufsichtsrat scheint all das nicht wahrzunehmen. Vielleicht juckt es ihn auch einfach nicht genug.
Wir können hier machen was wir wollen, solange sich diese Gewinnerkultur, dieser Ehrgeiz hier nicht einstellt, wird man nie dauerhaft seine Ziele erreichen.
Wenn ich das mit Frankfurt vergleiche, wo ein Markus Krösche sich nicht scheut, einen Erfolgstrainer zu rasieren, sobald er davon überzeugt ist, dass es für die Zukunft neuen Input braucht...Dann weiß ich, warum Wolfsburg immer hinterherläuft.
Hier fehlt es völlig am absoluten Willen, um jeden Preis Erfolg zu haben und dem alles unterzuordnen. Zuletzt gab es dieses Gefühl mit Abstrichen unter Schmadtke, allerdings auch nur in seinen ersten 3 Jahren. Danach wirkte auch er ein stückweit satt und ließ es schleifen, indem er Schäfer immer mehr gewähren ließ.
Ein erfolgsgeiler Klub tauscht z.B. einen Trainer nicht aus, nachdem das Kind im Brunnen und man in der Tabelle radikal abgestürzt ist...diese "Legitimation" braucht es nicht. Es geht darum, Entwicklungen zu spüren und rechtzeitig zu reagieren, ehe ein Absturz voranschreitet. Beim VfL gab es das nie, da wird gewartet, bis man völlig am Boden ist und man sagen kann, naja, jetzt konnten wir ja nicht mehr anders. So arbeiten Verlierer, keine Sieger.
Diese Kultur geht unserem Verein jedenfalls völlig ab. Alles fühlt sich nach Komfortzone an. Sicherlich spielt da auch der fehlende Druck durch Fans, Umfeld etc. eine Rolle. Es fühlt sich an wie eine Art Virus, das fast jeden, der hier länger arbeitet, befällt und schwächt.
Der Aufsichtsrat scheint all das nicht wahrzunehmen. Vielleicht juckt es ihn auch einfach nicht genug.
Wir können hier machen was wir wollen, solange sich diese Gewinnerkultur, dieser Ehrgeiz hier nicht einstellt, wird man nie dauerhaft seine Ziele erreichen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OneEightSeven am 31.01.2026 um 14:50 Uhr bearbeitet
31.01.2026 - 16:31 Uhr
Zitat von OneEightSeven
Gestern Abend wurde eines wieder offensichtlich, und das ist ganz klar DAS Hauptproblem beim VfL Wolfsburg: Wir haben überhaupt keine Siegerkultur, keinen Erfolgsdruck, kein erfolgsorientiertes Arbeiten. Wenn man sich die Interviews unserer Verantwortlichen anhört, dann ist da ganz viel Augenwischerei dabei. Und das nicht nur jetzt unter PC & Konsorten, sondern auch vorher schon.
Wenn ich das mit Frankfurt vergleiche, wo ein Markus Krösche sich nicht scheut, einen Erfolgstrainer zu rasieren, sobald er davon überzeugt ist, dass es für die Zukunft neuen Input braucht...Dann weiß ich, warum Wolfsburg immer hinterherläuft.
Hier fehlt es völlig am absoluten Willen, um jeden Preis Erfolg zu haben und dem alles unterzuordnen. Zuletzt gab es dieses Gefühl mit Abstrichen unter Schmadtke, allerdings auch nur in seinen ersten 3 Jahren. Danach wirkte auch er ein stückweit satt und ließ es schleifen, indem er Schäfer immer mehr gewähren ließ.
Ein erfolgsgeiler Klub tauscht z.B. einen Trainer nicht aus, nachdem das Kind im Brunnen und man in der Tabelle radikal abgestürzt ist...diese "Legitimation" braucht es nicht. Es geht darum, Entwicklungen zu spüren und rechtzeitig zu reagieren, ehe ein Absturz voranschreitet. Beim VfL gab es das nie, da wird gewartet, bis man völlig am Boden ist und man sagen kann, naja, jetzt konnten wir ja nicht mehr anders. So arbeiten Verlierer, keine Sieger.
Diese Kultur geht unserem Verein jedenfalls völlig ab. Alles fühlt sich nach Komfortzone an. Sicherlich spielt da auch der fehlende Druck durch Fans, Umfeld etc. eine Rolle. Es fühlt sich an wie eine Art Virus, das fast jeden, der hier länger arbeitet, befällt und schwächt.
Der Aufsichtsrat scheint all das nicht wahrzunehmen. Vielleicht juckt es ihn auch einfach nicht genug.
Wir können hier machen was wir wollen, solange sich diese Gewinnerkultur, dieser Ehrgeiz hier nicht einstellt, wird man nie dauerhaft seine Ziele erreichen.
Gestern Abend wurde eines wieder offensichtlich, und das ist ganz klar DAS Hauptproblem beim VfL Wolfsburg: Wir haben überhaupt keine Siegerkultur, keinen Erfolgsdruck, kein erfolgsorientiertes Arbeiten. Wenn man sich die Interviews unserer Verantwortlichen anhört, dann ist da ganz viel Augenwischerei dabei. Und das nicht nur jetzt unter PC & Konsorten, sondern auch vorher schon.
Wenn ich das mit Frankfurt vergleiche, wo ein Markus Krösche sich nicht scheut, einen Erfolgstrainer zu rasieren, sobald er davon überzeugt ist, dass es für die Zukunft neuen Input braucht...Dann weiß ich, warum Wolfsburg immer hinterherläuft.
Hier fehlt es völlig am absoluten Willen, um jeden Preis Erfolg zu haben und dem alles unterzuordnen. Zuletzt gab es dieses Gefühl mit Abstrichen unter Schmadtke, allerdings auch nur in seinen ersten 3 Jahren. Danach wirkte auch er ein stückweit satt und ließ es schleifen, indem er Schäfer immer mehr gewähren ließ.
Ein erfolgsgeiler Klub tauscht z.B. einen Trainer nicht aus, nachdem das Kind im Brunnen und man in der Tabelle radikal abgestürzt ist...diese "Legitimation" braucht es nicht. Es geht darum, Entwicklungen zu spüren und rechtzeitig zu reagieren, ehe ein Absturz voranschreitet. Beim VfL gab es das nie, da wird gewartet, bis man völlig am Boden ist und man sagen kann, naja, jetzt konnten wir ja nicht mehr anders. So arbeiten Verlierer, keine Sieger.
Diese Kultur geht unserem Verein jedenfalls völlig ab. Alles fühlt sich nach Komfortzone an. Sicherlich spielt da auch der fehlende Druck durch Fans, Umfeld etc. eine Rolle. Es fühlt sich an wie eine Art Virus, das fast jeden, der hier länger arbeitet, befällt und schwächt.
Der Aufsichtsrat scheint all das nicht wahrzunehmen. Vielleicht juckt es ihn auch einfach nicht genug.
Wir können hier machen was wir wollen, solange sich diese Gewinnerkultur, dieser Ehrgeiz hier nicht einstellt, wird man nie dauerhaft seine Ziele erreichen.
Aber gefühlt sind unsere Fans doch dauerunzufrieden und es wird immer über alles gemeckert.
Am Thema Komfortzone kann durchaus etwas dran sein, allerdings wäre eine Wohlfühlzone an sich ja optimal für die Spielerentwicklung.
Für mich liegt daher unser Problem eher im allgemein fehlenden Konzept. Wir bräuchten einen langfristigen Plan, welcher sich vor allem im Kader widerspiegelt. Wenn wir da Plan & Konstanz reinbekommen, dann kann man auch eine Wohlfühloase für Spieler schaffen und gleichzeitig eine Siegermentalität in die Mannschaft bringen. Von daher würde ich einen Schritt früher ansätzen, denn letzendlich will jeder Verein eine Siegermentalität und das was bspw. Bayern hat, ist ja auch historisch gewachsen.
31.01.2026 - 17:08 Uhr
Dieses Problem zeigt sich doch schon in den Entscheidungen. Man scheut sich hier in diesem Verein vor Entscheidungen wie der Teufel das Weihwasser. Es wird doch zu 99 % die einfache Entscheidung getroffen, wenn eine vorhanden ist.
Das verleitet zu Dienst nach Vorschrift. Es ist richtig, der Finger wird nicht in die Wunde gelegt. Es wird niemand zur Verantwortung gezogen. So etwas überträgt sich auf jede Mannschaft. Gerne kann man dann wieder auf diese sch. Millionäre schimpfen, aber das löst gar nichts. Wir sind im Profisport, „Söldner“ gibt es überall, entscheidend ist, wie der Verein geführt wird. Es wird sich immer eine Mannschaft finden, die dann mitzieht. Solange sich da nichts tut, wird das Resultat immer das gleiche bleiben.
Wenn man dann sieht, wie ein Fischer und Gerhardt immer und immer wieder zum Stamm gehören und das Leistungsprinzip ausgehebelt wird. Mit Abstrichen gilt das auch für Arnold.
Wenn man dann solche desillusionierten Interviews gibt, wundert der Zustand doch überhaupt nicht. Das sollte eigentlich nicht deren Ernst sein, aber der Zustand lässt doch keinen anderen Eindruck zu, als die das wirklich ernst meinen. Es ist für mich eine Komfortzone, weil niemand zur Verantwortung gezogen wird, weil das Entscheidungen mit sich zieht, was man alles nicht möchte. Da interpretiere ich jetzt etwas rein, aber das und die fehlende Geilheit haben sich doch gestern in den Abschlüssen gezeigt. Klar kann jemand einen schlechten Tag haben und nicht jede Großchance ist ein Tor, aber alle! Torchancen wurden kläglichst vergeben. Wenn es vorgelebt wird, dass man mit der Leistung zufrieden ist, ist das nicht verwunderlich.
Wer nach so einem Spiel zufrieden sein kann, weil es eine bessere Leistung war als gegen Mainz, sollte am Montag mit gepackten Sachen vor der Tür stehen.
Wenn dieser Verein richtig geführt werden würde, hätte man diese Geilheit für ein Leistungsmaximum. Wir schaffen es aber nicht einmal, das Leistungsminimum zu erreichen. Der VfL Wolfsburg ist bestimmt ein toller Arbeitgeber, wenn nicht diese lästigen Fußballspiele jedes Wochenende wären.
Das verleitet zu Dienst nach Vorschrift. Es ist richtig, der Finger wird nicht in die Wunde gelegt. Es wird niemand zur Verantwortung gezogen. So etwas überträgt sich auf jede Mannschaft. Gerne kann man dann wieder auf diese sch. Millionäre schimpfen, aber das löst gar nichts. Wir sind im Profisport, „Söldner“ gibt es überall, entscheidend ist, wie der Verein geführt wird. Es wird sich immer eine Mannschaft finden, die dann mitzieht. Solange sich da nichts tut, wird das Resultat immer das gleiche bleiben.
Wenn man dann sieht, wie ein Fischer und Gerhardt immer und immer wieder zum Stamm gehören und das Leistungsprinzip ausgehebelt wird. Mit Abstrichen gilt das auch für Arnold.
Wenn man dann solche desillusionierten Interviews gibt, wundert der Zustand doch überhaupt nicht. Das sollte eigentlich nicht deren Ernst sein, aber der Zustand lässt doch keinen anderen Eindruck zu, als die das wirklich ernst meinen. Es ist für mich eine Komfortzone, weil niemand zur Verantwortung gezogen wird, weil das Entscheidungen mit sich zieht, was man alles nicht möchte. Da interpretiere ich jetzt etwas rein, aber das und die fehlende Geilheit haben sich doch gestern in den Abschlüssen gezeigt. Klar kann jemand einen schlechten Tag haben und nicht jede Großchance ist ein Tor, aber alle! Torchancen wurden kläglichst vergeben. Wenn es vorgelebt wird, dass man mit der Leistung zufrieden ist, ist das nicht verwunderlich.
Wer nach so einem Spiel zufrieden sein kann, weil es eine bessere Leistung war als gegen Mainz, sollte am Montag mit gepackten Sachen vor der Tür stehen.
Wenn dieser Verein richtig geführt werden würde, hätte man diese Geilheit für ein Leistungsmaximum. Wir schaffen es aber nicht einmal, das Leistungsminimum zu erreichen. Der VfL Wolfsburg ist bestimmt ein toller Arbeitgeber, wenn nicht diese lästigen Fußballspiele jedes Wochenende wären.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Houdini am 31.01.2026 um 17:10 Uhr bearbeitet
31.01.2026 - 17:09 Uhr
Wenn man Mainz so sieht, super Schade, dass der VFL nicht Urs Fischer verpflichtet hat. Den hätte man bestimmt bekommen.
Ja, auf allen Ebenen des VFL gibt/gab es Fehlentscheidungen.
Ja, auf allen Ebenen des VFL gibt/gab es Fehlentscheidungen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Torschoner am 31.01.2026 um 17:09 Uhr bearbeitet
31.01.2026 - 17:18 Uhr
Zitat von Torschoner
Wenn man Mainz so sieht, super Schade, dass der VFL nicht Urs Fischer verpflichtet hat. Den hätte man bestimmt bekommen.
Ja, auf allen Ebenen des VFL gibt/gab es Fehlentscheidungen.
Wenn man Mainz so sieht, super Schade, dass der VFL nicht Urs Fischer verpflichtet hat. Den hätte man bestimmt bekommen.
Ja, auf allen Ebenen des VFL gibt/gab es Fehlentscheidungen.
Wäre Urs Fischer in unserer Situation der bessere Trainer - Ja. Würde die Kaderzusammenstellung für Urs Fischer passen - Ja.
Der Fußball von Urs Fischer hat aber ein Ablaufdatum. Wie ich schon geschrieben habe, dass man Entscheidungen nicht treffen möchte in diesem Verein, würde man dann Urs Fischer entlassen, wenn man wieder in der gleichen Situation ist, wie man es gerade ist. Für mich hätte man das jetzige Problem nur in die Zukunft verschoben.
31.01.2026 - 17:18 Uhr
Zitat von DoppelWobber
Für mich liegt daher unser Problem eher im allgemein fehlenden Konzept. Wir bräuchten einen langfristigen Plan, welcher sich vor allem im Kader widerspiegelt.
Für mich liegt daher unser Problem eher im allgemein fehlenden Konzept. Wir bräuchten einen langfristigen Plan, welcher sich vor allem im Kader widerspiegelt.
Für mich ist genau das der Grund für unsere aktuelle Situation. Man sucht nach einem Konzept und einem langfristigen Plan. Deshalb holte man Christiansen, der wiederum Simonis holte. Ein Experiment folgte dem nächsten. Für uns wurde die Suche nach einem Konzept zur Suche nach dem heiligen Gral.
Konzepte und langfristige Pläne sind die Sahne auf dem Kuchen. Uns fehlt aber der Kuchen. Und der entsteht nicht dadurch, dass man Sahne auf den Teller klatscht und hofft, der Rest ergibt sich von selbst.
Ein Verein mit unserem Budget und einer - abgesehen vom Sportlichen - sehr guten Infrastruktur benötigt kein ausgefeiltes Konzept, um Mannschaften wie Heidenheim, Mainz oder Köln in ihrer aktuellen Verfassung zu schlagen.
Der entscheidende Fehler war, dass man Simonis zu spät entlassen hat und es anschließend nicht gelungen ist, einen gestandenen Trainer zu verpflichten - also jemanden, der für Stabilität steht. Stattdessen geriet man in die Situation, einen U19-Trainer auf Lehrgang zum Cheftrainer machen zu müssen.
Der Trainer, mit dem wir den höchsten Bundesligasieg unserer Vereinsgeschichte erreicht haben, galt als jemand mit zu wenig Konzept und kam deshalb nicht als Nachfolger in Frage. Am Ende entschied man sich für einen Trainer, unter dem wir die höchste Niederlage der Vereinsgeschichte kassierten.
31.01.2026 - 17:19 Uhr
Zitat von Houdini
Dieses Problem zeigt sich doch schon in den Entscheidungen. Man scheut sich hier in diesem Verein vor Entscheidungen wie der Teufel das Weihwasser. Es wird doch zu 99 % die einfache Entscheidung getroffen, wenn eine vorhanden ist.
Das verleitet zu Dienst nach Vorschrift. Es ist richtig, der Finger wird nicht in die Wunde gelegt. Es wird niemand zur Verantwortung gezogen. So etwas überträgt sich auf jede Mannschaft. Gerne kann man dann wieder auf diese sch. Millionäre schimpfen, aber das löst gar nichts. Wir sind im Profisport, „Söldner“ gibt es überall, entscheidend ist, wie der Verein geführt wird. Es wird sich immer eine Mannschaft finden, die dann mitzieht. Solange sich da nichts tut, wird das Resultat immer das gleiche bleiben.
Wenn man dann sieht, wie ein Fischer und Gerhardt immer und immer wieder zum Stamm gehören und das Leistungsprinzip ausgehebelt wird. Mit Abstrichen gilt das auch für Arnold.
Wenn man dann solche desillusionierten Interviews gibt, wundert der Zustand doch überhaupt nicht. Das sollte eigentlich nicht deren Ernst sein, aber der Zustand lässt doch keinen anderen Eindruck zu, als die das wirklich ernst meinen. Es ist für mich eine Komfortzone, weil niemand zur Verantwortung gezogen wird, weil das Entscheidungen mit sich zieht, was man alles nicht möchte. Da interpretiere ich jetzt etwas rein, aber das und die fehlende Geilheit haben sich doch gestern in den Abschlüssen gezeigt. Klar kann jemand einen schlechten Tag haben und nicht jede Großchance ist ein Tor, aber alle! Torchancen wurden kläglichst vergeben. Wenn es vorgelebt wird, dass man mit der Leistung zufrieden ist, ist das nicht verwunderlich.
Wer nach so einem Spiel zufrieden sein kann, weil es eine bessere Leistung war als gegen Mainz, sollte am Montag mit gepackten Sachen vor der Tür stehen.
Wenn dieser Verein richtig geführt werden würde, hätte man diese Geilheit für ein Leistungsmaximum. Wir schaffen es aber nicht einmal, das Leistungsminimum zu erreichen. Der VfL Wolfsburg ist bestimmt ein toller Arbeitgeber, wenn nicht diese lästigen Fußballspiele jedes Wochenende wären.
Dieses Problem zeigt sich doch schon in den Entscheidungen. Man scheut sich hier in diesem Verein vor Entscheidungen wie der Teufel das Weihwasser. Es wird doch zu 99 % die einfache Entscheidung getroffen, wenn eine vorhanden ist.
Das verleitet zu Dienst nach Vorschrift. Es ist richtig, der Finger wird nicht in die Wunde gelegt. Es wird niemand zur Verantwortung gezogen. So etwas überträgt sich auf jede Mannschaft. Gerne kann man dann wieder auf diese sch. Millionäre schimpfen, aber das löst gar nichts. Wir sind im Profisport, „Söldner“ gibt es überall, entscheidend ist, wie der Verein geführt wird. Es wird sich immer eine Mannschaft finden, die dann mitzieht. Solange sich da nichts tut, wird das Resultat immer das gleiche bleiben.
Wenn man dann sieht, wie ein Fischer und Gerhardt immer und immer wieder zum Stamm gehören und das Leistungsprinzip ausgehebelt wird. Mit Abstrichen gilt das auch für Arnold.
Wenn man dann solche desillusionierten Interviews gibt, wundert der Zustand doch überhaupt nicht. Das sollte eigentlich nicht deren Ernst sein, aber der Zustand lässt doch keinen anderen Eindruck zu, als die das wirklich ernst meinen. Es ist für mich eine Komfortzone, weil niemand zur Verantwortung gezogen wird, weil das Entscheidungen mit sich zieht, was man alles nicht möchte. Da interpretiere ich jetzt etwas rein, aber das und die fehlende Geilheit haben sich doch gestern in den Abschlüssen gezeigt. Klar kann jemand einen schlechten Tag haben und nicht jede Großchance ist ein Tor, aber alle! Torchancen wurden kläglichst vergeben. Wenn es vorgelebt wird, dass man mit der Leistung zufrieden ist, ist das nicht verwunderlich.
Wer nach so einem Spiel zufrieden sein kann, weil es eine bessere Leistung war als gegen Mainz, sollte am Montag mit gepackten Sachen vor der Tür stehen.
Wenn dieser Verein richtig geführt werden würde, hätte man diese Geilheit für ein Leistungsmaximum. Wir schaffen es aber nicht einmal, das Leistungsminimum zu erreichen. Der VfL Wolfsburg ist bestimmt ein toller Arbeitgeber, wenn nicht diese lästigen Fußballspiele jedes Wochenende wären.
Du sprichst mir aus der Seele!
31.01.2026 - 19:27 Uhr
Gerade gut zu erkennen, selbst der HSV spielt gegen Bayern München Fußball. Zwar werden sie das Spiel voraussichtlich noch verlieren, dennoch geht es um den Ansatz. Wir dagegen schei.ßen uns jedesmal in die Hose, obwohl wir individuell x-fach stärker besetzt sind als Hamburg. Egal, wer Trainer ist, egal wer Manager ist...Wir stellen uns mit lächerlichen Aufstellungen hinten rein, stellen gegen Bayern immer wieder die größten Antifußballer auf, die wir gerade im Kader haben. Es ist so absurd. Der VfL ist einfach ein Müllverein.
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