Kaderschmiede 21/22 (mit Quellen)
05.02.2021 - 15:17 Uhr
27.03.2021 - 21:21 Uhr
Zitat von Arekon96
Er hat direkt 2 Scorer geliefert und außerdem einen großen Einfluss auf das Spiel gehabt und damit unter anderem die Leistungen von Weydandt oder Ducksch ohne Übertreibung in den Schatten gestellt.
Er hat direkt 2 Scorer geliefert und außerdem einen großen Einfluss auf das Spiel gehabt und damit unter anderem die Leistungen von Weydandt oder Ducksch ohne Übertreibung in den Schatten gestellt.
Doch, das ist in meinen Augen sogar eine ziemlich große Übertreibung. Wenn man in den bisherigen Einsätzen eine Sache sehen konnte, dann diese: Niemand kann sagen, ob Doumbouya die Qualität für den Profifußball mitbringt. Ich weiß, ich wiederhole mich genau wie damals bei Weydandt. Aber der ist mittlerweile Topverdiener hier und hat in den 21 Zweitligapartien dieser Saison genauso häufig getroffen, wie in seinen ersten beiden Profispielen damals als Amateur. Nahezu jeder würde sicherlich behaupten, dass dieser in Karlsruhe und Bremen großen Einfluss aus das Spiel hatte (zumindest in Bremen) und die Leistungen sämtlicher anderen Stürmer/ Spieler in den Schatten stellte.
Deshalb sollte man in meinen Augen von Vereinsseite aus auch nach dieser Saison noch zurückhaltend an die Sache herangehen. Unabhängig von der Fußballromantik muss er auch in ein mittel- bis langfristiges Vereinskonzept passen.
28.03.2021 - 10:53 Uhr
Zumindest hat man aus Weydandt ein bisschen gelernt - mir immer noch unbegreiflich, wie man ihn zu einem Top-Verdiener machen konnte..
Doumbouya ist bisher gut gestartet, aber ob es langfristig reicht kann man wirklich kaum beurteilen. Letztlich sollte man aber jetzt die nächsten Wochen nutzen, um zu schauen, wohin seine Reise bei 96 gehen kann.
Doumbouya ist bisher gut gestartet, aber ob es langfristig reicht kann man wirklich kaum beurteilen. Letztlich sollte man aber jetzt die nächsten Wochen nutzen, um zu schauen, wohin seine Reise bei 96 gehen kann.
28.03.2021 - 11:37 Uhr
Zitat von RatedY2J
Deshalb sollte man in meinen Augen von Vereinsseite aus auch nach dieser Saison noch zurückhaltend an die Sache herangehen. Unabhängig von der Fußballromantik muss er auch in ein mittel- bis langfristiges Vereinskonzept passen.
Deshalb sollte man in meinen Augen von Vereinsseite aus auch nach dieser Saison noch zurückhaltend an die Sache herangehen. Unabhängig von der Fußballromantik muss er auch in ein mittel- bis langfristiges Vereinskonzept passen.
Ich bin da ziemlich bei dir, zumal Moussa auch noch ein Jahr Vertrag hat.
Allerdings ist es natürlich schwierig und würde der Sache auch nicht Gerecht, wenn man Moussa mit Henne vergleicht.
Von Henne wusste man (Oder zumindest ich) vor dem 1. Trainingslager so gut wie nichts, Moussa hatte man da schon ein wenig länger auf den Zettel.
Apropos Verträge: Laut Gerüchten ist Kocak ein Thema bei Fenerbahce, allerdings nicht als Übungsleiter sondern als Co von Emre
Vielleicht kann da ein Türkischsprachiger User noch ein bisschen mehr dazu sagen. (Da dass mit "Google Translate" nicht immer so gut klappt.)
28.03.2021 - 12:15 Uhr
Ich verstehe die Bedenken grundsätzlich. Man muss aktuell genau hinschauen, wem man einen Profivertrag gibt.
Aber Doumbouya bringt mMn mehr mit als Henne damals und man will ihn ja auch nicht (denke ich) zum Topverdiener machen.
2-3 Jahren Vertrag zu vernünftigem Geld, da sollte doch was denkbar sein.
Henne hätte diesen Vertrag vielleicht auch nie bekommen, wenn er nicht das Märchenimage gehabt hätte.
Aber Doumbouya bringt mMn mehr mit als Henne damals und man will ihn ja auch nicht (denke ich) zum Topverdiener machen.
2-3 Jahren Vertrag zu vernünftigem Geld, da sollte doch was denkbar sein.
Henne hätte diesen Vertrag vielleicht auch nie bekommen, wenn er nicht das Märchenimage gehabt hätte.
28.03.2021 - 12:34 Uhr
Zitat von Rotoriker
Ich verstehe die Bedenken grundsätzlich. Man muss aktuell genau hinschauen, wem man einen Profivertrag gibt.
Aber Doumbouya bringt mMn mehr mit als Henne damals und man will ihn ja auch nicht (denke ich) zum Topverdiener machen.
2-3 Jahren Vertrag zu vernünftigem Geld, da sollte doch was denkbar sein.
Henne hätte diesen Vertrag vielleicht auch nie bekommen, wenn er nicht das Märchenimage gehabt hätte.
Ich verstehe die Bedenken grundsätzlich. Man muss aktuell genau hinschauen, wem man einen Profivertrag gibt.
Aber Doumbouya bringt mMn mehr mit als Henne damals und man will ihn ja auch nicht (denke ich) zum Topverdiener machen.
2-3 Jahren Vertrag zu vernünftigem Geld, da sollte doch was denkbar sein.
Henne hätte diesen Vertrag vielleicht auch nie bekommen, wenn er nicht das Märchenimage gehabt hätte.
Auch dir gebe ich recht.
Einen Profivertrag zu unterschreiben muss nicht bedeuten das ein Spieler gleich zum Top Verdiener aufsteigt, natürlich ist Wirtschaftliche Lage so das ich als Spieler auch ungern längere Verträge mit einen doch eher überschaubaren Salär eingehen möchte. Das man da nicht innerhalb von 48 Stunden sich einigen kann, kann ich zu 100% verstehen.
Ich denke man wird heute zweierlei Verträge machen, bzw. mit Klauseln arbeiten. Einen der eher im Interesse des Vereins gestrickt ist, bei dem der Spieler aber je nach Einsätzen dennoch gutes Geld verdienen kann und einen der eine Art Dynamik für die Zeit wenn wieder Fans in die Stadien dürfen beinhaltet.
Das könnte dann z.B. ein 20% Gehaltsplus sein, oder aber ein Vertrag über z.B. 3 Jahre in dem sich das Grundgehalt von Jahr zu Jahr um 15% steigert. Es gibt viele Möglichkeiten Spielern auch Wirtschaftlich gute Angebote zu machen ohne das man sich dabei gleich die Schlinge um den Hals legt.
28.03.2021 - 12:39 Uhr
Zitat von handycap
Auch dir gebe ich recht.
Einen Profivertrag zu unterschreiben muss nicht bedeuten das ein Spieler gleich zum Top Verdiener aufsteigt, natürlich ist Wirtschaftliche Lage so das ich als Spieler auch ungern längere Verträge mit einen doch eher überschaubaren Salär eingehen möchte. Das man da nicht innerhalb von 48 Stunden sich einigen kann, kann ich zu 100% verstehen.
Ich denke man wird heute zweierlei Verträge machen, bzw. mit Klauseln arbeiten. Einen der eher im Interesse des Vereins gestrickt ist, bei dem der Spieler aber je nach Einsätzen dennoch gutes Geld verdienen kann und einen der eine Art Dynamik für die Zeit wenn wieder Fans in die Stadien dürfen beinhaltet.
Das könnte dann z.B. ein 20% Gehaltsplus sein, oder aber ein Vertrag über z.B. 3 Jahre in dem sich das Grundgehalt von Jahr zu Jahr um 15% steigert. Es gibt viele Möglichkeiten Spielern auch Wirtschaftlich gute Angebote zu machen ohne das man sich dabei gleich die Schlinge um den Hals legt.
Zitat von Rotoriker
Ich verstehe die Bedenken grundsätzlich. Man muss aktuell genau hinschauen, wem man einen Profivertrag gibt.
Aber Doumbouya bringt mMn mehr mit als Henne damals und man will ihn ja auch nicht (denke ich) zum Topverdiener machen.
2-3 Jahren Vertrag zu vernünftigem Geld, da sollte doch was denkbar sein.
Henne hätte diesen Vertrag vielleicht auch nie bekommen, wenn er nicht das Märchenimage gehabt hätte.
Ich verstehe die Bedenken grundsätzlich. Man muss aktuell genau hinschauen, wem man einen Profivertrag gibt.
Aber Doumbouya bringt mMn mehr mit als Henne damals und man will ihn ja auch nicht (denke ich) zum Topverdiener machen.
2-3 Jahren Vertrag zu vernünftigem Geld, da sollte doch was denkbar sein.
Henne hätte diesen Vertrag vielleicht auch nie bekommen, wenn er nicht das Märchenimage gehabt hätte.
Auch dir gebe ich recht.
Einen Profivertrag zu unterschreiben muss nicht bedeuten das ein Spieler gleich zum Top Verdiener aufsteigt, natürlich ist Wirtschaftliche Lage so das ich als Spieler auch ungern längere Verträge mit einen doch eher überschaubaren Salär eingehen möchte. Das man da nicht innerhalb von 48 Stunden sich einigen kann, kann ich zu 100% verstehen.
Ich denke man wird heute zweierlei Verträge machen, bzw. mit Klauseln arbeiten. Einen der eher im Interesse des Vereins gestrickt ist, bei dem der Spieler aber je nach Einsätzen dennoch gutes Geld verdienen kann und einen der eine Art Dynamik für die Zeit wenn wieder Fans in die Stadien dürfen beinhaltet.
Das könnte dann z.B. ein 20% Gehaltsplus sein, oder aber ein Vertrag über z.B. 3 Jahre in dem sich das Grundgehalt von Jahr zu Jahr um 15% steigert. Es gibt viele Möglichkeiten Spielern auch Wirtschaftlich gute Angebote zu machen ohne das man sich dabei gleich die Schlinge um den Hals legt.
Sehr gut beschrieben!
So konstruktiv könnte das aussehen. Es sind ja alle realistisch, die am Tisch sitzen werden.
28.03.2021 - 16:54 Uhr
Zitat von RatedY2J
Doch, das ist in meinen Augen sogar eine ziemlich große Übertreibung. Wenn man in den bisherigen Einsätzen eine Sache sehen konnte, dann diese: Niemand kann sagen, ob Doumbouya die Qualität für den Profifußball mitbringt. Ich weiß, ich wiederhole mich genau wie damals bei Weydandt. Aber der ist mittlerweile Topverdiener hier und hat in den 21 Zweitligapartien dieser Saison genauso häufig getroffen, wie in seinen ersten beiden Profispielen damals als Amateur. Nahezu jeder würde sicherlich behaupten, dass dieser in Karlsruhe und Bremen großen Einfluss aus das Spiel hatte (zumindest in Bremen) und die Leistungen sämtlicher anderen Stürmer/ Spieler in den Schatten stellte.
Deshalb sollte man in meinen Augen von Vereinsseite aus auch nach dieser Saison noch zurückhaltend an die Sache herangehen. Unabhängig von der Fußballromantik muss er auch in ein mittel- bis langfristiges Vereinskonzept passen.
Zitat von Arekon96
Er hat direkt 2 Scorer geliefert und außerdem einen großen Einfluss auf das Spiel gehabt und damit unter anderem die Leistungen von Weydandt oder Ducksch ohne Übertreibung in den Schatten gestellt.
Er hat direkt 2 Scorer geliefert und außerdem einen großen Einfluss auf das Spiel gehabt und damit unter anderem die Leistungen von Weydandt oder Ducksch ohne Übertreibung in den Schatten gestellt.
Doch, das ist in meinen Augen sogar eine ziemlich große Übertreibung. Wenn man in den bisherigen Einsätzen eine Sache sehen konnte, dann diese: Niemand kann sagen, ob Doumbouya die Qualität für den Profifußball mitbringt. Ich weiß, ich wiederhole mich genau wie damals bei Weydandt. Aber der ist mittlerweile Topverdiener hier und hat in den 21 Zweitligapartien dieser Saison genauso häufig getroffen, wie in seinen ersten beiden Profispielen damals als Amateur. Nahezu jeder würde sicherlich behaupten, dass dieser in Karlsruhe und Bremen großen Einfluss aus das Spiel hatte (zumindest in Bremen) und die Leistungen sämtlicher anderen Stürmer/ Spieler in den Schatten stellte.
Deshalb sollte man in meinen Augen von Vereinsseite aus auch nach dieser Saison noch zurückhaltend an die Sache herangehen. Unabhängig von der Fußballromantik muss er auch in ein mittel- bis langfristiges Vereinskonzept passen.
Ich sehe ehrlich gesagt nicht wo deine Ausführungen meine Aussage widerlegen. Natürlich hatte Weydandt im Spiel gegen Bremen einen großen Impact. Ohne sein Tor hätten wir den Punkt nicht gewonnen. Der beste Stürmer war an diesem Tag allerdings Bebou. Ich bin nicht der Meinung, dass meine Aussage so auch auf die ersten Einsätze von Weydandt anzuwenden ist. Aber das ist dann irgendwann Haarspalterei, weil ich natürlich weiß was du meinst.
Aber indem ich sage, dass Doumbouya z.B. im letzten Spiel die Leistungen der anderen Offensivspieler in den Schatten gestellt hat behaupte ich ja nicht, dass er der bessere Spieler ist oder es zum gestandenen Profi schafft. Das eine hat mit dem anderen nicht zwingen etwas zu tun. Da hast du den falschen Schluss gezogen.
Denn zu sagen dass der jeweilige Spieler einen großen Einfluss auf das Spiel hatte ist faktisch nicht falsch und somit auch keine Übertreibung.
Was den Vertrag von Weydandt angeht so bin ich deiner Meinung, dass man da nicht über die selbst gesteckten Grenzen hätte gehen dürfen. Er hat sehr vernünftig gescort in seinen ersten beiden Jahren, aber nie die Leistung gebracht die ihn zu einem Top-Verdiener machen dürften.
Dennoch sehe ich Doumbouya anders als Weydandt. Da wusste man nach 4-5 Spielen was er kann und was nicht. Wobei damals natürlich noch nicht klar war welche Fortschritte er machen würde, wenn er auf diesem Niveau spielen und trainieren darf.
Bei Moussa konnte man in den 18 Minuten gegen Aue schon sehen, dass er ein ganz anderer Spielertyp ist. Er hat sich öfters fallen lassen, sich die Bälle aus der Tiefe geholt und dem entsprechend auch deutlich mehr am Spiel teilgenommen als Henne das macht. Und was viel wichtiger ist, er hatte in Sachen Passspiel und Ballbehandlung auf diesem Niveau scheinbar keine Probleme. Das grenzt ihn deutlich von Henne ab, der auch 2 Jahre nachdem er Profi geworden ist die Schwächen nicht losgeworden ist.
Ich behaupte nicht zu wissen was er in Zukunft erreichen kann und bin weit davon entfernt ihn irgendwie zum Helden oder Hoffnungsträger zu machen. Vielleicht wird er keine einzige Minute mehr machen für 96. Aber was ich behaupte ist, dass die Ausgangslage fußballerisch eine andere zu sein scheint und man jetzt, genau wie bei Weydandt nur abwarten kann wie seine weitere Entwicklung verläuft.
Wir sollten, genau wie die Verantwortlichen, aus den Fehlern beim Umgang mit Weydandt lernen was die finanziellen Aspekte und die Erwartungshaltung angeht. Aber auf der anderen Seite sollte man auch nicht verschreckt reagieren, den Spieler ausbremsen oder sich selbst die Freude darüber verderben dass es offenbar mal wieder ein Jugendspieler zu den Profis schaffen kann.
28.03.2021 - 18:21 Uhr
Zitat von Arekon96
Wir sollten, genau wie die Verantwortlichen, aus den Fehlern beim Umgang mit Weydandt lernen was die finanziellen Aspekte und die Erwartungshaltung angeht. Aber auf der anderen Seite sollte man auch nicht verschreckt reagieren, den Spieler ausbremsen oder sich selbst die Freude darüber verderben dass es offenbar mal wieder ein Jugendspieler zu den Profis schaffen kann.
Wir sollten, genau wie die Verantwortlichen, aus den Fehlern beim Umgang mit Weydandt lernen was die finanziellen Aspekte und die Erwartungshaltung angeht. Aber auf der anderen Seite sollte man auch nicht verschreckt reagieren, den Spieler ausbremsen oder sich selbst die Freude darüber verderben dass es offenbar mal wieder ein Jugendspieler zu den Profis schaffen kann.
Und was genau sollte man jetzt daraus lernen? Der erste Vertrag von Henne war eben nicht fürstlich dotiert sondern war stark Leistungs-/Einsatzbezogen. Man hat Henne eben nicht als Stammspieler gesehen und dachte ihm so einen nicht zu gut dotierten Vertrag gegeben zu haben. Aber seine Scorerpunkte und Einsatzzeit haben Henne eben in genau die Verhandlungsposition gebracht, die ihn jetzt zu einem Topverdiener im Team gemacht hat.
Vlt sind genau diese niedrigen Prämien jetzt der Faktor der die Verhandlungen ins Stocken bringt. Man weiß es nicht. Was ich nur damit sagen möchte: Es ist einfach Rind höchst komplexe Angelegenheit die von Außen meiner Meinung nach kaum möglich ist zu bewerten.
Noch eine kleine Anmerkung: Je mehr Zeit vergeht und je auffälliger Dumboya spielt, desto mehr kann er direkt verlangen. Ich meine zu wissen, dass die Verantwortlichen, rein aus Verhandndlungstechnischer sicht, nicht erfreut waren über das Tor in Bremen, weil Henne dadurch direkt "teurer" wurde.
28.03.2021 - 20:05 Uhr
Zitat von Arekon96
Dennoch sehe ich Doumbouya anders als Weydandt. Da wusste man nach 4-5 Spielen was er kann und was nicht. Wobei damals natürlich noch nicht klar war welche Fortschritte er machen würde, wenn er auf diesem Niveau spielen und trainieren darf.
Bei Moussa konnte man in den 18 Minuten gegen Aue schon sehen, dass er ein ganz anderer Spielertyp ist. Er hat sich öfters fallen lassen, sich die Bälle aus der Tiefe geholt und dem entsprechend auch deutlich mehr am Spiel teilgenommen als Henne das macht. Und was viel wichtiger ist, er hatte in Sachen Passspiel und Ballbehandlung auf diesem Niveau scheinbar keine Probleme. Das grenzt ihn deutlich von Henne ab, der auch 2 Jahre nachdem er Profi geworden ist die Schwächen nicht losgeworden ist.
Dennoch sehe ich Doumbouya anders als Weydandt. Da wusste man nach 4-5 Spielen was er kann und was nicht. Wobei damals natürlich noch nicht klar war welche Fortschritte er machen würde, wenn er auf diesem Niveau spielen und trainieren darf.
Bei Moussa konnte man in den 18 Minuten gegen Aue schon sehen, dass er ein ganz anderer Spielertyp ist. Er hat sich öfters fallen lassen, sich die Bälle aus der Tiefe geholt und dem entsprechend auch deutlich mehr am Spiel teilgenommen als Henne das macht. Und was viel wichtiger ist, er hatte in Sachen Passspiel und Ballbehandlung auf diesem Niveau scheinbar keine Probleme. Das grenzt ihn deutlich von Henne ab, der auch 2 Jahre nachdem er Profi geworden ist die Schwächen nicht losgeworden ist.
Da ich momentan nicht die Energie habe, groß angelegte Texte zu schreiben, nur einmal kurz dazu: Hier habe ehrlicherweise das Gegenteil gesehen. Man merkte in meinen Augen deutlich, dass er spielerisch und auch spieltaktisch nicht auf dem Niveau der anderen Spieler war und vor allem durch unkonventionelle Einzelaktionen in der Box überzeugen konnte. Ist aber auch insofern logisch, als das es noch keine wirkliche Situation gab, in der er mannschaftstaktisch eingebunden werden musste - er wirkte in manchen Szenen dennoch etwas "verloren". Bislang ging es eher darum, ihn in diese gefährlichen Situationen zu bringen, weil ein körperlich guter Amateurspieler aufgrund der fehlenden Routine und Bewegungsabläufe hier oftmals in seinen Aktionen nicht so ausrechenbar ist. Ähnlich wie bei Weydandt zu Beginn.
28.03.2021 - 21:52 Uhr
Zitat von X-ell
Und was genau sollte man jetzt daraus lernen? Der erste Vertrag von Henne war eben nicht fürstlich dotiert sondern war stark Leistungs-/Einsatzbezogen. Man hat Henne eben nicht als Stammspieler gesehen und dachte ihm so einen nicht zu gut dotierten Vertrag gegeben zu haben. Aber seine Scorerpunkte und Einsatzzeit haben Henne eben in genau die Verhandlungsposition gebracht, die ihn jetzt zu einem Topverdiener im Team gemacht hat.
Vlt sind genau diese niedrigen Prämien jetzt der Faktor der die Verhandlungen ins Stocken bringt. Man weiß es nicht. Was ich nur damit sagen möchte: Es ist einfach Rind höchst komplexe Angelegenheit die von Außen meiner Meinung nach kaum möglich ist zu bewerten.
Noch eine kleine Anmerkung: Je mehr Zeit vergeht und je auffälliger Dumboya spielt, desto mehr kann er direkt verlangen. Ich meine zu wissen, dass die Verantwortlichen, rein aus Verhandndlungstechnischer sicht, nicht erfreut waren über das Tor in Bremen, weil Henne dadurch direkt "teurer" wurde.
Zitat von Arekon96
Wir sollten, genau wie die Verantwortlichen, aus den Fehlern beim Umgang mit Weydandt lernen was die finanziellen Aspekte und die Erwartungshaltung angeht. Aber auf der anderen Seite sollte man auch nicht verschreckt reagieren, den Spieler ausbremsen oder sich selbst die Freude darüber verderben dass es offenbar mal wieder ein Jugendspieler zu den Profis schaffen kann.
Wir sollten, genau wie die Verantwortlichen, aus den Fehlern beim Umgang mit Weydandt lernen was die finanziellen Aspekte und die Erwartungshaltung angeht. Aber auf der anderen Seite sollte man auch nicht verschreckt reagieren, den Spieler ausbremsen oder sich selbst die Freude darüber verderben dass es offenbar mal wieder ein Jugendspieler zu den Profis schaffen kann.
Und was genau sollte man jetzt daraus lernen? Der erste Vertrag von Henne war eben nicht fürstlich dotiert sondern war stark Leistungs-/Einsatzbezogen. Man hat Henne eben nicht als Stammspieler gesehen und dachte ihm so einen nicht zu gut dotierten Vertrag gegeben zu haben. Aber seine Scorerpunkte und Einsatzzeit haben Henne eben in genau die Verhandlungsposition gebracht, die ihn jetzt zu einem Topverdiener im Team gemacht hat.
Vlt sind genau diese niedrigen Prämien jetzt der Faktor der die Verhandlungen ins Stocken bringt. Man weiß es nicht. Was ich nur damit sagen möchte: Es ist einfach Rind höchst komplexe Angelegenheit die von Außen meiner Meinung nach kaum möglich ist zu bewerten.
Noch eine kleine Anmerkung: Je mehr Zeit vergeht und je auffälliger Dumboya spielt, desto mehr kann er direkt verlangen. Ich meine zu wissen, dass die Verantwortlichen, rein aus Verhandndlungstechnischer sicht, nicht erfreut waren über das Tor in Bremen, weil Henne dadurch direkt "teurer" wurde.
Was der Verein lernen sollte:
- An den eigenen Leitlinien festhalten und nicht aufgrund des Drucks von Medien und Fans einknicken oder in Panik verfallen.
Was wir lernen sollten:
- Einen Spieler nicht nach ein paar Einsätzen in den Himmel loben
- Nicht aufgrund der Erfahrung mit Weydandt jetzt jeden Jungstürmer gleichsetzen
- Nicht direkt die sprichwörtliche Bazooka rausholen wenn mal ein Spieler ablösefrei geht. Die klassische Reaktion ist nämlich meist den Verein heftig anzugehen. Auch bei Haraguchi ging es vereinzelt ja schon in die Richtung.
Zu deiner letzten Bemerkung:
Ich glaube bei Hannover 96 hat sich kein Mensch geärgert, dass Weydandt uns gegen Bremen den Punkt gerettet hat. Ansonsten hast du natürlich recht, was die Verhandlungsposition angeht. Nur was ist dann die richtige Vorgehensweise? Dem Spieler jetzt schon mehr bezahlen als er den gezeigten Leistungen entsprechend verdient hat? So quasi auf Verdacht? Oder warten ob er sich wie er sich entwickelt und dann aber in 1-2 Monaten eventuell einen besseren Vertrag anbieten zu müssen?
@RatedY2J
Ich bin großer Fan davon sich kurz zu fassen, wenn es geht. Dein Standpunkt ist ja auch in den paar Zeilen klar geworden. Dass du das so gänzlich anders siehst ist natürlich interessant. Am Ende ist eine Diskussion aufgrund von 58. Minuten Profifußball auch nicht wirklich möglich, weshalb wir das gerne um 2-3 Monate verschieben können.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Arekon96 am 28.03.2021 um 22:03 Uhr bearbeitet
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