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Presseschau [01/2007 - 01/2009]

17.01.2007 - 22:34 Uhr
Presseschau [01/2007 - 01/2009] |#21
15.03.2007 - 14:00 Uhr
http://www.merkur-online.de/nachrichten/sport/1860/art306,774006.html

Da ist er doch! :cool
Presseschau [01/2007 - 01/2009] |#22
15.03.2007 - 19:18 Uhr
Dann hätten wir hier noch die Pressekonferenz der neuen Präsidentschaft als Video:
http://www.bayagent.de/iPTV/sport/1860-munchen/albrecht-v.-linde-neuer-lowenprasident--15.03..html
Diese PK stimmt mich sehr positiv für die Zukunft ein!

•     •     •

::::::::::::::|) Sex und Sechzig! (|::::::::::::
Presseschau [01/2007 - 01/2009] |#23
19.03.2007 - 10:07 Uhr
Zitat von 2Fingerjoe:
Zitat von Der Hallertauer:
"Die beiden sind Realsatire", teilte jüngst ein Sponsor mit - und kündigte sein Engagement zum Sommer auf.


Und welcher Sponsor war dass bitte? Bwin dürfte sich eine solche Aussage in meinen Augen nicht leisten...

Sponsoren haben gefälligst die ***** zu halten, sie sollen Ihr Logo in die Kamera halten aber sich nicht in die Vereinspolitik einmischen, geschweige denn anonym Spitzen austeilen.

Wer auch immer das war, schön das er weiter ist! :angry

Manfred Stoffers von Festina. Du kannst ihm das auch persönlich mitteilen über PN unter loewenforum.de
Presseschau [01/2007 - 01/2009] |#24
19.03.2007 - 17:04 Uhr
Da müssen die beiden dem guten Gerald aber ganz schön auf die Zehen gestiegen sein, dass er so ein Pamphlet ablässt.
Ein Artikel ist das jedenfalls nicht, allenfalls ein Kommentar.

Trotzdem, ein Körnchen Wahrheit steckt natürlich drin. Es wird Zeit, dass die Außendarstellung des Vereins mal ein bisschen besser wird.

Aber:
Zitat
Bei Sechzig ausgebildete Talente verlassen bald den Verein, ablösefrei.

muss ich verpasst haben.

Adler wurde beim VfB Leipzig ausgebildet,
Milchraum bei den Stuttgarter Kickers
Agostino würde ich jetzt auch nicht unbedingt in die Kategorie "bei Sechzig ausgebildete Talente" einordnen.

So wie die Mannschaft in der Rückrunde, jedenfalls zum überwiegenden Teil, aufgetreten ist, muss man sich über eine Schwächung des Teams wegen eventueller oder tatsächlicher Abgänge jedenfalls keine Sorgen machen.
Presseschau [01/2007 - 01/2009] |#25
19.03.2007 - 18:49 Uhr
Aus dem Münchner Merkur vom 19.03.2007 :

Charakterlos, hilflos, kopflos
1860 zwischen Trauerspiel und absurdem Theater: Schachner geht, Kurz kommt
München -­ Walter Schachner verließ am Samstag um fünf vor Zwölf die Geschäftsstelle des TSV 1860, aber das war natürlich nur Zufall. Er ging durch den Haupteingang, während die meisten Medienvertreter am Kabinentrakt auf Neuigkeiten warteten. So sahen ihn nur wenige mit seiner großen Tasche verschwinden. Von einem Ordner verabschiedete er sich freundlich („Machen Sie es gut!”), während er einem Reporter gegenüber weniger mitteilsam war: „Es gibt nichts mehr zu sagen.”

Das galt so nur für ihn. Von anderen Leitenden Angestellten des Vereins hätte man sehr wohl offene Worte erwartet, doch bis es soweit war, vergingen noch 24 Stunden. Dann wurde Marco Kurz als Schachners Nachfolger präsentiert, ihm zur Seite steht Günther Gorenzel-Simonitsch, der langjährige Kompagnon des Österreichers. Sein Vertrag (bis 2008) läuft weiter, während Torwarttrainer Peter Zajicek bereits heute seinen Dienst bei Rapid Wien antritt. Kurz, der langjährige Löwen-Profi und -Kapitän, sollte eigentlich erst im Sommer das Amt übernehmen, bis dahin seinen Trainerschein erwerben und die Reserve vor dem Abstieg aus der Regionalliga bewahren. Doch diese Zeit bleibt ihm nicht mehr (siehe nebenstehenden Text). Die Sorgen der Löwen waren zu akut.

Der Trainer wird ein letztes Mal vorgeführt

Als Stefan Reuter und Stefan Ziffzer am Samstag aus dem Hauptquartier der Löwen verschwanden, hinterließen sie ein Dutzend Journalisten, die mit vielen Fragen aufs Trainingsgelände gekommen waren und ohne jede Antwort wieder gingen. Dabei waren die Fakten schon am Freitag offensichtlich gewesen. Nach dem verheerenden 0:3 gegen Augsburg hatte sich Schachner in einer Weise geäußert („Ich schäme mich”, „Es muss eine Lösung geben”), die jede weitere Zusammenarbeit utopisch erscheinen ließ. Aber bereits zu diesem Zeitpunkt war der Mann, der Antworten hätte geben können, abgetaucht. Reuter, der Manager, berate sich mit Finanzchef Ziffzer, hieß es.

Am Samstag sollten die Auskünfte folgen. Doch bevor Klartext gesprochen werden konnte, gab es Bilder, die über das Innenleben und den Führungsstil der Löwen viel aussagen. Der Mann, dessen Schicksal längst besiegelt war und der intern längst als entlassen galt, wurde ein allerletztes Mal vorgeführt. Schachner musste mit der Mannschaft zum Joggen in die Isarauen und anschließend zur Gymnastik auf den Trainingsplatz. Auf seinem letzten Weg in die Kabine verweigerte er die Aussage mit dem Verweis auf eine baldige Pressemitteilung.

Von diesem Moment an war das Abdriften ins Absurde nicht mehr aufzuhalten. Ein Termin zwischen ihm, Reuter und Ziffzer stand an, doch erst sah man den Trainer im Bademantel durchs Treppenhaus laufen, dann seinen Assistenten Gorenzel in gleicher Aufmachung. Die Mitteilung, die angeblich schon aufgesetzt war, kam schließlich gestern um 10.06 Uhr heraus, die ebenfalls für Samstag angekündigte Pressekonferenz gab es erst mit 24 Stunden Verspätung. Reuter und Ziffzer, die für Klarheit hätten sorgen können, schlugen statt dessen hastig den Weg Richtung Parkplatz ein. Eine Konferenz mache keinen Sinn, „weil es nichts zu verkünden gibt”, überraschte Reuter. Also sei Schachner doch noch Trainer? Schweigen. Noch den ganzen Samstag verbreiteten Nachrichtenagenturen, Videotext und einige Radiosender, der Österreicher bekomme bei 1860 eine allerletzte Chance.

Reuter war 20 Jahre Profi, er ist Welt- und Europameister, hat Champions League, Weltpokal und den UEFA-Cup gewonnen und war fünfmal Deutscher Meister. Er kennt das Fußballgeschäft. Aber als er am Samstag den überfälligen Kommentar zur Trainerfrage abgeben sollte, den jeder schon am Vortag von ihm erwartet hätte, war ihm die Hilflosigkeit anzusehen. Offensichtlich wollte er den Namen Kurz nicht vor dem Spiel der Regionalliga-Mannschaft gegen Ingolstadt (1:1) in den Mund nehmen. Die Krise anderweitig zu moderieren und das Offensichtliche zu bestätigen, ohne den Verhandlungen mit Schachners Nachfolger vorzugreifen, überstieg seine Möglichkeiten.

Steinwürfe gegen die Mannschaft?
„Schreibt die Wahrheit! Das waren Eier!”

Die Nerven liegen blank bei den Löwen. Auf dem Weg an die Isar mussten die Spieler am Samstag ein Spalier aus erbosten Fans durchschreiten, denen von Ordnern der Zutritt zum Vereinsgelände verwehrt wurde. „Verräter” und „Wir sind Löwen und ihr nicht” waren noch die harmloseren Grußadressen ans kickende Personal. Die Stimmung bewegte sich zwischen explosiv und skurril. Einer der Anhänger richtete sich direkt an Ziffzer und teilte ihm exklusiv mit: „Ich betrachte Sie als entlassen.” Ein anderer wandte sich an die Journalisten, die am Freitagabend von Gerüchten erfahren hatten, die Fans hätten den Löwen-Bus mit Steinen beworfen. „Schreibt die Wahrheit!”, appellierte er. „Das waren keine Steine! Das waren Eier!”

In dieser surrealen Situation springt Marco Kurz ein und soll die Saison zu einem ordentlichen Ende bringen. Kurz hat im Klub einen ausgezeichneten Namen, doch die Aufgabe ist denkbar schwierig. Er findet ernüchternde Verhältnisse vor. Peter Englert, früher Vizepräsident und heute regelmäßiger Trainingsgast, bündelte sein Urteil in einem Dreisatz: „Mannschaft charakterlos. Trainer hilflos. Verein kopflos.”

Der Ausspruch stammt vom Samstag, offiziell also aus der Ära Schachner. Auch wenn er da als Trainer in Wahrheit schon Vergangenheit war. Nicht erst seit fünf vor Zwölf.
Presseschau [01/2007 - 01/2009] |#26
19.03.2007 - 18:56 Uhr
Die Presse muss am Samstag ziemlich verärgert gewesen sein, weil es die erhoffte und vielleicht auch vom Verein versprochene PK am Samstag nicht gab.
Wenn ich es am Samstag im Sport regional richtig verstanden habe, nannte ein Journalist Sechzig deswegen einen Gratlerverein. Die anwesenden Journalisten waren sich scheinbar einig, dass man sich das vergebliche Warten auf neue Nachrichten nicht gefallen lassen werde.

Und schon tauchen am Montag in der Presse vernichtende Artikel über Ziffzer und Reuter in Münchner Merkur und Süddeutscher Zeitung auf. Das ist eine billige und primitive Retourkutsche. Wo sitzen da jetzt eigentlich die Gratler ? Kein Wunder, dass bei Sechzig nie Ruhe einkehrt. Vielleicht sollte man es einfach mal so machen wie Schalke und mit der Presse nicht mehr reden.
Presseschau [01/2007 - 01/2009] |#27
19.03.2007 - 19:28 Uhr
da kann ich Edelschlumpf nur Recht geben. Die Artikel im Merkur und in der SZ waren billige Rache, weil die Presse am Samstag umsonst warten musste. Von den unsäglichen Artikeln in einem Wurstblatt wie der AZ ganz zu schweigen.

Die Sportpresse nimmt sich viel zu wichtig. Sie sollen berichten statt ihre persönlichen Eitelkeiten zu befriedigen.

•     •     •

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Presseschau [01/2007 - 01/2009] |#28
20.03.2007 - 00:17 Uhr
Die Presse mag es nicht, wenn sie zurechtgewiesen wird. Das kriegen Reuter und Ziffzer derzeit zu spüren. Die haben sich kollektiv auf sie eingeschossen. Insofern war die damalige Presseschelte-Pressekonferenz ein Schuss, der jetzt nach hinten los geht. Für mich der einzige schwerwiegendere Fehler unser GF. Ich les unsere Münchner Revolverblätter jedenfalls nicht mehr. :grrr :grrr :grrr :grrr

ProZiffzerundReuter und eine solide Haushaltsführung! Dass Talente nicht gehalten werden können, wenn kein Geld da ist - dass soll der GF angelastet werden können? Da wollen manche die Realität einfach nicht akzeptieren...
Presseschau [01/2007 - 01/2009] |#29
20.03.2007 - 16:44 Uhr
nur noch nervig, diese Schnmierfinken in den Muenchner Boulevardpresse

Es fiel auch dr satz, dann schreiben wir eben irgendwas, wenn wir keine Infos bekommen

HEY, DAS MACHT IHR DOCH SOWIESO !!

oder wie war das bei der Rufschaedigung von Lanzaat und agostino, als die ohne jeglichen
Indizien in die Wettaffaere von der sauberen TZ mitsamt Breitners verzogenen Sohn mit rein gezogen wurde ????
Presseschau [01/2007 - 01/2009] |#30
21.03.2007 - 09:29 Uhr
aus: http://www.merkur-online.de/nachrichten/sport/1860/art306,775952.html

Meisterlöwe Heiß verlässt Aufsichtsrat

Vorbehalte gegen das neue Präsidium

München - Fünf Tage war tatsächlich mal so etwas wie Ruhe hinter den Kulissen des Sportvereins TSV 1860. Dass es trotzdem bei den Löwen turbulent zuging, lag allein an der Profiabteilung, die in der KGaA untergebracht ist. Nun gibt es auch im eingetragenen Verein neue Unruhe. Gestern wurde bekannt, dass Fredi Heiß (66) sich aus dem Aufsichtsrat zurückzieht.

Heiß, als Mitglied der Meistermannschaft 1966 prominentestes Mitglied des Gremiums neben OB Ude, hält sich über die Gründe bedeckt, nur so viel sagt er: „Das liegt doch auf der Hand.”

Deutlicher wird Professor Peter Lutz, der Vorsitzende des Aufsichtsrates. Heiß käme „nicht klar mit der Zusammensetzung” des Gremiums, zudem habe er „erhebliche Vorbehalte gegen das neue Präsidium”. Das war vorige Woche nach einem quälend langen Prozedere ermittelt worden und ein schwer erkämpfter Kompromiss zwischen der Initiative Pro1860, der Fraktion der organisierten Fans (Arge), der Heiß zugerechnet wird, und den als neutral geltenden Ude und Lutz.

Mit 9:0 votierte das Gremium für die Lösung, deshalb findet es der Pro1860-Rat Willi Mantel „schon komisch”, dass sich Heiß von der eigenen Entscheidung distanziert.

Mit den Posten des neuen Präsidiumsmitglieds Otto Steiner und Heiß sind nun zwei von neun Stellen vakant. Es wird interessant zu beobachten sein, welche Folgen die Personalien für das fragile Kräfteverhältnis im Aufsichtsrat haben.

Der Wahlausschuss hat die Suche schon aufgenommen, doch Zeitnot besteht nicht. Mit der Bestellung des Präsidiums wurde die wichtigste Entscheidung getroffen, weitere ähnlich relevante Beschlüsse stehen so schnell nicht an. Und selbst wenn, wäre der Rat ohnehin funktionsfähig - laut Satzung sind fünf Mitglieder das Minimum. Spannend ist die Lage dennoch. Pro1860 hätte aktuell die Mehrheit.

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Besonders der letzte Satz ist interessant, obwohl nicht sehr bedeutsam.

Jetzt bestünde doch die Möglichkeit den Martin Max vielleicht doch noch in den A zu locken. Ich finde schon, dass die ehemaligen Aktiven hier auch vertreten sein sollten.
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