Mitgliederversammlung 22.07.2018
22.07.2018 - 09:46 Uhr
23.07.2018 - 05:30 Uhr
Und auch freut sich der Reisinger, denn diese Entscheidung sichert ihm ebenfalls weiter sein Amt.
Interesse am Wohl aller Fans? Fehlanzeige!
Reisinger ist also für alle, die in München oder zumindest sehr nahe dran wohnen, ein idealer Präsident.
Für andere, die weiter weg wohnen und dennoch gerne regelmäßig Spiele besuchen wollen (mit Kind auf halvwegs attraktiven Sitzplätzen), zu gleichen Preisen wie die Münchner Fanartikel kaufen wollen und allgemein als gleichwertig betrachtet werden wollen, ist er das eher nicht.
Hier verpasst er in meinen Augen eine große Chance und stellt seine eigenen Interessen voran.
Weiterhin keinem eine Emailadresse bekannt?
Interesse am Wohl aller Fans? Fehlanzeige!
Reisinger ist also für alle, die in München oder zumindest sehr nahe dran wohnen, ein idealer Präsident.
Für andere, die weiter weg wohnen und dennoch gerne regelmäßig Spiele besuchen wollen (mit Kind auf halvwegs attraktiven Sitzplätzen), zu gleichen Preisen wie die Münchner Fanartikel kaufen wollen und allgemein als gleichwertig betrachtet werden wollen, ist er das eher nicht.
Hier verpasst er in meinen Augen eine große Chance und stellt seine eigenen Interessen voran.
Weiterhin keinem eine Emailadresse bekannt?
23.07.2018 - 06:02 Uhr
Zitat von Corleone60
De Facto wohl schon. Ich finde das falsch. In meinen Augen zielt dieser Antrag in erster Linie darauf Herrn Schnell wegen seiner Nähe zu Ismaik abzustrafen.
Die ARGE ist aber mehr als ihr Vorsitzender, es gibt nunmal oder besser gesagt zum Glück viele Fanclubs außerhalb Münchens, zB in Südtirol, die betreut werden wollen. Das Konzept der ARGE das "Löwenland" in Regionen aufzuteilen und diese dann Regionsvorsteher wählen zu lassen ist sicherlich sinnvoller als die Fanclubbetreuung am Vereinsgelände zu zentralisieren..
Da Löwenfans aus Niederbayern oder Südtirol schlecht mal eben Montagmorgen ans Trainingsgelände fahren können um Karten zu kaufen, finde ich es auch gar nicht verkehrt, dass der ARGE ein gewisses Kartenkontingent bereitgestellt wird.
Das Beschneiden des ARGE-Kartenkontingents dürfte nach dem persönlichen Denkzettel für Gerhard Schnell vermutlich auch das zweite Motiv sein hinter diesem Antrag sein.
Zitat von Lion_60
Das würde die Abschaffung der ARGE sein und der Job geht direkt zum Verein, richtig?
Das würde die Abschaffung der ARGE sein und der Job geht direkt zum Verein, richtig?
De Facto wohl schon. Ich finde das falsch. In meinen Augen zielt dieser Antrag in erster Linie darauf Herrn Schnell wegen seiner Nähe zu Ismaik abzustrafen.
Die ARGE ist aber mehr als ihr Vorsitzender, es gibt nunmal oder besser gesagt zum Glück viele Fanclubs außerhalb Münchens, zB in Südtirol, die betreut werden wollen. Das Konzept der ARGE das "Löwenland" in Regionen aufzuteilen und diese dann Regionsvorsteher wählen zu lassen ist sicherlich sinnvoller als die Fanclubbetreuung am Vereinsgelände zu zentralisieren..
Da Löwenfans aus Niederbayern oder Südtirol schlecht mal eben Montagmorgen ans Trainingsgelände fahren können um Karten zu kaufen, finde ich es auch gar nicht verkehrt, dass der ARGE ein gewisses Kartenkontingent bereitgestellt wird.
Das Beschneiden des ARGE-Kartenkontingents dürfte nach dem persönlichen Denkzettel für Gerhard Schnell vermutlich auch das zweite Motiv sein hinter diesem Antrag sein.
Die ARGE hat sich das ganze selbst zuzuschreiben, da sie seit zig Jahren eine Spezlnwirtschaft sonders gleichen betreibt und was noch viel mehr auf der MV ins Gewicht fällt ist, dass man Politik im Namen der ganzen ARGE betreibt, anstatt sich auf die eigenen Aufgaben zu konzentrieren und Fanclubs, die eine andere Meinung vertreten ganz klar unterdrückt und klein hält.
Außerdem ist durch die Anstellung von Jutta Schnell in der KGaA und Gerhard Schnell als Vorsitzender der ARGE die angesprochene Ungleichheit weiter gestiegen.
Ein Dachverband sollte fair und unvoreingenommen handeln
23.07.2018 - 07:08 Uhr
Zitat von Corleone60
De Facto wohl schon. Ich finde das falsch. In meinen Augen zielt dieser Antrag in erster Linie darauf Herrn Schnell wegen seiner Nähe zu Ismaik abzustrafen.
Die ARGE ist aber mehr als ihr Vorsitzender, es gibt nunmal oder besser gesagt zum Glück viele Fanclubs außerhalb Münchens, zB in Südtirol, die betreut werden wollen. Das Konzept der ARGE das "Löwenland" in Regionen aufzuteilen und diese dann Regionsvorsteher wählen zu lassen ist sicherlich sinnvoller als die Fanclubbetreuung am Vereinsgelände zu zentralisieren..
Da Löwenfans aus Niederbayern oder Südtirol schlecht mal eben Montagmorgen ans Trainingsgelände fahren können um Karten zu kaufen, finde ich es auch gar nicht verkehrt, dass der ARGE ein gewisses Kartenkontingent bereitgestellt wird.
Das Beschneiden des ARGE-Kartenkontingents dürfte nach dem persönlichen Denkzettel für Gerhard Schnell vermutlich auch das zweite Motiv sein hinter diesem Antrag sein.
Zitat von Lion_60
Das würde die Abschaffung der ARGE sein und der Job geht direkt zum Verein, richtig?
Das würde die Abschaffung der ARGE sein und der Job geht direkt zum Verein, richtig?
De Facto wohl schon. Ich finde das falsch. In meinen Augen zielt dieser Antrag in erster Linie darauf Herrn Schnell wegen seiner Nähe zu Ismaik abzustrafen.
Die ARGE ist aber mehr als ihr Vorsitzender, es gibt nunmal oder besser gesagt zum Glück viele Fanclubs außerhalb Münchens, zB in Südtirol, die betreut werden wollen. Das Konzept der ARGE das "Löwenland" in Regionen aufzuteilen und diese dann Regionsvorsteher wählen zu lassen ist sicherlich sinnvoller als die Fanclubbetreuung am Vereinsgelände zu zentralisieren..
Da Löwenfans aus Niederbayern oder Südtirol schlecht mal eben Montagmorgen ans Trainingsgelände fahren können um Karten zu kaufen, finde ich es auch gar nicht verkehrt, dass der ARGE ein gewisses Kartenkontingent bereitgestellt wird.
Das Beschneiden des ARGE-Kartenkontingents dürfte nach dem persönlichen Denkzettel für Gerhard Schnell vermutlich auch das zweite Motiv sein hinter diesem Antrag sein.
Der Antrag kam übrigens von einem, mir sehr gut bekannten Löwenfan aus Kronach.
Das Konzept ARGE wird dabei nicht infrage gestellt....
23.07.2018 - 08:38 Uhr
Guten Morgen,
gut dass die MV nun vorbei ist und wir uns alle dem Wichtigerem in einem Sportverein widmen können, nämlich dem sportlichen Teil.
Ich bin ehrlich, 2-3 Kandidaten aus dem anderen Team wären bestimmt auch gute VR-Mitglieder geworden, aber die Chance haben Sie sich selbst genommen. Ich hätte gern auch den Oskar im VR gesehen, aber sollte halt nicht sein. Demokratie heißt eben das Zauberwort
Es war gestern deutlich entspannter, auch wenn ab und an es doch ein wenig hitzig wurde. Fakt ist aber auch, dass man der ARGE(Führung)/HI-Partnerschaft ganz klar die Grenzen aufgezeigt hat. Die haben einen doch recht hohen Aufwand betrieben, aber am Ende knappe 200 Leute organisieren können. Unterm Strich: lächerlich!!! Da sieht man auch, was die kolportierten 50.000 ARGE-Mitglieder tatsächlich "wert" sind.
Unterm Strich, hat HI nun weiterhin einen ihm sehr kritisch gegenüberstehenden e.V.-Gesellschafter, was sich in den letzten 12 Monaten bereits bewährt hat!
P.S. Die Meinung über Bernhard Winkler konnte sich gestern auch eine breitere Masse bilden. Leider. Diese Meinung hatte ich bereits vorher, siehe hierzu auch meine Beiträge in diesem Forum zur Person Winkler. Er war ein Idol (sportlich, fussballerisch), er hat sich mit seinem Verhalten aber einiges wieder kaputt gemacht.
gut dass die MV nun vorbei ist und wir uns alle dem Wichtigerem in einem Sportverein widmen können, nämlich dem sportlichen Teil.
Ich bin ehrlich, 2-3 Kandidaten aus dem anderen Team wären bestimmt auch gute VR-Mitglieder geworden, aber die Chance haben Sie sich selbst genommen. Ich hätte gern auch den Oskar im VR gesehen, aber sollte halt nicht sein. Demokratie heißt eben das Zauberwort
Es war gestern deutlich entspannter, auch wenn ab und an es doch ein wenig hitzig wurde. Fakt ist aber auch, dass man der ARGE(Führung)/HI-Partnerschaft ganz klar die Grenzen aufgezeigt hat. Die haben einen doch recht hohen Aufwand betrieben, aber am Ende knappe 200 Leute organisieren können. Unterm Strich: lächerlich!!! Da sieht man auch, was die kolportierten 50.000 ARGE-Mitglieder tatsächlich "wert" sind.
Unterm Strich, hat HI nun weiterhin einen ihm sehr kritisch gegenüberstehenden e.V.-Gesellschafter, was sich in den letzten 12 Monaten bereits bewährt hat!
P.S. Die Meinung über Bernhard Winkler konnte sich gestern auch eine breitere Masse bilden. Leider. Diese Meinung hatte ich bereits vorher, siehe hierzu auch meine Beiträge in diesem Forum zur Person Winkler. Er war ein Idol (sportlich, fussballerisch), er hat sich mit seinem Verhalten aber einiges wieder kaputt gemacht.
23.07.2018 - 09:00 Uhr
Die Ziele der ARGE sind:
http://www.tsv1860.de/de/Fans_Fanclub.htm
Falls der Vorstand der ARGE in Verbindung mit der Fanbeauftragten diese Ziele untergraben hat, oder sich nicht an diesen Zielen gehalten hat, dann gehört dieser Vorstand auch "bestraft". Falls die Mitglieder der ARGE diese nicht selbst in die Hand nehmen, dann wird es eben auf anderer Art und Weise versucht.
Ich frage mich, wieso Du nicht die ARGE-Führung als Ursache dafür nicht kritisierst, sondern die Mitlgieder, welche auf die vollkommene Unterstützung eines HI durch die ARGE-Führung nur reagiert haben?
http://www.tsv1860.de/de/Fans_Fanclub.htm
Falls der Vorstand der ARGE in Verbindung mit der Fanbeauftragten diese Ziele untergraben hat, oder sich nicht an diesen Zielen gehalten hat, dann gehört dieser Vorstand auch "bestraft". Falls die Mitglieder der ARGE diese nicht selbst in die Hand nehmen, dann wird es eben auf anderer Art und Weise versucht.
Ich frage mich, wieso Du nicht die ARGE-Führung als Ursache dafür nicht kritisierst, sondern die Mitlgieder, welche auf die vollkommene Unterstützung eines HI durch die ARGE-Führung nur reagiert haben?
Zitat von Corleone60
De Facto wohl schon. Ich finde das falsch. In meinen Augen zielt dieser Antrag in erster Linie darauf Herrn Schnell wegen seiner Nähe zu Ismaik abzustrafen.
Die ARGE ist aber mehr als ihr Vorsitzender, es gibt nunmal oder besser gesagt zum Glück viele Fanclubs außerhalb Münchens, zB in Südtirol, die betreut werden wollen. Das Konzept der ARGE das "Löwenland" in Regionen aufzuteilen und diese dann Regionsvorsteher wählen zu lassen ist sicherlich sinnvoller als die Fanclubbetreuung am Vereinsgelände zu zentralisieren..
Da Löwenfans aus Niederbayern oder Südtirol schlecht mal eben Montagmorgen ans Trainingsgelände fahren können um Karten zu kaufen, finde ich es auch gar nicht verkehrt, dass der ARGE ein gewisses Kartenkontingent bereitgestellt wird.
Das Beschneiden des ARGE-Kartenkontingents dürfte nach dem persönlichen Denkzettel für Gerhard Schnell vermutlich auch das zweite Motiv sein hinter diesem Antrag sein.
Zitat von Lion_60
Das würde die Abschaffung der ARGE sein und der Job geht direkt zum Verein, richtig?
Das würde die Abschaffung der ARGE sein und der Job geht direkt zum Verein, richtig?
De Facto wohl schon. Ich finde das falsch. In meinen Augen zielt dieser Antrag in erster Linie darauf Herrn Schnell wegen seiner Nähe zu Ismaik abzustrafen.
Die ARGE ist aber mehr als ihr Vorsitzender, es gibt nunmal oder besser gesagt zum Glück viele Fanclubs außerhalb Münchens, zB in Südtirol, die betreut werden wollen. Das Konzept der ARGE das "Löwenland" in Regionen aufzuteilen und diese dann Regionsvorsteher wählen zu lassen ist sicherlich sinnvoller als die Fanclubbetreuung am Vereinsgelände zu zentralisieren..
Da Löwenfans aus Niederbayern oder Südtirol schlecht mal eben Montagmorgen ans Trainingsgelände fahren können um Karten zu kaufen, finde ich es auch gar nicht verkehrt, dass der ARGE ein gewisses Kartenkontingent bereitgestellt wird.
Das Beschneiden des ARGE-Kartenkontingents dürfte nach dem persönlichen Denkzettel für Gerhard Schnell vermutlich auch das zweite Motiv sein hinter diesem Antrag sein.
23.07.2018 - 09:10 Uhr
Meine Zusammenfassung der Mitgliederversammlung:
Da ging er also gestern zu Ende, der monatelang geführte Wahlkampf zweier Lager, die sich trotz ihrer gestrigen vorsichtig-gegenseitigen Sympathiebekundungen nicht riechen können, auch wenn sie immer wieder versucht hatten Diplomatie zu beweisen.
Exemplarisch war hier für mich das intensive Duell der beiden Rechtsanwälte Nicolai Walch (Pro1860) und Jesko Trahms (Profifussball) bzgl. der Satzung, welches Walch aufgrund seines tieferen Wissens bzgl. Satzung für sich entschied. Da hast du einfach gemerkt, dass es Gräben gibt, nicht nur zwischen den Fans, sondern auch zwischen diesen Teams.
Letztendlich - und da lehne mich aus dem Fenster - hat die Wahlempfehlung von PRO1860 aus rein sachlichen Gründen und nicht aus Gründen der Lagerunterstützung die gestrige Wahl gewonnen. Warum schreibe ich sowas?
Das Team Profifussball mag den ein oder anderen wirklich guten Kandidaten gehabt haben, aber sie haben eines nicht gehabt: Ein Konzept, welches sie auch vorstellen können. Für mich bestand das Wahlprogramm dieses Teams aus zwei Grundaussagen:
- ein 30.000er Stadion, egal an welchem Standort
- eine bessere Zusammenarbeit mit Ismaik.
Berechtigterweise hatten viele Mitglieder mit Wortmeldungen die Frage an die Herren gerichtet, wie sie diese Ziele umsetzen wollen. Leider hat keiner der Kandidaten eine konkrete Antwort dafür parat gehabt.
Manche wollen es hier nicht hören, aber ich wiederhole mich:
Selbst die Salami-Taktik hat mehr Konzept in der Stadionfrage als die Aussage des Team Profifussball über das Stadion!
Die Opposition ist ohne tragfähiges, mit Lösung fundiertes Konzept angetreten, das war ihr großer Fehler. Sie haben versucht mit zwei Grundaussagen Werbung für sich zu betreiben, aber wenn Mitglieder eine Auskunft erhalten wollten, wie sie dieses Vorhaben umsetzen, haben sie sich ausschließlich auf ihre Kontakte in die Wirtschaft und ihre eigene Expertise verlassen. Die Frage, wer denn ein neues Stadion finanzieren würde, konnte keiner so beantworten.
Auffällig war aus meiner Sicht auch die Arroganz einiger dieser Kandidaten. Zu Bernhard Winkler wurde bereits alles gesagt; wie er mit einer Fragenden umgegangen ist war respektlos, sein gesamtes Auftreten war eine Diagnostizierung von Profilneurose. Thomas Angerer hat davon geschwafelt, er hätte schon viele Sponsoren zu 1860 auch ohne Mandat gebracht, nach der konkreten Frage wen, verwies er auf Sascha Färber, der unweit von mir saß und daraufhin große Augen machte. Matthias Pantke hatte ich persönlich beim Kaffe darauf angesprochen, dass ich ihn grundsätzlich gerne gewählt hätte, wenn er sich außerhalb des Blocks aufgestellt hätte - daraufhin hat er das Gespräch beendet.
So zeichnete für mich in Summe ein Bild dieses Teams, was meine Erfahrungen der letzten Monate bestätigte, dass sie es regelrecht verdient haben eine ganz große "Watschn" zu kassieren.
Schade ist das für Kandidaten wie Ruhrdorfer oder auch Oxee, die man durchaus in den Rat hätte wählen können. Sorry, lieber Klaus und lieber Norbert, dann hättet ihr euch aber nicht mit solchen Granden zusammenschließen dürfen. Jeder, der sich in diesen Block berufen hatte, trägt für mich auch eine gewisse Mitschuld und war daher leider aus Prinzip nicht wählbar. Dass Senta Auth zur MV gar nicht erschienenen ist, setzt dem ganzen sowieso die Krone auf. Da fand ich es auch gut, dass Ruhrdorfer hier die Meinung eines Mitglied bestätigte, dass man sich dann nicht aufstellen lassen soll, wenn man nicht erscheint. Das war jedoch auch ein Armutszeugnis für das Team Profifussball, da hat sie ihnen einen Bärendienst erwiesen.
Zum Thema Wahlbeteiligung möchte ich mich noch kurz äußern.
Der Verein hat gestern im Zuge des Mitgliederanstiegs eine Präsentation verwendet, die aufzeigte, dass von den rund 22.000 Mitglieder nur 15.000 stimmberechtigt sind. Bei einer Anwesenheit von knapp 1.200 Mitglieder kratzen wir also eine Wahlbeteiligung von 10%. Das mag auf politischer Ebene im Land mickrig klingen, ist aber in Sport und Fußballvereinen (auch in der Bundesliga) eine absolut aussagekräftige Anzahl. Von den 15.000 stimmberechtigten Mitglieder sind eine Menge dabei, die sich für Politik im Verein überhaupt nicht interessieren, oder auch welche, die einfach nur Mitglied sind, damit sie am Vereinssport teilnehmen dürfen. Bei 1860 ist doch über Jahre hinweg klar erkennbar, dass sich nur rund 2.000 Mitglieder wirklich für Vereinspolitik interessieren. Immer wieder zu behaupten, die Teilnahme wäre nicht aussagekräftig, ist ein Märchen. Diese Wahl gestern hat ganz klar offen aufgezeigt, wie die Mehrheit, die sich für Vereinspolitik interssiert, auch denkt und wählt. Und damit entscheidet. Und damit sollte man endlich auch ein für alle Mal die Märchen der Vergangenheit begraben, von einer schweigenden Mehrheit, von 50.000 ARGEnauten, von Ausgesperrten vor dem Stadion.
Wir haben Probleme zu lösen, wir brauchen mehr Platz im Stadion, wir brauchen eine Turnhalle, wir brauchen mehr Geld im e.V. und wir müssen die Auswärtigen Fans besser betreuen. Diesen Auftrag hat der gewählte VR nun für die kommenden drei Jahre. Und daran wird er sich messen lassen müssen. Und wenn ein Mitglied dann damit unzufrieden ist, muss es eben sein Stimmrecht ausüben und zur Wahl gehen. So geht Demokratie.
Da ging er also gestern zu Ende, der monatelang geführte Wahlkampf zweier Lager, die sich trotz ihrer gestrigen vorsichtig-gegenseitigen Sympathiebekundungen nicht riechen können, auch wenn sie immer wieder versucht hatten Diplomatie zu beweisen.
Exemplarisch war hier für mich das intensive Duell der beiden Rechtsanwälte Nicolai Walch (Pro1860) und Jesko Trahms (Profifussball) bzgl. der Satzung, welches Walch aufgrund seines tieferen Wissens bzgl. Satzung für sich entschied. Da hast du einfach gemerkt, dass es Gräben gibt, nicht nur zwischen den Fans, sondern auch zwischen diesen Teams.
Letztendlich - und da lehne mich aus dem Fenster - hat die Wahlempfehlung von PRO1860 aus rein sachlichen Gründen und nicht aus Gründen der Lagerunterstützung die gestrige Wahl gewonnen. Warum schreibe ich sowas?
Das Team Profifussball mag den ein oder anderen wirklich guten Kandidaten gehabt haben, aber sie haben eines nicht gehabt: Ein Konzept, welches sie auch vorstellen können. Für mich bestand das Wahlprogramm dieses Teams aus zwei Grundaussagen:
- ein 30.000er Stadion, egal an welchem Standort
- eine bessere Zusammenarbeit mit Ismaik.
Berechtigterweise hatten viele Mitglieder mit Wortmeldungen die Frage an die Herren gerichtet, wie sie diese Ziele umsetzen wollen. Leider hat keiner der Kandidaten eine konkrete Antwort dafür parat gehabt.
Manche wollen es hier nicht hören, aber ich wiederhole mich:
Selbst die Salami-Taktik hat mehr Konzept in der Stadionfrage als die Aussage des Team Profifussball über das Stadion!
Die Opposition ist ohne tragfähiges, mit Lösung fundiertes Konzept angetreten, das war ihr großer Fehler. Sie haben versucht mit zwei Grundaussagen Werbung für sich zu betreiben, aber wenn Mitglieder eine Auskunft erhalten wollten, wie sie dieses Vorhaben umsetzen, haben sie sich ausschließlich auf ihre Kontakte in die Wirtschaft und ihre eigene Expertise verlassen. Die Frage, wer denn ein neues Stadion finanzieren würde, konnte keiner so beantworten.
Auffällig war aus meiner Sicht auch die Arroganz einiger dieser Kandidaten. Zu Bernhard Winkler wurde bereits alles gesagt; wie er mit einer Fragenden umgegangen ist war respektlos, sein gesamtes Auftreten war eine Diagnostizierung von Profilneurose. Thomas Angerer hat davon geschwafelt, er hätte schon viele Sponsoren zu 1860 auch ohne Mandat gebracht, nach der konkreten Frage wen, verwies er auf Sascha Färber, der unweit von mir saß und daraufhin große Augen machte. Matthias Pantke hatte ich persönlich beim Kaffe darauf angesprochen, dass ich ihn grundsätzlich gerne gewählt hätte, wenn er sich außerhalb des Blocks aufgestellt hätte - daraufhin hat er das Gespräch beendet.
So zeichnete für mich in Summe ein Bild dieses Teams, was meine Erfahrungen der letzten Monate bestätigte, dass sie es regelrecht verdient haben eine ganz große "Watschn" zu kassieren.
Schade ist das für Kandidaten wie Ruhrdorfer oder auch Oxee, die man durchaus in den Rat hätte wählen können. Sorry, lieber Klaus und lieber Norbert, dann hättet ihr euch aber nicht mit solchen Granden zusammenschließen dürfen. Jeder, der sich in diesen Block berufen hatte, trägt für mich auch eine gewisse Mitschuld und war daher leider aus Prinzip nicht wählbar. Dass Senta Auth zur MV gar nicht erschienenen ist, setzt dem ganzen sowieso die Krone auf. Da fand ich es auch gut, dass Ruhrdorfer hier die Meinung eines Mitglied bestätigte, dass man sich dann nicht aufstellen lassen soll, wenn man nicht erscheint. Das war jedoch auch ein Armutszeugnis für das Team Profifussball, da hat sie ihnen einen Bärendienst erwiesen.
Zum Thema Wahlbeteiligung möchte ich mich noch kurz äußern.
Der Verein hat gestern im Zuge des Mitgliederanstiegs eine Präsentation verwendet, die aufzeigte, dass von den rund 22.000 Mitglieder nur 15.000 stimmberechtigt sind. Bei einer Anwesenheit von knapp 1.200 Mitglieder kratzen wir also eine Wahlbeteiligung von 10%. Das mag auf politischer Ebene im Land mickrig klingen, ist aber in Sport und Fußballvereinen (auch in der Bundesliga) eine absolut aussagekräftige Anzahl. Von den 15.000 stimmberechtigten Mitglieder sind eine Menge dabei, die sich für Politik im Verein überhaupt nicht interessieren, oder auch welche, die einfach nur Mitglied sind, damit sie am Vereinssport teilnehmen dürfen. Bei 1860 ist doch über Jahre hinweg klar erkennbar, dass sich nur rund 2.000 Mitglieder wirklich für Vereinspolitik interessieren. Immer wieder zu behaupten, die Teilnahme wäre nicht aussagekräftig, ist ein Märchen. Diese Wahl gestern hat ganz klar offen aufgezeigt, wie die Mehrheit, die sich für Vereinspolitik interssiert, auch denkt und wählt. Und damit entscheidet. Und damit sollte man endlich auch ein für alle Mal die Märchen der Vergangenheit begraben, von einer schweigenden Mehrheit, von 50.000 ARGEnauten, von Ausgesperrten vor dem Stadion.
Wir haben Probleme zu lösen, wir brauchen mehr Platz im Stadion, wir brauchen eine Turnhalle, wir brauchen mehr Geld im e.V. und wir müssen die Auswärtigen Fans besser betreuen. Diesen Auftrag hat der gewählte VR nun für die kommenden drei Jahre. Und daran wird er sich messen lassen müssen. Und wenn ein Mitglied dann damit unzufrieden ist, muss es eben sein Stimmrecht ausüben und zur Wahl gehen. So geht Demokratie.
23.07.2018 - 10:09 Uhr
Zitat von Kassenwart
Die waren alles - nur keine Profis.
-Eine kommt erst garnicht und geht zu einem PR-Termin.
-Einer verwechselt 1860 mit dem Dschungelcamp und macht auf Porno-Proll
-Einer fährt den fragenden Mitgleidern übers Mail als wolle er den Alleinherrscher mimen - Er hat den Durchblick und alle anderen sind auf der Brennsuppen dahergeschwommen.
Und so weiter ...
Nee, solche Selbstdarsteller braucht 1860 nicht.
Wenn wirklich mal Profis kommen, dann können wir über Alternativen reden. Kasperletheater brauchen wir aber nicht, das gab es in der Vergangenheit genug.
Die waren alles - nur keine Profis.
-Eine kommt erst garnicht und geht zu einem PR-Termin.
-Einer verwechselt 1860 mit dem Dschungelcamp und macht auf Porno-Proll
-Einer fährt den fragenden Mitgleidern übers Mail als wolle er den Alleinherrscher mimen - Er hat den Durchblick und alle anderen sind auf der Brennsuppen dahergeschwommen.
Und so weiter ...
Nee, solche Selbstdarsteller braucht 1860 nicht.
Wenn wirklich mal Profis kommen, dann können wir über Alternativen reden. Kasperletheater brauchen wir aber nicht, das gab es in der Vergangenheit genug.
Na ja, immerhin einer vom Team Profifußball war kein Selbstdarsteller, der hat aber wohl noch rechtzeitig erkannt, durch welches Team er da vereinnahmt wurde und ist am Ende doch nicht angetreten. Der Hund.
Schade. Der wirkte für mich in diesem Team noch am professionellsten und wäre am ehesten wählbar gewesen.
23.07.2018 - 10:28 Uhr
Ich habs leider aus Privatengründen kurzfristig nicht mehr reingeschafft. Aber es ist ja alles sogar besser ausgegangen als ich es mir in meinen wildesten Träumen erhofft hatte.
Team Wau Wau ist endgülitg erledigt, die 2-3 Leute die da noch halbwegs was auf dem Kasten haben können jetzt beweisen das sie nicht nur heiße Luft von sich gegeben haben und den Verein auch ohne Amt Unterstützen wollen/können.
Winkler hat sich gestern schon selbst beerdigt. Sorry, Klasse Kicker, aber ansonsten ein Dampfplauderer vor dem Herrn.
Noch kurz zu einem kleinen Vorfall den es ja wohl gab: ein Ultra soll ein 11 Jähriges Mädl dumm angemacht haben weil diese Flyer für Team Wau Wau verteilt hat.
1. Kinder dumm anlabern geht gar nicht, das ist das letzte.
2. Kinder für Wahlkampf/Politik einspannen ist unter aller Sau, die Mutter sollte sich genauso schämen wie der andere Typ.
Generell war das wieder eine saubere Watschn für HI und seine blind folgende Minderheit (Maße kannst nicht sagen bei den paar Verblendeten).
Team Wau Wau ist endgülitg erledigt, die 2-3 Leute die da noch halbwegs was auf dem Kasten haben können jetzt beweisen das sie nicht nur heiße Luft von sich gegeben haben und den Verein auch ohne Amt Unterstützen wollen/können.
Winkler hat sich gestern schon selbst beerdigt. Sorry, Klasse Kicker, aber ansonsten ein Dampfplauderer vor dem Herrn.
Noch kurz zu einem kleinen Vorfall den es ja wohl gab: ein Ultra soll ein 11 Jähriges Mädl dumm angemacht haben weil diese Flyer für Team Wau Wau verteilt hat.
1. Kinder dumm anlabern geht gar nicht, das ist das letzte.
2. Kinder für Wahlkampf/Politik einspannen ist unter aller Sau, die Mutter sollte sich genauso schämen wie der andere Typ.
Generell war das wieder eine saubere Watschn für HI und seine blind folgende Minderheit (Maße kannst nicht sagen bei den paar Verblendeten).
23.07.2018 - 10:36 Uhr
Zitat von Dreijahresplan
Auffällig war aus meiner Sicht auch die Arroganz einiger dieser Kandidaten. Zu Bernhard Winkler wurde bereits alles gesagt; wie er mit einer Fragenden umgegangen ist war respektlos, sein gesamtes Auftreten war eine Diagnostizierung von Profilneurose.
Auffällig war aus meiner Sicht auch die Arroganz einiger dieser Kandidaten. Zu Bernhard Winkler wurde bereits alles gesagt; wie er mit einer Fragenden umgegangen ist war respektlos, sein gesamtes Auftreten war eine Diagnostizierung von Profilneurose.
Und trotzdem hätte er fast den Einzug in den VR geschafft. Wie ich gerade bei der tz gelesen habe, landete er bei der Auszählung der Stimmen auf Platz 10 und hat den Einzug knapp verpasst.
Meine Einschätzung dazu:
Hätte er gestern auf der MV einen anderen Auftritt hingelegt, dann wäre er wohl - Blogwahlempfehlungen hin oder her - in das Gremium gewählt worden. Von daher hat er sich sein Scheitern als wohl bekanntester Kandidat des Teams Profifußball letztlich selbst zuzuschreiben.
Seine Verdienste als Spieler für unseren TSV sind für mich unbestritten und werden von mir auch weiterhin nicht in Frage gestellt. Trotz seiner maximal unglücklichen Figur die er im zurückliegenden Wahlkampf und offensichtlich auch gestern auf der MV gemacht hat. Als Stürmer war er für uns lange Zeit ein Erfolgsgarant, im Verwaltungsrat allerdings wird er nicht wirklich "fehlen".
23.07.2018 - 10:37 Uhr
Habe mich über das Ergebnis sehr gefreut. Um ehrlich zu sein, hat es mich sogar ein wenig gewundert. Um mich herum waren viele Pro-Profifussball-Team, hätte hier stärkere Konkurrenz erwartet und dachte dass mind. 2 Leute es rein schaffen. Winkler hat sich mit seiner Art leider selbst ins Aus geschossen.
Was mich noch interessieren würde, gibt es irgendwo das gesamte Ergebnis der 30 VR? Wieviele Stimmen hat der verrückte Kirmeier bekommen?
Was mich noch interessieren würde, gibt es irgendwo das gesamte Ergebnis der 30 VR? Wieviele Stimmen hat der verrückte Kirmeier bekommen?
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