| Geburtsdatum | 21.11.1963 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Niederlande |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | PSV Eindhoven |
Peter Bosz [Trainer]
06.06.2017 - 13:06 Uhr
23.09.2017 - 21:58 Uhr
Zitat von t0x1m
Leichte Übertreibung oder dein voller Ernst? Mir fallen da mehr als ein Spiel ein. Klasse Spiel gegen Gladbach, man muss aber auch festhalten das Gladbach unterirdisch verteidigt und ebenso unteriridisch in der Offensive agiert hat, absolut kein Vergleichspunkt zur letzten Saison oder zu Tuchel- ich bitte dich°! Die Konter gegen dieses "Bosz System" bleiben weiterhin ein Problem, weil die Defensive eben nicht jedes 1:1 erfolgreich verteidigen kann und da lassen wir insgesamt einfach immer noch zu viele Konter zu, auch in Anbetracht der Tatsache das es erst 1 Gegentor in der Liga gab, es hätten auch gut 3,4 oder 5 sein können!
Zitat von Kloppo2107
In den zwei Jahren unter Tuchel habe ich nicht 1 Spiel gesehen was annähernd so dominat war wie das heutige oder gegen Wolfsburg, Hertha oder Köln.
Zitat von Kloppo2107
Trotz schlechter Schüsse und ohne Tuchel, 10:0 Tore - Beste Offensive - Beste Abwehr- Tabellenführer, ich würde sagen es läuft ohne Tuchel und mit schlechten Schüssen
Zitat von Bremer_Hesse
Ohne Tuchel geht es offenbar wirklich nicht. Es ist völlig egal, was letzte Saison oder 15/16 war.
Es war erfolgreich und attraktiv? Also meiner Meinung nach hat man sich gegen 10 Freiburger einen abgebrochen und hat eins der beiden vermeintlichen Endspiele in der CL klar verloren. Und man hat die Schwächen gezeigt, die hier schon von einigen User im Vorfeld angesprochen wurden.
Wenn Dich die Taktik nicht interessiert und für Dich die Aktion im Vordergrund steht, ist das ja völlig okay. Aber warum musst Du alles schön reden.
Und natürlich kann es kein Problem des Systems sein, wenn die Defensive in letzter /vorletzter Linie oft ungeordnet gegen eine gleiche Anzahl von Gegner verteidigen muss. Schließlich muss ein IV jeden Zweikampf gewinnen. Zumindest, wenn er beim BVB spielt.
Zitat von Povle
Lieber Thomas T, mir ist klar das du zur Zeit nicht ganz ausgelastet bist. Aber es tut nicht Not hier ständig deine Glanzvorstellungen ins Gedächtnis zu rufen. Du wirst auch so wieder eine angemessene Anstellung finden, da mach ich mir gar keine Sorgen
So jetzt ernsthaft.
Das jedes System seine Schwachstellen hat , sollte jedem doch klar sein. Das es letztes Jahr extrem weit weg vom Optimum war zeigen wohl die 40 Gegentore.
Was für mich das wichtigste ist. Ich habe das Gefühl das Bocz System deutlich besser zu dem Kader passt. Wir haben extremes offensivpotential im Kader und spielten letztes Jahr mit teilweise 6 defensiv Spielern und bekamen trotzdem regelmäßig Gegentore. Die Aufstellungen sind bisher meist nachvollziehbar bei Bocz. Punkt 2, ich denke das er auf die einzelnen Spieler mehr eingeht , Entscheidungen klarer kommuniziert und sensibler mit der Form einzelner Spieler umgeht. Zumindest macht es bisher den Eindruck. Und 3. was auch nicht ganz unerheblich ist für den BVB, es ist wieder mehr Feuer drin in den Spielen. Es wird wieder aggressiv verteidigt und schneller vertikal gespielt. Ich find es gut. Ob man jetzt bieder, unflexibel, oder sonst was nennt interessiert mich gar nicht. Man muss nicht das Rad neu erfinden um erfolgreich zu sein. Bisher war es erfolgreich und über weite Strecken attraktiv. Was will man mehr?
Ach fast hätte ich es vergessen, das 2:1 von Tottenham hatte nur mit naiver Zweikampführung zu tun. Definitiv kein Problem des Systems. Wurde aber auch schon etliche Male durchgekaut. Aber du wirst mir gleich wahrscheinlich erzählen das TT letztes Jahr eine 5 Fach Absicherung für Kane eingebaut hat und sich im Notfall noch ein Kanichen aus dem ***** gezogen hätte was Ihm dann die Achillessehne durchgekaut hätte.
Zitat von Bremer_Hesse
Es liegt nicht an den verlorenen Zweikämpfen, die Du als naiv bezeichnest. Es ist ein systemisches Problem. Und dieses Problem haben ja nun auch einige User hier vorhergesagt. Bosz hat in Dortmund das installiert, was er auch in Holland hat spielen lassen. Und das kann man altbewährt nennen oder eben unflexibel und bieder. Wir werden sehen, was dabei herauskommt...
Der Vergleich mit Tuchel, dessen Team Tottenham im März 2016 noch vorführte, muss wohl sein, oder?
Zitat von Povle
Na ja, in jedem System müssen irgendwann mal Zweikämpfe gewonnen werden, da sie ansonsten irgendwann Spielentscheidend sein könnten. Natürlich ist es für einen schnellen Spieler deutlich leichter gegen hoch stehende Manschaften. Aber gerade beim 2:1 von Tottenham hat es gar nichts mit hoch stehen zu tun. Wenn diese beiden Zweikämpfe so naiv vorm eigenen 16 ner verloren gehen , gibt es wahrscheinlich gar keine Möglichkeit mehr einzugreifen. Und man muss mal festhalten das wir ganze zwei Torschüsse aus ungünstigen Winkel zugelassen haben in den ersten 45 min. Bei unserem 1:0 Sieg gegen München mit 5 er Kette letzte Saison, gab es eine Vielzahl an Chancen für die Bayern. Unendlich viele Flanken die zugelassen wurden . Und Medial wurde es als taktische Meisterleistung abgefeiert. Im Endeffekt hätte man das nötige Quäntchen Glück. Es geht irgendwie nur noch um Klischee's. Der eine ist der Taktik -Nerd . Wenn es bei ihm nicht mehr läuft , ist es ja klar . Notebook Trainer ohne andere Fähigkeiten. Der andere ist nur Motivator. Der nächste zu unflexibel. Das es immer auch was dazwischen gibt interessiert gar nicht mehr. Bocz lässt hoch verteidigen, ergo ist jedes Gegentor damit zu erklären. Wir haben unter Tuchel auch hoch verteidigt, nur nicht aggressiv verteidigt . Was wie ich finde das deutlich schlechtere Konzept ist. Aber er hat ja das Image des Taktiknerds, ergo kann es nicht am System gelegen haben.
Zitat von arche
Es gibt, wie ich in einem längeren Beitrag schon schrieb, mMn sehr wohl einen Unterschied in der Absicherung, je nachdem wie hoch eine Mannschaft steht oder nicht. Im Bosz-System gibt es (vor allem bei Kontern) Zweikampfsituationen, die gewonnen werden müssen (!!!), weil es nur noch geringe Möglichkeiten gibt, einen verlorenen Zweikampf durch einen Mitspieler ausbügeln zu lassen. Interessant ist in diesem Zusammenhang das Verhalten von Sokratis und Sahin gegen Kane vor dem 2. Tor für Tottenham. Warum bevorzugt Sokratis bereits an der Mittellinie (!) die Option, einen Freistoß zu bekommen? Reines Unvermögen? Blackout? Ich vermute nicht. Ich vermute eher, dass er das aus dem Bewusstsein tat, dass es nun brennen würde. Wahrscheinlich ging er sogar davon aus, dass Kane von keinem Mitspieler mehr nachhaltig gestört werden konnte. Sahin, der dann doch noch Kane stören kann, zieht aber interessanterweise ebenfalls die Option, einen Freistoß zu erhalten. Warum? Ebenfalls wieder nur persönliches Unvermögen? Ja, es sieht so aus, aber was geht in seinem Kopf bei dieser Spielanlage wohl vor? Vielleicht war es auch Unvermögen, aber als er merkt (wie auch Sokratis), dass er Kane nicht halten, nachhaltig stören kann, lässt er sich verzweifelt fallen. Und das hat nichts mit der Spielanlage zu tun? Toprak übrigens, begleitet danach Kane nur noch, weil zweimal der Freistoßpfiff ausblieb. Und wo war Piszczek? Na klar, weit vorne.
Also ganz so einfach ist es mMn nach nicht, die beiden ersten Tore der Spurs ausschließlich auf Unvermögen zurückzuführen. Das Pressing und Gegenpressing hat gegen starke Spurs nun mal nicht gut funktioniert. Das Boss-System als Harakiri zu bezeichnen, ist sicher unangemessen. Wenn es aber während eines Spiels wegen der Stärke des Gegners oder wegen tagesaktueller Nicht-Umsetzung des Totalpressings nicht gefahrlos genug läuft, dann müsste mMn ein Plan B her. Totalpressing hat immer etwas von Sekt oder Selters. Ist es Sekt, bricht mit Recht Begeisterung aus, ist es Selters, muss man umstellen, bevor das Spiel nicht mehr zu gewinnen ist. Wie das dann genau aussehen könnte, sollte Bosz mMn planen.
Zitat von Povle
Das ist ja der Punkt. Wir machen es in der Szene nicht gut. Aber die Absicherung fehlt nicht. Und das ist es doch worum es geht. Es wird hier so getan, als sei das Bocz System haraki. Deshalb schrieb ich ja "wenn wir es richtig anstellen". Auch wenn wir mit 5 er Kette 10m vorm eigenen 16 ner stehen würden, geht es mit falschem Stellungsspiel schief. Dies ist aber kein Problem des Systems selber, sondern der Ausführung.
Zitat von carlosspanish
Kommt der Ball auf den freien TOT Spieler im gestrichelten Feld, steht Toprak gegen 2, da Sokratis zu weit mittig steht. Das ist schon ziemlich eindeutig falsches verschieben und schlechte Absicherung.
Zitat von Povle
Ich sehe auf dem Bild ehrlich gesagt auch keine fehlende Konterabsicherung. Wir könnten wenn wir es richtig anstellen in jeder Situation Überzahl herstellen.
Zitat von gelbschreib
Was Du schreibst ist schonmal in zweierlei Hinsicht blödsinnig. Eigentlich sogar dreierlei. 1) Dort wird nicht bei jeder Niederlage gesagt "falsche Taktik", das ist schlicht gelogen. Siehe allein mal das letzte Bayernspiel. 2) Ist "siegergerechtigkeit" bei solchen Beschreibungen auch ein bisschen Naturgegbeben, denn letztlich beschreibt man ja, welche Mechanismen wie funktionierten, und logischerweise ist in der Mehrzahl der Fälle der Sieger auch der der's besser gemacht hat. 3) Scheint es mir auch, du hast keine Ahnung wenn du bei dem Bild noch fragst wo man sonst stehen soll.
Hätte Dortmund das Spiel gewonnen, dann wäre der Fokus mehr auf dem gelegen was Dortmund gut gemacht hat. Dann wäre aber trotzdem weiter erwähnt worden, was nicht gut war. Beispiel der Artikel von RM der den BVB unter Bosz beschreibt. Der erwähnt bereits aktuelle Schwachstellen.
Zitat von Fonzie
Spielverlagerung ist aber auch eine siegergerechte Seite, die alles taktisch rechfertigt. Du hast 18-1 Torchancen, 6 Pfostentreffer und dir werden 4 Tore durch Fehlentscheidungen weggepfiffen? Falsche Taktik!
Das Bild zeigt übrigens, dass jeder Spieler doppelt gesichert ist. Was erwartet man? Das da 5 Spieler für jeden potentiell anspielbaren Offensiven des Gegners am Start sind?
Ganz ehrlich, wie sollte man sonst stehen? Lothar Huber 10 Meter hinter der Mittellinie?
Gewinnt der BVB das Spiel (was durchaus nicht unrealistisch war), dann feiert dieser Schwätzer bei Spielverlagerung das Ding komplett als taktisches Meisterwerkt ab. Ich sage nicht, dass diese Seite grundsätzlich falsch ist oder nur dumme Dinge sagt, sie versucht nur jedes gottverdammte Ergebnis taktisch zu erklären und das ist schlicht in diesem Sport blödsinnig.
Zitat von Harlekin
Tollerweise sieht Spielverlagerung dasselbe Problem, das auch ich angesprochen habe und verweist dazu auf einen Twitterlinl (ich fühle mich gebauchpinselt
) : https://twitter.com/jensschuster_de/status/908065178381635584
Tollerweise sieht Spielverlagerung dasselbe Problem, das auch ich angesprochen habe und verweist dazu auf einen Twitterlinl (ich fühle mich gebauchpinselt
) : https://twitter.com/jensschuster_de/status/908065178381635584 Spielverlagerung ist aber auch eine siegergerechte Seite, die alles taktisch rechfertigt. Du hast 18-1 Torchancen, 6 Pfostentreffer und dir werden 4 Tore durch Fehlentscheidungen weggepfiffen? Falsche Taktik!
Das Bild zeigt übrigens, dass jeder Spieler doppelt gesichert ist. Was erwartet man? Das da 5 Spieler für jeden potentiell anspielbaren Offensiven des Gegners am Start sind?
Ganz ehrlich, wie sollte man sonst stehen? Lothar Huber 10 Meter hinter der Mittellinie?
Gewinnt der BVB das Spiel (was durchaus nicht unrealistisch war), dann feiert dieser Schwätzer bei Spielverlagerung das Ding komplett als taktisches Meisterwerkt ab. Ich sage nicht, dass diese Seite grundsätzlich falsch ist oder nur dumme Dinge sagt, sie versucht nur jedes gottverdammte Ergebnis taktisch zu erklären und das ist schlicht in diesem Sport blödsinnig.
Was Du schreibst ist schonmal in zweierlei Hinsicht blödsinnig. Eigentlich sogar dreierlei. 1) Dort wird nicht bei jeder Niederlage gesagt "falsche Taktik", das ist schlicht gelogen. Siehe allein mal das letzte Bayernspiel. 2) Ist "siegergerechtigkeit" bei solchen Beschreibungen auch ein bisschen Naturgegbeben, denn letztlich beschreibt man ja, welche Mechanismen wie funktionierten, und logischerweise ist in der Mehrzahl der Fälle der Sieger auch der der's besser gemacht hat. 3) Scheint es mir auch, du hast keine Ahnung wenn du bei dem Bild noch fragst wo man sonst stehen soll.
Hätte Dortmund das Spiel gewonnen, dann wäre der Fokus mehr auf dem gelegen was Dortmund gut gemacht hat. Dann wäre aber trotzdem weiter erwähnt worden, was nicht gut war. Beispiel der Artikel von RM der den BVB unter Bosz beschreibt. Der erwähnt bereits aktuelle Schwachstellen.
Ich sehe auf dem Bild ehrlich gesagt auch keine fehlende Konterabsicherung. Wir könnten wenn wir es richtig anstellen in jeder Situation Überzahl herstellen.
Kommt der Ball auf den freien TOT Spieler im gestrichelten Feld, steht Toprak gegen 2, da Sokratis zu weit mittig steht. Das ist schon ziemlich eindeutig falsches verschieben und schlechte Absicherung.
Das ist ja der Punkt. Wir machen es in der Szene nicht gut. Aber die Absicherung fehlt nicht. Und das ist es doch worum es geht. Es wird hier so getan, als sei das Bocz System haraki. Deshalb schrieb ich ja "wenn wir es richtig anstellen". Auch wenn wir mit 5 er Kette 10m vorm eigenen 16 ner stehen würden, geht es mit falschem Stellungsspiel schief. Dies ist aber kein Problem des Systems selber, sondern der Ausführung.
Es gibt, wie ich in einem längeren Beitrag schon schrieb, mMn sehr wohl einen Unterschied in der Absicherung, je nachdem wie hoch eine Mannschaft steht oder nicht. Im Bosz-System gibt es (vor allem bei Kontern) Zweikampfsituationen, die gewonnen werden müssen (!!!), weil es nur noch geringe Möglichkeiten gibt, einen verlorenen Zweikampf durch einen Mitspieler ausbügeln zu lassen. Interessant ist in diesem Zusammenhang das Verhalten von Sokratis und Sahin gegen Kane vor dem 2. Tor für Tottenham. Warum bevorzugt Sokratis bereits an der Mittellinie (!) die Option, einen Freistoß zu bekommen? Reines Unvermögen? Blackout? Ich vermute nicht. Ich vermute eher, dass er das aus dem Bewusstsein tat, dass es nun brennen würde. Wahrscheinlich ging er sogar davon aus, dass Kane von keinem Mitspieler mehr nachhaltig gestört werden konnte. Sahin, der dann doch noch Kane stören kann, zieht aber interessanterweise ebenfalls die Option, einen Freistoß zu erhalten. Warum? Ebenfalls wieder nur persönliches Unvermögen? Ja, es sieht so aus, aber was geht in seinem Kopf bei dieser Spielanlage wohl vor? Vielleicht war es auch Unvermögen, aber als er merkt (wie auch Sokratis), dass er Kane nicht halten, nachhaltig stören kann, lässt er sich verzweifelt fallen. Und das hat nichts mit der Spielanlage zu tun? Toprak übrigens, begleitet danach Kane nur noch, weil zweimal der Freistoßpfiff ausblieb. Und wo war Piszczek? Na klar, weit vorne.
Also ganz so einfach ist es mMn nach nicht, die beiden ersten Tore der Spurs ausschließlich auf Unvermögen zurückzuführen. Das Pressing und Gegenpressing hat gegen starke Spurs nun mal nicht gut funktioniert. Das Boss-System als Harakiri zu bezeichnen, ist sicher unangemessen. Wenn es aber während eines Spiels wegen der Stärke des Gegners oder wegen tagesaktueller Nicht-Umsetzung des Totalpressings nicht gefahrlos genug läuft, dann müsste mMn ein Plan B her. Totalpressing hat immer etwas von Sekt oder Selters. Ist es Sekt, bricht mit Recht Begeisterung aus, ist es Selters, muss man umstellen, bevor das Spiel nicht mehr zu gewinnen ist. Wie das dann genau aussehen könnte, sollte Bosz mMn planen.
Na ja, in jedem System müssen irgendwann mal Zweikämpfe gewonnen werden, da sie ansonsten irgendwann Spielentscheidend sein könnten. Natürlich ist es für einen schnellen Spieler deutlich leichter gegen hoch stehende Manschaften. Aber gerade beim 2:1 von Tottenham hat es gar nichts mit hoch stehen zu tun. Wenn diese beiden Zweikämpfe so naiv vorm eigenen 16 ner verloren gehen , gibt es wahrscheinlich gar keine Möglichkeit mehr einzugreifen. Und man muss mal festhalten das wir ganze zwei Torschüsse aus ungünstigen Winkel zugelassen haben in den ersten 45 min. Bei unserem 1:0 Sieg gegen München mit 5 er Kette letzte Saison, gab es eine Vielzahl an Chancen für die Bayern. Unendlich viele Flanken die zugelassen wurden . Und Medial wurde es als taktische Meisterleistung abgefeiert. Im Endeffekt hätte man das nötige Quäntchen Glück. Es geht irgendwie nur noch um Klischee's. Der eine ist der Taktik -Nerd . Wenn es bei ihm nicht mehr läuft , ist es ja klar . Notebook Trainer ohne andere Fähigkeiten. Der andere ist nur Motivator. Der nächste zu unflexibel. Das es immer auch was dazwischen gibt interessiert gar nicht mehr. Bocz lässt hoch verteidigen, ergo ist jedes Gegentor damit zu erklären. Wir haben unter Tuchel auch hoch verteidigt, nur nicht aggressiv verteidigt . Was wie ich finde das deutlich schlechtere Konzept ist. Aber er hat ja das Image des Taktiknerds, ergo kann es nicht am System gelegen haben.
Es liegt nicht an den verlorenen Zweikämpfen, die Du als naiv bezeichnest. Es ist ein systemisches Problem. Und dieses Problem haben ja nun auch einige User hier vorhergesagt. Bosz hat in Dortmund das installiert, was er auch in Holland hat spielen lassen. Und das kann man altbewährt nennen oder eben unflexibel und bieder. Wir werden sehen, was dabei herauskommt...
Der Vergleich mit Tuchel, dessen Team Tottenham im März 2016 noch vorführte, muss wohl sein, oder?
Lieber Thomas T, mir ist klar das du zur Zeit nicht ganz ausgelastet bist. Aber es tut nicht Not hier ständig deine Glanzvorstellungen ins Gedächtnis zu rufen. Du wirst auch so wieder eine angemessene Anstellung finden, da mach ich mir gar keine Sorgen
So jetzt ernsthaft.
Das jedes System seine Schwachstellen hat , sollte jedem doch klar sein. Das es letztes Jahr extrem weit weg vom Optimum war zeigen wohl die 40 Gegentore.
Was für mich das wichtigste ist. Ich habe das Gefühl das Bocz System deutlich besser zu dem Kader passt. Wir haben extremes offensivpotential im Kader und spielten letztes Jahr mit teilweise 6 defensiv Spielern und bekamen trotzdem regelmäßig Gegentore. Die Aufstellungen sind bisher meist nachvollziehbar bei Bocz. Punkt 2, ich denke das er auf die einzelnen Spieler mehr eingeht , Entscheidungen klarer kommuniziert und sensibler mit der Form einzelner Spieler umgeht. Zumindest macht es bisher den Eindruck. Und 3. was auch nicht ganz unerheblich ist für den BVB, es ist wieder mehr Feuer drin in den Spielen. Es wird wieder aggressiv verteidigt und schneller vertikal gespielt. Ich find es gut. Ob man jetzt bieder, unflexibel, oder sonst was nennt interessiert mich gar nicht. Man muss nicht das Rad neu erfinden um erfolgreich zu sein. Bisher war es erfolgreich und über weite Strecken attraktiv. Was will man mehr?
Ach fast hätte ich es vergessen, das 2:1 von Tottenham hatte nur mit naiver Zweikampführung zu tun. Definitiv kein Problem des Systems. Wurde aber auch schon etliche Male durchgekaut. Aber du wirst mir gleich wahrscheinlich erzählen das TT letztes Jahr eine 5 Fach Absicherung für Kane eingebaut hat und sich im Notfall noch ein Kanichen aus dem ***** gezogen hätte was Ihm dann die Achillessehne durchgekaut hätte.
Ohne Tuchel geht es offenbar wirklich nicht. Es ist völlig egal, was letzte Saison oder 15/16 war.
Es war erfolgreich und attraktiv? Also meiner Meinung nach hat man sich gegen 10 Freiburger einen abgebrochen und hat eins der beiden vermeintlichen Endspiele in der CL klar verloren. Und man hat die Schwächen gezeigt, die hier schon von einigen User im Vorfeld angesprochen wurden.
Wenn Dich die Taktik nicht interessiert und für Dich die Aktion im Vordergrund steht, ist das ja völlig okay. Aber warum musst Du alles schön reden.
Und natürlich kann es kein Problem des Systems sein, wenn die Defensive in letzter /vorletzter Linie oft ungeordnet gegen eine gleiche Anzahl von Gegner verteidigen muss. Schließlich muss ein IV jeden Zweikampf gewinnen. Zumindest, wenn er beim BVB spielt.
Trotz schlechter Schüsse und ohne Tuchel, 10:0 Tore - Beste Offensive - Beste Abwehr- Tabellenführer, ich würde sagen es läuft ohne Tuchel und mit schlechten Schüssen

In den zwei Jahren unter Tuchel habe ich nicht 1 Spiel gesehen was annähernd so dominat war wie das heutige oder gegen Wolfsburg, Hertha oder Köln.
Leichte Übertreibung oder dein voller Ernst? Mir fallen da mehr als ein Spiel ein. Klasse Spiel gegen Gladbach, man muss aber auch festhalten das Gladbach unterirdisch verteidigt und ebenso unteriridisch in der Offensive agiert hat, absolut kein Vergleichspunkt zur letzten Saison oder zu Tuchel- ich bitte dich°! Die Konter gegen dieses "Bosz System" bleiben weiterhin ein Problem, weil die Defensive eben nicht jedes 1:1 erfolgreich verteidigen kann und da lassen wir insgesamt einfach immer noch zu viele Konter zu, auch in Anbetracht der Tatsache das es erst 1 Gegentor in der Liga gab, es hätten auch gut 3,4 oder 5 sein können!
Mir fallen aber vor allem viele Spiel unter Tuchel ein, die gnadenlos öde waren, gerade in der 2. Saison.
Es hat keinen Spaß gemacht die Spiele zu schauen. Es war einfach Kopffußball und dabei auch nicht soooo erfolgreich. In der 1. Saison konnte er noch von der individuellen Klasse einiger Spieler profitieren, die übrigens Klopp aufgebaut hatte.
23.09.2017 - 22:03 Uhr
Zitat von Joooergi
Sorry.... aber auch wenn du mit dem Vergleich Ballbesitz und Pep richtig liegst, so tut man Bosz damir unrecht. Bei Peop und Tuchel war der Ballbesitz so hoch , wenn die Spiele ermüdend langweilig waren und der Ball in Endlosschleifen von hinten nach vorn und zurück geschoben wurde.
Nichts davon hat mit dem etwas zu tun, was ich in den 4 BL Spielen unter Bosz gesehen habe. Der Fußball war ausgesprochen geil anzusehen. Einzig gegen Freiburg durfte man die Endlosschleifen nochmal bwundern.
Zitat von Clinter
Das war heute dominanter Ballbesitzfusball in Reinform und erinnerte schon ein bisschen an Spiele von Pep. 79% Ballbesitz, Passquote lag bei 92%. War vermutlich mit das beste Spiel von uns in den letzten 2 Jahren.
Bei aller Euphorie hoffe ich aber trotzdem, dass wir gegen Real nen ticken "defensiver" spielen, weil ich nicht glaube, dass wir schon soweit sind unser Spiel gegen so ein Kaliber durchzudrücken, auch wenn ich mich natürlich liebend gerne bei meiner Einschätzung irre und Real noch nicht auf dem Level der letzten Rückrunde ist. Aber normalerweise sind halt Kroos, Modric und Isco im Zentrum so enorm ballsicher, auch unter großem Pressingdruck, dass du da auch mal schnell richtig deftig auf die Fresse fliegen kannst, wenn die das Pressing umspielen und wir mit den IV's an der Mittellinie stehen.
Das war heute dominanter Ballbesitzfusball in Reinform und erinnerte schon ein bisschen an Spiele von Pep. 79% Ballbesitz, Passquote lag bei 92%. War vermutlich mit das beste Spiel von uns in den letzten 2 Jahren.
Bei aller Euphorie hoffe ich aber trotzdem, dass wir gegen Real nen ticken "defensiver" spielen, weil ich nicht glaube, dass wir schon soweit sind unser Spiel gegen so ein Kaliber durchzudrücken, auch wenn ich mich natürlich liebend gerne bei meiner Einschätzung irre und Real noch nicht auf dem Level der letzten Rückrunde ist. Aber normalerweise sind halt Kroos, Modric und Isco im Zentrum so enorm ballsicher, auch unter großem Pressingdruck, dass du da auch mal schnell richtig deftig auf die Fresse fliegen kannst, wenn die das Pressing umspielen und wir mit den IV's an der Mittellinie stehen.
Sorry.... aber auch wenn du mit dem Vergleich Ballbesitz und Pep richtig liegst, so tut man Bosz damir unrecht. Bei Peop und Tuchel war der Ballbesitz so hoch , wenn die Spiele ermüdend langweilig waren und der Ball in Endlosschleifen von hinten nach vorn und zurück geschoben wurde.
Nichts davon hat mit dem etwas zu tun, was ich in den 4 BL Spielen unter Bosz gesehen habe. Der Fußball war ausgesprochen geil anzusehen. Einzig gegen Freiburg durfte man die Endlosschleifen nochmal bwundern.
Pep bei Barca wohl vollkommen verpasst nicht wahr?
Wir haben bisher im Schnitt 66% Ballbesitz in der Liga. Heute absurde 79%. Viel öfters kann man den Ball gar nicht mehr haben. Gladbach ist ja phasenweise über mehrere Minuten gar nicht mehr aus der eigenen Hälfte gekommen, weil wir sie total erdrückt haben. Wir spielen momentan absoluten dominanten Ballbesitzfussball mit extrem hoch verteidigender Kette und sehr aggressivem Gegenpressing. Natürlich ist das nicht 1 zu 1 wie bei Pep, jeder Trainer bringt da natürlich seine eigenen Anpassungen mit rein, der Grundgedanke ist aber ein und derselbe. Tuchel hat übrigens fast die gesamte letzte Saisonso gut wie nie so unfassbar offensiv spielen lassen wie Bosz zur Zeit. Sein Ansatz war da nochmal ein Anderer.
Ist aber auch im Endeffekt wurscht. Wir spielen tollen Fussball aktuell und das ist das Wichtigste.
23.09.2017 - 22:04 Uhr
Zitat von Kloppo2107
Das war schon so gemeint wie ich es geschrieben habe. Der Gegner ist so schlecht, weil wir ihn so schlecht machen. Gladbach stand die ersten 25min sehr gut, sind allerdings nur dem Ball hinterhergelaufen, hatten sie den Ball, ware er sofort wieder weg und dann fangen sie sich mit der zweiten Chance direkt das Gegentor. Man kann nicht immer alles Gute auf den desolaten Gegner schieben, Ursache für Gladbachs Leistung war unsere überragende Leistung. Wir haben auch sehr disziplinierte Mannschaften wie Hertha völlig dominiert und auch Tottenham haben wir dominiert, da haben wir es aber nicht gut zu Ende gespielt.
Zitat von t0x1m
Leichte Übertreibung oder dein voller Ernst? Mir fallen da mehr als ein Spiel ein. Klasse Spiel gegen Gladbach, man muss aber auch festhalten das Gladbach unterirdisch verteidigt und ebenso unteriridisch in der Offensive agiert hat, absolut kein Vergleichspunkt zur letzten Saison oder zu Tuchel- ich bitte dich°!
Zitat von Kloppo2107
In den zwei Jahren unter Tuchel habe ich nicht 1 Spiel gesehen was annähernd so dominat war wie das heutige oder gegen Wolfsburg, Hertha oder Köln.
In den zwei Jahren unter Tuchel habe ich nicht 1 Spiel gesehen was annähernd so dominat war wie das heutige oder gegen Wolfsburg, Hertha oder Köln.
Leichte Übertreibung oder dein voller Ernst? Mir fallen da mehr als ein Spiel ein. Klasse Spiel gegen Gladbach, man muss aber auch festhalten das Gladbach unterirdisch verteidigt und ebenso unteriridisch in der Offensive agiert hat, absolut kein Vergleichspunkt zur letzten Saison oder zu Tuchel- ich bitte dich°!
Das war schon so gemeint wie ich es geschrieben habe. Der Gegner ist so schlecht, weil wir ihn so schlecht machen. Gladbach stand die ersten 25min sehr gut, sind allerdings nur dem Ball hinterhergelaufen, hatten sie den Ball, ware er sofort wieder weg und dann fangen sie sich mit der zweiten Chance direkt das Gegentor. Man kann nicht immer alles Gute auf den desolaten Gegner schieben, Ursache für Gladbachs Leistung war unsere überragende Leistung. Wir haben auch sehr disziplinierte Mannschaften wie Hertha völlig dominiert und auch Tottenham haben wir dominiert, da haben wir es aber nicht gut zu Ende gespielt.
Naja- ja und nein. Gladbach hatte sicher zu kämpfen, grad nach dem 1:0 aber das Gladbach die eigenen Konter nicht besser ausgespielt hat, liegt mit Sicherheit nicht an der eigenen Leistung, denk mal drüber nach
23.09.2017 - 22:07 Uhr
Zitat von ti-ar
Mir fallen aber vor allem viele Spiel unter Tuchel ein, die gnadenlos öde waren, gerade in der 2. Saison.
Es hat keinen Spaß gemacht die Spiele zu schauen. Es war einfach Kopffußball und dabei auch nicht soooo erfolgreich. In der 1. Saison konnte er noch von der individuellen Klasse einiger Spieler profitieren, die übrigens Klopp aufgebaut hatte.
Zitat von t0x1m
Leichte Übertreibung oder dein voller Ernst? Mir fallen da mehr als ein Spiel ein. Klasse Spiel gegen Gladbach, man muss aber auch festhalten das Gladbach unterirdisch verteidigt und ebenso unteriridisch in der Offensive agiert hat, absolut kein Vergleichspunkt zur letzten Saison oder zu Tuchel- ich bitte dich°! Die Konter gegen dieses "Bosz System" bleiben weiterhin ein Problem, weil die Defensive eben nicht jedes 1:1 erfolgreich verteidigen kann und da lassen wir insgesamt einfach immer noch zu viele Konter zu, auch in Anbetracht der Tatsache das es erst 1 Gegentor in der Liga gab, es hätten auch gut 3,4 oder 5 sein können!
Zitat von Kloppo2107
In den zwei Jahren unter Tuchel habe ich nicht 1 Spiel gesehen was annähernd so dominat war wie das heutige oder gegen Wolfsburg, Hertha oder Köln.
Zitat von Kloppo2107
Trotz schlechter Schüsse und ohne Tuchel, 10:0 Tore - Beste Offensive - Beste Abwehr- Tabellenführer, ich würde sagen es läuft ohne Tuchel und mit schlechten Schüssen
Zitat von Bremer_Hesse
Ohne Tuchel geht es offenbar wirklich nicht. Es ist völlig egal, was letzte Saison oder 15/16 war.
Es war erfolgreich und attraktiv? Also meiner Meinung nach hat man sich gegen 10 Freiburger einen abgebrochen und hat eins der beiden vermeintlichen Endspiele in der CL klar verloren. Und man hat die Schwächen gezeigt, die hier schon von einigen User im Vorfeld angesprochen wurden.
Wenn Dich die Taktik nicht interessiert und für Dich die Aktion im Vordergrund steht, ist das ja völlig okay. Aber warum musst Du alles schön reden.
Und natürlich kann es kein Problem des Systems sein, wenn die Defensive in letzter /vorletzter Linie oft ungeordnet gegen eine gleiche Anzahl von Gegner verteidigen muss. Schließlich muss ein IV jeden Zweikampf gewinnen. Zumindest, wenn er beim BVB spielt.
Zitat von Povle
Lieber Thomas T, mir ist klar das du zur Zeit nicht ganz ausgelastet bist. Aber es tut nicht Not hier ständig deine Glanzvorstellungen ins Gedächtnis zu rufen. Du wirst auch so wieder eine angemessene Anstellung finden, da mach ich mir gar keine Sorgen
So jetzt ernsthaft.
Das jedes System seine Schwachstellen hat , sollte jedem doch klar sein. Das es letztes Jahr extrem weit weg vom Optimum war zeigen wohl die 40 Gegentore.
Was für mich das wichtigste ist. Ich habe das Gefühl das Bocz System deutlich besser zu dem Kader passt. Wir haben extremes offensivpotential im Kader und spielten letztes Jahr mit teilweise 6 defensiv Spielern und bekamen trotzdem regelmäßig Gegentore. Die Aufstellungen sind bisher meist nachvollziehbar bei Bocz. Punkt 2, ich denke das er auf die einzelnen Spieler mehr eingeht , Entscheidungen klarer kommuniziert und sensibler mit der Form einzelner Spieler umgeht. Zumindest macht es bisher den Eindruck. Und 3. was auch nicht ganz unerheblich ist für den BVB, es ist wieder mehr Feuer drin in den Spielen. Es wird wieder aggressiv verteidigt und schneller vertikal gespielt. Ich find es gut. Ob man jetzt bieder, unflexibel, oder sonst was nennt interessiert mich gar nicht. Man muss nicht das Rad neu erfinden um erfolgreich zu sein. Bisher war es erfolgreich und über weite Strecken attraktiv. Was will man mehr?
Ach fast hätte ich es vergessen, das 2:1 von Tottenham hatte nur mit naiver Zweikampführung zu tun. Definitiv kein Problem des Systems. Wurde aber auch schon etliche Male durchgekaut. Aber du wirst mir gleich wahrscheinlich erzählen das TT letztes Jahr eine 5 Fach Absicherung für Kane eingebaut hat und sich im Notfall noch ein Kanichen aus dem ***** gezogen hätte was Ihm dann die Achillessehne durchgekaut hätte.
Zitat von Bremer_Hesse
Es liegt nicht an den verlorenen Zweikämpfen, die Du als naiv bezeichnest. Es ist ein systemisches Problem. Und dieses Problem haben ja nun auch einige User hier vorhergesagt. Bosz hat in Dortmund das installiert, was er auch in Holland hat spielen lassen. Und das kann man altbewährt nennen oder eben unflexibel und bieder. Wir werden sehen, was dabei herauskommt...
Der Vergleich mit Tuchel, dessen Team Tottenham im März 2016 noch vorführte, muss wohl sein, oder?
Zitat von Povle
Na ja, in jedem System müssen irgendwann mal Zweikämpfe gewonnen werden, da sie ansonsten irgendwann Spielentscheidend sein könnten. Natürlich ist es für einen schnellen Spieler deutlich leichter gegen hoch stehende Manschaften. Aber gerade beim 2:1 von Tottenham hat es gar nichts mit hoch stehen zu tun. Wenn diese beiden Zweikämpfe so naiv vorm eigenen 16 ner verloren gehen , gibt es wahrscheinlich gar keine Möglichkeit mehr einzugreifen. Und man muss mal festhalten das wir ganze zwei Torschüsse aus ungünstigen Winkel zugelassen haben in den ersten 45 min. Bei unserem 1:0 Sieg gegen München mit 5 er Kette letzte Saison, gab es eine Vielzahl an Chancen für die Bayern. Unendlich viele Flanken die zugelassen wurden . Und Medial wurde es als taktische Meisterleistung abgefeiert. Im Endeffekt hätte man das nötige Quäntchen Glück. Es geht irgendwie nur noch um Klischee's. Der eine ist der Taktik -Nerd . Wenn es bei ihm nicht mehr läuft , ist es ja klar . Notebook Trainer ohne andere Fähigkeiten. Der andere ist nur Motivator. Der nächste zu unflexibel. Das es immer auch was dazwischen gibt interessiert gar nicht mehr. Bocz lässt hoch verteidigen, ergo ist jedes Gegentor damit zu erklären. Wir haben unter Tuchel auch hoch verteidigt, nur nicht aggressiv verteidigt . Was wie ich finde das deutlich schlechtere Konzept ist. Aber er hat ja das Image des Taktiknerds, ergo kann es nicht am System gelegen haben.
Zitat von arche
Es gibt, wie ich in einem längeren Beitrag schon schrieb, mMn sehr wohl einen Unterschied in der Absicherung, je nachdem wie hoch eine Mannschaft steht oder nicht. Im Bosz-System gibt es (vor allem bei Kontern) Zweikampfsituationen, die gewonnen werden müssen (!!!), weil es nur noch geringe Möglichkeiten gibt, einen verlorenen Zweikampf durch einen Mitspieler ausbügeln zu lassen. Interessant ist in diesem Zusammenhang das Verhalten von Sokratis und Sahin gegen Kane vor dem 2. Tor für Tottenham. Warum bevorzugt Sokratis bereits an der Mittellinie (!) die Option, einen Freistoß zu bekommen? Reines Unvermögen? Blackout? Ich vermute nicht. Ich vermute eher, dass er das aus dem Bewusstsein tat, dass es nun brennen würde. Wahrscheinlich ging er sogar davon aus, dass Kane von keinem Mitspieler mehr nachhaltig gestört werden konnte. Sahin, der dann doch noch Kane stören kann, zieht aber interessanterweise ebenfalls die Option, einen Freistoß zu erhalten. Warum? Ebenfalls wieder nur persönliches Unvermögen? Ja, es sieht so aus, aber was geht in seinem Kopf bei dieser Spielanlage wohl vor? Vielleicht war es auch Unvermögen, aber als er merkt (wie auch Sokratis), dass er Kane nicht halten, nachhaltig stören kann, lässt er sich verzweifelt fallen. Und das hat nichts mit der Spielanlage zu tun? Toprak übrigens, begleitet danach Kane nur noch, weil zweimal der Freistoßpfiff ausblieb. Und wo war Piszczek? Na klar, weit vorne.
Also ganz so einfach ist es mMn nach nicht, die beiden ersten Tore der Spurs ausschließlich auf Unvermögen zurückzuführen. Das Pressing und Gegenpressing hat gegen starke Spurs nun mal nicht gut funktioniert. Das Boss-System als Harakiri zu bezeichnen, ist sicher unangemessen. Wenn es aber während eines Spiels wegen der Stärke des Gegners oder wegen tagesaktueller Nicht-Umsetzung des Totalpressings nicht gefahrlos genug läuft, dann müsste mMn ein Plan B her. Totalpressing hat immer etwas von Sekt oder Selters. Ist es Sekt, bricht mit Recht Begeisterung aus, ist es Selters, muss man umstellen, bevor das Spiel nicht mehr zu gewinnen ist. Wie das dann genau aussehen könnte, sollte Bosz mMn planen.
Zitat von Povle
Das ist ja der Punkt. Wir machen es in der Szene nicht gut. Aber die Absicherung fehlt nicht. Und das ist es doch worum es geht. Es wird hier so getan, als sei das Bocz System haraki. Deshalb schrieb ich ja "wenn wir es richtig anstellen". Auch wenn wir mit 5 er Kette 10m vorm eigenen 16 ner stehen würden, geht es mit falschem Stellungsspiel schief. Dies ist aber kein Problem des Systems selber, sondern der Ausführung.
Zitat von carlosspanish
Kommt der Ball auf den freien TOT Spieler im gestrichelten Feld, steht Toprak gegen 2, da Sokratis zu weit mittig steht. Das ist schon ziemlich eindeutig falsches verschieben und schlechte Absicherung.
Zitat von Povle
Ich sehe auf dem Bild ehrlich gesagt auch keine fehlende Konterabsicherung. Wir könnten wenn wir es richtig anstellen in jeder Situation Überzahl herstellen.
Zitat von gelbschreib
Was Du schreibst ist schonmal in zweierlei Hinsicht blödsinnig. Eigentlich sogar dreierlei. 1) Dort wird nicht bei jeder Niederlage gesagt "falsche Taktik", das ist schlicht gelogen. Siehe allein mal das letzte Bayernspiel. 2) Ist "siegergerechtigkeit" bei solchen Beschreibungen auch ein bisschen Naturgegbeben, denn letztlich beschreibt man ja, welche Mechanismen wie funktionierten, und logischerweise ist in der Mehrzahl der Fälle der Sieger auch der der's besser gemacht hat. 3) Scheint es mir auch, du hast keine Ahnung wenn du bei dem Bild noch fragst wo man sonst stehen soll.
Hätte Dortmund das Spiel gewonnen, dann wäre der Fokus mehr auf dem gelegen was Dortmund gut gemacht hat. Dann wäre aber trotzdem weiter erwähnt worden, was nicht gut war. Beispiel der Artikel von RM der den BVB unter Bosz beschreibt. Der erwähnt bereits aktuelle Schwachstellen.
Zitat von Fonzie
Spielverlagerung ist aber auch eine siegergerechte Seite, die alles taktisch rechfertigt. Du hast 18-1 Torchancen, 6 Pfostentreffer und dir werden 4 Tore durch Fehlentscheidungen weggepfiffen? Falsche Taktik!
Das Bild zeigt übrigens, dass jeder Spieler doppelt gesichert ist. Was erwartet man? Das da 5 Spieler für jeden potentiell anspielbaren Offensiven des Gegners am Start sind?
Ganz ehrlich, wie sollte man sonst stehen? Lothar Huber 10 Meter hinter der Mittellinie?
Gewinnt der BVB das Spiel (was durchaus nicht unrealistisch war), dann feiert dieser Schwätzer bei Spielverlagerung das Ding komplett als taktisches Meisterwerkt ab. Ich sage nicht, dass diese Seite grundsätzlich falsch ist oder nur dumme Dinge sagt, sie versucht nur jedes gottverdammte Ergebnis taktisch zu erklären und das ist schlicht in diesem Sport blödsinnig.
Zitat von Harlekin
Tollerweise sieht Spielverlagerung dasselbe Problem, das auch ich angesprochen habe und verweist dazu auf einen Twitterlinl (ich fühle mich gebauchpinselt
) : https://twitter.com/jensschuster_de/status/908065178381635584
Tollerweise sieht Spielverlagerung dasselbe Problem, das auch ich angesprochen habe und verweist dazu auf einen Twitterlinl (ich fühle mich gebauchpinselt
) : https://twitter.com/jensschuster_de/status/908065178381635584 Spielverlagerung ist aber auch eine siegergerechte Seite, die alles taktisch rechfertigt. Du hast 18-1 Torchancen, 6 Pfostentreffer und dir werden 4 Tore durch Fehlentscheidungen weggepfiffen? Falsche Taktik!
Das Bild zeigt übrigens, dass jeder Spieler doppelt gesichert ist. Was erwartet man? Das da 5 Spieler für jeden potentiell anspielbaren Offensiven des Gegners am Start sind?
Ganz ehrlich, wie sollte man sonst stehen? Lothar Huber 10 Meter hinter der Mittellinie?
Gewinnt der BVB das Spiel (was durchaus nicht unrealistisch war), dann feiert dieser Schwätzer bei Spielverlagerung das Ding komplett als taktisches Meisterwerkt ab. Ich sage nicht, dass diese Seite grundsätzlich falsch ist oder nur dumme Dinge sagt, sie versucht nur jedes gottverdammte Ergebnis taktisch zu erklären und das ist schlicht in diesem Sport blödsinnig.
Was Du schreibst ist schonmal in zweierlei Hinsicht blödsinnig. Eigentlich sogar dreierlei. 1) Dort wird nicht bei jeder Niederlage gesagt "falsche Taktik", das ist schlicht gelogen. Siehe allein mal das letzte Bayernspiel. 2) Ist "siegergerechtigkeit" bei solchen Beschreibungen auch ein bisschen Naturgegbeben, denn letztlich beschreibt man ja, welche Mechanismen wie funktionierten, und logischerweise ist in der Mehrzahl der Fälle der Sieger auch der der's besser gemacht hat. 3) Scheint es mir auch, du hast keine Ahnung wenn du bei dem Bild noch fragst wo man sonst stehen soll.
Hätte Dortmund das Spiel gewonnen, dann wäre der Fokus mehr auf dem gelegen was Dortmund gut gemacht hat. Dann wäre aber trotzdem weiter erwähnt worden, was nicht gut war. Beispiel der Artikel von RM der den BVB unter Bosz beschreibt. Der erwähnt bereits aktuelle Schwachstellen.
Ich sehe auf dem Bild ehrlich gesagt auch keine fehlende Konterabsicherung. Wir könnten wenn wir es richtig anstellen in jeder Situation Überzahl herstellen.
Kommt der Ball auf den freien TOT Spieler im gestrichelten Feld, steht Toprak gegen 2, da Sokratis zu weit mittig steht. Das ist schon ziemlich eindeutig falsches verschieben und schlechte Absicherung.
Das ist ja der Punkt. Wir machen es in der Szene nicht gut. Aber die Absicherung fehlt nicht. Und das ist es doch worum es geht. Es wird hier so getan, als sei das Bocz System haraki. Deshalb schrieb ich ja "wenn wir es richtig anstellen". Auch wenn wir mit 5 er Kette 10m vorm eigenen 16 ner stehen würden, geht es mit falschem Stellungsspiel schief. Dies ist aber kein Problem des Systems selber, sondern der Ausführung.
Es gibt, wie ich in einem längeren Beitrag schon schrieb, mMn sehr wohl einen Unterschied in der Absicherung, je nachdem wie hoch eine Mannschaft steht oder nicht. Im Bosz-System gibt es (vor allem bei Kontern) Zweikampfsituationen, die gewonnen werden müssen (!!!), weil es nur noch geringe Möglichkeiten gibt, einen verlorenen Zweikampf durch einen Mitspieler ausbügeln zu lassen. Interessant ist in diesem Zusammenhang das Verhalten von Sokratis und Sahin gegen Kane vor dem 2. Tor für Tottenham. Warum bevorzugt Sokratis bereits an der Mittellinie (!) die Option, einen Freistoß zu bekommen? Reines Unvermögen? Blackout? Ich vermute nicht. Ich vermute eher, dass er das aus dem Bewusstsein tat, dass es nun brennen würde. Wahrscheinlich ging er sogar davon aus, dass Kane von keinem Mitspieler mehr nachhaltig gestört werden konnte. Sahin, der dann doch noch Kane stören kann, zieht aber interessanterweise ebenfalls die Option, einen Freistoß zu erhalten. Warum? Ebenfalls wieder nur persönliches Unvermögen? Ja, es sieht so aus, aber was geht in seinem Kopf bei dieser Spielanlage wohl vor? Vielleicht war es auch Unvermögen, aber als er merkt (wie auch Sokratis), dass er Kane nicht halten, nachhaltig stören kann, lässt er sich verzweifelt fallen. Und das hat nichts mit der Spielanlage zu tun? Toprak übrigens, begleitet danach Kane nur noch, weil zweimal der Freistoßpfiff ausblieb. Und wo war Piszczek? Na klar, weit vorne.
Also ganz so einfach ist es mMn nach nicht, die beiden ersten Tore der Spurs ausschließlich auf Unvermögen zurückzuführen. Das Pressing und Gegenpressing hat gegen starke Spurs nun mal nicht gut funktioniert. Das Boss-System als Harakiri zu bezeichnen, ist sicher unangemessen. Wenn es aber während eines Spiels wegen der Stärke des Gegners oder wegen tagesaktueller Nicht-Umsetzung des Totalpressings nicht gefahrlos genug läuft, dann müsste mMn ein Plan B her. Totalpressing hat immer etwas von Sekt oder Selters. Ist es Sekt, bricht mit Recht Begeisterung aus, ist es Selters, muss man umstellen, bevor das Spiel nicht mehr zu gewinnen ist. Wie das dann genau aussehen könnte, sollte Bosz mMn planen.
Na ja, in jedem System müssen irgendwann mal Zweikämpfe gewonnen werden, da sie ansonsten irgendwann Spielentscheidend sein könnten. Natürlich ist es für einen schnellen Spieler deutlich leichter gegen hoch stehende Manschaften. Aber gerade beim 2:1 von Tottenham hat es gar nichts mit hoch stehen zu tun. Wenn diese beiden Zweikämpfe so naiv vorm eigenen 16 ner verloren gehen , gibt es wahrscheinlich gar keine Möglichkeit mehr einzugreifen. Und man muss mal festhalten das wir ganze zwei Torschüsse aus ungünstigen Winkel zugelassen haben in den ersten 45 min. Bei unserem 1:0 Sieg gegen München mit 5 er Kette letzte Saison, gab es eine Vielzahl an Chancen für die Bayern. Unendlich viele Flanken die zugelassen wurden . Und Medial wurde es als taktische Meisterleistung abgefeiert. Im Endeffekt hätte man das nötige Quäntchen Glück. Es geht irgendwie nur noch um Klischee's. Der eine ist der Taktik -Nerd . Wenn es bei ihm nicht mehr läuft , ist es ja klar . Notebook Trainer ohne andere Fähigkeiten. Der andere ist nur Motivator. Der nächste zu unflexibel. Das es immer auch was dazwischen gibt interessiert gar nicht mehr. Bocz lässt hoch verteidigen, ergo ist jedes Gegentor damit zu erklären. Wir haben unter Tuchel auch hoch verteidigt, nur nicht aggressiv verteidigt . Was wie ich finde das deutlich schlechtere Konzept ist. Aber er hat ja das Image des Taktiknerds, ergo kann es nicht am System gelegen haben.
Es liegt nicht an den verlorenen Zweikämpfen, die Du als naiv bezeichnest. Es ist ein systemisches Problem. Und dieses Problem haben ja nun auch einige User hier vorhergesagt. Bosz hat in Dortmund das installiert, was er auch in Holland hat spielen lassen. Und das kann man altbewährt nennen oder eben unflexibel und bieder. Wir werden sehen, was dabei herauskommt...
Der Vergleich mit Tuchel, dessen Team Tottenham im März 2016 noch vorführte, muss wohl sein, oder?
Lieber Thomas T, mir ist klar das du zur Zeit nicht ganz ausgelastet bist. Aber es tut nicht Not hier ständig deine Glanzvorstellungen ins Gedächtnis zu rufen. Du wirst auch so wieder eine angemessene Anstellung finden, da mach ich mir gar keine Sorgen
So jetzt ernsthaft.
Das jedes System seine Schwachstellen hat , sollte jedem doch klar sein. Das es letztes Jahr extrem weit weg vom Optimum war zeigen wohl die 40 Gegentore.
Was für mich das wichtigste ist. Ich habe das Gefühl das Bocz System deutlich besser zu dem Kader passt. Wir haben extremes offensivpotential im Kader und spielten letztes Jahr mit teilweise 6 defensiv Spielern und bekamen trotzdem regelmäßig Gegentore. Die Aufstellungen sind bisher meist nachvollziehbar bei Bocz. Punkt 2, ich denke das er auf die einzelnen Spieler mehr eingeht , Entscheidungen klarer kommuniziert und sensibler mit der Form einzelner Spieler umgeht. Zumindest macht es bisher den Eindruck. Und 3. was auch nicht ganz unerheblich ist für den BVB, es ist wieder mehr Feuer drin in den Spielen. Es wird wieder aggressiv verteidigt und schneller vertikal gespielt. Ich find es gut. Ob man jetzt bieder, unflexibel, oder sonst was nennt interessiert mich gar nicht. Man muss nicht das Rad neu erfinden um erfolgreich zu sein. Bisher war es erfolgreich und über weite Strecken attraktiv. Was will man mehr?
Ach fast hätte ich es vergessen, das 2:1 von Tottenham hatte nur mit naiver Zweikampführung zu tun. Definitiv kein Problem des Systems. Wurde aber auch schon etliche Male durchgekaut. Aber du wirst mir gleich wahrscheinlich erzählen das TT letztes Jahr eine 5 Fach Absicherung für Kane eingebaut hat und sich im Notfall noch ein Kanichen aus dem ***** gezogen hätte was Ihm dann die Achillessehne durchgekaut hätte.
Ohne Tuchel geht es offenbar wirklich nicht. Es ist völlig egal, was letzte Saison oder 15/16 war.
Es war erfolgreich und attraktiv? Also meiner Meinung nach hat man sich gegen 10 Freiburger einen abgebrochen und hat eins der beiden vermeintlichen Endspiele in der CL klar verloren. Und man hat die Schwächen gezeigt, die hier schon von einigen User im Vorfeld angesprochen wurden.
Wenn Dich die Taktik nicht interessiert und für Dich die Aktion im Vordergrund steht, ist das ja völlig okay. Aber warum musst Du alles schön reden.
Und natürlich kann es kein Problem des Systems sein, wenn die Defensive in letzter /vorletzter Linie oft ungeordnet gegen eine gleiche Anzahl von Gegner verteidigen muss. Schließlich muss ein IV jeden Zweikampf gewinnen. Zumindest, wenn er beim BVB spielt.
Trotz schlechter Schüsse und ohne Tuchel, 10:0 Tore - Beste Offensive - Beste Abwehr- Tabellenführer, ich würde sagen es läuft ohne Tuchel und mit schlechten Schüssen

In den zwei Jahren unter Tuchel habe ich nicht 1 Spiel gesehen was annähernd so dominat war wie das heutige oder gegen Wolfsburg, Hertha oder Köln.
Leichte Übertreibung oder dein voller Ernst? Mir fallen da mehr als ein Spiel ein. Klasse Spiel gegen Gladbach, man muss aber auch festhalten das Gladbach unterirdisch verteidigt und ebenso unteriridisch in der Offensive agiert hat, absolut kein Vergleichspunkt zur letzten Saison oder zu Tuchel- ich bitte dich°! Die Konter gegen dieses "Bosz System" bleiben weiterhin ein Problem, weil die Defensive eben nicht jedes 1:1 erfolgreich verteidigen kann und da lassen wir insgesamt einfach immer noch zu viele Konter zu, auch in Anbetracht der Tatsache das es erst 1 Gegentor in der Liga gab, es hätten auch gut 3,4 oder 5 sein können!
Mir fallen aber vor allem viele Spiel unter Tuchel ein, die gnadenlos öde waren, gerade in der 2. Saison.
Es hat keinen Spaß gemacht die Spiele zu schauen. Es war einfach Kopffußball und dabei auch nicht soooo erfolgreich. In der 1. Saison konnte er noch von der individuellen Klasse einiger Spieler profitieren, die übrigens Klopp aufgebaut hatte.
Auch hier ein ja und nein- Klopp hat Micki also zur Leistung unter Tuchel aufgebaut, hier muss ich fast schon aussteigen. Es ist nicht alles Gold was glänzt... sofern es so weiter läuft, Tottenham mal ausgeklammert, gibts nicht viel zu kritiseren aber jetzt zu tun als sei Tuchel auch im sportlichen Bereich gescheitert, geht zu weit!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von t0x1m am 23.09.2017 um 22:08 Uhr bearbeitet
23.09.2017 - 22:11 Uhr
Zitat von t0x1m
Leichte Übertreibung oder dein voller Ernst? Mir fallen da mehr als ein Spiel ein. Klasse Spiel gegen Gladbach, man muss aber auch festhalten das Gladbach unterirdisch verteidigt und ebenso unteriridisch in der Offensive agiert hat, absolut kein Vergleichspunkt zur letzten Saison oder zu Tuchel- ich bitte dich°! Die Konter gegen dieses "Bosz System" bleiben weiterhin ein Problem, weil die Defensive eben nicht jedes 1:1 erfolgreich verteidigen kann und da lassen wir insgesamt einfach immer noch zu viele Konter zu, auch in Anbetracht der Tatsache das es erst 1 Gegentor in der Liga gab, es hätten auch gut 3,4 oder 5 sein können!
Leichte Übertreibung oder dein voller Ernst? Mir fallen da mehr als ein Spiel ein. Klasse Spiel gegen Gladbach, man muss aber auch festhalten das Gladbach unterirdisch verteidigt und ebenso unteriridisch in der Offensive agiert hat, absolut kein Vergleichspunkt zur letzten Saison oder zu Tuchel- ich bitte dich°! Die Konter gegen dieses "Bosz System" bleiben weiterhin ein Problem, weil die Defensive eben nicht jedes 1:1 erfolgreich verteidigen kann und da lassen wir insgesamt einfach immer noch zu viele Konter zu, auch in Anbetracht der Tatsache das es erst 1 Gegentor in der Liga gab, es hätten auch gut 3,4 oder 5 sein können!
Gladbach hatte exakt so viele Torschüsse wie der BVB Tore erzielt hat, das ist jetzt nicht so übel. Ab davon sollte man anerkennen, dass sowohl Konzentration als auch Aggressivität durchaus sinken, wenn man 3-0 oder gar 5-0 führt.
Wir reden in der 1. Halbzeit von zwei Szenen, die gefährlich wurden und wenn das ein größeres Problem gegen Mönchengladbach, die durchaus auch gegen den Ball treten können, sein soll, dann ist das Jammern auf allerhöchstem Niveau.
23.09.2017 - 22:11 Uhr
Zitat von t0x1m
Naja- ja und nein. Gladbach hatte sicher zu kämpfen, grad nach dem 1:0 aber das Gladbach die eigenen Konter nicht besser ausgespielt hat, liegt mit Sicherheit nicht an der eigenen Leistung, denk mal drüber nach
Zitat von Kloppo2107
Das war schon so gemeint wie ich es geschrieben habe. Der Gegner ist so schlecht, weil wir ihn so schlecht machen. Gladbach stand die ersten 25min sehr gut, sind allerdings nur dem Ball hinterhergelaufen, hatten sie den Ball, ware er sofort wieder weg und dann fangen sie sich mit der zweiten Chance direkt das Gegentor. Man kann nicht immer alles Gute auf den desolaten Gegner schieben, Ursache für Gladbachs Leistung war unsere überragende Leistung. Wir haben auch sehr disziplinierte Mannschaften wie Hertha völlig dominiert und auch Tottenham haben wir dominiert, da haben wir es aber nicht gut zu Ende gespielt.
Zitat von t0x1m
Leichte Übertreibung oder dein voller Ernst? Mir fallen da mehr als ein Spiel ein. Klasse Spiel gegen Gladbach, man muss aber auch festhalten das Gladbach unterirdisch verteidigt und ebenso unteriridisch in der Offensive agiert hat, absolut kein Vergleichspunkt zur letzten Saison oder zu Tuchel- ich bitte dich°!
Zitat von Kloppo2107
In den zwei Jahren unter Tuchel habe ich nicht 1 Spiel gesehen was annähernd so dominat war wie das heutige oder gegen Wolfsburg, Hertha oder Köln.
In den zwei Jahren unter Tuchel habe ich nicht 1 Spiel gesehen was annähernd so dominat war wie das heutige oder gegen Wolfsburg, Hertha oder Köln.
Leichte Übertreibung oder dein voller Ernst? Mir fallen da mehr als ein Spiel ein. Klasse Spiel gegen Gladbach, man muss aber auch festhalten das Gladbach unterirdisch verteidigt und ebenso unteriridisch in der Offensive agiert hat, absolut kein Vergleichspunkt zur letzten Saison oder zu Tuchel- ich bitte dich°!
Das war schon so gemeint wie ich es geschrieben habe. Der Gegner ist so schlecht, weil wir ihn so schlecht machen. Gladbach stand die ersten 25min sehr gut, sind allerdings nur dem Ball hinterhergelaufen, hatten sie den Ball, ware er sofort wieder weg und dann fangen sie sich mit der zweiten Chance direkt das Gegentor. Man kann nicht immer alles Gute auf den desolaten Gegner schieben, Ursache für Gladbachs Leistung war unsere überragende Leistung. Wir haben auch sehr disziplinierte Mannschaften wie Hertha völlig dominiert und auch Tottenham haben wir dominiert, da haben wir es aber nicht gut zu Ende gespielt.
Naja- ja und nein. Gladbach hatte sicher zu kämpfen, grad nach dem 1:0 aber das Gladbach die eigenen Konter nicht besser ausgespielt hat, liegt mit Sicherheit nicht an der eigenen Leistung, denk mal drüber nach

Da gibt es nichts drüber nachzudenken. Gladbach hat ihre Konter nicht gut ausgespielt und Bürki hat anders als gegen Tottenham alles richtig gemacht. Der FC Barcelona, ManCity (aktuell), Real Madrid sind die besten Mannschaften der Welt, ich habe selten ein Spiel dieser Mannschaften erlebt in dem der Gegner nicht mindestens einen brandgefährlichen Konter spielt. Die meisten dominant und mit viel Ballbesitz agierenden Mannschaften sind anfällig für Konter, dass ist kein spezifisches Problem vom "Bosz-System".
Gladbach hatte heute zwei Chance die sie hätten machen müssen, selbst wenn sie die machen gewinnen wir das Spiel trotzdem.
23.09.2017 - 22:12 Uhr
Zitat von t0x1m
Auch hier ein ja und nein- Klopp hat Micki also zur Leistung unter Tuchel aufgebaut, hier muss ich fast schon aussteigen. Es ist nicht alles Gold was glänzt... sofern es so weiter läuft, Tottenham mal ausgeklammert, gibts nicht viel zu kritiseren aber jetzt zu tun als sei Tuchel auch im sportlichen Bereich gescheitert, geht zu weit!
Zitat von ti-ar
Mir fallen aber vor allem viele Spiel unter Tuchel ein, die gnadenlos öde waren, gerade in der 2. Saison.
Es hat keinen Spaß gemacht die Spiele zu schauen. Es war einfach Kopffußball und dabei auch nicht soooo erfolgreich. In der 1. Saison konnte er noch von der individuellen Klasse einiger Spieler profitieren, die übrigens Klopp aufgebaut hatte.
Zitat von t0x1m
Leichte Übertreibung oder dein voller Ernst? Mir fallen da mehr als ein Spiel ein. Klasse Spiel gegen Gladbach, man muss aber auch festhalten das Gladbach unterirdisch verteidigt und ebenso unteriridisch in der Offensive agiert hat, absolut kein Vergleichspunkt zur letzten Saison oder zu Tuchel- ich bitte dich°! Die Konter gegen dieses "Bosz System" bleiben weiterhin ein Problem, weil die Defensive eben nicht jedes 1:1 erfolgreich verteidigen kann und da lassen wir insgesamt einfach immer noch zu viele Konter zu, auch in Anbetracht der Tatsache das es erst 1 Gegentor in der Liga gab, es hätten auch gut 3,4 oder 5 sein können!
Zitat von Kloppo2107
In den zwei Jahren unter Tuchel habe ich nicht 1 Spiel gesehen was annähernd so dominat war wie das heutige oder gegen Wolfsburg, Hertha oder Köln.
Zitat von Kloppo2107
Trotz schlechter Schüsse und ohne Tuchel, 10:0 Tore - Beste Offensive - Beste Abwehr- Tabellenführer, ich würde sagen es läuft ohne Tuchel und mit schlechten Schüssen
Zitat von Bremer_Hesse
Ohne Tuchel geht es offenbar wirklich nicht. Es ist völlig egal, was letzte Saison oder 15/16 war.
Es war erfolgreich und attraktiv? Also meiner Meinung nach hat man sich gegen 10 Freiburger einen abgebrochen und hat eins der beiden vermeintlichen Endspiele in der CL klar verloren. Und man hat die Schwächen gezeigt, die hier schon von einigen User im Vorfeld angesprochen wurden.
Wenn Dich die Taktik nicht interessiert und für Dich die Aktion im Vordergrund steht, ist das ja völlig okay. Aber warum musst Du alles schön reden.
Und natürlich kann es kein Problem des Systems sein, wenn die Defensive in letzter /vorletzter Linie oft ungeordnet gegen eine gleiche Anzahl von Gegner verteidigen muss. Schließlich muss ein IV jeden Zweikampf gewinnen. Zumindest, wenn er beim BVB spielt.
Zitat von Povle
Lieber Thomas T, mir ist klar das du zur Zeit nicht ganz ausgelastet bist. Aber es tut nicht Not hier ständig deine Glanzvorstellungen ins Gedächtnis zu rufen. Du wirst auch so wieder eine angemessene Anstellung finden, da mach ich mir gar keine Sorgen
So jetzt ernsthaft.
Das jedes System seine Schwachstellen hat , sollte jedem doch klar sein. Das es letztes Jahr extrem weit weg vom Optimum war zeigen wohl die 40 Gegentore.
Was für mich das wichtigste ist. Ich habe das Gefühl das Bocz System deutlich besser zu dem Kader passt. Wir haben extremes offensivpotential im Kader und spielten letztes Jahr mit teilweise 6 defensiv Spielern und bekamen trotzdem regelmäßig Gegentore. Die Aufstellungen sind bisher meist nachvollziehbar bei Bocz. Punkt 2, ich denke das er auf die einzelnen Spieler mehr eingeht , Entscheidungen klarer kommuniziert und sensibler mit der Form einzelner Spieler umgeht. Zumindest macht es bisher den Eindruck. Und 3. was auch nicht ganz unerheblich ist für den BVB, es ist wieder mehr Feuer drin in den Spielen. Es wird wieder aggressiv verteidigt und schneller vertikal gespielt. Ich find es gut. Ob man jetzt bieder, unflexibel, oder sonst was nennt interessiert mich gar nicht. Man muss nicht das Rad neu erfinden um erfolgreich zu sein. Bisher war es erfolgreich und über weite Strecken attraktiv. Was will man mehr?
Ach fast hätte ich es vergessen, das 2:1 von Tottenham hatte nur mit naiver Zweikampführung zu tun. Definitiv kein Problem des Systems. Wurde aber auch schon etliche Male durchgekaut. Aber du wirst mir gleich wahrscheinlich erzählen das TT letztes Jahr eine 5 Fach Absicherung für Kane eingebaut hat und sich im Notfall noch ein Kanichen aus dem ***** gezogen hätte was Ihm dann die Achillessehne durchgekaut hätte.
Zitat von Bremer_Hesse
Es liegt nicht an den verlorenen Zweikämpfen, die Du als naiv bezeichnest. Es ist ein systemisches Problem. Und dieses Problem haben ja nun auch einige User hier vorhergesagt. Bosz hat in Dortmund das installiert, was er auch in Holland hat spielen lassen. Und das kann man altbewährt nennen oder eben unflexibel und bieder. Wir werden sehen, was dabei herauskommt...
Der Vergleich mit Tuchel, dessen Team Tottenham im März 2016 noch vorführte, muss wohl sein, oder?
Zitat von Povle
Na ja, in jedem System müssen irgendwann mal Zweikämpfe gewonnen werden, da sie ansonsten irgendwann Spielentscheidend sein könnten. Natürlich ist es für einen schnellen Spieler deutlich leichter gegen hoch stehende Manschaften. Aber gerade beim 2:1 von Tottenham hat es gar nichts mit hoch stehen zu tun. Wenn diese beiden Zweikämpfe so naiv vorm eigenen 16 ner verloren gehen , gibt es wahrscheinlich gar keine Möglichkeit mehr einzugreifen. Und man muss mal festhalten das wir ganze zwei Torschüsse aus ungünstigen Winkel zugelassen haben in den ersten 45 min. Bei unserem 1:0 Sieg gegen München mit 5 er Kette letzte Saison, gab es eine Vielzahl an Chancen für die Bayern. Unendlich viele Flanken die zugelassen wurden . Und Medial wurde es als taktische Meisterleistung abgefeiert. Im Endeffekt hätte man das nötige Quäntchen Glück. Es geht irgendwie nur noch um Klischee's. Der eine ist der Taktik -Nerd . Wenn es bei ihm nicht mehr läuft , ist es ja klar . Notebook Trainer ohne andere Fähigkeiten. Der andere ist nur Motivator. Der nächste zu unflexibel. Das es immer auch was dazwischen gibt interessiert gar nicht mehr. Bocz lässt hoch verteidigen, ergo ist jedes Gegentor damit zu erklären. Wir haben unter Tuchel auch hoch verteidigt, nur nicht aggressiv verteidigt . Was wie ich finde das deutlich schlechtere Konzept ist. Aber er hat ja das Image des Taktiknerds, ergo kann es nicht am System gelegen haben.
Zitat von arche
Es gibt, wie ich in einem längeren Beitrag schon schrieb, mMn sehr wohl einen Unterschied in der Absicherung, je nachdem wie hoch eine Mannschaft steht oder nicht. Im Bosz-System gibt es (vor allem bei Kontern) Zweikampfsituationen, die gewonnen werden müssen (!!!), weil es nur noch geringe Möglichkeiten gibt, einen verlorenen Zweikampf durch einen Mitspieler ausbügeln zu lassen. Interessant ist in diesem Zusammenhang das Verhalten von Sokratis und Sahin gegen Kane vor dem 2. Tor für Tottenham. Warum bevorzugt Sokratis bereits an der Mittellinie (!) die Option, einen Freistoß zu bekommen? Reines Unvermögen? Blackout? Ich vermute nicht. Ich vermute eher, dass er das aus dem Bewusstsein tat, dass es nun brennen würde. Wahrscheinlich ging er sogar davon aus, dass Kane von keinem Mitspieler mehr nachhaltig gestört werden konnte. Sahin, der dann doch noch Kane stören kann, zieht aber interessanterweise ebenfalls die Option, einen Freistoß zu erhalten. Warum? Ebenfalls wieder nur persönliches Unvermögen? Ja, es sieht so aus, aber was geht in seinem Kopf bei dieser Spielanlage wohl vor? Vielleicht war es auch Unvermögen, aber als er merkt (wie auch Sokratis), dass er Kane nicht halten, nachhaltig stören kann, lässt er sich verzweifelt fallen. Und das hat nichts mit der Spielanlage zu tun? Toprak übrigens, begleitet danach Kane nur noch, weil zweimal der Freistoßpfiff ausblieb. Und wo war Piszczek? Na klar, weit vorne.
Also ganz so einfach ist es mMn nach nicht, die beiden ersten Tore der Spurs ausschließlich auf Unvermögen zurückzuführen. Das Pressing und Gegenpressing hat gegen starke Spurs nun mal nicht gut funktioniert. Das Boss-System als Harakiri zu bezeichnen, ist sicher unangemessen. Wenn es aber während eines Spiels wegen der Stärke des Gegners oder wegen tagesaktueller Nicht-Umsetzung des Totalpressings nicht gefahrlos genug läuft, dann müsste mMn ein Plan B her. Totalpressing hat immer etwas von Sekt oder Selters. Ist es Sekt, bricht mit Recht Begeisterung aus, ist es Selters, muss man umstellen, bevor das Spiel nicht mehr zu gewinnen ist. Wie das dann genau aussehen könnte, sollte Bosz mMn planen.
Zitat von Povle
Das ist ja der Punkt. Wir machen es in der Szene nicht gut. Aber die Absicherung fehlt nicht. Und das ist es doch worum es geht. Es wird hier so getan, als sei das Bocz System haraki. Deshalb schrieb ich ja "wenn wir es richtig anstellen". Auch wenn wir mit 5 er Kette 10m vorm eigenen 16 ner stehen würden, geht es mit falschem Stellungsspiel schief. Dies ist aber kein Problem des Systems selber, sondern der Ausführung.
Zitat von carlosspanish
Kommt der Ball auf den freien TOT Spieler im gestrichelten Feld, steht Toprak gegen 2, da Sokratis zu weit mittig steht. Das ist schon ziemlich eindeutig falsches verschieben und schlechte Absicherung.
Zitat von Povle
Ich sehe auf dem Bild ehrlich gesagt auch keine fehlende Konterabsicherung. Wir könnten wenn wir es richtig anstellen in jeder Situation Überzahl herstellen.
Zitat von gelbschreib
Was Du schreibst ist schonmal in zweierlei Hinsicht blödsinnig. Eigentlich sogar dreierlei. 1) Dort wird nicht bei jeder Niederlage gesagt "falsche Taktik", das ist schlicht gelogen. Siehe allein mal das letzte Bayernspiel. 2) Ist "siegergerechtigkeit" bei solchen Beschreibungen auch ein bisschen Naturgegbeben, denn letztlich beschreibt man ja, welche Mechanismen wie funktionierten, und logischerweise ist in der Mehrzahl der Fälle der Sieger auch der der's besser gemacht hat. 3) Scheint es mir auch, du hast keine Ahnung wenn du bei dem Bild noch fragst wo man sonst stehen soll.
Hätte Dortmund das Spiel gewonnen, dann wäre der Fokus mehr auf dem gelegen was Dortmund gut gemacht hat. Dann wäre aber trotzdem weiter erwähnt worden, was nicht gut war. Beispiel der Artikel von RM der den BVB unter Bosz beschreibt. Der erwähnt bereits aktuelle Schwachstellen.
Zitat von Fonzie
Spielverlagerung ist aber auch eine siegergerechte Seite, die alles taktisch rechfertigt. Du hast 18-1 Torchancen, 6 Pfostentreffer und dir werden 4 Tore durch Fehlentscheidungen weggepfiffen? Falsche Taktik!
Das Bild zeigt übrigens, dass jeder Spieler doppelt gesichert ist. Was erwartet man? Das da 5 Spieler für jeden potentiell anspielbaren Offensiven des Gegners am Start sind?
Ganz ehrlich, wie sollte man sonst stehen? Lothar Huber 10 Meter hinter der Mittellinie?
Gewinnt der BVB das Spiel (was durchaus nicht unrealistisch war), dann feiert dieser Schwätzer bei Spielverlagerung das Ding komplett als taktisches Meisterwerkt ab. Ich sage nicht, dass diese Seite grundsätzlich falsch ist oder nur dumme Dinge sagt, sie versucht nur jedes gottverdammte Ergebnis taktisch zu erklären und das ist schlicht in diesem Sport blödsinnig.
Zitat von Harlekin
Tollerweise sieht Spielverlagerung dasselbe Problem, das auch ich angesprochen habe und verweist dazu auf einen Twitterlinl (ich fühle mich gebauchpinselt
) : https://twitter.com/jensschuster_de/status/908065178381635584
Tollerweise sieht Spielverlagerung dasselbe Problem, das auch ich angesprochen habe und verweist dazu auf einen Twitterlinl (ich fühle mich gebauchpinselt
) : https://twitter.com/jensschuster_de/status/908065178381635584 Spielverlagerung ist aber auch eine siegergerechte Seite, die alles taktisch rechfertigt. Du hast 18-1 Torchancen, 6 Pfostentreffer und dir werden 4 Tore durch Fehlentscheidungen weggepfiffen? Falsche Taktik!
Das Bild zeigt übrigens, dass jeder Spieler doppelt gesichert ist. Was erwartet man? Das da 5 Spieler für jeden potentiell anspielbaren Offensiven des Gegners am Start sind?
Ganz ehrlich, wie sollte man sonst stehen? Lothar Huber 10 Meter hinter der Mittellinie?
Gewinnt der BVB das Spiel (was durchaus nicht unrealistisch war), dann feiert dieser Schwätzer bei Spielverlagerung das Ding komplett als taktisches Meisterwerkt ab. Ich sage nicht, dass diese Seite grundsätzlich falsch ist oder nur dumme Dinge sagt, sie versucht nur jedes gottverdammte Ergebnis taktisch zu erklären und das ist schlicht in diesem Sport blödsinnig.
Was Du schreibst ist schonmal in zweierlei Hinsicht blödsinnig. Eigentlich sogar dreierlei. 1) Dort wird nicht bei jeder Niederlage gesagt "falsche Taktik", das ist schlicht gelogen. Siehe allein mal das letzte Bayernspiel. 2) Ist "siegergerechtigkeit" bei solchen Beschreibungen auch ein bisschen Naturgegbeben, denn letztlich beschreibt man ja, welche Mechanismen wie funktionierten, und logischerweise ist in der Mehrzahl der Fälle der Sieger auch der der's besser gemacht hat. 3) Scheint es mir auch, du hast keine Ahnung wenn du bei dem Bild noch fragst wo man sonst stehen soll.
Hätte Dortmund das Spiel gewonnen, dann wäre der Fokus mehr auf dem gelegen was Dortmund gut gemacht hat. Dann wäre aber trotzdem weiter erwähnt worden, was nicht gut war. Beispiel der Artikel von RM der den BVB unter Bosz beschreibt. Der erwähnt bereits aktuelle Schwachstellen.
Ich sehe auf dem Bild ehrlich gesagt auch keine fehlende Konterabsicherung. Wir könnten wenn wir es richtig anstellen in jeder Situation Überzahl herstellen.
Kommt der Ball auf den freien TOT Spieler im gestrichelten Feld, steht Toprak gegen 2, da Sokratis zu weit mittig steht. Das ist schon ziemlich eindeutig falsches verschieben und schlechte Absicherung.
Das ist ja der Punkt. Wir machen es in der Szene nicht gut. Aber die Absicherung fehlt nicht. Und das ist es doch worum es geht. Es wird hier so getan, als sei das Bocz System haraki. Deshalb schrieb ich ja "wenn wir es richtig anstellen". Auch wenn wir mit 5 er Kette 10m vorm eigenen 16 ner stehen würden, geht es mit falschem Stellungsspiel schief. Dies ist aber kein Problem des Systems selber, sondern der Ausführung.
Es gibt, wie ich in einem längeren Beitrag schon schrieb, mMn sehr wohl einen Unterschied in der Absicherung, je nachdem wie hoch eine Mannschaft steht oder nicht. Im Bosz-System gibt es (vor allem bei Kontern) Zweikampfsituationen, die gewonnen werden müssen (!!!), weil es nur noch geringe Möglichkeiten gibt, einen verlorenen Zweikampf durch einen Mitspieler ausbügeln zu lassen. Interessant ist in diesem Zusammenhang das Verhalten von Sokratis und Sahin gegen Kane vor dem 2. Tor für Tottenham. Warum bevorzugt Sokratis bereits an der Mittellinie (!) die Option, einen Freistoß zu bekommen? Reines Unvermögen? Blackout? Ich vermute nicht. Ich vermute eher, dass er das aus dem Bewusstsein tat, dass es nun brennen würde. Wahrscheinlich ging er sogar davon aus, dass Kane von keinem Mitspieler mehr nachhaltig gestört werden konnte. Sahin, der dann doch noch Kane stören kann, zieht aber interessanterweise ebenfalls die Option, einen Freistoß zu erhalten. Warum? Ebenfalls wieder nur persönliches Unvermögen? Ja, es sieht so aus, aber was geht in seinem Kopf bei dieser Spielanlage wohl vor? Vielleicht war es auch Unvermögen, aber als er merkt (wie auch Sokratis), dass er Kane nicht halten, nachhaltig stören kann, lässt er sich verzweifelt fallen. Und das hat nichts mit der Spielanlage zu tun? Toprak übrigens, begleitet danach Kane nur noch, weil zweimal der Freistoßpfiff ausblieb. Und wo war Piszczek? Na klar, weit vorne.
Also ganz so einfach ist es mMn nach nicht, die beiden ersten Tore der Spurs ausschließlich auf Unvermögen zurückzuführen. Das Pressing und Gegenpressing hat gegen starke Spurs nun mal nicht gut funktioniert. Das Boss-System als Harakiri zu bezeichnen, ist sicher unangemessen. Wenn es aber während eines Spiels wegen der Stärke des Gegners oder wegen tagesaktueller Nicht-Umsetzung des Totalpressings nicht gefahrlos genug läuft, dann müsste mMn ein Plan B her. Totalpressing hat immer etwas von Sekt oder Selters. Ist es Sekt, bricht mit Recht Begeisterung aus, ist es Selters, muss man umstellen, bevor das Spiel nicht mehr zu gewinnen ist. Wie das dann genau aussehen könnte, sollte Bosz mMn planen.
Na ja, in jedem System müssen irgendwann mal Zweikämpfe gewonnen werden, da sie ansonsten irgendwann Spielentscheidend sein könnten. Natürlich ist es für einen schnellen Spieler deutlich leichter gegen hoch stehende Manschaften. Aber gerade beim 2:1 von Tottenham hat es gar nichts mit hoch stehen zu tun. Wenn diese beiden Zweikämpfe so naiv vorm eigenen 16 ner verloren gehen , gibt es wahrscheinlich gar keine Möglichkeit mehr einzugreifen. Und man muss mal festhalten das wir ganze zwei Torschüsse aus ungünstigen Winkel zugelassen haben in den ersten 45 min. Bei unserem 1:0 Sieg gegen München mit 5 er Kette letzte Saison, gab es eine Vielzahl an Chancen für die Bayern. Unendlich viele Flanken die zugelassen wurden . Und Medial wurde es als taktische Meisterleistung abgefeiert. Im Endeffekt hätte man das nötige Quäntchen Glück. Es geht irgendwie nur noch um Klischee's. Der eine ist der Taktik -Nerd . Wenn es bei ihm nicht mehr läuft , ist es ja klar . Notebook Trainer ohne andere Fähigkeiten. Der andere ist nur Motivator. Der nächste zu unflexibel. Das es immer auch was dazwischen gibt interessiert gar nicht mehr. Bocz lässt hoch verteidigen, ergo ist jedes Gegentor damit zu erklären. Wir haben unter Tuchel auch hoch verteidigt, nur nicht aggressiv verteidigt . Was wie ich finde das deutlich schlechtere Konzept ist. Aber er hat ja das Image des Taktiknerds, ergo kann es nicht am System gelegen haben.
Es liegt nicht an den verlorenen Zweikämpfen, die Du als naiv bezeichnest. Es ist ein systemisches Problem. Und dieses Problem haben ja nun auch einige User hier vorhergesagt. Bosz hat in Dortmund das installiert, was er auch in Holland hat spielen lassen. Und das kann man altbewährt nennen oder eben unflexibel und bieder. Wir werden sehen, was dabei herauskommt...
Der Vergleich mit Tuchel, dessen Team Tottenham im März 2016 noch vorführte, muss wohl sein, oder?
Lieber Thomas T, mir ist klar das du zur Zeit nicht ganz ausgelastet bist. Aber es tut nicht Not hier ständig deine Glanzvorstellungen ins Gedächtnis zu rufen. Du wirst auch so wieder eine angemessene Anstellung finden, da mach ich mir gar keine Sorgen
So jetzt ernsthaft.
Das jedes System seine Schwachstellen hat , sollte jedem doch klar sein. Das es letztes Jahr extrem weit weg vom Optimum war zeigen wohl die 40 Gegentore.
Was für mich das wichtigste ist. Ich habe das Gefühl das Bocz System deutlich besser zu dem Kader passt. Wir haben extremes offensivpotential im Kader und spielten letztes Jahr mit teilweise 6 defensiv Spielern und bekamen trotzdem regelmäßig Gegentore. Die Aufstellungen sind bisher meist nachvollziehbar bei Bocz. Punkt 2, ich denke das er auf die einzelnen Spieler mehr eingeht , Entscheidungen klarer kommuniziert und sensibler mit der Form einzelner Spieler umgeht. Zumindest macht es bisher den Eindruck. Und 3. was auch nicht ganz unerheblich ist für den BVB, es ist wieder mehr Feuer drin in den Spielen. Es wird wieder aggressiv verteidigt und schneller vertikal gespielt. Ich find es gut. Ob man jetzt bieder, unflexibel, oder sonst was nennt interessiert mich gar nicht. Man muss nicht das Rad neu erfinden um erfolgreich zu sein. Bisher war es erfolgreich und über weite Strecken attraktiv. Was will man mehr?
Ach fast hätte ich es vergessen, das 2:1 von Tottenham hatte nur mit naiver Zweikampführung zu tun. Definitiv kein Problem des Systems. Wurde aber auch schon etliche Male durchgekaut. Aber du wirst mir gleich wahrscheinlich erzählen das TT letztes Jahr eine 5 Fach Absicherung für Kane eingebaut hat und sich im Notfall noch ein Kanichen aus dem ***** gezogen hätte was Ihm dann die Achillessehne durchgekaut hätte.
Ohne Tuchel geht es offenbar wirklich nicht. Es ist völlig egal, was letzte Saison oder 15/16 war.
Es war erfolgreich und attraktiv? Also meiner Meinung nach hat man sich gegen 10 Freiburger einen abgebrochen und hat eins der beiden vermeintlichen Endspiele in der CL klar verloren. Und man hat die Schwächen gezeigt, die hier schon von einigen User im Vorfeld angesprochen wurden.
Wenn Dich die Taktik nicht interessiert und für Dich die Aktion im Vordergrund steht, ist das ja völlig okay. Aber warum musst Du alles schön reden.
Und natürlich kann es kein Problem des Systems sein, wenn die Defensive in letzter /vorletzter Linie oft ungeordnet gegen eine gleiche Anzahl von Gegner verteidigen muss. Schließlich muss ein IV jeden Zweikampf gewinnen. Zumindest, wenn er beim BVB spielt.
Trotz schlechter Schüsse und ohne Tuchel, 10:0 Tore - Beste Offensive - Beste Abwehr- Tabellenführer, ich würde sagen es läuft ohne Tuchel und mit schlechten Schüssen

In den zwei Jahren unter Tuchel habe ich nicht 1 Spiel gesehen was annähernd so dominat war wie das heutige oder gegen Wolfsburg, Hertha oder Köln.
Leichte Übertreibung oder dein voller Ernst? Mir fallen da mehr als ein Spiel ein. Klasse Spiel gegen Gladbach, man muss aber auch festhalten das Gladbach unterirdisch verteidigt und ebenso unteriridisch in der Offensive agiert hat, absolut kein Vergleichspunkt zur letzten Saison oder zu Tuchel- ich bitte dich°! Die Konter gegen dieses "Bosz System" bleiben weiterhin ein Problem, weil die Defensive eben nicht jedes 1:1 erfolgreich verteidigen kann und da lassen wir insgesamt einfach immer noch zu viele Konter zu, auch in Anbetracht der Tatsache das es erst 1 Gegentor in der Liga gab, es hätten auch gut 3,4 oder 5 sein können!
Mir fallen aber vor allem viele Spiel unter Tuchel ein, die gnadenlos öde waren, gerade in der 2. Saison.
Es hat keinen Spaß gemacht die Spiele zu schauen. Es war einfach Kopffußball und dabei auch nicht soooo erfolgreich. In der 1. Saison konnte er noch von der individuellen Klasse einiger Spieler profitieren, die übrigens Klopp aufgebaut hatte.
Auch hier ein ja und nein- Klopp hat Micki also zur Leistung unter Tuchel aufgebaut, hier muss ich fast schon aussteigen. Es ist nicht alles Gold was glänzt... sofern es so weiter läuft, Tottenham mal ausgeklammert, gibts nicht viel zu kritiseren aber jetzt zu tun als sei Tuchel auch im sportlichen Bereich gescheitert, geht zu weit!
Welche Spiele fallen dir denn ein, die unter Tuchel mindeste genauso dominant waren?
23.09.2017 - 22:13 Uhr
Zitat von Kloppo2107
Das war schon so gemeint wie ich es geschrieben habe. Der Gegner ist so schlecht, weil wir ihn so schlecht machen. Gladbach stand die ersten 25min sehr gut, sind allerdings nur dem Ball hinterhergelaufen, hatten sie den Ball, ware er sofort wieder weg und dann fangen sie sich mit der zweiten Chance direkt das Gegentor. Man kann nicht immer alles Gute auf den desolaten Gegner schieben, Ursache für Gladbachs Leistung war unsere überragende Leistung. Wir haben auch sehr disziplinierte Mannschaften wie Hertha völlig dominiert und auch Tottenham haben wir dominiert, da haben wir es aber nicht gut zu Ende gespielt.
Zitat von t0x1m
Leichte Übertreibung oder dein voller Ernst? Mir fallen da mehr als ein Spiel ein. Klasse Spiel gegen Gladbach, man muss aber auch festhalten das Gladbach unterirdisch verteidigt und ebenso unteriridisch in der Offensive agiert hat, absolut kein Vergleichspunkt zur letzten Saison oder zu Tuchel- ich bitte dich°!
Zitat von Kloppo2107
In den zwei Jahren unter Tuchel habe ich nicht 1 Spiel gesehen was annähernd so dominat war wie das heutige oder gegen Wolfsburg, Hertha oder Köln.
In den zwei Jahren unter Tuchel habe ich nicht 1 Spiel gesehen was annähernd so dominat war wie das heutige oder gegen Wolfsburg, Hertha oder Köln.
Leichte Übertreibung oder dein voller Ernst? Mir fallen da mehr als ein Spiel ein. Klasse Spiel gegen Gladbach, man muss aber auch festhalten das Gladbach unterirdisch verteidigt und ebenso unteriridisch in der Offensive agiert hat, absolut kein Vergleichspunkt zur letzten Saison oder zu Tuchel- ich bitte dich°!
Das war schon so gemeint wie ich es geschrieben habe. Der Gegner ist so schlecht, weil wir ihn so schlecht machen. Gladbach stand die ersten 25min sehr gut, sind allerdings nur dem Ball hinterhergelaufen, hatten sie den Ball, ware er sofort wieder weg und dann fangen sie sich mit der zweiten Chance direkt das Gegentor. Man kann nicht immer alles Gute auf den desolaten Gegner schieben, Ursache für Gladbachs Leistung war unsere überragende Leistung. Wir haben auch sehr disziplinierte Mannschaften wie Hertha völlig dominiert und auch Tottenham haben wir dominiert, da haben wir es aber nicht gut zu Ende gespielt.
Unter Tuchel hätten wir aber auch das 1-0 durch Hazard kassiert..
Da war einfach der Wurm drin und man hat oft bei der erste Chance vom Gegner ein Gegentreffer bekommen.
Das geht diese Saison bisher noch gut.. die Gegner nutzen die Chancen einfach nicht direkt.
23.09.2017 - 22:15 Uhr
Zitat von Kloppo2107
Da gibt es nichts drüber nachzudenken. Gladbach hat ihre Konter nicht gut ausgespielt und Bürki hat anders als gegen Tottenham alles richtig gemacht. Der FC Barcelona, ManCity (aktuell), Real Madrid sind die besten Mannschaften der Welt, ich habe selten ein Spiel dieser Mannschaften erlebt in dem der Gegner nicht mindestens einen brandgefährlichen Konter spielt. Die meisten dominant und mit viel Ballbesitz agierenden Mannschaften sind anfällig für Konter, dass ist kein spezifisches Problem vom "Bosz-System".
Gladbach hatte heute zwei Chance die sie hätten machen müssen, selbst wenn sie die machen gewinnen wir das Spiel trotzdem.
Zitat von t0x1m
Naja- ja und nein. Gladbach hatte sicher zu kämpfen, grad nach dem 1:0 aber das Gladbach die eigenen Konter nicht besser ausgespielt hat, liegt mit Sicherheit nicht an der eigenen Leistung, denk mal drüber nach
Zitat von Kloppo2107
Das war schon so gemeint wie ich es geschrieben habe. Der Gegner ist so schlecht, weil wir ihn so schlecht machen. Gladbach stand die ersten 25min sehr gut, sind allerdings nur dem Ball hinterhergelaufen, hatten sie den Ball, ware er sofort wieder weg und dann fangen sie sich mit der zweiten Chance direkt das Gegentor. Man kann nicht immer alles Gute auf den desolaten Gegner schieben, Ursache für Gladbachs Leistung war unsere überragende Leistung. Wir haben auch sehr disziplinierte Mannschaften wie Hertha völlig dominiert und auch Tottenham haben wir dominiert, da haben wir es aber nicht gut zu Ende gespielt.
Zitat von t0x1m
Leichte Übertreibung oder dein voller Ernst? Mir fallen da mehr als ein Spiel ein. Klasse Spiel gegen Gladbach, man muss aber auch festhalten das Gladbach unterirdisch verteidigt und ebenso unteriridisch in der Offensive agiert hat, absolut kein Vergleichspunkt zur letzten Saison oder zu Tuchel- ich bitte dich°!
Zitat von Kloppo2107
In den zwei Jahren unter Tuchel habe ich nicht 1 Spiel gesehen was annähernd so dominat war wie das heutige oder gegen Wolfsburg, Hertha oder Köln.
In den zwei Jahren unter Tuchel habe ich nicht 1 Spiel gesehen was annähernd so dominat war wie das heutige oder gegen Wolfsburg, Hertha oder Köln.
Leichte Übertreibung oder dein voller Ernst? Mir fallen da mehr als ein Spiel ein. Klasse Spiel gegen Gladbach, man muss aber auch festhalten das Gladbach unterirdisch verteidigt und ebenso unteriridisch in der Offensive agiert hat, absolut kein Vergleichspunkt zur letzten Saison oder zu Tuchel- ich bitte dich°!
Das war schon so gemeint wie ich es geschrieben habe. Der Gegner ist so schlecht, weil wir ihn so schlecht machen. Gladbach stand die ersten 25min sehr gut, sind allerdings nur dem Ball hinterhergelaufen, hatten sie den Ball, ware er sofort wieder weg und dann fangen sie sich mit der zweiten Chance direkt das Gegentor. Man kann nicht immer alles Gute auf den desolaten Gegner schieben, Ursache für Gladbachs Leistung war unsere überragende Leistung. Wir haben auch sehr disziplinierte Mannschaften wie Hertha völlig dominiert und auch Tottenham haben wir dominiert, da haben wir es aber nicht gut zu Ende gespielt.
Naja- ja und nein. Gladbach hatte sicher zu kämpfen, grad nach dem 1:0 aber das Gladbach die eigenen Konter nicht besser ausgespielt hat, liegt mit Sicherheit nicht an der eigenen Leistung, denk mal drüber nach

Da gibt es nichts drüber nachzudenken. Gladbach hat ihre Konter nicht gut ausgespielt und Bürki hat anders als gegen Tottenham alles richtig gemacht. Der FC Barcelona, ManCity (aktuell), Real Madrid sind die besten Mannschaften der Welt, ich habe selten ein Spiel dieser Mannschaften erlebt in dem der Gegner nicht mindestens einen brandgefährlichen Konter spielt. Die meisten dominant und mit viel Ballbesitz agierenden Mannschaften sind anfällig für Konter, dass ist kein spezifisches Problem vom "Bosz-System".
Gladbach hatte heute zwei Chance die sie hätten machen müssen, selbst wenn sie die machen gewinnen wir das Spiel trotzdem.
Also jetzt wird es fast schon abenteuerlich. Die Schüsse die Bürki halten muss, waren eigentlich alle auf die Mitte in zentrale Position des Torhüters geschossen, die muss er haben. Du erwähnst City, Real, Barca und Co. im ersten CL Spiel hat Tottenham uns die Konsequenzen aufgezeigt, die solche Konter auch gegen Teams haben können, die nicht zur absoluten Weltklasse gezählt werden. Edit: ok zu schnell gelesen und noch schneller geschrieben: natürlich bezieht sich dein Vergleich zu Real auf den BVB und nicht auf die Gegner. Ich hoffe es ist trotzdem verständlich worauf ich mit meiner Aussage hinaus möchte. Man muss letztlich aufpassen, gegen bessere Gegner, nicht so viele Konter zuzulassen!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von t0x1m am 23.09.2017 um 22:18 Uhr bearbeitet
23.09.2017 - 22:22 Uhr
Zitat von t0x1m
Also jetzt wird es fast schon abenteuerlich. Die Schüsse die Bürki halten muss, waren eigentlich alle auf die Mitte in zentrale Position des Torhüters geschossen, die muss er haben. Du erwähnst City, Real, Barca und Co. im ersten CL Spiel hat Tottenham uns die Konsequenzen aufgezeigt, die solche Konter auch gegen Teams haben können, die nicht zur absoluten Weltklasse gezählt werden.
Zitat von Kloppo2107
Da gibt es nichts drüber nachzudenken. Gladbach hat ihre Konter nicht gut ausgespielt und Bürki hat anders als gegen Tottenham alles richtig gemacht. Der FC Barcelona, ManCity (aktuell), Real Madrid sind die besten Mannschaften der Welt, ich habe selten ein Spiel dieser Mannschaften erlebt in dem der Gegner nicht mindestens einen brandgefährlichen Konter spielt. Die meisten dominant und mit viel Ballbesitz agierenden Mannschaften sind anfällig für Konter, dass ist kein spezifisches Problem vom "Bosz-System".
Gladbach hatte heute zwei Chance die sie hätten machen müssen, selbst wenn sie die machen gewinnen wir das Spiel trotzdem.
Zitat von t0x1m
Naja- ja und nein. Gladbach hatte sicher zu kämpfen, grad nach dem 1:0 aber das Gladbach die eigenen Konter nicht besser ausgespielt hat, liegt mit Sicherheit nicht an der eigenen Leistung, denk mal drüber nach
Zitat von Kloppo2107
Das war schon so gemeint wie ich es geschrieben habe. Der Gegner ist so schlecht, weil wir ihn so schlecht machen. Gladbach stand die ersten 25min sehr gut, sind allerdings nur dem Ball hinterhergelaufen, hatten sie den Ball, ware er sofort wieder weg und dann fangen sie sich mit der zweiten Chance direkt das Gegentor. Man kann nicht immer alles Gute auf den desolaten Gegner schieben, Ursache für Gladbachs Leistung war unsere überragende Leistung. Wir haben auch sehr disziplinierte Mannschaften wie Hertha völlig dominiert und auch Tottenham haben wir dominiert, da haben wir es aber nicht gut zu Ende gespielt.
Zitat von t0x1m
Leichte Übertreibung oder dein voller Ernst? Mir fallen da mehr als ein Spiel ein. Klasse Spiel gegen Gladbach, man muss aber auch festhalten das Gladbach unterirdisch verteidigt und ebenso unteriridisch in der Offensive agiert hat, absolut kein Vergleichspunkt zur letzten Saison oder zu Tuchel- ich bitte dich°!
Zitat von Kloppo2107
In den zwei Jahren unter Tuchel habe ich nicht 1 Spiel gesehen was annähernd so dominat war wie das heutige oder gegen Wolfsburg, Hertha oder Köln.
In den zwei Jahren unter Tuchel habe ich nicht 1 Spiel gesehen was annähernd so dominat war wie das heutige oder gegen Wolfsburg, Hertha oder Köln.
Leichte Übertreibung oder dein voller Ernst? Mir fallen da mehr als ein Spiel ein. Klasse Spiel gegen Gladbach, man muss aber auch festhalten das Gladbach unterirdisch verteidigt und ebenso unteriridisch in der Offensive agiert hat, absolut kein Vergleichspunkt zur letzten Saison oder zu Tuchel- ich bitte dich°!
Das war schon so gemeint wie ich es geschrieben habe. Der Gegner ist so schlecht, weil wir ihn so schlecht machen. Gladbach stand die ersten 25min sehr gut, sind allerdings nur dem Ball hinterhergelaufen, hatten sie den Ball, ware er sofort wieder weg und dann fangen sie sich mit der zweiten Chance direkt das Gegentor. Man kann nicht immer alles Gute auf den desolaten Gegner schieben, Ursache für Gladbachs Leistung war unsere überragende Leistung. Wir haben auch sehr disziplinierte Mannschaften wie Hertha völlig dominiert und auch Tottenham haben wir dominiert, da haben wir es aber nicht gut zu Ende gespielt.
Naja- ja und nein. Gladbach hatte sicher zu kämpfen, grad nach dem 1:0 aber das Gladbach die eigenen Konter nicht besser ausgespielt hat, liegt mit Sicherheit nicht an der eigenen Leistung, denk mal drüber nach

Da gibt es nichts drüber nachzudenken. Gladbach hat ihre Konter nicht gut ausgespielt und Bürki hat anders als gegen Tottenham alles richtig gemacht. Der FC Barcelona, ManCity (aktuell), Real Madrid sind die besten Mannschaften der Welt, ich habe selten ein Spiel dieser Mannschaften erlebt in dem der Gegner nicht mindestens einen brandgefährlichen Konter spielt. Die meisten dominant und mit viel Ballbesitz agierenden Mannschaften sind anfällig für Konter, dass ist kein spezifisches Problem vom "Bosz-System".
Gladbach hatte heute zwei Chance die sie hätten machen müssen, selbst wenn sie die machen gewinnen wir das Spiel trotzdem.
Also jetzt wird es fast schon abenteuerlich. Die Schüsse die Bürki halten muss, waren eigentlich alle auf die Mitte in zentrale Position des Torhüters geschossen, die muss er haben. Du erwähnst City, Real, Barca und Co. im ersten CL Spiel hat Tottenham uns die Konsequenzen aufgezeigt, die solche Konter auch gegen Teams haben können, die nicht zur absoluten Weltklasse gezählt werden.
Genauso wie die zwei Gegentore die wir durch Konter gegen Tottenham, zumindest einen davon muss er haben. Ich meinte damit, dass die besten Mannschaften der Welt, genauso wie wir(ich meine damit nicht das wir zu den besten Mannschaften der Welt zählen), für Konter anfällig sind und regelmäßig Gegentore durch ähnlich Spielsituationen wie im die heutigen Spiel bekommen. Das ist aber doch völlig normal, ein spielerisch klar unterlegenes Team, welches grad mal 20-30 Ballbesitz hat, kann nur durch Konter zum Erfolg kommen. Es hat nichts mit dem System zu tun !
Edit:
Mir ist klar was du meinst, aber es liegt in der Natur des Spiels, dass der Gegner zu Konterchancen kommen wird. Wir haben da nicht gut aussgesehen, das ist unstrittig, aber das schmälert die Leistung in keinster Weise. In den vergangenen Spiele haben wir nicht so viele Chancen zugelassen. Daran sieht man auch, dass MGB Qualität !
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kloppo2107 am 23.09.2017 um 22:25 Uhr bearbeitet
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