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Medienkritik

27.07.2011 - 20:12 Uhr
Medienkritik |#381
04.05.2015 - 22:04 Uhr
Zitat von standkicker
Der FCB hat die höchsten Ansprüche an sich selbst und trägt diese nach außen.
Guardiola sagte vor wenigen Tagen "nur das Triple ist genug".
Wer diese Maßstäbe setzt muss auch Kritik einstecken können wie in Teilen berechtigt nach der BVB-Pleite.


Die Aussage von Pep hast du offenbar nicht im O-Ton gehört.
Er meinte dies definitiv zynisch / fatalistisch, also in dem Sinne, dass alles darunter bei den Medien und Fans als Scheitern gelte.

Wer dagegen diesen Anspruch wirklich ernst meint, dem sei die gesamte Fußballgeschichte ans Herz gelegt. Wieviele Clubs haben wohl insgesamt jemals ein Triple geholt?? Hat je ein Club das Triple wiederholen können?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Landauer am 04.05.2015 um 22:08 Uhr bearbeitet
Medienkritik |#382
04.05.2015 - 22:10 Uhr
Zitat von Landauer
Zitat von standkicker
Der FCB hat die höchsten Ansprüche an sich selbst und trägt diese nach außen.
Guardiola sagte vor wenigen Tagen "nur das Triple ist genug".
Wer diese Maßstäbe setzt muss auch Kritik einstecken können wie in Teilen berechtigt nach der BVB-Pleite.


Die Aussage von Pep hast du offenbar nicht im O-Ton gehört.
Er meinte dies dfinitiv fatalistisch, also in dem Sinne, dass alles darunter bei Medien und Fans als Scheitern gelte.

Wer dagegen diesen Anspruch ernst meint, dem sei die gesamte Fußballgeschichte ans Herz gelegt. Wieviele Clubs haben wohl insgesamt jemals ein Triple geholt?? Hat je ein Club das Triple wiederholen können?


Nee, hab ich nicht. Ziehe den Punkt so zurück. Grundsätzlich gehen wir zweifelsfrei in jeden Wettkampf um ihn zu gewinnen. Das ist gut so. Mit der Kritik muss man dann einfach leben, speziell wenn der Abstand zur nationalen Konkurrenz so immens ist.
Medienkritik |#383
04.05.2015 - 22:21 Uhr
Zitat von Landauer
Zitat von standkicker
Der FCB hat die höchsten Ansprüche an sich selbst und trägt diese nach außen.
Guardiola sagte vor wenigen Tagen "nur das Triple ist genug".
Wer diese Maßstäbe setzt muss auch Kritik einstecken können wie in Teilen berechtigt nach der BVB-Pleite.


Die Aussage von Pep hast du offenbar nicht im O-Ton gehört.
Er meinte dies dfinitiv fatalistisch, also in dem Sinne, dass alles darunter bei Medien und Fans als Scheitern gelte.

Wer dagegen diesen Anspruch ernst meint, dem sei die gesamte Fußballgeschichte ans Herz gelegt. Wieviele Clubs haben wohl insgesamt jemals ein Triple geholt?? Hat je ein Club das Triple wiederholen können?


Und genau da sind wir doch bei den Problemen.

Es werden einfach Aussagen völlig falsch aufgefasst und widergegeben.

Das ZDF fragt Pep: "Was würden Sie sich in Zukunft vom neuen Arzt wünschen?". Pep süffisant: "dass ein Spieler, der normal 4 Wochen ausfällt nach 3 Wochen wieder spielen kann... zwinker."

Nächster Tag in den Gazzetten: "Pep macht Druck auf den Arzt. Pep bringt die Spieler viel zu früh. Pep hört nicht auf die Empfehlungen vom Doc."

Pep sagt in der PK: "Ich weiß, dass bei einem Verein wie dem Fc Bayern nur das Triple gut genug ist, damit keine Kritik aufkommt"
Ein Tag später: "Für Pep zählt nur das Triple. Alles andere ist für Pep nicht gut genug..."

Und wenn Pep gefragt wird: "Pep, passiert noch was auf dem Transfermarkt?". Pep antwortet: "Ich weiß nicht. Vielleicht kommt noch (Thiago) oder (es passiert) nix (mehr)."

Daraus wird: "Pep fordert Thiago. Thiago ist Peps Liebling. Pep hat zuviel Macht, er verlangt nach Spielern..."

Mir fällt es immerwieder auf, dass in den PK's BEWUSST Aussagen von Pep so interpretiert werden, dass man daraus ne Story machen kann. Obwohl das in nem ganz anderen Zusammenhang und mit ner ganz anderen Intention gesagt wurde, und auch von JEDEM, der zugehört hat, verstanden wurde. Und das ist für mich ein Punkt, der absolut widerlich ist. Da greifen dann diese Uli Köhlers, Ortlepps oder BILD- ***** en Sätze auf und konstruieren daraus dann die größten Storys.

Köhler: "Pep, was sagen sie zu Benatia?". Pep: "Gratulation an den Fc Bayern, dass man so einen Spieler bekommen hat". Bei der nächsten Schalte von SSNHD zu Köhler: "Pep hat heute wieder vom Fc Bayern gesprochen und nicht von 'wir'. Das macht den Anschein, dass er nächstes Jahr nicht mehr Trainer ist".

Auf diese Art wird dort gearbeitet.

•     •     •

Thiago, ich will ein Kind von dir! :*
Medienkritik |#384
05.05.2015 - 08:31 Uhr
Zitat von _Boasson_
Zitat von Landauer
Zitat von standkicker
Der FCB hat die höchsten Ansprüche an sich selbst und trägt diese nach außen.
Guardiola sagte vor wenigen Tagen "nur das Triple ist genug".
Wer diese Maßstäbe setzt muss auch Kritik einstecken können wie in Teilen berechtigt nach der BVB-Pleite.


Die Aussage von Pep hast du offenbar nicht im O-Ton gehört.
Er meinte dies dfinitiv fatalistisch, also in dem Sinne, dass alles darunter bei Medien und Fans als Scheitern gelte.

Wer dagegen diesen Anspruch ernst meint, dem sei die gesamte Fußballgeschichte ans Herz gelegt. Wieviele Clubs haben wohl insgesamt jemals ein Triple geholt?? Hat je ein Club das Triple wiederholen können?


Und genau da sind wir doch bei den Problemen.

Es werden einfach Aussagen völlig falsch aufgefasst und widergegeben.

Das ZDF fragt Pep: "Was würden Sie sich in Zukunft vom neuen Arzt wünschen?". Pep süffisant: "dass ein Spieler, der normal 4 Wochen ausfällt nach 3 Wochen wieder spielen kann... zwinker."

Nächster Tag in den Gazzetten: "Pep macht Druck auf den Arzt. Pep bringt die Spieler viel zu früh. Pep hört nicht auf die Empfehlungen vom Doc."

Pep sagt in der PK: "Ich weiß, dass bei einem Verein wie dem Fc Bayern nur das Triple gut genug ist, damit keine Kritik aufkommt"
Ein Tag später: "Für Pep zählt nur das Triple. Alles andere ist für Pep nicht gut genug..."

Und wenn Pep gefragt wird: "Pep, passiert noch was auf dem Transfermarkt?". Pep antwortet: "Ich weiß nicht. Vielleicht kommt noch (Thiago) oder (es passiert) nix (mehr)."

Daraus wird: "Pep fordert Thiago. Thiago ist Peps Liebling. Pep hat zuviel Macht, er verlangt nach Spielern..."

Mir fällt es immerwieder auf, dass in den PK's BEWUSST Aussagen von Pep so interpretiert werden, dass man daraus ne Story machen kann. Obwohl das in nem ganz anderen Zusammenhang und mit ner ganz anderen Intention gesagt wurde, und auch von JEDEM, der zugehört hat, verstanden wurde. Und das ist für mich ein Punkt, der absolut widerlich ist. Da greifen dann diese Uli Köhlers, Ortlepps oder BILD- ***** en Sätze auf und konstruieren daraus dann die größten Storys.

Köhler: "Pep, was sagen sie zu Benatia?". Pep: "Gratulation an den Fc Bayern, dass man so einen Spieler bekommen hat". Bei der nächsten Schalte von SSNHD zu Köhler: "Pep hat heute wieder vom Fc Bayern gesprochen und nicht von 'wir'. Das macht den Anschein, dass er nächstes Jahr nicht mehr Trainer ist".

Auf diese Art wird dort gearbeitet.


Vielen Dank, leider kann ich als jahrelanger (fauler, sorry) Mitleser nicht bewerten, aber du fasst die Arbeitsweise der deutschen Sportmedien perfekt zusammen. Vielen Dank!
Dazu passt auch das Interview, dass Isaac Lluch gestern Spox gegeben hat, in dem er sich u.a. über diese absolut unseriöse Arbeitsweise "wundert". Dabei ging es auch um den Umgang mit dem "Klatschvideo Pep vs. MW", dass die "Journalisten" über Twitter verbreiten, obwohl sie genau wissen, dass MW nicht in Leverkusen dabei war.

•     •     •

*FCB*
Medienkritik |#385
05.05.2015 - 08:51 Uhr
Genau - das ist der Punkt!
Dieses Verdrehen von Aussagen ist meiner Meinung nach nicht zu akzeptieren. Mia san Mia hin oder her. Es beschädigt ganz einfach das Bild des FCB. Wenn wir Aussagen treffen würden, die dann korrekt von Medien aufgenommen werden und somit zum Thema gemacht werden, wäre es ja ok - da selbstverschuldet. Aber so wie es sich aktuell abspielt geht es ja eher in Richtung Rufmord. Leider eine Entwicklung die einen doch nur traurig werden lassen kannWeinend
Dieser Beitrag wurde zuletzt von montana7 am 05.05.2015 um 08:52 Uhr bearbeitet
Medienkritik |#386
05.05.2015 - 09:27 Uhr
Zitat von mickeyzee
Zitat von sebbi88
Zitat von montana7
Puh - schwieriges Thema!
Ich frage mich ob die "Medienpolitik" gegen den FCB in der letzten Zeit vom FCB weiterhin unbeanwortet bleiben muss. Guardiola ist sicherlich nicht Gott, aber wenn ich sehe wie die Medien aktuell versuchen Guardiola und den FCB ans Bein zu pinkeln, so frage ich mich , ob der FCB nicht langsam mal anfangen sollte sich zur Wehr zu setzen. Natürlich kann man weiterhin schweigen. Nur der allgemeine Fan lässt sich doch nur zu gern vom Boulevard die Meinung servieren lassen. Ich bin mir sicher, dass der Verein nur all zugern weiterhin mit Guardiola zusammen arbeiten will. Wenn aber die Medien weiterhin den "Contra-Guardiola" Kurs weiterführen können, ohne "zurechtgestutzt" zu werden, so glaube Ich, dass die Guardiola Ära hier nicht mehr lange aufrecht zu erhalten ist. Da auch Guardiola hier wohlmöglich die Lust auf die Bundesliga verlieren könnte.
Wie seht Ihr das?
Müsste der FCB Guardiola deutlicher schützen oder seht Ihr Guradiola ähnlich kritisch wie die Medien aktuell - oder überteibe Ich einfach nurZwinkernd?
Ich persönlich bin nämlich sehr sehr glücklich einen solchen Trainer hier erleben zu durfen und kann die Rolle der Medien hier null komma null nachvollziehen!


Ne, sehe ich absolut genau so.
Vor der Saison hat noch jeder der "Experten" prophezeit (ich erinnere mich an den DoPa), dass Bayern dieses Jahr nicht Meister wird, wegen der WM, weil die Spieler satt sind, blablabla.
Dann kam noch extremes Verletzungspech dazu, was keiner in dem Ausmaß auf der Rechnung hatten und trotzdem sind wir sehr souverän Meister geworden.

Dass dann Leute wie Loddar oder Effe Pep für seine Aufstellung kritisieren (z.B. wegen Weiser gegen Dortmund, der ein sehr gutes Spiel gemacht hat) oder weil Pep zu viele Anweisungen gibt, während eines Spiels (erinnert ihr euch noch, wie van Gaal kritisiert wurde, weil er nur gesessen war und nicht eingegriffen hat), dann merkt man einfach, dass zwanghaft nach irgendwas gesucht wird, mit dem man die Bayern kritisieren kann.

Das Spiel gegen Leverkusen war auch ein gutes Beispiel....gibts eine Fehlentscheidung des Schiris für uns, wird in jedem Sport Talk 30min darüber geredet, vor dem Leverkusen Spiel wurde 10mal mehr über Guardiolas Verhalten an der Seitenlinie "diskutiert", als über Dortmunds Dusel.

Dazu kam dann noch, dass Loddar und Hamann meinten, dass wir Glück gehabt hätten, dass Kießlings Tor nicht gezählt hat, obwohl die vor ihren Augen eine Zeitlupe inkl. Abseitslinie hatten, bei der klar ersichtlich war, dass Kießling mit seinem gesamten Oberkörper im Abseits stand.


Meinungsfreiheit schön und gut, aber was die dt. Medien insbesondere seit dem Hinspiel in Porto mit uns veranstalten ist Hetze und keine Meinung!

Der Verein sollte für Sky einfach ein komplettes Interviewverbot verhängen. Keine Interviews der Spieler oder von Pep mehr nach den Spielen und fertig, aus.


Man darf mMn jeden und alles kritisieren, auch den von mir sehr geschätzten PG, es sollte aber doch bitte zumindest in der Gesamtheit sachlich und fundiert ablaufen und nicht auf dem halbinformierten, populistischen Level, das einem aktuell zugemutet wird. Wirklich jeder Hinz und Kunz der etwas zu nörgeln hat, darf sich momentan über den FCB ereifern, während, nur mal als Beispiel, der BVB in seiner grottigen Hinrunde vergleichsweise mit Glacehandschuhen angefasst wurde. Als vereinzelt Kommentare auftauchten, die Klopp in Frage gestellt haben, war der BVB bereits auf einem Abstiegsplatz! und das nach +50Mio Sommerinvestitionen! Pep wird nach jedem einzelnen verlorenen Spiel in Frage gestellt, selbst wenn dieses keinerlei Einfluss auf die Tabellenplatzierung hatte. Man könnte jetzt manches als deutschlandtypische Neidreflexe abtun und auf die Tatsache verweisen, dass all die Dauerkritiker die allergrößte Schadenfreude empfinden würden, wenn Pep hinschmeißt oder gar (WeihnachtenOsternGeburtstag) der FCB in eine handfeste Krise ohne CL Teilnahme rutschte. Das größere Problem für den gesamten deutschen Fussball sehe ich darin, dass mit der medialen Dauerprügelei gg den FCB von anderen Mißständen abgelenkt wird. Ich habe das Gefühl dass die Bundesliga aus dem enormen Aufmerksamkeitszugewinn der letzten Jahre zu wenig gemacht hat. Das rein deutsche CL Finale 2013, die Guardiola Verpflichtung beim FCB und die WM 2014 waren drei Ereignisse, die in der ganzen Fussballwelt mit Bewunderung zur Kenntnis genommen wurden und die BL in den Fokus gerückt haben. Stand heute muss man konstatieren, dass wieder mal nur der FCB auf diesem Niveau weiter Leistung zeigt (egal wie jetzt das HF ausgeht) der Rest in der CL sang- und klanglos im AF raus, Wolfsburg im EL-VF abgefertigt. Dazu noch der BVB der, obwohl vor zwei Jahren CL-Finalteilnehmer, es trotz 50Mio-Investitionen im Sommer grade noch schafft die Selbstzerstörung abzuwenden. Hier könnte man noch weiter detailieren, das gehört aber dann eher in die Lage der Liga...die Medien jedenfalls tun wenig bis gar nichts um eine positive Entwicklung des deutschen Fussballs zu fördern indem sie bei wirklich jedem noch so kleinen Anlass den FCB und v.a. seinen Trainer kritisieren und positive Entwicklungen in München gerne unterschlagen.


Dass sich die Liga zu wenig entwickelt hat sehe ich genauso. Wobei Wob. einfach noch die internationale Erfahrung fehlte. In Sachen BVB bist du aber meiner Ansicht nach auf dem Holzweg. Wenn ihr uns mit Lewandowski die prägende Figur im Angriff wegkauft braucht ihr euch nicht wundern, dass man zumindest eine halbe Saison lang wenig Tore schießt. Es war ein Schlag ins Kontor. Wenn man die Liga hätte stärken wollen, was auch euch vermarktungstechnisch weitergeholfen hätte, hättet ihr Neymar anstatt Götze geholt und Suarez anstatt Lewandowski. Und selbst wenn nun einer beiden Spieler den BVB verlassen hätte... Sie hätten bei guten Leistungen noch immer die Liga im Ausland vertreten. Ihr hättet Superstars hierher geholt. Ihr könnt nicht immer die Konkurrenz leerkaufen und dann jammern,dass die gleiche Konkurrenz schwächelt. Das ist doch ein gewünschter Effekt.
Medienkritik |#387
05.05.2015 - 09:42 Uhr
Hm, Medienkritik... Ich glaube "Satire-Thread" würde dem Sachverhalt gerechter.

Ich fand Schweinsteigers Linie gut, als er fast ein Jahr kein Interview gegeben hat. Pressekonferenzen vor/nach dem Spiel, wenn es sein muss, so knapp wie möglich.

Andere Neuigkeiten einfach über FCB.tv verkünden.

Ein Problem ist sicher auch die allgemeine Verblödung der Gesellschaft, das TV-Programm ist da ja ein guter Gradmesser. Aber das bedeutet ja nicht direkt, dass man da mitmachen muss.
Medienkritik |#388
05.05.2015 - 09:51 Uhr
Zitat von Trueffelnase
Zitat von mickeyzee
Zitat von sebbi88
Zitat von montana7
Puh - schwieriges Thema!
Ich frage mich ob die "Medienpolitik" gegen den FCB in der letzten Zeit vom FCB weiterhin unbeanwortet bleiben muss. Guardiola ist sicherlich nicht Gott, aber wenn ich sehe wie die Medien aktuell versuchen Guardiola und den FCB ans Bein zu pinkeln, so frage ich mich , ob der FCB nicht langsam mal anfangen sollte sich zur Wehr zu setzen. Natürlich kann man weiterhin schweigen. Nur der allgemeine Fan lässt sich doch nur zu gern vom Boulevard die Meinung servieren lassen. Ich bin mir sicher, dass der Verein nur all zugern weiterhin mit Guardiola zusammen arbeiten will. Wenn aber die Medien weiterhin den "Contra-Guardiola" Kurs weiterführen können, ohne "zurechtgestutzt" zu werden, so glaube Ich, dass die Guardiola Ära hier nicht mehr lange aufrecht zu erhalten ist. Da auch Guardiola hier wohlmöglich die Lust auf die Bundesliga verlieren könnte.
Wie seht Ihr das?
Müsste der FCB Guardiola deutlicher schützen oder seht Ihr Guradiola ähnlich kritisch wie die Medien aktuell - oder überteibe Ich einfach nurZwinkernd?
Ich persönlich bin nämlich sehr sehr glücklich einen solchen Trainer hier erleben zu durfen und kann die Rolle der Medien hier null komma null nachvollziehen!


Ne, sehe ich absolut genau so.
Vor der Saison hat noch jeder der "Experten" prophezeit (ich erinnere mich an den DoPa), dass Bayern dieses Jahr nicht Meister wird, wegen der WM, weil die Spieler satt sind, blablabla.
Dann kam noch extremes Verletzungspech dazu, was keiner in dem Ausmaß auf der Rechnung hatten und trotzdem sind wir sehr souverän Meister geworden.

Dass dann Leute wie Loddar oder Effe Pep für seine Aufstellung kritisieren (z.B. wegen Weiser gegen Dortmund, der ein sehr gutes Spiel gemacht hat) oder weil Pep zu viele Anweisungen gibt, während eines Spiels (erinnert ihr euch noch, wie van Gaal kritisiert wurde, weil er nur gesessen war und nicht eingegriffen hat), dann merkt man einfach, dass zwanghaft nach irgendwas gesucht wird, mit dem man die Bayern kritisieren kann.

Das Spiel gegen Leverkusen war auch ein gutes Beispiel....gibts eine Fehlentscheidung des Schiris für uns, wird in jedem Sport Talk 30min darüber geredet, vor dem Leverkusen Spiel wurde 10mal mehr über Guardiolas Verhalten an der Seitenlinie "diskutiert", als über Dortmunds Dusel.

Dazu kam dann noch, dass Loddar und Hamann meinten, dass wir Glück gehabt hätten, dass Kießlings Tor nicht gezählt hat, obwohl die vor ihren Augen eine Zeitlupe inkl. Abseitslinie hatten, bei der klar ersichtlich war, dass Kießling mit seinem gesamten Oberkörper im Abseits stand.


Meinungsfreiheit schön und gut, aber was die dt. Medien insbesondere seit dem Hinspiel in Porto mit uns veranstalten ist Hetze und keine Meinung!

Der Verein sollte für Sky einfach ein komplettes Interviewverbot verhängen. Keine Interviews der Spieler oder von Pep mehr nach den Spielen und fertig, aus.


Man darf mMn jeden und alles kritisieren, auch den von mir sehr geschätzten PG, es sollte aber doch bitte zumindest in der Gesamtheit sachlich und fundiert ablaufen und nicht auf dem halbinformierten, populistischen Level, das einem aktuell zugemutet wird. Wirklich jeder Hinz und Kunz der etwas zu nörgeln hat, darf sich momentan über den FCB ereifern, während, nur mal als Beispiel, der BVB in seiner grottigen Hinrunde vergleichsweise mit Glacehandschuhen angefasst wurde. Als vereinzelt Kommentare auftauchten, die Klopp in Frage gestellt haben, war der BVB bereits auf einem Abstiegsplatz! und das nach +50Mio Sommerinvestitionen! Pep wird nach jedem einzelnen verlorenen Spiel in Frage gestellt, selbst wenn dieses keinerlei Einfluss auf die Tabellenplatzierung hatte. Man könnte jetzt manches als deutschlandtypische Neidreflexe abtun und auf die Tatsache verweisen, dass all die Dauerkritiker die allergrößte Schadenfreude empfinden würden, wenn Pep hinschmeißt oder gar (WeihnachtenOsternGeburtstag) der FCB in eine handfeste Krise ohne CL Teilnahme rutschte. Das größere Problem für den gesamten deutschen Fussball sehe ich darin, dass mit der medialen Dauerprügelei gg den FCB von anderen Mißständen abgelenkt wird. Ich habe das Gefühl dass die Bundesliga aus dem enormen Aufmerksamkeitszugewinn der letzten Jahre zu wenig gemacht hat. Das rein deutsche CL Finale 2013, die Guardiola Verpflichtung beim FCB und die WM 2014 waren drei Ereignisse, die in der ganzen Fussballwelt mit Bewunderung zur Kenntnis genommen wurden und die BL in den Fokus gerückt haben. Stand heute muss man konstatieren, dass wieder mal nur der FCB auf diesem Niveau weiter Leistung zeigt (egal wie jetzt das HF ausgeht) der Rest in der CL sang- und klanglos im AF raus, Wolfsburg im EL-VF abgefertigt. Dazu noch der BVB der, obwohl vor zwei Jahren CL-Finalteilnehmer, es trotz 50Mio-Investitionen im Sommer grade noch schafft die Selbstzerstörung abzuwenden. Hier könnte man noch weiter detailieren, das gehört aber dann eher in die Lage der Liga...die Medien jedenfalls tun wenig bis gar nichts um eine positive Entwicklung des deutschen Fussballs zu fördern indem sie bei wirklich jedem noch so kleinen Anlass den FCB und v.a. seinen Trainer kritisieren und positive Entwicklungen in München gerne unterschlagen.


Dass sich die Liga zu wenig entwickelt hat sehe ich genauso. Wobei Wob. einfach noch die internationale Erfahrung fehlte. In Sachen BVB bist du aber meiner Ansicht nach auf dem Holzweg. Wenn ihr uns mit Lewandowski die prägende Figur im Angriff wegkauft braucht ihr euch nicht wundern, dass man zumindest eine halbe Saison lang wenig Tore schießt. Es war ein Schlag ins Kontor. Wenn man die Liga hätte stärken wollen, was auch euch vermarktungstechnisch weitergeholfen hätte, hättet ihr Neymar anstatt Götze geholt und Suarez anstatt Lewandowski. Und selbst wenn nun einer beiden Spieler den BVB verlassen hätte... Sie hätten bei guten Leistungen noch immer die Liga im Ausland vertreten. Ihr hättet Superstars hierher geholt. Ihr könnt nicht immer die Konkurrenz leerkaufen und dann jammern,dass die gleiche Konkurrenz schwächelt. Das ist doch ein gewünschter Effekt.


Da kann ich dir nur zustimmen. Wir sollten in der Liga den anderen Teams nicht die Leistungsträger wegkaufen sondern der Liga durch internationale Stars noch schmackhafter machen. Dann wäre auch der Liga geholfen durch höhere Vermarktungsgelder und bessere Einnahmen in den europäischen Wettbewerben.
Medienkritik |#389
05.05.2015 - 10:14 Uhr
Man kann sicherlich darüber diskutieren, ob für die Bundesliga und deren Stärke es international besser wäre, wenn der FCB sich in Zukunft verstärkt auf den internationalen Markt nach neuen Spielen umsehen würde. Die Frage ist aber auch, ob z.B. der BVB auch in Zukunft die großen Gehälter zahlen kann die international für Topspieler aufgerufen werden.

Da dies aber jetzt Off-Topic ist - sollte man die Diskussion eher in einen anderen Thread weiterfühen.

Hier geht es schließlich um die Rolle der Medien!
Medienkritik |#390
05.05.2015 - 10:17 Uhr
Zitat von Trueffelnase
Zitat von mickeyzee
Zitat von sebbi88
Zitat von montana7
Puh - schwieriges Thema!
Ich frage mich ob die "Medienpolitik" gegen den FCB in der letzten Zeit vom FCB weiterhin unbeanwortet bleiben muss. Guardiola ist sicherlich nicht Gott, aber wenn ich sehe wie die Medien aktuell versuchen Guardiola und den FCB ans Bein zu pinkeln, so frage ich mich , ob der FCB nicht langsam mal anfangen sollte sich zur Wehr zu setzen. Natürlich kann man weiterhin schweigen. Nur der allgemeine Fan lässt sich doch nur zu gern vom Boulevard die Meinung servieren lassen. Ich bin mir sicher, dass der Verein nur all zugern weiterhin mit Guardiola zusammen arbeiten will. Wenn aber die Medien weiterhin den "Contra-Guardiola" Kurs weiterführen können, ohne "zurechtgestutzt" zu werden, so glaube Ich, dass die Guardiola Ära hier nicht mehr lange aufrecht zu erhalten ist. Da auch Guardiola hier wohlmöglich die Lust auf die Bundesliga verlieren könnte.
Wie seht Ihr das?
Müsste der FCB Guardiola deutlicher schützen oder seht Ihr Guradiola ähnlich kritisch wie die Medien aktuell - oder überteibe Ich einfach nurZwinkernd?
Ich persönlich bin nämlich sehr sehr glücklich einen solchen Trainer hier erleben zu durfen und kann die Rolle der Medien hier null komma null nachvollziehen!


Ne, sehe ich absolut genau so.
Vor der Saison hat noch jeder der "Experten" prophezeit (ich erinnere mich an den DoPa), dass Bayern dieses Jahr nicht Meister wird, wegen der WM, weil die Spieler satt sind, blablabla.
Dann kam noch extremes Verletzungspech dazu, was keiner in dem Ausmaß auf der Rechnung hatten und trotzdem sind wir sehr souverän Meister geworden.

Dass dann Leute wie Loddar oder Effe Pep für seine Aufstellung kritisieren (z.B. wegen Weiser gegen Dortmund, der ein sehr gutes Spiel gemacht hat) oder weil Pep zu viele Anweisungen gibt, während eines Spiels (erinnert ihr euch noch, wie van Gaal kritisiert wurde, weil er nur gesessen war und nicht eingegriffen hat), dann merkt man einfach, dass zwanghaft nach irgendwas gesucht wird, mit dem man die Bayern kritisieren kann.

Das Spiel gegen Leverkusen war auch ein gutes Beispiel....gibts eine Fehlentscheidung des Schiris für uns, wird in jedem Sport Talk 30min darüber geredet, vor dem Leverkusen Spiel wurde 10mal mehr über Guardiolas Verhalten an der Seitenlinie "diskutiert", als über Dortmunds Dusel.

Dazu kam dann noch, dass Loddar und Hamann meinten, dass wir Glück gehabt hätten, dass Kießlings Tor nicht gezählt hat, obwohl die vor ihren Augen eine Zeitlupe inkl. Abseitslinie hatten, bei der klar ersichtlich war, dass Kießling mit seinem gesamten Oberkörper im Abseits stand.


Meinungsfreiheit schön und gut, aber was die dt. Medien insbesondere seit dem Hinspiel in Porto mit uns veranstalten ist Hetze und keine Meinung!

Der Verein sollte für Sky einfach ein komplettes Interviewverbot verhängen. Keine Interviews der Spieler oder von Pep mehr nach den Spielen und fertig, aus.


Man darf mMn jeden und alles kritisieren, auch den von mir sehr geschätzten PG, es sollte aber doch bitte zumindest in der Gesamtheit sachlich und fundiert ablaufen und nicht auf dem halbinformierten, populistischen Level, das einem aktuell zugemutet wird. Wirklich jeder Hinz und Kunz der etwas zu nörgeln hat, darf sich momentan über den FCB ereifern, während, nur mal als Beispiel, der BVB in seiner grottigen Hinrunde vergleichsweise mit Glacehandschuhen angefasst wurde. Als vereinzelt Kommentare auftauchten, die Klopp in Frage gestellt haben, war der BVB bereits auf einem Abstiegsplatz! und das nach +50Mio Sommerinvestitionen! Pep wird nach jedem einzelnen verlorenen Spiel in Frage gestellt, selbst wenn dieses keinerlei Einfluss auf die Tabellenplatzierung hatte. Man könnte jetzt manches als deutschlandtypische Neidreflexe abtun und auf die Tatsache verweisen, dass all die Dauerkritiker die allergrößte Schadenfreude empfinden würden, wenn Pep hinschmeißt oder gar (WeihnachtenOsternGeburtstag) der FCB in eine handfeste Krise ohne CL Teilnahme rutschte. Das größere Problem für den gesamten deutschen Fussball sehe ich darin, dass mit der medialen Dauerprügelei gg den FCB von anderen Mißständen abgelenkt wird. Ich habe das Gefühl dass die Bundesliga aus dem enormen Aufmerksamkeitszugewinn der letzten Jahre zu wenig gemacht hat. Das rein deutsche CL Finale 2013, die Guardiola Verpflichtung beim FCB und die WM 2014 waren drei Ereignisse, die in der ganzen Fussballwelt mit Bewunderung zur Kenntnis genommen wurden und die BL in den Fokus gerückt haben. Stand heute muss man konstatieren, dass wieder mal nur der FCB auf diesem Niveau weiter Leistung zeigt (egal wie jetzt das HF ausgeht) der Rest in der CL sang- und klanglos im AF raus, Wolfsburg im EL-VF abgefertigt. Dazu noch der BVB der, obwohl vor zwei Jahren CL-Finalteilnehmer, es trotz 50Mio-Investitionen im Sommer grade noch schafft die Selbstzerstörung abzuwenden. Hier könnte man noch weiter detailieren, das gehört aber dann eher in die Lage der Liga...die Medien jedenfalls tun wenig bis gar nichts um eine positive Entwicklung des deutschen Fussballs zu fördern indem sie bei wirklich jedem noch so kleinen Anlass den FCB und v.a. seinen Trainer kritisieren und positive Entwicklungen in München gerne unterschlagen.


Dass sich die Liga zu wenig entwickelt hat sehe ich genauso. Wobei Wob. einfach noch die internationale Erfahrung fehlte. In Sachen BVB bist du aber meiner Ansicht nach auf dem Holzweg. Wenn ihr uns mit Lewandowski die prägende Figur im Angriff wegkauft braucht ihr euch nicht wundern, dass man zumindest eine halbe Saison lang wenig Tore schießt. Es war ein Schlag ins Kontor. Wenn man die Liga hätte stärken wollen, was auch euch vermarktungstechnisch weitergeholfen hätte, hättet ihr Neymar anstatt Götze geholt und Suarez anstatt Lewandowski. Und selbst wenn nun einer beiden Spieler den BVB verlassen hätte... Sie hätten bei guten Leistungen noch immer die Liga im Ausland vertreten. Ihr hättet Superstars hierher geholt. Ihr könnt nicht immer die Konkurrenz leerkaufen und dann jammern,dass die gleiche Konkurrenz schwächelt. Das ist doch ein gewünschter Effekt.


Auch, wenn es hier nicht her gehört, aber:

Dann spielt Lewandowski jetzt in Madrid und ein Götze hatte damals schon einige Megaangebote aus dem Ausland. Der hätte vll. ein Jahr länger in Dortmund gespielt und wäre dann gegangen.
Und was hättet ihr davon jetzt genau?

Außerdem stand Lewas Wechsel so lange schon fest, dass ein kluges Management dazu in der Lage wäre entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
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