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Michael Preetz
Geburtsdatum 17.08.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer
Akt. Verein MSV Duisburg

Michael Preetz

01.07.2012 - 01:08 Uhr
Michael Preetz |#1061
05.08.2015 - 03:16 Uhr
Zitat von junichi
In Sachen Jugend- und Nachwuchsintegration in den Profikader hat Preetz eindeutig versagt. Einem Mukhtar hätte man eine Chance geben MÜSSEN, er war der Nachwuchsstar selbst im Nationalteam. MMn waren bei einem Morales die hervorragenden Anlagen ebenfalls stets zu erkennen. Dieser spielt nun in der ersten Liga, wobei bei ihm das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist, davon bin ich überzeugt. Auch ein Brooks hätte so nicht behandelt werden dürfen. Preetz war der Chef von Luhukay, da hätte er ihm Grenzen aufzeigen sollen. Dass jetzt die Tatsache von fünf MITTRAINIERENDEN Nachwuchskickern als Gegenbeweis herangezogen wird, ist natürlich Banane. Preetz ist seit sechs Jahren sportlicher Leiter, und seitdem konnten sich gerade mal zwei junge Spieler etablieren. Entsprechende Presseberichte über den teilweise schlechten und nachlässigen Umgang mit unseren Rohdiamanten ergänzen das Bild.

Preetz hat einfach ein Problem zu führen, das wäre ein wesentlicher Kritikpunkt von mir. Daraus leiten sich leider viele weitere Probleme ab, u.a. die mangelhafte konzeptuelle Arbeit, die sich auch einer evidenten Phantasielosigkeit verdankt. Nimmt man dann die z.T. katastrophale Außendarstellung hinzu (MV), ist die Gesamtnote bestenfalls ausreichend.


Solangsam gewinne ich hier das Gefühl ich wäre bei "ImmerHertha". Die Anzahl derer die die Weisheit mit Löffeln fressen steigt enorm an.
Bei durchaus unstrittigem Mist den Preetz versattelt hat, er ist jetzt also verantwortlich für alles was nicht funktioniert wie gewünscht?
Hertha beschäftigt, nicht ganz grundlos, Cheftrainer, Jugendtrainer, nen Nachwuchskoordinator, Fitnesstrainer, eine (wenn auch kleine) Scoutingabteilung, Torwarttrainer und nen "Finanzmogul".
Soll unser Gf SpuK jetzt bei jedem Nachwuchstraining anwesend sein, jedem Nachwuchskicker vermitteln das es ja bei Hertha (fürs halbe Geld) genauso geil ist wie in Leipzig, im Ausland persönlich scouten, dem Cheftrainer in den Spieltagkader quatschen und Schiller erzählen das seine Kalkulationen Müll sind?
Es dürfte doch wohl unstrittig sein das er einen finanziellen Scherbenhaufen übernommen hat, verursacht durch einen "Sonnenkönig" der sich seinen Namen redlich verdient hat. Sicherlich hätte man manches geschickter lösen können und ein, medial geschickteres, Auftreten stellt auch keine geheime Wissenschaft dar.
Ich frage mich allerdings welcher Trainer bei der Hertha unterschreibt wenn ihm ein allmächtiger "Manager" die Kaderbesetzung vorschreibt.
Welchen Nachwuchskicker hätte Preetz denn besser machen können? Nachwuchsabgänge wie Holland oder Morales wurden getestet und für zu leicht befunden, gingen in die 2. Liga und schwammen dort mit. Ein Mukhtar (in dem ja einige den kommenden Superstar sehen) wechselte ins leistungsschwächere Portugal, nach Ablehnung einer Vertragsverlängerung. Überraschung, dort schafft er es auch nicht in den Profikader sondern ihm blüht dass was er hier nicht wollte, eine Ausleihe in irgendeine 2. Liga. Andere Nachwuchshelden spielen jetzt irgendwo 3. Liga und abwärts.
Mitnichten ist alles was in der Jugend glänzt ein Rohdiamant, da ist auch eine Menge Kohle dabei die auch mit Pressen nicht gläsern schimmert.
Findet an keinen Zahlungswilligen Hauptsponsor ist Preetz die Pfeife, findet man einen war es Schiller. Verlassen wechselwillige Spieler den Verein (Lasogga/Ramos) ist es selbstverständlich hohe ablösen zu erzielen. Altlasten werden bemängelt, wird die Sache durchgezogen ist er ein herzloser Miesling .
Ein Kalou hat ne hochwertige Vergangenheit und auch in Frankreich ordentlich gescored, heute wusste es jeder, der bringt es nicht.
Jeder gute Transfer lag am aktuellen Trainer, jeder Flop war eine blöde Idee unseres Gf SpuK. Favre war nicht ausgebrannt, Luhukay hat die Mannschaft nicht verloren und Babbel war ein total ehrlicher Typ dem übel mitgespielt wurde.
100%ige Erfolgsquoten gibt es bei Transfers nicht. (mit unserem Budget erstrecht nicht)
Nachwuchsspieler werden nur in Managerspielen zwingend zu tragenden Säulen, zahlungskräftige Sponsoren stehen nicht schlange bei uns und Verletzungsseuchen lassen sich schwer planen.

Preetz hat, wie viele Andere, durchaus Fehler gemacht und darf gern an seiner Aussendarstellung arbeiten. Das Abarbeiten an seiner Person, als Ursache allen Übels, ist aber ebenso billig wie schäbig.

Ich habe fertig!grins

•     •     •

Wir sind nicht toll, wir sind nicht reich wir haben keine Stars und auch kein geiles Stadion.
Aber wir haben was, das ihr nicht habt......wir sind Hertha.
Michael Preetz |#1062
05.08.2015 - 03:33 Uhr
Zitat von Pilleberlin
Zitat von junichi
In Sachen Jugend- und Nachwuchsintegration in den Profikader hat Preetz eindeutig versagt. Einem Mukhtar hätte man eine Chance geben MÜSSEN, er war der Nachwuchsstar selbst im Nationalteam. MMn waren bei einem Morales die hervorragenden Anlagen ebenfalls stets zu erkennen. Dieser spielt nun in der ersten Liga, wobei bei ihm das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist, davon bin ich überzeugt. Auch ein Brooks hätte so nicht behandelt werden dürfen. Preetz war der Chef von Luhukay, da hätte er ihm Grenzen aufzeigen sollen. Dass jetzt die Tatsache von fünf MITTRAINIERENDEN Nachwuchskickern als Gegenbeweis herangezogen wird, ist natürlich Banane. Preetz ist seit sechs Jahren sportlicher Leiter, und seitdem konnten sich gerade mal zwei junge Spieler etablieren. Entsprechende Presseberichte über den teilweise schlechten und nachlässigen Umgang mit unseren Rohdiamanten ergänzen das Bild.

Preetz hat einfach ein Problem zu führen, das wäre ein wesentlicher Kritikpunkt von mir. Daraus leiten sich leider viele weitere Probleme ab, u.a. die mangelhafte konzeptuelle Arbeit, die sich auch einer evidenten Phantasielosigkeit verdankt. Nimmt man dann die z.T. katastrophale Außendarstellung hinzu (MV), ist die Gesamtnote bestenfalls ausreichend.


Solangsam gewinne ich hier das Gefühl ich wäre bei "ImmerHertha". Die Anzahl derer die die Weisheit mit Löffeln fressen steigt enorm an.
Bei durchaus unstrittigem Mist den Preetz versattelt hat, er ist jetzt also verantwortlich für alles was nicht funktioniert wie gewünscht?
Hertha beschäftigt, nicht ganz grundlos, Cheftrainer, Jugendtrainer, nen Nachwuchskoordinator, Fitnesstrainer, eine (wenn auch kleine) Scoutingabteilung, Torwarttrainer und nen "Finanzmogul".
Soll unser Gf SpuK jetzt bei jedem Nachwuchstraining anwesend sein, jedem Nachwuchskicker vermitteln das es ja bei Hertha (fürs halbe Geld) genauso geil ist wie in Leipzig, im Ausland persönlich scouten, dem Cheftrainer in den Spieltagkader quatschen und Schiller erzählen das seine Kalkulationen Müll sind?
Es dürfte doch wohl unstrittig sein das er einen finanziellen Scherbenhaufen übernommen hat, verursacht durch einen "Sonnenkönig" der sich seinen Namen redlich verdient hat. Sicherlich hätte man manches geschickter lösen können und ein, medial geschickteres, Auftreten stellt auch keine geheime Wissenschaft dar.
Ich frage mich allerdings welcher Trainer bei der Hertha unterschreibt wenn ihm ein allmächtiger "Manager" die Kaderbesetzung vorschreibt.
Welchen Nachwuchskicker hätte Preetz denn besser machen können? Nachwuchsabgänge wie Holland oder Morales wurden getestet und für zu leicht befunden, gingen in die 2. Liga und schwammen dort mit. Ein Mukhtar (in dem ja einige den kommenden Superstar sehen) wechselte ins leistungsschwächere Portugal, nach Ablehnung einer Vertragsverlängerung. Überraschung, dort schafft er es auch nicht in den Profikader sondern ihm blüht dass was er hier nicht wollte, eine Ausleihe in irgendeine 2. Liga. Andere Nachwuchshelden spielen jetzt irgendwo 3. Liga und abwärts.
Mitnichten ist alles was in der Jugend glänzt ein Rohdiamant, da ist auch eine Menge Kohle dabei die auch mit Pressen nicht gläsern schimmert.
Findet an keinen Zahlungswilligen Hauptsponsor ist Preetz die Pfeife, findet man einen war es Schiller. Verlassen wechselwillige Spieler den Verein (Lasogga/Ramos) ist es selbstverständlich hohe ablösen zu erzielen. Altlasten werden bemängelt, wird die Sache durchgezogen ist er ein herzloser Miesling .
Ein Kalou hat ne hochwertige Vergangenheit und auch in Frankreich ordentlich gescored, heute wusste es jeder, der bringt es nicht.
Jeder gute Transfer lag am aktuellen Trainer, jeder Flop war eine blöde Idee unseres Gf SpuK. Favre war nicht ausgebrannt, Luhukay hat die Mannschaft nicht verloren und Babbel war ein total ehrlicher Typ dem übel mitgespielt wurde.
100%ige Erfolgsquoten gibt es bei Transfers nicht. (mit unserem Budget erstrecht nicht)
Nachwuchsspieler werden nur in Managerspielen zwingend zu tragenden Säulen, zahlungskräftige Sponsoren stehen nicht schlange bei uns und Verletzungsseuchen lassen sich schwer planen.

Preetz hat, wie viele Andere, durchaus Fehler gemacht und darf gern an seiner Aussendarstellung arbeiten. Das Abarbeiten an seiner Person, als Ursache allen Übels, ist aber ebenso billig wie schäbig.

Ich habe fertig!grins


Amen! smile Ich habe dem nichts hinzu zu fügen.

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"Der Ball ist rund. Wäre er eckig, wäre es ja ein Würfel." - Gyula Lorant
Michael Preetz |#1063
05.08.2015 - 07:05 Uhr
Zitat von physsus
Zitat von KrischiBSC

Der Deal mit KKR ist, dass wir 40 mille Vorschuss bekommen haben ohne Zinsen zu haben, wie bei Banken. Die restlichen 20 Mio sind anteile(9%). Bis 2021 oder so, müssen wir die 40mio zurückzahlen, weshalb wir die nicht in Transfers einsetzen können /wollen. Wenn wir das nicht zahlen, bekommt KKR das Geld in Form von Anteilen zugesprochen. Was sie damit anstellen ist ungewiss...so oder so ähnlich ist's mit dem Deal


Ich weiss, dass du es gut gemeint hast, aber viele deiner Zahlen und Feststellungen stimmen so nicht.
Egal, da Preetz nicht wirklich für das Finanzielle verantwortlich ist, ist das eher off-topic. Ich empfehle dir den Finanzthread für einen besseren Überblick zum KKR-Deal.

Zum Thema:
Seit mehreren Jahren besteht ein starkes strukturelles Problem in der Führungsgremien bei Hertha, welches sich dahingehend äußert, dass wenig sportliche Kompetenz vorhanden ist. Diese Schwachstelle wurde vor 5 Jahren erkannt, aber nicht behoben, weil die betreffenden Personen weiterhin am Status Quo festhalten wollen, anstatt sich in ihren Machtbefugnissen beschneiden zu lassen, auch wenn dies zugunsten des Vereins erfolgen würde. Das ist zwar menschlich nachvollziehbar aber eben auch inkompetent und so arbeiten Preetz und Gegenbauer gegen den Verein, vom dem sie direkt bezahlt werden bzw. anderweitig finanziell profitieren. Solange man beide nicht loswird, wird der Verein nicht gesunden.


Danke smile ich hab's ausm kopf gemacht und nur grob beschrieben. Hab die "wichtigen" Beiträge aus dem finanzthread gelesen und muss zugeben, dass meine Ausführung doch arg fehlerhaft war, es im einfachen doch ausdrückt. Also... Off-topic
Michael Preetz |#1064
05.08.2015 - 08:33 Uhr
deine aussagen bezügich des KKR-Deals:
Zitat von physsus
Ich verstehe es nachwievor nicht.

Zitat von physsus
Ich denke nicht, dass besseres möglich war.

ist doch widersprüchlich, oder?
du sagst doch selber, dass es alternativ los war.

Zitat von physsus
weil ich den Verkauf des Vereins nicht gut finde. Aber nachdem man zweimal abgestiegen ist, war wohl nichts anderes möglich.

richtig. ich finds auch blöd, dass wir 2mal abgestiegen sind, statt deutscher meister zu werden,
aber das ist die realität.
bei der stetig steigenden finanzkraft im fußball, gibt es bald keine erstligisten mehr ohne investoren.
und das sportlich ambitioniertere vereine bessere deals, als die schlusslichter bekommen, dürfte auch klar sein.
dann wird man sich aussuchen müssen, ob man das akzeptiert oder lieber fußballromantisch die 3.liga schaut.

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>> Ich bin ganz anderer Meinung, als Sie, aber was Sie da schreiben,
ist gründlich recherchiert und verdient eine ausgewogene Diskussion.<<

kein Internet-Kommentar, jemals
Michael Preetz |#1065
05.08.2015 - 09:51 Uhr
@Pilleberlin
Lies meinen Beitrag lieber nochmal, denn darauf beziehst Du Dich eigentlich nicht.

Ich arbeite mich nicht an Preetz ab, da ich das schwere Erbe, welches er anzutreten hatte, immer anerkannt habe, ebenso den Versuch, nun seriös zu arbeiten. Auch sein Verhandlungsgeschick und die Grundausrichtung der Transfers sind positiv. Dazu habe ich mich - und andere hier - aber schon häufiger geäußert.

Es ging mir in meinem Beitrag um seine fehlende Führungsfähigkeit und Konzeptlosigkeit, zwei kaum von der Hand zu weisende Tatbestände. Im Winter hätte uns die Weigerung, erstens Luhukay zu entlassen, und zweitens sich nach der Entscheidung für einen Verbleib des Trainers in Sachen Zukauf eines zentralen Mittelfeldspielers durchzusetzen, fast die Liga gekostet. Und ja, bei beiden Fragen war sich das Herthaforum praktisch einig, was für unseren Verein das beste gewesen wäre, und zwar nicht, weil hier jemand die Weisheit mit Löffeln gefressen hat, sondern weil es offensichtlich war.

Das gleiche gilt für das Thema Nachwuchsarbeit. Ein Preetz müsste von mir aus nicht die Stelle des Nachwuchskoordinators besetzen, das kann jemand anderes machen. Aber er hat dafür niemanden eingesetzt, d.h. er ist der VERANTWORTLICHE Mann dafür. Und wenn wir uns nun die zahlreichen negativen Meldungen aus dem Bereich ansehen (Facebook, Zeitungen) mitsamt der nicht vorhandenen Durchlässigkeit, wundere ich mich nicht, dass der Ruf Herthas leidet und ein Morales oder Mukhtar wechseln, da sie hier für sich keine Perspektive sehen. Würden sie eine Perspektive sehen und Hertha vertrauen, könnte man auch einen Vertrag verlängern und sie dann zu einem Zweitligisten ausleihen, eine Praxis, die in anderen Vereinen gang und gäbe ist, und die dann hoch motiviert zurückkommen, um sich bei ihrem Stammverein zu beweisen. Diese Möglichkeit für unsere Juged zu schaffen, diesen Weg zu öffnen und jedem Trainer klar zu machen, dass hier ein Teil seiner Jobbeschreibung die Förderung des Nachwuchses ist, ist genau Aufgabe eines Michael Preetz! Wessen denn sonst, bitteschön?
Michael Preetz |#1066
05.08.2015 - 09:53 Uhr
Zitat von guerteltier
Der Umbruch, den Hertha in dieser und der kommenden Transfer-Phase vorantreibt, ist alternativlos. Keiner der Spieler, die gehen (sollen), würde es bei Dardai in den 18er-Kader packen. Dardai zeigt doch, wie es gehen kann und soll. Wenn es gelingt, die Jungen an und in den Kader ranzuführen, steht das Gerüst. Von Torunarigha halten alle ganz viel. Regäsel und Mittelstädt, Kauter, Gersbeck und Kohls - sechs Spieler, die Herthas Zukunft bedeuten können. Ich sehe da schon ein Konzept. Mediales Echo? Gleich null...


Ja, das sehe ich mit Dardai an der Seite auch extrem positiv. Das ist ein Vollblutfussballer, der zu 100 % Hertha lebt. Er hat ein Konzept und auch eine klare spielerische Vision, wie er uns sportlich auf dem Rasen voranbringen muss. Das Training zeigt , wohin es gehen soll.

Mit der Entscheidung für Dardai hat Preetz alles richtig gemacht und die Transfers von Weiser und Darida waren auch sehr gut. Darauf lässt sich aufbauen und wenn jetzt noch Madlung, Dzsudzsak und der Stürmer X kommen, dann passt das.

Unsere Mannschaft hat eine knallharte Vorbereitung gemacht und wird topfit ins erste Spiel gehen.

Ich bin im Moment sehr positiv gestimmt und glaube, dass Preetz mit Dardai und den anderen auf einem guten Weg ist.
Michael Preetz |#1067
05.08.2015 - 10:58 Uhr
Der Aufschwung unter Hoeneß sowie der Abschwung unter Preetz haben Hertha in schwere wirtschaftliche Kalamitäten geführt. Zwischenzeitlich hatte Hertha rund 60 Millionen Euro Verbindlichkeiten.
Das Preetz hier teilweise schlecht weg kommt, ist nicht weiter verwunderlich.
Und das im Tagesspiegel.

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2000 Vereine, 145 Erst- und Zweit- Bundesligisten, Sportstadt Berlin. Berlin, die größte Sportmetropole Europas, die zweitgrößte der Welt hinter Melbourne.

Hertha BSC: Die Realität ist ein Spezialfall des Möglichen.

Michael Preetz |#1068
05.08.2015 - 11:23 Uhr
Zitat von Santorin2001
Der Aufschwung unter Hoeneß sowie der Abschwung unter Preetz haben Hertha in schwere wirtschaftliche Kalamitäten geführt. Zwischenzeitlich hatte Hertha rund 60 Millionen Euro Verbindlichkeiten.
Das Preetz hier teilweise schlecht weg kommt, ist nicht weiter verwunderlich.
Und das im Tagesspiegel.


Der Artikel bringt es auf den Punkt. Unter Preetz Leitung konnte ein finanzielles und damit verbundenes sportliches Desaster vermieden werden. Für weitere Schritte halte ich die aktuelle Führung für nicht fähig genug. Man sollte ihn nicht an den Pranger stellen. Aber man sollte so langsam aber sicher erkennen, dass es unter Preetz keinen Fortschritt sondern Stagnation geben wird.

Hertha braucht einen Leiter mit einer klaren Vision. Ein Zukunftsbild, mit dem sich vor allem Berliner identifizieren wollen. Außerdem brauchen wir ein von Grund auf überarbeitetes Marketingkonzept. Das was wir haben, ist die Chance für einen Schritt in bessere Zeiten. Das Glück, dass wir in einer Weltstadt beheimatet sind. Andere Vereine haben da ein schwächeres Fundament, stehen aber trotzdem besser da. Es wird Zeit, dass jemand kommt, der das Potenzial dieses Vereins erkennt und ummünzt - jedenfalls mal den Willen dazu zeigt.
Michael Preetz |#1069
05.08.2015 - 11:33 Uhr
Zitat von wacken

Weiterhin hab ich hier mehrere Beiträge geschrieben, teilweise vor mehreren Jahren, in denen ich Preetz eine miese Krisenpolitik und teils katastrophale Trainerentscheidungen vorwerfe. Auch in Kombination damit, dass er seinen Job ohne Gegenbauer nicht mehr hätte und dies auch mehrmals berechtigt gewesen wäre.



Da gehe ich voll mit. Preetz ist ein inkompetenter Manager, weil er in seinen Hauptbereichen nicht die Leistung zeigt, die man zu erwarten hat. Dennoch verstehe ich nachwievor deinen Beitrag 1022 nicht, der sich um das rein Finanzielle dreht und somit wenig mit Preetz zu tun hat. Du eröffnest da einen Nebenkriegsschauplatz und umschiffst damit all die negativen Aspekte der Preetzschen Leistungswelt. Dafür erntest du dann noch gute Bewertungen von denjenigen, die Preetz für einen tollen Manager halten bzw. keine Negativkritik am Verein dulden. Ist das nicht bizarr, weil es doch im Grunde genau dem widerspricht, was du eigentlich sagen willst?

Lass es mich mal anders ausdrücken:

Ich sage, dass Wagner ein mieser Stürmer ist, weil er einfach das Tor nicht trifft und uns somit nicht weiterhilft.
Du sagst, dass Wagner nicht allein schuldig an Niederlagen ist sondern auch unsere löcherige Abwehr, die zu viele Gegentore zulässt. Deswegen holen wir keine Punkte ein.

Klar hängt so eine Niederlage nicht nur an einem Mannschasftsteil, aber wäre die Abwehr sicher, so wäre Wagner immer noch ein mieser Stürmer.
Hätten wir keine hohe Schuldenlast, so wäre Preetz immer noch ein inkompetenter Manager, aber vieler seiner Nichtleistungen würden wohl nicht so offen zutage treten. Daher wehre ich mich dagegen, die Nicht-Leistung einer Person durch die Nicht-Leistung einer anderen Person zu rechtfertigen und genau das drückst du in deinen Beiträgen wie im obigen Fall (#1022) nunmal aus. Das meine ich mit Verdummung. Das ist nicht auf deinen Geistesstand bezogen (entschuldige, falls du das so verstanden hast) sondern auf die Art und Weise, wie du dir hier deine Argumente zurechtlegst.

Natürlich hat Preetz auch seine guten Seiten wie die Transferverhandlungen. Ebensogut hat auch Wagner gute Seiten wie das unermüdliche Anlaufen des Gegners. Für mich macht es beide jedoch in der Gesamtbetrachtung nicht besser.

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Michael Preetz |#1070
05.08.2015 - 11:37 Uhr
Zitat von Santorin2001
Der Aufschwung unter Hoeneß sowie der Abschwung unter Preetz haben Hertha in schwere wirtschaftliche Kalamitäten geführt. Zwischenzeitlich hatte Hertha rund 60 Millionen Euro Verbindlichkeiten.
Das Preetz hier teilweise schlecht weg kommt, ist nicht weiter verwunderlich.
Und das im Tagesspiegel.


Schuldenorgien wie unter Hoeneß sind brandgefährlich, wenn Du das Geld nicht mehr reinholen kannst. Auf so etwas kann Hertha gerne verzichten. Da sind mir stabilere finanzielle Verhältnisse und ein Kampf um Platz 14 / 15 in der Liga lieber.

Der von Herrn Gegenbauer und Preetz eingeschlagene Weg ist grundsätzlich richtig. Wir können uns nicht in Schulden stürzen und müssen grundsolide haushalten.

Mit drei Abstiegen in 5 Jahren wären Herr Preetz und Herr Gegenbauer jedoch nur noch sehr schwierig im Mai 2015 zu halten gewesen.

Da der eingeschlagene Konsolidierungskurs aber grundsätzlich richtig ist und wir nicht abgestiegen sind, konnte Preetz sich im Amt halten. Bei einem 3. Abstieg unter ihm wäre es aber für ihn sehr schwer geworden. Er hätte dann nur noch wenig Argumente auf seiner Seite gehabt. Der mediale Druck wäre zu groß für ihn geworden. Ich glaube, das weiß er auch ? Deshalb hat er das Team um Dardai weiter verbessert und mehr sportliches Know How in die tägliche Arbeit bei Hertha eingebracht.

Jetzt haben wir mit dem Team um Dardai die Chance, einen weiteren Schritt nach Vorne zu machen. Die Fitness der Mannschaft wurde verbessert, die Defensive steht besser und der Nachwuchs bekommt auch eine Chance. Wenn jetzt noch die Offensive verbessert werden kann, sind wir auf einem guten Weg.

Sollten wird die Klasse wieder halten, dann werte ich das Erfolg.
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