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Neues Stadion für Hertha?

23.03.2016 - 11:58 Uhr
Neues Stadion für Hertha? |#4011
27.07.2025 - 15:28 Uhr
Was viele vergessen: Wir sind glaube ich der einzige Verein in Deutschland, der durch den Spielbetrieb Geld verliert.
Neues Stadion für Hertha? |#4012
27.07.2025 - 15:33 Uhr
Zitat von PauleHertha
Ob das jetzt auf lange Sicht lukrativ sein würde oder nicht, haben denn die Kritiker nicht das Bedürfnis Hertha mal durchgängig in einer vollausgelasteten reinen Fußballarena zu sehen, in der die Wucht dieses Vereins noch viel mehr zu spüren ist? Ich sehe mich echt satt an den leeren Sitzen neben dem Marathontor und darüber hinaus. Ich finde das Oly unfassbar ästhetisch, insbesondere bei Abendspielen, aber jeder der schon mal in einem reinen Fußballstadion war, weiß wie groß der Unterschied ist. Alleine die Auswärtsfahrt nach Hamburg ins Volksparkstadion, hat mir das nochmal sehr deutlich vor Augen geführt, was ein solches Stadion ausmacht. Außerdem würde es unseren Mitgliederzahlen und damit auch der Akademie sehr gut tun, wenn zu Hertha zu gehen eine bewusste Entscheidung sein muss und nicht die Idee am Samstag beim Frühstück, so wie es hier jemand nett beschrieben hat. Ich würde mal behaupten, dass wir mittelfristig unsere Mitgliederzahlen nahezu verdoppeln könnten, wenn es nur noch 45-50k Herthanerinnen und Herthaner jede zweite Woche sein können und überhaupt ein echter Anreiz geschaffen ist Mitglied zu werden. Es gibt genügend Beispiele, wie stark die Zuschauerauslastung nach einem Stadionneubau nach oben ging. Wir sind insofern besonders, weil wir ja verkleinern müssten, aber die Anzahl der Heimfans relativ gleich bleiben würde. Wenn es wirtschaftlich realisierbar ist, muss man bei diesem Vorhaben Vollgas geben. Für uns Fans hätte es nur Vorteile und die Anreise bliebe auch die Gleiche.


Ich finde Du machst hier mehrere Denkfehler.
Dass ein Stadion nicht voll wird liegt an der Größe des Stadions und am Standing in der Stadt. Der HSV ist ganz anders in Hamburg angesehen als wir in Berlin, da gehört es zum guten Ton zum HSV zu gehen, bei uns war es lange Zeit umgekehrt, man mußte sich fast entschuldigen zu Hertha zu gehen. Das ändert sich aktuell und dadurch steigen seit 3 Jahren die Zuschauerzahlen selbst in der 2. Liga. Wenn wir diese Saison um den Aufstieg mitspielen erwarte ich noch einmal eine Steigerung auf 55.000 oder mehr, das bringt Stimmungstechnisch einen Gewinn und auch finanziell.

Durch eine Verknappung der Plätze werden wir keine neuen Mitglieder einwerben. Wir haben jetzt mehr Mitglieder als Zuschauer und verkaufen "nur" ca. 23.000 Dauerkarten bei über 50.000 Mitgliedern, das wird sich mit einem neuen Stadion werbetechnisch nicht ändern lassen. Dauerkarten sind finanziell übrigens eher ein Nachteil für den Verein, Tageskarten für die Einnahmen viel besser. Man sollte eher darüber nachdenken den Tageskartenverkauf wieder mit Verkaufsstellen aufzumachen und zu bewerben, da gingen früher immer noch ca. 5.000 Karten über den Tisch (meine Beobachtung). Heute weiß ich es nicht ob es da Zahlen gibt.

Entscheidender Denkfehler: Durch Verknappung der verfügbaren Plätze werden wir weniger Einnahmen aus Tickets erzielen, der Zuschauerschnitt wird nicht mehr zu steigern sein. Im Olympiastadion haben wir noch 20.000 Plätze Luft nach oben. Der Neubau-Plan liegt aber sogar etwas unter dem aktuellen Stand, bei gleichen Eintrittspreisen wird es also weniger Einnahmen geben. Da kannst Du die Auslastung auf 100% steigern, hast aber im Ergebnis weniger Einnahmen.
Mitgliedsbeiträge machen finanziell viel weniger aus als Eintrittsgelder, hier Mitgliedszahlen in Relation zu den Eintrittskarten zu setzen ist nicht sinnvoll.

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Hertha for ever
Neues Stadion für Hertha? |#4013
27.07.2025 - 15:38 Uhr
Zitat von Berlin71
Zitat von PauleHertha

Ob das jetzt auf lange Sicht lukrativ sein würde oder nicht, haben denn die Kritiker nicht das Bedürfnis Hertha mal durchgängig in einer vollausgelasteten reinen Fußballarena zu sehen, in der die Wucht dieses Vereins noch viel mehr zu spüren ist? Ich sehe mich echt satt an den leeren Sitzen neben dem Marathontor und darüber hinaus. Ich finde das Oly unfassbar ästhetisch, insbesondere bei Abendspielen, aber jeder der schon mal in einem reinen Fußballstadion war, weiß wie groß der Unterschied ist. Alleine die Auswärtsfahrt nach Hamburg ins Volksparkstadion, hat mir das nochmal sehr deutlich vor Augen geführt, was ein solches Stadion ausmacht. Außerdem würde es unseren Mitgliederzahlen und damit auch der Akademie sehr gut tun, wenn zu Hertha zu gehen eine bewusste Entscheidung sein muss und nicht die Idee am Samstag beim Frühstück, so wie es hier jemand nett beschrieben hat. Ich würde mal behaupten, dass wir mittelfristig unsere Mitgliederzahlen nahezu verdoppeln könnten, wenn es nur noch 45-50k Herthanerinnen und Herthaner jede zweite Woche sein können und überhaupt ein echter Anreiz geschaffen ist Mitglied zu werden. Es gibt genügend Beispiele, wie stark die Zuschauerauslastung nach einem Stadionneubau nach oben ging. Wir sind insofern besonders, weil wir ja verkleinern müssten, aber die Anzahl der Heimfans relativ gleich bleiben würde. Wenn es wirtschaftlich realisierbar ist, muss man bei diesem Vorhaben Vollgas geben. Für uns Fans hätte es nur Vorteile und die Anreise bliebe auch die Gleiche.


Ich finde Du machst hier mehrere Denkfehler.
Dass ein Stadion nicht voll wird liegt an der Größe des Stadions und am Standing in der Stadt. Der HSV ist ganz anders in Hamburg angesehen als wir in Berlin, da gehört es zum guten Ton zum HSV zu gehen, bei uns war es lange Zeit umgekehrt, man mußte sich fast entschuldigen zu Hertha zu gehen. Das ändert sich aktuell und dadurch steigen seit 3 Jahren die Zuschauerzahlen selbst in der 2. Liga. Wenn wir diese Saison um den Aufstieg mitspielen erwarte ich noch einmal eine Steigerung auf 55.000 oder mehr, das bringt Stimmungstechnisch einen Gewinn und auch finanziell.

Durch eine Verknappung der Plätze werden wir keine neuen Mitglieder einwerben. Wir haben jetzt mehr Mitglieder als Zuschauer und verkaufen "nur" ca. 23.000 Dauerkarten bei über 50.000 Mitgliedern, das wird sich mit einem neuen Stadion werbetechnisch nicht ändern lassen. Dauerkarten sind finanziell übrigens eher ein Nachteil für den Verein, Tageskarten für die Einnahmen viel besser. Man sollte eher darüber nachdenken den Tageskartenverkauf wieder mit Verkaufsstellen aufzumachen und zu bewerben, da gingen früher immer noch ca. 5.000 Karten über den Tisch (meine Beobachtung). Heute weiß ich es nicht ob es da Zahlen gibt.

Entscheidender Denkfehler: Durch Verknappung der verfügbaren Plätze werden wir weniger Einnahmen aus Tickets erzielen, der Zuschauerschnitt wird nicht mehr zu steigern sein. Im Olympiastadion haben wir noch 20.000 Plätze Luft nach oben. Der Neubau-Plan liegt aber sogar etwas unter dem aktuellen Stand, bei gleichen Eintrittspreisen wird es also weniger Einnahmen geben. Da kannst Du die Auslastung auf 100% steigern, hast aber im Ergebnis weniger Einnahmen.
Mitgliedsbeiträge machen finanziell viel weniger aus als Eintrittsgelder, hier Mitgliedszahlen in Relation zu den Eintrittskarten zu setzen ist nicht sinnvoll.


Bitte schau Dir mal die Zuschauerzahlen vom HSV, Bayern, Frankfurt, Köln,… an, als sie noch in Ihren alten Leichtathletik-Arenen gespielt haben und vergleiche es mit dem Zeitpunkt, als Sie in Ihre neuen Stadien gezogen sind !
Du wirst sehen, dass selbst der FC Bayern das Münchener Olympiastadion, so gut wie nie ausverkauft bekommen hat (höchstens bei Spitzenspielen). Das kannst Du bei allen Vereinen sehr gut beobachten.

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Klar dürfte sein, dass eine KO oder KP nur bei einem Aufstieg zieht !
Neues Stadion für Hertha? |#4014
27.07.2025 - 15:47 Uhr
Zitat von CGDOGG
Zitat von BSC1892

Meine Haltung zu "neuem Stadion" wäre auch die: Lasst uns doch aus dem Oly erstmal konsequent rausholen, was geht. Die 8 Punkte mehr pro Saison, die eng-steil-laut angeblich bringen sollen, halte ich für nicht mehr als Bauförderungs-Marketing. Wenn dem wirklich so wäre, dürfte ja eigentlich kein Verein mit solch einem Stadion mehr in Abstiegsnöte kommen.

#Finanzierung: Bislang dachte ich auch immer "Na ja, spätestens wenn's an die Finanzierung gehen wird, dann ist das Thema aber endlich vom Tisch...", bis ich am 25.7.25 den TSP Artikel gelesen hatte, wo auf das Thema auch eingegangen wurde. Demnach ist es so, dass Stadionbauten anscheinend als langfristiges Investment sehr wohl gelitten sind und gerade bei US Investoren beliebt sein sollen. Lt. TSP stünden wohl auch schon zwei potenzielle Interessenten bereit. Sprich, die Finanzierungsnummer würde am Ende vermutlich wirklich nicht mal der Haken an der ganzen Sache sein. Frage wäre dann allenfalls, weil Herthas Eigenanteil an der Finanzierung nicht sehr groß sein dürfte, wie es dann um die tatsächlichen Eigentumsverhältnisse bestellt sein würde?! Hertha war ja immer wichtig, davon zu sprechen, dass wir ein "eigenes Stadion" brauchen. Aber kann man davon am Ende wirklich reden, wenn ich mir Investoren an Bord hole, die für voraussichtlich eine halbe Milliarde Euro einstehen? Am Ende hat man ein kleineres Stadion, das einem doch wieder nicht gehört bzw. wo man sicher etliche Anteile des erwirtschafteten Gewinns wird abtreten dürfen. Also, so ganz überzeugend finde ich das alles nicht.


Ich weiß ja nicht, was Du noch aus dem Olympiastadion rausholen möchtest, aber ich würde behaupten, dass man hier schon am Anschlag und darüber hinaus ist.
Wie gerade schon erwähnt, ist der Event-Charakter, die Sicht, der Komfort, auch wenn das Stadion schön ist, gegenüber einer modernen Arena eklatante Nachteile. Ich weiß nicht, in welchen Stadien Du schon warst ? Im Olympiastadion weht Dir immer ab Spätherbst ein Eiskalter Wind durch das Haus. Du erkennst wirklich kaum die Spieler. Wenn Du in der Halbzeit essen, Trinken oder auf Toilette möchtest, dann mußt Du Dich für eine Sache entscheiden ( weite Wege, Schlangen…) wenn Du nicht erst in der 55 Minute wieder am Platz sein möchtest. Was allein an dieser Tatsache an Einnahmen pro Spieltag verloren geht, möchte ich nicht wissen.
Ich mag das Olympiastadion. Es ist aber unbestritten, dass es durch Planung und Alter eben logistisch nicht gut durchdacht ist und einer Modernen Arena ( einem reinen Fußballstadion) das Wasser reichen kann.
Keiner im Verein, würde sich doch ein neues Stadion wünschen, wenn es nicht wirtschaftlich alternativlos wäre. Nicht einmal bei Hertha !


Ich war nahezu in jedem Stadion in der 1. Liga.
In jedem Stadion ist es ein Problem zu den Stoßzeiten zur Toilette zu gehen, etwas zu Essen und zu Trinken zu besorgen und das alles in den 15 Minuten Halbzeitpause.
Dass auch Wind und Wetter ins Stadion pfeifft, ist so. Könnte man vielleicht ändern durch architektonische Maßnahmen, z.B. könnte man das Marathontor zumachen (wie zum Pokalendspiel). Aber wir wollen doch auch keinen Hallenfussball.

Viele im Verein wünschen sich ein neues Stadion weil es so propagiert wurde, alternativlos ist das überhaupt nicht. Alternativlos ist, dass wir es ohne Investoren nicht gestemmt bekommen und ich sehe das Transparent in der Ostkurve "Keine Investoren". Berliner Weg ohne Investoren.
Ich bin nicht gegen Investoren, aber ich bin sehr vorsichtig geworden nach den Erfahrungen der letzten Jahre was bei uns so aufschlägt als Investoren (jetzt wieder einmal Amerika lt. Tagesspiegel).

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Hertha for ever
Neues Stadion für Hertha? |#4015
27.07.2025 - 15:49 Uhr
Zitat von CGDOGG
Zitat von Berlin71

Zitat von PauleHertha

Ob das jetzt auf lange Sicht lukrativ sein würde oder nicht, haben denn die Kritiker nicht das Bedürfnis Hertha mal durchgängig in einer vollausgelasteten reinen Fußballarena zu sehen, in der die Wucht dieses Vereins noch viel mehr zu spüren ist? Ich sehe mich echt satt an den leeren Sitzen neben dem Marathontor und darüber hinaus. Ich finde das Oly unfassbar ästhetisch, insbesondere bei Abendspielen, aber jeder der schon mal in einem reinen Fußballstadion war, weiß wie groß der Unterschied ist. Alleine die Auswärtsfahrt nach Hamburg ins Volksparkstadion, hat mir das nochmal sehr deutlich vor Augen geführt, was ein solches Stadion ausmacht. Außerdem würde es unseren Mitgliederzahlen und damit auch der Akademie sehr gut tun, wenn zu Hertha zu gehen eine bewusste Entscheidung sein muss und nicht die Idee am Samstag beim Frühstück, so wie es hier jemand nett beschrieben hat. Ich würde mal behaupten, dass wir mittelfristig unsere Mitgliederzahlen nahezu verdoppeln könnten, wenn es nur noch 45-50k Herthanerinnen und Herthaner jede zweite Woche sein können und überhaupt ein echter Anreiz geschaffen ist Mitglied zu werden. Es gibt genügend Beispiele, wie stark die Zuschauerauslastung nach einem Stadionneubau nach oben ging. Wir sind insofern besonders, weil wir ja verkleinern müssten, aber die Anzahl der Heimfans relativ gleich bleiben würde. Wenn es wirtschaftlich realisierbar ist, muss man bei diesem Vorhaben Vollgas geben. Für uns Fans hätte es nur Vorteile und die Anreise bliebe auch die Gleiche.


Ich finde Du machst hier mehrere Denkfehler.
Dass ein Stadion nicht voll wird liegt an der Größe des Stadions und am Standing in der Stadt. Der HSV ist ganz anders in Hamburg angesehen als wir in Berlin, da gehört es zum guten Ton zum HSV zu gehen, bei uns war es lange Zeit umgekehrt, man mußte sich fast entschuldigen zu Hertha zu gehen. Das ändert sich aktuell und dadurch steigen seit 3 Jahren die Zuschauerzahlen selbst in der 2. Liga. Wenn wir diese Saison um den Aufstieg mitspielen erwarte ich noch einmal eine Steigerung auf 55.000 oder mehr, das bringt Stimmungstechnisch einen Gewinn und auch finanziell.

Durch eine Verknappung der Plätze werden wir keine neuen Mitglieder einwerben. Wir haben jetzt mehr Mitglieder als Zuschauer und verkaufen "nur" ca. 23.000 Dauerkarten bei über 50.000 Mitgliedern, das wird sich mit einem neuen Stadion werbetechnisch nicht ändern lassen. Dauerkarten sind finanziell übrigens eher ein Nachteil für den Verein, Tageskarten für die Einnahmen viel besser. Man sollte eher darüber nachdenken den Tageskartenverkauf wieder mit Verkaufsstellen aufzumachen und zu bewerben, da gingen früher immer noch ca. 5.000 Karten über den Tisch (meine Beobachtung). Heute weiß ich es nicht ob es da Zahlen gibt.

Entscheidender Denkfehler: Durch Verknappung der verfügbaren Plätze werden wir weniger Einnahmen aus Tickets erzielen, der Zuschauerschnitt wird nicht mehr zu steigern sein. Im Olympiastadion haben wir noch 20.000 Plätze Luft nach oben. Der Neubau-Plan liegt aber sogar etwas unter dem aktuellen Stand, bei gleichen Eintrittspreisen wird es also weniger Einnahmen geben. Da kannst Du die Auslastung auf 100% steigern, hast aber im Ergebnis weniger Einnahmen.
Mitgliedsbeiträge machen finanziell viel weniger aus als Eintrittsgelder, hier Mitgliedszahlen in Relation zu den Eintrittskarten zu setzen ist nicht sinnvoll.


Bitte schau Dir mal die Zuschauerzahlen vom HSV, Bayern, Frankfurt, Köln,… an, als sie noch in Ihren alten Leichtathletik-Arenen gespielt haben und vergleiche es mit dem Zeitpunkt, als Sie in Ihre neuen Stadien gezogen sind !
Du wirst sehen, dass selbst der FC Bayern das Münchener Olympiastadion, so gut wie nie ausverkauft bekommen hat (höchstens bei Spitzenspielen). Das kannst Du bei allen Vereinen sehr gut beobachten.


Wie willst Du die Zuschauerzahl bei uns steigern, wenn wir jetzt schon bei 53.000 sind, das neue Stadion aber kleiner werden soll ???

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Hertha for ever
Neues Stadion für Hertha? |#4016
27.07.2025 - 15:52 Uhr
Zitat von Berlin71
Zitat von CGDOGG

Zitat von Berlin71

Zitat von PauleHertha

Ob das jetzt auf lange Sicht lukrativ sein würde oder nicht, haben denn die Kritiker nicht das Bedürfnis Hertha mal durchgängig in einer vollausgelasteten reinen Fußballarena zu sehen, in der die Wucht dieses Vereins noch viel mehr zu spüren ist? Ich sehe mich echt satt an den leeren Sitzen neben dem Marathontor und darüber hinaus. Ich finde das Oly unfassbar ästhetisch, insbesondere bei Abendspielen, aber jeder der schon mal in einem reinen Fußballstadion war, weiß wie groß der Unterschied ist. Alleine die Auswärtsfahrt nach Hamburg ins Volksparkstadion, hat mir das nochmal sehr deutlich vor Augen geführt, was ein solches Stadion ausmacht. Außerdem würde es unseren Mitgliederzahlen und damit auch der Akademie sehr gut tun, wenn zu Hertha zu gehen eine bewusste Entscheidung sein muss und nicht die Idee am Samstag beim Frühstück, so wie es hier jemand nett beschrieben hat. Ich würde mal behaupten, dass wir mittelfristig unsere Mitgliederzahlen nahezu verdoppeln könnten, wenn es nur noch 45-50k Herthanerinnen und Herthaner jede zweite Woche sein können und überhaupt ein echter Anreiz geschaffen ist Mitglied zu werden. Es gibt genügend Beispiele, wie stark die Zuschauerauslastung nach einem Stadionneubau nach oben ging. Wir sind insofern besonders, weil wir ja verkleinern müssten, aber die Anzahl der Heimfans relativ gleich bleiben würde. Wenn es wirtschaftlich realisierbar ist, muss man bei diesem Vorhaben Vollgas geben. Für uns Fans hätte es nur Vorteile und die Anreise bliebe auch die Gleiche.


Ich finde Du machst hier mehrere Denkfehler.
Dass ein Stadion nicht voll wird liegt an der Größe des Stadions und am Standing in der Stadt. Der HSV ist ganz anders in Hamburg angesehen als wir in Berlin, da gehört es zum guten Ton zum HSV zu gehen, bei uns war es lange Zeit umgekehrt, man mußte sich fast entschuldigen zu Hertha zu gehen. Das ändert sich aktuell und dadurch steigen seit 3 Jahren die Zuschauerzahlen selbst in der 2. Liga. Wenn wir diese Saison um den Aufstieg mitspielen erwarte ich noch einmal eine Steigerung auf 55.000 oder mehr, das bringt Stimmungstechnisch einen Gewinn und auch finanziell.

Durch eine Verknappung der Plätze werden wir keine neuen Mitglieder einwerben. Wir haben jetzt mehr Mitglieder als Zuschauer und verkaufen "nur" ca. 23.000 Dauerkarten bei über 50.000 Mitgliedern, das wird sich mit einem neuen Stadion werbetechnisch nicht ändern lassen. Dauerkarten sind finanziell übrigens eher ein Nachteil für den Verein, Tageskarten für die Einnahmen viel besser. Man sollte eher darüber nachdenken den Tageskartenverkauf wieder mit Verkaufsstellen aufzumachen und zu bewerben, da gingen früher immer noch ca. 5.000 Karten über den Tisch (meine Beobachtung). Heute weiß ich es nicht ob es da Zahlen gibt.

Entscheidender Denkfehler: Durch Verknappung der verfügbaren Plätze werden wir weniger Einnahmen aus Tickets erzielen, der Zuschauerschnitt wird nicht mehr zu steigern sein. Im Olympiastadion haben wir noch 20.000 Plätze Luft nach oben. Der Neubau-Plan liegt aber sogar etwas unter dem aktuellen Stand, bei gleichen Eintrittspreisen wird es also weniger Einnahmen geben. Da kannst Du die Auslastung auf 100% steigern, hast aber im Ergebnis weniger Einnahmen.
Mitgliedsbeiträge machen finanziell viel weniger aus als Eintrittsgelder, hier Mitgliedszahlen in Relation zu den Eintrittskarten zu setzen ist nicht sinnvoll.


Bitte schau Dir mal die Zuschauerzahlen vom HSV, Bayern, Frankfurt, Köln,… an, als sie noch in Ihren alten Leichtathletik-Arenen gespielt haben und vergleiche es mit dem Zeitpunkt, als Sie in Ihre neuen Stadien gezogen sind !
Du wirst sehen, dass selbst der FC Bayern das Münchener Olympiastadion, so gut wie nie ausverkauft bekommen hat (höchstens bei Spitzenspielen). Das kannst Du bei allen Vereinen sehr gut beobachten.


Wie willst Du die Zuschauerzahl bei uns steigern, wenn wir jetzt schon bei 53.000 sind, das neue Stadion aber kleiner werden soll ???

Sind denn die 50000 noch aktuell ?
Zudem habe ich lediglich auf die Aussage eingegangen, dass es hauptsächlich am Verein und nicht am Stadion liegt !zwinker

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Klar dürfte sein, dass eine KO oder KP nur bei einem Aufstieg zieht !
Neues Stadion für Hertha? |#4017
27.07.2025 - 16:19 Uhr
Zitat von Berlin71
Zitat von PauleHertha

Ob das jetzt auf lange Sicht lukrativ sein würde oder nicht, haben denn die Kritiker nicht das Bedürfnis Hertha mal durchgängig in einer vollausgelasteten reinen Fußballarena zu sehen, in der die Wucht dieses Vereins noch viel mehr zu spüren ist? Ich sehe mich echt satt an den leeren Sitzen neben dem Marathontor und darüber hinaus. Ich finde das Oly unfassbar ästhetisch, insbesondere bei Abendspielen, aber jeder der schon mal in einem reinen Fußballstadion war, weiß wie groß der Unterschied ist. Alleine die Auswärtsfahrt nach Hamburg ins Volksparkstadion, hat mir das nochmal sehr deutlich vor Augen geführt, was ein solches Stadion ausmacht. Außerdem würde es unseren Mitgliederzahlen und damit auch der Akademie sehr gut tun, wenn zu Hertha zu gehen eine bewusste Entscheidung sein muss und nicht die Idee am Samstag beim Frühstück, so wie es hier jemand nett beschrieben hat. Ich würde mal behaupten, dass wir mittelfristig unsere Mitgliederzahlen nahezu verdoppeln könnten, wenn es nur noch 45-50k Herthanerinnen und Herthaner jede zweite Woche sein können und überhaupt ein echter Anreiz geschaffen ist Mitglied zu werden. Es gibt genügend Beispiele, wie stark die Zuschauerauslastung nach einem Stadionneubau nach oben ging. Wir sind insofern besonders, weil wir ja verkleinern müssten, aber die Anzahl der Heimfans relativ gleich bleiben würde. Wenn es wirtschaftlich realisierbar ist, muss man bei diesem Vorhaben Vollgas geben. Für uns Fans hätte es nur Vorteile und die Anreise bliebe auch die Gleiche.


Ich finde Du machst hier mehrere Denkfehler.
Dass ein Stadion nicht voll wird liegt an der Größe des Stadions und am Standing in der Stadt. Der HSV ist ganz anders in Hamburg angesehen als wir in Berlin, da gehört es zum guten Ton zum HSV zu gehen, bei uns war es lange Zeit umgekehrt, man mußte sich fast entschuldigen zu Hertha zu gehen. Das ändert sich aktuell und dadurch steigen seit 3 Jahren die Zuschauerzahlen selbst in der 2. Liga. Wenn wir diese Saison um den Aufstieg mitspielen erwarte ich noch einmal eine Steigerung auf 55.000 oder mehr, das bringt Stimmungstechnisch einen Gewinn und auch finanziell.

Durch eine Verknappung der Plätze werden wir keine neuen Mitglieder einwerben. Wir haben jetzt mehr Mitglieder als Zuschauer und verkaufen "nur" ca. 23.000 Dauerkarten bei über 50.000 Mitgliedern, das wird sich mit einem neuen Stadion werbetechnisch nicht ändern lassen. Dauerkarten sind finanziell übrigens eher ein Nachteil für den Verein, Tageskarten für die Einnahmen viel besser. Man sollte eher darüber nachdenken den Tageskartenverkauf wieder mit Verkaufsstellen aufzumachen und zu bewerben, da gingen früher immer noch ca. 5.000 Karten über den Tisch (meine Beobachtung). Heute weiß ich es nicht ob es da Zahlen gibt.

Entscheidender Denkfehler: Durch Verknappung der verfügbaren Plätze werden wir weniger Einnahmen aus Tickets erzielen, der Zuschauerschnitt wird nicht mehr zu steigern sein. Im Olympiastadion haben wir noch 20.000 Plätze Luft nach oben. Der Neubau-Plan liegt aber sogar etwas unter dem aktuellen Stand, bei gleichen Eintrittspreisen wird es also weniger Einnahmen geben. Da kannst Du die Auslastung auf 100% steigern, hast aber im Ergebnis weniger Einnahmen.
Mitgliedsbeiträge machen finanziell viel weniger aus als Eintrittsgelder, hier Mitgliedszahlen in Relation zu den Eintrittskarten zu setzen ist nicht sinnvoll.


Das sind keine Denkfehler, sondern einfach Argumente. Das Olympiastadion wäre voller, wenn es ein reines Fußballstadion wäre. Es gibt einen ganz einfachen Grund warum beispielsweise der Block M leerer ist, als der Block O. Man hat einfach ab einem bestimmten Punkt nicht mehr das Gefühl im Geschehen zu sein und das ist ein Problem. Jeder der mal in Block L saß (bei "normalen Spielen"), weiß das es nicht schön ist, wenn jeder zweite Platz frei ist.
Finanziell gibt es sowohl Vorteile, als auch Nachteile. Du hast die Nachteile ja schon beschrieben, dabei aber außer Acht gelassen, dass ein Stadion der geplanten Größe DIE Event-Arena Berlins für die ganz großen Künstler wäre, die Uber-Arena hat ein Fassungsvermögen von nur 17.000. Schalke hat (laut KI) 5-9 Millionen durch solche Events eingenommen. In der Hauptstadt könnte man vermutlich noch mehr Einnehmen. Eine andere Sache, welche du nicht berücksichtigst, ist der riesige Aufwand, der durch den ständigen Auf- und Abbau jeglicher Fußball-Infrastruktur entsteht (Tore, LED-Banden, etc).
Die Vorteile überwiegen meiner Meinung nach deutlich, wäre natürlich besser gewesen, wenn es zur Niedrigzinsphase beschlossen worden wäre, aber so ist es nun mal. Auch Hertha muss endlich in der Moderne ankommen. Wird es der geplante Standort, haben wir schon mal das große Glück "nur" das Stadion zu bauen und nicht noch alles drum herum.
Neues Stadion für Hertha? |#4018
27.07.2025 - 16:44 Uhr
Zitat von PauleHertha
Zitat von Berlin71

Zitat von PauleHertha

Ob das jetzt auf lange Sicht lukrativ sein würde oder nicht, haben denn die Kritiker nicht das Bedürfnis Hertha mal durchgängig in einer vollausgelasteten reinen Fußballarena zu sehen, in der die Wucht dieses Vereins noch viel mehr zu spüren ist? Ich sehe mich echt satt an den leeren Sitzen neben dem Marathontor und darüber hinaus. Ich finde das Oly unfassbar ästhetisch, insbesondere bei Abendspielen, aber jeder der schon mal in einem reinen Fußballstadion war, weiß wie groß der Unterschied ist. Alleine die Auswärtsfahrt nach Hamburg ins Volksparkstadion, hat mir das nochmal sehr deutlich vor Augen geführt, was ein solches Stadion ausmacht. Außerdem würde es unseren Mitgliederzahlen und damit auch der Akademie sehr gut tun, wenn zu Hertha zu gehen eine bewusste Entscheidung sein muss und nicht die Idee am Samstag beim Frühstück, so wie es hier jemand nett beschrieben hat. Ich würde mal behaupten, dass wir mittelfristig unsere Mitgliederzahlen nahezu verdoppeln könnten, wenn es nur noch 45-50k Herthanerinnen und Herthaner jede zweite Woche sein können und überhaupt ein echter Anreiz geschaffen ist Mitglied zu werden. Es gibt genügend Beispiele, wie stark die Zuschauerauslastung nach einem Stadionneubau nach oben ging. Wir sind insofern besonders, weil wir ja verkleinern müssten, aber die Anzahl der Heimfans relativ gleich bleiben würde. Wenn es wirtschaftlich realisierbar ist, muss man bei diesem Vorhaben Vollgas geben. Für uns Fans hätte es nur Vorteile und die Anreise bliebe auch die Gleiche.


Ich finde Du machst hier mehrere Denkfehler.
Dass ein Stadion nicht voll wird liegt an der Größe des Stadions und am Standing in der Stadt. Der HSV ist ganz anders in Hamburg angesehen als wir in Berlin, da gehört es zum guten Ton zum HSV zu gehen, bei uns war es lange Zeit umgekehrt, man mußte sich fast entschuldigen zu Hertha zu gehen. Das ändert sich aktuell und dadurch steigen seit 3 Jahren die Zuschauerzahlen selbst in der 2. Liga. Wenn wir diese Saison um den Aufstieg mitspielen erwarte ich noch einmal eine Steigerung auf 55.000 oder mehr, das bringt Stimmungstechnisch einen Gewinn und auch finanziell.

Durch eine Verknappung der Plätze werden wir keine neuen Mitglieder einwerben. Wir haben jetzt mehr Mitglieder als Zuschauer und verkaufen "nur" ca. 23.000 Dauerkarten bei über 50.000 Mitgliedern, das wird sich mit einem neuen Stadion werbetechnisch nicht ändern lassen. Dauerkarten sind finanziell übrigens eher ein Nachteil für den Verein, Tageskarten für die Einnahmen viel besser. Man sollte eher darüber nachdenken den Tageskartenverkauf wieder mit Verkaufsstellen aufzumachen und zu bewerben, da gingen früher immer noch ca. 5.000 Karten über den Tisch (meine Beobachtung). Heute weiß ich es nicht ob es da Zahlen gibt.

Entscheidender Denkfehler: Durch Verknappung der verfügbaren Plätze werden wir weniger Einnahmen aus Tickets erzielen, der Zuschauerschnitt wird nicht mehr zu steigern sein. Im Olympiastadion haben wir noch 20.000 Plätze Luft nach oben. Der Neubau-Plan liegt aber sogar etwas unter dem aktuellen Stand, bei gleichen Eintrittspreisen wird es also weniger Einnahmen geben. Da kannst Du die Auslastung auf 100% steigern, hast aber im Ergebnis weniger Einnahmen.
Mitgliedsbeiträge machen finanziell viel weniger aus als Eintrittsgelder, hier Mitgliedszahlen in Relation zu den Eintrittskarten zu setzen ist nicht sinnvoll.


Das sind keine Denkfehler, sondern einfach Argumente. Das Olympiastadion wäre voller, wenn es ein reines Fußballstadion wäre. Es gibt einen ganz einfachen Grund warum beispielsweise der Block M leerer ist, als der Block O. Man hat einfach ab einem bestimmten Punkt nicht mehr das Gefühl im Geschehen zu sein und das ist ein Problem. Jeder der mal in Block L saß (bei "normalen Spielen"), weiß das es nicht schön ist, wenn jeder zweite Platz frei ist.
Finanziell gibt es sowohl Vorteile, als auch Nachteile. Du hast die Nachteile ja schon beschrieben, dabei aber außer Acht gelassen, dass ein Stadion der geplanten Größe DIE Event-Arena Berlins für die ganz großen Künstler wäre, die Uber-Arena hat ein Fassungsvermögen von nur 17.000. Schalke hat (laut KI) 5-9 Millionen durch solche Events eingenommen. In der Hauptstadt könnte man vermutlich noch mehr Einnehmen. Eine andere Sache, welche du nicht berücksichtigst, ist der riesige Aufwand, der durch den ständigen Auf- und Abbau jeglicher Fußball-Infrastruktur entsteht (Tore, LED-Banden, etc).
Die Vorteile überwiegen meiner Meinung nach deutlich, wäre natürlich besser gewesen, wenn es zur Niedrigzinsphase beschlossen worden wäre, aber so ist es nun mal. Auch Hertha muss endlich in der Moderne ankommen. Wird es der geplante Standort, haben wir schon mal das große Glück "nur" das Stadion zu bauen und nicht noch alles drum herum.

Paule, eine der genannten Bedingungen für ein eigenes Stadion neben dem Oly war, dass damit keine Konkurrenz für Veranstaltungen im Oly geschaffen wird. Die Krux mit der Stadtlage ist, dass die Anzahl der Tage bei denen die Anwohner drum herum Lärm ertragen müssen begrenzt sind. Das ist nicht nur eine Frage von Angebot und Nachfrage, da gibt es weitere Interessen die beachtet werden müssen.
Des weiteren scheint dir die Uber Arena nicht bekannt zu sein.

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EVERYBODY LOVE EVERYBODY! - Jacky Moon
Hertha BSC - AFC Richmond
SC LSU Mud Dogs - Flint Tropics
Neues Stadion für Hertha? |#4019
27.07.2025 - 17:05 Uhr
Laut Knut Beyer, Präsidiumsmitglied, plant man doch aktuell mit 5"1.892" Zuschauern als Kapazität am geplanten Standort. Ich finde das unterambitioniert, sähe aber ein, dass der Standort vielleicht nicht mehr hergibt.
Am Ende wird's darauf hinauslaufen (müssen), die Preise für Dauerkarten und Tageskarten, sagen wir mal, merklich anzuheben, wenn die Erlösseite im schwarzen Bereich zu finden sein soll. Ich bin gespannt, wie da die OK-Gänger darauf reagieren werden. Und ja, Otto Normalverbraucher lässt sich vielleicht auch nicht jeden Preis gefallen. Führt das dann u.U. dazu, dass wir bei Spielen gegen Fürth, Elversberg, Heidenheim auch in diesem Stadion leere Plätze haben werden oder wird fehlende Nachfrage dann wieder durch Verschenkaktionen ersetzt? Ich finde halt auch wie die blöde Berliner FDP einst sagte: "Besser Fußball spielen, dann kommen auch die Leute." Wir sind ja auf einem (guten?) Weg. Es wächst was, die Leute kommen, obwohl keine Heimspiele mehr gewonnen werden. Aber Hertha gewinnt wieder an Standing. Meine Sorge wäre, dass die neue Vermarktung dann wieder alles kaputt macht. Am Ende geht's darum, alle Herthaner und -innen mitzunehmen. Leider glaube ich, dass mit einem neuen Stadion Erwartungen geweckt werden, die am Ende nicht zu halten sind und auch nicht über alles offen gesprochen wird, was auf uns zukommt, wenn das neue Stadion dann mal Realität sein sollte.
Neues Stadion für Hertha? |#4020
27.07.2025 - 17:51 Uhr
Ich habe genau die Befürchtung, dass nicht alle Faktoren genügend besprochen wurden.
Man hat einen Traum in die Welt gesetzt und den dann weiter verfolgt ohne Vor- und Nachteile wirklich abzuwägen.
Natürlich wäre es schön ein eigenes Stadion zu haben, das man auch noch zusätzlich vermarkten kann (am geplanten Platz wegen der Nachbarn (Lärmschutz) nicht möglich). Außerdem Ausbau möglich, bzw. gleich in der benötigten Größe bauen. Infrastruktur muß gesichert sein und Finanzierung und nachfolgende Lasten (Zinsen, laufende Kosten).
Ich glaube/befürchte, es wird ein böses Erwachen geben, wenn ein Stadion gebaut werden kann und hoffe, die Politiker verhindern das, dann kann man sich noch 10 Jahre an den bösen Politikern abarbeiten.

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Hertha for ever
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