| Geburtsdatum | 17.09.1980 |
|---|---|
| Alter | 45 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Sportvorstand |
| Akt. Verein | Eintracht Frankfurt |
Markus Krösche [Sport-Vorstand]
01.05.2021 - 09:06 Uhr
15.07.2026 - 12:37 Uhr
Zitat von Melech
Ich verurteile jegliche Mutmaßung über eine vorsätzliche Vorteilsannahme von Krösche. Wenn die Berichterstattung der FR aus Deiner Sicht so tendenziös ist, kann man das kritisieren.
Ein Fehlverhalten Krösches geht Dir aber mit keinem Satz über die Lippen. Du verharmlost das Ganze. Ich les immer nur "Kampagne". Das hat so Anflüge des "Hexenjagd"-Arguments wie man es von MAGA oder anderen rechtspopulistischen Bewegungen kennt. Jegliche kritische Berichterstattung pauschal diskreditieren. Bevor Du mich falsch verstehst, ich nenne Dich unter keinen Umständen einen Rechtspopulisten. Diese Art der Argumentation gibt mir nur diese Vibes.
Ein kleiner Compliance Verstoß, wie Du ihn schilderst, ist die versehentliche Weitergabe von Informationen. Eine E-Mail mit dem falschen Anhang an Extern verschickt, ein Foto von einer internen Firmenfeier auf Instagram hochgeladen, ohne alle anwesenden um Erlaubnis zu fragen.
Als Vorstand oder Geschäftsführer sich von der Ehefrau eines Top-Level Beraters ein Grundstück besorgen zu lassen und dieses Ihr abzukaufen bei gegenseitigen Umsätzen im mindestens 6-stelligen, wenn nicht 7-stelligen Bereich ist kein kleiner Compliance Verstoß. Das ist ein massiver Interessenskonflikt.
Warum kann man das nicht einfach mal benennen, ohne das zuerst immer die anderen Schuld sind?
Zitat von Falkenmayer
Ihr fallt auf eine Agenda rein die von der FR Sportjournallie geführt wird. In der Riera Causa und der Folge haben sich da einige "Sportjournalisten" echauffiert und es wurde viel Porzellan zerschlagen. Jetzt hat man Krösche im Visier.
Ich weiß nicht in was für Unternehmen und Positionen ihr so arbeitet, aber Compliance Verstöße gibt es immer wieder, passiert mir auch dann und wann. Da gibt es so eine Fülle von Vorschriften, manchmal ist einem der Verstoß schlicht unbekannt. Dann gibt es ein Verfahren wie damit umzugehen ist und dann ist gut. Die meisten Compliance Verstöße sind eher geringfügig und sind dann mit einem "jetzt weißt du´s, halt dich dran" erledigt. Sicherlich gibt es schwerwiegendere Verstöße, klar. Aber der Prozess ist mit der Aufarbeitung durch den AR beendet. Außerdem ist das Grundgeschäft doch 4 Jahre her und schon lange durch.
Das keiner merkt wie sehr das in den Kontext und die Diskussion die wir hier rund um Riera und Krösche vs Sportjournalie hatten passt....
Ist eigentlich keinem aufgefallen, wie wenig Insider Informationen seit dem Aus von Riera noch aus der Presse kommen? Merkt ihr nicht wie der Ton zwischen der SGE und dem lokalen Sportjournalismus sich verändert hat?
Wieso kommt das ausgerechnet jetzt wieder hoch, hmm?
Und wieso ist es jetzt Hipp, dass Krösche alle 14 tage in die Schlagzeilen gezerrt wird mit kaum bis keinem Informationsgehalt.
Milan.
RB.
Jetzt Compliance.
Wer das nicht merkt....
Ernsthaft, lasst Euch doch nicht treiben und vor den Wagen spannen.
Ihr fallt auf eine Agenda rein die von der FR Sportjournallie geführt wird. In der Riera Causa und der Folge haben sich da einige "Sportjournalisten" echauffiert und es wurde viel Porzellan zerschlagen. Jetzt hat man Krösche im Visier.
Ich weiß nicht in was für Unternehmen und Positionen ihr so arbeitet, aber Compliance Verstöße gibt es immer wieder, passiert mir auch dann und wann. Da gibt es so eine Fülle von Vorschriften, manchmal ist einem der Verstoß schlicht unbekannt. Dann gibt es ein Verfahren wie damit umzugehen ist und dann ist gut. Die meisten Compliance Verstöße sind eher geringfügig und sind dann mit einem "jetzt weißt du´s, halt dich dran" erledigt. Sicherlich gibt es schwerwiegendere Verstöße, klar. Aber der Prozess ist mit der Aufarbeitung durch den AR beendet. Außerdem ist das Grundgeschäft doch 4 Jahre her und schon lange durch.
Das keiner merkt wie sehr das in den Kontext und die Diskussion die wir hier rund um Riera und Krösche vs Sportjournalie hatten passt....
Ist eigentlich keinem aufgefallen, wie wenig Insider Informationen seit dem Aus von Riera noch aus der Presse kommen? Merkt ihr nicht wie der Ton zwischen der SGE und dem lokalen Sportjournalismus sich verändert hat?
Wieso kommt das ausgerechnet jetzt wieder hoch, hmm?
Und wieso ist es jetzt Hipp, dass Krösche alle 14 tage in die Schlagzeilen gezerrt wird mit kaum bis keinem Informationsgehalt.
Milan.
RB.
Jetzt Compliance.
Wer das nicht merkt....
Ernsthaft, lasst Euch doch nicht treiben und vor den Wagen spannen.
Ich verurteile jegliche Mutmaßung über eine vorsätzliche Vorteilsannahme von Krösche. Wenn die Berichterstattung der FR aus Deiner Sicht so tendenziös ist, kann man das kritisieren.
Ein Fehlverhalten Krösches geht Dir aber mit keinem Satz über die Lippen. Du verharmlost das Ganze. Ich les immer nur "Kampagne". Das hat so Anflüge des "Hexenjagd"-Arguments wie man es von MAGA oder anderen rechtspopulistischen Bewegungen kennt. Jegliche kritische Berichterstattung pauschal diskreditieren. Bevor Du mich falsch verstehst, ich nenne Dich unter keinen Umständen einen Rechtspopulisten. Diese Art der Argumentation gibt mir nur diese Vibes.
Ein kleiner Compliance Verstoß, wie Du ihn schilderst, ist die versehentliche Weitergabe von Informationen. Eine E-Mail mit dem falschen Anhang an Extern verschickt, ein Foto von einer internen Firmenfeier auf Instagram hochgeladen, ohne alle anwesenden um Erlaubnis zu fragen.
Als Vorstand oder Geschäftsführer sich von der Ehefrau eines Top-Level Beraters ein Grundstück besorgen zu lassen und dieses Ihr abzukaufen bei gegenseitigen Umsätzen im mindestens 6-stelligen, wenn nicht 7-stelligen Bereich ist kein kleiner Compliance Verstoß. Das ist ein massiver Interessenskonflikt.
Warum kann man das nicht einfach mal benennen, ohne das zuerst immer die anderen Schuld sind?
Nichts für Ungut, ich habe deinen Beitrag auch als "lesenswert" gekennzeichnet, weil du dort echt Punkte hast.
Aber:
Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass es ein Bagatellverstoß ist. Ich wollte nur darstellen, dass man nicht wegen der Bezeichnung "Compliance - Verstoß" alleine schon am Rad drehen sollte.
Und jetzt will ich aber nochmal Eines klarstellen, damit wir uns hier unmißverständlich über das Gleiche unterhalten:
Der Verstoß liegt nicht darin, dass ein Immoblien Geschäft gemacht wurde mit einer Person, die einem Geschäftspartner nahe steht. Das ist nicht illegal.
Auch liegt ein Verstoß hier nicht darin begründet, dass es Vorteilsnahmen in die eine oder andere Richtung durch dieses Geschäftes gegeben habe. Hierzu gibt es -in Allen Berichterstattungen - keine Fakten.
Die Art und Weise wie darüber berichtet wird, mit nebulösen Andeutungen, DAS ist es was ich kritisiere.
Das hat ja wohl mal nichts, aber auch gar nichts mit den üblichen "Lügenpressen" Vorwürfen aus anderen Ecken zu tun. Wer versucht mich in diese Ecke - auch nur andeutungsweise zustellen- bekommt Gegenwind. Massiv. Ich möchte das nur gleich klarstellen.
Kommen wir zurück zum Compliance Verstoß. Dieser ist nicht konkret gesetzlich normiert. Hier erfolgt er aus einer Auslegung des GF - Vertrages von Krösche mit der Eintracht und dass er, als Vorstand, über mögliche Interessenskonflikte zu informieren hat.
Das hat er offensichtlich nicht getan.
Weshalb, darüber können wir nur spekulieren. Die Presse im Übrigen auch. Der AR nicht. Dem wurde dann alles offengelegt und er hat es durchgewunken, offensichtlich weil sie keinen möglichen und vor allem keinen tatsächlichen Interessenkonflikt erkannt haben. Mit Sicherheit aber wurde dort klargestellt, dass diese Konstellationen offen zu legen sind. Ob dies aus Unwissenheit, Versehen, falscher Interpretation geschah und der AR irgendwelche Folgen daran gebunden hat. DAS wäre eine interessante Berichterstattung. Nicht aber den Eindruck zu erwecken als sei Krösche korrupt.
Und jetzt sag mir nochmal, was das hier für ein Riesen Skandal ist, und das hier die Sportjournaillie keine Krümmelsuch bei Krösche begeht. Für mich fühlt es sich nämlich genau so an.
Ich ärgere mich schon wieder maßlos, hierfür Zeit meiner Pause aufgewendet zu haben, aber man kann das nicht einfach so stehen lassen.
15.07.2026 - 13:06 Uhr
Zitat von Adler84
Zum Kommentar von Jörg Hanau.
Also Riera war als Trainer wenig bekannt, ja. Aber kein Name, von dem man noch nie was gehört haben kann. Hat als Spieler für City, Liverpool, Piräus und u.a. Gala gespielt. Dazu für die Spanische Nationalelf.
Zum Kommentar von Jörg Hanau.
Also Riera war als Trainer wenig bekannt, ja. Aber kein Name, von dem man noch nie was gehört haben kann. Hat als Spieler für City, Liverpool, Piräus und u.a. Gala gespielt. Dazu für die Spanische Nationalelf.
Riera war in etwa so unbekannt wie Dino Toppmöller. Als hätte den ernsthaft jemand gekannt der sich nicht gerade für RB interessiert. Wäre ich nicht durch Zufall mal vor Jahren auf seinen luxemburgischen Verein gestoßen durch eine Nationalmannschafts-News wäre der mir komplett unbekannt gewesen. Mir war nicht mal bekannt das der in der Zwischenzeit als Co-Trainer gearbeitet hat und ich verfolge wirklich viel Fussball...
15.07.2026 - 13:06 Uhr
Wunderbarer Post @falkenmayer!
Genau das nervt mich auch vom ersten Moment an; es wird so getan als wäre da was wirklich sehr verwerflichs passiert, wobei es dafür bisher keinerlei konkrete Beweise gibt.
Es wurde bekanntermaßen dem AR alles erläutert samt Dokumenten-Einsicht und man sprach Krösche daraufhin erneut das uneingeschränkte Vertrauen aus.
Was ich für meinen Teil ebenso auslege wie Du und zwar so, dass diese Unterlagen eben "sauber" waren bzw. sind und eben mal wieder höchstwahrscheinlich aus einer Mücke ein Elefant gemacht werden soll.
Außerdem - ganz allgemein - frage ich mich, warum man das JETZT macht bzw. veröffentlicht.... mitten in der heißen Transferphase.... da hätte es schon einige bessere Momente gegeben.
Für mich sieht das alles mittlerweile auch sehr gezielt danach aus, dass man (mit welchen Kontakten bzw. Quellen auch immer) versucht von manchen Stellen her, Krösche seit längerem zu diskreditieren.
Erst mit Berichten seit Jahren, dass er ja "sicher" weg geht (Bayern, Dortmund, Liverpool, zuletzt Milan.... dann noch kürzlich zur Krönung auf einmal RB....), dann nun mit dieser Geschichte, die mehr als 4 Jahre zurück liegt..... alles schon irgendwo "auffällig", da muss man nichts herauf-philosophieren, das ist einfach sehr auffällig.
Genau das nervt mich auch vom ersten Moment an; es wird so getan als wäre da was wirklich sehr verwerflichs passiert, wobei es dafür bisher keinerlei konkrete Beweise gibt.
Es wurde bekanntermaßen dem AR alles erläutert samt Dokumenten-Einsicht und man sprach Krösche daraufhin erneut das uneingeschränkte Vertrauen aus.
Was ich für meinen Teil ebenso auslege wie Du und zwar so, dass diese Unterlagen eben "sauber" waren bzw. sind und eben mal wieder höchstwahrscheinlich aus einer Mücke ein Elefant gemacht werden soll.
Außerdem - ganz allgemein - frage ich mich, warum man das JETZT macht bzw. veröffentlicht.... mitten in der heißen Transferphase.... da hätte es schon einige bessere Momente gegeben.
Für mich sieht das alles mittlerweile auch sehr gezielt danach aus, dass man (mit welchen Kontakten bzw. Quellen auch immer) versucht von manchen Stellen her, Krösche seit längerem zu diskreditieren.
Erst mit Berichten seit Jahren, dass er ja "sicher" weg geht (Bayern, Dortmund, Liverpool, zuletzt Milan.... dann noch kürzlich zur Krönung auf einmal RB....), dann nun mit dieser Geschichte, die mehr als 4 Jahre zurück liegt..... alles schon irgendwo "auffällig", da muss man nichts herauf-philosophieren, das ist einfach sehr auffällig.
15.07.2026 - 13:31 Uhr
Zitat von Tormund
Riera war in etwa so unbekannt wie Dino Toppmöller. Als hätte den ernsthaft jemand gekannt der sich nicht gerade für RB interessiert. Wäre ich nicht durch Zufall mal vor Jahren auf seinen luxemburgischen Verein gestoßen durch eine Nationalmannschafts-News wäre der mir komplett unbekannt gewesen. Mir war nicht mal bekannt das der in der Zwischenzeit als Co-Trainer gearbeitet hat und ich verfolge wirklich viel Fussball...
Zitat von Adler84
Zum Kommentar von Jörg Hanau.
Also Riera war als Trainer wenig bekannt, ja. Aber kein Name, von dem man noch nie was gehört haben kann. Hat als Spieler für City, Liverpool, Piräus und u.a. Gala gespielt. Dazu für die Spanische Nationalelf.
Zum Kommentar von Jörg Hanau.
Also Riera war als Trainer wenig bekannt, ja. Aber kein Name, von dem man noch nie was gehört haben kann. Hat als Spieler für City, Liverpool, Piräus und u.a. Gala gespielt. Dazu für die Spanische Nationalelf.
Riera war in etwa so unbekannt wie Dino Toppmöller. Als hätte den ernsthaft jemand gekannt der sich nicht gerade für RB interessiert. Wäre ich nicht durch Zufall mal vor Jahren auf seinen luxemburgischen Verein gestoßen durch eine Nationalmannschafts-News wäre der mir komplett unbekannt gewesen. Mir war nicht mal bekannt das der in der Zwischenzeit als Co-Trainer gearbeitet hat und ich verfolge wirklich viel Fussball...
Toppmöller war mir bekannt und zwar bei allen Positionen, vermutlich deswegen da ich ihn als Ehemaligen eher verfolgt habe
15.07.2026 - 14:01 Uhr
@Falkenmayer Ich finde Du musst Dich darüber nicht ärgern, weil es eine wichtige Diskussion ist und ich den Austausch mit Dir grundsätzlich sehr schätze.
Ich kann auch Deine Ausführungen verstehen.
Für meinen Vergleich mit Rechtspopulisten bitte ich Dich um Entschuldigung. Das hätte man auch anders ausdrücken können, weil es mir wie gesagt nicht darum ging Dich - und sei es nur andeutungsweise - in diese Ecke zu stellen.
Mir ging es rein um die Methodik einer Berichterstattung grundsätzlich eine Agenda zu unterstellen und sie daher von vornherein zu delegitimieren, da sie ja nur Diskreditierung von Krösche verfolgt. Dein Post zu dem "merkt ihr es denn nicht, wie ihr alle einer Agenda auf den Leim geht" ging mir da sehr pauschal und sehr eindeutig in eine Richtung, der ich etwas entgegensetzen möchte.
Beim Thema Compliance kommen wir aber wohl nicht mehr zusammen. Für mich ist es kein Kriterium, ob hier ein gesetzlicher Rahmen gilt, oder ob Handlungen justiziabel sind. Compliance-Richtlinien können intern sehr unterschiedlich ausgestaltet sein. Zugegeben, die genauen Richtlinien der SGE kenne ich nicht. Die SGE bewirbt aber schon auf Ihrer Website Ihren Corporate Governance Codex, ihr ESG-Rating, den Lieferantenkodex etc. Zu solchen Richtlinien gehören in der Regel sehr sehr klare Vorgaben zu Interessenskonflikten. Insofern würde es mich sehr wundern, wenn der Vorliegende Fall kein klarer Verstoß wäre.
Auch Deiner Auslegung eines möglichen und eines tatsächlichen Interessenskonflikts kann ich nicht uneingeschränkt folgen. Ein Interessenskonflikt liegt bereits vor wenn private wirtschaftliche Interessen die eigene Entscheidung oder das Urteilsvermögen beeinflussen KÖNNTEN und zwar unabhängig davon, ob dies passiert oder nicht, insbesondere da die Beeinflussung oft auch unbewusst erfolgt. Der mögliche Interessenskonflikt ist also allein durch die Konstellation schon gegeben.
Insofern ist es aus meiner Sicht nach gängigen Compliance-Maßstäben bereits ein deutlicher Verstoß, sich solchen Interessenskonflikten in diesen Größenordnungen auszusetzen.
Zu guter Letzt kennen wir die internen Maßnahmen und auch die Wertung des AR nicht. Öffentlich bekannt ist, dass mit Bara keine Geschäfte mehr gemacht werden dürfen und das Krösche Unterlagen vorgelegt hat. Zudem wurde nach außen kommuniziert, dass Krösche weiterhin das Vertrauen genießt. Alles weitere ist unbekannt. Das bedeutet nicht, dass kein Interessenskonflikt vorliegt.
Dann sollten wir doch da genausowenig Interpretation hineinpacken ala "alles harmlos", "er ist freigesprochen, also war da nix", wie wir von den Medien verlangen, dass sie das Gegenteil nicht einfach behaupten sollen.
Ich kann auch Deine Ausführungen verstehen.
Für meinen Vergleich mit Rechtspopulisten bitte ich Dich um Entschuldigung. Das hätte man auch anders ausdrücken können, weil es mir wie gesagt nicht darum ging Dich - und sei es nur andeutungsweise - in diese Ecke zu stellen.
Mir ging es rein um die Methodik einer Berichterstattung grundsätzlich eine Agenda zu unterstellen und sie daher von vornherein zu delegitimieren, da sie ja nur Diskreditierung von Krösche verfolgt. Dein Post zu dem "merkt ihr es denn nicht, wie ihr alle einer Agenda auf den Leim geht" ging mir da sehr pauschal und sehr eindeutig in eine Richtung, der ich etwas entgegensetzen möchte.
Beim Thema Compliance kommen wir aber wohl nicht mehr zusammen. Für mich ist es kein Kriterium, ob hier ein gesetzlicher Rahmen gilt, oder ob Handlungen justiziabel sind. Compliance-Richtlinien können intern sehr unterschiedlich ausgestaltet sein. Zugegeben, die genauen Richtlinien der SGE kenne ich nicht. Die SGE bewirbt aber schon auf Ihrer Website Ihren Corporate Governance Codex, ihr ESG-Rating, den Lieferantenkodex etc. Zu solchen Richtlinien gehören in der Regel sehr sehr klare Vorgaben zu Interessenskonflikten. Insofern würde es mich sehr wundern, wenn der Vorliegende Fall kein klarer Verstoß wäre.
Auch Deiner Auslegung eines möglichen und eines tatsächlichen Interessenskonflikts kann ich nicht uneingeschränkt folgen. Ein Interessenskonflikt liegt bereits vor wenn private wirtschaftliche Interessen die eigene Entscheidung oder das Urteilsvermögen beeinflussen KÖNNTEN und zwar unabhängig davon, ob dies passiert oder nicht, insbesondere da die Beeinflussung oft auch unbewusst erfolgt. Der mögliche Interessenskonflikt ist also allein durch die Konstellation schon gegeben.
Insofern ist es aus meiner Sicht nach gängigen Compliance-Maßstäben bereits ein deutlicher Verstoß, sich solchen Interessenskonflikten in diesen Größenordnungen auszusetzen.
Zu guter Letzt kennen wir die internen Maßnahmen und auch die Wertung des AR nicht. Öffentlich bekannt ist, dass mit Bara keine Geschäfte mehr gemacht werden dürfen und das Krösche Unterlagen vorgelegt hat. Zudem wurde nach außen kommuniziert, dass Krösche weiterhin das Vertrauen genießt. Alles weitere ist unbekannt. Das bedeutet nicht, dass kein Interessenskonflikt vorliegt.
Dann sollten wir doch da genausowenig Interpretation hineinpacken ala "alles harmlos", "er ist freigesprochen, also war da nix", wie wir von den Medien verlangen, dass sie das Gegenteil nicht einfach behaupten sollen.
15.07.2026 - 14:48 Uhr
Die Sache ist nicht erledigt
In Teilen der Eintracht-Führung ist die Stimmung gegenüber dem Manager gereizt. Der Verein fühlt sich gezwungen, auf jeden Finger schauen zu müssen. Wie lange arbeiten Krösche und der Frankfurter Bundesligaklub noch zusammen?
Hinter Bezahlschranke In Teilen der Eintracht-Führung ist die Stimmung gegenüber dem Manager gereizt. Der Verein fühlt sich gezwungen, auf jeden Finger schauen zu müssen. Wie lange arbeiten Krösche und der Frankfurter Bundesligaklub noch zusammen?
Artikel von Peter Hess.
15.07.2026 - 15:14 Uhr
Zitat von Melech
@Falkenmayer Ich finde Du musst Dich darüber nicht ärgern, weil es eine wichtige Diskussion ist und ich den Austausch mit Dir grundsätzlich sehr schätze.
Ich kann auch Deine Ausführungen verstehen.
Für meinen Vergleich mit Rechtspopulisten bitte ich Dich um Entschuldigung. Das hätte man auch anders ausdrücken können, weil es mir wie gesagt nicht darum ging Dich - und sei es nur andeutungsweise - in diese Ecke zu stellen.
Mir ging es rein um die Methodik einer Berichterstattung grundsätzlich eine Agenda zu unterstellen und sie daher von vornherein zu delegitimieren, da sie ja nur Diskreditierung von Krösche verfolgt. Dein Post zu dem "merkt ihr es denn nicht, wie ihr alle einer Agenda auf den Leim geht" ging mir da sehr pauschal und sehr eindeutig in eine Richtung, der ich etwas entgegensetzen möchte.
Beim Thema Compliance kommen wir aber wohl nicht mehr zusammen. Für mich ist es kein Kriterium, ob hier ein gesetzlicher Rahmen gilt, oder ob Handlungen justiziabel sind. Compliance-Richtlinien können intern sehr unterschiedlich ausgestaltet sein. Zugegeben, die genauen Richtlinien der SGE kenne ich nicht. Die SGE bewirbt aber schon auf Ihrer Website Ihren Corporate Governance Codex, ihr ESG-Rating, den Lieferantenkodex etc. Zu solchen Richtlinien gehören in der Regel sehr sehr klare Vorgaben zu Interessenskonflikten. Insofern würde es mich sehr wundern, wenn der Vorliegende Fall kein klarer Verstoß wäre.
Auch Deiner Auslegung eines möglichen und eines tatsächlichen Interessenskonflikts kann ich nicht uneingeschränkt folgen. Ein Interessenskonflikt liegt bereits vor wenn private wirtschaftliche Interessen die eigene Entscheidung oder das Urteilsvermögen beeinflussen KÖNNTEN und zwar unabhängig davon, ob dies passiert oder nicht, insbesondere da die Beeinflussung oft auch unbewusst erfolgt. Der mögliche Interessenskonflikt ist also allein durch die Konstellation schon gegeben.
Insofern ist es aus meiner Sicht nach gängigen Compliance-Maßstäben bereits ein deutlicher Verstoß, sich solchen Interessenskonflikten in diesen Größenordnungen auszusetzen.
Zu guter Letzt kennen wir die internen Maßnahmen und auch die Wertung des AR nicht. Öffentlich bekannt ist, dass mit Bara keine Geschäfte mehr gemacht werden dürfen und das Krösche Unterlagen vorgelegt hat. Zudem wurde nach außen kommuniziert, dass Krösche weiterhin das Vertrauen genießt. Alles weitere ist unbekannt. Das bedeutet nicht, dass kein Interessenskonflikt vorliegt.
Dann sollten wir doch da genausowenig Interpretation hineinpacken ala "alles harmlos", "er ist freigesprochen, also war da nix", wie wir von den Medien verlangen, dass sie das Gegenteil nicht einfach behaupten sollen.
@Falkenmayer Ich finde Du musst Dich darüber nicht ärgern, weil es eine wichtige Diskussion ist und ich den Austausch mit Dir grundsätzlich sehr schätze.
Ich kann auch Deine Ausführungen verstehen.
Für meinen Vergleich mit Rechtspopulisten bitte ich Dich um Entschuldigung. Das hätte man auch anders ausdrücken können, weil es mir wie gesagt nicht darum ging Dich - und sei es nur andeutungsweise - in diese Ecke zu stellen.
Mir ging es rein um die Methodik einer Berichterstattung grundsätzlich eine Agenda zu unterstellen und sie daher von vornherein zu delegitimieren, da sie ja nur Diskreditierung von Krösche verfolgt. Dein Post zu dem "merkt ihr es denn nicht, wie ihr alle einer Agenda auf den Leim geht" ging mir da sehr pauschal und sehr eindeutig in eine Richtung, der ich etwas entgegensetzen möchte.
Beim Thema Compliance kommen wir aber wohl nicht mehr zusammen. Für mich ist es kein Kriterium, ob hier ein gesetzlicher Rahmen gilt, oder ob Handlungen justiziabel sind. Compliance-Richtlinien können intern sehr unterschiedlich ausgestaltet sein. Zugegeben, die genauen Richtlinien der SGE kenne ich nicht. Die SGE bewirbt aber schon auf Ihrer Website Ihren Corporate Governance Codex, ihr ESG-Rating, den Lieferantenkodex etc. Zu solchen Richtlinien gehören in der Regel sehr sehr klare Vorgaben zu Interessenskonflikten. Insofern würde es mich sehr wundern, wenn der Vorliegende Fall kein klarer Verstoß wäre.
Auch Deiner Auslegung eines möglichen und eines tatsächlichen Interessenskonflikts kann ich nicht uneingeschränkt folgen. Ein Interessenskonflikt liegt bereits vor wenn private wirtschaftliche Interessen die eigene Entscheidung oder das Urteilsvermögen beeinflussen KÖNNTEN und zwar unabhängig davon, ob dies passiert oder nicht, insbesondere da die Beeinflussung oft auch unbewusst erfolgt. Der mögliche Interessenskonflikt ist also allein durch die Konstellation schon gegeben.
Insofern ist es aus meiner Sicht nach gängigen Compliance-Maßstäben bereits ein deutlicher Verstoß, sich solchen Interessenskonflikten in diesen Größenordnungen auszusetzen.
Zu guter Letzt kennen wir die internen Maßnahmen und auch die Wertung des AR nicht. Öffentlich bekannt ist, dass mit Bara keine Geschäfte mehr gemacht werden dürfen und das Krösche Unterlagen vorgelegt hat. Zudem wurde nach außen kommuniziert, dass Krösche weiterhin das Vertrauen genießt. Alles weitere ist unbekannt. Das bedeutet nicht, dass kein Interessenskonflikt vorliegt.
Dann sollten wir doch da genausowenig Interpretation hineinpacken ala "alles harmlos", "er ist freigesprochen, also war da nix", wie wir von den Medien verlangen, dass sie das Gegenteil nicht einfach behaupten sollen.
Ich verfolge eure Diskussion in beide Richtungen mit großem Interesse und möchte hier mal nachfragen.
Du schreibst zum einen, dass der gesetzliche Rahmen des (potentiellen) Interessenkonflikts für dich nicht das Entscheidende ist? Welcher Rahmen ist es denn dann? Der moralische?
Wenn ja, sind wir dann nicht soweit, dass wir dem kompletten Konstrukt "Profifussball" abschwören müssten, weil es da eine Vielzahl von deutlich groberen Verstößen gibt?
Zum zweiten gehe ich zwar mit der Definition mit, dass private wirtschaftliche Interessen bereits zu einem Interessenskonflikt führen, allerdings stellt sich mir hier die Frage in wie weit diese innerhalb des Systems überhaupt komplett vermeidbar sind?
Klar sollte man sie auf das absolut unvermeidbare beschränken, aber bei den ganzen Verflechtungen sind die Grenzen hier glaube ich gar nicht so eindeutig festzulegen.
Und zum dritten, dein letzter Absatz.
Zum einen ist es schon ein Unterschied, ob ich als Privatperson für mich zu dem Schluß komme "alles harmlos" und das auch so kommuniziere oder ob die Presse Dinge (bewusst?) so schreibt, dass zumindest Zweifel gesäht sind. Und das zumindest für einige gefühlt seit einiger Zeit in einer ungewöhnlichen Häufigkeit.
Zum anderen schreibt (fast?) keiner "alles harmlos", aber manche wollen ja Konsequenzen sehen und da frage ich mich, worauf diese begründet sein sollen?
15.07.2026 - 15:42 Uhr
Zitat von thwasu
Ich verfolge eure Diskussion in beide Richtungen mit großem Interesse und möchte hier mal nachfragen.
Du schreibst zum einen, dass der gesetzliche Rahmen des (potentiellen) Interessenkonflikts für dich nicht das Entscheidende ist? Welcher Rahmen ist es denn dann? Der moralische?
Wenn ja, sind wir dann nicht soweit, dass wir dem kompletten Konstrukt "Profifussball" abschwören müssten, weil es da eine Vielzahl von deutlich groberen Verstößen gibt?
Zum zweiten gehe ich zwar mit der Definition mit, dass private wirtschaftliche Interessen bereits zu einem Interessenskonflikt führen, allerdings stellt sich mir hier die Frage in wie weit diese innerhalb des Systems überhaupt komplett vermeidbar sind?
Klar sollte man sie auf das absolut unvermeidbare beschränken, aber bei den ganzen Verflechtungen sind die Grenzen hier glaube ich gar nicht so eindeutig festzulegen.
Und zum dritten, dein letzter Absatz.
Zum einen ist es schon ein Unterschied, ob ich als Privatperson für mich zu dem Schluß komme "alles harmlos" und das auch so kommuniziere oder ob die Presse Dinge (bewusst?) so schreibt, dass zumindest Zweifel gesäht sind. Und das zumindest für einige gefühlt seit einiger Zeit in einer ungewöhnlichen Häufigkeit.
Zum anderen schreibt (fast?) keiner "alles harmlos", aber manche wollen ja Konsequenzen sehen und da frage ich mich, worauf diese begründet sein sollen?
Ich verfolge eure Diskussion in beide Richtungen mit großem Interesse und möchte hier mal nachfragen.
Du schreibst zum einen, dass der gesetzliche Rahmen des (potentiellen) Interessenkonflikts für dich nicht das Entscheidende ist? Welcher Rahmen ist es denn dann? Der moralische?
Wenn ja, sind wir dann nicht soweit, dass wir dem kompletten Konstrukt "Profifussball" abschwören müssten, weil es da eine Vielzahl von deutlich groberen Verstößen gibt?
Zum zweiten gehe ich zwar mit der Definition mit, dass private wirtschaftliche Interessen bereits zu einem Interessenskonflikt führen, allerdings stellt sich mir hier die Frage in wie weit diese innerhalb des Systems überhaupt komplett vermeidbar sind?
Klar sollte man sie auf das absolut unvermeidbare beschränken, aber bei den ganzen Verflechtungen sind die Grenzen hier glaube ich gar nicht so eindeutig festzulegen.
Und zum dritten, dein letzter Absatz.
Zum einen ist es schon ein Unterschied, ob ich als Privatperson für mich zu dem Schluß komme "alles harmlos" und das auch so kommuniziere oder ob die Presse Dinge (bewusst?) so schreibt, dass zumindest Zweifel gesäht sind. Und das zumindest für einige gefühlt seit einiger Zeit in einer ungewöhnlichen Häufigkeit.
Zum anderen schreibt (fast?) keiner "alles harmlos", aber manche wollen ja Konsequenzen sehen und da frage ich mich, worauf diese begründet sein sollen?
Ich bin auch häufig kurz davor dem Profi-Fußball abzuschwören, glaub mir
. Trotzdem kann man für sich und den eigenen Verein ja versuchen strengere Maßstäbe anzusetzen, versuchen dafür zu sensibilisieren oder wie auch immer. Das "es machen ja alle" Argument war für mich noch nie eins. Entweder man boykottiert grundsätzlich, oder man versucht innerhalb der eigenen Einflusssphäre eben zu machen was möglich ist. Zu Deiner Frage: Ist Compliance moralisch? Teilweise sicherlich, aber nicht nur. Meiner Meinung nach gibt es auch nicht justiziable Arten von Fehlverhalten. Man kann für vieles sicherlich nicht gerichtlich belangt werden (außer vielleicht arbeitsrechtlich), was gemäß Compliance Richtlinien trotzdem ein no-go ist. Durch Compliance Richtlinien schützt sich ein Unternehmen ja auch wirtschaftlich. Viele Interessenskonflikte sorgen unterbewusst für einen Schaden. Es kann ein Image-Schaden entstehen. Der Verein kann zukünftig keine Spieler von Bara mehr verpflichten, auch wenn da vielleicht ein Volltreffer dabei wäre. Es ist vielschichtig.
Vermeidbar ist für mich vieles, erst Recht in der skizzierten Größenordnung des vorliegenden Falles. Ich habe selbst lange in Führungspositionen gearbeitet, habe aber mittlerweile mein eigenes Unternehmen, u.a. weil ich Dinge anders machen möchte und dazu gehört u.a. diese ganzen Dinge zu verhindern, die häufig als salonfähig gelten. Wie schon weiter oben mal geschrieben: Wo viel Geld ist wird unglaublich viel getrickst, verschoben und Graubereiche ausgereizt und ich persönlich finde, dass da rigoros kontrolliert werden muss. Deswegen schreibe ich Compliance Maßnahmen eine hohe Priorität zu.
Schlussendlich geht es mir überhaupt nicht darum, dass Krösche jetzt sofort Sanktionen erfährt. Ich möchte aber, dass intern jetzt erst recht ein Fokus darauf liegt und Kontrollmechanismen überprüft werden. Zudem möchte ich für das Thema sensibilisieren und der Salonfähigkeit solcher Geschäfte entgegenwirken.
Und zu guter Letzt geht es mir um eine ausgewogene und reflexbefreite Diskussion. Man kann die Presse schlecht finden und Krösches Handeln verurteilen. Das kann nebeneinander existieren. Es kann auch gute und schlechten Journalismus geben und der erste veröffentlichte Bericht der Bild schien ausnahmsweise mal sehr gut recherchiert. Mir geht diese Lagerbildung hier im Forum (leider ein Abbild der gesellschaftlichen Diskurse) extrem auf die Eier. Entweder ist Krösche super und die gekränkten Journalisten wollen ihn nur absägen, obwohl er doch gar nix gemacht hat, oder er muss morgen eigentlich gleich entlassen werden. So funktioniert das doch nicht.
Damit bin ich aber auch raus, ich habe euch jetzt mit genug Posts belästigt und nehme mich ab jetzt hier mal zurück.
15.07.2026 - 16:20 Uhr
Ich bin mir nicht sicher, ob das alles Zufall ist, dass Herr Krösche medial so dermaßen präsent ist. Diese Diskussion kommen jedoch meines Achtens zur Unzeit, weil ein ruhiges Arbeiten, fast nicht gegeben ist und die SGE darunter sehr leiden könnte. Denn ich kann mir vorstellen, dass die Motivation, die Leidenschaft und die Energie eines Herrn Krösche verloren gehen könnte. Zunächst gab es Gerüchte zum AC Mailand, dann flammen leichte Gerüchte über die Nachfolge von Klopp auf und nun das Thema mit dem Immobiliengeschäft, welches kurioserweise weit zurückliegt. Das kann doch an ihm nicht spurlos vorbeigehen.
Vorneweg hat sich meines Achtens Krösche bei der Immobiliengeschichte nicht professionell verhalten. Ich kann mir vorstellen, dass er die Sache nicht als Compliance-Verstoss wahrgenommen oder empfunden hat. Wenn ich das richtig aus der Presse entnommen habe, hat er im Vorfeld nicht den AR für ein solches privates Geschäft um Erlaubnis gefragt. Es ist nicht irgendeine Frau. Es ist die Frau des mittlerweile größten Spielerberaters Kroatiens. Dieser Spielerberater pflegt geschäftliche Beziehungen mit Herrn Krösche.
Bei einer Immobilienvermittlung geht es um richtig viel Geld und nicht um einen alltäglichen Einkauf. Da spielt es keine Rolle, ob Herr Krösche durch Geschäftsbeziehungen bei diesem privaten Geschäft Vorteile erlangt hat oder nicht. Ich kenne die Compliance-Richtlinien der SGE nicht. Ich wede durch meinen Arbeitgeber regelmäßig über die Compliance-Richtlinien meines Arbeitgebers geschult und bei solch einer Vorgehensweise würde ich bei meinem Arbeitgeber wahrscheinlich meinen Job verlieren. Natürlich spielen die aufklärenden Gespräche eine Rolle. Wenn die Kooperation zur Transparenz gegeben ist und er nachweislich keine Vorteile erlangt hat, dann könnte er auch, in Anbetracht der Umstände und der Verdienste, mit einer Abmahnung davonkommen.
Zum Herrn Bara : Dieser steht als großer Mäzen des 2.Ligisten Kustošija. Angeblich hat er dort keine offiziellen Posten. Hätte er diesen, dann müsste er seinen Spielerberaterposten oder die Funktion im Verein niederlegen. Jeder in Kroatien weiß aber, wer in diesem Verein die Keule schwingt. Er hat während der Verein noch in der 3. Liga war, afrikanische junge Talente für unverhältnusmäßig hohe Summen verkauft. Bestes Beispiel dafür ist Mikayil Faye. Selbst in Kroatien galt dieses Geschäft als sehr dubios. Das ist nicht das einzige Talent, welches er aus diesem Verein groß verkauft hat. Das zeigt sehr gut, wie dieser Mann gerne im Rahmen des Interpretierbaren seine Geschäfte führt. Das Thema Compliance ist für Bara sicherlich auslegbar und in Kroatien sind die Möglichkeiten bzw. Auslegungen viel größer als in sonstigen westlichen europäischen Ländern.
Vorneweg hat sich meines Achtens Krösche bei der Immobiliengeschichte nicht professionell verhalten. Ich kann mir vorstellen, dass er die Sache nicht als Compliance-Verstoss wahrgenommen oder empfunden hat. Wenn ich das richtig aus der Presse entnommen habe, hat er im Vorfeld nicht den AR für ein solches privates Geschäft um Erlaubnis gefragt. Es ist nicht irgendeine Frau. Es ist die Frau des mittlerweile größten Spielerberaters Kroatiens. Dieser Spielerberater pflegt geschäftliche Beziehungen mit Herrn Krösche.
Bei einer Immobilienvermittlung geht es um richtig viel Geld und nicht um einen alltäglichen Einkauf. Da spielt es keine Rolle, ob Herr Krösche durch Geschäftsbeziehungen bei diesem privaten Geschäft Vorteile erlangt hat oder nicht. Ich kenne die Compliance-Richtlinien der SGE nicht. Ich wede durch meinen Arbeitgeber regelmäßig über die Compliance-Richtlinien meines Arbeitgebers geschult und bei solch einer Vorgehensweise würde ich bei meinem Arbeitgeber wahrscheinlich meinen Job verlieren. Natürlich spielen die aufklärenden Gespräche eine Rolle. Wenn die Kooperation zur Transparenz gegeben ist und er nachweislich keine Vorteile erlangt hat, dann könnte er auch, in Anbetracht der Umstände und der Verdienste, mit einer Abmahnung davonkommen.
Zum Herrn Bara : Dieser steht als großer Mäzen des 2.Ligisten Kustošija. Angeblich hat er dort keine offiziellen Posten. Hätte er diesen, dann müsste er seinen Spielerberaterposten oder die Funktion im Verein niederlegen. Jeder in Kroatien weiß aber, wer in diesem Verein die Keule schwingt. Er hat während der Verein noch in der 3. Liga war, afrikanische junge Talente für unverhältnusmäßig hohe Summen verkauft. Bestes Beispiel dafür ist Mikayil Faye. Selbst in Kroatien galt dieses Geschäft als sehr dubios. Das ist nicht das einzige Talent, welches er aus diesem Verein groß verkauft hat. Das zeigt sehr gut, wie dieser Mann gerne im Rahmen des Interpretierbaren seine Geschäfte führt. Das Thema Compliance ist für Bara sicherlich auslegbar und in Kroatien sind die Möglichkeiten bzw. Auslegungen viel größer als in sonstigen westlichen europäischen Ländern.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BuddyM am 15.07.2026 um 16:29 Uhr bearbeitet
15.07.2026 - 16:25 Uhr
Ich denke, unstrittig ist, dass Krösche seit längerem im medialen Fokus steht, häufig auch auf Basis von Gerüchten und Theorien. Auch intensiver als in der Vergangenheit, man vergleiche z.B. den Tenor Letzten Sommer als ein Abgang zum BVB im Raum stand.
Den Grund für diese Änderung kennen wir nicht. Ich persönlich glaube nicht, dass es hier um eine persönliche Agenda seitens der FR geht, wenn dann um reißerischen “Journalismus” á la Bild um Klicks zu generieren und von der “bei der Eintracht ist alles scheiße” Stimmung zu profitieren. Da macht meiner Meinung auch der Kicker inzwischen mit.
Ich habe eine andere Meinung, die nochmal teilen werden, auch wenn ich für sie beim letzten Mal gesteinigt wurde. Ich glaube dass Krösche da seine Hand im Spiel hat. Ich glaube folgende Dinge:
- Krösche will in Kürze den nächsten Sprung machen
- der Wechsel zur AC ist nur geplatzt, weil der Aufsichtsrat dem einen Riegel vorgeschoben hat, um die Stimmung rund um die Eintracht nicht weiter kippen zu lassen
- es gibt Unstimmigkeiten zwischen Axel Hellmann und Markus Krösche
Ich halte Krösche für gewieft und clever. Ich schließe nicht aus, dass er bei der veränderten Berichterstattung seine Finger im Spiel hat. Eventuell um seinen Abgang zu forcieren oder nur um ihn einfacher zu machen. In der Branche tut ihm vieles was geschrieben wird nichts ab, aber einige Eintracht Fans (wie ja hier zu sehen ist) sehen ihn kritischer als zuvor.
Dass die Medien als Instrument genutzt werden, um Druck auszuüben, hat man bspw. bei Kovac & Bobic gesehen. Da hat Kovac vor der Kamera seinen Verbleib aufgrund der Infrastruktur angezweifelt. Der Vorstand wollte das vermeiden und zack hat sich was getan. Bobic glaube ich, hat dann später im Interview zugegeben, dass das mit Kovac so abgesprochen war, um die Trägheit rund um das Thema loszuwerden.
Wie ich auf den Gedanken komme: Warum kommt das jetzt auf? Das Ganze liegt schon einige Jahre zurück. Die Bild ist nicht bekannt dafür, herausragende journalistische Arbeit zu machen und reihenweise solcher Dinge auszugraben (war nämlich nicht die FR, die es gefunden hat bzgl. privater Agenda). Das riecht für mich einfach danach, dass da eine Quelle was preisgegeben hat. Warum wöllte Bara oder seine Frau Krösche hier jetzt diskreditieren?
Bevor die Kritik gleich regnet: Ich mutmaße hier nur. Ich verurteile Markus Krösche nicht weder für den Hauskauf selbst, noch falls er es wirklich gezielt platziert, ich mag ihn und ich bin ihm sehr dankbar.
Den Grund für diese Änderung kennen wir nicht. Ich persönlich glaube nicht, dass es hier um eine persönliche Agenda seitens der FR geht, wenn dann um reißerischen “Journalismus” á la Bild um Klicks zu generieren und von der “bei der Eintracht ist alles scheiße” Stimmung zu profitieren. Da macht meiner Meinung auch der Kicker inzwischen mit.
Ich habe eine andere Meinung, die nochmal teilen werden, auch wenn ich für sie beim letzten Mal gesteinigt wurde. Ich glaube dass Krösche da seine Hand im Spiel hat. Ich glaube folgende Dinge:
- Krösche will in Kürze den nächsten Sprung machen
- der Wechsel zur AC ist nur geplatzt, weil der Aufsichtsrat dem einen Riegel vorgeschoben hat, um die Stimmung rund um die Eintracht nicht weiter kippen zu lassen
- es gibt Unstimmigkeiten zwischen Axel Hellmann und Markus Krösche
Ich halte Krösche für gewieft und clever. Ich schließe nicht aus, dass er bei der veränderten Berichterstattung seine Finger im Spiel hat. Eventuell um seinen Abgang zu forcieren oder nur um ihn einfacher zu machen. In der Branche tut ihm vieles was geschrieben wird nichts ab, aber einige Eintracht Fans (wie ja hier zu sehen ist) sehen ihn kritischer als zuvor.
Dass die Medien als Instrument genutzt werden, um Druck auszuüben, hat man bspw. bei Kovac & Bobic gesehen. Da hat Kovac vor der Kamera seinen Verbleib aufgrund der Infrastruktur angezweifelt. Der Vorstand wollte das vermeiden und zack hat sich was getan. Bobic glaube ich, hat dann später im Interview zugegeben, dass das mit Kovac so abgesprochen war, um die Trägheit rund um das Thema loszuwerden.
Wie ich auf den Gedanken komme: Warum kommt das jetzt auf? Das Ganze liegt schon einige Jahre zurück. Die Bild ist nicht bekannt dafür, herausragende journalistische Arbeit zu machen und reihenweise solcher Dinge auszugraben (war nämlich nicht die FR, die es gefunden hat bzgl. privater Agenda). Das riecht für mich einfach danach, dass da eine Quelle was preisgegeben hat. Warum wöllte Bara oder seine Frau Krösche hier jetzt diskreditieren?
Bevor die Kritik gleich regnet: Ich mutmaße hier nur. Ich verurteile Markus Krösche nicht weder für den Hauskauf selbst, noch falls er es wirklich gezielt platziert, ich mag ihn und ich bin ihm sehr dankbar.
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