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Max Eberl
Geburtsdatum 21.09.1973
Alter 52
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Sportvorstand
Akt. Verein FC Bayern München

Max Eberl [Sportdirektor]

11.05.2016 - 10:01 Uhr
Max Eberl [Sportdirektor] |#6281
10.02.2017 - 15:02 Uhr
Eure Informationen würden ja bedeuten, dass Eberl heute in der PK dreist gelogen hätte.
Das kann ich mir irgendwie nur schwer vorstellen. Dass Eberl vielleicht in Zukunft angesprochen wird und er sich dann Gedanken macht, finde ich deutlich wahrscheinlicher...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Stipator am 10.02.2017 um 15:05 Uhr bearbeitet
Max Eberl [Sportdirektor] |#6282
10.02.2017 - 15:31 Uhr
Zitat von Boba_Fett
Zitat von marvinb91

Eberl: "Diese Spekulationen nerven schon. Sie haben auch keinen ernsten Hintergrund. "
...

Eberl gerade auf der PK


Wenn Ihn diese Spekulationen nerven, muss Er nur sagen, dass Er München auf gar keinen Fall im Sommer als Sportdirektor zur Verfügung stehen wird, da Er zu diesem Zeitpunkt definitiv in Mönchengladbach beschäftigt sein wird. Schon haben die nervigen Spekulationen ein Ende.


Genau dann soll er doch sagen das man sich diesbezüglich keine Gedanken machen muß.
Also kurz und bündig er wechselt im Sommer nicht zum FC bayern und da ist nichts dran.
Da er natürlich nur wieder um den heißen Brei redet und sich ein Hintertürchen offen lässt geh ich auch davon aus das mehr an der Geschichte dran ist.
Was mich am meisten nervt ist das nach der Hinrunde und der Trainerentlassung von Schubert endlich ein wenig Ruhe eingekehrt ist und nun wieder ein Nebenkriegsschauplatz auf gemacht wird.
Da wirds ja nicht mehr lang dauern und es interessiert keinen mehr wie Borussia gespielt hat.
Das ärgert mich schon.
Max Eberl [Sportdirektor] |#6283
10.02.2017 - 15:33 Uhr
Zitat von iborusse
Zitat von Hacki_911

Mit allen Vorbehalten: Ein Freund, der über gute Kontakte zum Bayern München Aufsichtsrat verfügt, sagte mir, dass das Thema Eberl "durch sei", Eberl also zu Bayern geht. Ohne Gewähr. Kann auch sonst nichts weiter dazu sagen.


Deckt sich mit meinen Informationen, welche aus dem familiären Umfeld des Spodis stammen.

Demnach ist der Pokalsieg dann ja gesetzt!augen-zuhalten
Übrigens auch ohne Gewähr!
Mit Verlaub eure Aussagen werden zu 50% zutreffen. Jeder weiß, dass sich auch mal die Aufsichtsräte eines Vereins aufplustern, ohne tatsächlich den Nagel auf den Kopf zu treffen und das familiäre Umfeld des SpoDis ist schon sehr nibolös. Kann auch heißen, dass es die Nadine aus dem Formschnitt um die Ecke ist, die die Fönwelle von Maxis besserer Hälfte legt. Mit anderen Worten: Ich weiß, dass ich nichts weiß!
Max Eberl [Sportdirektor] |#6284
10.02.2017 - 15:46 Uhr
Zitat von iborusse

Zitat von Hacki_911

Mit allen Vorbehalten: Ein Freund, der über gute Kontakte zum Bayern München Aufsichtsrat verfügt, sagte mir, dass das Thema Eberl "durch sei", Eberl also zu Bayern geht. Ohne Gewähr. Kann auch sonst nichts weiter dazu sagen.


Deckt sich mit meinen Informationen, welche aus dem familiären Umfeld des Spodis stammen.


Wenn es wirklich schon "durch ist" welchen Grund sollte es jetzt noch geben das Ganze zu verheimlichen? Denn unser Vorstand würde dann auch schon davon wissen MÜSSEN, denn sonst könnte es nicht durch sein.

Und wenn der Vorstand es weiß kann man es auch verkünden. Dann würde nach 2-3 Tagen richtiger Aufregung wieder mehr Ruhe einkehren und Eberl könnte in Ruhe die Saison zu Ende bringen. Und irgendwelche anderen negativen Auswirkungen auf Mannschaft oder sonst wen (von Belang) sollte das Verkünden der Entscheidung nämlich nicht haben.

•     •     •

Mein Dreamteam der "Neuzeit":

Raffael
Arango - Stindl - Reus
Kramer - Xhaka
Daems - Dante - Stranzl - Jantschke
MAtS

Ersatz: Sommer, Christensen, Hanke, Herrmann, Hazard, Rooooel
Trainer: Favre

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nordhesse am 10.02.2017 um 15:46 Uhr bearbeitet
Max Eberl [Sportdirektor] |#6285
10.02.2017 - 15:48 Uhr
Also ich denke nicht das etwas dran ist. Kann man sich auch gerne die heutige Pressekonf. zu anschauen.

Zitat von BMG465
Zitat von Boba_Fett

Zitat von marvinb91

Eberl: "Diese Spekulationen nerven schon. Sie haben auch keinen ernsten Hintergrund. "
...

Eberl gerade auf der PK


Wenn Ihn diese Spekulationen nerven, muss Er nur sagen, dass Er München auf gar keinen Fall im Sommer als Sportdirektor zur Verfügung stehen wird, da Er zu diesem Zeitpunkt definitiv in Mönchengladbach beschäftigt sein wird. Schon haben die nervigen Spekulationen ein Ende.


Genau dann soll er doch sagen das man sich diesbezüglich keine Gedanken machen muß.
Also kurz und bündig er wechselt im Sommer nicht zum FC bayern und da ist nichts dran.
Da er natürlich nur wieder um den heißen Brei redet und sich ein Hintertürchen offen lässt geh ich auch davon aus das mehr an der Geschichte dran ist.
Was mich am meisten nervt ist das nach der Hinrunde und der Trainerentlassung von Schubert endlich ein wenig Ruhe eingekehrt ist und nun wieder ein Nebenkriegsschauplatz auf gemacht wird.
Da wirds ja nicht mehr lang dauern und es interessiert keinen mehr wie Borussia gespielt hat.
Das ärgert mich schon.


Max sagt auch gerne das im Fußball viel passieren kann, wer sagt denn das er von unserer Seite aus noch nächstes Jahr im Amt ist und es einen handfesten Streit mit dem Präsidium gibt (hypothetisch). Max trifft schon lange keine verbindlichen Aussagen mehr, er hat aus dem Frontzeck Desaster gelern.

•     •     •

"Meinungsfreiheit kann doch nicht die uneingeschränkte Verbreitung jeglichen Gedankenmülls bedeuten."
Bernd Thye

Dieser Beitrag wurde zuletzt von KurtRuem am 10.02.2017 um 15:52 Uhr bearbeitet
Max Eberl [Sportdirektor] |#6286
10.02.2017 - 15:52 Uhr
Zitat von Fohlenweide
Zitat von iborusse

Zitat von Hacki_911

Mit allen Vorbehalten: Ein Freund, der über gute Kontakte zum Bayern München Aufsichtsrat verfügt, sagte mir, dass das Thema Eberl "durch sei", Eberl also zu Bayern geht. Ohne Gewähr. Kann auch sonst nichts weiter dazu sagen.


Deckt sich mit meinen Informationen, welche aus dem familiären Umfeld des Spodis stammen.

Demnach ist der Pokalsieg dann ja gesetzt!augen-zuhalten
Übrigens auch ohne Gewähr!
Mit Verlaub eure Aussagen werden zu 50% zutreffen. Jeder weiß, dass sich auch mal die Aufsichtsräte eines Vereins aufplustern, ohne tatsächlich den Nagel auf den Kopf zu treffen und das familiäre Umfeld des SpoDis ist schon sehr nibolös. Kann auch heißen, dass es die Nadine aus dem Formschnitt um die Ecke ist, die die Fönwelle von Maxis besserer Hälfte legt. Mit anderen Worten: Ich weiß, dass ich nichts weiß!


Genau.
Gab es nicht vor einiger Zeit auch mal ein Interview glaube mit königs oder Bonhoff in dem gesagt wurde das Eberl großen Anteil Mit an dem Neubau des Hotels und den Jugenzentrum hat.
Ich hoffe es wird bald Klartext gesprochen.
Wir hatten schon genug negative Stimmung diese Saison.
Max Eberl [Sportdirektor] |#6287
10.02.2017 - 18:25 Uhr
Zitat von zerocool76
Zitat von effe2007

Zitat von zerocool76

Zitat von effe2007

Zitat von zerocool76

Zitat von xhakaxhaka

Zitat von effe2007

@Kleffer
Sie ignorieren deine Quellen und ich bewundere, wie du deine Aussagen auch mit Quellen belegst. Ich selbst kann es auch nur schwer glauben, dass das zum Saisonende dann immer noch ein Thema war/sein soll, aber ich halte da die WZ für seriös genug, zumindest diese Quelle nicht als "ausgeschlossen" abzufertigen.

Deine Quellen interessieren mich weniger wegen Schubert ansich, das ist Geschichte, aber wenn das Präsidium sich wirklich derart massiv in die sportlichen Belange von Eberl einmischt, wäre das für mich ein Unding. Die Entscheidungen im sportlichen Bereich sollte Eberl treffen, weil er dafür auch die Verantwortung trägt. Genauso wie der Trainer für die Mannschaft verantwortlich ist.

Der in deiner Quelle zitierte Fall wäre dann das gleiche, wie wenn Eberl dem Hecking vorschreiben würde, welche Spieler er aufzustellen hat. Das gleiche Unding, was ich aber bei Hecking ausschließen würde, der würde da nicht mitmachen so wie ich ihn einschätze.

Meiner Meinung nach würden wir sowieso eine verfüngungskur benötigen im Vorstand, egal ob das Gerücht wahr oder nicht ist.


Wieso werden Quellen von Zeitungen (auch seriösen) als die Wahrheit erachtet, Aussagen von ME selber aber ignoriert?
Er sagte er konnte es nie verstehen, wie wenig Lobby ein AS in Gladbach hat/hatte und das vor laufenden
Kameras.
Ach das musste er ja sagen, wurde ja von der Vorstandschaft dazu getrieben augen-zuhalten


Vor allem hat nicht nur Eberl, sondern auch Bonhof und Meyer mehrfach erklärt, dass es keine Alleingänge geben kann und alle Entscheidungen im engen Kreis ausdiskutiert bis man eine einheitliche Lösung hat.
MMn übrigens auch genau das richtige Vorgehen bei solchen Entscheidungen, denn so umgeht man auch ein Vakuum, sollte ein Verantwortlicher gehen.

Das schöne bei dieser Vorgehensweise ist, dass man gleichzeitig niemanden beschneidet in den Kompetenzen bzw Aufgabenbereichen. Es kann halt nur keiner "wilde Sau" im Verein spielen und sich einfach nur selbst verwirklichen.


Wie willst du 5 einheitliche Meinungen unter einen Hut bringen ?

Königs, Bonhof, Meyer, Schippers und Eberl.

Das sind unsere 5 Hauptverantwortliche bzw. kurz gesagt Vereinsführung. Da bekommst du 5 unterschiedliche Meinungen zu hören. Dass Eberl nicht über finanzielle Dinge zu entscheiden hat, das ist korrekt, da ist Schippers der "Mann der Bücher und Konten", da muss Eberl fragen, ob der finanzielle Rahmen realisierbar ist bzw. bekommt vom Präsidium ein finanzielles Limit. Aber es kann doch unmöglich sein, dass da jemand noch Spieler/Trainer XY ablehnt. Das hat Eberl zusammen mit dem Trainer (wenn es um Spieler XY geht) zu entscheiden oder wenn es um Trainer XY geht dann Eberl selbst zu entscheiden weil letztlich Eberl mit Trainer XY das Team bildet. Das wichtigste Team m.E. überhaupt für den sportlichen Erfolg.

Wie gesagt, meine Meinung dazu und die hat nichts damit zu tun, naja, nicht komplett zumindest, dass ich hier bereits seit längerem sage, dass es an der Zeit wäre, frischen Wind ins Präsidium zu bringen. Eine Verjüngungskur würde uns gut rum m.E.


Da ich erstmal grundsätzlich davon ausgehe dass jeder der Protagonisten nur das Beste für Borussia im Sinn hat, sehe ich das nicht als so kompliziert an.
Das Beispiel von dir mit den Finanzen trifft es da auch schon ganz gut, denn so wenig Eberl einem Schippers reinpfuschen wird, so wenig wird das auch umgekehrt sein. Königs sehe ich im Kompetenzbereich bei Schippers, sprich bei den Finanzen.

Schon hast du nur noch drei Meinungen unter einen Hut zu bringen.
WWenn so eine Sitzung stattfindet, dann werden da wohl kaum irgendwelche Namen und Systeme in den Raum geschmissen, hoffe ich jedenfalls.

Da erstellt man zu allererst ein gemeinsames Anforderungsprofil und dann haben Eberl und die Scouts als Aufgabe Spieler und/oder Trainer zu sammeln die in das Profil passen, Bonhof und Meyer werden wahrscheinlich auch Namen auf ihrer Liste haben. Im Idealfall gibt es dann schon Überschneidungen, gibt es diese nicht, muss gemeinsam abgewägt werden was das beste für den verein ist, so dass man eine gemeinschaftliche Lösung präsentieren kann, hinter der auch alle stehen.

Das kannst du auf alle Bereiche ummünzen wo eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen wird oder ein Projekt oder was auch immer.
Man kann es natürlich auch "diktatorisch" lösen, nur liegt eine Einzelperson schneller mal daneben und neigt dementsprechend auch vermeintlich früh zum Aktionismus, nur des Machens willen. Da finde ich es absolut nachvollziehbar und gut wie es unsere Verantwortlichen handhaben.


Das mit Schippers und Königs in Bezug Finanzen sehe ich genauso wie du.

Die Diktatur wäre, wenn Königs seine Macht ausnutzen würde. Das macht er aber seit Jahren nicht mehr und zog sich da zurück. Vor Eberl hatte Königs durchaus noch kräftig mitgemischt, was selbst ich als Königs Fan garnicht gut fand und so wie es seit ein paar Jahren ist viel besser finde.

Wer hier meint "wir sind nicht in den USA", nun, dem empfehle ich mal die großen Konzerne zu durchleuchten. Da hat jeder Geschäftsbereich einen Manager der seinen Bereich zu verantworten hat. Natürlich gibt es dort regelmäßig Sitzungen, wo jeder Vorstand und Manager über seinen Bereich Bericht erstattet, aber dass sich ein Vorstand oder Manager in "fremden" Bereichen seines Kollegen einmischt gibt es da zumindest bei den Konzernen die ich aus meinem Berufsleben her kenne definitiv nicht.


Ganz kurz dazu.
Findet man in der Sitzung keinen gemeinsamen Nenner, dann hat natürlich auch irgendwer den Hut auf und trifft eine Entscheidung. Das dürfte dann Königs sein als Präsident. Hierarchien gibt es also durchaus im Verein, nur wird nach unten hin aufgegliedert in Fach- und Kompetenzbereiche, wie es in fast jedem großen Unternehmen der Fall ist. Da hast du auch einen Leiter für das Controlling, Personal, Einkauf, Vertrieb, etc. pp., diese Leiter müssen regelmäßig berichten, so dass die Führung weiß was im Unternehmen passiert und wie man (gegen-)steuern muss. Nichts anderes passiert bei uns, zumindest verstehe ich es so anhand der bekannten Statements.


Vielleicht ist es gut, dass wir nicht viel wissen was bei unserer Vereinsführung so "gehandhabt wird". Nach wie vor unklar sind die Gründe des Rücktritts von Fave bzw. was ihn dazu geführt hat und auch die Sache mit Eberl und Trainer ist für mich nicht eindeutig. Aber auch eigenartige Dinge bei Transfers, wie z.B. bei Ginter und Mbemba in 2015 und wer weiß was da noch so alles im Gespräch war.

Auf Grund der Unwissenheit hier, möchte ich da erst garnicht so tief in die Materie eingehen.

Für den sportlichen Erfolg ist für mich das Team Eberl/Hecking entscheidend und das passt so wie es derzeit aussieht recht gut zusammen. Hecking könnte durchaus auch der Wunsch von Eberl gewesen sein, sicher wissen tun wir das aber nicht.

Ich bin generell der Meinung, dass Bonhof und Meyer durch jüngere Präsidiumsmitglieder ausgetauscht werden sollen. Egal was da intern in der Vereinsführung alles vorgefallen ist bzw. nicht vorgefallen ist. Diese Meinung habe ich auch ungeachtet der Diskussionsgrundlage hier. Der Fußball hat sich verändert und so sollte sich auch unsere Vereinsführung entsprechend verändern.

Ob jetzt Eberl uns im Sommer verlässt oder nicht, weiß nicht, das werden wir im Sommer sehen. Bonhof sagte erst vor kurzem, dass er davon ausgeht, dass Eberl seinen Vertrag erfüllt. Königs sagt es noch deutlicher. Aber es wird einzig und alleine entscheidend sein, was Eberl möchte und ich denke nicht, dass man ihm Steine in den Weg legen würde. Im Moment gehe ich zwar noch davon aus, dass Eberl bleiben wird, aber so lange bei den Bayern noch kein Sammer Nachfolger benannt wurde ist das halt immer so eine Sache.

Das wichtigste ist für mich, was aus dieser verkorksten Saison noch zu retten ist.

•     •     •

Man ist nicht enttäuscht von den Dingen die jemand tut, oder auch nicht tut. Sondern von der eigenen Dummheit etwas anderes erwartet zu haben !
Max Eberl [Sportdirektor] |#6288
10.02.2017 - 19:06 Uhr
Ganz ehrlich: Wer die PK gesehen hat, sollte eigentlich für sich zusammfassen, dass aktuell nichts an dem Thema dran ist. Eberl hat überhaupt nicht geeiert, sondern sehr klar gesprochen. Alle schriftlichen Zusammenfassungen der Aussagen (z.B. Startseite auf TM) geben das Gesprochene nicht wieder.

Natürlich heißt das nicht, dass es noch ein Interesse und Gespräche geben kann.

•     •     •

Berti Vogts könnte mit der Feststellung, Gladbachs Führung besitze "nicht mein Niveau" Recht haben: Die Borussia ist mindestens noch bis Sommer erstklassig. Vogts' Stil bereits jetzt nicht mehr.
Max Eberl [Sportdirektor] |#6289
10.02.2017 - 20:05 Uhr
Zitat von Ojo
Ganz ehrlich: Wer die PK gesehen hat, sollte eigentlich für sich zusammfassen, dass aktuell nichts an dem Thema dran ist. Eberl hat überhaupt nicht geeiert, sondern sehr klar gesprochen. Alle schriftlichen Zusammenfassungen der Aussagen (z.B. Startseite auf TM) geben das Gesprochene nicht wieder.

Natürlich heißt das nicht, dass es noch ein Interesse und Gespräche geben kann.


Ja sehe ich auch so,allerdings wäre es schon interessant zu wissen wo den sein Herz mehr hängt,
bisher hatte ich immer das Gefühl er wäre in der Zwischenzeit weit mehr Borusse als Bayer.
Wahrscheinlich bin ich da aber eher zu blauäugig zu glauben, dass das im heutigen Fussballbusiness
noch etwas zählt, schade eigentlich. schief

•     •     •



Max Eberl [Sportdirektor] |#6290
10.02.2017 - 20:15 Uhr
Zitat von zerocool76
Da ich erstmal grundsätzlich davon ausgehe dass jeder der Protagonisten nur das Beste für Borussia im Sinn hat, sehe ich das nicht als so kompliziert an.
Das Beispiel von dir mit den Finanzen trifft es da auch schon ganz gut, denn so wenig Eberl einem Schippers reinpfuschen wird, so wenig wird das auch umgekehrt sein. Königs sehe ich im Kompetenzbereich bei Schippers, sprich bei den Finanzen.

Schon hast du nur noch drei Meinungen unter einen Hut zu bringen.
WWenn so eine Sitzung stattfindet, dann werden da wohl kaum irgendwelche Namen und Systeme in den Raum geschmissen, hoffe ich jedenfalls.

Da erstellt man zu allererst ein gemeinsames Anforderungsprofil und dann haben Eberl und die Scouts als Aufgabe Spieler und/oder Trainer zu sammeln die in das Profil passen, Bonhof und Meyer werden wahrscheinlich auch Namen auf ihrer Liste haben. Im Idealfall gibt es dann schon Überschneidungen, gibt es diese nicht, muss gemeinsam abgewägt werden was das beste für den verein ist, so dass man eine gemeinschaftliche Lösung präsentieren kann, hinter der auch alle stehen.

Das kannst du auf alle Bereiche ummünzen wo eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen wird oder ein Projekt oder was auch immer.
Man kann es natürlich auch "diktatorisch" lösen, nur liegt eine Einzelperson schneller mal daneben und neigt dementsprechend auch vermeintlich früh zum Aktionismus, nur des Machens willen. Da finde ich es absolut nachvollziehbar und gut wie es unsere Verantwortlichen handhaben.


Ganz so einfach ist es in meinen Augen nicht.
Das geht schon mit der Prämisse "nur das Beste für Borussia" los. Bereits die ist schließlich nicht normativ; und dann gibt es nicht wenige Interessenkonflikte wie z.B. Image versus sportliche Notwendigkeit, Ideal versus Machbarkeit, Zukunft versus Gegenwart, Invest versus Sparpolitik, das Maß von Risiko ist vielfältig, etc.
Denke durchaus zudem, daß hier und da mal "reingepfuscht" wird, wobei die Wirtschaftsseite da wesentlich mehr tatsächliche (genau genommen überhaupt) Möglichkeiten hat als die sportliche; denke nicht, daß Eberl seine Prokura (hat er die überhaupt noch?) durchsetzen würde.
Nenne es meinetwegen anders und es wird auch nicht immer so weit kommen, aber aus meiner Sicht ist es beileibe nicht auf "nur noch drei Meinungen" reduziert. Am Ende werden es in der Essenz oftmals zwei sein, auf dem Weg dorthin könnte es jedoch diverse geben.
Im Bereich der richtig teuren Transfers dürfte das schon alle Instanzen durchlaufen und müsste dann in etwa so aussehen:
Da hat ein Scout tendenziell schon die womöglich exklusive Möglichkeit, selbst zu entscheiden, enstprechend alleine zu werten, wen er für präsentationswürdig befindet.
Eberl meinte kürzlich auf einer PK, Korell sei quasi der Chef des Scoutings. Entsprechend müsste Scout X Korell eine Akte vorlegen. An dem Punkt könnte verschiedenes passieren:
a) Korell entscheidet und leitet weiter oder lehnt ab
b) Korell und alle Scouts entscheiden zusammen (absolute oder einfache Mehrheit?) über Weitergabe oder Ablehnung
c) Korell zieht da bereits Eberl hinzu (je nach Quantität sinnvoll)
Bei Interesse würde dann Eberl den/die jeweilige(n) Berater (je nach Vertragslaufzeit und) Verein abklopfen bzgl. Verfügbarkeit und finanziellen Vorstellungen der Spielerseite. Vielleicht davor, danach oder zeitgleich auch die Vorstellungen des Vereins.
Je nachdem was bekannt ist, würde er dann mit Schippers über die Machbarkeit reden. Vorausgesetzt an dieser Stelle, daß in den Größenordnungen wirklich alles besprochen wird.
Hier könnte sich Schippers bei Königs und/oder Söllner bereits rückversichern müssen, könnte sein eigenes oder ein kollektives Okay geben, oder keins - das sowohl für Ablöse als auch für Spielervorstellungen (ggf. separat).
Danach gäbe es wiederum zahlreiche Möglichkeiten.
Eberl würde vorstellig mit der Akte, Schippers mit seiner Meinung, danach gäbe es einen Beschluss.
Bei einer Entscheidung nur im Präsidium würde ich davon ausgehen, daß im Zweifel die Wirtschaftsseite gewänne - das mit dem Ansatz, daß Königs eher konservativ votierte, Söllner als designierter Nachfolger und vermeintlicher Ziehsohn ihm gegen die sportliche Überzeugung folgte und Königs als Präsident dann satzungsgemäß die Mehrstimme hätte.
Wäre Königs gegen die Ablöse, Söllner gegen das Gehalt, liefe es auf's Gleiche raus. Dasselbe, wenn Schippers und Eberl in eine Abstimmung einbezogen würden und bei "ihren Seiten" blieben.
Dafür müssten sich die Fraktionen ohnehin einig sein. Eberl mit der Tendenz zu teils sehr guten Entscheidungen bei jungen Spielern, Meyer scheinbar eher für etablierte Spieler und in Sachen spielerischer Qualität eher zu Abstrichen bereit m.E., Bonhof als Spieler eher Feingeist, ansonsten keine Ahnung; theoretisch lässt sich da durchaus Konftliktpotential vermuten.
Das wiederum führt dann zu generellen Erwägungen. Kann sein, daß Königs zumindest auf sein Vetorecht besteht, kann sein, daß Söllner generell folgt, kann sein, daß Bonhof und Meyer nur auf Papier eine wirkliche Stimme haben, kann sein, daß man überwiegend Eberl machen lässt, ...; es kann vieles sein.
Letztlich lässt es sich auf die Frage herunterbrechen, wieviel Gleichberechtigung im Verein wirklich herrscht.
Hätte jeder eine wirklich eigene Haltung, stände selbstbewusst zu dieser und hätte dessen Stimme das gleiche Gewicht wie jede andere, würde es in meinen Augen zumindest seltener als nach außen geäußerst zu Einstimmigkeit kommen. Mit Blick auf die Lebenswirklich halte ich das für eine Illusion. Egal wie gut das ein oder andere begründet wird, egal wie die Realität aussieht, gibt es immer Leute, die auf ihrem Standpunkt beharren und den aus Trotz und/oder weil sie es hierarchiebedingt können, zum Teil mit mehr als grenzwertigen Mitteln durchsetzen und demgegenüber Leute, die sich - aus welchen Gründe auch immer - nicht durchsetzen (können oder wollen).
Auf Borussia gemünzt heißt das für mich, daß entweder die proklamierte Einigkeit um der Außendarstellung Willen konstruiert ist, intern Hierarchien entscheiden und/ oder ein gewisses Duckmäusertum (besseres Wort fällt mir nicht ein, wiewohl müsste man es auch nicht künstlich beschönigen sollte es so sein) vorherrscht. Schon alleine wegen der Trennung der Ressourcen in Argumenten und Kompetenz sehe ich dort keine Möglichkeit (bei Gleichberechtung standhafter Charaktere), wie sich wieviele Leute auch immer bei Bedarf ernsthaft einigen können sollten; wenn bestenfalls als Kompromiss, nicht als Lösung und da halte ich es mit Favre: "Kompromisse sind Fehler."

•     •     •

Folge denen, die die Wahrheit suchen, misstraue jenen, die sie meinen gefunden zu haben.
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