| Geburtsdatum | 21.11.1963 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Niederlande |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | PSV Eindhoven |
Peter Bosz [Trainer]
06.06.2017 - 13:06 Uhr
27.11.2017 - 08:46 Uhr
Also ich muss jetzt auch mal meinen Gedanken hier freien Lauf lassen..
Die Mannschaft in die Pflicht zu nehmen und nicht grds. alles auf den Trainer zu schieben bzw diesen als Sündenbock zu missbrauchen und als Alibi für schlechte Leistungen vorzuschieben finde ich prinzipiell richtig, immerhin müssen die Spieler spielen und nicht der Trainer. Dennoch ist alles zusammen ein TEAM und auch da gehört der Trainer dazu. Der Trainer muss der starke Mann sein, der den Spielern Möglichkeiten gibt, sich sowohl als Einzelspieler als auch als Mannschaft zu verbessern und weiterzuentwickeln und ihnen für die verschiedenen Situationen das entsprechende Werkzeug an die Hand geben muss, diese bestmöglich zu überstehen. Das hat ein Klopp über ein paar Jahre sehr gut gemacht und ein Tuchel ebenfalls.
Bei Bosz, den ich persönlich wirklich sympathisch finde, habe ich nicht das Gefühl, dass er ein Trainer ist, der das hinbekommt. Man kann jetzt neue Spieler verpflichten, aber ich glaube einfach nicht, dass er die Mannschaft weiterbringt. Auch habe ich nicht das Gefühl, dass sich Talente unter ihm deutlich weiterentwickeln.
Das schlimmste daran aber ist, dass er scheinbar keinen Plan hat, wie er in der Bundesliga Systeme effektiv und der Situation angemessen zu wechseln oder auch einfach die richtigen Entscheidungen was das Auswechseln von Spielern betrifft, zu treffen.
Ich denke auch inzwischen, dass Aki und Susi doch im Endeffekt keinen so richtigen Plan haben, was im Fußball und in der Bundesliga heutzutage gefordert ist bzw. was zählt.
Es war für beide ein ungeheures Glück, dass sie mit Klopp jmd bekommen haben, der das sehr genau wusste und mit Tuchel, der zwar menschlich ein anderes Kaliber ist und wohl auf dieser Ebene auch nicht gepasst hat, einen, der es sogar noch besser wusste, wenn man ehrlich ist. Mir persönlich fällt momentan leider kein Trainer ein, der uns wieder zu dem machen könnte, was wir eigentlich sein wollen, nämlich die mindestens zweitbeste deutsche Mannschaft, die Stammgast in der CL ist und mit einer gewissen Selbstverständlichkeit auch zumindest dort überwintert. Für Bosz persönlich tut es mir leid, aber ich glaube er wäre besser bei Ajax geblieben... Hoffe sehr, dass ich mich zumindest was die Aki und Susi angeht irgendwie täusche und Ihnen zur Rückrunde eine dann auch wirklich gute Lösung einfällt, die auch umsetzbar ist...
Die Mannschaft in die Pflicht zu nehmen und nicht grds. alles auf den Trainer zu schieben bzw diesen als Sündenbock zu missbrauchen und als Alibi für schlechte Leistungen vorzuschieben finde ich prinzipiell richtig, immerhin müssen die Spieler spielen und nicht der Trainer. Dennoch ist alles zusammen ein TEAM und auch da gehört der Trainer dazu. Der Trainer muss der starke Mann sein, der den Spielern Möglichkeiten gibt, sich sowohl als Einzelspieler als auch als Mannschaft zu verbessern und weiterzuentwickeln und ihnen für die verschiedenen Situationen das entsprechende Werkzeug an die Hand geben muss, diese bestmöglich zu überstehen. Das hat ein Klopp über ein paar Jahre sehr gut gemacht und ein Tuchel ebenfalls.
Bei Bosz, den ich persönlich wirklich sympathisch finde, habe ich nicht das Gefühl, dass er ein Trainer ist, der das hinbekommt. Man kann jetzt neue Spieler verpflichten, aber ich glaube einfach nicht, dass er die Mannschaft weiterbringt. Auch habe ich nicht das Gefühl, dass sich Talente unter ihm deutlich weiterentwickeln.
Das schlimmste daran aber ist, dass er scheinbar keinen Plan hat, wie er in der Bundesliga Systeme effektiv und der Situation angemessen zu wechseln oder auch einfach die richtigen Entscheidungen was das Auswechseln von Spielern betrifft, zu treffen.
Ich denke auch inzwischen, dass Aki und Susi doch im Endeffekt keinen so richtigen Plan haben, was im Fußball und in der Bundesliga heutzutage gefordert ist bzw. was zählt.
Es war für beide ein ungeheures Glück, dass sie mit Klopp jmd bekommen haben, der das sehr genau wusste und mit Tuchel, der zwar menschlich ein anderes Kaliber ist und wohl auf dieser Ebene auch nicht gepasst hat, einen, der es sogar noch besser wusste, wenn man ehrlich ist. Mir persönlich fällt momentan leider kein Trainer ein, der uns wieder zu dem machen könnte, was wir eigentlich sein wollen, nämlich die mindestens zweitbeste deutsche Mannschaft, die Stammgast in der CL ist und mit einer gewissen Selbstverständlichkeit auch zumindest dort überwintert. Für Bosz persönlich tut es mir leid, aber ich glaube er wäre besser bei Ajax geblieben... Hoffe sehr, dass ich mich zumindest was die Aki und Susi angeht irgendwie täusche und Ihnen zur Rückrunde eine dann auch wirklich gute Lösung einfällt, die auch umsetzbar ist...
27.11.2017 - 09:07 Uhr
Zitat von danygiopassa87
Das Ganze erinnert mich schon ein wenig an die letzte Saison von Klopp
Da fing man die Saison auch nicht so schlecht an ( nicht so gut wie wir diese ) und der Trend nach unten war dann eine Niederlagenserie - unser Punkteabstand nach unten ist nicht besonders groß - man muss aufpassen
Das Ganze erinnert mich schon ein wenig an die letzte Saison von Klopp
Da fing man die Saison auch nicht so schlecht an ( nicht so gut wie wir diese ) und der Trend nach unten war dann eine Niederlagenserie - unser Punkteabstand nach unten ist nicht besonders groß - man muss aufpassen
Man muss aber auch sagen, dass es unter Klopp zu Anfang nur eine Ergebniskriese war. Die Leistungen waren gut, die Gegner wurden meist dominiert nur hat man es verpasst die Tore zu machen und sich selbst dumme Dinger eingefangen. Daraus entstand dann ein Negativstrudel und die Mannschaft wurde immer verunsicherter.
Diese Saison haben die Ergebnisse eigentlich gestimmt, die Leistungen aber nicht immer.
27.11.2017 - 09:19 Uhr
Zitat von MichiSuedkurve
Also ich weiß nicht wie man aus meinen Beiträgen Trollerei rauslesen möchte. Vielleicht einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft, bevor man hinter jedem Internetkommentar einen Trollversuch sieht? Sie scheinen sehr gereizt zu sein.
Nun zum inhaltlichen. Man kann viel über angeblich falsche Taktik etc. reden, schließlich sind wir ja alle die besten Trainer der Welt, nicht wahr. Ich denke in Wahrheit ist die BVB-Defensive individuell sehr schwach, vielleicht momentan die schwächste der Liga. Insbesondere das IV-Duo Sokratis Toprak funktioniert Null. Eventuell mag das daran liegen, dass der eine ein charakterlich etwas schwieriger Grieche ist, und der andere ein den Griechen bekanntermaßen besonders naheliegenden (Achtung:Ironie) Türke. Fakt ist jedenfalls, dieses IV-Duo ist extrem schlecht, und das fällt sofort auf, sobald der BVB mal den Powermodus herunterfährt und verteidigen muss. Und nein: Powermodus über 90 Minuten schafft man auch bei 12 Stunden Training am Tag nicht.
Hier hätte die Vereinsführung vielleicht eher Sokratis' Landsmann Manolas vom AS Rom verpflichten können, der im Sommer auch defintiv zum Verkauf stand. Da hätte man aber vermutlich >40 Millionen locker machen müssen, also entschied man sich stattdessen für die low-budget Lösung Toprak, und nun hat man auch eine low-budget-Abwehr.
Ob man in der Euro-League oder der CL spielt macht alleine von der Anzahl der Spieler keinen Unterschied. Daher ist dies eindeutig nicht der Grund.
Also ich weiß nicht wie man aus meinen Beiträgen Trollerei rauslesen möchte. Vielleicht einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft, bevor man hinter jedem Internetkommentar einen Trollversuch sieht? Sie scheinen sehr gereizt zu sein.
Nun zum inhaltlichen. Man kann viel über angeblich falsche Taktik etc. reden, schließlich sind wir ja alle die besten Trainer der Welt, nicht wahr. Ich denke in Wahrheit ist die BVB-Defensive individuell sehr schwach, vielleicht momentan die schwächste der Liga. Insbesondere das IV-Duo Sokratis Toprak funktioniert Null. Eventuell mag das daran liegen, dass der eine ein charakterlich etwas schwieriger Grieche ist, und der andere ein den Griechen bekanntermaßen besonders naheliegenden (Achtung:Ironie) Türke. Fakt ist jedenfalls, dieses IV-Duo ist extrem schlecht, und das fällt sofort auf, sobald der BVB mal den Powermodus herunterfährt und verteidigen muss. Und nein: Powermodus über 90 Minuten schafft man auch bei 12 Stunden Training am Tag nicht.
Hier hätte die Vereinsführung vielleicht eher Sokratis' Landsmann Manolas vom AS Rom verpflichten können, der im Sommer auch defintiv zum Verkauf stand. Da hätte man aber vermutlich >40 Millionen locker machen müssen, also entschied man sich stattdessen für die low-budget Lösung Toprak, und nun hat man auch eine low-budget-Abwehr.
Ob man in der Euro-League oder der CL spielt macht alleine von der Anzahl der Spieler keinen Unterschied. Daher ist dies eindeutig nicht der Grund.
Vorerst entschuldige ich mich einfach das Du genutzt zu haben, da Sie einen formelleren Umgang zu wünschen scheinen.
Wie es der Zufall so will, kam ich tatsächlich gerade von einem Spaziergang mit meiner Tochter also litt ich wohl nicht an Frischluftmangel. Der Trollverdacht entstand aufgrund mehrfacher Ein- bis maximal Zweizeiler Ihrerseits in diesem Forum, welche von Ihnen auch gebetsmühlenartig immer und immer wieder wiederholt wurden und scheinbar noch werden. Dabei stehen immer die selben 2 Thesen im Vordergrund: 1. Der Trainer ist super, denn er war ja mal mit Ajax im Finale der EL und 2. Dortmunds Abwehr ist unterirdisch.
Beides kann man ja durchaus schreiben und natürlich auch vertreten aber irgendwelche Hintergründe bzw. Begründungen oder Nachweise wären dabei schon von Vorteil um eine ordentliche Diskussionsgrundlage zu schaffen. Andernfalls ist es für meinen Geschmack nur Provokation.
Zu der Verteidigungsproblematik: Ich stimme Ihnen hier zu teilen sogar zu. Toprak war eine Low-Budget-Lösung und auch Sokratis hat sicherlich schon bessere Zeiten gesehen und wird wohl nicht mehr an seine beste Zeit anknüpfen können aber Toprak galt in Leverkusen immerhin als IV von internationalen Format und Führungsspieler und Papa in Form ist ebenso ein Verteidiger von gehobener internationaler Klasse. Dazu kommt Bartra, der wohl einer der besten IV der vergangenen Rückrunde war und mit Zagadou noch ein Riesentalent. Es scheint viel mehr als könnten diese Spieler ihre Form nicht finden aufgrund verschiedener Faktoren nicht finden bzw. komplett auf den Platz bringen. Dies kann man natürlich nicht ausschließlich am Trainer festmachen aber einige wenn nicht gar überwiegende Teile hat er dabei schon zu verantworten.
Was im Sommer hätte verpflichtet werden müssen und was nicht halte ich für eine mittlerweile unsinnige Diskussion, da man den Spieß genau umdrehen kann und behaupten kann der Spieler hätte die gleichen Probleme bekommen können und dann wäre die Kritik von Geldverbrennung laut geworden. Bestes Beispiel ist ja Schürrle.
Sie haben meinen Post scheinbar nicht ganz verstanden. Ich sprach von Intensität und nicht von Spielanzahl. Es ist doch ein immernoch ein erheblicher Unterschied ob ich gegen Real, Tottenham und sonst wen Spiele oder ob ich gegen Agdam, Tel Aviv und Co. spiele. Ebenso ist es ein Unterschied ob Rotterdam und Eindhoven meine direkten Konkurrenten sind oder eben Bayern und Leipzig. Diese Spiele haben alle eine nicht zu unterschätzende Einwirkung und Intensität womit man in der Trainingssteuerung reagieren muss.
27.11.2017 - 09:27 Uhr
Zitat von -adi-
Man muss aber auch sagen, dass es unter Klopp zu Anfang nur eine Ergebniskriese war. Die Leistungen waren gut, die Gegner wurden meist dominiert nur hat man es verpasst die Tore zu machen und sich selbst dumme Dinger eingefangen. Daraus entstand dann ein Negativstrudel und die Mannschaft wurde immer verunsicherter.
Diese Saison haben die Ergebnisse eigentlich gestimmt, die Leistungen aber nicht immer.
Zitat von danygiopassa87
Das Ganze erinnert mich schon ein wenig an die letzte Saison von Klopp
Da fing man die Saison auch nicht so schlecht an ( nicht so gut wie wir diese ) und der Trend nach unten war dann eine Niederlagenserie - unser Punkteabstand nach unten ist nicht besonders groß - man muss aufpassen
Das Ganze erinnert mich schon ein wenig an die letzte Saison von Klopp
Da fing man die Saison auch nicht so schlecht an ( nicht so gut wie wir diese ) und der Trend nach unten war dann eine Niederlagenserie - unser Punkteabstand nach unten ist nicht besonders groß - man muss aufpassen
Man muss aber auch sagen, dass es unter Klopp zu Anfang nur eine Ergebniskriese war. Die Leistungen waren gut, die Gegner wurden meist dominiert nur hat man es verpasst die Tore zu machen und sich selbst dumme Dinger eingefangen. Daraus entstand dann ein Negativstrudel und die Mannschaft wurde immer verunsicherter.
Diese Saison haben die Ergebnisse eigentlich gestimmt, die Leistungen aber nicht immer.
Wobei man sagen muss, dass die Leistungen gerade zum Anfang der "Krise" durchaus noch ansprechend waren. Da war es ja auch mehr eine "Ergebniskrise" (mit darin natürlich enthaltenen Leistungsdefiziten). Aber wir haben doch sehr häufig davon gesprochen, ja, der BVB wäre die bessere Mannschaft gewesen. Und selbst aktuell ist es Leistungsmäßig - bzw. vom Leistungspotenzial her - teilweise noch sehr ansprechend. Nur haben wir halt mehr und mehr diese desaströsen zweiten Halbzeiten. Man denkt sich immer "Ja, der Knoten ist jetzt geplatzt" und in der zweiten HZ kommt dann die große Ernüchterung.
Hoffnung schöpfe ich daraus, dass es trotzdem immer noch so ist: Obwohl der BVB underperformt ist man immer noch auf einem ähnlichen Niveau wie eine Mehrzahl der nationalen Konkurrenz. Was würde da erst passieren, wenn die Ergebnisse wieder stimmen oder man gar erst overperformen würde.
Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster und behaupte: Wir kommen mit Bosz aus der Krise. Gute Ansätze sind zu sehen - das ist erstmal die Grundvoraussetzung. Ich habe gegen Schalke in der ersten Hälfte extrem gute spielerische Elemente im defensiven Passspiel gesehen. Das Schalker Pressing hat nicht gegriffen, weil es schlecht war, sondern weil der BVB sehr ballsicher war und nach drei Stationen der Ball im freien Raum war. Darauf gilt es aufzubauen.
27.11.2017 - 09:44 Uhr
Zitat von BvBSpencer
Vorerst entschuldige ich mich einfach das Du genutzt zu haben, da Sie einen formelleren Umgang zu wünschen scheinen.
Wie es der Zufall so will, kam ich tatsächlich gerade von einem Spaziergang mit meiner Tochter also litt ich wohl nicht an Frischluftmangel. Der Trollverdacht entstand aufgrund mehrfacher Ein- bis maximal Zweizeiler Ihrerseits in diesem Forum, welche von Ihnen auch gebetsmühlenartig immer und immer wieder wiederholt wurden und scheinbar noch werden. Dabei stehen immer die selben 2 Thesen im Vordergrund: 1. Der Trainer ist super, denn er war ja mal mit Ajax im Finale der EL und 2. Dortmunds Abwehr ist unterirdisch.
Beides kann man ja durchaus schreiben und natürlich auch vertreten aber irgendwelche Hintergründe bzw. Begründungen oder Nachweise wären dabei schon von Vorteil um eine ordentliche Diskussionsgrundlage zu schaffen. Andernfalls ist es für meinen Geschmack nur Provokation.
Zu der Verteidigungsproblematik: Ich stimme Ihnen hier zu teilen sogar zu. Toprak war eine Low-Budget-Lösung und auch Sokratis hat sicherlich schon bessere Zeiten gesehen und wird wohl nicht mehr an seine beste Zeit anknüpfen können aber Toprak galt in Leverkusen immerhin als IV von internationalen Format und Führungsspieler und Papa in Form ist ebenso ein Verteidiger von gehobener internationaler Klasse. Dazu kommt Bartra, der wohl einer der besten IV der vergangenen Rückrunde war und mit Zagadou noch ein Riesentalent. Es scheint viel mehr als könnten diese Spieler ihre Form nicht finden aufgrund verschiedener Faktoren nicht finden bzw. komplett auf den Platz bringen. Dies kann man natürlich nicht ausschließlich am Trainer festmachen aber einige wenn nicht gar überwiegende Teile hat er dabei schon zu verantworten.
Was im Sommer hätte verpflichtet werden müssen und was nicht halte ich für eine mittlerweile unsinnige Diskussion, da man den Spieß genau umdrehen kann und behaupten kann der Spieler hätte die gleichen Probleme bekommen können und dann wäre die Kritik von Geldverbrennung laut geworden. Bestes Beispiel ist ja Schürrle.
Sie haben meinen Post scheinbar nicht ganz verstanden. Ich sprach von Intensität und nicht von Spielanzahl. Es ist doch ein immernoch ein erheblicher Unterschied ob ich gegen Real, Tottenham und sonst wen Spiele oder ob ich gegen Agdam, Tel Aviv und Co. spiele. Ebenso ist es ein Unterschied ob Rotterdam und Eindhoven meine direkten Konkurrenten sind oder eben Bayern und Leipzig. Diese Spiele haben alle eine nicht zu unterschätzende Einwirkung und Intensität womit man in der Trainingssteuerung reagieren muss.
Zitat von MichiSuedkurve
Also ich weiß nicht wie man aus meinen Beiträgen Trollerei rauslesen möchte. Vielleicht einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft, bevor man hinter jedem Internetkommentar einen Trollversuch sieht? Sie scheinen sehr gereizt zu sein.
Nun zum inhaltlichen. Man kann viel über angeblich falsche Taktik etc. reden, schließlich sind wir ja alle die besten Trainer der Welt, nicht wahr. Ich denke in Wahrheit ist die BVB-Defensive individuell sehr schwach, vielleicht momentan die schwächste der Liga. Insbesondere das IV-Duo Sokratis Toprak funktioniert Null. Eventuell mag das daran liegen, dass der eine ein charakterlich etwas schwieriger Grieche ist, und der andere ein den Griechen bekanntermaßen besonders naheliegenden (Achtung:Ironie) Türke. Fakt ist jedenfalls, dieses IV-Duo ist extrem schlecht, und das fällt sofort auf, sobald der BVB mal den Powermodus herunterfährt und verteidigen muss. Und nein: Powermodus über 90 Minuten schafft man auch bei 12 Stunden Training am Tag nicht.
Hier hätte die Vereinsführung vielleicht eher Sokratis' Landsmann Manolas vom AS Rom verpflichten können, der im Sommer auch defintiv zum Verkauf stand. Da hätte man aber vermutlich >40 Millionen locker machen müssen, also entschied man sich stattdessen für die low-budget Lösung Toprak, und nun hat man auch eine low-budget-Abwehr.
Ob man in der Euro-League oder der CL spielt macht alleine von der Anzahl der Spieler keinen Unterschied. Daher ist dies eindeutig nicht der Grund.
Also ich weiß nicht wie man aus meinen Beiträgen Trollerei rauslesen möchte. Vielleicht einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft, bevor man hinter jedem Internetkommentar einen Trollversuch sieht? Sie scheinen sehr gereizt zu sein.
Nun zum inhaltlichen. Man kann viel über angeblich falsche Taktik etc. reden, schließlich sind wir ja alle die besten Trainer der Welt, nicht wahr. Ich denke in Wahrheit ist die BVB-Defensive individuell sehr schwach, vielleicht momentan die schwächste der Liga. Insbesondere das IV-Duo Sokratis Toprak funktioniert Null. Eventuell mag das daran liegen, dass der eine ein charakterlich etwas schwieriger Grieche ist, und der andere ein den Griechen bekanntermaßen besonders naheliegenden (Achtung:Ironie) Türke. Fakt ist jedenfalls, dieses IV-Duo ist extrem schlecht, und das fällt sofort auf, sobald der BVB mal den Powermodus herunterfährt und verteidigen muss. Und nein: Powermodus über 90 Minuten schafft man auch bei 12 Stunden Training am Tag nicht.
Hier hätte die Vereinsführung vielleicht eher Sokratis' Landsmann Manolas vom AS Rom verpflichten können, der im Sommer auch defintiv zum Verkauf stand. Da hätte man aber vermutlich >40 Millionen locker machen müssen, also entschied man sich stattdessen für die low-budget Lösung Toprak, und nun hat man auch eine low-budget-Abwehr.
Ob man in der Euro-League oder der CL spielt macht alleine von der Anzahl der Spieler keinen Unterschied. Daher ist dies eindeutig nicht der Grund.
Vorerst entschuldige ich mich einfach das Du genutzt zu haben, da Sie einen formelleren Umgang zu wünschen scheinen.
Wie es der Zufall so will, kam ich tatsächlich gerade von einem Spaziergang mit meiner Tochter also litt ich wohl nicht an Frischluftmangel. Der Trollverdacht entstand aufgrund mehrfacher Ein- bis maximal Zweizeiler Ihrerseits in diesem Forum, welche von Ihnen auch gebetsmühlenartig immer und immer wieder wiederholt wurden und scheinbar noch werden. Dabei stehen immer die selben 2 Thesen im Vordergrund: 1. Der Trainer ist super, denn er war ja mal mit Ajax im Finale der EL und 2. Dortmunds Abwehr ist unterirdisch.
Beides kann man ja durchaus schreiben und natürlich auch vertreten aber irgendwelche Hintergründe bzw. Begründungen oder Nachweise wären dabei schon von Vorteil um eine ordentliche Diskussionsgrundlage zu schaffen. Andernfalls ist es für meinen Geschmack nur Provokation.
Zu der Verteidigungsproblematik: Ich stimme Ihnen hier zu teilen sogar zu. Toprak war eine Low-Budget-Lösung und auch Sokratis hat sicherlich schon bessere Zeiten gesehen und wird wohl nicht mehr an seine beste Zeit anknüpfen können aber Toprak galt in Leverkusen immerhin als IV von internationalen Format und Führungsspieler und Papa in Form ist ebenso ein Verteidiger von gehobener internationaler Klasse. Dazu kommt Bartra, der wohl einer der besten IV der vergangenen Rückrunde war und mit Zagadou noch ein Riesentalent. Es scheint viel mehr als könnten diese Spieler ihre Form nicht finden aufgrund verschiedener Faktoren nicht finden bzw. komplett auf den Platz bringen. Dies kann man natürlich nicht ausschließlich am Trainer festmachen aber einige wenn nicht gar überwiegende Teile hat er dabei schon zu verantworten.
Was im Sommer hätte verpflichtet werden müssen und was nicht halte ich für eine mittlerweile unsinnige Diskussion, da man den Spieß genau umdrehen kann und behaupten kann der Spieler hätte die gleichen Probleme bekommen können und dann wäre die Kritik von Geldverbrennung laut geworden. Bestes Beispiel ist ja Schürrle.
Sie haben meinen Post scheinbar nicht ganz verstanden. Ich sprach von Intensität und nicht von Spielanzahl. Es ist doch ein immernoch ein erheblicher Unterschied ob ich gegen Real, Tottenham und sonst wen Spiele oder ob ich gegen Agdam, Tel Aviv und Co. spiele. Ebenso ist es ein Unterschied ob Rotterdam und Eindhoven meine direkten Konkurrenten sind oder eben Bayern und Leipzig. Diese Spiele haben alle eine nicht zu unterschätzende Einwirkung und Intensität womit man in der Trainingssteuerung reagieren muss.
Ich stelle mir euch beide gerade als britische Gentlemen im viktorianischen Zeitalter mit Zylinder und Dreiteiler vor. Ein Streitgespräch im Fußball mit "Siezen", das sollten wir hier mal einführen. Hätte irgendwie Stil und würde uns von den profanen Schalkern distinguieren.
Zum Inhalt:
1. Verteidigung
Nominell ist unsere Verteidigung sicherlich in den top 3 der BuLi anzusiedeln. Wer anderer Meinung ist, nenne mir bitte > 3 Vereine, die stärkere Verteidiger haben als Guerreiro, Schmelzer, Toprak, Sokratis, Bartra, Zagadou, Pische, Toljan.
Ganz sicher aber haben Vereine wie H96 personell keine bessere Verteidigung als wir und wir kassierten trotzdem 4 Gegentore gegen Hannover.
--> In Relation zur Liga-Konkurrenz sind wir nominell sehr gut aufgestellt in der Verteidigung, also muss es am Trainer/Taktik/System liegen.
--> Bosz hat versagt.
2. EL vs. CL
Natürlich ist es ein gewaltiger Unterschied. Als wir Doppelmeister wurden, versagten wir trotzdem komplett in der CL, weil die Gegner auf einem ganz anderen (taktischen) Niveau spielten als die Liga-Gegner.
In der EL trifft man auf eine Menge Gurkentruppen, die man auch mit schwachem System mal besiegen kann.
Wenn man als "Beweis" für das System Bosz das Erreichen des EL-Finals heranzieht, dann muss auch Weinzierl auf Schalke funktioniert haben. Er scheiterte schließlich erst im Halbfinale hauchdünn an Ajax. Diese Beweisführung ist völlig absurd. Da hätte man genauso gut RB Leipzig letzte Saison für das Erstrunden-Pokalaus verreißen können.
--> Bosz versagte zunächst nur gegen die starken Gegner, inzwischen haben selbst die schwachen Gegner eine Lösung für das 100 Teile Puzzle gefunden, das Bosz ihnen allwöchentlich vorsetzt. Man hat ja auch 90 Minuten Zeit für das Puzzle.
----------------------------
PS: Ich finde es schon irgendwie pathetisch wie sich ein Sahin jetzt öffentlich hinter Bosz stellt. Das erinnert an Ginters brown nosing letzte Saison gegenüber Tuchel.
Uns fehlt in dieser Situation einer wie Robben, der mal ein bisschen Druck auf die Vereinsführung macht, unsere Saisonziele nicht fahrlässig zu riskieren durch das andauernde Festhalten am unhaltbaren Trainer.
27.11.2017 - 09:53 Uhr
Zitat von de_Lek
Wobei man sagen muss, dass die Leistungen gerade zum Anfang der "Krise" durchaus noch ansprechend waren. Da war es ja auch mehr eine "Ergebniskrise" (mit darin natürlich enthaltenen Leistungsdefiziten). Aber wir haben doch sehr häufig davon gesprochen, ja, der BVB wäre die bessere Mannschaft gewesen. Und selbst aktuell ist es Leistungsmäßig - bzw. vom Leistungspotenzial her - teilweise noch sehr ansprechend. Nur haben wir halt mehr und mehr diese desaströsen zweiten Halbzeiten. Man denkt sich immer "Ja, der Knoten ist jetzt geplatzt" und in der zweiten HZ kommt dann die große Ernüchterung.
Hoffnung schöpfe ich daraus, dass es trotzdem immer noch so ist: Obwohl der BVB underperformt ist man immer noch auf einem ähnlichen Niveau wie eine Mehrzahl der nationalen Konkurrenz. Was würde da erst passieren, wenn die Ergebnisse wieder stimmen oder man gar erst overperformen würde.
Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster und behaupte: Wir kommen mit Bosz aus der Krise. Gute Ansätze sind zu sehen - das ist erstmal die Grundvoraussetzung. Ich habe gegen Schalke in der ersten Hälfte extrem gute spielerische Elemente im defensiven Passspiel gesehen. Das Schalker Pressing hat nicht gegriffen, weil es schlecht war, sondern weil der BVB sehr ballsicher war und nach drei Stationen der Ball im freien Raum war. Darauf gilt es aufzubauen.
Zitat von -adi-
Man muss aber auch sagen, dass es unter Klopp zu Anfang nur eine Ergebniskriese war. Die Leistungen waren gut, die Gegner wurden meist dominiert nur hat man es verpasst die Tore zu machen und sich selbst dumme Dinger eingefangen. Daraus entstand dann ein Negativstrudel und die Mannschaft wurde immer verunsicherter.
Diese Saison haben die Ergebnisse eigentlich gestimmt, die Leistungen aber nicht immer.
Zitat von danygiopassa87
Das Ganze erinnert mich schon ein wenig an die letzte Saison von Klopp
Da fing man die Saison auch nicht so schlecht an ( nicht so gut wie wir diese ) und der Trend nach unten war dann eine Niederlagenserie - unser Punkteabstand nach unten ist nicht besonders groß - man muss aufpassen
Das Ganze erinnert mich schon ein wenig an die letzte Saison von Klopp
Da fing man die Saison auch nicht so schlecht an ( nicht so gut wie wir diese ) und der Trend nach unten war dann eine Niederlagenserie - unser Punkteabstand nach unten ist nicht besonders groß - man muss aufpassen
Man muss aber auch sagen, dass es unter Klopp zu Anfang nur eine Ergebniskriese war. Die Leistungen waren gut, die Gegner wurden meist dominiert nur hat man es verpasst die Tore zu machen und sich selbst dumme Dinger eingefangen. Daraus entstand dann ein Negativstrudel und die Mannschaft wurde immer verunsicherter.
Diese Saison haben die Ergebnisse eigentlich gestimmt, die Leistungen aber nicht immer.
Wobei man sagen muss, dass die Leistungen gerade zum Anfang der "Krise" durchaus noch ansprechend waren. Da war es ja auch mehr eine "Ergebniskrise" (mit darin natürlich enthaltenen Leistungsdefiziten). Aber wir haben doch sehr häufig davon gesprochen, ja, der BVB wäre die bessere Mannschaft gewesen. Und selbst aktuell ist es Leistungsmäßig - bzw. vom Leistungspotenzial her - teilweise noch sehr ansprechend. Nur haben wir halt mehr und mehr diese desaströsen zweiten Halbzeiten. Man denkt sich immer "Ja, der Knoten ist jetzt geplatzt" und in der zweiten HZ kommt dann die große Ernüchterung.
Hoffnung schöpfe ich daraus, dass es trotzdem immer noch so ist: Obwohl der BVB underperformt ist man immer noch auf einem ähnlichen Niveau wie eine Mehrzahl der nationalen Konkurrenz. Was würde da erst passieren, wenn die Ergebnisse wieder stimmen oder man gar erst overperformen würde.
Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster und behaupte: Wir kommen mit Bosz aus der Krise. Gute Ansätze sind zu sehen - das ist erstmal die Grundvoraussetzung. Ich habe gegen Schalke in der ersten Hälfte extrem gute spielerische Elemente im defensiven Passspiel gesehen. Das Schalker Pressing hat nicht gegriffen, weil es schlecht war, sondern weil der BVB sehr ballsicher war und nach drei Stationen der Ball im freien Raum war. Darauf gilt es aufzubauen.
Die Spiele sind meistens super attraktiv und ansprechend, gerade offensiv.
Jedoch muss man die ganze Saison schon sagen, dass man sehr anfällig ist. Auch als die Ergebnisse noch gestimmt haben. Das war unter Klopp nicht so extrem.
Dass es so ist liegt natürlich auch daran, dass es eine gewisse Zeit braucht bis ein neues System greift. Deshalb habe ich mir am Anfang wenig Sorgen gemacht.
Mitlerweile steht man auch sicherer, wenn die individuellen Aussetzer und Phasen, in denen die Mannschaft Auflösungserscheinungen zeigt, nicht wären.
Das lässt auch mich hoffen, dass Bosz den Laden wieder in den Griff bekommt und ist wohl der Grund, warum er noch da ist.
Allzuviele Halbzeiten wie die 2. im Derby darf es jetzt aber nicht mehr geben. Sonst muss man es wohl wirklich mit einem neuen Reiz versuchen und sich auf der Trainerposition verändern.
27.11.2017 - 10:12 Uhr
Zitat von -adi-
Die Spiele sind meistens super attraktiv und ansprechend, gerade offensiv.
Jedoch muss man die ganze Saison schon sagen, dass man sehr anfällig ist. Auch als die Ergebnisse noch gestimmt haben. Das war unter Klopp nicht so extrem.
Dass es so ist liegt natürlich auch daran, dass es eine gewisse Zeit braucht bis ein neues System greift. Deshalb habe ich mir am Anfang wenig Sorgen gemacht.
Mitlerweile steht man auch sicherer, wenn die individuellen Aussetzer und Phasen, in denen die Mannschaft Auflösungserscheinungen zeigt, nicht wären.
Das lässt auch mich hoffen, dass Bosz den Laden wieder in den Griff bekommt und ist wohl der Grund, warum er noch da ist.
Allzuviele Halbzeiten wie die 2. im Derby darf es jetzt aber nicht mehr geben. Sonst muss man es wohl wirklich mit einem neuen Reiz versuchen und sich auf der Trainerposition verändern.
Zitat von de_Lek
Wobei man sagen muss, dass die Leistungen gerade zum Anfang der "Krise" durchaus noch ansprechend waren. Da war es ja auch mehr eine "Ergebniskrise" (mit darin natürlich enthaltenen Leistungsdefiziten). Aber wir haben doch sehr häufig davon gesprochen, ja, der BVB wäre die bessere Mannschaft gewesen. Und selbst aktuell ist es Leistungsmäßig - bzw. vom Leistungspotenzial her - teilweise noch sehr ansprechend. Nur haben wir halt mehr und mehr diese desaströsen zweiten Halbzeiten. Man denkt sich immer "Ja, der Knoten ist jetzt geplatzt" und in der zweiten HZ kommt dann die große Ernüchterung.
Hoffnung schöpfe ich daraus, dass es trotzdem immer noch so ist: Obwohl der BVB underperformt ist man immer noch auf einem ähnlichen Niveau wie eine Mehrzahl der nationalen Konkurrenz. Was würde da erst passieren, wenn die Ergebnisse wieder stimmen oder man gar erst overperformen würde.
Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster und behaupte: Wir kommen mit Bosz aus der Krise. Gute Ansätze sind zu sehen - das ist erstmal die Grundvoraussetzung. Ich habe gegen Schalke in der ersten Hälfte extrem gute spielerische Elemente im defensiven Passspiel gesehen. Das Schalker Pressing hat nicht gegriffen, weil es schlecht war, sondern weil der BVB sehr ballsicher war und nach drei Stationen der Ball im freien Raum war. Darauf gilt es aufzubauen.
Zitat von -adi-
Man muss aber auch sagen, dass es unter Klopp zu Anfang nur eine Ergebniskriese war. Die Leistungen waren gut, die Gegner wurden meist dominiert nur hat man es verpasst die Tore zu machen und sich selbst dumme Dinger eingefangen. Daraus entstand dann ein Negativstrudel und die Mannschaft wurde immer verunsicherter.
Diese Saison haben die Ergebnisse eigentlich gestimmt, die Leistungen aber nicht immer.
Zitat von danygiopassa87
Das Ganze erinnert mich schon ein wenig an die letzte Saison von Klopp
Da fing man die Saison auch nicht so schlecht an ( nicht so gut wie wir diese ) und der Trend nach unten war dann eine Niederlagenserie - unser Punkteabstand nach unten ist nicht besonders groß - man muss aufpassen
Das Ganze erinnert mich schon ein wenig an die letzte Saison von Klopp
Da fing man die Saison auch nicht so schlecht an ( nicht so gut wie wir diese ) und der Trend nach unten war dann eine Niederlagenserie - unser Punkteabstand nach unten ist nicht besonders groß - man muss aufpassen
Man muss aber auch sagen, dass es unter Klopp zu Anfang nur eine Ergebniskriese war. Die Leistungen waren gut, die Gegner wurden meist dominiert nur hat man es verpasst die Tore zu machen und sich selbst dumme Dinger eingefangen. Daraus entstand dann ein Negativstrudel und die Mannschaft wurde immer verunsicherter.
Diese Saison haben die Ergebnisse eigentlich gestimmt, die Leistungen aber nicht immer.
Wobei man sagen muss, dass die Leistungen gerade zum Anfang der "Krise" durchaus noch ansprechend waren. Da war es ja auch mehr eine "Ergebniskrise" (mit darin natürlich enthaltenen Leistungsdefiziten). Aber wir haben doch sehr häufig davon gesprochen, ja, der BVB wäre die bessere Mannschaft gewesen. Und selbst aktuell ist es Leistungsmäßig - bzw. vom Leistungspotenzial her - teilweise noch sehr ansprechend. Nur haben wir halt mehr und mehr diese desaströsen zweiten Halbzeiten. Man denkt sich immer "Ja, der Knoten ist jetzt geplatzt" und in der zweiten HZ kommt dann die große Ernüchterung.
Hoffnung schöpfe ich daraus, dass es trotzdem immer noch so ist: Obwohl der BVB underperformt ist man immer noch auf einem ähnlichen Niveau wie eine Mehrzahl der nationalen Konkurrenz. Was würde da erst passieren, wenn die Ergebnisse wieder stimmen oder man gar erst overperformen würde.
Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster und behaupte: Wir kommen mit Bosz aus der Krise. Gute Ansätze sind zu sehen - das ist erstmal die Grundvoraussetzung. Ich habe gegen Schalke in der ersten Hälfte extrem gute spielerische Elemente im defensiven Passspiel gesehen. Das Schalker Pressing hat nicht gegriffen, weil es schlecht war, sondern weil der BVB sehr ballsicher war und nach drei Stationen der Ball im freien Raum war. Darauf gilt es aufzubauen.
Die Spiele sind meistens super attraktiv und ansprechend, gerade offensiv.
Jedoch muss man die ganze Saison schon sagen, dass man sehr anfällig ist. Auch als die Ergebnisse noch gestimmt haben. Das war unter Klopp nicht so extrem.
Dass es so ist liegt natürlich auch daran, dass es eine gewisse Zeit braucht bis ein neues System greift. Deshalb habe ich mir am Anfang wenig Sorgen gemacht.
Mitlerweile steht man auch sicherer, wenn die individuellen Aussetzer und Phasen, in denen die Mannschaft Auflösungserscheinungen zeigt, nicht wären.
Das lässt auch mich hoffen, dass Bosz den Laden wieder in den Griff bekommt und ist wohl der Grund, warum er noch da ist.
Allzuviele Halbzeiten wie die 2. im Derby darf es jetzt aber nicht mehr geben. Sonst muss man es wohl wirklich mit einem neuen Reiz versuchen und sich auf der Trainerposition verändern.
Hier im Thread wurden die Ergebnisse der zweiten Halbzeiten der letzten beiden Monate bereits gepostet und die zeigen deutlich, dass das Derby zwar im extrem ungewöhnlich, im Trend jedoch vollkommen mit den gezeigten Leistungen übereinstimmt.
Gerade die Tatsache, dass die Gegner mit einer einzgen Umstellung die Idee von Bosz vollkommen zerstören können, zeigt dabei die mangelnde Fachkompetenz des Trainers. Deswegen schließe ich auch eine Trendwende unter Bosz aus, insofern man ihm kein Kindermädchen verpasst welches ab sofort für alle Entscheidungen vor und auch während des Spieles zuständig ist. Es scheint ja bereits so, als würde die Taktik vor dem Spiel gar nicht mehr nur von Bosz selbst entwickelt, wie die plötzliche 3er Kette im Derby zeigt. Die ist nämlich gar nicht im Bosz System vorgesehen, welches das 433 ja als Grundformation zwingend benötigt.
Das Bosz noch im Amt ist lässt mich eigentlch nr auf mangelnde Kompetenz auf Führungsebene schließen, die mit den letzten beiden Trainern auch einfach mal Glück hatte und deren extrem hohe Fachkenntnis sicher auch defizite auf der anderen Seite ausgleichen kontte.
27.11.2017 - 10:30 Uhr
Zitat von de_Lek
Wobei man sagen muss, dass die Leistungen gerade zum Anfang der "Krise" durchaus noch ansprechend waren. Da war es ja auch mehr eine "Ergebniskrise" (mit darin natürlich enthaltenen Leistungsdefiziten). Aber wir haben doch sehr häufig davon gesprochen, ja, der BVB wäre die bessere Mannschaft gewesen. Und selbst aktuell ist es Leistungsmäßig - bzw. vom Leistungspotenzial her - teilweise noch sehr ansprechend. Nur haben wir halt mehr und mehr diese desaströsen zweiten Halbzeiten. Man denkt sich immer "Ja, der Knoten ist jetzt geplatzt" und in der zweiten HZ kommt dann die große Ernüchterung.
Hoffnung schöpfe ich daraus, dass es trotzdem immer noch so ist: Obwohl der BVB underperformt ist man immer noch auf einem ähnlichen Niveau wie eine Mehrzahl der nationalen Konkurrenz. Was würde da erst passieren, wenn die Ergebnisse wieder stimmen oder man gar erst overperformen würde.
Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster und behaupte: Wir kommen mit Bosz aus der Krise. Gute Ansätze sind zu sehen - das ist erstmal die Grundvoraussetzung. Ich habe gegen Schalke in der ersten Hälfte extrem gute spielerische Elemente im defensiven Passspiel gesehen. Das Schalker Pressing hat nicht gegriffen, weil es schlecht war, sondern weil der BVB sehr ballsicher war und nach drei Stationen der Ball im freien Raum war. Darauf gilt es aufzubauen.
Zitat von -adi-
Man muss aber auch sagen, dass es unter Klopp zu Anfang nur eine Ergebniskriese war. Die Leistungen waren gut, die Gegner wurden meist dominiert nur hat man es verpasst die Tore zu machen und sich selbst dumme Dinger eingefangen. Daraus entstand dann ein Negativstrudel und die Mannschaft wurde immer verunsicherter.
Diese Saison haben die Ergebnisse eigentlich gestimmt, die Leistungen aber nicht immer.
Zitat von danygiopassa87
Das Ganze erinnert mich schon ein wenig an die letzte Saison von Klopp
Da fing man die Saison auch nicht so schlecht an ( nicht so gut wie wir diese ) und der Trend nach unten war dann eine Niederlagenserie - unser Punkteabstand nach unten ist nicht besonders groß - man muss aufpassen
Das Ganze erinnert mich schon ein wenig an die letzte Saison von Klopp
Da fing man die Saison auch nicht so schlecht an ( nicht so gut wie wir diese ) und der Trend nach unten war dann eine Niederlagenserie - unser Punkteabstand nach unten ist nicht besonders groß - man muss aufpassen
Man muss aber auch sagen, dass es unter Klopp zu Anfang nur eine Ergebniskriese war. Die Leistungen waren gut, die Gegner wurden meist dominiert nur hat man es verpasst die Tore zu machen und sich selbst dumme Dinger eingefangen. Daraus entstand dann ein Negativstrudel und die Mannschaft wurde immer verunsicherter.
Diese Saison haben die Ergebnisse eigentlich gestimmt, die Leistungen aber nicht immer.
Wobei man sagen muss, dass die Leistungen gerade zum Anfang der "Krise" durchaus noch ansprechend waren. Da war es ja auch mehr eine "Ergebniskrise" (mit darin natürlich enthaltenen Leistungsdefiziten). Aber wir haben doch sehr häufig davon gesprochen, ja, der BVB wäre die bessere Mannschaft gewesen. Und selbst aktuell ist es Leistungsmäßig - bzw. vom Leistungspotenzial her - teilweise noch sehr ansprechend. Nur haben wir halt mehr und mehr diese desaströsen zweiten Halbzeiten. Man denkt sich immer "Ja, der Knoten ist jetzt geplatzt" und in der zweiten HZ kommt dann die große Ernüchterung.
Hoffnung schöpfe ich daraus, dass es trotzdem immer noch so ist: Obwohl der BVB underperformt ist man immer noch auf einem ähnlichen Niveau wie eine Mehrzahl der nationalen Konkurrenz. Was würde da erst passieren, wenn die Ergebnisse wieder stimmen oder man gar erst overperformen würde.
Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster und behaupte: Wir kommen mit Bosz aus der Krise. Gute Ansätze sind zu sehen - das ist erstmal die Grundvoraussetzung. Ich habe gegen Schalke in der ersten Hälfte extrem gute spielerische Elemente im defensiven Passspiel gesehen. Das Schalker Pressing hat nicht gegriffen, weil es schlecht war, sondern weil der BVB sehr ballsicher war und nach drei Stationen der Ball im freien Raum war. Darauf gilt es aufzubauen.
Ich weiß nicht so recht, was ich von Bosz' Veränderungen in der Spielanlage halten soll.
Schalke konnte er wohl mit seiner Aufstellung etwas überraschen; wobei Tedesco, nach bekannt werden der Startelf, eigentlich mit dieser Grundformation auch rechnen musste.
Gefallen hatte mir gegen Schalke, dass einige Spieler auf geeigneteren Positionen spielten. So mussten Yarmolenko und Götze nicht so weit hinten aushelfen, was ich für unsere Defensive sehr sinnvoll halte. Auch Guerreiro konnte, meiner Meinung nach, auf seiner Idealposition spielen, und dankte dies mit einer starken Leistung.
Also Grundformation und teilweise die Personalauswahl würde ich Bosz zugute halten. Eine taktische Handschrift des Trainers konnte ich aber nicht erkennen.
Ich sehe den Ansatz von Bosz eher als pragmatische Lösung. Er lässt die Verteidigung tiefer stehen, um gegen lange Bälle gefeit zu sein. Dadurch ist das Pressing, welches Bosz' System ansonsten auszeichnet, aber schon nicht mehr möglich. Dies ist allerdings die Grundvorrausetzung, um mit Bosz' Spielweise Dominanz zu erlangen. Die andere Möglichkeit, mit einer extrem guter Ballzirkulation und Positionsspiel die Kontrolle zu erhalten, sehe ich bei Bosz nicht auf den nötigen Niveau.
Zu der äußerst guten Anfangsphase gegen Schalke waren dann die individuelle Klasse und das Matchglück für mich entscheidend. So hatte man zu dieser Zeit quasi alle wichtigen Zweikämpfe gewonnen und zudem das Abschlussglück auf seiner Seite.
Mich erinnerte Bosz' Spielweise an den Weg den Tuchel letzte Saison gegangen ist. Auch Tuchel verwarf seine Fußballphilosophie und wählte einen pragmatischen Fußball, um vorhandene Schwachstellen zu bekämpfen. Dadurch wurden die Punkte, meiner Meinung nach, fast nur über die individuelle Klasse und nicht mehr über die Taktik geholt.
Ich denke, Bosz muss zu seinem Fußball zurückkehren, um überhaupt irgendwann einen Vorteil gegenüber anderen Trainern ins Feld führen zu können.
Der aktuelle Fußball bringt uns taktisch, denke ich, nicht weiter.
27.11.2017 - 10:47 Uhr
Ist heute eigentlich Training ? Oder haben wir schon wieder 2 Tage frei gegeben ?
Ich denke ernsthaft, Bosz seine letzte Chance sind jetzt Ergebnisse und die bekommt er wenn überhaupt mit der 3er Kette, er muss jetzt versuchen einen guten Gameplan für Leverkusen zu entwickeln und vor allem auf jede Situation die im Spiel passieren kann vorbereitet sein.
Es kann nicht sein, dass wir immer zur Halbzeit ausgecoacht werden, was mich aber nicht wundert, wenn man zum dritten mal in Folge die Mannschaft vom System her würfelt, aber nie es im vorher einstudiert.
Ich denke ernsthaft, Bosz seine letzte Chance sind jetzt Ergebnisse und die bekommt er wenn überhaupt mit der 3er Kette, er muss jetzt versuchen einen guten Gameplan für Leverkusen zu entwickeln und vor allem auf jede Situation die im Spiel passieren kann vorbereitet sein.
Es kann nicht sein, dass wir immer zur Halbzeit ausgecoacht werden, was mich aber nicht wundert, wenn man zum dritten mal in Folge die Mannschaft vom System her würfelt, aber nie es im vorher einstudiert.
27.11.2017 - 10:50 Uhr
Zitat von EuRuF
Hier im Thread wurden die Ergebnisse der zweiten Halbzeiten der letzten beiden Monate bereits gepostet und die zeigen deutlich, dass das Derby zwar im extrem ungewöhnlich, im Trend jedoch vollkommen mit den gezeigten Leistungen übereinstimmt.
Gerade die Tatsache, dass die Gegner mit einer einzgen Umstellung die Idee von Bosz vollkommen zerstören können, zeigt dabei die mangelnde Fachkompetenz des Trainers. Deswegen schließe ich auch eine Trendwende unter Bosz aus, insofern man ihm kein Kindermädchen verpasst welches ab sofort für alle Entscheidungen vor und auch während des Spieles zuständig ist. Es scheint ja bereits so, als würde die Taktik vor dem Spiel gar nicht mehr nur von Bosz selbst entwickelt, wie die plötzliche 3er Kette im Derby zeigt. Die ist nämlich gar nicht im Bosz System vorgesehen, welches das 433 ja als Grundformation zwingend benötigt.
Das Bosz noch im Amt ist lässt mich eigentlch nr auf mangelnde Kompetenz auf Führungsebene schließen, die mit den letzten beiden Trainern auch einfach mal Glück hatte und deren extrem hohe Fachkenntnis sicher auch defizite auf der anderen Seite ausgleichen kontte.
Zitat von -adi-
Die Spiele sind meistens super attraktiv und ansprechend, gerade offensiv.
Jedoch muss man die ganze Saison schon sagen, dass man sehr anfällig ist. Auch als die Ergebnisse noch gestimmt haben. Das war unter Klopp nicht so extrem.
Dass es so ist liegt natürlich auch daran, dass es eine gewisse Zeit braucht bis ein neues System greift. Deshalb habe ich mir am Anfang wenig Sorgen gemacht.
Mitlerweile steht man auch sicherer, wenn die individuellen Aussetzer und Phasen, in denen die Mannschaft Auflösungserscheinungen zeigt, nicht wären.
Das lässt auch mich hoffen, dass Bosz den Laden wieder in den Griff bekommt und ist wohl der Grund, warum er noch da ist.
Allzuviele Halbzeiten wie die 2. im Derby darf es jetzt aber nicht mehr geben. Sonst muss man es wohl wirklich mit einem neuen Reiz versuchen und sich auf der Trainerposition verändern.
Zitat von de_Lek
Wobei man sagen muss, dass die Leistungen gerade zum Anfang der "Krise" durchaus noch ansprechend waren. Da war es ja auch mehr eine "Ergebniskrise" (mit darin natürlich enthaltenen Leistungsdefiziten). Aber wir haben doch sehr häufig davon gesprochen, ja, der BVB wäre die bessere Mannschaft gewesen. Und selbst aktuell ist es Leistungsmäßig - bzw. vom Leistungspotenzial her - teilweise noch sehr ansprechend. Nur haben wir halt mehr und mehr diese desaströsen zweiten Halbzeiten. Man denkt sich immer "Ja, der Knoten ist jetzt geplatzt" und in der zweiten HZ kommt dann die große Ernüchterung.
Hoffnung schöpfe ich daraus, dass es trotzdem immer noch so ist: Obwohl der BVB underperformt ist man immer noch auf einem ähnlichen Niveau wie eine Mehrzahl der nationalen Konkurrenz. Was würde da erst passieren, wenn die Ergebnisse wieder stimmen oder man gar erst overperformen würde.
Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster und behaupte: Wir kommen mit Bosz aus der Krise. Gute Ansätze sind zu sehen - das ist erstmal die Grundvoraussetzung. Ich habe gegen Schalke in der ersten Hälfte extrem gute spielerische Elemente im defensiven Passspiel gesehen. Das Schalker Pressing hat nicht gegriffen, weil es schlecht war, sondern weil der BVB sehr ballsicher war und nach drei Stationen der Ball im freien Raum war. Darauf gilt es aufzubauen.
Zitat von -adi-
Man muss aber auch sagen, dass es unter Klopp zu Anfang nur eine Ergebniskriese war. Die Leistungen waren gut, die Gegner wurden meist dominiert nur hat man es verpasst die Tore zu machen und sich selbst dumme Dinger eingefangen. Daraus entstand dann ein Negativstrudel und die Mannschaft wurde immer verunsicherter.
Diese Saison haben die Ergebnisse eigentlich gestimmt, die Leistungen aber nicht immer.
Zitat von danygiopassa87
Das Ganze erinnert mich schon ein wenig an die letzte Saison von Klopp
Da fing man die Saison auch nicht so schlecht an ( nicht so gut wie wir diese ) und der Trend nach unten war dann eine Niederlagenserie - unser Punkteabstand nach unten ist nicht besonders groß - man muss aufpassen
Das Ganze erinnert mich schon ein wenig an die letzte Saison von Klopp
Da fing man die Saison auch nicht so schlecht an ( nicht so gut wie wir diese ) und der Trend nach unten war dann eine Niederlagenserie - unser Punkteabstand nach unten ist nicht besonders groß - man muss aufpassen
Man muss aber auch sagen, dass es unter Klopp zu Anfang nur eine Ergebniskriese war. Die Leistungen waren gut, die Gegner wurden meist dominiert nur hat man es verpasst die Tore zu machen und sich selbst dumme Dinger eingefangen. Daraus entstand dann ein Negativstrudel und die Mannschaft wurde immer verunsicherter.
Diese Saison haben die Ergebnisse eigentlich gestimmt, die Leistungen aber nicht immer.
Wobei man sagen muss, dass die Leistungen gerade zum Anfang der "Krise" durchaus noch ansprechend waren. Da war es ja auch mehr eine "Ergebniskrise" (mit darin natürlich enthaltenen Leistungsdefiziten). Aber wir haben doch sehr häufig davon gesprochen, ja, der BVB wäre die bessere Mannschaft gewesen. Und selbst aktuell ist es Leistungsmäßig - bzw. vom Leistungspotenzial her - teilweise noch sehr ansprechend. Nur haben wir halt mehr und mehr diese desaströsen zweiten Halbzeiten. Man denkt sich immer "Ja, der Knoten ist jetzt geplatzt" und in der zweiten HZ kommt dann die große Ernüchterung.
Hoffnung schöpfe ich daraus, dass es trotzdem immer noch so ist: Obwohl der BVB underperformt ist man immer noch auf einem ähnlichen Niveau wie eine Mehrzahl der nationalen Konkurrenz. Was würde da erst passieren, wenn die Ergebnisse wieder stimmen oder man gar erst overperformen würde.
Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster und behaupte: Wir kommen mit Bosz aus der Krise. Gute Ansätze sind zu sehen - das ist erstmal die Grundvoraussetzung. Ich habe gegen Schalke in der ersten Hälfte extrem gute spielerische Elemente im defensiven Passspiel gesehen. Das Schalker Pressing hat nicht gegriffen, weil es schlecht war, sondern weil der BVB sehr ballsicher war und nach drei Stationen der Ball im freien Raum war. Darauf gilt es aufzubauen.
Die Spiele sind meistens super attraktiv und ansprechend, gerade offensiv.
Jedoch muss man die ganze Saison schon sagen, dass man sehr anfällig ist. Auch als die Ergebnisse noch gestimmt haben. Das war unter Klopp nicht so extrem.
Dass es so ist liegt natürlich auch daran, dass es eine gewisse Zeit braucht bis ein neues System greift. Deshalb habe ich mir am Anfang wenig Sorgen gemacht.
Mitlerweile steht man auch sicherer, wenn die individuellen Aussetzer und Phasen, in denen die Mannschaft Auflösungserscheinungen zeigt, nicht wären.
Das lässt auch mich hoffen, dass Bosz den Laden wieder in den Griff bekommt und ist wohl der Grund, warum er noch da ist.
Allzuviele Halbzeiten wie die 2. im Derby darf es jetzt aber nicht mehr geben. Sonst muss man es wohl wirklich mit einem neuen Reiz versuchen und sich auf der Trainerposition verändern.
Hier im Thread wurden die Ergebnisse der zweiten Halbzeiten der letzten beiden Monate bereits gepostet und die zeigen deutlich, dass das Derby zwar im extrem ungewöhnlich, im Trend jedoch vollkommen mit den gezeigten Leistungen übereinstimmt.
Gerade die Tatsache, dass die Gegner mit einer einzgen Umstellung die Idee von Bosz vollkommen zerstören können, zeigt dabei die mangelnde Fachkompetenz des Trainers. Deswegen schließe ich auch eine Trendwende unter Bosz aus, insofern man ihm kein Kindermädchen verpasst welches ab sofort für alle Entscheidungen vor und auch während des Spieles zuständig ist. Es scheint ja bereits so, als würde die Taktik vor dem Spiel gar nicht mehr nur von Bosz selbst entwickelt, wie die plötzliche 3er Kette im Derby zeigt. Die ist nämlich gar nicht im Bosz System vorgesehen, welches das 433 ja als Grundformation zwingend benötigt.
Das Bosz noch im Amt ist lässt mich eigentlch nr auf mangelnde Kompetenz auf Führungsebene schließen, die mit den letzten beiden Trainern auch einfach mal Glück hatte und deren extrem hohe Fachkenntnis sicher auch defizite auf der anderen Seite ausgleichen kontte.
Kannst Du mir bitte erklären, wie die taktischen Anpassungen der Gegner so eine große Auswirkung auf die Spiele hatten?
Mittlerweile wird das anscheinend als Tatsache akzeptiert, da es wohl ausreichend oft wiederholt wurde. Für mich sind mentale Aspekte aber auch nicht zu vernachlässigen.
Wenn ich beispielsweise sehe, dass Weigl, der in der ersten Halbzeit 90% Passquote hat, in der zweiten Halbzeit aber nur noch die Bälle wegdrischt und unterirdische 47% der Pässe an den Mann bringt, dann hat das für mich nur zu einem kleinen Teil etwas mit Taktik zu tun (Daten squawka).
Zu der Dreierkette kannst Du dir diesen Artikel durchlesen: So funktioniert der BVBosz
Dort wird fast diese selbe Aufstellung wie gegen Schalke als B-System, welches auch in der Vorbereitung getestet wurde, genannt.
Ich sehe Bosz ja ebenfalls sehr kritisch. Aber mittlerweile wird alles Negative nur an ihm festgemacht und Positives anderen zugerechnet.
Ich frage mich, ob einige User auch als Fußballer ähnlich auftreten und bei eigenem Versagen immer dem Trainer die Schuld geben?
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