Hertha BSC Hertha BSC
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Konkurrenz

21.05.2013 - 11:20 Uhr
Konkurrenz |#781
10.02.2014 - 13:35 Uhr
Zitat von Lenny89:
Lesenswerter Beitrag aus dem Frankfurter Konkurrenz-Thread.
http://www.transfermarkt.de/de/was-macht-unsere-konkurrenz-bundesliga-20132014/topic/ansicht_27_89164_seite54.html

#1076


Ich kann ehrlich gesagt nicht so richtig verstehen, waruk dieser Beitrag so hochgejubelt wird. Abgesehen davon, dass der User scheinbar kein Interesse daran hat, die Groß - und Kleinschreibung zu beachten, hört sich das doch sehr nach Gejammer an. Die Bayern haben sich diesen Erfolg nun einmal selbst erarbeitet und haben - im Vergleich zu anderen Vereinen - ihren Erfolg nicht durch den großen Sponsor im Hintergrund erworben. Was kann den der FC Bayern dafür, dass Dortmund bis vor einigen Jahren vor der Insolvenz stand? War es nicht sogar so, dass der Verein dem BVB sogar geholfen hat, selbige abzuwenden? Was kann der FC Bayern dafür, dass bei einem Verein wie dem Hamburger SV seit etlichen Jahren ein großes Chaos herrscht, Ansprüche stets in Richtung internationales Geschäft gehen, die Realität dann aber ganz anders aussieht?
Was kann der FC Bayern dafür, dass Schalke so verschwenderisch mit seinem Geld umgeht oder wir bis vor einigen Jahren - fast schon analog zum HSV - nie so wirklich Ruhe im Verein hatten und der Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit viel zu groß war. Selbiges gilt doch auch für den 1. FC Köln, der sich vor dem Abstieg nach kurzen Erfolgsphasen immer nach Europa sehnte, obwohl erst einmal die Hausaufgaben erledigt werden mussten, und zwar der Klassenerhalt.
Es ist immer einfach über die Bayern zu meckern, aber vielleicht sollte man sich doch erst einmal selbst hinterfragen und sich erst einmal anschauen, was im eigenen Verein schief gelaufen ist. Wer eine große Konkurrenz für die Meisterschaft sein möchte, der muss erst einmal selbst professionell genug arbeiten, was aber oft genug nicht ausreichend getan wird.

Darüber hinaus muss man auch mal einen anderen Aspekt betrachten. Die Königtransfers der Bayern kommen auch nicht so dermaßen oft vor. Ein Martinez bzw. seine Ablösesumme wird in der Form eben nicht alljährlich gezahlt. Viel mehr sollte man die Jugendarbeit der Bayern loben. Ein Müller, Kroos, Schweinsteiger, Lahm... wurden nicht von anderen Vereinen weggekauft, sondern selbst ausgebildet. Und wenn es um gute Jugendarbeit geht, hat der FC Bayern nun wahrlich keine Monopolstellung in der Bundesliga. Diese hat Stuttgart einst so stark gemacht, aus dieser haben sich Meisterschaften ergeben. Der BVB hat Jugendspieler in die erste Mannschaft integriert, die zu den Führungspielern zählen. Dazu dürfen wir eben nicht vergessen, dass auch wir oft genug enorme Talente an die Bundesliga herangeführt haben und es nicht an den "bösen" Bayern lag, dass wir diese nicht gehalten haben. Vielmehr möchte ich da auf unsere Führungsetage hinweisen. Das wird doch bei unserer Hertha erst seit zwei Jahren viel besser gemacht. Geschwächt haben uns aber sichelrich nicht die Bayern.

Dazu kann ich eine andere Sache nicht verstehen. Jeder meckert darüber, dass die Bayern der Konkurrenz die guten Spieler wegkaufen und sie damit schwächt. Aber das ist für mich einfach nur ein Argument des Neides, ist es denn nicht selbstverständlich, dass sich große Vereine Spieler anschauen, die als Stars gelten und bei Clubs spielen, die oben dabei sind. Für mich ist das doch nur allzu logisch, dass man sich da umschaut und nach Möglichkeit versucht, die besten Spieler zu sich zu führen und den Kader weiter zu verstärken. Dass der BVB so weit gepokert hat, dass Lewandowski nun ablösefrei nach München zieht, ist dann auch die Schul des BVB, zumal schon seit längerem bekannt ist, dass der Stürmer wechseln wollte, das hat er ja nun wirklich oft genug verlauten lassen.
Wenn dann aber ein Verein wie Eintracht Frankfurt den Freiburgern wichtige Stammkräfte wegnehmen, dann wird niemals über die "böse" Eintracht geredet, da sie eben nicht der FC Bayern sind. Da darüber hinaus weder Frankfurt noch Freiburg um die Meisterschaft spielen, interessiert das auch keinen so richtig. Wenn der FC Bayern dann aber beim BVB anklopft... hagelt es wieder wütende Proteste.

Ich möchte nicht falsch verstanden werden, ich selbst bin jetzt auch nicht der größte Fan der derzeitigen Dominanz, die der FC Bayern seit zwei Jahren aufzeigt. Trotzdem sollte man erst einmal selbst gut genug arbeiten, dann kann man sich auch u.U. weiter nach oben spielen, wenn man kontinuierlich und vor allem bodenständig arbeitet. Das sieht man bei Dortmund und Mönchengladbach, bestimmt können mittelfristig noch andere Vereine nachziehen. Darüber hinaus glaube ich nicht, dass die Dominanz in dieser Form ewig so anhalten wird.
Dieses Gemecker und die Tatsache, dass mit auf den bösen FC Bayern gezeigt wird, geht mir jedoch gehörig auf die Nerven.
Konkurrenz |#782
10.02.2014 - 14:00 Uhr
ich kann dem beitrag im kern absolut zustimmen. es geht dem user auch absolut nicht darum, die bayern dafür zu kritisieren, dass sie so übermächtig sind, schließlich haben sie sich diese position erarbeitet. wenn der rest "zu blöd" ist, um es mal recht simpel auszudrücken, dann kann der stern des südens nun wirklich nichts dafür.

was der user m.m.n. anprangert, ist, dass man als fan zurzeit das gefühl hat, dass absolut niemand mehr die bayern stoppen kann und das locker noch 5 jahre weitergeht, wenn pep nicht vorher aufhört. in dem beitrag wird bayerns CL-sieg von 2001 erwähnt und mit dem von 2013 verglichen. damals war bayern trotzdem nur eine "sterbliche" mannschaft, die eine hervorragende saison gespielt hat, aber im ligaalltag immernoch 2:1 in bielefeld verlor. inzwischen wird nahezu jeder bundesligist mühelos weggefegt, die relationen stimmen einfach nicht mehr.

wem man nun die schuld in die schuhe schieben kann, ist strittig, aber die UEFA und DFL spielen eine große rolle. der einnahmenunterschied zwischen EL und CL ist dermaßen lächerlich, dass ich die EL komplett boykottiere und hertha dort auch nicht sehen will. man nimmt als verein bis zum viertelfinale einen geringen millionenbeitrag ein, während es in der liga passieren kann, dass man in den abstiegskampf gerät. da muss sich jeder fragen, ob es das wert ist...

alles in allem recht oberflächlich von mir, aber ich kann den sge-fan definitiv verstehen. man schaue nur mal täglich in die (sport-)zeitungen, über bayern werden sachen berichtet, bei denen man den verantwortlichen journalisten den presseausweis entziehen möchte, so schwer ist das zu ertragen. es interessiert mich einen sch**ßdreck, wie der ernährungsplan von philipp lahm aussieht und welche musik david alaba in seiner freizeit hört... und wenn, dann gehört solch ein mist nicht auf die verdammte titelseite.

vereine wie unsere hertha finden dann öffentlich erwähnung, wenn ihr bester spieler (in dem fall ramos) mit den großen clubs in verbindung gebracht wird. bayern war hier ausnahmsweise mal nicht dran, aber der mediale bvb-hype hat ähnlich unerträgliche züge angenommen. wenn hertha in münchen ein sensationelles spiel abliefert, war bayern schwach und hertha... hatte halt glück.
Konkurrenz |#783
10.02.2014 - 14:55 Uhr
Mir geht diese rumgeheule gewaltig gegen den Strich. Bayern wird zum 2.Mal in Folge Meister, nachdem vorher der BVB genau dies geschafft hat. So what? Dann sollen sie halt ne überragende Saison spielen, in der nächsten Saison wirds wieder anders aussehen. Dortmund wird investieren, Leverkusen hat seit Jahren gut gearbeitet und auch Wolfsburg wird weiterhin mächtig zulegen. Und ja, iwann wird auch wieder jemand die Bayern schlagen. Spätestens dann, wenn man endlich mal aufhört sich vor dem Spiel schon in die Hosen zu machen.

Klar geht mir die diesjährige Dominanz gegen den Strich, aber ich finde diese "wir haben eh keine Chance, also schonen wir unsere Spieler"-Mentalität noch viel schlimmer. Bei Barcelona hatte man diese Diskussion auch vor einigen Jahren und trotzdem ist der Titalkampf in Spanien so spannend wie lange nicht.

Zitat von Pork Pie:
wenn hertha in münchen ein sensationelles spiel abliefert, war bayern schwach und hertha... hatte halt glück.


Kann ich aus meinen Erfahrungen nicht bestätigen. Sowohl von den Bayern, als auch von der Presse habe ich sehr wohl in Erinnerung, dass die Leistung sehr stark gewürdigt wurde.

Wenns nach mir geht, können die Bayern jedes Spiel verlieren, ich kann die auch überhaupt nicht ab. Aber wenn ich mir in den letzten Wochen so manche Aussagen von anderen Verantwortlichen durchlese... da möchte man Taschentücher verteilen gehn. Die sollen alle mal mehr auf sich schauen und darauf wie man sich selbst weiterentwickelt.

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41.21.1.

"Evolutionstheorie: wir stammen vom Affen ab.
Falsch Charles, der Mensch stammt von Waffen ab"
Konkurrenz |#784
10.02.2014 - 15:41 Uhr
Ja, die Liga hat sich verändert - aber sicher nicht über Nacht. Die Bayern waren das Maß aller Dinge, solange ich denken kann. Spätestens seitdem sie 20 Prozent Anteile am Verein verkauft haben, sind sie finanziell uneinholbar. Das ist glaube ich jetzt rund 10 Jahre her.

Es macht simpel keinen SInn, sich darüber zu ärgern. Es gab mal Zeiten, da dachte UH laut darüber nach, ob der FCB aus der BL austrerten sollte, weil sie zu schwach ist. Heute ist die Liga stark wie seit 20 Jahren nicht mehr. Das ist eben auch eine Wahrheit ...

Wenn es nicht erwünscht ist, dass SPieler zu Bayern gehen, muss man eben eine Gehaltsobergrenze einführen. Solange aber noch nicht mal FFP greift, macht das doch keinen Sinn. Und wem das alles keinen SPass macht, der muss zugeben: Es gibt auch unterhaltsame Sportarten, die weniger überhypt sind. Guckt Handball oder Eishockey ;)

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Der Zweck von Taktik ist es, attraktiven Fußball zu unterbinden.
Phrasenstatus für "unfassbar" und "erschreckend schwach" ;)

Konkurrenz |#785
10.02.2014 - 15:52 Uhr
Gladbach: Traoré, Johnson und Sommer sollen kommen
Fohlen haben ein Trio an der Angel
(...)
Traoré und Johnson wurden schon länger als Neuzugänge gehandelt. Die Sache wird allmählich aber immer konkreter, denn beide Spieler haben ihren bisherigen Vereinen mitgeteilt, dass sie ihre im Sommer auslaufenden Verträge nicht verlängern werden. Der VfB Stuttgart hatte dem Guineer bereits ein Angebot unterbreitet, das dieser aber sehr zum Bedauern des aktuellen Arbeitgebers ablehnte.

Genau gleich lief es in Hoffenheim. Auch im Kraichgau hätte man Johnson gerne gehalten, doch der US-Nationalspieler lehnte ebenfalls ab. Das Ziel des Duos liegt auf der Hand: Es heißt Borussia Mönchengladbach. Obwohl eine offizielle Bestätigung fehlt, gibt es keinen Zweifel, dass Traoré und Johnson zu den Fohlen wechseln werden.

Die Borussen sichern sich damit zwei flexibel einsetzbare Spieler. Traoré kann auf der linken wie der rechten offensiven Außenbahn auflaufen. Johnson auf beiden Außenverteidigerpositionen und sogar in vorgezogener Rolle.

Der Dritte im Bunde wäre Torhüter Yann Sommer.
(...)
Die BMG setzt ihre mMn gute Transferpolitik fort.

Warum Eberl und Favre kein Auge auf Ramos geworfen haben, kann ich nicht verstehen

•     •     •

Wir sind so wie wir sind, das Berliner Sorgenkind!

Ein gepflegter Pessimismus ist viel angebrachter: läufts schlecht, hatte man wenigstens Recht, läufts gut, ist man positiv überrascht…

Das ist Zirkus, das ist Infantino-Unterhaltung, das ist auch schon mal Jubel-Fernsehen, beziehungsweise Jubel-Streaming.

#NoQuitInNY

Konkurrenz |#786
10.02.2014 - 16:00 Uhr
Ibisevic wurde fuer 5 Spiele gesperrt.

Das spielt uns in die Karten :)

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HA HO HE HERTHA BSC

Pro: Real Madrid, Liverpool FC, Juventus Turin, Stilon Gorzow
Konkurrenz |#787
10.02.2014 - 16:08 Uhr
Zitat von Donhelli:
www.kicker.de:
Gladbach: Traoré, Johnson und Sommer sollen kommen
Fohlen haben ein Trio an der Angel
(...)
Traoré und Johnson wurden schon länger als Neuzugänge gehandelt. Die Sache wird allmählich aber immer konkreter, denn beide Spieler haben ihren bisherigen Vereinen mitgeteilt, dass sie ihre im Sommer auslaufenden Verträge nicht verlängern werden. Der VfB Stuttgart hatte dem Guineer bereits ein Angebot unterbreitet, das dieser aber sehr zum Bedauern des aktuellen Arbeitgebers ablehnte.

Genau gleich lief es in Hoffenheim. Auch im Kraichgau hätte man Johnson gerne gehalten, doch der US-Nationalspieler lehnte ebenfalls ab. Das Ziel des Duos liegt auf der Hand: Es heißt Borussia Mönchengladbach. Obwohl eine offizielle Bestätigung fehlt, gibt es keinen Zweifel, dass Traoré und Johnson zu den Fohlen wechseln werden.

Die Borussen sichern sich damit zwei flexibel einsetzbare Spieler. Traoré kann auf der linken wie der rechten offensiven Außenbahn auflaufen. Johnson auf beiden Außenverteidigerpositionen und sogar in vorgezogener Rolle.

Der Dritte im Bunde wäre Torhüter Yann Sommer.
(...)
Die BMG setzt ihre mMn gute Transferpolitik fort.

Warum Eberl und Favre kein Auge auf Ramos geworfen haben, kann ich nicht verstehen


Ich denke weil er Schlicht und ergreifend zu Teuer ist. Zudem ist er ja damals unter Favre zu Hertha gekommen, aber hat unter ihm nicht wirklich brilliert. Kann schon verstehen das man sich anderweitig umguckt.
Konkurrenz |#788
10.02.2014 - 16:34 Uhr
Naja Ramos hat 5 Spiele unter Favre gemacht und am Tag seiner Entlassung hatte er mit Ramos noch nach Trainingsende Extra Schichten geschoben....während Dirty Harry seine legendäre Wutrede hielt....

Ich hatte eigentlich damals mit Ramos anstatt Luuk de Jong bei Gladbach gerechnet....

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Wir sind so wie wir sind, das Berliner Sorgenkind!

Ein gepflegter Pessimismus ist viel angebrachter: läufts schlecht, hatte man wenigstens Recht, läufts gut, ist man positiv überrascht…

Das ist Zirkus, das ist Infantino-Unterhaltung, das ist auch schon mal Jubel-Fernsehen, beziehungsweise Jubel-Streaming.

#NoQuitInNY

Konkurrenz |#789
11.02.2014 - 21:00 Uhr
Historischer Deal für den Rekordmeister: Der Versicherungskonzern Allianz erwirbt für rund 110 Millionen Euro Anteile von rund acht Prozent an der FC Bayern AG. Damit wird das Unternehmen der dritte große Teilhaber des Bundesligisten.
Ist das noch Konkurrenz? Naja, egal, auf jeden Fall ist nach Adidas und Audi nun auch die Allianz mit einem beträchtlichen Millionenbetrag bei den Bayern eingestiegen. Damit die Liga noch spannender wird.

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Bluesky: @pascal91
Konkurrenz |#790
11.02.2014 - 22:03 Uhr
Zambrano mit dem nächsten Ellenbogenschlag, diesmal gegen Lewandowski. Man ist der mir unsympathisch. :grrr
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