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Konkurrenz

21.05.2013 - 11:20 Uhr
Konkurrenz |#771
09.02.2014 - 19:17 Uhr
Die Augsburger halten eben konsequent an ihrer Personalpolitik fest und das zahlt sich langfristig eben aus. Die gehen mit einem klaren Ziel in die Saison und alle haben dies auch verinnerlicht. Es gehört natürlich auch immer etwas Glück dazu, dass die Transfers sitzen. Aber Tobi Werner und Andre Hahn sind richtig starke Kicker. Werner hatte ich damals schon zu Jenaer Zeiten auf dem Zettel, aber der scheint in Augsburg sein Glück gefunden zu haben.

Was einfach in diesem Jahr auffällt: Zumindest der HSV und Stuttgart versprachen sich zu viel von ihrer individuellen Qualität und hofften dass das Team dann funktioniert, wenn man in regelmäßigen Abständen den Coach an der Seitenlinie entlässt. Beide wollten in diesem Jahr in die EL, aber ich glaube man muss auch zu dem Schluss kommen, dass es dort zu sehr an Einzelschicksalen hängt. Stuttgart hoffte immer auf Ibisevic´ Tore, aber in dieser Saison waren es bisher nicht genug Tore. Der Rest des Kaders ist ambitioniert, aber eine richtige Linie habe ich da nie gefunden. Auch fußballerisch konnten sie beispielsweise im Hinspiel in Berlin nicht überzeugen und lebten gerade nach der Entlassung Labbadias von den ruhenden Bällen Maxims, die regelmäßig einen Abnehmer fanden. Ich denke der VfB muss eventuell auch noch bangen, da man eigentlich dachte, dass man zu gut für den Abstiegskampf wäre...

Zum HSV erspare ich mir große Ausführungen...ich bin nur gespannt wer da im Pokal noch in führender Position ist, der am Samstag noch gegen uns eine Führungsposition inne hatte. ;)

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Fahne Pur! Hertha Pur! Zeigt es endlich!

Danke für alles Lucien und Harry!
Konkurrenz |#772
09.02.2014 - 19:40 Uhr
beim HSV kommen eben sehr viele Dinge zusammen, die eine solche negative Auswirkung haben. Da ist ja nicht nur der sportliche Anspruch weitab jeder Realität; die finanzielle Misere, das persönliche Schicksal v.d.Vaarts, die Verletzungen von Beister und anderen Leistungsträgern, die verfehlte Transfer-Politik (bis auf PML), die ständigen Trainer-Diskussionen, die Querelen um Kühne und Magath, der Stress wegen der Ausgliederung der Profis, die Leistungsträger allesamt völlig außer Form und die "Youngsters" heillos überfordert und und und...

also, eins der Probleme wäre schon ausreichend, aber alle zusammen? Oh Mann, da brennt der Baum und Stand jetzt kann den HSV wohl nur noch die schwächelnde Konkurrenz retten.

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Hertha gewinnt Pokal-Spiele - ich pack es nicht...

Mit ganzem Herzen Exil-Herthaner aus OWL mit kopflastiger SC Paderborn-Sympathie - auch wenn DAS gerade extrem schwer fällt ;-)

Fix ist ein Transfer erst, wenn der Lange twittert!

Konkurrenz |#773
09.02.2014 - 19:57 Uhr
Zitat von guerteltier:
Oh Mann, da brennt der Baum und Stand jetzt kann den HSV wohl nur noch die schwächelnde Konkurrenz retten.


Der Baum ist bereits abgebrannt, nur die Asche raucht noch ein bisschen vor sich hin. Da kann selbst die Konkurrenz nichts mehr ausrichten. Am Mittwoch kommen die Bayern nach Hamburg und werden falls sie kein Mitleid zeigen den HSV richtig zerlegen, bevor Braunschweig zum finalen Todesstoß ansetzen kann.

Stand jetzt wüsste ich nicht wie die Hanseaten die Wende hinbekommen sollten. Die sind momentan alle fix und fertig. Bestes Beispiel war für mich Westermann, ich kann ihn wirklich nicht leiden, aber ich hätte ihn bei den Interviews nach dem Spiel in den Arm nehmen wollen. Der hat mir den Eindruck vermittelt jede Sekunde los heulen zu wollen. Jetzt DFB-Pokal gegen die wohl z. Z. beste Mannschaft auf diesem Planeten - na schönen Dank auch!

Nach der Woche dann in Braunschweig zu bestehen, stellt dann auch eher eine Herkulesaufgabe dar. Mit dem Wissen gegen die einzige Mannschaft in der Liga die hinter einem steht auch noch verloren zu haben wird der HSV nicht fertig werden und geht in Liga 2.

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Was ist schlimmer Unwissenheit oder Ignoranz?

Weiß ich nicht, ist mir auch egal!
Konkurrenz |#774
09.02.2014 - 20:00 Uhr
Zitat von Dicksen_Paule:
Also ich muss mal ein paar Worte zum FCA loswerden. Als die Augsburger 10/11 mit uns zusammen aufgestigen sind hab ich mir gedacht: " Na gut, die werden ein Jahr halt Buli spielen und dann wieder auf Dauer in der 2. Liga verschwinden."

Die ersten beiden Jahre war es fußballerisch oft grauenvoll sich Spiele von Augsburg anzugucken und die Klasse konnte beide male durch eine bessere Rückrunde, viel Kampf, viel Leidenschaft und noch viel mehr Herz gehalten werden.

Aber dieses Jahr macht es einfach nur Spaß denen zuzuschauen. Das ist wirklich toller Fußball der da einem geboten wird. Die Offensive um Hahn, Altintop und Werner ist wirklich im Stande sehr starke Angriffe auch gegen sichere Defensivreihen vorzutragen.

Chapeau Augsburg. Bei euch hat sich wirklich etwas entwickelt, was ich gerne weiter in der ersten Liga sehen möchte.


Sehe ich auch so. Es gibt wohl nicht Viele, denen die Augsburger nicht sympathisch sind.

Nicht zu vergessen die Breite in der Offensive: Lange Zeit musste man Mölders beim Arbeiten zusehen. Jetzt sind mit Bobadilla, Milik und Ji genug Alternativen da, auch wenn die beiden Letztgenannten wohl nicht lange bleiben. Auch der Deal mit Esswein war ein guter Schritt. Nicht der Einfachste Charakter aber Potenzial ist genug vorhanden.

Man kann nur hoffen, dass die ihren Weg weiter gehen und sich belohnen.
Konkurrenz |#775
10.02.2014 - 09:46 Uhr
Lesenswerter Beitrag aus dem Frankfurter Konkurrenz-Thread.
http://www.transfermarkt.de/de/was-macht-unsere-konkurrenz-bundesliga-20132014/topic/ansicht_27_89164_seite54.html

#1076

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Deutschland - Uruguay - Kroatien
Hertha BSC - Liverpool FC - FC Barcelona

Kiraly
Sverrisson-Simunic-Puyol
Dardai-Skjelbred
Marcelinho-Wosz
A. Ramos-Forlan-Suarez

Köpke, Piszczek, Lustenberger, N. Kovac, Henderson, Raffael, Gerrard, Sterling, Di Natale
Konkurrenz |#776
10.02.2014 - 12:25 Uhr
Zitat von Lenny89:
Lesenswerter Beitrag aus dem Frankfurter Konkurrenz-Thread.
http://www.transfermarkt.de/de/was-macht-unsere-konkurrenz-bundesliga-20132014/topic/ansicht_27_89164_seite54.html

#1076


Komplett habe ich es nicht gelesen, war mir zu langweilig. Aber das was ich sah, vermittelte zwar die richtige Botschaft (Bayern dominiert nach Belieben) aber die falschen Argumente.

Natürlich ist das Spiel nicht attraktiver geworden. Aber es sorgt dafür, dass man dominanter Auftritt und die Spiele sicher gewinnt. In dieser Hinsicht also Alles richtig gemacht.

Die Transfers anzukreiden ist Käse. Wer international mithalten, bzw. um den CL-Titel spielen will, muss investieren. Das Team reichte zumindest 2010 nicht aus um den Pott zu holen. 2012 war Qualität ausreichend vorhanden aber der letzte Tick hat gefehlt. Das wurde 2013 nachgeholt.

Was erwarten sich denn die Leute? Die Bayern haben die Mittel sich diese "Übermannschaft" zusammen zu stellen. Sollen sie aus Mitleid nun weniger investieren, damit wieder Spannung in die Liga kommt? Was können die Bayern dafür, dass da einfach keiner nachhaltig mithalten kann?

Es ist so wie es ist. Da wird mir einfach zu sehr gejammert ...

Dass der Beitrag über 200 Wertungen hat, sagt auch Alles. Da wird von vorn bis hinten (ich habe eben noch den Rest gelesen) geklagt, dass der eigene Verein im Vergleich bedeutungslos ist, die Liga kaputt gekauft wird, bla bla bla.

Das ist billigste Polemik. Fußball ist heutzutage ein Geschäft, ein sehr lukratives. Wer heute noch als Romantiker unterwegs ist und gleichberechtigten Wettbewerb erwartet, hat die vergangenen 10-20 Jahre verschlafen.

Der User hat sich durchaus Mühe gegeben und sicher die eine oder andere Minute getippt. Aber Quantität ist nicht gleich Qualität.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von nme17 am 10.02.2014 um 12:36 Uhr bearbeitet
Konkurrenz |#777
10.02.2014 - 12:48 Uhr
Ich würde auch nicht bei allem aus diesem Beitrag zustimmen. Es soll ja auch nicht unbedingt eine Kritik an Bayern sein. Der Beitrag trifft aber ziemlich genau die Wurzel des Übels. Bayern hat sich in den letzten Jahren einen Vorsprung erarbeitet, der kaum noch einzuholen ist. Da muss das Trainer- und Management-Team 100%ig passen. Dortmund scheint auf einem guten Weg zu sein, allerdings leistet das Management nur befriedigende Arbeit. Die Verträge sind nicht wirklich optimal verhandelt worden. Aber man hat wohl draus gelernt und will keine AK mehr vereinbaren. Und auch bei der Kaderzusammenstellung kann man besseres leisten. Dennoch hat Dortmund recht gute Chancen in den nächsten Jahren ein ebenbürdiger Gegner zu werden. Um aber komplett aufzuschließen, werden noch min. 10-20 Jahre vergehen. Und dabei muss auch alles gut laufen.

Ähnliches erhoffte man ja sich ja auch von Schalke, die aber gefühlt alle 2 Jahre ihr Konzept ändern. Leverkusen war eigentlich auch schon des öfteren auf einem guten Weg, haben es dann aber dann doch irgendwie nie geschafft, weil sie zwischendurch wieder abgetaucht sind. Ich würde aber meinen, dass sie zur Zeit auf einem guten Weg sind. Ähnlich wie Gladbach.
Tja, und Wolfsburg könnte in den nächsten Jahren auch eine gefährliche Mannschaft werden. Vorrausgesetzt, dass Trainer und Management über Jahre hinweg ein klaren Plan verfolgen und diesen auch gut umsetzen.


Daher finde ich auch den appell viele User - nicht kapitulieren sondern reagieren - durchaus richtig.
Lesenswert ist auch die Antwort eines Bayern-Anhängers eine Seite weiter #1096

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Hertha BSC - Liverpool FC - FC Barcelona

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Konkurrenz |#778
10.02.2014 - 12:57 Uhr
Meiner Meinung ist die einzige Möglichkeit die derzeitige Entwicklung im Fußball, angeführt durch die scheinbar unendlich wirkende finanzielle Möglichkeit der Bayern, zu stoppen, einen maximal Etat einzuführen, der deutlich unter dem liegt, was Bayern, Real, Man-City,etc. momentan jährlich zur Verfügung steht.
Konkurrenz |#779
10.02.2014 - 13:07 Uhr
Zitat von Lenny89:
Ich würde auch nicht bei allem aus diesem Beitrag zustimmen. Es soll ja auch nicht unbedingt eine Kritik an Bayern sein. Der Beitrag trifft aber ziemlich genau die Wurzel des Übels. Bayern hat sich in den letzten Jahren einen Vorsprung erarbeitet, der kaum noch einzuholen ist. Da muss das Trainer- und Management-Team 100%ig passen. Dortmund scheint auf einem guten Weg zu sein, allerdings leistet das Management nur befriedigende Arbeit. Die Verträge sind nicht wirklich optimal verhandelt worden. Aber man hat wohl draus gelernt und will keine AK mehr vereinbaren. Und auch bei der Kaderzusammenstellung kann man besseres leisten. Dennoch hat Dortmund recht gute Chancen in den nächsten Jahren ein ebenbürdiger Gegner zu werden. Um aber komplett aufzuschließen, werden noch min. 10-20 Jahre vergehen. Und dabei muss auch alles gut laufen.

Ähnliches erhoffte man ja sich ja auch von Schalke, die aber gefühlt alle 2 Jahre ihr Konzept ändern. Leverkusen war eigentlich auch schon des öfteren auf einem guten Weg, haben es dann aber dann doch irgendwie nie geschafft, weil sie zwischendurch wieder abgetaucht sind. Ich würde aber meinen, dass sie zur Zeit auf einem guten Weg sind. Ähnlich wie Gladbach.
Tja, und Wolfsburg könnte in den nächsten Jahren auch eine gefährliche Mannschaft werden. Vorrausgesetzt, dass Trainer und Management über Jahre hinweg ein klaren Plan verfolgen und diesen auch gut umsetzen.


Daher finde ich auch den appell viele User - nicht kapitulieren sondern reagieren - durchaus richtig.
Lesenswert ist auch die Antwort eines Bayern-Anhängers eine Seite weiter #1096


Nachhaltige Konkurrenz wird meines Erachtens nicht aufkommen. Dafür ist Bayern wirtschaftlich einfach zu stark. Dortmund ist ja das beste Beispiel. Jahrelang gute Arbeit gemacht und auf einmal sportlich, zumindest über 1-2 Jahre, stärker aufgestellt. Aber die Reaktion macht den Unterschied. Bayern verstärkt sich daraufhin enorm um aufzuzeigen, wer Herr im Ring ist. Dortmund hingegen musste personelle Verluste hinnehmen, die nicht zu kompensieren waren. Andererseits konnten einige Spieler nicht diese absolute Topform langfristig bestätigen.

Von einem bewussten Schwächen der Gegner kann auch nicht die Rede sein, da man sich mit Götze nur einen BVB-Spieler gegönnt hat, der zudem noch knapp 40 Mio eingebracht hat. Der Verlust von Lewandowski ist dem Management zuzuschreiben. Man hält ja felsenfest daran fest, dass ein Verkauf wirtschaftlich weniger Sinn gemacht hätte. Ich habe da meine Zweifel.

Das Hauptproblem ist, dass alle Teams ihre Stars nicht um jeden Preis halten können, eben bis auf die Bayern.

Nochmal auf den Frankfurter bezogen: Bayern holte sich innerhalb von 2 Jahren nun 2 BVB-Spieler. Was machte Frankfurt? Die warben ebenfalls zwei Leistungsträger eines direkten Konkurrenten (Flum und Rosenthal) ab. Dazu noch die Verluste von Makiadi, Kruse und Caligiuri. Wird in Freiburg rum gejammert? Nein. Man ordnet seinen Verein richtig ein und versucht Abgänge zu kompensieren. Und das ist nur eines von vielen Beispielen.

Die Großen fressen die Kleinen. Das war immer so und wird immer so sein.

Und da sollten die Dortmunder sich sowieso zurück halten. Es gibt nicht viele Vereine, die sich mehr bei kleineren, deutschen Vereinen bedienen, als der BVB. Das ist vollkommen legitim. Aber sich dann hinzustellen und zu behaupten die Bayern würden den BVB absichtlich ausschalten, hinterlässt den Eindruck eines Kleinkindes, dem der Lolli weg genommen wurde.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von nme17 am 10.02.2014 um 13:09 Uhr bearbeitet
Konkurrenz |#780
10.02.2014 - 13:34 Uhr
Zitat von Lenny89:
Lesenswerter Beitrag aus dem Frankfurter Konkurrenz-Thread.
http://www.transfermarkt.de/de/was-macht-unsere-konkurrenz-bundesliga-20132014/topic/ansicht_27_89164_seite54.html

#1076


Ich kann ehrlich gesagt nicht so richtig verstehen, waruk dieser Beitrag so hochgejubelt wird. Abgesehen davon, dass der User scheinbar kein Interesse daran hat, die Groß - und Kleinschreibung zu beachten, hört sich das doch sehr nach Gejammer an. Die Bayern haben sich diesen Erfolg nun einmal selbst erarbeitet und haben - im Vergleich zu anderen Vereinen - ihren Erfolg nicht durch den großen Sponsor im Hintergrund erworben. Was kann den der FC Bayern dafür, dass Dortmund bis vor einigen Jahren vor der Insolvenz stand? War es nicht sogar so, dass der Verein dem BVB sogar geholfen hat, selbige abzuwenden? Was kann der FC Bayern dafür, dass bei einem Verein wie dem Hamburger SV seit etlichen Jahren ein großes Chaos herrscht, Ansprüche stets in Richtung internationales Geschäft gehen, die Realität dann aber ganz anders aussieht?
Was kann der FC Bayern dafür, dass Schalke so verschwenderisch mit seinem Geld umgeht oder wir bis vor einigen Jahren - fast schon analog zum HSV - nie so wirklich Ruhe im Verein hatten und der Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit viel zu groß war. Selbiges gilt doch auch für den 1. FC Köln, der sich vor dem Abstieg nach kurzen Erfolgsphasen immer nach Europa sehnte, obwohl erst einmal die Hausaufgaben erledigt werden mussten, und zwar der Klassenerhalt.
Es ist immer einfach über die Bayern zu meckern, aber vielleicht sollte man sich doch erst einmal selbst hinterfragen und sich erst einmal anschauen, was im eigenen Verein schief gelaufen ist. Wer eine große Konkurrenz für die Meisterschaft sein möchte, der muss erst einmal selbst professionell genug arbeiten, was aber oft genug nicht ausreichend getan wird.

Darüber hinaus muss man auch mal einen anderen Aspekt betrachten. Die Königtransfers der Bayern kommen auch nicht so dermaßen oft vor. Ein Martinez bzw. seine Ablösesumme wird in der Form eben nicht alljährlich gezahlt. Viel mehr sollte man die Jugendarbeit der Bayern loben. Ein Müller, Kroos, Schweinsteiger, Lahm... wurden nicht von anderen Vereinen weggekauft, sondern selbst ausgebildet. Und wenn es um gute Jugendarbeit geht, hat der FC Bayern nun wahrlich keine Monopolstellung in der Bundesliga. Diese hat Stuttgart einst so stark gemacht, aus dieser haben sich Meisterschaften ergeben. Der BVB hat Jugendspieler in die erste Mannschaft integriert, die zu den Führungspielern zählen. Dazu dürfen wir eben nicht vergessen, dass auch wir oft genug enorme Talente an die Bundesliga herangeführt haben und es nicht an den "bösen" Bayern lag, dass wir diese nicht gehalten haben. Vielmehr möchte ich da auf unsere Führungsetage hinweisen. Das wird doch bei unserer Hertha erst seit zwei Jahren viel besser gemacht. Geschwächt haben uns aber sichelrich nicht die Bayern.

Dazu kann ich eine andere Sache nicht verstehen. Jeder meckert darüber, dass die Bayern der Konkurrenz die guten Spieler wegkaufen und sie damit schwächt. Aber das ist für mich einfach nur ein Argument des Neides, ist es denn nicht selbstverständlich, dass sich große Vereine Spieler anschauen, die als Stars gelten und bei Clubs spielen, die oben dabei sind. Für mich ist das doch nur allzu logisch, dass man sich da umschaut und nach Möglichkeit versucht, die besten Spieler zu sich zu führen und den Kader weiter zu verstärken. Dass der BVB so weit gepokert hat, dass Lewandowski nun ablösefrei nach München zieht, ist dann auch die Schul des BVB, zumal schon seit längerem bekannt ist, dass der Stürmer wechseln wollte, das hat er ja nun wirklich oft genug verlauten lassen.
Wenn dann aber ein Verein wie Eintracht Frankfurt den Freiburgern wichtige Stammkräfte wegnehmen, dann wird niemals über die "böse" Eintracht geredet, da sie eben nicht der FC Bayern sind. Da darüber hinaus weder Frankfurt noch Freiburg um die Meisterschaft spielen, interessiert das auch keinen so richtig. Wenn der FC Bayern dann aber beim BVB anklopft... hagelt es wieder wütende Proteste.

Ich möchte nicht falsch verstanden werden, ich selbst bin jetzt auch nicht der größte Fan der derzeitigen Dominanz, die der FC Bayern seit zwei Jahren aufzeigt. Trotzdem sollte man erst einmal selbst gut genug arbeiten, dann kann man sich auch u.U. weiter nach oben spielen, wenn man kontinuierlich und vor allem bodenständig arbeitet. Das sieht man bei Dortmund und Mönchengladbach, bestimmt können mittelfristig noch andere Vereine nachziehen. Darüber hinaus glaube ich nicht, dass die Dominanz in dieser Form ewig so anhalten wird.
Dieses Gemecker und die Tatsache, dass mit auf den bösen FC Bayern gezeigt wird, geht mir jedoch gehörig auf die Nerven.
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