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Michael Preetz
Geburtsdatum 17.08.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer
Akt. Verein MSV Duisburg

Michael Preetz

01.07.2012 - 01:08 Uhr
Michael Preetz |#2421
13.02.2020 - 13:55 Uhr
Zitat von Moishele
Zitat von Dicksen_Paule

@Moishele
Ein dritten Geschäftsführer kann Preetz gar nicht verhindern, da das Sache des e.V. ist welche und wie viele Geschäftsführer die Geschicke leiten.

Hier ging es darum einen normalen Angestellten volle Kontrolle zu gewähren, ohne dass dieser die rechtliche Verantwortung getragen hätte.
Du gibst mir ja auch nicht dein Auto und sagst, viel Spaß beim fahren und wenn du einen Unfall baust, übernehme ich sämtliche finanziellen und rechtlichen Konsequenzen.


Der Konflikt war somit vorprogrammiert. Eigentlich hätte das Micha im Vorfeld sehen müssen ? Die Männer sind miteinander befreundet und kennen sich seit Jahren. Da hätte man den Jürgen und seine Ziele mit Hertha schon vorab abklopfen müssen. Zumindest hätte ich das so getan.

Das hätte man schon im November mit Jürgen abklären müssen. Missverständnisse müssen im Vorfeld schon proaktiv verhindert werden. Dann passieren solche Sachen wie am Dienstag nicht. Hier geht es um ein Millionengeschäft. So leid es mir tut, ich verlange da von den hohen Herren und Bossen als Vereinsmitglied professionelleres Auftreten, schliesslich werden die Verantwortlichen auch angemessen für ihre Dienste entlohnt.

Jetzt sind wir wegen all dieser Fahrlässigkeiten und Fehleinschätzung von Micha in der Personalie Klinsmann zur größten Lachnummer im europäischen Fussball geworden.

Welcher namhafter Trainer mit Fachkompetenz will überhaupt da noch bei uns anheuern ? Es sehe im Moment bei uns einen riesigen Scherbenhaufen.

So leid es mir für den Micha tut, das hätte nicht passieren dürfen. Wenn jetzt noch der Abstieg kommt, wird mir Angst und Bange um den Verein. Von diesem Desaster würden wir uns nur ganz schwer erholen.


Da gebe ich dir zumindest in Teilen Recht, ich hab ja im Klinsmann-Thread gestern gesagt, dass Preetz ihn am besten und längsten von allen kannte und jetzt auch das Desaster mittragen muss, selbst wenn er kalt erwischt wurde, wie so ziemlich jeder andere auch.

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Personal Stats

Besuchte Pflichtspiele von Hertha BSC: 375
Meiste Einsätze: 1. Lustenberger (207), 2. Pekarik (139), 3. Kraft (138)
Meiste Tore: 1. Ramos (42), 2. Ibisevic (32), 3. Kalou (29)
Meiste Vorlagen: 1. Ramos (26), 2. Ronny (23), 3. Plattenhardt (22)
Höchster Sieg: 8:1 gegen Nistru Otaci am 17.07.2008 - 1. Qualifikationsrunde zum Uefa-Cup 08/09 Hinspiel
Höchste Niederlage: 0:6 gegen Bayern München am 17.03.2012 - 26. Spieltag der Bundesliga-Saison 11/12
Michael Preetz |#2422
13.02.2020 - 13:59 Uhr
Zitat von lawatar
Klinsmann hat es halt nicht gefallen, dass Preetz sich offenbar ins Tagesgeschäft eingemischt hat. Das sollte ein Sportdirektor auch tunlichst unterlassen. Vor allem ein Sportdirektor, der es in vielen, vielen Jahren nicht geschafft hat, aus dem Fußball-Club der Hauptstadt einen auch international ernst zu nehmenden Verein zu machen. Insofern sollte sich Herr Preetz mal selbst hinterfragen, bevor er sich in die Entscheidungen des Trainers einmischt. Aber er und Gegenbauer haben offenbar Narrenfreiheit, ohne irgendwelche Erfolge nachweisen zu müssen.

Dass es Klinsmann stets nur darum geht, selbst in einem guten Licht zu stehen, ist ja nun nichts Neues...

Insofern war hier von vornherein Stoff für eine Soap-Opera gegeben. Auf der einen Seite die beiden, die seit Jahren nichts hinbekommen haben, auf der anderen Seite ein Selbstdarsteller, dem von einem der beiden noch reingeredet wird.

Und durch das Mitwirken von Windhorst hat das der Soap auch noch eine Wolf of Wall Street-Note verpasst.

Aber warum Preetz da immer noch rumwerkeln darf, verstehe ich wirklich nicht.


Wir sind hier sehr froh, dass Preetz sich ins Tagesgeschäft eingemischt hat. Klinsmann hat Spielern wie Arne Maier erklärt, dass er ihn momentan nicht braucht und anschließend die Freigabe erteilt. Als wenn er das zu entscheiden hätte. Das sollte immer noch der Sportdirektor entscheiden und nicht der Trainer.

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Most people do not listen with the intent to understand, they listen with the intent to reply ...
Michael Preetz |#2423
13.02.2020 - 14:03 Uhr
Ich hoffe hier glaubt niemand ernsthaft, dass es keine klaren Absprachen zu Beginn des Engagements gegeben haben soll. Soll Preetz hier wirklich mit "Schau mer moi"-Mentalität einen Cheftrainer mit einem nie dagewesene Stab angestellt haben, ohne klar zu kommunizieren, wo die Kompetenzen liegen? Der Grund für den Scherbenhaufen ist doch relativ offensichtlich, dass eine Seite mit der Ursprünglichen Absprache nicht mehr zufrieden war. Dem Geschäftsführer vorzuwerfen, er hätte den einseitigen Vertragsbruch seines Angestellten vorhersehen sollen, ist absurd.

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Michael Preetz |#2424
13.02.2020 - 14:06 Uhr
Zitat von spieltheoret

Ich habe mir die PK jetzt zweimal angeschaut. Im Gegensatz zu Klinsmann waren Gegenbauer, Windhorst und Preetz für mich komplett nachvollziehbar in ihren Handlungen und Aussagen.

Wie kann man in dieser Situation immernoch Klinsmann verteidigen und Preetz attackieren? Es gibt zwei Geschäftsführer, Ingo Schiller Finanzen und Michael Preetz für den sportlichen Bereich. Die Hierarchie ist eindeutig. Ein Trainer plant mit Preetz zusammen den Kader und Ingo Schiller gibt die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dafür vor. Was sollte da noch für ein zusätzlicher Manager für einen Sinn machen. Im aktuellen Fall mit Klinsmann scheint Preetz weitestgehend auf die Wünsche des Trainers bei den Neuverpflichtungen eingegangen zu sein. Vielleicht hat er sich gegen einen Verkauf von Niklas Stark oder Arne Maier ausgesprochen, was ich ihm aber in Bezug auf eine Herthaphilosophie nicht negativ auslegen wollen würde.

Zu Covic als Cheftrainer.... Ich war da auch kein Fan von, aber wie es im Sommer schien, waren die Wunschkandidaten nicht bereit zur Hertha zu wechseln. Es mit Covic dann zu probieren ist wiederum nachvollziehbar, genauso wie Klinsmann danach einzusetzen. Das sich Klinsmann dann wie ein 12jähriger verhält hat alle überrascht, selbst Klinsmann.
Inständig hoffe ich, dass die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen höhere Anerkennung hier im Forum genießen wird. Das sich manche als falsch herausstellen ist im Nachgang natürlich viel leichter zu bewerten. Insofern bleibt mein Vertrauen in Preetz erhalten, zum einen, weil ich wie alle hier keine Ahnung von den internen Mechanismen habe und zum anderen keinen Sportvorstand kenne, der sowohl von seiner Vereinsidentifikation, Fachkompetenz als auch von der Persönlichkeit besser zu Hertha passen würde. Die Hater können ja gerne mal alternative Personen vorstellen....da bin ich dann gespannt!


Wir sind mitten im Abstiegskampf. Unser Offensivspiel findet nicht statt. Es gibt keine Spielzüge und kaum Bewegung und Kreativität in der Offensive. Ohne Tore gibt es aber keine Punkte.

Auch wegen unserer sehr unattraktiven Spielweise darf die Kompetenz von Herrn Preetz langsam angezweifelt werden. Mit Fussball haben unsere Darbietungen teilweise nichts mehr zu tun...

Ich halte nichts von dieser deutschen Obrigkeitshörigkeit und Nibelungentreue bis in den Untergang.

Probleme müssen im Fussball angesprochen werden dürfen und davon haben wir nun wirklich genug. Der Dienstag und das letzte Spiel gegen Mainz haben das gezeigt.

Mainz war spielerisch ein einziger Offenbarungseid. Mit solchen Nichtleistungen geht es direkt in die zweite Liga.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Moishele am 13.02.2020 um 14:09 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#2425
13.02.2020 - 14:06 Uhr
Zitat von Dicksen_Paule
Zitat von Moishele

Zitat von Dicksen_Paule

@Moishele
Ein dritten Geschäftsführer kann Preetz gar nicht verhindern, da das Sache des e.V. ist welche und wie viele Geschäftsführer die Geschicke leiten.

Hier ging es darum einen normalen Angestellten volle Kontrolle zu gewähren, ohne dass dieser die rechtliche Verantwortung getragen hätte.
Du gibst mir ja auch nicht dein Auto und sagst, viel Spaß beim fahren und wenn du einen Unfall baust, übernehme ich sämtliche finanziellen und rechtlichen Konsequenzen.


Der Konflikt war somit vorprogrammiert. Eigentlich hätte das Micha im Vorfeld sehen müssen ? Die Männer sind miteinander befreundet und kennen sich seit Jahren. Da hätte man den Jürgen und seine Ziele mit Hertha schon vorab abklopfen müssen. Zumindest hätte ich das so getan.

Das hätte man schon im November mit Jürgen abklären müssen. Missverständnisse müssen im Vorfeld schon proaktiv verhindert werden. Dann passieren solche Sachen wie am Dienstag nicht. Hier geht es um ein Millionengeschäft. So leid es mir tut, ich verlange da von den hohen Herren und Bossen als Vereinsmitglied professionelleres Auftreten, schliesslich werden die Verantwortlichen auch angemessen für ihre Dienste entlohnt.

Jetzt sind wir wegen all dieser Fahrlässigkeiten und Fehleinschätzung von Micha in der Personalie Klinsmann zur größten Lachnummer im europäischen Fussball geworden.

Welcher namhafter Trainer mit Fachkompetenz will überhaupt da noch bei uns anheuern ? Es sehe im Moment bei uns einen riesigen Scherbenhaufen.

So leid es mir für den Micha tut, das hätte nicht passieren dürfen. Wenn jetzt noch der Abstieg kommt, wird mir Angst und Bange um den Verein. Von diesem Desaster würden wir uns nur ganz schwer erholen.


Da gebe ich dir zumindest in Teilen Recht, ich hab ja im Klinsmann-Thread gestern gesagt, dass Preetz ihn am besten und längsten von allen kannte und jetzt auch das Desaster mittragen muss, selbst wenn er kalt erwischt wurde, wie so ziemlich jeder andere auch.


Ich finde, es war das Risiko wert mit Klinsmann. Zu dem Zeitpunkt in der Saison waren ansonsten nur die üblichen Kandidaten verfügbar. Viel abklären konnten sie im Vorfeld nicht. Klinsi kam spontan ohne Familie, nur mit einem Koffer nach Berlin und wollte bis Saisonende aushelfen. Die Idee mehr zu wollen, ist in ihm dann im Januar gereift. Schade, aber nicht zu ändern. Preetz muss sich nichts vorwerfen. Bundesliga ist wie Telenovela: The Show Must Go on

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Michael Preetz |#2426
13.02.2020 - 14:30 Uhr
Zitat von Ron-D

Zitat von lawatar

Klinsmann hat es halt nicht gefallen, dass Preetz sich offenbar ins Tagesgeschäft eingemischt hat. Das sollte ein Sportdirektor auch tunlichst unterlassen. Vor allem ein Sportdirektor, der es in vielen, vielen Jahren nicht geschafft hat, aus dem Fußball-Club der Hauptstadt einen auch international ernst zu nehmenden Verein zu machen. Insofern sollte sich Herr Preetz mal selbst hinterfragen, bevor er sich in die Entscheidungen des Trainers einmischt. Aber er und Gegenbauer haben offenbar Narrenfreiheit, ohne irgendwelche Erfolge nachweisen zu müssen.

Dass es Klinsmann stets nur darum geht, selbst in einem guten Licht zu stehen, ist ja nun nichts Neues...

Insofern war hier von vornherein Stoff für eine Soap-Opera gegeben. Auf der einen Seite die beiden, die seit Jahren nichts hinbekommen haben, auf der anderen Seite ein Selbstdarsteller, dem von einem der beiden noch reingeredet wird.

Und durch das Mitwirken von Windhorst hat das der Soap auch noch eine Wolf of Wall Street-Note verpasst.

Aber warum Preetz da immer noch rumwerkeln darf, verstehe ich wirklich nicht.


Wir sind hier sehr froh, dass Preetz sich ins Tagesgeschäft eingemischt hat. Klinsmann hat Spielern wie Arne Maier erklärt, dass er ihn momentan nicht braucht und anschließend die Freigabe erteilt. Als wenn er das zu entscheiden hätte. Das sollte immer noch der Sportdirektor entscheiden und nicht der Trainer.


Maier hätte ich auch nicht freigegeben, da zu wichtig für den Verein. Er ist ein Aushängeschild und eine wichtige Integrations- bzw. Identifikationsfigur. Maier ist enorm wichtig und steht auch für den Weg, den Hertha mit grossen Talenten in Zukunft gehen will. Wir sind auch ein Ausbildungsverein, der Durchlässigkeit in den Profibereich gewähren sollte. Das sollten auch zukünftige Trainer wissen. Man muss den jungen Leuten eine Zukunft und Perspektive geben.

Dem Machtmenschen Klinsmann hätte man das aber vorab so mit Maier kommunizieren müssen, dann wären solche Missverständnisse erst gar nicht passiert. Jürgen hätte von Anfang an die Grenzen aufgezeigt werden müssen. Dann sieht man auch, ob man mit so einem Mann vertrauensvoll zusammenarbeiten kann.

Auch, wie er mit Kalou umgegangen ist, war unterirdisch. So einen verdienten Spieler stellt man nicht auf den Nebenplatz und lässt ihn dort einsam und allein versauern.

Jürgen muss man da schon Kontra geben... Solchen Machtmenschen mit einem Riesenego müssen von vornherein Grenzen aufgezeigt werden. Herr Preetz hat da schon richtig reagiert.

Dass Preetz da bei Maier eingeschritten ist, war absolut nachvollziehbar. Trotzdem halte ich es für wichtig, dass Preetz mehr Unterstützung im sportlichen Bereich bekommt, damit Fehlentscheidungen in Zukunft vermieden werden können. Solche Dinge, wie sie in dieser Saison passiert sind, dürfen sich nicht wiederholen.

Das Wohl des Vereins sollte immer im Vordergrund stehen und nicht das grosse Ego und die Eitelkeit von Einzelpersonen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Moishele am 13.02.2020 um 14:34 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#2427
13.02.2020 - 14:36 Uhr
Zitat von Moishele
Zitat von spieltheoret

Ich habe mir die PK jetzt zweimal angeschaut. Im Gegensatz zu Klinsmann waren Gegenbauer, Windhorst und Preetz für mich komplett nachvollziehbar in ihren Handlungen und Aussagen.

Wie kann man in dieser Situation immernoch Klinsmann verteidigen und Preetz attackieren? Es gibt zwei Geschäftsführer, Ingo Schiller Finanzen und Michael Preetz für den sportlichen Bereich. Die Hierarchie ist eindeutig. Ein Trainer plant mit Preetz zusammen den Kader und Ingo Schiller gibt die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dafür vor. Was sollte da noch für ein zusätzlicher Manager für einen Sinn machen. Im aktuellen Fall mit Klinsmann scheint Preetz weitestgehend auf die Wünsche des Trainers bei den Neuverpflichtungen eingegangen zu sein. Vielleicht hat er sich gegen einen Verkauf von Niklas Stark oder Arne Maier ausgesprochen, was ich ihm aber in Bezug auf eine Herthaphilosophie nicht negativ auslegen wollen würde.

Zu Covic als Cheftrainer.... Ich war da auch kein Fan von, aber wie es im Sommer schien, waren die Wunschkandidaten nicht bereit zur Hertha zu wechseln. Es mit Covic dann zu probieren ist wiederum nachvollziehbar, genauso wie Klinsmann danach einzusetzen. Das sich Klinsmann dann wie ein 12jähriger verhält hat alle überrascht, selbst Klinsmann.
Inständig hoffe ich, dass die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen höhere Anerkennung hier im Forum genießen wird. Das sich manche als falsch herausstellen ist im Nachgang natürlich viel leichter zu bewerten. Insofern bleibt mein Vertrauen in Preetz erhalten, zum einen, weil ich wie alle hier keine Ahnung von den internen Mechanismen habe und zum anderen keinen Sportvorstand kenne, der sowohl von seiner Vereinsidentifikation, Fachkompetenz als auch von der Persönlichkeit besser zu Hertha passen würde. Die Hater können ja gerne mal alternative Personen vorstellen....da bin ich dann gespannt!


Wir sind mitten im Abstiegskampf. Unser Offensivspiel findet nicht statt. Es gibt keine Spielzüge und kaum Bewegung und Kreativität in der Offensive. Ohne Tore gibt es aber keine Punkte.

Auch wegen unserer sehr unattraktiven Spielweise darf die Kompetenz von Herrn Preetz langsam angezweifelt werden. Mit Fussball haben unsere Darbietungen teilweise nichts mehr zu tun...

Ich halte nichts von dieser deutschen Obrigkeitshörigkeit und Nibelungentreue bis in den Untergang.

Probleme müssen im Fussball angesprochen werden dürfen und davon haben wir nun wirklich genug. Der Dienstag und das letzte Spiel gegen Mainz haben das gezeigt.

Mainz war spielerisch ein einziger Offenbarungseid. Mit solchen Nichtleistungen geht es direkt in die zweite Liga.


Wegen der unattraktiven Spielweise, hatte man sich von Dardai getrennt und einen neuen Ansatz und Versuch mit Covic gestartet, der aber nicht den erwünschten Erfolg hatte.

Und welche Kompetenz soll Preetz nun haben. Er ist Geschäftsführer Sport und nicht Trainer. Die Spielweise wird mit ihm abgesprochen, aber die Entscheidung liegt doch beim Trainer. Das Hertha im November einen tabellarischen Druck hatte, haben alle Beteiligten erkannt und Klinsmann wie auch Preetz haben den Fokus auf Ergebnisfussball, hinten dicht, vorne Glück gelegt. Was total Sinn macht. Mit Hacke und Spitze gewinnst Du im Abstiegskampf nichts. Dass es sich dabei aber um einen temporären Fokus' handeln sollte, hatte auch keiner verheimlicht.

Die Auswahl der Transfers und die Kaderplanung sehe ich auch hauptverantwortlich bei Klinsmann. Glaubst Du allen ernstes, dass sich Preetz hinstellt und veranlässt, dass ein Löwen nach Augsburg oder ein Duda nach Norwich verliehen werden. Das ist doch lächerlich. Entscheidet Euch mal bitte, wo ihr welche Kompetenzen und Verantwortungen verortet. Das geht hier teilweise diametral auseinander, aber vereint in der Aussage: Preetz ist doof.

Und immernoch die Frage, wer soll es denn besser machen?
Michael Preetz |#2428
13.02.2020 - 14:48 Uhr
Hat's mal wieder geschafft, dass alle Welt nur über den Ex-Trainer redet und niemand Fragen zu seiner Verantwortung für die in jeglicher Hinsicht desaströse Saison stellt.

Wenn er doch nur bei seinen eigentlichen Aufgaben ähnlich brillant wäre...
Michael Preetz |#2429
13.02.2020 - 14:56 Uhr
Zitat von blurps
Hat's mal wieder geschafft, dass alle Welt nur über den Ex-Trainer redet und niemand Fragen zu seiner Verantwortung für die in jeglicher Hinsicht desaströse Saison stellt.

Wenn er doch nur bei seinen eigentlichen Aufgaben ähnlich brillant wäre...


Dass alle über den Ex-Trainer reden, hat nicht Preetz geschafft, sondern JK ganz alleine. Preetz kann für diese Aktion am Dienstag von JK doch überhaupt nichts. Man kann Preetz sicherlich für vieles kritisieren, aber in dieser Situation jetzt auf ihn draufhauen, ist meinen Augen der völlig falsche Ansatz.

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Hertha BSC 2026/27
---------------XXX--------------
Zeefuik---XXX-Kolbe---XXX
------Cuisance---Seguin----
XXX-------Brekalo-------XXX
--------------XXX---------------
Michael Preetz |#2430
13.02.2020 - 15:17 Uhr
Zitat von Ron-D
Zitat von lawatar

Klinsmann hat es halt nicht gefallen, dass Preetz sich offenbar ins Tagesgeschäft eingemischt hat. Das sollte ein Sportdirektor auch tunlichst unterlassen. Vor allem ein Sportdirektor, der es in vielen, vielen Jahren nicht geschafft hat, aus dem Fußball-Club der Hauptstadt einen auch international ernst zu nehmenden Verein zu machen. Insofern sollte sich Herr Preetz mal selbst hinterfragen, bevor er sich in die Entscheidungen des Trainers einmischt. Aber er und Gegenbauer haben offenbar Narrenfreiheit, ohne irgendwelche Erfolge nachweisen zu müssen.

Dass es Klinsmann stets nur darum geht, selbst in einem guten Licht zu stehen, ist ja nun nichts Neues...

Insofern war hier von vornherein Stoff für eine Soap-Opera gegeben. Auf der einen Seite die beiden, die seit Jahren nichts hinbekommen haben, auf der anderen Seite ein Selbstdarsteller, dem von einem der beiden noch reingeredet wird.

Und durch das Mitwirken von Windhorst hat das der Soap auch noch eine Wolf of Wall Street-Note verpasst.

Aber warum Preetz da immer noch rumwerkeln darf, verstehe ich wirklich nicht.


Wir sind hier sehr froh, dass Preetz sich ins Tagesgeschäft eingemischt hat. Klinsmann hat Spielern wie Arne Maier erklärt, dass er ihn momentan nicht braucht und anschließend die Freigabe erteilt. Als wenn er das zu entscheiden hätte. Das sollte immer noch der Sportdirektor entscheiden und nicht der Trainer.

Da hast Du vollkommen Recht. Aber ob ein Spieler komplett gestrichen wird, gehört für mich auch nicht zum Tagesgeschäft. Das muss natürlich in die Verantwortung des SD fallen. Wenn es da aber unterschiedliche Auffassungen zwischen Trainer und SD gibt, ist das in der Tat schwer.
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