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Lucien Favre

01.06.2007 - 10:02 Uhr
Lucien Favre |#71
07.06.2007 - 16:43 Uhr
die sache mit seinem co wierd sich noch etrwas honziehen. die schweizer wollen wohl abwarten bos ihre trainersuche beendet ist udn dann abwägen ob er bleibt oder nicht
Lucien Favre |#72
07.06.2007 - 16:49 Uhr
07.06.2007 | 14:37 Uhr
Hertha BSC-Presseservice: Einigung mit FC Zürich in Sachen Favre
Berlin (ots) - Fußball-Bundesligist HERTHA BSC und der FC Zürich
haben bei einem Treffen in Berlin Einvernehmen über die zuletzt
diskutierten Fragen im Zusammenhang mit dem Wechsel von Trainer
Lucien Favre erzielt.

Dieter Hoeneß, Vorsitzender der Geschäftsführung bei HERTHA BSC,
betonte: "Wir sind froh, dass wir in diesem guten Gespräch gemeinsam
alle Irritationen ausräumen konnten. Jetzt können wir an die Arbeit
gehen."

Bei der sehr freundschaftlichen und lösungsorientierten
Zusammenkunft zwischen Dieter Hoeneß und Werner Gegenbauer,
Aufsichtsrat-Vorsitzender von HERTHA BSC, und der FCZ-Delegation mit
Präsident Ancillo Canepa, dem Verwaltungsrat-Vorsitzenden René
Strittmatter sowie Sportchef Fredy Bickel wurden folgende Ergebnisse
erzielt:

1. Der Wechsel von Trainer Lucien Favre zu HERTHA BSC ist - unter
den zwischen dem FC Zürich und Lucien Favre vertraglich vereinbarten
Bedingungen - vollends einvernehmlich vollzogen.

2. Der Wunschkandidat von HERTHA-Cheftrainer Lucien Favre auf den
Posten des Co-Trainers, Harald Gämperle, erhält derzeit keine
Freigabe, da sich der FC Zürich selbst auf der Suche für einen
Nachfolger von Favre befindet.

3. In Bezug auf den FCZ-Spieler Gökhan Inler erklärt HERTHA BSC,
dass der Verein nach einer informellen Kontaktaufnahme in der letzten
Woche Abstand von einer Verpflichtung genommen hat. Gökhan Inler ist
sich mit dem italienischen Klub Udinese Calcio weitgehend über einen
Wechsel einig. Im Fall des Spielers Raffael zeigt der FC Zürich
derzeit keine Bereitschaft zu einer Freigabe. Beide Seiten kamen
jedoch überein, dazu eventuell im nächsten Jahr erneut zu sprechen.

4. HERTHA BSC und der FC Zürich wollen zukünftig ein
partnerschaftliches Verhältnis pflegen. Beide Seiten können sich eine
Zusammenarbeit auf verschiedenen Feldern vorstellen.

http://www.presseportal.de/pm/39410/998249/hertha_bsc_kg_mbh_aa

hier nopch die ganze presseerklärung. zwra nicht alles zu unserem coach, aber sollte wenigstens gesamt irgendwo gepostet werden.

wie gesagt, der co scheint noch nicht ganz verloren zu sein. ansosnten sieht es zwischen den vereinen nach friede freude eierkuchen aus. bin gespannt ob nächstes jahr raffael zu uns kommt und wie ne mögliche kooperation aussehen wird.
Lucien Favre |#73
07.06.2007 - 20:33 Uhr
Na ja, ob Spieler von Zürich nächstes Jahr zu uns kommen, hängt wohl auch maßgeblich am Erfolg von Favre in Berlin.
Die Schweizer Liga ist sicherlich nicht mit der BuLi zu vergleichen. Zudem geht es in Berlin Medien- und Anspruchsbedingt etwas mehr zur Sache.
Ich bin Favre gegenüber immer noch skeptisch eingestellt, aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.
Darüber hinaus wäre er sicherlich froh noch die 1-2 Mann im Mittelfeld zu bekommen, welche man bruacht um die Qualität merklich zu verbessern und nächstes Jahr um die internationalen Plätze mitzuspielen.

•     •     •

Bert Papon : Irgendwelche Fragen, bevor ich gehe und mich aufhänge?
Der Trainer vom Dunfermline Athletic FC aus Schottland, auf einer Pressekonferenz nach einer 0:7 Niederlage
Lucien Favre |#74
08.06.2007 - 13:05 Uhr
Zitat von Pfosten07:
Ich glaube, Der Herr Favre wird ein Flop!
Meiner Meinung nach, wird das ähnlich in die hose gehen, wie damals mit Huub Stevens...
Sollte ich mich irren, tut es mir leid, solch eine Behauptung ins leben gerufen zu haben!
Aber ich finde, das passt einfach nicht.


Darf ich fragen warum du das denkst?
Lucien Favre |#75
08.06.2007 - 13:25 Uhr
Zitat von Pfosten07:
Ich glaube, Der Herr Favre wird ein Flop!
Meiner Meinung nach, wird das ähnlich in die hose gehen, wie damals mit Huub Stevens...
Sollte ich mich irren, tut es mir leid, solch eine Behauptung ins leben gerufen zu haben!
Aber ich finde, das passt einfach nicht.


man weiss ja nicht, wie es gelaufen waere, wenn stevens es doch noch geschafft haette und mehere jahre zum aufbau zur verfuegung gehabt haette.
kann mir auch vorstellen, dass man mit favre im ersten jahr gegen den abstieg spielt und erst nach 1-2 jahren eine positive entwicklung zu erkennen ist.

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Lucien Favre |#76
08.06.2007 - 18:37 Uhr
Richtig kennen tun wir ja auhc nicht...aber nachdem was man so hört ist er ein Verfechter des Offensivfussballs, was mMn zu unserem Kader passt. Ausserdem hat er ein Händchen für Talente und war bisher immer beliebt in der Mannschaft. Auch seine taktischen Fähigkeiten sollen toll sein..

Naja wie gesagt ist alles Hörensagen..aber das erhoffen wir uns.
Lucien Favre |#77
09.06.2007 - 01:22 Uhr
"Hertha soll so spielen wie Brasilien"
Trainer Lucien Favre schreibt exklusiv in der Morgenpost über seine Fußball-Philosophie und seinen Weg zum Erfolg
Von Lucien Favre

Es war ein harter Kampf um den Schweizer Trainer Lucien Favre. Herthas Vereinsführung brauchte viel Verhandlungsgeschick, um den 49-Jährigen vom Schweizer Meister FC Zürich loszueisen. Doch das Ringen um den Wunschtrainer hat sich für die Berliner gelohnt. Favre entschied sich bis 2010 für den Bundesligisten. Das ist ein großer Erfolg für Hertha, denn der ehemalige Nationalspieler erfüllt genau das Anforderungsprofil. Er lässt einen gepflegten Offensivfußball spielen, kann sehr gut mit jungen Spielern umgehen und ist zugleich ein sehr ehrgeiziger Mann. In der Berliner Morgenpost schreibt Favre über seine Fußball-Philosophie, seine Bewunderung für die brasilianische Spielweise und seinen Weg zum Erfolg.

Ich bin ein Anhänger der brasilianischen Spielweise. Wie die Südamerikaner mit dem Ball umgehen, gefällt mir sehr gut. Besonders angetan bin ich vom Spielwitz und der Spielübersicht der Brasilianer. In der Nationalmannschaft ist jede Position mit einem technisch perfekten Spieler besetzt. Es macht meistens großen Spaß, der Mannschaft zuzuschauen. Das Auftreten der Brasilianer bei der letzten WM in Deutschland war allerdings nicht überzeugend. Aber das war eine Ausnahme.

Diese Freude am Spiel mit dem Ball ist es, die mich fasziniert. Ich möchte, dass auch die von mir trainierte Mannschaft so auftritt. Die Fans des FC Zürich sind vielleicht nicht nur deshalb gern ins Stadion gekommen, weil wir Erfolge feierten. Sie haben sich auch an dem sehenswerten Fußball erfreut, den die Mannschaft gespielt hat. Es geht schließlich auch darum, den Fans etwas für ihr Eintrittsgeld zu bieten. Sie wollen keinen Standfußball, sondern gute Spielzüge und Tore sehen.

Bewegung ist das A und O
Die Grundvoraussetzung dafür ist ein guter Fitnesszustand der Spieler. Nur wer ständig in Bewegung ist, kann dem Gegner das Leben schwer machen. Deshalb lege ich großen Wert darauf, dass die Spieler konditionell in einem sehr guten Zustand sind. Das teste ich auch regelmäßig. In der Schweiz habe ich diese Überprüfungen zusammen mit der Universität Lausanne durchgeführt. Dabei wurde ermittelt, wie lange die Erholungsphasen der Spieler sind. Testspieler, die die Minimalanforderungen nicht erfüllten, habe ich wieder nach Hause geschickt. Sie passen nicht zu meiner Fußball-Philosophie. Wer nicht richtig fit ist, verliert Bälle und macht dumme Fehler. Die besten Spieler bei mir waren die mit der größten Ausdauer.

Spielzüge müssen durchdacht sein
Sehr wichtig finde ich zudem, dass die Mannschaft einen intelligenten Fußball spielt. Das heißt, dass jeder Spielzug durchdacht ist. Das war mir schon wichtig, als ich noch Profi war. Ich habe mir immer viele Gedanken gemacht. Es klingt zwar banal, aber es geht darum, richtig zu spielen. Dann ist der Fußball auch erfolgreich. Darunter verstehe ich, dass mit viel Tempo gespielt wird, wenn es nötig ist.

Aber man braucht auch Geduld und Ruhe, wenn es die Spielsituation erfordert. Um intelligenten Fußball spielen zu können, muss man hart arbeiten. Ich erwarte deshalb, dass die Profis im Training alles geben. Disziplin ist mir sehr wichtig - auf dem Platz und auch außerhalb. Zudem braucht die Mannschaft eine gute Organisation. Ich habe hohe Anforderungen an die Spieler. Und sie müssen sich als Team verstehen. Die Fans haben ein Anrecht darauf, dass sich die Mannschaft in ausgezeichneter Verfassung befindet. Nur so kann sie einen gepflegten Fußball spielen.

Eine weitere Voraussetzung für Erfolg ist Hartnäckigkeit. Nur wer konsequent auf ein Ziel hinarbeitet, wird irgendwann belohnt. Man muss lernen, geduldig zu sein. Ich bin vom Sternzeichen her Skorpion und sehr ehrgeizig. Ich wünsche mir sehr, dass es uns gemeinsam gelingt, mit Hertha Erfolg zu haben.

http://www.morgenpost.de/content/2007/06/09/sport/904362.html

ich schätze mal, dass jeder trainer sowas erzählt :rolleyes
mal schauen, ob er es umsetzen kann.

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Lucien Favre |#78
09.06.2007 - 21:56 Uhr
Zitat von BadenHerthaner:
Nochmal zum Thema Gämperle.

Laut dem Bericht in der Pressemitteilung von Hertha BSC hört es sich so an wie wenn Gämperle keine Freigabe erhält, SOLANGE der neue Trainer nicht feststeht.
Ohne jetzt unken zu wollen, aber könnte ja sein, dass sobald der neue Trainer des FCZ feststeht und dieser vielleicht seinen eigenen Co gerne dabei hätte, dass wir doch noch Hoffnung auf Gämperle haben können.
Denke mal das wenn sie keinen geeigneten finden würden sie gerne Gämperle als Chefcoach in der Hinterhand halten möchten.

@Physsus, schöner Bericht, hört sich alles fein an. Aber hast vermutlich recht damit, dass das jeder sagen würde ;)




Weiter verbreitete Hertha, dass Harald Gämperle, Favres Wunschkandidat für den Posten des Assistenztrainers, vorerst keine Freigabe erhalte. Offenbar spekulieren die Berliner darauf, dass Gämperle beim FCZ allenfalls freikommt, falls der neue FCZ-Trainer, wie immer er auch heissen mag, seinen eigenen Co-Trainer nach Zürich mitnehmen will. Im Fall von Balakov wären das wohl die gleichen Leute, mit denen er schon bei GC zusammenarbeitete, also Rainer Widmayer und Petar Alexandrov.

Bei der FCZ-Spitze kam indes das Wort «vorerst» in der Pressemeldung nicht gut an. Bickel erklärte nach der Rückkehr von Berlin in Zürich: «Ich bin überzeugt, dass Gämperle beim FCZ bleibt und am kommenden Mittwoch beim Trainingsstart dabei sein wird. Wir wollen ihn behalten und geben ihn nicht frei.»

http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/fussball/759409.html
Lucien Favre |#79
10.06.2007 - 03:15 Uhr
bin echt neugierig, welche transers uns erspart geblieben wären, wenn favre seit jharen bereits unser trainer gewesen wäre.

ich denke, dass leute wie wichniarek, alves und goor ebenfalls bei favre gute karten gehabt hätten, während leute wie luizao, bobic, karwan nie verpflichtet worden wären.
bin neugierig, ob favre mit marcelinho etwas hätte anfangen können. wohl eher nicht.


ich glaube, dass meine lieblinge dardai, fathi und van burik nächste saison wohl aussortiert werden. ich könnte mir aber auch vorstellen, dass dafür ein chahed wieder spielen könnte, falls man im mittelfeld nicht fündig wird.

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Lucien Favre |#80
10.06.2007 - 09:48 Uhr
Zitat von physsus:

ich glaube, dass meine lieblinge dardai, fathi und van burik nächste saison wohl aussortiert werden. ich könnte mir aber auch vorstellen, dass dafür ein chahed wieder spielen könnte, falls man im mittelfeld nicht fündig wird.


In dem Mopo-Artikel stand ja, dass Favre einen großen Wert auf die Ausdauer legt, was bei Unterschreiten einer Mindestanforderung sogar zum KO-Kriterium wird.
Jedenfalls spricht das ja wieder für Dardai (und auch für Ebert), der zu den konditionsstärksten Spielern im Team zählen soll.
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