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Michael Preetz
Geburtsdatum 17.08.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer
Akt. Verein MSV Duisburg

Michael Preetz

01.07.2012 - 01:08 Uhr
Michael Preetz |#3571
04.09.2020 - 23:15 Uhr
Zitat von BluRob

Das geht aber nicht mehr lange so weiter, ein Investor ist kein Mäzen der laufend zuschiesst. Irgendwann, wann auch immer, wird Windhorst seine Anteile verkaufen und davon hat Hertha nichts, bekommt dann nur einen anderen der die Anteilshoheit (hier Aktienmehrheit) hält. Mögliche Mehrwerte realisiert dann der Investor, das ist ja seine Rendite aus dem Wagnis. Selbst wenn Windhorst lange drin bleibt, viele Anteile kann man ihm nun nicht mehr verkaufen, Überkapitalisierung wird es nicht geben wenn der Investor Renditebetrachtungen hat.

Lustig, dass du dir bei der Analyse so viel Mühe gibst und in diesem Abschnitt sogar FAST die richtigen Schlüsse ziehst und dann doch so am Tor vorbei schießt.

Windhorst, bzw. Tennor ist eben KEIN Mäzen. Windhorst ist kein russicher Milliardär, der sich ein Spielzeug leisten kann oder will und auch kein Kühne der irgendwie in Berlin geboren wurde und dem Hertha am Herzen liegt. Hertha geht im am Allerwertesten vorbei. Richtig ist, dass Windhorst/Tennor unter allen Optionen die man so mit seinem Vermögen hat Hertha als Investment ausgewählt hat. Das heißt der professionelle Investor geht davon aus, dass Hertha in den nächsten 10-20 Jahren (oder wie lange er auch plant zu investieren) den regulären Finanzmarkt schlagen wird. Tennor hätte keine knapp 400Mio. in Hertha investieren müssen. Hey, das wäre so unglaublich einfach gewesen das Kapital in Amazon Aktien zu stecken oder irgendwelche Fonds oder ETFs oder Immobilien oder sonstwas. Du kannst davon ausgehen, dass Tennor vor dem Investment sämtliche Hertha Bücher offengelegt wurden und nach dem Studium der gesamten finanziellen Lage kommt die Tennor Gruppe zu dem Schluss: Wow mit einem Investment in Hertha schlagen wir sogar den Aktienmarkt, etc. pp.
Also was genau glaubst du, wieso Tennor in Hertha investiert hat? Weil Preetz+Gegenbauer die Bücher gefälscht haben? oder dass Tennor Geld waschen muss?
Ich kann dir sagen warum. Weil Hertha sich wirtschaftlich so gut entwickelt bzw. weil der Fußballmarkt als ganzes sich so gut entwickelt hat und Hertha in diesem Rahmen sich AUCH sehr gut entwickelt hat, so dass die Gruppe von professionellen Investoren nach Studium der Bücher zu dem Ergebnis kam, japp in 20 Jahren+ sind die 400Mio mehr wert als mit "jedem" anderen Investment, dass wir damit starten könnten.

Denk mal drüber nach.

•     •     •

"Das Ganze ist mehr als nur die Summe seiner Teile."

"Ich verliebte mich in den Fußball, wie ich mich später in Frauen verlieben
sollte: plötzlich, unerklärlich, unkritisch und ohne einen Gedanken an
den Schmerz und die Zerrissenheit zu verschwenden, die damit verbunden sein würden."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Antar3s am 04.09.2020 um 23:17 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#3572
04.09.2020 - 23:38 Uhr
Zitat von Antar3s
Zitat von BluRob

Das geht aber nicht mehr lange so weiter, ein Investor ist kein Mäzen der laufend zuschiesst. Irgendwann, wann auch immer, wird Windhorst seine Anteile verkaufen und davon hat Hertha nichts, bekommt dann nur einen anderen der die Anteilshoheit (hier Aktienmehrheit) hält. Mögliche Mehrwerte realisiert dann der Investor, das ist ja seine Rendite aus dem Wagnis. Selbst wenn Windhorst lange drin bleibt, viele Anteile kann man ihm nun nicht mehr verkaufen, Überkapitalisierung wird es nicht geben wenn der Investor Renditebetrachtungen hat.

Lustig, dass du dir bei der Analyse so viel Mühe gibst und in diesem Abschnitt sogar FAST die richtigen Schlüsse ziehst und dann doch so am Tor vorbei schießt.

Windhorst, bzw. Tennor ist eben KEIN Mäzen. Windhorst ist kein russicher Milliardär, der sich ein Spielzeug leisten kann oder will und auch kein Kühne der irgendwie in Berlin geboren wurde und dem Hertha am Herzen liegt. Hertha geht im am Allerwertesten vorbei. Richtig ist, dass Windhorst/Tennor unter allen Optionen die man so mit seinem Vermögen hat Hertha als Investment ausgewählt hat. Das heißt der professionelle Investor geht davon aus, dass Hertha in den nächsten 10-20 Jahren (oder wie lange er auch plant zu investieren) den regulären Finanzmarkt schlagen wird. Tennor hätte keine knapp 400Mio. in Hertha investieren müssen. Hey, das wäre so unglaublich einfach gewesen das Kapital in Amazon Aktien zu stecken oder irgendwelche Fonds oder ETFs oder Immobilien oder sonstwas. Du kannst davon ausgehen, dass Tennor vor dem Investment sämtliche Hertha Bücher offengelegt wurden und nach dem Studium der gesamten finanziellen Lage kommt die Tennor Gruppe zu dem Schluss: Wow mit einem Investment in Hertha schlagen wir sogar den Aktienmarkt, etc. pp.
Also was genau glaubst du, wieso Tennor in Hertha investiert hat? Weil Preetz+Gegenbauer die Bücher gefälscht haben? oder dass Tennor Geld waschen muss?
Ich kann dir sagen warum. Weil Hertha sich wirtschaftlich so gut entwickelt bzw. weil der Fußballmarkt als ganzes sich so gut entwickelt hat und Hertha in diesem Rahmen sich AUCH sehr gut entwickelt hat, so dass die Gruppe von professionellen Investoren nach Studium der Bücher zu dem Ergebnis kam, japp in 20 Jahren+ sind die 400Mio mehr wert als mit "jedem" anderen Investment, dass wir damit starten könnten.

Denk mal drüber nach.


Ohne auf alles eingehen zu wollen, sollte man auch bedenken, dass die Investmentgruppe scheinbar öfter als Risikokapitalgeber auftritt.
Ja, die werden hier eine überdurchschnittliche Renditechance erkannt haben, allerdings werden sie sich auch der Risiken bewusst sein.
Trotzdem stimmt es natürlich, dass sie die Chancen anscheinend höher bewerten, als die Risiken.
Nur glaube ich kaum, dass dies viel mit der Betrachtung unserer Kennzahlen zu tun hatte, sondern viel mehr mit dem Wachstumspotenzial der gesamten Branche und unserem Standort.

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Personal Stats

Besuchte Pflichtspiele von Hertha BSC: 375
Meiste Einsätze: 1. Lustenberger (207), 2. Pekarik (139), 3. Kraft (138)
Meiste Tore: 1. Ramos (42), 2. Ibisevic (32), 3. Kalou (29)
Meiste Vorlagen: 1. Ramos (26), 2. Ronny (23), 3. Plattenhardt (22)
Höchster Sieg: 8:1 gegen Nistru Otaci am 17.07.2008 - 1. Qualifikationsrunde zum Uefa-Cup 08/09 Hinspiel
Höchste Niederlage: 0:6 gegen Bayern München am 17.03.2012 - 26. Spieltag der Bundesliga-Saison 11/12
Michael Preetz |#3573
05.09.2020 - 00:01 Uhr
Zitat von Antar3s

Ich kann dir sagen warum. Weil Hertha sich wirtschaftlich so gut entwickelt bzw. weil der Fußballmarkt als ganzes sich so gut entwickelt hat und Hertha in diesem Rahmen sich AUCH sehr gut entwickelt hat, so dass die Gruppe von professionellen Investoren nach Studium der Bücher zu dem Ergebnis kam, japp in 20 Jahren+ sind die 400Mio mehr wert als mit "jedem" anderen Investment, dass wir damit starten könnten.


Keiner kann sagen, wie sich irgendein Markt in der Zukunft entwickelt. Dass du die hiesige Investition als Indiz für gesichertes Wachstum nimmst, ist ein wenig absurd. Die Summen, die bei uns investiert wurden, sind relativ gering und m.e. eher als ein bisschen Zockerei anzusehen. Läuft es gut, dann hat man ein wenig Gewinn gemacht und läuft es nicht gut, weil Hertha nicht vorankommt bzw. mal wieder absteigt oder generell in eine Fussballblase investiert wurde, dann ist das auch nicht weiter schlimm. Tennor investiert global und divers (war bei KKR nicht anders).
Und vor allem: der gute Windhorst ist schon öfters mit seinen Investitionen gescheitert. Er hat sich immer wieder berappelt, während es die Firmen, in die er investiert hat, nicht mehr gibt. Also Nein, jede Investition von ihm ist sicher kein Zeichen von gesicherter, zukünftiger Entwicklung und ich bezweifele auch, dass die meisten Investitionen langfristiger Natur sind, auch wenn er von 10-20 Jahren redet.
Windhorst hat bei uns investiert, weil wir wirtschaftlich angeschlagen waren, kaum Einnahmen hatten im Vergleich zu den Ausgaben und man uns billig aufkaufen konnte. Da mussten Preetz und Gegenbauer doch keine Bücher fälschen. Die Wahrheit hat sich am besten verkauft.
Und du hast Recht, er interessiert sich nicht für uns und sollten wir mal in Schieflage geraten, dann denke ich auch nicht, dass er da groß gegensteuern wird, falls sich das am Ende nicht rechnet. Das ist wohl der Unterschied zu einem Mäzen.
Es liegt in unserer eigenen Hand bzw der von Preetz/Schiller/Gegenbauer, das beste aus dem Geld zu machen.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von physsus am 05.09.2020 um 00:03 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#3574
06.09.2020 - 12:14 Uhr
Zitat von BluRob
@Berlin71, sorry Du irrst Dich. Bitte belegen, nicht nur behaupten.

Durch die Zuführung des Investors von weiteren 100 Mio. im November 2019 betrug unser Eigenkapital per 12/2019 keine 70 Mio. Euro. Mit anderen Worten, nach der zweiten Tranche des Investors wären wir ohne diese schon wieder mit 30 Mio überschuldet gewesen. Oder mit anderen Worten, selbst nach der ersten Tranche waren wir bilanziell überschuldet.


Ich glaube wir haben hier ein Definitionsproblem.
Die erste Tranche definiere ich mit 225 Millionen in 2019, bei einem Stand der Verbindlichkeiten von 125 Millionen, der maximal in allen Schriften und Diskussionen angegeben wird, bleiben 100 Millionen im Topf. Wie Du zu einem Stand der Verbindlichkeiten zum Ende 2019 von 156 Mio kommst sagst Du leider nicht so richtig, aber selbst dann blieben 70 Mio übrig.
Für den weiteren Verlauf, auf den Du ja nur noch am Rande eingehst, fließen weitere 150 Mio. Daraus werden Transfers finanziert und Corona-Verluste (die Verluste aus Zuschauereinnahmen werden sich wahrscheinlich auf ca. 10 Mio maximal belaufen (Schiller im Kicker 22.05.2020), eher weniger, wenn ab November wieder mehr Zuschauer zugelassen werden können.
Im selben Artikel des Kicker beziffert Schiller übrigens das Eigenkapital mit 182,5 Mio. zum 31.12.2019. Da sind selbst bei den von Dir angenommenen 156 Mio noch 25 Mio übrig. Also - egal wie ich rechne, von einer Überschuldung bilanztechnisch sind wir weit entfernt. Außerdem dürften zu diesem Zeitpunkt schon einige Verbindlichkeiten abgebaut sein. Dazu steht in dem Artikel nichts, wäre aber mal interessant das zu recherchieren.

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Hertha for ever
Michael Preetz |#3575
06.09.2020 - 19:08 Uhr
Zitat von Berlin71


Ich glaube wir haben hier ein Definitionsproblem.
Die erste Tranche definiere ich mit 225 Millionen in 2019, bei einem Stand der Verbindlichkeiten von 125 Millionen, der maximal in allen Schriften und Diskussionen angegeben wird, bleiben 100 Millionen im Topf. Wie Du zu einem Stand der Verbindlichkeiten zum Ende 2019 von 156 Mio kommst sagst Du leider nicht so richtig, ......


Nein, nicht wir haben ein Definitionsproblem sondern Du haust einiges durcheinander. Natürlich ist Deine selbst gestrickte Rechnung nicht richtig, Deine Zahlen falsch. Wie es gemacht wird und welches die wirklichen Zahlen sind, findest Du nachfolgend in meinem Link zur Bilanz.

Ich hatte Dir erklärt, dass unser Eigenkapital per 31.12.2019 (also nach zweimaligem EK Zugang durch den Investor) keine 70 Mio Euro beträgt.

Wenn Du es ganz genau wissen möchtest, es sind 69.967.910,77 Euro. Wer es nachlesen möchte, findet es hier

https://www.herthabsc.de/de/hertha/nordic-bond/veroeffentlichungen-publications/page/15279--4--.html

Dort findest Du im Kapitalposten auch die 156 Mio. Verbindlichkeiten (alle anderen hier im Forum behaupteten Zahlen sind falsch), sie setzen sich wie immer und üblich aus dem Verlustvortrag und dem aktuellen Jahresverlust zusammen. Wo soll ich die Verbindlichkeiten denn sonst her haben als aus der Bilanz?

Damit sind alle meine Angaben korrekt, bitte habe Verständnis, wenn ich auf weitere Behauptungen hierzu nun nicht mehr antworte. Jeder kann die Zahlen selber nachlesen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BluRob am 06.09.2020 um 19:10 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#3576
06.09.2020 - 19:38 Uhr
Zitat von Berlin71

Im selben Artikel des Kicker beziffert Schiller übrigens das Eigenkapital mit 182,5 Mio. zum 31.12.2019.


Wenn das stimmt was Berlin71 da über Kicker/Schiller bzw. Schiller lt. Kicker erklärt, dann haben wir sicherlich schon wieder eine interessante Diskussion was uns Schiller so immer weismachen möchte.

Unbestreitbar lag das Eigenkapital lt. testiertem Hertha Konzernabschluss per 31.12.2019 bei 69.967.910,77 Euro.
Michael Preetz |#3577
06.09.2020 - 22:39 Uhr
Zitat von BluRob
Zitat von Berlin71

Ich glaube wir haben hier ein Definitionsproblem.
Die erste Tranche definiere ich mit 225 Millionen in 2019, bei einem Stand der Verbindlichkeiten von 125 Millionen, der maximal in allen Schriften und Diskussionen angegeben wird, bleiben 100 Millionen im Topf. Wie Du zu einem Stand der Verbindlichkeiten zum Ende 2019 von 156 Mio kommst sagst Du leider nicht so richtig, ......


Nein, nicht wir haben ein Definitionsproblem sondern Du haust einiges durcheinander. Natürlich ist Deine selbst gestrickte Rechnung nicht richtig, Deine Zahlen falsch. Wie es gemacht wird und welches die wirklichen Zahlen sind, findest Du nachfolgend in meinem Link zur Bilanz.

Ich hatte Dir erklärt, dass unser Eigenkapital per 31.12.2019 (also nach zweimaligem EK Zugang durch den Investor) keine 70 Mio Euro beträgt.

Wenn Du es ganz genau wissen möchtest, es sind 69.967.910,77 Euro. Wer es nachlesen möchte, findet es hier

https://www.herthabsc.de/de/hertha/nordic-bond/veroeffentlichungen-publications/page/15279--4--.html

Dort findest Du im Kapitalposten auch die 156 Mio. Verbindlichkeiten (alle anderen hier im Forum behaupteten Zahlen sind falsch), sie setzen sich wie immer und üblich aus dem Verlustvortrag und dem aktuellen Jahresverlust zusammen. Wo soll ich die Verbindlichkeiten denn sonst her haben als aus der Bilanz?

Damit sind alle meine Angaben korrekt, bitte habe Verständnis, wenn ich auf weitere Behauptungen hierzu nun nicht mehr antworte. Jeder kann die Zahlen selber nachlesen.


Aha, und wo ist der Unterschied zwischen 69 967 910 und 70 Mio ?
Das mit den 156 Mio kann ich nicht ganz nachvollziehen. Da sind auch Mietgeschäfte mit eingegangen; aber darüber möchte ich gar nicht streiten, 70 Mio waren Ende 2019 Eigenkapital.

Danke aber für den Link, daraus geht nämlich auch hervor, dass in einem Jahr der Großteil der Verbindlichkeiten abgetragen sein wird, es bleibt als großer Posten die Bonds mit 40 Mio, die nicht sofort ablösbar sind, die Mietgeschäfte werden jährlich mit 7,3 Mio in die Bilanz eingehen. Meinetwegen kann man das zu Verbindlichkeiten zählen. Ich würde es anders werten (Meine Büromiete ist keine Verbindlichkeit, auch wenn ich sie monatlich als festen Posten zahlen muß, aber das ist bilanztechnisch anders zu werten). Wie gesagt, möchte ich gar nicht drüber streiten.

•     •     •

Hertha for ever
Michael Preetz |#3578
06.09.2020 - 23:23 Uhr
Zitat von Berlin71


Aha, und wo ist der Unterschied zwischen 69 967 910 und 70 Mio ?


Da ist keiner. Ich hatte ursprünglich die 70 Mio erwähnt und da Du alles bestreitest, Dir dann den exakten Betrag zusätzlich genannt.

Von diesen 70 Mio hatte ich Dir dann die zweite Tranche des Investors rausgerechnet (weil eben zum Bilanzstichtag 31.12.19 zwei Tranchen eingeflossen waren) und Dir damit bewiesen, dass meine ursprüngliche Erklärung, dass Hertha selbst nach der ersten Tranche noch überschuldet war, völlig korrekt war. Das hattest Du ohne Beleg strikt bestritten.

Was machst Du dann daraus? Du berechnest weitere Tranchen um zu zeigen dass wir dann nicht mehr überschuldet sind. Völlig richtig, hat auch keiner anders behauptet.


Das mit den 156 Mio kann ich nicht ganz nachvollziehen.


Immer noch nicht? Ich hatte Dir doch erklärt, dass Du die beiden Positionen Verlustvortrag und laufender Jahresverlust zusammen rechnen musst.



Da sind auch Mietgeschäfte mit eingegangen; aber darüber möchte ich gar nicht streiten, 70 Mio waren Ende 2019 Eigenkapital.


Wie kommst Du denn darauf? Da geht in der Bilanz gar nichts mit ein, da summieren sich nur die ganzen Jahresergebnisse lt. den Gewinn- und Verlustrechnungen. Also bei Preetz immer Verluste, in den letzten Jahren galoppierend und in immer neuen Rekordhöhen. Du wirst staunen was passiert wenn der Gesamtjahresabschluss 19/20 vorliegt. Neuer Rekordverlust der das Eigenkapital schmälert!




Danke aber für den Link, daraus geht nämlich auch hervor, dass in einem Jahr der Großteil der Verbindlichkeiten abgetragen sein wird, es bleibt als großer Posten die Bonds mit 40 Mio, die nicht sofort ablösbar sind, die Mietgeschäfte werden jährlich mit 7,3 Mio in die Bilanz eingehen. Meinetwegen kann man das zu Verbindlichkeiten zählen. Ich würde es anders werten (Meine Büromiete ist keine Verbindlichkeit, auch wenn ich sie monatlich als festen Posten zahlen muß, aber das ist bilanztechnisch anders zu werten). Wie gesagt, möchte ich gar nicht drüber streiten.


Das geht aus dem Link bzw. der Bilanz keineswegs hervor. Warum behauptest Du sowas? Die Bilanz ist keine Prognoserechnung sondern eine Stichtagsrechnung. Auf der Passivseite findest Du wo das Geld herkommt, auf der Aktivseite wofür es verwendet wird. Ob Deine Büromiete zur Verbindlichkeit wird hängt davon ab, ob Du Eigenkapital hast oder die Bank oder andere Deine Verluste auffangen müssen.

Genug des trollens!
Michael Preetz |#3579
07.09.2020 - 09:00 Uhr
@BlueRob
Kannst Du nicht ordentlich diskutieren? warum solche Nachsätze "Genug des trollens".
Oder meinst Du Dich selber:
"Trolle im Internet – eines der aktuell bekanntesten Phänomene des Netzes. Eine Gruppe von Internetnutzern, deren erklärtes Ziel es ist, andere Menschen emotional zu verletzen. Häufig ohne klares Motiv steckt dahinter oft die gestörte Persönlichkeit des Trolls."

Du hast offenbar übersehen, dass in der von Dir verlinkten Bilanz der Abtrag der Verbindlichkeiten auf den auf den Seiten 7 und 8 angesprochen wird.
Du hattest geschrieben, dass Hertha überschuldet sei, die Bilanz zum 31.12.2019 zeigt, dass dies falsch ist, wir im Gegenteil ein Eigenkapital von 70 Mio (unter Verrechnung der Verbindlichkeiten) hatten.

Zu den 156 Mio hatte ich gesagt, ich kann es nicht ganz nachvollziehen. Ich gebe aber zu, dass mein Englisch nicht so gut ist, dass es reicht, wenn ich die Bilanz lese, ich muß einzelne Teile erst übersetzen. Ich habe aber auch gesagt, dass ich darüber gar nicht streiten möchte, weil es ist nicht so wichtig in der Diskussion. Fakt ist, dass wir 70 Mio EK zum Jahresende hatten bei 156 Mio Verbindlichkeiten. Das gibst Du ja inzwischen zu, dann nimm Deine Bemerkung zur Überschuldung zum Jahresende auch zurück.

Und was dann bei der Jahresbilanz 19/20 rauskommt - werden wir sehen. Ich denke ein positives Eigentkapital von ca. 100 Mio, wenn wir nicht noch entscheidend viel Geld für Transfers ausgeben.

•     •     •

Hertha for ever
Michael Preetz |#3580
07.09.2020 - 10:53 Uhr
Wieso wird in diesem Thread über Finanzen diskutiert? Wozu gibt es den Finanzen-Thread?

Um zu Preetz zurückzukommen. Für mich ist es vollkommen unverständlich wie man Samardzic für eine Million abschenken kann, nur weil man von dessen Forderungen "genervt" ist. Der Transfer könnte mal eben ganz schnell eine zweistellige Millionensumme verbrennen. Spätestens wenn es zu dem Transfer kommt, hat Preetz endgültig verkackt.
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