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Peter Bosz
Geburtsdatum 21.11.1963
Alter 62
Nat. Niederlande  Niederlande
Funktion Trainer
Akt. Verein PSV Eindhoven

Peter Bosz [Trainer]

06.06.2017 - 13:06 Uhr
Peter Bosz [Trainer] |#6681
22.11.2017 - 15:14 Uhr
Zitat von bvbfreak1993

Zitat von Zerberus25

Ja, Bosz ist sicher ein netter Typ. Ja, er hatte bislang nicht so viel Zeit und vielleicht nicht die Spieler, um sein System umzusetzen. Ja, der Kader ist nicht gut zusammen gestellt. ABER: Was ist das bitte??? https://mobile.twitter.com/11tegen11/status/933251904527724544/photo/3

So gewinnt man gegen keinen Gegner, nicht gegen Tottenham, nicht gegen Schalke, nicht gegen Barfuß Jerusalem. Und das ist Sache des Trainers. Grundpositionen und -formationen kann einem Rudel Affen vermitteln. Klappt es nicht, muss ich gegenwirken. Kann Bosz das nicht, sieht Bosz das nicht, muss er weg.


Kann deinen Ärger verstehen, dass das komisch aussieht auf diesem Zettel. Sehe ich das jedoch richtig, dass dort nur die Zeit bis zur 66. Minute berücksichtigt ist? Bis dahin haben wir das nämlich zu großen Teilen ordentlich gemacht und ich wäre verwundert, wenn diese Grafik tatsächlich so stimmt bzw. das Gezeigte so ungewöhnlich ist. Kann man das noch besser Konxtualisieren und gibt es Vergleichsgrafiken anderer Clubs aber gern auch von unserer Mannschaft bei Siegen/ guten Spielen?


Wenn du es ganz wild haben willst, guck dir dieses Exemplar gegen Stuttgart an

https://mobile.twitter.com/11tegen11/status/931810666335305728/photo/1

Typisch Bosz: Das zentrale Mittelfeld, ob defensiv oder offensiv, wird nicht besetzt. Die Spieler halten sich entweder auf der linken Seite, oder rechten Seite des Feldes auf. Einstudierte Spielzüge sieht man deswegen auch so selten und werden nicht zu Ende gespielt. Die Abstände zum zentralen Mittelfeld sind einfach zu groß, als dass man von dort aus das Spiel aufziehen, respektive beruhigen könnte. Ich sehe auch nicht, dass unser Trainer aus seinen Fehlern lernt. Seine DNA gibt das praktisch nicht her.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Paragon am 22.11.2017 um 15:24 Uhr bearbeitet
Peter Bosz [Trainer] |#6682
22.11.2017 - 15:21 Uhr
Zitat von Wizo09
Zitat von Pfostenkracher

Die gesammte Diskussion ist reine Unsinnspolemik, weil einigen hier Boszs Gesicht nicht passt, darum geht es hier und um nichts anderes.


Wie Leute noch so vehement und aggressiv Bosz verteidigen können ist mir ein Rätsel und da ich ein neugieriger Mensch bin: was hältst du denn für die richtigen Lösung, die uns im Momente helfen könnte? Einfach weiter machen und abwarten? Falls ja, wo siehst du Anzeichen dass es mit Bosz besser werden könnte?



Ich finde Bosz ja an sich sympatisch, aber halte ihn schlichtweg für überfordert, er ist einfach zu eindimensional in seiner Spielweise, jeder hat doch in den letzten Wochen gesehen wo unsere Schwächen sind und es gibt keine klare Idee für Plan B und vor allem keine Idee sich eher auf die stärken des Kaders zu beziehen, es wird doch versucht eine Formation oder Spielidee umzusetzen die viele unserer Spieler gar nicht liegt.

Auba z.B. als Wandspieler und auch mal fallen lassen, völlig fatal, funktioniert nicht.

Auf den 2 Achtern vorm 6er einen Kagawa und Götze gleichzeitig spielen lassen ? Funktioniert genauso wenig, die gewinnen doch keinen Defensivzweikampf.

Unsere eher Passschwache IV soll den Aufbau betreiben weil Weigl höher stehen soll ? Liegt unser IV nicht und liegt Weigl genauso wenig.

Einfach mal versuchen wieder die stärken der Spieler einzusetzen und einzubinden und nicht stur seine Idee vom Fußball zu versuchen.

•     •     •

SPIELER KOMMEN UND GEHEN !
NUR BORUSSIA BLEIBT BESTEHEN!
BVB09!!!
Peter Bosz [Trainer] |#6683
22.11.2017 - 15:28 Uhr
Zitat von Bumbewassazong
Zitat von BVBBC

Nie? Da sprechen die Zahlen aus der Bundesliga eine andere Sprache:
Halbzeit 1:
Torschüsse: 91
Tore: 14
gegnerische Torschüsse: 40
Gegentore: 8

Halbzeit 2:
Torschüsse: 111
Tore: 15
gegnerische Torschüsse: 66
Gegentore: 8

Im Erwartungswert hat man in der zweiten Halbzeit eine Tordifferenz von +9,29, während es in der ersten Halbzeit nur +5,46 sind.



Allein auf die Bundesliga bezogen kann dieses "nie" also schon gar nicht stimmen. Den körperlich schlechten Eindruck habe ich bei der Mannschaft ansonsten aus anderen Gründen, da zu viele Spieler zu klein, zu schmächtig und zu langsam sind. Daran wird man mit Training aber nicht viel ändern ...


Kannst du mal bitte diese sachlichen Posts lassen? Das hat hier nichts zu suchen. zwinker

Dass wir extreme körperliche Defizite haben, sehe ich ja wie gesagt genauso. Ungeachtet vom Trainer muss man da eindeutig was tun. Wir haben jetzt erstmal genügend Götzes, Kagawas, Guerreiros, Aubas oder Dahouds im Kader. Technisch versiert sind die alle, aber nur mit Technik geht es eben nicht.

Am Ende wird Bosz dennoch seinen Hut nehmen müssen, wenn er nicht zumindest bessere Ergebnisse liefert. Und ich denke, dass er gegen Schalke mit einem Sieg damit anfangen muss, sonst wars das wohl.



Das ist sicher so, hat aber den faden Beigeschmack, dass mit einer Entlassung Boszs die Spieler entlastet werden. Mag sein, dass ein Trainerwechsel kurzfristig einen Resetknopf drückt, aber wenn der nächste Trainer konzeptionell nichts mitbringt, was langfristig hilft und den BVB endlich zu einer vollwertigen Ballbesitzmannschaft führt, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis man wieder auf den Resetknopf drückt. Zumal die Gefahr groß ist, wenn es kurzfristig funktioniert, dass man wieder bei der Denke angelangt, dass am Kader ja eigentlich alles gut ist. Man sollte jedenfalls nicht unterschätzen, dass es noch sehr viel schlechter geht, auch wenn gemeinhin aktuell häufig genug so wirkt als wenn es jeder hier besser machen könnte ...

Es ist dabei sicher nicht so, dass Bosz keine Fehler macht. Interessanterweise werden die Fehler aber kaum thematisiert, da die Phrasen regieren sowie mehr oder weniger nur Erfolg oder nicht diskutiert werden, aber das war's. Das ist eigentlich traurig ist, weil die aktuelle Problematik somit eine extrem kurzfristige Sichtweise bekommt, obwohl die Probleme enorm tiefgreifend sind. Genau das verhindert mitunter aber auch, dass der BVB sich weiterhin vom Rest der Liga differenzieren kann und ist meines Erachtens auch ein Teil der Krise.



Unseren Verantwortlichen kann ich in dieser Hinsicht jedenfalls keinen Vorwurf machen. Auch, wenn es User gibt, die am Liebsten den gesamten Verein entlassen würden. Watzke und Zorc waren bis dato sehr geduldig und haben Bosz genügend Zeit gelassen, halbwegs vernünftige Ergebnisse zu liefern. Klar: Manch User hätte ihn bereits nach 6 Spieltagen entlassen. Aber im Nachhinein kann man die Dinge immer leicht bewerten.



Nach 6 Spieltagen? Für Einige stand nach dem ersten Testspiel fest, dass das mit Bosz nichts werden kann und Watzke dringend seinen Hut nehmen muss. Zeigt auch schon, dass es im Verein derzeit so sehr brodelt und unruhig ist, dass hier Zustände herrschen, bei denen selbst die Blauen nicht wissen, ob sie lachen oder neidisch sein sollen. Schon komisch, dass die Blauen schlecht spielen, trotzdem Ruhe herrscht und auf einmal so etwas wie Erfolg da ist. Dahinter könnte ja fast schon Erfolgsrezept stecken ...



Ich selbst habe gesagt, man müsse Bosz mindestens eine Halbserie Zeit geben, um sein System zu implementieren. Eher länger. Aber dies eben nur unter dem Vorbehalt, dass er bis dahin halbwegs vernünftige Ergebnisse liefert. Doch genau der Worst-Case ist ein getreten und auch Watzke/Zorc können es sich nicht mehr leisten, Bosz 2/3/4 weitere Monate durchzuschleppen. Gegen Schalke muss ein Sieg her. Und danach muss er weiter punkten. Das ist seine einzige Chance.


Der Worst-Case ist allerdings durch nicht gerade optimales Management entstanden. Hier wird ja immer wieder auf die Umbrüche wert gelegt, die andere Trainer beim BVB bewältigen müssten, aber bei Bosz ist keine Rede davon, obwohl er auf den letzten Drücker noch den besten Spieler verloren hat und dafür 2 Spieler integrieren sollte, ohne Vorbereitung - Spieler, die jetzt auch noch dringend gebraucht werden, obwohl sie die bestehende Mannschaft und das von Bosz gewollte System nicht sonderlich gut ergänzen (was die eigentlichen Probleme sind und nicht etwa die Qualität der Spieler, die sicherlich in Ordnung geht), weswegen unklar ist, ob man so nicht nur eine Zwischenlösung hat oder eine Lösung, mit der es langfristig funktionieren soll, obwohl das nicht möglich ist.

So richtig Dembeles Abgang war, so problematisch war die Vorbereitung auf dessen Ersatz, während der Kader im Vergleich zum Vorjahr bislang keine Sprünge gemacht hat - nur mehr mittel- bis langfristige Potenziale bekommen hat -, weil eklatante Schwächen der Vorjahre überhaupt nicht effektiv angegangen, sondern massiv unterschätzt, wurden und somit eine falsche sportliche Analyse betrieben wurde. Das darf Bosz nun ausbaden. Daher sind Watzke und besonders Zorc an der aktuellen Situation eben nicht unbeteiligt - was aber nicht etwa an der richtigen Entlassung Tuchels lag, sondern daran, dass sie keine konsistente Strategie konsequent durchgezogen haben, obwohl das Problem des Vorjahres, warum es diese konsistente Strategie damals nicht gab, weg war. Es gibt jedenfalls genug Gründe, warum es unter Bosz nicht läuft und davon liegen nur relativ wenige bei Bosz selbst. Dementsprechend liegt es eigentlich an Watzke und Zorc, dass sie den Kader bereinigen und damit wieder etwas auf die Beine stellen, mit dem sich arbeiten lässt und das den Ansprüchen gerecht werden kann! Das geht aber nun mal nicht vor dem Winter und auch wenn es nicht den eigentlichen Fehler bereinigt, so wird Aktionismus zumindest wieder Luft zum atmen geben, weswegen Bosz bis dahin wahrscheinlich nicht mehr da ist und weitestgehend zum Bauernopfer gemacht wird.

Schließlich glaube ich mittlerweile eh, dass Bosz nie eine Chance hatte und sehe nicht, dass er sie selbst mit einer Siegesserie noch bekommt. Das wäre wohl alles nur unter massiven Vorbehalten und man könnte sich wohl nie 2-3 Niederlagen am Stück leisten, um nicht wieder in Unruhe zu verfallen. Wenn man nicht aufpasst, wird man nach seiner Entlassung aber auch sehr schnell wieder in alte Hire and Fire Zeiten zurückgeworfen werden, die man sich erst recht nicht erlauben kann, da die Konkurrenz teilweise zu nah dran ist und der BVB sich selbst die Wachstumsbasis nehmen würde - wobei das Wachstum sowieso seit mindestens 2 Jahren schon nicht mehr da ist. Denn bei der Qualität der Trainer, die verfügbar sind und der Qualität des Kaders, kann das nur ein Try and Error Prinzip geben, da kaum einer für ein passendes Konzept steht und vom Typ her bringen auch sehr viele Defizite mit, mit denen sie hier beim BVB nicht Liebkind werden. Im Grunde wirkt es aktuell schon wieder so, als würde der Schrei nach mehr Charisma auf der Bank umgehen, weil man aus unerfindlichen Gründen genau dahinter Erfolg ausgemacht zu haben scheint. Dass Erfolg eine Basis benötigt, die aktuell nicht vorhanden ist, wird aber ausgeblendet und kommt in derzeit jeder Diskussion zu kurz, weil einfach nur eine Reaktion gefordert wird, ohne überhaupt Verständnis dafür aufzubringen, was für so eine Reaktion überhaupt alles erforderlich ist ...

Mich würde es daher nicht wundern, wenn es mit Bosz Entlassung nicht wieder nach oben geht, sondern nur noch weiter runter, womit der Trend weiterginge, der schon im Vorjahr einsetzte ...
Peter Bosz [Trainer] |#6684
22.11.2017 - 15:32 Uhr
Zitat von Paragon
Zitat von bvbfreak1993

Zitat von Zerberus25

Ja, Bosz ist sicher ein netter Typ. Ja, er hatte bislang nicht so viel Zeit und vielleicht nicht die Spieler, um sein System umzusetzen. Ja, der Kader ist nicht gut zusammen gestellt. ABER: Was ist das bitte??? https://mobile.twitter.com/11tegen11/status/933251904527724544/photo/3

So gewinnt man gegen keinen Gegner, nicht gegen Tottenham, nicht gegen Schalke, nicht gegen Barfuß Jerusalem. Und das ist Sache des Trainers. Grundpositionen und -formationen kann einem Rudel Affen vermitteln. Klappt es nicht, muss ich gegenwirken. Kann Bosz das nicht, sieht Bosz das nicht, muss er weg.


Kann deinen Ärger verstehen, dass das komisch aussieht auf diesem Zettel. Sehe ich das jedoch richtig, dass dort nur die Zeit bis zur 66. Minute berücksichtigt ist? Bis dahin haben wir das nämlich zu großen Teilen ordentlich gemacht und ich wäre verwundert, wenn diese Grafik tatsächlich so stimmt bzw. das Gezeigte so ungewöhnlich ist. Kann man das noch besser Konxtualisieren und gibt es Vergleichsgrafiken anderer Clubs aber gern auch von unserer Mannschaft bei Siegen/ guten Spielen?


Wenn du es ganz wild haben willst, guck dir dieses Exemplar gegen Stuttgart an

https://mobile.twitter.com/11tegen11/status/931810666335305728/photo/1

Typisch Bosz: Das zentrale Mittelfeld, ob defensiv oder offensiv, wird nicht besetzt. Die Spieler halten sich entweder auf der linken Seite, oder rechten Seite des Feldes auf. Einstudierte Spielzüge sieht man deswegen auch so selten und werden nicht zu Ende gespielt. Die Abstände zum zentralen Mittelfeld sind einfach zu groß, als dass man von dort aus das Spiel aufziehen, respektive beruhigen könnte. Ich sehe auch nicht, dass unser Trainer aus seinen Fehlern lernt. Seine DNA gibt das praktisch nicht her.


Diese Maps habe ich letztes Jahr bei Tuchel auch oft gesehen und da hat man immer eine Grundordung erkennen können und dass wir viel mehr Pässe gespielt haben. Einfach erschreckend was wir derzeit anbieten, keine Raumaufteilung und reinstes Chaos. Mir ist gestern schon im Spiel öfter aufgefallen wie oft sich Kagawa Schmelzer und Guerreiro auf den Füßen standen, einfach absurd.
Peter Bosz [Trainer] |#6685
22.11.2017 - 15:35 Uhr
Zitat von bvbfreak1993
Zitat von Zerberus25

Ja, Bosz ist sicher ein netter Typ. Ja, er hatte bislang nicht so viel Zeit und vielleicht nicht die Spieler, um sein System umzusetzen. Ja, der Kader ist nicht gut zusammen gestellt. ABER: Was ist das bitte??? https://mobile.twitter.com/11tegen11/status/933251904527724544/photo/3

So gewinnt man gegen keinen Gegner, nicht gegen Tottenham, nicht gegen Schalke, nicht gegen Barfuß Jerusalem. Und das ist Sache des Trainers. Grundpositionen und -formationen kann einem Rudel Affen vermitteln. Klappt es nicht, muss ich gegenwirken. Kann Bosz das nicht, sieht Bosz das nicht, muss er weg.


Kann deinen Ärger verstehen, dass das komisch aussieht auf diesem Zettel. Sehe ich das jedoch richtig, dass dort nur die Zeit bis zur 66. Minute berücksichtigt ist? Bis dahin haben wir das nämlich zu großen Teilen ordentlich gemacht und ich wäre verwundert, wenn diese Grafik tatsächlich so stimmt bzw. das Gezeigte so ungewöhnlich ist. Kann man das noch besser Konxtualisieren und gibt es Vergleichsgrafiken anderer Clubs aber gern auch von unserer Mannschaft bei Siegen/ guten Spielen?

Die Grafik zeigt nur, dass wir keinen Fußball alla Pep gespielt haben.

So eine, auf den ersten Blick, "dumme" Raumaufteilung und fehlende Passverbindungen sah man bei unseren Gegner in den letzten Jahren andauernd; unabhängig davon, ob sie gewonnen oder verloren haben.
In dem Bild wird nur der durchschnittliche Aufenthalt der Spieler dargestellt. Wenn beispielsweies die AVs die Seiten tauschen würden, wären sie in dem Bild in der Mitte, obwohl die Seiten jederzeit im Spiel besetzt wären.
Die Graphik sagt für mich "nur" etwas über die Art des Fußballs aus. So spielten wie kein strenges Positionsspiel und haben keinen Wert auf eine weiträumige Ballzirkulation gelegt. Es war also kein Ballbesitzfußball wie ihn Pep haben möchte.
Über die Qualität sagt das aber nicht unbedingt etwas aus (Es sei denn Pep's Fußball ist das einzig wahre).
Peter Bosz [Trainer] |#6686
22.11.2017 - 15:35 Uhr
Zitat von Wizo09
Zitat von Pfostenkracher

Die gesammte Diskussion ist reine Unsinnspolemik, weil einigen hier Boszs Gesicht nicht passt, darum geht es hier und um nichts anderes.


Wie Leute noch so vehement und aggressiv Bosz verteidigen können ist mir ein Rätsel und da ich ein neugieriger Mensch bin: was hältst du denn für die richtigen Lösung, die uns im Momente helfen könnte? Einfach weiter machen und abwarten? Falls ja, wo siehst du Anzeichen dass es mit Bosz besser werden könnte?


Das hat nichts mit Bosz zu tun, sondern mit gesundem Menschenverstand und gilt selbstredend auch für jeden anderen Trainer.
Wenn man von seinen Stammspielern erwartet, dass diese in der Saison 35 + X Spiele gehen sollen, für den Verein plus Zusatzbelastung in den jeweiligen Nationalmannschaften, wird man einsehen müssen, dass man an anderer Stelle etwas den Dampf rausnehmen muss.
Ich verweise noch mal auf die letzte Saison, wo dann bereits um den 20. Spieltag herum die Luft völlig raus war und sich die Truppe am Ende mehr schlecht als Recht ins Ziel geschleppt hat und man beim Zusehen jedes mal fast nen Herzinfakt bekommen hätte, bei dem, was da zusammen gespielt wurde.
Das müssen wir nicht mit Ansage widerholen, denn sollen die Spieler während der englischen Wochen lieber einen Tag länger pausieren, schließlich gehen sie auch die Belastung eines ganzen Spiels mehr.
Der Name des Trainers, dieser heiße meinetwegen Tuchel, Klopp, Bosz, Favre, Sammer, oder sonst wie hat keinerlei Einfluss darauf, dass es eine Belastungsgrenze gibt über die Hinaus nur die kondition leidet und das Verletzungsrisiko ansteigt.
Die Disskussion darum hat es auch schon unter Klopp gegeben, ob der dauerhafte Vollgasfußball nicht irgendwann zu sehr seinen Tribut fordert und ich meine, gerade nach den Erfahrungen der letzten Saison, in der es offensichtlich war, das allzu exzessive Einsätze massiv an der Form kratzten und die eine oder andere Verletzung provozierten, sollte man hierauf einen gewissen Wert legen.

Die Mannschaft ist physisch und konditionsmäßig ohnehin nicht die Stärkste, wird sie auch nicht mehr werden, dafür sind es einfach die falschen Spielertypen. Aber selbst unter Klopp, als wir regelmäßig mit Bender und Großkreuz aufliefen, die sich vorrangig dadurch auszeichneten Bulldoggen zu sein, hatten wir das Thema und es hatte schon damals seine Berechtigung.
Um so mehr, als dass wir über Spieler, die solches in dem Maße aushalten nicht mehr in der Menge verfügen.
Sollen lieber den Tag frei bekommen, dass sie bei Kräften sind nud den Kopf frei bekommen, dass man im Training Zweikampfverhalten und Standartsituationen verstärkt angehen kann.
Peter Bosz [Trainer] |#6687
22.11.2017 - 15:37 Uhr
Ich bin ganz ehrlich: nach dem Spiel gestern ist meine Stimmung gekippt, ich glaube einfach nicht mehr daran, dass unter Peter Bosz noch eine Wende zum Guten kommen kann. Das möchte ich auch - weil ich nicht gern unbegründete Thesen aufstelle - begründen. Ebenso musste sich das Spiel von gestern Abend einfach mal setzen, ich schreibe nicht gern aus der Emotion heraus - wenn gleich im Ergebnis keinen Millimeter von meinem Standpunkt gestern Abend abgerückt bin.

Ich verstehe grundsätzlich - und ich glaube schon, dass das im Gegensatz zu anderen Usern hier steht -, dass speziell ein ausländischer Trainer aus einer ausländischen Liga etwas mehr Zeit benötigt, um sich in der Bundesliga und allgemein in Deutschland, speziell mit dem BVB vertraut zu machen. Das liegt zum einen daran, dass es ganz normal ist, dass ein holländischer Trainer (vermutlich) auch das größte private Interesse daran hat, die einheimische Liga zu verfolgen. Natürlich verfolgt man die ausländischen, großen Ligen auch, aber eventuell nicht mit der Intensität und der Genauigkeit der einheimischen. Das ist absolut verständlich und nachvollziehbar - und geht wohl auch den meisten von uns hier so.

Deshalb habe ich mir selbst gesagt, dass ich nicht nur die ersten Testspiele, sondern auch die ersten Pflichtspiele nicht überbewerte. Diese sollen einfach dazu da sein, dass er die Chance bekommt sein System und seine Vorstellung von Fußball auf eine nach meiner Meinung starke Mannschaft zu übertragen. Er soll mit der Mannschaft trainieren und Automatismen entwickeln. Umso überraschter war ich, dass das in den ersten Ligaspielen schon sehr gut funktionierte. Gerade das Offensivspiel war eine wahre Pracht, auch weil Neuzugänge wie Yarmolenko oder Philipp hervorragend spielten.

Auch seine Pressekonferenzen fand ich sehr ordentlich. Im Gegensatz zu manch anderem User hier, war ich ein großer Freund seiner Art. Er hat in den Pressekonferenzen regelmäßig geredet und doch nichts gesagt. Kein Wort über Taktik und die Art und Weise der Gegnervorbereitung. Das fand ich persönlich überragend und auch wirklich toll: keine hochtrabenden Vorträge über die Fussball, wo manche Antworten mehrere Minuten gedauert haben, sondern eher eine einfache Vorgehensweise. Die Pressekonferenz ist ein Pflichttermin, den man höflich abhandeln, aber richtig gearbeitet wird auf dem Trainingsplatz und im Stadion. Auch die Art und Weise wie er mit der Dembele Geschichte umgegangen ist war sehr gut. Wo einem Tuchel und auch einem Klopp vermutlich die Pulsader durchgebrochen wäre bei der 100. Nachfrage, war er stets höflich, sehr sachlich und realistisch.

Erste Zweifel an dem System habe ich an dem chancenlosen Auftritt in Tottenham. Dort wurde uns erstmals von einem hervorragenden Trainer aufgezeigt, wie anfällig unser Spielsystem gerade gegen Mannschaften ist, die ein sehr gutes Umschaltspiel haben. Erstmals wurden unsere Innenverteidiger in waghalsige 1:1-Duelle mit einem der weltbesten Stürmer geschickt und unsere Außenverteidiger waren irgendwo, nur nicht bei der Absicherung eben jener Umschaltmomente. Nun gut dachte ich, jetzt ist Tottenham ein sehr guter Gegner - gerade taktisch -, aber die Analyse des Spiels fand ich schon damals merkwürdig: wir haben sehr gut gespielt. Nein, wir waren damals schon chancenlos. Wir sind gnadenlos ausgekontert worden und unsere Offensive hat nicht stattgefunden. Gut, auch hier habe ich auf den Faktor Zeit gesetzt und die guten Spiele in der Bundesliga hervorgehoben.

Problem war, dass auch diese immer selten wurden. Hat man das glückliche 2:1 in Augsburg noch in den Kategorien "Hätten wir mal die Chancen gemacht" und "wer solche Arbeitssiege holt, taugt für die ganz hohen Weihen" abgestempelt haben, wurden die Defizite doch immer klarer. Selbst spielerisch limitierte Gegner wie Hannover und Stuttgart finden mit einfachsten Mitteln Lösungen gegen unser Spielsystem. Entweder man deckt die Offensive nahezu mit Manndeckung (Hannover) oder man findet eine (zumindest in der zweiten Halbzeit) kompakte Grundordnung und läuft dann die Konter (Stuttgart). Und gerade die letzte Taktik kann so ziemlich jede Mannschaft in der Bundesliga. Dabei ist das Prinzip doch ganz einfach: meist durch eine Doppelsechs schafft man es ohne Probleme unsere zwei Achter erfolgreich zu stören. Die offensiven Außen werden nicht nur durch den Außenverteidiger, sondern zu weilen auch von dem offensiven Außenbahnspieler oder dem ballnahen 6er (DEM Vorteil der Doppelsechs) mit übernommen und so ihrer Geschwindigkeit beraubt. Dazu noch ein 10er, der unseren 6er anläuft und ein halbwegs passables Umschaltspiel. So einfach sind wir zu schlagen.

Und gerade diese Einfachheit mit welcher wir zu schlagen sind, ist doch höchst bedenklich. Dazu passt die sinngemäße Aussage von Toni Kroos, der sagte, dass sie genau wussten werden wie Dortmund spielt und welche Räume sie vorfinden werden. Er bescheinigte Real nicht mal eine gute Leistung, und trotzdem haben sie völlig verdient hier gewonnen.
Man muss wahrlich kein Taktikgenie sein, um gegen uns erfolgreich zu sein. Breitenreiter leistet in Hannover bis jetzt herausragende Arbeit, aber er ist nicht wirklich als Taktikfuchs bekannt. Und auch ein Wolf hat zwar Talent, aber er muss es eben noch umsetzen (was er immer besser tut).

Das Problem ist folgendes: auch unter Tuchel und Klopp haben wir die kleinen Gegner wahrlich nicht reihenweise an die Wand gespielt, so dass diese vor Gnade gewinselt haben. Aber, wir waren immer in der Lage in großen Spielen einen rauszuhauen. Man bedenke nur mal die Heimspiele gegen Madrid oder auch auswärts. Wir waren es fast schon gewohnt, dass unsere Mannschaft gegen ein solch überragendes Team auch ans Limit kommt - und oftmals darüber hinaus. Mittlerweile stellen wir gegen die Topteams konsterniert fest: es reicht einfach nicht. Wir haben gegen Tottenham (1:3, 1:2), Bayern (1:3), Real (1:3) und Leipzig (2:3, wobei da der Wille noch gestimmt hat) verloren ohne eine Chance zu haben. Jede dieser Mannschaften hat uns aufgezeigt, was wir falsch machen.

Aber auch eine schlechte Phase kann mal passieren, gerade bei einem neuen System. Schlechte Trainer hinterfragen dann alles. Gute Trainer halten ihren zentralen Kurs bei. Sehr gute Trainer glauben an ihr System, erkennen die Fehler und finden die richten Stellschrauben an denen zu drehen ist. Aber wir machen einfach immer wieder die gleichen Fehler. Wir kassieren immer wieder die gleichen Gegentore und werden offensiv einfach immer harmloser. Deshalb gehe ich auch nicht sonderlich optimistisch in das Derby. Tedesco weiß ganz genau, wie man eine gute Offensive lahmlegt (Leipzig) und ein halbwegs gutes Umschaltspiel werden die Blau-Weißen schon hinbekommen.

Ändern wir dann mal irgendwas, wie gestern, so sind wir ein absolutes Kartenhaus. 30 Minuten war das in Ordnung, 15 Minuten haben wir uns gerettet, aber dann kommt nach dem Spiel die Aussage: uns hat das Vertrauen gefehlt. Ja gut, aber wer ist denn dafür verantwortlich. Nur Bosz kann in der Halbzeitpause seinen Spielern wieder Mut und Vertrauen in die einzelnen Fähigkeiten einimpfen. Nur Bosz kann einen stabilen Plan entwickeln und immer wieder darauf vertrauen diesen durchzuziehen. Gerade schon herausragend gut macht das ein Haßenhüttl in Leipzig. Seine Spieler glauben bedingungslos an diesen Plan, der im Grunde immer gleich ist, aber deren Spiel sichtbar Fortschritte macht.

Und wenn Fehler bei uns angesprochen werden gegenüber dem Trainer, dann heißt es: wir waren nicht gut oder wir müssen besser verteidigen. Dann kriege ich zuhause regelmäßig Puls und frage mich: Wie müssen die Spieler denn besser verteidigen. Fehler ansprechen ist das eine, aber ein Trainer muss eben auch Lösungen präsentieren. Das schafft selbst unser (zugegeben sehr guter) Trainer in der Landesliga besser. Wir wissen mittlerweile wie zu verteidigen ist. Denn es langt nicht, wenn man nur sagt: Seid mutig und aggressiv. Man muss auch aufzeigen, wie man in die Zweikämpfe kommt und wie gewisse Laufwege sind. Wir sind sicherlich nicht beim Football, dafür ist unser Spiel auch manchmal zu viel vom Zufall bedingt, aber Automatismen sind da sicherlich keine zu erkennen bei uns.

Da kann man von Glück sagen, dass wir einen Spieler wie Yarmolenko gestern hatten, der als einziger Vertrauen in seine Fähigkeiten hatten.

Ebenso, und das ist mir jetzt auch mehrfach aufgefallen, sind zweite Halbzeiten bei uns wirklich grottenschlecht. Gerade in den letzten beiden Spielen hätte ich die zweite Halbzeit auch mit einem guten Buch verbringen können, da wäre mehr passiert. Was ich sagen will: Sowohl Wolf als auch Pochettino haben in der Halbzeit perfekte Antworten auf unser Spiel gefunden. Wohin die erste Halbzeit immer noch einigermaßen anständig war, so war die zweite Halbzeit furchtbar. Es war als hätte der Gegner uns im Haltegriff und musste nur warten bis wir einen Moment der Schwäche haben um dann das Spiel zu seinen Gunsten zu kippen.

Wo ist die Antwort auf taktische Veränderungen des gegnerischen Trainers?

Und vor allem, wenn schon taktisch nichts geht, wo waren denn speziell gestern die Grundtugenden des Fussballs? Wo war die Leidenschaft, wo war der Wille, dieses Spiel noch zu gewinnen? Didi Hamann lallt viel dummes Zeug, aber er hat mit einem Wort recht: blutleer. Unsere Mannschaft hat es über sich ergehen lassen gestern, deutlicher kann man es nicht sagen. Ich hatte in der zweiten Halbzeit nie das Gefühl, dass wir hier das Spiel gewinnen wollen - nur um nach dem Spiel zu hören, dass wir nicht gut waren.

Ja, Himmel Herrgott, warum tun wir denn nichts dagegen? Selbst in der letzten Länderspielpause, als so viele Nationalspieler zuhause blieben und man mal trainieren konnte, ist nichts geschehen. Es kommt mir sogar eher wie ein nochmaliger Rückschritt vor.

Also quo vadis BVB? Ich habe Bosz wirklich als angenehmen und höflichen Menschen erlebt. Waren seine Pressekonferenzen und Interviews am Anfang schon fast lustig, weil die Journalisten komplett im Dunkeln getappt sind, wirken sie jetzt fast nur noch hilflos. Natürlich sind die zuletzt genannten Sachen wie Einstellung und Wille primär Sache der Mannschaft, aber ich muss als Trainer auch das Feuer entfachen alles für unseren Verein zu geben.

Wie gesagt glaube ich nicht mehr daran, dass Bosz das ganze noch drehen kann. Es ist fast schon paradox, aber ich gehe mit einem gleichgültigen Gefühl in dieses Derby, keine Vorfreude, keine Leidenschaft.
Wer könnte uns helfen? Keine Ahnung, ich persönlich will - und darf auch wegen des Mod-Hinweises- keine Vorgänger oder Nachfolgerdiskussion anzetteln (nur so viel: ich weine Tuchel nicht eine Träne nach, wer den ganzen Verein auf links dreht, ist menschlich bei uns gescheitert), aber wir brauchen einen mitreißenden Trainer, der einen klaren taktischen Plan hat und die Spieler schnellstmöglich davon überzeugen kann. Bosz kann das nicht mehr, so leid es mir tut.

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Borussia Dortmund.

Mitglied seit: 19.12.2007
Peter Bosz [Trainer] |#6688
22.11.2017 - 15:55 Uhr
Zitat von Wizo09
Zitat von Pfostenkracher

Die gesammte Diskussion ist reine Unsinnspolemik, weil einigen hier Boszs Gesicht nicht passt, darum geht es hier und um nichts anderes.


Wie Leute noch so vehement und aggressiv Bosz verteidigen können ist mir ein Rätsel und da ich ein neugieriger Mensch bin: was hältst du denn für die richtigen Lösung, die uns im Momente helfen könnte??

Bis zum Winter Zeit geben und dann in Ruhe analysieren.
Momentan haben wir 20 Punkte. Wenn wir aus den verbleibenden 5 Spielen noch 5-9 Punkte holen, ist die CL in der Rückrunde absolut machbar. Und das ist, wenn man mal die individuellen Patzer, für die Bosz nichts kann, weglässt, nicht unrealistisch.

Die Rückrundenvorbereitung ist ein optimaler Zeitpunkt um einen Trainerwechsel vorzunehmen, falls es sich nicht bessert. Momentan würde es doch sowieso nichts bringen, da kaum Zeit zum Trainieren ist. Und die Alternativen sind im Moment auch nicht vorhanden.

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Wer den Fußball liebt, hasst RB Leipzig.
Peter Bosz [Trainer] |#6689
22.11.2017 - 16:12 Uhr
Zitat von -adi-
Zitat von Wizo09

Zitat von Pfostenkracher

Die gesammte Diskussion ist reine Unsinnspolemik, weil einigen hier Boszs Gesicht nicht passt, darum geht es hier und um nichts anderes.


Wie Leute noch so vehement und aggressiv Bosz verteidigen können ist mir ein Rätsel und da ich ein neugieriger Mensch bin: was hältst du denn für die richtigen Lösung, die uns im Momente helfen könnte??

Bis zum Winter Zeit geben und dann in Ruhe analysieren.
Momentan haben wir 20 Punkte. Wenn wir aus den verbleibenden 5 Spielen noch 5-9 Punkte holen, ist die CL in der Rückrunde absolut machbar. Und das ist, wenn man mal die individuellen Patzer, für die Bosz nichts kann, weglässt, nicht unrealistisch.

Die Rückrundenvorbereitung ist ein optimaler Zeitpunkt um einen Trainerwechsel vorzunehmen, falls es sich nicht bessert. Momentan würde es doch sowieso nichts bringen, da kaum Zeit zum Trainieren ist. Und die Alternativen sind im Moment auch nicht vorhanden.


Wenn sich die individuellen Fehler in der Form anhäufen, dann muss man schon auch den Trainer hinterfragen. Man muss hinterfragen woraus diese Fehler resultieren , warum sind diese nicht mehr zu korrigieren (Positionsspiel etc.)?

Der Punkt der Alternativen ist natürlich korrekt, das ist jetzt noch schwieriger als im Sommer. Aber man sollte den Entscheidern überlassen, ob veritable Kandidaten zu überzeugen sind - herausgekauft bekommt man jetzt wohl niemandem aus seinem Vertrag.
Peter Bosz [Trainer] |#6690
22.11.2017 - 16:12 Uhr
Zitat von -adi-
Zitat von Wizo09

Zitat von Pfostenkracher

Die gesammte Diskussion ist reine Unsinnspolemik, weil einigen hier Boszs Gesicht nicht passt, darum geht es hier und um nichts anderes.


Wie Leute noch so vehement und aggressiv Bosz verteidigen können ist mir ein Rätsel und da ich ein neugieriger Mensch bin: was hältst du denn für die richtigen Lösung, die uns im Momente helfen könnte??

Bis zum Winter Zeit geben und dann in Ruhe analysieren.
Momentan haben wir 20 Punkte. Wenn wir aus den verbleibenden 5 Spielen noch 5-9 Punkte holen, ist die CL in der Rückrunde absolut machbar. Und das ist, wenn man mal die individuellen Patzer, für die Bosz nichts kann, weglässt, nicht unrealistisch.

Die Rückrundenvorbereitung ist ein optimaler Zeitpunkt um einen Trainerwechsel vorzunehmen, falls es sich nicht bessert. Momentan würde es doch sowieso nichts bringen, da kaum Zeit zum Trainieren ist. Und die Alternativen sind im Moment auch nicht vorhanden.



Ist das letzte Spiel nicht am 20.12.17 gegen die Bayern und es geht schon Mitte Januar weiter wegen der WM2018 ?

Auch ein anderer Trainer hätte also lediglich 2 Wochen Zeit.

Bis nach dem Gladbachspiel war Bosz der absolute Toptrainer und nun wo die Spiele nicht gewonnen werden ist er nur noch Kreisklasse ? Diese Wandlung ging nun aber echt flott.
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