| Geburtsdatum | 11.04.1966 |
|---|---|
| Alter | 60 |
| Nat. |
Österreich |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Peter Stöger [Trainer]
10.12.2017 - 12:06 Uhr
28.02.2018 - 09:36 Uhr
Zitat von DerMoe
Da sehe ich überhaupt nicht so, wer hat das Bosz je angekreidet, dass er zu pingelig sei? Halte ich für einen Mythos.
Aber als es schlecht lief hat Bosz immer nur sein "wir dürfen nicht so enttäuscht sein" Mantra heruntergebetet und nie angesprochen was konkret eigentlich falsch lief in einem Spiel.
Ob das eine sprachliche Barriere war oder ob er nicht erkannt will ich nicht beurteilen, aber seine absoluten 0-Aussagen waren hier von anfang an ein Kritikpunkt. PKs mit ihm brauchte man gar nicht schauen.
Zitat von timpop
Das hat Bosz übrigens auch immer gemacht, er hat die Spiele nie schön geredet, selbst die guten im August/September, er hat sogar Spieler/Mannschaft öffentlich kritisiert, als es schlecht lief. Dafür wurde Bosz kritisiert, er wäre zu pingelig, er ist mit nichts zufrieden, wie kann der nur die Mannschaft so kritisieren. Bei Und bei Peter S. ist das nun toll?
Bosz wurde sein fehlendes In-Game-Coaching -, seine ruhiges an der Seitenlinie stehen angekreidet, beides trifft auch auf Peter S., der unterscheidet sich da kaum zu Bosz.
Zitat von bvbsupport1909
Ja das finde ich auch sehr gut!
Zitat von Offensiv84
Stöger meinte "Frühling" ... wenn es wieder wärmer wird.
:-D
was ich aber gut finde, er redet die Spiele nicht schön.
Zitat von bvbsupport1909
Stöger hat doch gesagt, "die BVB-Fans werden im Frühjahr noch viel Freude an der Mannschaft haben" und "selbst ihm werde es nicht gelingen, dass die Mannschaft unattraktiv spielt".
Nun: Viel Freunde macht die Mannschaft mMn nicht und attraktiv spielt sie auch nicht.
Also stellt sich die Frage:
- ist schon Frühjahr und wenn nein, wann denn?
- kommt das noch mit der Freude und der Attraktivität oder war es das schon?
- hält Stöger seine Aussage aufrecht?
- wenn nein, was sind die Gründe dafür, dass er davon abrücken muss?
Zum einen fänd ich interessant, wenn ein Journalist ihm diese Fragen stellen würde.
Zum anderen wüsste ich dann gerne, wie Aki diesen Wandel in Stögers Einschätzung der Mannschaft sieht und ob das aus Aki`s Sicht dann eher zu einem Austausch des Trainers oder von Teilen der Mannschaft im Sommer führt.
Zitat von LukazZ
Aktuell spielen wir nicht den besten Fussball, aber unser Glück überwiegt nunmal.
Mit unseren Ambitionen sollten so Spiele gewonnen werden. Das wir aktuell auf Platz 2 stehen liegt vorallem daran das sich die komplette Rückrunde keine Mannschaft da oben Konstant siege erarbeiten konnte. Wir jedoch hatten ein "verhältnismäßig" leichtes Programm(mit Blick auf die Tabelle zum Spieltagszeitpunkt alle in der 2. Tabellenhälfte angesiedelt) und haben unsere Punkte eingefahren. Klar waren da viele Remis dabei, aber Punkt ist nun mal Punkt. Dabei haben wir selten ein Spiel wirklich dominant gewonnen. Immer recht eng und gegen Gladbach einfach nur glücklich.
Nunja so ist es aber. Aber die nächsten Wochen wird sich zeigen ob die Mannschaft und Stögers System/Taktik weiter funktioniert. Da kommen dann erstmal Leipzig, Frankfurt und Hannover. RB und SGE werden für uns die wichtigen Spiele sein. Da geht es gegen die aktuelle Konkurrenz um das int. Geschäft. Da muss die Leistung stimmen, weil diese Gegner werden definitiv top motiviert sein und da wird "nur Glück" nicht reichen.
Bei den Bayern wirds so definitiv nichts zu holen geben, die werden uns auch höchst wahrscheinlich kein Geschenk in der AA präsentieren.
Und anschließend kommt die ganz heiße Phase.... erst kommt Stuttgart. Die wollen oben bleiben dann Schalke und Bayer. Das werden dann nochmals die entscheidenden Spiele um die CL sein. Das Glück der Hinrunde werden wir nicht haben, denn da hatten wir zum jetzigen Zeitpunkt 19 Punkte geholt. Aktuell haben wir nur 13 Punkte. Ob das reicht wird sich in den Spielen gegen die direkte Konkurrenz entscheiden.
Wenn Stöger es schafft der Mannschaft auch offensiv mehr Leben einzuhauchen, dann kann das gut gehen. Sollte ihm das nicht gelingen, dann kann es auch ganz schnell vorbei sein mit Platz 2 und dann ziehen die anderen vorbei. Und ein Fazit kann man erst am 34. Spieltag ziehen. Ist zwar ne absolute Phrase, aber erst dann kann man das Ergebnis seiner Arbeit beurteilen.
Aktuell läuft es Defensiv ganz okay und offensiv ist einfach nix los, wenn nicht einer ein Geniestreich auspackt. Da muss für den Rest der Saison einfach mehr kommen. Und mir kann keiner erzählen, dass es an den Spielern liegt. Das Potential ist da und nun gilt es das ordentlich zu nutzen.
Fazit: Für mich ist Stöger bis jetzt eher ein defensiver Trainer, der mit so viel Kreativität und Ballbesitz nichts anfangen kann. Schnell umschalten/Kontern aus einer guten Defensive sind seine Stärken. Diese hat er konsequent umgesetzt und ich finde man sieht defensiv auch klar eine Verbesserung. Unsere Gegner stehen jedoch eher defensiv gegen uns und so fehlt einfach der Plan für unsere Ballbesitzphasen, welche wir aufgezwungen bekommen. Hier sehe ich noch wenig Verbesserung. Mit dem Spielermaterial muss da deutlich mehr zu reißen sein, als es aktuell der Fall ist (Auch wenn wir auf der 6er/8er Position nicht optimal besetzt sind!).
Aktuell spielen wir nicht den besten Fussball, aber unser Glück überwiegt nunmal.
Mit unseren Ambitionen sollten so Spiele gewonnen werden. Das wir aktuell auf Platz 2 stehen liegt vorallem daran das sich die komplette Rückrunde keine Mannschaft da oben Konstant siege erarbeiten konnte. Wir jedoch hatten ein "verhältnismäßig" leichtes Programm(mit Blick auf die Tabelle zum Spieltagszeitpunkt alle in der 2. Tabellenhälfte angesiedelt) und haben unsere Punkte eingefahren. Klar waren da viele Remis dabei, aber Punkt ist nun mal Punkt. Dabei haben wir selten ein Spiel wirklich dominant gewonnen. Immer recht eng und gegen Gladbach einfach nur glücklich.
Nunja so ist es aber. Aber die nächsten Wochen wird sich zeigen ob die Mannschaft und Stögers System/Taktik weiter funktioniert. Da kommen dann erstmal Leipzig, Frankfurt und Hannover. RB und SGE werden für uns die wichtigen Spiele sein. Da geht es gegen die aktuelle Konkurrenz um das int. Geschäft. Da muss die Leistung stimmen, weil diese Gegner werden definitiv top motiviert sein und da wird "nur Glück" nicht reichen.
Bei den Bayern wirds so definitiv nichts zu holen geben, die werden uns auch höchst wahrscheinlich kein Geschenk in der AA präsentieren.
Und anschließend kommt die ganz heiße Phase.... erst kommt Stuttgart. Die wollen oben bleiben dann Schalke und Bayer. Das werden dann nochmals die entscheidenden Spiele um die CL sein. Das Glück der Hinrunde werden wir nicht haben, denn da hatten wir zum jetzigen Zeitpunkt 19 Punkte geholt. Aktuell haben wir nur 13 Punkte. Ob das reicht wird sich in den Spielen gegen die direkte Konkurrenz entscheiden.
Wenn Stöger es schafft der Mannschaft auch offensiv mehr Leben einzuhauchen, dann kann das gut gehen. Sollte ihm das nicht gelingen, dann kann es auch ganz schnell vorbei sein mit Platz 2 und dann ziehen die anderen vorbei. Und ein Fazit kann man erst am 34. Spieltag ziehen. Ist zwar ne absolute Phrase, aber erst dann kann man das Ergebnis seiner Arbeit beurteilen.
Aktuell läuft es Defensiv ganz okay und offensiv ist einfach nix los, wenn nicht einer ein Geniestreich auspackt. Da muss für den Rest der Saison einfach mehr kommen. Und mir kann keiner erzählen, dass es an den Spielern liegt. Das Potential ist da und nun gilt es das ordentlich zu nutzen.
Fazit: Für mich ist Stöger bis jetzt eher ein defensiver Trainer, der mit so viel Kreativität und Ballbesitz nichts anfangen kann. Schnell umschalten/Kontern aus einer guten Defensive sind seine Stärken. Diese hat er konsequent umgesetzt und ich finde man sieht defensiv auch klar eine Verbesserung. Unsere Gegner stehen jedoch eher defensiv gegen uns und so fehlt einfach der Plan für unsere Ballbesitzphasen, welche wir aufgezwungen bekommen. Hier sehe ich noch wenig Verbesserung. Mit dem Spielermaterial muss da deutlich mehr zu reißen sein, als es aktuell der Fall ist (Auch wenn wir auf der 6er/8er Position nicht optimal besetzt sind!).
Stöger hat doch gesagt, "die BVB-Fans werden im Frühjahr noch viel Freude an der Mannschaft haben" und "selbst ihm werde es nicht gelingen, dass die Mannschaft unattraktiv spielt".
Nun: Viel Freunde macht die Mannschaft mMn nicht und attraktiv spielt sie auch nicht.
Also stellt sich die Frage:
- ist schon Frühjahr und wenn nein, wann denn?
- kommt das noch mit der Freude und der Attraktivität oder war es das schon?
- hält Stöger seine Aussage aufrecht?
- wenn nein, was sind die Gründe dafür, dass er davon abrücken muss?
Zum einen fänd ich interessant, wenn ein Journalist ihm diese Fragen stellen würde.
Zum anderen wüsste ich dann gerne, wie Aki diesen Wandel in Stögers Einschätzung der Mannschaft sieht und ob das aus Aki`s Sicht dann eher zu einem Austausch des Trainers oder von Teilen der Mannschaft im Sommer führt.
Stöger meinte "Frühling" ... wenn es wieder wärmer wird.
:-D
was ich aber gut finde, er redet die Spiele nicht schön.
Ja das finde ich auch sehr gut!
Das hat Bosz übrigens auch immer gemacht, er hat die Spiele nie schön geredet, selbst die guten im August/September, er hat sogar Spieler/Mannschaft öffentlich kritisiert, als es schlecht lief. Dafür wurde Bosz kritisiert, er wäre zu pingelig, er ist mit nichts zufrieden, wie kann der nur die Mannschaft so kritisieren. Bei Und bei Peter S. ist das nun toll?
Bosz wurde sein fehlendes In-Game-Coaching -, seine ruhiges an der Seitenlinie stehen angekreidet, beides trifft auch auf Peter S., der unterscheidet sich da kaum zu Bosz.
Da sehe ich überhaupt nicht so, wer hat das Bosz je angekreidet, dass er zu pingelig sei? Halte ich für einen Mythos.
Aber als es schlecht lief hat Bosz immer nur sein "wir dürfen nicht so enttäuscht sein" Mantra heruntergebetet und nie angesprochen was konkret eigentlich falsch lief in einem Spiel.
Ob das eine sprachliche Barriere war oder ob er nicht erkannt will ich nicht beurteilen, aber seine absoluten 0-Aussagen waren hier von anfang an ein Kritikpunkt. PKs mit ihm brauchte man gar nicht schauen.
Mir fehlten ebenso genauere Analysen von Bosz.
Dies sehe ich allerdings bei Stöger ähnlich. Menschlich kann Stöger bei mir viel punkten, aber inhaltlich?
So Aussagen wie "Ich stimme den Kritikern zu, dass wir mehr Klarheit in unser Spiel bekommen müssen" oder "Ich hatte nicht das Gefühl, alle wollen alles unternehmen, nach vorne und nach hinten" lassen mich ziemlich ratlos zurück. Jedenfalls erkenne ich daraus nicht, wo Stöger ansetzen könnte.
28.02.2018 - 09:42 Uhr
Zitat von DerMoe
Tolle, realistische, demütige Aussagen.
Der Peter ist wirklich ein feiner Kerl.
Zitat von Faxenmann
http://m.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/1802/News/peter-stoeger-spricht-uber-den-bvb-wir-haben-aktuell-ein-sehr-zerbrechliches-gebilde.html
Interessante Aussagen von unserem Coach!
http://m.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/1802/News/peter-stoeger-spricht-uber-den-bvb-wir-haben-aktuell-ein-sehr-zerbrechliches-gebilde.html
Interessante Aussagen von unserem Coach!
Tolle, realistische, demütige Aussagen.
Der Peter ist wirklich ein feiner Kerl.
Er hat zu 100% Recht!
Ich persönlich bin wirklich hin- und hergerissen. Ergebnistechnisch kann man zufrieden sein, spielerisch absolut nicht.
Stöger hat das ja erkannt, da liegt es auch ein Stück weit an ihm an den richtigen Stellschrauben zu drehen..
Man muss aber auch erwähnen, dass aufgrund der Verletzungshistorie gar kein richtiger Spielfluss da sein kann.
Gehen wir den kader mal durch: Piszczek war lange raus, ebenso wie Schmelzer. Weigls Knöchelbruch ist auch noch nicht Jahre her. Götze war monatelang weg, Schürrle und Reus auch. Guerreiro, Rode oder Durm fehlen gefühlt ständig.
Das alleine sind schon 9 Spieler, die nicht dauerhaft fit sind. Yarmolenko und Philipp sind auch länger raus. Kommen wir schon auf eine ganze Mannschaft.
Das es da spielerisch nicht optimal passt, ist nachvollziehbar!
Das soll jetzt keine Schönrederei sein, aber es gibt triftige Gründe, wieso wir so spielen wie wir es momentan tun! Eine Krise haben wir deshalb nicht, schon alleine weil wir aktuell 2. sind!
28.02.2018 - 09:42 Uhr
Zitat von gabrielinc
Als Fan von einer Mannschaft nimmt man Gegentreffer auch immer viel kritischer war. Aber es liegt wohl vor allem daran, dass unsere eigenen Standards zu unfassbar stark sind (das sollte sich hoffentlich statistisch beleben lassen). Es ist doch immer so. Wir kriegen eine Ecke und du weißt vorher schon, dass die Ball entweder in die Arme des Torhüters fällt oder einfach vom Verteidiger weggeköpft werden kann. Und wenn dann mal die gegnerische Mannschaft eine Ecke bekommt brennt es lichterloh bei uns im Sechzehner.
Wann war eigentlich die letzte gute Saison von uns, wo unsere Standards noch wirklich gut waren? Ich verstehe einfach nicht wie man die Ecken so schlecht reinbringen kann. Ich mein wir haben doch genügend Spieler mit einer guten Schusstechnik.
Zitat von mba123
Laut der Statistikseite whoscored gehört das Verteidigen von Standards zu unseren großen Stärken. Allerdings bezieht sich das auf die ganze Saison; möglich, dass der Trend negativ ist.
Die Probleme in der Offensive würde ich weniger an Reus, Götze, Schürrle und Batshuayi festmachen. Ich denke, alle vier lassen ihr individuelles Können regelmäßig aufblitzen; nur Batshuayi hat ein kleines Leistungstief für mich.
Dass insgesamt nach vorne nicht viel funktioniert, liegt für mich daher an den Situationen in denen unsere Offensive den Ball erhält. Freigespielt werden die vier quasi nie. Fast immer haben sie mit Unterzahl und engen Räumen zu kämpfen.
Wenn von hinten mehr kommen würde und die Gegner auch mal von unseren defensiveren Leuten gefordert werden würden, hätte ich bezüglich der Offensive keine Bedenken mehr.
Zitat von VfL-Noabat
Ich denke dass man in dieser Saison keinen Hurra-Fußball mehr erwarten sollte und bin mir sicher, dass Stöger am Ende auch nicht an diesem bewertet wird (in Bezug auf Vertragsverlängerung). Er macht das was er soll, er liefert Ergebnisse(auch keine weltbewegenden, völlig klar) und stabilisiert die Defensive. Dass es offensiv nicht aussieht wie bei Guardiola liegt denke ich auch an der Personalsituation, die besser (oder für Stögers Fußball schlechter) aussieht als sie ist. Da stehen momentan ein Götze, der sich auf dem langen Weg zurück zu alter Stärke befindet. Ein Schürrle der eineinhalb Jahre so gut wie garnichts zeigen konnte und sogar unter seinem Ziehvater nicht gesetzt war. Ein Reus, der über 8 Monate gefehlt hat und direkt bei 100% benötigt wird und das mindestens einmal pro Woche. Batshuayi der wenig gespielt hat, für ein halbes Jahr herkommt und hier die Tore machen muss und dann auch noch wie blöd trifft, dass jetzt alle wer weiß was von ihm erwarten. Und Christian Pulisic der überhaupt nicht wieder aufs Pferd kommt und trotzdem viel spielen muss.
Aber da steht keiner (am ehesten schon wieder Reus) an dem sich der Rest der Offensive hochziehen kann, eine Konstante. Im Moment sind da mehr oder weniger nur Spieler die mit ihrer eigenen Leistung schon gut beschäftigt sind und keiner die den Rest mitreißen kann.
Aber besonders da es jetzt erstmal um Ergebnisfußball geht, kann ich diese absolute Standardschwäche nicht nachvollziehen. Kann da keiner ne passable Ecke reinhauen? Was für Teams sich schon fast nur über Standards in der Liga gehalten haben und diese Topfußballer kriegen nicht eine vernünftige Ecke hin?
Aber noch viel schlimmer ist, dass wir auch keine verteidigen können. Damit hätte man sich in Bergamo viel Leid ersparen können, damit hätte man gegen Augsburg gewonnen...
Ich will jetzt nicht sagen, dass ich viel von Deckungsverhalten bei Ecken verstehe, aber wenn sich 4 Augsburger in einem Pulk an Strafraumrand versammeln, kann man doch nicht ausschließlich Manndeckung spielen? Das ist doch völlig klar, dass da mindestens einer nicht hinterherkommt. Wenn einer den Raum zwischen Fünfer und Elfmeterpunkt abgedeckt hätte wäre doch nichts passiert, oder sehe ich das völlig falsch?
Ich denke dass man in dieser Saison keinen Hurra-Fußball mehr erwarten sollte und bin mir sicher, dass Stöger am Ende auch nicht an diesem bewertet wird (in Bezug auf Vertragsverlängerung). Er macht das was er soll, er liefert Ergebnisse(auch keine weltbewegenden, völlig klar) und stabilisiert die Defensive. Dass es offensiv nicht aussieht wie bei Guardiola liegt denke ich auch an der Personalsituation, die besser (oder für Stögers Fußball schlechter) aussieht als sie ist. Da stehen momentan ein Götze, der sich auf dem langen Weg zurück zu alter Stärke befindet. Ein Schürrle der eineinhalb Jahre so gut wie garnichts zeigen konnte und sogar unter seinem Ziehvater nicht gesetzt war. Ein Reus, der über 8 Monate gefehlt hat und direkt bei 100% benötigt wird und das mindestens einmal pro Woche. Batshuayi der wenig gespielt hat, für ein halbes Jahr herkommt und hier die Tore machen muss und dann auch noch wie blöd trifft, dass jetzt alle wer weiß was von ihm erwarten. Und Christian Pulisic der überhaupt nicht wieder aufs Pferd kommt und trotzdem viel spielen muss.
Aber da steht keiner (am ehesten schon wieder Reus) an dem sich der Rest der Offensive hochziehen kann, eine Konstante. Im Moment sind da mehr oder weniger nur Spieler die mit ihrer eigenen Leistung schon gut beschäftigt sind und keiner die den Rest mitreißen kann.
Aber besonders da es jetzt erstmal um Ergebnisfußball geht, kann ich diese absolute Standardschwäche nicht nachvollziehen. Kann da keiner ne passable Ecke reinhauen? Was für Teams sich schon fast nur über Standards in der Liga gehalten haben und diese Topfußballer kriegen nicht eine vernünftige Ecke hin?
Aber noch viel schlimmer ist, dass wir auch keine verteidigen können. Damit hätte man sich in Bergamo viel Leid ersparen können, damit hätte man gegen Augsburg gewonnen...
Ich will jetzt nicht sagen, dass ich viel von Deckungsverhalten bei Ecken verstehe, aber wenn sich 4 Augsburger in einem Pulk an Strafraumrand versammeln, kann man doch nicht ausschließlich Manndeckung spielen? Das ist doch völlig klar, dass da mindestens einer nicht hinterherkommt. Wenn einer den Raum zwischen Fünfer und Elfmeterpunkt abgedeckt hätte wäre doch nichts passiert, oder sehe ich das völlig falsch?
Laut der Statistikseite whoscored gehört das Verteidigen von Standards zu unseren großen Stärken. Allerdings bezieht sich das auf die ganze Saison; möglich, dass der Trend negativ ist.
Die Probleme in der Offensive würde ich weniger an Reus, Götze, Schürrle und Batshuayi festmachen. Ich denke, alle vier lassen ihr individuelles Können regelmäßig aufblitzen; nur Batshuayi hat ein kleines Leistungstief für mich.
Dass insgesamt nach vorne nicht viel funktioniert, liegt für mich daher an den Situationen in denen unsere Offensive den Ball erhält. Freigespielt werden die vier quasi nie. Fast immer haben sie mit Unterzahl und engen Räumen zu kämpfen.
Wenn von hinten mehr kommen würde und die Gegner auch mal von unseren defensiveren Leuten gefordert werden würden, hätte ich bezüglich der Offensive keine Bedenken mehr.
Als Fan von einer Mannschaft nimmt man Gegentreffer auch immer viel kritischer war. Aber es liegt wohl vor allem daran, dass unsere eigenen Standards zu unfassbar stark sind (das sollte sich hoffentlich statistisch beleben lassen). Es ist doch immer so. Wir kriegen eine Ecke und du weißt vorher schon, dass die Ball entweder in die Arme des Torhüters fällt oder einfach vom Verteidiger weggeköpft werden kann. Und wenn dann mal die gegnerische Mannschaft eine Ecke bekommt brennt es lichterloh bei uns im Sechzehner.
Wann war eigentlich die letzte gute Saison von uns, wo unsere Standards noch wirklich gut waren? Ich verstehe einfach nicht wie man die Ecken so schlecht reinbringen kann. Ich mein wir haben doch genügend Spieler mit einer guten Schusstechnik.
Zu Saisonbeginn waren wir wahrscheinlich die torgefährlichste Mannschaft bei Ecken. In den ersten zehn Spielen trafen wir 4 mal nach einer Ecke. Seitdem haben wir in der Liga aber gar nicht mehr nach einer Ecke getroffen.
28.02.2018 - 09:45 Uhr
Zitat von DerMoe
Da sehe ich überhaupt nicht so, wer hat das Bosz je angekreidet, dass er zu pingelig sei? Halte ich für einen Mythos.
Aber als es schlecht lief hat Bosz immer nur sein "wir dürfen nicht so enttäuscht sein" Mantra heruntergebetet und nie angesprochen was konkret eigentlich falsch lief in einem Spiel.
Ob das eine sprachliche Barriere war oder ob er nicht erkannt will ich nicht beurteilen, aber seine absoluten 0-Aussagen waren hier von anfang an ein Kritikpunkt. PKs mit ihm brauchte man gar nicht schauen.
Zitat von timpop
Das hat Bosz übrigens auch immer gemacht, er hat die Spiele nie schön geredet, selbst die guten im August/September, er hat sogar Spieler/Mannschaft öffentlich kritisiert, als es schlecht lief. Dafür wurde Bosz kritisiert, er wäre zu pingelig, er ist mit nichts zufrieden, wie kann der nur die Mannschaft so kritisieren. Bei Und bei Peter S. ist das nun toll?
Bosz wurde sein fehlendes In-Game-Coaching -, seine ruhiges an der Seitenlinie stehen angekreidet, beides trifft auch auf Peter S., der unterscheidet sich da kaum zu Bosz.
Zitat von bvbsupport1909
Ja das finde ich auch sehr gut!
Zitat von Offensiv84
Stöger meinte "Frühling" ... wenn es wieder wärmer wird.
:-D
was ich aber gut finde, er redet die Spiele nicht schön.
Zitat von bvbsupport1909
Stöger hat doch gesagt, "die BVB-Fans werden im Frühjahr noch viel Freude an der Mannschaft haben" und "selbst ihm werde es nicht gelingen, dass die Mannschaft unattraktiv spielt".
Nun: Viel Freunde macht die Mannschaft mMn nicht und attraktiv spielt sie auch nicht.
Also stellt sich die Frage:
- ist schon Frühjahr und wenn nein, wann denn?
- kommt das noch mit der Freude und der Attraktivität oder war es das schon?
- hält Stöger seine Aussage aufrecht?
- wenn nein, was sind die Gründe dafür, dass er davon abrücken muss?
Zum einen fänd ich interessant, wenn ein Journalist ihm diese Fragen stellen würde.
Zum anderen wüsste ich dann gerne, wie Aki diesen Wandel in Stögers Einschätzung der Mannschaft sieht und ob das aus Aki`s Sicht dann eher zu einem Austausch des Trainers oder von Teilen der Mannschaft im Sommer führt.
Zitat von LukazZ
Aktuell spielen wir nicht den besten Fussball, aber unser Glück überwiegt nunmal.
Mit unseren Ambitionen sollten so Spiele gewonnen werden. Das wir aktuell auf Platz 2 stehen liegt vorallem daran das sich die komplette Rückrunde keine Mannschaft da oben Konstant siege erarbeiten konnte. Wir jedoch hatten ein "verhältnismäßig" leichtes Programm(mit Blick auf die Tabelle zum Spieltagszeitpunkt alle in der 2. Tabellenhälfte angesiedelt) und haben unsere Punkte eingefahren. Klar waren da viele Remis dabei, aber Punkt ist nun mal Punkt. Dabei haben wir selten ein Spiel wirklich dominant gewonnen. Immer recht eng und gegen Gladbach einfach nur glücklich.
Nunja so ist es aber. Aber die nächsten Wochen wird sich zeigen ob die Mannschaft und Stögers System/Taktik weiter funktioniert. Da kommen dann erstmal Leipzig, Frankfurt und Hannover. RB und SGE werden für uns die wichtigen Spiele sein. Da geht es gegen die aktuelle Konkurrenz um das int. Geschäft. Da muss die Leistung stimmen, weil diese Gegner werden definitiv top motiviert sein und da wird "nur Glück" nicht reichen.
Bei den Bayern wirds so definitiv nichts zu holen geben, die werden uns auch höchst wahrscheinlich kein Geschenk in der AA präsentieren.
Und anschließend kommt die ganz heiße Phase.... erst kommt Stuttgart. Die wollen oben bleiben dann Schalke und Bayer. Das werden dann nochmals die entscheidenden Spiele um die CL sein. Das Glück der Hinrunde werden wir nicht haben, denn da hatten wir zum jetzigen Zeitpunkt 19 Punkte geholt. Aktuell haben wir nur 13 Punkte. Ob das reicht wird sich in den Spielen gegen die direkte Konkurrenz entscheiden.
Wenn Stöger es schafft der Mannschaft auch offensiv mehr Leben einzuhauchen, dann kann das gut gehen. Sollte ihm das nicht gelingen, dann kann es auch ganz schnell vorbei sein mit Platz 2 und dann ziehen die anderen vorbei. Und ein Fazit kann man erst am 34. Spieltag ziehen. Ist zwar ne absolute Phrase, aber erst dann kann man das Ergebnis seiner Arbeit beurteilen.
Aktuell läuft es Defensiv ganz okay und offensiv ist einfach nix los, wenn nicht einer ein Geniestreich auspackt. Da muss für den Rest der Saison einfach mehr kommen. Und mir kann keiner erzählen, dass es an den Spielern liegt. Das Potential ist da und nun gilt es das ordentlich zu nutzen.
Fazit: Für mich ist Stöger bis jetzt eher ein defensiver Trainer, der mit so viel Kreativität und Ballbesitz nichts anfangen kann. Schnell umschalten/Kontern aus einer guten Defensive sind seine Stärken. Diese hat er konsequent umgesetzt und ich finde man sieht defensiv auch klar eine Verbesserung. Unsere Gegner stehen jedoch eher defensiv gegen uns und so fehlt einfach der Plan für unsere Ballbesitzphasen, welche wir aufgezwungen bekommen. Hier sehe ich noch wenig Verbesserung. Mit dem Spielermaterial muss da deutlich mehr zu reißen sein, als es aktuell der Fall ist (Auch wenn wir auf der 6er/8er Position nicht optimal besetzt sind!).
Aktuell spielen wir nicht den besten Fussball, aber unser Glück überwiegt nunmal.
Mit unseren Ambitionen sollten so Spiele gewonnen werden. Das wir aktuell auf Platz 2 stehen liegt vorallem daran das sich die komplette Rückrunde keine Mannschaft da oben Konstant siege erarbeiten konnte. Wir jedoch hatten ein "verhältnismäßig" leichtes Programm(mit Blick auf die Tabelle zum Spieltagszeitpunkt alle in der 2. Tabellenhälfte angesiedelt) und haben unsere Punkte eingefahren. Klar waren da viele Remis dabei, aber Punkt ist nun mal Punkt. Dabei haben wir selten ein Spiel wirklich dominant gewonnen. Immer recht eng und gegen Gladbach einfach nur glücklich.
Nunja so ist es aber. Aber die nächsten Wochen wird sich zeigen ob die Mannschaft und Stögers System/Taktik weiter funktioniert. Da kommen dann erstmal Leipzig, Frankfurt und Hannover. RB und SGE werden für uns die wichtigen Spiele sein. Da geht es gegen die aktuelle Konkurrenz um das int. Geschäft. Da muss die Leistung stimmen, weil diese Gegner werden definitiv top motiviert sein und da wird "nur Glück" nicht reichen.
Bei den Bayern wirds so definitiv nichts zu holen geben, die werden uns auch höchst wahrscheinlich kein Geschenk in der AA präsentieren.
Und anschließend kommt die ganz heiße Phase.... erst kommt Stuttgart. Die wollen oben bleiben dann Schalke und Bayer. Das werden dann nochmals die entscheidenden Spiele um die CL sein. Das Glück der Hinrunde werden wir nicht haben, denn da hatten wir zum jetzigen Zeitpunkt 19 Punkte geholt. Aktuell haben wir nur 13 Punkte. Ob das reicht wird sich in den Spielen gegen die direkte Konkurrenz entscheiden.
Wenn Stöger es schafft der Mannschaft auch offensiv mehr Leben einzuhauchen, dann kann das gut gehen. Sollte ihm das nicht gelingen, dann kann es auch ganz schnell vorbei sein mit Platz 2 und dann ziehen die anderen vorbei. Und ein Fazit kann man erst am 34. Spieltag ziehen. Ist zwar ne absolute Phrase, aber erst dann kann man das Ergebnis seiner Arbeit beurteilen.
Aktuell läuft es Defensiv ganz okay und offensiv ist einfach nix los, wenn nicht einer ein Geniestreich auspackt. Da muss für den Rest der Saison einfach mehr kommen. Und mir kann keiner erzählen, dass es an den Spielern liegt. Das Potential ist da und nun gilt es das ordentlich zu nutzen.
Fazit: Für mich ist Stöger bis jetzt eher ein defensiver Trainer, der mit so viel Kreativität und Ballbesitz nichts anfangen kann. Schnell umschalten/Kontern aus einer guten Defensive sind seine Stärken. Diese hat er konsequent umgesetzt und ich finde man sieht defensiv auch klar eine Verbesserung. Unsere Gegner stehen jedoch eher defensiv gegen uns und so fehlt einfach der Plan für unsere Ballbesitzphasen, welche wir aufgezwungen bekommen. Hier sehe ich noch wenig Verbesserung. Mit dem Spielermaterial muss da deutlich mehr zu reißen sein, als es aktuell der Fall ist (Auch wenn wir auf der 6er/8er Position nicht optimal besetzt sind!).
Stöger hat doch gesagt, "die BVB-Fans werden im Frühjahr noch viel Freude an der Mannschaft haben" und "selbst ihm werde es nicht gelingen, dass die Mannschaft unattraktiv spielt".
Nun: Viel Freunde macht die Mannschaft mMn nicht und attraktiv spielt sie auch nicht.
Also stellt sich die Frage:
- ist schon Frühjahr und wenn nein, wann denn?
- kommt das noch mit der Freude und der Attraktivität oder war es das schon?
- hält Stöger seine Aussage aufrecht?
- wenn nein, was sind die Gründe dafür, dass er davon abrücken muss?
Zum einen fänd ich interessant, wenn ein Journalist ihm diese Fragen stellen würde.
Zum anderen wüsste ich dann gerne, wie Aki diesen Wandel in Stögers Einschätzung der Mannschaft sieht und ob das aus Aki`s Sicht dann eher zu einem Austausch des Trainers oder von Teilen der Mannschaft im Sommer führt.
Stöger meinte "Frühling" ... wenn es wieder wärmer wird.
:-D
was ich aber gut finde, er redet die Spiele nicht schön.
Ja das finde ich auch sehr gut!
Das hat Bosz übrigens auch immer gemacht, er hat die Spiele nie schön geredet, selbst die guten im August/September, er hat sogar Spieler/Mannschaft öffentlich kritisiert, als es schlecht lief. Dafür wurde Bosz kritisiert, er wäre zu pingelig, er ist mit nichts zufrieden, wie kann der nur die Mannschaft so kritisieren. Bei Und bei Peter S. ist das nun toll?
Bosz wurde sein fehlendes In-Game-Coaching -, seine ruhiges an der Seitenlinie stehen angekreidet, beides trifft auch auf Peter S., der unterscheidet sich da kaum zu Bosz.
Da sehe ich überhaupt nicht so, wer hat das Bosz je angekreidet, dass er zu pingelig sei? Halte ich für einen Mythos.
Aber als es schlecht lief hat Bosz immer nur sein "wir dürfen nicht so enttäuscht sein" Mantra heruntergebetet und nie angesprochen was konkret eigentlich falsch lief in einem Spiel.
Ob das eine sprachliche Barriere war oder ob er nicht erkannt will ich nicht beurteilen, aber seine absoluten 0-Aussagen waren hier von anfang an ein Kritikpunkt. PKs mit ihm brauchte man gar nicht schauen.
Natürlich auch nur Fans.
Bosz hat Niederlagen nicht immer nur "wir dürfen nicht so enttäuscht sein" gesagt, er ist auch deutlicher geworden...
""BVB-Trainer Peter Bosz ist nach der 1:3-Heimpleite gegen den FC Bayern hart mit seinem Team ins Gericht gegangen. Darauf angesprochen, ob Borussia Dortmund aktuell eine Spitzenmannschaft sei, antwortete der Holländer bei Sky: „Heute waren wir keine Spitzenmannschaft. Bayern München war heute vor allen Dingen in der ersten Halbzeit die klar überlegene Mannschaft. Wir sind nur hinterher gelaufen und waren immer zu spät. Dann kann man nicht von einer Spitzenmannschaft reden.“"
Die PKs von Bosz waren wirklich nicht allzu informativ, aber aufgrund der Sprachprobleme, nicht schlechter, als wie die unter Peter Stöger... Auch immer dasselbe, nix erhellendes...
28.02.2018 - 10:22 Uhr
Das gilt ja immer als Stögers Faustpfand. Wenn ich mir unsere Spiele anschaue habe ich allerdings selten den Eindruck einer stabilen Defensive und ich habe ein paar Zahlen, die das untermauern. Der Start von Stöger lässt sich ja durchaus mit dem von Bosz vergleichen, da gegen die gleichen Gegner gespielt wurde. Die Zahlen beziehen sich auf die Betrachtung der Spieltage 1-7 der Hinrunde (Bosz) und der Rückrunde (Stöger) (Daten von Understat).
Gegentore:
Bosz: 2
Stöger: 6
xGA:
Bosz: 3,11
Stöger: 7,62
xG:
Bosz: 18,57
Stöger: 11,44
=xGD
Bosz: +15,46
Stöger: +3,82
Wenig Zahlen mit einer meiner Meinung nach aber großen Aussagekraft: Wir haben unter Stöger deutlich mehr zugelassen und auch deutlich mehr Gegentore kassiert. Soweit die quantitative Betrachtung. Qualitativ fällt mir darüber hinaus folgendes auf:
- Unser Defensivkonzept und unsere defensive Grundordnung finde ich nach wie vor haarsträubend. Da das ganze aber 20 Meter weiter hinten stattfindet, sieht das vielleicht nicht mehr so spektakulär fehlerhaft aus wie unter Bosz. Dadurch haben wir tendenziell mehr Mann hinter dem Ball und es wirkt ein bisschen sicherer. Da die Raumaufteilung aber dramatisch schlecht ist, sind wir dabei sehr viel auf Zweikämpfe Mann gg Mann angewiesen. Unsere IV, vor allem Toprak, gewinnen zum Glück sehr viele dieser 1 gg 1 Duelle, ansonsten würden dabei noch mehr Großchancen für den Gegner hinausspringen.
- Ich nenne es gerne "Schulhofphänomen" und meine damit, dass sich alles auf den Ball fokussiert. Der ballführende Gegner steht im Mittelpunkt und alles drumherum wird völlig vernachlässigt. Die ballferne Seite wird vernachlässigt, der Rückraum wird vernachlässigt, was hinter meinem Rücken passiert wird vernachlässigt etc.
- Die katastrophale Verteidigung von Standardsitutaionen wurde ja schon angesprochen
- Das Anlaufen der gegnerischen Verteidiger von unseren Offensivleute finde ich ebenso planlos. Es wirkt überhaupt nicht aufeinander abgestimmt, die Initiative zum Pressing scheint eher eine idividuelle Geschichte zu sein, als dass die ganze Mannschaft wirklich einem Signal folgt und als Ganzes ein Kozept verfolgt. häufig sieht man, dass Reus, Batshuayi, Götze oder Schürrle völlig planlos 1-2 Spieler anlaufen und der Rest unmotiviert hinterhertrabt. Häufig guckt man sich fragend an, breitet die Arme aus etc. So ist es natürlich auch ein leichtes, unsere erste "Pressinglinie" zu umspielen und dann sehen wir uns schon mit den nächsten Problem konfrontiert: Der fehlenden physischen Präsenz und Dynamik im zentralen Mittelfeld. Das ganze zieht sich dann durch, bis wir schließlich bei den oben schon beschriebenen 1 gg 1 Duellen angekommen sind und darauf angewiesen sind, diese zu gewinnen, da alles drumherum völlig planlos und unorganisiert ist.
Ich sehe nicht, dass Peter Stöger unsere Defensive stabilisiert hat. Und ich befürchte, dass sich das in den nächsten Wochen gegen starke Gegner auch deutlich im Ergebnis widerspiegeln wird. Gegen unsere aktuellen Konkurrenten um die Championsleague (+Bayern) haben wir in der Hinrunde in 5 Spielen 13 Gegentore kassiert. Und wenn ich mir unser Verhalten auf dem Platz anschaue, dann möchte ich nicht ausschließen, dass wir unter Stöger in ähnlichen Dimensionen landen.
Die Zahlen oben belegen ja noch ein weiteres Phänomen: Nicht nur, dass wir deutlich mehr zulassen. Auf der anderen Seite erspielen wir uns auch selbst deutlich weniger Chancen und schießen weniger Tore. Dass wir hinten nicht immer sattelfest stehen, ist ja jetzt nichts neues, allerdings hat es uns immer ausgezeichnet, dass wir im Zweifel einfach ein Tor mehr schießen als der Gegner. Diese Ausrichtung ist völlig abhanden gekommen.
Summa summarum bleibt die Erkenntnis: Peter Stöger passt nicht zur Philosophie dieser Mannschaft.
Und wenn ich sehe, wie unzufrieden und frustriert beispielsweise ein Marco Reus nach jeder misslungenen "Offensivaktion" ist und wie gleichzeitig zu hören ist, dass er seine Verlängerung u.a. vom Trainer abhängig macht. Und wenn ich höre, dass Stöger selbst sagt, dass er kein Trainer ist, der eine Ära prägt und keiner, der mit seiner Philosophie eine Mannschaft prägen kann, dann ist es in meinen Augen völlig ausgeschlossen, dass dem BVB mit Peter Stöger eine erfolgreiche Zukunft bevorsteht. Ich befürchte (und hoffe auch ein bisschen), dass die nächsten Spiele die Ergebnisse der letzten Wochen stark relativieren. Dann wird Watzke eine Weiterarbeit mit Stöger kaum kommunizieren können. Dass er es dennoch versucht, will ich nicht ausschließen. Schließlich bekomme ich mehr und mehr den Eindruck, dass ihm der Wohlfühlfaktor deutlich mehr Wert ist als die sportliche Entwicklung des Vereins.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bvb_rockzz am 28.02.2018 um 10:24 Uhr bearbeitet
28.02.2018 - 10:28 Uhr
Zitat von bvb_rockzz
Das gilt ja immer als Stögers Faustpfand. Wenn ich mir unsere Spiele anschaue habe ich allerdings selten den Eindruck einer stabilen Defensive und ich habe ein paar Zahlen, die das untermauern. Der Start von Stöger lässt sich ja durchaus mit dem von Bosz vergleichen, da gegen die gleichen Gegner gespielt wurde. Die Zahlen beziehen sich auf die Betrachtung der Spieltage 1-7 der Hinrunde (Bosz) und der Rückrunde (Stöger) (Daten von Understat).
Gegentore:
Bosz: 2
Stöger: 6
xGA:
Bosz: 3,11
Stöger: 7,62
xG:
Bosz: 18,57
Stöger: 11,44
=xGD
Bosz: +15,46
Stöger: +3,82
Wenig Zahlen mit einer meiner Meinung nach aber großen Aussagekraft: Wir haben unter Stöger deutlich mehr zugelassen und auch deutlich mehr Gegentore kassiert. Soweit die quantitative Betrachtung. Qualitativ fällt mir darüber hinaus folgendes auf:
- Unser Defensivkonzept und unsere defensive Grundordnung finde ich nach wie vor haarsträubend. Da das ganze aber 20 Meter weiter hinten stattfindet, sieht das vielleicht nicht mehr so spektakulär fehlerhaft aus wie unter Bosz. Dadurch haben wir tendenziell mehr Mann hinter dem Ball und es wirkt ein bisschen sicherer. Da die Raumaufteilung aber dramatisch schlecht ist, sind wir dabei sehr viel auf Zweikämpfe Mann gg Mann angewiesen. Unsere IV, vor allem Toprak, gewinnen zum Glück sehr viele dieser 1 gg 1 Duelle, ansonsten würden dabei noch mehr Großchancen für den Gegner hinausspringen.
- Ich nenne es gerne "Schulhofphänomen" und meine damit, dass sich alles auf den Ball fokussiert. Der ballführende Gegner steht im Mittelpunkt und alles drumherum wird völlig vernachlässigt. Die ballferne Seite wird vernachlässigt, der Rückraum wird vernachlässigt, was hinter meinem Rücken passiert wird vernachlässigt etc.
- Die katastrophale Verteidigung von Standardsitutaionen wurde ja schon angesprochen
- Das Anlaufen der gegnerischen Verteidiger von unseren Offensivleute finde ich ebenso planlos. Es wirkt überhaupt nicht aufeinander abgestimmt, die Initiative zum Pressing scheint eher eine idividuelle Geschichte zu sein, als dass die ganze Mannschaft wirklich einem Signal folgt und als Ganzes ein Kozept verfolgt. häufig sieht man, dass Reus, Batshuayi, Götze oder Schürrle völlig planlos 1-2 Spieler anlaufen und der Rest unmotiviert hinterhertrabt. Häufig guckt man sich fragend an, breitet die Arme aus etc. So ist es natürlich auch ein leichtes, unsere erste "Pressinglinie" zu umspielen und dann sehen wir uns schon mit den nächsten Problem konfrontiert: Der fehlenden physischen Präsenz und Dynamik im zentralen Mittelfeld. Das ganze zieht sich dann durch, bis wir schließlich bei den oben schon beschriebenen 1 gg 1 Duellen angekommen sind und darauf angewiesen sind, diese zu gewinnen, da alles drumherum völlig planlos und unorganisiert ist.
Ich sehe nicht, dass Peter Stöger unsere Defensive stabilisiert hat. Und ich befürchte, dass sich das in den nächsten Wochen gegen starke Gegner auch deutlich im Ergebnis widerspiegeln wird. Gegen unsere aktuellen Konkurrenten um die Championsleague (+Bayern) haben wir in der Hinrunde in 5 Spielen 13 Gegentore kassiert. Und wenn ich mir unser Verhalten auf dem Platz anschaue, dann möchte ich nicht ausschließen, dass wir unter Stöger in ähnlichen Dimensionen landen.
Die Zahlen oben belegen ja noch ein weiteres Phänomen: Nicht nur, dass wir deutlich mehr zulassen. Auf der anderen Seite erspielen wir uns auch selbst deutlich weniger Chancen und schießen weniger Tore. Dass wir hinten nicht immer sattelfest stehen, ist ja jetzt nichts neues, allerdings hat es uns immer ausgezeichnet, dass wir im Zweifel einfach ein Tor mehr schießen als der Gegner. Diese Ausrichtung ist völlig abhanden gekommen.
Summa summarum bleibt die Erkenntnis: Peter Stöger passt nicht zur Philosophie dieser Mannschaft.
Und wenn ich sehe, wie unzufrieden und frustriert beispielsweise ein Marco Reus nach jeder misslungenen "Offensivaktion" ist und wie gleichzeitig zu hören ist, dass er seine Verlängerung u.a. vom Trainer abhängig macht. Und wenn ich höre, dass Stöger selbst sagt, dass er kein Trainer ist, der eine Ära prägt und keiner, der mit seiner Philosophie eine Mannschaft prägen kann, dann ist es in meinen Augen völlig ausgeschlossen, dass dem BVB mit Peter Stöger eine erfolgreiche Zukunft bevorsteht. Ich befürchte (und hoffe auch ein bisschen), dass die nächsten Spiele die Ergebnisse der letzten Wochen stark relativieren. Dann wird Watzke eine Weiterarbeit mit Stöger kaum kommunizieren können. Dass er es dennoch versucht, will ich nicht ausschließen. Schließlich bekomme ich mehr und mehr den Eindruck, dass ihm der Wohlfühlfaktor deutlich mehr Wert ist als die sportliche Entwicklung des Vereins.
Das gilt ja immer als Stögers Faustpfand. Wenn ich mir unsere Spiele anschaue habe ich allerdings selten den Eindruck einer stabilen Defensive und ich habe ein paar Zahlen, die das untermauern. Der Start von Stöger lässt sich ja durchaus mit dem von Bosz vergleichen, da gegen die gleichen Gegner gespielt wurde. Die Zahlen beziehen sich auf die Betrachtung der Spieltage 1-7 der Hinrunde (Bosz) und der Rückrunde (Stöger) (Daten von Understat).
Gegentore:
Bosz: 2
Stöger: 6
xGA:
Bosz: 3,11
Stöger: 7,62
xG:
Bosz: 18,57
Stöger: 11,44
=xGD
Bosz: +15,46
Stöger: +3,82
Wenig Zahlen mit einer meiner Meinung nach aber großen Aussagekraft: Wir haben unter Stöger deutlich mehr zugelassen und auch deutlich mehr Gegentore kassiert. Soweit die quantitative Betrachtung. Qualitativ fällt mir darüber hinaus folgendes auf:
- Unser Defensivkonzept und unsere defensive Grundordnung finde ich nach wie vor haarsträubend. Da das ganze aber 20 Meter weiter hinten stattfindet, sieht das vielleicht nicht mehr so spektakulär fehlerhaft aus wie unter Bosz. Dadurch haben wir tendenziell mehr Mann hinter dem Ball und es wirkt ein bisschen sicherer. Da die Raumaufteilung aber dramatisch schlecht ist, sind wir dabei sehr viel auf Zweikämpfe Mann gg Mann angewiesen. Unsere IV, vor allem Toprak, gewinnen zum Glück sehr viele dieser 1 gg 1 Duelle, ansonsten würden dabei noch mehr Großchancen für den Gegner hinausspringen.
- Ich nenne es gerne "Schulhofphänomen" und meine damit, dass sich alles auf den Ball fokussiert. Der ballführende Gegner steht im Mittelpunkt und alles drumherum wird völlig vernachlässigt. Die ballferne Seite wird vernachlässigt, der Rückraum wird vernachlässigt, was hinter meinem Rücken passiert wird vernachlässigt etc.
- Die katastrophale Verteidigung von Standardsitutaionen wurde ja schon angesprochen
- Das Anlaufen der gegnerischen Verteidiger von unseren Offensivleute finde ich ebenso planlos. Es wirkt überhaupt nicht aufeinander abgestimmt, die Initiative zum Pressing scheint eher eine idividuelle Geschichte zu sein, als dass die ganze Mannschaft wirklich einem Signal folgt und als Ganzes ein Kozept verfolgt. häufig sieht man, dass Reus, Batshuayi, Götze oder Schürrle völlig planlos 1-2 Spieler anlaufen und der Rest unmotiviert hinterhertrabt. Häufig guckt man sich fragend an, breitet die Arme aus etc. So ist es natürlich auch ein leichtes, unsere erste "Pressinglinie" zu umspielen und dann sehen wir uns schon mit den nächsten Problem konfrontiert: Der fehlenden physischen Präsenz und Dynamik im zentralen Mittelfeld. Das ganze zieht sich dann durch, bis wir schließlich bei den oben schon beschriebenen 1 gg 1 Duellen angekommen sind und darauf angewiesen sind, diese zu gewinnen, da alles drumherum völlig planlos und unorganisiert ist.
Ich sehe nicht, dass Peter Stöger unsere Defensive stabilisiert hat. Und ich befürchte, dass sich das in den nächsten Wochen gegen starke Gegner auch deutlich im Ergebnis widerspiegeln wird. Gegen unsere aktuellen Konkurrenten um die Championsleague (+Bayern) haben wir in der Hinrunde in 5 Spielen 13 Gegentore kassiert. Und wenn ich mir unser Verhalten auf dem Platz anschaue, dann möchte ich nicht ausschließen, dass wir unter Stöger in ähnlichen Dimensionen landen.
Die Zahlen oben belegen ja noch ein weiteres Phänomen: Nicht nur, dass wir deutlich mehr zulassen. Auf der anderen Seite erspielen wir uns auch selbst deutlich weniger Chancen und schießen weniger Tore. Dass wir hinten nicht immer sattelfest stehen, ist ja jetzt nichts neues, allerdings hat es uns immer ausgezeichnet, dass wir im Zweifel einfach ein Tor mehr schießen als der Gegner. Diese Ausrichtung ist völlig abhanden gekommen.
Summa summarum bleibt die Erkenntnis: Peter Stöger passt nicht zur Philosophie dieser Mannschaft.
Und wenn ich sehe, wie unzufrieden und frustriert beispielsweise ein Marco Reus nach jeder misslungenen "Offensivaktion" ist und wie gleichzeitig zu hören ist, dass er seine Verlängerung u.a. vom Trainer abhängig macht. Und wenn ich höre, dass Stöger selbst sagt, dass er kein Trainer ist, der eine Ära prägt und keiner, der mit seiner Philosophie eine Mannschaft prägen kann, dann ist es in meinen Augen völlig ausgeschlossen, dass dem BVB mit Peter Stöger eine erfolgreiche Zukunft bevorsteht. Ich befürchte (und hoffe auch ein bisschen), dass die nächsten Spiele die Ergebnisse der letzten Wochen stark relativieren. Dann wird Watzke eine Weiterarbeit mit Stöger kaum kommunizieren können. Dass er es dennoch versucht, will ich nicht ausschließen. Schließlich bekomme ich mehr und mehr den Eindruck, dass ihm der Wohlfühlfaktor deutlich mehr Wert ist als die sportliche Entwicklung des Vereins.
Wobei gerade dieser Vergleich mit Bosz weil man die selben Gegner gespielt hat jetzt erst richtig interessant wird. Denn bisher verglich man da immer mit Boszs bester Phase, wodurch die Ansprüche natürlich enorm sind.
Aber das wird sich mit den nächsten Spielen drehen.
Gegen die nächsten 3 Gegner gab es unter Bosz satte 9 (!) Gegentore.
Ich bin durchaus gespannt ob das bei Stöger dann aufgrund der stärkeren Gegner ähnlich aussehen wird.
Ich halte es aber auch nicht für unwahrscheinlich, dass er die Vergleiche zu Bosz dann nicht mehr scheuen muss.
28.02.2018 - 10:36 Uhr
Zitat von DerMoe
Wobei gerade dieser Vergleich mit Bosz weil man die selben Gegner gespielt hat jetzt erst richtig interessant wird. Denn bisher verglich man da immer mit Boszs bester Phase, wodurch die Ansprüche natürlich enorm sind.
Aber das wird sich mit den nächsten Spielen drehen.
Gegen die nächsten 3 Gegner gab es unter Bosz satte 9 (!) Gegentore.
Ich bin durchaus gespannt ob das bei Stöger dann aufgrund der stärkeren Gegner ähnlich aussehen wird.
Ich halte es aber auch nicht für unwahrscheinlich, dass er die Vergleiche zu Bosz dann nicht mehr scheuen muss.
Zitat von bvb_rockzz
Das gilt ja immer als Stögers Faustpfand. Wenn ich mir unsere Spiele anschaue habe ich allerdings selten den Eindruck einer stabilen Defensive und ich habe ein paar Zahlen, die das untermauern. Der Start von Stöger lässt sich ja durchaus mit dem von Bosz vergleichen, da gegen die gleichen Gegner gespielt wurde. Die Zahlen beziehen sich auf die Betrachtung der Spieltage 1-7 der Hinrunde (Bosz) und der Rückrunde (Stöger) (Daten von Understat).
Gegentore:
Bosz: 2
Stöger: 6
xGA:
Bosz: 3,11
Stöger: 7,62
xG:
Bosz: 18,57
Stöger: 11,44
=xGD
Bosz: +15,46
Stöger: +3,82
Wenig Zahlen mit einer meiner Meinung nach aber großen Aussagekraft: Wir haben unter Stöger deutlich mehr zugelassen und auch deutlich mehr Gegentore kassiert. Soweit die quantitative Betrachtung. Qualitativ fällt mir darüber hinaus folgendes auf:
- Unser Defensivkonzept und unsere defensive Grundordnung finde ich nach wie vor haarsträubend. Da das ganze aber 20 Meter weiter hinten stattfindet, sieht das vielleicht nicht mehr so spektakulär fehlerhaft aus wie unter Bosz. Dadurch haben wir tendenziell mehr Mann hinter dem Ball und es wirkt ein bisschen sicherer. Da die Raumaufteilung aber dramatisch schlecht ist, sind wir dabei sehr viel auf Zweikämpfe Mann gg Mann angewiesen. Unsere IV, vor allem Toprak, gewinnen zum Glück sehr viele dieser 1 gg 1 Duelle, ansonsten würden dabei noch mehr Großchancen für den Gegner hinausspringen.
- Ich nenne es gerne "Schulhofphänomen" und meine damit, dass sich alles auf den Ball fokussiert. Der ballführende Gegner steht im Mittelpunkt und alles drumherum wird völlig vernachlässigt. Die ballferne Seite wird vernachlässigt, der Rückraum wird vernachlässigt, was hinter meinem Rücken passiert wird vernachlässigt etc.
- Die katastrophale Verteidigung von Standardsitutaionen wurde ja schon angesprochen
- Das Anlaufen der gegnerischen Verteidiger von unseren Offensivleute finde ich ebenso planlos. Es wirkt überhaupt nicht aufeinander abgestimmt, die Initiative zum Pressing scheint eher eine idividuelle Geschichte zu sein, als dass die ganze Mannschaft wirklich einem Signal folgt und als Ganzes ein Kozept verfolgt. häufig sieht man, dass Reus, Batshuayi, Götze oder Schürrle völlig planlos 1-2 Spieler anlaufen und der Rest unmotiviert hinterhertrabt. Häufig guckt man sich fragend an, breitet die Arme aus etc. So ist es natürlich auch ein leichtes, unsere erste "Pressinglinie" zu umspielen und dann sehen wir uns schon mit den nächsten Problem konfrontiert: Der fehlenden physischen Präsenz und Dynamik im zentralen Mittelfeld. Das ganze zieht sich dann durch, bis wir schließlich bei den oben schon beschriebenen 1 gg 1 Duellen angekommen sind und darauf angewiesen sind, diese zu gewinnen, da alles drumherum völlig planlos und unorganisiert ist.
Ich sehe nicht, dass Peter Stöger unsere Defensive stabilisiert hat. Und ich befürchte, dass sich das in den nächsten Wochen gegen starke Gegner auch deutlich im Ergebnis widerspiegeln wird. Gegen unsere aktuellen Konkurrenten um die Championsleague (+Bayern) haben wir in der Hinrunde in 5 Spielen 13 Gegentore kassiert. Und wenn ich mir unser Verhalten auf dem Platz anschaue, dann möchte ich nicht ausschließen, dass wir unter Stöger in ähnlichen Dimensionen landen.
Die Zahlen oben belegen ja noch ein weiteres Phänomen: Nicht nur, dass wir deutlich mehr zulassen. Auf der anderen Seite erspielen wir uns auch selbst deutlich weniger Chancen und schießen weniger Tore. Dass wir hinten nicht immer sattelfest stehen, ist ja jetzt nichts neues, allerdings hat es uns immer ausgezeichnet, dass wir im Zweifel einfach ein Tor mehr schießen als der Gegner. Diese Ausrichtung ist völlig abhanden gekommen.
Summa summarum bleibt die Erkenntnis: Peter Stöger passt nicht zur Philosophie dieser Mannschaft.
Und wenn ich sehe, wie unzufrieden und frustriert beispielsweise ein Marco Reus nach jeder misslungenen "Offensivaktion" ist und wie gleichzeitig zu hören ist, dass er seine Verlängerung u.a. vom Trainer abhängig macht. Und wenn ich höre, dass Stöger selbst sagt, dass er kein Trainer ist, der eine Ära prägt und keiner, der mit seiner Philosophie eine Mannschaft prägen kann, dann ist es in meinen Augen völlig ausgeschlossen, dass dem BVB mit Peter Stöger eine erfolgreiche Zukunft bevorsteht. Ich befürchte (und hoffe auch ein bisschen), dass die nächsten Spiele die Ergebnisse der letzten Wochen stark relativieren. Dann wird Watzke eine Weiterarbeit mit Stöger kaum kommunizieren können. Dass er es dennoch versucht, will ich nicht ausschließen. Schließlich bekomme ich mehr und mehr den Eindruck, dass ihm der Wohlfühlfaktor deutlich mehr Wert ist als die sportliche Entwicklung des Vereins.
Das gilt ja immer als Stögers Faustpfand. Wenn ich mir unsere Spiele anschaue habe ich allerdings selten den Eindruck einer stabilen Defensive und ich habe ein paar Zahlen, die das untermauern. Der Start von Stöger lässt sich ja durchaus mit dem von Bosz vergleichen, da gegen die gleichen Gegner gespielt wurde. Die Zahlen beziehen sich auf die Betrachtung der Spieltage 1-7 der Hinrunde (Bosz) und der Rückrunde (Stöger) (Daten von Understat).
Gegentore:
Bosz: 2
Stöger: 6
xGA:
Bosz: 3,11
Stöger: 7,62
xG:
Bosz: 18,57
Stöger: 11,44
=xGD
Bosz: +15,46
Stöger: +3,82
Wenig Zahlen mit einer meiner Meinung nach aber großen Aussagekraft: Wir haben unter Stöger deutlich mehr zugelassen und auch deutlich mehr Gegentore kassiert. Soweit die quantitative Betrachtung. Qualitativ fällt mir darüber hinaus folgendes auf:
- Unser Defensivkonzept und unsere defensive Grundordnung finde ich nach wie vor haarsträubend. Da das ganze aber 20 Meter weiter hinten stattfindet, sieht das vielleicht nicht mehr so spektakulär fehlerhaft aus wie unter Bosz. Dadurch haben wir tendenziell mehr Mann hinter dem Ball und es wirkt ein bisschen sicherer. Da die Raumaufteilung aber dramatisch schlecht ist, sind wir dabei sehr viel auf Zweikämpfe Mann gg Mann angewiesen. Unsere IV, vor allem Toprak, gewinnen zum Glück sehr viele dieser 1 gg 1 Duelle, ansonsten würden dabei noch mehr Großchancen für den Gegner hinausspringen.
- Ich nenne es gerne "Schulhofphänomen" und meine damit, dass sich alles auf den Ball fokussiert. Der ballführende Gegner steht im Mittelpunkt und alles drumherum wird völlig vernachlässigt. Die ballferne Seite wird vernachlässigt, der Rückraum wird vernachlässigt, was hinter meinem Rücken passiert wird vernachlässigt etc.
- Die katastrophale Verteidigung von Standardsitutaionen wurde ja schon angesprochen
- Das Anlaufen der gegnerischen Verteidiger von unseren Offensivleute finde ich ebenso planlos. Es wirkt überhaupt nicht aufeinander abgestimmt, die Initiative zum Pressing scheint eher eine idividuelle Geschichte zu sein, als dass die ganze Mannschaft wirklich einem Signal folgt und als Ganzes ein Kozept verfolgt. häufig sieht man, dass Reus, Batshuayi, Götze oder Schürrle völlig planlos 1-2 Spieler anlaufen und der Rest unmotiviert hinterhertrabt. Häufig guckt man sich fragend an, breitet die Arme aus etc. So ist es natürlich auch ein leichtes, unsere erste "Pressinglinie" zu umspielen und dann sehen wir uns schon mit den nächsten Problem konfrontiert: Der fehlenden physischen Präsenz und Dynamik im zentralen Mittelfeld. Das ganze zieht sich dann durch, bis wir schließlich bei den oben schon beschriebenen 1 gg 1 Duellen angekommen sind und darauf angewiesen sind, diese zu gewinnen, da alles drumherum völlig planlos und unorganisiert ist.
Ich sehe nicht, dass Peter Stöger unsere Defensive stabilisiert hat. Und ich befürchte, dass sich das in den nächsten Wochen gegen starke Gegner auch deutlich im Ergebnis widerspiegeln wird. Gegen unsere aktuellen Konkurrenten um die Championsleague (+Bayern) haben wir in der Hinrunde in 5 Spielen 13 Gegentore kassiert. Und wenn ich mir unser Verhalten auf dem Platz anschaue, dann möchte ich nicht ausschließen, dass wir unter Stöger in ähnlichen Dimensionen landen.
Die Zahlen oben belegen ja noch ein weiteres Phänomen: Nicht nur, dass wir deutlich mehr zulassen. Auf der anderen Seite erspielen wir uns auch selbst deutlich weniger Chancen und schießen weniger Tore. Dass wir hinten nicht immer sattelfest stehen, ist ja jetzt nichts neues, allerdings hat es uns immer ausgezeichnet, dass wir im Zweifel einfach ein Tor mehr schießen als der Gegner. Diese Ausrichtung ist völlig abhanden gekommen.
Summa summarum bleibt die Erkenntnis: Peter Stöger passt nicht zur Philosophie dieser Mannschaft.
Und wenn ich sehe, wie unzufrieden und frustriert beispielsweise ein Marco Reus nach jeder misslungenen "Offensivaktion" ist und wie gleichzeitig zu hören ist, dass er seine Verlängerung u.a. vom Trainer abhängig macht. Und wenn ich höre, dass Stöger selbst sagt, dass er kein Trainer ist, der eine Ära prägt und keiner, der mit seiner Philosophie eine Mannschaft prägen kann, dann ist es in meinen Augen völlig ausgeschlossen, dass dem BVB mit Peter Stöger eine erfolgreiche Zukunft bevorsteht. Ich befürchte (und hoffe auch ein bisschen), dass die nächsten Spiele die Ergebnisse der letzten Wochen stark relativieren. Dann wird Watzke eine Weiterarbeit mit Stöger kaum kommunizieren können. Dass er es dennoch versucht, will ich nicht ausschließen. Schließlich bekomme ich mehr und mehr den Eindruck, dass ihm der Wohlfühlfaktor deutlich mehr Wert ist als die sportliche Entwicklung des Vereins.
Wobei gerade dieser Vergleich mit Bosz weil man die selben Gegner gespielt hat jetzt erst richtig interessant wird. Denn bisher verglich man da immer mit Boszs bester Phase, wodurch die Ansprüche natürlich enorm sind.
Aber das wird sich mit den nächsten Spielen drehen.
Gegen die nächsten 3 Gegner gab es unter Bosz satte 9 (!) Gegentore.
Ich bin durchaus gespannt ob das bei Stöger dann aufgrund der stärkeren Gegner ähnlich aussehen wird.
Ich halte es aber auch nicht für unwahrscheinlich, dass er die Vergleiche zu Bosz dann nicht mehr scheuen muss.
Ich denke, man kann weder den herausragenden Saisonstart, noch die Krise unter Bosz als Maßstab nehmen.
So wird wohl niemand erwarten, dass Stöger wie zu Saisonbeginn liefern kann. Ebenso ist es wohl kaum unser Anspruch, die Leistungen während der Krise als Maßstab heranzuziehen.
28.02.2018 - 10:37 Uhr
Zitat von DerMoe
Wobei gerade dieser Vergleich mit Bosz weil man die selben Gegner gespielt hat jetzt erst richtig interessant wird. Denn bisher verglich man da immer mit Boszs bester Phase, wodurch die Ansprüche natürlich enorm sind.
Aber das wird sich mit den nächsten Spielen drehen.
Gegen die nächsten 3 Gegner gab es unter Bosz satte 9 (!) Gegentore.
Ich bin durchaus gespannt ob das bei Stöger dann aufgrund der stärkeren Gegner ähnlich aussehen wird.
Ich halte es aber auch nicht für unwahrscheinlich, dass er die Vergleiche zu Bosz dann nicht mehr scheuen muss.
Wobei gerade dieser Vergleich mit Bosz weil man die selben Gegner gespielt hat jetzt erst richtig interessant wird. Denn bisher verglich man da immer mit Boszs bester Phase, wodurch die Ansprüche natürlich enorm sind.
Aber das wird sich mit den nächsten Spielen drehen.
Gegen die nächsten 3 Gegner gab es unter Bosz satte 9 (!) Gegentore.
Ich bin durchaus gespannt ob das bei Stöger dann aufgrund der stärkeren Gegner ähnlich aussehen wird.
Ich halte es aber auch nicht für unwahrscheinlich, dass er die Vergleiche zu Bosz dann nicht mehr scheuen muss.
Hätte Bosz seine Punkte verteil, also keine 2 so unterschiedlichen Phasen hingelegt, wäre er jetzt immer noch Trainer. Die Punktzahl stimmte ja, nur halt diese 2 Monate ohne irgendwas erreicht zu haben waren der Casus Knacksus.
Peter müsste in den nächsten 9 Spielen 14 Punkte holen , um auf den Punktezahl (24 Punkte) von Peter Bosz zu kommen, als er entlassen wurde. Klingt nach ziemlich fiel, wenn man die Gegner betrachtet. Die 14 müssten es aber werden, sonst sieht das ganz schlecht aus mit der CLQ.
28.02.2018 - 10:46 Uhr
Zitat von timpop
Hätte Bosz seine Punkte verteil, also keine 2 so unterschiedlichen Phasen hingelegt, wäre er jetzt immer noch Trainer. Die Punktzahl stimmte ja, nur halt diese 2 Monate ohne irgendwas erreicht zu haben waren der Casus Knacksus.
Zitat von DerMoe
Wobei gerade dieser Vergleich mit Bosz weil man die selben Gegner gespielt hat jetzt erst richtig interessant wird. Denn bisher verglich man da immer mit Boszs bester Phase, wodurch die Ansprüche natürlich enorm sind.
Aber das wird sich mit den nächsten Spielen drehen.
Gegen die nächsten 3 Gegner gab es unter Bosz satte 9 (!) Gegentore.
Ich bin durchaus gespannt ob das bei Stöger dann aufgrund der stärkeren Gegner ähnlich aussehen wird.
Ich halte es aber auch nicht für unwahrscheinlich, dass er die Vergleiche zu Bosz dann nicht mehr scheuen muss.
Wobei gerade dieser Vergleich mit Bosz weil man die selben Gegner gespielt hat jetzt erst richtig interessant wird. Denn bisher verglich man da immer mit Boszs bester Phase, wodurch die Ansprüche natürlich enorm sind.
Aber das wird sich mit den nächsten Spielen drehen.
Gegen die nächsten 3 Gegner gab es unter Bosz satte 9 (!) Gegentore.
Ich bin durchaus gespannt ob das bei Stöger dann aufgrund der stärkeren Gegner ähnlich aussehen wird.
Ich halte es aber auch nicht für unwahrscheinlich, dass er die Vergleiche zu Bosz dann nicht mehr scheuen muss.
Hätte Bosz seine Punkte verteil, also keine 2 so unterschiedlichen Phasen hingelegt, wäre er jetzt immer noch Trainer. Die Punktzahl stimmte ja, nur halt diese 2 Monate ohne irgendwas erreicht zu haben waren der Casus Knacksus.
Dein Ernst?
Bosz wurde auf Platz 8 liegend (!) entlassen. Völlig egal wie er die Punkte zusammengesetzt hätte, er wäre so oder so entlassen worden, weil das einfach zu wenig war.
Und die "Phasen" waren ja auch kein Zufall oder etwas gottgegebenes, er hat die Mannschaft Stück für Stück runter gewirtschaftet und am Ende auch gegen Stuttgart oder Bremen hilflos verloren.
Zitat von timpop
Peter müsste in den nächsten 9 Spielen 14 Punkte holen , um auf den Punktezahl (24 Punkte) von Peter Bosz zu kommen, als er entlassen wurde. Klingt nach ziemlich fiel, wenn man die Gegner betrachtet. Die 14 müssten es aber werden, sonst sieht das ganz schlecht aus mit der CLQ.
Peter müsste in den nächsten 9 Spielen 14 Punkte holen , um auf den Punktezahl (24 Punkte) von Peter Bosz zu kommen, als er entlassen wurde. Klingt nach ziemlich fiel, wenn man die Gegner betrachtet. Die 14 müssten es aber werden, sonst sieht das ganz schlecht aus mit der CLQ.
Übrigens hatte Bosz bis zu seiner Entlassung nur 22 Punkte geholt (woher nimmst du 24?). In 15 Spielen.
Stöger hat in 9 Spielen seitdem 19 Punkte geholt.
Ich weiß nicht was du da gerade rechnest aber eigentlich muss Stöger aus den nächsten 6 Spielen nur sogar nur 3 Punkte holen um gleich zu ziehen. Klingt nicht nach viel.
Mir scheint du willst dir da einiges schönrechnen (bzw Stöger schlechtrechnen) was den Vergleich angeht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DerMoe am 28.02.2018 um 10:46 Uhr bearbeitet
28.02.2018 - 10:51 Uhr
Zitat von DerMoe
Dein Ernst?
Bosz wurde auf Platz 8 liegend (!) entlassen. Völlig egal wie er die Punkte zusammengesetzt hätte, er wäre so oder so entlassen worden, weil das einfach zu wenig war.
Und die "Phasen" waren ja auch kein Zufall oder etwas gottgegebenes, er hat die Mannschaft Stück für Stück runter gewirtschaftet und am Ende auch gegen Stuttgart oder Bremen hilflos verloren.
Übrigens hatte Bosz bis zu seiner Entlassung nur 22 Punkte geholt (woher nimmst du 24?). In 15 Spielen.
Stöger hat in 9 Spielen seitdem 19 Punkte geholt.
Ich weiß nicht was du da gerade rechnest aber eigentlich muss Stöger aus den nächsten 6 Spielen nur sogar nur 3 Punkte holen um gleich zu ziehen. Klingt nicht nach viel.
Mir scheint du willst dir da einiges schönrechnen (bzw Stöger schlechtrechnen) was den Vergleich angeht.
Zitat von timpop
Hätte Bosz seine Punkte verteil, also keine 2 so unterschiedlichen Phasen hingelegt, wäre er jetzt immer noch Trainer. Die Punktzahl stimmte ja, nur halt diese 2 Monate ohne irgendwas erreicht zu haben waren der Casus Knacksus.
Zitat von DerMoe
Wobei gerade dieser Vergleich mit Bosz weil man die selben Gegner gespielt hat jetzt erst richtig interessant wird. Denn bisher verglich man da immer mit Boszs bester Phase, wodurch die Ansprüche natürlich enorm sind.
Aber das wird sich mit den nächsten Spielen drehen.
Gegen die nächsten 3 Gegner gab es unter Bosz satte 9 (!) Gegentore.
Ich bin durchaus gespannt ob das bei Stöger dann aufgrund der stärkeren Gegner ähnlich aussehen wird.
Ich halte es aber auch nicht für unwahrscheinlich, dass er die Vergleiche zu Bosz dann nicht mehr scheuen muss.
Wobei gerade dieser Vergleich mit Bosz weil man die selben Gegner gespielt hat jetzt erst richtig interessant wird. Denn bisher verglich man da immer mit Boszs bester Phase, wodurch die Ansprüche natürlich enorm sind.
Aber das wird sich mit den nächsten Spielen drehen.
Gegen die nächsten 3 Gegner gab es unter Bosz satte 9 (!) Gegentore.
Ich bin durchaus gespannt ob das bei Stöger dann aufgrund der stärkeren Gegner ähnlich aussehen wird.
Ich halte es aber auch nicht für unwahrscheinlich, dass er die Vergleiche zu Bosz dann nicht mehr scheuen muss.
Hätte Bosz seine Punkte verteil, also keine 2 so unterschiedlichen Phasen hingelegt, wäre er jetzt immer noch Trainer. Die Punktzahl stimmte ja, nur halt diese 2 Monate ohne irgendwas erreicht zu haben waren der Casus Knacksus.
Dein Ernst?
Bosz wurde auf Platz 8 liegend (!) entlassen. Völlig egal wie er die Punkte zusammengesetzt hätte, er wäre so oder so entlassen worden, weil das einfach zu wenig war.
Und die "Phasen" waren ja auch kein Zufall oder etwas gottgegebenes, er hat die Mannschaft Stück für Stück runter gewirtschaftet und am Ende auch gegen Stuttgart oder Bremen hilflos verloren.
Zitat von timpop
Peter müsste in den nächsten 9 Spielen 14 Punkte holen , um auf den Punktezahl (24 Punkte) von Peter Bosz zu kommen, als er entlassen wurde. Klingt nach ziemlich fiel, wenn man die Gegner betrachtet. Die 14 müssten es aber werden, sonst sieht das ganz schlecht aus mit der CLQ.
Peter müsste in den nächsten 9 Spielen 14 Punkte holen , um auf den Punktezahl (24 Punkte) von Peter Bosz zu kommen, als er entlassen wurde. Klingt nach ziemlich fiel, wenn man die Gegner betrachtet. Die 14 müssten es aber werden, sonst sieht das ganz schlecht aus mit der CLQ.
Übrigens hatte Bosz bis zu seiner Entlassung nur 22 Punkte geholt (woher nimmst du 24?). In 15 Spielen.
Stöger hat in 9 Spielen seitdem 19 Punkte geholt.
Ich weiß nicht was du da gerade rechnest aber eigentlich muss Stöger aus den nächsten 6 Spielen nur sogar nur 3 Punkte holen um gleich zu ziehen. Klingt nicht nach viel.
Mir scheint du willst dir da einiges schönrechnen (bzw Stöger schlechtrechnen) was den Vergleich angeht.
O.k. 22 sry, mein Fehler, Asche auf mein Haupt!!!
Es geht mir nur um den direkten Vergleich, daher lasse ich die 2 Spiele/-Siege aus der Vorrunde mal weg, die kommen ja später nochmal, wo Peter dann erneut 2 Siege holen kann.
Also 55-60 Punkte braucht man, um die CL zu erreichen, oder glaubst Du, dass es mehr sein müssen - ich hoffe nicht
Wir haben jetzt 41 Punkte, also irgendwie müssen wir in den nächsten 9 Spielen auf insgesamt 55 Punkte kommen und wenn ich die Gegner betrachte, dann frag ich mich nach den letzten Wochen, wie wir das bewerkstelligen wollen...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von timpop am 28.02.2018 um 10:57 Uhr bearbeitet
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