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Michael Preetz
Geburtsdatum 17.08.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer
Akt. Verein MSV Duisburg

Michael Preetz

01.07.2012 - 01:08 Uhr
Michael Preetz |#2241
09.01.2020 - 22:23 Uhr
Zitat von Price
https://www.kicker.de/766785/artikel/windhorst_klinsmann_preetz_betont_wir_machen_die_vorgaben_

Sehr differenziertes Interview von Preetz im Kicker. Ich schätze es wert, dass wir ihn aktuell als ruhigen Gegenpol zu Windhorst und Klinsmann im Club haben. Warum solche Aussagen wie "Mega-Club, Titel oder Champions League" überhaupt getroffen haben liegt glaube ich wirklich daran, dass Klinsmann und Co. hier einen Mentalitätswechsel vorantreiben wollen.

Das Ganze sollte dann aber immer im Rahmen der Möglichkeiten bleiben und da vertraue ich Preetz und Schiller, dass sie wissen wo diese liegen. Transfer von Spielern mit einer Ablöse von über 25-30 Mio. und einem Jahresgehalt, welches nicht im Rahmen liegt sollten wir tunlichst vermeiden. Das entspräche einfach nicht mehr der Strategie, um langfristig hier etwas aufzubauen.


Ich denke auch die Mischung macht es und Preetz hat die letzten Jahre einfach keine schlechte Arbeit gemacht.
Es waren nicht viele Mittel vorhanden um große Sprünge zu machen und die Trainerfrage war auch nicht einfach weil einige es auch nicht werden wollten....
Michael Preetz |#2242
11.01.2020 - 21:30 Uhr
Zitat von Price
https://www.kicker.de/766785/artikel/windhorst_klinsmann_preetz_betont_wir_machen_die_vorgaben_

Sehr differenziertes Interview von Preetz im Kicker. Ich schätze es wert, dass wir ihn aktuell als ruhigen Gegenpol zu Windhorst und Klinsmann im Club haben. Warum solche Aussagen wie "Mega-Club, Titel oder Champions League" überhaupt getroffen haben liegt glaube ich wirklich daran, dass Klinsmann und Co. hier einen Mentalitätswechsel vorantreiben wollen.

Das Ganze sollte dann aber immer im Rahmen der Möglichkeiten bleiben und da vertraue ich Preetz und Schiller, dass sie wissen wo diese liegen. Transfer von Spielern mit einer Ablöse von über 25-30 Mio. und einem Jahresgehalt, welches nicht im Rahmen liegt sollten wir tunlichst vermeiden. Das entspräche einfach nicht mehr der Strategie, um langfristig hier etwas aufzubauen.


Ein reflektiertes Interview, in dem Preetz schlau vermeidet, auf Konfrontation mit dem Investor zu machen.
Mal sehen, wie das mit Preetz mittelfristig weitergeht, wenn er für den Geschmack der Investor-Fraktion zu sehr die Bremse bemüht. Ich nehme ihm ab, dass er das Ganze realistisch sieht und um die Gefahren eines Überdrehens weiß. Mein Respekt dafür, dass er es auch ausspricht. Er tut Hertha gut. Dennoch ist die Investoren-Geduld sicherlich endlich.

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Borussia ein Leben lang ++ Im Zeichen der Raute geboren ++ Leidenschaft kommt von Leiden
Michael Preetz |#2243
11.01.2020 - 22:31 Uhr
Zitat von rossini

Zitat von Price

https://www.kicker.de/766785/artikel/windhorst_klinsmann_preetz_betont_wir_machen_die_vorgaben_

Sehr differenziertes Interview von Preetz im Kicker. Ich schätze es wert, dass wir ihn aktuell als ruhigen Gegenpol zu Windhorst und Klinsmann im Club haben. Warum solche Aussagen wie "Mega-Club, Titel oder Champions League" überhaupt getroffen haben liegt glaube ich wirklich daran, dass Klinsmann und Co. hier einen Mentalitätswechsel vorantreiben wollen.

Das Ganze sollte dann aber immer im Rahmen der Möglichkeiten bleiben und da vertraue ich Preetz und Schiller, dass sie wissen wo diese liegen. Transfer von Spielern mit einer Ablöse von über 25-30 Mio. und einem Jahresgehalt, welches nicht im Rahmen liegt sollten wir tunlichst vermeiden. Das entspräche einfach nicht mehr der Strategie, um langfristig hier etwas aufzubauen.


Ein reflektiertes Interview, in dem Preetz schlau vermeidet, auf Konfrontation mit dem Investor zu machen.
Mal sehen, wie das mit Preetz mittelfristig weitergeht, wenn er für den Geschmack der Investor-Fraktion zu sehr die Bremse bemüht. Ich nehme ihm ab, dass er das Ganze realistisch sieht und um die Gefahren eines Überdrehens weiß. Mein Respekt dafür, dass er es auch ausspricht. Er tut Hertha gut. Dennoch ist die Investoren-Geduld sicherlich endlich.


Es fängt doch gerade erst an, welche „Geduld“ soll denn zeitnahe bereits endlich sein. Ich verstehe ja, dass dieses Investoren-Thema sehr interessant ist und man auch außerhalb von Berlin hellhörig wird, aber es wird auch medial eine Menge aufgeblasen. Schauen wir doch mal wie es die nächsten Monate weitergeht und wie sich der Verein mit den neuen Zielsetzungen entwickelt, bevor man über Konfrontationen zwischen Windhorst‘s Interessen und den Interessen der sportlichen Führung spricht - bisher spricht nichts für gegensätzliche Auffassungen. Klinsmann denkt groß und es mag so rüberkommen, dass er hin und wieder ziemlich auf den Putz haut, Preetz dagegen ist da vielleicht eher der vorsichtige Realist - wenn man diese beiden Komponenten in einen Topf wirft sind die Chancen auf Erfolg sicherlich höher.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pepinhooo am 11.01.2020 um 22:32 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#2244
11.01.2020 - 23:41 Uhr
Zitat von Pepinhooo
Zitat von rossini

Zitat von Price

https://www.kicker.de/766785/artikel/windhorst_klinsmann_preetz_betont_wir_machen_die_vorgaben_

Sehr differenziertes Interview von Preetz im Kicker. Ich schätze es wert, dass wir ihn aktuell als ruhigen Gegenpol zu Windhorst und Klinsmann im Club haben. Warum solche Aussagen wie "Mega-Club, Titel oder Champions League" überhaupt getroffen haben liegt glaube ich wirklich daran, dass Klinsmann und Co. hier einen Mentalitätswechsel vorantreiben wollen.

Das Ganze sollte dann aber immer im Rahmen der Möglichkeiten bleiben und da vertraue ich Preetz und Schiller, dass sie wissen wo diese liegen. Transfer von Spielern mit einer Ablöse von über 25-30 Mio. und einem Jahresgehalt, welches nicht im Rahmen liegt sollten wir tunlichst vermeiden. Das entspräche einfach nicht mehr der Strategie, um langfristig hier etwas aufzubauen.


Ein reflektiertes Interview, in dem Preetz schlau vermeidet, auf Konfrontation mit dem Investor zu machen.
Mal sehen, wie das mit Preetz mittelfristig weitergeht, wenn er für den Geschmack der Investor-Fraktion zu sehr die Bremse bemüht. Ich nehme ihm ab, dass er das Ganze realistisch sieht und um die Gefahren eines Überdrehens weiß. Mein Respekt dafür, dass er es auch ausspricht. Er tut Hertha gut. Dennoch ist die Investoren-Geduld sicherlich endlich.


Es fängt doch gerade erst an, welche „Geduld“ soll denn zeitnahe bereits endlich sein. Ich verstehe ja, dass dieses Investoren-Thema sehr interessant ist und man auch außerhalb von Berlin hellhörig wird, aber es wird auch medial eine Menge aufgeblasen. Schauen wir doch mal wie es die nächsten Monate weitergeht und wie sich der Verein mit den neuen Zielsetzungen entwickelt, bevor man über Konfrontationen zwischen Windhorst‘s Interessen und den Interessen der sportlichen Führung spricht - bisher spricht nichts für gegensätzliche Auffassungen. Klinsmann denkt groß und es mag so rüberkommen, dass er hin und wieder ziemlich auf den Putz haut, Preetz dagegen ist da vielleicht eher der vorsichtige Realist - wenn man diese beiden Komponenten in einen Topf wirft sind die Chancen auf Erfolg sicherlich höher.


Klinsmann weiß doch ganz genau, welche Transfers wir machen können und welche nicht. Der weiß auch, dass das Gehaltsgefüge ausgeglichen sein muß, weil ansonsten die Stimmung im Team schnell kippen kann.
Was Klinsmann macht ist, ohne direkt Namen zu nennen, eine aussichtsreiche, fast schon euphorische Zukunft zu beschreiben. Der Big City Club. Das motiviert nicht nur viele Menschen und Fans sondern weckt auch Träume. Ganz nach dem Motto "stellt euch mal vor, wir spielen in ein paar Jahren in der Champions-League ..."
Die Presse ist ja auch dankbar drauf angesprungen. Ich denke, dass im europäischen Fussball jetzt jeder weiß, was Klinsmann mit Hertha vorhat. Warum macht er das? Ganz einfach. Eine positive Grundstimmung zu erzeugen, die dann hinaus in die Welt zu tragen (Dank an die Presse nochmals), kann in vielerlei Hinsicht hilfreich sein bei zukünftigen Geschäften, sei es Stadionbau, Spieler-Transfers (Zu-und Abgänge), Bekanntheitsgrad von Hertha BSC bis hin zum Trikotverkauf, wenn dann wirklich mal ein Star-Kicker verpflichtet wird.
Als der Kicker im Interview mit Arne Friedrich die Fangfrage stellte, ob das alles nicht an Größenwahn grenzt und Friedrich voll drauf reingefallen ist und geantwortet hat "wir wollen Größenwahn", in dem Moment haben bei Gegenbauer und Preetz die Alarmglocken geläutet, garantiert. Weil "Größenwahn und Hertha BSC" das paßt einfach nicht zusammen. Also musste Preetz einschreiten und hat in seinem Interview zum Abschluss des Trainingslagers einige Sachen klar gestellt. Völlig zu recht. Fußball wird zwar vom Geld befeuert, definiert sich aber noch immer durch Leistung auf dem Platz. Laßt uns mal erst ein bisschen besser Fußball spielen, dann kann Arne F. auch wieder dumme Interviews geben.

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Most people do not listen with the intent to understand, they listen with the intent to reply ...
Michael Preetz |#2245
13.01.2020 - 22:57 Uhr
Bei Hertha BSC muss es um Aufbruch gehen. Manager Michael Preetz bremst in der falschen Spur
Ein Text vom Tagesspiegel zur Kommunikationsstrategie von Preetz.
Michael Preetz |#2246
13.01.2020 - 23:22 Uhr
Zitat von junichi
Bei Hertha BSC muss es um Aufbruch gehen. Manager Michael Preetz bremst in der falschen Spur
Ein Text vom Tagesspiegel zur Kommunikationsstrategie von Preetz.


Puh...ganz schön unqualifizierter Tobback. Der Autor Stephan-Andreas Casdorff scheint noch nie etwas von dem Wort Balance gehört haben.
Michael Preetz |#2247
18.01.2020 - 04:50 Uhr
Da es in der Kaderplanung gerade ausführlich Thema ist: In meinen Augen hat Preetz NACH den zwei Abstiegen nicht wirklich viel falsch gemacht. Vielmehr ist ganz im Gegenteil ziemlich viel ziemlich gut gegangen.

1) Kaderpolitik:
Bei der relativen wie absoluten Marktwertentwicklung des Kaders hat sich mW seit dem letzten Aufstieg nur Leipzig noch dynamischer entwickelt. Faktisch wurde mindestens der relative Abstand zur Spitze eher kleiner aber auch absolut sind wir etablierteren Clubs wie Schalke, Hoffenheim, Wolfsburg und Gladbach viel näher auf die Pelle gerückt als ich es für möglich gehalten hätte. Man muss sonst eigentlich auch nur mal die Kader von damals und heute vergleichen, um sich diese Entwicklung bewusst zu machen. Dazu muss man zudem unbedingt beachten, dass wir gleichzeitig deutlich weniger investieren konnten als viele der Konkurrenten und allen voran die Leipziger.
-> Da die Kaderentwicklung der Bereich ist, den Preetz am ehesten direkt beeinflussen konnte, muss man ihm hier schon einmal ganz objektiv eine große Leistung attestieren. Alles andere empfände ich als reichlich anmaßend.

2) Trainerpolitik:
Auch hier kann ich seit dem letzten Abstieg nicht viel kritisieren. Luhukay war der richtige Mann für den direkten Wiederaufstieg, Dárdai war der richtige Mann für eine überraschend nachhaltige Etablierung in der Liga und die oben beschriebene Entwicklung der Spielerwerte. Dazwischen stand natürlich die Gefahr eines erneuten Abstiegs, womit man den Zeitpunkt des Wechsels Luhukay - Dárdai sicher kritisieren kann. Aber ihre jeweils wichtigste Mission haben beide trotzdem hervorragend erfüllt. Dass Dárdai nach bis heute bestätigten eigenen Worten müde war, konnte Preetz vielleicht nicht früh genug antiziperen (wobei Pál es ja wohl schon zur letzten Verlängerung angesprochen hat). Covic war dann jedenfalls (mindestens im Nachhinein) leider eine falsche Wahl aber zumindest wurde diesmal zu einem passenden Zeitpunkt reagiert und mit Klinsmann eine bis dato erfolgreiche Intervention erreicht. Gerade mental wurde da mE sehr schnell sehr viel wichtiger Wiederaufbau geleistet, was in so einer Ausgangslage absolut nicht leicht war.
-> Hier kann man schon eher zu verschiedenen subjektiven Standpunkten gelangen aber ich finde die Trefferquote doch relativ hoch, was man auch an den relativ kurzen Amtszeiten bei vielen Konkurrenten erkennen kann.

3) Sportliche Position:
Hier hatte Preetz über die beiden zuvor genannten Punkte nur mittelbar Einfluss. Aber auch hier wurde unter den gegebenen Rahmenbedingungen (extrem harter Wettbewerb, kaum bis keine wirklichen Vorteile) eine sehr solide Bilanz erreicht. Kein einziger Club hinter den fest etablierten und/oder finanzstarken 6-8 Topclubs hat sich im Durchschnitt besser geschlagen. Zwischenzeitlich schien es noch, dass Frankfurt als einer von neun nachhaltig vorbeizieht aber zumindest aktuell hat sich das etwas relativiert. Ansonsten war phasenweise mal der und mal der Club vor uns aber nie länger als ein bis zwei Saisons der Gleiche.
-> Hier ist das Ergebnis wiederum objektiv gegeben und bei realistischer Erwartungshaltung sicherlich kein schlechtes oder gar enttäuschendes. Sicher hätte man gerne einen noch steileren und konstanteren Erfolgsweg vom Aufsteiger in die Spitze erlebt aber das gilt in ähnlicher Form auch für 17 andere Vereine. Oder wie Klopp es mal sinngemäß sagte: Fußball wäre recht einfach, wenn da nicht 11 Leute auf dem Feld gegen Dich und Dein Team arbeiten würden...

4) Finanzielle und strategische Etablierung:
Ein Indikator für den eigenen Erfolg ist auch die Attraktivität für Investoren und zu welchem Preis man sich an diese verkaufen kann. Hier haben wir mit KKR und Tennor zwei mal großes Vertrauen erwecken können und selbst ohne Wegfall von 50+1 wichtige Handlungsspielräume (zurück) gewonnen.
-> Gerade KKR gilt mW als ziemlich gut aufgestellt und verfeuert das Kapital nicht mal eben sinnlos. Als klammer Verein ohne Verhandlungshebel muss man da erst einmal mit einem guten Paket rauskommen und dafür gerade im sportlichen Bereich genügend überzeugen. Bei Tennor blickt man halt nicht wirklich durch aber das Geld haben wir jetzt erst einmal so oder so.

Fazit: In den letzten Jahren war Preetz mE der richtige Mann oder zumindest nicht der verkehrte. Ob er auch der richtige Mann für die Zukunft sein kann, würde ich zumindest mal nicht vorschnell ausschließen. Sicher ist die Konstellation eine andere, kompliziertere geworden. Aber zumindest der erste Transfer lässt mich nicht vom Glauben abfallen. Aber man wird das ohnehin erst in Monaten bewerten können.
Michael Preetz |#2248
18.01.2020 - 09:12 Uhr
Aktuelles Interview.
Michael Preetz |#2249
18.01.2020 - 11:20 Uhr
@Flascheleer
Danke, aus meiner Sicht gut zusammengefasst.

Man muss mal bedenken, wo wir standen als Preetz übernommen hat und wo wir jetzt sind.
Und nein, die Spielzeit 08/09 ist da nicht der Maßstab, eher die zwei Jahre davor.
Sicher, tabellarisch bewegt man sich auf dem selben Niveau wie zu der Zeit, inzwischen sind mit RB Leipzig und Hoffenheim aber zwei Clubs mit starken Geldgebern im Rücken, die zweifelsfrei auch noch mehr zur Verfügung gestellt hätten, um in die Bundesliga(-spitze) zu kommen, an uns vorbeigezogen.
Dazu kommen mit Dortmund und Gladbach noch zwei weitere Teams, die es sportlich geschafft haben.
Wir haben dafür Bremen, Hamburg und Stuttgart (die letzten beiden mit weit mehr wirtschaftlichen Mitteln) überholt und Clubs wie Hannover abgehängt.
Von Nürnberg, Bochum, K'lautern & Co will ich gar nicht erst anfangen.
Wenn man das zusätzlich unter dem Aspekt der zwei Abstiege - an denen Preetz natürlich eine Mitschuld trifft - zu Beginn seiner Amtszeit betrachtet, kann ab 2012 nicht mehr so viel falsch gelaufen sein.

Dass Preetz kein Visionär ist und in der Außendarstellung oft wie eine Schlaftablette wirkt, ist jetzt auch nichts neues mehr. Nicht umsonst haben wir in den letzten Jahren ein graues Maus Image erhalten.
Aber dafür macht er im Tagesgeschäft seinen Job gut und das reicht mir, wenn jetzt Personen wie Klinsmann die Öffentlichkeitsarbeit größtenteils übernehmen.
Ich sehe das auch nicht als problematisch an, wenn da zwei unterschiedliche Typen aufeinander prallen, solange die Ziele die gleichen sind.
Mir ist die jetzige Konstellation aufjedenfall lieber, als Klinsmann plus ein Manager, der es kaum erwarten kann drei Stars zu verpflichten, um dann im Sommer darauf festzustellen, dass er jemanden verkaufen muss, um Geld für Zugänge zu haben, weil wir auf Platz 7 gelandet sind.

•     •     •

Personal Stats

Besuchte Pflichtspiele von Hertha BSC: 375
Meiste Einsätze: 1. Lustenberger (207), 2. Pekarik (139), 3. Kraft (138)
Meiste Tore: 1. Ramos (42), 2. Ibisevic (32), 3. Kalou (29)
Meiste Vorlagen: 1. Ramos (26), 2. Ronny (23), 3. Plattenhardt (22)
Höchster Sieg: 8:1 gegen Nistru Otaci am 17.07.2008 - 1. Qualifikationsrunde zum Uefa-Cup 08/09 Hinspiel
Höchste Niederlage: 0:6 gegen Bayern München am 17.03.2012 - 26. Spieltag der Bundesliga-Saison 11/12
Michael Preetz |#2250
18.01.2020 - 12:39 Uhr
Zitat von Dicksen_Paule
@Flascheleer
Danke, aus meiner Sicht gut zusammengefasst.

Man muss mal bedenken, wo wir standen als Preetz übernommen hat und wo wir jetzt sind.
Und nein, die Spielzeit 08/09 ist da nicht der Maßstab, eher die zwei Jahre davor.
Sicher, tabellarisch bewegt man sich auf dem selben Niveau wie zu der Zeit, inzwischen sind mit RB Leipzig und Hoffenheim aber zwei Clubs mit starken Geldgebern im Rücken, die zweifelsfrei auch noch mehr zur Verfügung gestellt hätten, um in die Bundesliga(-spitze) zu kommen, an uns vorbeigezogen.
Dazu kommen mit Dortmund und Gladbach noch zwei weitere Teams, die es sportlich geschafft haben.
Wir haben dafür Bremen, Hamburg und Stuttgart (die letzten beiden mit weit mehr wirtschaftlichen Mitteln) überholt und Clubs wie Hannover abgehängt.
Von Nürnberg, Bochum, K'lautern & Co will ich gar nicht erst anfangen.
Wenn man das zusätzlich unter dem Aspekt der zwei Abstiege - an denen Preetz natürlich eine Mitschuld trifft - zu Beginn seiner Amtszeit betrachtet, kann ab 2012 nicht mehr so viel falsch gelaufen sein.

Dass Preetz kein Visionär ist und in der Außendarstellung oft wie eine Schlaftablette wirkt, ist jetzt auch nichts neues mehr. Nicht umsonst haben wir in den letzten Jahren ein graues Maus Image erhalten.
Aber dafür macht er im Tagesgeschäft seinen Job gut und das reicht mir, wenn jetzt Personen wie Klinsmann die Öffentlichkeitsarbeit größtenteils übernehmen.
Ich sehe das auch nicht als problematisch an, wenn da zwei unterschiedliche Typen aufeinander prallen, solange die Ziele die gleichen sind.
Mir ist die jetzige Konstellation aufjedenfall lieber, als Klinsmann plus ein Manager, der es kaum erwarten kann drei Stars zu verpflichten, um dann im Sommer darauf festzustellen, dass er jemanden verkaufen muss, um Geld für Zugänge zu haben, weil wir auf Platz 7 gelandet sind.


Solide trifft es ganz gut. Er wird denke ich aber nicht den Schritt gehen können, die Mannschaft, das Trainerteam und die Jugend mit einem Konzept ausstatten.

Für mich war Preetz der richtige, um den Club zu stabilisieren. Für den nächsten Schritt nach oben sehe ich nicht wirklich viele Qualifikationen, die für ihn sprechen. Ich würde da auch eher mal aktiv handeln, als reaktiv. Das schlimmste wäre nämlich, wenn wir jetzt weiter 2-3 Jahre auf der Stelle treten.
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