| Geburtsdatum | 21.11.1963 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Niederlande |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | PSV Eindhoven |
Peter Bosz [Trainer]
06.06.2017 - 13:06 Uhr
10.09.2017 - 14:09 Uhr
Zitat von Lucius09
Ich glaube sein Auftrag hier besteht darin Leuten wie dir zu verdeutlichen, dass PB gestern ausgecoacht wurde von einem Trainer, der seine Hausaufgaben macht und gleichzeitig seine Erkenntnisse daraus auf sein Team zu übertragen versteht.
Ich glaube sein Auftrag hier besteht darin Leuten wie dir zu verdeutlichen, dass PB gestern ausgecoacht wurde von einem Trainer, der seine Hausaufgaben macht und gleichzeitig seine Erkenntnisse daraus auf sein Team zu übertragen versteht.
Primitiv den Bus parken ist also auscoachen? Selbst mit der Leistung gestern geht das Ding in 9 von 10 Fällen für Freiburg in die Hose, weil ein Ball durchflippert, eine Standard gemacht wird oder der Gegner eine seiner Chancen nutzt (und davon gab es durchaus welche). Wenn der Schiedsrichter in der Nachspielzeit den Elfer pfeift, dann redest auch du nicht von ausgecoacht.
Fakt ist, dass die Nummer mit dem Bus (so tief habe ich den wirklich selten gesehen) ab und an klappt. Ich kann hier nur noch mal auf Luxemburg gegen Frankreich verweisen oder die Briefträger und Dachdecker aus Färöer. So eine Mannschaft dann mal einfach abknallen funktioniert so gut wie nie, allerdings gewinnst du die Dinger normalerweise. Besonderes Coaching anzuerkennen ist da aber deplatziert und wirkt nach "Siegergerechtigkeit".
Summa summarum: so schwer ist es nicht, mit Bosz' bisher doch recht eindimensionalen Ansatz umzugehen. Ich habe keine Ahnung von seiner taktischen Flexibilität, weil ich die holländische Liga nicht verfolge und ich habe keine Ahnung wie er reagiert, wenn er ein volles Wechselkontingent zur Verfügung hat. Aber bisher halte ich unsere fussballerische Entwicklung für rückschrittlich. Ich hoffe er überzeugt mich vom Gegenteil und wir müssen in der Rückschau nicht - wie es ein User in Bezug auf 1997/98 hier neulich getan hat - konstatieren, dass ein "Trainerwechsel aufgrund der Megalomanie der Verantwortlichen" eine goldene Ära beendet hat.
Ich habe noch keine Mannschaft in Deutschland gesehen, die den letzten Mann 25 Meter in der gegnerischen Hälfte positioniert hatte, so wirklich primitiv wirkt das nicht, wenn man dann nicht einmal im Ansatz einen Konter zulässt. Auch habe ich keine Rückentwicklung gegen Wolfburg oder Hertha gesehen, lediglich das spezielle Spiel gestern war für die Mannschaft sehr kompliziert in der Offensive.
Dritter Spieltag mit einigen neuen Spielern und einem neuen System, grade aus der Länderspielpause, ein paar verletzte Stammspieler (insbesondere auf Außen), zwei frühe Wechsel und ein Gegner, der aufopferungsvoll und leidenschaftlich einen Streifen von 15-20 Metern mit 9 Feldspielern verteidigt. Ganz ehrlich, wer da von einem problemlosen Spiel ausgeht, der hat keine Ahnung von diesem Spiel.
10.09.2017 - 14:29 Uhr
Die zwei Verletzten Spieler waren ausschlaggebend heute. Da haben später 2 offensive wechsel gefehlt und auch ein Götze musste viel zu lange spielen. Nomalerweise bringt ein Bosz in diesem Spiel einen Yomo früher plus hätte er die heute schwachen und Platten Götze und Castro sicherlich früher ausgetauscht gegen zb Kagawa und Dahoud. Bin sicher dass das Bvb das Spiel sonst gewonnen hätte. Einfach pech gehabt, aber so ist das manchmal. 3 spiele und 7 Punkte plus noch kein Gegentor ist dennoch ein Top Start. Also aufhören rumzuheulen.
10.09.2017 - 14:29 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo
- Bosz benötigt Zeit um seine Philosophie vollständig zu implementieren. Das betonen alle Beteiligten.
- Bosz benötigt Zeit um seine Philosophie vollständig zu implementieren. Das betonen alle Beteiligten.
Bosz hat seine Philosophie bereits implementiert. Wenn einige Spieler immer noch begriffsstutzig sind und taktisch nichts begreifen, dann ist das vermutlich nicht sein Problem.
Zitat von Doc_Gonzo
- Durch die Länderspielpause gab es kaum Möglichkeiten vernünftig zu trainieren. Einigen Spielern fehlte sichtlich die Frische.
- Durch die Länderspielpause gab es kaum Möglichkeiten vernünftig zu trainieren. Einigen Spielern fehlte sichtlich die Frische.
Bei den Spielern, die an Länderspielen teilgenommen haben, war das zu erwarten.
Freiburg hatte aber eine nahezu vergleichbare Anzahl von Spielern, die zu Länderspielen unterwegs waren. Insofern kann man nicht sagen, dass Freiburg einen Vorteil hatte. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass Streich keinen Spieler Kurzurlaub gegeben hat. Jeder Spieler musste in der Länderspielpause voll trainieren. Das war beim BVB nicht der Fall. Und das begreife ich schon deshalb nicht, weil beim BVB schwere Spiele und englische Wochen bevorstehen. Streich musste sich dagegen nur auf den BVB vorbereiten. Den hat er mit Respekt sehr ernst genommen. Das war umgekehrt beim BVB scheinbar nicht der Fall. Der SC Freiburg wurde als Fliegenfutter betrachtet, den man leicht ein paar Tore reinhauen kann, ohne sich dabei groß anstrengen zu müssen.
Zitat von Doc_Gonzo
- Freiburg war taktisch klug und destruktiv eingestellt. Auch die große Härte hemmt natürlich den Spielfluss.
- Freiburg war taktisch klug und destruktiv eingestellt. Auch die große Härte hemmt natürlich den Spielfluss.
Auf die Spielweise von Freiburg war Bosz eingestellt. Auf die Härte möglicherweise nicht.
Ein Trainer wie Streich hat sie angeordnet, weil er wusste, dass einige BVB Spieler bereits an Tottenham denken. Dass es dann Schmelle besonders hart getroffen hat, war ihm peinlich. Dass konnte Streich natürlich auch nicht zugeben, dass er das mit der von ihm angeordneten Härte nicht ausschließen konnte. Natürlich wollte er das auch nicht, dass Schmelle so brutal auf die Füße gehauen wird und er sich so schwer verletzt. Deutlich weniger wäre bereits ausreichend gewesen. Gerade so viel Härte, dass Schmelle Angst vor einer Verletzung bekommt, wollte er erreichen. Das Foul gegen Schmelle hätte ich vielleicht noch verstanden, wenn sich Schmelle in Richtung Freiburger Tor bewegt hätte. Es war aber genau umgekehrt. Er bewegte sich in Richtung eigenes Tor und sein Gegner hätte auch dann nichts erreicht, wenn er den Ball getroffen hätte. Es war ein bewußtes Foul, das eindeutig auf die Beine von Schmelle abzielte.
Zitat von Doc_Gonzo
- Spätestens ab dem Platzverweis war Freiburg nur noch im eigenen Strafraum aktiv. Gegenpressing zieht dann beispielsweise natürlich gar nicht mehr.
Geht bei 5-4-1 destruktiv nicht anders. Die Kontersituationen wurden danach deutlich weniger. Statt auf sie immer wieder zu lauern, wurde nur noch defensiv gedacht. - Spätestens ab dem Platzverweis war Freiburg nur noch im eigenen Strafraum aktiv. Gegenpressing zieht dann beispielsweise natürlich gar nicht mehr.
10.09.2017 - 14:34 Uhr
Verstehe ganz ehrlich gesagt nicht, warum von Teilen der Userschaft jetzt schon wieder versucht wird Bosz besondere Fehle zu attestieren und auf die Spielweise insgesamt einzudreschen.
Man hat gestern gegen Freiburg zwei Punkte liegen lassen, nicht besonders schön soweit, aber auch wahrlich keine unerhört unglaubliche Sache, dass sich eine gut organisierte, schwächere Mannschaft gegen eine nominell stärkere einen Punkt ermauert, damit muss man immer mal rechnen.
Was die Fehlende Durchschlagskraft angeht, sehe ich die Taktik weniger als das Problem an, als die personelle Ausgangssituation und den Spielverlauf. Von der Grundsituation her fehlen einfach die Optionen Reus und Schürrle, die vorne enorme Durchschlagskraft hätten. Hinzu kommt der Dembélé-Abgang, der sich ganz klar auch auf das Offensivspiel auswirkt, weil damit einiges an Vortrieb und und Eingespieltheit den Verein verlassen hat, dass einfach nicht kurzfristig ersetzbar ist. Bis man die Nachfolger einigermaßen auf dem Level hat, dass sie das wirklich kompensieren können, werden noch 1-2 Monate vergehen und genau diese 1-2 Monate sehe ich auch sehr kritisch, was die Meisterschaftschancen betrifft. Übersteht man die einigermaßen gut, wird sich die Offensive danach so weit gefestigt haben, dass die Mechanismen wieder greifen und an sich ernsthaft was ausrechnen kann, wenn nicht, dann eben nicht, dass ist nachdem man sich auf den Deal eingelassen hat einfach ein Glücksspiel.
Kommt der Spielverlauf dazu. Zwei frühe verletzungsbedingte Auswechslungen hinten werfen natürlich erstmal das Problem auf, dass man vorrangig um die Stabilität hinten fürchten muss und wärend man vorne noch Götze auf dem Platz hat, bei dem man kalkulieren muss, dass man nicht umhin kommt ihn runter zu nehmen, weil es eben noch nicht ganz reicht, dann ist eben, auch wenn noch individuelle Klasse vorhanden und abrufbar wenig Option noch wechseln zu können, dass ist, denke ich Bosz nicht vorzuwerfen, ebenso wie die kurzfristigen personellen Veränderungen des Kaders, die den Spielmechanismen, was in der Natur der Sache liegt erstmal abträglich sein mussten. Hinzu kommt, dass Freiburg nach dem Feldverweis hinten kaum noch raus kam, da tust du nichts gegen.
Demgegenüber würde ich allerdings positiv aus dem gestrigen Spiel mitnehmen, dass man, auch wenn die Zusammenarbeit vorne noch krankt die absolut überlegene Mannschaft auf dem Platz war und man immerhin Freiburg mehr oder weniger vollkommen abmelden konnte, dass sah in der letzten Saison gegen andere, eigentlich kleine Gegner über weite Strecken deutlich gruseliger aus.
Sieben Punkte aus Wolfsburg, Berlin und Freiburg sind zwar keine Überleistung aber nach wie vor ordentlich, die fortgesetzte Tabellenführung untermauert dies, insofern ist Bosz, soweit man dasbeurteilen kann bisher, wie ich das sehe solide Arbeit zu attestieren, sofern man das zu diesem Zeitpunkt sagen kann. Die extreme Lobhudelei war mir schon vor 2 Wochen suspekt, ebenso, wie es jetzt die Schwarzmahlerei einiger User ist, zu viel in die Extreme zu verfallen obwohl dafür vollends die aussagekräftige Basis nach 3! Spieltagen fehlt, tut meiner Meinung nach nicht gut.
Das sah gegen Berlin und Wolfsburg überraschend gut aus, gegen Freiburg hat es sich ein bisschen in die andere Richtung eingependelt, war angesichts der Personalsituation und des Transferverhaltens des Vereins für mich aber wie gesagt absehbar, dass solche Probleme speziell im ersten Viertel der Saison zu erwarten sein würden. Kein Beinbruch und vor allem nichts, was auf die Kappe des Trainers geht.
Wenn ich noch zu den Vergleichen zwischen Trainern, die hier immer wieder hochkochen etwas anmerken darf, im Hinblick auf deren Bewertung:
Bei Tuchel konnte man ja immerhin noch die eine oder andere Taktik oder Auswechslung, die irgendwie weder Fleisch noch Fisch war guten gewissens kritisieren.
Wofür Bosz hier teilweise kritisiert wird, nämlich z.b. dafür, dass er ein System spielen lässt, was sich durch den vorhandenen Kader mehr oder minder fast aufzwängt (und so extrem finde ich die Anlehnung an Klopp nicht), ist für mich einfach nicht nachvollziehbar.
Der Mann hatte keine Zeit groß Einfluss auf die Transferpolitik zu nehmen, von dem her sind riesen Veränderungen einfach nicht zu erwarten gewesen, das müsste doch eigentlich klar sein.
Man hat gestern gegen Freiburg zwei Punkte liegen lassen, nicht besonders schön soweit, aber auch wahrlich keine unerhört unglaubliche Sache, dass sich eine gut organisierte, schwächere Mannschaft gegen eine nominell stärkere einen Punkt ermauert, damit muss man immer mal rechnen.
Was die Fehlende Durchschlagskraft angeht, sehe ich die Taktik weniger als das Problem an, als die personelle Ausgangssituation und den Spielverlauf. Von der Grundsituation her fehlen einfach die Optionen Reus und Schürrle, die vorne enorme Durchschlagskraft hätten. Hinzu kommt der Dembélé-Abgang, der sich ganz klar auch auf das Offensivspiel auswirkt, weil damit einiges an Vortrieb und und Eingespieltheit den Verein verlassen hat, dass einfach nicht kurzfristig ersetzbar ist. Bis man die Nachfolger einigermaßen auf dem Level hat, dass sie das wirklich kompensieren können, werden noch 1-2 Monate vergehen und genau diese 1-2 Monate sehe ich auch sehr kritisch, was die Meisterschaftschancen betrifft. Übersteht man die einigermaßen gut, wird sich die Offensive danach so weit gefestigt haben, dass die Mechanismen wieder greifen und an sich ernsthaft was ausrechnen kann, wenn nicht, dann eben nicht, dass ist nachdem man sich auf den Deal eingelassen hat einfach ein Glücksspiel.
Kommt der Spielverlauf dazu. Zwei frühe verletzungsbedingte Auswechslungen hinten werfen natürlich erstmal das Problem auf, dass man vorrangig um die Stabilität hinten fürchten muss und wärend man vorne noch Götze auf dem Platz hat, bei dem man kalkulieren muss, dass man nicht umhin kommt ihn runter zu nehmen, weil es eben noch nicht ganz reicht, dann ist eben, auch wenn noch individuelle Klasse vorhanden und abrufbar wenig Option noch wechseln zu können, dass ist, denke ich Bosz nicht vorzuwerfen, ebenso wie die kurzfristigen personellen Veränderungen des Kaders, die den Spielmechanismen, was in der Natur der Sache liegt erstmal abträglich sein mussten. Hinzu kommt, dass Freiburg nach dem Feldverweis hinten kaum noch raus kam, da tust du nichts gegen.
Demgegenüber würde ich allerdings positiv aus dem gestrigen Spiel mitnehmen, dass man, auch wenn die Zusammenarbeit vorne noch krankt die absolut überlegene Mannschaft auf dem Platz war und man immerhin Freiburg mehr oder weniger vollkommen abmelden konnte, dass sah in der letzten Saison gegen andere, eigentlich kleine Gegner über weite Strecken deutlich gruseliger aus.
Sieben Punkte aus Wolfsburg, Berlin und Freiburg sind zwar keine Überleistung aber nach wie vor ordentlich, die fortgesetzte Tabellenführung untermauert dies, insofern ist Bosz, soweit man dasbeurteilen kann bisher, wie ich das sehe solide Arbeit zu attestieren, sofern man das zu diesem Zeitpunkt sagen kann. Die extreme Lobhudelei war mir schon vor 2 Wochen suspekt, ebenso, wie es jetzt die Schwarzmahlerei einiger User ist, zu viel in die Extreme zu verfallen obwohl dafür vollends die aussagekräftige Basis nach 3! Spieltagen fehlt, tut meiner Meinung nach nicht gut.
Das sah gegen Berlin und Wolfsburg überraschend gut aus, gegen Freiburg hat es sich ein bisschen in die andere Richtung eingependelt, war angesichts der Personalsituation und des Transferverhaltens des Vereins für mich aber wie gesagt absehbar, dass solche Probleme speziell im ersten Viertel der Saison zu erwarten sein würden. Kein Beinbruch und vor allem nichts, was auf die Kappe des Trainers geht.
Wenn ich noch zu den Vergleichen zwischen Trainern, die hier immer wieder hochkochen etwas anmerken darf, im Hinblick auf deren Bewertung:
Bei Tuchel konnte man ja immerhin noch die eine oder andere Taktik oder Auswechslung, die irgendwie weder Fleisch noch Fisch war guten gewissens kritisieren.
Wofür Bosz hier teilweise kritisiert wird, nämlich z.b. dafür, dass er ein System spielen lässt, was sich durch den vorhandenen Kader mehr oder minder fast aufzwängt (und so extrem finde ich die Anlehnung an Klopp nicht), ist für mich einfach nicht nachvollziehbar.
Der Mann hatte keine Zeit groß Einfluss auf die Transferpolitik zu nehmen, von dem her sind riesen Veränderungen einfach nicht zu erwarten gewesen, das müsste doch eigentlich klar sein.
10.09.2017 - 14:36 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo
- Die Verletzungen und Götzes Rückstand führten dazu, dass Bosz die Hände gebunden waren in Sachen Auswechslungen.
- Die Verletzungen und Götzes Rückstand führten dazu, dass Bosz die Hände gebunden waren in Sachen Auswechslungen.
Der Kader war mE ausreichend und der BVB incl. Götze hat auch nicht schlecht gespielt. Es fehlte ein wenig das Glück. Vielleicht fehlte der absolute Ehrgeiz, schnell ein Tor zu schießen. Bosz hätte aus meiner Sicht viel früher Kagawa für Götze bringen sollen. Yarmo braucht viel Platz. Kagawa kann dagegen als typischer 10er im Strafraum auf kleinsten Raum den Unterschied ausmachen.
Bosz muss sich in der BL auf viele solcher Spiele einstellen und sich ein gutes Rezept ausdenken, wie er vorgeht, wenn der Gegner nur hinten mauert und auf gelegentliche Kontersituationen lauert. Durchschnittliche Spieler, die topfit sind, reichen aus, um den BVB-Stars mit etwas Glück ein Unentschieden abzuzwingen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bavarianhunt am 10.09.2017 um 14:53 Uhr bearbeitet
10.09.2017 - 14:51 Uhr
Zitat von bavarianhunt
Der Kader war mE ausreichend und der BVB incl. Götze hat auch nicht schlecht gespielt. Es fehlte ein wenig das Glück. Vielleicht fehlte der absolute Ehrgeiz, schnell ein Tor zu schießen. Bosz hätte aus meiner Sicht viel früher Kagawa für Götze bringen sollen. Yarmo braucht viel Platz. Kagawa kann dagegen als typischer 10er im Strafraum auf kleinsten Raum den Unterschied ausmachen.
Zitat von Doc_Gonzo
- Die Verletzungen und Götzes Rückstand führten dazu, dass Bosz die Hände gebunden waren in Sachen Auswechslungen.
- Die Verletzungen und Götzes Rückstand führten dazu, dass Bosz die Hände gebunden waren in Sachen Auswechslungen.
Der Kader war mE ausreichend und der BVB incl. Götze hat auch nicht schlecht gespielt. Es fehlte ein wenig das Glück. Vielleicht fehlte der absolute Ehrgeiz, schnell ein Tor zu schießen. Bosz hätte aus meiner Sicht viel früher Kagawa für Götze bringen sollen. Yarmo braucht viel Platz. Kagawa kann dagegen als typischer 10er im Strafraum auf kleinsten Raum den Unterschied ausmachen.
Er meint - und da hat er Recht - dass man die letzte Wechseloption normalerweise nicht in der 60. verballert, und 2 waren ja leider schon weg...
10.09.2017 - 14:59 Uhr
Ein Diego Simeone presst seine Männer auch immer nur in 4-4-2 Varianten und hat damit großen internationalen Erfolg.
10.09.2017 - 15:08 Uhr
Zitat von gelbschreib
Er meint - und da hat er Recht - dass man die letzte Wechseloption normalerweise nicht in der 60. verballert, und 2 waren ja leider schon weg...
Er meint - und da hat er Recht - dass man die letzte Wechseloption normalerweise nicht in der 60. verballert, und 2 waren ja leider schon weg...
Ich habe da gestern darüber nachgedacht und finde es eigentlich auch nicht fair, dass es immer dann, wenn der Gegner bei einem Foul einen Spieler kampfunfähig macht und ihn wochenlang verletzt, die andere Mannschaft (also in unserem Fall der BVB) eine Wechseloption weniger hat. In so einer Situation ist die rote Karte möglicherweise noch nicht ausreichend. Solche Fouls wie gegen Schmelle müssten noch härter sanktioniert werden, damit sie weniger oft vorkommen.
Rote Karte, 1 Punkt Abzug in der Tabelle und keine Minderung bei der Wechseloption stelle ich mir vor.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bavarianhunt am 10.09.2017 um 15:30 Uhr bearbeitet
10.09.2017 - 15:26 Uhr
Zitat von Albacete
Ein Diego Simeone presst seine Männer auch immer nur in 4-4-2 Varianten und hat damit großen internationalen Erfolg.
Ein Diego Simeone presst seine Männer auch immer nur in 4-4-2 Varianten und hat damit großen internationalen Erfolg.
Es ist eben so, das hier sehr viel Kritik kommt von Usern, die bereits lieber Watzke hätten gehen sehen wollen als Tuchel.
Nach dem grossen Taktiker als Vorgänger von Bosz, welcher schon bis zur Halbzeit die Taktik dreimal umstellte, sieht praktisch jeder Trainer der Welt eindimensional aus.
Für micht bleibt der Vorgänger vom Peter vorallem als der Trainer der Bundesliga in Erinnerung, welcher am häufigsten in Interviews nach dem Spiel sagte, er hat sich heute vercoacht.
Nach 3 Spieltagen steht man auf Platz 1, ohne Gegentreffer, das sind die Fakten.
Alles andere sind wilde Phantasien ohne irgendwelche Hintergründe.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ice-te am 10.09.2017 um 15:27 Uhr bearbeitet
10.09.2017 - 16:05 Uhr
Zitat von bavarianhunt
Ich habe da gestern darüber nachgedacht und finde es eigentlich auch nicht fair, dass es immer dann, wenn der Gegner bei einem Foul einen Spieler kampfunfähig macht und ihn wochenlang verletzt, die andere Mannschaft (also in unserem Fall der BVB) eine Wechseloption weniger hat. In so einer Situation ist die rote Karte möglicherweise noch nicht ausreichend. Solche Fouls wie gegen Schmelle müssten noch härter sanktioniert werden, damit sie weniger oft vorkommen.
Rote Karte, 1 Punkt Abzug in der Tabelle und keine Minderung bei der Wechseloption stelle ich mir vor.
Zitat von gelbschreib
Er meint - und da hat er Recht - dass man die letzte Wechseloption normalerweise nicht in der 60. verballert, und 2 waren ja leider schon weg...
Er meint - und da hat er Recht - dass man die letzte Wechseloption normalerweise nicht in der 60. verballert, und 2 waren ja leider schon weg...
Ich habe da gestern darüber nachgedacht und finde es eigentlich auch nicht fair, dass es immer dann, wenn der Gegner bei einem Foul einen Spieler kampfunfähig macht und ihn wochenlang verletzt, die andere Mannschaft (also in unserem Fall der BVB) eine Wechseloption weniger hat. In so einer Situation ist die rote Karte möglicherweise noch nicht ausreichend. Solche Fouls wie gegen Schmelle müssten noch härter sanktioniert werden, damit sie weniger oft vorkommen.
Rote Karte, 1 Punkt Abzug in der Tabelle und keine Minderung bei der Wechseloption stelle ich mir vor.
Und dann simulieren die Spieler nach irgendwelchen Fouls, um zusätzliche Wechseloptionen zu haben?
Vor allem was ist mit Verletzungen nach gelben Karten? Nein, das wird zum Glück nicht kommen.
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