| Geburtsdatum | 17.08.1967 |
|---|---|
| Alter | 59 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer |
| Akt. Verein | MSV Duisburg |
Michael Preetz
01.07.2012 - 01:08 Uhr
13.02.2020 - 19:06 Uhr
Zitat von Prince_2013
Es wird ja von der Pro Preetz Fraktion immer diese Hoeness Zeit und schweres Erbe angeführt, aber ist nicht rational gesehen Fakt, dass er auf seinen heutigen Posten direkt nach seinem Karriereende 2003 bis 2009 was 6 Jahre sind, eingearbeitet wurde und er somit mit allen Strukturen hinreichend vertraut war und genug Zeit hatte sich Gedanken und mit Ideen um die Post Hoeness Ära vorzubereiten und sich vielleicht auch von anderen als Assistent hätte was abschauen können ? Ich find dafür ist das unterm Strich halt echt ein mittelmässiger, turbulenter und halt nur unter Dardai solider Job, den er bis dato gemacht hat. So wie ein Preetz Dardai mit dem Verweis auf Stagnation vor die Tür gesetzt hat, sollte dieser sich mal hinreichend selbstreflektierend damit auseinandersetzen, ob sich Hertha unter ihm nicht eher stagniert bzw. seit Post Dardai rückentwickelt.
Es wird ja von der Pro Preetz Fraktion immer diese Hoeness Zeit und schweres Erbe angeführt, aber ist nicht rational gesehen Fakt, dass er auf seinen heutigen Posten direkt nach seinem Karriereende 2003 bis 2009 was 6 Jahre sind, eingearbeitet wurde und er somit mit allen Strukturen hinreichend vertraut war und genug Zeit hatte sich Gedanken und mit Ideen um die Post Hoeness Ära vorzubereiten und sich vielleicht auch von anderen als Assistent hätte was abschauen können ? Ich find dafür ist das unterm Strich halt echt ein mittelmässiger, turbulenter und halt nur unter Dardai solider Job, den er bis dato gemacht hat. So wie ein Preetz Dardai mit dem Verweis auf Stagnation vor die Tür gesetzt hat, sollte dieser sich mal hinreichend selbstreflektierend damit auseinandersetzen, ob sich Hertha unter ihm nicht eher stagniert bzw. seit Post Dardai rückentwickelt.
Da hast du auf jeden Fall recht, Weiterentwicklung sollte auf allen Ebenen stattfinden, nicht nur in der Mannschaft und beim Trainer.
Dazu ist er jetzt mehr denn je aufgerufen. Preetz zu ersetzen, ist im Moment sicherlich keine gute Idee. Wir haben genug Unruhe. Außerdem ist es schwer, einen Manager zu finden, dem das Wohl des Vereins wirklich am Herzen liegt. Das ist ein Punkt, den ich Preetz immer zu Gute halte.
13.02.2020 - 19:09 Uhr
Zitat von Ron-D
Da hast du auf jeden Fall recht, Weiterentwicklung sollte auf allen Ebenen stattfinden, nicht nur in der Mannschaft und beim Trainer.
Dazu ist er jetzt mehr denn je aufgerufen. Preetz zu ersetzen, ist im Moment sicherlich keine gute Idee. Wir haben genug Unruhe. Außerdem ist es schwer, einen Manager zu finden, dem das Wohl des Vereins wirklich am Herzen liegt. Das ist ein Punkt, den ich Preetz immer zu Gute halte.
Zitat von Prince_2013
Es wird ja von der Pro Preetz Fraktion immer diese Hoeness Zeit und schweres Erbe angeführt, aber ist nicht rational gesehen Fakt, dass er auf seinen heutigen Posten direkt nach seinem Karriereende 2003 bis 2009 was 6 Jahre sind, eingearbeitet wurde und er somit mit allen Strukturen hinreichend vertraut war und genug Zeit hatte sich Gedanken und mit Ideen um die Post Hoeness Ära vorzubereiten und sich vielleicht auch von anderen als Assistent hätte was abschauen können ? Ich find dafür ist das unterm Strich halt echt ein mittelmässiger, turbulenter und halt nur unter Dardai solider Job, den er bis dato gemacht hat. So wie ein Preetz Dardai mit dem Verweis auf Stagnation vor die Tür gesetzt hat, sollte dieser sich mal hinreichend selbstreflektierend damit auseinandersetzen, ob sich Hertha unter ihm nicht eher stagniert bzw. seit Post Dardai rückentwickelt.
Es wird ja von der Pro Preetz Fraktion immer diese Hoeness Zeit und schweres Erbe angeführt, aber ist nicht rational gesehen Fakt, dass er auf seinen heutigen Posten direkt nach seinem Karriereende 2003 bis 2009 was 6 Jahre sind, eingearbeitet wurde und er somit mit allen Strukturen hinreichend vertraut war und genug Zeit hatte sich Gedanken und mit Ideen um die Post Hoeness Ära vorzubereiten und sich vielleicht auch von anderen als Assistent hätte was abschauen können ? Ich find dafür ist das unterm Strich halt echt ein mittelmässiger, turbulenter und halt nur unter Dardai solider Job, den er bis dato gemacht hat. So wie ein Preetz Dardai mit dem Verweis auf Stagnation vor die Tür gesetzt hat, sollte dieser sich mal hinreichend selbstreflektierend damit auseinandersetzen, ob sich Hertha unter ihm nicht eher stagniert bzw. seit Post Dardai rückentwickelt.
Da hast du auf jeden Fall recht, Weiterentwicklung sollte auf allen Ebenen stattfinden, nicht nur in der Mannschaft und beim Trainer.
Dazu ist er jetzt mehr denn je aufgerufen. Preetz zu ersetzen, ist im Moment sicherlich keine gute Idee. Wir haben genug Unruhe. Außerdem ist es schwer, einen Manager zu finden, dem das Wohl des Vereins wirklich am Herzen liegt. Das ist ein Punkt, den ich Preetz immer zu Gute halte.
Ich stimme dir im Prinzip zu.
Allerdings gibt es fast nie den richtigen Zeitpunkt. Ich finde diesen richtigen Zeitpunkt haben wir bereits zweimal verpasst.
Aber jetzt geht es wohl wirklich nicht!
Im Sommer?
13.02.2020 - 19:12 Uhr
Zitat von lawatar
Na, jedenfalls stehen in der Liga viele Vereine vor der Hertha, die über weitaus schlechtere Möglichkeiten mit ihrer Infrastruktur, ihrem Stadion usw. verfügen.
Zitat von HerthaFansince1989
Natürlich hat Preetz in den ganzen Jahren auch falsche Entscheidungen getroffen, aber welcher Sportdirektor wäre denn besser geeignet? Haben andere Vereine, die den Sportdirektor getauscht haben mehr Erfolg oder machen die Neuen vielleicht auch Fehler? Hätte ein anderer Sportdirektor uns in die Champions League geführt oder doch eher in den Abgrund? Die Mittel wären die Gleichen gewesen, er hätte nicht mehr Geld gehabt, den gleichen Schuldenberg, etc.
Natürlich hat Preetz in den ganzen Jahren auch falsche Entscheidungen getroffen, aber welcher Sportdirektor wäre denn besser geeignet? Haben andere Vereine, die den Sportdirektor getauscht haben mehr Erfolg oder machen die Neuen vielleicht auch Fehler? Hätte ein anderer Sportdirektor uns in die Champions League geführt oder doch eher in den Abgrund? Die Mittel wären die Gleichen gewesen, er hätte nicht mehr Geld gehabt, den gleichen Schuldenberg, etc.
Na, jedenfalls stehen in der Liga viele Vereine vor der Hertha, die über weitaus schlechtere Möglichkeiten mit ihrer Infrastruktur, ihrem Stadion usw. verfügen.
Hier geht es aber nicht um andere Vereine sondern um Hertha und Berlin.
Natürlich sind Vereine wie Freiburg zu bewundern, die aus ihren wenigen Mitteln sehr viel machen. Aber selbst wenn Streich und Hartenbach zur Hertha wechseln würden, würden Sie hier mit Sicherheit nicht dieselben Erfolge erzielen wie in einem idyllischem Städtchen wie Freiburg.
Auch Gladbach hat es geschafft, sich "selbst" aus dem Dreck zu ziehen, aber das hat im Profifußball eben nicht nur mit Arbeit sondern auch mit Glück und dem richtigen Händchen zu tun. Das sollte natürlich unser Ziel sein, da geb ich Dir recht.
Berlin ist nun mal ein ganz eigenes Pflaster. Da gibt es sehr viele Standortnachteile, die andere Verein eben nicht haben!
Wir haben aber jetzt die einmalige Chance es zukünftig besser zu machen. Endlich gibt es finanzielle Mittel um die Nachteile (kein eigenes Stadion, dadurch teuere Stadionmiete, weniger Zuschauer durch fehlende Atmosphäre, keine Einnahmen durch Stadionnamen, fehlende "willige" Großsponsoren im Bereich Berlin-Brandenburg, viele "Nichtberliner" in Berlin, etc.) auszugleichen und mal oben anzugreifen. Sollten wir das Ziel in 1-2 Jahren nicht erreichen, kann man darüber diskutieren, ob es evtl. am Manager liegt, aber in den letzten 10 Jahren war er ja wohl eher der Insolvenzverwalter!
13.02.2020 - 19:45 Uhr
Zitat von physsus
Lass mal die Finanzen beiseite, da dafür sowieso Schiller zuständig ist und nicht Preetz.
Daher andere Fragen und anderer Denkansatz:
Wofür steht Hertha? Wie wurde die Marke Hertha positiv in den letzten Jahren (z.B. durch Keuter) positioniert? Wie hat sich unser Image zum Positiven gewandelt? Wieviele neue Fans konnte man in den letzten 10 Jahren dadurch gewinnen?
Windhorst spricht von low-hanging fruits....das ist ein Fingerzeig für ein Underperformance auf dem Markt und eine dadurch erwartbare hohe Rendite, sofern man es unter professioneller Hilfestellung in Zukunft besser macht. Hertha ist keine Growth-Aktie sondern eine Value-Aktie; ein Unternehmen, welches sich seit Jahren unter Wert verkauft und welches man für einen relativen geringer Preis kaufen kann. Das hat der Lars erkannt, genau deswegen ist er hier und wittert das große Geschäft.
Ein gesundes Unternehmen holt sich keinen Sanierer ins Haus.
Und dafür soll Preetz nicht zuständig und verantwortlich sein? Wirklich?
Oder kommen jetzt wieder die alten Argumente (geteilte Stadt, viele Zugewanderte, andere Attraktionen)?
Das langweilt doch so langsam wie eine Platte mit einem Sprung; da kann man sich natürlich seit mehreren Dekaden selbst belügen
Lass mal die Finanzen beiseite, da dafür sowieso Schiller zuständig ist und nicht Preetz.
Daher andere Fragen und anderer Denkansatz:
Wofür steht Hertha? Wie wurde die Marke Hertha positiv in den letzten Jahren (z.B. durch Keuter) positioniert? Wie hat sich unser Image zum Positiven gewandelt? Wieviele neue Fans konnte man in den letzten 10 Jahren dadurch gewinnen?
Windhorst spricht von low-hanging fruits....das ist ein Fingerzeig für ein Underperformance auf dem Markt und eine dadurch erwartbare hohe Rendite, sofern man es unter professioneller Hilfestellung in Zukunft besser macht. Hertha ist keine Growth-Aktie sondern eine Value-Aktie; ein Unternehmen, welches sich seit Jahren unter Wert verkauft und welches man für einen relativen geringer Preis kaufen kann. Das hat der Lars erkannt, genau deswegen ist er hier und wittert das große Geschäft.
Ein gesundes Unternehmen holt sich keinen Sanierer ins Haus.
Und dafür soll Preetz nicht zuständig und verantwortlich sein? Wirklich?
Oder kommen jetzt wieder die alten Argumente (geteilte Stadt, viele Zugewanderte, andere Attraktionen)?
Das langweilt doch so langsam wie eine Platte mit einem Sprung; da kann man sich natürlich seit mehreren Dekaden selbst belügen

Neue Fans kann man eben sehr schwer dazugewinnen. Wer hat sich seinen Verein damals wegen der Marke oder des Images ausgesucht? Ich wurde Hertha Fan, weil mein Vater Hertha Fan war und wenn ich in meinen Freundeskreis gucke, war das so ziemlich bei den Meisten der Fall. Dann kann man noch Fans durch den sportlichen Erfolg hinzugewinnen, den Hertha nun mal überhaupt nicht hatte und deren letzte deutsche Meisterschaft bald 100 Jahre zurückliegt. Wir können im Marketing sonst was veranstalten, das interessiert doch wirklich keine Sau.
Ich weiß auch nicht wofür Gladbach, Dortmund, Köln oder Bremen steht, aber trotzdem haben sie eine riesige Fanbase, weil sie alle mal eine erfolgreiche Zeit hatten, deren Image spielt da doch kaum eine Rolle.
Kein 8 Jähriger wird sich heutzutage für Hertha wegen des Images entscheiden.
Edit: Bitte setzt mehr kleine Herthaner in die Welt, so können wir am besten mehr Fans gewinnen.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von SirHammerlock am 13.02.2020 um 19:47 Uhr bearbeitet
13.02.2020 - 20:32 Uhr
Zitat von physsus
Lass mal die Finanzen beiseite, da dafür sowieso Schiller zuständig ist und nicht Preetz.
Daher andere Fragen und anderer Denkansatz:
Wofür steht Hertha? Wie wurde die Marke Hertha positiv in den letzten Jahren (z.B. durch Keuter) positioniert? Wie hat sich unser Image zum Positiven gewandelt? Wieviele neue Fans konnte man in den letzten 10 Jahren dadurch gewinnen?
Windhorst spricht von low-hanging fruits....das ist ein Fingerzeig für ein Underperformance auf dem Markt und eine dadurch erwartbare hohe Rendite, sofern man es unter professioneller Hilfestellung in Zukunft besser macht. Hertha ist keine Growth-Aktie sondern eine Value-Aktie; ein Unternehmen, welches sich seit Jahren unter Wert verkauft und welches man für einen relativen geringer Preis kaufen kann. Das hat der Lars erkannt, genau deswegen ist er hier und wittert das große Geschäft.
Ein gesundes Unternehmen holt sich keinen Sanierer ins Haus.
Und dafür soll Preetz nicht zuständig und verantwortlich sein? Wirklich?
Oder kommen jetzt wieder die alten Argumente (geteilte Stadt, viele Zugewanderte, andere Attraktionen)?
Das langweilt doch so langsam wie eine Platte mit einem Sprung; da kann man sich natürlich seit mehreren Dekaden selbst belügen
Lass mal die Finanzen beiseite, da dafür sowieso Schiller zuständig ist und nicht Preetz.
Daher andere Fragen und anderer Denkansatz:
Wofür steht Hertha? Wie wurde die Marke Hertha positiv in den letzten Jahren (z.B. durch Keuter) positioniert? Wie hat sich unser Image zum Positiven gewandelt? Wieviele neue Fans konnte man in den letzten 10 Jahren dadurch gewinnen?
Windhorst spricht von low-hanging fruits....das ist ein Fingerzeig für ein Underperformance auf dem Markt und eine dadurch erwartbare hohe Rendite, sofern man es unter professioneller Hilfestellung in Zukunft besser macht. Hertha ist keine Growth-Aktie sondern eine Value-Aktie; ein Unternehmen, welches sich seit Jahren unter Wert verkauft und welches man für einen relativen geringer Preis kaufen kann. Das hat der Lars erkannt, genau deswegen ist er hier und wittert das große Geschäft.
Ein gesundes Unternehmen holt sich keinen Sanierer ins Haus.
Und dafür soll Preetz nicht zuständig und verantwortlich sein? Wirklich?
Oder kommen jetzt wieder die alten Argumente (geteilte Stadt, viele Zugewanderte, andere Attraktionen)?
Das langweilt doch so langsam wie eine Platte mit einem Sprung; da kann man sich natürlich seit mehreren Dekaden selbst belügen

Nun, in einem Punkt ist Preetz für die Finanzen mitverantwortlich: Wenn es um Transfers geht! Es war eben in den letzten Jahren kein oder nur sehr wenig Geld vorhanden um Spieler zu verpflichten die uns zu einem Big Player machen. Da blieben leider nur die Leckie, Esswein, etc. übrig.
Also ich hab jetzt nicht die genauen Zahlen aber die Mitgliederzahl hat sich in den letzten 10 Jahren von 16.000 auf mehr als 37.000 mehr als verdoppelt!
Es gab in den Jahren auch mehrere Kampagnen, die Hertha interessanter machen sollten. Gerade die Preetz-Kritiker haben diese aber meist gerügt und ihm vorgeworfen er soll lieber bessere Spieler verpflichten.
In den letzten Jahren wurde doch das Image doch deutlich verbessert, wir sind von einem Chaosclub der zweimal abgestiegen ist zum Mittelfeld Klub mit guten Chancen für Jugendspieler. Dadurch sind wir aber eben auch zu einer grauen Maus geworden, weil eben finanziell nicht viel mehr drin war.
Wenn man Argumente negiert, weil sie einem nicht gefallen oder langweilen, sind sie aber noch nicht entkräftet. Es ist nunmal Fakt, dass in Berlin nur langfristiger Erfolg Interesse weckt. Sollte Hertha in den nächsten 10 Jahren 6 mal Champions League spielen, ist das dann hoffentlich fertige Stadion wahrscheinlich schon wieder zu klein.
Das offene, zugige Stadion mit Laufbahn selbst ist eben auch einer der Gründe, warum es nicht zu mehr Zuschauern reicht.
Es fehlt auch mehr als eine ganze Generation Hertha-Fans auf Grund des Nichtvorhandenseins des Vereins in der Beletage. Und das zu einem Stuttgartspiel nun mal mehr "Berliner" kommen ist ja wohl auch ein Fakt.
Natürlich sieht Windhorst hier eine Chance, bei einem grossen Verein wie Dortmund ist die mögliche Rendite eben nicht mehr sehr groß. Du wirst wissen, dass wir immer noch die einzige Hauptstadt der grossen Fussballländer sind, ohne einen Verein der regelmäßig um die Meisterschaft spielt. Sollte das jetzt klappen ist die zu erwartende Rendite eben für Investoren reizvoll. Er ist eben kein Sanierer, sondern jemand der die Anschubfinanzierung macht um Hertha da hinzubringen.
13.02.2020 - 21:59 Uhr
Zitat von ReukoMars
Grüße vom Niederrhein!
Ich hab hier mal einen Artikel für euch und würde gerne die eine oder andere Meinung dazu hören.
https://www.90min.de/posts/6556601-erkenntnis-der-hertha-pk-auch-michael-preetz-steht-auf-bewaehrung
Wie habt ihr die PK wahrgenommen?
Grüße vom Niederrhein!
Ich hab hier mal einen Artikel für euch und würde gerne die eine oder andere Meinung dazu hören.
https://www.90min.de/posts/6556601-erkenntnis-der-hertha-pk-auch-michael-preetz-steht-auf-bewaehrung
Wie habt ihr die PK wahrgenommen?
Der Artikel ist oberflächlicher Schrott. Ich habe die PK als sehr klar und aufgeräumt wahr genommen. Gegenbauer, Preetz und vor allem Windhorst haben mit vielen Mythen um das Investment aufgeräumt. Und ein Bekenntnis von Windhorst für ein Langzeitinvest von Zitat "10, 20 oder 30 Jahren" in Hertha ist eine ziemlich deutliche Aussage.
Er vertraut in Gegenbauer in Preetz und die Vereinbarung, wie man Hertha nach vorn bringen will. Und er sagte auch klar, dass im Fußball nicht alles linear und berechenbar wäre. Das ändert aber nichts an der Zusammenarbeit.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Basti77 am 13.02.2020 um 21:59 Uhr bearbeitet
13.02.2020 - 22:04 Uhr
Zitat von ReukoMars
Grüße vom Niederrhein!
Ich hab hier mal einen Artikel für euch und würde gerne die eine oder andere Meinung dazu hören.
https://www.90min.de/posts/6556601-erkenntnis-der-hertha-pk-auch-michael-preetz-steht-auf-bewaehrung
Wie habt ihr die PK wahrgenommen?
Grüße vom Niederrhein!
Ich hab hier mal einen Artikel für euch und würde gerne die eine oder andere Meinung dazu hören.
https://www.90min.de/posts/6556601-erkenntnis-der-hertha-pk-auch-michael-preetz-steht-auf-bewaehrung
Wie habt ihr die PK wahrgenommen?
Ich habe die PK ab ca. Minute 15 gesehen, da war für mich deutlich, dass Gegenbauer und Preetz ein Team sind und Windhorst sich voll zu den beiden bekannt hat. Die drei Personen planen weiter gemeinsam Herthas Zukunft. Windhorst hat sich voll auf den Standpunkt von Preetz geschlagen, gut Ding will Weile haben, und hat auch zeitlich weniger Druck gemacht als Preetz selber. Es bleibt das Ziel Hertha zu einem großen Verein in Deutschland zu machen.
Zur Unterstützung habe ich von Windhorst gehört, dass er durchaus bereit ist mit weiteren Finanzspritzen zu helfen. Aber in die Bemerkung von Windhorst will ich nicht mehr hineininterpretieren als er angedeutet hat.
13.02.2020 - 22:19 Uhr
Zitat von lawatar
Na, jedenfalls stehen in der Liga viele Vereine vor der Hertha, die über weitaus schlechtere Möglichkeiten mit ihrer Infrastruktur, ihrem Stadion usw. verfügen.
Zitat von HerthaFansince1989
Natürlich hat Preetz in den ganzen Jahren auch falsche Entscheidungen getroffen, aber welcher Sportdirektor wäre denn besser geeignet? Haben andere Vereine, die den Sportdirektor getauscht haben mehr Erfolg oder machen die Neuen vielleicht auch Fehler? Hätte ein anderer Sportdirektor uns in die Champions League geführt oder doch eher in den Abgrund? Die Mittel wären die Gleichen gewesen, er hätte nicht mehr Geld gehabt, den gleichen Schuldenberg, etc.
Natürlich hat Preetz in den ganzen Jahren auch falsche Entscheidungen getroffen, aber welcher Sportdirektor wäre denn besser geeignet? Haben andere Vereine, die den Sportdirektor getauscht haben mehr Erfolg oder machen die Neuen vielleicht auch Fehler? Hätte ein anderer Sportdirektor uns in die Champions League geführt oder doch eher in den Abgrund? Die Mittel wären die Gleichen gewesen, er hätte nicht mehr Geld gehabt, den gleichen Schuldenberg, etc.
Na, jedenfalls stehen in der Liga viele Vereine vor der Hertha, die über weitaus schlechtere Möglichkeiten mit ihrer Infrastruktur, ihrem Stadion usw. verfügen.
Welche Vereine sind das über die letzten 5 Jahre gesehen ?
In der aktuellen Tabelle sind das ja höchstens Freiburg, Union und Augsburg, die vor uns stehen. Wobei Union erst 1 Jahr dabei ist und genau so gute Bedingungen als Hauptstadtverein hat, Freiburg 2015 abgestiegen ist, nach dem Aufstieg immer hinter uns in der Tabelle gelandet ist, (aktuell stehen sie N O C H vor uns), und auch Augsburg ist in den letzten Jahren immer hinter uns gelandet.
Köln ist auch noch vor uns, aber die haben dort eher bessere Bedingungen als wir. Außerdem sind die 2018 abgestiegen und erst diese Saison wieder dabei.
Also: Wo sind die Vereine ??
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Berlin71 am 13.02.2020 um 22:22 Uhr bearbeitet
13.02.2020 - 22:28 Uhr
Zitat von Berlin71
Welche Vereine sind das über die letzten 5 Jahre gesehen ?
In der aktuellen Tabelle sind das ja höchstens Freiburg, Union und Augsburg, die vor uns stehen. Wobei Union erst 1 Jahr dabei ist und genau so gute Bedingungen als Hauptstadtverein hat, Freiburg 2015 abgestiegen ist, nach dem Aufstieg immer hinter uns in der Tabelle gelandet ist, (aktuell stehen sie N O C H vor uns), und auch Augsburg ist in den letzten Jahren immer hinter uns gelandet.
Köln ist auch noch vor uns, aber die haben dort eher bessere Bedingungen als wir. Außerdem sind die 2018 abgestiegen und erst diese Saison wieder dabei.
Also: Wo sind die Vereine ??
Zitat von lawatar
Na, jedenfalls stehen in der Liga viele Vereine vor der Hertha, die über weitaus schlechtere Möglichkeiten mit ihrer Infrastruktur, ihrem Stadion usw. verfügen.
Zitat von HerthaFansince1989
Natürlich hat Preetz in den ganzen Jahren auch falsche Entscheidungen getroffen, aber welcher Sportdirektor wäre denn besser geeignet? Haben andere Vereine, die den Sportdirektor getauscht haben mehr Erfolg oder machen die Neuen vielleicht auch Fehler? Hätte ein anderer Sportdirektor uns in die Champions League geführt oder doch eher in den Abgrund? Die Mittel wären die Gleichen gewesen, er hätte nicht mehr Geld gehabt, den gleichen Schuldenberg, etc.
Natürlich hat Preetz in den ganzen Jahren auch falsche Entscheidungen getroffen, aber welcher Sportdirektor wäre denn besser geeignet? Haben andere Vereine, die den Sportdirektor getauscht haben mehr Erfolg oder machen die Neuen vielleicht auch Fehler? Hätte ein anderer Sportdirektor uns in die Champions League geführt oder doch eher in den Abgrund? Die Mittel wären die Gleichen gewesen, er hätte nicht mehr Geld gehabt, den gleichen Schuldenberg, etc.
Na, jedenfalls stehen in der Liga viele Vereine vor der Hertha, die über weitaus schlechtere Möglichkeiten mit ihrer Infrastruktur, ihrem Stadion usw. verfügen.
Welche Vereine sind das über die letzten 5 Jahre gesehen ?
In der aktuellen Tabelle sind das ja höchstens Freiburg, Union und Augsburg, die vor uns stehen. Wobei Union erst 1 Jahr dabei ist und genau so gute Bedingungen als Hauptstadtverein hat, Freiburg 2015 abgestiegen ist, nach dem Aufstieg immer hinter uns in der Tabelle gelandet ist, (aktuell stehen sie N O C H vor uns), und auch Augsburg ist in den letzten Jahren immer hinter uns gelandet.
Köln ist auch noch vor uns, aber die haben dort eher bessere Bedingungen als wir. Außerdem sind die 2018 abgestiegen und erst diese Saison wieder dabei.
Also: Wo sind die Vereine ??
Bin völlig bei euch. Der einzige Verein den ich aktuell leider vor uns sehe und ansonsten auf Augenhöhe war ist die Eintracht aus Frankfurt. Sie haben es geschafft unter Hütter sehr attraktiven bzw. mitreißenden Fußball zu spielen und extrem gut gewirtschaftet.
Sie schaffen es auch EL und Bundesliga unter einen Hut zu bekommen ohne großartig zittern zu müssen. Ich hoffe wir können nächstes Jahr an ihnen vorbeiziehen, also uns vor Ihnen und für Europa qualifizieren.
Man darf die aktuelle Tabellensituation nicht als Maßstab neben welcher Verein vor uns steht.
MP haben wir vieles zu verdanken. Positives wie negatives, für mich überwiegt aber das positive deutlich!
Er hat viel Erfahrung in schlechten Phasen gesammelt und ich fände es verschwendet, diese Erfahrungen nicht positiv für uns zu nutzen. Jetzt hat er Budget zur Verfügung, um auch im Sommer ( da hat er Jahr für Jahr Leckerbissen an Land gezogen) den Kader ordentlich zu verstärken. Ich freue mich auf hoffentlich einige weitere Jahre mit ihm als GF
Dieser Beitrag wurde zuletzt von AnteCovic43 am 13.02.2020 um 22:31 Uhr bearbeitet
13.02.2020 - 22:36 Uhr
Zitat von ReukoMars
Grüße vom Niederrhein!
Ich hab hier mal einen Artikel für euch und würde gerne die eine oder andere Meinung dazu hören.
https://www.90min.de/posts/6556601-erkenntnis-der-hertha-pk-auch-michael-preetz-steht-auf-bewaehrung
Wie habt ihr die PK wahrgenommen?
Grüße vom Niederrhein!
Ich hab hier mal einen Artikel für euch und würde gerne die eine oder andere Meinung dazu hören.
https://www.90min.de/posts/6556601-erkenntnis-der-hertha-pk-auch-michael-preetz-steht-auf-bewaehrung
Wie habt ihr die PK wahrgenommen?
Ich habe sowohl den kompletten Text als auch die PK gesehen und kann dem Text eigentlich 0 zustimmen.
Das fängt schon dabei an, dass Gegenbauers und Preetz Aussagen getränkt von Eitelkeit und Angst um die eigene Position waren. Das habe ich so überhaupt gar nicht wahrgenommen. Gerade Windhorst sprach doch immer davon, dass er vollstes Vertrauen in Gegenbauer hat. Weder hat Gegenbauer den Journalist auf die Frage nach seiner Kandidatur angeraunzt, noch wirkten Preetz Aussagen aus der Zeit gefallen. Der Autor gibt überhaupt keine Auskunft, wie er auf solche absurden Thesen kommt, außer dass die Beiden leise ins Mikro gesprochen haben. Das zeigt für mich eher eine gewisse Ruhe, aber ich kann mit Leuten sowieso nichts anfangen, die ihr Urteil auf die Körpersprache legen anstatt auf die getroffenen Aussagen.
Danach kommt die Überschrift: "Persönliche Abrechnung statt Eingeständnis". Der Autor schreibt: Auch habe er "den Verein wirtschaftlich konsolidiert und im Mittelfeld der Bundesliga etabliert", was mit Verlaub im Hinblick auf die Möglichkeiten der Hertha beileibe kein Kunststück sein sollte.
Dann soll er doch mal erläutern was für tolle Möglichkeiten Hertha vor dem Investor hatte.
Dass Preetz keine Eingeständnisse zeigt, stimmt. Da hätte ich mir auch gewünscht, dass er im Nachhinein sagt, dass es keine gute Idee war, wobei man weiterhin sagen muss, dass Klinsmann zumindest für die kurze Zeit eine halbwegs ordentliche Punkteausbeute geliefert hat.
Dass Preetz sich hier widersprechen soll, wenn er von einer Überraschung spricht, obwohl Klinsmann schon im Winter damit liebäugelte zu gehen, ist einfach nur selten dämlich vom Autor. Wenn meine Freundin mit mir im Januar Schluss machen will, kann ich trotzdem davon überrascht sein, wenn sie im Februar plötzlich per Whatsapp Schluss macht, gerade wenn sie vor versammelter Familie einen Tag vorher über unsere tolle Beziehung spricht (FB Stream).
Zum Schluss kommt der Autor noch zum Fazit:
"
Die Entwicklung der Hertha zum "Big-City-Club" kann nur mit anderen handelnden Personen vollzogen werden. Die jetzige Riege um Preetz und Gegenbauer hat nachweislich kein gutes Zeugnis für ihr bisheriges Schaffen verdient und ihre Aussagen bei der Pressekonferenz lassen auf gescheiterte Gemüter deuten, die ihre eigene Machtposition und den nicht zu bewältigen Spagat zwischen internationaler Strahlkraft und altbackener Strukturen als alternativlos betrachten - nicht nur bei einem Abstieg am Saisonende sollten die beiden zurücktreten.
Herthas aktuelle Situation erinnert stark an den rasanten Fall von 1860 München, wie von 90min schon geschildert, nur dass in Berlin die Vetternwirtschaft auf Vereinsseite zu finden ist und der Investor als konsensorientierter Hoffnungsträger auftritt - was aber auf das selbe Endergebnis hindeutet.
"
Ich lass das mal unkommentiert, aber der Autor sollte es mal bei der Bild probieren, wenn Franz Josef Wagner aufhört. Wobei ich mir unsicher bin, ob er das "Niveau" eines Wagners erreichen würde. Zum Glück ist 90Min.de keine seriöse Sportseite. Leider habe ich dem Artikel mehr Aufmerksamkeit geschenkt als er wert ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SirHammerlock am 13.02.2020 um 22:38 Uhr bearbeitet
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