| Geburtsdatum | 21.11.1963 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Niederlande |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | PSV Eindhoven |
Peter Bosz [Trainer]
06.06.2017 - 13:06 Uhr
23.10.2017 - 11:26 Uhr
Zitat von Fonzie
Du scheinst Fußball nicht wirklich zu begreifen. Das Problem am Samstag waren Abstände, Automatismen und Positionierung einzelner Spieler und keinesfalls um Qualität. Diese Abwehrreihe hat so noch nie zusammen gespielt und zwei Spieler aus der Kette haben zusammen keine drei Spiele auf ihrer jeweiligen Position gemacht.
Jetzt kann ich mich hinstellen und behaupten, dass eine defensivere Orientierung besser gewesen wäre. Ich denke, dass das Problem dennoch da gewesen wäre. Nur, dass du dann eben nicht ständig Schnittstellenpässe kassierst, sondern die betreffenden (und völlig normalen) Fehler eben tiefer stehend machst.
Bei einer eingespielten Abwehr ist das Ergebnis mehr als die Summe der Einzelspieler, gegen die Eintracht war es aber so eben weniger als die Summe aber das kommt nicht überraschend.
Wir müssen jetzt aber auch nicht so tun, als hätte die Eintracht auch nur im Ansatz die Vielzahl an richtig großen Torchancen gehabt wie der BVB. Der BVB hatte mehrfach die Möglichkeit auf mindestens 3-0 zu stellen und hat es offensiv kläglich verbockt. Macht Aubameyang mit einer seiner 100%igen das Tor, dann ist Frankfurt und wird eventuell sogar noch abgeschossen. Hätte es dann die gleiche Kritik gegeben?
Zitat von JulesWinnfield
Vllt. sollte Bosz dann aber sein System anpassen, wenn er in der Defensive mit der B oder C Lösung auflaufen muss und nicht weiter stur seinen Harakiri-Angriffsfuẞball spielen.
Wenn man bei dem Spiel gegen Frankfurt keine Schuld bei Bosz sieht dann weiß ich auch nicht mehr, vllt sollte ich mich dann als BVB Trainer bewerben, weil schlechter könnte ich in der Defensive auch nicht spielen lassen.
Meiner Meinung nach geht die Leistung gegen Frankfurt zu mind. 50% auf Bosz und die Ausreden mit den " ach so schlechten" Ersatzspieler zählt für mich auch nicht, da viele andere BuLi Mannschaften mit ähnlichen Spielermaterial Defensive gut stehen und geordnet aufspielen.
Vllt. sollte Bosz dann aber sein System anpassen, wenn er in der Defensive mit der B oder C Lösung auflaufen muss und nicht weiter stur seinen Harakiri-Angriffsfuẞball spielen.
Wenn man bei dem Spiel gegen Frankfurt keine Schuld bei Bosz sieht dann weiß ich auch nicht mehr, vllt sollte ich mich dann als BVB Trainer bewerben, weil schlechter könnte ich in der Defensive auch nicht spielen lassen.
Meiner Meinung nach geht die Leistung gegen Frankfurt zu mind. 50% auf Bosz und die Ausreden mit den " ach so schlechten" Ersatzspieler zählt für mich auch nicht, da viele andere BuLi Mannschaften mit ähnlichen Spielermaterial Defensive gut stehen und geordnet aufspielen.
Du scheinst Fußball nicht wirklich zu begreifen. Das Problem am Samstag waren Abstände, Automatismen und Positionierung einzelner Spieler und keinesfalls um Qualität. Diese Abwehrreihe hat so noch nie zusammen gespielt und zwei Spieler aus der Kette haben zusammen keine drei Spiele auf ihrer jeweiligen Position gemacht.
Jetzt kann ich mich hinstellen und behaupten, dass eine defensivere Orientierung besser gewesen wäre. Ich denke, dass das Problem dennoch da gewesen wäre. Nur, dass du dann eben nicht ständig Schnittstellenpässe kassierst, sondern die betreffenden (und völlig normalen) Fehler eben tiefer stehend machst.
Bei einer eingespielten Abwehr ist das Ergebnis mehr als die Summe der Einzelspieler, gegen die Eintracht war es aber so eben weniger als die Summe aber das kommt nicht überraschend.
Wir müssen jetzt aber auch nicht so tun, als hätte die Eintracht auch nur im Ansatz die Vielzahl an richtig großen Torchancen gehabt wie der BVB. Der BVB hatte mehrfach die Möglichkeit auf mindestens 3-0 zu stellen und hat es offensiv kläglich verbockt. Macht Aubameyang mit einer seiner 100%igen das Tor, dann ist Frankfurt und wird eventuell sogar noch abgeschossen. Hätte es dann die gleiche Kritik gegeben?
Genau hier liegt doch das Problem, wenn ich eine nicht eingespielte Defensivreihe habe, wieso lasse ich dann ein System Spielen in dem diese durchgehend unter Druck gesetzt wird?
Hier sollte man doch besonders auf eine defensive Ausrichtung achten und nicht bei jedem Ball der das Mittelfeld überspielt in Bedrängnis geraten.
Vielleicht sollte in dem Fall Bosz in so einem Fall von seinem geliebten System abrücken und auf ein passenderes System umstellen, welches vielleicht nicht so berauschend in der Offensive ist aber dafür mehr Defensive Stabilität garantiert.
Aber da ich den Fußball ja anscheinend nicht begreife ist so etwas anscheinend nicht zielführend und Bosz macht mit seinem Vollgas Angriffsfußball und der Einstellung die Defensive wird es schon irgendwie richten alles richtig.
Und zum Spiel natürlich hatte der BVB das 3:0 oder 4:0 erzielen können. Jedoch habe ich auch viele Chancen von Frankfurt gesehen und wenn diese nicht teilweise extrem unfähig vor dem Tor agiert hätten, dann hätte das Spiel auch ganz schlecht für den BVB laufen können.
23.10.2017 - 11:27 Uhr
Zitat von Fonzie
.....
Wir müssen jetzt aber auch nicht so tun, als hätte die Eintracht auch nur im Ansatz die Vielzahl an richtig großen Torchancen gehabt wie der BVB. Der BVB hatte mehrfach die Möglichkeit auf mindestens 3-0 zu stellen und hat es offensiv kläglich verbockt. Macht Aubameyang mit einer seiner 100%igen das Tor, dann ist Frankfurt und wird eventuell sogar noch abgeschossen. Hätte es dann die gleiche Kritik gegeben?
.....
Wir müssen jetzt aber auch nicht so tun, als hätte die Eintracht auch nur im Ansatz die Vielzahl an richtig großen Torchancen gehabt wie der BVB. Der BVB hatte mehrfach die Möglichkeit auf mindestens 3-0 zu stellen und hat es offensiv kläglich verbockt. Macht Aubameyang mit einer seiner 100%igen das Tor, dann ist Frankfurt und wird eventuell sogar noch abgeschossen. Hätte es dann die gleiche Kritik gegeben?
Ich bin mit relativ sicher, dass es hier trotzdem die gleiche Kritik gegeben hätte.
Diejenigen, die Bosz eine realistische Chance geben, kritisieren den Wechsel ja meist auch gar nicht. Wir standen vorher schlecht, wie standen hinterher schlecht ... .
Für die Bosz Kritiker ist das aber natürlich wieder ein gefundenes Fressen um los zu hacken. Ich bin mir auch relativ sicher, dass Bosz mit egal welcher Reaktion Kritik geerntet hätte.
Fakt ist, wir standen zu dem Zeitpunkt schlecht. Hätte er nichts gemacht, hätte man ihm wieder vorgeworfen unflexibel zu sein.Mit dem Wechsel den er gemacht hat und der eigentlich nichts verschlechtert hat, hat er sich verzockt. Hätte er auf ein 4231 o.ä hätte man ihm vermutlich blinden Aktionismus vorgeworfen.
Ich für meinen Teil sehe uns jetzt in der Situation in denen uns alle am Anfang der Saison erwartet haben. Ein paar Gegner die uns in die Karten spielen zum Start haben diese Erwartung nach oben korrigiert.
Leider scheinen einige keine Rückschläge mehr akzeptieren zu können bzw. in unserer Situation nicht mal die realistische Situation.
23.10.2017 - 11:40 Uhr
Insgesamt gehöre ich zu denen die auch immer sagen, gib einem Trainer Zeit. Also geben wir ihm Zeit. Allerdings sollte man sich auch die Spiele und die dazugehörige Entwicklung anschauen (Ich habe sie alle gesehen, dass nur nebenbei, sonst würde ich mir aber auch die Meinung verkneifen ):
Wolfsburg:
Souveräner Sieg gegen einen sehr schwachen Gegner. Schön anzusehen.
Hertha:
Souveräner Sieg gegen Hertha, die Auswärts selten was reißen. Gut anzusehen.
Freiburg:
Bis dato der schlechteste Auftritt unseres BVB. Keine Idee den Abwehrverbund der Freiburger zu knacken. Für mich wurden erste Schwächen im Spielaufbau sichtbar.
Tottenham:
Fehlentscheidungen hin oder her. Über die 90 Minuten in meinen Augen verdient verloren. Und, was dramatisch ist, aufgezeigt bekommen, dass so ein Harakiri-Pressing gegen einen Spitzenmannschaft nicht funktionieren wird. Hat sehr an Klopps erste CL-Saison erinnert.
Köln:
kam zur richtigen Zeit. Das Ergebnis spiegelt aber nicht den Spielverlauf 1:1 wieder. Das 2:0 war glücklich. Danach war das Spiel im Endeffekt gelaufen. Köln glaubte nicht mehr an sich. Trotzdem all in all souverän.
Hamburg:
Auch wenn Hamburg sehr schwach ist, gegen vermeintlich übermächtige Gegner rufen Sie immer ein gutes Spiel ab. Also keine leicht Aufgabe. Fand die Aufgabe souverän gelöst.
Kurzes Zwischenfazit:
Bis hierhin hat die Offensive die Defensive bei uns derbe entlastet und in den brenzligen Situationen hatten wir das nötige Glück. Trotz souveräner Siege kaum zu glauben, dass wir mit 0 Gegentoren (in der BuLi) dagestanden haben.
Gladbach:
6:1... Ohne Scheiß und das meine ich ernst, dass Spiel hätte auch 1:6 ausgehen können. Wir hatten schon ein Chancenplus, ja. Aber Glasbach hatte die ersten 100% Chancen. Hier hatten wir sehr viel Glück und das Ergebnis überstrahlte eine katastrophale Defensivleistung.
Madrid:
Siehe Tottenham. Als wir das bedingungslose Pressung eingestellt haben hatten wir das Spiel im Griff. Bissle doof gelaufen. Da war ein Punkt drin. Aber gegen Real Madrid kann man verlieren zumal es statistischer Sicht überfällig war. =)
Augsburg:
Grausam. Nach vorne bissle besser als Freiburg, aber hinten dafür anfälliger und sehr glücklich gewonnen.
Leipzig:
Ich gebe Bosz vollkommen Recht. Das Spiel mag für den neutralen Fan ein wunderbares Spektakel gewesen sein, aber im Endeffekt hatte man zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf das Spielgeschehen. Und dann verliert man es wegen individueller Überlegenheit des Gegners. Auch mein ernst, Leipzig ist auf einigen Positionen stärker besetzt gewesen als wir. (Klar spielt hier die Verletzungsmisere eine Rolle.)
Nikosia
Freiburg, Augsburg lassen grüßen. Spielt eine Mannschaft nicht oder nur bedingt mit fehlen Lösungen. Dazu eine Schippe Lustlosigkeit und vielleicht Überheblichkeit und schon hat Zypern einen Feiertag mehr. Grausame Dribblings und Einzelaktionen...
Frankfurt:
Ich finde eine perfekte Zusammenfassung der bisherigen Saison. Offensiv in der Lage was zu leisten. Defensiv aber Vogelwild. Schießt die Offensive nicht alles in Grund und Boden, dann wird es immer eng. Dazu viel Rotationen durch Verletzungssorgen. Fasst es doch gut zusammen, oder nicht?
Fazit:
a) Spielerisch haben wir gegen tiefstehende Mannschaften schon besser ausgesehen
b) Spielt eine Mannschaft mit, oder versucht es und ist sie qualitativ schwächer machen wir sie gnadenlos platt.
c) Gegen stärkere Mannschaften ziehen wir mit diesem System und der Taktik den kürzeren
d) Die Mannschaft wirkt in Teilen überspielt, nicht fit und ausgebrannt.
Insgesamt offenbart das 4-3-3 immer die gleiche Schwäche. Passiert ein Fehler im zentralen Aufbauspiel steht der Gegner sofort vor der 4er Kette und rennt auf sie zu. Man braucht extrem gutes Spielermaterial, um das zu kompensieren.
In unserem speziellen Fall kommen noch folgende Schwächen hinzu:
a) Zentrale Mittelfeld Spieler sind dafür um einiges zu langsam
b) Unsere AVs Überlaufen die gegnerische Abwehr viel zu selten, und produzieren somit keine Überzahl.
Ich finde man muss Bosz auf jeden Fall noch Zeit geben und bloß keine Trainerdiskussion führen. Aber dabei sollten man auch die Probleme benennen. Auf lange Sicht müssen wir weitere Lösungsansätze zum 4-3-3 entwickeln und implementieren. Das ist die Art und Weise wie sich der Fussball in den letzten Jahren verändert hat.
Wolfsburg:
Souveräner Sieg gegen einen sehr schwachen Gegner. Schön anzusehen.
Hertha:
Souveräner Sieg gegen Hertha, die Auswärts selten was reißen. Gut anzusehen.
Freiburg:
Bis dato der schlechteste Auftritt unseres BVB. Keine Idee den Abwehrverbund der Freiburger zu knacken. Für mich wurden erste Schwächen im Spielaufbau sichtbar.
Tottenham:
Fehlentscheidungen hin oder her. Über die 90 Minuten in meinen Augen verdient verloren. Und, was dramatisch ist, aufgezeigt bekommen, dass so ein Harakiri-Pressing gegen einen Spitzenmannschaft nicht funktionieren wird. Hat sehr an Klopps erste CL-Saison erinnert.
Köln:
kam zur richtigen Zeit. Das Ergebnis spiegelt aber nicht den Spielverlauf 1:1 wieder. Das 2:0 war glücklich. Danach war das Spiel im Endeffekt gelaufen. Köln glaubte nicht mehr an sich. Trotzdem all in all souverän.
Hamburg:
Auch wenn Hamburg sehr schwach ist, gegen vermeintlich übermächtige Gegner rufen Sie immer ein gutes Spiel ab. Also keine leicht Aufgabe. Fand die Aufgabe souverän gelöst.
Kurzes Zwischenfazit:
Bis hierhin hat die Offensive die Defensive bei uns derbe entlastet und in den brenzligen Situationen hatten wir das nötige Glück. Trotz souveräner Siege kaum zu glauben, dass wir mit 0 Gegentoren (in der BuLi) dagestanden haben.
Gladbach:
6:1... Ohne Scheiß und das meine ich ernst, dass Spiel hätte auch 1:6 ausgehen können. Wir hatten schon ein Chancenplus, ja. Aber Glasbach hatte die ersten 100% Chancen. Hier hatten wir sehr viel Glück und das Ergebnis überstrahlte eine katastrophale Defensivleistung.
Madrid:
Siehe Tottenham. Als wir das bedingungslose Pressung eingestellt haben hatten wir das Spiel im Griff. Bissle doof gelaufen. Da war ein Punkt drin. Aber gegen Real Madrid kann man verlieren zumal es statistischer Sicht überfällig war. =)
Augsburg:
Grausam. Nach vorne bissle besser als Freiburg, aber hinten dafür anfälliger und sehr glücklich gewonnen.
Leipzig:
Ich gebe Bosz vollkommen Recht. Das Spiel mag für den neutralen Fan ein wunderbares Spektakel gewesen sein, aber im Endeffekt hatte man zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf das Spielgeschehen. Und dann verliert man es wegen individueller Überlegenheit des Gegners. Auch mein ernst, Leipzig ist auf einigen Positionen stärker besetzt gewesen als wir. (Klar spielt hier die Verletzungsmisere eine Rolle.)
Nikosia
Freiburg, Augsburg lassen grüßen. Spielt eine Mannschaft nicht oder nur bedingt mit fehlen Lösungen. Dazu eine Schippe Lustlosigkeit und vielleicht Überheblichkeit und schon hat Zypern einen Feiertag mehr. Grausame Dribblings und Einzelaktionen...
Frankfurt:
Ich finde eine perfekte Zusammenfassung der bisherigen Saison. Offensiv in der Lage was zu leisten. Defensiv aber Vogelwild. Schießt die Offensive nicht alles in Grund und Boden, dann wird es immer eng. Dazu viel Rotationen durch Verletzungssorgen. Fasst es doch gut zusammen, oder nicht?
Fazit:
a) Spielerisch haben wir gegen tiefstehende Mannschaften schon besser ausgesehen
b) Spielt eine Mannschaft mit, oder versucht es und ist sie qualitativ schwächer machen wir sie gnadenlos platt.
c) Gegen stärkere Mannschaften ziehen wir mit diesem System und der Taktik den kürzeren
d) Die Mannschaft wirkt in Teilen überspielt, nicht fit und ausgebrannt.
Insgesamt offenbart das 4-3-3 immer die gleiche Schwäche. Passiert ein Fehler im zentralen Aufbauspiel steht der Gegner sofort vor der 4er Kette und rennt auf sie zu. Man braucht extrem gutes Spielermaterial, um das zu kompensieren.
In unserem speziellen Fall kommen noch folgende Schwächen hinzu:
a) Zentrale Mittelfeld Spieler sind dafür um einiges zu langsam
b) Unsere AVs Überlaufen die gegnerische Abwehr viel zu selten, und produzieren somit keine Überzahl.
Ich finde man muss Bosz auf jeden Fall noch Zeit geben und bloß keine Trainerdiskussion führen. Aber dabei sollten man auch die Probleme benennen. Auf lange Sicht müssen wir weitere Lösungsansätze zum 4-3-3 entwickeln und implementieren. Das ist die Art und Weise wie sich der Fussball in den letzten Jahren verändert hat.
23.10.2017 - 12:43 Uhr
Zitat von Fonzie
Du scheinst Fußball nicht wirklich zu begreifen. Das Problem am Samstag waren Abstände, Automatismen und Positionierung einzelner Spieler und keinesfalls um Qualität. Diese Abwehrreihe hat so noch nie zusammen gespielt und zwei Spieler aus der Kette haben zusammen keine drei Spiele auf ihrer jeweiligen Position gemacht.
Jetzt kann ich mich hinstellen und behaupten, dass eine defensivere Orientierung besser gewesen wäre. Ich denke, dass das Problem dennoch da gewesen wäre. Nur, dass du dann eben nicht ständig Schnittstellenpässe kassierst, sondern die betreffenden (und völlig normalen) Fehler eben tiefer stehend machst.
Bei einer eingespielten Abwehr ist das Ergebnis mehr als die Summe der Einzelspieler, gegen die Eintracht war es aber so eben weniger als die Summe aber das kommt nicht überraschend.
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Zitat von JulesWinnfield
Vllt. sollte Bosz dann aber sein System anpassen, wenn er in der Defensive mit der B oder C Lösung auflaufen muss und nicht weiter stur seinen Harakiri-Angriffsfuẞball spielen.
Wenn man bei dem Spiel gegen Frankfurt keine Schuld bei Bosz sieht dann weiß ich auch nicht mehr, vllt sollte ich mich dann als BVB Trainer bewerben, weil schlechter könnte ich in der Defensive auch nicht spielen lassen.
Meiner Meinung nach geht die Leistung gegen Frankfurt zu mind. 50% auf Bosz und die Ausreden mit den " ach so schlechten" Ersatzspieler zählt für mich auch nicht, da viele andere BuLi Mannschaften mit ähnlichen Spielermaterial Defensive gut stehen und geordnet aufspielen.
Vllt. sollte Bosz dann aber sein System anpassen, wenn er in der Defensive mit der B oder C Lösung auflaufen muss und nicht weiter stur seinen Harakiri-Angriffsfuẞball spielen.
Wenn man bei dem Spiel gegen Frankfurt keine Schuld bei Bosz sieht dann weiß ich auch nicht mehr, vllt sollte ich mich dann als BVB Trainer bewerben, weil schlechter könnte ich in der Defensive auch nicht spielen lassen.
Meiner Meinung nach geht die Leistung gegen Frankfurt zu mind. 50% auf Bosz und die Ausreden mit den " ach so schlechten" Ersatzspieler zählt für mich auch nicht, da viele andere BuLi Mannschaften mit ähnlichen Spielermaterial Defensive gut stehen und geordnet aufspielen.
Du scheinst Fußball nicht wirklich zu begreifen. Das Problem am Samstag waren Abstände, Automatismen und Positionierung einzelner Spieler und keinesfalls um Qualität. Diese Abwehrreihe hat so noch nie zusammen gespielt und zwei Spieler aus der Kette haben zusammen keine drei Spiele auf ihrer jeweiligen Position gemacht.
Jetzt kann ich mich hinstellen und behaupten, dass eine defensivere Orientierung besser gewesen wäre. Ich denke, dass das Problem dennoch da gewesen wäre. Nur, dass du dann eben nicht ständig Schnittstellenpässe kassierst, sondern die betreffenden (und völlig normalen) Fehler eben tiefer stehend machst.
Bei einer eingespielten Abwehr ist das Ergebnis mehr als die Summe der Einzelspieler, gegen die Eintracht war es aber so eben weniger als die Summe aber das kommt nicht überraschend.
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Man braucht sich hier definitiv nicht hinstellen und es auf die Uneingespieltheit schieben und übertriebenes Defensiv-Fordern von anderen derartig abtun. Die Uneingespieltheit hat selbstredend ihren Beitrag und eine reine Abwehr-Betonmischerei würde uns unserer Offensiv-Power berauben, ja, ABER:
Gegen Tottenham, Real, in Augsburg, gegen Leipzig, gegen Nikosia und nun im Spiel gegen Frankfurt war es immer derselbe Mechanismus, den nun hoffentlich auch mal der Letzte gesehen hat:
Gegner wartet clever darauf, dass wir bei eigenem Ballbesitz hinter LA/RA und vor LV/RV auf Höhe DM/ZM Platz lassen und überspielt das Mittelfeld maximal schnell, um dann diese 100 Hektar unbesetzte Grünfläche zu nutzen und mit Vollgas auf unserer Viererkette zuzurennen/-kontern. Ausnahmslos alle unsere Innenverteidiger und Außenverteidiger waren dann als ärmste Schweine damit konfrontiert und wurden immer wieder in Hochrisiko-Situationen gedrängt, worin sie selbstverständlich nicht immer die Kontrolle übernehmen konnten.
Bosz kriegt es mit dem ihm zur Verfügung stehenden Personal nun schon das fünfte Spiel am Stück nicht gebacken, die Bewegung des Mittelfelds richtig zu trainieren: Vorne rammt er damit mega Räume und setzt den Gegner stark unter Druck - alles gut! - aber seine LAs, RAs, DMs, ZMs, LVs und RVs kriegt er im besagten Grünflächen-Raum einfach nicht richtig koordiniert (ich habe den Eindruck, dass er das garnicht explizit trainiert). In dem Bereich stehen ihm übrigens mit Philipp, Pulisic, Yarmolenko, Sahin und Castro Spieler nicht erst seine 7 Tagen relativ frei von Blessuren zur Verfügung.
Übrigens, ob jemand sich als Nicht-Trainer dazu äußern darf? Sehr wohl. Diese Mechanismen kommen jetzt zu x-ten Mal vor, das sollte ja mittlerweile jeder gesehen haben - Wie man das behebt, liegt natürlich mehr in der Befähigung des Trainers - wenn er will und nicht einen auf Schaaf macht, der mit ähnlicher Sturheit Werder konsequent nach unten gejodelt hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Seppinho am 23.10.2017 um 12:45 Uhr bearbeitet
23.10.2017 - 13:14 Uhr
Die Ergebnisse sind das ein, Fehler, Fehlentscheidungen was Taktik, Wechsel usw betrifft sind völlig vertretbar.
Was mir Angst macht sind die Aussagen nach den Spielen. Keinerlei Einsicht von Bosz, ich denke er zieht es nicht einmal in Betracht das seine Entscheidungen für das Auftreten verantwortlich sind.
Nach Frankfurt wieder.
Er würde jederzeit genau so wechseln sagt er.
Er sagt aber auch, dass Frankfurt zweite Hälfte stark war, Druck gemacht hat, teils übelregne war.
Dennoch wechselt er Castro gegen den offensiveren Kagawa aus, Signal für das 3:0. Dreht die komplette Abwehr auf Links.
Sorry, dass ist einfach nur unverständlich.
Was mir Angst macht sind die Aussagen nach den Spielen. Keinerlei Einsicht von Bosz, ich denke er zieht es nicht einmal in Betracht das seine Entscheidungen für das Auftreten verantwortlich sind.
Nach Frankfurt wieder.
Er würde jederzeit genau so wechseln sagt er.
Er sagt aber auch, dass Frankfurt zweite Hälfte stark war, Druck gemacht hat, teils übelregne war.
Dennoch wechselt er Castro gegen den offensiveren Kagawa aus, Signal für das 3:0. Dreht die komplette Abwehr auf Links.
Sorry, dass ist einfach nur unverständlich.
23.10.2017 - 14:09 Uhr
Zitat von BVBBC
Das hat sehr viel mit mangelnder Qualität zu tun, die Folgeprobleme verursacht. Zu allererst wird das Feld so weit auseinander gezogen, weil die Stürmer weitestgehend machen, was sie sollen - sie stehen so hoch wie möglich und gehen ins Pressing nach Ballverlust -, während vor allem die IV spielen was sie wollen, aber nicht sollen. Denn mit ihren langen, sehr häufig unnötigen Schlägen auf die Stürmer erzeugen sie nur Ballverluste, weil der BVB vorne keine Option hat, die diese Bälle verarbeiten kann. So gut wie jeder Gegner - quasi alle - werden somit schonmal gestärkt, weil man ihnen einen Vorteil in die Hand legt, wie sie einfache Bälle gewinnen können. Dafür reicht es schon, dass sie den Aufbau aus der IV heraus lahmlegen, indem sie entweder permanentes Pressing spielen oder - was dummerweise auch schon reicht - einfach nur auf den langen Ball warten, weil sie die IV soweit wie möglich, durch Überzahl, vom Rest der Mannschaft isolieren und somit einfach machen lassen, da sie schon irgendwann, mangels Qualität im Aufbau, den Ball hergeben. Wobei an der Stelle erschwerend hinzu kommt, dass man aktuell im DM/ZM auch in jedem Spiel mindestens einen Totalausfall finden kann, sodass es nicht nur an der Abwehr liegt.
...
Das hat sehr viel mit mangelnder Qualität zu tun, die Folgeprobleme verursacht. Zu allererst wird das Feld so weit auseinander gezogen, weil die Stürmer weitestgehend machen, was sie sollen - sie stehen so hoch wie möglich und gehen ins Pressing nach Ballverlust -, während vor allem die IV spielen was sie wollen, aber nicht sollen. Denn mit ihren langen, sehr häufig unnötigen Schlägen auf die Stürmer erzeugen sie nur Ballverluste, weil der BVB vorne keine Option hat, die diese Bälle verarbeiten kann. So gut wie jeder Gegner - quasi alle - werden somit schonmal gestärkt, weil man ihnen einen Vorteil in die Hand legt, wie sie einfache Bälle gewinnen können. Dafür reicht es schon, dass sie den Aufbau aus der IV heraus lahmlegen, indem sie entweder permanentes Pressing spielen oder - was dummerweise auch schon reicht - einfach nur auf den langen Ball warten, weil sie die IV soweit wie möglich, durch Überzahl, vom Rest der Mannschaft isolieren und somit einfach machen lassen, da sie schon irgendwann, mangels Qualität im Aufbau, den Ball hergeben. Wobei an der Stelle erschwerend hinzu kommt, dass man aktuell im DM/ZM auch in jedem Spiel mindestens einen Totalausfall finden kann, sodass es nicht nur an der Abwehr liegt.
...
Erstmal Danke für deine Ausführungen.
Wenn ich dich hier richtig verstehe geht es ja um die mangelnde Qualität der Innenverteidigung. Welches IV Pärchen wäre für dich derzeit denn, vorausgesetzt natürlich alle sind spielfit, die optimale Lösung? Und könnten eine Rückkehr von Guerreiro deiner Meinung nach, dann eingesetzt als LV, die IV in Drucksituationen besser entlasten als das derzeit möglich ist, da er sicher die Möglichkeit hat das Spiel nach vorne zu tragen und als Aufbauspieler zu fungieren.
Was mich ein bisschen wundert ist, dass ich selber vom Gefühl her Bartra für den gepflegtesten Aufbauspieler und heimlichen Chef unserer IV halte. Bei den derzeit beeindruckendsten Spielen des Bosz Systems (HSV,Köln,Gladbach(überwiegend)) jedoch Toprak/Sokratis das IV Duo bildeten. In diesen Spielen wurde der Gegner gezwungen lange unkontrollierte Bälle zu schlagen und unsere IV hat keine Probleme diese Bälle abzufangen und die gegnerischen Stürmer verhungern zu lassen. Gegen Gladbach gab es ein paar Ausnahmen, aber ganz ohne gegnerische Chance geht es ja auch nicht. War das deiner Meinung nach dann eher der mangelnden Qualität der Gegner geschuldet oder ist das Verhalten der Verteidigungslinie wirklich so gut gewesen? Und ist die Ableitung, dass Bartra bei eigenem Ballbesitz/Aufbauspiel top ist, hingegen im Stellungsspiel/Aufrücken bei Ballverlust eher das Nachsehen gegen andere IV hat zulässig?
Die letzten 10 Minuten gegen Frankfurt haben mir bspw. wieder sehr gut gefallen. Wo kam das denn eigentlich wieder her nach dem davor so gut wie nichts klappte, zumindest defensiv? Also zumindest war dort für die Adler spätestens an der Mittellinie Schluss, weil der lange Ball abgefangen wurde und für ordentlichen Spielaufbau zu gut gepresst wurde.
23.10.2017 - 14:17 Uhr
Zitat von Koppenberg
Erstmal Danke für deine Ausführungen.
Wenn ich dich hier richtig verstehe geht es ja um die mangelnde Qualität der Innenverteidigung. Welches IV Pärchen wäre für dich derzeit denn, vorausgesetzt natürlich alle sind spielfit, die optimale Lösung? Und könnten eine Rückkehr von Guerreiro deiner Meinung nach, dann eingesetzt als LV, die IV in Drucksituationen besser entlasten als das derzeit möglich ist, da er sicher die Möglichkeit hat das Spiel nach vorne zu tragen und als Aufbauspieler zu fungieren.
Was mich ein bisschen wundert ist, dass ich selber vom Gefühl her Bartra für den gepflegtesten Aufbauspieler und heimlichen Chef unserer IV halte. Bei den derzeit beeindruckendsten Spielen des Bosz Systems (HSV,Köln,Gladbach(überwiegend)) jedoch Toprak/Sokratis das IV Duo bildeten. In diesen Spielen wurde der Gegner gezwungen lange unkontrollierte Bälle zu schlagen und unsere IV hat keine Probleme diese Bälle abzufangen und die gegnerischen Stürmer verhungern zu lassen. Gegen Gladbach gab es ein paar Ausnahmen, aber ganz ohne gegnerische Chance geht es ja auch nicht. War das deiner Meinung nach dann eher der mangelnden Qualität der Gegner geschuldet oder ist das Verhalten der Verteidigungslinie wirklich so gut gewesen? Und ist die Ableitung, dass Bartra bei eigenem Ballbesitz/Aufbauspiel top ist, hingegen im Stellungsspiel/Aufrücken bei Ballverlust eher das Nachsehen gegen andere IV hat zulässig?
Die letzten 10 Minuten gegen Frankfurt haben mir bspw. wieder sehr gut gefallen. Wo kam das denn eigentlich wieder her nach dem davor so gut wie nichts klappte, zumindest defensiv? Also zumindest war dort für die Adler spätestens an der Mittellinie Schluss, weil der lange Ball abgefangen wurde und für ordentlichen Spielaufbau zu gut gepresst wurde.
Zitat von BVBBC
Das hat sehr viel mit mangelnder Qualität zu tun, die Folgeprobleme verursacht. Zu allererst wird das Feld so weit auseinander gezogen, weil die Stürmer weitestgehend machen, was sie sollen - sie stehen so hoch wie möglich und gehen ins Pressing nach Ballverlust -, während vor allem die IV spielen was sie wollen, aber nicht sollen. Denn mit ihren langen, sehr häufig unnötigen Schlägen auf die Stürmer erzeugen sie nur Ballverluste, weil der BVB vorne keine Option hat, die diese Bälle verarbeiten kann. So gut wie jeder Gegner - quasi alle - werden somit schonmal gestärkt, weil man ihnen einen Vorteil in die Hand legt, wie sie einfache Bälle gewinnen können. Dafür reicht es schon, dass sie den Aufbau aus der IV heraus lahmlegen, indem sie entweder permanentes Pressing spielen oder - was dummerweise auch schon reicht - einfach nur auf den langen Ball warten, weil sie die IV soweit wie möglich, durch Überzahl, vom Rest der Mannschaft isolieren und somit einfach machen lassen, da sie schon irgendwann, mangels Qualität im Aufbau, den Ball hergeben. Wobei an der Stelle erschwerend hinzu kommt, dass man aktuell im DM/ZM auch in jedem Spiel mindestens einen Totalausfall finden kann, sodass es nicht nur an der Abwehr liegt.
...
Das hat sehr viel mit mangelnder Qualität zu tun, die Folgeprobleme verursacht. Zu allererst wird das Feld so weit auseinander gezogen, weil die Stürmer weitestgehend machen, was sie sollen - sie stehen so hoch wie möglich und gehen ins Pressing nach Ballverlust -, während vor allem die IV spielen was sie wollen, aber nicht sollen. Denn mit ihren langen, sehr häufig unnötigen Schlägen auf die Stürmer erzeugen sie nur Ballverluste, weil der BVB vorne keine Option hat, die diese Bälle verarbeiten kann. So gut wie jeder Gegner - quasi alle - werden somit schonmal gestärkt, weil man ihnen einen Vorteil in die Hand legt, wie sie einfache Bälle gewinnen können. Dafür reicht es schon, dass sie den Aufbau aus der IV heraus lahmlegen, indem sie entweder permanentes Pressing spielen oder - was dummerweise auch schon reicht - einfach nur auf den langen Ball warten, weil sie die IV soweit wie möglich, durch Überzahl, vom Rest der Mannschaft isolieren und somit einfach machen lassen, da sie schon irgendwann, mangels Qualität im Aufbau, den Ball hergeben. Wobei an der Stelle erschwerend hinzu kommt, dass man aktuell im DM/ZM auch in jedem Spiel mindestens einen Totalausfall finden kann, sodass es nicht nur an der Abwehr liegt.
...
Erstmal Danke für deine Ausführungen.
Wenn ich dich hier richtig verstehe geht es ja um die mangelnde Qualität der Innenverteidigung. Welches IV Pärchen wäre für dich derzeit denn, vorausgesetzt natürlich alle sind spielfit, die optimale Lösung? Und könnten eine Rückkehr von Guerreiro deiner Meinung nach, dann eingesetzt als LV, die IV in Drucksituationen besser entlasten als das derzeit möglich ist, da er sicher die Möglichkeit hat das Spiel nach vorne zu tragen und als Aufbauspieler zu fungieren.
Was mich ein bisschen wundert ist, dass ich selber vom Gefühl her Bartra für den gepflegtesten Aufbauspieler und heimlichen Chef unserer IV halte. Bei den derzeit beeindruckendsten Spielen des Bosz Systems (HSV,Köln,Gladbach(überwiegend)) jedoch Toprak/Sokratis das IV Duo bildeten. In diesen Spielen wurde der Gegner gezwungen lange unkontrollierte Bälle zu schlagen und unsere IV hat keine Probleme diese Bälle abzufangen und die gegnerischen Stürmer verhungern zu lassen. Gegen Gladbach gab es ein paar Ausnahmen, aber ganz ohne gegnerische Chance geht es ja auch nicht. War das deiner Meinung nach dann eher der mangelnden Qualität der Gegner geschuldet oder ist das Verhalten der Verteidigungslinie wirklich so gut gewesen? Und ist die Ableitung, dass Bartra bei eigenem Ballbesitz/Aufbauspiel top ist, hingegen im Stellungsspiel/Aufrücken bei Ballverlust eher das Nachsehen gegen andere IV hat zulässig?
Die letzten 10 Minuten gegen Frankfurt haben mir bspw. wieder sehr gut gefallen. Wo kam das denn eigentlich wieder her nach dem davor so gut wie nichts klappte, zumindest defensiv? Also zumindest war dort für die Adler spätestens an der Mittellinie Schluss, weil der lange Ball abgefangen wurde und für ordentlichen Spielaufbau zu gut gepresst wurde.
Frankfurt hatte sich am Ende der zweiten Halbzeit zurückgezogen und war anscheinend auf eine Ergebnissicherung aus. Dadurch fehlte der Druck auf unsere Abwehr und wir konnten wieder mehr Struktur in unser Spiel bringen, denke ich.
23.10.2017 - 14:19 Uhr
Zitat von Tarkleigh
Guter Mann, nicht Leipzig vergessen
Und kannst dir ja mal zum Spaß die STTs dazu ansehen, da haben manche mit klaren Siegen gerechnet
Zitat von Maldoror
2-facher Titelverteidiger Real Madrid und Englands zweit-heißestes Eisen Tottenham? Das ist ja beinahe prophetisch
Zitat von Tarkleigh
Wir waren zu dem Zeitpunkt aber auch Tabellenführer in der Champions League, was man doch auch mal berücksichtigen sollte. Von den ganzen anderen Umständen will ich jetzt gar nicht anfangen, das wird abendfüllend.
Der entscheidende Unterschied ist einfach, dass ich bei Tuchel immer das Gefühl hatte, dass etwas gehen könnte. Er denkt sich etwas aus und entweder das kappt (meistens) oder es geht furchtbar in die Hose und er versucht in der zweiten Halbzeit etwas anderes. Bei Bosz kann ich bisher mit verstörender Genauigkeit vorhersagen, gegen welchen Gegner es ne derbe Klatsche geben wird (gut, Nikosia hatte ich nicht auf dem Zettel). Und das stört mich mehr als die momentane Negativserie.
Zitat von DerMoe
Da hier ja ständig Vergleiche zu seinem Vorgänger kommen der sportlich angeblich so viel erfolgreicher war hab ich mal einen Blick auf die letzte Saison geworfen.
Da haben wir am 9ten Spieltag ebenfalls Unentschieden gespielt, im Derby, nachdem man zuvor gegen Hertha und Ingolstadt (!) Punkte liegen ließ. Man rutschte dadurch mit gerade mal 15 Punkten auf Platz 5 ab.
So schlecht sieht die Saison bisher im Vergleich also nicht aus. Auch wenn ich mir natürlich ein Gezitter um die CL wie im letzten Jahr gerne ersparen würde.
Mit Magdeburg wartet nun eine Pflichtaufgabe und danach mit Hannover eine wirklich spannende Angelegenheit. Breitenreiter hat dort eine taktisch hervorragend eingestellte Truppe zusammengestellt, die genau wissen wird wo unsere Schwachstellen sind und diese eiskalt nutzt. Dort muss man also wieder auf Kurs sein und seinen Stil zu 100% bringen ohne Schwächen.
Es wird auf jeden Fall eine spannende Woche. Es ist noch zu früh für eine Trainerdiskussion und ich glaube auch, dass sie unnötig ist. Aber wir sind nunmal der BVB und Bosz braucht Ergebnisse. Ein Wettbewerb ist weg, in dieser Woche sollten die Chancen in den anderen beiden dringend gewahrt werden. Ansonsten wird die Diskussion natürlich nicht ewig auf sich warten lassen. Die Ansprüche sind nunmal hoch.
Da hier ja ständig Vergleiche zu seinem Vorgänger kommen der sportlich angeblich so viel erfolgreicher war hab ich mal einen Blick auf die letzte Saison geworfen.
Da haben wir am 9ten Spieltag ebenfalls Unentschieden gespielt, im Derby, nachdem man zuvor gegen Hertha und Ingolstadt (!) Punkte liegen ließ. Man rutschte dadurch mit gerade mal 15 Punkten auf Platz 5 ab.
So schlecht sieht die Saison bisher im Vergleich also nicht aus. Auch wenn ich mir natürlich ein Gezitter um die CL wie im letzten Jahr gerne ersparen würde.
Mit Magdeburg wartet nun eine Pflichtaufgabe und danach mit Hannover eine wirklich spannende Angelegenheit. Breitenreiter hat dort eine taktisch hervorragend eingestellte Truppe zusammengestellt, die genau wissen wird wo unsere Schwachstellen sind und diese eiskalt nutzt. Dort muss man also wieder auf Kurs sein und seinen Stil zu 100% bringen ohne Schwächen.
Es wird auf jeden Fall eine spannende Woche. Es ist noch zu früh für eine Trainerdiskussion und ich glaube auch, dass sie unnötig ist. Aber wir sind nunmal der BVB und Bosz braucht Ergebnisse. Ein Wettbewerb ist weg, in dieser Woche sollten die Chancen in den anderen beiden dringend gewahrt werden. Ansonsten wird die Diskussion natürlich nicht ewig auf sich warten lassen. Die Ansprüche sind nunmal hoch.
Wir waren zu dem Zeitpunkt aber auch Tabellenführer in der Champions League, was man doch auch mal berücksichtigen sollte. Von den ganzen anderen Umständen will ich jetzt gar nicht anfangen, das wird abendfüllend.
Der entscheidende Unterschied ist einfach, dass ich bei Tuchel immer das Gefühl hatte, dass etwas gehen könnte. Er denkt sich etwas aus und entweder das kappt (meistens) oder es geht furchtbar in die Hose und er versucht in der zweiten Halbzeit etwas anderes. Bei Bosz kann ich bisher mit verstörender Genauigkeit vorhersagen, gegen welchen Gegner es ne derbe Klatsche geben wird (gut, Nikosia hatte ich nicht auf dem Zettel). Und das stört mich mehr als die momentane Negativserie.
2-facher Titelverteidiger Real Madrid und Englands zweit-heißestes Eisen Tottenham? Das ist ja beinahe prophetisch

Guter Mann, nicht Leipzig vergessen
Und kannst dir ja mal zum Spaß die STTs dazu ansehen, da haben manche mit klaren Siegen gerechnet

Habe ich nicht vergessen
Selbst bei der Partie gegen Tottenham finde ich das Urteil "derbe Klatsche" zu hart, bei Leipzig ist es aber nur noch überzogen.
Auch finde ich die Erinnerng an Tuchel etwas getrübt (und ich bin nun wahrlich keiner, der gegen den Mann nachtreten möchte). Da waren nicht wenige Spiele in der zweiten Saison von erschreckender Ideenlosigkeit geprägt. So unerschöpflich war sein Vorrat an taktischen Plänen trotz aller Expertise dann aber auch nicht.
Hauptgrund für die defensiven Schwierigkeiten ist aus meiner Sicht (neben Verunsicherung zuletzt) nicht das offensive System oder der Match-Plan, sondern die fehlende Abstimmung und Eingespieltheit.
Zu letzterem habe ich gestern in den Statistik-Thread geschrieben, da wird die ganze Drastik deutlich.
23.10.2017 - 14:24 Uhr
Zitat von mba123
Frankfurt hatte sich am Ende der zweiten Halbzeit zurückgezogen und war anscheinend auf eine Ergebnissicherung aus. Dadurch fehlte der Druck auf unsere Abwehr und wir konnten wieder mehr Struktur in unser Spiel bringen, denke ich.
Zitat von Koppenberg
Erstmal Danke für deine Ausführungen.
Wenn ich dich hier richtig verstehe geht es ja um die mangelnde Qualität der Innenverteidigung. Welches IV Pärchen wäre für dich derzeit denn, vorausgesetzt natürlich alle sind spielfit, die optimale Lösung? Und könnten eine Rückkehr von Guerreiro deiner Meinung nach, dann eingesetzt als LV, die IV in Drucksituationen besser entlasten als das derzeit möglich ist, da er sicher die Möglichkeit hat das Spiel nach vorne zu tragen und als Aufbauspieler zu fungieren.
Was mich ein bisschen wundert ist, dass ich selber vom Gefühl her Bartra für den gepflegtesten Aufbauspieler und heimlichen Chef unserer IV halte. Bei den derzeit beeindruckendsten Spielen des Bosz Systems (HSV,Köln,Gladbach(überwiegend)) jedoch Toprak/Sokratis das IV Duo bildeten. In diesen Spielen wurde der Gegner gezwungen lange unkontrollierte Bälle zu schlagen und unsere IV hat keine Probleme diese Bälle abzufangen und die gegnerischen Stürmer verhungern zu lassen. Gegen Gladbach gab es ein paar Ausnahmen, aber ganz ohne gegnerische Chance geht es ja auch nicht. War das deiner Meinung nach dann eher der mangelnden Qualität der Gegner geschuldet oder ist das Verhalten der Verteidigungslinie wirklich so gut gewesen? Und ist die Ableitung, dass Bartra bei eigenem Ballbesitz/Aufbauspiel top ist, hingegen im Stellungsspiel/Aufrücken bei Ballverlust eher das Nachsehen gegen andere IV hat zulässig?
Die letzten 10 Minuten gegen Frankfurt haben mir bspw. wieder sehr gut gefallen. Wo kam das denn eigentlich wieder her nach dem davor so gut wie nichts klappte, zumindest defensiv? Also zumindest war dort für die Adler spätestens an der Mittellinie Schluss, weil der lange Ball abgefangen wurde und für ordentlichen Spielaufbau zu gut gepresst wurde.
Zitat von BVBBC
Das hat sehr viel mit mangelnder Qualität zu tun, die Folgeprobleme verursacht. Zu allererst wird das Feld so weit auseinander gezogen, weil die Stürmer weitestgehend machen, was sie sollen - sie stehen so hoch wie möglich und gehen ins Pressing nach Ballverlust -, während vor allem die IV spielen was sie wollen, aber nicht sollen. Denn mit ihren langen, sehr häufig unnötigen Schlägen auf die Stürmer erzeugen sie nur Ballverluste, weil der BVB vorne keine Option hat, die diese Bälle verarbeiten kann. So gut wie jeder Gegner - quasi alle - werden somit schonmal gestärkt, weil man ihnen einen Vorteil in die Hand legt, wie sie einfache Bälle gewinnen können. Dafür reicht es schon, dass sie den Aufbau aus der IV heraus lahmlegen, indem sie entweder permanentes Pressing spielen oder - was dummerweise auch schon reicht - einfach nur auf den langen Ball warten, weil sie die IV soweit wie möglich, durch Überzahl, vom Rest der Mannschaft isolieren und somit einfach machen lassen, da sie schon irgendwann, mangels Qualität im Aufbau, den Ball hergeben. Wobei an der Stelle erschwerend hinzu kommt, dass man aktuell im DM/ZM auch in jedem Spiel mindestens einen Totalausfall finden kann, sodass es nicht nur an der Abwehr liegt.
...
Das hat sehr viel mit mangelnder Qualität zu tun, die Folgeprobleme verursacht. Zu allererst wird das Feld so weit auseinander gezogen, weil die Stürmer weitestgehend machen, was sie sollen - sie stehen so hoch wie möglich und gehen ins Pressing nach Ballverlust -, während vor allem die IV spielen was sie wollen, aber nicht sollen. Denn mit ihren langen, sehr häufig unnötigen Schlägen auf die Stürmer erzeugen sie nur Ballverluste, weil der BVB vorne keine Option hat, die diese Bälle verarbeiten kann. So gut wie jeder Gegner - quasi alle - werden somit schonmal gestärkt, weil man ihnen einen Vorteil in die Hand legt, wie sie einfache Bälle gewinnen können. Dafür reicht es schon, dass sie den Aufbau aus der IV heraus lahmlegen, indem sie entweder permanentes Pressing spielen oder - was dummerweise auch schon reicht - einfach nur auf den langen Ball warten, weil sie die IV soweit wie möglich, durch Überzahl, vom Rest der Mannschaft isolieren und somit einfach machen lassen, da sie schon irgendwann, mangels Qualität im Aufbau, den Ball hergeben. Wobei an der Stelle erschwerend hinzu kommt, dass man aktuell im DM/ZM auch in jedem Spiel mindestens einen Totalausfall finden kann, sodass es nicht nur an der Abwehr liegt.
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Erstmal Danke für deine Ausführungen.
Wenn ich dich hier richtig verstehe geht es ja um die mangelnde Qualität der Innenverteidigung. Welches IV Pärchen wäre für dich derzeit denn, vorausgesetzt natürlich alle sind spielfit, die optimale Lösung? Und könnten eine Rückkehr von Guerreiro deiner Meinung nach, dann eingesetzt als LV, die IV in Drucksituationen besser entlasten als das derzeit möglich ist, da er sicher die Möglichkeit hat das Spiel nach vorne zu tragen und als Aufbauspieler zu fungieren.
Was mich ein bisschen wundert ist, dass ich selber vom Gefühl her Bartra für den gepflegtesten Aufbauspieler und heimlichen Chef unserer IV halte. Bei den derzeit beeindruckendsten Spielen des Bosz Systems (HSV,Köln,Gladbach(überwiegend)) jedoch Toprak/Sokratis das IV Duo bildeten. In diesen Spielen wurde der Gegner gezwungen lange unkontrollierte Bälle zu schlagen und unsere IV hat keine Probleme diese Bälle abzufangen und die gegnerischen Stürmer verhungern zu lassen. Gegen Gladbach gab es ein paar Ausnahmen, aber ganz ohne gegnerische Chance geht es ja auch nicht. War das deiner Meinung nach dann eher der mangelnden Qualität der Gegner geschuldet oder ist das Verhalten der Verteidigungslinie wirklich so gut gewesen? Und ist die Ableitung, dass Bartra bei eigenem Ballbesitz/Aufbauspiel top ist, hingegen im Stellungsspiel/Aufrücken bei Ballverlust eher das Nachsehen gegen andere IV hat zulässig?
Die letzten 10 Minuten gegen Frankfurt haben mir bspw. wieder sehr gut gefallen. Wo kam das denn eigentlich wieder her nach dem davor so gut wie nichts klappte, zumindest defensiv? Also zumindest war dort für die Adler spätestens an der Mittellinie Schluss, weil der lange Ball abgefangen wurde und für ordentlichen Spielaufbau zu gut gepresst wurde.
Frankfurt hatte sich am Ende der zweiten Halbzeit zurückgezogen und war anscheinend auf eine Ergebnissicherung aus. Dadurch fehlte der Druck auf unsere Abwehr und wir konnten wieder mehr Struktur in unser Spiel bringen, denke ich.
Richtig, weil Kovac auch seinen Wechsel Richtung Defensive vollzogen hat in der 76sten Minute er brachte hier Thawata für Wolf also einen Defensiven für einen Offensiven, er hatte hier nicht auf weitere Offensive gestellt.
23.10.2017 - 14:29 Uhr
Zitat von Maldoror
Habe ich nicht vergessen
Selbst bei der Partie gegen Tottenham finde ich das Urteil "derbe Klatsche" zu hart, bei Leipzig ist es aber nur noch überzogen.
Auch finde ich die Erinnerng an Tuchel etwas getrübt (und ich bin nun wahrlich keiner, der gegen den Mann nachtreten möchte). Da waren nicht wenige Spiele in der zweiten Saison von erschreckender Ideenlosigkeit geprägt. So unerschöpflich war sein Vorrat an taktischen Plänen trotz aller Expertise dann aber auch nicht.
Hauptgrund für die defensiven Schwierigkeiten ist aus meiner Sicht (neben Verunsicherung zuletzt) nicht das offensive System oder der Match-Plan, sondern die fehlende Abstimmung und Eingespieltheit.
Zu letzterem habe ich gestern in den Statistik-Thread geschrieben, da wird die ganze Drastik deutlich.
Zitat von Tarkleigh
Guter Mann, nicht Leipzig vergessen
Und kannst dir ja mal zum Spaß die STTs dazu ansehen, da haben manche mit klaren Siegen gerechnet
Zitat von Maldoror
2-facher Titelverteidiger Real Madrid und Englands zweit-heißestes Eisen Tottenham? Das ist ja beinahe prophetisch
Zitat von Tarkleigh
Wir waren zu dem Zeitpunkt aber auch Tabellenführer in der Champions League, was man doch auch mal berücksichtigen sollte. Von den ganzen anderen Umständen will ich jetzt gar nicht anfangen, das wird abendfüllend.
Der entscheidende Unterschied ist einfach, dass ich bei Tuchel immer das Gefühl hatte, dass etwas gehen könnte. Er denkt sich etwas aus und entweder das kappt (meistens) oder es geht furchtbar in die Hose und er versucht in der zweiten Halbzeit etwas anderes. Bei Bosz kann ich bisher mit verstörender Genauigkeit vorhersagen, gegen welchen Gegner es ne derbe Klatsche geben wird (gut, Nikosia hatte ich nicht auf dem Zettel). Und das stört mich mehr als die momentane Negativserie.
Zitat von DerMoe
Da hier ja ständig Vergleiche zu seinem Vorgänger kommen der sportlich angeblich so viel erfolgreicher war hab ich mal einen Blick auf die letzte Saison geworfen.
Da haben wir am 9ten Spieltag ebenfalls Unentschieden gespielt, im Derby, nachdem man zuvor gegen Hertha und Ingolstadt (!) Punkte liegen ließ. Man rutschte dadurch mit gerade mal 15 Punkten auf Platz 5 ab.
So schlecht sieht die Saison bisher im Vergleich also nicht aus. Auch wenn ich mir natürlich ein Gezitter um die CL wie im letzten Jahr gerne ersparen würde.
Mit Magdeburg wartet nun eine Pflichtaufgabe und danach mit Hannover eine wirklich spannende Angelegenheit. Breitenreiter hat dort eine taktisch hervorragend eingestellte Truppe zusammengestellt, die genau wissen wird wo unsere Schwachstellen sind und diese eiskalt nutzt. Dort muss man also wieder auf Kurs sein und seinen Stil zu 100% bringen ohne Schwächen.
Es wird auf jeden Fall eine spannende Woche. Es ist noch zu früh für eine Trainerdiskussion und ich glaube auch, dass sie unnötig ist. Aber wir sind nunmal der BVB und Bosz braucht Ergebnisse. Ein Wettbewerb ist weg, in dieser Woche sollten die Chancen in den anderen beiden dringend gewahrt werden. Ansonsten wird die Diskussion natürlich nicht ewig auf sich warten lassen. Die Ansprüche sind nunmal hoch.
Da hier ja ständig Vergleiche zu seinem Vorgänger kommen der sportlich angeblich so viel erfolgreicher war hab ich mal einen Blick auf die letzte Saison geworfen.
Da haben wir am 9ten Spieltag ebenfalls Unentschieden gespielt, im Derby, nachdem man zuvor gegen Hertha und Ingolstadt (!) Punkte liegen ließ. Man rutschte dadurch mit gerade mal 15 Punkten auf Platz 5 ab.
So schlecht sieht die Saison bisher im Vergleich also nicht aus. Auch wenn ich mir natürlich ein Gezitter um die CL wie im letzten Jahr gerne ersparen würde.
Mit Magdeburg wartet nun eine Pflichtaufgabe und danach mit Hannover eine wirklich spannende Angelegenheit. Breitenreiter hat dort eine taktisch hervorragend eingestellte Truppe zusammengestellt, die genau wissen wird wo unsere Schwachstellen sind und diese eiskalt nutzt. Dort muss man also wieder auf Kurs sein und seinen Stil zu 100% bringen ohne Schwächen.
Es wird auf jeden Fall eine spannende Woche. Es ist noch zu früh für eine Trainerdiskussion und ich glaube auch, dass sie unnötig ist. Aber wir sind nunmal der BVB und Bosz braucht Ergebnisse. Ein Wettbewerb ist weg, in dieser Woche sollten die Chancen in den anderen beiden dringend gewahrt werden. Ansonsten wird die Diskussion natürlich nicht ewig auf sich warten lassen. Die Ansprüche sind nunmal hoch.
Wir waren zu dem Zeitpunkt aber auch Tabellenführer in der Champions League, was man doch auch mal berücksichtigen sollte. Von den ganzen anderen Umständen will ich jetzt gar nicht anfangen, das wird abendfüllend.
Der entscheidende Unterschied ist einfach, dass ich bei Tuchel immer das Gefühl hatte, dass etwas gehen könnte. Er denkt sich etwas aus und entweder das kappt (meistens) oder es geht furchtbar in die Hose und er versucht in der zweiten Halbzeit etwas anderes. Bei Bosz kann ich bisher mit verstörender Genauigkeit vorhersagen, gegen welchen Gegner es ne derbe Klatsche geben wird (gut, Nikosia hatte ich nicht auf dem Zettel). Und das stört mich mehr als die momentane Negativserie.
2-facher Titelverteidiger Real Madrid und Englands zweit-heißestes Eisen Tottenham? Das ist ja beinahe prophetisch

Guter Mann, nicht Leipzig vergessen
Und kannst dir ja mal zum Spaß die STTs dazu ansehen, da haben manche mit klaren Siegen gerechnet

Habe ich nicht vergessen
Selbst bei der Partie gegen Tottenham finde ich das Urteil "derbe Klatsche" zu hart, bei Leipzig ist es aber nur noch überzogen.
Auch finde ich die Erinnerng an Tuchel etwas getrübt (und ich bin nun wahrlich keiner, der gegen den Mann nachtreten möchte). Da waren nicht wenige Spiele in der zweiten Saison von erschreckender Ideenlosigkeit geprägt. So unerschöpflich war sein Vorrat an taktischen Plänen trotz aller Expertise dann aber auch nicht.
Hauptgrund für die defensiven Schwierigkeiten ist aus meiner Sicht (neben Verunsicherung zuletzt) nicht das offensive System oder der Match-Plan, sondern die fehlende Abstimmung und Eingespieltheit.
Zu letzterem habe ich gestern in den Statistik-Thread geschrieben, da wird die ganze Drastik deutlich.
Ich finde gerade Leipzig besonders negativ, einfach Bosz genau so hat spielen lassen, dass Leipzig seine Stärken einsetzen konnte. Dass die Schwäche des Systems Ballverlust mit schnellem Umschalten des Gegners ist, liegt ja fast in der Natur der Sache. Das ausgerechnet gegen die stärkste Kontermannschaft der Liga spielen zu lassen, ist schon arg mutig.
Am Ende kam es erstaunlicherweise auf diese Momente gar nicht an, was aber nicht daran lag, dass so gut abgesichert wurde, sondern daran, dass man gar nicht in den Angriff kam. Die Dosen haben uns eine Lektion im Pressing erteilt und das Spiel lange Zeit komplett dominiert. Das ist schon bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass wir doch pressen wollten, was in dem Spiel aber überhaupt nicht funktioniert hat. Der Sieg war damit auch (leider) verdient, ohne Ilsankers erschreckende Form wäre er vermutlich noch klarer gewesen.
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