Olympische Sommerspiele 2016
04.08.2016 - 21:49 Uhr
21.08.2016 - 13:35 Uhr
Zitat von BVB_4_Life
Deutlich mehr ist immernoch deutlich zu wenig. Und ja, die Sportförderung könnte deutlich besser laufen. Darüber hinaus kann man eine Top-Sportnation sein und gleichzeitig Verbesserungsbedarf in der Sportförderung haben, das eine schließt mE das andere nicht aus.
1992 holte das frisch wiedervereinte Deutschland 82 Medaillen, darunter 33x Gold. Insgesamt wurden sogar noch weniger Entscheidungen ausgespielt. Stand jetzt steht Deutschland bei 41 Medaillen und 17x Gold. Viel ist ja nicht mehr zu vergeben, also steht man bei knapp über 50% der Medaillen die man 1992 holte.
Also allzu viel Großartiges scheint in vielen Nachwuchsabteilungen nicht geleistet zu werden. Vielleicht sollte man mal nach England/GB gucken, da scheint viel richtig zu laufen in den letzten 15 Jahren.
Die holten nämlich zB 92, 96 und 00 zusammen weniger Medaillen als aktuell in Rio (und auch schon in London 2012).
Man kann ja mal über den Tellerrand gucken was woanders vielleicht besser läuft. Das hat mE jemals weder jemanden geschadet oder einen Zacken aus der Krone gebrochen.
Deutlich mehr ist immernoch deutlich zu wenig. Und ja, die Sportförderung könnte deutlich besser laufen. Darüber hinaus kann man eine Top-Sportnation sein und gleichzeitig Verbesserungsbedarf in der Sportförderung haben, das eine schließt mE das andere nicht aus.
1992 holte das frisch wiedervereinte Deutschland 82 Medaillen, darunter 33x Gold. Insgesamt wurden sogar noch weniger Entscheidungen ausgespielt. Stand jetzt steht Deutschland bei 41 Medaillen und 17x Gold. Viel ist ja nicht mehr zu vergeben, also steht man bei knapp über 50% der Medaillen die man 1992 holte.
Also allzu viel Großartiges scheint in vielen Nachwuchsabteilungen nicht geleistet zu werden. Vielleicht sollte man mal nach England/GB gucken, da scheint viel richtig zu laufen in den letzten 15 Jahren.
Die holten nämlich zB 92, 96 und 00 zusammen weniger Medaillen als aktuell in Rio (und auch schon in London 2012).
Man kann ja mal über den Tellerrand gucken was woanders vielleicht besser läuft. Das hat mE jemals weder jemanden geschadet oder einen Zacken aus der Krone gebrochen.

In erster Linie hat sich seit 92 die Konkurrenzsituation gravierend geändert. Die Chinesen sind inzwischen sehr viel stärker, genau wie einige andere Nationen, die Briten haben damals lediglich fünf kümmerliche Goldmedaillen geholt, Doping war damals natürlich ebenfalls sehr viel schwieriger nachzuweisen (anders lässt sich wohl kaum erklären, dass Kuba es im Medaillenspiegel auf Rang 5 schaffte), für das gerade aufkommende EPO gab es nichtmal einen Test.
Heute stocken immer mehr Nationen die Sportförderung auf, warte bspw. mal die japanischen Sprinter bei der Heim-Olympiade 2020 ab. Da ist Stagnation insgesamt gar nicht mal so dramatisch, denn bei der immer stärkeren Konkurrenz muss man das eigene Medaillenniveau erstmal halten.
Abgesehen davon ärgert mich gerade bei den Schwimmern immer die Jammerei. Bei denen läuft sicher einiges falsch, schon seit geraumer Zeit, aber es lässt sich wohl nicht mit den finanziellen Ressourcen begründen, wenn der DSV weniger Medaillen als Singapur, Südafrika, Griechenland oder Weißrussland holt. Statt mal die eigenen Strukturen, das Training, etc. zu hinterfragen, wird immer nur nach mehr Kohle gekräht...scheinbar sind sich unsere Schwimmer ja zu fein, für "nur" 20.000€ eine Medaille zu erschwimmen...
21.08.2016 - 13:35 Uhr
Zitat von vaneddy84
Möchte mich noch einmal recht herzlich für die Einschätzungen (insb. Hoolix und natürlich auch allen anderen) beim Anfertigen der Listen bedanken. Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei allen interessierten Nutzern, die den Thread so angenehm gestaltet haben. Es hat richtig Spaß gemacht mit euch Team Germany anzufeuern!
Olympiatechnisch sehen wir uns dann in Forenform in 4 Jahren wieder.
Möchte mich noch einmal recht herzlich für die Einschätzungen (insb. Hoolix und natürlich auch allen anderen) beim Anfertigen der Listen bedanken. Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei allen interessierten Nutzern, die den Thread so angenehm gestaltet haben. Es hat richtig Spaß gemacht mit euch Team Germany anzufeuern!
Olympiatechnisch sehen wir uns dann in Forenform in 4 Jahren wieder.
Ich schließe mich dem Ganzen an. Ich bin eigentlich kaum aktiv hier, aber in diesem Thread hat es echt Spaß gemacht. Es gab viele kompetente Beiträge und jeder konnte zu seinen Disziplinen Einschätzungen und Diskussionen liefern. Das Niveau war klasse und ich freu mich, dass es euch gefallen hat. Die positive Resonanz kam ja oft genug von euch.
Ich bin immer etwas melancholisch, wenn eine Olympiade vorbeigeht, weil man Wochen vorher Listen und Ausarbeitungen anfertigt und dann geht es im Nu vorbei. Wieder ist man 4 Jahre älter und wieder dauert es 4 Jahre bis zu den nächsten Sommerspielen. Man kann sich in sowas eben auch reinsteigern, aufgrund des Seltenheitswertes
Würde mich freuen, wenn der ein oder andere User dann in 2 Jahren zu den Winterspielen aktiv ist und wir hier wieder einen ähnlichen Thread aufmachen könnten. Von mir wird's dann genauso viel Engagement geben, wie jetzt auch.
Danke @vaneddy84, hoffentlich kannst du dich auch für die Winterspiele 2018 begeistern, wenn nicht hast du noch 1 1/2 Jahre Zeit , dich da reinzufuchsen
Wäre schön, wenn wir dann wieder ein Timetable- Duo bilden.
Goodbye Rio, willkommen zurück im Fußballalltag.
P.S. An die Mods. Vielleicht könnten wir ja auch solche Threads zu Weltmeisterschaften im Kanu, Schwimmen, LA & Wintersport machen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hoolix am 21.08.2016 um 14:01 Uhr bearbeitet
21.08.2016 - 13:40 Uhr
Zitat von Hoolix
Diese Vergleiche bringen sowieso rein gar nichts. Denn seither haben andere Nationen vor allem aufgrund ihrer künftig austragenden Spielen vollstens in den Leistungssport investiert. China war bis 1996 immer hinter den Deutschen. Die Wiedervereinigung und damit auch die Nichtübernahme des sportlichen Systems der DDR, bringen andere Länder dazu, kompetente Trainer aus der ehem. DDR eben in ihr Land zu holen. Auf ein mal konnten die Chinesen Rudern und und und. GB sogar noch extremer. Die existieren seit 2008 erst in den Top 7 des Medaillenspiegels. Auch die haben mit den kommenden Spielen in London alles daran gesetzt. Wo kommen die Trainer vom Bahnradsport her ? Richtig. Aus Deutschland. Die räumen im Bahnrad alles ab. Wundert es einen dann noch ?
Wenn man diese beiden Nationen wegnimmt, ist Deutschland 3. Und dann würde sich niemand beschweren. Aber diese beiden Nationen tun alles dafür, vor allem aber geben sie eine Menge Geld aus.
Und das trotz Mutterland des Fußballs. Deutschland hinkt hinterher, weil man den Knall nicht früh genug gehört hat. Hörrmann hat es ja gestern nochmals erwähnt.
Zitat von BVB_4_Life
Ja, ernsthaft, wüsste auch nicht was dagegen sprechen würde.
Hab ich doch geschrieben das man gerade wiedervereint war. Genau deswegen hab ich ja 1992 gewählt und nicht etwa 1988.
Fakt ist (und das ist nunmal wirklich Fakt und für jeden nachzulesen) das Deutschland 92 gut doppelt so viele Medaillen geholt hat wie heuer!
Hier mal der Verlauf seit der Wiedervereinigung (Anzahl Medaillen):
1992: 82
1996: 65
2000: 56
2004: 49
2008: 41
2012: 44
2016: 41
Man muss schon recht blind sein um nicht zu sehen das da nicht alles optimal läuft. Zwischen 1992 und 2008 ein laufender Abwärtstrend, seit 2008 Stagnation.
Du unterstellst ja allen Gewinnern (respektive den damaligen Ossis) von damals unsaubere Methoden. Wer garantiert dir denn die sauberen Methoden von heute? Ich halte mich da eher an die Unschuldsvermutung.
Mit welcher Olympiade soll ich das denn d.E. sonst vergleichen wenn wie oben skizziert 2004, 2008 und 2012 auch nicht gerade besonders dolle waren? 1996 dürfte man ja noch von der DDR profitiert haben. Bliebe ja nur die Olympiade 2000, denn alles vor der Weidervereinigung wäre wirklich unsinnig.
Zitat von -adi-
Du vergleichst ernsthaft 2016 mit 1992? Das ist völlig unsinnig, weil 1992 praktisch die besten Sportler aus 2 "Nationen" für Deutschland angetreten sind. Die aus der BRD und die, aus der gerade aufgelösten DDR, wo bekanntlich nicht nur mit erlaubten Mitteln gearbeitet wurde. D.h. man profitierte noch stark von der Förderung der DDR.
Zitat von BVB_4_Life
Deutlich mehr ist immernoch deutlich zu wenig. Und ja, die Sportförderung könnte deutlich besser laufen. Darüber hinaus kann man eine Top-Sportnation sein und gleichzeitig Verbesserungsbedarf in der Sportförderung haben, das eine schließt mE das andere nicht aus.
1992 holte das frisch wiedervereinte Deutschland 82 Medaillen, darunter 33x Gold. Insgesamt wurden sogar noch weniger Entscheidungen ausgespielt. Stand jetzt steht Deutschland bei 41 Medaillen und 17x Gold. Viel ist ja nicht mehr zu vergeben, also steht man bei knapp über 50% der Medaillen die man 1992 holte.
Also allzu viel Großartiges scheint in vielen Nachwuchsabteilungen nicht geleistet zu werden. Vielleicht sollte man mal nach England/GB gucken, da scheint viel richtig zu laufen in den letzten 15 Jahren.
Die holten nämlich zB 92, 96 und 00 zusammen weniger Medaillen als aktuell in Rio (und auch schon in London 2012).
Man kann ja mal über den Tellerrand gucken was woanders vielleicht besser läuft. Das hat mE jemals weder jemanden geschadet oder einen Zacken aus der Krone gebrochen.
Zitat von Rheinloewen
Deutlich mehr Gold als 2012, zudem noch einen Platz im Nationenranking gut gemacht.
Ist die Sportförderung jetzt eigentlich wieder supi und Deutschland eine top Sportnation? Zumindest scheinen viele andere Sportarten ihre Fördermittel besser zu verwenden, als unsere ewig-jammernden Schwimmer.
Zitat von Weston
Am Ende werden dann 17 Goldmedaillen auf deutscher Seite stehen. Ich finde das lässt sich sehr gut sehen ^^
Am Ende werden dann 17 Goldmedaillen auf deutscher Seite stehen. Ich finde das lässt sich sehr gut sehen ^^
Deutlich mehr Gold als 2012, zudem noch einen Platz im Nationenranking gut gemacht.
Ist die Sportförderung jetzt eigentlich wieder supi und Deutschland eine top Sportnation? Zumindest scheinen viele andere Sportarten ihre Fördermittel besser zu verwenden, als unsere ewig-jammernden Schwimmer.
Deutlich mehr ist immernoch deutlich zu wenig. Und ja, die Sportförderung könnte deutlich besser laufen. Darüber hinaus kann man eine Top-Sportnation sein und gleichzeitig Verbesserungsbedarf in der Sportförderung haben, das eine schließt mE das andere nicht aus.
1992 holte das frisch wiedervereinte Deutschland 82 Medaillen, darunter 33x Gold. Insgesamt wurden sogar noch weniger Entscheidungen ausgespielt. Stand jetzt steht Deutschland bei 41 Medaillen und 17x Gold. Viel ist ja nicht mehr zu vergeben, also steht man bei knapp über 50% der Medaillen die man 1992 holte.
Also allzu viel Großartiges scheint in vielen Nachwuchsabteilungen nicht geleistet zu werden. Vielleicht sollte man mal nach England/GB gucken, da scheint viel richtig zu laufen in den letzten 15 Jahren.
Die holten nämlich zB 92, 96 und 00 zusammen weniger Medaillen als aktuell in Rio (und auch schon in London 2012).
Man kann ja mal über den Tellerrand gucken was woanders vielleicht besser läuft. Das hat mE jemals weder jemanden geschadet oder einen Zacken aus der Krone gebrochen.

Du vergleichst ernsthaft 2016 mit 1992? Das ist völlig unsinnig, weil 1992 praktisch die besten Sportler aus 2 "Nationen" für Deutschland angetreten sind. Die aus der BRD und die, aus der gerade aufgelösten DDR, wo bekanntlich nicht nur mit erlaubten Mitteln gearbeitet wurde. D.h. man profitierte noch stark von der Förderung der DDR.
Ja, ernsthaft, wüsste auch nicht was dagegen sprechen würde.
Hab ich doch geschrieben das man gerade wiedervereint war. Genau deswegen hab ich ja 1992 gewählt und nicht etwa 1988.
Fakt ist (und das ist nunmal wirklich Fakt und für jeden nachzulesen) das Deutschland 92 gut doppelt so viele Medaillen geholt hat wie heuer!
Hier mal der Verlauf seit der Wiedervereinigung (Anzahl Medaillen):
1992: 82
1996: 65
2000: 56
2004: 49
2008: 41
2012: 44
2016: 41
Man muss schon recht blind sein um nicht zu sehen das da nicht alles optimal läuft. Zwischen 1992 und 2008 ein laufender Abwärtstrend, seit 2008 Stagnation.
Du unterstellst ja allen Gewinnern (respektive den damaligen Ossis) von damals unsaubere Methoden. Wer garantiert dir denn die sauberen Methoden von heute? Ich halte mich da eher an die Unschuldsvermutung.
Mit welcher Olympiade soll ich das denn d.E. sonst vergleichen wenn wie oben skizziert 2004, 2008 und 2012 auch nicht gerade besonders dolle waren? 1996 dürfte man ja noch von der DDR profitiert haben. Bliebe ja nur die Olympiade 2000, denn alles vor der Weidervereinigung wäre wirklich unsinnig.
Diese Vergleiche bringen sowieso rein gar nichts. Denn seither haben andere Nationen vor allem aufgrund ihrer künftig austragenden Spielen vollstens in den Leistungssport investiert. China war bis 1996 immer hinter den Deutschen. Die Wiedervereinigung und damit auch die Nichtübernahme des sportlichen Systems der DDR, bringen andere Länder dazu, kompetente Trainer aus der ehem. DDR eben in ihr Land zu holen. Auf ein mal konnten die Chinesen Rudern und und und. GB sogar noch extremer. Die existieren seit 2008 erst in den Top 7 des Medaillenspiegels. Auch die haben mit den kommenden Spielen in London alles daran gesetzt. Wo kommen die Trainer vom Bahnradsport her ? Richtig. Aus Deutschland. Die räumen im Bahnrad alles ab. Wundert es einen dann noch ?
Wenn man diese beiden Nationen wegnimmt, ist Deutschland 3. Und dann würde sich niemand beschweren. Aber diese beiden Nationen tun alles dafür, vor allem aber geben sie eine Menge Geld aus.
Und das trotz Mutterland des Fußballs. Deutschland hinkt hinterher, weil man den Knall nicht früh genug gehört hat. Hörrmann hat es ja gestern nochmals erwähnt.
Ja sag ich doch. Wenn zB in Deutschland diverse Trainer ins Ausland abwandern und man nurnoch knapp die Hälfte der Medaillen holt kann das ja kein Indiz dafür sein das alles tutti ist. Wenn Deutschland seine Medaillenanzahl halbiert und gleichzeitig GB im gleichen Zeitraum seine Anzahl mehr als Verdreifacht, dann läuft in Deutschland nicht alles richtig. Mehr wollte ich garnicht sagen.
Weiß garnicht wie man das anders sehen kann.
Und ich finde es relativ traurig das man anscheinend erst Gastgeber sein muss um auf den Trichter zu kommen das man auch in den Sport investieren muss um erfolgreiche Athleten zu stellen.
21.08.2016 - 13:48 Uhr
Herausragender Thread gewesen!
Danke an die Experten wie @vaneddy84 oder @Hoolix, die selbst die deutschen Medien in den Schatten gestellt haben. Das war stark.
Ebenfalls hat es Spaß gemacht, mit euch die Überraschungen und Enttäuschungen der deutschen Athleten hier kommunizieren zu können.
Dazu möchte ich gern @DerMoe und @sportsfreund1601 dazu ermutigen, hier spätestens zur Winterolympiade 2018 etwas ähnliches zu installieren. Der Thread war etwas Neues, das super geklappt hat.
Danke an die Experten wie @vaneddy84 oder @Hoolix, die selbst die deutschen Medien in den Schatten gestellt haben. Das war stark.
Ebenfalls hat es Spaß gemacht, mit euch die Überraschungen und Enttäuschungen der deutschen Athleten hier kommunizieren zu können.
Dazu möchte ich gern @DerMoe und @sportsfreund1601 dazu ermutigen, hier spätestens zur Winterolympiade 2018 etwas ähnliches zu installieren. Der Thread war etwas Neues, das super geklappt hat.
21.08.2016 - 13:48 Uhr
Zitat von BVB_4_Life
Ne, daran sollte man sich keineswegs gewöhnen.
Und sorry, als ob das heutige Deutschland signifikant schlechtere Voraussetzungen hätte als die beiden Staaten DDR + BRD damals. Sind sportliche Erfolge heute keine Prestigesache mehr?
Was ich mit dem Vergleich aussagen möchte? Ganz einfach, das man unter seinen Möglichkeiten spielt und das auch beheben könnte, wenn man denn wollte und sich nicht (wie zB du) mit den aktuellen Situationen in so manchem Verband zufrieden geben würde.
Ich hab doch nicht umsonst GB ins Spiel gebracht wo man es innerhalb relativ kurzer Zeit nach ganz oben gebracht hat. Das war eine reine Sache des politischen Willens den es so nicht gegeben hätte wenn die Spiele 2012 woanders stattgefunden hätten.
Von daher braucht man nicht so zu tun als wäre im Nachwuchsbereich bzw in der Förderung der Leistungssportler alles in bester Butter. Mehr geht da auf jeden Fall. Und natürlich hängt da vieles auch mit Finanzen zusammen. Unterm Strich sogar fast alles.
War aber mE auch schon in den vorherigen Posts rauslesbar. Mir scheint als würdest du einfach dagegen sein um dagegen sein zu können. DDR und so....
Zitat von -adi-
Ich unterstelle niemandem direkt etwas, aber in der DDR wurde mit unsauberen Methoden gearbeitet, das ist nunmal Fakt.
Außerdem ist der Vergleich unfair, weil man damals von der Förderung in der DDR massiv profitierte. Und in der DDR wurde sehr gut gefördert, weil sportliche Erfolge Prestigesache waren. Dass es da doppelt so viele Medallien gab, weil man die besten Sportler aus zwei Nationen am Start hatte, wundert niemanden.
Was willst du mit diesem Vergeleich also aussagen? Dass die heutige Sportförderung schlechter ist als das, was DDR und BRD Ende der 80er zusammen in den Sport investiert haben? Dass man die Förderung massiv anheben sollte um wieder auf das Niveau zu kommen, das die beiden Staaten gemeinsam ausgegeben haben?
Meiner Meinung nach ist das Niveau seit 2004 das, an das man sich gewöhnen und an dem man sich orientieren sollte.
Zitat von BVB_4_Life
Ja, ernsthaft, wüsste auch nicht was dagegen sprechen würde.
Hab ich doch geschrieben das man gerade wiedervereint war. Genau deswegen hab ich ja 1992 gewählt und nicht etwa 1988.
Fakt ist (und das ist nunmal wirklich Fakt und für jeden nachzulesen) das Deutschland 92 gut doppelt so viele Medaillen geholt hat wie heuer!
Hier mal der Verlauf seit der Wiedervereinigung (Anzahl Medaillen):
1992: 82
1996: 65
2000: 56
2004: 49
2008: 41
2012: 44
2016: 41
Man muss schon recht blind sein um nicht zu sehen das da nicht alles optimal läuft. Zwischen 1992 und 2008 ein laufender Abwärtstrend, seit 2008 Stagnation.
Du unterstellst ja allen Gewinnern (respektive den damaligen Ossis) von damals unsaubere Methoden. Wer garantiert dir denn die sauberen Methoden von heute? Ich halte mich da eher an die Unschuldsvermutung.
Mit welcher Olympiade soll ich das denn d.E. sonst vergleichen wenn wie oben skizziert 2004, 2008 und 2012 auch nicht gerade besonders dolle waren? 1996 dürfte man ja noch von der DDR profitiert haben. Bliebe ja nur die Olympiade 2000, denn alles vor der Weidervereinigung wäre wirklich unsinnig.
Zitat von -adi-
Du vergleichst ernsthaft 2016 mit 1992? Das ist völlig unsinnig, weil 1992 praktisch die besten Sportler aus 2 "Nationen" für Deutschland angetreten sind. Die aus der BRD und die, aus der gerade aufgelösten DDR, wo bekanntlich nicht nur mit erlaubten Mitteln gearbeitet wurde. D.h. man profitierte noch stark von der Förderung der DDR.
Zitat von BVB_4_Life
Deutlich mehr ist immernoch deutlich zu wenig. Und ja, die Sportförderung könnte deutlich besser laufen. Darüber hinaus kann man eine Top-Sportnation sein und gleichzeitig Verbesserungsbedarf in der Sportförderung haben, das eine schließt mE das andere nicht aus.
1992 holte das frisch wiedervereinte Deutschland 82 Medaillen, darunter 33x Gold. Insgesamt wurden sogar noch weniger Entscheidungen ausgespielt. Stand jetzt steht Deutschland bei 41 Medaillen und 17x Gold. Viel ist ja nicht mehr zu vergeben, also steht man bei knapp über 50% der Medaillen die man 1992 holte.
Also allzu viel Großartiges scheint in vielen Nachwuchsabteilungen nicht geleistet zu werden. Vielleicht sollte man mal nach England/GB gucken, da scheint viel richtig zu laufen in den letzten 15 Jahren.
Die holten nämlich zB 92, 96 und 00 zusammen weniger Medaillen als aktuell in Rio (und auch schon in London 2012).
Man kann ja mal über den Tellerrand gucken was woanders vielleicht besser läuft. Das hat mE jemals weder jemanden geschadet oder einen Zacken aus der Krone gebrochen.
Zitat von Rheinloewen
Deutlich mehr Gold als 2012, zudem noch einen Platz im Nationenranking gut gemacht.
Ist die Sportförderung jetzt eigentlich wieder supi und Deutschland eine top Sportnation? Zumindest scheinen viele andere Sportarten ihre Fördermittel besser zu verwenden, als unsere ewig-jammernden Schwimmer.
Zitat von Weston
Am Ende werden dann 17 Goldmedaillen auf deutscher Seite stehen. Ich finde das lässt sich sehr gut sehen ^^
Am Ende werden dann 17 Goldmedaillen auf deutscher Seite stehen. Ich finde das lässt sich sehr gut sehen ^^
Deutlich mehr Gold als 2012, zudem noch einen Platz im Nationenranking gut gemacht.
Ist die Sportförderung jetzt eigentlich wieder supi und Deutschland eine top Sportnation? Zumindest scheinen viele andere Sportarten ihre Fördermittel besser zu verwenden, als unsere ewig-jammernden Schwimmer.
Deutlich mehr ist immernoch deutlich zu wenig. Und ja, die Sportförderung könnte deutlich besser laufen. Darüber hinaus kann man eine Top-Sportnation sein und gleichzeitig Verbesserungsbedarf in der Sportförderung haben, das eine schließt mE das andere nicht aus.
1992 holte das frisch wiedervereinte Deutschland 82 Medaillen, darunter 33x Gold. Insgesamt wurden sogar noch weniger Entscheidungen ausgespielt. Stand jetzt steht Deutschland bei 41 Medaillen und 17x Gold. Viel ist ja nicht mehr zu vergeben, also steht man bei knapp über 50% der Medaillen die man 1992 holte.
Also allzu viel Großartiges scheint in vielen Nachwuchsabteilungen nicht geleistet zu werden. Vielleicht sollte man mal nach England/GB gucken, da scheint viel richtig zu laufen in den letzten 15 Jahren.
Die holten nämlich zB 92, 96 und 00 zusammen weniger Medaillen als aktuell in Rio (und auch schon in London 2012).
Man kann ja mal über den Tellerrand gucken was woanders vielleicht besser läuft. Das hat mE jemals weder jemanden geschadet oder einen Zacken aus der Krone gebrochen.

Du vergleichst ernsthaft 2016 mit 1992? Das ist völlig unsinnig, weil 1992 praktisch die besten Sportler aus 2 "Nationen" für Deutschland angetreten sind. Die aus der BRD und die, aus der gerade aufgelösten DDR, wo bekanntlich nicht nur mit erlaubten Mitteln gearbeitet wurde. D.h. man profitierte noch stark von der Förderung der DDR.
Ja, ernsthaft, wüsste auch nicht was dagegen sprechen würde.
Hab ich doch geschrieben das man gerade wiedervereint war. Genau deswegen hab ich ja 1992 gewählt und nicht etwa 1988.
Fakt ist (und das ist nunmal wirklich Fakt und für jeden nachzulesen) das Deutschland 92 gut doppelt so viele Medaillen geholt hat wie heuer!
Hier mal der Verlauf seit der Wiedervereinigung (Anzahl Medaillen):
1992: 82
1996: 65
2000: 56
2004: 49
2008: 41
2012: 44
2016: 41
Man muss schon recht blind sein um nicht zu sehen das da nicht alles optimal läuft. Zwischen 1992 und 2008 ein laufender Abwärtstrend, seit 2008 Stagnation.
Du unterstellst ja allen Gewinnern (respektive den damaligen Ossis) von damals unsaubere Methoden. Wer garantiert dir denn die sauberen Methoden von heute? Ich halte mich da eher an die Unschuldsvermutung.
Mit welcher Olympiade soll ich das denn d.E. sonst vergleichen wenn wie oben skizziert 2004, 2008 und 2012 auch nicht gerade besonders dolle waren? 1996 dürfte man ja noch von der DDR profitiert haben. Bliebe ja nur die Olympiade 2000, denn alles vor der Weidervereinigung wäre wirklich unsinnig.
Ich unterstelle niemandem direkt etwas, aber in der DDR wurde mit unsauberen Methoden gearbeitet, das ist nunmal Fakt.
Außerdem ist der Vergleich unfair, weil man damals von der Förderung in der DDR massiv profitierte. Und in der DDR wurde sehr gut gefördert, weil sportliche Erfolge Prestigesache waren. Dass es da doppelt so viele Medallien gab, weil man die besten Sportler aus zwei Nationen am Start hatte, wundert niemanden.
Was willst du mit diesem Vergeleich also aussagen? Dass die heutige Sportförderung schlechter ist als das, was DDR und BRD Ende der 80er zusammen in den Sport investiert haben? Dass man die Förderung massiv anheben sollte um wieder auf das Niveau zu kommen, das die beiden Staaten gemeinsam ausgegeben haben?
Meiner Meinung nach ist das Niveau seit 2004 das, an das man sich gewöhnen und an dem man sich orientieren sollte.
Ne, daran sollte man sich keineswegs gewöhnen.
Und sorry, als ob das heutige Deutschland signifikant schlechtere Voraussetzungen hätte als die beiden Staaten DDR + BRD damals. Sind sportliche Erfolge heute keine Prestigesache mehr?
Was ich mit dem Vergleich aussagen möchte? Ganz einfach, das man unter seinen Möglichkeiten spielt und das auch beheben könnte, wenn man denn wollte und sich nicht (wie zB du) mit den aktuellen Situationen in so manchem Verband zufrieden geben würde.
Ich hab doch nicht umsonst GB ins Spiel gebracht wo man es innerhalb relativ kurzer Zeit nach ganz oben gebracht hat. Das war eine reine Sache des politischen Willens den es so nicht gegeben hätte wenn die Spiele 2012 woanders stattgefunden hätten.
Von daher braucht man nicht so zu tun als wäre im Nachwuchsbereich bzw in der Förderung der Leistungssportler alles in bester Butter. Mehr geht da auf jeden Fall. Und natürlich hängt da vieles auch mit Finanzen zusammen. Unterm Strich sogar fast alles.
War aber mE auch schon in den vorherigen Posts rauslesbar. Mir scheint als würdest du einfach dagegen sein um dagegen sein zu können. DDR und so....
Ich weiß, ehrlich gesagt, garnicht was du überaupt willst und wo ich dagegen sein könnte. Das kann ich deinen Beiträgen wirklich schwer entnehmen, weil sie mir wie eine unfaire Generalabrechnung vorkommen, die mit Vergleichen untermauert werden soll, die einfach nicht vergleichbar sind.
Findest du dass die Fördermittel nicht effizient genug eingesetzt werden? Das ist zum Teil sicherlich der Fall. Dazu passt der Vergleich mit 1992 aber nicht, weil in der Vorbereitung auf diese Spiele viel höhere Mittel zur Verfügung standen und, wie von den anderen Usern angemerkt, die Konkurrenzsituation eine Andere war.
Oder findest du, dass die Sportförderung erhöht werden sollte? Darüber lässt sich sicherlich diskutieren, ich fände das aber nicht richtig, weil der Staat andere Aufgaben hat als seine Bürger durch Medallien zu bespaßen.
Darüber habe ich zu Beginn der Olympischen Spiele schonmal einen Beitrag verfasst und dargelegt, dass es m.M.n. die Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Sender wäre, mehr Sportarten anzubieten, als nur Fußball und vielleicht noch die Tour. Das würde anderen Sportarten die Chance auf wesentlich bessere Sponsorenverträge eröffnen.
21.08.2016 - 14:08 Uhr
Zitat von -adi-
Ich weiß, ehrlich gesagt, garnicht was du überaupt willst und wo ich dagegen sein könnte. Das kann ich deinen Beiträgen wirklich schwer entnehmen, weil sie mir wie eine unfaire Generalabrechnung vorkommen, die mit Vergleichen untermauert werden soll, die einfach nicht vergleichbar sind.
Findest du dass die Fördermittel nicht effizient genug eingesetzt werden? Das ist zum Teil sicherlich der Fall. Dazu passt der Vergleich mit 1992 aber nicht, weil in der Vorbereitung auf diese Spiele viel höhere Mittel zur Verfügung standen und, wie von den anderen Usern angemerkt, die Konkurrenzsituation eine Andere war.
Oder findest du, dass die Sportförderung erhöht werden sollte? Darüber lässt sich sicherlich diskutieren, ich fände das aber nicht richtig, weil der Staat andere Aufgaben hat als seine Bürger durch Medallien zu bespaßen.
Darüber habe ich zu Beginn der Olympischen Spiele schonmal einen Beitrag verfasst und dargelegt, dass es m.M.n. die Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Sender wäre, mehr Sportarten anzubieten, als nur Fußball und vielleicht noch die Tour. Das würde anderen Sportarten die Chance auf wesentlich bessere Sponsorenverträge eröffnen.
Zitat von BVB_4_Life
Ne, daran sollte man sich keineswegs gewöhnen.
Und sorry, als ob das heutige Deutschland signifikant schlechtere Voraussetzungen hätte als die beiden Staaten DDR + BRD damals. Sind sportliche Erfolge heute keine Prestigesache mehr?
Was ich mit dem Vergleich aussagen möchte? Ganz einfach, das man unter seinen Möglichkeiten spielt und das auch beheben könnte, wenn man denn wollte und sich nicht (wie zB du) mit den aktuellen Situationen in so manchem Verband zufrieden geben würde.
Ich hab doch nicht umsonst GB ins Spiel gebracht wo man es innerhalb relativ kurzer Zeit nach ganz oben gebracht hat. Das war eine reine Sache des politischen Willens den es so nicht gegeben hätte wenn die Spiele 2012 woanders stattgefunden hätten.
Von daher braucht man nicht so zu tun als wäre im Nachwuchsbereich bzw in der Förderung der Leistungssportler alles in bester Butter. Mehr geht da auf jeden Fall. Und natürlich hängt da vieles auch mit Finanzen zusammen. Unterm Strich sogar fast alles.
War aber mE auch schon in den vorherigen Posts rauslesbar. Mir scheint als würdest du einfach dagegen sein um dagegen sein zu können. DDR und so....
Zitat von -adi-
Ich unterstelle niemandem direkt etwas, aber in der DDR wurde mit unsauberen Methoden gearbeitet, das ist nunmal Fakt.
Außerdem ist der Vergleich unfair, weil man damals von der Förderung in der DDR massiv profitierte. Und in der DDR wurde sehr gut gefördert, weil sportliche Erfolge Prestigesache waren. Dass es da doppelt so viele Medallien gab, weil man die besten Sportler aus zwei Nationen am Start hatte, wundert niemanden.
Was willst du mit diesem Vergeleich also aussagen? Dass die heutige Sportförderung schlechter ist als das, was DDR und BRD Ende der 80er zusammen in den Sport investiert haben? Dass man die Förderung massiv anheben sollte um wieder auf das Niveau zu kommen, das die beiden Staaten gemeinsam ausgegeben haben?
Meiner Meinung nach ist das Niveau seit 2004 das, an das man sich gewöhnen und an dem man sich orientieren sollte.
Zitat von BVB_4_Life
Ja, ernsthaft, wüsste auch nicht was dagegen sprechen würde.
Hab ich doch geschrieben das man gerade wiedervereint war. Genau deswegen hab ich ja 1992 gewählt und nicht etwa 1988.
Fakt ist (und das ist nunmal wirklich Fakt und für jeden nachzulesen) das Deutschland 92 gut doppelt so viele Medaillen geholt hat wie heuer!
Hier mal der Verlauf seit der Wiedervereinigung (Anzahl Medaillen):
1992: 82
1996: 65
2000: 56
2004: 49
2008: 41
2012: 44
2016: 41
Man muss schon recht blind sein um nicht zu sehen das da nicht alles optimal läuft. Zwischen 1992 und 2008 ein laufender Abwärtstrend, seit 2008 Stagnation.
Du unterstellst ja allen Gewinnern (respektive den damaligen Ossis) von damals unsaubere Methoden. Wer garantiert dir denn die sauberen Methoden von heute? Ich halte mich da eher an die Unschuldsvermutung.
Mit welcher Olympiade soll ich das denn d.E. sonst vergleichen wenn wie oben skizziert 2004, 2008 und 2012 auch nicht gerade besonders dolle waren? 1996 dürfte man ja noch von der DDR profitiert haben. Bliebe ja nur die Olympiade 2000, denn alles vor der Weidervereinigung wäre wirklich unsinnig.
Zitat von -adi-
Du vergleichst ernsthaft 2016 mit 1992? Das ist völlig unsinnig, weil 1992 praktisch die besten Sportler aus 2 "Nationen" für Deutschland angetreten sind. Die aus der BRD und die, aus der gerade aufgelösten DDR, wo bekanntlich nicht nur mit erlaubten Mitteln gearbeitet wurde. D.h. man profitierte noch stark von der Förderung der DDR.
Zitat von BVB_4_Life
Deutlich mehr ist immernoch deutlich zu wenig. Und ja, die Sportförderung könnte deutlich besser laufen. Darüber hinaus kann man eine Top-Sportnation sein und gleichzeitig Verbesserungsbedarf in der Sportförderung haben, das eine schließt mE das andere nicht aus.
1992 holte das frisch wiedervereinte Deutschland 82 Medaillen, darunter 33x Gold. Insgesamt wurden sogar noch weniger Entscheidungen ausgespielt. Stand jetzt steht Deutschland bei 41 Medaillen und 17x Gold. Viel ist ja nicht mehr zu vergeben, also steht man bei knapp über 50% der Medaillen die man 1992 holte.
Also allzu viel Großartiges scheint in vielen Nachwuchsabteilungen nicht geleistet zu werden. Vielleicht sollte man mal nach England/GB gucken, da scheint viel richtig zu laufen in den letzten 15 Jahren.
Die holten nämlich zB 92, 96 und 00 zusammen weniger Medaillen als aktuell in Rio (und auch schon in London 2012).
Man kann ja mal über den Tellerrand gucken was woanders vielleicht besser läuft. Das hat mE jemals weder jemanden geschadet oder einen Zacken aus der Krone gebrochen.
Zitat von Rheinloewen
Deutlich mehr Gold als 2012, zudem noch einen Platz im Nationenranking gut gemacht.
Ist die Sportförderung jetzt eigentlich wieder supi und Deutschland eine top Sportnation? Zumindest scheinen viele andere Sportarten ihre Fördermittel besser zu verwenden, als unsere ewig-jammernden Schwimmer.
Zitat von Weston
Am Ende werden dann 17 Goldmedaillen auf deutscher Seite stehen. Ich finde das lässt sich sehr gut sehen ^^
Am Ende werden dann 17 Goldmedaillen auf deutscher Seite stehen. Ich finde das lässt sich sehr gut sehen ^^
Deutlich mehr Gold als 2012, zudem noch einen Platz im Nationenranking gut gemacht.
Ist die Sportförderung jetzt eigentlich wieder supi und Deutschland eine top Sportnation? Zumindest scheinen viele andere Sportarten ihre Fördermittel besser zu verwenden, als unsere ewig-jammernden Schwimmer.
Deutlich mehr ist immernoch deutlich zu wenig. Und ja, die Sportförderung könnte deutlich besser laufen. Darüber hinaus kann man eine Top-Sportnation sein und gleichzeitig Verbesserungsbedarf in der Sportförderung haben, das eine schließt mE das andere nicht aus.
1992 holte das frisch wiedervereinte Deutschland 82 Medaillen, darunter 33x Gold. Insgesamt wurden sogar noch weniger Entscheidungen ausgespielt. Stand jetzt steht Deutschland bei 41 Medaillen und 17x Gold. Viel ist ja nicht mehr zu vergeben, also steht man bei knapp über 50% der Medaillen die man 1992 holte.
Also allzu viel Großartiges scheint in vielen Nachwuchsabteilungen nicht geleistet zu werden. Vielleicht sollte man mal nach England/GB gucken, da scheint viel richtig zu laufen in den letzten 15 Jahren.
Die holten nämlich zB 92, 96 und 00 zusammen weniger Medaillen als aktuell in Rio (und auch schon in London 2012).
Man kann ja mal über den Tellerrand gucken was woanders vielleicht besser läuft. Das hat mE jemals weder jemanden geschadet oder einen Zacken aus der Krone gebrochen.

Du vergleichst ernsthaft 2016 mit 1992? Das ist völlig unsinnig, weil 1992 praktisch die besten Sportler aus 2 "Nationen" für Deutschland angetreten sind. Die aus der BRD und die, aus der gerade aufgelösten DDR, wo bekanntlich nicht nur mit erlaubten Mitteln gearbeitet wurde. D.h. man profitierte noch stark von der Förderung der DDR.
Ja, ernsthaft, wüsste auch nicht was dagegen sprechen würde.
Hab ich doch geschrieben das man gerade wiedervereint war. Genau deswegen hab ich ja 1992 gewählt und nicht etwa 1988.
Fakt ist (und das ist nunmal wirklich Fakt und für jeden nachzulesen) das Deutschland 92 gut doppelt so viele Medaillen geholt hat wie heuer!
Hier mal der Verlauf seit der Wiedervereinigung (Anzahl Medaillen):
1992: 82
1996: 65
2000: 56
2004: 49
2008: 41
2012: 44
2016: 41
Man muss schon recht blind sein um nicht zu sehen das da nicht alles optimal läuft. Zwischen 1992 und 2008 ein laufender Abwärtstrend, seit 2008 Stagnation.
Du unterstellst ja allen Gewinnern (respektive den damaligen Ossis) von damals unsaubere Methoden. Wer garantiert dir denn die sauberen Methoden von heute? Ich halte mich da eher an die Unschuldsvermutung.
Mit welcher Olympiade soll ich das denn d.E. sonst vergleichen wenn wie oben skizziert 2004, 2008 und 2012 auch nicht gerade besonders dolle waren? 1996 dürfte man ja noch von der DDR profitiert haben. Bliebe ja nur die Olympiade 2000, denn alles vor der Weidervereinigung wäre wirklich unsinnig.
Ich unterstelle niemandem direkt etwas, aber in der DDR wurde mit unsauberen Methoden gearbeitet, das ist nunmal Fakt.
Außerdem ist der Vergleich unfair, weil man damals von der Förderung in der DDR massiv profitierte. Und in der DDR wurde sehr gut gefördert, weil sportliche Erfolge Prestigesache waren. Dass es da doppelt so viele Medallien gab, weil man die besten Sportler aus zwei Nationen am Start hatte, wundert niemanden.
Was willst du mit diesem Vergeleich also aussagen? Dass die heutige Sportförderung schlechter ist als das, was DDR und BRD Ende der 80er zusammen in den Sport investiert haben? Dass man die Förderung massiv anheben sollte um wieder auf das Niveau zu kommen, das die beiden Staaten gemeinsam ausgegeben haben?
Meiner Meinung nach ist das Niveau seit 2004 das, an das man sich gewöhnen und an dem man sich orientieren sollte.
Ne, daran sollte man sich keineswegs gewöhnen.
Und sorry, als ob das heutige Deutschland signifikant schlechtere Voraussetzungen hätte als die beiden Staaten DDR + BRD damals. Sind sportliche Erfolge heute keine Prestigesache mehr?
Was ich mit dem Vergleich aussagen möchte? Ganz einfach, das man unter seinen Möglichkeiten spielt und das auch beheben könnte, wenn man denn wollte und sich nicht (wie zB du) mit den aktuellen Situationen in so manchem Verband zufrieden geben würde.
Ich hab doch nicht umsonst GB ins Spiel gebracht wo man es innerhalb relativ kurzer Zeit nach ganz oben gebracht hat. Das war eine reine Sache des politischen Willens den es so nicht gegeben hätte wenn die Spiele 2012 woanders stattgefunden hätten.
Von daher braucht man nicht so zu tun als wäre im Nachwuchsbereich bzw in der Förderung der Leistungssportler alles in bester Butter. Mehr geht da auf jeden Fall. Und natürlich hängt da vieles auch mit Finanzen zusammen. Unterm Strich sogar fast alles.
War aber mE auch schon in den vorherigen Posts rauslesbar. Mir scheint als würdest du einfach dagegen sein um dagegen sein zu können. DDR und so....
Ich weiß, ehrlich gesagt, garnicht was du überaupt willst und wo ich dagegen sein könnte. Das kann ich deinen Beiträgen wirklich schwer entnehmen, weil sie mir wie eine unfaire Generalabrechnung vorkommen, die mit Vergleichen untermauert werden soll, die einfach nicht vergleichbar sind.
Findest du dass die Fördermittel nicht effizient genug eingesetzt werden? Das ist zum Teil sicherlich der Fall. Dazu passt der Vergleich mit 1992 aber nicht, weil in der Vorbereitung auf diese Spiele viel höhere Mittel zur Verfügung standen und, wie von den anderen Usern angemerkt, die Konkurrenzsituation eine Andere war.
Oder findest du, dass die Sportförderung erhöht werden sollte? Darüber lässt sich sicherlich diskutieren, ich fände das aber nicht richtig, weil der Staat andere Aufgaben hat als seine Bürger durch Medallien zu bespaßen.
Darüber habe ich zu Beginn der Olympischen Spiele schonmal einen Beitrag verfasst und dargelegt, dass es m.M.n. die Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Sender wäre, mehr Sportarten anzubieten, als nur Fußball und vielleicht noch die Tour. Das würde anderen Sportarten die Chance auf wesentlich bessere Sponsorenverträge eröffnen.
Mehr Geld? Auf jeden Fall. Besser einsetzen? Kann ich nicht abschließend beurteilen und dürfte von Verband zu Verband sehr unterschiedlich sein. Andere Aufgaben des Staates? Sehe ich nicht so, Sport hat auch eine gesellschaftliche Bedeutung und stellt auch einen Wirtschaftszweig dar. Da darf die öffentliche Hand ruhig was zusteuern, machen sie in anderen Bereichen auch. Mehr öffentliche Unterstützung sollte es auf jeden Fall geben.
Und wenn ich Deutschland nicht an seinen eigenen erbrachten Leistungen messen soll, an was denn dann? Natürlich gibt es eine andere Konkurrenzsituation, hab ich garnicht abgestritten, ganz im Gegenteil, ich habe explizit darauf verwiesen (GB). Nur glaub ich halt nicht das GBs Erfolge vom Himmel gefallen sind und man in Deutschland dazu verdammt ist tatenlos zuzugucken weil es ja eh chancenlos ist. Ist es nämlich nicht.
Hier mal ein Zitat wie üppig gefördert wird:
"...In der höchsten Förderstufe befinden sich 42 Athleten des Olympiateams, sie erhalten für maximal achtzehn Monate vor den Spielen eine regelmäßige Monatszahlung in Höhe von 1500 Euro....".
Quelle: http://www.spox.com/de/sport/olympia/sommerspiele-2016/1608/News/deutsche-sporthilfe-unterstuetzung-olympiamannschaft.html
Naja, lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin der Meinung das deutlich mehr getan werden kann und man sich nicht mit Stagnation zufrieden geben sollte.
Darf man auch gerne anders sehen.
EDIT: Komischerweise hält es die USA nicht davon ab seit 1992 konstant ihre 100 Medaillen zu holen, da ist von einer anderen Konkurrenzsituation nichts zu sehen. Zufall? Glaub ich nicht!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVB_4_Life am 21.08.2016 um 14:13 Uhr bearbeitet
21.08.2016 - 14:08 Uhr
Das Hauptproblem heute in Deutschland ist nicht das Geld an sich, sondern die Vereinbarkeit von Sport und Beruf/Ausbildung. Abgesehen von Fußball kann man von seinem Sport in den meisten Sportarten nämlich praktisch gar nicht leben und schon gar nicht bis zum Ende seines Lebens aussorgen. Dafür müsste man in seiner Sportart einfach nicht nur Weltspitze sein, sondern ein Weltstar wie z.B. Bolt.
Der Aufwand ist aber so groß, dass viele sich eben beim Übergang vom Juniorenbereich entscheiden den Weg so nicht weiter zu gehen oder schnell feststellen, dass beides nicht mit 100% geht, ohne das eins darunter leidet.
Das größte Problem dabei ist die Zeit. Denn 2mal am Tag zu Trainieren, trotzdem an der Uni sein, sich auf Prüfungen vorbereiten und noch Geld verdienen, geht eben nicht. Daneben noch Familie und Feundin/Freund.
Hinzu kommt, dass Ausbildungsplatz und Sportstätte selbst in Ballungsräumen viel zu weit auseinander liegen, um das zeitlich ohne Probleme unter einen Hut zu bekommen.
Man müsste, um Zeit zu sparen eine viel stärkere Anbindung von Wohnen und Trainieren an den Unis forcieren nach dem amerikanischen College-System, um das effektiv zu gestalten.
Die Briten sind so erfolgreich geworden, weil sie sich dazu entschieden haben, das Geld nicht mehr breit zu verteilen, sondern bestimmte ausgesuchte Disziplinen massiv zu fördern und haben andere dafür massiv die Mittel entzogen. In denen auf die sie sich konzentriert haben, sind sie dann aber immer vorne dabei.
Der Aufwand ist aber so groß, dass viele sich eben beim Übergang vom Juniorenbereich entscheiden den Weg so nicht weiter zu gehen oder schnell feststellen, dass beides nicht mit 100% geht, ohne das eins darunter leidet.
Das größte Problem dabei ist die Zeit. Denn 2mal am Tag zu Trainieren, trotzdem an der Uni sein, sich auf Prüfungen vorbereiten und noch Geld verdienen, geht eben nicht. Daneben noch Familie und Feundin/Freund.
Hinzu kommt, dass Ausbildungsplatz und Sportstätte selbst in Ballungsräumen viel zu weit auseinander liegen, um das zeitlich ohne Probleme unter einen Hut zu bekommen.
Man müsste, um Zeit zu sparen eine viel stärkere Anbindung von Wohnen und Trainieren an den Unis forcieren nach dem amerikanischen College-System, um das effektiv zu gestalten.
Die Briten sind so erfolgreich geworden, weil sie sich dazu entschieden haben, das Geld nicht mehr breit zu verteilen, sondern bestimmte ausgesuchte Disziplinen massiv zu fördern und haben andere dafür massiv die Mittel entzogen. In denen auf die sie sich konzentriert haben, sind sie dann aber immer vorne dabei.
21.08.2016 - 14:14 Uhr
Zitat von Hoolix
Würde mich freuen, wenn der ein oder andere User dann in 2 Jahren zu den Winterspielen aktiv ist und wir hier wieder einen ähnlichen Thread aufmachen könnten. Von mir wird's dann genauso viel Engagement geben, wie jetzt auch.
Danke @vaneddy84, hoffentlich kannst du dich auch für die Winterspiele 2018 begeistern, wenn nicht hast du noch 1 1/2 Jahre Zeit , dich da reinzufuchsen
Wäre schön, wenn wir dann wieder ein Timetable- Duo bilden.
Goodbye Rio, willkommen zurück im Fußballalltag.
P.S. An die Mods. Vielleicht könnten wir ja auch solche Threads zu Weltmeisterschaften im Kanu, Schwimmen, LA & Wintersport machen.
Würde mich freuen, wenn der ein oder andere User dann in 2 Jahren zu den Winterspielen aktiv ist und wir hier wieder einen ähnlichen Thread aufmachen könnten. Von mir wird's dann genauso viel Engagement geben, wie jetzt auch.
Danke @vaneddy84, hoffentlich kannst du dich auch für die Winterspiele 2018 begeistern, wenn nicht hast du noch 1 1/2 Jahre Zeit , dich da reinzufuchsen
Wäre schön, wenn wir dann wieder ein Timetable- Duo bilden.
Goodbye Rio, willkommen zurück im Fußballalltag.
P.S. An die Mods. Vielleicht könnten wir ja auch solche Threads zu Weltmeisterschaften im Kanu, Schwimmen, LA & Wintersport machen.
Mich würde es sehr freuen weiterhin die olympischen Spiele (Sommer + Winter) mit dir zu moderieren. Jetzt hab ich dann 1,5 Jahre Zeit mich darauf vorzubereiten, denn bis auf Skispringen hab ich aktuell da rein gar nichts zu melden.
Danke für dein grenzenloses Engagement.
Es war ein wirklich toller Thread hier. Denke das Pilotprojekt hat sehr gut funktioniert.
21.08.2016 - 14:25 Uhr
Zitat von -adi-
Ich weiß, ehrlich gesagt, garnicht was du überaupt willst und wo ich dagegen sein könnte. Das kann ich deinen Beiträgen wirklich schwer entnehmen, weil sie mir wie eine unfaire Generalabrechnung vorkommen, die mit Vergleichen untermauert werden soll, die einfach nicht vergleichbar sind.
Findest du dass die Fördermittel nicht effizient genug eingesetzt werden? Das ist zum Teil sicherlich der Fall. Dazu passt der Vergleich mit 1992 aber nicht, weil in der Vorbereitung auf diese Spiele viel höhere Mittel zur Verfügung standen und, wie von den anderen Usern angemerkt, die Konkurrenzsituation eine Andere war.
Oder findest du, dass die Sportförderung erhöht werden sollte? Darüber lässt sich sicherlich diskutieren, ich fände das aber nicht richtig, weil der Staat andere Aufgaben hat als seine Bürger durch Medallien zu bespaßen.
Darüber habe ich zu Beginn der Olympischen Spiele schonmal einen Beitrag verfasst und dargelegt, dass es m.M.n. die Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Sender wäre, mehr Sportarten anzubieten, als nur Fußball und vielleicht noch die Tour. Das würde anderen Sportarten die Chance auf wesentlich bessere Sponsorenverträge eröffnen.
Zitat von BVB_4_Life
Ne, daran sollte man sich keineswegs gewöhnen.
Und sorry, als ob das heutige Deutschland signifikant schlechtere Voraussetzungen hätte als die beiden Staaten DDR + BRD damals. Sind sportliche Erfolge heute keine Prestigesache mehr?
Was ich mit dem Vergleich aussagen möchte? Ganz einfach, das man unter seinen Möglichkeiten spielt und das auch beheben könnte, wenn man denn wollte und sich nicht (wie zB du) mit den aktuellen Situationen in so manchem Verband zufrieden geben würde.
Ich hab doch nicht umsonst GB ins Spiel gebracht wo man es innerhalb relativ kurzer Zeit nach ganz oben gebracht hat. Das war eine reine Sache des politischen Willens den es so nicht gegeben hätte wenn die Spiele 2012 woanders stattgefunden hätten.
Von daher braucht man nicht so zu tun als wäre im Nachwuchsbereich bzw in der Förderung der Leistungssportler alles in bester Butter. Mehr geht da auf jeden Fall. Und natürlich hängt da vieles auch mit Finanzen zusammen. Unterm Strich sogar fast alles.
War aber mE auch schon in den vorherigen Posts rauslesbar. Mir scheint als würdest du einfach dagegen sein um dagegen sein zu können. DDR und so....
Zitat von -adi-
Ich unterstelle niemandem direkt etwas, aber in der DDR wurde mit unsauberen Methoden gearbeitet, das ist nunmal Fakt.
Außerdem ist der Vergleich unfair, weil man damals von der Förderung in der DDR massiv profitierte. Und in der DDR wurde sehr gut gefördert, weil sportliche Erfolge Prestigesache waren. Dass es da doppelt so viele Medallien gab, weil man die besten Sportler aus zwei Nationen am Start hatte, wundert niemanden.
Was willst du mit diesem Vergeleich also aussagen? Dass die heutige Sportförderung schlechter ist als das, was DDR und BRD Ende der 80er zusammen in den Sport investiert haben? Dass man die Förderung massiv anheben sollte um wieder auf das Niveau zu kommen, das die beiden Staaten gemeinsam ausgegeben haben?
Meiner Meinung nach ist das Niveau seit 2004 das, an das man sich gewöhnen und an dem man sich orientieren sollte.
Zitat von BVB_4_Life
Ja, ernsthaft, wüsste auch nicht was dagegen sprechen würde.
Hab ich doch geschrieben das man gerade wiedervereint war. Genau deswegen hab ich ja 1992 gewählt und nicht etwa 1988.
Fakt ist (und das ist nunmal wirklich Fakt und für jeden nachzulesen) das Deutschland 92 gut doppelt so viele Medaillen geholt hat wie heuer!
Hier mal der Verlauf seit der Wiedervereinigung (Anzahl Medaillen):
1992: 82
1996: 65
2000: 56
2004: 49
2008: 41
2012: 44
2016: 41
Man muss schon recht blind sein um nicht zu sehen das da nicht alles optimal läuft. Zwischen 1992 und 2008 ein laufender Abwärtstrend, seit 2008 Stagnation.
Du unterstellst ja allen Gewinnern (respektive den damaligen Ossis) von damals unsaubere Methoden. Wer garantiert dir denn die sauberen Methoden von heute? Ich halte mich da eher an die Unschuldsvermutung.
Mit welcher Olympiade soll ich das denn d.E. sonst vergleichen wenn wie oben skizziert 2004, 2008 und 2012 auch nicht gerade besonders dolle waren? 1996 dürfte man ja noch von der DDR profitiert haben. Bliebe ja nur die Olympiade 2000, denn alles vor der Weidervereinigung wäre wirklich unsinnig.
Zitat von -adi-
Du vergleichst ernsthaft 2016 mit 1992? Das ist völlig unsinnig, weil 1992 praktisch die besten Sportler aus 2 "Nationen" für Deutschland angetreten sind. Die aus der BRD und die, aus der gerade aufgelösten DDR, wo bekanntlich nicht nur mit erlaubten Mitteln gearbeitet wurde. D.h. man profitierte noch stark von der Förderung der DDR.
Zitat von BVB_4_Life
Deutlich mehr ist immernoch deutlich zu wenig. Und ja, die Sportförderung könnte deutlich besser laufen. Darüber hinaus kann man eine Top-Sportnation sein und gleichzeitig Verbesserungsbedarf in der Sportförderung haben, das eine schließt mE das andere nicht aus.
1992 holte das frisch wiedervereinte Deutschland 82 Medaillen, darunter 33x Gold. Insgesamt wurden sogar noch weniger Entscheidungen ausgespielt. Stand jetzt steht Deutschland bei 41 Medaillen und 17x Gold. Viel ist ja nicht mehr zu vergeben, also steht man bei knapp über 50% der Medaillen die man 1992 holte.
Also allzu viel Großartiges scheint in vielen Nachwuchsabteilungen nicht geleistet zu werden. Vielleicht sollte man mal nach England/GB gucken, da scheint viel richtig zu laufen in den letzten 15 Jahren.
Die holten nämlich zB 92, 96 und 00 zusammen weniger Medaillen als aktuell in Rio (und auch schon in London 2012).
Man kann ja mal über den Tellerrand gucken was woanders vielleicht besser läuft. Das hat mE jemals weder jemanden geschadet oder einen Zacken aus der Krone gebrochen.
Zitat von Rheinloewen
Deutlich mehr Gold als 2012, zudem noch einen Platz im Nationenranking gut gemacht.
Ist die Sportförderung jetzt eigentlich wieder supi und Deutschland eine top Sportnation? Zumindest scheinen viele andere Sportarten ihre Fördermittel besser zu verwenden, als unsere ewig-jammernden Schwimmer.
Zitat von Weston
Am Ende werden dann 17 Goldmedaillen auf deutscher Seite stehen. Ich finde das lässt sich sehr gut sehen ^^
Am Ende werden dann 17 Goldmedaillen auf deutscher Seite stehen. Ich finde das lässt sich sehr gut sehen ^^
Deutlich mehr Gold als 2012, zudem noch einen Platz im Nationenranking gut gemacht.
Ist die Sportförderung jetzt eigentlich wieder supi und Deutschland eine top Sportnation? Zumindest scheinen viele andere Sportarten ihre Fördermittel besser zu verwenden, als unsere ewig-jammernden Schwimmer.
Deutlich mehr ist immernoch deutlich zu wenig. Und ja, die Sportförderung könnte deutlich besser laufen. Darüber hinaus kann man eine Top-Sportnation sein und gleichzeitig Verbesserungsbedarf in der Sportförderung haben, das eine schließt mE das andere nicht aus.
1992 holte das frisch wiedervereinte Deutschland 82 Medaillen, darunter 33x Gold. Insgesamt wurden sogar noch weniger Entscheidungen ausgespielt. Stand jetzt steht Deutschland bei 41 Medaillen und 17x Gold. Viel ist ja nicht mehr zu vergeben, also steht man bei knapp über 50% der Medaillen die man 1992 holte.
Also allzu viel Großartiges scheint in vielen Nachwuchsabteilungen nicht geleistet zu werden. Vielleicht sollte man mal nach England/GB gucken, da scheint viel richtig zu laufen in den letzten 15 Jahren.
Die holten nämlich zB 92, 96 und 00 zusammen weniger Medaillen als aktuell in Rio (und auch schon in London 2012).
Man kann ja mal über den Tellerrand gucken was woanders vielleicht besser läuft. Das hat mE jemals weder jemanden geschadet oder einen Zacken aus der Krone gebrochen.

Du vergleichst ernsthaft 2016 mit 1992? Das ist völlig unsinnig, weil 1992 praktisch die besten Sportler aus 2 "Nationen" für Deutschland angetreten sind. Die aus der BRD und die, aus der gerade aufgelösten DDR, wo bekanntlich nicht nur mit erlaubten Mitteln gearbeitet wurde. D.h. man profitierte noch stark von der Förderung der DDR.
Ja, ernsthaft, wüsste auch nicht was dagegen sprechen würde.
Hab ich doch geschrieben das man gerade wiedervereint war. Genau deswegen hab ich ja 1992 gewählt und nicht etwa 1988.
Fakt ist (und das ist nunmal wirklich Fakt und für jeden nachzulesen) das Deutschland 92 gut doppelt so viele Medaillen geholt hat wie heuer!
Hier mal der Verlauf seit der Wiedervereinigung (Anzahl Medaillen):
1992: 82
1996: 65
2000: 56
2004: 49
2008: 41
2012: 44
2016: 41
Man muss schon recht blind sein um nicht zu sehen das da nicht alles optimal läuft. Zwischen 1992 und 2008 ein laufender Abwärtstrend, seit 2008 Stagnation.
Du unterstellst ja allen Gewinnern (respektive den damaligen Ossis) von damals unsaubere Methoden. Wer garantiert dir denn die sauberen Methoden von heute? Ich halte mich da eher an die Unschuldsvermutung.
Mit welcher Olympiade soll ich das denn d.E. sonst vergleichen wenn wie oben skizziert 2004, 2008 und 2012 auch nicht gerade besonders dolle waren? 1996 dürfte man ja noch von der DDR profitiert haben. Bliebe ja nur die Olympiade 2000, denn alles vor der Weidervereinigung wäre wirklich unsinnig.
Ich unterstelle niemandem direkt etwas, aber in der DDR wurde mit unsauberen Methoden gearbeitet, das ist nunmal Fakt.
Außerdem ist der Vergleich unfair, weil man damals von der Förderung in der DDR massiv profitierte. Und in der DDR wurde sehr gut gefördert, weil sportliche Erfolge Prestigesache waren. Dass es da doppelt so viele Medallien gab, weil man die besten Sportler aus zwei Nationen am Start hatte, wundert niemanden.
Was willst du mit diesem Vergeleich also aussagen? Dass die heutige Sportförderung schlechter ist als das, was DDR und BRD Ende der 80er zusammen in den Sport investiert haben? Dass man die Förderung massiv anheben sollte um wieder auf das Niveau zu kommen, das die beiden Staaten gemeinsam ausgegeben haben?
Meiner Meinung nach ist das Niveau seit 2004 das, an das man sich gewöhnen und an dem man sich orientieren sollte.
Ne, daran sollte man sich keineswegs gewöhnen.
Und sorry, als ob das heutige Deutschland signifikant schlechtere Voraussetzungen hätte als die beiden Staaten DDR + BRD damals. Sind sportliche Erfolge heute keine Prestigesache mehr?
Was ich mit dem Vergleich aussagen möchte? Ganz einfach, das man unter seinen Möglichkeiten spielt und das auch beheben könnte, wenn man denn wollte und sich nicht (wie zB du) mit den aktuellen Situationen in so manchem Verband zufrieden geben würde.
Ich hab doch nicht umsonst GB ins Spiel gebracht wo man es innerhalb relativ kurzer Zeit nach ganz oben gebracht hat. Das war eine reine Sache des politischen Willens den es so nicht gegeben hätte wenn die Spiele 2012 woanders stattgefunden hätten.
Von daher braucht man nicht so zu tun als wäre im Nachwuchsbereich bzw in der Förderung der Leistungssportler alles in bester Butter. Mehr geht da auf jeden Fall. Und natürlich hängt da vieles auch mit Finanzen zusammen. Unterm Strich sogar fast alles.
War aber mE auch schon in den vorherigen Posts rauslesbar. Mir scheint als würdest du einfach dagegen sein um dagegen sein zu können. DDR und so....
Ich weiß, ehrlich gesagt, garnicht was du überaupt willst und wo ich dagegen sein könnte. Das kann ich deinen Beiträgen wirklich schwer entnehmen, weil sie mir wie eine unfaire Generalabrechnung vorkommen, die mit Vergleichen untermauert werden soll, die einfach nicht vergleichbar sind.
Findest du dass die Fördermittel nicht effizient genug eingesetzt werden? Das ist zum Teil sicherlich der Fall. Dazu passt der Vergleich mit 1992 aber nicht, weil in der Vorbereitung auf diese Spiele viel höhere Mittel zur Verfügung standen und, wie von den anderen Usern angemerkt, die Konkurrenzsituation eine Andere war.
Oder findest du, dass die Sportförderung erhöht werden sollte? Darüber lässt sich sicherlich diskutieren, ich fände das aber nicht richtig, weil der Staat andere Aufgaben hat als seine Bürger durch Medallien zu bespaßen.
Darüber habe ich zu Beginn der Olympischen Spiele schonmal einen Beitrag verfasst und dargelegt, dass es m.M.n. die Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Sender wäre, mehr Sportarten anzubieten, als nur Fußball und vielleicht noch die Tour. Das würde anderen Sportarten die Chance auf wesentlich bessere Sponsorenverträge eröffnen.
Ich finde das alles nicht so schlimm und man sollte sich nicht so sehr am Medaillenspiegel aufgeilen.
Punktuelle Fehleranalyse bei den auffällig schlechten Sportarten(Schwimmen, Wurfdisziplinen, Fechten) betreiben und Maßnahmen einleiten. Schulsport mehr Fördern und in den Unterricht integrieren, denn dort könnte man viel mehr Kinder an den Sport heranführen und auch Talente erkennen. Ansonsten sieht das doch alles ganz gut aus.
Bei dem was du zu den öffentlich-rechtlichen Sendern gesagt hast finde ich gut. Man sollte mehr Sport zeigen und stattdessen irgendwelche schlecht produzierten Telenovelas weglassen. Man könnte evtl. sogar einen reinen Sportsender gründen.
Man muss nur mal Vergleiche zu anderen Nationen als GB und USA machen:
Indien: 1 Silbermedaille und 1 Bronzemedaille
Österreich und Portugal: 1 Bronzemedaille
Bosnien, Chile, Kamerun uvm. : keine Medailen
21.08.2016 - 14:32 Uhr
Da es zu der aktuell eifrig geführten Diskussion passt, hier mal eine Generalkritik von Philipp Heintz am DSV und der damit verbundenen Misstände, warum es für einen Schwimmer so schwer ist Medaillen zu erringen.
http://www.sport1.de/olympia/2016/08/schwimmer-philipp-heintz-uebt-harte-kritik-an-bedingungen-im-dsv
http://www.sport1.de/olympia/2016/08/schwimmer-philipp-heintz-uebt-harte-kritik-an-bedingungen-im-dsv
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.



