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Quo Vadis Dynamo?

29.09.2019 - 16:08 Uhr
Quo Vadis Dynamo? |#871
28.01.2022 - 08:17 Uhr
Es steht wohl eher Burnout im Raum, nichts mit hinschmeißen und weil er sich selbst Probleme gemacht hat.
Eberl ist ein feiner Kerl, ein Typ den du im Profifußball kaum noch findest. Ich finde es echt schade.
Quo Vadis Dynamo? |#872
28.01.2022 - 09:46 Uhr
Zitat von Kermit_der_Frosch
Du kannst heute gar nichts groß mehr planen, bestes Beispiel ist BMG. Jahrelang sehr gut gearbeitet von Eberl und jetzt schmeißt er vielleicht hin und es läuft nicht mehr, weil man sich mehrere Probleme in der eigenen Mannschaft gemacht hat. Objektiv betrachtet können wir froh sein, in den nächsten Jahren einen Mittelfeldplatz in der zweiten Liga zu erreichen. Mannschaften wie Bremen, der HSV oder Schalke sind weit weg von uns. Aber selbst Nürnberg, Darmstadt, Pauli, Paderborn, H96, Kiel, Düsseldorf und Heidenheim sind uns weit voraus.


Ich gebe dir recht. Etablieren in Liga 2 bleibt schon eine anspruchsvolle Aufgabe. Dennoch kann und muss man sich Ziele setzen. Von den Zweitligisten, die du nennst, waren Darmstadt und Kiel vor ein paar Jahren noch hinter uns in der Entwicklung Es kann also durchaus aus schnell nach oben (Fürth, Bielefeld, Union) oder nach unten (Kaiserslautern) gehen . Ich glaube da sind eine klare Strategie, Finanzen und sportlich auch ein wenig Glück nötig. Hätten wir die letzten Jahre unter dem Paten mehr in die Mannschaft statt ins Festgeldkonto investiert, wären wir vermutlich weiter.
Auch braucht es meiner Meinung nach klarere Prozesse und weniger "Vereinsmeierei". Zu viele reden bei uns mit.
Und wenn hier Union als Beispiel immer genannt wird. Finanziell haben sie einen ganz anderen Weg beschritten. Statt Schuldenfreiheit hat man Fremdkapital aufgenommen und auch Kölmel wurde nicht abgelöst, sondern ist als Partner weiter im Boot. Das Geld wurde eben nicht in die Schuldentilgung sondern in die Mannschaft investiert. Soll ein "zufälliger " Ausflug in Liga 1 nicht wie Paderborn oder Fürth enden, wird es vermutlich auch nicht anders gehen. Ist allerdings auch der riskantere Weg.
Quo Vadis Dynamo? |#873
28.01.2022 - 15:04 Uhr
Zitat von Kermit_der_Frosch
Du kannst heute gar nichts groß mehr planen, bestes Beispiel ist BMG. Jahrelang sehr gut gearbeitet von Eberl und jetzt schmeißt er vielleicht hin und es läuft nicht mehr, weil man sich mehrere Probleme in der eigenen Mannschaft gemacht hat. Objektiv betrachtet können wir froh sein, in den nächsten Jahren einen Mittelfeldplatz in der zweiten Liga zu erreichen. Mannschaften wie Bremen, der HSV oder Schalke sind weit weg von uns. Aber selbst Nürnberg, Darmstadt, Pauli, Paderborn, H96, Kiel, Düsseldorf und Heidenheim sind uns weit voraus.


Wobei das alles relativ ist und auf die Betrachtungsweise ankommt.


Grundlegend ist es richtig und gut sich Ziele für die nächsten Jahre zu setzen.
Die Ziele die da geäußert wurden auch nicht aus der Luft gegriffen sondern durchaus realistisch. Da ist nun keine Träumerei dabei wie man seinen Umsatz steigern kann, sondern die Möglichkeiten die genannt wurden, sind auch handfest und bis 2025 umsetzbar, ohne das der Supergau droht.

1. Zusätzliche Werbebande.
Schnell umgesetzt und mit überschaubaren Kosten. Wenn sich das Ding irgendwo blickstark platzieren lässt und es Interessenten gibt. Wieso nicht?

2. Zweitmarkt für Tickets.
Durchaus eine Option die sich mit überschaubaren Aufwand lösen lässt und mehrere Probleme gleichzeitig löst. Schwarzmarkt, leere Plätze und mehr Reichweite. Bietet man den Jahreskarteninhabern zum Beispiel noch ein Bonbon in Form Gutscheinen für Essen und Getränke bei Spieltagen an, dürfte das Interesse durchaus vorhanden sein.

3. Mehr Anteile an der Merchandise GmbH.
Halte ich tatsächlich für realistischer als "voller Rückkauf der Vermarktungs- und Merchandiserechte".
Über den Sinn müssen wir nicht streiten, aber dieser Punkt ist realistischer als das was man die Jahre so geträumt hat. Erst recht, wenn der Erfolg und das Fanwachstum bestehen bleiben.

Insbesondere mit dem nächsten Punkt ist das eine Überlegung.

4. Vereinseigene Shops in Einkaufszentren.
Das dürfte tatsächlich noch die größte Hürde sein und das ambitionierteste von den Vorhaben. Infrastruktur, Personal und IT. Das sind Sachen die Dann gut ineinander laufen müssen.
Unrealistisch ist es wirklich nicht, aber von den Punkten die man angehen will das in meinen Augen umfangreichste.

5. Besserer Service und Verschlankung des Vereins
Rein wirtschaftlich macht das in meinen Augen Sinn was man da geäußert hat.
Zum einen will man scheinbar im Verein die Struktur besser aufstellen und diese verschlanken. Zum anderen will man mit dem neuen System den Verein einheitlich präsentieren, zumindest was das Internetpräsenz betrifft.
Das bringt erstmal nicht mehr Geld, kann aber Zufriedenheit bei Fans und Sponsoren schaffen.

In Summe sind das also Punkte die für sich genommen kein Hexenwerk sind. Teilweise sind es auch Punkte über die man eine Liga tiefer nachdenken könnte, bzw. wo man profitiert.

Insofern sehe ich uns nicht auf einer Gefahrenstufe mit anderen gescheiterten Vereinen.

Und andersherum: Wenn der Verein tatsächlich so ineffizient arbeitet und tatsächlich für Optimierung Platz ist, dann ist das durchaus zu begrüßen. Wir können nicht darauf hoffen, dass wir in einen Topf voll Gold fallen und uns dann diesen ineffizienten Luxus leisten können.

Wir müssen Wege finden wie wir aufholen und das schaffen wir nur, wenn wir nicht in der Liga zu Konkurrenz aufholen, sondern auch in der Struktur.
Das gehört nämlich durchaus zum Teil des "die PS auf die Straße bekommen".

Natürlich können wir hoffen, dass der schlafende Riese irgendwann mal erwacht. Bis das aber passiert sollte man auch andere Wege finden und das nicht auf den jüngsten Tag schieben, an denen wir vielleicht ja doch noch langfristig an den genannten Vereinen vorbei ziehen.

Zu den genannten Vereinen:
Die Arbeit in Darmstadt, Kiel und Paderborn in allen ehren, aber ohne deren zufällige (was anderes war es nicht) Ausrutscher nach oben (bei zweien ja auch erste Liga) wären die nicht an uns vorbei. Bei Kiel und Darmstadt behaupte ich mal ohne nähere Kenntnisse, dass die zwar in TV Geldern und Sponsoring besser sind (oder zumindest ähnlich auf sind bzgl. Sponsoren), aber in der Struktur dürften wir wohl die Möglichkeit haben uns besser aufzustellen. Paderborn kann ich dazu nicht einschätzen aber ohne Finke damals wäre auch nichts los.

Nürnberg und Pauli gehören für mich in dieser Liste nicht mal im Ansatz als Vergleich genannt. Nürnberg ist Größer und Pauli hat ein ganz anderes Bild in der Gesellschaft.

Und all den Vergleichen zum Trotz: nur zu hoffen, dass wir mal mit Glück und Hängen und Würgen es für ein paar Saison auf einstellige Platzierungen in der Endtabelle schaffen ist Spekulatius. Das ist eine Wette die man als Unternehmen nicht eingehen sollte.
Wenn Wehlend als kaufmännischer GF das Gefühl hat, dass da Optimierungsbedarf besteht und man konkrete Vorschläge hat wie man das umsetzt, dann soll er machen. Dafür wird er bezahlt und genau das ist seine Aufgabe.
Quo Vadis Dynamo? |#874
28.01.2022 - 16:59 Uhr
Zitat von Cookie_Monster
Zitat von Kermit_der_Frosch

Du kannst heute gar nichts groß mehr planen, bestes Beispiel ist BMG. Jahrelang sehr gut gearbeitet von Eberl und jetzt schmeißt er vielleicht hin und es läuft nicht mehr, weil man sich mehrere Probleme in der eigenen Mannschaft gemacht hat. Objektiv betrachtet können wir froh sein, in den nächsten Jahren einen Mittelfeldplatz in der zweiten Liga zu erreichen. Mannschaften wie Bremen, der HSV oder Schalke sind weit weg von uns. Aber selbst Nürnberg, Darmstadt, Pauli, Paderborn, H96, Kiel, Düsseldorf und Heidenheim sind uns weit voraus.


Wobei das alles relativ ist und auf die Betrachtungsweise ankommt.


Grundlegend ist es richtig und gut sich Ziele für die nächsten Jahre zu setzen.
Die Ziele die da geäußert wurden auch nicht aus der Luft gegriffen sondern durchaus realistisch. Da ist nun keine Träumerei dabei wie man seinen Umsatz steigern kann, sondern die Möglichkeiten die genannt wurden, sind auch handfest und bis 2025 umsetzbar, ohne das der Supergau droht.

1. Zusätzliche Werbebande.
Schnell umgesetzt und mit überschaubaren Kosten. Wenn sich das Ding irgendwo blickstark platzieren lässt und es Interessenten gibt. Wieso nicht?

2. Zweitmarkt für Tickets.
Durchaus eine Option die sich mit überschaubaren Aufwand lösen lässt und mehrere Probleme gleichzeitig löst. Schwarzmarkt, leere Plätze und mehr Reichweite. Bietet man den Jahreskarteninhabern zum Beispiel noch ein Bonbon in Form Gutscheinen für Essen und Getränke bei Spieltagen an, dürfte das Interesse durchaus vorhanden sein.

3. Mehr Anteile an der Merchandise GmbH.
Halte ich tatsächlich für realistischer als "voller Rückkauf der Vermarktungs- und Merchandiserechte".
Über den Sinn müssen wir nicht streiten, aber dieser Punkt ist realistischer als das was man die Jahre so geträumt hat. Erst recht, wenn der Erfolg und das Fanwachstum bestehen bleiben.

Insbesondere mit dem nächsten Punkt ist das eine Überlegung.

4. Vereinseigene Shops in Einkaufszentren.
Das dürfte tatsächlich noch die größte Hürde sein und das ambitionierteste von den Vorhaben. Infrastruktur, Personal und IT. Das sind Sachen die Dann gut ineinander laufen müssen.
Unrealistisch ist es wirklich nicht, aber von den Punkten die man angehen will das in meinen Augen umfangreichste.

5. Besserer Service und Verschlankung des Vereins
Rein wirtschaftlich macht das in meinen Augen Sinn was man da geäußert hat.
Zum einen will man scheinbar im Verein die Struktur besser aufstellen und diese verschlanken. Zum anderen will man mit dem neuen System den Verein einheitlich präsentieren, zumindest was das Internetpräsenz betrifft.
Das bringt erstmal nicht mehr Geld, kann aber Zufriedenheit bei Fans und Sponsoren schaffen.

In Summe sind das also Punkte die für sich genommen kein Hexenwerk sind. Teilweise sind es auch Punkte über die man eine Liga tiefer nachdenken könnte, bzw. wo man profitiert.

Insofern sehe ich uns nicht auf einer Gefahrenstufe mit anderen gescheiterten Vereinen.

Und andersherum: Wenn der Verein tatsächlich so ineffizient arbeitet und tatsächlich für Optimierung Platz ist, dann ist das durchaus zu begrüßen. Wir können nicht darauf hoffen, dass wir in einen Topf voll Gold fallen und uns dann diesen ineffizienten Luxus leisten können.

Wir müssen Wege finden wie wir aufholen und das schaffen wir nur, wenn wir nicht in der Liga zu Konkurrenz aufholen, sondern auch in der Struktur.
Das gehört nämlich durchaus zum Teil des "die PS auf die Straße bekommen".

Natürlich können wir hoffen, dass der schlafende Riese irgendwann mal erwacht. Bis das aber passiert sollte man auch andere Wege finden und das nicht auf den jüngsten Tag schieben, an denen wir vielleicht ja doch noch langfristig an den genannten Vereinen vorbei ziehen.

Zu den genannten Vereinen:
Die Arbeit in Darmstadt, Kiel und Paderborn in allen ehren, aber ohne deren zufällige (was anderes war es nicht) Ausrutscher nach oben (bei zweien ja auch erste Liga) wären die nicht an uns vorbei. Bei Kiel und Darmstadt behaupte ich mal ohne nähere Kenntnisse, dass die zwar in TV Geldern und Sponsoring besser sind (oder zumindest ähnlich auf sind bzgl. Sponsoren), aber in der Struktur dürften wir wohl die Möglichkeit haben uns besser aufzustellen. Paderborn kann ich dazu nicht einschätzen aber ohne Finke damals wäre auch nichts los.

Nürnberg und Pauli gehören für mich in dieser Liste nicht mal im Ansatz als Vergleich genannt. Nürnberg ist Größer und Pauli hat ein ganz anderes Bild in der Gesellschaft.

Und all den Vergleichen zum Trotz: nur zu hoffen, dass wir mal mit Glück und Hängen und Würgen es für ein paar Saison auf einstellige Platzierungen in der Endtabelle schaffen ist Spekulatius. Das ist eine Wette die man als Unternehmen nicht eingehen sollte.
Wenn Wehlend als kaufmännischer GF das Gefühl hat, dass da Optimierungsbedarf besteht und man konkrete Vorschläge hat wie man das umsetzt, dann soll er machen. Dafür wird er bezahlt und genau das ist seine Aufgabe.


Es ist von einer Erhöhung des Etats um 20 Millionen Euro die Rede. Ich habe zwar keinen Einblick in die Geschäftsprozesse aber ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass wir dieses Ziel mit den aufgezeigten Maßnahmen erreichen werden. Damit steigern wir den Umsatz wenn es gut läuft um 5-10 Millionen.
Da muss noch mehr kommen.
Quo Vadis Dynamo? |#875
28.01.2022 - 17:21 Uhr
Die aufgezeigten Maßnahmen mögen ja für sich genommen richtig und sinnvoll sein, aber dass sie in Verbindung mit Bundesliga und Europa bzw gar als Weg dorthin genannt werden, ist nichts anderes als mal wieder typisch dynamische Verblendung und somit maximal unglücklich. Als wäre die Gap so klein, dass sie durch ne neue Bande und nen Shop im Elbepark geschlossen würde.

•     •     •

Legenden bringen uns nicht weiter, es gilt hart zu arbeiten, statt zu träumen.

Gegen Selbstgerechtigkeit, Spam und Willkür.
Für eine dringende Neubesetzung des "Paten" im Dynamo Dresden-Forum!

"Die Kaderplanung war optimal! Sie hat uns den sofortigen Wiederaufstieg und den Klassenerhalt gebracht."
- Krawallmacher I.
Quo Vadis Dynamo? |#876
28.01.2022 - 17:43 Uhr
Zitat von Dynamit-Harry
Die aufgezeigten Maßnahmen mögen ja für sich genommen richtig und sinnvoll sein, aber dass sie in Verbindung mit Bundesliga und Europa bzw gar als Weg dorthin genannt werden, ist nichts anderes als mal wieder typisch dynamische Verblendung und somit maximal unglücklich. Als wäre die Gap so klein, dass sie durch ne neue Bande und nen Shop im Elbepark geschlossen würde.


Das denke ich auch. Step by step. Du kommst doch nur weiter, wenn du dich in der zweiten Liga etablierst und entsprechend im Fernsehgeld steigst. Außerdem steigt damit die Attraktivität für überregionale Sponsoren. Ein Rückschlag kann da immer passieren. Aktuell bin ich über die zweite Liga froh. Mich begeistert die ehrlich gesagt mehr, als CL und Bundesliga. Ich denke wir haben in der Geschäftsstelle fähige Leute und Kontinuität. Darauf lässt sich aufbauen. Wenn dann in 5-10 Jahren auch mal die erste Liga möglich wird, dann kann man diese mit einem ordentlichen finanziellen Fundament angehen.
Quo Vadis Dynamo? |#877
28.01.2022 - 18:43 Uhr
Zitat von dorKlaus
Zitat von Cookie_Monster

Zitat von Kermit_der_Frosch

Du kannst heute gar nichts groß mehr planen, bestes Beispiel ist BMG. Jahrelang sehr gut gearbeitet von Eberl und jetzt schmeißt er vielleicht hin und es läuft nicht mehr, weil man sich mehrere Probleme in der eigenen Mannschaft gemacht hat. Objektiv betrachtet können wir froh sein, in den nächsten Jahren einen Mittelfeldplatz in der zweiten Liga zu erreichen. Mannschaften wie Bremen, der HSV oder Schalke sind weit weg von uns. Aber selbst Nürnberg, Darmstadt, Pauli, Paderborn, H96, Kiel, Düsseldorf und Heidenheim sind uns weit voraus.


Wobei das alles relativ ist und auf die Betrachtungsweise ankommt.


Grundlegend ist es richtig und gut sich Ziele für die nächsten Jahre zu setzen.
Die Ziele die da geäußert wurden auch nicht aus der Luft gegriffen sondern durchaus realistisch. Da ist nun keine Träumerei dabei wie man seinen Umsatz steigern kann, sondern die Möglichkeiten die genannt wurden, sind auch handfest und bis 2025 umsetzbar, ohne das der Supergau droht.

1. Zusätzliche Werbebande.
Schnell umgesetzt und mit überschaubaren Kosten. Wenn sich das Ding irgendwo blickstark platzieren lässt und es Interessenten gibt. Wieso nicht?

2. Zweitmarkt für Tickets.
Durchaus eine Option die sich mit überschaubaren Aufwand lösen lässt und mehrere Probleme gleichzeitig löst. Schwarzmarkt, leere Plätze und mehr Reichweite. Bietet man den Jahreskarteninhabern zum Beispiel noch ein Bonbon in Form Gutscheinen für Essen und Getränke bei Spieltagen an, dürfte das Interesse durchaus vorhanden sein.

3. Mehr Anteile an der Merchandise GmbH.
Halte ich tatsächlich für realistischer als "voller Rückkauf der Vermarktungs- und Merchandiserechte".
Über den Sinn müssen wir nicht streiten, aber dieser Punkt ist realistischer als das was man die Jahre so geträumt hat. Erst recht, wenn der Erfolg und das Fanwachstum bestehen bleiben.

Insbesondere mit dem nächsten Punkt ist das eine Überlegung.

4. Vereinseigene Shops in Einkaufszentren.
Das dürfte tatsächlich noch die größte Hürde sein und das ambitionierteste von den Vorhaben. Infrastruktur, Personal und IT. Das sind Sachen die Dann gut ineinander laufen müssen.
Unrealistisch ist es wirklich nicht, aber von den Punkten die man angehen will das in meinen Augen umfangreichste.

5. Besserer Service und Verschlankung des Vereins
Rein wirtschaftlich macht das in meinen Augen Sinn was man da geäußert hat.
Zum einen will man scheinbar im Verein die Struktur besser aufstellen und diese verschlanken. Zum anderen will man mit dem neuen System den Verein einheitlich präsentieren, zumindest was das Internetpräsenz betrifft.
Das bringt erstmal nicht mehr Geld, kann aber Zufriedenheit bei Fans und Sponsoren schaffen.

In Summe sind das also Punkte die für sich genommen kein Hexenwerk sind. Teilweise sind es auch Punkte über die man eine Liga tiefer nachdenken könnte, bzw. wo man profitiert.

Insofern sehe ich uns nicht auf einer Gefahrenstufe mit anderen gescheiterten Vereinen.

Und andersherum: Wenn der Verein tatsächlich so ineffizient arbeitet und tatsächlich für Optimierung Platz ist, dann ist das durchaus zu begrüßen. Wir können nicht darauf hoffen, dass wir in einen Topf voll Gold fallen und uns dann diesen ineffizienten Luxus leisten können.

Wir müssen Wege finden wie wir aufholen und das schaffen wir nur, wenn wir nicht in der Liga zu Konkurrenz aufholen, sondern auch in der Struktur.
Das gehört nämlich durchaus zum Teil des "die PS auf die Straße bekommen".

Natürlich können wir hoffen, dass der schlafende Riese irgendwann mal erwacht. Bis das aber passiert sollte man auch andere Wege finden und das nicht auf den jüngsten Tag schieben, an denen wir vielleicht ja doch noch langfristig an den genannten Vereinen vorbei ziehen.

Zu den genannten Vereinen:
Die Arbeit in Darmstadt, Kiel und Paderborn in allen ehren, aber ohne deren zufällige (was anderes war es nicht) Ausrutscher nach oben (bei zweien ja auch erste Liga) wären die nicht an uns vorbei. Bei Kiel und Darmstadt behaupte ich mal ohne nähere Kenntnisse, dass die zwar in TV Geldern und Sponsoring besser sind (oder zumindest ähnlich auf sind bzgl. Sponsoren), aber in der Struktur dürften wir wohl die Möglichkeit haben uns besser aufzustellen. Paderborn kann ich dazu nicht einschätzen aber ohne Finke damals wäre auch nichts los.

Nürnberg und Pauli gehören für mich in dieser Liste nicht mal im Ansatz als Vergleich genannt. Nürnberg ist Größer und Pauli hat ein ganz anderes Bild in der Gesellschaft.

Und all den Vergleichen zum Trotz: nur zu hoffen, dass wir mal mit Glück und Hängen und Würgen es für ein paar Saison auf einstellige Platzierungen in der Endtabelle schaffen ist Spekulatius. Das ist eine Wette die man als Unternehmen nicht eingehen sollte.
Wenn Wehlend als kaufmännischer GF das Gefühl hat, dass da Optimierungsbedarf besteht und man konkrete Vorschläge hat wie man das umsetzt, dann soll er machen. Dafür wird er bezahlt und genau das ist seine Aufgabe.


Es ist von einer Erhöhung des Etats um 20 Millionen Euro die Rede. Ich habe zwar keinen Einblick in die Geschäftsprozesse aber ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass wir dieses Ziel mit den aufgezeigten Maßnahmen erreichen werden. Damit steigern wir den Umsatz wenn es gut läuft um 5-10 Millionen.
Da muss noch mehr kommen.


Aus denen entstammt dann mehr finanzielle Mittel die man in den Kader steckt, dies wiederum führt zu einer besseren Platzierung und am Ende zu mehr Fernsehgeld.
Quo Vadis Dynamo? |#878
28.01.2022 - 18:48 Uhr
Zitat von Dynamit-Harry

Die aufgezeigten Maßnahmen mögen ja für sich genommen richtig und sinnvoll sein, aber dass sie in Verbindung mit Bundesliga und Europa bzw gar als Weg dorthin genannt werden, ist nichts anderes als mal wieder typisch dynamische Verblendung und somit maximal unglücklich. Als wäre die Gap so klein, dass sie durch ne neue Bande und nen Shop im Elbepark geschlossen würde.


Hat wohl eher was mit dynamischer Verblendung zu tun diesen Zusammenhang auf deine Art und Weise zu verstehen. Du bist ja derjenige der sugestiert, dass diese Maßnahmen den Aufstieg bringen, dass hat aber keiner gesagt. Bzw. wurde von der Presse hier ein Zusammenhang zwischen Leitbild "Traum von BL/Europa" zu "Dynamo 2025+" hergestellt, der von irgenteinem Verantwortlichen so aber garnicht erwähnt wird.

Hier geht es einfach nur darum sich strukturell endlich mal vernünftig aufzustellen und sich wirtschaftlich soweit zu entwickeln, dass man da die Grundvorraussetzungen schafft um weiter nach oben schauen zu können.
Ein wichtiger Baustein ist da natürlich zu etablierung in der Zweiten BL, denn ohne ausreichend Fernsehgeld sehe ich nicht wie wir einen Etat von 50mio erreichen wollen.

Und wenn wir dann 2025+, die oben genannten strukturellen und wirschaftlichen Vorraussetzung geschafft haben, sehe ich nicht wo das Problem darin liegt, als nächsten Schritt dann den Aufstieg anzupeilen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD_Strike am 28.01.2022 um 18:49 Uhr bearbeitet
Quo Vadis Dynamo? |#879
28.01.2022 - 21:43 Uhr
Zitat von Dynamo70
Punkt 1 wäre für mich, wie schon seit Jahren endlich die Stadionverträge günstiger und realisierbar für Dynamo zu gestalten....damit verbunden ein Zukunftskonzept für eine Kapazitätserhöhung.



Liegt aber nicht in der Macht vom Verein, sondern von anderen Parteien. Der Verein kann sich da durchaus während das andere vor sich hin dümpelt um andere Dinge kümmern.

Als würde man mit dem Auto in die Werkstatt fahren und der Mechaniker sagt "Stoßdämpfer, Bremsen und Auspuff müssen gemacht werden. Den Auspuff können wir erst in einer Woche machen, aber wir würden schon mal mit etwas anderem anfangen." und man darauf erwidert: "Nix da, erst der Auspuff und solange der nicht gemacht ist, fangen wir auch nix anderes an.".
Quo Vadis Dynamo? |#880
28.01.2022 - 23:04 Uhr
Ganz ehrlich Kinders, wir backen mal lieber kleinere Brötchen und hören auf zu träumen.
Warum?
1) Erhöhung des Etat um 20Mio....Und was dazu in den Top 5 steht ist Installation einer neuen Werbebande. Die brink wenns hoch kommt 20k - Finde den Fehler.
2) Wenn du was machen willst so sind name des Stadions 10% des Etat und Brustsponsor auch 10% des Etat. Wir liegen da aber auch weit weit drunter.
3) Wir haben immer noch das Image des Rabaukenclubs. Daher schlecht Chancen auf dem überregionalen sponsormarkt. Und solang der Club ultrageführt ist wird das eh nix.
Wieso man da überhaupt nachdenkt... verschenkte Zeit.
4) Wir brauchen unsere Zuschauer wirtschaftlich. - schlechte Basis, das haben uns Zruppen wie Sandhausen vorraus, die können ohne Zuschauer
Die Liste könnte man noch ewig erweitern.

PS. wir sind kein Union!
PPS. Dem Fussball geht's demnächst nicht mehr so gut - das erst mal überstehen
PPPS. Erst mal 10 Saisons 2 Liga spielen...dann weitersehen
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