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Michael Preetz
Geburtsdatum 17.08.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer
Akt. Verein MSV Duisburg

Michael Preetz

01.07.2012 - 01:08 Uhr
Zeige Ergebnisse 61-70 von 399.
Michael Preetz |#61
04.08.2015 - 17:10 Uhr
Zitat von physsus
Das sind zwei Dinge, die man trennen kann.


Es gibt aber ebenso Dinge, die man nicht trennen kann, so eben z.B. die Situation in der Preetz diesen Verein damals übernommen hat.

In all diesen Artikeln die man in letzter Zeit so präsentiert bekommt, wird so getan als hätte Preetz einen tollen Verein übernommen, etabliert in der Bundesliga, aus der Hauptstadt und mit der großen Vision, mal ganz nach oben zu kommen. Bestenfalls garniert man das Ganze noch damit, dass man in der Saison vor Preetz ja fast mal Meister geworden ist. Darum dass der Verein genau zu dieser Zeit auf Grund einer erdrückenden Schuldenlast, angesammelt durch den Sonnenkönig, fast komplet von der Landkarte der deutschen Profivereine verschwunden wäre, liest man aber komischerweise eher selten was.

Preetz hat seine Schwächen, die ich hier auch schon mehrfach angemerkt habe und für die er das ein oder andere Mal durchaus seinen Job hätte verlieren können oder müssen. Er hat aber ebenfalls im Jahr 2009 einen mit einem Bein im Abgrund stehenden Bundesligaverein übernommen und diesen Stand jetzt zu einem, zumindest gegenüber den Banken, schuldenfreien Bundesligsiten gemacht. Über diese Leistung könnte man evtl auch Mal berichten.

Damals gabs in der Bundesliga übrigens auch noch Vereine wie Bielefeld, Karlsruhe oder Cottbus, die in der damaligen Zeit ebenfalls recht gefestigte Bundesligisten waren und inzwischen alle den Umweg über die 3.Liga gehen mussten. Aber ist natürlich selbstverständlich, dass der visions-, ideen- und ratlose Preetz uns diesen Weg erspart hat. Wir sind ja immerhin der Hauptstadtverein, da ist das selbstverständlich.

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41.21.1.

"Evolutionstheorie: wir stammen vom Affen ab.
Falsch Charles, der Mensch stammt von Waffen ab"
Michael Preetz |#62
04.08.2015 - 17:30 Uhr
Zitat von Price
Zitat von wacken
Preetz hat seine Schwächen, die ich hier auch schon mehrfach angemerkt habe und für die er das ein oder andere Mal durchaus seinen Job hätte verlieren können oder müssen. Er hat aber ebenfalls im Jahr 2009 einen mit einem Bein im Abgrund stehenden Bundesligaverein übernommen und diesen Stand jetzt zu einem, zumindest gegenüber den Banken, schuldenfreien Bundesligsiten gemacht. Über diese Leistung könnte man evtl auch Mal berichten.


Du glaubst, dass ein Ex-Stürmer auch nur Ansatzweise über die Fähigkeiten verfügt ein Unternehmen zu konsolidieren? Da stecken ganz andere Leute dahinter...


Schiller wurde 2001 zum CFO und hat wohl den größten Anteil an der Konsolidierung der Hertha.
Schiller gabs aber auch schon vor Preetz.

Mann kann es aber auch drehen wie man will:

-Gute Transfers: Trainer
-Schlechte Transfers: Preetz
-Gute Finanzentscheidungen: Schiller
-Nicht eingesetzt Jugendspieler: Preetz
-Eingesetzte Jugendspieler: Trainer
Michael Preetz |#63
05.08.2015 - 03:16 Uhr
Zitat von junichi
In Sachen Jugend- und Nachwuchsintegration in den Profikader hat Preetz eindeutig versagt. Einem Mukhtar hätte man eine Chance geben MÜSSEN, er war der Nachwuchsstar selbst im Nationalteam. MMn waren bei einem Morales die hervorragenden Anlagen ebenfalls stets zu erkennen. Dieser spielt nun in der ersten Liga, wobei bei ihm das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist, davon bin ich überzeugt. Auch ein Brooks hätte so nicht behandelt werden dürfen. Preetz war der Chef von Luhukay, da hätte er ihm Grenzen aufzeigen sollen. Dass jetzt die Tatsache von fünf MITTRAINIERENDEN Nachwuchskickern als Gegenbeweis herangezogen wird, ist natürlich Banane. Preetz ist seit sechs Jahren sportlicher Leiter, und seitdem konnten sich gerade mal zwei junge Spieler etablieren. Entsprechende Presseberichte über den teilweise schlechten und nachlässigen Umgang mit unseren Rohdiamanten ergänzen das Bild.

Preetz hat einfach ein Problem zu führen, das wäre ein wesentlicher Kritikpunkt von mir. Daraus leiten sich leider viele weitere Probleme ab, u.a. die mangelhafte konzeptuelle Arbeit, die sich auch einer evidenten Phantasielosigkeit verdankt. Nimmt man dann die z.T. katastrophale Außendarstellung hinzu (MV), ist die Gesamtnote bestenfalls ausreichend.


Solangsam gewinne ich hier das Gefühl ich wäre bei "ImmerHertha". Die Anzahl derer die die Weisheit mit Löffeln fressen steigt enorm an.
Bei durchaus unstrittigem Mist den Preetz versattelt hat, er ist jetzt also verantwortlich für alles was nicht funktioniert wie gewünscht?
Hertha beschäftigt, nicht ganz grundlos, Cheftrainer, Jugendtrainer, nen Nachwuchskoordinator, Fitnesstrainer, eine (wenn auch kleine) Scoutingabteilung, Torwarttrainer und nen "Finanzmogul".
Soll unser Gf SpuK jetzt bei jedem Nachwuchstraining anwesend sein, jedem Nachwuchskicker vermitteln das es ja bei Hertha (fürs halbe Geld) genauso geil ist wie in Leipzig, im Ausland persönlich scouten, dem Cheftrainer in den Spieltagkader quatschen und Schiller erzählen das seine Kalkulationen Müll sind?
Es dürfte doch wohl unstrittig sein das er einen finanziellen Scherbenhaufen übernommen hat, verursacht durch einen "Sonnenkönig" der sich seinen Namen redlich verdient hat. Sicherlich hätte man manches geschickter lösen können und ein, medial geschickteres, Auftreten stellt auch keine geheime Wissenschaft dar.
Ich frage mich allerdings welcher Trainer bei der Hertha unterschreibt wenn ihm ein allmächtiger "Manager" die Kaderbesetzung vorschreibt.
Welchen Nachwuchskicker hätte Preetz denn besser machen können? Nachwuchsabgänge wie Holland oder Morales wurden getestet und für zu leicht befunden, gingen in die 2. Liga und schwammen dort mit. Ein Mukhtar (in dem ja einige den kommenden Superstar sehen) wechselte ins leistungsschwächere Portugal, nach Ablehnung einer Vertragsverlängerung. Überraschung, dort schafft er es auch nicht in den Profikader sondern ihm blüht dass was er hier nicht wollte, eine Ausleihe in irgendeine 2. Liga. Andere Nachwuchshelden spielen jetzt irgendwo 3. Liga und abwärts.
Mitnichten ist alles was in der Jugend glänzt ein Rohdiamant, da ist auch eine Menge Kohle dabei die auch mit Pressen nicht gläsern schimmert.
Findet an keinen Zahlungswilligen Hauptsponsor ist Preetz die Pfeife, findet man einen war es Schiller. Verlassen wechselwillige Spieler den Verein (Lasogga/Ramos) ist es selbstverständlich hohe ablösen zu erzielen. Altlasten werden bemängelt, wird die Sache durchgezogen ist er ein herzloser Miesling .
Ein Kalou hat ne hochwertige Vergangenheit und auch in Frankreich ordentlich gescored, heute wusste es jeder, der bringt es nicht.
Jeder gute Transfer lag am aktuellen Trainer, jeder Flop war eine blöde Idee unseres Gf SpuK. Favre war nicht ausgebrannt, Luhukay hat die Mannschaft nicht verloren und Babbel war ein total ehrlicher Typ dem übel mitgespielt wurde.
100%ige Erfolgsquoten gibt es bei Transfers nicht. (mit unserem Budget erstrecht nicht)
Nachwuchsspieler werden nur in Managerspielen zwingend zu tragenden Säulen, zahlungskräftige Sponsoren stehen nicht schlange bei uns und Verletzungsseuchen lassen sich schwer planen.

Preetz hat, wie viele Andere, durchaus Fehler gemacht und darf gern an seiner Aussendarstellung arbeiten. Das Abarbeiten an seiner Person, als Ursache allen Übels, ist aber ebenso billig wie schäbig.

Ich habe fertig!grins

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Wir sind nicht toll, wir sind nicht reich wir haben keine Stars und auch kein geiles Stadion.
Aber wir haben was, das ihr nicht habt......wir sind Hertha.
Michael Preetz |#64
05.08.2015 - 16:03 Uhr
Da ja noch nicht jeder alles oft genug kommentiert hat, will ich endlich auch mal was zu diesem Sommerloch-Thema schreiben zwinker

Nach den beiden bitteren Abstiegen und seinen teils hölzernen, nichtssagenden Worten kann ich schon verstehen, dass der gute Micha zur Reizfigur wurde. Ich finde andererseits aber schon, dass wir mit der Etablierung langsam vorankommen.

-Geld: Finanzen sind immer die Basis (und somit NICHT so klar vom restlichen Handeln trennbar, wie hier teilweise gedacht wird) und die war lange bescheiden und bleibt es zunächst auch. Fakt ist, dass man da ein schwieriges Erbe angetreten hat, aber die Abstiege der eigenen Amtszeit die Lage auch nicht besser gemacht haben. Nun hat man langsam wieder etwas Luft, was AUCH Preetz zu verdanken ist. Bei der Unterzeichnung wurde explizit gesagt, dass man (KKR) an die Entwicklung des Clubs glaubt und Potential in diesem sieht - man hat uns mW sogar in ähnlichen Dimensionen bewertet wie kurz zuvor Dortmund und besser als den HSV (wobei ich da nicht mehr alle Details im Kopf habe)! Natürlich will KKR an dem Deal auch verdienen, was aber nur funktioniert, wenn der Club künftig noch höher bewertet wird als dies zu ihrem Einstieg der Fall war und daran scheinen sie wie gesagt tatsächlich zu glauben (wenn wir das schaffen, gewinnen beide - wenn nicht, verlieren beide). Das lag sicher nicht nur am Lächeln und den klugen Worten von Herrn Schiller. Auch der beste Autohändler kann keinen alten, rostigen Polo für 50.000 Ocken verkaufen, weil der Markt diese Kiste nicht so bewertet und KKR sind sicher keine Dilettanten. Also musste Preetz den alten, rostigen Polo erst nach und nach reparieren, aufbereiten, tunen etc., bevor es zu diesem Deal kommen konnte. Und natürlich ist dieser positiv für uns. Vergessen wird teils, dass es bei dem Deal eine hohe siebenstellige Signing Fee (also neues Eigenkapital ganz ohne Darlehen) gab und man statt Zinszahlungen nun neue Ausgaben erneuern konnte.

-Image/ PR: Unser Image ist eindeutig besser geworden. Nach den Chaosjahren wurde oft überrascht über die seriöse Entwicklung der Hertha gesprochen - die Luhukay-Zeit galt als Wende (auch wenn es leider nicht lange hielt und noch mal knapp wurde). Graue Maus wäre für mich aktuell sogar immer noch ein Kompliment, weil wir so eben nicht mehr der schrille Paradiesvogel auf Crack sind, der mal in Form ist und mal kurz vorm nächsten Absturz steht. Dass graue Maus nun vielen nicht mehr reicht, zeigt mE vor allem eine gestiegene Anspruchshaltung. Ob die so realistisch ist, sei dahingestellt, aber zum Sportlichen komme ich noch. Fakt ist, dass wir selbst über die Abstiegsjahre hinweg einen hohen Zuschauerschnitt halten konnten und nun im Schnitt über 50.000 Zuschauer pro Heimspiel haben. Dass wir bisher aber nicht ganz Berlin mobilisieren und euphorisieren können, ist völlig normal. Die Bevölkerung hat sich seit der Wende mehr als zur Hälfte ausgetauscht. Viele Neuberliner kultivieren ihre alte Vereinsliebe nun aus der Ferne. Da umgekehrt viele Berliner lieber in den Speckgürtel als ganz weg ziehen, behalten wir so immerhin viele angestammte Fans. Bevor Hertha so richtig sexy werden und überall in Berlin und im Umland neue Fans generieren kann, wird es also dauern. Da brauchen wir viel Geduld, kluge PR (einige Maßnahmen hat Krischi ja genannt), noch mehr Geduld, sportlichen Erfolg und vor allem Geduld.

-Sportlich/ Personalien: Das Wichtigste zum Schluss. Ja, wir waren(?) eine Fahrstuhlmannschaft und ja, Preetz ist daran sicher nicht völlig unschuldig. Die Frage ist für mich aber immer mehr, ob jemand für die ZUKUNFT lernfähig ist. Die Fehler sind gemacht worden und die Folgen waren da. Natürlich hatten wir lange keinen Kader auf solidem Buli-Niveau. Natürlich war es mit Luhukay am Ende noch mal (zu) knapp und Dardai musste durch langes Zögern und Zaudern ins kalte Wasser geschmissen werden. Aber vorher hatte es mE lange ganz ordentlich ausgesehen, sodass das lange Festhalten zumindest teilweise nachvollziehbar ist. Wir haben den Kader trotzdem seit dem Aufstieg ganz eindeutig verbessert und bei Käufen und Verkäufen zudem noch Wertzuwächse und Überschüsse generiert (u.a. Ramos und Lasogga). Das muss man mE nicht so klein reden. Vor allem durch Verletzungspech und Anpassungsprobleme der vielen Neuen in Kombination mit finanzielle Schranken sind wir noch mal so hart ins Trudeln gekommen. Und haben es letztlich zum Glück doch überstanden. So weit ich es absehen kann, sitzen wir nun personell fester im Sattel als lange zuvor (die tolle erste Luhukay-Hinrunde gelingt manchem Aufsteiger, sich fest zu etablieren nur wenigen). Dass wir relativ zur Konkurrenz trotzdem nur langsam vorankommen, liegt an der Dynamik des Wettbewerbs: Alle wollen schnell voran, niemand will stolpern. Man kann andere folglich nur überholen, indem man mehr Energie erzeugt und weniger Fehler macht als sie. Stagnation = Rückschritt stimmt daher auch nicht, so gerne diese Phrase gedroschen wird. "Stagnation" erfordert bei einem so engen Wettbewerb ebenfalls Energie. Ich finde die jüngsten Transfers (Zu- wie Abgänge) und auch das Drumherum (erst Defensive, dann Umschaltspiel und Offensive, dazu Ausdauer + Fitness) alle vielversprechend. Wie bei den Finanzen ist das nicht das alleinige Verdienst von Preetz, aber er mischt da schon mit.

Zukunftskonzept: Kann man so was bei Aldi im Regal kaufen? Haben wirklich alle anderen ein klares Konzept oder müssen sich nicht vielmehr alle ständig an die Umstände anpassen und selbst neu erfinden und erneuern? Machen nicht ALLE Vereine Jugendarbeit und Scouting? Ich würde da eher von einem REZEPT sprechen, wo jeder Koch ein wenig seine eigenen Philosophien hat, aber eben nicht das Rad neu erfinden kann. Natürlich kann man mehr wagen und experimentieren. Aber ob das einem Koch ziemt, der gerade erst in die Elite aufgestiegen ist und sich etablieren muss? Wer viel ändert, kann leider auch viel falsch machen. Es war nötig, dass wir im zweiten Jahr mit vielen vielversprechenden Zugängen Risiko gegangen sind. Aber das muss nun auch mal sacken können und punktuelle Veränderungen wie nun Darida + Zukunftsspieler (Haraguchi, Weiser und eigene Jugend) müssen im Sinne eigener Wertschöpfung auch ihren Platz finden. DAS sind für mich Ansätze für ein ausgewogenes Rezept. Nur teure, satte Spieler verpflichten, ist mE kein KONZEPT, siehe HSV der Vorjahre. Nur auf Talente zu setzen, ist mE aktuell zu riskant.

Fazit: Es gab harte Rückschlägen in Michas ersten Amtsjahren, aber das Rad lässt sich ohnehin nicht zurückdrehen. Ich sehe aktuell eher weniger Fehler als vorher und dafür etwas mehr Hoffnung. Jetzt schon eine Saison ganz ohne Abstiegssorgen zu fordern, ist mE vermessen. Wünschen tun wir uns das alle, auch die Verantwortlichen. Und zumindest werden im Rahmen des Möglichen allem Anschein nach die richtigen Schlüsse gezogen. Ich gebe der grauen Maus Preetz also erneut das Vertrauen, auch weil ich selbst nicht wüsste, wie man es groß anders und besser machen sollte. Ich sehe hier viel Kritik (gerade an vergangenen Fehlern), aber wenig wirklich produktive Ansätze. Oder habt ihr mal eben 10 Mio übrig, womit man alle restlichen Kaderwünsche sofort ohne Abstriche realisieren kann

Edit: Mist, jetzt haben miasanhertha, Flo-Trier und andere schon viele der Punkte vorweggenommen. War ich zu langsam.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Flascheleer am 05.08.2015 um 16:08 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#65
05.08.2015 - 16:55 Uhr
Die Frage, die ich mir bei dieser ganzen Debatte inzwischen stelle, ist:
MUSS ein Verein denn wirklich zwingend "für etwas" stehen???

Mir persönlich ist es absolut egal, ob Hertha nun der "Hauptstadtclub" ist oder ob der Slogan "Aus Berlin - Für Berlin" im Trikotkragen steht. Das sind für mich nur Bla-Bla-Phrasen, genau wie dieses hirnlose "Mia san Mia" der Bauern oder die "Echte Liebe" in Dortmund. Im Endeffekt bedeuten diese Slogans GAR NICHTS und sind nichts weiter als Marketing-Produkte. Herthas Anteil am Hauptstadt-Status Berlins dürfte in etwa genauso groß sein, wie der der Köpenicker. Und auch wenn die Borussen es vielleicht nicht hören wollen, man kann auch zu anderen Vereinen eine Art "Echte Liebe" empfinden und behaupten "Wir sind wir" (Ja, wer denn auch sonst?), selbst wenn man kein Anhänger des FC Bauern ist.

Dieses zwingende "mit Leben füllen" irgendwelcher ausgedachten Slogans ist für mich also absolut überflüssig.

"Was zählt, ist auf´m Platz!" wusste schon Alfred Preißler!

Und genau darauf sollte man sich konzentrieren.

Um zum Thema zurück zu kommen:
Es ist unbestritten, dass MP am Anfang seiner Tätigkeit einige haarstäubende, kostspielige und vor allem unnötige Fehler begangen hat. Wenn er damals dafür zur Rechenschaft gezogen worden und entlassen worden wäre, hätte er sich sicher nicht darüber beschweren dürfen.
Allerdings bin ich auch überzeugt davon, dass er die Fehler nicht begangen hat, weil er schlichtweg zu dämlich war oder Hertha gar absichtlich schaden wollte. Nein, er war überzeugt davon, das Richtige für den Verein zu tun, auch wenn er aus der heutigen Sicht einige Entscheidungen sicher nicht mehr so treffen würde, wie er es damals tat. Gerade in den letzten 3 - 4 Jahren macht er in meinen Augen aber einen immer besseren Job.

Die Verpflichtung Luhukays nach dem - ohne Frage - unnötigen erneuten Abstieg, war richtig.
Auch die Verträge mit damaligen Leistungsträgern (Ronny, Lustenberger, Kraft) zu verlängern, war richtig. Die Transferpolitik der letzten Jahre war für mich richtig.
Klar, Heitinga und Kalou haben nicht so eingeschlagen, wie man es sich erhofft hat, war so aber auch nicht vorhersehbar.
Ramos und Lassoga zu verkaufen war ebenso richtig und die Ablösen, die Hertha für diese beiden Spieler, die jeweils nur noch ein Jahr Vertrag bei Hertha hatten, kassiert hat, waren für mich schlichtweg eine Glanzleistung von Preetz.
Auch die Entscheidung, Skjelbred nicht zum Bestandteil der Verhandlungen um den Lassogga-Transfer zu machen, war goldrichtig.
Auch ein Stocker hat sich letzten Endes für Hertha entschieden, weil sich Preetz so intensiv um ihn bemüht hat.
Ob der Zeitpunkt der Entlassung Luhukays letztlich richtig war, darüber kann man streiten. Die Gründe, warum Preetz aber erst so spät reagiert hat, sind für mich absolut nachvollziehbar. Er wollte Kontinuität.
Die Entscheidung, für den Klassenerhalt das Duo Dardai/Widmeyer zu beauftragen war richtig.
Die Entscheidung, diese beiden nun fest als Trainerteam zu verpflichten, war aus jetziger Sicht auch richtig.
Ob die Verpflichtungen von Weiser und Darida richtig waren, wird sich zeigen.

Fazit:
Ich bin momentan ziemlich zufrieden mit der Arbeit von Preetz, auch wenn er - wie gesagt - unstrittig schwere Fehler gemacht hat. Alles andere, wie etwa irgendwelche Slogans, ist für mich irrelevant.
Michael Preetz |#66
05.08.2015 - 18:01 Uhr
edit: @Basti77

Auf deine wiederholten Hass-Tiraden gegen mich gehe ich mal nicht ein, dafür den Alarm-Button...

Weiter im Text:

Schiller und Preetz stehen quasi auf einer Stufe.

Schiller verantwortet die Finanzen - FAKT 1.
Preetz verantwortet die Bereiche Sport und Kommunikation - Fakt 2.
Möglicherweise gibt es Berührungspunkte.

Ohne näher ins Detail zu gehen:

Es ist Konsenz das die Finanzen iO sind, auch wenn nicht jedem der KKR-Deal passt.

Der sportliche Bereich hingegen ist knapp am dritten (Fast-) Abstieg vorbei geschrammt! Nebenbei ist der öffentliche Auftritt (Kommunikation) durch diverse Vorfälle "nicht gerade wohlgelitten".

Mit anderen Worten an der Vollkatastrophe - und das nur aufgrund des leicht besseren Torverhältnisses ggü dem HSV. Es ist zum Glück nur nicht passiert, aktiv hat Preetz ausser dem Last-Minute-Trainerwechsel nichts unternommen. Im Gegenteil selbst damit hat er gewartet bis Ultimo und auch Nachverpflichtungen fanden nicht statt.

Das du dein 3-Jahres-Fazit so ziehst ist für mich völlig iO, aber lass mich da raus.

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+ + + Wir haben doch kein Geld + + +

Dieser Beitrag wurde zuletzt von randberliner am 05.08.2015 um 18:05 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#67
06.08.2015 - 12:21 Uhr
Zitat von bln51rdf

"Wir stehen jetzt wirtschaftlich auf gesunden Füßen, haben Planungssicherheit für die nächsten Jahre. Das verändert unsere Wahrnehmung nach außen.“ sowie "Das Boot wurde in die richtige Richtung manövriert. Jetzt wollen wir sportlich weiter Fahrt aufnehmen.“


Ja und, die Aussagen gelten doch auch weiterhin. Sie sind aber eben nur RELATIV zu verstehen. Vorher standen wir ja wohl wirklich nicht so grandios da und nun ist es eben etwas besser, ohne dass wir nun die Spitze angreifen können.

„Die Deutsche Bahn war auch in schwierigen Momenten immer ein treuer Partner. Wir wollen in der Zukunft noch viel bewegen.“


Wieder sehe ich keinen Widerspruch. Herr Preetz kann doch nur für sich allein sprechen, auch wenn er "wir" sagt. Zudem ist die Bahn ja nicht komplett abgesprungen und 1 Mio jährlich uns auch nicht weh tun.

DB raus


Und bet-at-home drin (+DB als Exklusivpartner). Das ist unterm Strich kein Minus, das haben wir doch schon im Finanzthread besprochen.

kein Geld mehr da für Neuverpflichtungen


Kein Geld "MEHR" da? Was für Geld hatten wir denn vorher?

die gesamte letzte Saison sportlich ein Desaster, erneut einen Trainer gefeuert


Diesen Themenkomplex haben wir mehrfach ausführlich besprochen. Du hast nicht ganz unrecht, aber machst es mE zu simpel.

der Marktwert des Teams um etliche Millionen gesunken


Ist Dir auch aufgefallen, dass die Buli insgesamt eher abgewertet wurde. Wir sind da relativ zu den anderen sogar aufgestiegen und das trotz der durchwachsenen Saison und den wenigen Neuverpflichtungen.

viele Spieler auf dem Markt nicht mehr vermittelbar


Wieder ist dieses "nicht MEHR" fragwürdig. Faktisch hat sich da nichts groß verändert und einen VdB kann Preetz wohl auch kaum verhexen. Einige Spieler haben wir zudem bereits vermittelt, bei Wagner und Ronny scheiterte es mW bisher nicht an fehlenden Angeboten. Zudem ist das Transferfenster noch offen.

mangelnde Kommunikation führt zu weiteren Dellen in der Außendarstellung


Hier stimme ich teilweise zu. Wobei er auch bezüglich Kommunikation nicht ALLES falsch macht. Aber begeistert bin ich da auch nicht immer, um es vorsichtig auszudrücken.

der Verein verliert an Attraktivität für neue Spieler und Talente


Kannst Du diese These belegen? Bei Stocker, Darida, Weiser und Co hieß es öfter, dass die Spieler nach Gesprächen mit Preetz unbedingt zur Hertha wollten und andere Angebote ausgeschlagen haben.

keine Stabilität, keine Weiterentwicklung und, und, und!

Nackte Tatsachen, ein Bild des Grauens.


Leere Phrasen und Horrorvisionen. Da waren wir in diesem Thread schon weiter. Ich kann ja verstehen, dass man manchmal genervt von Preetz ist, da er teilweise etwas lahm und hölzern rüberkommt. Aber im immer solchen verbalen Dreck ins Gesicht zu werfen ist mE menschlich und sachlich daneben. Die meisten persönlichen Beleidigungen habe ich deshalb bewusst nicht zitiert. Zudem brauchst Du dann nicht mehr von unserem schlechten Image zu reden, wenn Du uns auch nur mies machst und das zum sinnlosesten Zeitpunkt: Preetz ist nun mal ein weiteres Jahr im Amt und keine Polemik wird das ändern. Wie wäre es, wenigstens bis zum Saisonende zu warten. Vielleicht erledigt sich Dein Problem mit Preetz dann von selbst, wobei ich da durchaus Spielraum für eine positive Deutung bzw. positive Überraschungen (für mich schon ab Platz 10-12) lassen würde.
Michael Preetz |#68
16.08.2015 - 17:54 Uhr
Da ist man das ganze WE unterwegs, schaut heute hier rein und sieht, dass BD sich gegen Hertha entschieden hat und für ein Gehalt, für das man hier wohl etwa 3,5mio hätte bieten müssen, in die Türkei wechselt und im Preetz-Thread unterhält man sich über Bader, der Nürnberg gerade in der 2.Liga etabliert hat - natürlich ohne das Ende der TP mal abzuwarten. Großartig, reicht dann auch für heute...

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41.21.1.

"Evolutionstheorie: wir stammen vom Affen ab.
Falsch Charles, der Mensch stammt von Waffen ab"
Michael Preetz |#69
16.08.2015 - 18:11 Uhr
Zitat von physsus
Zitat von since1892
...und wieder geht gleich das Gehacke auf den langen los, war ja klar.
Könnten wir uns wenigstens darauf einigen, in zwei Wochen die Transferphase zu beurteilen?!
Man soll ja bekanntlich den Tag nicht vor dem Abend loben


Sehe ich ebenfalls so.
Negativ ist bisher "nur", dass wir noch zu viele Kaderleichen haben und die Neuzugänge sehr spät kommen. Ansonsten muss man abwarten, was noch passiert.


Was ein albernes Geschwubbel! Preetz ist umstritten und das in mehrfacher Hinsicht. Ob euch das passt oder nicht. Wenn sich User negativ äussern, dann ust das ihr gutes Recht. So viele ausgespannte Frauen passen nicht auf's Kerbholz.

Wenn einerseits Erwartungen enttäuscht werden, werden eben neue formuliert, wenn man den Status Quo für mangelhaft hält. Es rennt doch auch keiner permanent hinter euch her und nervt euch mit einem auch nur annähernd ähnlichen Gejammer.

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+ + + Wir haben doch kein Geld + + +
Michael Preetz |#70
16.08.2015 - 22:38 Uhr
Zitat von MISTER-MINISTER
Preetz macht doch super Arbeit. 2 Abstiege und letzte Saison durch sehr viel Glück nicht abgestiegen!

Die Transferpolitik ist seit Jahren mehr als Sub-Optimal, nur der HSV ist noch übler und die anderen haben halt noch viel weniger Geld, Witzig ist aber nur das es genügend Vereine gibt die mit noch viel weniger trotzdem mehr schaffen.

So einen BD Transfer den er auf dem Silbertablett ohne Scouting Abteilung (die bei uns sowieso nicht vorhanden ist) und ohne großen Aufwand hätte eintüten können dann doch noch zu vergeigen das ist wie 5 Elfmeter hintereinander zu verschiessen und einfach nur peinlich.

Wenn er für uns sogar auf Geld verzichtet hätte, dann wäre sein Gehalt um die 3 Mio. Brutto gewesen und die Ablöse soll ja nur um die 1,6 Mio. liegen das ist bei dem überhitztem Markt ein Lachwitz und Mega Schnäppchen, da nicht zuzuschlagen ist wie absichtlich einen Elfmeter für den Verein zu verschießen und für mich Vereinsschädigend. Und das BD keinen Widerverkaufswert gehabt hätte ist auch völliger Quatsch, wenn er bei uns bombastisch eingeschlagen hätte in einer Liga wie die Bundesliga mit viel internationaler Aufmerksamkeit hätte man ihn auch mit 30 oder 31 mit dickem Gewinn verkaufen können... wie alt ist noch mal Schweinsteiger?!? Mit Erfolg kommen auch Begehrlichkeiten. Und liebe Leute 1,6 für so einen Spieler Gehalt hin oder her ist ein Lachwitz. Wir reden hier nicht über Hegelers , Hosogais etc. sonder um den Kapitän der Ungarischen Nationalmannschaft der vor ein paar Jahren für 19 Mio. gewechselt ist.

Und dann lässt sich Preetz rechts von "BURSASPOR" überholen, EIne Lachnummer, einfach nur peinlich.

Er kann froh sein wenn Dardai nich frühzeitig hinschmeisst.

Einfach nur peinlich sind deine Kommentare. Langsam reicht es. BD wird ja von dir gesehen wie ein Messias. Ich Frage mich dann wirklich warum er keinen besseren Verein also Bursa aus der Tüte holt. Denk mal drüber nach. Ein User hat es doch ganz passend beschrieben. Ein Vertrag geht von zwei Seiten aus. Fordert die eine Seite Dinge die nicht erfüllbar sind, gibt es halt keinen Deal. Wir werden auch ohne den Ungarn uns noch mit Sicherheit verstärken. Aber hack mal weiter auf Preetz rum, obwohl das Transferfenster noch offen ist. Man muss Pretz nicht in den Himmel heben, aber diese Entscheidung scheint nachvollziehbar.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ei-auf-toast am 16.08.2015 um 22:39 Uhr bearbeitet
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