Perspektive der Eintracht
15.02.2009 - 01:30 Uhr
13.08.2024 - 00:20 Uhr
Zitat von Frankurt1988
Wenn Stuttgart wirklich noch Balde für die IV bekommen sollte (plus einen weiteren Stürmer) ist das eine Mannschaft die ich aktuell sogar ziemlich klar vor der Eintracht sehen würde. Was eine stimmige Mannschaft.
Und genau das sehe ich bei der Eintracht aktuell (noch) nicht.
Wenn Stuttgart wirklich noch Balde für die IV bekommen sollte (plus einen weiteren Stürmer) ist das eine Mannschaft die ich aktuell sogar ziemlich klar vor der Eintracht sehen würde. Was eine stimmige Mannschaft.
Und genau das sehe ich bei der Eintracht aktuell (noch) nicht.
Ohne Guirassy und Anton wird Stuttgart nicht mehr auf einen der ersten vier Tabellenplätze kommen. Das waren die beiden Unterschiedsspieler und die ersetzt man nicht so einfach. Ob Demirovic nochmal an die Vorsaison herankommen kann und wie er mit dem Druck der extrem hohen Ablöse im neuen Umfeld zurecht kommen wird, ist aus meiner Sicht völlig offen. Aber selbst wenn er performed, wird er aus meiner Sicht nicht annähernd die 28 Tore von Guirassy erzielen können. 15 Tore von ihm wären in seiner ersten Saison in Stuttgart eine ordentliche Leistung.
Insgesamt ist der Kader nicht breit genug aufgestellt für Champions League, Bundesliga und Pokal. Wenn die Stuttgarter am Ende auf Platz 6 landen, wäre das eine großartige Leistung. Sie werden damit vermutlich direkter Konkurrent der Eintracht sein.
Die Eintracht muss es unter Toppmöller (endlich) schaffen, die durchaus vorhandene Qualität auf den Platz zu bringen und aus vielen guten Individualisten ein funktionierendes Kollektiv aufzubauen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Satorius am 13.08.2024 um 00:25 Uhr bearbeitet
13.08.2024 - 08:49 Uhr
Uzun, Bahoya, Lisztes, Hojlund, Larsson, Collins, Amenda, Brown, Matanovic, Chaibi, Ekitike, Knauff, Ebimbe, Nkounkou und hoffentlich stößt noch Koulierakis dazu.
Von ein paar von ihnen wird man diese Saison nicht viel mitbekommen, andere werden aber auf sich aufmerksam machen. Das haben letzte Saison in einer unbestritten schwierigen oder gar langweiligen Saison auch einige mindestens phasenweise geschafft (Pacho, Larsson, Chaibi, Marmoush, Ekitike) und das wird unabhängig von der Gesamtperformance wieder einige schaffen.
Gleichzeitig kann man Nacho, Aaronson und Baum beobachten, wie sie sich in ihren Leihvereinen machen.
Als jemand, der damit aufgewachsen sind, dass die Eintracht kaum mal 2-3 Talente in Startelfnähe hatte und Jung, Kittel, Stendera und Gacinovic bereits rasendes Herzklopfen bei ihren ersten Einsätzen ausgelöst haben, freue ich mich trotz der (teilweise nachvollziehbaren) pessimistischen Stimmung wahnsinnig auf die kommende Saison.
Die Perspektive sollte in erster Linie durch die sportliche und finanzielle Entwicklung bestimmt. Gleichzeitig ist es für einen Verein wie Eintracht Frankfurt auch wichtig, Geschichten zu erzählen und Erinnerungen zu prägen. Aus der letzten ("langweiligen") Saison werden mir lange Nachos Tor in Berlin, Larssons Jubel nach dem 1:0 gegen Heidenheim und Marmoushs Jubel in Mainz in Erinnerung bleiben, dazu habe ich mich selten zuvor so über ein Tor gefreut wie Ekitikes 2:1 gegen Augsburg, der sich tatsächlich als eine Art Brustlöser herausgestellt hat. Die neue Saison bietet viele Möglichkeiten auch wieder solche Erinnerungen zu schaffen und da habe ich Bock drauf.
Von ein paar von ihnen wird man diese Saison nicht viel mitbekommen, andere werden aber auf sich aufmerksam machen. Das haben letzte Saison in einer unbestritten schwierigen oder gar langweiligen Saison auch einige mindestens phasenweise geschafft (Pacho, Larsson, Chaibi, Marmoush, Ekitike) und das wird unabhängig von der Gesamtperformance wieder einige schaffen.
Gleichzeitig kann man Nacho, Aaronson und Baum beobachten, wie sie sich in ihren Leihvereinen machen.
Als jemand, der damit aufgewachsen sind, dass die Eintracht kaum mal 2-3 Talente in Startelfnähe hatte und Jung, Kittel, Stendera und Gacinovic bereits rasendes Herzklopfen bei ihren ersten Einsätzen ausgelöst haben, freue ich mich trotz der (teilweise nachvollziehbaren) pessimistischen Stimmung wahnsinnig auf die kommende Saison.
Die Perspektive sollte in erster Linie durch die sportliche und finanzielle Entwicklung bestimmt. Gleichzeitig ist es für einen Verein wie Eintracht Frankfurt auch wichtig, Geschichten zu erzählen und Erinnerungen zu prägen. Aus der letzten ("langweiligen") Saison werden mir lange Nachos Tor in Berlin, Larssons Jubel nach dem 1:0 gegen Heidenheim und Marmoushs Jubel in Mainz in Erinnerung bleiben, dazu habe ich mich selten zuvor so über ein Tor gefreut wie Ekitikes 2:1 gegen Augsburg, der sich tatsächlich als eine Art Brustlöser herausgestellt hat. Die neue Saison bietet viele Möglichkeiten auch wieder solche Erinnerungen zu schaffen und da habe ich Bock drauf.
13.08.2024 - 09:19 Uhr
Für mich ist der größte Unterschied zu anderen Vereinen, dass dort der aktuelle sportliche Erfolg im Vordergrund steht.
Bei uns werden überwiegend Spieler als Wette auf die Zukunft geholt. Von allen bisherigen Neuzugängen in dieser Saison, kann man nicht von einem erwarten, dass er sofort funktioniert. Die Spieler sprechen vom nächsten Schritt oder von der nächsten Station. Wie soll man da eine Identifikation erwarten. Da kann sich Ekitké noch so häufig aufˋs Wappen klopfen. Letztes Jahr hat man zumindest mit Koch und Skhiri 2 Spieler als Sofortverstärkungen geholt. Ja, das Fenster ist noch nicht zu aber ich erwarte auch bei den fehlenden Neuzugängen eher Perspektive, vorallem finanziell, als Erfahrung.
Bei uns werden überwiegend Spieler als Wette auf die Zukunft geholt. Von allen bisherigen Neuzugängen in dieser Saison, kann man nicht von einem erwarten, dass er sofort funktioniert. Die Spieler sprechen vom nächsten Schritt oder von der nächsten Station. Wie soll man da eine Identifikation erwarten. Da kann sich Ekitké noch so häufig aufˋs Wappen klopfen. Letztes Jahr hat man zumindest mit Koch und Skhiri 2 Spieler als Sofortverstärkungen geholt. Ja, das Fenster ist noch nicht zu aber ich erwarte auch bei den fehlenden Neuzugängen eher Perspektive, vorallem finanziell, als Erfahrung.
13.08.2024 - 09:34 Uhr
Zitat von Concor_aquila
Für mich ist der größte Unterschied zu anderen Vereinen, dass dort der aktuelle sportliche Erfolg im Vordergrund steht.
Bei uns werden überwiegend Spieler als Wette auf die Zukunft geholt. Von allen bisherigen Neuzugängen in dieser Saison, kann man nicht von einem erwarten, dass er sofort funktioniert. Die Spieler sprechen vom nächsten Schritt oder von der nächsten Station. Wie soll man da eine Identifikation erwarten. Da kann sich Ekitké noch so häufig aufˋs Wappen klopfen. Letztes Jahr hat man zumindest mit Koch und Skhiri 2 Spieler als Sofortverstärkungen geholt. Ja, das Fenster ist noch nicht zu aber ich erwarte auch bei den fehlenden Neuzugängen eher Perspektive, vorallem finanziell, als Erfahrung.
Für mich ist der größte Unterschied zu anderen Vereinen, dass dort der aktuelle sportliche Erfolg im Vordergrund steht.
Bei uns werden überwiegend Spieler als Wette auf die Zukunft geholt. Von allen bisherigen Neuzugängen in dieser Saison, kann man nicht von einem erwarten, dass er sofort funktioniert. Die Spieler sprechen vom nächsten Schritt oder von der nächsten Station. Wie soll man da eine Identifikation erwarten. Da kann sich Ekitké noch so häufig aufˋs Wappen klopfen. Letztes Jahr hat man zumindest mit Koch und Skhiri 2 Spieler als Sofortverstärkungen geholt. Ja, das Fenster ist noch nicht zu aber ich erwarte auch bei den fehlenden Neuzugängen eher Perspektive, vorallem finanziell, als Erfahrung.
Muss mich korrigieren, Kristensen ist ein Spieler, von dem man erwarten muss, dass er sofort eine Verstärkung ist. Das ändert aber nichts an meiner Grundaussage, dass m.E. das Verhältnis Erfahrung/Perspektive nicht stimmt.
13.08.2024 - 09:43 Uhr
Zitat von Concor_aquila
Muss mich korrigieren, Kristensen ist ein Spieler, von dem man erwarten muss, dass er sofort eine Verstärkung ist. Das ändert aber nichts an meiner Grundaussage, dass m.E. das Verhältnis Erfahrung/Perspektive nicht stimmt.
Zitat von Concor_aquila
Für mich ist der größte Unterschied zu anderen Vereinen, dass dort der aktuelle sportliche Erfolg im Vordergrund steht.
Bei uns werden überwiegend Spieler als Wette auf die Zukunft geholt. Von allen bisherigen Neuzugängen in dieser Saison, kann man nicht von einem erwarten, dass er sofort funktioniert. Die Spieler sprechen vom nächsten Schritt oder von der nächsten Station. Wie soll man da eine Identifikation erwarten. Da kann sich Ekitké noch so häufig aufˋs Wappen klopfen. Letztes Jahr hat man zumindest mit Koch und Skhiri 2 Spieler als Sofortverstärkungen geholt. Ja, das Fenster ist noch nicht zu aber ich erwarte auch bei den fehlenden Neuzugängen eher Perspektive, vorallem finanziell, als Erfahrung.
Für mich ist der größte Unterschied zu anderen Vereinen, dass dort der aktuelle sportliche Erfolg im Vordergrund steht.
Bei uns werden überwiegend Spieler als Wette auf die Zukunft geholt. Von allen bisherigen Neuzugängen in dieser Saison, kann man nicht von einem erwarten, dass er sofort funktioniert. Die Spieler sprechen vom nächsten Schritt oder von der nächsten Station. Wie soll man da eine Identifikation erwarten. Da kann sich Ekitké noch so häufig aufˋs Wappen klopfen. Letztes Jahr hat man zumindest mit Koch und Skhiri 2 Spieler als Sofortverstärkungen geholt. Ja, das Fenster ist noch nicht zu aber ich erwarte auch bei den fehlenden Neuzugängen eher Perspektive, vorallem finanziell, als Erfahrung.
Muss mich korrigieren, Kristensen ist ein Spieler, von dem man erwarten muss, dass er sofort eine Verstärkung ist. Das ändert aber nichts an meiner Grundaussage, dass m.E. das Verhältnis Erfahrung/Perspektive nicht stimmt.
Wollte Kristensen gerade ansprechen, aber das hast du dann noch gemacht.
Ich verstehe deinen Punkt, gerade in der Zentrale hätte ich gerne jemanden mit Erfahrung gehabt, das schien finanziell ja nicht machbar gewesen zu sein. Von daher finde ich die Idee gut, den Spielern, die sich jetzt schon ein Jahr lang bei uns eingewöhnen konnten (zb Larsson), das Vertrauen zu schenken und in dem Fall zb Tuta intern als Backup aufzubauen. Ist vlt im ersten Moment nicht die Premium Lösungen, allerdings ist es wohl günstiger und (noch wichtiger) das etablierte Personal darf jetzt zeigen, was es kann. Von Larsson erwarte ich mir zb noch einiges, trotz des kleinen Leistungslochs, in dem er zurzeit zu stecken scheint (würde ich aufgrund der Vorbereitung und der niedrigen Spielzeit so interpretieren).
13.08.2024 - 09:47 Uhr
Zitat von Knark
Wollte Kristensen gerade ansprechen, aber das hast du dann noch gemacht.
Ich verstehe deinen Punkt, gerade in der Zentrale hätte ich gerne jemanden mit Erfahrung gehabt, das schien finanziell ja nicht machbar gewesen zu sein. Von daher finde ich die Idee gut, den Spielern, die sich jetzt schon ein Jahr lang bei uns eingewöhnen konnten (zb Larsson), das Vertrauen zu schenken und in dem Fall zb Tuta intern als Backup aufzubauen. Ist vlt im ersten Moment nicht die Premium Lösungen, allerdings ist es wohl günstiger und (noch wichtiger) das etablierte Personal darf jetzt zeigen, was es kann. Von Larsson erwarte ich mir zb noch einiges, trotz des kleinen Leistungslochs, in dem er zurzeit zu stecken scheint (würde ich aufgrund der Vorbereitung und der niedrigen Spielzeit so interpretieren).
Zitat von Concor_aquila
Muss mich korrigieren, Kristensen ist ein Spieler, von dem man erwarten muss, dass er sofort eine Verstärkung ist. Das ändert aber nichts an meiner Grundaussage, dass m.E. das Verhältnis Erfahrung/Perspektive nicht stimmt.
Zitat von Concor_aquila
Für mich ist der größte Unterschied zu anderen Vereinen, dass dort der aktuelle sportliche Erfolg im Vordergrund steht.
Bei uns werden überwiegend Spieler als Wette auf die Zukunft geholt. Von allen bisherigen Neuzugängen in dieser Saison, kann man nicht von einem erwarten, dass er sofort funktioniert. Die Spieler sprechen vom nächsten Schritt oder von der nächsten Station. Wie soll man da eine Identifikation erwarten. Da kann sich Ekitké noch so häufig aufˋs Wappen klopfen. Letztes Jahr hat man zumindest mit Koch und Skhiri 2 Spieler als Sofortverstärkungen geholt. Ja, das Fenster ist noch nicht zu aber ich erwarte auch bei den fehlenden Neuzugängen eher Perspektive, vorallem finanziell, als Erfahrung.
Für mich ist der größte Unterschied zu anderen Vereinen, dass dort der aktuelle sportliche Erfolg im Vordergrund steht.
Bei uns werden überwiegend Spieler als Wette auf die Zukunft geholt. Von allen bisherigen Neuzugängen in dieser Saison, kann man nicht von einem erwarten, dass er sofort funktioniert. Die Spieler sprechen vom nächsten Schritt oder von der nächsten Station. Wie soll man da eine Identifikation erwarten. Da kann sich Ekitké noch so häufig aufˋs Wappen klopfen. Letztes Jahr hat man zumindest mit Koch und Skhiri 2 Spieler als Sofortverstärkungen geholt. Ja, das Fenster ist noch nicht zu aber ich erwarte auch bei den fehlenden Neuzugängen eher Perspektive, vorallem finanziell, als Erfahrung.
Muss mich korrigieren, Kristensen ist ein Spieler, von dem man erwarten muss, dass er sofort eine Verstärkung ist. Das ändert aber nichts an meiner Grundaussage, dass m.E. das Verhältnis Erfahrung/Perspektive nicht stimmt.
Wollte Kristensen gerade ansprechen, aber das hast du dann noch gemacht.
Ich verstehe deinen Punkt, gerade in der Zentrale hätte ich gerne jemanden mit Erfahrung gehabt, das schien finanziell ja nicht machbar gewesen zu sein. Von daher finde ich die Idee gut, den Spielern, die sich jetzt schon ein Jahr lang bei uns eingewöhnen konnten (zb Larsson), das Vertrauen zu schenken und in dem Fall zb Tuta intern als Backup aufzubauen. Ist vlt im ersten Moment nicht die Premium Lösungen, allerdings ist es wohl günstiger und (noch wichtiger) das etablierte Personal darf jetzt zeigen, was es kann. Von Larsson erwarte ich mir zb noch einiges, trotz des kleinen Leistungslochs, in dem er zurzeit zu stecken scheint (würde ich aufgrund der Vorbereitung und der niedrigen Spielzeit so interpretieren).
Wenn wir gerade in der Zentrale Erfahrung brauchen, brauchen wir wahrscheinlich eben keine Erfahrung sondern eher Qualität, wenn es Götze und Shkiri mit ihren gut dotierten Verträgen nicht schaffen. Bin mir sogar ziemlich sicher dass jemand wie Stiller trotz seiner mangelnden Erfahrung und mehr helfen würde einfach weil er ein anderer Typ Mensch ist und vorangeht.
13.08.2024 - 09:48 Uhr
Zitat von Concor_aquila
Für mich ist der größte Unterschied zu anderen Vereinen, dass dort der aktuelle sportliche Erfolg im Vordergrund steht.
Bei uns werden überwiegend Spieler als Wette auf die Zukunft geholt. Von allen bisherigen Neuzugängen in dieser Saison, kann man nicht von einem erwarten, dass er sofort funktioniert. Die Spieler sprechen vom nächsten Schritt oder von der nächsten Station. Wie soll man da eine Identifikation erwarten. Da kann sich Ekitké noch so häufig aufˋs Wappen klopfen. Letztes Jahr hat man zumindest mit Koch und Skhiri 2 Spieler als Sofortverstärkungen geholt. Ja, das Fenster ist noch nicht zu aber ich erwarte auch bei den fehlenden Neuzugängen eher Perspektive, vorallem finanziell, als Erfahrung.
Für mich ist der größte Unterschied zu anderen Vereinen, dass dort der aktuelle sportliche Erfolg im Vordergrund steht.
Bei uns werden überwiegend Spieler als Wette auf die Zukunft geholt. Von allen bisherigen Neuzugängen in dieser Saison, kann man nicht von einem erwarten, dass er sofort funktioniert. Die Spieler sprechen vom nächsten Schritt oder von der nächsten Station. Wie soll man da eine Identifikation erwarten. Da kann sich Ekitké noch so häufig aufˋs Wappen klopfen. Letztes Jahr hat man zumindest mit Koch und Skhiri 2 Spieler als Sofortverstärkungen geholt. Ja, das Fenster ist noch nicht zu aber ich erwarte auch bei den fehlenden Neuzugängen eher Perspektive, vorallem finanziell, als Erfahrung.
Du sprichst ja 2 Sachen an:
Erstens das Fehlen von "Sofortverstärkungen". Da würde ich aus zwei Gründen widersprechen: Weil mit Kristensen sehr wohl einen erfahrenen Spieler verpflichtet haben und weil ja durchaus noch 1-2 Transfers in der Pipeline sind, die auch in diese Richtung gehen...
Zweitens die fehlende Identität der Spieler mit dem Verein. Und das ist ein schwieriges Thema. Ich glaube nicht, dass Identität zwangsläufig etwas mit der Dauer der Zugehörigkeit zu tun hat. Eher damit, wie sie von Fans und Mannschaftskollegen aufgenommen werden und letztendlich auch wie sich Ihre Leistung darstellt. Jovic beispielsweise war auch "nur" 2 Jahre bei uns bevor er nach Madrid gewechselt ist. Und trotzdem hatte ich immer das Gefühl, dass er sich total mit dem "Frankfurter Weg" identifiziert. Bei Ekitiké habe ich das auch.
MfG Neuehaaner
13.08.2024 - 09:50 Uhr
Zitat von Concor_aquila
Für mich ist der größte Unterschied zu anderen Vereinen, dass dort der aktuelle sportliche Erfolg im Vordergrund steht.
Bei uns werden überwiegend Spieler als Wette auf die Zukunft geholt. Von allen bisherigen Neuzugängen in dieser Saison, kann man nicht von einem erwarten, dass er sofort funktioniert. Die Spieler sprechen vom nächsten Schritt oder von der nächsten Station. Wie soll man da eine Identifikation erwarten. Da kann sich Ekitké noch so häufig aufˋs Wappen klopfen. Letztes Jahr hat man zumindest mit Koch und Skhiri 2 Spieler als Sofortverstärkungen geholt. Ja, das Fenster ist noch nicht zu aber ich erwarte auch bei den fehlenden Neuzugängen eher Perspektive, vorallem finanziell, als Erfahrung.
Für mich ist der größte Unterschied zu anderen Vereinen, dass dort der aktuelle sportliche Erfolg im Vordergrund steht.
Bei uns werden überwiegend Spieler als Wette auf die Zukunft geholt. Von allen bisherigen Neuzugängen in dieser Saison, kann man nicht von einem erwarten, dass er sofort funktioniert. Die Spieler sprechen vom nächsten Schritt oder von der nächsten Station. Wie soll man da eine Identifikation erwarten. Da kann sich Ekitké noch so häufig aufˋs Wappen klopfen. Letztes Jahr hat man zumindest mit Koch und Skhiri 2 Spieler als Sofortverstärkungen geholt. Ja, das Fenster ist noch nicht zu aber ich erwarte auch bei den fehlenden Neuzugängen eher Perspektive, vorallem finanziell, als Erfahrung.
Ist dein gutes Recht und sicherlich auch eine berechtigte Sicht auf die Dinge, aber mir persönlich zu kurzfristig und pessimistisch gedacht.
1. Ist von keinem Neuzugang zu erwarten, dass er eine Soforthilfe darstellt. Da gebe ich dir uneingeschränkt recht. Auf der anderen Seite, ist bei der Menge an Talent die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sich der ein oder andere eben doch als Sofortverstärkung entpuppt, so wie es letztes Jahr beispielsweise Larsson war in meinen Augen.
2. Durch die guten Verkäufe in der Vergangenheit durch Spieler, mit denen man sich vielleicht nicht auf den ersten Blick identifiziert, wurde eine finanzielle Basis geschaffen, um Trapp zurückzuholen, um für Skhiri, Götze und Koch diese Pakete schnüren zu können, die eben länger bleiben. Vielleicht ist der Verkauf von Pacho dafür gut, dass Marmoush länger gehalten werden kann, mit dem sich viele bereits identifizieren können, obwohl er bereits ein Jahr da ist.
3. Identifikation mit Spielern geht meistens damit einher, dass die Spieler auch liefern. Sobald das ausbleibt, dreht sich die Wahrnehmung in "der Söldner sitzt seinen gut dotierten Vertrag aus". Um Spieler, die hier liefern längerfristig halten zu können, benötigt man ein höheres Gehaltsniveau als das, was die Eintracht aktuell bieten kann. Das kann aber durch diesen Weg erreicht werden.
4. Ist das Thema Idenfitikation ja ein sehr individuelles. Ich habe kein Problem damit, mich mit Spielern zu identifizieren, die noch nicht so lange hier sind und nehme ihnen persönlich auch einen Wechsel nicht übel. Ist aber natürlich Ansichtssache. Um bei meinem Text eben zu bleiben, konnte ich mich sehr über Nachos Tor gegen Union Berlin freuen, obwohl er nach aktuellem Stand der Dinge nur eine Randnotiz in der Geschichte von Eintracht Frankfurt bleiben könnte und unter Umständen gar kein Spiel mehr für den Verein macht. Und Stichwort "früher": Maik Franz war auch nur eine Saison bei der Eintracht und in der Zeit nach meinem Empfinden durchaus eine Identifikationsfigur.
5. Zum Thema kurzfristiger sportlicher Erfolg. Das sehe ich genauso wie du, dass andere Vereine aktuell mehr den Fokus darauf legen, sich in der Spitze zu verstärken, denn man darf nicht unterschätzen, wie wichtig es ist, in der TV-Geld-Tabelle weit oben zu stehen und im besten Falle zusätzlich an die Europa-TV-Gelder zu kommen, da das Einnahmen sind, die einem langfristige Sicherheiten geben. Jetzt ist nur das Problem, dass die Eintracht sich mit gestandenen Spielern, die sie sich leisten kann, nicht mehr bedeutend nach vorne schieben kann. Die Talente, die mittlerweile an den Main wechseln, bringen aber in Summe bereits a) die Qualität mit, den Status Quo zu halten und b) das Potenzial auch kurzfristig mal mehr zu leisten, als das ein gestandener Spieler in dem Budget von Eintracht Frankfurt könnte.
Wie gesagt, ich habe absolutes Verständnis dafür, dass man die Zeit vermisst, in der man wusste, heute spielen Nikolov, Spycher, Köhler und Meier und das wird auch nächste Saison so sein. Das hatte auch viel schönes, aber meines Erachtens muss man das nicht vergleichen. Die aktuelle Phase der Eintracht hat auch viel zu bieten, man muss sich nur darauf einlassen. Dass das nicht jedem leicht fällt, ist aber auch nachvollziehbar.
13.08.2024 - 10:53 Uhr
Ich versuche mal, meine Einschätzungen zu geben:
Du hast Recht, dass es Teams gelungen ist, so zu spielen, auch über einen längeren Zeitraum relativ erfolgreich so zu spielen.
Man müsste dann halt die Frage stellen, warum das nicht alle so machen, wenn es doch gleichzeitig erfolgreich und attraktiv ist?
Ich würde unterstellen, dass das weiterhin Ausnahmen sind. Diese Spielweise ist hoch risikoreich, da muss alles perfekt sitzen und ein Rad ins Andere greifen. Und z.B. in Hoffenheim wurde es ja nicht nachhaltig implementiert. Salzburg ist einfach deutlich stärker als die Liga, daher können die das da einfach machen, die fallen nicht auf die Schnauze. Leipzig hat mehr finanzielle Möglichkeiten und kann sich eben Regal über der Eintracht bedienen, dann ist auch klar, dass die Erfolgswahrscheinlichkeit steigt. Liverpool in meinen Augen auch mit diesen finanziellen Möglichkeiten. Dortmund unter Klopp war ein bisschen die Ausnahme, weil die nicht Unsummen ausgegeben haben und auch weit weg davon waren, die Liga zu dominieren, selbst den 2. Platz hatten sie nicht gepachtet damals. Das war schon eine Leistung von Klopp, aber zu dem Zeitpunkt auch sehr neu. Heute wird dieser Fußball ja auch häufiger gestoppt.
Ist auf jeden Fall fair. Dazu kann ich wenig beitragen, außer, dass ich optimistischer bin, weil es sich um talentierte junge Spieler handelt, die eigentlich nur besser werden können. Aber ob sie die nötige Entscheidungsfindung unter Gegnerdruck haben, wird sich zeigen.
Das ist eine berechtigte in Frage in meinen Augen. Ich tippe darauf, dass das nicht die höchste Priorität hat, weil man mit den Spielern durchaus arbeiten kann. Vielleicht nicht auf allerhöchstem Niveau, aber auf gutem Niveau. Da sind Mittelstürmer oder zentrale Mittelfeldspieler oder ein Abwehrchef deutlich wichtiger. Vielleicht geht man das Thema nächstes Jahr, wenn sich die Sache so entwickelt, wie sie soll.
Die machen ihre Sache sicherlich sehr gut, aber neidisch muss man darauf glaube ich nicht sein.
Die Eintracht hat auch ihren Abwehrchef, hat ihren jungen guten Sturm, hat darüber hinaus viele vielversprechende Spieler, von denen sicherlich der eine oder andere einschlägt.
Beim VfB muss sich meiner Meinung nach die Abwehr vor allem erst mal wieder sortieren. Anton und Ito waren schon Bombe letztes Jahr.
Aber auch ein Stürmer, dem einfach alles gelungen ist, musst du erst mal ersetzen. Wie schon geschrieben wurde, haben Guirassy und Undav zusammen glaube ich 46 Tore gemacht. Wenn deren Doppelsturm dieses 30 macht, wäre das brutal gut und trotzdem würden 16 Tore fehlen.
Zitat von sepplro
Was mich persönlich aber an der ganzen Sache stört und auch an diesem Artikel:
Ok, ich habe verstanden, dass wilder, Pressing Fussball á la Glasner nicht mehr up to date ist - oder zumindet nicht langfristig nachhaltig scheint. Hat nicht Klopp so in Mainz auf sich aufmerksam gemacht, mit dem BVB so Meisterschaften gewonnen und in Liverpool die CL? Ist das nicht auch irgendwie eine Philosophie von Rangnick, der sowohl Hoffenheim, bei RB und jetzt auch mit Österreich "erfolgreich" ist/war?
Was mich persönlich aber an der ganzen Sache stört und auch an diesem Artikel:
Ok, ich habe verstanden, dass wilder, Pressing Fussball á la Glasner nicht mehr up to date ist - oder zumindet nicht langfristig nachhaltig scheint. Hat nicht Klopp so in Mainz auf sich aufmerksam gemacht, mit dem BVB so Meisterschaften gewonnen und in Liverpool die CL? Ist das nicht auch irgendwie eine Philosophie von Rangnick, der sowohl Hoffenheim, bei RB und jetzt auch mit Österreich "erfolgreich" ist/war?
Du hast Recht, dass es Teams gelungen ist, so zu spielen, auch über einen längeren Zeitraum relativ erfolgreich so zu spielen.
Man müsste dann halt die Frage stellen, warum das nicht alle so machen, wenn es doch gleichzeitig erfolgreich und attraktiv ist?
Ich würde unterstellen, dass das weiterhin Ausnahmen sind. Diese Spielweise ist hoch risikoreich, da muss alles perfekt sitzen und ein Rad ins Andere greifen. Und z.B. in Hoffenheim wurde es ja nicht nachhaltig implementiert. Salzburg ist einfach deutlich stärker als die Liga, daher können die das da einfach machen, die fallen nicht auf die Schnauze. Leipzig hat mehr finanzielle Möglichkeiten und kann sich eben Regal über der Eintracht bedienen, dann ist auch klar, dass die Erfolgswahrscheinlichkeit steigt. Liverpool in meinen Augen auch mit diesen finanziellen Möglichkeiten. Dortmund unter Klopp war ein bisschen die Ausnahme, weil die nicht Unsummen ausgegeben haben und auch weit weg davon waren, die Liga zu dominieren, selbst den 2. Platz hatten sie nicht gepachtet damals. Das war schon eine Leistung von Klopp, aber zu dem Zeitpunkt auch sehr neu. Heute wird dieser Fußball ja auch häufiger gestoppt.
Zitat von sepplro
Fazit:
Auch ich finde es war nur ein Testspiel - ich mache mir allerdings Gedanken, wie die in dem Artikel angesprochenen Probleme in der der laufenden Saison behoben werden sollen, wenn man ( und hier kommt wieder meine persönliche Wahrnehmung ins Spiel) man nach 5 Wochen Vorbereitung + einer Mannschaft die
den Trainer und die Grundideen von ihm jetzt schon kennt - wenn man in einem Spiel davon NICHTS erkennen kann.
Fazit:
Auch ich finde es war nur ein Testspiel - ich mache mir allerdings Gedanken, wie die in dem Artikel angesprochenen Probleme in der der laufenden Saison behoben werden sollen, wenn man ( und hier kommt wieder meine persönliche Wahrnehmung ins Spiel) man nach 5 Wochen Vorbereitung + einer Mannschaft die
den Trainer und die Grundideen von ihm jetzt schon kennt - wenn man in einem Spiel davon NICHTS erkennen kann.
Ist auf jeden Fall fair. Dazu kann ich wenig beitragen, außer, dass ich optimistischer bin, weil es sich um talentierte junge Spieler handelt, die eigentlich nur besser werden können. Aber ob sie die nötige Entscheidungsfindung unter Gegnerdruck haben, wird sich zeigen.
Zitat von sepplro
Da man auf den Außen aber gar nichts gemacht, stellt sich mir die Frage, wohin soll die Reise gehen?
Und ob man auch MK viel mehr in die Pflicht nehmen sollte bzw. Hellmann!
Ich erkenne einfach den Plan nicht. Vielleicht oder eher wahrscheinlich auch durch fehlenden Sachverstand.
Da man auf den Außen aber gar nichts gemacht, stellt sich mir die Frage, wohin soll die Reise gehen?
Und ob man auch MK viel mehr in die Pflicht nehmen sollte bzw. Hellmann!
Ich erkenne einfach den Plan nicht. Vielleicht oder eher wahrscheinlich auch durch fehlenden Sachverstand.
Das ist eine berechtigte in Frage in meinen Augen. Ich tippe darauf, dass das nicht die höchste Priorität hat, weil man mit den Spielern durchaus arbeiten kann. Vielleicht nicht auf allerhöchstem Niveau, aber auf gutem Niveau. Da sind Mittelstürmer oder zentrale Mittelfeldspieler oder ein Abwehrchef deutlich wichtiger. Vielleicht geht man das Thema nächstes Jahr, wenn sich die Sache so entwickelt, wie sie soll.
Zitat von sepplro
Wenn ich ehrlich bin, schaue ich wahrscheinlich auch neidisch nach Stuttgart und stelle mir die Frage,
wie Sie nach 3 Jahren fast Abstiegt und einer guten Saison, jetzt so auf dem Transfermarkt tätig sind...
Wenn ich ehrlich bin, schaue ich wahrscheinlich auch neidisch nach Stuttgart und stelle mir die Frage,
wie Sie nach 3 Jahren fast Abstiegt und einer guten Saison, jetzt so auf dem Transfermarkt tätig sind...
Die machen ihre Sache sicherlich sehr gut, aber neidisch muss man darauf glaube ich nicht sein.
Die Eintracht hat auch ihren Abwehrchef, hat ihren jungen guten Sturm, hat darüber hinaus viele vielversprechende Spieler, von denen sicherlich der eine oder andere einschlägt.
Beim VfB muss sich meiner Meinung nach die Abwehr vor allem erst mal wieder sortieren. Anton und Ito waren schon Bombe letztes Jahr.
Aber auch ein Stürmer, dem einfach alles gelungen ist, musst du erst mal ersetzen. Wie schon geschrieben wurde, haben Guirassy und Undav zusammen glaube ich 46 Tore gemacht. Wenn deren Doppelsturm dieses 30 macht, wäre das brutal gut und trotzdem würden 16 Tore fehlen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ruhrpott_adler am 13.08.2024 um 10:55 Uhr bearbeitet
13.08.2024 - 13:28 Uhr
Zitat von Neuehaaner
Zweitens die fehlende Identität der Spieler mit dem Verein. Und das ist ein schwieriges Thema. Ich glaube nicht, dass Identität zwangsläufig etwas mit der Dauer der Zugehörigkeit zu tun hat. Eher damit, wie sie von Fans und Mannschaftskollegen aufgenommen werden und letztendlich auch wie sich Ihre Leistung darstellt. Jovic beispielsweise war auch "nur" 2 Jahre bei uns bevor er nach Madrid gewechselt ist. Und trotzdem hatte ich immer das Gefühl, dass er sich total mit dem "Frankfurter Weg" identifiziert. Bei Ekitiké habe ich das auch.
MfG Neuehaaner
Zweitens die fehlende Identität der Spieler mit dem Verein. Und das ist ein schwieriges Thema. Ich glaube nicht, dass Identität zwangsläufig etwas mit der Dauer der Zugehörigkeit zu tun hat. Eher damit, wie sie von Fans und Mannschaftskollegen aufgenommen werden und letztendlich auch wie sich Ihre Leistung darstellt. Jovic beispielsweise war auch "nur" 2 Jahre bei uns bevor er nach Madrid gewechselt ist. Und trotzdem hatte ich immer das Gefühl, dass er sich total mit dem "Frankfurter Weg" identifiziert. Bei Ekitiké habe ich das auch.
MfG Neuehaaner
Paradebeispiel gefällig:
Kevin Prince Boateng.
Ein Jahr hier, gefühlt der Vater des Erfolges im entsprechenden Jahr.
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