| Geburtsdatum | 17.09.1980 |
|---|---|
| Alter | 45 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Sportvorstand |
| Akt. Verein | Eintracht Frankfurt |
Markus Krösche [Sport-Vorstand]
01.05.2021 - 09:06 Uhr
16.07.2026 - 06:54 Uhr
Zitat von Zehner_UK
Bis zum 01.09.26, dass ist mein Tipp und dann werden sich die Wege im beidseitigen Einvernehmen trennen.
Zitat von Adler84
Artikel von Peter Hess.
Quelle: www.faz.net
Die Sache ist nicht erledigt
In Teilen der Eintracht-Führung ist die Stimmung gegenüber dem Manager gereizt. Der Verein fühlt sich gezwungen, auf jeden Finger schauen zu müssen. Wie lange arbeiten Krösche und der Frankfurter Bundesligaklub noch zusammen?
Hinter Bezahlschranke In Teilen der Eintracht-Führung ist die Stimmung gegenüber dem Manager gereizt. Der Verein fühlt sich gezwungen, auf jeden Finger schauen zu müssen. Wie lange arbeiten Krösche und der Frankfurter Bundesligaklub noch zusammen?
Artikel von Peter Hess.
Bis zum 01.09.26, dass ist mein Tipp und dann werden sich die Wege im beidseitigen Einvernehmen trennen.
mein Tipp im Winter oder nächsten Sommer
16.07.2026 - 08:46 Uhr
Zitat von Zehner_UK
Bis zum 01.09.26, dass ist mein Tipp und dann werden sich die Wege im beidseitigen Einvernehmen trennen.
Zitat von Adler84
Artikel von Peter Hess.
Quelle: www.faz.net
Die Sache ist nicht erledigt
In Teilen der Eintracht-Führung ist die Stimmung gegenüber dem Manager gereizt. Der Verein fühlt sich gezwungen, auf jeden Finger schauen zu müssen. Wie lange arbeiten Krösche und der Frankfurter Bundesligaklub noch zusammen?
Hinter Bezahlschranke In Teilen der Eintracht-Führung ist die Stimmung gegenüber dem Manager gereizt. Der Verein fühlt sich gezwungen, auf jeden Finger schauen zu müssen. Wie lange arbeiten Krösche und der Frankfurter Bundesligaklub noch zusammen?
Artikel von Peter Hess.
Bis zum 01.09.26, dass ist mein Tipp und dann werden sich die Wege im beidseitigen Einvernehmen trennen.
Ich tippe eher auf Winter mit vorgreifender Verkündung. 1.9. kann ich ich mir noch ganz vorstellen. Es würde mich nicht wundern, wenn das Tischtuch bereits zerschnitten ist.
Als Heilsbringer habe ich ihn nie gesehen. Daher sehe ich einen Krösche-Abgang als durchaus gut zu kompensieren.
16.07.2026 - 10:40 Uhr
Zitat von Melech
@Falkenmayer Ich finde Du musst Dich darüber nicht ärgern, weil es eine wichtige Diskussion ist und ich den Austausch mit Dir grundsätzlich sehr schätze.
Ich kann auch Deine Ausführungen verstehen.
Für meinen Vergleich mit Rechtspopulisten bitte ich Dich um Entschuldigung. Das hätte man auch anders ausdrücken können, weil es mir wie gesagt nicht darum ging Dich - und sei es nur andeutungsweise - in diese Ecke zu stellen.
Mir ging es rein um die Methodik einer Berichterstattung grundsätzlich eine Agenda zu unterstellen und sie daher von vornherein zu delegitimieren, da sie ja nur Diskreditierung von Krösche verfolgt. Dein Post zu dem "merkt ihr es denn nicht, wie ihr alle einer Agenda auf den Leim geht" ging mir da sehr pauschal und sehr eindeutig in eine Richtung, der ich etwas entgegensetzen möchte.
Beim Thema Compliance kommen wir aber wohl nicht mehr zusammen. Für mich ist es kein Kriterium, ob hier ein gesetzlicher Rahmen gilt, oder ob Handlungen justiziabel sind. Compliance-Richtlinien können intern sehr unterschiedlich ausgestaltet sein. Zugegeben, die genauen Richtlinien der SGE kenne ich nicht. Die SGE bewirbt aber schon auf Ihrer Website Ihren Corporate Governance Codex, ihr ESG-Rating, den Lieferantenkodex etc. Zu solchen Richtlinien gehören in der Regel sehr sehr klare Vorgaben zu Interessenskonflikten. Insofern würde es mich sehr wundern, wenn der Vorliegende Fall kein klarer Verstoß wäre.
Auch Deiner Auslegung eines möglichen und eines tatsächlichen Interessenskonflikts kann ich nicht uneingeschränkt folgen. Ein Interessenskonflikt liegt bereits vor wenn private wirtschaftliche Interessen die eigene Entscheidung oder das Urteilsvermögen beeinflussen KÖNNTEN und zwar unabhängig davon, ob dies passiert oder nicht, insbesondere da die Beeinflussung oft auch unbewusst erfolgt. Der mögliche Interessenskonflikt ist also allein durch die Konstellation schon gegeben.
Insofern ist es aus meiner Sicht nach gängigen Compliance-Maßstäben bereits ein deutlicher Verstoß, sich solchen Interessenskonflikten in diesen Größenordnungen auszusetzen.
Zu guter Letzt kennen wir die internen Maßnahmen und auch die Wertung des AR nicht. Öffentlich bekannt ist, dass mit Bara keine Geschäfte mehr gemacht werden dürfen und das Krösche Unterlagen vorgelegt hat. Zudem wurde nach außen kommuniziert, dass Krösche weiterhin das Vertrauen genießt. Alles weitere ist unbekannt. Das bedeutet nicht, dass kein Interessenskonflikt vorliegt.
Dann sollten wir doch da genausowenig Interpretation hineinpacken ala "alles harmlos", "er ist freigesprochen, also war da nix", wie wir von den Medien verlangen, dass sie das Gegenteil nicht einfach behaupten sollen.
@Falkenmayer Ich finde Du musst Dich darüber nicht ärgern, weil es eine wichtige Diskussion ist und ich den Austausch mit Dir grundsätzlich sehr schätze.
Ich kann auch Deine Ausführungen verstehen.
Für meinen Vergleich mit Rechtspopulisten bitte ich Dich um Entschuldigung. Das hätte man auch anders ausdrücken können, weil es mir wie gesagt nicht darum ging Dich - und sei es nur andeutungsweise - in diese Ecke zu stellen.
Mir ging es rein um die Methodik einer Berichterstattung grundsätzlich eine Agenda zu unterstellen und sie daher von vornherein zu delegitimieren, da sie ja nur Diskreditierung von Krösche verfolgt. Dein Post zu dem "merkt ihr es denn nicht, wie ihr alle einer Agenda auf den Leim geht" ging mir da sehr pauschal und sehr eindeutig in eine Richtung, der ich etwas entgegensetzen möchte.
Beim Thema Compliance kommen wir aber wohl nicht mehr zusammen. Für mich ist es kein Kriterium, ob hier ein gesetzlicher Rahmen gilt, oder ob Handlungen justiziabel sind. Compliance-Richtlinien können intern sehr unterschiedlich ausgestaltet sein. Zugegeben, die genauen Richtlinien der SGE kenne ich nicht. Die SGE bewirbt aber schon auf Ihrer Website Ihren Corporate Governance Codex, ihr ESG-Rating, den Lieferantenkodex etc. Zu solchen Richtlinien gehören in der Regel sehr sehr klare Vorgaben zu Interessenskonflikten. Insofern würde es mich sehr wundern, wenn der Vorliegende Fall kein klarer Verstoß wäre.
Auch Deiner Auslegung eines möglichen und eines tatsächlichen Interessenskonflikts kann ich nicht uneingeschränkt folgen. Ein Interessenskonflikt liegt bereits vor wenn private wirtschaftliche Interessen die eigene Entscheidung oder das Urteilsvermögen beeinflussen KÖNNTEN und zwar unabhängig davon, ob dies passiert oder nicht, insbesondere da die Beeinflussung oft auch unbewusst erfolgt. Der mögliche Interessenskonflikt ist also allein durch die Konstellation schon gegeben.
Insofern ist es aus meiner Sicht nach gängigen Compliance-Maßstäben bereits ein deutlicher Verstoß, sich solchen Interessenskonflikten in diesen Größenordnungen auszusetzen.
Zu guter Letzt kennen wir die internen Maßnahmen und auch die Wertung des AR nicht. Öffentlich bekannt ist, dass mit Bara keine Geschäfte mehr gemacht werden dürfen und das Krösche Unterlagen vorgelegt hat. Zudem wurde nach außen kommuniziert, dass Krösche weiterhin das Vertrauen genießt. Alles weitere ist unbekannt. Das bedeutet nicht, dass kein Interessenskonflikt vorliegt.
Dann sollten wir doch da genausowenig Interpretation hineinpacken ala "alles harmlos", "er ist freigesprochen, also war da nix", wie wir von den Medien verlangen, dass sie das Gegenteil nicht einfach behaupten sollen.
Soweit sind wir ja gar nicht auseinander. Aber, wie du richtig sagst, wir wissen überhaupt nicht wie es konkret abgelaufen ist und aus welchen Gründen Krösche den möglichen Konflikt nicht gemeldet hat, was er vorgelegt hat usw.
Genau deshalb gilt für mich die Unschuldsvermutung, vor allem wenn ein Gremium wie der AR dann das volle Vertrauen ausspricht.
Und jetzt zu meiner These:
Warum jetzt?
Warum kommt die Frankfurter Journaillie, genau die Personen und Zeitschriften die sich im frühjahr mit Riera / Krösche gezofft haben jetzt mit diesem alten Thema um die Ecke?
bestes Beispiel: Obwohl der AR jetzt eindeutig gesprochen hat, kommt jetzt Peter Hess von der FAZ mit dem nächsten Artikel um die Ecke. Und wieder ist es komplett nebulös, schon in diesem Teaser. Keine Personen werden benannt, keinen konkreten Aussagen und es wird eine spalterische Stimmung transportiert. Das zeigt sich immer an Formulierungen wie "Aus Kreisen hört man...." , "man sei skeptisch und müsse jetzt auf Finger schauen.."
Ganz ehrlich, bitte beantworte mir doch mal die Frage wieso man nicht auch mit der Presse kritisch sein kann, wenn nacheinander die Themen Milan, RB, Jetzt Compliance ausgerollt werden und sich jeweils rausstellt das entweder gar nix dran war, es viel zu hoch gekocht wurde oder schon lange her ist. Wir wissen doch, das immer was hängenbleibt.
Wenn du jetzt "Zufall" sagst, weiß ich nicht mehr weiter. Lies doch den Artikel in der FAZ mal und beleuchte ihn in diesem Gesamtkontext. Ich werde es nicht tun.
Ich finde übrigens die Diskussion hier mit Dir angenehm sachlich, das will ich nur dazu sagen, weil ich manchmal in Formulierungen dazu neige das Gegenüber ungewollt zu provozieren. Das ist nicht meine Absicht, beim Lesen hört man ja keinen Tonfall.
16.07.2026 - 10:54 Uhr
Wisst ihr was ich in diesem Zusammenhang interessant finde: In den sozialen Medien ist normalerweise immer schon Gerede bevor es handfeste Artikel gibt. Und wenn es dann Artikel gibt die Wind machen, dann hast du auf SM einen Sturm. Bisher ist hier aber komplett Tot. Auch der Eintracht extrem nahe Insider wie Chris Michel sagen bislang gar nix dazu. Vielleicht ist es mir auch entgangen, aber das wäre schon ungewöhnlich.
Für mich sieht es so aus, dass man hier Krösche als Kampagnenziel auserkoren hat. Dafür sind es zu viele Themen und zu wenig tatsächlicher Gehalt. Gerade die Immobilen Sache aus 2022 (!). Das sind vier Jahre. Warum jetzt?
Ist halt mein persönlicher Eindruck und eine reine Einzelmeinung. Aber es ist nun mal meine.
Für mich sieht es so aus, dass man hier Krösche als Kampagnenziel auserkoren hat. Dafür sind es zu viele Themen und zu wenig tatsächlicher Gehalt. Gerade die Immobilen Sache aus 2022 (!). Das sind vier Jahre. Warum jetzt?
Ist halt mein persönlicher Eindruck und eine reine Einzelmeinung. Aber es ist nun mal meine.
16.07.2026 - 11:12 Uhr
Zitat von Aquila1899
Ich tippe eher auf Winter mit vorgreifender Verkündung. 1.9. kann ich ich mir noch ganz vorstellen. Es würde mich nicht wundern, wenn das Tischtuch bereits zerschnitten ist.
Als Heilsbringer habe ich ihn nie gesehen. Daher sehe ich einen Krösche-Abgang als durchaus gut zu kompensieren.
Zitat von Zehner_UK
Bis zum 01.09.26, dass ist mein Tipp und dann werden sich die Wege im beidseitigen Einvernehmen trennen.
Zitat von Adler84
Artikel von Peter Hess.
Quelle: www.faz.net
Die Sache ist nicht erledigt
In Teilen der Eintracht-Führung ist die Stimmung gegenüber dem Manager gereizt. Der Verein fühlt sich gezwungen, auf jeden Finger schauen zu müssen. Wie lange arbeiten Krösche und der Frankfurter Bundesligaklub noch zusammen?
Hinter Bezahlschranke In Teilen der Eintracht-Führung ist die Stimmung gegenüber dem Manager gereizt. Der Verein fühlt sich gezwungen, auf jeden Finger schauen zu müssen. Wie lange arbeiten Krösche und der Frankfurter Bundesligaklub noch zusammen?
Artikel von Peter Hess.
Bis zum 01.09.26, dass ist mein Tipp und dann werden sich die Wege im beidseitigen Einvernehmen trennen.
Ich tippe eher auf Winter mit vorgreifender Verkündung. 1.9. kann ich ich mir noch ganz vorstellen. Es würde mich nicht wundern, wenn das Tischtuch bereits zerschnitten ist.
Als Heilsbringer habe ich ihn nie gesehen. Daher sehe ich einen Krösche-Abgang als durchaus gut zu kompensieren.
Das hängt wie immer ganz davon ab, wer danach kommt. Ich würde das nicht unterschätzen.
Egal für wie gut man Krösche halten mag, aber es ist wohl unstrittig, dass er mind. einer der besseren Manager der Bundesliga ist.
Wenn Krösche irgendwann gehen sollte, dann wird sich zeigen müssen, inwiefern der AR über den entsprechenden Sachverstand und die nötigen Kontakte verfügt, eine gute Nachfolgeregelung zu finden. Da liegt die größte Gefahr für den zukünftigen sportlichen Erfolg der Eintracht, denn ob das wieder so gut gelingt, wie der Übergang von Bobic zu Krösche, steht in den Sternen.
16.07.2026 - 11:25 Uhr
Erstmal hoffe ich, dass Krösche allen Wiederständen zum trotz den Umbruch gut meistert und uns eine Konkurrenzfähige Truppe zur Verfügung stellt.
Im nächsten Step wünsche ich mir, dass man im Hintergrund schon an seiner Nachfolge arbeitet, so dass eine Trennung (egal zu welchem Zeitpunkt) ordentlich durchgeführt werden kann und man schon jemanden hat, der die Vorgänge kennt oder aber direkt loslegen kann, wenn Zeitpunkt X gekommen ist.
Krösche wird hier nicht in Rente gehen und gerade der Sommer zeigt, dass hier irgendwie mehr "kaputt" ist wie man denkt.
Klar sind viele Geschichten nur Spekulationen, aber die Wahrheit liegt wahrscheinlich immer irgendwo in der Mitte.
Weder hat Krösche illegale Geschäfte gemacht, noch will der Vorstand ihn direkt los werden.
Allerdings ist auf dem Weg dahin (und zwischen den Zeilen) viel hinterfragt worden oder auch kaputt gegangen, so dass man sich hier eine frühzeitige Trennung vorstellen kann.
Bin gespannt, wie sich die Situation entwickelt und hoffe, dass man es im guten lösen kann.
Im nächsten Step wünsche ich mir, dass man im Hintergrund schon an seiner Nachfolge arbeitet, so dass eine Trennung (egal zu welchem Zeitpunkt) ordentlich durchgeführt werden kann und man schon jemanden hat, der die Vorgänge kennt oder aber direkt loslegen kann, wenn Zeitpunkt X gekommen ist.
Krösche wird hier nicht in Rente gehen und gerade der Sommer zeigt, dass hier irgendwie mehr "kaputt" ist wie man denkt.
Klar sind viele Geschichten nur Spekulationen, aber die Wahrheit liegt wahrscheinlich immer irgendwo in der Mitte.
Weder hat Krösche illegale Geschäfte gemacht, noch will der Vorstand ihn direkt los werden.
Allerdings ist auf dem Weg dahin (und zwischen den Zeilen) viel hinterfragt worden oder auch kaputt gegangen, so dass man sich hier eine frühzeitige Trennung vorstellen kann.
Bin gespannt, wie sich die Situation entwickelt und hoffe, dass man es im guten lösen kann.
16.07.2026 - 11:53 Uhr
Zitat von Frankurt1988
Egal für wie gut man Krösche halten mag, aber es ist wohl unstrittig, dass er mind. einer der besseren Manager der Bundesliga ist.
Egal für wie gut man Krösche halten mag, aber es ist wohl unstrittig, dass er mind. einer der besseren Manager der Bundesliga ist.
Ich muss zugeben, jetzt überrascht du mich wirklich!
Nach all deinen Posts in der Vergangenheit bzgl. Krösche hätte ich nicht gedacht, dass du zu dieser Einschätzung kommst.
16.07.2026 - 11:56 Uhr
Zitat von thwasu
Ich muss zugeben, jetzt überrascht du mich wirklich!
Nach all deinen Posts in der Vergangenheit bzgl. Krösche hätte ich nicht gedacht, dass du zu dieser Einschätzung kommst.
Zitat von Frankurt1988
Egal für wie gut man Krösche halten mag, aber es ist wohl unstrittig, dass er mind. einer der besseren Manager der Bundesliga ist.
Egal für wie gut man Krösche halten mag, aber es ist wohl unstrittig, dass er mind. einer der besseren Manager der Bundesliga ist.
Ich muss zugeben, jetzt überrascht du mich wirklich!
Nach all deinen Posts in der Vergangenheit bzgl. Krösche hätte ich nicht gedacht, dass du zu dieser Einschätzung kommst.
Kommt m.E. auf die Gesichtspunkte an. Er ist ein guter Verkäufer und auch Käufer aber ein mäßiger Kaderplaner.
16.07.2026 - 12:35 Uhr
Zitat von Falkenmayer
Soweit sind wir ja gar nicht auseinander. Aber, wie du richtig sagst, wir wissen überhaupt nicht wie es konkret abgelaufen ist und aus welchen Gründen Krösche den möglichen Konflikt nicht gemeldet hat, was er vorgelegt hat usw.
Genau deshalb gilt für mich die Unschuldsvermutung, vor allem wenn ein Gremium wie der AR dann das volle Vertrauen ausspricht.
Und jetzt zu meiner These:
Warum jetzt?
Warum kommt die Frankfurter Journaillie, genau die Personen und Zeitschriften die sich im frühjahr mit Riera / Krösche gezofft haben jetzt mit diesem alten Thema um die Ecke?
bestes Beispiel: Obwohl der AR jetzt eindeutig gesprochen hat, kommt jetzt Peter Hess von der FAZ mit dem nächsten Artikel um die Ecke. Und wieder ist es komplett nebulös, schon in diesem Teaser. Keine Personen werden benannt, keinen konkreten Aussagen und es wird eine spalterische Stimmung transportiert. Das zeigt sich immer an Formulierungen wie "Aus Kreisen hört man...." , "man sei skeptisch und müsse jetzt auf Finger schauen.."
Ganz ehrlich, bitte beantworte mir doch mal die Frage wieso man nicht auch mit der Presse kritisch sein kann, wenn nacheinander die Themen Milan, RB, Jetzt Compliance ausgerollt werden und sich jeweils rausstellt das entweder gar nix dran war, es viel zu hoch gekocht wurde oder schon lange her ist. Wir wissen doch, das immer was hängenbleibt.
Wenn du jetzt "Zufall" sagst, weiß ich nicht mehr weiter. Lies doch den Artikel in der FAZ mal und beleuchte ihn in diesem Gesamtkontext. Ich werde es nicht tun.
Soweit sind wir ja gar nicht auseinander. Aber, wie du richtig sagst, wir wissen überhaupt nicht wie es konkret abgelaufen ist und aus welchen Gründen Krösche den möglichen Konflikt nicht gemeldet hat, was er vorgelegt hat usw.
Genau deshalb gilt für mich die Unschuldsvermutung, vor allem wenn ein Gremium wie der AR dann das volle Vertrauen ausspricht.
Und jetzt zu meiner These:
Warum jetzt?
Warum kommt die Frankfurter Journaillie, genau die Personen und Zeitschriften die sich im frühjahr mit Riera / Krösche gezofft haben jetzt mit diesem alten Thema um die Ecke?
bestes Beispiel: Obwohl der AR jetzt eindeutig gesprochen hat, kommt jetzt Peter Hess von der FAZ mit dem nächsten Artikel um die Ecke. Und wieder ist es komplett nebulös, schon in diesem Teaser. Keine Personen werden benannt, keinen konkreten Aussagen und es wird eine spalterische Stimmung transportiert. Das zeigt sich immer an Formulierungen wie "Aus Kreisen hört man...." , "man sei skeptisch und müsse jetzt auf Finger schauen.."
Ganz ehrlich, bitte beantworte mir doch mal die Frage wieso man nicht auch mit der Presse kritisch sein kann, wenn nacheinander die Themen Milan, RB, Jetzt Compliance ausgerollt werden und sich jeweils rausstellt das entweder gar nix dran war, es viel zu hoch gekocht wurde oder schon lange her ist. Wir wissen doch, das immer was hängenbleibt.
Wenn du jetzt "Zufall" sagst, weiß ich nicht mehr weiter. Lies doch den Artikel in der FAZ mal und beleuchte ihn in diesem Gesamtkontext. Ich werde es nicht tun.
Jetzt antworte ich doch wieder, weil Du mich direkt ansprichst und das die Höflichkeit gebietet
Warum jetzt? - Ich weiß es nicht, die Frage kann ich Dir nicht beantworten. Die Häufung ist auffällig, da gebe ich Dir recht. Soweit ich das mitbekommen habe, hatten die meisten Pressevertreter vor allem mit Riera Stress nicht mit Krösche direkt. Die These, dass sich die versammelte Presselandschaft Frankfurts wegen Riera an Krösche rächen möchte und deswegen eine vorsätzliche Agenda fährt, halte ich persönlich erstens für unwahrscheinlich und zweitens für verschwörerisch und ohne Belege erstmal für eine haltlose Unterstellung.
Darüber hinaus ist unser Verständnis von Journalismus ist an dieser Stelle etwas unterschiedlich, glaube ich. Es kann sein, dass jemand eine Agenda gegen Krösche fährt und deswegen gezielt Informationen an die Presse gibt. In diesem Falle fährt aber der Dritte die Agenda und nicht die veröffentlichenden Journalisten. Deren Aufgabe ist zwar zu prüfen, ob es sich dabei um Fakten oder Verleumdung handelt, ganz klar, aber darüber hinaus AUSDRÜCKLICH NICHT zu entscheiden, ob sie das veröffentlichen oder nicht. Ich empfehle dazu z.B. das Gespräch von Robin Alexander bei Missverstehen Sie mich richtig. Du kommst als Journalist in Teufels Küche, wenn Du selbst anfängst Indiskretionen selbst zu bewerten und sie im einen Fall zu bewerten und nicht zu veröffentlichen und im anderen Fall schon, da Du sonst selbst zum Entscheider wirst.
Wenn es jemanden gibt, der eine dreckige Agenda gegen Krösche verfolgt, die durchgesteckten Informationen aber wahr sind, dann richtet sich Dein Zorn gegen die Falschen. Die Presse hat nicht die Aufgabe Informationen zurückzuhalten, weil Sie den Zweck der Indiskretion unlauter findet. Diese Art von Moral kann und darf man nicht von Journalismus verlangen.
Ist der jüngste FAZ Artikel so skandalös und tendenziös wie Du es beschreibst? Weiß ich nicht. Du verlangst die Nennung von Personen. Ich finde da kann man geteilter Meinung sein. Ganz unüblich finde ich es im Sinne des Quellenschutzes nicht, wenn man allgemeiner formuliert. Sonst müsste ja ggf. aus konkreten Gesprächen zitiert werden etc. was im vorliegenden Fall aus vorgenannten Gründen und zum Schutz von Personen nicht geht.
Gleichzeitig setze ich bei der FAZ natürlich voraus, dass die "nebulösen" Formulierungen trotzdem auf wahren Quellen beruhen und nicht erfunden sind. Wenn Du sagst, das sei bestimmt erfunden, dann steht hier halt These gegen These solange wir beide es nicht beweisen können.
Dass Krösche nach dem Riera-Aus bei der Personalwahl genauer kontrolliert werden soll und ggf. nicht mehr uneingeschränkte Freiheit genießt, wurde an anderer Stelle übrigens schon mal berichtet. Auch dass dies ein Konfliktpunkt sei. Daher halte ich die Tatsache, dass ihm nach dem Compliance Verstoß nun nochmal genauer auf die Finger geschaut werden soll zumindest für eine stringente Meldung, was das Ganze für mich nicht unplausibler macht.
Summa summarum: Ja, auf Krösche prasselt gerade viel ein. Mir erscheint es aber viel eher so, als ob um seine Person herum gerade sehr viel passiert und dass er eventuell Menschen im Umfeld oder gar im Verein hat, die ihm nicht mehr so wohl gesonnen sind. Gleichzeitig gibt es Klatschpresse, die auf gewisse Weise auch ausschlachtet. Sollte sich der Fokus auf die Presse richten - meiner Meinung nach eher Nein. Da liegt nicht die Wurzel allen Übels.
Zu guter Letzt noch der Aufsichtsrat: Du führst das als DAS entlastende Argument schlechthin. An dieser Stelle habe ich eben die Skepsis, die Du an anderer Stelle hast. Das Statement, dass Markus Krösche das Vertrauen genießt (gibt es eigentlich irgendwo das offizielle Statement im Wortlaut), erscheint mir ähnlich dünn wie das Statement von Beck nach der Milan Geschichte. Ich finde das eher Öffentlichkeitskommunikation ohne Tiefe. Gleichzeitig darf wohl mit Niagara nichts mehr gemacht werden etc. sprich es passiert intern wohl doch mehr, als wir öffentlich erfahren. Dass dabei Kompetenzen und Kontrollmechanismen im Verein neu verhandelt werden müssen und das nicht einfach ein Blanko-Freispruch für Krösche ist, erscheint mir doch sehr sehr wahrscheinlich.
Zitat von Falkenmayer
Ich finde übrigens die Diskussion hier mit Dir angenehm sachlich, das will ich nur dazu sagen, weil ich manchmal in Formulierungen dazu neige das Gegenüber ungewollt zu provozieren. Das ist nicht meine Absicht, beim Lesen hört man ja keinen Tonfall.
Ich finde übrigens die Diskussion hier mit Dir angenehm sachlich, das will ich nur dazu sagen, weil ich manchmal in Formulierungen dazu neige das Gegenüber ungewollt zu provozieren. Das ist nicht meine Absicht, beim Lesen hört man ja keinen Tonfall.
Danke, kann ich nur zurückgeben. Ich fühle mich nicht provoziert, keine Sorge.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Melech am 16.07.2026 um 12:39 Uhr bearbeitet
16.07.2026 - 12:45 Uhr
Falkenmayer und Melech: So geht ein Miteinander im Forum, Danke👍️
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Tafelberg am 16.07.2026 um 12:46 Uhr bearbeitet
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