Quo Vadis Dynamo?
29.09.2019 - 16:08 Uhr
27.09.2021 - 18:53 Uhr
Ganz in Sicherheit dürfen wir uns aber auch nicht wiegen, wahrscheinlich werden Aue, Sandhausen und die Schanzer auch bald punkten. Wenn die Verletztenseuche bei uns nicht schlimmer wird, sollten wir am Ende 15. werden, oder besser.
28.09.2021 - 07:11 Uhr
Wichtig wäre halt auch für die langfristige Entwicklung, dass man in der Fernsehgeldtabelle mal ein Stück nach vorn rückt. Denn das ist und bleibt nunmal die Haupteinnahmequelle. Klar - auch dafür steht der Klassenerhalt über alles. Ein Jahr 3.Liga reißt da sofort alles wieder ein, was man sich vorher jahrelang aufgebaut hat. Aber daneben steht der Punkt, dass man mit andauernden Plätzen 14-16, so wie bei unserem letzten vierjährigen Zweitligaaufenthalt, außer der grandiosen ersten Saison, auf keinen grünen Zweig kommt. Bestes Beispiel die letzte Zweitligasaison. Da war man 14. bei den Fernsehgeldern und ein Aufsteiger wie der KSC, der zwei Jahre in der Dritten war, bekommt (natürlich auch dank der unfairen, nicht auf rein sportlichen Kriterien beruhenden Verteilung) praktisch das Gleiche wie wir. Solange man finanziell auf diesen unteren Rängen rumkrebst, muss man immer besser arbeiten, wie die gleich oder besser aufgestellte Konkurrenz. Das haben wir damals leider nicht. Ein schlechtes Jahr - wo "reichere, etablierte Teams" oft am Ende die bessere individuelle Qualität rettet - bedeutet für uns meist gleich den Abstieg. Deswegen müssen wir genau da mittel-/langfristig hin. Also regelmäßig im Durchschnitt auf den Plätzen 8-12 landen. Kiel ist da ein Vorbild. Bei den Fernsehgeldern aktuell auf Platz 7 bekommen die heuer 4,2Mio mehr als wir. Das ist ne Hausnummer für die man viel Qualität einkaufen kann, die am Ende wohl mind. den Klassenerhalt bedeutet. Deswegen bin ich heilfroh, dass wir mit Becker einen erfahrenen Steuermann am Ruder haben, der weiß wie dieser langfristige, bodenständige Aufbau geht (als Kontrast zu Minge, der sich bei aller Kompetenz am Ende zu sehr von Zukunftsvisionen leiten ließ). Klar kann in dieser schwierigen Aufbauphase immer was schiefgehen - Garantien gibts keine und vor Fehlern ist keiner gefeit. Aber zumindest die Wahrscheinlichkeit, dass es klappt kann man massiv erhöhen.
28.09.2021 - 09:37 Uhr
Zitat von Kermit_der_Frosch
Ganz in Sicherheit dürfen wir uns aber auch nicht wiegen, wahrscheinlich werden Aue, Sandhausen und die Schanzer auch bald punkten. Wenn die Verletztenseuche bei uns nicht schlimmer wird, sollten wir am Ende 15. werden, oder besser.
Ganz in Sicherheit dürfen wir uns aber auch nicht wiegen, wahrscheinlich werden Aue, Sandhausen und die Schanzer auch bald punkten. Wenn die Verletztenseuche bei uns nicht schlimmer wird, sollten wir am Ende 15. werden, oder besser.
Aue sehe ich noch nicht wieder hoch kommen, da wurden zu viele Fehler bei der Kaderplanung gemacht. Auch Ingolstadt sehe ich weiter unten, vielleicht ein kurzes Hoch wie gerne mal unter Schubert
27.01.2022 - 10:35 Uhr
Interessanter Artikel, wie man sich die Zukunft im Idealfall vorstellt
https://www.google.com/amp/s/www.sportbuzzer.de/artikel/ziel-bundesliga-und-europa-wie-sich-dynamo-dresden-fur-die-zukunft-wappnen-will/amp/
Auch wenn es mir persönlich zu viel Träumerei ist, die wir ja schon oft genug hatten (hätten wir nicht laut Minges "Jahresplan" jetzt Bundesliga gespielt?) und dann wieder wieder auf dem Hosenboden in der 3. Liga gefallen sind, finde ich die Pläne interessant und sehr ambitioniert. Ich hoffe mal, dass wir mit Wehlend fürs wirtschaftliche und Becker fürs sportliche absolute Fachmänner haben und in den nächsten Jahren eine ordentliche Entwicklung in beiden Bereichen machen. Ich traue es den beiden zu. Bestes Beispiel für mich ist Union Berlin, die sich Jahr für Jahr mit guten cleveren Transfers, Sponsoring und vielleicht einer Portion Glück des Tüchtigen erfolgreich nach oben gearbeitet haben.
Wenn es Vereine wie Bielefeld, Paderborn, Fürth, Braunschweig und Darmstadt in die Bundesliga schaffen, warum sollten wir dies nicht auch nach ein paar Jahren cleverer harter Arbeit mit unserem Umfeld schaffen? Vielleicht kann man sich auch irgendwie in der Bundesliga "festbeißen" wie z.B. Augsburg oder Freiburg. Natürlich geht das am besten mit ordentlichen Sponsoren, aber die kommen auch oft erst mit Erfolg und damit einer größeren Bühne für sich.
Wir werden es gespannt und mit Herzblut verfolgen
https://www.google.com/amp/s/www.sportbuzzer.de/artikel/ziel-bundesliga-und-europa-wie-sich-dynamo-dresden-fur-die-zukunft-wappnen-will/amp/
Auch wenn es mir persönlich zu viel Träumerei ist, die wir ja schon oft genug hatten (hätten wir nicht laut Minges "Jahresplan" jetzt Bundesliga gespielt?) und dann wieder wieder auf dem Hosenboden in der 3. Liga gefallen sind, finde ich die Pläne interessant und sehr ambitioniert. Ich hoffe mal, dass wir mit Wehlend fürs wirtschaftliche und Becker fürs sportliche absolute Fachmänner haben und in den nächsten Jahren eine ordentliche Entwicklung in beiden Bereichen machen. Ich traue es den beiden zu. Bestes Beispiel für mich ist Union Berlin, die sich Jahr für Jahr mit guten cleveren Transfers, Sponsoring und vielleicht einer Portion Glück des Tüchtigen erfolgreich nach oben gearbeitet haben.
Wenn es Vereine wie Bielefeld, Paderborn, Fürth, Braunschweig und Darmstadt in die Bundesliga schaffen, warum sollten wir dies nicht auch nach ein paar Jahren cleverer harter Arbeit mit unserem Umfeld schaffen? Vielleicht kann man sich auch irgendwie in der Bundesliga "festbeißen" wie z.B. Augsburg oder Freiburg. Natürlich geht das am besten mit ordentlichen Sponsoren, aber die kommen auch oft erst mit Erfolg und damit einer größeren Bühne für sich.
Wir werden es gespannt und mit Herzblut verfolgen
27.01.2022 - 11:15 Uhr
Das ist/wird tatsächlich ein sehr interessantes Projekt. Ursprünglich sollte der Strategieplan auf der MV im November vorgestellt werden, was leider nicht stattfinden konnte.
Elementar wird da wirklich der Anteilserwerb am Fanshop sein. Bei den Massen, die (unter normalen Zuständen) am Spieltag in den Shop oder an die Verkaufsstände strömen, liegt darin ein großes finanzielles Potential für unseren Verein. Auch die Idee mit einem Fanshop an einem weiteren Standort finde ich gut, an dem noch mehr Laufkundschaft angelockt werden kann.
Ob dann sportlich daraus profitiert werden kann, wird sich zeigen. Denn Schließlich soll es dann, wenn der große Wurf irgendwann mal gelingen sollte, eben nicht wie voraussichtlich bei Fürth nach einem Jahr schon vorbei sein oder wie bei Braunschweig sogar wieder bis in die 3. Liga gehen. Der Unioner Weg wird oft als Beispiel genommen, ist mMn aber nicht 1:1 umsetzbar da am Wirtschaftsstandort Berlin andere Bedingungen vorherrschend sind als in Dresden & Umland und das Potential in der Millionenmetropole im Bezug auf das Mitgliederwachstum nochmal eine ganz andere Hausnummer darstellt. Dass dort seit einigen Jahren gute Arbeit geleistet wird, ist aber unbestritten.
Schade finde ich zudem immer noch, dass erneut kein Jahreskartenverkauf stattgefunden hat. Jedem wird bewusst gewesen sein, dass man letztlich nicht alle Spiele im Stadion wird verfolgen können. Einige andere Vereine (1860 und Werder fallen mir spontan ein) haben es trotzdem getan. Die Aktion mit den Schenkungen in der Restrückrunde der Saison 19/20 hat gezeigt, dass die Bereitschaft dennoch da ist auf diesem Weg den Verein finanziell zu unterstützen. Die Dynamokarte und die Geistertickets waren eine gute Sache, reichen da aber nicht heran.
Schauen wir mal, was unsere GF da leisten wird. Ich bin ebenfalls sehr gespannt und voller Vorfreude.
Elementar wird da wirklich der Anteilserwerb am Fanshop sein. Bei den Massen, die (unter normalen Zuständen) am Spieltag in den Shop oder an die Verkaufsstände strömen, liegt darin ein großes finanzielles Potential für unseren Verein. Auch die Idee mit einem Fanshop an einem weiteren Standort finde ich gut, an dem noch mehr Laufkundschaft angelockt werden kann.
Ob dann sportlich daraus profitiert werden kann, wird sich zeigen. Denn Schließlich soll es dann, wenn der große Wurf irgendwann mal gelingen sollte, eben nicht wie voraussichtlich bei Fürth nach einem Jahr schon vorbei sein oder wie bei Braunschweig sogar wieder bis in die 3. Liga gehen. Der Unioner Weg wird oft als Beispiel genommen, ist mMn aber nicht 1:1 umsetzbar da am Wirtschaftsstandort Berlin andere Bedingungen vorherrschend sind als in Dresden & Umland und das Potential in der Millionenmetropole im Bezug auf das Mitgliederwachstum nochmal eine ganz andere Hausnummer darstellt. Dass dort seit einigen Jahren gute Arbeit geleistet wird, ist aber unbestritten.
Schade finde ich zudem immer noch, dass erneut kein Jahreskartenverkauf stattgefunden hat. Jedem wird bewusst gewesen sein, dass man letztlich nicht alle Spiele im Stadion wird verfolgen können. Einige andere Vereine (1860 und Werder fallen mir spontan ein) haben es trotzdem getan. Die Aktion mit den Schenkungen in der Restrückrunde der Saison 19/20 hat gezeigt, dass die Bereitschaft dennoch da ist auf diesem Weg den Verein finanziell zu unterstützen. Die Dynamokarte und die Geistertickets waren eine gute Sache, reichen da aber nicht heran.
Schauen wir mal, was unsere GF da leisten wird. Ich bin ebenfalls sehr gespannt und voller Vorfreude.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hirschberger am 27.01.2022 um 11:17 Uhr bearbeitet
27.01.2022 - 14:09 Uhr
Damals bei Minges Plan mit den ganzen Zielen und Visionen hat es doch bei den meisten hier funkelnde Augen erzeugt, natürlich auch bei mir. Aber sind wir doch mal ehrlich. Solche Ziele treiben nur die Erwartungen in die Höhe, um dann mit aller Macht wieder auf den Boden der Tatsachen zu fallen
Wer will denn nicht das 100. Europa Pokal Spiel erleben, aber bitte nicht mehr mit irgendwelchen 5 Jahres Plänen. Wir kämpfen derzeit noch um den Verbleib in der 2. Liga und ich denke mal, das wird sich auch nicht morgen oder übermorgen ändern
Einfach so wie bisher weiter arbeiten und Schritt für Schritt sich etablieren und dann schauen wir, was die Zukunft bringt
Wer will denn nicht das 100. Europa Pokal Spiel erleben, aber bitte nicht mehr mit irgendwelchen 5 Jahres Plänen. Wir kämpfen derzeit noch um den Verbleib in der 2. Liga und ich denke mal, das wird sich auch nicht morgen oder übermorgen ändern
Einfach so wie bisher weiter arbeiten und Schritt für Schritt sich etablieren und dann schauen wir, was die Zukunft bringt
27.01.2022 - 15:01 Uhr
Meiner Meinung nach ist nichts daran auszusetzen sich als Verein mit der Größe und Strahlkraft von Dynamo auch ambitionierte Ziele zu setzen.
Jedoch sollte hinter den Zielen auch immer ein realistischer und praktizierbarer Plan stecken.
Ob die im Artikel genannten Maßnahmen direkt zu dieser Zielverwirklichung führen, kann ich als Außenstehender nicht beurteilen.
Ich glaube es sind viele Stellschrauben die gedreht werden müssen.
Sei es Sponsoring (wobei wir uns hier schon weiterentwickeln konnten, das Ende der Fahnenstange aber längst noch nicht erreicht ist), Merchandising, Fernsehgelder, Mietsenkungen, Stadioneinnahmen etc...
Solange es uns jedoch nicht gelingt einen großen Sponsor an Land zu ziehen oder spürbar größere Umsätze im Bereich Vermarktung/Merchandising zu erzielen werden wir uns wohl einfach gedulden müssen.
Das wichtigste bleibt die Etablierung in der zweiten Liga mit einer guten Transferstrategie. Dann kommen die Einnahmen von alleine.
Jedoch sollte hinter den Zielen auch immer ein realistischer und praktizierbarer Plan stecken.
Ob die im Artikel genannten Maßnahmen direkt zu dieser Zielverwirklichung führen, kann ich als Außenstehender nicht beurteilen.
Ich glaube es sind viele Stellschrauben die gedreht werden müssen.
Sei es Sponsoring (wobei wir uns hier schon weiterentwickeln konnten, das Ende der Fahnenstange aber längst noch nicht erreicht ist), Merchandising, Fernsehgelder, Mietsenkungen, Stadioneinnahmen etc...
Solange es uns jedoch nicht gelingt einen großen Sponsor an Land zu ziehen oder spürbar größere Umsätze im Bereich Vermarktung/Merchandising zu erzielen werden wir uns wohl einfach gedulden müssen.
Das wichtigste bleibt die Etablierung in der zweiten Liga mit einer guten Transferstrategie. Dann kommen die Einnahmen von alleine.
27.01.2022 - 19:50 Uhr
Naja, nix für ungut, zeitgemäße Strukturen, Website, Fanshop im EKZ: das sind totale Basics, wo Dynamo aktuell selbst der Zweiten Liga deutlich hinterherhinkt. Mit Bundesliga und Europapokal hat das nichts zu tun und davon wuchtet man sich auch nicht dorthin. Aber es tut auch so Not
27.01.2022 - 19:53 Uhr
Ich denke wir werden noch eine Weile eine Mannschaft sein, die in der zweiten Liga spielt und immer ein Auge auf den Abstieg haben sollte. Für einen Aufstieg fehlt uns das Personal und das nötige Geld es nach Dresden zu locken und zu bezahlen. Denn trotz Corona werden immer noch sehr hohe Spielergehälter gezahlt, was wir nicht können und hoffentlich auch noch nicht wollen. Man sollte sich Union Berlin als Vorbild nehmen, die es langsam angehen lassen haben. Sie haben nichts überstürzt und jedes Jahr ein Spieler mehr für den Aufstieg geholt. Als es dann geklappt hat, haben sie alte erfahrene Profis geholt, die noch eine Chance gesehen haben erste Liga zu spielen. Die Ruhe und der Trainer waren der Ausschlag für so eine Explosion des Klubes. Wenn ich dann Fürth sehe, wie sie ein Jahr erste Liga spielen um dann wieder abzusteigen, ist mir der Weg von Union lieber.
Also auch mal im Umfeld etwas ruhiger treten und nicht gleich nach zwei Niederlagen hintereinander alles hinterfragen und einen Trainerwechsel fordern.
Also auch mal im Umfeld etwas ruhiger treten und nicht gleich nach zwei Niederlagen hintereinander alles hinterfragen und einen Trainerwechsel fordern.
27.01.2022 - 22:12 Uhr
Du kannst heute gar nichts groß mehr planen, bestes Beispiel ist BMG. Jahrelang sehr gut gearbeitet von Eberl und jetzt schmeißt er vielleicht hin und es läuft nicht mehr, weil man sich mehrere Probleme in der eigenen Mannschaft gemacht hat. Objektiv betrachtet können wir froh sein, in den nächsten Jahren einen Mittelfeldplatz in der zweiten Liga zu erreichen. Mannschaften wie Bremen, der HSV oder Schalke sind weit weg von uns. Aber selbst Nürnberg, Darmstadt, Pauli, Paderborn, H96, Kiel, Düsseldorf und Heidenheim sind uns weit voraus.
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