| Geburtsdatum | 17.08.1967 |
|---|---|
| Alter | 59 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer |
| Akt. Verein | MSV Duisburg |
Michael Preetz
01.07.2012 - 01:08 Uhr
13.08.2020 - 00:40 Uhr
Ich lösche jetzt nicht alles was OT ist weg, aber die Postfächer sollten morgen mal von einzelnen Usern gecheckt werden, die hier wohl kein Interesse an respektvollen Diskussionen haben.
Edit:
Bitte auch diese Zitatschlangen vermeiden, 1-2 Zitate reichen, der Rest entwickelt sich dann zur Unleserlichkeit, gerade für Mobiluser.
Edit:
Bitte auch diese Zitatschlangen vermeiden, 1-2 Zitate reichen, der Rest entwickelt sich dann zur Unleserlichkeit, gerade für Mobiluser.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von PES am 13.08.2020 um 00:41 Uhr bearbeitet
13.08.2020 - 10:48 Uhr
Zitat von SchelleBLN
Muss das sein Leute? Ihr habt unterschiedliche Meinungen, das ist ok...das eine Diskussion auch mal hitzig wird ist, auch in Ordnung...aber diese persönliche Schiene in der der eine dem anderen jegliche Kompetenz abspricht...das ist unnötig...jeder hat seine Gründe und Argumente, aber keiner von uns hat die Wahrheit gepachtet.
Fakt ist Preetz ist noch im Amt...fakt ist Hertha hat durch Windhorst finanzielle Polster geschaffen..und lasst uns hoffen das Hertha daraus das Beste macht.
Da haste Recht. Irgendwann kommt man nicht auf einen Nenner. Einigen wir uns auf ...... Hauptsache Europa!!Zitat von LHorr
Zitat von flonaldinho10
Lustig wie vorhersehbar deine Reaktion war. Nichts anderes kennt man von Dampfplauderern wie dir. Kann ich aber sehr gut mit leben. Dann mal noch fröhliches pöbeln und erleuchte uns bald mal wieder.
Na gerne doch. Die „Erleuchtung“ bei deiner Lampe wird allerdings schwierig werden. Aber auch du wirst mal groß werden.Zitat von LHorr
Zitat von flonaldinho10
„Unser Michi“ war natürlich genau so gemeint wie ich es geschrieben habe. Ich schlafe auch in Preetz-Bettwäsche.
:ugly
as glaube ich dir sogar. Den Rest spare ich mir.
Ich habe schon mehrfach kundgetan, dass ich kein ausgewiesener Preetz-Freund bin aber ich besitze die Fähigkeit ein wenig zu differenzieren und nicht alles an einer Person festzumachen.
@BluRob scheint finanztechnisch wirklich Ahnung zu haben. Ich schrieb vorher schon, dass ich da nicht mithalten kann und habe trotzdem meine Sicht dargelegt.
Und was sind so deine Kerngebiete? Verbitterung und Abneigung?
Deine ausgezeichneten Beiträge reichen ja für alle, da spare ich mir die Antwort. Ist mir bei dir zu stillos.Zitat von LHorr
Zitat von flonaldinho10
Hurra! Wir haben einen ausgewiesenen Finanzexperten hier im Forum, der andere User und deren Beiträge von oben herab beurteilt und obendrein auch noch nicht müde wird uns zu erzählen, wie schlecht Preetz eigentlich ist und dass Hertha ungefähr schon drölfzig mal nicht nur am Abgrund stand, sondern mehrfach schon direkt reingeschaut hat und an allem, wirklich allem ist nur unser Michi schuld.
Ich freue mich sehr, dass so ein erfolgreicher Finanzjongleur wie du es bist, es von der Wallstreet direkt in unser Forum geschafft hat und uns erleuchtet.
Das hast du nun wirklich zu Genüge getan, sodass wir nun zur alles entscheidenden Frage kommen.
Was möchtest du eigentlich?
Möchtest du uns nun jeden Tag irgendwelche Rechnungen aufmachen, erzählen wer (das wird kurz, ist ja eh alles die Schuld von Preetz) und was alles schlecht ist? Oder möchtest du lieber alle bekehren, damit sie deiner Meinung sind?
Wenn du Preetz einfach nur loswerden willst, dann musst du leider noch ein wenig Geduld haben, denn diese Entscheidung wird wohl stark vom Ausgang der kommenden Saison abhängig sein.
Wenn ich schon „unser Michi“ lese ......BLUROB hat äußerst detailliert die Fakten bzw Zahlen auf den Tisch gelegt. Kannst du das widerlegen. Oder nur User anmachen die „ deinen Michi“ mal kritisieren. Nur immer „Hurra Micha“ ist auch Stammtisch Gelaber.Von loswerden hat übrigens keiner was erzählt.Zitat von BluRob
So ähnlich ist es, ohne Investor wäre Hertha ziemlich platt gewesen. Einige sagen wir hätten Corona nicht überstanden, ich sage es wäre auch bereits ganz bitter ohne Corona geworden, schwere DFL Auflagen, Verscherbeln von Tafelsilber im grossen Stil usw.
Zu Deinen wilden KKH Spekulationen: Mit KKH Einstieg lassen sich überhaupt keine Schulden erklären, das war Eigenkapital was zufloss und verbraten wurde. Ein Investor musste überhaupt erst gefunden werden weil die Verbindlichkeiten drückten sowie eben nicht die jährlichen Erlöse erreicht wurden um die getätigten Ausgaben zu decken geschweige das Gewinne erziehlt wurden woraus man hätte investieren oder Schulden zurück führen können.
Rückzahlungen der KKH Anteile kosteten Liquidität bis der neue Investor in noch grösserer Höhe Eigenkapital brachte womit man Kreditlinien wieder beruhigen konnte. Bankgeschäfte die uns extrem gekostet haben, keine Ahnung was da in der Höhe, vermutlich für Provisionen, abgelaufen ist.
Die Jahresverluste entstanden nicht durch Tilgungen, bitte hör auf solchen kfm. Unsinn zu verbreiten. Bankdarlehen fliessen generell nur in Form ihrer Zinsen in die Gewinn- und Verlustrechnung ein, die Tilgung resultiert in der Bilanz.
Bei Deinem kfm. Sachverstand empfehle ich ein leiseres Auftreten. Dann erkläre uns doch bitte endlich wer etwas mit den jährlichen Verlusten bis hin zur bilanziellen Überschuldung zu tun hat. Warum konnte er nicht auch mal Gewinne machen aus denen wir hätten investieren können? Warum konnte sein sportlicher Erfolg nicht höhere Einnahmen generieren?
Zu Deinen Etat Erläuterungen, weisst Du überhaupt was das ist? Wie entsteht Herthas Etat und wer hat zu verantworten wenn er nicht ausreicht? Egal ob der Etat nicht hoch genug ist oder ob über Etat ausgegeben wird, wer hat es zu verantworten?
Sag mal, gehts noch?
Der Schuldenstand bis Eintritt des Investors lag schon bei 125 Mio. „Im Moment“ würde er noch viel viel höher liegen weil nämlich der Jahresverlust 19/20 (liegt noch nicht vor) noch dazukommt. Es wird einen neuen Rekordverlust geben, verstehst Du überhaupt von welchen Beträgen wir reden oder ignorierst Du alles? Oder meinst Du mit 35 Mio. allein unseren Letzjahreverlust? Nicht ganz verkehrt von der Größenordnung.
Immer wieder dieser Unsinn. Der Kaderwert rettet uns nur bei Realisation, also Verkauf.
Bei allen haben sich die Etats und damit die Kaderwerte erhöht weil die Rechteeinnahmen in den letzten Jahren explodierten, insbesondere die TV Einnahmen. Was soll denn Preetz damit zu tun haben das es mehr zum verbraten gab und sich dadurch natürlich bei allen die Kaderwerte erhöhten? Ein Transferplus gibt es bei Hertha in der Summe 2009 bis 2019 nicht.
Durch Gehaltspolitik lässt sich sowieso kein Kaderwert erhöhen, damit kann man das Jahresergebnis der GuV beeinflussen. Und, hast Du mal reingeschaut? Hast Du mal ein Jahr ohne Verlust gefunden? Verstehst Du eigentlich was mit den Jahresverlusten geschieht?
Noch ein Tip, wo die Mittel herkommen über die Du falsch spekulierst, findest Du auf der Passivseite der Bilanz, wofür die Mittel verwendet wurden, findest Du auf der Aktivseite.
Sag mal, was trinkst Du?
Rekordschulden, Bilanziell überschuldet, nicht mehr Geld fürs nötigste (z.B. einen Trainer mit Normalgehalt) und weiter galoppierende Jahresverluste ebenfalls in neuen Rekordhöhen sind das Gegenteil von konsolidiert.
Erklärungen zur Unternehmenswertermittlung und warum diese nicht höher ausfiel um höhere Anteilswerte zu erreichen erspare ich mir in Deinem Fall.
Zitat von KonProg
Mehr noch, Preetz soll Hertha bis knapp vor den Konkurs gebracht haben, und ohne Windhorst wäre Hertha jetzt völlig pleite
Mehr noch, Preetz soll Hertha bis knapp vor den Konkurs gebracht haben, und ohne Windhorst wäre Hertha jetzt völlig pleite
So ähnlich ist es, ohne Investor wäre Hertha ziemlich platt gewesen. Einige sagen wir hätten Corona nicht überstanden, ich sage es wäre auch bereits ganz bitter ohne Corona geworden, schwere DFL Auflagen, Verscherbeln von Tafelsilber im grossen Stil usw.
Zu Deinen wilden KKH Spekulationen: Mit KKH Einstieg lassen sich überhaupt keine Schulden erklären, das war Eigenkapital was zufloss und verbraten wurde. Ein Investor musste überhaupt erst gefunden werden weil die Verbindlichkeiten drückten sowie eben nicht die jährlichen Erlöse erreicht wurden um die getätigten Ausgaben zu decken geschweige das Gewinne erziehlt wurden woraus man hätte investieren oder Schulden zurück führen können.
Rückzahlungen der KKH Anteile kosteten Liquidität bis der neue Investor in noch grösserer Höhe Eigenkapital brachte womit man Kreditlinien wieder beruhigen konnte. Bankgeschäfte die uns extrem gekostet haben, keine Ahnung was da in der Höhe, vermutlich für Provisionen, abgelaufen ist.
Die Jahresverluste entstanden nicht durch Tilgungen, bitte hör auf solchen kfm. Unsinn zu verbreiten. Bankdarlehen fliessen generell nur in Form ihrer Zinsen in die Gewinn- und Verlustrechnung ein, die Tilgung resultiert in der Bilanz.
Zitat von KonProg
Preetz hatte nichts damit zu tun. Und genau das kapieren seine Kritiker eben nicht.
Preetz hatte nichts damit zu tun. Und genau das kapieren seine Kritiker eben nicht.
Bei Deinem kfm. Sachverstand empfehle ich ein leiseres Auftreten. Dann erkläre uns doch bitte endlich wer etwas mit den jährlichen Verlusten bis hin zur bilanziellen Überschuldung zu tun hat. Warum konnte er nicht auch mal Gewinne machen aus denen wir hätten investieren können? Warum konnte sein sportlicher Erfolg nicht höhere Einnahmen generieren?
Zu Deinen Etat Erläuterungen, weisst Du überhaupt was das ist? Wie entsteht Herthas Etat und wer hat zu verantworten wenn er nicht ausreicht? Egal ob der Etat nicht hoch genug ist oder ob über Etat ausgegeben wird, wer hat es zu verantworten?
Zitat von KonProg
C) Stand der Verein vor Windhorst kurz vor der Pleite?
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Natürlich nicht.
Ohne Windhorst läge unser Schuldenstand im Moment bei etwa 35 Mio Euro, KKR hätte seine Anteile behalten müssen, und wir wären evtl. gezwungen gewesen, eines unserer Talente zu verkaufen. Mit Löwen und Selke hätten wir aller Voraussicht noch einmal etwas Gewinn eingefahren, und wir hätten zudem einen ganz okayen, talentierten Kader gehabt, der mit einer Reihe von Talenten gespickt ist.
C) Stand der Verein vor Windhorst kurz vor der Pleite?
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Natürlich nicht.
Ohne Windhorst läge unser Schuldenstand im Moment bei etwa 35 Mio Euro, KKR hätte seine Anteile behalten müssen, und wir wären evtl. gezwungen gewesen, eines unserer Talente zu verkaufen. Mit Löwen und Selke hätten wir aller Voraussicht noch einmal etwas Gewinn eingefahren, und wir hätten zudem einen ganz okayen, talentierten Kader gehabt, der mit einer Reihe von Talenten gespickt ist.
Sag mal, gehts noch?
Der Schuldenstand bis Eintritt des Investors lag schon bei 125 Mio. „Im Moment“ würde er noch viel viel höher liegen weil nämlich der Jahresverlust 19/20 (liegt noch nicht vor) noch dazukommt. Es wird einen neuen Rekordverlust geben, verstehst Du überhaupt von welchen Beträgen wir reden oder ignorierst Du alles? Oder meinst Du mit 35 Mio. allein unseren Letzjahreverlust? Nicht ganz verkehrt von der Größenordnung.
Zitat von KonProg
Preetz hat es geschafft, mit seiner Kader-, Transfer- und Gehaltspolitik, dass sich Herthas Kaderwert enorm erhöht hat
Preetz hat es geschafft, mit seiner Kader-, Transfer- und Gehaltspolitik, dass sich Herthas Kaderwert enorm erhöht hat
Immer wieder dieser Unsinn. Der Kaderwert rettet uns nur bei Realisation, also Verkauf.
Bei allen haben sich die Etats und damit die Kaderwerte erhöht weil die Rechteeinnahmen in den letzten Jahren explodierten, insbesondere die TV Einnahmen. Was soll denn Preetz damit zu tun haben das es mehr zum verbraten gab und sich dadurch natürlich bei allen die Kaderwerte erhöhten? Ein Transferplus gibt es bei Hertha in der Summe 2009 bis 2019 nicht.
Durch Gehaltspolitik lässt sich sowieso kein Kaderwert erhöhen, damit kann man das Jahresergebnis der GuV beeinflussen. Und, hast Du mal reingeschaut? Hast Du mal ein Jahr ohne Verlust gefunden? Verstehst Du eigentlich was mit den Jahresverlusten geschieht?
Noch ein Tip, wo die Mittel herkommen über die Du falsch spekulierst, findest Du auf der Passivseite der Bilanz, wofür die Mittel verwendet wurden, findest Du auf der Aktivseite.
Zitat von KonProg
Hertha war nicht pleite. Im Gegenteil: Hertha war konsolidiert! Durch den guten Kaderwert, an dem ein gewisser Herr Preetz ganz massiv seine Anteile hat, war es auch möglich, Anteile von Hertha für gutes Geld zu verkaufen.
So sehe ich das.
Hertha war nicht pleite. Im Gegenteil: Hertha war konsolidiert! Durch den guten Kaderwert, an dem ein gewisser Herr Preetz ganz massiv seine Anteile hat, war es auch möglich, Anteile von Hertha für gutes Geld zu verkaufen.
So sehe ich das.
Sag mal, was trinkst Du?
Rekordschulden, Bilanziell überschuldet, nicht mehr Geld fürs nötigste (z.B. einen Trainer mit Normalgehalt) und weiter galoppierende Jahresverluste ebenfalls in neuen Rekordhöhen sind das Gegenteil von konsolidiert.
Erklärungen zur Unternehmenswertermittlung und warum diese nicht höher ausfiel um höhere Anteilswerte zu erreichen erspare ich mir in Deinem Fall.
Hurra! Wir haben einen ausgewiesenen Finanzexperten hier im Forum, der andere User und deren Beiträge von oben herab beurteilt und obendrein auch noch nicht müde wird uns zu erzählen, wie schlecht Preetz eigentlich ist und dass Hertha ungefähr schon drölfzig mal nicht nur am Abgrund stand, sondern mehrfach schon direkt reingeschaut hat und an allem, wirklich allem ist nur unser Michi schuld.
Ich freue mich sehr, dass so ein erfolgreicher Finanzjongleur wie du es bist, es von der Wallstreet direkt in unser Forum geschafft hat und uns erleuchtet.
Das hast du nun wirklich zu Genüge getan, sodass wir nun zur alles entscheidenden Frage kommen.
Was möchtest du eigentlich?
Möchtest du uns nun jeden Tag irgendwelche Rechnungen aufmachen, erzählen wer (das wird kurz, ist ja eh alles die Schuld von Preetz) und was alles schlecht ist? Oder möchtest du lieber alle bekehren, damit sie deiner Meinung sind?
Wenn du Preetz einfach nur loswerden willst, dann musst du leider noch ein wenig Geduld haben, denn diese Entscheidung wird wohl stark vom Ausgang der kommenden Saison abhängig sein.
„Unser Michi“ war natürlich genau so gemeint wie ich es geschrieben habe. Ich schlafe auch in Preetz-Bettwäsche.
:ugly
as glaube ich dir sogar. Den Rest spare ich mir. Ich habe schon mehrfach kundgetan, dass ich kein ausgewiesener Preetz-Freund bin aber ich besitze die Fähigkeit ein wenig zu differenzieren und nicht alles an einer Person festzumachen.
@BluRob scheint finanztechnisch wirklich Ahnung zu haben. Ich schrieb vorher schon, dass ich da nicht mithalten kann und habe trotzdem meine Sicht dargelegt.
Und was sind so deine Kerngebiete? Verbitterung und Abneigung?
Lustig wie vorhersehbar deine Reaktion war. Nichts anderes kennt man von Dampfplauderern wie dir. Kann ich aber sehr gut mit leben. Dann mal noch fröhliches pöbeln und erleuchte uns bald mal wieder.
Muss das sein Leute? Ihr habt unterschiedliche Meinungen, das ist ok...das eine Diskussion auch mal hitzig wird ist, auch in Ordnung...aber diese persönliche Schiene in der der eine dem anderen jegliche Kompetenz abspricht...das ist unnötig...jeder hat seine Gründe und Argumente, aber keiner von uns hat die Wahrheit gepachtet.
Fakt ist Preetz ist noch im Amt...fakt ist Hertha hat durch Windhorst finanzielle Polster geschaffen..und lasst uns hoffen das Hertha daraus das Beste macht.
13.08.2020 - 11:58 Uhr
Zitat von BluRob
Eine kurze Frage: Liest Du auch die posts wo erklärt wird was er warum zu verantworten hat?
Zitat von Bombateng
Ein kurze Frage zur Diskussion: Bekleidet Michael Preetz den Posten Geschäftsführer Finanzen?
Ein kurze Frage zur Diskussion: Bekleidet Michael Preetz den Posten Geschäftsführer Finanzen?
Eine kurze Frage: Liest Du auch die posts wo erklärt wird was er warum zu verantworten hat?
Ja das tue ich. Wiederum Gegenfrage: Liest du die Posts wo dir erklärt wird, was der Kern der Aufgaben von Preetz ist und wie er diese umgesetzt hat?
Ich glaube nach Lesen deiner Beiträge eher dass du alles in eine Suppe haust, weil du keinen Plan hast wer hinter den Kulissen was entscheidet. Du bist eher erboste darüber, dass du im Dunkeln tappst.
Klar sind wir alle aufgrund der Finanzlage etwas misstrauisch, weil sich weiterhin keiner wirklich erklären kann wie diese aktuell negativen Bilanzen genau zustande kommen. Und das ist auch gut so. Aber mal Lachs auf den Tisch: diese „Preetz ist an allem Schuld“-Mentalität geht mir einfach nur richtig auf den Sack und ist einfach auch absolut undifferenziert und polemisch. Den Aufgabenkern den Preetz zu verantworten hat, der läuft auch nicht immer sauber, aber da hat er ganz eindeutig mehr richtig gemacht als falsch, gerade was die grundsätzliche Kaderstruktur und die Erschaffung von Ablösewerten angeht. KonProg hat 3-4 Seiten zuvor mal aufgezeigt welche Möglichkeiten und Budgets Preetz hatte und was er daraus gemacht hat. Das ist seine Kernaufgabe und die macht er als Geschäftsführer Sport meist gut.
Trainerentscheidungen waren fatal .. aber auch daraus hat er gelernt, auch wenn Covic (der hier bei Vereinsnahen und Kollegen sehr angesehen war) eher ein Schuss in den Ofen war.
Klinsmann war rein fachlich sicher keine falsche Entscheidung. Das (negative) Ausmaß konnte wohl keiner vorher wirklich erkennen, Preetz nicht, sowie Windhorst auch nicht. Hinter die Stirn kann halt keiner gucken. Und was haben wir die Siegesserie nach Einstellung Klinsis alle gefeiert.. das kann keiner leugnen.
Aber hinterher ist man dann immer schlauer und dann kommen sie erst aus den Löchern „aaach ich hab es schon vorher gewusst“ ... na klar hast du das
In der Kommunikation hat er sicher Defizite, gerade was die Kommunikation vereinsintern angeht glaube ich. Preetz ist halt nen kühler Schlafwagen was das angeht. Aber er brennt für den Verein und ist gerade ebenso Teil der Story, dass wir gerade in Fußballdeutschland auf einem aufsteigenden Ast sind.
Zur finanziellen Seite formuliere ich es einfach.. Preetz hat vermutlich eine ähnlich hohe Beteiligung am Einstieg von Tenor(Windhorst), wie am letztlichen Schuldenhaufen.
Vermutlich hätten hier einige lieber gesehen, dass man zum Wohle der Bilanz etwas mehr spart am sportlichen und zum Beispiel einen Simunic versilbert, einen Pantelic nicht verlängert, Voronin nicht holt und es dafür mit Bengsston und Wichniarek probiert.. Ohh genau das hat man ja dann auch gemacht?! Ergebnis ist ja bekannt..
Also wie gesagt, eure Argumentationsketten sind mir einfach zu undifferenziert. Hier schiebt euch da leider die Kausalketten hin wie es euch passt und niemand kann überhaupt sagen was passiert wäre wenn..
Das ist wie wahrtabelle.de. „Ja hätten die den Elfmeter zum 2:1 bekommen, dann hätten die gewonnen.“ Der Spielverlauf verändert sich ja bei bestimmten Ereignissen auch überhaupt nicht
Genauso kann man das ummünzen auf die Entwicklung des Vereins.. solche Kausalketten sind sehr schwer zu verfolgen, schon garnicht für Außenstehende. Zudem nervt es mich immer wieder wenn Kritik angebracht wird ohne Lösungsansätze zu liefern. Was hättest du dir denn stattdessen gewünscht? Wie hätten Entscheidungen besser ausgesehen? Hättest du dir einen anderen GF Sport gewünscht? Wenn ja, wen? Wer hätte es besser gemacht und warum?
13.08.2020 - 14:51 Uhr
Preetz als Schad-Fink:
------------------------------
Ich spiele hier mal den Advocatus Diaboli, und rechne hier mal ALLE Transfer-Fehl-Leistungen von Preetz nach dem Wiederaufstieg durch. Am Ende kommt man dabei auf eine Schad-Summe, und ich setze diese so hoch an, wie es nur irgendwie geht! Transfererfolge werden hier natürlich nicht berücksichtigt. Nur Schäden, um damit nachzuweisen, wie schlecht die Transferpolitik von Preetz doch gewesen sei!
Die Methode:
------------------
Ich knöpfe mir jede Transfer-Fehl-Leistung vor, rechne dann auf Basis von
a) Transfersumme
b) plus 15 % Beratergeld
c) plus Gehalt
d) davon abgezogen wird die Leistung des Spielers, so weit vorhanden
e) abgezogen werden Transfereinnahmen bei dem Spieler
f) abgezogen wird die Gehaltsübernahme der Berufsgenossenschaft im Fall einer langfristigen Verletzung
Und ermittle so möglichst böswillig die jeweilige:
Schad-Summe pro Spieler:
-------------------------------------
Baumjohann: 1,5 Mio
Stocker: 4,5 Mio
Schieber: 3,7 Mio
Roy Beerens: 1,6 Mio
Statistikwaffe Hegeler: 2 Mio (witziger Weise hat er seinen Spitznamen zum Beruf gemacht)
Heitinga: 0,75 Mio
Wagner-Abgang: 2,8 Mio (sehr fragwürdig, ob Wagner bei Hertha noch gezündet hätte)
Esswein: 4,2 Mio
Luckassen: 0,9 Mio
Köpke: 2,Mio
Schad-Summe von Preetz:
------------------------------------
23,95 Millionen Euro
Wie gesagt, hier ist alles dabei: Tranferkosten, Gehälter, Beraterkosten. Ich wüsste keinen Weg, wie man hier auf einen höheren Wert kommen könnte, für immerhin 6 BL-Saisons. Als Auflistung aller versammelten Flops finde ich das ganz schön wenig. Nicht einmal Borussia Mönchengladbach, die imho der Goldstandard in Sachen Transferpolitik in Deutschland sind, kommt in der Zeit auf eine kürzere Flop-Liste.
Beispielrechnung - Beispiel Stocker:
------------------------------------------------
4 Mio Transfer, plus 0,6 Mio Beraterkosten. 1,5 Mio Gehalt pro Jahr. Drei Saisons war er bei uns, lieferte in rund 4300 Profi-Spielminuten und 76 Einsätzen 21 Scorer ab. Die erste Saison ging völlig OK, die zweite Saison war ein Flop (immerhin noch rund 800 Spielminuten), in der dritten Saison gelangen ihm 8 Scorer in 1360 Spielminuten. Das ist also etwa nur die halbe Leistung, die man sich eigentlich erhofft hatte. Setzt man seine Scorer in Beziehung zu seinem Gehalt und der Transfersumme, könnte man sagen, dass die halbe Transfersumme, also 2,3 Mio inkl. Berateranteil, Schaden darstellt, und auch sein halbes Gehalt, was dann für 1 1/2 Saisons noch einmal 2,2 Mio beträgt. Der von Preetz mit diesem Spieler erwirtschaftete Schaden beträgt demnach 4,5 Mio Euro. Es wird allerdings nichts abgezogen für seinen Beitrag beim Klassenerhalt, weil das ja eine gezielt böswillige Betrachtung darstellen soll.
Ich glaube, viel böswilliger kann man den Stocker-Transfer nicht bewerten. Mit dem gleichen Verfahren wurden dann auch die anderen Spieler bewertet. Advocatus Diaboli eben.
Fazit:
-------
Wenn also überhöhte Spielergehälter und Transferflops von Preetz der Grund für einen angeblichen Niedergang Hertha darstellen sollten: Liebe Preetz-Kritiker, dann strengt euch mal sehr ordentlich an, um das nachzuweisen!
Nicht einmal meine absurd böswillige Liste (siehe oben), die alle positiven Leistungen unterschlägt, wenn man sie denn ernst nähme, taugt da als Beweismittel. Q.e.d.
------------------------------
Ich spiele hier mal den Advocatus Diaboli, und rechne hier mal ALLE Transfer-Fehl-Leistungen von Preetz nach dem Wiederaufstieg durch. Am Ende kommt man dabei auf eine Schad-Summe, und ich setze diese so hoch an, wie es nur irgendwie geht! Transfererfolge werden hier natürlich nicht berücksichtigt. Nur Schäden, um damit nachzuweisen, wie schlecht die Transferpolitik von Preetz doch gewesen sei!
Die Methode:
------------------
Ich knöpfe mir jede Transfer-Fehl-Leistung vor, rechne dann auf Basis von
a) Transfersumme
b) plus 15 % Beratergeld
c) plus Gehalt
d) davon abgezogen wird die Leistung des Spielers, so weit vorhanden
e) abgezogen werden Transfereinnahmen bei dem Spieler
f) abgezogen wird die Gehaltsübernahme der Berufsgenossenschaft im Fall einer langfristigen Verletzung
Und ermittle so möglichst böswillig die jeweilige:
Schad-Summe pro Spieler:
-------------------------------------
Baumjohann: 1,5 Mio
Stocker: 4,5 Mio
Schieber: 3,7 Mio
Roy Beerens: 1,6 Mio
Statistikwaffe Hegeler: 2 Mio (witziger Weise hat er seinen Spitznamen zum Beruf gemacht)
Heitinga: 0,75 Mio
Wagner-Abgang: 2,8 Mio (sehr fragwürdig, ob Wagner bei Hertha noch gezündet hätte)
Esswein: 4,2 Mio
Luckassen: 0,9 Mio
Köpke: 2,Mio
Schad-Summe von Preetz:
------------------------------------
23,95 Millionen Euro
Wie gesagt, hier ist alles dabei: Tranferkosten, Gehälter, Beraterkosten. Ich wüsste keinen Weg, wie man hier auf einen höheren Wert kommen könnte, für immerhin 6 BL-Saisons. Als Auflistung aller versammelten Flops finde ich das ganz schön wenig. Nicht einmal Borussia Mönchengladbach, die imho der Goldstandard in Sachen Transferpolitik in Deutschland sind, kommt in der Zeit auf eine kürzere Flop-Liste.
Beispielrechnung - Beispiel Stocker:
------------------------------------------------
4 Mio Transfer, plus 0,6 Mio Beraterkosten. 1,5 Mio Gehalt pro Jahr. Drei Saisons war er bei uns, lieferte in rund 4300 Profi-Spielminuten und 76 Einsätzen 21 Scorer ab. Die erste Saison ging völlig OK, die zweite Saison war ein Flop (immerhin noch rund 800 Spielminuten), in der dritten Saison gelangen ihm 8 Scorer in 1360 Spielminuten. Das ist also etwa nur die halbe Leistung, die man sich eigentlich erhofft hatte. Setzt man seine Scorer in Beziehung zu seinem Gehalt und der Transfersumme, könnte man sagen, dass die halbe Transfersumme, also 2,3 Mio inkl. Berateranteil, Schaden darstellt, und auch sein halbes Gehalt, was dann für 1 1/2 Saisons noch einmal 2,2 Mio beträgt. Der von Preetz mit diesem Spieler erwirtschaftete Schaden beträgt demnach 4,5 Mio Euro. Es wird allerdings nichts abgezogen für seinen Beitrag beim Klassenerhalt, weil das ja eine gezielt böswillige Betrachtung darstellen soll.
Ich glaube, viel böswilliger kann man den Stocker-Transfer nicht bewerten. Mit dem gleichen Verfahren wurden dann auch die anderen Spieler bewertet. Advocatus Diaboli eben.
Fazit:
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Wenn also überhöhte Spielergehälter und Transferflops von Preetz der Grund für einen angeblichen Niedergang Hertha darstellen sollten: Liebe Preetz-Kritiker, dann strengt euch mal sehr ordentlich an, um das nachzuweisen!
Nicht einmal meine absurd böswillige Liste (siehe oben), die alle positiven Leistungen unterschlägt, wenn man sie denn ernst nähme, taugt da als Beweismittel. Q.e.d.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von KonProg am 13.08.2020 um 14:55 Uhr bearbeitet
13.08.2020 - 15:05 Uhr
Die letzten Beiträge hier sind wirklich temperaturbedingt zu erklären. Da kann man nur hoffen, dass es bald wieder kühlere Temperaturen gibt.
13.08.2020 - 19:08 Uhr
@KonProg, wo ich Beerens und Stocker nichtmal als Flops einordnen würde. Bis zum Tritt von Aigner und Beerens langer Verletzung war der nämlich auch ziemlich gut. Und wer weiß in welcher Liga wir ohne Stocker überhaupt spielen würden. Das meinte ich zuvor mit Kausalketten, die man garnicht nachverfolgen kann.
Aber ich weiß natürlich was du mit den Post sagen willst
@Ron-D schön dass du qualitativ auch immer etwas beizutragen hast.
Aber ich weiß natürlich was du mit den Post sagen willst
@Ron-D schön dass du qualitativ auch immer etwas beizutragen hast.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bombateng am 13.08.2020 um 19:10 Uhr bearbeitet
13.08.2020 - 23:06 Uhr
Zitat von Bombateng
@KonProg, wo ich Beerens und Stocker nichtmal als Flops einordnen würde. Bis zum Tritt von Aigner und Beerens langer Verletzung war der nämlich auch ziemlich gut. Und wer weiß in welcher Liga wir ohne Stocker überhaupt spielen würden. Das meinte ich zuvor mit Kausalketten, die man garnicht nachverfolgen kann.
Aber ich weiß natürlich was du mit den Post sagen willst
@KonProg, wo ich Beerens und Stocker nichtmal als Flops einordnen würde. Bis zum Tritt von Aigner und Beerens langer Verletzung war der nämlich auch ziemlich gut. Und wer weiß in welcher Liga wir ohne Stocker überhaupt spielen würden. Das meinte ich zuvor mit Kausalketten, die man garnicht nachverfolgen kann.
Aber ich weiß natürlich was du mit den Post sagen willst

Ich finde ja auch, dass ich als Advocatus Diaboli ganz schön über die Stränge geschlagen habe.
Wenn man unter Aufbietung aller geistigen Kräfte keine größeren "Transfer- und Gehaltzahlungsverbrechen" von Preetz findet, als ich es getan habe als zwischenzeitlicher Anwalt des Teufels, dann bleibt von der Anklageposition gegen Preetz nicht viel übrig.
Natürlich hat Preetz auch Schwächen, und auch ein paar Fehler gemacht - aber mit gerade mal 10 Flops in 6 Jahren, davon einige, die auf Kreuzbandrisse zurück gehen und andere, die auch gut bestritten werden können, da macht er eine ausgezeichnete Figur - zumal ihm zugleich ja definitiv auch sehr gute Erfolge im Transfergeschäft geglückt sind. Man muss dabei imho auch sehen, mit wie wenig Geld er nach dem doppelten Abstieg umgehen musste.
Ich finde, zusammen mit Luhukai (dessen verschwenderischter Wunsch gerade mal Roy Beerens war) und Dardai hat er unseren Verein damit gut durch knappe Zeiten manövriert.
Der obligatorische Vergleich mit Dieter Hoeneß:
----------------------------------------------------------------
Vielleicht kann man Preetz vorwerfen, dass wir bislang keine so glanzvollen Jahre wie in der "Röber-Zeit" erlebt haben. Über 250 Spieltage hintereinander mit einem Trainer, und zahlreiche glanzvolle zudem!
Die glanzvollen Herthajahre begannen 95/96 und reichten in Gestalt von Röber bis in die Saison 01/02. Glanzvolle Jahre waren das auch noch nach Röber, und neben den Kultspielern Kiraly, Alves und Marcelinho erlebte Hertha:
* 96/97: Der völlig unverhoffte Aufstieg aus der 2. Liga!
* 98/99: Platz 3!
* 99/00: Platz 6!
* 00/01: Platz 5!
* 01/02: Platz 4!
* 02/03: Platz 5! (Huub Steevens)
* 04/05: Platz 4! (Falko Götz)
* 05/06: Platz 6! (Falko Götz)
* 08/09: Platz 4! (Favre)
Zugleich stand Röber 1999 millimeterweit vor dem Rausschmiss, und wurde von einer Mannschaft, die geradezu frenetisch an ihren Trainer glaubte, durch Siege nach dem "Vereinsultimatum" gerettet. Das geschah im Prinzip auch gegen den Manager Sport, und trotz gewisser athmosphärischer Störungen wurde es erst nach 06/07 wieder etwas wackeliger für Hertha. Gleichwohl war es eben Dieter Hoeneß, der in seinen 12 Managerjahren Hertha in die Bundesliga führte, in der Bundesliga etablierte und wo Hertha immerhin in 8 von diesen 12 Jahren einen Top-6-Platz erringen konnte.
Viel Substanz wurde aber in der Zeit bei Hertha aber auch nicht gerade aufgebaut. Preetz erntete nach dem Abgang von Hoeneß, dem bei der Trennung ein autoritärer und schroffer Führungsstil vorgehalten wurde, einen Verein, wo sich die Mannschaft mit Favre heftig zerstritten hatte, und sorgte mit der fragwürdigen Verpflichtung von Funkel sogleich für den Abstieg in die zweite Liga.
Ein ganz schön hässlicher Start in den Beruf des Sportmanagers, das kann man schon sagen!
War der Verein "wegen Hoeneß" praktisch pleite?
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Nunja. Schiller hatte in der Hoeneß-Zeit schon die Tendenz, den Verein aus der Zukunft zu finanzieren, und mit Vertragsverlängerungsgebühren möglichst alle irgendwie verfügbaren Gelder heraus zu drücken. Das ging natürlich nur bis zu einem gewissen Grad gut. Und die Transfers von Hoeneß zeigten durchaus viel Risikobereitschaft und Ausgabenbereitschaft.
99/00 wurden beachtliche (= Transferdefizit!) 17,3 Mio Euro rausgehauen. Das war auch im Vergleich zur Konkurrenz viel. 01/02 gab es noch einmal ein Transferdefizit in Höhe von 15 Mio. Aber damit bekamen wir u.a. unsere Vereinslegende Marcelinho. Die sportlichen Erfolge gaben dieser Ausgabenpolitik zunächst recht, und das sogar sehr deutlich! Aber es folgten darauf sehr magere Jahre (z.B. 2002 bis 2006), in denen der Verein am Transfermarkt praktisch handlungsunfähig war. 06/07 wurde dann in einem Verzweiflungsakt Marcelinho für 2,5 Mio abgeben, damit wir uns für das Geld einen Stürmer leisten konnten: Pantelic. Erst, als dann 07/08 Favre kam, konnte man wieder am Transfermarkt handeln, indem man die beiden Boatengs, Schorch und Fathi verhökerte. Da konnte unser Verein mit unserem Nachwuchs endlich etwas Kasse machen.
Im Folgejahr, 08/09 schloss unser Verein unter Favre fast als Vizemeister, aber letzlich immerhin noch als Tabellenvierter ab. Zugleich stellte dieses Jahr eine echte Bruchlinie dar:
* Favre war am Ende der Saison mit Mannschaft völlig zerstritten
* 3,5 Mio Transferdefizit für ziemlich schlechte Spieler verballert
* Abstieg im Folgejahr!
* In diesem Folgejahr verlor Hertha diverse Leistungsträger, oft ablösefrei
* Der Aderlass an Spielersubstanz setzte sich bis 10/11 nahtlos fort
Im Grunde genommen war unser Verein am Transfermarkt sogar bis zur Saison 14/15 am Transfermarkt völlig handlungsunfähig! Dann aber kam die "Finanzspritze Lasogga" und eine neue Aufbauphase begann.
Aber lag das finanzielle Malheur "an Hoeneß"? Kann ich nicht genau sagen, sorry. Jedenfalls war unser Verein im letzten Hoeneß-Jahr auf erkennbar dünnen Eis gebaut, und konnte den anschließenden doppelten Rückschlag mit den beiden Abstiegen nicht kompensieren.
Und wie waren die Transfers von Hoeneß im Vergleich zu Preetz?
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In seinen letzten drei Managerjahren waren die Transfers von Dieter Hoeneß definitiv mies. Wir hatten noch etwas Glück, dass Favre seine beiden Lieblingsspieler Raffael und Lustenberger mitbrachte.
Davor aber lief es teils glanzvoll! Wie soll man das vernünftig bewerten? Ich denke, man kann schon sagen, dass Dieter Hoeneß in seinen letzten Managerjahren etwas vom Glück verlassen wurde.
Fazit?
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Das fällt mir schwer, mich da festzulegen. Unter Hoeneß hatte unsere Hertha bislang die besten Jahre gehabt, und das hing auch mit seiner etwas riskanten Transferpolitik zusammen. Preetz hat auch erst einmal einige Jahre benötigt, plus Glück, bis er sich als fähiger Transfer-Fuchs erweisen konnte. Die beiden Abstiege haben zunächst gründlich Substanz gekostet, aber bis zum Windhorst-Einstieg hat er dann definitiv viel aus dem Kader gemacht, und musste auf der Strecke bis dahin mit sehr knappen Mitteln wirtschaften.
Tja, und plötzlich steht unser Club ziemlich glänzend da. Ich benötige da immer noch etwas Zeit, um das richtig zu realisieren. Zu bedanken haben wir uns dabei auch bei Luhukay und Dardai. Und ich hoffe sehr, Preetz, Labbadia und unserem Scoutingteam gelingt es, möglichst viel aus dem Glück des Augenblicks zu machen!
Ich freue mich jedenfalls auf die neue Saison. Und wie!!
17.08.2020 - 16:07 Uhr
Ein Vergleich mit Thierry Henry, beide haben heute Geburtstag
20.08.2020 - 01:01 Uhr
Preetz hat mit dem geglückten Schwolow-Transfer schon mal wieder bewiesen, dass er bei Transfers nicht der Ungeschickteste ist. Da hat er sehr gute Arbeit geleistet.
27.08.2020 - 16:13 Uhr
Quelle: herthab.sc
"HERTHA BSC AUF SÄMTLICHEN EBENEN VERBESSERN"
Michael Preetz spricht in einer Medienrunde über Ziele für die kommende Spielzeit, seinen Eindruck der Vorbereitung und mögliche Partien mit Zuschauern.
Paar interessante Aussagen bei der heutigen PK von Preetz.
Michael Preetz spricht in einer Medienrunde über Ziele für die kommende Spielzeit, seinen Eindruck der Vorbereitung und mögliche Partien mit Zuschauern.
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