Perspektive der Eintracht
15.02.2009 - 01:30 Uhr
13.08.2024 - 14:50 Uhr
Zitat von Falkenmayer
Paradebeispiel gefällig:
Kevin Prince Boateng.
Ein Jahr hier, gefühlt der Vater des Erfolges im entsprechenden Jahr.
Zitat von Neuehaaner
Zweitens die fehlende Identität der Spieler mit dem Verein. Und das ist ein schwieriges Thema. Ich glaube nicht, dass Identität zwangsläufig etwas mit der Dauer der Zugehörigkeit zu tun hat. Eher damit, wie sie von Fans und Mannschaftskollegen aufgenommen werden und letztendlich auch wie sich Ihre Leistung darstellt. Jovic beispielsweise war auch "nur" 2 Jahre bei uns bevor er nach Madrid gewechselt ist. Und trotzdem hatte ich immer das Gefühl, dass er sich total mit dem "Frankfurter Weg" identifiziert. Bei Ekitiké habe ich das auch.
MfG Neuehaaner
Zweitens die fehlende Identität der Spieler mit dem Verein. Und das ist ein schwieriges Thema. Ich glaube nicht, dass Identität zwangsläufig etwas mit der Dauer der Zugehörigkeit zu tun hat. Eher damit, wie sie von Fans und Mannschaftskollegen aufgenommen werden und letztendlich auch wie sich Ihre Leistung darstellt. Jovic beispielsweise war auch "nur" 2 Jahre bei uns bevor er nach Madrid gewechselt ist. Und trotzdem hatte ich immer das Gefühl, dass er sich total mit dem "Frankfurter Weg" identifiziert. Bei Ekitiké habe ich das auch.
MfG Neuehaaner
Paradebeispiel gefällig:
Kevin Prince Boateng.
Ein Jahr hier, gefühlt der Vater des Erfolges im entsprechenden Jahr.
Nur ist das Beispiel völlig unpassend. Boateng hat die Eintracht nicht als Sprungbrett gesehen. Dass er nur 1 Jahr blieb, lag an seiner persönlichen Situation.
Vielleicht haben wir auch ein unterschiedliches Verständnis von Identifikation. Wenn ein Spieler beim erstbesten Angebot „flüchtet“, hat er sich für mich nicht mit der Eintracht identifiziert.
13.08.2024 - 14:57 Uhr
Zitat von Concor_aquila
Nur ist das Beispiel völlig unpassend. Boateng hat die Eintracht nicht als Sprungbrett gesehen. Dass er nur 1 Jahr blieb, lag an seiner persönlichen Situation.
Vielleicht haben wir auch ein unterschiedliches Verständnis von Identifikation. Wenn ein Spieler beim erstbesten Angebot „flüchtet“, hat er sich für mich nicht mit der Eintracht identifiziert.
Zitat von Falkenmayer
Paradebeispiel gefällig:
Kevin Prince Boateng.
Ein Jahr hier, gefühlt der Vater des Erfolges im entsprechenden Jahr.
Zitat von Neuehaaner
Zweitens die fehlende Identität der Spieler mit dem Verein. Und das ist ein schwieriges Thema. Ich glaube nicht, dass Identität zwangsläufig etwas mit der Dauer der Zugehörigkeit zu tun hat. Eher damit, wie sie von Fans und Mannschaftskollegen aufgenommen werden und letztendlich auch wie sich Ihre Leistung darstellt. Jovic beispielsweise war auch "nur" 2 Jahre bei uns bevor er nach Madrid gewechselt ist. Und trotzdem hatte ich immer das Gefühl, dass er sich total mit dem "Frankfurter Weg" identifiziert. Bei Ekitiké habe ich das auch.
MfG Neuehaaner
Zweitens die fehlende Identität der Spieler mit dem Verein. Und das ist ein schwieriges Thema. Ich glaube nicht, dass Identität zwangsläufig etwas mit der Dauer der Zugehörigkeit zu tun hat. Eher damit, wie sie von Fans und Mannschaftskollegen aufgenommen werden und letztendlich auch wie sich Ihre Leistung darstellt. Jovic beispielsweise war auch "nur" 2 Jahre bei uns bevor er nach Madrid gewechselt ist. Und trotzdem hatte ich immer das Gefühl, dass er sich total mit dem "Frankfurter Weg" identifiziert. Bei Ekitiké habe ich das auch.
MfG Neuehaaner
Paradebeispiel gefällig:
Kevin Prince Boateng.
Ein Jahr hier, gefühlt der Vater des Erfolges im entsprechenden Jahr.
Nur ist das Beispiel völlig unpassend. Boateng hat die Eintracht nicht als Sprungbrett gesehen. Dass er nur 1 Jahr blieb, lag an seiner persönlichen Situation.
Vielleicht haben wir auch ein unterschiedliches Verständnis von Identifikation. Wenn ein Spieler beim erstbesten Angebot „flüchtet“, hat er sich für mich nicht mit der Eintracht identifiziert.
Wer ist denn beim erstbesten Angebot geflüchtet und war nach einem Jahr wieder weg?
Kolo Muani und Pacho sind zu PSG gewechselt, das ist nicht das "erstbeste Angebot" für einen Spieler, sondern ein Verein, der jährlich in der CL spielt, dort Final-Aspirant ist und in der heimischen Liga Titel ohne Ende abstaubt.
Mit der Eintracht werden sich die beiden nicht identifiziert haben, da hast du recht. War das aber zu erwarten?
Kann man natürlich beschissen finden, dass nach dem Profil mittlerweile die Spieler ausgewählt werden, andererseits sind die Entscheider dazu verpflichtet, im sportlich bestmöglichen Sinne für die Eintracht zu handeln und dieser Weg erscheint zur Zeit als der bestmögliche dieses Ziel zu erreichen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Der_Runkler_Rote am 13.08.2024 um 15:11 Uhr bearbeitet
13.08.2024 - 15:39 Uhr
Zitat von Deniz619
Dass Leute immernoch denken, dass irgendeiner hier ein Angebot von PSG oder ähnlichem ausschlagen würde. Abgesehen von vllt Chandler würde wahrscheinlich JEDER Spieler von uns zu PSG wechseln, wenn er die Chance hätte. Egal ob er 6 Monate, 1 Jahr oder 5 Jahre hier ist. Egal ob er hier Fanliebling ist oder nicht...Das sind ganz andere Level als die Eintracht auch unabhängig vom Geld.
Dass Leute immernoch denken, dass irgendeiner hier ein Angebot von PSG oder ähnlichem ausschlagen würde. Abgesehen von vllt Chandler würde wahrscheinlich JEDER Spieler von uns zu PSG wechseln, wenn er die Chance hätte. Egal ob er 6 Monate, 1 Jahr oder 5 Jahre hier ist. Egal ob er hier Fanliebling ist oder nicht...Das sind ganz andere Level als die Eintracht auch unabhängig vom Geld.
Gleichzeitig würden teilweise die selben Kommentatoren aber Tuta gerne vom Hof jagen, der inzwischen mit zu unseren dienstältesten Spielern gehört.
Es scheint also ggfs. gar nicht so sehr um die Länge der Zugehörigkeit und Identifikation zu gehen als um die potentielle Leistungsfähigkeit der jeweiligen Spieler.
13.08.2024 - 15:43 Uhr
Zitat von Concor_aquila
Nur ist das Beispiel völlig unpassend. Boateng hat die Eintracht nicht als Sprungbrett gesehen. Dass er nur 1 Jahr blieb, lag an seiner persönlichen Situation.
Vielleicht haben wir auch ein unterschiedliches Verständnis von Identifikation. Wenn ein Spieler beim erstbesten Angebot „flüchtet“, hat er sich für mich nicht mit der Eintracht identifiziert.
Zitat von Falkenmayer
Paradebeispiel gefällig:
Kevin Prince Boateng.
Ein Jahr hier, gefühlt der Vater des Erfolges im entsprechenden Jahr.
Zitat von Neuehaaner
Zweitens die fehlende Identität der Spieler mit dem Verein. Und das ist ein schwieriges Thema. Ich glaube nicht, dass Identität zwangsläufig etwas mit der Dauer der Zugehörigkeit zu tun hat. Eher damit, wie sie von Fans und Mannschaftskollegen aufgenommen werden und letztendlich auch wie sich Ihre Leistung darstellt. Jovic beispielsweise war auch "nur" 2 Jahre bei uns bevor er nach Madrid gewechselt ist. Und trotzdem hatte ich immer das Gefühl, dass er sich total mit dem "Frankfurter Weg" identifiziert. Bei Ekitiké habe ich das auch.
MfG Neuehaaner
Zweitens die fehlende Identität der Spieler mit dem Verein. Und das ist ein schwieriges Thema. Ich glaube nicht, dass Identität zwangsläufig etwas mit der Dauer der Zugehörigkeit zu tun hat. Eher damit, wie sie von Fans und Mannschaftskollegen aufgenommen werden und letztendlich auch wie sich Ihre Leistung darstellt. Jovic beispielsweise war auch "nur" 2 Jahre bei uns bevor er nach Madrid gewechselt ist. Und trotzdem hatte ich immer das Gefühl, dass er sich total mit dem "Frankfurter Weg" identifiziert. Bei Ekitiké habe ich das auch.
MfG Neuehaaner
Paradebeispiel gefällig:
Kevin Prince Boateng.
Ein Jahr hier, gefühlt der Vater des Erfolges im entsprechenden Jahr.
Nur ist das Beispiel völlig unpassend. Boateng hat die Eintracht nicht als Sprungbrett gesehen. Dass er nur 1 Jahr blieb, lag an seiner persönlichen Situation.
Vielleicht haben wir auch ein unterschiedliches Verständnis von Identifikation. Wenn ein Spieler beim erstbesten Angebot „flüchtet“, hat er sich für mich nicht mit der Eintracht identifiziert.
Häh?
Vielleicht musst du mal auf den Kontext schauen. Es ging doch um Spieler, die im gehobenen Fußballeralter kommen, sofort Impact haben und ein "Gesicht" sind und trotz kurzer Dauer des Engagements sich mit dem Verein identifizieren, bzw die Fans abholen. Oder nicht?
Wir haben hier gerade diskutiert ob ein Sergi Roberto geholt werden soll, nicht über die Sprungbrett-User wie RKM oder Pacho. Das ist natürlich ne andere Situation.
13.08.2024 - 16:08 Uhr
Zitat von Satorius
Ohne Guirassy und Anton wird Stuttgart nicht mehr auf einen der ersten vier Tabellenplätze kommen. Das waren die beiden Unterschiedsspieler und die ersetzt man nicht so einfach. Ob Demirovic nochmal an die Vorsaison herankommen kann und wie er mit dem Druck der extrem hohen Ablöse im neuen Umfeld zurecht kommen wird, ist aus meiner Sicht völlig offen. Aber selbst wenn er performed, wird er aus meiner Sicht nicht annähernd die 28 Tore von Guirassy erzielen können. 15 Tore von ihm wären in seiner ersten Saison in Stuttgart eine ordentliche Leistung.
Insgesamt ist der Kader nicht breit genug aufgestellt für Champions League, Bundesliga und Pokal. Wenn die Stuttgarter am Ende auf Platz 6 landen, wäre das eine großartige Leistung. Sie werden damit vermutlich direkter Konkurrent der Eintracht sein.
Die Eintracht muss es unter Toppmöller (endlich) schaffen, die durchaus vorhandene Qualität auf den Platz zu bringen und aus vielen guten Individualisten ein funktionierendes Kollektiv aufzubauen.
Zitat von Frankurt1988
Wenn Stuttgart wirklich noch Balde für die IV bekommen sollte (plus einen weiteren Stürmer) ist das eine Mannschaft die ich aktuell sogar ziemlich klar vor der Eintracht sehen würde. Was eine stimmige Mannschaft.
Und genau das sehe ich bei der Eintracht aktuell (noch) nicht.
Wenn Stuttgart wirklich noch Balde für die IV bekommen sollte (plus einen weiteren Stürmer) ist das eine Mannschaft die ich aktuell sogar ziemlich klar vor der Eintracht sehen würde. Was eine stimmige Mannschaft.
Und genau das sehe ich bei der Eintracht aktuell (noch) nicht.
Ohne Guirassy und Anton wird Stuttgart nicht mehr auf einen der ersten vier Tabellenplätze kommen. Das waren die beiden Unterschiedsspieler und die ersetzt man nicht so einfach. Ob Demirovic nochmal an die Vorsaison herankommen kann und wie er mit dem Druck der extrem hohen Ablöse im neuen Umfeld zurecht kommen wird, ist aus meiner Sicht völlig offen. Aber selbst wenn er performed, wird er aus meiner Sicht nicht annähernd die 28 Tore von Guirassy erzielen können. 15 Tore von ihm wären in seiner ersten Saison in Stuttgart eine ordentliche Leistung.
Insgesamt ist der Kader nicht breit genug aufgestellt für Champions League, Bundesliga und Pokal. Wenn die Stuttgarter am Ende auf Platz 6 landen, wäre das eine großartige Leistung. Sie werden damit vermutlich direkter Konkurrent der Eintracht sein.
Die Eintracht muss es unter Toppmöller (endlich) schaffen, die durchaus vorhandene Qualität auf den Platz zu bringen und aus vielen guten Individualisten ein funktionierendes Kollektiv aufzubauen.
Stuttgart ist in der Breite besser aufgestellt als die Eintracht. Natürlich ist das kein dauerhafter CL Kader aber damit dürfte einiges möglich sein.
13.08.2024 - 16:40 Uhr
Zitat von Frankurt1988
Stuttgart ist in der Breite besser aufgestellt als die Eintracht. Natürlich ist das kein dauerhafter CL Kader aber damit dürfte einiges möglich sein.
Zitat von Satorius
Ohne Guirassy und Anton wird Stuttgart nicht mehr auf einen der ersten vier Tabellenplätze kommen. Das waren die beiden Unterschiedsspieler und die ersetzt man nicht so einfach. Ob Demirovic nochmal an die Vorsaison herankommen kann und wie er mit dem Druck der extrem hohen Ablöse im neuen Umfeld zurecht kommen wird, ist aus meiner Sicht völlig offen. Aber selbst wenn er performed, wird er aus meiner Sicht nicht annähernd die 28 Tore von Guirassy erzielen können. 15 Tore von ihm wären in seiner ersten Saison in Stuttgart eine ordentliche Leistung.
Insgesamt ist der Kader nicht breit genug aufgestellt für Champions League, Bundesliga und Pokal. Wenn die Stuttgarter am Ende auf Platz 6 landen, wäre das eine großartige Leistung. Sie werden damit vermutlich direkter Konkurrent der Eintracht sein.
Die Eintracht muss es unter Toppmöller (endlich) schaffen, die durchaus vorhandene Qualität auf den Platz zu bringen und aus vielen guten Individualisten ein funktionierendes Kollektiv aufzubauen.
Zitat von Frankurt1988
Wenn Stuttgart wirklich noch Balde für die IV bekommen sollte (plus einen weiteren Stürmer) ist das eine Mannschaft die ich aktuell sogar ziemlich klar vor der Eintracht sehen würde. Was eine stimmige Mannschaft.
Und genau das sehe ich bei der Eintracht aktuell (noch) nicht.
Wenn Stuttgart wirklich noch Balde für die IV bekommen sollte (plus einen weiteren Stürmer) ist das eine Mannschaft die ich aktuell sogar ziemlich klar vor der Eintracht sehen würde. Was eine stimmige Mannschaft.
Und genau das sehe ich bei der Eintracht aktuell (noch) nicht.
Ohne Guirassy und Anton wird Stuttgart nicht mehr auf einen der ersten vier Tabellenplätze kommen. Das waren die beiden Unterschiedsspieler und die ersetzt man nicht so einfach. Ob Demirovic nochmal an die Vorsaison herankommen kann und wie er mit dem Druck der extrem hohen Ablöse im neuen Umfeld zurecht kommen wird, ist aus meiner Sicht völlig offen. Aber selbst wenn er performed, wird er aus meiner Sicht nicht annähernd die 28 Tore von Guirassy erzielen können. 15 Tore von ihm wären in seiner ersten Saison in Stuttgart eine ordentliche Leistung.
Insgesamt ist der Kader nicht breit genug aufgestellt für Champions League, Bundesliga und Pokal. Wenn die Stuttgarter am Ende auf Platz 6 landen, wäre das eine großartige Leistung. Sie werden damit vermutlich direkter Konkurrent der Eintracht sein.
Die Eintracht muss es unter Toppmöller (endlich) schaffen, die durchaus vorhandene Qualität auf den Platz zu bringen und aus vielen guten Individualisten ein funktionierendes Kollektiv aufzubauen.
Stuttgart ist in der Breite besser aufgestellt als die Eintracht. Natürlich ist das kein dauerhafter CL Kader aber damit dürfte einiges möglich sein.
Gewagte These. Ohne Begründung leider nur Meinung.
13.08.2024 - 18:26 Uhr
Zitat von Falkenmayer
Gewagte These. Ohne Begründung leider nur Meinung.
Zitat von Frankurt1988
Stuttgart ist in der Breite besser aufgestellt als die Eintracht. Natürlich ist das kein dauerhafter CL Kader aber damit dürfte einiges möglich sein.
Zitat von Satorius
Ohne Guirassy und Anton wird Stuttgart nicht mehr auf einen der ersten vier Tabellenplätze kommen. Das waren die beiden Unterschiedsspieler und die ersetzt man nicht so einfach. Ob Demirovic nochmal an die Vorsaison herankommen kann und wie er mit dem Druck der extrem hohen Ablöse im neuen Umfeld zurecht kommen wird, ist aus meiner Sicht völlig offen. Aber selbst wenn er performed, wird er aus meiner Sicht nicht annähernd die 28 Tore von Guirassy erzielen können. 15 Tore von ihm wären in seiner ersten Saison in Stuttgart eine ordentliche Leistung.
Insgesamt ist der Kader nicht breit genug aufgestellt für Champions League, Bundesliga und Pokal. Wenn die Stuttgarter am Ende auf Platz 6 landen, wäre das eine großartige Leistung. Sie werden damit vermutlich direkter Konkurrent der Eintracht sein.
Die Eintracht muss es unter Toppmöller (endlich) schaffen, die durchaus vorhandene Qualität auf den Platz zu bringen und aus vielen guten Individualisten ein funktionierendes Kollektiv aufzubauen.
Zitat von Frankurt1988
Wenn Stuttgart wirklich noch Balde für die IV bekommen sollte (plus einen weiteren Stürmer) ist das eine Mannschaft die ich aktuell sogar ziemlich klar vor der Eintracht sehen würde. Was eine stimmige Mannschaft.
Und genau das sehe ich bei der Eintracht aktuell (noch) nicht.
Wenn Stuttgart wirklich noch Balde für die IV bekommen sollte (plus einen weiteren Stürmer) ist das eine Mannschaft die ich aktuell sogar ziemlich klar vor der Eintracht sehen würde. Was eine stimmige Mannschaft.
Und genau das sehe ich bei der Eintracht aktuell (noch) nicht.
Ohne Guirassy und Anton wird Stuttgart nicht mehr auf einen der ersten vier Tabellenplätze kommen. Das waren die beiden Unterschiedsspieler und die ersetzt man nicht so einfach. Ob Demirovic nochmal an die Vorsaison herankommen kann und wie er mit dem Druck der extrem hohen Ablöse im neuen Umfeld zurecht kommen wird, ist aus meiner Sicht völlig offen. Aber selbst wenn er performed, wird er aus meiner Sicht nicht annähernd die 28 Tore von Guirassy erzielen können. 15 Tore von ihm wären in seiner ersten Saison in Stuttgart eine ordentliche Leistung.
Insgesamt ist der Kader nicht breit genug aufgestellt für Champions League, Bundesliga und Pokal. Wenn die Stuttgarter am Ende auf Platz 6 landen, wäre das eine großartige Leistung. Sie werden damit vermutlich direkter Konkurrent der Eintracht sein.
Die Eintracht muss es unter Toppmöller (endlich) schaffen, die durchaus vorhandene Qualität auf den Platz zu bringen und aus vielen guten Individualisten ein funktionierendes Kollektiv aufzubauen.
Stuttgart ist in der Breite besser aufgestellt als die Eintracht. Natürlich ist das kein dauerhafter CL Kader aber damit dürfte einiges möglich sein.
Gewagte These. Ohne Begründung leider nur Meinung.
Ja, jetzt wird´s langsam wild. Bei Stuttgart gibt es doch den ein oder anderen, der sich möglicherweise nach einer guten Saison auch nochmal eine zweite Saison beweisen muss. Ist glaub ich aber auch keine richtige Diskussion.
Stuttgart hat einen guten Kader, der sicherlich auch auf einigen Positionen in der Spitze so gut besetzt ist, wie wir auch, aber insgesamt fehlen da aus meiner Sicht 1-2 Saison, in denen man sich ordentlich oben festsetzt.
Ich denke unser Kader ist gespickt mit Leuten, die potentiell explodieren können. Gerade in der Offensive sind da so viele Leute, denen ich etwsa zutrauen würde. Könnte ich mich nicht festlegen, wem ich da am ehesten einen großen Sprung zutrauen würde.
Das große Fragezeichen ist für mich das Trainerteam. Da lag die Krux und das wird auch diese Saison einen riesigen Impact haben. Hat Topmöller die richtigen Stellschrauben gefunden. Haben wir den Kader an den entscheidenden Stellen nachjustiert und genug Mentalität dazubekommen. An der ein oder anderen Stelle war das vielleicht manchmal zu nett letzte Saison.
Ich bin gespannt und hoffe wirklich, dass die Entscheidung für das Trainerteam richtig war. Der Kader ist aus meiner Sicht gut zusammengebaut. Das ist aus meiner Sicht schon für eine Platzierung auf den Plätzen 4-8 geeignet. Die Frage ist eher, ob und wann wir die PS auf die Straße kriegen und ob wir das dann auch konstant hinkriegen.
25.11.2024 - 09:50 Uhr
Ich muss mal wieder meinen Lieblingsthread hervorkramen, weil ich hier immer so schön ein bisschen vor mich hinphilosophieren kann.
Ich meine mich dunkel erinnern zu können, vor einiger Zeit mal geschrieben zu haben, dass der Sommer 2019 in Verbindung mit der Pandemie mittelfristig die Bundesliga gesichert hat, was die 20 Jahre zuvor stets ein heikles Thema war.
Die Pandemie hat die Eintracht natürlich auch schwer getroffen, das ist klar und im Moment wird hauptsächlich über die direkte Konkurrenz gesprochen, bei der das durch teilweise andere Finanzierungsmodelle nicht so viel Schaden angerichtet hat, weshalb das ein bisschen untergeht. Aber zum Rest der Liga hat der Verkauf der Büffelherde im Sommer zuvor ein Polster geschaffen, das andere in der Zeit so nicht hatten.
Es gehörte natürlich auch noch gute Arbeit in jeder Position im Verein dazu, um aus dieser Ausgangssituation Kapital zu schlagen, weshalb man ja jetzt auch überhaupt keinen Gedanken mehr daran verschwendet, inwiefern die Eintracht in den nächsten Jahren im Abstiegskampf landen könnte.
Wenn man dann mal (unabhängig von den Ergebnissen) auf die letzten Wochen blickt, ist das mit etwas Abstand einigermaßen absurd. Da ist man mit der Erwartungshaltung in Spiele gegen Mönchengladbach und (relativ formstarke) Bremer gegangen, dass man da zweifelsfrei der Favorit ist. In den Spielen sah das dann so aus, als ginge es nur um Sieg oder Unentschieden, diese Spiele zu verlieren zu können, schien währenddessen äußerst unwahrscheinlich.
Das ist meines Erachtens ein großer Meilenstein. Ist man als typische Mittelfeldmannschaft sonst nur 2-3 schlechte Transferperioden davon entfernt im Abstiegskampf zu landen mit ungewissem Ausgang, wirkt es auf mich zumindest aktuell so, als würde man mit 2-3 schlechten Transferperioden "nur" zurück in Bremer und Gladbacher Gefilde fallen. Insbesondere weil man im Vergleich zu den Stuttgartern sieht, dass man etwas vorsichtiger auf dem Transfermarkt agiert, als es der Aufschwung eventuell zulassen würde.
Wäre jetzt keine schöne Aussicht, so rumzukrebsen wie Gladbach in den letzten 4 Jahren, aber als 'worst case' kaufe ich das sofort. Das kommt meiner Meinung nach häufig in der Betrachtung zu kurz. Aufgrund der finanziellen Schieflage in der Liga zwischen CL-Dauerteilnehmern und Konzernvereinen kommt man vorne kaum merklich näher ran (perspektivisch), aber wie weit man sich von unten abgesetzt hat ist aller Ehren wert. Zwischen dem Status Quo der Eintracht und Platz 14-18 liegen mittlerweile Welten und gefühlt wird es jede Saison stabiler.
Ich meine mich dunkel erinnern zu können, vor einiger Zeit mal geschrieben zu haben, dass der Sommer 2019 in Verbindung mit der Pandemie mittelfristig die Bundesliga gesichert hat, was die 20 Jahre zuvor stets ein heikles Thema war.
Die Pandemie hat die Eintracht natürlich auch schwer getroffen, das ist klar und im Moment wird hauptsächlich über die direkte Konkurrenz gesprochen, bei der das durch teilweise andere Finanzierungsmodelle nicht so viel Schaden angerichtet hat, weshalb das ein bisschen untergeht. Aber zum Rest der Liga hat der Verkauf der Büffelherde im Sommer zuvor ein Polster geschaffen, das andere in der Zeit so nicht hatten.
Es gehörte natürlich auch noch gute Arbeit in jeder Position im Verein dazu, um aus dieser Ausgangssituation Kapital zu schlagen, weshalb man ja jetzt auch überhaupt keinen Gedanken mehr daran verschwendet, inwiefern die Eintracht in den nächsten Jahren im Abstiegskampf landen könnte.
Wenn man dann mal (unabhängig von den Ergebnissen) auf die letzten Wochen blickt, ist das mit etwas Abstand einigermaßen absurd. Da ist man mit der Erwartungshaltung in Spiele gegen Mönchengladbach und (relativ formstarke) Bremer gegangen, dass man da zweifelsfrei der Favorit ist. In den Spielen sah das dann so aus, als ginge es nur um Sieg oder Unentschieden, diese Spiele zu verlieren zu können, schien währenddessen äußerst unwahrscheinlich.
Das ist meines Erachtens ein großer Meilenstein. Ist man als typische Mittelfeldmannschaft sonst nur 2-3 schlechte Transferperioden davon entfernt im Abstiegskampf zu landen mit ungewissem Ausgang, wirkt es auf mich zumindest aktuell so, als würde man mit 2-3 schlechten Transferperioden "nur" zurück in Bremer und Gladbacher Gefilde fallen. Insbesondere weil man im Vergleich zu den Stuttgartern sieht, dass man etwas vorsichtiger auf dem Transfermarkt agiert, als es der Aufschwung eventuell zulassen würde.
Wäre jetzt keine schöne Aussicht, so rumzukrebsen wie Gladbach in den letzten 4 Jahren, aber als 'worst case' kaufe ich das sofort. Das kommt meiner Meinung nach häufig in der Betrachtung zu kurz. Aufgrund der finanziellen Schieflage in der Liga zwischen CL-Dauerteilnehmern und Konzernvereinen kommt man vorne kaum merklich näher ran (perspektivisch), aber wie weit man sich von unten abgesetzt hat ist aller Ehren wert. Zwischen dem Status Quo der Eintracht und Platz 14-18 liegen mittlerweile Welten und gefühlt wird es jede Saison stabiler.
25.11.2024 - 10:51 Uhr
Zitat von Der_Runkler_Rote
Ich muss mal wieder meinen Lieblingsthread hervorkramen, weil ich hier immer so schön ein bisschen vor mich hinphilosophieren kann.
Ich meine mich dunkel erinnern zu können, vor einiger Zeit mal geschrieben zu haben, dass der Sommer 2019 in Verbindung mit der Pandemie mittelfristig die Bundesliga gesichert hat, was die 20 Jahre zuvor stets ein heikles Thema war.
Die Pandemie hat die Eintracht natürlich auch schwer getroffen, das ist klar und im Moment wird hauptsächlich über die direkte Konkurrenz gesprochen, bei der das durch teilweise andere Finanzierungsmodelle nicht so viel Schaden angerichtet hat, weshalb das ein bisschen untergeht. Aber zum Rest der Liga hat der Verkauf der Büffelherde im Sommer zuvor ein Polster geschaffen, das andere in der Zeit so nicht hatten.
Es gehörte natürlich auch noch gute Arbeit in jeder Position im Verein dazu, um aus dieser Ausgangssituation Kapital zu schlagen, weshalb man ja jetzt auch überhaupt keinen Gedanken mehr daran verschwendet, inwiefern die Eintracht in den nächsten Jahren im Abstiegskampf landen könnte.
Wenn man dann mal (unabhängig von den Ergebnissen) auf die letzten Wochen blickt, ist das mit etwas Abstand einigermaßen absurd. Da ist man mit der Erwartungshaltung in Spiele gegen Mönchengladbach und (relativ formstarke) Bremer gegangen, dass man da zweifelsfrei der Favorit ist. In den Spielen sah das dann so aus, als ginge es nur um Sieg oder Unentschieden, diese Spiele zu verlieren zu können, schien währenddessen äußerst unwahrscheinlich.
Das ist meines Erachtens ein großer Meilenstein. Ist man als typische Mittelfeldmannschaft sonst nur 2-3 schlechte Transferperioden davon entfernt im Abstiegskampf zu landen mit ungewissem Ausgang, wirkt es auf mich zumindest aktuell so, als würde man mit 2-3 schlechten Transferperioden "nur" zurück in Bremer und Gladbacher Gefilde fallen. Insbesondere weil man im Vergleich zu den Stuttgartern sieht, dass man etwas vorsichtiger auf dem Transfermarkt agiert, als es der Aufschwung eventuell zulassen würde.
Wäre jetzt keine schöne Aussicht, so rumzukrebsen wie Gladbach in den letzten 4 Jahren, aber als 'worst case' kaufe ich das sofort. Das kommt meiner Meinung nach häufig in der Betrachtung zu kurz. Aufgrund der finanziellen Schieflage in der Liga zwischen CL-Dauerteilnehmern und Konzernvereinen kommt man vorne kaum merklich näher ran (perspektivisch), aber wie weit man sich von unten abgesetzt hat ist aller Ehren wert. Zwischen dem Status Quo der Eintracht und Platz 14-18 liegen mittlerweile Welten und gefühlt wird es jede Saison stabiler.
Ich muss mal wieder meinen Lieblingsthread hervorkramen, weil ich hier immer so schön ein bisschen vor mich hinphilosophieren kann.
Ich meine mich dunkel erinnern zu können, vor einiger Zeit mal geschrieben zu haben, dass der Sommer 2019 in Verbindung mit der Pandemie mittelfristig die Bundesliga gesichert hat, was die 20 Jahre zuvor stets ein heikles Thema war.
Die Pandemie hat die Eintracht natürlich auch schwer getroffen, das ist klar und im Moment wird hauptsächlich über die direkte Konkurrenz gesprochen, bei der das durch teilweise andere Finanzierungsmodelle nicht so viel Schaden angerichtet hat, weshalb das ein bisschen untergeht. Aber zum Rest der Liga hat der Verkauf der Büffelherde im Sommer zuvor ein Polster geschaffen, das andere in der Zeit so nicht hatten.
Es gehörte natürlich auch noch gute Arbeit in jeder Position im Verein dazu, um aus dieser Ausgangssituation Kapital zu schlagen, weshalb man ja jetzt auch überhaupt keinen Gedanken mehr daran verschwendet, inwiefern die Eintracht in den nächsten Jahren im Abstiegskampf landen könnte.
Wenn man dann mal (unabhängig von den Ergebnissen) auf die letzten Wochen blickt, ist das mit etwas Abstand einigermaßen absurd. Da ist man mit der Erwartungshaltung in Spiele gegen Mönchengladbach und (relativ formstarke) Bremer gegangen, dass man da zweifelsfrei der Favorit ist. In den Spielen sah das dann so aus, als ginge es nur um Sieg oder Unentschieden, diese Spiele zu verlieren zu können, schien währenddessen äußerst unwahrscheinlich.
Das ist meines Erachtens ein großer Meilenstein. Ist man als typische Mittelfeldmannschaft sonst nur 2-3 schlechte Transferperioden davon entfernt im Abstiegskampf zu landen mit ungewissem Ausgang, wirkt es auf mich zumindest aktuell so, als würde man mit 2-3 schlechten Transferperioden "nur" zurück in Bremer und Gladbacher Gefilde fallen. Insbesondere weil man im Vergleich zu den Stuttgartern sieht, dass man etwas vorsichtiger auf dem Transfermarkt agiert, als es der Aufschwung eventuell zulassen würde.
Wäre jetzt keine schöne Aussicht, so rumzukrebsen wie Gladbach in den letzten 4 Jahren, aber als 'worst case' kaufe ich das sofort. Das kommt meiner Meinung nach häufig in der Betrachtung zu kurz. Aufgrund der finanziellen Schieflage in der Liga zwischen CL-Dauerteilnehmern und Konzernvereinen kommt man vorne kaum merklich näher ran (perspektivisch), aber wie weit man sich von unten abgesetzt hat ist aller Ehren wert. Zwischen dem Status Quo der Eintracht und Platz 14-18 liegen mittlerweile Welten und gefühlt wird es jede Saison stabiler.
Meiner Meinung nach ist die SGE nach Freiburg und deutlich vor allen andern Bundesliga Vereinen der bestgeführte Club der letzten 10 Jahre!
So einfach ist das.
Die Entwicklung vom Fast-Absteiger 2016 zum 1. Bayern-Verfolger 2024/2025 ist einfach unglaublich und mit fällt aktuell wenig vergleichbares ein. Vor allem nicht bei einem Traditionsverein. Normalerweise geht gerade da die Entwicklung ja eher in die andere Richtung (Hamburg, Schalke, Hertha, 1860, Köln..).
Aber bei uns haben die Verantwortlichen über 10 oder sogar 15 Jahre am Stück den Verein entwickelt. Bruchhagen hat es geschafft, dass seriöses Wirtschaften plötzlich eine Tugend wurde bei der Eintracht, und darauf aufbauend haben Hellmann, Fischer, Steubing und Holzer den Club strukturell weiterentwickelt und permanent richtige Entscheidungen getroffen. Bobic als Sportvorstand war ein perfekter fit in der Phase und Krösche als Nachfolger ist wieder einfach perfekt. Für mich ist Krösche aktuell der beste Sportvorstand in der Liga. And it is not even close!
Heißt das, dass wir deshalb dauerhaft ein CL Aspirant sein werden oder diesen Anspruch haben könnten?
Denke nicht. Allein aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen, wo wir nur auf Platz 6 in der "Budget-Tabelle" liegen, sollte klar sein, dass wir aktuell absolut "über-performen" und dass es schwierig genug wird, die CL Plätze bis Ende der Saison zu verteidigen, geschweige denn dauerhaft um die CL mitzuspielen.
Aber ganz ehrlich: für Fans wie mich, die Mitte der 90er zur Eintracht "gefunden" haben (mein 1. Spiel im Stadion war 95 ein 2:2 gegen Pauli), ist die aktuelle Situation ein wahrgewordener feuchter Traum und die Aussicht, dass wir auf Jahre hinweg konkurrenzfähig sein können, um jedes Jahr um die EL Plätze zu spielen und sorgenfrei (#Abstiegskampf) auf die Tabelle zu gucken, ist einfach nur hammer-geil!
25.11.2024 - 10:52 Uhr
Zitat von Der_Runkler_Rote
Ich muss mal wieder meinen Lieblingsthread hervorkramen, weil ich hier immer so schön ein bisschen vor mich hinphilosophieren kann.
Ich meine mich dunkel erinnern zu können, vor einiger Zeit mal geschrieben zu haben, dass der Sommer 2019 in Verbindung mit der Pandemie mittelfristig die Bundesliga gesichert hat, was die 20 Jahre zuvor stets ein heikles Thema war.
Die Pandemie hat die Eintracht natürlich auch schwer getroffen, das ist klar und im Moment wird hauptsächlich über die direkte Konkurrenz gesprochen, bei der das durch teilweise andere Finanzierungsmodelle nicht so viel Schaden angerichtet hat, weshalb das ein bisschen untergeht. Aber zum Rest der Liga hat der Verkauf der Büffelherde im Sommer zuvor ein Polster geschaffen, das andere in der Zeit so nicht hatten.
Es gehörte natürlich auch noch gute Arbeit in jeder Position im Verein dazu, um aus dieser Ausgangssituation Kapital zu schlagen, weshalb man ja jetzt auch überhaupt keinen Gedanken mehr daran verschwendet, inwiefern die Eintracht in den nächsten Jahren im Abstiegskampf landen könnte.
Wenn man dann mal (unabhängig von den Ergebnissen) auf die letzten Wochen blickt, ist das mit etwas Abstand einigermaßen absurd. Da ist man mit der Erwartungshaltung in Spiele gegen Mönchengladbach und (relativ formstarke) Bremer gegangen, dass man da zweifelsfrei der Favorit ist. In den Spielen sah das dann so aus, als ginge es nur um Sieg oder Unentschieden, diese Spiele zu verlieren zu können, schien währenddessen äußerst unwahrscheinlich.
Das ist meines Erachtens ein großer Meilenstein. Ist man als typische Mittelfeldmannschaft sonst nur 2-3 schlechte Transferperioden davon entfernt im Abstiegskampf zu landen mit ungewissem Ausgang, wirkt es auf mich zumindest aktuell so, als würde man mit 2-3 schlechten Transferperioden "nur" zurück in Bremer und Gladbacher Gefilde fallen. Insbesondere weil man im Vergleich zu den Stuttgartern sieht, dass man etwas vorsichtiger auf dem Transfermarkt agiert, als es der Aufschwung eventuell zulassen würde.
Wäre jetzt keine schöne Aussicht, so rumzukrebsen wie Gladbach in den letzten 4 Jahren, aber als 'worst case' kaufe ich das sofort. Das kommt meiner Meinung nach häufig in der Betrachtung zu kurz. Aufgrund der finanziellen Schieflage in der Liga zwischen CL-Dauerteilnehmern und Konzernvereinen kommt man vorne kaum merklich näher ran (perspektivisch), aber wie weit man sich von unten abgesetzt hat ist aller Ehren wert. Zwischen dem Status Quo der Eintracht und Platz 14-18 liegen mittlerweile Welten und gefühlt wird es jede Saison stabiler.
Ich muss mal wieder meinen Lieblingsthread hervorkramen, weil ich hier immer so schön ein bisschen vor mich hinphilosophieren kann.
Ich meine mich dunkel erinnern zu können, vor einiger Zeit mal geschrieben zu haben, dass der Sommer 2019 in Verbindung mit der Pandemie mittelfristig die Bundesliga gesichert hat, was die 20 Jahre zuvor stets ein heikles Thema war.
Die Pandemie hat die Eintracht natürlich auch schwer getroffen, das ist klar und im Moment wird hauptsächlich über die direkte Konkurrenz gesprochen, bei der das durch teilweise andere Finanzierungsmodelle nicht so viel Schaden angerichtet hat, weshalb das ein bisschen untergeht. Aber zum Rest der Liga hat der Verkauf der Büffelherde im Sommer zuvor ein Polster geschaffen, das andere in der Zeit so nicht hatten.
Es gehörte natürlich auch noch gute Arbeit in jeder Position im Verein dazu, um aus dieser Ausgangssituation Kapital zu schlagen, weshalb man ja jetzt auch überhaupt keinen Gedanken mehr daran verschwendet, inwiefern die Eintracht in den nächsten Jahren im Abstiegskampf landen könnte.
Wenn man dann mal (unabhängig von den Ergebnissen) auf die letzten Wochen blickt, ist das mit etwas Abstand einigermaßen absurd. Da ist man mit der Erwartungshaltung in Spiele gegen Mönchengladbach und (relativ formstarke) Bremer gegangen, dass man da zweifelsfrei der Favorit ist. In den Spielen sah das dann so aus, als ginge es nur um Sieg oder Unentschieden, diese Spiele zu verlieren zu können, schien währenddessen äußerst unwahrscheinlich.
Das ist meines Erachtens ein großer Meilenstein. Ist man als typische Mittelfeldmannschaft sonst nur 2-3 schlechte Transferperioden davon entfernt im Abstiegskampf zu landen mit ungewissem Ausgang, wirkt es auf mich zumindest aktuell so, als würde man mit 2-3 schlechten Transferperioden "nur" zurück in Bremer und Gladbacher Gefilde fallen. Insbesondere weil man im Vergleich zu den Stuttgartern sieht, dass man etwas vorsichtiger auf dem Transfermarkt agiert, als es der Aufschwung eventuell zulassen würde.
Wäre jetzt keine schöne Aussicht, so rumzukrebsen wie Gladbach in den letzten 4 Jahren, aber als 'worst case' kaufe ich das sofort. Das kommt meiner Meinung nach häufig in der Betrachtung zu kurz. Aufgrund der finanziellen Schieflage in der Liga zwischen CL-Dauerteilnehmern und Konzernvereinen kommt man vorne kaum merklich näher ran (perspektivisch), aber wie weit man sich von unten abgesetzt hat ist aller Ehren wert. Zwischen dem Status Quo der Eintracht und Platz 14-18 liegen mittlerweile Welten und gefühlt wird es jede Saison stabiler.
Schöne Betrachtung und bei deinem Grundtenor gehe ich zu 100% mit. Allerdings glaube ich, dass wir mit am heftigsten in unserer Entwicklung von Corona getroffen wurden weil wir grade ein wenig die Strategie gewechselt hatten. Wir hatten große Erfolge und wollten das dann mit Transfers von gestandenen Spielern "sichern" (Hinteregger, Kohr, Dost, Rode, Ilsanker, Durm). Dadurch hatte man sein Gehaltsniveau massiv angehoben. Zusätzlich hatten wir grade den Stadiondeal abgeschlossen (wir zahlen deutlich mehr, vermarkten aber selbst) was ohne die verkaufte Büffelherde fast schon ein Todesstoß gewesen wäre wenn es nichts zu vermarkten gibt.
Natürlich hast du Recht und wir haben das ganze dank den Erlösen der Büffelherde überlebt da bin ich dabei. Dass wir weniger stark von der Pandemie als irgendein anderer Bundesligaklub betroffen waren sehe ich aber eher nicht (Dortmund könnte noch n case machen, Schalke von mir aus).
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