| Geburtsdatum | 16.03.1998 |
|---|---|
| Alter | 28 |
| Nat. |
Österreich |
| Größe | 1,87m |
| Vertrag bis | 30.06.2028 |
| Position | Innenverteidiger |
| Fuß | links |
| Akt. Verein | SV Werder Bremen |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 31 | 1 | - | ||
![]() | Bundesliga | 30 | 1 | - | |
![]() | DFB-Pokal | 1 | - | - | |
Marco Friedl [32]
03.07.2018 - 14:04 Uhr
26.08.2025 - 21:02 Uhr
Zitat von skorpionman
Das halte ich aber für ein Gerücht. Witze kann man ja machen. Hab ich absolut nichts dagegen.
Aber Kommentare, die die grundsätzliche Intelligenz von Männern infrage stellen, dürfte man denke ich nicht lesen, wenn das einem Mann passiert wäre.
Bei Kleinfeldt sind die Kommentare jedoch voll damit. Ich find sowas halt widerlich. Wenn das mich zu einem „Fan“ von ihr macht, dann könnt ihr das ruhig denken. Ist mir lieber als so zu tun als würde ihr nur sachliche Kritik oder harmlose Späße entgegenkommen.
Solche Blackouts passieren halt mal im Live Fernsehen. Deswegen muss man ihr doch nicht die grundsätzliche Kompetenz absprechen - und schon gar nicht die Intelligenz.
Aber nun gut, hab jetzt schon genug Senf dazu gegeben.
Zitat von heiwes
Weder war es ein Versprecher, noch ist es frauenfeindlich, wenn man sich darüber amüsiert. Wer in seinem Job so einen Bock baut, kann einfach akzeptieren, dass der Betroffene es nicht amüsant findet, nach einer deftigen Niederlage vor die Kamera zu müssen und dann da noch gefragt zu werden, wie sich der Sieg im Auftaktspiel anfühlt.
Da spielt das Geschlecht keine Rolle, wenn man denn gleich behandelt werden möchte. Ein männlicher Kollege bekäme das auch lange aufs Brot geschmiert.
Zitat von skorpionman
Nein, nochmal lesen bitte. Seine Reaktion war lächerlich. Es war doch absolut klar, dass es sich um einen Versprecher gehandelt hat. Auch Reporter dürfen Fehler machen. Er kann sich ja seinen Teil dazu denken, aber öffentlich im Interview nochmal nachtreten, ist einfach absolut unnötig. Genau so wie die Vielen frauenfeindlichen Kommentare im Internet, die sich an so einem harmlosen Fehler aufgeilen.
Zitat von RoMaRu
Es soll lächerlich sein, von einer Fußball-Reporterin (!) zu verlangen, dass sie den Kapitän eines Teams, über das sie gerade berichtet, (er)kennt?
In Österreich würde man sagen: Ah geh!
Zitat von skorpionman
Ich finde seine Reaktion eher „lächerlich“. Sowas kann man auch mit etwas Humor nehmen. Er scheint sich ja auch nicht an ihren Namen erinnern zu können und spricht nur von „der Frau“. Für mich ist das wenig feinfühlig nachdem sich Katharina Kleinfeldt bei ihm bereits ehrlich entschuldigt hat.
Da braucht man nicht auch noch Öl ins Feuer gießen - gerade wenn man weiß wie das Internet auf solche Sachen, insbesondere bei Frauen, reagiert.
Sie ist übrigens nicht die erste gewesen, der so ein Fauxpas passiert ist und sie wird auch nicht die letzte sein.
Zitat von wittel05
Also begeistert war Friedl wohl nicht von der Situation im sky-Interview : "Friedl hatte sich nach dem Vorfall in der Mixed-Zone noch wenig versöhnlich gezeigt: Das habe ich noch nie erlebt. Ich hatte mit der Frau 90 Minuten vor dem Spiel den Talk hier, weil das ja dringend benötigt worden ist oder extrem wichtig ist, dass man jetzt die Medien auch vor dem Spiel und in der Kabine hat.
Es sei kurios und schon ein bisschen lächerlich, dass sie ihn nach dem Spiel dann nicht mehr erkannt habe, sagte Werder-Profi Friedl.".
Aber auch ne starke Reaktion von Friedl. Man muß sich von den Lizenzinhabern auch nicht alles gefallen lassen.
Also begeistert war Friedl wohl nicht von der Situation im sky-Interview : "Friedl hatte sich nach dem Vorfall in der Mixed-Zone noch wenig versöhnlich gezeigt: Das habe ich noch nie erlebt. Ich hatte mit der Frau 90 Minuten vor dem Spiel den Talk hier, weil das ja dringend benötigt worden ist oder extrem wichtig ist, dass man jetzt die Medien auch vor dem Spiel und in der Kabine hat.
Es sei kurios und schon ein bisschen lächerlich, dass sie ihn nach dem Spiel dann nicht mehr erkannt habe, sagte Werder-Profi Friedl.".
Aber auch ne starke Reaktion von Friedl. Man muß sich von den Lizenzinhabern auch nicht alles gefallen lassen.
Ich finde seine Reaktion eher „lächerlich“. Sowas kann man auch mit etwas Humor nehmen. Er scheint sich ja auch nicht an ihren Namen erinnern zu können und spricht nur von „der Frau“. Für mich ist das wenig feinfühlig nachdem sich Katharina Kleinfeldt bei ihm bereits ehrlich entschuldigt hat.
Da braucht man nicht auch noch Öl ins Feuer gießen - gerade wenn man weiß wie das Internet auf solche Sachen, insbesondere bei Frauen, reagiert.
Sie ist übrigens nicht die erste gewesen, der so ein Fauxpas passiert ist und sie wird auch nicht die letzte sein.
Es soll lächerlich sein, von einer Fußball-Reporterin (!) zu verlangen, dass sie den Kapitän eines Teams, über das sie gerade berichtet, (er)kennt?
In Österreich würde man sagen: Ah geh!
Nein, nochmal lesen bitte. Seine Reaktion war lächerlich. Es war doch absolut klar, dass es sich um einen Versprecher gehandelt hat. Auch Reporter dürfen Fehler machen. Er kann sich ja seinen Teil dazu denken, aber öffentlich im Interview nochmal nachtreten, ist einfach absolut unnötig. Genau so wie die Vielen frauenfeindlichen Kommentare im Internet, die sich an so einem harmlosen Fehler aufgeilen.
Weder war es ein Versprecher, noch ist es frauenfeindlich, wenn man sich darüber amüsiert. Wer in seinem Job so einen Bock baut, kann einfach akzeptieren, dass der Betroffene es nicht amüsant findet, nach einer deftigen Niederlage vor die Kamera zu müssen und dann da noch gefragt zu werden, wie sich der Sieg im Auftaktspiel anfühlt.
Da spielt das Geschlecht keine Rolle, wenn man denn gleich behandelt werden möchte. Ein männlicher Kollege bekäme das auch lange aufs Brot geschmiert.
Das halte ich aber für ein Gerücht. Witze kann man ja machen. Hab ich absolut nichts dagegen.
Aber Kommentare, die die grundsätzliche Intelligenz von Männern infrage stellen, dürfte man denke ich nicht lesen, wenn das einem Mann passiert wäre.
Bei Kleinfeldt sind die Kommentare jedoch voll damit. Ich find sowas halt widerlich. Wenn das mich zu einem „Fan“ von ihr macht, dann könnt ihr das ruhig denken. Ist mir lieber als so zu tun als würde ihr nur sachliche Kritik oder harmlose Späße entgegenkommen.
Solche Blackouts passieren halt mal im Live Fernsehen. Deswegen muss man ihr doch nicht die grundsätzliche Kompetenz absprechen - und schon gar nicht die Intelligenz.
Aber nun gut, hab jetzt schon genug Senf dazu gegeben.
Obacht, Du vermischst hier das, was Friedl gesagt hat, mit dem, was hier im Forum gesagt wurde UND mit dem, was einige Internet-Kommentatoren zum Besten (oder zum Schlechtesten) gegeben haben.
Deine Kritik war ja gegenüber Friedl, aber als man Dir dann daraufhin sagte, seine Kritik sei sehr wohl berechtigt gewesen, hast Du dann seine Kritik mit vermeintlich (oder tatsächlich) frauenfeindlichen Kommentaren im Internet in Verbindung gebracht. Das ist nicht zulässig und entwertet Deine Argumentation.
Also, rekapitulieren wir: Er hat sehr wohl das Recht, seine Befremdung zu äußern ob ihres groben Lapsus. Ganz ehrlich, das ging gar nicht. Gleichzeitig ist so ein Fehler auch lustig und es dürfen Späße gemacht werden.
Was das Frauenfeindliche angeht: Geschenkt, ich glaube, niemand hier verteidigt, dass man ihr die Intelligenz aufgrund ihres Frau-Seins abspricht (oder überhaupt, weil sie einen solchen Fehler macht). Ich würde allerdings an der Stelle widersprechen, wo Du sagst, dass es in anderen Situationen keine männerfeindlichen Witze oder Attacken gibt. Denn doch, die gibt es sehr wohl. Auf andere Weise und in anderen Kontexten (sicherlich nicht im Fußball, soviel ist klar), aber es ist andernorts absolut en vogue, krasse männerfeindliche Dinge von sich zu geben heutzutage (z.B. in der Politik - regelmäßig). Und das ist, anders als jegliche Misogynie, dann auch gesellschaftlich akzeptiert und wird medial transportiert. Ich wäre also vorsichtig, hier vorschnell die Urteilskeule zu schwingen. Find's auch immer befremdlich, wenn Männer meinen, in die Rolle des Weißen Ritters schlüpfen zu müssen...
Aber wurscht, das führt zu weit. Der Punkt war, dass Friedl hier keinen Fehler begangen hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von RoMaRu am 26.08.2025 um 21:11 Uhr bearbeitet
26.08.2025 - 21:21 Uhr
Zitat von RoMaRu
Obacht, Du vermischst hier das, was Friedl gesagt hat, mit dem, was hier im Forum gesagt wurde UND mit dem, was einige Internet-Kommentatoren zum Besten (oder zum Schlechtesten) gegeben haben.
Deine Kritik war ja gegenüber Friedl, aber als man Dir dann daraufhin sagte, seine Kritik sei sehr wohl berechtigt gewesen, hast Du dann seine Kritik mit vermeintlich (oder tatsächlich) frauenfeindlichen Kommentaren im Internet in Verbindung gebracht. Das ist nicht zulässig und entwertet Deine Argumentation.
Also, rekapitulieren wir: Er hat sehr wohl das Recht, seine Befremdung zu äußern ob ihres groben Lapsus. Ganz ehrlich, das ging gar nicht. Gleichzeitig ist so ein Fehler auch lustig und es dürfen Späße gemacht werden.
Was das Frauenfeindliche angeht: Geschenkt, ich glaube, niemand hier verteidigt, dass man ihr die Intelligenz aufgrund ihres Frau-Seins abspricht (oder überhaupt, weil sie einen solchen Fehler macht). Ich würde allerdings an der Stelle widersprechen, wo Du sagst, dass es in anderen Situationen keine männerfeindlichen Witze oder Attacken gibt. Denn doch, die gibt es sehr wohl. Auf andere Weise und in anderen Kontexten (sicherlich nicht im Fußball, soviel ist klar), aber es ist andernorts absolut en vogue, krasse männerfeindliche Dinge von sich zu geben heutzutage (z.B. in der Politik - regelmäßig). Und das ist, anders als jegliche Misogynie, dann auch gesellschaftlich akzeptiert und wird medial transportiert. Ich wäre also vorsichtig, hier vorschnell die Urteilskeule zu schwingen. Find's auch immer befremdlich, wenn Männer meinen, in die Rolle des Weißen Ritters schlüpfen zu müssen...
Aber wurscht, das führt zu weit. Der Punkt war, dass Friedl hier keinen Fehler begangen hat.
Zitat von skorpionman
Das halte ich aber für ein Gerücht. Witze kann man ja machen. Hab ich absolut nichts dagegen.
Aber Kommentare, die die grundsätzliche Intelligenz von Männern infrage stellen, dürfte man denke ich nicht lesen, wenn das einem Mann passiert wäre.
Bei Kleinfeldt sind die Kommentare jedoch voll damit. Ich find sowas halt widerlich. Wenn das mich zu einem „Fan“ von ihr macht, dann könnt ihr das ruhig denken. Ist mir lieber als so zu tun als würde ihr nur sachliche Kritik oder harmlose Späße entgegenkommen.
Solche Blackouts passieren halt mal im Live Fernsehen. Deswegen muss man ihr doch nicht die grundsätzliche Kompetenz absprechen - und schon gar nicht die Intelligenz.
Aber nun gut, hab jetzt schon genug Senf dazu gegeben.
Zitat von heiwes
Weder war es ein Versprecher, noch ist es frauenfeindlich, wenn man sich darüber amüsiert. Wer in seinem Job so einen Bock baut, kann einfach akzeptieren, dass der Betroffene es nicht amüsant findet, nach einer deftigen Niederlage vor die Kamera zu müssen und dann da noch gefragt zu werden, wie sich der Sieg im Auftaktspiel anfühlt.
Da spielt das Geschlecht keine Rolle, wenn man denn gleich behandelt werden möchte. Ein männlicher Kollege bekäme das auch lange aufs Brot geschmiert.
Zitat von skorpionman
Nein, nochmal lesen bitte. Seine Reaktion war lächerlich. Es war doch absolut klar, dass es sich um einen Versprecher gehandelt hat. Auch Reporter dürfen Fehler machen. Er kann sich ja seinen Teil dazu denken, aber öffentlich im Interview nochmal nachtreten, ist einfach absolut unnötig. Genau so wie die Vielen frauenfeindlichen Kommentare im Internet, die sich an so einem harmlosen Fehler aufgeilen.
Zitat von RoMaRu
Es soll lächerlich sein, von einer Fußball-Reporterin (!) zu verlangen, dass sie den Kapitän eines Teams, über das sie gerade berichtet, (er)kennt?
In Österreich würde man sagen: Ah geh!
Zitat von skorpionman
Ich finde seine Reaktion eher „lächerlich“. Sowas kann man auch mit etwas Humor nehmen. Er scheint sich ja auch nicht an ihren Namen erinnern zu können und spricht nur von „der Frau“. Für mich ist das wenig feinfühlig nachdem sich Katharina Kleinfeldt bei ihm bereits ehrlich entschuldigt hat.
Da braucht man nicht auch noch Öl ins Feuer gießen - gerade wenn man weiß wie das Internet auf solche Sachen, insbesondere bei Frauen, reagiert.
Sie ist übrigens nicht die erste gewesen, der so ein Fauxpas passiert ist und sie wird auch nicht die letzte sein.
Zitat von wittel05
Also begeistert war Friedl wohl nicht von der Situation im sky-Interview : "Friedl hatte sich nach dem Vorfall in der Mixed-Zone noch wenig versöhnlich gezeigt: Das habe ich noch nie erlebt. Ich hatte mit der Frau 90 Minuten vor dem Spiel den Talk hier, weil das ja dringend benötigt worden ist oder extrem wichtig ist, dass man jetzt die Medien auch vor dem Spiel und in der Kabine hat.
Es sei kurios und schon ein bisschen lächerlich, dass sie ihn nach dem Spiel dann nicht mehr erkannt habe, sagte Werder-Profi Friedl.".
Aber auch ne starke Reaktion von Friedl. Man muß sich von den Lizenzinhabern auch nicht alles gefallen lassen.
Also begeistert war Friedl wohl nicht von der Situation im sky-Interview : "Friedl hatte sich nach dem Vorfall in der Mixed-Zone noch wenig versöhnlich gezeigt: Das habe ich noch nie erlebt. Ich hatte mit der Frau 90 Minuten vor dem Spiel den Talk hier, weil das ja dringend benötigt worden ist oder extrem wichtig ist, dass man jetzt die Medien auch vor dem Spiel und in der Kabine hat.
Es sei kurios und schon ein bisschen lächerlich, dass sie ihn nach dem Spiel dann nicht mehr erkannt habe, sagte Werder-Profi Friedl.".
Aber auch ne starke Reaktion von Friedl. Man muß sich von den Lizenzinhabern auch nicht alles gefallen lassen.
Ich finde seine Reaktion eher „lächerlich“. Sowas kann man auch mit etwas Humor nehmen. Er scheint sich ja auch nicht an ihren Namen erinnern zu können und spricht nur von „der Frau“. Für mich ist das wenig feinfühlig nachdem sich Katharina Kleinfeldt bei ihm bereits ehrlich entschuldigt hat.
Da braucht man nicht auch noch Öl ins Feuer gießen - gerade wenn man weiß wie das Internet auf solche Sachen, insbesondere bei Frauen, reagiert.
Sie ist übrigens nicht die erste gewesen, der so ein Fauxpas passiert ist und sie wird auch nicht die letzte sein.
Es soll lächerlich sein, von einer Fußball-Reporterin (!) zu verlangen, dass sie den Kapitän eines Teams, über das sie gerade berichtet, (er)kennt?
In Österreich würde man sagen: Ah geh!
Nein, nochmal lesen bitte. Seine Reaktion war lächerlich. Es war doch absolut klar, dass es sich um einen Versprecher gehandelt hat. Auch Reporter dürfen Fehler machen. Er kann sich ja seinen Teil dazu denken, aber öffentlich im Interview nochmal nachtreten, ist einfach absolut unnötig. Genau so wie die Vielen frauenfeindlichen Kommentare im Internet, die sich an so einem harmlosen Fehler aufgeilen.
Weder war es ein Versprecher, noch ist es frauenfeindlich, wenn man sich darüber amüsiert. Wer in seinem Job so einen Bock baut, kann einfach akzeptieren, dass der Betroffene es nicht amüsant findet, nach einer deftigen Niederlage vor die Kamera zu müssen und dann da noch gefragt zu werden, wie sich der Sieg im Auftaktspiel anfühlt.
Da spielt das Geschlecht keine Rolle, wenn man denn gleich behandelt werden möchte. Ein männlicher Kollege bekäme das auch lange aufs Brot geschmiert.
Das halte ich aber für ein Gerücht. Witze kann man ja machen. Hab ich absolut nichts dagegen.
Aber Kommentare, die die grundsätzliche Intelligenz von Männern infrage stellen, dürfte man denke ich nicht lesen, wenn das einem Mann passiert wäre.
Bei Kleinfeldt sind die Kommentare jedoch voll damit. Ich find sowas halt widerlich. Wenn das mich zu einem „Fan“ von ihr macht, dann könnt ihr das ruhig denken. Ist mir lieber als so zu tun als würde ihr nur sachliche Kritik oder harmlose Späße entgegenkommen.
Solche Blackouts passieren halt mal im Live Fernsehen. Deswegen muss man ihr doch nicht die grundsätzliche Kompetenz absprechen - und schon gar nicht die Intelligenz.
Aber nun gut, hab jetzt schon genug Senf dazu gegeben.
Obacht, Du vermischst hier das, was Friedl gesagt hat, mit dem, was hier im Forum gesagt wurde UND mit dem, was einige Internet-Kommentatoren zum Besten (oder zum Schlechtesten) gegeben haben.
Deine Kritik war ja gegenüber Friedl, aber als man Dir dann daraufhin sagte, seine Kritik sei sehr wohl berechtigt gewesen, hast Du dann seine Kritik mit vermeintlich (oder tatsächlich) frauenfeindlichen Kommentaren im Internet in Verbindung gebracht. Das ist nicht zulässig und entwertet Deine Argumentation.
Also, rekapitulieren wir: Er hat sehr wohl das Recht, seine Befremdung zu äußern ob ihres groben Lapsus. Ganz ehrlich, das ging gar nicht. Gleichzeitig ist so ein Fehler auch lustig und es dürfen Späße gemacht werden.
Was das Frauenfeindliche angeht: Geschenkt, ich glaube, niemand hier verteidigt, dass man ihr die Intelligenz aufgrund ihres Frau-Seins abspricht (oder überhaupt, weil sie einen solchen Fehler macht). Ich würde allerdings an der Stelle widersprechen, wo Du sagst, dass es in anderen Situationen keine männerfeindlichen Witze oder Attacken gibt. Denn doch, die gibt es sehr wohl. Auf andere Weise und in anderen Kontexten (sicherlich nicht im Fußball, soviel ist klar), aber es ist andernorts absolut en vogue, krasse männerfeindliche Dinge von sich zu geben heutzutage (z.B. in der Politik - regelmäßig). Und das ist, anders als jegliche Misogynie, dann auch gesellschaftlich akzeptiert und wird medial transportiert. Ich wäre also vorsichtig, hier vorschnell die Urteilskeule zu schwingen. Find's auch immer befremdlich, wenn Männer meinen, in die Rolle des Weißen Ritters schlüpfen zu müssen...
Aber wurscht, das führt zu weit. Der Punkt war, dass Friedl hier keinen Fehler begangen hat.
Er oder sie wollte halt seine feministische Haltung demonstrieren - auch wenns inhaltlich jetzt nicht wirklich gepasst hat. Er bekommt ein Sternchen für political correctness 😍
27.08.2025 - 11:51 Uhr
Zitat von RoMaRu
Obacht, Du vermischst hier das, was Friedl gesagt hat, mit dem, was hier im Forum gesagt wurde UND mit dem, was einige Internet-Kommentatoren zum Besten (oder zum Schlechtesten) gegeben haben.
Deine Kritik war ja gegenüber Friedl, aber als man Dir dann daraufhin sagte, seine Kritik sei sehr wohl berechtigt gewesen, hast Du dann seine Kritik mit vermeintlich (oder tatsächlich) frauenfeindlichen Kommentaren im Internet in Verbindung gebracht. Das ist nicht zulässig und entwertet Deine Argumentation.
Also, rekapitulieren wir: Er hat sehr wohl das Recht, seine Befremdung zu äußern ob ihres groben Lapsus. Ganz ehrlich, das ging gar nicht. Gleichzeitig ist so ein Fehler auch lustig und es dürfen Späße gemacht werden.
Was das Frauenfeindliche angeht: Geschenkt, ich glaube, niemand hier verteidigt, dass man ihr die Intelligenz aufgrund ihres Frau-Seins abspricht (oder überhaupt, weil sie einen solchen Fehler macht). Ich würde allerdings an der Stelle widersprechen, wo Du sagst, dass es in anderen Situationen keine männerfeindlichen Witze oder Attacken gibt. Denn doch, die gibt es sehr wohl. Auf andere Weise und in anderen Kontexten (sicherlich nicht im Fußball, soviel ist klar), aber es ist andernorts absolut en vogue, krasse männerfeindliche Dinge von sich zu geben heutzutage (z.B. in der Politik - regelmäßig). Und das ist, anders als jegliche Misogynie, dann auch gesellschaftlich akzeptiert und wird medial transportiert. Ich wäre also vorsichtig, hier vorschnell die Urteilskeule zu schwingen. Find's auch immer befremdlich, wenn Männer meinen, in die Rolle des Weißen Ritters schlüpfen zu müssen...
Aber wurscht, das führt zu weit. Der Punkt war, dass Friedl hier keinen Fehler begangen hat.
Zitat von skorpionman
Das halte ich aber für ein Gerücht. Witze kann man ja machen. Hab ich absolut nichts dagegen.
Aber Kommentare, die die grundsätzliche Intelligenz von Männern infrage stellen, dürfte man denke ich nicht lesen, wenn das einem Mann passiert wäre.
Bei Kleinfeldt sind die Kommentare jedoch voll damit. Ich find sowas halt widerlich. Wenn das mich zu einem „Fan“ von ihr macht, dann könnt ihr das ruhig denken. Ist mir lieber als so zu tun als würde ihr nur sachliche Kritik oder harmlose Späße entgegenkommen.
Solche Blackouts passieren halt mal im Live Fernsehen. Deswegen muss man ihr doch nicht die grundsätzliche Kompetenz absprechen - und schon gar nicht die Intelligenz.
Aber nun gut, hab jetzt schon genug Senf dazu gegeben.
Zitat von heiwes
Weder war es ein Versprecher, noch ist es frauenfeindlich, wenn man sich darüber amüsiert. Wer in seinem Job so einen Bock baut, kann einfach akzeptieren, dass der Betroffene es nicht amüsant findet, nach einer deftigen Niederlage vor die Kamera zu müssen und dann da noch gefragt zu werden, wie sich der Sieg im Auftaktspiel anfühlt.
Da spielt das Geschlecht keine Rolle, wenn man denn gleich behandelt werden möchte. Ein männlicher Kollege bekäme das auch lange aufs Brot geschmiert.
Zitat von skorpionman
Nein, nochmal lesen bitte. Seine Reaktion war lächerlich. Es war doch absolut klar, dass es sich um einen Versprecher gehandelt hat. Auch Reporter dürfen Fehler machen. Er kann sich ja seinen Teil dazu denken, aber öffentlich im Interview nochmal nachtreten, ist einfach absolut unnötig. Genau so wie die Vielen frauenfeindlichen Kommentare im Internet, die sich an so einem harmlosen Fehler aufgeilen.
Zitat von RoMaRu
Es soll lächerlich sein, von einer Fußball-Reporterin (!) zu verlangen, dass sie den Kapitän eines Teams, über das sie gerade berichtet, (er)kennt?
In Österreich würde man sagen: Ah geh!
Zitat von skorpionman
Ich finde seine Reaktion eher „lächerlich“. Sowas kann man auch mit etwas Humor nehmen. Er scheint sich ja auch nicht an ihren Namen erinnern zu können und spricht nur von „der Frau“. Für mich ist das wenig feinfühlig nachdem sich Katharina Kleinfeldt bei ihm bereits ehrlich entschuldigt hat.
Da braucht man nicht auch noch Öl ins Feuer gießen - gerade wenn man weiß wie das Internet auf solche Sachen, insbesondere bei Frauen, reagiert.
Sie ist übrigens nicht die erste gewesen, der so ein Fauxpas passiert ist und sie wird auch nicht die letzte sein.
Zitat von wittel05
Also begeistert war Friedl wohl nicht von der Situation im sky-Interview : "Friedl hatte sich nach dem Vorfall in der Mixed-Zone noch wenig versöhnlich gezeigt: Das habe ich noch nie erlebt. Ich hatte mit der Frau 90 Minuten vor dem Spiel den Talk hier, weil das ja dringend benötigt worden ist oder extrem wichtig ist, dass man jetzt die Medien auch vor dem Spiel und in der Kabine hat.
Es sei kurios und schon ein bisschen lächerlich, dass sie ihn nach dem Spiel dann nicht mehr erkannt habe, sagte Werder-Profi Friedl.".
Aber auch ne starke Reaktion von Friedl. Man muß sich von den Lizenzinhabern auch nicht alles gefallen lassen.
Also begeistert war Friedl wohl nicht von der Situation im sky-Interview : "Friedl hatte sich nach dem Vorfall in der Mixed-Zone noch wenig versöhnlich gezeigt: Das habe ich noch nie erlebt. Ich hatte mit der Frau 90 Minuten vor dem Spiel den Talk hier, weil das ja dringend benötigt worden ist oder extrem wichtig ist, dass man jetzt die Medien auch vor dem Spiel und in der Kabine hat.
Es sei kurios und schon ein bisschen lächerlich, dass sie ihn nach dem Spiel dann nicht mehr erkannt habe, sagte Werder-Profi Friedl.".
Aber auch ne starke Reaktion von Friedl. Man muß sich von den Lizenzinhabern auch nicht alles gefallen lassen.
Ich finde seine Reaktion eher „lächerlich“. Sowas kann man auch mit etwas Humor nehmen. Er scheint sich ja auch nicht an ihren Namen erinnern zu können und spricht nur von „der Frau“. Für mich ist das wenig feinfühlig nachdem sich Katharina Kleinfeldt bei ihm bereits ehrlich entschuldigt hat.
Da braucht man nicht auch noch Öl ins Feuer gießen - gerade wenn man weiß wie das Internet auf solche Sachen, insbesondere bei Frauen, reagiert.
Sie ist übrigens nicht die erste gewesen, der so ein Fauxpas passiert ist und sie wird auch nicht die letzte sein.
Es soll lächerlich sein, von einer Fußball-Reporterin (!) zu verlangen, dass sie den Kapitän eines Teams, über das sie gerade berichtet, (er)kennt?
In Österreich würde man sagen: Ah geh!
Nein, nochmal lesen bitte. Seine Reaktion war lächerlich. Es war doch absolut klar, dass es sich um einen Versprecher gehandelt hat. Auch Reporter dürfen Fehler machen. Er kann sich ja seinen Teil dazu denken, aber öffentlich im Interview nochmal nachtreten, ist einfach absolut unnötig. Genau so wie die Vielen frauenfeindlichen Kommentare im Internet, die sich an so einem harmlosen Fehler aufgeilen.
Weder war es ein Versprecher, noch ist es frauenfeindlich, wenn man sich darüber amüsiert. Wer in seinem Job so einen Bock baut, kann einfach akzeptieren, dass der Betroffene es nicht amüsant findet, nach einer deftigen Niederlage vor die Kamera zu müssen und dann da noch gefragt zu werden, wie sich der Sieg im Auftaktspiel anfühlt.
Da spielt das Geschlecht keine Rolle, wenn man denn gleich behandelt werden möchte. Ein männlicher Kollege bekäme das auch lange aufs Brot geschmiert.
Das halte ich aber für ein Gerücht. Witze kann man ja machen. Hab ich absolut nichts dagegen.
Aber Kommentare, die die grundsätzliche Intelligenz von Männern infrage stellen, dürfte man denke ich nicht lesen, wenn das einem Mann passiert wäre.
Bei Kleinfeldt sind die Kommentare jedoch voll damit. Ich find sowas halt widerlich. Wenn das mich zu einem „Fan“ von ihr macht, dann könnt ihr das ruhig denken. Ist mir lieber als so zu tun als würde ihr nur sachliche Kritik oder harmlose Späße entgegenkommen.
Solche Blackouts passieren halt mal im Live Fernsehen. Deswegen muss man ihr doch nicht die grundsätzliche Kompetenz absprechen - und schon gar nicht die Intelligenz.
Aber nun gut, hab jetzt schon genug Senf dazu gegeben.
Obacht, Du vermischst hier das, was Friedl gesagt hat, mit dem, was hier im Forum gesagt wurde UND mit dem, was einige Internet-Kommentatoren zum Besten (oder zum Schlechtesten) gegeben haben.
Deine Kritik war ja gegenüber Friedl, aber als man Dir dann daraufhin sagte, seine Kritik sei sehr wohl berechtigt gewesen, hast Du dann seine Kritik mit vermeintlich (oder tatsächlich) frauenfeindlichen Kommentaren im Internet in Verbindung gebracht. Das ist nicht zulässig und entwertet Deine Argumentation.
Also, rekapitulieren wir: Er hat sehr wohl das Recht, seine Befremdung zu äußern ob ihres groben Lapsus. Ganz ehrlich, das ging gar nicht. Gleichzeitig ist so ein Fehler auch lustig und es dürfen Späße gemacht werden.
Was das Frauenfeindliche angeht: Geschenkt, ich glaube, niemand hier verteidigt, dass man ihr die Intelligenz aufgrund ihres Frau-Seins abspricht (oder überhaupt, weil sie einen solchen Fehler macht). Ich würde allerdings an der Stelle widersprechen, wo Du sagst, dass es in anderen Situationen keine männerfeindlichen Witze oder Attacken gibt. Denn doch, die gibt es sehr wohl. Auf andere Weise und in anderen Kontexten (sicherlich nicht im Fußball, soviel ist klar), aber es ist andernorts absolut en vogue, krasse männerfeindliche Dinge von sich zu geben heutzutage (z.B. in der Politik - regelmäßig). Und das ist, anders als jegliche Misogynie, dann auch gesellschaftlich akzeptiert und wird medial transportiert. Ich wäre also vorsichtig, hier vorschnell die Urteilskeule zu schwingen. Find's auch immer befremdlich, wenn Männer meinen, in die Rolle des Weißen Ritters schlüpfen zu müssen...
Aber wurscht, das führt zu weit. Der Punkt war, dass Friedl hier keinen Fehler begangen hat.
Ich fand seine Reaktion lächerlich, weil ich finde das man als Spieler auch mal über sich selbst lachen sollte. Er macht einen auf beleidigte Leberwurst.
Seine Reaktion und das öffentliche Nachtreten befeuert den Hate, der ihr im Netz entgegengebracht wurde. Man hätte die Situation mit Humor auch etwas entschärfen können. Mehr sag ich doch nicht. Wie gesagt, er hätte sich auch einfach seinen Teil dazu denken sollen. Ob man das nun als Fehler oder kein Fehler interpretiert, ist mir Wumpe. Ich hätte halt anders reagiert.
Bitte mir auch keine Wörter in den Mund legen. Ich hab geschrieben, dass in der selben Situation ein Mann nicht solch einen Hate abbekommen hätte. Dass es in „anderen“ Situationen bei Männern auch vorkommen kann, hab ich doch gar nicht bestritten.
Wenn einem Reporter das genau so widerfahren wäre hätte ich ihn übrigens genau so verteidigt und Friedl genau so für seine kindische Reaktion kritisiert.
Finde es eher befremdlich, dass einem „poltical correctness“ und „weißer Rittertum“ vorgeworfen wird, weil man sich als Mann gegen Frauenfeindlichkeit ausspricht.
Es ist einfach nur meine Meinung, die ich in einem kleinen Fußballforum kundtue. Ich laufe ja jetzt nicht auf die Straße und rufe dazu auf, Frau Kleinfeldt zu schützen.
27.08.2025 - 12:40 Uhr
Zitat von skorpionman
Ich fand seine Reaktion lächerlich, weil ich finde das man als Spieler auch mal über sich selbst lachen sollte. Er macht einen auf beleidigte Leberwurst.
Seine Reaktion und das öffentliche Nachtreten befeuert den Hate, der ihr im Netz entgegengebracht wurde. Man hätte die Situation mit Humor auch etwas entschärfen können. Mehr sag ich doch nicht. Wie gesagt, er hätte sich auch einfach seinen Teil dazu denken sollen. Ob man das nun als Fehler oder kein Fehler interpretiert, ist mir Wumpe. Ich hätte halt anders reagiert.
Bitte mir auch keine Wörter in den Mund legen. Ich hab geschrieben, dass in der selben Situation ein Mann nicht solch einen Hate abbekommen hätte. Dass es in „anderen“ Situationen bei Männern auch vorkommen kann, hab ich doch gar nicht bestritten.
Wenn einem Reporter das genau so widerfahren wäre hätte ich ihn übrigens genau so verteidigt und Friedl genau so für seine kindische Reaktion kritisiert.
Finde es eher befremdlich, dass einem „poltical correctness“ und „weißer Rittertum“ vorgeworfen wird, weil man sich als Mann gegen Frauenfeindlichkeit ausspricht.
Es ist einfach nur meine Meinung, die ich in einem kleinen Fußballforum kundtue. Ich laufe ja jetzt nicht auf die Straße und rufe dazu auf, Frau Kleinfeldt zu schützen.
Zitat von RoMaRu
Obacht, Du vermischst hier das, was Friedl gesagt hat, mit dem, was hier im Forum gesagt wurde UND mit dem, was einige Internet-Kommentatoren zum Besten (oder zum Schlechtesten) gegeben haben.
Deine Kritik war ja gegenüber Friedl, aber als man Dir dann daraufhin sagte, seine Kritik sei sehr wohl berechtigt gewesen, hast Du dann seine Kritik mit vermeintlich (oder tatsächlich) frauenfeindlichen Kommentaren im Internet in Verbindung gebracht. Das ist nicht zulässig und entwertet Deine Argumentation.
Also, rekapitulieren wir: Er hat sehr wohl das Recht, seine Befremdung zu äußern ob ihres groben Lapsus. Ganz ehrlich, das ging gar nicht. Gleichzeitig ist so ein Fehler auch lustig und es dürfen Späße gemacht werden.
Was das Frauenfeindliche angeht: Geschenkt, ich glaube, niemand hier verteidigt, dass man ihr die Intelligenz aufgrund ihres Frau-Seins abspricht (oder überhaupt, weil sie einen solchen Fehler macht). Ich würde allerdings an der Stelle widersprechen, wo Du sagst, dass es in anderen Situationen keine männerfeindlichen Witze oder Attacken gibt. Denn doch, die gibt es sehr wohl. Auf andere Weise und in anderen Kontexten (sicherlich nicht im Fußball, soviel ist klar), aber es ist andernorts absolut en vogue, krasse männerfeindliche Dinge von sich zu geben heutzutage (z.B. in der Politik - regelmäßig). Und das ist, anders als jegliche Misogynie, dann auch gesellschaftlich akzeptiert und wird medial transportiert. Ich wäre also vorsichtig, hier vorschnell die Urteilskeule zu schwingen. Find's auch immer befremdlich, wenn Männer meinen, in die Rolle des Weißen Ritters schlüpfen zu müssen...
Aber wurscht, das führt zu weit. Der Punkt war, dass Friedl hier keinen Fehler begangen hat.
Zitat von skorpionman
Das halte ich aber für ein Gerücht. Witze kann man ja machen. Hab ich absolut nichts dagegen.
Aber Kommentare, die die grundsätzliche Intelligenz von Männern infrage stellen, dürfte man denke ich nicht lesen, wenn das einem Mann passiert wäre.
Bei Kleinfeldt sind die Kommentare jedoch voll damit. Ich find sowas halt widerlich. Wenn das mich zu einem „Fan“ von ihr macht, dann könnt ihr das ruhig denken. Ist mir lieber als so zu tun als würde ihr nur sachliche Kritik oder harmlose Späße entgegenkommen.
Solche Blackouts passieren halt mal im Live Fernsehen. Deswegen muss man ihr doch nicht die grundsätzliche Kompetenz absprechen - und schon gar nicht die Intelligenz.
Aber nun gut, hab jetzt schon genug Senf dazu gegeben.
Zitat von heiwes
Weder war es ein Versprecher, noch ist es frauenfeindlich, wenn man sich darüber amüsiert. Wer in seinem Job so einen Bock baut, kann einfach akzeptieren, dass der Betroffene es nicht amüsant findet, nach einer deftigen Niederlage vor die Kamera zu müssen und dann da noch gefragt zu werden, wie sich der Sieg im Auftaktspiel anfühlt.
Da spielt das Geschlecht keine Rolle, wenn man denn gleich behandelt werden möchte. Ein männlicher Kollege bekäme das auch lange aufs Brot geschmiert.
Zitat von skorpionman
Nein, nochmal lesen bitte. Seine Reaktion war lächerlich. Es war doch absolut klar, dass es sich um einen Versprecher gehandelt hat. Auch Reporter dürfen Fehler machen. Er kann sich ja seinen Teil dazu denken, aber öffentlich im Interview nochmal nachtreten, ist einfach absolut unnötig. Genau so wie die Vielen frauenfeindlichen Kommentare im Internet, die sich an so einem harmlosen Fehler aufgeilen.
Zitat von RoMaRu
Es soll lächerlich sein, von einer Fußball-Reporterin (!) zu verlangen, dass sie den Kapitän eines Teams, über das sie gerade berichtet, (er)kennt?
In Österreich würde man sagen: Ah geh!
Zitat von skorpionman
Ich finde seine Reaktion eher „lächerlich“. Sowas kann man auch mit etwas Humor nehmen. Er scheint sich ja auch nicht an ihren Namen erinnern zu können und spricht nur von „der Frau“. Für mich ist das wenig feinfühlig nachdem sich Katharina Kleinfeldt bei ihm bereits ehrlich entschuldigt hat.
Da braucht man nicht auch noch Öl ins Feuer gießen - gerade wenn man weiß wie das Internet auf solche Sachen, insbesondere bei Frauen, reagiert.
Sie ist übrigens nicht die erste gewesen, der so ein Fauxpas passiert ist und sie wird auch nicht die letzte sein.
Zitat von wittel05
Also begeistert war Friedl wohl nicht von der Situation im sky-Interview : "Friedl hatte sich nach dem Vorfall in der Mixed-Zone noch wenig versöhnlich gezeigt: Das habe ich noch nie erlebt. Ich hatte mit der Frau 90 Minuten vor dem Spiel den Talk hier, weil das ja dringend benötigt worden ist oder extrem wichtig ist, dass man jetzt die Medien auch vor dem Spiel und in der Kabine hat.
Es sei kurios und schon ein bisschen lächerlich, dass sie ihn nach dem Spiel dann nicht mehr erkannt habe, sagte Werder-Profi Friedl.".
Aber auch ne starke Reaktion von Friedl. Man muß sich von den Lizenzinhabern auch nicht alles gefallen lassen.
Also begeistert war Friedl wohl nicht von der Situation im sky-Interview : "Friedl hatte sich nach dem Vorfall in der Mixed-Zone noch wenig versöhnlich gezeigt: Das habe ich noch nie erlebt. Ich hatte mit der Frau 90 Minuten vor dem Spiel den Talk hier, weil das ja dringend benötigt worden ist oder extrem wichtig ist, dass man jetzt die Medien auch vor dem Spiel und in der Kabine hat.
Es sei kurios und schon ein bisschen lächerlich, dass sie ihn nach dem Spiel dann nicht mehr erkannt habe, sagte Werder-Profi Friedl.".
Aber auch ne starke Reaktion von Friedl. Man muß sich von den Lizenzinhabern auch nicht alles gefallen lassen.
Ich finde seine Reaktion eher „lächerlich“. Sowas kann man auch mit etwas Humor nehmen. Er scheint sich ja auch nicht an ihren Namen erinnern zu können und spricht nur von „der Frau“. Für mich ist das wenig feinfühlig nachdem sich Katharina Kleinfeldt bei ihm bereits ehrlich entschuldigt hat.
Da braucht man nicht auch noch Öl ins Feuer gießen - gerade wenn man weiß wie das Internet auf solche Sachen, insbesondere bei Frauen, reagiert.
Sie ist übrigens nicht die erste gewesen, der so ein Fauxpas passiert ist und sie wird auch nicht die letzte sein.
Es soll lächerlich sein, von einer Fußball-Reporterin (!) zu verlangen, dass sie den Kapitän eines Teams, über das sie gerade berichtet, (er)kennt?
In Österreich würde man sagen: Ah geh!
Nein, nochmal lesen bitte. Seine Reaktion war lächerlich. Es war doch absolut klar, dass es sich um einen Versprecher gehandelt hat. Auch Reporter dürfen Fehler machen. Er kann sich ja seinen Teil dazu denken, aber öffentlich im Interview nochmal nachtreten, ist einfach absolut unnötig. Genau so wie die Vielen frauenfeindlichen Kommentare im Internet, die sich an so einem harmlosen Fehler aufgeilen.
Weder war es ein Versprecher, noch ist es frauenfeindlich, wenn man sich darüber amüsiert. Wer in seinem Job so einen Bock baut, kann einfach akzeptieren, dass der Betroffene es nicht amüsant findet, nach einer deftigen Niederlage vor die Kamera zu müssen und dann da noch gefragt zu werden, wie sich der Sieg im Auftaktspiel anfühlt.
Da spielt das Geschlecht keine Rolle, wenn man denn gleich behandelt werden möchte. Ein männlicher Kollege bekäme das auch lange aufs Brot geschmiert.
Das halte ich aber für ein Gerücht. Witze kann man ja machen. Hab ich absolut nichts dagegen.
Aber Kommentare, die die grundsätzliche Intelligenz von Männern infrage stellen, dürfte man denke ich nicht lesen, wenn das einem Mann passiert wäre.
Bei Kleinfeldt sind die Kommentare jedoch voll damit. Ich find sowas halt widerlich. Wenn das mich zu einem „Fan“ von ihr macht, dann könnt ihr das ruhig denken. Ist mir lieber als so zu tun als würde ihr nur sachliche Kritik oder harmlose Späße entgegenkommen.
Solche Blackouts passieren halt mal im Live Fernsehen. Deswegen muss man ihr doch nicht die grundsätzliche Kompetenz absprechen - und schon gar nicht die Intelligenz.
Aber nun gut, hab jetzt schon genug Senf dazu gegeben.
Obacht, Du vermischst hier das, was Friedl gesagt hat, mit dem, was hier im Forum gesagt wurde UND mit dem, was einige Internet-Kommentatoren zum Besten (oder zum Schlechtesten) gegeben haben.
Deine Kritik war ja gegenüber Friedl, aber als man Dir dann daraufhin sagte, seine Kritik sei sehr wohl berechtigt gewesen, hast Du dann seine Kritik mit vermeintlich (oder tatsächlich) frauenfeindlichen Kommentaren im Internet in Verbindung gebracht. Das ist nicht zulässig und entwertet Deine Argumentation.
Also, rekapitulieren wir: Er hat sehr wohl das Recht, seine Befremdung zu äußern ob ihres groben Lapsus. Ganz ehrlich, das ging gar nicht. Gleichzeitig ist so ein Fehler auch lustig und es dürfen Späße gemacht werden.
Was das Frauenfeindliche angeht: Geschenkt, ich glaube, niemand hier verteidigt, dass man ihr die Intelligenz aufgrund ihres Frau-Seins abspricht (oder überhaupt, weil sie einen solchen Fehler macht). Ich würde allerdings an der Stelle widersprechen, wo Du sagst, dass es in anderen Situationen keine männerfeindlichen Witze oder Attacken gibt. Denn doch, die gibt es sehr wohl. Auf andere Weise und in anderen Kontexten (sicherlich nicht im Fußball, soviel ist klar), aber es ist andernorts absolut en vogue, krasse männerfeindliche Dinge von sich zu geben heutzutage (z.B. in der Politik - regelmäßig). Und das ist, anders als jegliche Misogynie, dann auch gesellschaftlich akzeptiert und wird medial transportiert. Ich wäre also vorsichtig, hier vorschnell die Urteilskeule zu schwingen. Find's auch immer befremdlich, wenn Männer meinen, in die Rolle des Weißen Ritters schlüpfen zu müssen...
Aber wurscht, das führt zu weit. Der Punkt war, dass Friedl hier keinen Fehler begangen hat.
Ich fand seine Reaktion lächerlich, weil ich finde das man als Spieler auch mal über sich selbst lachen sollte. Er macht einen auf beleidigte Leberwurst.
Seine Reaktion und das öffentliche Nachtreten befeuert den Hate, der ihr im Netz entgegengebracht wurde. Man hätte die Situation mit Humor auch etwas entschärfen können. Mehr sag ich doch nicht. Wie gesagt, er hätte sich auch einfach seinen Teil dazu denken sollen. Ob man das nun als Fehler oder kein Fehler interpretiert, ist mir Wumpe. Ich hätte halt anders reagiert.
Bitte mir auch keine Wörter in den Mund legen. Ich hab geschrieben, dass in der selben Situation ein Mann nicht solch einen Hate abbekommen hätte. Dass es in „anderen“ Situationen bei Männern auch vorkommen kann, hab ich doch gar nicht bestritten.
Wenn einem Reporter das genau so widerfahren wäre hätte ich ihn übrigens genau so verteidigt und Friedl genau so für seine kindische Reaktion kritisiert.
Finde es eher befremdlich, dass einem „poltical correctness“ und „weißer Rittertum“ vorgeworfen wird, weil man sich als Mann gegen Frauenfeindlichkeit ausspricht.
Es ist einfach nur meine Meinung, die ich in einem kleinen Fußballforum kundtue. Ich laufe ja jetzt nicht auf die Straße und rufe dazu auf, Frau Kleinfeldt zu schützen.
Ne sorry.
Also wenn Friedl als Kapitän von Werder Bremen nach einer 1:4 Niederlage ( mit zuvor Pokalaus in der 1. Runde, nach ganz schwacher Vorbereitung und aktueller großen Unsicherheit im Verein und bei den Fans ) sich da hinstellt und lacht oder Humor zeigt, dann geht das in eine ganz falsche Richtung.
Ob zu kindisch oder beleidigt ist mir egal, mir ist aber lieber unser Kapitän ist nach so einem Spiel in so einer Gesamtsituation eher angefressen, als der Strahlemann der alles locker hin nimmt ( grundsätzlich ist er ja auch eher ein entspannter, gelassener Typ )
27.08.2025 - 13:37 Uhr
Zitat von skorpionman
Ich fand seine Reaktion lächerlich, weil ich finde das man als Spieler auch mal über sich selbst lachen sollte. Er macht einen auf beleidigte Leberwurst.
Seine Reaktion und das öffentliche Nachtreten befeuert den Hate, der ihr im Netz entgegengebracht wurde. Man hätte die Situation mit Humor auch etwas entschärfen können. Mehr sag ich doch nicht. Wie gesagt, er hätte sich auch einfach seinen Teil dazu denken sollen. Ob man das nun als Fehler oder kein Fehler interpretiert, ist mir Wumpe. Ich hätte halt anders reagiert.
Bitte mir auch keine Wörter in den Mund legen. Ich hab geschrieben, dass in der selben Situation ein Mann nicht solch einen Hate abbekommen hätte. Dass es in „anderen“ Situationen bei Männern auch vorkommen kann, hab ich doch gar nicht bestritten.
Wenn einem Reporter das genau so widerfahren wäre hätte ich ihn übrigens genau so verteidigt und Friedl genau so für seine kindische Reaktion kritisiert.
Finde es eher befremdlich, dass einem „poltical correctness“ und „weißer Rittertum“ vorgeworfen wird, weil man sich als Mann gegen Frauenfeindlichkeit ausspricht.
Es ist einfach nur meine Meinung, die ich in einem kleinen Fußballforum kundtue. Ich laufe ja jetzt nicht auf die Straße und rufe dazu auf, Frau Kleinfeldt zu schützen.
Zitat von RoMaRu
Obacht, Du vermischst hier das, was Friedl gesagt hat, mit dem, was hier im Forum gesagt wurde UND mit dem, was einige Internet-Kommentatoren zum Besten (oder zum Schlechtesten) gegeben haben.
Deine Kritik war ja gegenüber Friedl, aber als man Dir dann daraufhin sagte, seine Kritik sei sehr wohl berechtigt gewesen, hast Du dann seine Kritik mit vermeintlich (oder tatsächlich) frauenfeindlichen Kommentaren im Internet in Verbindung gebracht. Das ist nicht zulässig und entwertet Deine Argumentation.
Also, rekapitulieren wir: Er hat sehr wohl das Recht, seine Befremdung zu äußern ob ihres groben Lapsus. Ganz ehrlich, das ging gar nicht. Gleichzeitig ist so ein Fehler auch lustig und es dürfen Späße gemacht werden.
Was das Frauenfeindliche angeht: Geschenkt, ich glaube, niemand hier verteidigt, dass man ihr die Intelligenz aufgrund ihres Frau-Seins abspricht (oder überhaupt, weil sie einen solchen Fehler macht). Ich würde allerdings an der Stelle widersprechen, wo Du sagst, dass es in anderen Situationen keine männerfeindlichen Witze oder Attacken gibt. Denn doch, die gibt es sehr wohl. Auf andere Weise und in anderen Kontexten (sicherlich nicht im Fußball, soviel ist klar), aber es ist andernorts absolut en vogue, krasse männerfeindliche Dinge von sich zu geben heutzutage (z.B. in der Politik - regelmäßig). Und das ist, anders als jegliche Misogynie, dann auch gesellschaftlich akzeptiert und wird medial transportiert. Ich wäre also vorsichtig, hier vorschnell die Urteilskeule zu schwingen. Find's auch immer befremdlich, wenn Männer meinen, in die Rolle des Weißen Ritters schlüpfen zu müssen...
Aber wurscht, das führt zu weit. Der Punkt war, dass Friedl hier keinen Fehler begangen hat.
Zitat von skorpionman
Das halte ich aber für ein Gerücht. Witze kann man ja machen. Hab ich absolut nichts dagegen.
Aber Kommentare, die die grundsätzliche Intelligenz von Männern infrage stellen, dürfte man denke ich nicht lesen, wenn das einem Mann passiert wäre.
Bei Kleinfeldt sind die Kommentare jedoch voll damit. Ich find sowas halt widerlich. Wenn das mich zu einem „Fan“ von ihr macht, dann könnt ihr das ruhig denken. Ist mir lieber als so zu tun als würde ihr nur sachliche Kritik oder harmlose Späße entgegenkommen.
Solche Blackouts passieren halt mal im Live Fernsehen. Deswegen muss man ihr doch nicht die grundsätzliche Kompetenz absprechen - und schon gar nicht die Intelligenz.
Aber nun gut, hab jetzt schon genug Senf dazu gegeben.
Zitat von heiwes
Weder war es ein Versprecher, noch ist es frauenfeindlich, wenn man sich darüber amüsiert. Wer in seinem Job so einen Bock baut, kann einfach akzeptieren, dass der Betroffene es nicht amüsant findet, nach einer deftigen Niederlage vor die Kamera zu müssen und dann da noch gefragt zu werden, wie sich der Sieg im Auftaktspiel anfühlt.
Da spielt das Geschlecht keine Rolle, wenn man denn gleich behandelt werden möchte. Ein männlicher Kollege bekäme das auch lange aufs Brot geschmiert.
Zitat von skorpionman
Nein, nochmal lesen bitte. Seine Reaktion war lächerlich. Es war doch absolut klar, dass es sich um einen Versprecher gehandelt hat. Auch Reporter dürfen Fehler machen. Er kann sich ja seinen Teil dazu denken, aber öffentlich im Interview nochmal nachtreten, ist einfach absolut unnötig. Genau so wie die Vielen frauenfeindlichen Kommentare im Internet, die sich an so einem harmlosen Fehler aufgeilen.
Zitat von RoMaRu
Es soll lächerlich sein, von einer Fußball-Reporterin (!) zu verlangen, dass sie den Kapitän eines Teams, über das sie gerade berichtet, (er)kennt?
In Österreich würde man sagen: Ah geh!
Zitat von skorpionman
Ich finde seine Reaktion eher „lächerlich“. Sowas kann man auch mit etwas Humor nehmen. Er scheint sich ja auch nicht an ihren Namen erinnern zu können und spricht nur von „der Frau“. Für mich ist das wenig feinfühlig nachdem sich Katharina Kleinfeldt bei ihm bereits ehrlich entschuldigt hat.
Da braucht man nicht auch noch Öl ins Feuer gießen - gerade wenn man weiß wie das Internet auf solche Sachen, insbesondere bei Frauen, reagiert.
Sie ist übrigens nicht die erste gewesen, der so ein Fauxpas passiert ist und sie wird auch nicht die letzte sein.
Zitat von wittel05
Also begeistert war Friedl wohl nicht von der Situation im sky-Interview : "Friedl hatte sich nach dem Vorfall in der Mixed-Zone noch wenig versöhnlich gezeigt: Das habe ich noch nie erlebt. Ich hatte mit der Frau 90 Minuten vor dem Spiel den Talk hier, weil das ja dringend benötigt worden ist oder extrem wichtig ist, dass man jetzt die Medien auch vor dem Spiel und in der Kabine hat.
Es sei kurios und schon ein bisschen lächerlich, dass sie ihn nach dem Spiel dann nicht mehr erkannt habe, sagte Werder-Profi Friedl.".
Aber auch ne starke Reaktion von Friedl. Man muß sich von den Lizenzinhabern auch nicht alles gefallen lassen.
Also begeistert war Friedl wohl nicht von der Situation im sky-Interview : "Friedl hatte sich nach dem Vorfall in der Mixed-Zone noch wenig versöhnlich gezeigt: Das habe ich noch nie erlebt. Ich hatte mit der Frau 90 Minuten vor dem Spiel den Talk hier, weil das ja dringend benötigt worden ist oder extrem wichtig ist, dass man jetzt die Medien auch vor dem Spiel und in der Kabine hat.
Es sei kurios und schon ein bisschen lächerlich, dass sie ihn nach dem Spiel dann nicht mehr erkannt habe, sagte Werder-Profi Friedl.".
Aber auch ne starke Reaktion von Friedl. Man muß sich von den Lizenzinhabern auch nicht alles gefallen lassen.
Ich finde seine Reaktion eher „lächerlich“. Sowas kann man auch mit etwas Humor nehmen. Er scheint sich ja auch nicht an ihren Namen erinnern zu können und spricht nur von „der Frau“. Für mich ist das wenig feinfühlig nachdem sich Katharina Kleinfeldt bei ihm bereits ehrlich entschuldigt hat.
Da braucht man nicht auch noch Öl ins Feuer gießen - gerade wenn man weiß wie das Internet auf solche Sachen, insbesondere bei Frauen, reagiert.
Sie ist übrigens nicht die erste gewesen, der so ein Fauxpas passiert ist und sie wird auch nicht die letzte sein.
Es soll lächerlich sein, von einer Fußball-Reporterin (!) zu verlangen, dass sie den Kapitän eines Teams, über das sie gerade berichtet, (er)kennt?
In Österreich würde man sagen: Ah geh!
Nein, nochmal lesen bitte. Seine Reaktion war lächerlich. Es war doch absolut klar, dass es sich um einen Versprecher gehandelt hat. Auch Reporter dürfen Fehler machen. Er kann sich ja seinen Teil dazu denken, aber öffentlich im Interview nochmal nachtreten, ist einfach absolut unnötig. Genau so wie die Vielen frauenfeindlichen Kommentare im Internet, die sich an so einem harmlosen Fehler aufgeilen.
Weder war es ein Versprecher, noch ist es frauenfeindlich, wenn man sich darüber amüsiert. Wer in seinem Job so einen Bock baut, kann einfach akzeptieren, dass der Betroffene es nicht amüsant findet, nach einer deftigen Niederlage vor die Kamera zu müssen und dann da noch gefragt zu werden, wie sich der Sieg im Auftaktspiel anfühlt.
Da spielt das Geschlecht keine Rolle, wenn man denn gleich behandelt werden möchte. Ein männlicher Kollege bekäme das auch lange aufs Brot geschmiert.
Das halte ich aber für ein Gerücht. Witze kann man ja machen. Hab ich absolut nichts dagegen.
Aber Kommentare, die die grundsätzliche Intelligenz von Männern infrage stellen, dürfte man denke ich nicht lesen, wenn das einem Mann passiert wäre.
Bei Kleinfeldt sind die Kommentare jedoch voll damit. Ich find sowas halt widerlich. Wenn das mich zu einem „Fan“ von ihr macht, dann könnt ihr das ruhig denken. Ist mir lieber als so zu tun als würde ihr nur sachliche Kritik oder harmlose Späße entgegenkommen.
Solche Blackouts passieren halt mal im Live Fernsehen. Deswegen muss man ihr doch nicht die grundsätzliche Kompetenz absprechen - und schon gar nicht die Intelligenz.
Aber nun gut, hab jetzt schon genug Senf dazu gegeben.
Obacht, Du vermischst hier das, was Friedl gesagt hat, mit dem, was hier im Forum gesagt wurde UND mit dem, was einige Internet-Kommentatoren zum Besten (oder zum Schlechtesten) gegeben haben.
Deine Kritik war ja gegenüber Friedl, aber als man Dir dann daraufhin sagte, seine Kritik sei sehr wohl berechtigt gewesen, hast Du dann seine Kritik mit vermeintlich (oder tatsächlich) frauenfeindlichen Kommentaren im Internet in Verbindung gebracht. Das ist nicht zulässig und entwertet Deine Argumentation.
Also, rekapitulieren wir: Er hat sehr wohl das Recht, seine Befremdung zu äußern ob ihres groben Lapsus. Ganz ehrlich, das ging gar nicht. Gleichzeitig ist so ein Fehler auch lustig und es dürfen Späße gemacht werden.
Was das Frauenfeindliche angeht: Geschenkt, ich glaube, niemand hier verteidigt, dass man ihr die Intelligenz aufgrund ihres Frau-Seins abspricht (oder überhaupt, weil sie einen solchen Fehler macht). Ich würde allerdings an der Stelle widersprechen, wo Du sagst, dass es in anderen Situationen keine männerfeindlichen Witze oder Attacken gibt. Denn doch, die gibt es sehr wohl. Auf andere Weise und in anderen Kontexten (sicherlich nicht im Fußball, soviel ist klar), aber es ist andernorts absolut en vogue, krasse männerfeindliche Dinge von sich zu geben heutzutage (z.B. in der Politik - regelmäßig). Und das ist, anders als jegliche Misogynie, dann auch gesellschaftlich akzeptiert und wird medial transportiert. Ich wäre also vorsichtig, hier vorschnell die Urteilskeule zu schwingen. Find's auch immer befremdlich, wenn Männer meinen, in die Rolle des Weißen Ritters schlüpfen zu müssen...
Aber wurscht, das führt zu weit. Der Punkt war, dass Friedl hier keinen Fehler begangen hat.
Ich fand seine Reaktion lächerlich, weil ich finde das man als Spieler auch mal über sich selbst lachen sollte. Er macht einen auf beleidigte Leberwurst.
Seine Reaktion und das öffentliche Nachtreten befeuert den Hate, der ihr im Netz entgegengebracht wurde. Man hätte die Situation mit Humor auch etwas entschärfen können. Mehr sag ich doch nicht. Wie gesagt, er hätte sich auch einfach seinen Teil dazu denken sollen. Ob man das nun als Fehler oder kein Fehler interpretiert, ist mir Wumpe. Ich hätte halt anders reagiert.
Bitte mir auch keine Wörter in den Mund legen. Ich hab geschrieben, dass in der selben Situation ein Mann nicht solch einen Hate abbekommen hätte. Dass es in „anderen“ Situationen bei Männern auch vorkommen kann, hab ich doch gar nicht bestritten.
Wenn einem Reporter das genau so widerfahren wäre hätte ich ihn übrigens genau so verteidigt und Friedl genau so für seine kindische Reaktion kritisiert.
Finde es eher befremdlich, dass einem „poltical correctness“ und „weißer Rittertum“ vorgeworfen wird, weil man sich als Mann gegen Frauenfeindlichkeit ausspricht.
Es ist einfach nur meine Meinung, die ich in einem kleinen Fußballforum kundtue. Ich laufe ja jetzt nicht auf die Straße und rufe dazu auf, Frau Kleinfeldt zu schützen.
Du hast das Interview gesehen und weißt auch, dass Kleinfeldt Friedl auch vor dem Spiel interviewt hat?
Wie falsch die Schiene ist, hier etwas ungewöhnliches reinzuinterpretieren, weil Kleinfeldt Frau ist, sollte klar werden, wenn man diesen Artikel mal liest:
https://www.spiegel.de/kultur/sky-interview-mit-marco-friedl-geht-schief-zum-verwechseln-aehnlich-oder-a-08a03f70-7a28-4ef0-91c1-18e3b0126fb5
Da werden u.a. Geschichten von 2005 erzählt. Was ist jetzt die Message, über die anderen Geschichten darf man sich amüsieren, aber nicht über den Fauxpas von Kleinfeldt, weil sie eine Frau ist?
Was ich dann wirklich bemerkenswert finde ist Deine Wortwahl bei Friedl. Lächerlich, beleidigte Leberwurst, kindische Reaktion ....
Da teilst Du aus, findest es aber überzogen, wenn man sich über einen Fauxpas amüsiert.
27.08.2025 - 13:37 Uhr
Ich finde der Angelegenheit wird zu viel beigemessen.
War es ein Fehler der Dame, ja. Kann man drüber schmunzeln, ja.
Die Ankündigung des Interview durch den Kollegen war ebenso irritierend (er hatte ebenfalls Zetterer angekündigt, welcher zur selben Zeit noch in der Kurve war).
Auch Friedl hat sich nicht optimal verhalten, das Trikot seinen Freundes zu tragen, ja, aber gerne über der Schulter statt richtig herum übergestreift.
Ansonsten fand ich inhaltlich die anschließenden Fragen auch nicht gut gestellt, was mich eigentlich mehr störte als die Verwechselung an sich.
War es ein Fehler der Dame, ja. Kann man drüber schmunzeln, ja.
Die Ankündigung des Interview durch den Kollegen war ebenso irritierend (er hatte ebenfalls Zetterer angekündigt, welcher zur selben Zeit noch in der Kurve war).
Auch Friedl hat sich nicht optimal verhalten, das Trikot seinen Freundes zu tragen, ja, aber gerne über der Schulter statt richtig herum übergestreift.
Ansonsten fand ich inhaltlich die anschließenden Fragen auch nicht gut gestellt, was mich eigentlich mehr störte als die Verwechselung an sich.
27.08.2025 - 13:47 Uhr
Zitat von Vollblutkicker
Ne sorry.
Also wenn Friedl als Kapitän von Werder Bremen nach einer 1:4 Niederlage ( mit zuvor Pokalaus in der 1. Runde, nach ganz schwacher Vorbereitung und aktueller großen Unsicherheit im Verein und bei den Fans ) sich da hinstellt und lacht oder Humor zeigt, dann geht das in eine ganz falsche Richtung.
Ob zu kindisch oder beleidigt ist mir egal, mir ist aber lieber unser Kapitän ist nach so einem Spiel in so einer Gesamtsituation eher angefressen, als der Strahlemann der alles locker hin nimmt ( grundsätzlich ist er ja auch eher ein entspannter, gelassener Typ )
Zitat von skorpionman
Ich fand seine Reaktion lächerlich, weil ich finde das man als Spieler auch mal über sich selbst lachen sollte. Er macht einen auf beleidigte Leberwurst.
Seine Reaktion und das öffentliche Nachtreten befeuert den Hate, der ihr im Netz entgegengebracht wurde. Man hätte die Situation mit Humor auch etwas entschärfen können. Mehr sag ich doch nicht. Wie gesagt, er hätte sich auch einfach seinen Teil dazu denken sollen. Ob man das nun als Fehler oder kein Fehler interpretiert, ist mir Wumpe. Ich hätte halt anders reagiert.
Bitte mir auch keine Wörter in den Mund legen. Ich hab geschrieben, dass in der selben Situation ein Mann nicht solch einen Hate abbekommen hätte. Dass es in „anderen“ Situationen bei Männern auch vorkommen kann, hab ich doch gar nicht bestritten.
Wenn einem Reporter das genau so widerfahren wäre hätte ich ihn übrigens genau so verteidigt und Friedl genau so für seine kindische Reaktion kritisiert.
Finde es eher befremdlich, dass einem „poltical correctness“ und „weißer Rittertum“ vorgeworfen wird, weil man sich als Mann gegen Frauenfeindlichkeit ausspricht.
Es ist einfach nur meine Meinung, die ich in einem kleinen Fußballforum kundtue. Ich laufe ja jetzt nicht auf die Straße und rufe dazu auf, Frau Kleinfeldt zu schützen.
Zitat von RoMaRu
Obacht, Du vermischst hier das, was Friedl gesagt hat, mit dem, was hier im Forum gesagt wurde UND mit dem, was einige Internet-Kommentatoren zum Besten (oder zum Schlechtesten) gegeben haben.
Deine Kritik war ja gegenüber Friedl, aber als man Dir dann daraufhin sagte, seine Kritik sei sehr wohl berechtigt gewesen, hast Du dann seine Kritik mit vermeintlich (oder tatsächlich) frauenfeindlichen Kommentaren im Internet in Verbindung gebracht. Das ist nicht zulässig und entwertet Deine Argumentation.
Also, rekapitulieren wir: Er hat sehr wohl das Recht, seine Befremdung zu äußern ob ihres groben Lapsus. Ganz ehrlich, das ging gar nicht. Gleichzeitig ist so ein Fehler auch lustig und es dürfen Späße gemacht werden.
Was das Frauenfeindliche angeht: Geschenkt, ich glaube, niemand hier verteidigt, dass man ihr die Intelligenz aufgrund ihres Frau-Seins abspricht (oder überhaupt, weil sie einen solchen Fehler macht). Ich würde allerdings an der Stelle widersprechen, wo Du sagst, dass es in anderen Situationen keine männerfeindlichen Witze oder Attacken gibt. Denn doch, die gibt es sehr wohl. Auf andere Weise und in anderen Kontexten (sicherlich nicht im Fußball, soviel ist klar), aber es ist andernorts absolut en vogue, krasse männerfeindliche Dinge von sich zu geben heutzutage (z.B. in der Politik - regelmäßig). Und das ist, anders als jegliche Misogynie, dann auch gesellschaftlich akzeptiert und wird medial transportiert. Ich wäre also vorsichtig, hier vorschnell die Urteilskeule zu schwingen. Find's auch immer befremdlich, wenn Männer meinen, in die Rolle des Weißen Ritters schlüpfen zu müssen...
Aber wurscht, das führt zu weit. Der Punkt war, dass Friedl hier keinen Fehler begangen hat.
Zitat von skorpionman
Das halte ich aber für ein Gerücht. Witze kann man ja machen. Hab ich absolut nichts dagegen.
Aber Kommentare, die die grundsätzliche Intelligenz von Männern infrage stellen, dürfte man denke ich nicht lesen, wenn das einem Mann passiert wäre.
Bei Kleinfeldt sind die Kommentare jedoch voll damit. Ich find sowas halt widerlich. Wenn das mich zu einem „Fan“ von ihr macht, dann könnt ihr das ruhig denken. Ist mir lieber als so zu tun als würde ihr nur sachliche Kritik oder harmlose Späße entgegenkommen.
Solche Blackouts passieren halt mal im Live Fernsehen. Deswegen muss man ihr doch nicht die grundsätzliche Kompetenz absprechen - und schon gar nicht die Intelligenz.
Aber nun gut, hab jetzt schon genug Senf dazu gegeben.
Zitat von heiwes
Weder war es ein Versprecher, noch ist es frauenfeindlich, wenn man sich darüber amüsiert. Wer in seinem Job so einen Bock baut, kann einfach akzeptieren, dass der Betroffene es nicht amüsant findet, nach einer deftigen Niederlage vor die Kamera zu müssen und dann da noch gefragt zu werden, wie sich der Sieg im Auftaktspiel anfühlt.
Da spielt das Geschlecht keine Rolle, wenn man denn gleich behandelt werden möchte. Ein männlicher Kollege bekäme das auch lange aufs Brot geschmiert.
Zitat von skorpionman
Nein, nochmal lesen bitte. Seine Reaktion war lächerlich. Es war doch absolut klar, dass es sich um einen Versprecher gehandelt hat. Auch Reporter dürfen Fehler machen. Er kann sich ja seinen Teil dazu denken, aber öffentlich im Interview nochmal nachtreten, ist einfach absolut unnötig. Genau so wie die Vielen frauenfeindlichen Kommentare im Internet, die sich an so einem harmlosen Fehler aufgeilen.
Zitat von RoMaRu
Es soll lächerlich sein, von einer Fußball-Reporterin (!) zu verlangen, dass sie den Kapitän eines Teams, über das sie gerade berichtet, (er)kennt?
In Österreich würde man sagen: Ah geh!
Zitat von skorpionman
Ich finde seine Reaktion eher „lächerlich“. Sowas kann man auch mit etwas Humor nehmen. Er scheint sich ja auch nicht an ihren Namen erinnern zu können und spricht nur von „der Frau“. Für mich ist das wenig feinfühlig nachdem sich Katharina Kleinfeldt bei ihm bereits ehrlich entschuldigt hat.
Da braucht man nicht auch noch Öl ins Feuer gießen - gerade wenn man weiß wie das Internet auf solche Sachen, insbesondere bei Frauen, reagiert.
Sie ist übrigens nicht die erste gewesen, der so ein Fauxpas passiert ist und sie wird auch nicht die letzte sein.
Zitat von wittel05
Also begeistert war Friedl wohl nicht von der Situation im sky-Interview : "Friedl hatte sich nach dem Vorfall in der Mixed-Zone noch wenig versöhnlich gezeigt: Das habe ich noch nie erlebt. Ich hatte mit der Frau 90 Minuten vor dem Spiel den Talk hier, weil das ja dringend benötigt worden ist oder extrem wichtig ist, dass man jetzt die Medien auch vor dem Spiel und in der Kabine hat.
Es sei kurios und schon ein bisschen lächerlich, dass sie ihn nach dem Spiel dann nicht mehr erkannt habe, sagte Werder-Profi Friedl.".
Aber auch ne starke Reaktion von Friedl. Man muß sich von den Lizenzinhabern auch nicht alles gefallen lassen.
Also begeistert war Friedl wohl nicht von der Situation im sky-Interview : "Friedl hatte sich nach dem Vorfall in der Mixed-Zone noch wenig versöhnlich gezeigt: Das habe ich noch nie erlebt. Ich hatte mit der Frau 90 Minuten vor dem Spiel den Talk hier, weil das ja dringend benötigt worden ist oder extrem wichtig ist, dass man jetzt die Medien auch vor dem Spiel und in der Kabine hat.
Es sei kurios und schon ein bisschen lächerlich, dass sie ihn nach dem Spiel dann nicht mehr erkannt habe, sagte Werder-Profi Friedl.".
Aber auch ne starke Reaktion von Friedl. Man muß sich von den Lizenzinhabern auch nicht alles gefallen lassen.
Ich finde seine Reaktion eher „lächerlich“. Sowas kann man auch mit etwas Humor nehmen. Er scheint sich ja auch nicht an ihren Namen erinnern zu können und spricht nur von „der Frau“. Für mich ist das wenig feinfühlig nachdem sich Katharina Kleinfeldt bei ihm bereits ehrlich entschuldigt hat.
Da braucht man nicht auch noch Öl ins Feuer gießen - gerade wenn man weiß wie das Internet auf solche Sachen, insbesondere bei Frauen, reagiert.
Sie ist übrigens nicht die erste gewesen, der so ein Fauxpas passiert ist und sie wird auch nicht die letzte sein.
Es soll lächerlich sein, von einer Fußball-Reporterin (!) zu verlangen, dass sie den Kapitän eines Teams, über das sie gerade berichtet, (er)kennt?
In Österreich würde man sagen: Ah geh!
Nein, nochmal lesen bitte. Seine Reaktion war lächerlich. Es war doch absolut klar, dass es sich um einen Versprecher gehandelt hat. Auch Reporter dürfen Fehler machen. Er kann sich ja seinen Teil dazu denken, aber öffentlich im Interview nochmal nachtreten, ist einfach absolut unnötig. Genau so wie die Vielen frauenfeindlichen Kommentare im Internet, die sich an so einem harmlosen Fehler aufgeilen.
Weder war es ein Versprecher, noch ist es frauenfeindlich, wenn man sich darüber amüsiert. Wer in seinem Job so einen Bock baut, kann einfach akzeptieren, dass der Betroffene es nicht amüsant findet, nach einer deftigen Niederlage vor die Kamera zu müssen und dann da noch gefragt zu werden, wie sich der Sieg im Auftaktspiel anfühlt.
Da spielt das Geschlecht keine Rolle, wenn man denn gleich behandelt werden möchte. Ein männlicher Kollege bekäme das auch lange aufs Brot geschmiert.
Das halte ich aber für ein Gerücht. Witze kann man ja machen. Hab ich absolut nichts dagegen.
Aber Kommentare, die die grundsätzliche Intelligenz von Männern infrage stellen, dürfte man denke ich nicht lesen, wenn das einem Mann passiert wäre.
Bei Kleinfeldt sind die Kommentare jedoch voll damit. Ich find sowas halt widerlich. Wenn das mich zu einem „Fan“ von ihr macht, dann könnt ihr das ruhig denken. Ist mir lieber als so zu tun als würde ihr nur sachliche Kritik oder harmlose Späße entgegenkommen.
Solche Blackouts passieren halt mal im Live Fernsehen. Deswegen muss man ihr doch nicht die grundsätzliche Kompetenz absprechen - und schon gar nicht die Intelligenz.
Aber nun gut, hab jetzt schon genug Senf dazu gegeben.
Obacht, Du vermischst hier das, was Friedl gesagt hat, mit dem, was hier im Forum gesagt wurde UND mit dem, was einige Internet-Kommentatoren zum Besten (oder zum Schlechtesten) gegeben haben.
Deine Kritik war ja gegenüber Friedl, aber als man Dir dann daraufhin sagte, seine Kritik sei sehr wohl berechtigt gewesen, hast Du dann seine Kritik mit vermeintlich (oder tatsächlich) frauenfeindlichen Kommentaren im Internet in Verbindung gebracht. Das ist nicht zulässig und entwertet Deine Argumentation.
Also, rekapitulieren wir: Er hat sehr wohl das Recht, seine Befremdung zu äußern ob ihres groben Lapsus. Ganz ehrlich, das ging gar nicht. Gleichzeitig ist so ein Fehler auch lustig und es dürfen Späße gemacht werden.
Was das Frauenfeindliche angeht: Geschenkt, ich glaube, niemand hier verteidigt, dass man ihr die Intelligenz aufgrund ihres Frau-Seins abspricht (oder überhaupt, weil sie einen solchen Fehler macht). Ich würde allerdings an der Stelle widersprechen, wo Du sagst, dass es in anderen Situationen keine männerfeindlichen Witze oder Attacken gibt. Denn doch, die gibt es sehr wohl. Auf andere Weise und in anderen Kontexten (sicherlich nicht im Fußball, soviel ist klar), aber es ist andernorts absolut en vogue, krasse männerfeindliche Dinge von sich zu geben heutzutage (z.B. in der Politik - regelmäßig). Und das ist, anders als jegliche Misogynie, dann auch gesellschaftlich akzeptiert und wird medial transportiert. Ich wäre also vorsichtig, hier vorschnell die Urteilskeule zu schwingen. Find's auch immer befremdlich, wenn Männer meinen, in die Rolle des Weißen Ritters schlüpfen zu müssen...
Aber wurscht, das führt zu weit. Der Punkt war, dass Friedl hier keinen Fehler begangen hat.
Ich fand seine Reaktion lächerlich, weil ich finde das man als Spieler auch mal über sich selbst lachen sollte. Er macht einen auf beleidigte Leberwurst.
Seine Reaktion und das öffentliche Nachtreten befeuert den Hate, der ihr im Netz entgegengebracht wurde. Man hätte die Situation mit Humor auch etwas entschärfen können. Mehr sag ich doch nicht. Wie gesagt, er hätte sich auch einfach seinen Teil dazu denken sollen. Ob man das nun als Fehler oder kein Fehler interpretiert, ist mir Wumpe. Ich hätte halt anders reagiert.
Bitte mir auch keine Wörter in den Mund legen. Ich hab geschrieben, dass in der selben Situation ein Mann nicht solch einen Hate abbekommen hätte. Dass es in „anderen“ Situationen bei Männern auch vorkommen kann, hab ich doch gar nicht bestritten.
Wenn einem Reporter das genau so widerfahren wäre hätte ich ihn übrigens genau so verteidigt und Friedl genau so für seine kindische Reaktion kritisiert.
Finde es eher befremdlich, dass einem „poltical correctness“ und „weißer Rittertum“ vorgeworfen wird, weil man sich als Mann gegen Frauenfeindlichkeit ausspricht.
Es ist einfach nur meine Meinung, die ich in einem kleinen Fußballforum kundtue. Ich laufe ja jetzt nicht auf die Straße und rufe dazu auf, Frau Kleinfeldt zu schützen.
Ne sorry.
Also wenn Friedl als Kapitän von Werder Bremen nach einer 1:4 Niederlage ( mit zuvor Pokalaus in der 1. Runde, nach ganz schwacher Vorbereitung und aktueller großen Unsicherheit im Verein und bei den Fans ) sich da hinstellt und lacht oder Humor zeigt, dann geht das in eine ganz falsche Richtung.
Ob zu kindisch oder beleidigt ist mir egal, mir ist aber lieber unser Kapitän ist nach so einem Spiel in so einer Gesamtsituation eher angefressen, als der Strahlemann der alles locker hin nimmt ( grundsätzlich ist er ja auch eher ein entspannter, gelassener Typ )
Weiß ja nicht, natürlich muss er dann keine Späße mit ihr machen und einen auf Strahlemann machen.
Aber ein kurzes Schmunzeln und „halb so wild“ wäre jetzt auch nicht das Ende der Welt gewesen. Wie gesagt, kann jeder ja für sich selbst beurteilen. Ich habe in einem anderen Beitrag geschrieben, dass ich seinen Frust auch verstehen kann. Aber den muss man ja nicht auf die Reporterin entladen. Er wollte ja das Interview abbrechen und hat in einem anderen Interview sich nochmal über ihren Fehler beschwert. Ich finde das muss wirklich nicht sein, gerade wenn man doch merkt wie leid ihr der Fehler tut und wie peinlich ihr die Geschichte ohnehin schon ist.
27.08.2025 - 14:29 Uhr
Zitat von skorpionman
Weiß ja nicht, natürlich muss er dann keine Späße mit ihr machen und einen auf Strahlemann machen.
Aber ein kurzes Schmunzeln und „halb so wild“ wäre jetzt auch nicht das Ende der Welt gewesen. Wie gesagt, kann jeder ja für sich selbst beurteilen. Ich habe in einem anderen Beitrag geschrieben, dass ich seinen Frust auch verstehen kann. Aber den muss man ja nicht auf die Reporterin entladen. Er wollte ja das Interview abbrechen und hat in einem anderen Interview sich nochmal über ihren Fehler beschwert. Ich finde das muss wirklich nicht sein, gerade wenn man doch merkt wie leid ihr der Fehler tut und wie peinlich ihr die Geschichte ohnehin schon ist.
Zitat von Vollblutkicker
Ne sorry.
Also wenn Friedl als Kapitän von Werder Bremen nach einer 1:4 Niederlage ( mit zuvor Pokalaus in der 1. Runde, nach ganz schwacher Vorbereitung und aktueller großen Unsicherheit im Verein und bei den Fans ) sich da hinstellt und lacht oder Humor zeigt, dann geht das in eine ganz falsche Richtung.
Ob zu kindisch oder beleidigt ist mir egal, mir ist aber lieber unser Kapitän ist nach so einem Spiel in so einer Gesamtsituation eher angefressen, als der Strahlemann der alles locker hin nimmt ( grundsätzlich ist er ja auch eher ein entspannter, gelassener Typ )
Zitat von skorpionman
Ich fand seine Reaktion lächerlich, weil ich finde das man als Spieler auch mal über sich selbst lachen sollte. Er macht einen auf beleidigte Leberwurst.
Seine Reaktion und das öffentliche Nachtreten befeuert den Hate, der ihr im Netz entgegengebracht wurde. Man hätte die Situation mit Humor auch etwas entschärfen können. Mehr sag ich doch nicht. Wie gesagt, er hätte sich auch einfach seinen Teil dazu denken sollen. Ob man das nun als Fehler oder kein Fehler interpretiert, ist mir Wumpe. Ich hätte halt anders reagiert.
Bitte mir auch keine Wörter in den Mund legen. Ich hab geschrieben, dass in der selben Situation ein Mann nicht solch einen Hate abbekommen hätte. Dass es in „anderen“ Situationen bei Männern auch vorkommen kann, hab ich doch gar nicht bestritten.
Wenn einem Reporter das genau so widerfahren wäre hätte ich ihn übrigens genau so verteidigt und Friedl genau so für seine kindische Reaktion kritisiert.
Finde es eher befremdlich, dass einem „poltical correctness“ und „weißer Rittertum“ vorgeworfen wird, weil man sich als Mann gegen Frauenfeindlichkeit ausspricht.
Es ist einfach nur meine Meinung, die ich in einem kleinen Fußballforum kundtue. Ich laufe ja jetzt nicht auf die Straße und rufe dazu auf, Frau Kleinfeldt zu schützen.
Zitat von RoMaRu
Obacht, Du vermischst hier das, was Friedl gesagt hat, mit dem, was hier im Forum gesagt wurde UND mit dem, was einige Internet-Kommentatoren zum Besten (oder zum Schlechtesten) gegeben haben.
Deine Kritik war ja gegenüber Friedl, aber als man Dir dann daraufhin sagte, seine Kritik sei sehr wohl berechtigt gewesen, hast Du dann seine Kritik mit vermeintlich (oder tatsächlich) frauenfeindlichen Kommentaren im Internet in Verbindung gebracht. Das ist nicht zulässig und entwertet Deine Argumentation.
Also, rekapitulieren wir: Er hat sehr wohl das Recht, seine Befremdung zu äußern ob ihres groben Lapsus. Ganz ehrlich, das ging gar nicht. Gleichzeitig ist so ein Fehler auch lustig und es dürfen Späße gemacht werden.
Was das Frauenfeindliche angeht: Geschenkt, ich glaube, niemand hier verteidigt, dass man ihr die Intelligenz aufgrund ihres Frau-Seins abspricht (oder überhaupt, weil sie einen solchen Fehler macht). Ich würde allerdings an der Stelle widersprechen, wo Du sagst, dass es in anderen Situationen keine männerfeindlichen Witze oder Attacken gibt. Denn doch, die gibt es sehr wohl. Auf andere Weise und in anderen Kontexten (sicherlich nicht im Fußball, soviel ist klar), aber es ist andernorts absolut en vogue, krasse männerfeindliche Dinge von sich zu geben heutzutage (z.B. in der Politik - regelmäßig). Und das ist, anders als jegliche Misogynie, dann auch gesellschaftlich akzeptiert und wird medial transportiert. Ich wäre also vorsichtig, hier vorschnell die Urteilskeule zu schwingen. Find's auch immer befremdlich, wenn Männer meinen, in die Rolle des Weißen Ritters schlüpfen zu müssen...
Aber wurscht, das führt zu weit. Der Punkt war, dass Friedl hier keinen Fehler begangen hat.
Zitat von skorpionman
Das halte ich aber für ein Gerücht. Witze kann man ja machen. Hab ich absolut nichts dagegen.
Aber Kommentare, die die grundsätzliche Intelligenz von Männern infrage stellen, dürfte man denke ich nicht lesen, wenn das einem Mann passiert wäre.
Bei Kleinfeldt sind die Kommentare jedoch voll damit. Ich find sowas halt widerlich. Wenn das mich zu einem „Fan“ von ihr macht, dann könnt ihr das ruhig denken. Ist mir lieber als so zu tun als würde ihr nur sachliche Kritik oder harmlose Späße entgegenkommen.
Solche Blackouts passieren halt mal im Live Fernsehen. Deswegen muss man ihr doch nicht die grundsätzliche Kompetenz absprechen - und schon gar nicht die Intelligenz.
Aber nun gut, hab jetzt schon genug Senf dazu gegeben.
Zitat von heiwes
Weder war es ein Versprecher, noch ist es frauenfeindlich, wenn man sich darüber amüsiert. Wer in seinem Job so einen Bock baut, kann einfach akzeptieren, dass der Betroffene es nicht amüsant findet, nach einer deftigen Niederlage vor die Kamera zu müssen und dann da noch gefragt zu werden, wie sich der Sieg im Auftaktspiel anfühlt.
Da spielt das Geschlecht keine Rolle, wenn man denn gleich behandelt werden möchte. Ein männlicher Kollege bekäme das auch lange aufs Brot geschmiert.
Zitat von skorpionman
Nein, nochmal lesen bitte. Seine Reaktion war lächerlich. Es war doch absolut klar, dass es sich um einen Versprecher gehandelt hat. Auch Reporter dürfen Fehler machen. Er kann sich ja seinen Teil dazu denken, aber öffentlich im Interview nochmal nachtreten, ist einfach absolut unnötig. Genau so wie die Vielen frauenfeindlichen Kommentare im Internet, die sich an so einem harmlosen Fehler aufgeilen.
Zitat von RoMaRu
Es soll lächerlich sein, von einer Fußball-Reporterin (!) zu verlangen, dass sie den Kapitän eines Teams, über das sie gerade berichtet, (er)kennt?
In Österreich würde man sagen: Ah geh!
Zitat von skorpionman
Ich finde seine Reaktion eher „lächerlich“. Sowas kann man auch mit etwas Humor nehmen. Er scheint sich ja auch nicht an ihren Namen erinnern zu können und spricht nur von „der Frau“. Für mich ist das wenig feinfühlig nachdem sich Katharina Kleinfeldt bei ihm bereits ehrlich entschuldigt hat.
Da braucht man nicht auch noch Öl ins Feuer gießen - gerade wenn man weiß wie das Internet auf solche Sachen, insbesondere bei Frauen, reagiert.
Sie ist übrigens nicht die erste gewesen, der so ein Fauxpas passiert ist und sie wird auch nicht die letzte sein.
Zitat von wittel05
Also begeistert war Friedl wohl nicht von der Situation im sky-Interview : "Friedl hatte sich nach dem Vorfall in der Mixed-Zone noch wenig versöhnlich gezeigt: Das habe ich noch nie erlebt. Ich hatte mit der Frau 90 Minuten vor dem Spiel den Talk hier, weil das ja dringend benötigt worden ist oder extrem wichtig ist, dass man jetzt die Medien auch vor dem Spiel und in der Kabine hat.
Es sei kurios und schon ein bisschen lächerlich, dass sie ihn nach dem Spiel dann nicht mehr erkannt habe, sagte Werder-Profi Friedl.".
Aber auch ne starke Reaktion von Friedl. Man muß sich von den Lizenzinhabern auch nicht alles gefallen lassen.
Also begeistert war Friedl wohl nicht von der Situation im sky-Interview : "Friedl hatte sich nach dem Vorfall in der Mixed-Zone noch wenig versöhnlich gezeigt: Das habe ich noch nie erlebt. Ich hatte mit der Frau 90 Minuten vor dem Spiel den Talk hier, weil das ja dringend benötigt worden ist oder extrem wichtig ist, dass man jetzt die Medien auch vor dem Spiel und in der Kabine hat.
Es sei kurios und schon ein bisschen lächerlich, dass sie ihn nach dem Spiel dann nicht mehr erkannt habe, sagte Werder-Profi Friedl.".
Aber auch ne starke Reaktion von Friedl. Man muß sich von den Lizenzinhabern auch nicht alles gefallen lassen.
Ich finde seine Reaktion eher „lächerlich“. Sowas kann man auch mit etwas Humor nehmen. Er scheint sich ja auch nicht an ihren Namen erinnern zu können und spricht nur von „der Frau“. Für mich ist das wenig feinfühlig nachdem sich Katharina Kleinfeldt bei ihm bereits ehrlich entschuldigt hat.
Da braucht man nicht auch noch Öl ins Feuer gießen - gerade wenn man weiß wie das Internet auf solche Sachen, insbesondere bei Frauen, reagiert.
Sie ist übrigens nicht die erste gewesen, der so ein Fauxpas passiert ist und sie wird auch nicht die letzte sein.
Es soll lächerlich sein, von einer Fußball-Reporterin (!) zu verlangen, dass sie den Kapitän eines Teams, über das sie gerade berichtet, (er)kennt?
In Österreich würde man sagen: Ah geh!
Nein, nochmal lesen bitte. Seine Reaktion war lächerlich. Es war doch absolut klar, dass es sich um einen Versprecher gehandelt hat. Auch Reporter dürfen Fehler machen. Er kann sich ja seinen Teil dazu denken, aber öffentlich im Interview nochmal nachtreten, ist einfach absolut unnötig. Genau so wie die Vielen frauenfeindlichen Kommentare im Internet, die sich an so einem harmlosen Fehler aufgeilen.
Weder war es ein Versprecher, noch ist es frauenfeindlich, wenn man sich darüber amüsiert. Wer in seinem Job so einen Bock baut, kann einfach akzeptieren, dass der Betroffene es nicht amüsant findet, nach einer deftigen Niederlage vor die Kamera zu müssen und dann da noch gefragt zu werden, wie sich der Sieg im Auftaktspiel anfühlt.
Da spielt das Geschlecht keine Rolle, wenn man denn gleich behandelt werden möchte. Ein männlicher Kollege bekäme das auch lange aufs Brot geschmiert.
Das halte ich aber für ein Gerücht. Witze kann man ja machen. Hab ich absolut nichts dagegen.
Aber Kommentare, die die grundsätzliche Intelligenz von Männern infrage stellen, dürfte man denke ich nicht lesen, wenn das einem Mann passiert wäre.
Bei Kleinfeldt sind die Kommentare jedoch voll damit. Ich find sowas halt widerlich. Wenn das mich zu einem „Fan“ von ihr macht, dann könnt ihr das ruhig denken. Ist mir lieber als so zu tun als würde ihr nur sachliche Kritik oder harmlose Späße entgegenkommen.
Solche Blackouts passieren halt mal im Live Fernsehen. Deswegen muss man ihr doch nicht die grundsätzliche Kompetenz absprechen - und schon gar nicht die Intelligenz.
Aber nun gut, hab jetzt schon genug Senf dazu gegeben.
Obacht, Du vermischst hier das, was Friedl gesagt hat, mit dem, was hier im Forum gesagt wurde UND mit dem, was einige Internet-Kommentatoren zum Besten (oder zum Schlechtesten) gegeben haben.
Deine Kritik war ja gegenüber Friedl, aber als man Dir dann daraufhin sagte, seine Kritik sei sehr wohl berechtigt gewesen, hast Du dann seine Kritik mit vermeintlich (oder tatsächlich) frauenfeindlichen Kommentaren im Internet in Verbindung gebracht. Das ist nicht zulässig und entwertet Deine Argumentation.
Also, rekapitulieren wir: Er hat sehr wohl das Recht, seine Befremdung zu äußern ob ihres groben Lapsus. Ganz ehrlich, das ging gar nicht. Gleichzeitig ist so ein Fehler auch lustig und es dürfen Späße gemacht werden.
Was das Frauenfeindliche angeht: Geschenkt, ich glaube, niemand hier verteidigt, dass man ihr die Intelligenz aufgrund ihres Frau-Seins abspricht (oder überhaupt, weil sie einen solchen Fehler macht). Ich würde allerdings an der Stelle widersprechen, wo Du sagst, dass es in anderen Situationen keine männerfeindlichen Witze oder Attacken gibt. Denn doch, die gibt es sehr wohl. Auf andere Weise und in anderen Kontexten (sicherlich nicht im Fußball, soviel ist klar), aber es ist andernorts absolut en vogue, krasse männerfeindliche Dinge von sich zu geben heutzutage (z.B. in der Politik - regelmäßig). Und das ist, anders als jegliche Misogynie, dann auch gesellschaftlich akzeptiert und wird medial transportiert. Ich wäre also vorsichtig, hier vorschnell die Urteilskeule zu schwingen. Find's auch immer befremdlich, wenn Männer meinen, in die Rolle des Weißen Ritters schlüpfen zu müssen...
Aber wurscht, das führt zu weit. Der Punkt war, dass Friedl hier keinen Fehler begangen hat.
Ich fand seine Reaktion lächerlich, weil ich finde das man als Spieler auch mal über sich selbst lachen sollte. Er macht einen auf beleidigte Leberwurst.
Seine Reaktion und das öffentliche Nachtreten befeuert den Hate, der ihr im Netz entgegengebracht wurde. Man hätte die Situation mit Humor auch etwas entschärfen können. Mehr sag ich doch nicht. Wie gesagt, er hätte sich auch einfach seinen Teil dazu denken sollen. Ob man das nun als Fehler oder kein Fehler interpretiert, ist mir Wumpe. Ich hätte halt anders reagiert.
Bitte mir auch keine Wörter in den Mund legen. Ich hab geschrieben, dass in der selben Situation ein Mann nicht solch einen Hate abbekommen hätte. Dass es in „anderen“ Situationen bei Männern auch vorkommen kann, hab ich doch gar nicht bestritten.
Wenn einem Reporter das genau so widerfahren wäre hätte ich ihn übrigens genau so verteidigt und Friedl genau so für seine kindische Reaktion kritisiert.
Finde es eher befremdlich, dass einem „poltical correctness“ und „weißer Rittertum“ vorgeworfen wird, weil man sich als Mann gegen Frauenfeindlichkeit ausspricht.
Es ist einfach nur meine Meinung, die ich in einem kleinen Fußballforum kundtue. Ich laufe ja jetzt nicht auf die Straße und rufe dazu auf, Frau Kleinfeldt zu schützen.
Ne sorry.
Also wenn Friedl als Kapitän von Werder Bremen nach einer 1:4 Niederlage ( mit zuvor Pokalaus in der 1. Runde, nach ganz schwacher Vorbereitung und aktueller großen Unsicherheit im Verein und bei den Fans ) sich da hinstellt und lacht oder Humor zeigt, dann geht das in eine ganz falsche Richtung.
Ob zu kindisch oder beleidigt ist mir egal, mir ist aber lieber unser Kapitän ist nach so einem Spiel in so einer Gesamtsituation eher angefressen, als der Strahlemann der alles locker hin nimmt ( grundsätzlich ist er ja auch eher ein entspannter, gelassener Typ )
Weiß ja nicht, natürlich muss er dann keine Späße mit ihr machen und einen auf Strahlemann machen.
Aber ein kurzes Schmunzeln und „halb so wild“ wäre jetzt auch nicht das Ende der Welt gewesen. Wie gesagt, kann jeder ja für sich selbst beurteilen. Ich habe in einem anderen Beitrag geschrieben, dass ich seinen Frust auch verstehen kann. Aber den muss man ja nicht auf die Reporterin entladen. Er wollte ja das Interview abbrechen und hat in einem anderen Interview sich nochmal über ihren Fehler beschwert. Ich finde das muss wirklich nicht sein, gerade wenn man doch merkt wie leid ihr der Fehler tut und wie peinlich ihr die Geschichte ohnehin schon ist.
Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, warum du es so auf Friedl abgesehen hast. Er kann weder etwas dafür, dass Frau Kleinschmidt einen arg kleinen Arbeitsspeicher hat noch dafür, dass solche Mißgeschicke in anderen Medien zu unangemessenen Angriffen gegen sie führen. Hier so einen feministischen Aufriss zu veranstalten und Friedl dafür auch noch zum Sündenbock zu machen ist echt daneben. Wie gesagt, dass er nicht willenlos jeden Mediendruck von sky hinnimmt finde ich stark. Das macht nicht jeder.
27.08.2025 - 14:31 Uhr
Zitat von skorpionman
Weiß ja nicht, natürlich muss er dann keine Späße mit ihr machen und einen auf Strahlemann machen.
Aber ein kurzes Schmunzeln und „halb so wild“ wäre jetzt auch nicht das Ende der Welt gewesen. Wie gesagt, kann jeder ja für sich selbst beurteilen. Ich habe in einem anderen Beitrag geschrieben, dass ich seinen Frust auch verstehen kann. Aber den muss man ja nicht auf die Reporterin entladen. Er wollte ja das Interview abbrechen und hat in einem anderen Interview sich nochmal über ihren Fehler beschwert. Ich finde das muss wirklich nicht sein, gerade wenn man doch merkt wie leid ihr der Fehler tut und wie peinlich ihr die Geschichte ohnehin schon ist.
Zitat von Vollblutkicker
Ne sorry.
Also wenn Friedl als Kapitän von Werder Bremen nach einer 1:4 Niederlage ( mit zuvor Pokalaus in der 1. Runde, nach ganz schwacher Vorbereitung und aktueller großen Unsicherheit im Verein und bei den Fans ) sich da hinstellt und lacht oder Humor zeigt, dann geht das in eine ganz falsche Richtung.
Ob zu kindisch oder beleidigt ist mir egal, mir ist aber lieber unser Kapitän ist nach so einem Spiel in so einer Gesamtsituation eher angefressen, als der Strahlemann der alles locker hin nimmt ( grundsätzlich ist er ja auch eher ein entspannter, gelassener Typ )
Zitat von skorpionman
Ich fand seine Reaktion lächerlich, weil ich finde das man als Spieler auch mal über sich selbst lachen sollte. Er macht einen auf beleidigte Leberwurst.
Seine Reaktion und das öffentliche Nachtreten befeuert den Hate, der ihr im Netz entgegengebracht wurde. Man hätte die Situation mit Humor auch etwas entschärfen können. Mehr sag ich doch nicht. Wie gesagt, er hätte sich auch einfach seinen Teil dazu denken sollen. Ob man das nun als Fehler oder kein Fehler interpretiert, ist mir Wumpe. Ich hätte halt anders reagiert.
Bitte mir auch keine Wörter in den Mund legen. Ich hab geschrieben, dass in der selben Situation ein Mann nicht solch einen Hate abbekommen hätte. Dass es in „anderen“ Situationen bei Männern auch vorkommen kann, hab ich doch gar nicht bestritten.
Wenn einem Reporter das genau so widerfahren wäre hätte ich ihn übrigens genau so verteidigt und Friedl genau so für seine kindische Reaktion kritisiert.
Finde es eher befremdlich, dass einem „poltical correctness“ und „weißer Rittertum“ vorgeworfen wird, weil man sich als Mann gegen Frauenfeindlichkeit ausspricht.
Es ist einfach nur meine Meinung, die ich in einem kleinen Fußballforum kundtue. Ich laufe ja jetzt nicht auf die Straße und rufe dazu auf, Frau Kleinfeldt zu schützen.
Zitat von RoMaRu
Obacht, Du vermischst hier das, was Friedl gesagt hat, mit dem, was hier im Forum gesagt wurde UND mit dem, was einige Internet-Kommentatoren zum Besten (oder zum Schlechtesten) gegeben haben.
Deine Kritik war ja gegenüber Friedl, aber als man Dir dann daraufhin sagte, seine Kritik sei sehr wohl berechtigt gewesen, hast Du dann seine Kritik mit vermeintlich (oder tatsächlich) frauenfeindlichen Kommentaren im Internet in Verbindung gebracht. Das ist nicht zulässig und entwertet Deine Argumentation.
Also, rekapitulieren wir: Er hat sehr wohl das Recht, seine Befremdung zu äußern ob ihres groben Lapsus. Ganz ehrlich, das ging gar nicht. Gleichzeitig ist so ein Fehler auch lustig und es dürfen Späße gemacht werden.
Was das Frauenfeindliche angeht: Geschenkt, ich glaube, niemand hier verteidigt, dass man ihr die Intelligenz aufgrund ihres Frau-Seins abspricht (oder überhaupt, weil sie einen solchen Fehler macht). Ich würde allerdings an der Stelle widersprechen, wo Du sagst, dass es in anderen Situationen keine männerfeindlichen Witze oder Attacken gibt. Denn doch, die gibt es sehr wohl. Auf andere Weise und in anderen Kontexten (sicherlich nicht im Fußball, soviel ist klar), aber es ist andernorts absolut en vogue, krasse männerfeindliche Dinge von sich zu geben heutzutage (z.B. in der Politik - regelmäßig). Und das ist, anders als jegliche Misogynie, dann auch gesellschaftlich akzeptiert und wird medial transportiert. Ich wäre also vorsichtig, hier vorschnell die Urteilskeule zu schwingen. Find's auch immer befremdlich, wenn Männer meinen, in die Rolle des Weißen Ritters schlüpfen zu müssen...
Aber wurscht, das führt zu weit. Der Punkt war, dass Friedl hier keinen Fehler begangen hat.
Zitat von skorpionman
Das halte ich aber für ein Gerücht. Witze kann man ja machen. Hab ich absolut nichts dagegen.
Aber Kommentare, die die grundsätzliche Intelligenz von Männern infrage stellen, dürfte man denke ich nicht lesen, wenn das einem Mann passiert wäre.
Bei Kleinfeldt sind die Kommentare jedoch voll damit. Ich find sowas halt widerlich. Wenn das mich zu einem „Fan“ von ihr macht, dann könnt ihr das ruhig denken. Ist mir lieber als so zu tun als würde ihr nur sachliche Kritik oder harmlose Späße entgegenkommen.
Solche Blackouts passieren halt mal im Live Fernsehen. Deswegen muss man ihr doch nicht die grundsätzliche Kompetenz absprechen - und schon gar nicht die Intelligenz.
Aber nun gut, hab jetzt schon genug Senf dazu gegeben.
Zitat von heiwes
Weder war es ein Versprecher, noch ist es frauenfeindlich, wenn man sich darüber amüsiert. Wer in seinem Job so einen Bock baut, kann einfach akzeptieren, dass der Betroffene es nicht amüsant findet, nach einer deftigen Niederlage vor die Kamera zu müssen und dann da noch gefragt zu werden, wie sich der Sieg im Auftaktspiel anfühlt.
Da spielt das Geschlecht keine Rolle, wenn man denn gleich behandelt werden möchte. Ein männlicher Kollege bekäme das auch lange aufs Brot geschmiert.
Zitat von skorpionman
Nein, nochmal lesen bitte. Seine Reaktion war lächerlich. Es war doch absolut klar, dass es sich um einen Versprecher gehandelt hat. Auch Reporter dürfen Fehler machen. Er kann sich ja seinen Teil dazu denken, aber öffentlich im Interview nochmal nachtreten, ist einfach absolut unnötig. Genau so wie die Vielen frauenfeindlichen Kommentare im Internet, die sich an so einem harmlosen Fehler aufgeilen.
Zitat von RoMaRu
Es soll lächerlich sein, von einer Fußball-Reporterin (!) zu verlangen, dass sie den Kapitän eines Teams, über das sie gerade berichtet, (er)kennt?
In Österreich würde man sagen: Ah geh!
Zitat von skorpionman
Ich finde seine Reaktion eher „lächerlich“. Sowas kann man auch mit etwas Humor nehmen. Er scheint sich ja auch nicht an ihren Namen erinnern zu können und spricht nur von „der Frau“. Für mich ist das wenig feinfühlig nachdem sich Katharina Kleinfeldt bei ihm bereits ehrlich entschuldigt hat.
Da braucht man nicht auch noch Öl ins Feuer gießen - gerade wenn man weiß wie das Internet auf solche Sachen, insbesondere bei Frauen, reagiert.
Sie ist übrigens nicht die erste gewesen, der so ein Fauxpas passiert ist und sie wird auch nicht die letzte sein.
Zitat von wittel05
Also begeistert war Friedl wohl nicht von der Situation im sky-Interview : "Friedl hatte sich nach dem Vorfall in der Mixed-Zone noch wenig versöhnlich gezeigt: Das habe ich noch nie erlebt. Ich hatte mit der Frau 90 Minuten vor dem Spiel den Talk hier, weil das ja dringend benötigt worden ist oder extrem wichtig ist, dass man jetzt die Medien auch vor dem Spiel und in der Kabine hat.
Es sei kurios und schon ein bisschen lächerlich, dass sie ihn nach dem Spiel dann nicht mehr erkannt habe, sagte Werder-Profi Friedl.".
Aber auch ne starke Reaktion von Friedl. Man muß sich von den Lizenzinhabern auch nicht alles gefallen lassen.
Also begeistert war Friedl wohl nicht von der Situation im sky-Interview : "Friedl hatte sich nach dem Vorfall in der Mixed-Zone noch wenig versöhnlich gezeigt: Das habe ich noch nie erlebt. Ich hatte mit der Frau 90 Minuten vor dem Spiel den Talk hier, weil das ja dringend benötigt worden ist oder extrem wichtig ist, dass man jetzt die Medien auch vor dem Spiel und in der Kabine hat.
Es sei kurios und schon ein bisschen lächerlich, dass sie ihn nach dem Spiel dann nicht mehr erkannt habe, sagte Werder-Profi Friedl.".
Aber auch ne starke Reaktion von Friedl. Man muß sich von den Lizenzinhabern auch nicht alles gefallen lassen.
Ich finde seine Reaktion eher „lächerlich“. Sowas kann man auch mit etwas Humor nehmen. Er scheint sich ja auch nicht an ihren Namen erinnern zu können und spricht nur von „der Frau“. Für mich ist das wenig feinfühlig nachdem sich Katharina Kleinfeldt bei ihm bereits ehrlich entschuldigt hat.
Da braucht man nicht auch noch Öl ins Feuer gießen - gerade wenn man weiß wie das Internet auf solche Sachen, insbesondere bei Frauen, reagiert.
Sie ist übrigens nicht die erste gewesen, der so ein Fauxpas passiert ist und sie wird auch nicht die letzte sein.
Es soll lächerlich sein, von einer Fußball-Reporterin (!) zu verlangen, dass sie den Kapitän eines Teams, über das sie gerade berichtet, (er)kennt?
In Österreich würde man sagen: Ah geh!
Nein, nochmal lesen bitte. Seine Reaktion war lächerlich. Es war doch absolut klar, dass es sich um einen Versprecher gehandelt hat. Auch Reporter dürfen Fehler machen. Er kann sich ja seinen Teil dazu denken, aber öffentlich im Interview nochmal nachtreten, ist einfach absolut unnötig. Genau so wie die Vielen frauenfeindlichen Kommentare im Internet, die sich an so einem harmlosen Fehler aufgeilen.
Weder war es ein Versprecher, noch ist es frauenfeindlich, wenn man sich darüber amüsiert. Wer in seinem Job so einen Bock baut, kann einfach akzeptieren, dass der Betroffene es nicht amüsant findet, nach einer deftigen Niederlage vor die Kamera zu müssen und dann da noch gefragt zu werden, wie sich der Sieg im Auftaktspiel anfühlt.
Da spielt das Geschlecht keine Rolle, wenn man denn gleich behandelt werden möchte. Ein männlicher Kollege bekäme das auch lange aufs Brot geschmiert.
Das halte ich aber für ein Gerücht. Witze kann man ja machen. Hab ich absolut nichts dagegen.
Aber Kommentare, die die grundsätzliche Intelligenz von Männern infrage stellen, dürfte man denke ich nicht lesen, wenn das einem Mann passiert wäre.
Bei Kleinfeldt sind die Kommentare jedoch voll damit. Ich find sowas halt widerlich. Wenn das mich zu einem „Fan“ von ihr macht, dann könnt ihr das ruhig denken. Ist mir lieber als so zu tun als würde ihr nur sachliche Kritik oder harmlose Späße entgegenkommen.
Solche Blackouts passieren halt mal im Live Fernsehen. Deswegen muss man ihr doch nicht die grundsätzliche Kompetenz absprechen - und schon gar nicht die Intelligenz.
Aber nun gut, hab jetzt schon genug Senf dazu gegeben.
Obacht, Du vermischst hier das, was Friedl gesagt hat, mit dem, was hier im Forum gesagt wurde UND mit dem, was einige Internet-Kommentatoren zum Besten (oder zum Schlechtesten) gegeben haben.
Deine Kritik war ja gegenüber Friedl, aber als man Dir dann daraufhin sagte, seine Kritik sei sehr wohl berechtigt gewesen, hast Du dann seine Kritik mit vermeintlich (oder tatsächlich) frauenfeindlichen Kommentaren im Internet in Verbindung gebracht. Das ist nicht zulässig und entwertet Deine Argumentation.
Also, rekapitulieren wir: Er hat sehr wohl das Recht, seine Befremdung zu äußern ob ihres groben Lapsus. Ganz ehrlich, das ging gar nicht. Gleichzeitig ist so ein Fehler auch lustig und es dürfen Späße gemacht werden.
Was das Frauenfeindliche angeht: Geschenkt, ich glaube, niemand hier verteidigt, dass man ihr die Intelligenz aufgrund ihres Frau-Seins abspricht (oder überhaupt, weil sie einen solchen Fehler macht). Ich würde allerdings an der Stelle widersprechen, wo Du sagst, dass es in anderen Situationen keine männerfeindlichen Witze oder Attacken gibt. Denn doch, die gibt es sehr wohl. Auf andere Weise und in anderen Kontexten (sicherlich nicht im Fußball, soviel ist klar), aber es ist andernorts absolut en vogue, krasse männerfeindliche Dinge von sich zu geben heutzutage (z.B. in der Politik - regelmäßig). Und das ist, anders als jegliche Misogynie, dann auch gesellschaftlich akzeptiert und wird medial transportiert. Ich wäre also vorsichtig, hier vorschnell die Urteilskeule zu schwingen. Find's auch immer befremdlich, wenn Männer meinen, in die Rolle des Weißen Ritters schlüpfen zu müssen...
Aber wurscht, das führt zu weit. Der Punkt war, dass Friedl hier keinen Fehler begangen hat.
Ich fand seine Reaktion lächerlich, weil ich finde das man als Spieler auch mal über sich selbst lachen sollte. Er macht einen auf beleidigte Leberwurst.
Seine Reaktion und das öffentliche Nachtreten befeuert den Hate, der ihr im Netz entgegengebracht wurde. Man hätte die Situation mit Humor auch etwas entschärfen können. Mehr sag ich doch nicht. Wie gesagt, er hätte sich auch einfach seinen Teil dazu denken sollen. Ob man das nun als Fehler oder kein Fehler interpretiert, ist mir Wumpe. Ich hätte halt anders reagiert.
Bitte mir auch keine Wörter in den Mund legen. Ich hab geschrieben, dass in der selben Situation ein Mann nicht solch einen Hate abbekommen hätte. Dass es in „anderen“ Situationen bei Männern auch vorkommen kann, hab ich doch gar nicht bestritten.
Wenn einem Reporter das genau so widerfahren wäre hätte ich ihn übrigens genau so verteidigt und Friedl genau so für seine kindische Reaktion kritisiert.
Finde es eher befremdlich, dass einem „poltical correctness“ und „weißer Rittertum“ vorgeworfen wird, weil man sich als Mann gegen Frauenfeindlichkeit ausspricht.
Es ist einfach nur meine Meinung, die ich in einem kleinen Fußballforum kundtue. Ich laufe ja jetzt nicht auf die Straße und rufe dazu auf, Frau Kleinfeldt zu schützen.
Ne sorry.
Also wenn Friedl als Kapitän von Werder Bremen nach einer 1:4 Niederlage ( mit zuvor Pokalaus in der 1. Runde, nach ganz schwacher Vorbereitung und aktueller großen Unsicherheit im Verein und bei den Fans ) sich da hinstellt und lacht oder Humor zeigt, dann geht das in eine ganz falsche Richtung.
Ob zu kindisch oder beleidigt ist mir egal, mir ist aber lieber unser Kapitän ist nach so einem Spiel in so einer Gesamtsituation eher angefressen, als der Strahlemann der alles locker hin nimmt ( grundsätzlich ist er ja auch eher ein entspannter, gelassener Typ )
Weiß ja nicht, natürlich muss er dann keine Späße mit ihr machen und einen auf Strahlemann machen.
Aber ein kurzes Schmunzeln und „halb so wild“ wäre jetzt auch nicht das Ende der Welt gewesen. Wie gesagt, kann jeder ja für sich selbst beurteilen. Ich habe in einem anderen Beitrag geschrieben, dass ich seinen Frust auch verstehen kann. Aber den muss man ja nicht auf die Reporterin entladen. Er wollte ja das Interview abbrechen und hat in einem anderen Interview sich nochmal über ihren Fehler beschwert. Ich finde das muss wirklich nicht sein, gerade wenn man doch merkt wie leid ihr der Fehler tut und wie peinlich ihr die Geschichte ohnehin schon ist.
Was ein Drama wegen soeinem Schwachsinn. Die Reporterin fassen die Spieler auch nicht mit Samthandschuhen an. Und egal ob Mann oder Frau da müssen die dann durch. Es gab keine Beleidigungen und gut ist. Hoffe beim nächsten Interview nennt er sie Laura. 😂
27.08.2025 - 15:59 Uhr
Zitat von Frenckone
....Hoffe beim nächsten Interview nennt er sie Laura. 😂
....Hoffe beim nächsten Interview nennt er sie Laura. 😂
"Buschi" oder "Schmiso" wäre sicher manchen schon wieder zu gemein ....
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