Lucien Favre [Trainer]
05.02.2013 - 10:46 Uhr
Dies ist der Diskussionsthread zu Lucien Favre.
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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dahlin am 02.04.2013 um 08:25 Uhr bearbeitet
10.02.2013 - 18:04 Uhr
----------Reus----------
---------Hanke---------
Arango------Herrmann
So sah es doch letzte Saison meist aus, dahinter dann die stabile und defensivstarke Doppelsechs mit HN und RN. Wirklich kreativ sind/waren die Beiden ja auch nicht.
Was ist jetzt passiert? RN ging weg und sollte wohl von GX ersetzt werden und zwar mit dem Hintergedanken etwas mehr Kreativität und Offensivstärke reinzubringen, wie dies am Saisonanfang dann aussah, ist uns wohl noch allen in Erinnerung. Vermutlich hat sich dies bis heute auch nicht wesentlich geändert, denn sonst würde wohl LF doch GX bringen und nicht auf einen TM setzen, der in den Saisons davor auch kaum spielte.
Gehen wir nun einen Schritt weiter nach vorne, links hat sich ja quasi nichts geändert, dort ist JA quasi gesetzt, wird aber in dieser Saison recht gut aus dem Spiel genommen, weil unsere rechte Seite inexistent geworden ist und sich der Gegner natürlich auch darauf einstellt, dazu wissen die Gegner auch um JA Gefährlichkeit und doppeln ihn häufig bzw. verschieben gut zur Seite.
Das Herrmännchen, ja, da fängts meiner Meinung nach mit an, erst war er aufgrund der Verletzung komplett außer Tritt, dann wurde er weiter nach vorne gezogen, um das Vakuum im Sturm zu beheben. Genau seit diesem Zeitpunkt ist unsere rechte Seite verweist. Rupp hat seine Aufgabe zur defensiven Stabilität beizutragen erfüllt, bringt aber so gut wie keine Akzente im Spiel nach vorne und traut sich selbst auch zu wenig zu, um selbst einmal Spielsituationen zu kreieren. Experimentiert wurde da rechts ja auch schon ausreichend - Ring, Mlapa, Herrmann auch mal wieder selbst - bis wir schließlich bei TC ankamen. Er ist auch durchaus ein Aktivposten und versucht auch immer mal wieder was, aber es kommt schlichtweg zu wenig bei raus bzw. es kommt einfach so gut wie nix bis vors Tor. Oft ist er mir auch noch zu eigensinnig, keine Ahnung ob das so gewollt ist. Dann kommen wir zur Hankeposition, diese ist meiner Meinung bis heute komplett verweist, obwohl dort ja vorne ein LdJ und das Herrmännchen die Positionen einnehmen. Herrmann ist aber auch ned so der Spieler, der selbst auf dem Platz Situationen kreiert, sondern eher ein Spieler, der Lücken reist oder noch viel lieber selbst reinstößt. Somit fehlt irgendwie die Verbindung zwischen MF und Angriff bzw. die Anspielstation dazwischen, weshalb unsere Angriffe auch meist nicht bis vor das Tor laufen. Dann sind wir wiederum bei LdJ, wie sieht es denn meistens aus, richtig, LdJ lässt sich tief fallen, um vorne nicht zu verhungern, lässt er dann den Ball mal prallen oder der Spielzug könnte weiter fortgeführt werden, dann fehlt er aber vorne als Anspielstation. Umgekehrt, wenn dann Hermann vorne drin ist, kann er sich oft selbst nicht wirklich gegen die Verteidiger durchsetzen, weil er schlichtweg zu schmächtig ist. In Kontersituationen geht das natürlich viel leichter, weil er in diesen Situationen seiner Schnelligkeit besser ausspielen kann, aber eben nicht im 1:1 ohne viel Freiraum, da zieht er oft den Kürzeren. Da hatte Reus wesentlich mehr Optionen, er konnte auch mal 1-2 Mann selbst nass machen und so eine neue Spielsituation herstellen, das geht im Moment rein gar nicht mit den vorhandenen Spielern. LdJ ist schließlich auch nicht der Spieler, der selbst mal seine Gegenspieler aussteigen lässt und dann zum Abschluss kommt. Und da schließt sich dann irgendwie der Kreis, denn LdJ muss entweder freigespielt werden oder eben von außen gefüttert werden und beides findet bei uns nicht statt.
Woran liegt das? Naja, wenn man sich die vorhandenen Spieler und ihre Stärken einmal genauer anschaut, dann verwundert das wohl kaum. Aus dem MF mit HN und TM kommen nach vorne einfach so gut wie keine Akzente, HN ist ein gelernter IV, auf jeden Fall laufstark und zweikampfstart, aber gefährliche Pässe sind und bleiben Mangelware. Gleiches gilt für TM, der ein zuverlässiger 6er sein mag, aber - und zwar auch im Vergleich zu anderen Buli-Team - ist das einfach heutzutage zu wenig. Bei HN kann man ja noch auf Besserung hoffen, bei einem TM sehe ich diesbezüglich allerdings schwarz.
Ein TC ist auch noch nicht so weit unser Spiel variabler zu gestalten, er hat sicher Potenzial, ob das reicht kann man noch nicht wirklich vorhersagen, er könnte durchaus ein wichtiger Faktor vorne werden, ist es aber zur Zeit auch einfach nicht. Auf links - schrieb ich ja oben schon - geht halt nix, wenn der Gegen JA aus dem Spiel nimmt, wenn er einen Sahnetag erwischt, dann kann er das Spiel im Alleingang entscheiden, wenns aber halt nicht läuft, dann gibts auch in unserem Offensivspiel 0 Kreativität.
Nur haben wir jetzt eben das Problem, dass vorne ein Spieler genau darauf angewiesen ist, das hinter ihm etwas passiert, mit Reus war das meiner Meinung nach anders. Und diesen Schuh sollten sich die Verantwortlichen durchaus anziehen, ich finde es vermessen zu erwarten, dass wir in der Bundesliga unsere Gegner in sämtlichen Spielen mit Powerfussball in die eigene Hälfte pressen. Dafür sind wir einfach spielerisch meilenweit davon entfernt dies auch nur annähernd hinzubekommen und da gehört für mich dieser Ballbesitz-und nochn Querpass-Fussball nicht dazu. Meiner Meinung nach haben wir mit der Verpflichtung von LdJ bereits den zweiten vor dem ersten Schritt gemacht und dafür müssen wir diese Saison vor allem spielerisch Lehrgeld zahlen. Ich bin wirklich mal gespannt, wie LF aus diesen Zutaten doch noch eine schmackhafte Suppe brauen kann, zutrauen tue ich es ihm allemal, aber es muss auch langsam mal eine Besserung erkennbar werden, denn so schlecht, wie wir gestern in HZ1 gespielt haben, ist die Mannschaft dann doch wohl nicht.
---------Hanke---------
Arango------Herrmann
So sah es doch letzte Saison meist aus, dahinter dann die stabile und defensivstarke Doppelsechs mit HN und RN. Wirklich kreativ sind/waren die Beiden ja auch nicht.
Was ist jetzt passiert? RN ging weg und sollte wohl von GX ersetzt werden und zwar mit dem Hintergedanken etwas mehr Kreativität und Offensivstärke reinzubringen, wie dies am Saisonanfang dann aussah, ist uns wohl noch allen in Erinnerung. Vermutlich hat sich dies bis heute auch nicht wesentlich geändert, denn sonst würde wohl LF doch GX bringen und nicht auf einen TM setzen, der in den Saisons davor auch kaum spielte.
Gehen wir nun einen Schritt weiter nach vorne, links hat sich ja quasi nichts geändert, dort ist JA quasi gesetzt, wird aber in dieser Saison recht gut aus dem Spiel genommen, weil unsere rechte Seite inexistent geworden ist und sich der Gegner natürlich auch darauf einstellt, dazu wissen die Gegner auch um JA Gefährlichkeit und doppeln ihn häufig bzw. verschieben gut zur Seite.
Das Herrmännchen, ja, da fängts meiner Meinung nach mit an, erst war er aufgrund der Verletzung komplett außer Tritt, dann wurde er weiter nach vorne gezogen, um das Vakuum im Sturm zu beheben. Genau seit diesem Zeitpunkt ist unsere rechte Seite verweist. Rupp hat seine Aufgabe zur defensiven Stabilität beizutragen erfüllt, bringt aber so gut wie keine Akzente im Spiel nach vorne und traut sich selbst auch zu wenig zu, um selbst einmal Spielsituationen zu kreieren. Experimentiert wurde da rechts ja auch schon ausreichend - Ring, Mlapa, Herrmann auch mal wieder selbst - bis wir schließlich bei TC ankamen. Er ist auch durchaus ein Aktivposten und versucht auch immer mal wieder was, aber es kommt schlichtweg zu wenig bei raus bzw. es kommt einfach so gut wie nix bis vors Tor. Oft ist er mir auch noch zu eigensinnig, keine Ahnung ob das so gewollt ist. Dann kommen wir zur Hankeposition, diese ist meiner Meinung bis heute komplett verweist, obwohl dort ja vorne ein LdJ und das Herrmännchen die Positionen einnehmen. Herrmann ist aber auch ned so der Spieler, der selbst auf dem Platz Situationen kreiert, sondern eher ein Spieler, der Lücken reist oder noch viel lieber selbst reinstößt. Somit fehlt irgendwie die Verbindung zwischen MF und Angriff bzw. die Anspielstation dazwischen, weshalb unsere Angriffe auch meist nicht bis vor das Tor laufen. Dann sind wir wiederum bei LdJ, wie sieht es denn meistens aus, richtig, LdJ lässt sich tief fallen, um vorne nicht zu verhungern, lässt er dann den Ball mal prallen oder der Spielzug könnte weiter fortgeführt werden, dann fehlt er aber vorne als Anspielstation. Umgekehrt, wenn dann Hermann vorne drin ist, kann er sich oft selbst nicht wirklich gegen die Verteidiger durchsetzen, weil er schlichtweg zu schmächtig ist. In Kontersituationen geht das natürlich viel leichter, weil er in diesen Situationen seiner Schnelligkeit besser ausspielen kann, aber eben nicht im 1:1 ohne viel Freiraum, da zieht er oft den Kürzeren. Da hatte Reus wesentlich mehr Optionen, er konnte auch mal 1-2 Mann selbst nass machen und so eine neue Spielsituation herstellen, das geht im Moment rein gar nicht mit den vorhandenen Spielern. LdJ ist schließlich auch nicht der Spieler, der selbst mal seine Gegenspieler aussteigen lässt und dann zum Abschluss kommt. Und da schließt sich dann irgendwie der Kreis, denn LdJ muss entweder freigespielt werden oder eben von außen gefüttert werden und beides findet bei uns nicht statt.
Woran liegt das? Naja, wenn man sich die vorhandenen Spieler und ihre Stärken einmal genauer anschaut, dann verwundert das wohl kaum. Aus dem MF mit HN und TM kommen nach vorne einfach so gut wie keine Akzente, HN ist ein gelernter IV, auf jeden Fall laufstark und zweikampfstart, aber gefährliche Pässe sind und bleiben Mangelware. Gleiches gilt für TM, der ein zuverlässiger 6er sein mag, aber - und zwar auch im Vergleich zu anderen Buli-Team - ist das einfach heutzutage zu wenig. Bei HN kann man ja noch auf Besserung hoffen, bei einem TM sehe ich diesbezüglich allerdings schwarz.
Ein TC ist auch noch nicht so weit unser Spiel variabler zu gestalten, er hat sicher Potenzial, ob das reicht kann man noch nicht wirklich vorhersagen, er könnte durchaus ein wichtiger Faktor vorne werden, ist es aber zur Zeit auch einfach nicht. Auf links - schrieb ich ja oben schon - geht halt nix, wenn der Gegen JA aus dem Spiel nimmt, wenn er einen Sahnetag erwischt, dann kann er das Spiel im Alleingang entscheiden, wenns aber halt nicht läuft, dann gibts auch in unserem Offensivspiel 0 Kreativität.
Nur haben wir jetzt eben das Problem, dass vorne ein Spieler genau darauf angewiesen ist, das hinter ihm etwas passiert, mit Reus war das meiner Meinung nach anders. Und diesen Schuh sollten sich die Verantwortlichen durchaus anziehen, ich finde es vermessen zu erwarten, dass wir in der Bundesliga unsere Gegner in sämtlichen Spielen mit Powerfussball in die eigene Hälfte pressen. Dafür sind wir einfach spielerisch meilenweit davon entfernt dies auch nur annähernd hinzubekommen und da gehört für mich dieser Ballbesitz-und nochn Querpass-Fussball nicht dazu. Meiner Meinung nach haben wir mit der Verpflichtung von LdJ bereits den zweiten vor dem ersten Schritt gemacht und dafür müssen wir diese Saison vor allem spielerisch Lehrgeld zahlen. Ich bin wirklich mal gespannt, wie LF aus diesen Zutaten doch noch eine schmackhafte Suppe brauen kann, zutrauen tue ich es ihm allemal, aber es muss auch langsam mal eine Besserung erkennbar werden, denn so schlecht, wie wir gestern in HZ1 gespielt haben, ist die Mannschaft dann doch wohl nicht.
10.02.2013 - 21:41 Uhr
Ergebnis war Klasse. :D Normal könnt man ja jetzt sagen, das war der verlorene Punkt gegen Nürnberg , aber nein, so war es ja nicht.
4 Chancen 3 Tore. Respekt für die Quote. ;) Aber wann war der erste TORSCHUSS auf das Leverkusener Gehäuse. hat es überhaupt einen gegeben? Ausser der Arango Direktabnahme?
Extremes Glück bei den Schiri Entscheidungen. Hat jawohl jeder gesehen , das es ein Elfer war und zudem noch kein Abseits. Also HZ dann 0-3 und wir packen gefühlt ein 1-5 ein. Dann kam
Stranzl und bog das Spiel.
Spielerisch? Ein Offenbarungseid! logo Leverkusen spielt einen Top Ball. Aber wurde nicht immer gesagt, wir haben probleme mit Gegnern die tief stehen und tun uns leichter, wenn der Gegner
mitspielt? Davon war gestern mal so garnix zu sehen, gespielt hat nur eine Mannschaft und das
war das Werks Team.
Das 3-2 war für mich ein Tor zum Schreien. 1 Leverkusener und 5 gladbacher stehen um ihn rum und er schafft es trotzdem den Pass auf Schürle spielen, der das ganz locker macht. Wenn das kein 2.Liga Verhalten war. Also lautern oder Braunschweig hätten das sicherlich auch nicht schlechter verteidigt.
Ein Mittelfeld zum Vergessen. Ring,Cigerci,havard auch Xhaka hatte ja ein paar gute Graupenpässe dabei. Da wünscht man sich dann doch glatt Thorben Marx wieder herbei
und auch tony Jantschke auf Rechts. über 90 minuten null Zugriff aufs Spielgeschehen.
Rausgerissen wurde das ganze dann halt durch die gnadenlos ausgenutzten Standards.
logo ist das schwer zu verteidigen wenn Schürle und Co Fahrt aufnehmen. Dies ging aber auch immer nur , weil 3. Liga Pässe zum Gegner aus dem eigenen Mittelfeld geschlagen wurden , die
Mannschaft in der Vorwärtsbewegung dann war und komplett zurückmußte und dann wie die Hühnchen auf der Stange orientierungslos kreuz und quer liefen.
Kein System , keine ordnung war das für mich. Am besten waren ja die Ecken von kusen, wo wir mit 10 mann auf einem 16 m2 Knubbel standen. Oder waren es 11? De Jong hat da ja öfters mal den Abräumer gemacht im Strafraum. Wie soll aus so einer Grundordnung überhaupt ein vernünftiger Konter entstehen können. Ist das eigentlich so angeordnet, das De Jong am eigenen 16 er sich die Bälle selber schleppen muss?..
Gerade durch diese defensive Rudelbildung (7auf einen Streich) entstanden dann auch die haarsträubendsten und katastrophalen Fehlpässe--
Favres mutige Einwechslungen? ich weiß nicht.. Ring war ne Katastrophe für mich, und das man dann mal nen Stürmer bringt , wenn man zurückliegt , das schafft auch Jos Luhukay.
Man muss mal schauen, wo Xhaka sich nach seiner Einwechslung orientiert hat. Er stand im Niemandsland , wo es nix zu decken gab kurz vor den zentralen IVern.
de jong will ich hier ganricht weiter thematisieren. Das gleiche Spielchen wie immer. Was soll das ? luuk ist nicht das prob, genauso wie es Igor nicht war.
Unterm Strich bleibt der Punkt, der ist aller Ehren wert gegen ein Spitzenteam wie Leverkusen. Favre hat für mich gestern die Mannschaft jedoch total falsch eingestellt auch über 90 Minuten.
Ein einziges Glücksritter spiel. Zudem kam noch, das die halbe Mannschaft oder war es 3/4
einen gebrauchten tag hatte? . Da kann Favre dann natürlich nix für. Für die Problematik De Jong ersatzweise auch mal igor, da muss man mal das sportliche Kompetenzteam fragen , was das soll..
mit Bulli Fussball hatte unser Spiel jedoch gestern wenig zu tun. Die brutale Qualität bei den 3 kopfbällen zeigt aber, das ja Qualität vorhanden sein muss..
P.S. hab ich abgelacht, wie man den Schü und den kieß bedröppelt im Doppelinterview gesehen hat.. :D
4 Chancen 3 Tore. Respekt für die Quote. ;) Aber wann war der erste TORSCHUSS auf das Leverkusener Gehäuse. hat es überhaupt einen gegeben? Ausser der Arango Direktabnahme?
Extremes Glück bei den Schiri Entscheidungen. Hat jawohl jeder gesehen , das es ein Elfer war und zudem noch kein Abseits. Also HZ dann 0-3 und wir packen gefühlt ein 1-5 ein. Dann kam
Stranzl und bog das Spiel.
Spielerisch? Ein Offenbarungseid! logo Leverkusen spielt einen Top Ball. Aber wurde nicht immer gesagt, wir haben probleme mit Gegnern die tief stehen und tun uns leichter, wenn der Gegner
mitspielt? Davon war gestern mal so garnix zu sehen, gespielt hat nur eine Mannschaft und das
war das Werks Team.
Das 3-2 war für mich ein Tor zum Schreien. 1 Leverkusener und 5 gladbacher stehen um ihn rum und er schafft es trotzdem den Pass auf Schürle spielen, der das ganz locker macht. Wenn das kein 2.Liga Verhalten war. Also lautern oder Braunschweig hätten das sicherlich auch nicht schlechter verteidigt.
Ein Mittelfeld zum Vergessen. Ring,Cigerci,havard auch Xhaka hatte ja ein paar gute Graupenpässe dabei. Da wünscht man sich dann doch glatt Thorben Marx wieder herbei
und auch tony Jantschke auf Rechts. über 90 minuten null Zugriff aufs Spielgeschehen.
Rausgerissen wurde das ganze dann halt durch die gnadenlos ausgenutzten Standards.
logo ist das schwer zu verteidigen wenn Schürle und Co Fahrt aufnehmen. Dies ging aber auch immer nur , weil 3. Liga Pässe zum Gegner aus dem eigenen Mittelfeld geschlagen wurden , die
Mannschaft in der Vorwärtsbewegung dann war und komplett zurückmußte und dann wie die Hühnchen auf der Stange orientierungslos kreuz und quer liefen.
Kein System , keine ordnung war das für mich. Am besten waren ja die Ecken von kusen, wo wir mit 10 mann auf einem 16 m2 Knubbel standen. Oder waren es 11? De Jong hat da ja öfters mal den Abräumer gemacht im Strafraum. Wie soll aus so einer Grundordnung überhaupt ein vernünftiger Konter entstehen können. Ist das eigentlich so angeordnet, das De Jong am eigenen 16 er sich die Bälle selber schleppen muss?..
Gerade durch diese defensive Rudelbildung (7auf einen Streich) entstanden dann auch die haarsträubendsten und katastrophalen Fehlpässe--
Favres mutige Einwechslungen? ich weiß nicht.. Ring war ne Katastrophe für mich, und das man dann mal nen Stürmer bringt , wenn man zurückliegt , das schafft auch Jos Luhukay.
Man muss mal schauen, wo Xhaka sich nach seiner Einwechslung orientiert hat. Er stand im Niemandsland , wo es nix zu decken gab kurz vor den zentralen IVern.
de jong will ich hier ganricht weiter thematisieren. Das gleiche Spielchen wie immer. Was soll das ? luuk ist nicht das prob, genauso wie es Igor nicht war.
Unterm Strich bleibt der Punkt, der ist aller Ehren wert gegen ein Spitzenteam wie Leverkusen. Favre hat für mich gestern die Mannschaft jedoch total falsch eingestellt auch über 90 Minuten.
Ein einziges Glücksritter spiel. Zudem kam noch, das die halbe Mannschaft oder war es 3/4
einen gebrauchten tag hatte? . Da kann Favre dann natürlich nix für. Für die Problematik De Jong ersatzweise auch mal igor, da muss man mal das sportliche Kompetenzteam fragen , was das soll..
mit Bulli Fussball hatte unser Spiel jedoch gestern wenig zu tun. Die brutale Qualität bei den 3 kopfbällen zeigt aber, das ja Qualität vorhanden sein muss..
P.S. hab ich abgelacht, wie man den Schü und den kieß bedröppelt im Doppelinterview gesehen hat.. :D
11.02.2013 - 09:40 Uhr
Zitat von neunzehnhundert:
Zitat von 111JahreBorussia:
Armin Veh hat gestern im "aktuellen sportstudio" was treffendes gesagt.
Im Wortlaut:
Er trägt die Verantwortung für die Mannschaft und den Erfolg. Also ist es auch sein gutes Recht laut und auch öffentlich neue Spieler zu fordern.
Wenn man Verteidiger abgibt, dann fordere ich Verteidiger. Wenn ich Stürmer abgebe dann brauche ich neue Stürmer und die fordere ich auch. Und zwar genau die, die in meiner Philosophie passen.
Und diesen Vorwurf, diesen Kritikpunkt muss Favre sich einfach gefallen lassen. Er ist einfach zu leise und offensichtlich nicht hart genug wenn es darum geht einen Willen durch zu setzen.
Das hat er nun davon, von seinem:"Ich vertraue da ganz auf Eberl und dem Scoutingsystem der Borussia"
"Ich bin mit den Transfers bisher sehr zufrieden" (bei seiner VV ein paar Tage vor der dJ Verpflichtung)
"Ich habe mehrfach mit Lucien Favre telefoniert, er wollte mich unbedingt haben". (Mlapa in einem Interview nach der Verpflichtung)
"Lucien Favre hat sehr oft mit mir gesprochen und gesagt wie er spielen lassen will, ich denke das passt sehr gut zu mir". (LdJ zu seiner Entscheidung pro Borussia).
Du willst mir jetzt ernsthaft erzählen dass Favre ausschließlich auf Borussias Scouting System verlassen hat? Nicht immer alles glauben was die Medien schreiben. Es wäre höchst blauäugig wenn sich Favre in Sachen Transfers nicht involvieren würde, das gehört zu seinen Aufgaben als Trainer.
Ja natürlich sonst passt es ja nicht in die Argumentation.
Favre muss de Jong immer einsetzen, er darf gar nicht auf ihn verzichten. Eberl hat es vertraglich geregelt. Favre ist es verboten, eine andere Formation zu versuchen wo man evtl. "einfach" versucht Hanke und Herrmann vorne einzusetzen. Dann müsste man nicht das ganze System für einen echten MS umstricken aber er darf es einfach nicht.
Jetzt mal ernsthaft:
Kann man nicht eingestehen, dass auch Favre nicht alles richtig macht? Favre war bei allen Transfers involviert, hat seinen Vertrag vor dem de Jong-Deal verlängert also haben ihm wenigstens Xhaka, Dominguez, Mlapa und Hrgota zugesagt.
Stand heute spielt Xhaka überhaupt keine Rolle bei Favre und muss sich knapp vor Brandenburger im internen Ranking einsortieren. Ein Spieler den Favre überhaupt nicht kannte?
Mlapa ist durchaus als Wunschspieler von LF zu bezeichnen, seine Klasse nachweisen konnte er bisher sehr, sehr selten.
Kurzum:
Wir haben nach wie vor nicht die Lösung im Offensivspiel gefunden. Herrmann sticht derzeit klar positiv heraus aber auch de Jong zeigt seine Qualität wenn man ihn entsprechend einsetzt. In unserem Forum wurden verschiedene Modelle aufgetan wie man mit dem vorhandenen Personal anders spielen kann und so Schnelligkeit auf die Außen bekommt. Links wäre dies Wendt, der die Flankenläuft durchführt, rechts Herrmann.
Auch wenn ich die damaligen IV zur Zögerlichkeit von Favre als jeder schreibt voneinander ab abgetan habe, muss ich heute feststellen, dass sich LF durchaus schwer tut, Veränderungen einzugehen. Finde ich durchaus positiv da man sich als Stammspieler dann sicher mehr zutraut, für den Gesamtkader und die sogenannten Ergänzungsspieler aber sicher nicht leicht.
Wiederhole mich gerne, im Sommer muss man die für mich wenigen Rädchen richtig drehen.
Zitat von 111JahreBorussia:
Armin Veh hat gestern im "aktuellen sportstudio" was treffendes gesagt.
Im Wortlaut:
Er trägt die Verantwortung für die Mannschaft und den Erfolg. Also ist es auch sein gutes Recht laut und auch öffentlich neue Spieler zu fordern.
Wenn man Verteidiger abgibt, dann fordere ich Verteidiger. Wenn ich Stürmer abgebe dann brauche ich neue Stürmer und die fordere ich auch. Und zwar genau die, die in meiner Philosophie passen.
Und diesen Vorwurf, diesen Kritikpunkt muss Favre sich einfach gefallen lassen. Er ist einfach zu leise und offensichtlich nicht hart genug wenn es darum geht einen Willen durch zu setzen.
Das hat er nun davon, von seinem:"Ich vertraue da ganz auf Eberl und dem Scoutingsystem der Borussia"
"Ich bin mit den Transfers bisher sehr zufrieden" (bei seiner VV ein paar Tage vor der dJ Verpflichtung)
"Ich habe mehrfach mit Lucien Favre telefoniert, er wollte mich unbedingt haben". (Mlapa in einem Interview nach der Verpflichtung)
"Lucien Favre hat sehr oft mit mir gesprochen und gesagt wie er spielen lassen will, ich denke das passt sehr gut zu mir". (LdJ zu seiner Entscheidung pro Borussia).
Du willst mir jetzt ernsthaft erzählen dass Favre ausschließlich auf Borussias Scouting System verlassen hat? Nicht immer alles glauben was die Medien schreiben. Es wäre höchst blauäugig wenn sich Favre in Sachen Transfers nicht involvieren würde, das gehört zu seinen Aufgaben als Trainer.
Ja natürlich sonst passt es ja nicht in die Argumentation.
Favre muss de Jong immer einsetzen, er darf gar nicht auf ihn verzichten. Eberl hat es vertraglich geregelt. Favre ist es verboten, eine andere Formation zu versuchen wo man evtl. "einfach" versucht Hanke und Herrmann vorne einzusetzen. Dann müsste man nicht das ganze System für einen echten MS umstricken aber er darf es einfach nicht.
Jetzt mal ernsthaft:
Kann man nicht eingestehen, dass auch Favre nicht alles richtig macht? Favre war bei allen Transfers involviert, hat seinen Vertrag vor dem de Jong-Deal verlängert also haben ihm wenigstens Xhaka, Dominguez, Mlapa und Hrgota zugesagt.
Stand heute spielt Xhaka überhaupt keine Rolle bei Favre und muss sich knapp vor Brandenburger im internen Ranking einsortieren. Ein Spieler den Favre überhaupt nicht kannte?
Mlapa ist durchaus als Wunschspieler von LF zu bezeichnen, seine Klasse nachweisen konnte er bisher sehr, sehr selten.
Kurzum:
Wir haben nach wie vor nicht die Lösung im Offensivspiel gefunden. Herrmann sticht derzeit klar positiv heraus aber auch de Jong zeigt seine Qualität wenn man ihn entsprechend einsetzt. In unserem Forum wurden verschiedene Modelle aufgetan wie man mit dem vorhandenen Personal anders spielen kann und so Schnelligkeit auf die Außen bekommt. Links wäre dies Wendt, der die Flankenläuft durchführt, rechts Herrmann.
Auch wenn ich die damaligen IV zur Zögerlichkeit von Favre als jeder schreibt voneinander ab abgetan habe, muss ich heute feststellen, dass sich LF durchaus schwer tut, Veränderungen einzugehen. Finde ich durchaus positiv da man sich als Stammspieler dann sicher mehr zutraut, für den Gesamtkader und die sogenannten Ergänzungsspieler aber sicher nicht leicht.
Wiederhole mich gerne, im Sommer muss man die für mich wenigen Rädchen richtig drehen.
11.02.2013 - 10:32 Uhr
Zitat von louplex:
Zitat von Dahlin:
Wiederhole mich gerne, im Sommer muss man die für mich wenigen Rädchen richtig drehen.
Für mich gibt es eigentlich nur ein Rädchen: Ein spielintelligenter Achter oder Zehner mit Übersicht, als Schnittstelle zwischen defensivem Mittelfeld und Angriff, der Hermann und de Jong einzusetzen vermag.
Ich glaube nicht das es ganz so einfach ist. Für einen Spielstil den wir scheinbar vor Augen haben braucht es analog zu Frankfurt 2 schnelle und offensive Außen. Wendt haben wir und ist für mich so nicht ehr aus der Mannschaft weg zu denken. Rechts hingegen hapert es doch gewaltig. Wenn man nun sieht das man einen RM opferte um damit die RV Position zu stärken finde ich das schon bedenklich.
Ich sehe die rechte Seite so wie sie momentan aufgestellt ist als ebensolche Baustelle wie die zentrale Schnittstelle.
Die Frage ist was oder wo plant man mit Herrmann. Ist er her der HS/MS oder sieht man ihn als RA/RM. Demzufolge kann man dann die Rädchen sortieren. Sollte Herrmann weiter vorne spielen würde ich mir einen Spieler wie Stindl wünschen der ja schon vor der Saison auf dem Zettel stand bei Eberl und Favre.
Zentral brauchts halt ordentlich Qualität. Falls man Herrmann wieder auf rechts zieht kann dort ebenso Stindl zentral übernehmen plus eine Leihe von sagen wir auch wenn unwahrscheinlich eines Shaqiri. Abhängig ist seine Situation von Guardiola und was er denkt und welche Spieler er möchte.
Favre an sich sehe ich wie es schon vorher aus Berlin gesagt wurde als zu zögerlich und teils falsch beraten was Transfers angeht. Ich denke er sollte am besten nur sagen für welche Positionen er sucht und dann Eberl machen lassen wer und was machbar ist.
Zitat von Dahlin:
Wiederhole mich gerne, im Sommer muss man die für mich wenigen Rädchen richtig drehen.
Für mich gibt es eigentlich nur ein Rädchen: Ein spielintelligenter Achter oder Zehner mit Übersicht, als Schnittstelle zwischen defensivem Mittelfeld und Angriff, der Hermann und de Jong einzusetzen vermag.
Ich glaube nicht das es ganz so einfach ist. Für einen Spielstil den wir scheinbar vor Augen haben braucht es analog zu Frankfurt 2 schnelle und offensive Außen. Wendt haben wir und ist für mich so nicht ehr aus der Mannschaft weg zu denken. Rechts hingegen hapert es doch gewaltig. Wenn man nun sieht das man einen RM opferte um damit die RV Position zu stärken finde ich das schon bedenklich.
Ich sehe die rechte Seite so wie sie momentan aufgestellt ist als ebensolche Baustelle wie die zentrale Schnittstelle.
Die Frage ist was oder wo plant man mit Herrmann. Ist er her der HS/MS oder sieht man ihn als RA/RM. Demzufolge kann man dann die Rädchen sortieren. Sollte Herrmann weiter vorne spielen würde ich mir einen Spieler wie Stindl wünschen der ja schon vor der Saison auf dem Zettel stand bei Eberl und Favre.
Zentral brauchts halt ordentlich Qualität. Falls man Herrmann wieder auf rechts zieht kann dort ebenso Stindl zentral übernehmen plus eine Leihe von sagen wir auch wenn unwahrscheinlich eines Shaqiri. Abhängig ist seine Situation von Guardiola und was er denkt und welche Spieler er möchte.
Favre an sich sehe ich wie es schon vorher aus Berlin gesagt wurde als zu zögerlich und teils falsch beraten was Transfers angeht. Ich denke er sollte am besten nur sagen für welche Positionen er sucht und dann Eberl machen lassen wer und was machbar ist.
11.02.2013 - 14:23 Uhr
Zitat von 111JahreBorussia:
Zitat von Serpico:
Favre sollte diesbezüglich vielleicht mal bei sich anfangen! Wenn er einen Jantschke weiterhin im Kader behält, wird sich keine Besserung im Spielaufbau einstellen. jetzt versucht er schon seit geraumer Zeit, so ein ZwitterDingens zwischen letzter Spielzeit und Dominanzfuppes zu zelebrieren.
Ja was soll er denn tun, gibt es eine Alternative zu Jantschke? Ich glaube kaum. Favre nimmt aus dem was ihn zur Verfügung gestellt wird das beste. Und wenn sich einer der jungen schneller entwickelt dann bekommt er halt seine Chance. Auf der Seite von Jantschke gibt es offensichtlich keinen der Druck macht oder eine Alternative ist.
Doch, die Alternative hieß Zimmermann, spielt derzeit in Fürth ne ordentliche Rolle, vor allem ohne BuLierfahrung und wurde bei uns in die 2te Mannschaft verbannt. Also da muss sich Favre wenn dann an die eigene Nase packen.
Zitat von 111JahreBorussia:
Gut das Du den HSV ansprichst. Und warum ist das beim HSV so?! Weil deren Manager im Gegensatz zu unserem die Mannschaft, den Kader richtig analysiert hat und er dem Trainer Fink einen Schlüsselspieler gekauft hat. Arnesen hat genau das Rädchen eingekauft was fehlte. Leider, und das sage ich ja schon seit dem Sommer, hat Eberl das nicht geschafft. Noch trauriger ist, dass er es jetzt im Winter immer noch nicht geschafft hat.
Sorry, aber der HSV hat einen fremdfinanzierten Starspieler als fehledes Rädchen geholt, der wohl ohne die alte Bindung und Sylvie nie dort gelandet wäre und allein durch seinen Status da schon viel Merchandising Kohle eingefahren hat und einfährt. Da spielen schon außergewöhnliche Faktoren mit rein. Kann man mit unserer Situation nicht vergleichen. Was natürlich am Beispiel liegt und nicht grundsätzlich so ist.
Zitat von Serpico:
Favre sollte diesbezüglich vielleicht mal bei sich anfangen! Wenn er einen Jantschke weiterhin im Kader behält, wird sich keine Besserung im Spielaufbau einstellen. jetzt versucht er schon seit geraumer Zeit, so ein ZwitterDingens zwischen letzter Spielzeit und Dominanzfuppes zu zelebrieren.
Ja was soll er denn tun, gibt es eine Alternative zu Jantschke? Ich glaube kaum. Favre nimmt aus dem was ihn zur Verfügung gestellt wird das beste. Und wenn sich einer der jungen schneller entwickelt dann bekommt er halt seine Chance. Auf der Seite von Jantschke gibt es offensichtlich keinen der Druck macht oder eine Alternative ist.
Doch, die Alternative hieß Zimmermann, spielt derzeit in Fürth ne ordentliche Rolle, vor allem ohne BuLierfahrung und wurde bei uns in die 2te Mannschaft verbannt. Also da muss sich Favre wenn dann an die eigene Nase packen.
Zitat von 111JahreBorussia:
Gut das Du den HSV ansprichst. Und warum ist das beim HSV so?! Weil deren Manager im Gegensatz zu unserem die Mannschaft, den Kader richtig analysiert hat und er dem Trainer Fink einen Schlüsselspieler gekauft hat. Arnesen hat genau das Rädchen eingekauft was fehlte. Leider, und das sage ich ja schon seit dem Sommer, hat Eberl das nicht geschafft. Noch trauriger ist, dass er es jetzt im Winter immer noch nicht geschafft hat.
Sorry, aber der HSV hat einen fremdfinanzierten Starspieler als fehledes Rädchen geholt, der wohl ohne die alte Bindung und Sylvie nie dort gelandet wäre und allein durch seinen Status da schon viel Merchandising Kohle eingefahren hat und einfährt. Da spielen schon außergewöhnliche Faktoren mit rein. Kann man mit unserer Situation nicht vergleichen. Was natürlich am Beispiel liegt und nicht grundsätzlich so ist.
11.02.2013 - 16:00 Uhr
Zitat von Kleff:
Fundstück nach dem Hinspiel gegen Kiew.
Hier wird für mich das Dilemma früh auf den Punkt gebracht.
Die Art Fußball der letzten Saison war für mich überwiegend ein 4-6-0, auch wenn es Favre immer als 4-4-2 bezeichnet:
Zitat
..Verglichen mit der Vorsaison wirkte das Offensivspiel der Gladbacher in der Tat wie abgehackt. Bis zum Strafraum lief es ganz gut, aber dann versandete es. Auch in der vergangenen Spielzeit war Borussias Angriff nominell mit zwei Leuten besetzt, de facto aber spielte Favre ohne Stürmer. Marco Reus und Mike Hanke kombinierten sich aus dem Mittelfeld hinter die gegnerischen Linien, vor allem Reus brachte die Tiefe ins Spiel. Für diese Art von Fußball aber sind de Jong und de Camargo nicht zu haben. Kombinationen fanden gegen Kiew nicht statt, nur je zweimal passten sie den Ball zum jeweils anderen. In der taktischen Aufstellung der Uefa liefen die Gladbacher sogar nur zu zehnt auf. Der Kreis mit de Jongs Nummer 9 war komplett von dem mit de Camargos Nummer 10 überdeckt. „Unsere Stürmer sind sich zu ähnlich“, klagte Favre. „Deshalb finden sie nicht die richtige Position.“ ...http://www.tagesspiegel.de/sport/nach-niederlage-gegen-kiew-zweifel-an-gladbachs-kader/7042254.html
Und für diese Spielweise fehlt uns nun der schnelle und kombinationssichere Spieler, der die Tiefe ins Spiel bringt. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und behaupte, dass wir in Teilen sogar gefühlt in Unterzahl spielen, weil de Jong mit der Spielweise überfordert ist.
Und hier kann de Jong wenig für. Er ist nun einmal nicht der Spielertyp für diese Rolle.
Favre hatte seine genauen Vorstellungen und wollte den Fußball der abgelaufenen Saison weiter spielen, aber in letzter Instanz holte man genau den falschen Spielertypen:
Zitat
...Favre Wir werden weiter bevorzugt im 4-4-2-System spielen. Darum brauche ich bewegliche Stürmer, die auch in die Tiefe gehen, die schnell sind, auf die Außenpositionen ausweichen und die Eins-gegen-Eins-Situationen erfolgreich abschließen können. ...http://www.rp-online.de/sport/fussball/bundesliga/ich-freue-mich-auf-die-zukunft-1.2898017
Eberl ging mit dem Transfer nicht auf die Spielweise Favres ein und holte den komplett falschen Spieler. Favre hingegen verlässt sich auf Eberl, schaut nicht genau hin und merkt das Desaster erst, als es schon zu spät war. Eberl schießt den Bock und Favre pennt dabei.
Nun wird die Zukunft zeigen, wie man den Fauxpax beheben will.
Offizieller Saisonstart war am 04.08. wenn ich mich recht entsinne. Favre kommt mit seiner Vorstellung vom 4-4-2 am 05.07.2012 kurz vor dem de Jong Transfer um die Ecke. Da kann ein Manager schon planen Kleff. Bei einer Saison, die Mitte Mai fertig ist, und schon 5 Neuzugänge feststanden bevor de Jong kam, ausgerechnet dann teilt der Trainer mit, welchem Stürmer er braucht?? Eberl konnte gar nicht drauf eingehen, weil Favre ihm zu spät mitteilte, was er haben wollte. Soll er 13 Tage vor dem Transfer sagen, nachdem der Spieler schon Stress mit den Vereinsverantwortlichen von Twente hatte und Eberl schon 3 mal da war, "Och nö Favre will eine andere Art von Stürmer, diese Art haben wir schon im Kader."
Favre war in die Transfers eingebunden. Er wusste was er bekommt. Er hat die Mannschaft für ein 4-3-3 oder für ein 4-4-2. Diese variable Spielweise kann er auch während des Spiels bringen und hat er schon gebracht. Er hat aber im Moment Spieler, die unsicher auftreten. Er hat Spieler, die nicht die Leistung bringen, die sie bringen könnten. Dann muss aber ein Trainer auch sehen, dass er nicht einfach dauerhaft mit 15 Feldspielern spielen lassen kann, und er auch mal andere, die schlecht waren (Arango war am Samstag davor schon schlecht, und Nordtveit war auch nicht zu gebrauchen), auf die Bank setzen muss. Der Kader gibt genug her und er hat auch die Möglichkeit einen Younes, einen Korb, einen Hrgota, einen Rupp, einen Bieler (der war ja auch in der Vorbereitung super) zu bringen.
Möglichkeiten für das obengenannte System gibt es.
4-3-3
Mats
Jantschke (Korb)-Stranzl- Dominguez (Brouwers für beide)-Wendt (Daems)
Rupp (Xhaka)- Nordtveit (Marx)- Arango (Wendt)
Herrmann (Hrgota)- de Jong (Hanke)- Younes (Ring)
Sowohl Herrmann als auch Younes haben es drauf zu flanken. Nordtveit und Arango aus dem Halbfeld sind zusätzliche Waffen.
Und dann im Spiel, wenn es wirklich wieder ruhiger werden muss:
4-4-2
Mats
Jantschke-Stranzl-Dominguez-Wendt
Herrmann-Rupp-Nordtveit-Arango
Younes und de Jong.
MFG
KCCT
Fundstück nach dem Hinspiel gegen Kiew.
Hier wird für mich das Dilemma früh auf den Punkt gebracht.
Die Art Fußball der letzten Saison war für mich überwiegend ein 4-6-0, auch wenn es Favre immer als 4-4-2 bezeichnet:
Zitat
..Verglichen mit der Vorsaison wirkte das Offensivspiel der Gladbacher in der Tat wie abgehackt. Bis zum Strafraum lief es ganz gut, aber dann versandete es. Auch in der vergangenen Spielzeit war Borussias Angriff nominell mit zwei Leuten besetzt, de facto aber spielte Favre ohne Stürmer. Marco Reus und Mike Hanke kombinierten sich aus dem Mittelfeld hinter die gegnerischen Linien, vor allem Reus brachte die Tiefe ins Spiel. Für diese Art von Fußball aber sind de Jong und de Camargo nicht zu haben. Kombinationen fanden gegen Kiew nicht statt, nur je zweimal passten sie den Ball zum jeweils anderen. In der taktischen Aufstellung der Uefa liefen die Gladbacher sogar nur zu zehnt auf. Der Kreis mit de Jongs Nummer 9 war komplett von dem mit de Camargos Nummer 10 überdeckt. „Unsere Stürmer sind sich zu ähnlich“, klagte Favre. „Deshalb finden sie nicht die richtige Position.“ ...http://www.tagesspiegel.de/sport/nach-niederlage-gegen-kiew-zweifel-an-gladbachs-kader/7042254.html
Und für diese Spielweise fehlt uns nun der schnelle und kombinationssichere Spieler, der die Tiefe ins Spiel bringt. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und behaupte, dass wir in Teilen sogar gefühlt in Unterzahl spielen, weil de Jong mit der Spielweise überfordert ist.
Und hier kann de Jong wenig für. Er ist nun einmal nicht der Spielertyp für diese Rolle.
Favre hatte seine genauen Vorstellungen und wollte den Fußball der abgelaufenen Saison weiter spielen, aber in letzter Instanz holte man genau den falschen Spielertypen:
Zitat
...Favre Wir werden weiter bevorzugt im 4-4-2-System spielen. Darum brauche ich bewegliche Stürmer, die auch in die Tiefe gehen, die schnell sind, auf die Außenpositionen ausweichen und die Eins-gegen-Eins-Situationen erfolgreich abschließen können. ...http://www.rp-online.de/sport/fussball/bundesliga/ich-freue-mich-auf-die-zukunft-1.2898017
Eberl ging mit dem Transfer nicht auf die Spielweise Favres ein und holte den komplett falschen Spieler. Favre hingegen verlässt sich auf Eberl, schaut nicht genau hin und merkt das Desaster erst, als es schon zu spät war. Eberl schießt den Bock und Favre pennt dabei.
Nun wird die Zukunft zeigen, wie man den Fauxpax beheben will.
Offizieller Saisonstart war am 04.08. wenn ich mich recht entsinne. Favre kommt mit seiner Vorstellung vom 4-4-2 am 05.07.2012 kurz vor dem de Jong Transfer um die Ecke. Da kann ein Manager schon planen Kleff. Bei einer Saison, die Mitte Mai fertig ist, und schon 5 Neuzugänge feststanden bevor de Jong kam, ausgerechnet dann teilt der Trainer mit, welchem Stürmer er braucht?? Eberl konnte gar nicht drauf eingehen, weil Favre ihm zu spät mitteilte, was er haben wollte. Soll er 13 Tage vor dem Transfer sagen, nachdem der Spieler schon Stress mit den Vereinsverantwortlichen von Twente hatte und Eberl schon 3 mal da war, "Och nö Favre will eine andere Art von Stürmer, diese Art haben wir schon im Kader."
Favre war in die Transfers eingebunden. Er wusste was er bekommt. Er hat die Mannschaft für ein 4-3-3 oder für ein 4-4-2. Diese variable Spielweise kann er auch während des Spiels bringen und hat er schon gebracht. Er hat aber im Moment Spieler, die unsicher auftreten. Er hat Spieler, die nicht die Leistung bringen, die sie bringen könnten. Dann muss aber ein Trainer auch sehen, dass er nicht einfach dauerhaft mit 15 Feldspielern spielen lassen kann, und er auch mal andere, die schlecht waren (Arango war am Samstag davor schon schlecht, und Nordtveit war auch nicht zu gebrauchen), auf die Bank setzen muss. Der Kader gibt genug her und er hat auch die Möglichkeit einen Younes, einen Korb, einen Hrgota, einen Rupp, einen Bieler (der war ja auch in der Vorbereitung super) zu bringen.
Möglichkeiten für das obengenannte System gibt es.
4-3-3
Mats
Jantschke (Korb)-Stranzl- Dominguez (Brouwers für beide)-Wendt (Daems)
Rupp (Xhaka)- Nordtveit (Marx)- Arango (Wendt)
Herrmann (Hrgota)- de Jong (Hanke)- Younes (Ring)
Sowohl Herrmann als auch Younes haben es drauf zu flanken. Nordtveit und Arango aus dem Halbfeld sind zusätzliche Waffen.
Und dann im Spiel, wenn es wirklich wieder ruhiger werden muss:
4-4-2
Mats
Jantschke-Stranzl-Dominguez-Wendt
Herrmann-Rupp-Nordtveit-Arango
Younes und de Jong.
MFG
KCCT
11.02.2013 - 16:34 Uhr
Zitat von Kleff:
Zitat von KCCT12:
...
Offizieller Saisonstart war am 04.08. wenn ich mich recht entsinne. Favre kommt mit seiner Vorstellung vom 4-4-2 am 05.07.2012 kurz vor dem de Jong Transfer um die Ecke. Da kann ein Manager schon planen Kleff. Bei einer Saison, die Mitte Mai fertig ist, und schon 5 Neuzugänge feststanden bevor de Jong kam, ausgerechnet dann teilt der Trainer mit, welchem Stürmer er braucht?? Eberl konnte gar nicht drauf eingehen, weil Favre ihm zu spät mitteilte, was er haben wollte. ...
Grmmpf! :ugly :)
Take this!
Anfang März 2012
Zitat
...Keine Rolle in Favres Plänen spielt demnach Mladen Petrić. Der Schweizer habe den Transfer des Kroaten vom Hamburger SV gestoppt, behauptet das Boulevardblatt. Petrić, der seinen auslaufenden Vertrag beim HSV nicht verlängern wird, passe nicht ins Konzept des Trainers.
Favre suche eher schnelle, technisch versierte Spieler, ...
Quellen: goal, express, spox und wie sie alle heißen. Such dir was aus!
Da ist ja der Beweis, dass Favre Luuk wollte. Petric konnte er ablehnen, de Jong nicht?
Bei Petric wusste er, dass es nicht passt, bei Luuk nicht?
Favre wusste genau, was auf ihn zukommt.
Zitat von KCCT12:
...
Offizieller Saisonstart war am 04.08. wenn ich mich recht entsinne. Favre kommt mit seiner Vorstellung vom 4-4-2 am 05.07.2012 kurz vor dem de Jong Transfer um die Ecke. Da kann ein Manager schon planen Kleff. Bei einer Saison, die Mitte Mai fertig ist, und schon 5 Neuzugänge feststanden bevor de Jong kam, ausgerechnet dann teilt der Trainer mit, welchem Stürmer er braucht?? Eberl konnte gar nicht drauf eingehen, weil Favre ihm zu spät mitteilte, was er haben wollte. ...
Grmmpf! :ugly :)
Take this!
Anfang März 2012
Zitat
...Keine Rolle in Favres Plänen spielt demnach Mladen Petrić. Der Schweizer habe den Transfer des Kroaten vom Hamburger SV gestoppt, behauptet das Boulevardblatt. Petrić, der seinen auslaufenden Vertrag beim HSV nicht verlängern wird, passe nicht ins Konzept des Trainers.
Favre suche eher schnelle, technisch versierte Spieler, ...
Quellen: goal, express, spox und wie sie alle heißen. Such dir was aus!
Da ist ja der Beweis, dass Favre Luuk wollte. Petric konnte er ablehnen, de Jong nicht?
Bei Petric wusste er, dass es nicht passt, bei Luuk nicht?
Favre wusste genau, was auf ihn zukommt.
12.02.2013 - 21:57 Uhr
Zitat von Kleff:
Zitat von Dahlin:
Der Spielertyp de Jong passt auf den ersten Blick ohne einen Umbau der Mannschaft nicht. Warum der Perfektionist Favre dies aber mitgetragen hat ...
Vielleicht mit einem Vertrag der so dotiert ist, dass er nicht nein sagen konnte?
Jedenfalls haben Eberl und Co über 6 Monate gebraucht um Favre zu überzeugen...das lässt schon tief blicken.
Am Ende streitet Favre recht harsch in dem WZ-Interview so ziemlich jegliche Beteiligung an den Transfers ab, verkündet sein Vertrauen in die Scoutingabteilung und akzeptiert den Weg der sportlichen Führung mit jungen Talenten.
Das Thema ist für mich erst mal durch.
Da sind für mich die Würfel lange gefallen.
Es gibt m.E. nicht einen einzigen Hinweis in der bisherigen Karriere unseres Trainers, dass dieser ein gutes Händchen für Transfers hätte. Nicht einen. Deswegen bin ich sehr froh, dass er die Funktion des Trainers bei uns ausfüllt und keine andere.
Zitat von Dahlin:
Der Spielertyp de Jong passt auf den ersten Blick ohne einen Umbau der Mannschaft nicht. Warum der Perfektionist Favre dies aber mitgetragen hat ...
Vielleicht mit einem Vertrag der so dotiert ist, dass er nicht nein sagen konnte?
Jedenfalls haben Eberl und Co über 6 Monate gebraucht um Favre zu überzeugen...das lässt schon tief blicken.
Am Ende streitet Favre recht harsch in dem WZ-Interview so ziemlich jegliche Beteiligung an den Transfers ab, verkündet sein Vertrauen in die Scoutingabteilung und akzeptiert den Weg der sportlichen Führung mit jungen Talenten.
Das Thema ist für mich erst mal durch.
Da sind für mich die Würfel lange gefallen.
Es gibt m.E. nicht einen einzigen Hinweis in der bisherigen Karriere unseres Trainers, dass dieser ein gutes Händchen für Transfers hätte. Nicht einen. Deswegen bin ich sehr froh, dass er die Funktion des Trainers bei uns ausfüllt und keine andere.
12.02.2013 - 22:17 Uhr
Zitat von Kleff:
...
Und nun, wo wir endlich einen Trainer gefunden haben, der sich fachlich auf höchstem Niveau bewegt und eine klare, erfolgreiche Philosophie hat...man kann sagen der erste Mann im Verein seit unzähligen Jahren sportlich einen PLAN hat...da weichen wir vom Kurs ab und und planen die Philosophie des Vereins mehr oder weniger ohne diesen Mann?
Greifen nicht auf dessen Ressourcen zurück?
Das macht mich fassungslos und ungehalten!
Nehmen wir mal an Favre hat einen Plan. Dann muss er dieses Konzept doch dem Verein vorlegen, damit die wissen, wie er spielen lassen will. Also hat Favre eine Liste von Spielern, die er haben will. Dann sollte er diese Eberl vorlegen. Wenn es anders rum ist und Eberl eine Liste von Spielern hat, dann hatte Favre ganze 2 Monate Zeit, sich Spieler von der Liste auszusuchen. Am besten ist es doch, dass beide eine Liste haben und diese abgleichen. Stehen Spieler auf beiden Listen drauf, dann werden die angerufen und dann ist es an einem Sportdirektor die Verhandlungen zu führen.
Zitat von Kleff:
Da erfahren wir die Wiederauferstehung des Phoenix aus der Asche...vom sicheren Absteiger hoch bis auf Platz vier und man kocht als Konsequenz die Suppe der Zukunft ohne den Meisterkoch? Die Logik muss mir jemand mal nahe bringen.
Weil es deine Logik ist und diese vermutlich nicht der Wahrheit einspricht. Favre war bei Xhaka, Mlapa und bei Dominguez involviert in den Transfers. Das hat niemand abgestritten, selbst Favre nicht. So nun kommen wir zum Transfer von de Jong und Favre wusste mindestens seit dem Artikel vom 15.03.2012 davon, das Interesse besteht. Das hat nichts mit deiner Sicht von Logik zu tun. Wenn er einen anderen Spieler wollte, der seinen Planvorstellungen entspricht, dann lasse ich mich doch nicht auf eine Konsensentscheidung ein, sondern trete vehement für meine Überzeugung ein. Wenn ich dann aber 2 Wochen vor dem Transfer verlängere mit einem Verein, der meine Planvorstellungen mutwillig mit einem Spieler!!, mit einem einzigen Spieler von 6 Neuzugängen, dann ad absurdum führt, glaubst du allen Ernstes Kleff, Favre hätte nicht die Eier zu sagen: Leckt mich am A.... Ich finde deine Logik ziemlich verquer.
Eine Mannschaft die 8. ist, die Tuchfühlung zu Europa hat, die eine Mördergruppe mit einem französischen Superteam, einem türkischen Dauereuropateilnehmer und dem zyprischen Meister einen grandiosen 2. Platz in der Gruppe holt und nun gegen Lazio spielt, so schlecht zu reden und das dann an einem !!!!! einem einzigen Transfer festzumachen. Das entbehrt jeglicher Logik, oder zumindest kann es ich nicht verstehen, aber vielleicht fehlt mir auch die Erkenntnis und die analytischen Fähigkeiten, dieser Logik zu folgen.
Noch was zur Diskussion hier. Die war seit gestern abend zukunftsorientiert und zielführend. Deine zwei letzten Posts waren aber wieder auf die Vergangenheit bezogen. Schade.
MFG
KCCT
...
Und nun, wo wir endlich einen Trainer gefunden haben, der sich fachlich auf höchstem Niveau bewegt und eine klare, erfolgreiche Philosophie hat...man kann sagen der erste Mann im Verein seit unzähligen Jahren sportlich einen PLAN hat...da weichen wir vom Kurs ab und und planen die Philosophie des Vereins mehr oder weniger ohne diesen Mann?
Greifen nicht auf dessen Ressourcen zurück?
Das macht mich fassungslos und ungehalten!
Nehmen wir mal an Favre hat einen Plan. Dann muss er dieses Konzept doch dem Verein vorlegen, damit die wissen, wie er spielen lassen will. Also hat Favre eine Liste von Spielern, die er haben will. Dann sollte er diese Eberl vorlegen. Wenn es anders rum ist und Eberl eine Liste von Spielern hat, dann hatte Favre ganze 2 Monate Zeit, sich Spieler von der Liste auszusuchen. Am besten ist es doch, dass beide eine Liste haben und diese abgleichen. Stehen Spieler auf beiden Listen drauf, dann werden die angerufen und dann ist es an einem Sportdirektor die Verhandlungen zu führen.
Zitat von Kleff:
Da erfahren wir die Wiederauferstehung des Phoenix aus der Asche...vom sicheren Absteiger hoch bis auf Platz vier und man kocht als Konsequenz die Suppe der Zukunft ohne den Meisterkoch? Die Logik muss mir jemand mal nahe bringen.
Weil es deine Logik ist und diese vermutlich nicht der Wahrheit einspricht. Favre war bei Xhaka, Mlapa und bei Dominguez involviert in den Transfers. Das hat niemand abgestritten, selbst Favre nicht. So nun kommen wir zum Transfer von de Jong und Favre wusste mindestens seit dem Artikel vom 15.03.2012 davon, das Interesse besteht. Das hat nichts mit deiner Sicht von Logik zu tun. Wenn er einen anderen Spieler wollte, der seinen Planvorstellungen entspricht, dann lasse ich mich doch nicht auf eine Konsensentscheidung ein, sondern trete vehement für meine Überzeugung ein. Wenn ich dann aber 2 Wochen vor dem Transfer verlängere mit einem Verein, der meine Planvorstellungen mutwillig mit einem Spieler!!, mit einem einzigen Spieler von 6 Neuzugängen, dann ad absurdum führt, glaubst du allen Ernstes Kleff, Favre hätte nicht die Eier zu sagen: Leckt mich am A.... Ich finde deine Logik ziemlich verquer.
Eine Mannschaft die 8. ist, die Tuchfühlung zu Europa hat, die eine Mördergruppe mit einem französischen Superteam, einem türkischen Dauereuropateilnehmer und dem zyprischen Meister einen grandiosen 2. Platz in der Gruppe holt und nun gegen Lazio spielt, so schlecht zu reden und das dann an einem !!!!! einem einzigen Transfer festzumachen. Das entbehrt jeglicher Logik, oder zumindest kann es ich nicht verstehen, aber vielleicht fehlt mir auch die Erkenntnis und die analytischen Fähigkeiten, dieser Logik zu folgen.
Noch was zur Diskussion hier. Die war seit gestern abend zukunftsorientiert und zielführend. Deine zwei letzten Posts waren aber wieder auf die Vergangenheit bezogen. Schade.
MFG
KCCT
12.02.2013 - 22:43 Uhr
Zitat von Kleff:
Zitat von Dahlin:
Kurz aufgreifen möchte ich den Ansatz von gestern Abend, dass der Verein die Neuzugänge auf den Trainer ausrichten muss. Hatten wir nahezu jahrzehntelang und jeder Trainer bekam seine Wunschspieler aber war schneller weg als der Neuzugang 10 Spiele machen konnte. Ende vom Lied war ein zusammengewürfelter Kader und keine Struktur/Philosophie. ...
Zunächst einmal von mir Lob und Anerkennung für eine strukturierte, faire und fruchtende Diskussion. So oft wie wir uns hier schon verbal in die Wolle bekommen haben, kann man das gar nicht oft genug positiv hervorheben.
Über das Zwischenresümee, ich denke es liegt nahe an der Realität, muss ich schmunzeln.
Über all die Jahre fuhren wir also mit unserer Transferpolitik Achterbahn. Geprägt durch gefühlte 10 Trainer und 4 Manager.
Und nun, wo wir endlich einen Trainer gefunden haben, der sich fachlich auf höchstem Niveau bewegt und eine klare, erfolgreiche Philosophie hat...man kann sagen der erste Mann im Verein seit unzähligen Jahren sportlich einen PLAN hat...da weichen wir vom Kurs ab und und planen die Philosophie des Vereins mehr oder weniger ohne diesen Mann?
Greifen nicht auf dessen Ressourcen zurück?
Das macht mich fassungslos und ungehalten!
Sollte man in der Vereinsführung nicht über soviel Intuition verfügen um neu gewonnene Prinzipien im entscheidenden Moment dennoch zur Seite legen zu können? Oder steht da die eigene Eitelkeit im Weg?
Da erfahren wir die Wiederauferstehung des Phoenix aus der Asche...vom sicheren Absteiger hoch bis auf Platz vier und man kocht als Konsequenz die Suppe der Zukunft ohne den Meisterkoch? Die Logik muss mir jemand mal nahe bringen.
Ich weiß schon genau, warum ich mich klar für eine Machtverschiebung pro Favre stark gemacht habe. Warum wir sportlich drei Schritte rückwärts gegangen sind, wird nun deutlicher.
Nochmals...danke für die aufschlussreiche Diskussion! :)
Advocaat und Heynckes befinden sich fachlich auch auf hohem Niveau. Trotzdem haben deren Wunschspieler nicht funktioniert und langfristig dem Verein eher geschadet.
Ich bin der Meinung das es genau richtig ist, dass der Verein gewisse Leitplanken vorgibt. Das ist in so gut wie allen grossen Clubs der Welt so. Favre selbst hat das vom Trainer unabhängige Konzept Barcas gelobt (Quelle ist ein IV mit Favre das ich schon oft gepostet habe, jetzt aber keine Lust darauf es wieder zu suchen) und meinte das man als Trainer das Vereinskonzept respektieren und flexibel auf die Kadersturktur reagieren muss. Genau daran macht er selbst die Qualität eines Trainers fest. Mit dem grundlegenden Konzept Borussias kann er sich ja auch identifizieren. Deshalb hat er hier angefangen und deshalb hat er hier seinen Vertrag verlängert. Des Weiteren wurde Favre mit Sicherheit in die Transferentscheidungen mit einbezogen. Das wurde hier mehrmals belegt. Denkst du wirklich das man Favre vor verschlossener Tür hat stehen lassen, während sich Eberl mit Bonhof und Co. über die zu transferierenden Spieler angestimmt haben? Wenn es dann bei 1-2 Entscheidungen zu Kontroversen kommt, wo der Verein sein Konzept auch entgegen des Trainers Willen durchzieht, dann ist es halt so. Genau dieses Recht muss sich der Verein als Ganzes auch bewahren. Etwas was Favre ja laut seinem IV von damals auch gutheisst!!! Das hier aber ALLES entgegen Favres Willen und Überzeugungen geschieht, bzw er sich wie wir über die tm.de GeRüchteküche informieren muss, an welchen Rumpelfüsslern Eberl jetzt wieder dran ist, entspricht einfach nicht der Wahrheit. Ohne es zu wissen, glaube ich auch, dass Favre im Sommer einen weiteren schnellen Mann gefordert hat. Aus welchen Gründen auch immer, hat das nicht geklappt. Jetzt haben wir hier ein Problem im Kader, welches Favre und Eberl beide im Blick haben. Und Ich schätze auch das Eberl und Favre sich im Winter ausgetauscht haben, die Optionen gecheckt haben, und sich dann entschieden haben bis zum Sommer zu warten, um dann evt eine grössere Lösung anzustreben. Was ich damit sagen will, es gibt bei den Planungen und Entscheidungen sicherlich verschiedene Reibungspunkte und Kontroversen, Favre wird sicherlich nicht zu 100% zufrieden sein, aber das ist auch normal. Das wichtige ist, dass man sich austauscht, analysiert und Kompromisse schliesst. Und das wird mMn bei uns so gehandhabt.
Du schreibst du würdest die Machtverhältnisse zu Gunsten Favres verschieben. Dazu habe ich ein paar Fragen: was befähigt eigentlich Favre dazu Spielertransfers eigenverantwortlich vorzunehmen? Welche Erfolge hat er auf dem Gebiet nachzuweisen? Hat Favre nicht selbst mal gesagt, dass man als Trainer gar keine Zeit mehr hat sich mit verschiedenen Dingen zu beschaftigen? Will Favre überhaupt mehr Macht haben, wo er doch so vom trainerunabhängigen Konzept bei Barca schwarmt?
Fazit: Ich glaube das Verhältnis zwischen Favre und den anderen sportlichen Entscheidungsträgern und deren Machtverhältnis ist intakt und gesund. Es gibt natürlich unterschiedliche Meinungen und sicher auch die ein oder andere vereinsseitige Entscheidung entgegen den Willen des Trainers. Aber ich glaube auch, dass Favre damit durchaus gut leben kann, solange er Teil der Entwicklung und der Entscheidungen ist und solange er sich grundlegend mit dem Vereinskonzept identifizieren kann. Und all das sehe ich als gegeben an.
Zitat von Dahlin:
Kurz aufgreifen möchte ich den Ansatz von gestern Abend, dass der Verein die Neuzugänge auf den Trainer ausrichten muss. Hatten wir nahezu jahrzehntelang und jeder Trainer bekam seine Wunschspieler aber war schneller weg als der Neuzugang 10 Spiele machen konnte. Ende vom Lied war ein zusammengewürfelter Kader und keine Struktur/Philosophie. ...
Zunächst einmal von mir Lob und Anerkennung für eine strukturierte, faire und fruchtende Diskussion. So oft wie wir uns hier schon verbal in die Wolle bekommen haben, kann man das gar nicht oft genug positiv hervorheben.
Über das Zwischenresümee, ich denke es liegt nahe an der Realität, muss ich schmunzeln.
Über all die Jahre fuhren wir also mit unserer Transferpolitik Achterbahn. Geprägt durch gefühlte 10 Trainer und 4 Manager.
Und nun, wo wir endlich einen Trainer gefunden haben, der sich fachlich auf höchstem Niveau bewegt und eine klare, erfolgreiche Philosophie hat...man kann sagen der erste Mann im Verein seit unzähligen Jahren sportlich einen PLAN hat...da weichen wir vom Kurs ab und und planen die Philosophie des Vereins mehr oder weniger ohne diesen Mann?
Greifen nicht auf dessen Ressourcen zurück?
Das macht mich fassungslos und ungehalten!
Sollte man in der Vereinsführung nicht über soviel Intuition verfügen um neu gewonnene Prinzipien im entscheidenden Moment dennoch zur Seite legen zu können? Oder steht da die eigene Eitelkeit im Weg?
Da erfahren wir die Wiederauferstehung des Phoenix aus der Asche...vom sicheren Absteiger hoch bis auf Platz vier und man kocht als Konsequenz die Suppe der Zukunft ohne den Meisterkoch? Die Logik muss mir jemand mal nahe bringen.
Ich weiß schon genau, warum ich mich klar für eine Machtverschiebung pro Favre stark gemacht habe. Warum wir sportlich drei Schritte rückwärts gegangen sind, wird nun deutlicher.
Nochmals...danke für die aufschlussreiche Diskussion! :)
Advocaat und Heynckes befinden sich fachlich auch auf hohem Niveau. Trotzdem haben deren Wunschspieler nicht funktioniert und langfristig dem Verein eher geschadet.
Ich bin der Meinung das es genau richtig ist, dass der Verein gewisse Leitplanken vorgibt. Das ist in so gut wie allen grossen Clubs der Welt so. Favre selbst hat das vom Trainer unabhängige Konzept Barcas gelobt (Quelle ist ein IV mit Favre das ich schon oft gepostet habe, jetzt aber keine Lust darauf es wieder zu suchen) und meinte das man als Trainer das Vereinskonzept respektieren und flexibel auf die Kadersturktur reagieren muss. Genau daran macht er selbst die Qualität eines Trainers fest. Mit dem grundlegenden Konzept Borussias kann er sich ja auch identifizieren. Deshalb hat er hier angefangen und deshalb hat er hier seinen Vertrag verlängert. Des Weiteren wurde Favre mit Sicherheit in die Transferentscheidungen mit einbezogen. Das wurde hier mehrmals belegt. Denkst du wirklich das man Favre vor verschlossener Tür hat stehen lassen, während sich Eberl mit Bonhof und Co. über die zu transferierenden Spieler angestimmt haben? Wenn es dann bei 1-2 Entscheidungen zu Kontroversen kommt, wo der Verein sein Konzept auch entgegen des Trainers Willen durchzieht, dann ist es halt so. Genau dieses Recht muss sich der Verein als Ganzes auch bewahren. Etwas was Favre ja laut seinem IV von damals auch gutheisst!!! Das hier aber ALLES entgegen Favres Willen und Überzeugungen geschieht, bzw er sich wie wir über die tm.de GeRüchteküche informieren muss, an welchen Rumpelfüsslern Eberl jetzt wieder dran ist, entspricht einfach nicht der Wahrheit. Ohne es zu wissen, glaube ich auch, dass Favre im Sommer einen weiteren schnellen Mann gefordert hat. Aus welchen Gründen auch immer, hat das nicht geklappt. Jetzt haben wir hier ein Problem im Kader, welches Favre und Eberl beide im Blick haben. Und Ich schätze auch das Eberl und Favre sich im Winter ausgetauscht haben, die Optionen gecheckt haben, und sich dann entschieden haben bis zum Sommer zu warten, um dann evt eine grössere Lösung anzustreben. Was ich damit sagen will, es gibt bei den Planungen und Entscheidungen sicherlich verschiedene Reibungspunkte und Kontroversen, Favre wird sicherlich nicht zu 100% zufrieden sein, aber das ist auch normal. Das wichtige ist, dass man sich austauscht, analysiert und Kompromisse schliesst. Und das wird mMn bei uns so gehandhabt.
Du schreibst du würdest die Machtverhältnisse zu Gunsten Favres verschieben. Dazu habe ich ein paar Fragen: was befähigt eigentlich Favre dazu Spielertransfers eigenverantwortlich vorzunehmen? Welche Erfolge hat er auf dem Gebiet nachzuweisen? Hat Favre nicht selbst mal gesagt, dass man als Trainer gar keine Zeit mehr hat sich mit verschiedenen Dingen zu beschaftigen? Will Favre überhaupt mehr Macht haben, wo er doch so vom trainerunabhängigen Konzept bei Barca schwarmt?
Fazit: Ich glaube das Verhältnis zwischen Favre und den anderen sportlichen Entscheidungsträgern und deren Machtverhältnis ist intakt und gesund. Es gibt natürlich unterschiedliche Meinungen und sicher auch die ein oder andere vereinsseitige Entscheidung entgegen den Willen des Trainers. Aber ich glaube auch, dass Favre damit durchaus gut leben kann, solange er Teil der Entwicklung und der Entscheidungen ist und solange er sich grundlegend mit dem Vereinskonzept identifizieren kann. Und all das sehe ich als gegeben an.
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