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Michael Preetz
Geburtsdatum 17.08.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer
Akt. Verein MSV Duisburg

Michael Preetz

01.07.2012 - 01:08 Uhr
Michael Preetz |#691
08.02.2015 - 00:40 Uhr
Irgendwie habe ich meine Probleme mit der Darstellung von Preetz. Er ist nun mal kein Kasperle und vielleicht etwas kühl, manchmal denke ich, dass hier manche gerne Zecke als Manager sehen würden. An unseren Verein werden andere Anforderungen gesetzt als in anderen Bundesligastädten und damit müssen wir leben. Aber ich finde den demütigen Weg durchaus in Ordnung. Jede falsche Aussage von ihm würde noch Jahre seziert werden und das ist lästig. Daher würde ich genauso antworten. Etwas mehr Enthusiasmus wäre natürlich toll, aber das haben manche Menschen in ihrer Außendarstellung und andere nicht.

Wenn wir einen Trainer haben, der konsequent Jugendspieler einsetzt und Fehler erlaubt und sie besser machen kann, dann bekommt unser Verein ganz schnell ein Profil. Wenn aber die Hälfte der Jungs nach einem gelungenen Pass schon im ganz großen Stil denken, dann hilft auch die beste Betreuung seitens des Vereins nichts. Berlin ist ein schwieriges Pflaster für einen Verein und ich denke dass wir gute Jahre vor uns haben werden, wenn wir dieses Jahr nicht absteigen.

Transfertechnisch hätte man die Pause nutzen müssen und auf die Rückkehrer alleine zu Vertrauen ist sehr riskant. Das kann man gut kritisieren und muss beim nächsten Mal besser laufen.

•     •     •

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Michael Preetz |#692
08.02.2015 - 00:44 Uhr
Danke ihr beiden!
Michael Preetz |#693
08.02.2015 - 00:44 Uhr
Zitat von BscKsc
Zitat von JuMan
junge junge, preetz macht sich grad unbeliebt bei mir. was mich aber freut ist dass das sportstudio die fragen stellt, die sich kein berliner journalist traut zu fragen.
edit: wenigstens hat er gerade nochmal ganz klar gesagt, dass dardai eine langfristige lösung sein kann und er auch möchte dass dardai das wird



Was genau hat dich gestört bei denn antworten. Viel mehr was hätte er sonst sagen sollen. Die Fragen waren nicht wirklich gut. Denn egal was er geantwortet hätte irgendjemand hatte ihn ein Strick raus gemacht


Ich hab das geschrieben nachdem er beantwortet hat, warum luhukaY 2 Spiele nach der Winterpause gefeuert wurde und nicht vor der Winterpause, damit der neue Trainer diese hätte nutzen können.
Vor meiner Erklärung dann noch vorweg: Preetz hatte direkt vor der Frage zum ungünstigen Zeitpunkt der Entlassung gesagt, dass ein neuer Impuls von Nöten war, weil man 2014 nur 31 Punkte geholt hat und die Spiele auch alles andere als ein augenschmaus waren.

Seine Antwort auf die Frage zum Zeitpunkt war im Grunde genommen, dass er eben gehofft hat dass luhukaY die Situation bewältigt und es besser wird weil er luhukaY respektiert und er der Meinung war, dass man die Aufgabe es zu schaffen mit Optimismus angegangen ist. Das empfinde ich einfach als eine ganz ganz schwache Begründung. Da hätte er was besseres sagen und das auch anders rüberbringen müssen.

Ich bin nichtmal gegen preetz, seine Verhandlungskünste respektiere ich sehr aber dass er aus Sympathie gegenüber luhukaY, weil 2 Innenverteidier (bzw. ein dm) zurückkehren und einfacher Hoffnung auf Besserung, die aufgrund des von ihm selbst angesprochenen Jahres 2014 vollkommen unberechtigt war, nicht gehandelt hat ist für mich absolut nicht nachvollziehbar.
Michael Preetz |#694
08.02.2015 - 00:47 Uhr
Zitat von PES
Irgendwie habe ich meine Probleme mit der Darstellung von Preetz. Er ist nun mal kein Kasperle und vielleicht etwas kühl, manchmal denke ich, dass hier manche gerne Zecke als Manager sehen würden. An unseren Verein werden andere Anforderungen gesetzt als in anderen Bundesligastädten und damit müssen wir leben. Aber ich finde den demütigen Weg durchaus in Ordnung. Jede falsche Aussage von ihm würde noch Jahre seziert werden und das ist lästig. Daher würde ich genauso antworten. Etwas mehr Enthusiasmus wäre natürlich toll, aber das haben manche Menschen in ihrer Außendarstellung und andere nicht.
Wenn wir einen Trainer haben, der konsequent Jugendspieler einsetzt und Fehler erlaubt und sie besser machen kann, dann bekommt unser Verein ganz schnell ein Profil. Wenn aber die Hälfte der Jungs nach einem gelungenen Pass schon im ganz großen Stil denken, dann hilft auch die beste Betreuung seitens des Vereins nichts. Berlin ist ein schwieriges Pflaster für einen Verein und ich denke dass wir gute Jahre vor uns haben werden, wenn wir dieses Jahr nicht absteigen.
Transfertechnisch hätte man die Pause nutzen müssen und auf die Rückkehrer alleine zu Vertrauen ist sehr riskant. Das kann man gut kritisieren und muss beim nächsten Mal besser laufen.


Einer der mit Abstand besten Beiträge zur Thematik Preetz.
Michael Preetz |#695
08.02.2015 - 00:55 Uhr
Zitat von JuMan
Zitat von BscKsc
Zitat von JuMan
junge junge, preetz macht sich grad unbeliebt bei mir. was mich aber freut ist dass das sportstudio die fragen stellt, die sich kein berliner journalist traut zu fragen.
edit: wenigstens hat er gerade nochmal ganz klar gesagt, dass dardai eine langfristige lösung sein kann und er auch möchte dass dardai das wird



Was genau hat dich gestört bei denn antworten. Viel mehr was hätte er sonst sagen sollen. Die Fragen waren nicht wirklich gut. Denn egal was er geantwortet hätte irgendjemand hatte ihn ein Strick raus gemacht


Ich hab das geschrieben nachdem er beantwortet hat, warum luhukaY 2 Spiele nach der Winterpause gefeuert wurde und nicht vor der Winterpause, damit der neue Trainer diese hätte nutzen können.
Vor meiner Erklärung dann noch vorweg: Preetz hatte direkt vor der Frage zum ungünstigen Zeitpunkt der Entlassung gesagt, dass ein neuer Impuls von Nöten war, weil man 2014 nur 31 Punkte geholt hat und die Spiele auch alles andere als ein augenschmaus waren.

Seine Antwort auf die Frage zum Zeitpunkt war im Grunde genommen, dass er eben gehofft hat dass luhukaY die Situation bewältigt und es besser wird weil er luhukaY respektiert und er der Meinung war, dass man die Aufgabe es zu schaffen mit Optimismus angegangen ist. Das empfinde ich einfach als eine ganz ganz schwache Begründung. Da hätte er was besseres sagen und das auch anders rüberbringen müssen.

Ich bin nichtmal gegen preetz, seine Verhandlungskünste respektiere ich sehr aber dass er aus Sympathie gegenüber luhukaY, weil 2 Innenverteidier (bzw. ein dm) zurückkehren und einfacher Hoffnung auf Besserung, die aufgrund des von ihm selbst angesprochenen Jahres 2014 vollkommen unberechtigt war, nicht gehandelt hat ist für mich absolut nicht nachvollziehbar.


Ok denn habe ich dich falsch verstanden. Dachte du meinst es da eigemein . Bei Luhukay war er wirklich etwas unglücklich. Wenn man aber bedenkt das man ihn in der Sendung auch vorgeworfen hat so viele Trainer schon rausgeworfen zu haben . Kann man ihn verstehen, das er sich da schwer tut damit ^^

•     •     •

Fußball: Hertha , KSC , BFC Dynamo
american Football : Houston Texans, Detroit Lions
Michael Preetz |#696
08.02.2015 - 01:12 Uhr
Zitat von BscKsc
Zitat von JuMan
Zitat von BscKsc
Zitat von JuMan
junge junge, preetz macht sich grad unbeliebt bei mir. was mich aber freut ist dass das sportstudio die fragen stellt, die sich kein berliner journalist traut zu fragen.
edit: wenigstens hat er gerade nochmal ganz klar gesagt, dass dardai eine langfristige lösung sein kann und er auch möchte dass dardai das wird



Was genau hat dich gestört bei denn antworten. Viel mehr was hätte er sonst sagen sollen. Die Fragen waren nicht wirklich gut. Denn egal was er geantwortet hätte irgendjemand hatte ihn ein Strick raus gemacht


Ich hab das geschrieben nachdem er beantwortet hat, warum luhukaY 2 Spiele nach der Winterpause gefeuert wurde und nicht vor der Winterpause, damit der neue Trainer diese hätte nutzen können.
Vor meiner Erklärung dann noch vorweg: Preetz hatte direkt vor der Frage zum ungünstigen Zeitpunkt der Entlassung gesagt, dass ein neuer Impuls von Nöten war, weil man 2014 nur 31 Punkte geholt hat und die Spiele auch alles andere als ein augenschmaus waren.

Seine Antwort auf die Frage zum Zeitpunkt war im Grunde genommen, dass er eben gehofft hat dass luhukaY die Situation bewältigt und es besser wird weil er luhukaY respektiert und er der Meinung war, dass man die Aufgabe es zu schaffen mit Optimismus angegangen ist. Das empfinde ich einfach als eine ganz ganz schwache Begründung. Da hätte er was besseres sagen und das auch anders rüberbringen müssen.

Ich bin nichtmal gegen preetz, seine Verhandlungskünste respektiere ich sehr aber dass er aus Sympathie gegenüber luhukaY, weil 2 Innenverteidier (bzw. ein dm) zurückkehren und einfacher Hoffnung auf Besserung, die aufgrund des von ihm selbst angesprochenen Jahres 2014 vollkommen unberechtigt war, nicht gehandelt hat ist für mich absolut nicht nachvollziehbar.


Ok denn habe ich dich falsch verstanden. Dachte du meinst es da eigemein . Bei Luhukay war er wirklich etwas unglücklich. Wenn man aber bedenkt das man ihn in der Sendung auch vorgeworfen hat so viele Trainer schon rausgeworfen zu haben . Kann man ihn verstehen, das er sich da schwer tut damit ^^


Man konnte die Aussage auch nicht verstehen...ist natürlich schlecht in einem Forum eine Aussage ohne irgendwelche Ausführungen zu machen, sry dafür^^
Michael Preetz |#697
08.02.2015 - 01:16 Uhr
Zitat von SupppaRiCHi
Waren denn wirklich bisher unbekannte Aussagen zu finden und falls ja, könnte jemand mal kurz die Kernaussagen zusammenfassen? Finde das Interview bis jetzt nicht online.. Danke schonmal!


Das Interwiev gibt es in der ZDF- Mediathek.



http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2338300/Preetz:%22Wir-wollen-jetzt-nicht-tr%C3%A4umen%22

•     •     •

Robert Enke, unvergessen.

SC Freiburg, Kettering Town FC= THE POPPIES und Hertha BSC!


"Das nächste Spiel ist immer das schwerste.“ - Sepp Herberger
Michael Preetz |#698
08.02.2015 - 01:19 Uhr
Es hätte schon im Winter zur Trennung kommen müssen, so hätte Dardai Zeit gehabt seine Vorstellungen den Spielern zu vermittelt

Ein Fuehrungstrio Zecke, Pal Dardai und Arne Friedrich wäre das beste

Identifikation und Vereinstreue gegenüber den Fans
Michael Preetz |#699
08.02.2015 - 01:24 Uhr
Zitat von PES
Irgendwie habe ich meine Probleme mit der Darstellung von Preetz. Er ist nun mal kein Kasperle und vielleicht etwas kühl, manchmal denke ich, dass hier manche gerne Zecke als Manager sehen würden. An unseren Verein werden andere Anforderungen gesetzt als in anderen Bundesligastädten und damit müssen wir leben. Aber ich finde den demütigen Weg durchaus in Ordnung. Jede falsche Aussage von ihm würde noch Jahre seziert werden und das ist lästig. Daher würde ich genauso antworten. Etwas mehr Enthusiasmus wäre natürlich toll, aber das haben manche Menschen in ihrer Außendarstellung und andere nicht.


Er soll auch kein Kasperle sein, damit würde er in Berlin auch zerfleischt werden. Man muss sich nur Babbels Außendarstellung in Krisenzeiten in Erinnerung rufen. Da wurden ihm Aussagen über den DFB Pokal oder seine Berlin-Kritik ziemlich um die Ohren gehauen. Es geht auch gar nicht reißerische Schlagzeilen zu produzieren, aber ich wünsche mir schon mehr Inhalt in seinen Aussagen. "Wir sind der Hauptstadtclub" ist mir zu wenig, wenn er über eine Klubphilosophie reden soll. Ich will nochmal klarstellen: Seine Transfers waren gerade in diesem Sommer gut und schlüssig, seine Verkäufe sind sowieso zu 90 % mehr als gut verhandelt.

Zitat von PES
Wenn wir einen Trainer haben, der konsequent Jugendspieler einsetzt und Fehler erlaubt und sie besser machen kann, dann bekommt unser Verein ganz schnell ein Profil. Wenn aber die Hälfte der Jungs nach einem gelungenen Pass schon im ganz großen Stil denken, dann hilft auch die beste Betreuung seitens des Vereins nichts. Berlin ist ein schwieriges Pflaster für einen Verein und ich denke dass wir gute Jahre vor uns haben werden, wenn wir dieses Jahr nicht absteigen.


Natürlich liegt das auch ein Stück weit an Trainer und den Jugendspielern bzw. deren Einstellung. Was ich Preetz in diesem Zusammenhang vorwerfe ist einfach, dass wir gefühlt zu viele Talente "liegen lassen". Mit Radjabali Fardi, Perdedaj oder Holland hat man zumindest versucht sie noch zu fördern und ihnen zumindest den Einstieg ins Profigeschäft zu ermöglichen. Natürlich verbunden mit dem Selbstzweck, dass man entweder einen Spieler auf einem qualitativ gleichwertigen Niveau wie die vorhandenen zurückbekommt, oder sie eben zu Geld machen kann. Ich hab das fiktive Beispiel Mittelstädt in einem vorherigen Post beleuchtet und beschrieben.

Sollten wir drin bleiben, dann könnten wir im nächsten Jahr theoretisch einige Talente zumindest in den Kader einbauen, wenn wir den einen oder anderen Back-up abgeben können. Das Grundgerüst ist auf dem Papier schon vorhanden und dazu qualitativ sicherlich im Mittelfeld der Bundesliga einzuordnen und auch im guten Fußballeralter. Dazu kommt eben die finanzielle Schlagkraft durch KKR. Damit könnten wir den einen oder anderen Spieler holen, der unsere Qualität erhöht, so wie Stocker oder Kalou im letzten Sommer. Oder wir haben eine Chance bei einem Talent zu zu schlagen, das bisher nicht unter dem Radar blieb, wie es z.B. bei Haraguchi der Fall war. Plattenhardt haben wir auch billig bekommen.

Eine Entwicklung bei Preetz ist schon zu erkennen, wenn man seine Karriere bei uns betrachtet, aber Sportdirektor zu sein bedeutet in meinen Augen eben mehr als nur Spieler kaufen und verkaufen. Da schneidet unser Micha bei aller Identifikation mit dem Klub leider nicht so gut ab.

•     •     •

Fahne Pur! Hertha Pur! Zeigt es endlich!

Danke für alles Lucien und Harry!
Michael Preetz |#700
08.02.2015 - 01:52 Uhr
Ich weiß nicht. Man muss ja auch mal sehen wo Hertha herkommt. Eine durchgängige Philosophie verordnet man in einer Stadt wie Berlin nicht und setzt sie dann in 2-5 Jahren durch. Hertha war ein Chaosclub solange ich denken kann. Mit Ufa und Hoeneß kam eine Professionalisierung, aber keine Identität. Erst waren wir der Ostclub, dann der CL Emporkömmling, dann das Ghettokids Team, dann die Schweizer Polyvalenzmaschine ... Und seitdem ging es eigentlich nur noch ums Überleben.

Es gab solche Phasen mit vielen Trainern und wenig Profil überall. Hannover, Dortmund, Schalke, aktuell Hamburg. Was ist denn das Profil bei Nürnberg oder Köln. Will man ernsthAft die Situation in Berlin mit Mainz oder Freiburg oder Augsburg vergleichen?

Nein, Kleinstadtvereine, die jahrelang ohne großen Druck in Liga 2 stabile Strukturen schaffen konnten, sind sicher nicht mit Hertha zu vergleichen. Das sind dann eher Köln, der HSV, Nürnberg, Eintracht Frankfurt oder 1860. im Vergleich mit denen steht Hertha gar nicht mal So schlecht da.

Und ohne die Scheichs gäbe es mit Paris noch eine Weltmetropole ohne Superfussball ;)

•     •     •

Der Zweck von Taktik ist es, attraktiven Fußball zu unterbinden.
Phrasenstatus für "unfassbar" und "erschreckend schwach" ;)

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