Kaderschmiede 2018/2019
05.02.2018 - 19:42 Uhr
27.03.2018 - 11:39 Uhr
Ich mal wieder... Nachdem ich mich nun intensiv mit Lucien Favre, speziell seiner Spiel- und Arbeitsweise, auseinandergesetzt habe, will ich nochmal eine Kaderschmiede zum Besten geben.
Als Trainer kommt nach dieser Einleitung natürlich logischerweise Lucien Favre ins Spiel. Er hat eine wunderbare Menschenführung und kann einem Team ein zugeschnittenes taktisches Konzept näher bringen. Dabei setzt er unabhängig von einer systematischen Doktrin auf feines, aber schnelles Kurzpassspiel aus einer geordneten Defensive heraus. Der Schweizer arbeitet außerdem gerne mit jungen Spielern, denen er wichtige Lösungsmöglichkeiten für viele Spielsituationen mitgeben kann. Insgesamt bringt Lucien Favre für mich das perfekte Gesamtpaket für unsere derzeitige Situation mit und ist im Sommer für moderate 3 Mio. € zu haben (Bosz hatte auch in dieser Größenordnung gekostet).
Interessant finde ich, dass Favre keinen festen Co-Trainer mitbringt und sich dabei meist jemanden mit Vereinskenntnis oder einen alten Bekannten mit ins Boot holt. Ich könnte mir daher vorstellen, dass Jörg Heinrich auch unter Favre weiterhin als Co-Trainer fungieren darf. Favre selbst könnte sich seinen ehemaligen Schützling Álvaro Domínguez aus Mönchengladbach als möglichen Begleiter heraussuchen. Mit dieser Konstellation könnte ich bestens leben, halte aber auch ehemalige Favre-Lieblinge wie Arne Friedrich oder Martin Stranzl für möglich.
Mit Otto Addo kommt daneben ein Altbekannter zurück. Addo wird dabei offiziell das Trainer-Gespann unterstützen, aber hauptverantwortlich für die Ausbildung unserer Talente im Profi-Kader sein. Er wird hochtalentierte Spieler wie Zagadou, Gómez, Sancho und immer mal wieder wechselnde Spieler aus Reserve und U19 ständig betreuen, sie im Profi-Kader integrieren und mit Individual-Training auf ein höheres Level bringen. Eine ähnliche Funktion übt Addo derzeit bei Borussia Mönchengladbach aus. Ich hoffe, dass wir ihn mit unseren Weltklasse-Talenten für unser Projekt begeistern können. Als Alternative für einen solchen Posten käme mir noch Dede in den Sinn.
Außerdem kommt mit Sebastian Kehl noch ein weiterer "Typ" zurück in den Verein. Er soll in der neuen Funktion als Technischer Direktor für die Koordination der Schnittstellen der einzelnen Abteilungen (Profi-Abteilung, Jugend, Scouting, Management, etc.) übernehmen. Damit wäre er nah genug am Team um immer mal einen Impuls in der Kabine zu setzten und trotzdem noch mit genügend Distanz um das Gesamtkonzept im Blick zu haben. Mit seinen kommunikativen Fähigkeiten sehe ich ihn prädestiniert für eine solche Rolle und würde ihn auch im Umgang mit den Medien stets in der ersten Reihe sehen.
Kommen wir nun zum sportlichen und der von Watzke angesprochenen Neujustierung des Kaders:
Im Tor geht es direkt los. Weidenfeller wird seine Karriere beenden und Dominik Reimann wird eine neue Herausforderung als Stamm-Keeper von Preußen Münster in der 3. Liga annehmen.
Roman Bürki bleibt weiterhin als Nr. 1 gesetzt. Ich denke nicht, dass auf dieser Position zur neuen Saison ein Fass aufgemacht wird. Ich persönlich würde Bürki zwar gerne gegen Kevin Trapp eintauschen, bin aber auch mit unserem Schweizer ganz zufrieden. Als neue Nr. 2 wird ein erfahrener Keeper mit Bundesliga-Erfahrung kommen, der im Bedarfsfall ohne Bauchschmerzen einspringen kann. Auf meiner Shortlist für diese Rolle steht Michael Esser ganz oben, aber auch Andreas Luthe oder Manuel Riemann wären mögliche Kandidaten, die ins Profil passen.
„Warum eine solch perspektivlose Nr. 2?“ fragt ihr euch sicher. Meine Antwort darauf lautet: Luca Unbehaun. Wir haben mit ihm bereits einen unheimlich talentierten Keeper in unseren Reihen, dem ich mittelfristig den Sprung ins Bundesliga-Tor des BVB zutraue. Roman Weidenfeller wird ihm zur Seite gestellt und unterstützt ihn auf dem Trainingsplatz aber auch mental neben dem Platz. Mit Favre haben wir nun einen Trainer, der auch mal einen jungen Keeper ins kalte Wasser wirft, wenn er das Zutrauen in diesen hat (siehe ter Stegen).
In der Innenverteidigung wird uns Papa Sokratis verlassen. Sein Vertrag läuft im Sommer nur noch ein Jahr und er könnte mit seinem letzten großen Vertrag auf der Insel nochmal richtig absahnen. Sowohl Manchester United als auch Arsenal London wollen ihre Defensive umbauen/verstärken und unser griechischer Abwehrchef spielt in den Diskussionen sicherlich eine größere Rolle. In meinen Augen wurde auf dieses Szenario bereits im Winter mit der Verpflichtung des talentierten Schweizers Manuel Akanji vorgebaut. Dieser bringt alle Voraussetzungen mit um unsere Defensive und speziell unser Aufbauspiel aus der Defensive heraus auf ein neues Niveau zu haben. Seine ersten Auftritte, speziell zusammen mit unserem neuen Abwehrchef Ömer Toprak waren sehr vielversprechend, so dass dieses Duo wohl auch unter Favre gesetzt sein wird. Weiterhin gehe ich davon aus, dass Dan-Axel Zagadou in seiner Rolle weiter aufsteigen wird und zukünftig die erste Alternative zur Stamm-Besetzung in der Innenverteidigung darstellt. Der junge Franzose bringt alle Voraussetzungen für eine (im wahrsten Sinne des Wortes) große Karriere beim BVB mit. Gleichzeitig wird der junge Ur-Dortmunder Luca Kilian mit einem neuen Profi-Vertrag ausgestattet und soll als fester Bestandteil des Profi-Kaders weiter gefördert werden. Spielpraxis wird er vorerst wohl nur in der Reserve sammeln können, aber mittelfristig bin ich mir sicher, dass er den Durchbruch bei uns schafft. Sollte es in der Innenverteidigung eng werden, könnten noch Piszczek oder Schmelzer hier einspringen, wobei ich dafür bei diesen talentierten Jungs eigentlich kaum einen Bedarf sehe.
Die beiden defensiven Außenbahnen werden auch etwas umstrukturiert.
Auf der rechten Seite werden uns mit Durm (Neustart in der 2. Liga beim FC Köln) und Jeremy Toljan (auf Leihbasis zur Hertha nach Berlin) gleich zwei Spieler verlassen, die aktuell nicht das notwendige Niveau mitbringen. Da auch unser Stammspieler Łukasz Piszczek nicht mehr der Jüngste ist und fitnessbedingt einige Pausen benötigt, würde ich einen potentiellen Stammspieler für diese Position verpflichten, der von Piszcu an die großen Aufgaben herangeführt wird. Mein Wunschspieler für diese Rolle ist ganz klar Nordi Mukiele. Der junge Franzose begeistert mich mit seiner Spielweise immer wieder. Als Rechtsverteidiger hat Mukiele die Schnelligkeit, Ausdauer und Bissigkeit, um die Offensive zu unterstützen und in seine Position zurückzukehren, wenn die eigene Mannschaft den Ball verliert. Er liest das Spiel gut, wodurch er auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden kann, ist stark in der Luft und kann den Ball ins Mittelfeld tragen um Angriffe zu starten. Daneben ist Mukiele auch unheimlich ehrgeizig und lernwillig, so dass er sich schnell an das temporeiche Spiel in der Bundesliga gewöhnen kann. Da er bereits im Fokus der ganz großen Clubs steht, wird er sicherlich nicht mehr günstig zu haben sein, aber trotzdem noch finanzierbar für den BVB. Mit ihm und Piszcu hätte man in meinen Augen die optimale Mischung für die Position rechts hinten. Dahinter wird aktuell auch noch David Kopacz aus der eigenen Jugend zum Rechtsverteidiger umgeschult, der 2020 mit Toljan und Felix Passlack, der seine Leihe in Hoffenheim abbricht um sich für zwei Jahre dem VfL Bochum anzuschließen, um die Piszcu-Nachfolge konkurriert.
Auf der linken Seite fällt der Umbruch etwas kleiner aus. Der beim BVB bislang sehr unglücklich agierende Guerreiro wird im Sommer an einen Top-Club aus England abgegeben. Dem Vernehmen nach scheint Manchester United mit seinem portugiesischen Landsmann Mourinho auf der Trainerbank heiß auf den technisch-versierten Linksverteidiger zu sein. Marcel Schmelzer gibt seine Kapitänsbinde zwar vereinbarungsgemäß unter dem neuen Trainer an Marco Reus zurück, wird aber weiterhin als Platzhirsch hinten links auftreten. Als neuer Herausforderer kommt in Jonas Hector ein ganz fantastischer Spieler. Ich habe selten so einen spielintelligenten Außenverteidiger gesehen, der nahezu immer die richtigen Entscheidungen trifft. Durch seine starke Ballverarbeitung und -weiterleitung kann Hector auch als zweikampfstarke und dynamische Alternative im defensiven Mittelfeld eingesetzt werde, so dass er im Verbund mit Schmelzer sicherlich auf genügend Einsatzzeit kommen wird. Neben dem Platz ist Hector ein sehr intelligenter Zeitgenosse, den man sich auch für die Zeit nach seiner Karriere warm halten sollte.
Im zentralen Mittelfeld wird auch etwas passieren, wobei ich persönlich weiterhin dem jungen Duo Julian Weigl und Mahmoud Dahoud vertrauen würde. Ich sehe in beiden Jungs unheimliches Potential, welches im passenden taktischen Konzept (hier kommt Favre wieder ins Spiel) explodieren wird. Nichtsdestotrotz sollte man sich um eine dynamische, zweikampfstarke Alternative zu den beiden Jungs bemühen, damit man ihnen immer mal wieder Verschnaufpausen geben und auf Formschwankungen (in diesem Alter ganz normal) oder Ausfälle sinnvoll reagieren kann. Für diese Funktion habe ich mich in den jungen Briten Lewis Cook verguckt. Er ist für mich der Inbegriff eines Mittelfeldmotors, der sowohl in der Defensive abräumen als auch mit dynamischen Läufen und Pässen die Offensive unterstützen kann. Natürlich ist Cook noch kein fertiger Spieler und muss lernen das Risiko in seinen Pässen und Läufen weiter zu minimieren. Liverpool ist angeblich bereits an ihm dran und Summen um 20 Mio. £ werden gehandelt. Da könnte der BVB noch irgendwie dazwischen grätschen. Hinter diesen Dreien sehe ich kaum noch Platz für wirklich Spielzeit, da ich auch Jonas Hector als vierte Option dahinter sehe. Gonzalo Castro, Nuri Sahin und Sebastian Rode werden sich also ihre Gedanken machen müssen. Für Rode würde ich mir eine Leihe (ein Kauf würde wohl kein Interessent aufgrund seiner Verletzungshistorie zu einem annehmbaren Preis machen) zurück nach Frankfurt wünschen. Dort kann er sich in familiärem Umfeld wieder an sein altes Leistungsniveau herankämpfen und seinen Körper weiter stabilisieren. Vielleicht kommt er dann 2019 wieder gestärkt zurück. Für Castro und Sahin sehe ich keine wirklichen Abnehmer, die für einen der Beiden ein passendes Gehalt anbieten könnten, und beide dürften weiterhin in unserem Kader stehen. Bei Nuri erhoffe ich mir, dass man ihn nun vielleicht im Rahmen eines Praktikums schon in die Arbeit im Verein einbinden kann und er als eine Art Stand-by-Profi fungiert. Dem aus Stuttgart zurückkehrenden Dzenis Burnic können wir leider keine wirkliche Perspektive bieten und ich würde ihn ziehen lassen. Ich halte sehr viel von diesem Jungen, aber gerade mit seiner Spielweise auf einer zentralen Mittelfeldposition benötigt er vor allen Dingen Spielpraxis um sich zu steigern. Im besten Fall kann man bei ihm vielleicht noch eine Rückkaufklausel einbauen, damit er 2020 in einen kleineren Kader zurückkehren kann.
Von seiner Offensive erwartet Favre vor allem Spielwitz und Kreativität, aber alles in einem einstudierten Angriffskonzept mit klarem Positionsspiel. Bei uns könnte ich mir vorstellen, dass er mit kreativen, ballsicheren Außenspielern agiert, die mit Dribblings und Doppelpässen die Angriffe initiieren. Für diese Rolle stehen mit Mario Götze, Christian Pulisic, Shinji Kagawa, Andrey Yarmolenko aber auch den ganz jungen Jadon Sancho und Sergio Gómez, der auch im zentralen Mittelfeld spielen kann, bereits einige Spieler im Kader, die mit ihrer Spielweise sehr gut in diese Hybrid-Rolle zwischen Außenspieler und Spielmacher passen würden. Andre Schürrle sich ich als Spielertyp in einem Ballbesitz-System unter Favre kaum gefragt, so dass sich dieser wohl im Sommer nach einem neuen Verein umschauen wird. Nach den guten Leistungen in dieser Rückrunde, dürfte der Markt für Schürrle auch wieder vorhanden sein. Auch der aus Stuttgart zurückkehrende Jacob Bruun Larsen hat bei dieser Konkurrenz kaum Perspektive, so dass man bei ihm ein ähnliches Geschäft wie mit Burnic anstreben wird. So sehe ich in diesem Bereich also weniger einen Umbruch, sondern mehr eine Kaderreduzierung.
Ganz vorne erhoffe ich mir von Favre einen flexiblen Zwei-Mann-Sturm in dem er Marco Reus als Fixpunkt ideal integrieren kann. Batshuayi fällt aufgrund des hohen Preises wohl als dessen Partner aus dem Raster. Als potentiellen Neuzugang habe ich mir (nachdem mein Wunschspieler Lautaro Martínez nicht mehr zu realisieren ist) nun den Spanier Gerard Moreno ausgeguckt. Er ist technisch auf einem ganz hohen Niveau, torgefährlich und hat eine fantastische Spielübersicht. Gerade in einem Zwei-Mann-Sturm fühlt er sich wohl. In Morenos Vertrag ist eine Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Mio. € verankert, die man wohl aktivieren müsste um ihn aus Barcelona loszueisen. Moreno müsste sich dann mit Maximilian Philipp, von dem ich unglaublich viel halte, und dem talentierten Alexander Isak um den Platz neben Reus streiten. Ich denke, dass in dieser Konstellation genügend Spielzeit für alle vier Kandidaten abfallen würde. Auch der vor kurzem mit einem Profi-Vertrag ausgestattete Robin Kehr kann in aller Seelenruhe dahinter reifen und sich in der Addo-Trainingsgruppe stetig verbessern.
Kader des BVB zur Saison 2018/2019 (in Klammern: Alter zum Stichtag 01.07.2018):
Tor:
01 Unbehaun, Luca (17; Vertrag bis 2023) *NEU*
30 Esser, Michael (30; Vertrag bis 2021; für 0,5 Mio. € aus Hannover) *NEU*
38 Bürki, Roman (27; Vertrag bis 2021)
Abwehr:
02 Zagadou, Dan-Axel (19; Vertrag bis 2022)
03 Hector, Jonas (28; Vertrag bis 2022; für 8 Mio. € aus Köln) *NEU*
04 Toprak, Ömer (28; Vertrag bis 2021)
05 Kilian, Luca (18; Vertrag bis 2022) *NEU*
16 Akanji, Manuel (22; Vertrag bis 2022)
21 Mukiele, Nordi (20; Vertrag bis 2023; für 22 Mio. € aus Montpellier) *NEU*
26 Piszczek, Łukasz (33; Vertrag bis 2020)
29 Schmelzer, Marcel (30; Vertrag bis 2021)
31 Kopacz, David (19; Vertrag bis 2022) *NEU*
+ Toljan, Jeremy (23; Vertrag bis 2022; bis 2020 an Hertha BSC Berlin verliehen)
+ Passlack, Felix (20; Vertrag bis 2021; bis 2020 an den VfL Bochum verliehen)
Mittelfeld (Zentrum):
06 Cook, Lewis (21; Vertrag bis 2023; für 25 Mio. € aus Bournemouth) *NEU*
08 Sahin, Nuri (29; Vertrag bis 2019)
10 Götze, Mario (26; Vertrag bis 2020)
17 Gómez, Sergio (17; Vertrag bis 2021)
19 Dahoud, Mahmoud (22; Vertrag bis 2022)
23 Kagawa, Shinji (29; Vertrag bis 2020)
27 Castro, Gonzalo (31; Vertrag bis 2020)
33 Weigl, Julian (22; Vertrag bis 2021)
+ Rode, Sebastian (27; Vertrag bis 2020; bis 2019 an Eintracht Frankfurt verliehen)
Offensive:
07 Sancho, Jadon (18; Vertrag bis 2020)
09 Yarmolenko, Andrey (28; Vertrag bis 2021)
11 Reus, Marco (29; Vertrag bis 2023)
14 Isak, Alexander (18; Vertrag bis 2022)
18 Moreno, Gerard (26; Vertrag bis 2023; für 25 Mio. € aus Barcelona) *NEU*
20 Philipp, Maximilian (24; Vertrag bis 2022)
22 Pulisic, Christian (19; Vertrag bis 2020)
24 Kehr, Robin (18; Vertrag bis 2021)
Staff:
Trainer: Favre, Lucien
Co-Trainer: Heinrich, Jörg
Co-Trainer: Domínguez, Álvaro
Ausbildungstrainer: Addo, Otto
Technischer Direktor: Kehl, Sebastian
Schema im 4-2-2-2:
--------------------------------- Bürki ---------------------------------
-------------------------------- (Esser) -------------------------------- / Unbehaun
--------------------------------------------------------------------------
----------------------- Akanji --------- Toprak ----------------------
Mukiele ----------- (Kilian) ------- (Zagadou) ------ Schmelzer
(Piszczek) ------------------------------------------------- (Hector) / Kopacz
---------------------- Dahoud --------- Weigl -----------------------
----------------------- (Cook) -------- (Hector) --------------------- / Sahin, Castro
--------------------------------------------------------------------------
----------- Pulisic ------------------------------- Götze -------------
---------- (Sancho) --------------------------- (Kagawa) ---------- / Yarmolenko, Gómez
--------------------------------------------------------------------------
---------------------- Moreno ---------- Reus -----------------------
---------------------- (Philipp) --------- (Isak) ---------------------- / Kehr
Bank:
Esser – Zagadou/Piszczek, Hector, Cook, 3 Offensivspieler (Kagawa/Sancho/Yarmolenko/Philipp/Isak)
Als Trainer kommt nach dieser Einleitung natürlich logischerweise Lucien Favre ins Spiel. Er hat eine wunderbare Menschenführung und kann einem Team ein zugeschnittenes taktisches Konzept näher bringen. Dabei setzt er unabhängig von einer systematischen Doktrin auf feines, aber schnelles Kurzpassspiel aus einer geordneten Defensive heraus. Der Schweizer arbeitet außerdem gerne mit jungen Spielern, denen er wichtige Lösungsmöglichkeiten für viele Spielsituationen mitgeben kann. Insgesamt bringt Lucien Favre für mich das perfekte Gesamtpaket für unsere derzeitige Situation mit und ist im Sommer für moderate 3 Mio. € zu haben (Bosz hatte auch in dieser Größenordnung gekostet).
Interessant finde ich, dass Favre keinen festen Co-Trainer mitbringt und sich dabei meist jemanden mit Vereinskenntnis oder einen alten Bekannten mit ins Boot holt. Ich könnte mir daher vorstellen, dass Jörg Heinrich auch unter Favre weiterhin als Co-Trainer fungieren darf. Favre selbst könnte sich seinen ehemaligen Schützling Álvaro Domínguez aus Mönchengladbach als möglichen Begleiter heraussuchen. Mit dieser Konstellation könnte ich bestens leben, halte aber auch ehemalige Favre-Lieblinge wie Arne Friedrich oder Martin Stranzl für möglich.
Mit Otto Addo kommt daneben ein Altbekannter zurück. Addo wird dabei offiziell das Trainer-Gespann unterstützen, aber hauptverantwortlich für die Ausbildung unserer Talente im Profi-Kader sein. Er wird hochtalentierte Spieler wie Zagadou, Gómez, Sancho und immer mal wieder wechselnde Spieler aus Reserve und U19 ständig betreuen, sie im Profi-Kader integrieren und mit Individual-Training auf ein höheres Level bringen. Eine ähnliche Funktion übt Addo derzeit bei Borussia Mönchengladbach aus. Ich hoffe, dass wir ihn mit unseren Weltklasse-Talenten für unser Projekt begeistern können. Als Alternative für einen solchen Posten käme mir noch Dede in den Sinn.
Außerdem kommt mit Sebastian Kehl noch ein weiterer "Typ" zurück in den Verein. Er soll in der neuen Funktion als Technischer Direktor für die Koordination der Schnittstellen der einzelnen Abteilungen (Profi-Abteilung, Jugend, Scouting, Management, etc.) übernehmen. Damit wäre er nah genug am Team um immer mal einen Impuls in der Kabine zu setzten und trotzdem noch mit genügend Distanz um das Gesamtkonzept im Blick zu haben. Mit seinen kommunikativen Fähigkeiten sehe ich ihn prädestiniert für eine solche Rolle und würde ihn auch im Umgang mit den Medien stets in der ersten Reihe sehen.
Kommen wir nun zum sportlichen und der von Watzke angesprochenen Neujustierung des Kaders:
Im Tor geht es direkt los. Weidenfeller wird seine Karriere beenden und Dominik Reimann wird eine neue Herausforderung als Stamm-Keeper von Preußen Münster in der 3. Liga annehmen.
Roman Bürki bleibt weiterhin als Nr. 1 gesetzt. Ich denke nicht, dass auf dieser Position zur neuen Saison ein Fass aufgemacht wird. Ich persönlich würde Bürki zwar gerne gegen Kevin Trapp eintauschen, bin aber auch mit unserem Schweizer ganz zufrieden. Als neue Nr. 2 wird ein erfahrener Keeper mit Bundesliga-Erfahrung kommen, der im Bedarfsfall ohne Bauchschmerzen einspringen kann. Auf meiner Shortlist für diese Rolle steht Michael Esser ganz oben, aber auch Andreas Luthe oder Manuel Riemann wären mögliche Kandidaten, die ins Profil passen.
„Warum eine solch perspektivlose Nr. 2?“ fragt ihr euch sicher. Meine Antwort darauf lautet: Luca Unbehaun. Wir haben mit ihm bereits einen unheimlich talentierten Keeper in unseren Reihen, dem ich mittelfristig den Sprung ins Bundesliga-Tor des BVB zutraue. Roman Weidenfeller wird ihm zur Seite gestellt und unterstützt ihn auf dem Trainingsplatz aber auch mental neben dem Platz. Mit Favre haben wir nun einen Trainer, der auch mal einen jungen Keeper ins kalte Wasser wirft, wenn er das Zutrauen in diesen hat (siehe ter Stegen).
In der Innenverteidigung wird uns Papa Sokratis verlassen. Sein Vertrag läuft im Sommer nur noch ein Jahr und er könnte mit seinem letzten großen Vertrag auf der Insel nochmal richtig absahnen. Sowohl Manchester United als auch Arsenal London wollen ihre Defensive umbauen/verstärken und unser griechischer Abwehrchef spielt in den Diskussionen sicherlich eine größere Rolle. In meinen Augen wurde auf dieses Szenario bereits im Winter mit der Verpflichtung des talentierten Schweizers Manuel Akanji vorgebaut. Dieser bringt alle Voraussetzungen mit um unsere Defensive und speziell unser Aufbauspiel aus der Defensive heraus auf ein neues Niveau zu haben. Seine ersten Auftritte, speziell zusammen mit unserem neuen Abwehrchef Ömer Toprak waren sehr vielversprechend, so dass dieses Duo wohl auch unter Favre gesetzt sein wird. Weiterhin gehe ich davon aus, dass Dan-Axel Zagadou in seiner Rolle weiter aufsteigen wird und zukünftig die erste Alternative zur Stamm-Besetzung in der Innenverteidigung darstellt. Der junge Franzose bringt alle Voraussetzungen für eine (im wahrsten Sinne des Wortes) große Karriere beim BVB mit. Gleichzeitig wird der junge Ur-Dortmunder Luca Kilian mit einem neuen Profi-Vertrag ausgestattet und soll als fester Bestandteil des Profi-Kaders weiter gefördert werden. Spielpraxis wird er vorerst wohl nur in der Reserve sammeln können, aber mittelfristig bin ich mir sicher, dass er den Durchbruch bei uns schafft. Sollte es in der Innenverteidigung eng werden, könnten noch Piszczek oder Schmelzer hier einspringen, wobei ich dafür bei diesen talentierten Jungs eigentlich kaum einen Bedarf sehe.
Die beiden defensiven Außenbahnen werden auch etwas umstrukturiert.
Auf der rechten Seite werden uns mit Durm (Neustart in der 2. Liga beim FC Köln) und Jeremy Toljan (auf Leihbasis zur Hertha nach Berlin) gleich zwei Spieler verlassen, die aktuell nicht das notwendige Niveau mitbringen. Da auch unser Stammspieler Łukasz Piszczek nicht mehr der Jüngste ist und fitnessbedingt einige Pausen benötigt, würde ich einen potentiellen Stammspieler für diese Position verpflichten, der von Piszcu an die großen Aufgaben herangeführt wird. Mein Wunschspieler für diese Rolle ist ganz klar Nordi Mukiele. Der junge Franzose begeistert mich mit seiner Spielweise immer wieder. Als Rechtsverteidiger hat Mukiele die Schnelligkeit, Ausdauer und Bissigkeit, um die Offensive zu unterstützen und in seine Position zurückzukehren, wenn die eigene Mannschaft den Ball verliert. Er liest das Spiel gut, wodurch er auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden kann, ist stark in der Luft und kann den Ball ins Mittelfeld tragen um Angriffe zu starten. Daneben ist Mukiele auch unheimlich ehrgeizig und lernwillig, so dass er sich schnell an das temporeiche Spiel in der Bundesliga gewöhnen kann. Da er bereits im Fokus der ganz großen Clubs steht, wird er sicherlich nicht mehr günstig zu haben sein, aber trotzdem noch finanzierbar für den BVB. Mit ihm und Piszcu hätte man in meinen Augen die optimale Mischung für die Position rechts hinten. Dahinter wird aktuell auch noch David Kopacz aus der eigenen Jugend zum Rechtsverteidiger umgeschult, der 2020 mit Toljan und Felix Passlack, der seine Leihe in Hoffenheim abbricht um sich für zwei Jahre dem VfL Bochum anzuschließen, um die Piszcu-Nachfolge konkurriert.
Auf der linken Seite fällt der Umbruch etwas kleiner aus. Der beim BVB bislang sehr unglücklich agierende Guerreiro wird im Sommer an einen Top-Club aus England abgegeben. Dem Vernehmen nach scheint Manchester United mit seinem portugiesischen Landsmann Mourinho auf der Trainerbank heiß auf den technisch-versierten Linksverteidiger zu sein. Marcel Schmelzer gibt seine Kapitänsbinde zwar vereinbarungsgemäß unter dem neuen Trainer an Marco Reus zurück, wird aber weiterhin als Platzhirsch hinten links auftreten. Als neuer Herausforderer kommt in Jonas Hector ein ganz fantastischer Spieler. Ich habe selten so einen spielintelligenten Außenverteidiger gesehen, der nahezu immer die richtigen Entscheidungen trifft. Durch seine starke Ballverarbeitung und -weiterleitung kann Hector auch als zweikampfstarke und dynamische Alternative im defensiven Mittelfeld eingesetzt werde, so dass er im Verbund mit Schmelzer sicherlich auf genügend Einsatzzeit kommen wird. Neben dem Platz ist Hector ein sehr intelligenter Zeitgenosse, den man sich auch für die Zeit nach seiner Karriere warm halten sollte.
Im zentralen Mittelfeld wird auch etwas passieren, wobei ich persönlich weiterhin dem jungen Duo Julian Weigl und Mahmoud Dahoud vertrauen würde. Ich sehe in beiden Jungs unheimliches Potential, welches im passenden taktischen Konzept (hier kommt Favre wieder ins Spiel) explodieren wird. Nichtsdestotrotz sollte man sich um eine dynamische, zweikampfstarke Alternative zu den beiden Jungs bemühen, damit man ihnen immer mal wieder Verschnaufpausen geben und auf Formschwankungen (in diesem Alter ganz normal) oder Ausfälle sinnvoll reagieren kann. Für diese Funktion habe ich mich in den jungen Briten Lewis Cook verguckt. Er ist für mich der Inbegriff eines Mittelfeldmotors, der sowohl in der Defensive abräumen als auch mit dynamischen Läufen und Pässen die Offensive unterstützen kann. Natürlich ist Cook noch kein fertiger Spieler und muss lernen das Risiko in seinen Pässen und Läufen weiter zu minimieren. Liverpool ist angeblich bereits an ihm dran und Summen um 20 Mio. £ werden gehandelt. Da könnte der BVB noch irgendwie dazwischen grätschen. Hinter diesen Dreien sehe ich kaum noch Platz für wirklich Spielzeit, da ich auch Jonas Hector als vierte Option dahinter sehe. Gonzalo Castro, Nuri Sahin und Sebastian Rode werden sich also ihre Gedanken machen müssen. Für Rode würde ich mir eine Leihe (ein Kauf würde wohl kein Interessent aufgrund seiner Verletzungshistorie zu einem annehmbaren Preis machen) zurück nach Frankfurt wünschen. Dort kann er sich in familiärem Umfeld wieder an sein altes Leistungsniveau herankämpfen und seinen Körper weiter stabilisieren. Vielleicht kommt er dann 2019 wieder gestärkt zurück. Für Castro und Sahin sehe ich keine wirklichen Abnehmer, die für einen der Beiden ein passendes Gehalt anbieten könnten, und beide dürften weiterhin in unserem Kader stehen. Bei Nuri erhoffe ich mir, dass man ihn nun vielleicht im Rahmen eines Praktikums schon in die Arbeit im Verein einbinden kann und er als eine Art Stand-by-Profi fungiert. Dem aus Stuttgart zurückkehrenden Dzenis Burnic können wir leider keine wirkliche Perspektive bieten und ich würde ihn ziehen lassen. Ich halte sehr viel von diesem Jungen, aber gerade mit seiner Spielweise auf einer zentralen Mittelfeldposition benötigt er vor allen Dingen Spielpraxis um sich zu steigern. Im besten Fall kann man bei ihm vielleicht noch eine Rückkaufklausel einbauen, damit er 2020 in einen kleineren Kader zurückkehren kann.
Von seiner Offensive erwartet Favre vor allem Spielwitz und Kreativität, aber alles in einem einstudierten Angriffskonzept mit klarem Positionsspiel. Bei uns könnte ich mir vorstellen, dass er mit kreativen, ballsicheren Außenspielern agiert, die mit Dribblings und Doppelpässen die Angriffe initiieren. Für diese Rolle stehen mit Mario Götze, Christian Pulisic, Shinji Kagawa, Andrey Yarmolenko aber auch den ganz jungen Jadon Sancho und Sergio Gómez, der auch im zentralen Mittelfeld spielen kann, bereits einige Spieler im Kader, die mit ihrer Spielweise sehr gut in diese Hybrid-Rolle zwischen Außenspieler und Spielmacher passen würden. Andre Schürrle sich ich als Spielertyp in einem Ballbesitz-System unter Favre kaum gefragt, so dass sich dieser wohl im Sommer nach einem neuen Verein umschauen wird. Nach den guten Leistungen in dieser Rückrunde, dürfte der Markt für Schürrle auch wieder vorhanden sein. Auch der aus Stuttgart zurückkehrende Jacob Bruun Larsen hat bei dieser Konkurrenz kaum Perspektive, so dass man bei ihm ein ähnliches Geschäft wie mit Burnic anstreben wird. So sehe ich in diesem Bereich also weniger einen Umbruch, sondern mehr eine Kaderreduzierung.
Ganz vorne erhoffe ich mir von Favre einen flexiblen Zwei-Mann-Sturm in dem er Marco Reus als Fixpunkt ideal integrieren kann. Batshuayi fällt aufgrund des hohen Preises wohl als dessen Partner aus dem Raster. Als potentiellen Neuzugang habe ich mir (nachdem mein Wunschspieler Lautaro Martínez nicht mehr zu realisieren ist) nun den Spanier Gerard Moreno ausgeguckt. Er ist technisch auf einem ganz hohen Niveau, torgefährlich und hat eine fantastische Spielübersicht. Gerade in einem Zwei-Mann-Sturm fühlt er sich wohl. In Morenos Vertrag ist eine Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Mio. € verankert, die man wohl aktivieren müsste um ihn aus Barcelona loszueisen. Moreno müsste sich dann mit Maximilian Philipp, von dem ich unglaublich viel halte, und dem talentierten Alexander Isak um den Platz neben Reus streiten. Ich denke, dass in dieser Konstellation genügend Spielzeit für alle vier Kandidaten abfallen würde. Auch der vor kurzem mit einem Profi-Vertrag ausgestattete Robin Kehr kann in aller Seelenruhe dahinter reifen und sich in der Addo-Trainingsgruppe stetig verbessern.
Kader des BVB zur Saison 2018/2019 (in Klammern: Alter zum Stichtag 01.07.2018):
Tor:
01 Unbehaun, Luca (17; Vertrag bis 2023) *NEU*
30 Esser, Michael (30; Vertrag bis 2021; für 0,5 Mio. € aus Hannover) *NEU*
38 Bürki, Roman (27; Vertrag bis 2021)
Abwehr:
02 Zagadou, Dan-Axel (19; Vertrag bis 2022)
03 Hector, Jonas (28; Vertrag bis 2022; für 8 Mio. € aus Köln) *NEU*
04 Toprak, Ömer (28; Vertrag bis 2021)
05 Kilian, Luca (18; Vertrag bis 2022) *NEU*
16 Akanji, Manuel (22; Vertrag bis 2022)
21 Mukiele, Nordi (20; Vertrag bis 2023; für 22 Mio. € aus Montpellier) *NEU*
26 Piszczek, Łukasz (33; Vertrag bis 2020)
29 Schmelzer, Marcel (30; Vertrag bis 2021)
31 Kopacz, David (19; Vertrag bis 2022) *NEU*
+ Toljan, Jeremy (23; Vertrag bis 2022; bis 2020 an Hertha BSC Berlin verliehen)
+ Passlack, Felix (20; Vertrag bis 2021; bis 2020 an den VfL Bochum verliehen)
Mittelfeld (Zentrum):
06 Cook, Lewis (21; Vertrag bis 2023; für 25 Mio. € aus Bournemouth) *NEU*
08 Sahin, Nuri (29; Vertrag bis 2019)
10 Götze, Mario (26; Vertrag bis 2020)
17 Gómez, Sergio (17; Vertrag bis 2021)
19 Dahoud, Mahmoud (22; Vertrag bis 2022)
23 Kagawa, Shinji (29; Vertrag bis 2020)
27 Castro, Gonzalo (31; Vertrag bis 2020)
33 Weigl, Julian (22; Vertrag bis 2021)
+ Rode, Sebastian (27; Vertrag bis 2020; bis 2019 an Eintracht Frankfurt verliehen)
Offensive:
07 Sancho, Jadon (18; Vertrag bis 2020)
09 Yarmolenko, Andrey (28; Vertrag bis 2021)
11 Reus, Marco (29; Vertrag bis 2023)
14 Isak, Alexander (18; Vertrag bis 2022)
18 Moreno, Gerard (26; Vertrag bis 2023; für 25 Mio. € aus Barcelona) *NEU*
20 Philipp, Maximilian (24; Vertrag bis 2022)
22 Pulisic, Christian (19; Vertrag bis 2020)
24 Kehr, Robin (18; Vertrag bis 2021)
Staff:
Trainer: Favre, Lucien
Co-Trainer: Heinrich, Jörg
Co-Trainer: Domínguez, Álvaro
Ausbildungstrainer: Addo, Otto
Technischer Direktor: Kehl, Sebastian
Schema im 4-2-2-2:
--------------------------------- Bürki ---------------------------------
-------------------------------- (Esser) -------------------------------- / Unbehaun
--------------------------------------------------------------------------
----------------------- Akanji --------- Toprak ----------------------
Mukiele ----------- (Kilian) ------- (Zagadou) ------ Schmelzer
(Piszczek) ------------------------------------------------- (Hector) / Kopacz
---------------------- Dahoud --------- Weigl -----------------------
----------------------- (Cook) -------- (Hector) --------------------- / Sahin, Castro
--------------------------------------------------------------------------
----------- Pulisic ------------------------------- Götze -------------
---------- (Sancho) --------------------------- (Kagawa) ---------- / Yarmolenko, Gómez
--------------------------------------------------------------------------
---------------------- Moreno ---------- Reus -----------------------
---------------------- (Philipp) --------- (Isak) ---------------------- / Kehr
Bank:
Esser – Zagadou/Piszczek, Hector, Cook, 3 Offensivspieler (Kagawa/Sancho/Yarmolenko/Philipp/Isak)
27.03.2018 - 11:53 Uhr
Zitat von BigDogTinyHome
Weil es doch so viel Spaß macht und weil es diesen Sommer fast unendlich viele Möglichkeiten gibt!
ABGÄNGE:
Weigl | Man. City | 50 Mio. EUR
Guerreiro | England | 40 Mio. EUR (nach WM)
Sokratis | England | 25 Mio. EUR
Götze | England | 20 Mio. EUR
Schürrle | England | 15 Mio. EUR
Kagawa | Spanien | 10 Mio. EUR
Toljan | Neapel | 8 Mio. EUR
Sahin | Bremen | 5 Mio. EUR
Weidenfeller | Karriereende
Isak | Holland | 2 Jahre Leihe
Beste | 2. Bundesliga | 2 Jahre Leihe
ZUGÄNGE:
Dolberg | Ajax | 35 Mio. EUR
Torreira | Sampdoria | 25 Mio. EUR AK
Dendoncker | Anderlecht | 25 Mio. EUR
Maffeo | Man City | 18 Mio. EUR
Angelino | Man City | 15 Mio. EUR
Boubakary | Lille | 15 Mio. EUR
Gignac | Tigres | Ablösefrei
Uzoho | La Coruna | Ablösefrei
4231:
------------------------------------------BÜRKI------------------------------------------
-----------------------------------------(Uzoho)-----------------------------------------
-------------------------AKANJI---------------------ZAGADOU------------------------
PISCHE--------------(Fritsch)---------------------(Toprak)------------ANGELINO
(Maffeo)-------------------------------------------------------------------(Schmelzer)
----------------------TORREIRA-------------------DENDONCKER--------------------
----------------------(Dahoud)---------------------(Boubakary)----------------------
-----------------------------------------(C)REUS------------------------------------------
---------PULISIC----------------------(Gomez)--------------------PHILIPP----------
-----(Yarmolenko)--------------------------------------------------(Sancho)---------
-----------------------------------------DOLBERG----------------------------------------
------------------------------------------(Gignac)-----------------------------------------
433:
-------------------------------------------BÜRKI-------------------------------------------
------------------------------------------(Uzoho)------------------------------------------
------------------------AKANJI-------------------------ZAGADOU-----------------------
PISCHE-------------(Fritsch)--------------------------(Toprak)----------ANGELINO
(Maffeo)---------------------------DENDONCKER-----------------------(Schmelzer)
----------------------------------------(Boubakary)---------------------------------------
-----------------------DAHOUD--------------------------TORREIRA---------------------
-----------------------(Gomez)----------------------------(Castro)-----------------------
PULISIC--------------------------------------------------------------------------(C)REUS
(Yarmolenko)------------------------DOLBERG-----------------------------(Sancho)
-------------------------------------------(Gignac)------------------------------------------
@ Slartibartfast: Dann hau mal rein!
@ BremerHesse: Nein.
Weil es doch so viel Spaß macht und weil es diesen Sommer fast unendlich viele Möglichkeiten gibt!
ABGÄNGE:
Weigl | Man. City | 50 Mio. EUR
Guerreiro | England | 40 Mio. EUR (nach WM)
Sokratis | England | 25 Mio. EUR
Götze | England | 20 Mio. EUR
Schürrle | England | 15 Mio. EUR
Kagawa | Spanien | 10 Mio. EUR
Toljan | Neapel | 8 Mio. EUR
Sahin | Bremen | 5 Mio. EUR
Weidenfeller | Karriereende
Isak | Holland | 2 Jahre Leihe
Beste | 2. Bundesliga | 2 Jahre Leihe
ZUGÄNGE:
Dolberg | Ajax | 35 Mio. EUR
Torreira | Sampdoria | 25 Mio. EUR AK
Dendoncker | Anderlecht | 25 Mio. EUR
Maffeo | Man City | 18 Mio. EUR
Angelino | Man City | 15 Mio. EUR
Boubakary | Lille | 15 Mio. EUR
Gignac | Tigres | Ablösefrei
Uzoho | La Coruna | Ablösefrei
4231:
------------------------------------------BÜRKI------------------------------------------
-----------------------------------------(Uzoho)-----------------------------------------
-------------------------AKANJI---------------------ZAGADOU------------------------
PISCHE--------------(Fritsch)---------------------(Toprak)------------ANGELINO
(Maffeo)-------------------------------------------------------------------(Schmelzer)
----------------------TORREIRA-------------------DENDONCKER--------------------
----------------------(Dahoud)---------------------(Boubakary)----------------------
-----------------------------------------(C)REUS------------------------------------------
---------PULISIC----------------------(Gomez)--------------------PHILIPP----------
-----(Yarmolenko)--------------------------------------------------(Sancho)---------
-----------------------------------------DOLBERG----------------------------------------
------------------------------------------(Gignac)-----------------------------------------
433:
-------------------------------------------BÜRKI-------------------------------------------
------------------------------------------(Uzoho)------------------------------------------
------------------------AKANJI-------------------------ZAGADOU-----------------------
PISCHE-------------(Fritsch)--------------------------(Toprak)----------ANGELINO
(Maffeo)---------------------------DENDONCKER-----------------------(Schmelzer)
----------------------------------------(Boubakary)---------------------------------------
-----------------------DAHOUD--------------------------TORREIRA---------------------
-----------------------(Gomez)----------------------------(Castro)-----------------------
PULISIC--------------------------------------------------------------------------(C)REUS
(Yarmolenko)------------------------DOLBERG-----------------------------(Sancho)
-------------------------------------------(Gignac)------------------------------------------
@ Slartibartfast: Dann hau mal rein!
@ BremerHesse: Nein.
Also wenn ich schon persönlich angesprochen werde, sollte ich such antworten.
Dann mal los die wilde fahrt:
Normal gehe ich Position für Position durch, hier muss ich anders vorgehen und fragen, wie du auf die Zahlen gekommen bist.
Abgabe:
Weigl 50 mio zu City:
Dort hat Pep das sagen, der alles daran setzt sende Spieler zu bekommen. Wenn wir diese Weihnachtsgans nicht mehr ausnehmen, wäre ich extrem enttäuscht.
Guerreiro 40 Mio. EUR (nach WM):
Auch wenn Portugal Weltmeister werden würde, würden wir nicht soviel bekommen. Guerreiro ist sehr verletzungsanfällig und als lv defensiv schwach. Das sehen auch andere Vereine, selbst die aus England.
Sokratis 25 Mio. EUR:auch hier wohl zu viel, da Brauchen wir echt Glück.
Götze 20 Mio.: was soll der in England? Komplett falscher Spieler dort. Dazu spielt er bei uns gerade besser und auch wegen seiner Erkrankung wird ihn keiner für 20 mio kaufen und wir ihm die Chance bei uns geben.
Schürrle 15 Mio. EUR: möglich
Kagawa 10 Mio. EUR: schlecht für die asiatische Vermarktung, war unter stöger unser bester Spieler, dazu einer der immer alles gibt und dem bvb verbunden ist.
Toljan 8 Mio.: eine klare Ente! Zu schlecht für den bvb aber passend für Neapel? Er wird es nochmal bei uns versuchen wollen und wir haben andere Baustellen.
Sahin 5 Mio.: braucht ihn Bremen?
Insgesamt komische zahlen und Vereine, dazu viel zu viele Abgänge.
Zugänge:
Dolberg 35 Mio.:
man muss vorsichtig bei ihm sein. Nach dem gehype letzte Saison, nun nicht mehr stabil, dazu ist die holländische liga kein guter Gradmesser bei Stürmern.
Torreira 25 Mio. AK:
Etwas klein für die 6, da du aber auf 2 sechser umstellt ist es möglich, würde ich aber nur gegen Zentrumslastige Mannschaften spielen.
Dendoncker 25 Mio.:
siehst du hoffentlich nicht nur als dmf, sondern auch als iv, wo er seit Dezember ausschließlich spielt.
Maffeo 18 Mio.:
Wurde schon oft genannt, sicherlich kein schlechter Spieler, aber bin mir unsicher ob man diese Saison dort investiert.
Angelino 15 Mio.: WAS???
Ok ich schreibe doch mehr, aber mal im ernst: WAS???
Ist das der, der gerade in der Niederlande (wie der geniale brafheid oder der babel) ordentlich spielt und bei city 0 Perspektive und nur bis 2019 Vertrag hat, für den sollen wir 15 mio ausgeben und er soll schmelle verdrängen?
WAS???
Boubakary 15 Mio.:
Bei Abstieg wäre der preis drin, sonst wohl nit.
Gignac Ablösefrei:
Gehalt teuer. Wohl hohes handgeld, dazu denke ich nicht, dass er nochmal Leistung bringt.
Uzoho Ablösefrei: kenne ich nicht. Klare nr. 2? Wäre dann nicht einer aus der Bundesliga sinnvoller?
Sehe gerade er ist 19, würde also unbehaun blockieren.
Aufstellung:
Fritsch musst du gegen piper oder kilian tauschen.
Insgesamt wären wir sehr defensiv orientiert und eventuell fehlt uns was Kreativität.
Insgesamt wäre dein kader wohl zu teuer (ablösen und Gehalt) und zorc würde man in Manchester ein Denkmal bauen.
27.03.2018 - 12:06 Uhr
Zitat von Tobi Deluxe
Ich mal wieder... Nachdem ich mich nun intensiv mit Lucien Favre, speziell seiner Spiel- und Arbeitsweise, auseinandergesetzt habe, will ich nochmal eine Kaderschmiede zum Besten geben.
Als Trainer kommt nach dieser Einleitung natürlich logischerweise Lucien Favre ins Spiel. Er hat eine wunderbare Menschenführung und kann einem Team ein zugeschnittenes taktisches Konzept näher bringen. Dabei setzt er unabhängig von einer systematischen Doktrin auf feines, aber schnelles Kurzpassspiel aus einer geordneten Defensive heraus. Der Schweizer arbeitet außerdem gerne mit jungen Spielern, denen er wichtige Lösungsmöglichkeiten für viele Spielsituationen mitgeben kann. Insgesamt bringt Lucien Favre für mich das perfekte Gesamtpaket für unsere derzeitige Situation mit und ist im Sommer für moderate 3 Mio. € zu haben (Bosz hatte auch in dieser Größenordnung gekostet).
Interessant finde ich, dass Favre keinen festen Co-Trainer mitbringt und sich dabei meist jemanden mit Vereinskenntnis oder einen alten Bekannten mit ins Boot holt. Ich könnte mir daher vorstellen, dass Jörg Heinrich auch unter Favre weiterhin als Co-Trainer fungieren darf. Favre selbst könnte sich seinen ehemaligen Schützling Álvaro Domínguez aus Mönchengladbach als möglichen Begleiter heraussuchen. Mit dieser Konstellation könnte ich bestens leben, halte aber auch ehemalige Favre-Lieblinge wie Arne Friedrich oder Martin Stranzl für möglich.
Mit Otto Addo kommt daneben ein Altbekannter zurück. Addo wird dabei offiziell das Trainer-Gespann unterstützen, aber hauptverantwortlich für die Ausbildung unserer Talente im Profi-Kader sein. Er wird hochtalentierte Spieler wie Zagadou, Gómez, Sancho und immer mal wieder wechselnde Spieler aus Reserve und U19 ständig betreuen, sie im Profi-Kader integrieren und mit Individual-Training auf ein höheres Level bringen. Eine ähnliche Funktion übt Addo derzeit bei Borussia Mönchengladbach aus. Ich hoffe, dass wir ihn mit unseren Weltklasse-Talenten für unser Projekt begeistern können. Als Alternative für einen solchen Posten käme mir noch Dede in den Sinn.
Außerdem kommt mit Sebastian Kehl noch ein weiterer "Typ" zurück in den Verein. Er soll in der neuen Funktion als Technischer Direktor für die Koordination der Schnittstellen der einzelnen Abteilungen (Profi-Abteilung, Jugend, Scouting, Management, etc.) übernehmen. Damit wäre er nah genug am Team um immer mal einen Impuls in der Kabine zu setzten und trotzdem noch mit genügend Distanz um das Gesamtkonzept im Blick zu haben. Mit seinen kommunikativen Fähigkeiten sehe ich ihn prädestiniert für eine solche Rolle und würde ihn auch im Umgang mit den Medien stets in der ersten Reihe sehen.
Kommen wir nun zum sportlichen und der von Watzke angesprochenen Neujustierung des Kaders:
Im Tor geht es direkt los. Weidenfeller wird seine Karriere beenden und Dominik Reimann wird eine neue Herausforderung als Stamm-Keeper von Preußen Münster in der 3. Liga annehmen.
Roman Bürki bleibt weiterhin als Nr. 1 gesetzt. Ich denke nicht, dass auf dieser Position zur neuen Saison ein Fass aufgemacht wird. Ich persönlich würde Bürki zwar gerne gegen Kevin Trapp eintauschen, bin aber auch mit unserem Schweizer ganz zufrieden. Als neue Nr. 2 wird ein erfahrener Keeper mit Bundesliga-Erfahrung kommen, der im Bedarfsfall ohne Bauchschmerzen einspringen kann. Auf meiner Shortlist für diese Rolle steht Michael Esser ganz oben, aber auch Andreas Luthe oder Manuel Riemann wären mögliche Kandidaten, die ins Profil passen.
„Warum eine solch perspektivlose Nr. 2?“ fragt ihr euch sicher. Meine Antwort darauf lautet: Luca Unbehaun. Wir haben mit ihm bereits einen unheimlich talentierten Keeper in unseren Reihen, dem ich mittelfristig den Sprung ins Bundesliga-Tor des BVB zutraue. Roman Weidenfeller wird ihm zur Seite gestellt und unterstützt ihn auf dem Trainingsplatz aber auch mental neben dem Platz. Mit Favre haben wir nun einen Trainer, der auch mal einen jungen Keeper ins kalte Wasser wirft, wenn er das Zutrauen in diesen hat (siehe ter Stegen).
In der Innenverteidigung wird uns Papa Sokratis verlassen. Sein Vertrag läuft im Sommer nur noch ein Jahr und er könnte mit seinem letzten großen Vertrag auf der Insel nochmal richtig absahnen. Sowohl Manchester United als auch Arsenal London wollen ihre Defensive umbauen/verstärken und unser griechischer Abwehrchef spielt in den Diskussionen sicherlich eine größere Rolle. In meinen Augen wurde auf dieses Szenario bereits im Winter mit der Verpflichtung des talentierten Schweizers Manuel Akanji vorgebaut. Dieser bringt alle Voraussetzungen mit um unsere Defensive und speziell unser Aufbauspiel aus der Defensive heraus auf ein neues Niveau zu haben. Seine ersten Auftritte, speziell zusammen mit unserem neuen Abwehrchef Ömer Toprak waren sehr vielversprechend, so dass dieses Duo wohl auch unter Favre gesetzt sein wird. Weiterhin gehe ich davon aus, dass Dan-Axel Zagadou in seiner Rolle weiter aufsteigen wird und zukünftig die erste Alternative zur Stamm-Besetzung in der Innenverteidigung darstellt. Der junge Franzose bringt alle Voraussetzungen für eine (im wahrsten Sinne des Wortes) große Karriere beim BVB mit. Gleichzeitig wird der junge Ur-Dortmunder Luca Kilian mit einem neuen Profi-Vertrag ausgestattet und soll als fester Bestandteil des Profi-Kaders weiter gefördert werden. Spielpraxis wird er vorerst wohl nur in der Reserve sammeln können, aber mittelfristig bin ich mir sicher, dass er den Durchbruch bei uns schafft. Sollte es in der Innenverteidigung eng werden, könnten noch Piszczek oder Schmelzer hier einspringen, wobei ich dafür bei diesen talentierten Jungs eigentlich kaum einen Bedarf sehe.
Die beiden defensiven Außenbahnen werden auch etwas umstrukturiert.
Auf der rechten Seite werden uns mit Durm (Neustart in der 2. Liga beim FC Köln) und Jeremy Toljan (auf Leihbasis zur Hertha nach Berlin) gleich zwei Spieler verlassen, die aktuell nicht das notwendige Niveau mitbringen. Da auch unser Stammspieler Łukasz Piszczek nicht mehr der Jüngste ist und fitnessbedingt einige Pausen benötigt, würde ich einen potentiellen Stammspieler für diese Position verpflichten, der von Piszcu an die großen Aufgaben herangeführt wird. Mein Wunschspieler für diese Rolle ist ganz klar Nordi Mukiele. Der junge Franzose begeistert mich mit seiner Spielweise immer wieder. Als Rechtsverteidiger hat Mukiele die Schnelligkeit, Ausdauer und Bissigkeit, um die Offensive zu unterstützen und in seine Position zurückzukehren, wenn die eigene Mannschaft den Ball verliert. Er liest das Spiel gut, wodurch er auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden kann, ist stark in der Luft und kann den Ball ins Mittelfeld tragen um Angriffe zu starten. Daneben ist Mukiele auch unheimlich ehrgeizig und lernwillig, so dass er sich schnell an das temporeiche Spiel in der Bundesliga gewöhnen kann. Da er bereits im Fokus der ganz großen Clubs steht, wird er sicherlich nicht mehr günstig zu haben sein, aber trotzdem noch finanzierbar für den BVB. Mit ihm und Piszcu hätte man in meinen Augen die optimale Mischung für die Position rechts hinten. Dahinter wird aktuell auch noch David Kopacz aus der eigenen Jugend zum Rechtsverteidiger umgeschult, der 2020 mit Toljan und Felix Passlack, der seine Leihe in Hoffenheim abbricht um sich für zwei Jahre dem VfL Bochum anzuschließen, um die Piszcu-Nachfolge konkurriert.
Auf der linken Seite fällt der Umbruch etwas kleiner aus. Der beim BVB bislang sehr unglücklich agierende Guerreiro wird im Sommer an einen Top-Club aus England abgegeben. Dem Vernehmen nach scheint Manchester United mit seinem portugiesischen Landsmann Mourinho auf der Trainerbank heiß auf den technisch-versierten Linksverteidiger zu sein. Marcel Schmelzer gibt seine Kapitänsbinde zwar vereinbarungsgemäß unter dem neuen Trainer an Marco Reus zurück, wird aber weiterhin als Platzhirsch hinten links auftreten. Als neuer Herausforderer kommt in Jonas Hector ein ganz fantastischer Spieler. Ich habe selten so einen spielintelligenten Außenverteidiger gesehen, der nahezu immer die richtigen Entscheidungen trifft. Durch seine starke Ballverarbeitung und -weiterleitung kann Hector auch als zweikampfstarke und dynamische Alternative im defensiven Mittelfeld eingesetzt werde, so dass er im Verbund mit Schmelzer sicherlich auf genügend Einsatzzeit kommen wird. Neben dem Platz ist Hector ein sehr intelligenter Zeitgenosse, den man sich auch für die Zeit nach seiner Karriere warm halten sollte.
Im zentralen Mittelfeld wird auch etwas passieren, wobei ich persönlich weiterhin dem jungen Duo Julian Weigl und Mahmoud Dahoud vertrauen würde. Ich sehe in beiden Jungs unheimliches Potential, welches im passenden taktischen Konzept (hier kommt Favre wieder ins Spiel) explodieren wird. Nichtsdestotrotz sollte man sich um eine dynamische, zweikampfstarke Alternative zu den beiden Jungs bemühen, damit man ihnen immer mal wieder Verschnaufpausen geben und auf Formschwankungen (in diesem Alter ganz normal) oder Ausfälle sinnvoll reagieren kann. Für diese Funktion habe ich mich in den jungen Briten Lewis Cook verguckt. Er ist für mich der Inbegriff eines Mittelfeldmotors, der sowohl in der Defensive abräumen als auch mit dynamischen Läufen und Pässen die Offensive unterstützen kann. Natürlich ist Cook noch kein fertiger Spieler und muss lernen das Risiko in seinen Pässen und Läufen weiter zu minimieren. Liverpool ist angeblich bereits an ihm dran und Summen um 20 Mio. £ werden gehandelt. Da könnte der BVB noch irgendwie dazwischen grätschen. Hinter diesen Dreien sehe ich kaum noch Platz für wirklich Spielzeit, da ich auch Jonas Hector als vierte Option dahinter sehe. Gonzalo Castro, Nuri Sahin und Sebastian Rode werden sich also ihre Gedanken machen müssen. Für Rode würde ich mir eine Leihe (ein Kauf würde wohl kein Interessent aufgrund seiner Verletzungshistorie zu einem annehmbaren Preis machen) zurück nach Frankfurt wünschen. Dort kann er sich in familiärem Umfeld wieder an sein altes Leistungsniveau herankämpfen und seinen Körper weiter stabilisieren. Vielleicht kommt er dann 2019 wieder gestärkt zurück. Für Castro und Sahin sehe ich keine wirklichen Abnehmer, die für einen der Beiden ein passendes Gehalt anbieten könnten, und beide dürften weiterhin in unserem Kader stehen. Bei Nuri erhoffe ich mir, dass man ihn nun vielleicht im Rahmen eines Praktikums schon in die Arbeit im Verein einbinden kann und er als eine Art Stand-by-Profi fungiert. Dem aus Stuttgart zurückkehrenden Dzenis Burnic können wir leider keine wirkliche Perspektive bieten und ich würde ihn ziehen lassen. Ich halte sehr viel von diesem Jungen, aber gerade mit seiner Spielweise auf einer zentralen Mittelfeldposition benötigt er vor allen Dingen Spielpraxis um sich zu steigern. Im besten Fall kann man bei ihm vielleicht noch eine Rückkaufklausel einbauen, damit er 2020 in einen kleineren Kader zurückkehren kann.
Von seiner Offensive erwartet Favre vor allem Spielwitz und Kreativität, aber alles in einem einstudierten Angriffskonzept mit klarem Positionsspiel. Bei uns könnte ich mir vorstellen, dass er mit kreativen, ballsicheren Außenspielern agiert, die mit Dribblings und Doppelpässen die Angriffe initiieren. Für diese Rolle stehen mit Mario Götze, Christian Pulisic, Shinji Kagawa, Andrey Yarmolenko aber auch den ganz jungen Jadon Sancho und Sergio Gómez, der auch im zentralen Mittelfeld spielen kann, bereits einige Spieler im Kader, die mit ihrer Spielweise sehr gut in diese Hybrid-Rolle zwischen Außenspieler und Spielmacher passen würden. Andre Schürrle sich ich als Spielertyp in einem Ballbesitz-System unter Favre kaum gefragt, so dass sich dieser wohl im Sommer nach einem neuen Verein umschauen wird. Nach den guten Leistungen in dieser Rückrunde, dürfte der Markt für Schürrle auch wieder vorhanden sein. Auch der aus Stuttgart zurückkehrende Jacob Bruun Larsen hat bei dieser Konkurrenz kaum Perspektive, so dass man bei ihm ein ähnliches Geschäft wie mit Burnic anstreben wird. So sehe ich in diesem Bereich also weniger einen Umbruch, sondern mehr eine Kaderreduzierung.
Ganz vorne erhoffe ich mir von Favre einen flexiblen Zwei-Mann-Sturm in dem er Marco Reus als Fixpunkt ideal integrieren kann. Batshuayi fällt aufgrund des hohen Preises wohl als dessen Partner aus dem Raster. Als potentiellen Neuzugang habe ich mir (nachdem mein Wunschspieler Lautaro Martínez nicht mehr zu realisieren ist) nun den Spanier Gerard Moreno ausgeguckt. Er ist technisch auf einem ganz hohen Niveau, torgefährlich und hat eine fantastische Spielübersicht. Gerade in einem Zwei-Mann-Sturm fühlt er sich wohl. In Morenos Vertrag ist eine Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Mio. € verankert, die man wohl aktivieren müsste um ihn aus Barcelona loszueisen. Moreno müsste sich dann mit Maximilian Philipp, von dem ich unglaublich viel halte, und dem talentierten Alexander Isak um den Platz neben Reus streiten. Ich denke, dass in dieser Konstellation genügend Spielzeit für alle vier Kandidaten abfallen würde. Auch der vor kurzem mit einem Profi-Vertrag ausgestattete Robin Kehr kann in aller Seelenruhe dahinter reifen und sich in der Addo-Trainingsgruppe stetig verbessern.
Kader des BVB zur Saison 2018/2019 (in Klammern: Alter zum Stichtag 01.07.2018):
Tor:
01 Unbehaun, Luca (17; Vertrag bis 2023) *NEU*
30 Esser, Michael (30; Vertrag bis 2021; für 0,5 Mio. € aus Hannover) *NEU*
38 Bürki, Roman (27; Vertrag bis 2021)
Abwehr:
02 Zagadou, Dan-Axel (19; Vertrag bis 2022)
03 Hector, Jonas (28; Vertrag bis 2022; für 8 Mio. € aus Köln) *NEU*
04 Toprak, Ömer (28; Vertrag bis 2021)
05 Kilian, Luca (18; Vertrag bis 2022) *NEU*
16 Akanji, Manuel (22; Vertrag bis 2022)
21 Mukiele, Nordi (20; Vertrag bis 2023; für 22 Mio. € aus Montpellier) *NEU*
26 Piszczek, Łukasz (33; Vertrag bis 2020)
29 Schmelzer, Marcel (30; Vertrag bis 2021)
31 Kopacz, David (19; Vertrag bis 2022) *NEU*
+ Toljan, Jeremy (23; Vertrag bis 2022; bis 2020 an Hertha BSC Berlin verliehen)
+ Passlack, Felix (20; Vertrag bis 2021; bis 2020 an den VfL Bochum verliehen)
Mittelfeld (Zentrum):
06 Cook, Lewis (21; Vertrag bis 2023; für 25 Mio. € aus Bournemouth) *NEU*
08 Sahin, Nuri (29; Vertrag bis 2019)
10 Götze, Mario (26; Vertrag bis 2020)
17 Gómez, Sergio (17; Vertrag bis 2021)
19 Dahoud, Mahmoud (22; Vertrag bis 2022)
23 Kagawa, Shinji (29; Vertrag bis 2020)
27 Castro, Gonzalo (31; Vertrag bis 2020)
33 Weigl, Julian (22; Vertrag bis 2021)
+ Rode, Sebastian (27; Vertrag bis 2020; bis 2019 an Eintracht Frankfurt verliehen)
Offensive:
07 Sancho, Jadon (18; Vertrag bis 2020)
09 Yarmolenko, Andrey (28; Vertrag bis 2021)
11 Reus, Marco (29; Vertrag bis 2023)
14 Isak, Alexander (18; Vertrag bis 2022)
18 Moreno, Gerard (26; Vertrag bis 2023; für 25 Mio. € aus Barcelona) *NEU*
20 Philipp, Maximilian (24; Vertrag bis 2022)
22 Pulisic, Christian (19; Vertrag bis 2020)
24 Kehr, Robin (18; Vertrag bis 2021)
Staff:
Trainer: Favre, Lucien
Co-Trainer: Heinrich, Jörg
Co-Trainer: Domínguez, Álvaro
Ausbildungstrainer: Addo, Otto
Technischer Direktor: Kehl, Sebastian
Schema im 4-2-2-2:
--------------------------------- Bürki ---------------------------------
-------------------------------- (Esser) -------------------------------- / Unbehaun
--------------------------------------------------------------------------
----------------------- Akanji --------- Toprak ----------------------
Mukiele ----------- (Kilian) ------- (Zagadou) ------ Schmelzer
(Piszczek) ------------------------------------------------- (Hector) / Kopacz
---------------------- Dahoud --------- Weigl -----------------------
----------------------- (Cook) -------- (Hector) --------------------- / Sahin, Castro
--------------------------------------------------------------------------
----------- Pulisic ------------------------------- Götze -------------
---------- (Sancho) --------------------------- (Kagawa) ---------- / Yarmolenko, Gómez
--------------------------------------------------------------------------
---------------------- Moreno ---------- Reus -----------------------
---------------------- (Philipp) --------- (Isak) ---------------------- / Kehr
Bank:
Esser – Zagadou/Piszczek, Hector, Cook, 3 Offensivspieler (Kagawa/Sancho/Yarmolenko/Philipp/Isak)
Ich mal wieder... Nachdem ich mich nun intensiv mit Lucien Favre, speziell seiner Spiel- und Arbeitsweise, auseinandergesetzt habe, will ich nochmal eine Kaderschmiede zum Besten geben.
Als Trainer kommt nach dieser Einleitung natürlich logischerweise Lucien Favre ins Spiel. Er hat eine wunderbare Menschenführung und kann einem Team ein zugeschnittenes taktisches Konzept näher bringen. Dabei setzt er unabhängig von einer systematischen Doktrin auf feines, aber schnelles Kurzpassspiel aus einer geordneten Defensive heraus. Der Schweizer arbeitet außerdem gerne mit jungen Spielern, denen er wichtige Lösungsmöglichkeiten für viele Spielsituationen mitgeben kann. Insgesamt bringt Lucien Favre für mich das perfekte Gesamtpaket für unsere derzeitige Situation mit und ist im Sommer für moderate 3 Mio. € zu haben (Bosz hatte auch in dieser Größenordnung gekostet).
Interessant finde ich, dass Favre keinen festen Co-Trainer mitbringt und sich dabei meist jemanden mit Vereinskenntnis oder einen alten Bekannten mit ins Boot holt. Ich könnte mir daher vorstellen, dass Jörg Heinrich auch unter Favre weiterhin als Co-Trainer fungieren darf. Favre selbst könnte sich seinen ehemaligen Schützling Álvaro Domínguez aus Mönchengladbach als möglichen Begleiter heraussuchen. Mit dieser Konstellation könnte ich bestens leben, halte aber auch ehemalige Favre-Lieblinge wie Arne Friedrich oder Martin Stranzl für möglich.
Mit Otto Addo kommt daneben ein Altbekannter zurück. Addo wird dabei offiziell das Trainer-Gespann unterstützen, aber hauptverantwortlich für die Ausbildung unserer Talente im Profi-Kader sein. Er wird hochtalentierte Spieler wie Zagadou, Gómez, Sancho und immer mal wieder wechselnde Spieler aus Reserve und U19 ständig betreuen, sie im Profi-Kader integrieren und mit Individual-Training auf ein höheres Level bringen. Eine ähnliche Funktion übt Addo derzeit bei Borussia Mönchengladbach aus. Ich hoffe, dass wir ihn mit unseren Weltklasse-Talenten für unser Projekt begeistern können. Als Alternative für einen solchen Posten käme mir noch Dede in den Sinn.
Außerdem kommt mit Sebastian Kehl noch ein weiterer "Typ" zurück in den Verein. Er soll in der neuen Funktion als Technischer Direktor für die Koordination der Schnittstellen der einzelnen Abteilungen (Profi-Abteilung, Jugend, Scouting, Management, etc.) übernehmen. Damit wäre er nah genug am Team um immer mal einen Impuls in der Kabine zu setzten und trotzdem noch mit genügend Distanz um das Gesamtkonzept im Blick zu haben. Mit seinen kommunikativen Fähigkeiten sehe ich ihn prädestiniert für eine solche Rolle und würde ihn auch im Umgang mit den Medien stets in der ersten Reihe sehen.
Kommen wir nun zum sportlichen und der von Watzke angesprochenen Neujustierung des Kaders:
Im Tor geht es direkt los. Weidenfeller wird seine Karriere beenden und Dominik Reimann wird eine neue Herausforderung als Stamm-Keeper von Preußen Münster in der 3. Liga annehmen.
Roman Bürki bleibt weiterhin als Nr. 1 gesetzt. Ich denke nicht, dass auf dieser Position zur neuen Saison ein Fass aufgemacht wird. Ich persönlich würde Bürki zwar gerne gegen Kevin Trapp eintauschen, bin aber auch mit unserem Schweizer ganz zufrieden. Als neue Nr. 2 wird ein erfahrener Keeper mit Bundesliga-Erfahrung kommen, der im Bedarfsfall ohne Bauchschmerzen einspringen kann. Auf meiner Shortlist für diese Rolle steht Michael Esser ganz oben, aber auch Andreas Luthe oder Manuel Riemann wären mögliche Kandidaten, die ins Profil passen.
„Warum eine solch perspektivlose Nr. 2?“ fragt ihr euch sicher. Meine Antwort darauf lautet: Luca Unbehaun. Wir haben mit ihm bereits einen unheimlich talentierten Keeper in unseren Reihen, dem ich mittelfristig den Sprung ins Bundesliga-Tor des BVB zutraue. Roman Weidenfeller wird ihm zur Seite gestellt und unterstützt ihn auf dem Trainingsplatz aber auch mental neben dem Platz. Mit Favre haben wir nun einen Trainer, der auch mal einen jungen Keeper ins kalte Wasser wirft, wenn er das Zutrauen in diesen hat (siehe ter Stegen).
In der Innenverteidigung wird uns Papa Sokratis verlassen. Sein Vertrag läuft im Sommer nur noch ein Jahr und er könnte mit seinem letzten großen Vertrag auf der Insel nochmal richtig absahnen. Sowohl Manchester United als auch Arsenal London wollen ihre Defensive umbauen/verstärken und unser griechischer Abwehrchef spielt in den Diskussionen sicherlich eine größere Rolle. In meinen Augen wurde auf dieses Szenario bereits im Winter mit der Verpflichtung des talentierten Schweizers Manuel Akanji vorgebaut. Dieser bringt alle Voraussetzungen mit um unsere Defensive und speziell unser Aufbauspiel aus der Defensive heraus auf ein neues Niveau zu haben. Seine ersten Auftritte, speziell zusammen mit unserem neuen Abwehrchef Ömer Toprak waren sehr vielversprechend, so dass dieses Duo wohl auch unter Favre gesetzt sein wird. Weiterhin gehe ich davon aus, dass Dan-Axel Zagadou in seiner Rolle weiter aufsteigen wird und zukünftig die erste Alternative zur Stamm-Besetzung in der Innenverteidigung darstellt. Der junge Franzose bringt alle Voraussetzungen für eine (im wahrsten Sinne des Wortes) große Karriere beim BVB mit. Gleichzeitig wird der junge Ur-Dortmunder Luca Kilian mit einem neuen Profi-Vertrag ausgestattet und soll als fester Bestandteil des Profi-Kaders weiter gefördert werden. Spielpraxis wird er vorerst wohl nur in der Reserve sammeln können, aber mittelfristig bin ich mir sicher, dass er den Durchbruch bei uns schafft. Sollte es in der Innenverteidigung eng werden, könnten noch Piszczek oder Schmelzer hier einspringen, wobei ich dafür bei diesen talentierten Jungs eigentlich kaum einen Bedarf sehe.
Die beiden defensiven Außenbahnen werden auch etwas umstrukturiert.
Auf der rechten Seite werden uns mit Durm (Neustart in der 2. Liga beim FC Köln) und Jeremy Toljan (auf Leihbasis zur Hertha nach Berlin) gleich zwei Spieler verlassen, die aktuell nicht das notwendige Niveau mitbringen. Da auch unser Stammspieler Łukasz Piszczek nicht mehr der Jüngste ist und fitnessbedingt einige Pausen benötigt, würde ich einen potentiellen Stammspieler für diese Position verpflichten, der von Piszcu an die großen Aufgaben herangeführt wird. Mein Wunschspieler für diese Rolle ist ganz klar Nordi Mukiele. Der junge Franzose begeistert mich mit seiner Spielweise immer wieder. Als Rechtsverteidiger hat Mukiele die Schnelligkeit, Ausdauer und Bissigkeit, um die Offensive zu unterstützen und in seine Position zurückzukehren, wenn die eigene Mannschaft den Ball verliert. Er liest das Spiel gut, wodurch er auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden kann, ist stark in der Luft und kann den Ball ins Mittelfeld tragen um Angriffe zu starten. Daneben ist Mukiele auch unheimlich ehrgeizig und lernwillig, so dass er sich schnell an das temporeiche Spiel in der Bundesliga gewöhnen kann. Da er bereits im Fokus der ganz großen Clubs steht, wird er sicherlich nicht mehr günstig zu haben sein, aber trotzdem noch finanzierbar für den BVB. Mit ihm und Piszcu hätte man in meinen Augen die optimale Mischung für die Position rechts hinten. Dahinter wird aktuell auch noch David Kopacz aus der eigenen Jugend zum Rechtsverteidiger umgeschult, der 2020 mit Toljan und Felix Passlack, der seine Leihe in Hoffenheim abbricht um sich für zwei Jahre dem VfL Bochum anzuschließen, um die Piszcu-Nachfolge konkurriert.
Auf der linken Seite fällt der Umbruch etwas kleiner aus. Der beim BVB bislang sehr unglücklich agierende Guerreiro wird im Sommer an einen Top-Club aus England abgegeben. Dem Vernehmen nach scheint Manchester United mit seinem portugiesischen Landsmann Mourinho auf der Trainerbank heiß auf den technisch-versierten Linksverteidiger zu sein. Marcel Schmelzer gibt seine Kapitänsbinde zwar vereinbarungsgemäß unter dem neuen Trainer an Marco Reus zurück, wird aber weiterhin als Platzhirsch hinten links auftreten. Als neuer Herausforderer kommt in Jonas Hector ein ganz fantastischer Spieler. Ich habe selten so einen spielintelligenten Außenverteidiger gesehen, der nahezu immer die richtigen Entscheidungen trifft. Durch seine starke Ballverarbeitung und -weiterleitung kann Hector auch als zweikampfstarke und dynamische Alternative im defensiven Mittelfeld eingesetzt werde, so dass er im Verbund mit Schmelzer sicherlich auf genügend Einsatzzeit kommen wird. Neben dem Platz ist Hector ein sehr intelligenter Zeitgenosse, den man sich auch für die Zeit nach seiner Karriere warm halten sollte.
Im zentralen Mittelfeld wird auch etwas passieren, wobei ich persönlich weiterhin dem jungen Duo Julian Weigl und Mahmoud Dahoud vertrauen würde. Ich sehe in beiden Jungs unheimliches Potential, welches im passenden taktischen Konzept (hier kommt Favre wieder ins Spiel) explodieren wird. Nichtsdestotrotz sollte man sich um eine dynamische, zweikampfstarke Alternative zu den beiden Jungs bemühen, damit man ihnen immer mal wieder Verschnaufpausen geben und auf Formschwankungen (in diesem Alter ganz normal) oder Ausfälle sinnvoll reagieren kann. Für diese Funktion habe ich mich in den jungen Briten Lewis Cook verguckt. Er ist für mich der Inbegriff eines Mittelfeldmotors, der sowohl in der Defensive abräumen als auch mit dynamischen Läufen und Pässen die Offensive unterstützen kann. Natürlich ist Cook noch kein fertiger Spieler und muss lernen das Risiko in seinen Pässen und Läufen weiter zu minimieren. Liverpool ist angeblich bereits an ihm dran und Summen um 20 Mio. £ werden gehandelt. Da könnte der BVB noch irgendwie dazwischen grätschen. Hinter diesen Dreien sehe ich kaum noch Platz für wirklich Spielzeit, da ich auch Jonas Hector als vierte Option dahinter sehe. Gonzalo Castro, Nuri Sahin und Sebastian Rode werden sich also ihre Gedanken machen müssen. Für Rode würde ich mir eine Leihe (ein Kauf würde wohl kein Interessent aufgrund seiner Verletzungshistorie zu einem annehmbaren Preis machen) zurück nach Frankfurt wünschen. Dort kann er sich in familiärem Umfeld wieder an sein altes Leistungsniveau herankämpfen und seinen Körper weiter stabilisieren. Vielleicht kommt er dann 2019 wieder gestärkt zurück. Für Castro und Sahin sehe ich keine wirklichen Abnehmer, die für einen der Beiden ein passendes Gehalt anbieten könnten, und beide dürften weiterhin in unserem Kader stehen. Bei Nuri erhoffe ich mir, dass man ihn nun vielleicht im Rahmen eines Praktikums schon in die Arbeit im Verein einbinden kann und er als eine Art Stand-by-Profi fungiert. Dem aus Stuttgart zurückkehrenden Dzenis Burnic können wir leider keine wirkliche Perspektive bieten und ich würde ihn ziehen lassen. Ich halte sehr viel von diesem Jungen, aber gerade mit seiner Spielweise auf einer zentralen Mittelfeldposition benötigt er vor allen Dingen Spielpraxis um sich zu steigern. Im besten Fall kann man bei ihm vielleicht noch eine Rückkaufklausel einbauen, damit er 2020 in einen kleineren Kader zurückkehren kann.
Von seiner Offensive erwartet Favre vor allem Spielwitz und Kreativität, aber alles in einem einstudierten Angriffskonzept mit klarem Positionsspiel. Bei uns könnte ich mir vorstellen, dass er mit kreativen, ballsicheren Außenspielern agiert, die mit Dribblings und Doppelpässen die Angriffe initiieren. Für diese Rolle stehen mit Mario Götze, Christian Pulisic, Shinji Kagawa, Andrey Yarmolenko aber auch den ganz jungen Jadon Sancho und Sergio Gómez, der auch im zentralen Mittelfeld spielen kann, bereits einige Spieler im Kader, die mit ihrer Spielweise sehr gut in diese Hybrid-Rolle zwischen Außenspieler und Spielmacher passen würden. Andre Schürrle sich ich als Spielertyp in einem Ballbesitz-System unter Favre kaum gefragt, so dass sich dieser wohl im Sommer nach einem neuen Verein umschauen wird. Nach den guten Leistungen in dieser Rückrunde, dürfte der Markt für Schürrle auch wieder vorhanden sein. Auch der aus Stuttgart zurückkehrende Jacob Bruun Larsen hat bei dieser Konkurrenz kaum Perspektive, so dass man bei ihm ein ähnliches Geschäft wie mit Burnic anstreben wird. So sehe ich in diesem Bereich also weniger einen Umbruch, sondern mehr eine Kaderreduzierung.
Ganz vorne erhoffe ich mir von Favre einen flexiblen Zwei-Mann-Sturm in dem er Marco Reus als Fixpunkt ideal integrieren kann. Batshuayi fällt aufgrund des hohen Preises wohl als dessen Partner aus dem Raster. Als potentiellen Neuzugang habe ich mir (nachdem mein Wunschspieler Lautaro Martínez nicht mehr zu realisieren ist) nun den Spanier Gerard Moreno ausgeguckt. Er ist technisch auf einem ganz hohen Niveau, torgefährlich und hat eine fantastische Spielübersicht. Gerade in einem Zwei-Mann-Sturm fühlt er sich wohl. In Morenos Vertrag ist eine Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Mio. € verankert, die man wohl aktivieren müsste um ihn aus Barcelona loszueisen. Moreno müsste sich dann mit Maximilian Philipp, von dem ich unglaublich viel halte, und dem talentierten Alexander Isak um den Platz neben Reus streiten. Ich denke, dass in dieser Konstellation genügend Spielzeit für alle vier Kandidaten abfallen würde. Auch der vor kurzem mit einem Profi-Vertrag ausgestattete Robin Kehr kann in aller Seelenruhe dahinter reifen und sich in der Addo-Trainingsgruppe stetig verbessern.
Kader des BVB zur Saison 2018/2019 (in Klammern: Alter zum Stichtag 01.07.2018):
Tor:
01 Unbehaun, Luca (17; Vertrag bis 2023) *NEU*
30 Esser, Michael (30; Vertrag bis 2021; für 0,5 Mio. € aus Hannover) *NEU*
38 Bürki, Roman (27; Vertrag bis 2021)
Abwehr:
02 Zagadou, Dan-Axel (19; Vertrag bis 2022)
03 Hector, Jonas (28; Vertrag bis 2022; für 8 Mio. € aus Köln) *NEU*
04 Toprak, Ömer (28; Vertrag bis 2021)
05 Kilian, Luca (18; Vertrag bis 2022) *NEU*
16 Akanji, Manuel (22; Vertrag bis 2022)
21 Mukiele, Nordi (20; Vertrag bis 2023; für 22 Mio. € aus Montpellier) *NEU*
26 Piszczek, Łukasz (33; Vertrag bis 2020)
29 Schmelzer, Marcel (30; Vertrag bis 2021)
31 Kopacz, David (19; Vertrag bis 2022) *NEU*
+ Toljan, Jeremy (23; Vertrag bis 2022; bis 2020 an Hertha BSC Berlin verliehen)
+ Passlack, Felix (20; Vertrag bis 2021; bis 2020 an den VfL Bochum verliehen)
Mittelfeld (Zentrum):
06 Cook, Lewis (21; Vertrag bis 2023; für 25 Mio. € aus Bournemouth) *NEU*
08 Sahin, Nuri (29; Vertrag bis 2019)
10 Götze, Mario (26; Vertrag bis 2020)
17 Gómez, Sergio (17; Vertrag bis 2021)
19 Dahoud, Mahmoud (22; Vertrag bis 2022)
23 Kagawa, Shinji (29; Vertrag bis 2020)
27 Castro, Gonzalo (31; Vertrag bis 2020)
33 Weigl, Julian (22; Vertrag bis 2021)
+ Rode, Sebastian (27; Vertrag bis 2020; bis 2019 an Eintracht Frankfurt verliehen)
Offensive:
07 Sancho, Jadon (18; Vertrag bis 2020)
09 Yarmolenko, Andrey (28; Vertrag bis 2021)
11 Reus, Marco (29; Vertrag bis 2023)
14 Isak, Alexander (18; Vertrag bis 2022)
18 Moreno, Gerard (26; Vertrag bis 2023; für 25 Mio. € aus Barcelona) *NEU*
20 Philipp, Maximilian (24; Vertrag bis 2022)
22 Pulisic, Christian (19; Vertrag bis 2020)
24 Kehr, Robin (18; Vertrag bis 2021)
Staff:
Trainer: Favre, Lucien
Co-Trainer: Heinrich, Jörg
Co-Trainer: Domínguez, Álvaro
Ausbildungstrainer: Addo, Otto
Technischer Direktor: Kehl, Sebastian
Schema im 4-2-2-2:
--------------------------------- Bürki ---------------------------------
-------------------------------- (Esser) -------------------------------- / Unbehaun
--------------------------------------------------------------------------
----------------------- Akanji --------- Toprak ----------------------
Mukiele ----------- (Kilian) ------- (Zagadou) ------ Schmelzer
(Piszczek) ------------------------------------------------- (Hector) / Kopacz
---------------------- Dahoud --------- Weigl -----------------------
----------------------- (Cook) -------- (Hector) --------------------- / Sahin, Castro
--------------------------------------------------------------------------
----------- Pulisic ------------------------------- Götze -------------
---------- (Sancho) --------------------------- (Kagawa) ---------- / Yarmolenko, Gómez
--------------------------------------------------------------------------
---------------------- Moreno ---------- Reus -----------------------
---------------------- (Philipp) --------- (Isak) ---------------------- / Kehr
Bank:
Esser – Zagadou/Piszczek, Hector, Cook, 3 Offensivspieler (Kagawa/Sancho/Yarmolenko/Philipp/Isak)
Großes Lob für Form und Inhalt dieser Schmiede. So sollten hier alle Beiträge aussehen. Auch wenn ich nicht alles unterschreiben würde und in einigen Punkten die Spieler zu wenig kenne.
Du argumentierst gut und das Ganze erscheint auch vor dem Hintergrund von Watzkes strategischer Ausrichtung Sinn zu ergeben. Top.
27.03.2018 - 13:24 Uhr
Zitat von Slartibartfas
Konkurrenz im Tor:
Ich frage es jeden: wo klappte das mal. Eine Option hast du vergessen, dass sich beide durch den Druck verschlechtern und nur das kleinere übel dann spielt, dies passiert dann leider oft. Der der spielt wird dann bei jedem nicht überragenden spiel weggeschrieben; der Druck keinen Fehler machen zu dürfen, führt dann nicht zu weniger, sondern mehr Fehlern.
Außerdem würde hradecky und bürki beide als tw nr. 2 keine Ruhe geben und intern (eventuell sogar in den Medien) am Stuhl des anderen sägen oder wechsel provozieren...brauchen wir die Unruhe?
Dazu hätte man den kader auf einer Position sehr teuer aufgebläht (angeblich will hradecky 4 mio verdienen) wo man am liebsten NIE wechselt.
IV:
Sokratis wird uns keine 25 mio bringen bei einem jahr Vertrag
Sané halte ich für einen weiteren Unruheherd, welcher zwar herausragend im Zweikampf ist, aber fußballerisch schwach.
Av:
Toljan ist erst 1 Jahr da. Er wird es nochmal versuchen wollen uns wir haben andere Baustellen.
Weisers ak liegt glaube ich bei 13 mio und wird niemals piszczek verdrängen. 1. Ist weiser defensiv nichts für die cl und schafft es bei Hertha nur zu spielen, weil die gesamte Mannschaft defensiv spielt und so ein Tier wie derida die Lücken zustellt. Deshalb spielt er auch nit bei der WM und in der 21 im Mittelfeld. 2. Scheint er vom Charakter nichts für uns zu sein.
Auf links machst du es zum Glück anders, holst keinen reinen offensivkünstler, sondern verkaufst so einen und holst Hector.
Herrera:
Sehr teuer im Gehalt und kein aggressiver "der mal dazwischen haut". Ich denke er bleibt in England oder es zieht ihn nach Spanien.
Flügel:
Wie ich es auch jedesmal schreibe: informiert euch über unsere Spieler und hört nicht auf die Daten von tm, Gomez ist bei und einer fut die zentrale!
Sturm:
Niemals wird Milan ihr Juwel so billig abgeben. Dazu soll ein RekordTransfer sich bei uns langsam entwickeln?
Und dann deine Idee mit isak. Wenn er in 2 Jahren wieder kommt, soll er "langsam" Kramaric verdrängen, also dann 3 Stürmer??? Außerdem wäre isak doch dann immer noch nur Ersatz.
Hier ist halt der Nachbargarten wieder grüner und man will "billig" ein Talent um das eigene abzugeben.
Kramaric halte ich nicht für eine gute Lösung. Erst mal wird er teurer, 2. Spielt leistet er sich immer merkwürdige pausen im herbst/Winter wo nichts bei ihm geht.
Dazu sehe ich seine Fähigkeiten nicht so gut als stoßstürmer, sondern eher einer der sich nach außen fallen lässt und dann auch mal von außen rein zieht; das Talent haben wir links wie rechts schon genug.
Insgesamt sind deine zahlen arg geschönt.
Zum Beispiel hatten wir keinen 60 mio Überschuss (es kam ja akanji) und es fallen noch steuern davon ab.
Dazu wer soll unsere Talente für 3-4 mio kaufen und uns dann noch eine rko zusichern?
Ich bin ein klarer verfächter der rko gegenüber leihen, aber wir müssen dann billig verkaufen um dir rko zu bekommen, sonst finden sich keine optimalen Mannschaften.
Desweiteren sind Transfers wie im sturm unrealistisch und zu billig angesetzt.
Zitat von thoms09
Abgänge:
Weidenfeller -> 0€ (Karriereende)
Sahin -> 3-4 Millionen (kleinerer Bundesligist/Türkei)
Durm-> 1-2 Millionen (2. Liga)
Rode -> Leihe (kleinerer Bundesligist)
Batshuayi-> Leihende (Chelsea)
Guerreiro-> 25 Millionen (England)
Toljan -> 5-6 Millionen (Bundesliga/ Italien)
Sokratis -> 25 Millionen (ManU)
Schürrle -> 15 Millionen (England oder sonstwohin)
Burnic -> 3-4 Millionen (kleinerer Bundesligist aber mit RKO)
Bruun Larsen -> 3-4 Millionen (ebenfalls mit RKO)
Castro -> 10 Millionen
Isak-> Leihe
Macht 90-92 Millionen + noch ca 60 Millionen Überschuss aus dem Winter.
Zugänge:
Hradecky -> ablösefrei (Handgeld 3-4 Millionen) (Frankfurt)
Weiser -> 11 Millionen AK (Hertha)
Hector -> 7-8 Millionen AK (Köln)
Cutrone-> 35 Millionen (Milan)
Kramaric-> 18 Millionen (Hoffenheim)
Ander Herrera-> 25 Millionen (ManU)
Andre Gómez -> 0€ (Jugend)
Sané -> 8 Millionen AK (Hannover)
107-109 Millionen € gesamt (ca 15 Millionen minus)
Kader:
Tor:
Reimann
Bürki
Hradecky (neu)
AV:
Hector (neu)
Schmelzer
Piszczek
Weiser (neu)
IV:
Toprak
Zagadou
Akanji
Sané (neu)
DM/ZM:
Dahoud
Weigl
Herrera(neu)
OM:
Kagawa
Götze
LA/RA:
Yarmolenko
Pulisic
Reus
Sancho
Philipp
Gómez
ST:
Cutrone (neu)
Kramaric (neu)
Erklärung: Im Tor leisten sich Bürki und Hradecky einen Kampf um die Nummer 1. Setzt sich Hradecky durch kann man davon ausgehen, dass wir uns verbessert haben, ansonsten dürfte Bürki dadurch ordentlich Selbstvertrauen tanken.
Auf den AV-Positionen gibt man Durm ab der eh keine Rolle mehr spielt und eben Toljan, der mmn einfach nicht gut genug ist. Guerreiro scheint leider nicht mehr so richtig zu passen, daher muss er auch gehen.
Weiser wird mittelfristig Pischu verdrängen und Schmelle/Hector leisten sich einen offenen Konkurrenzkampf.
In der IV ersetzt man Sokratis, der mmn über seinen Zenit ist durch den etwas jüngeren Sané, welcher mit Toprak und Akanji in der Rotation spielt. Mittelfristig löst Zagdaou Toprak/ Sané ab.
Im DM bekommt man mit Herrera einen erfahrenen Leader und verkleinert in Form von Sahin, Rode und Castro, die mmn allesamt keine Verstärkung (mehr) sind den Kader.
In der offensiven 3er-Reihe muss man mmn nichts tun, außer Schürrle abzugeben um ordentlich Gehalt einzusparen und den Talenten mehr Spielzeit zu verschaffen.
Im Sturm setzt man auf eine Doppellösung. Der erfahrene Kramaric und der talentierte Cutrone. Wenn sich Isak gut entwickelt kann er in ca 2 Jahren Kramaric langsam ablösen, Cutrone kann sich ohne Druck entwickeln.
1. Elf
————————Bürki———————-
Pischu—-Toprak—-Akanji—— Hector
————-Dahoud——-Herrera———-
Pulisic———-Kagawa—————Reus
—————-Cutrone——————
2. Elf
———————Hradecky——————
Weiser—-Sané——Zagadou—-Schmelzer
————-Weigl———-Götze—————
Yarmolenko——Philipp———Sancho
———————Kramaric——————
Zusätzlich im Kader:
Reimann, Gómez
Alternativ könnte man noch jemanden aus Burnic/ Bruun Larsen/ Isak in den Kader einbinden. Je nach Entwicklungsstand und je nachdem wie groß der Kader sein soll.
Abgänge:
Weidenfeller -> 0€ (Karriereende)
Sahin -> 3-4 Millionen (kleinerer Bundesligist/Türkei)
Durm-> 1-2 Millionen (2. Liga)
Rode -> Leihe (kleinerer Bundesligist)
Batshuayi-> Leihende (Chelsea)
Guerreiro-> 25 Millionen (England)
Toljan -> 5-6 Millionen (Bundesliga/ Italien)
Sokratis -> 25 Millionen (ManU)
Schürrle -> 15 Millionen (England oder sonstwohin)
Burnic -> 3-4 Millionen (kleinerer Bundesligist aber mit RKO)
Bruun Larsen -> 3-4 Millionen (ebenfalls mit RKO)
Castro -> 10 Millionen
Isak-> Leihe
Macht 90-92 Millionen + noch ca 60 Millionen Überschuss aus dem Winter.
Zugänge:
Hradecky -> ablösefrei (Handgeld 3-4 Millionen) (Frankfurt)
Weiser -> 11 Millionen AK (Hertha)
Hector -> 7-8 Millionen AK (Köln)
Cutrone-> 35 Millionen (Milan)
Kramaric-> 18 Millionen (Hoffenheim)
Ander Herrera-> 25 Millionen (ManU)
Andre Gómez -> 0€ (Jugend)
Sané -> 8 Millionen AK (Hannover)
107-109 Millionen € gesamt (ca 15 Millionen minus)
Kader:
Tor:
Reimann
Bürki
Hradecky (neu)
AV:
Hector (neu)
Schmelzer
Piszczek
Weiser (neu)
IV:
Toprak
Zagadou
Akanji
Sané (neu)
DM/ZM:
Dahoud
Weigl
Herrera(neu)
OM:
Kagawa
Götze
LA/RA:
Yarmolenko
Pulisic
Reus
Sancho
Philipp
Gómez
ST:
Cutrone (neu)
Kramaric (neu)
Erklärung: Im Tor leisten sich Bürki und Hradecky einen Kampf um die Nummer 1. Setzt sich Hradecky durch kann man davon ausgehen, dass wir uns verbessert haben, ansonsten dürfte Bürki dadurch ordentlich Selbstvertrauen tanken.
Auf den AV-Positionen gibt man Durm ab der eh keine Rolle mehr spielt und eben Toljan, der mmn einfach nicht gut genug ist. Guerreiro scheint leider nicht mehr so richtig zu passen, daher muss er auch gehen.
Weiser wird mittelfristig Pischu verdrängen und Schmelle/Hector leisten sich einen offenen Konkurrenzkampf.
In der IV ersetzt man Sokratis, der mmn über seinen Zenit ist durch den etwas jüngeren Sané, welcher mit Toprak und Akanji in der Rotation spielt. Mittelfristig löst Zagdaou Toprak/ Sané ab.
Im DM bekommt man mit Herrera einen erfahrenen Leader und verkleinert in Form von Sahin, Rode und Castro, die mmn allesamt keine Verstärkung (mehr) sind den Kader.
In der offensiven 3er-Reihe muss man mmn nichts tun, außer Schürrle abzugeben um ordentlich Gehalt einzusparen und den Talenten mehr Spielzeit zu verschaffen.
Im Sturm setzt man auf eine Doppellösung. Der erfahrene Kramaric und der talentierte Cutrone. Wenn sich Isak gut entwickelt kann er in ca 2 Jahren Kramaric langsam ablösen, Cutrone kann sich ohne Druck entwickeln.
1. Elf
————————Bürki———————-
Pischu—-Toprak—-Akanji—— Hector
————-Dahoud——-Herrera———-
Pulisic———-Kagawa—————Reus
—————-Cutrone——————
2. Elf
———————Hradecky——————
Weiser—-Sané——Zagadou—-Schmelzer
————-Weigl———-Götze—————
Yarmolenko——Philipp———Sancho
———————Kramaric——————
Zusätzlich im Kader:
Reimann, Gómez
Alternativ könnte man noch jemanden aus Burnic/ Bruun Larsen/ Isak in den Kader einbinden. Je nach Entwicklungsstand und je nachdem wie groß der Kader sein soll.
Konkurrenz im Tor:
Ich frage es jeden: wo klappte das mal. Eine Option hast du vergessen, dass sich beide durch den Druck verschlechtern und nur das kleinere übel dann spielt, dies passiert dann leider oft. Der der spielt wird dann bei jedem nicht überragenden spiel weggeschrieben; der Druck keinen Fehler machen zu dürfen, führt dann nicht zu weniger, sondern mehr Fehlern.
Außerdem würde hradecky und bürki beide als tw nr. 2 keine Ruhe geben und intern (eventuell sogar in den Medien) am Stuhl des anderen sägen oder wechsel provozieren...brauchen wir die Unruhe?
Dazu hätte man den kader auf einer Position sehr teuer aufgebläht (angeblich will hradecky 4 mio verdienen) wo man am liebsten NIE wechselt.
IV:
Sokratis wird uns keine 25 mio bringen bei einem jahr Vertrag
Sané halte ich für einen weiteren Unruheherd, welcher zwar herausragend im Zweikampf ist, aber fußballerisch schwach.
Av:
Toljan ist erst 1 Jahr da. Er wird es nochmal versuchen wollen uns wir haben andere Baustellen.
Weisers ak liegt glaube ich bei 13 mio und wird niemals piszczek verdrängen. 1. Ist weiser defensiv nichts für die cl und schafft es bei Hertha nur zu spielen, weil die gesamte Mannschaft defensiv spielt und so ein Tier wie derida die Lücken zustellt. Deshalb spielt er auch nit bei der WM und in der 21 im Mittelfeld. 2. Scheint er vom Charakter nichts für uns zu sein.
Auf links machst du es zum Glück anders, holst keinen reinen offensivkünstler, sondern verkaufst so einen und holst Hector.
Herrera:
Sehr teuer im Gehalt und kein aggressiver "der mal dazwischen haut". Ich denke er bleibt in England oder es zieht ihn nach Spanien.
Flügel:
Wie ich es auch jedesmal schreibe: informiert euch über unsere Spieler und hört nicht auf die Daten von tm, Gomez ist bei und einer fut die zentrale!
Sturm:
Niemals wird Milan ihr Juwel so billig abgeben. Dazu soll ein RekordTransfer sich bei uns langsam entwickeln?
Und dann deine Idee mit isak. Wenn er in 2 Jahren wieder kommt, soll er "langsam" Kramaric verdrängen, also dann 3 Stürmer??? Außerdem wäre isak doch dann immer noch nur Ersatz.
Hier ist halt der Nachbargarten wieder grüner und man will "billig" ein Talent um das eigene abzugeben.
Kramaric halte ich nicht für eine gute Lösung. Erst mal wird er teurer, 2. Spielt leistet er sich immer merkwürdige pausen im herbst/Winter wo nichts bei ihm geht.
Dazu sehe ich seine Fähigkeiten nicht so gut als stoßstürmer, sondern eher einer der sich nach außen fallen lässt und dann auch mal von außen rein zieht; das Talent haben wir links wie rechts schon genug.
Insgesamt sind deine zahlen arg geschönt.
Zum Beispiel hatten wir keinen 60 mio Überschuss (es kam ja akanji) und es fallen noch steuern davon ab.
Dazu wer soll unsere Talente für 3-4 mio kaufen und uns dann noch eine rko zusichern?
Ich bin ein klarer verfächter der rko gegenüber leihen, aber wir müssen dann billig verkaufen um dir rko zu bekommen, sonst finden sich keine optimalen Mannschaften.
Desweiteren sind Transfers wie im sturm unrealistisch und zu billig angesetzt.
Ich arbeite mich mal Stück für Stück durch und hoffe ich vergesse nichts.
Also laut tm.de haben wir im Winter ca 50 Millionen Überschuss gemacht, dazu kommen laut der Sportbild nochmal weitere 5 Millionen für Dembele, wenn Barca sich für die CL qualifiziert (hätte ich vlt erwähnen sollen) und der Überschuss aus dem letzten Sommer. Mir ist schon klar, dass man auch Steuern zahlen muss usw. Wenn du dir aber die Zahlen meiner Schmiede ansiehst, dann wirst du feststellen, dass ich diese ca 60 Millionen auch nicht 1:1 verplant habe. Es geht mir lediglich darum, dass man anhand dieser Überschüsse ca 15-20 Millionen minus in Kauf nehmen könnte.
Tor:
Klar kann es auch dazu führen, dass beide unter Druck stehen. Aber mal ehrlich: ich schätze weder Bürki, noch Hradecky so ein, dass sie sich öffentlich hinstellen und am Stuhl des anderen sägen und so Unruhe reinbringen.
Letztlich ist deine Argumentation aber genauso spekulativ wie meine. Du bist der Meinung es wird ziemlich sicher nichts-> ich bin der Meinung es wird was. Ich denke das hier ist eine Grundsatzdiskussion (eine klare Nummer 2 holen oder einen Anwärter auf die Nummer 1), auf die es kein richtig und kein falsch gibt. Hier ist das Forum ja allgemein in 2 Lager aufgeteilt. Hier wird sich zeigen, wie sich unsere Führung am Ende entscheidet.
AV:
Zu Hector sind wir uns ja einig, da muss ich nichts schreiben.
Zu Toljan: Laut den Gerüchten aus dem Kicker sucht man aber einen RV. Für diese Rolle (hinter Pischu) war ja vor der Saison noch Toljan eingeplant. Das er erst ein Jahr da ist spielt für mich nicht die größte Rolle. Neuer Trainer (evtl), neues Konzept. Emre Mor wurde auch nach nur einem Jahr aussortiert. Merino ist auch nach nur einem Jahr wieder gegangen. Daher halte ich einen Verkauf für alles andere als abwegig.
Zu Weiser: Das er nicht sofort Pischu verdrängt (bzw. verdrängen würde) ist mir klar. Ich hab ihn ja auch oben erstmal in die 2. Elf gepackt. Allerdings hat er mmn das Potenzial mittelfristig bei uns Stammspieler zu werden. Wenn wir mit einem neuen Trainer wieder dominanter spielen (unsere aktuelle Spielweise kann ja kaum der Anspruch sein), wird ein offensivstarker Weiser gegen tiefstehende Teams Gold wert sein.
IV:
Zu Sokratis: Laut den Quellen die ich gelesen hab bietet ManU ca 21 Millionen Pfund, was in etwa 25 Millionen € entspricht
Zu Sané: Aus meiner Sicht wir Toprak/Akanji ohnehin das IV-Duo der nächsten Saison. Auch wenn Socke bleibt. Als IV Nummer 3 für die Spiele gegen kleinere Gegner in der Liga/CL/Pokal ist Sané mmn völlig ausreichend. Zudem kann er auch mal im DM ran, wenn Not am Mann ist.
DM/ZM:
Herrera: teuer im Gehalt? Ja. Allerdings wirst du wenn du dir meine Schmiede ansiehst auch feststellen, dass wir laut dieser durch Sahin, Castro und Rode ordentlich Gehalt im ZM einsparen.
Ich sehe ihn aufjedenfall Defensivstärker, als alles was bei uns aktuell im DM/ZM rumläuft. Das er kein Abräumer a la Bender oder Kehl ist, ist mir durchaus bewusst. Den braucht es aber mmn auch nicht.
Sturm:
Zu Kramaric: Seine Torquoten in Hoffenheim sind bereits sehr stark. Ich würde mal behaupten mit besseren Mitspielern könnte da sogar noch mehr gehen. Das er kein Auba und vlt auch keine Batshuayi ist, weiß ich durchaus. Solche Spieler kosten aber halt auch mal eben 60-65 Millionen und ca 10 Millionen Gehalt im Jahr. Daher ja auch die Doppellösung. Ich halte Kramaric für einen sehr fähigen Stürmer, der für die Liga allemal reicht. Zur Ergänzung hätte man dann ja auch noch Cutrone.
Zu Cutrone: ja ein 35-Millionen Transfer müsste sich trotzdem erstmal akklimatisieren. Der Junge ist 20 und wir wären seine erste Station im Ausland. Man sollte einfach mal weg von dem Gedanken kommen, dass jeder Spieler der viel Geld kostet auch sofort hilft. Das ist in Zeiten wie diesen einfach nicht realistisch. Heute zahlt man nämlich meistens nicht für das aktuelle Level eines Spielers, sondern für sein Potenzial. Vor ein paar Jahren hätten auch Transfers im Bereich 10 Millionen sofort helfen sollen. Dahoud und insbesondere Mor zeigen, dass dies nicht mehr der Fall ist.
Außerdem heißt in Ruhe entwickeln in diesem Fall ja nicht, dass man ihn erstmal 1 Jahr auf der Bank hocken lässt, sondern das man in Person von Kramaric Druck von seinen Schultern nimmt. Natürlich kann man von ihm auch rund 15 Treffer erwarten.
Zu Isak: erstens mal sind 2 Jahre im Fußball eine sehr lange Zeit. Vlt will einer aus Kramaric/Cutrone bis dahin wieder wechseln (vlt weil noch größere Vereine interessiert sind). Vlt entwickelt sich Isak garnicht so stark, dass er wirklich eine ernsthafte Option für uns wird. Denn bislang sehe ich noch nicht, dass Isak in absehbarer Zeit eine ernsthafte Verstärkung darstellt. Die Ansätze sind da. Mehr aber auch nicht. Nach 2 Jahren Leihe kann man das ganze viel seriöser beurteilen.
Zum Thema das Gras ist woanders grüner: nein das hat damit nichts zu tun. Aber du willst doch nicht ernsthaft bestreiten, dass Cutrone in seiner Entwicklung bereits 1-2 Stufen weiter ist als Isak?
RKO‘s:
Doch ich glaube man könnte 3-4 Millionen und eine RKO bekommen. Zum einen sind die Preise für Talente in den letzten Jahren massiv gestiegen. Zum anderen ist das alles Verhandlungssache. Man hat auch für Bittencourt (der hatte zu diesem Zeitpunkt glaube ich 6 Pflichtspiele für die erste absolviert) 3 Millionen bekommen und hatte eine RKO nach 2 Jahren über 6 Millionen.
Klar so eine niedrigere RKO ist unrealistisch. Aber eine RKO über ca 10-12 Millionen (nach 2 Jahren)bei 3-4 Millionen Ablöse halte ich für realistisch. Im Endeffekt ist es für den aufnehmenden Verein eine bessere Leihe.
So ich hoffe ich hab nix vergessen.
27.03.2018 - 14:21 Uhr
Zitat von Tobi Deluxe
Ich mal wieder... Nachdem ich mich nun intensiv mit Lucien Favre, speziell seiner Spiel- und Arbeitsweise, auseinandergesetzt habe, will ich nochmal eine Kaderschmiede zum Besten geben.
Als Trainer kommt nach dieser Einleitung natürlich logischerweise Lucien Favre ins Spiel. Er hat eine wunderbare Menschenführung und kann einem Team ein zugeschnittenes taktisches Konzept näher bringen. Dabei setzt er unabhängig von einer systematischen Doktrin auf feines, aber schnelles Kurzpassspiel aus einer geordneten Defensive heraus. Der Schweizer arbeitet außerdem gerne mit jungen Spielern, denen er wichtige Lösungsmöglichkeiten für viele Spielsituationen mitgeben kann. Insgesamt bringt Lucien Favre für mich das perfekte Gesamtpaket für unsere derzeitige Situation mit und ist im Sommer für moderate 3 Mio. € zu haben (Bosz hatte auch in dieser Größenordnung gekostet).
Ich mal wieder... Nachdem ich mich nun intensiv mit Lucien Favre, speziell seiner Spiel- und Arbeitsweise, auseinandergesetzt habe, will ich nochmal eine Kaderschmiede zum Besten geben.
Als Trainer kommt nach dieser Einleitung natürlich logischerweise Lucien Favre ins Spiel. Er hat eine wunderbare Menschenführung und kann einem Team ein zugeschnittenes taktisches Konzept näher bringen. Dabei setzt er unabhängig von einer systematischen Doktrin auf feines, aber schnelles Kurzpassspiel aus einer geordneten Defensive heraus. Der Schweizer arbeitet außerdem gerne mit jungen Spielern, denen er wichtige Lösungsmöglichkeiten für viele Spielsituationen mitgeben kann. Insgesamt bringt Lucien Favre für mich das perfekte Gesamtpaket für unsere derzeitige Situation mit und ist im Sommer für moderate 3 Mio. € zu haben (Bosz hatte auch in dieser Größenordnung gekostet).
Perfekt würde ich zwar nicht sagen, aber Favre wäre zumindest der bestmögliche Trainer, der aktuell zu einigermaßen vernünftigen Konditionen auf dem Markt ist und bei dem es denke ich auch relativ wenige Fragezeichen gibt. Was man sieht, wird man bekommen!
Warum ich ihn nicht für perfekt halte?
Einerseits stellt Favre sein System über alles. Das ist für mich deswegen problematisch, da ich den Kader nicht auf einem Level sehe, der seinem System genügt und ich denke auch nicht, dass dieses Level in einem Sommer herstellbar ist - auch dein Kader hat mir dahingehend einige ungelöste oder zumindest potenzielle Probleme. Ich erwarte daher von Favre kreative, unerwartete Lösungen, die Zeit benötigen werden, bis alles einigermaßen funktioniert, wobei ich mir nicht sicher bin, ob er in Zusammenspiel mit Zorc genug Lösungen findet, um nicht mehr nur mit einem Messer zu einer Schießerei zu kommen - die Möglichkeiten des Trainers sehe ich dabei allerdings limitiert.
Andererseits wird so der Druck auf Favre sehr schnell sehr groß sein, was diesem bekanntlich überhaupt nicht bekommt. Im beschaulichen Nizza hat er schließlich in Ruhe arbeiten können und es gab dennoch wieder mehrere Situationen in denen er gehen wollte, schlicht entnervt oder sogar überfordert war. Beschaulich ist hier gar nichts mehr, der Kader ist wohl kaum auf das notwendige Niveau optimierbar, weswegen es kritisch bleibt, wie sehr ihn das Umfeld hier belastet und wie sehr seine Arbeit darunter leiden würde. Ich bin mir nicht sicher, wie gut Watzke und Zorc das moderieren können, da der Verein allgemein unter Druck steht, nachdem in den letzten 2 Saisons gefühlt mehr passiert ist, wie zuvor in 5 Jahren nicht.
Dazu bin ich mir nicht sicher, inwiefern die Bayern im Spiel sind, aber mich würde nicht wundern, dass Favre auch dort ein großes Thema ist und sehe auch zu viele Argumente, dass er sich für die Bayern entscheidet, falls noch keine Entscheidung gefallen ist. Daher erst mal abwarten, ob es überhaupt Favre wird, wobei ich das für die weitere Diskussion als Ausgangsbasis annehmen will.
Interessant finde ich, dass Favre keinen festen Co-Trainer mitbringt und sich dabei meist jemanden mit Vereinskenntnis oder einen alten Bekannten mit ins Boot holt. Ich könnte mir daher vorstellen, dass Jörg Heinrich auch unter Favre weiterhin als Co-Trainer fungieren darf. Favre selbst könnte sich seinen ehemaligen Schützling Álvaro Domínguez aus Mönchengladbach als möglichen Begleiter heraussuchen. Mit dieser Konstellation könnte ich bestens leben, halte aber auch ehemalige Favre-Lieblinge wie Arne Friedrich oder Martin Stranzl für möglich.
Mit Otto Addo kommt daneben ein Altbekannter zurück. Addo wird dabei offiziell das Trainer-Gespann unterstützen, aber hauptverantwortlich für die Ausbildung unserer Talente im Profi-Kader sein. Er wird hochtalentierte Spieler wie Zagadou, Gómez, Sancho und immer mal wieder wechselnde Spieler aus Reserve und U19 ständig betreuen, sie im Profi-Kader integrieren und mit Individual-Training auf ein höheres Level bringen. Eine ähnliche Funktion übt Addo derzeit bei Borussia Mönchengladbach aus. Ich hoffe, dass wir ihn mit unseren Weltklasse-Talenten für unser Projekt begeistern können. Als Alternative für einen solchen Posten käme mir noch Dede in den Sinn.
Außerdem kommt mit Sebastian Kehl noch ein weiterer "Typ" zurück in den Verein. Er soll in der neuen Funktion als Technischer Direktor für die Koordination der Schnittstellen der einzelnen Abteilungen (Profi-Abteilung, Jugend, Scouting, Management, etc.) übernehmen. Damit wäre er nah genug am Team um immer mal einen Impuls in der Kabine zu setzten und trotzdem noch mit genügend Distanz um das Gesamtkonzept im Blick zu haben. Mit seinen kommunikativen Fähigkeiten sehe ich ihn prädestiniert für eine solche Rolle und würde ihn auch im Umgang mit den Medien stets in der ersten Reihe sehen.
Den Teil mit Kehl finde ich grudsätzlich am Interessantesten, wobei ich vorsichtig wäre, was für Impulse aus solchen Positionen heraus erfolgen können. Allerdings würde ich Kehl sehr gerne in eine Ausbildungsposition bringen, in der er in einigen Jahren bspw. auf Zorc folgen könnte, für den der logische Schritt ein Aufrücken wäre. Watzke und Rauball dürften schließlich ihren letzten Turnus beim BVB haben, wobei ich schon gerne hätte, dass im Verein noch mehr sportliche Kompetenz in den Entscheidungspositionen sitzt. Wirtschaftliche Komptenz bringt Zorc schließlich auch mit, wobei man dahingehend eh schon gut aufgestellt ist. Dazu fände ich Kehl insbesondere als weiteren Ansprechpartner für die Medien wichtig, um da nochmal eine etwas andere Komponente in der Außendarstellung reinzubekommen, die vor allem unverbraucht ist.
Kommen wir nun zum sportlichen und der von Watzke angesprochenen Neujustierung des Kaders:
Im Tor geht es direkt los. Weidenfeller wird seine Karriere beenden und Dominik Reimann wird eine neue Herausforderung als Stamm-Keeper von Preußen Münster in der 3. Liga annehmen.
Roman Bürki bleibt weiterhin als Nr. 1 gesetzt. Ich denke nicht, dass auf dieser Position zur neuen Saison ein Fass aufgemacht wird. Ich persönlich würde Bürki zwar gerne gegen Kevin Trapp eintauschen, bin aber auch mit unserem Schweizer ganz zufrieden. Als neue Nr. 2 wird ein erfahrener Keeper mit Bundesliga-Erfahrung kommen, der im Bedarfsfall ohne Bauchschmerzen einspringen kann. Auf meiner Shortlist für diese Rolle steht Michael Esser ganz oben, aber auch Andreas Luthe oder Manuel Riemann wären mögliche Kandidaten, die ins Profil passen.
„Warum eine solch perspektivlose Nr. 2?“ fragt ihr euch sicher. Meine Antwort darauf lautet: Luca Unbehaun. Wir haben mit ihm bereits einen unheimlich talentierten Keeper in unseren Reihen, dem ich mittelfristig den Sprung ins Bundesliga-Tor des BVB zutraue. Roman Weidenfeller wird ihm zur Seite gestellt und unterstützt ihn auf dem Trainingsplatz aber auch mental neben dem Platz. Mit Favre haben wir nun einen Trainer, der auch mal einen jungen Keeper ins kalte Wasser wirft, wenn er das Zutrauen in diesen hat (siehe ter Stegen).
Hast du zu Reimann Informationen? Letztens hieß es noch, dass die anstehenden Entscheidungen (Reimann, Beste, ...) im U-Bereich derzeit hinten an stehen, weil man sich genug Zeit zur Evaluation nehmen will - vermutlich auch, weil andere Themen Priorität haben. Ansonsten find ich das konzeptionell gut so, wobei Favre gerne einen technisch guten Torhüter nutzt. Das wäre für mich daher auch der fragliche Punkt, ob man auf die genannten Torhüter zurückgreifen sollte, weil ich mir gut vorstellen könnte, dass Favre im Notfall direkt zu Reimann/Unbehaun greifen würde.
In der Innenverteidigung wird uns Papa Sokratis verlassen. Sein Vertrag läuft im Sommer nur noch ein Jahr und er könnte mit seinem letzten großen Vertrag auf der Insel nochmal richtig absahnen. Sowohl Manchester United als auch Arsenal London wollen ihre Defensive umbauen/verstärken und unser griechischer Abwehrchef spielt in den Diskussionen sicherlich eine größere Rolle. In meinen Augen wurde auf dieses Szenario bereits im Winter mit der Verpflichtung des talentierten Schweizers Manuel Akanji vorgebaut. Dieser bringt alle Voraussetzungen mit um unsere Defensive und speziell unser Aufbauspiel aus der Defensive heraus auf ein neues Niveau zu haben. Seine ersten Auftritte, speziell zusammen mit unserem neuen Abwehrchef Ömer Toprak waren sehr vielversprechend, so dass dieses Duo wohl auch unter Favre gesetzt sein wird. Weiterhin gehe ich davon aus, dass Dan-Axel Zagadou in seiner Rolle weiter aufsteigen wird und zukünftig die erste Alternative zur Stamm-Besetzung in der Innenverteidigung darstellt. Der junge Franzose bringt alle Voraussetzungen für eine (im wahrsten Sinne des Wortes) große Karriere beim BVB mit. Gleichzeitig wird der junge Ur-Dortmunder Luca Kilian mit einem neuen Profi-Vertrag ausgestattet und soll als fester Bestandteil des Profi-Kaders weiter gefördert werden. Spielpraxis wird er vorerst wohl nur in der Reserve sammeln können, aber mittelfristig bin ich mir sicher, dass er den Durchbruch bei uns schafft. Sollte es in der Innenverteidigung eng werden, könnten noch Piszczek oder Schmelzer hier einspringen, wobei ich dafür bei diesen talentierten Jungs eigentlich kaum einen Bedarf sehe.
Gute Argumentation, die ich so auch komplett stütze, wenngleich ich mir bei Kilian nicht ganz im Klaren bin, für welchen Level es bei ihm schon reicht. Dennoch: lieber auf die eigene Jugend setzen, als einen - womöglich teuren - IV Nummer 4 zu kaufen. Die Gerüchte rund um bspw. Sane deuten jedoch darauf hin, dass in der Beziehung das letzte Wort noch nicht besprochen ist.
Die beiden defensiven Außenbahnen werden auch etwas umstrukturiert.
Auf der rechten Seite werden uns mit Durm (Neustart in der 2. Liga beim FC Köln) und Jeremy Toljan (auf Leihbasis zur Hertha nach Berlin) gleich zwei Spieler verlassen, die aktuell nicht das notwendige Niveau mitbringen. Da auch unser Stammspieler Łukasz Piszczek nicht mehr der Jüngste ist und fitnessbedingt einige Pausen benötigt, würde ich einen potentiellen Stammspieler für diese Position verpflichten, der von Piszcu an die großen Aufgaben herangeführt wird. Mein Wunschspieler für diese Rolle ist ganz klar Nordi Mukiele. Der junge Franzose begeistert mich mit seiner Spielweise immer wieder. Als Rechtsverteidiger hat Mukiele die Schnelligkeit, Ausdauer und Bissigkeit, um die Offensive zu unterstützen und in seine Position zurückzukehren, wenn die eigene Mannschaft den Ball verliert. Er liest das Spiel gut, wodurch er auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden kann, ist stark in der Luft und kann den Ball ins Mittelfeld tragen um Angriffe zu starten. Daneben ist Mukiele auch unheimlich ehrgeizig und lernwillig, so dass er sich schnell an das temporeiche Spiel in der Bundesliga gewöhnen kann. Da er bereits im Fokus der ganz großen Clubs steht, wird er sicherlich nicht mehr günstig zu haben sein, aber trotzdem noch finanzierbar für den BVB. Mit ihm und Piszcu hätte man in meinen Augen die optimale Mischung für die Position rechts hinten. Dahinter wird aktuell auch noch David Kopacz aus der eigenen Jugend zum Rechtsverteidiger umgeschult, der 2020 mit Toljan und Felix Passlack, der seine Leihe in Hoffenheim abbricht um sich für zwei Jahre dem VfL Bochum anzuschließen, um die Piszcu-Nachfolge konkurriert.
Auch hier: gute Argumentation, bei der ich voll mitgehe! Lediglich zu den Nachwuchsspielern würde ich nochmal ein paar Bedenken anmelden. Kopacz hat mich bislang noch nicht wirklich überzeugt, aber grundsätzlich hat er sicher eine Chance verdient, da man mit einem Mukiele im Kader erst mal wieder Zeit gewinnt, die man aktuell nicht mehr hat, um in der Piszczek Nachfolge eine effektive Lösung zu finden. Grundsätzlich hielte ich aber eine Umschulung von Larsen für vielversprechender. Letztendlich spricht aber nichts dagegen, wenn Larsen, Passlack und Kopacz in einem Fernduell, um Piszczeks Kaderplatz kämpfen.
Ergänzend sollte man auch noch bedenken, dass Mukiele notfalls ebenfalls IV spielen kann. Umso unproblematischer wäre es in der IV Kilian hochzuziehen!
Auf der linken Seite fällt der Umbruch etwas kleiner aus. Der beim BVB bislang sehr unglücklich agierende Guerreiro wird im Sommer an einen Top-Club aus England abgegeben. Dem Vernehmen nach scheint Manchester United mit seinem portugiesischen Landsmann Mourinho auf der Trainerbank heiß auf den technisch-versierten Linksverteidiger zu sein. Marcel Schmelzer gibt seine Kapitänsbinde zwar vereinbarungsgemäß unter dem neuen Trainer an Marco Reus zurück, wird aber weiterhin als Platzhirsch hinten links auftreten. Als neuer Herausforderer kommt in Jonas Hector ein ganz fantastischer Spieler. Ich habe selten so einen spielintelligenten Außenverteidiger gesehen, der nahezu immer die richtigen Entscheidungen trifft. Durch seine starke Ballverarbeitung und -weiterleitung kann Hector auch als zweikampfstarke und dynamische Alternative im defensiven Mittelfeld eingesetzt werde, so dass er im Verbund mit Schmelzer sicherlich auf genügend Einsatzzeit kommen wird. Neben dem Platz ist Hector ein sehr intelligenter Zeitgenosse, den man sich auch für die Zeit nach seiner Karriere warm halten sollte.
Hier bin ich gar nicht bei dir. Zwar kann es schon passieren, dass Guerreiro den BVB verlässt, was auch durchaus im Sinne des BVB sein kann, aber dann darf meines Erachtens keinesfalls ein Hector geholt werden, da er sich nicht wirklich von Schmelzer differenziert, sehr ähnliche Problemzonen hat und letztendlich als Herausforderer zu alt ist. Das ist sonst wie ein zweiter Satz Winterkompletträder, der in der Garage verstaubt, bis der alte Winterkomplettradsatz abgefahren ist, wobei man dann merkt, dass der zweite Satz auch nicht mehr ganz frisch ist und ein Felgensatz bleibt dennoch immer über. Der BVB benötigt einen Satz Sommerkompletträder, um beim Bild zu bleiben. D.h. einen dynamischeren LV, der vielleicht auch lieber ein Stück weit defensiver ausgerichtet ist, solange im Aufbau ein Upgrade stattfindet. In jeder dieser Beziehungen differenziert sich Hector übrigens nicht gerade positiv von Schmelzer, da ich Hector lediglich in der gegnerischen Hälfte als leichtes Upgrade empfinde. Daher empfinde ich die 8 Mio. weitestgehend als Verschwendung, da man sich nur etwas anschafft, was man nicht braucht - günstige AK ist daher auch kein Argument.
Auch den Plan mit Hector im DM würde ich verwerfen, um hier eine Rechtfertigung zu erhalten. Hector hat in Köln zumeist eher den ZM gegeben, wobei man ihm schon häufig genug anmerkt, dass seine Ballweiterleitung dafür dann eben doch nicht immer schnell genug ist, je enger der Raum ist. Dazu bringt er kein Dynamikupgrade mit, das in Zentrum noch sehr viel mehr benötigt wird. Hector ist schließlich weder besonders schnell (V-Max 32 km/h - das bekommt auch Götze fast hin (31 km/h)), noch ist sein Antritt allzu explosiv, weswegen er vor allem defensiv enorme Probleme mit antrittsschnellen, wendigen Spielern hat und sich dabei dann auch gerne mal verschätzt, wenn er zu proaktiv agiert, wie bspw. im letzten Länderspiel zu sehen. Er wäre also auch hier meines Erachtens komplett am Bedarf vorbei. Daher müssten hier meines Erachtens ganz klar andere Ideen her, wobei du finanziell noch genug Luft haben solltest, um auch eine deutlich größere Lösung anzugehen, die dafür auch langfristiger ausgelegt ist. Entweder hat man dann für die kommenden Jahre eine Toplösung auf LV oder man bekommt Geld, um wieder in gute LV zu reinvestieren, da der Wertverfall bei Talenten gerade nahe 0 ist - im Gegensatz zu älteren Spielern, die gerade den Vertrag ihrer Karriere abgestaubt haben. Holt man Hector, hat man weder das eine, noch das andere ...
Im zentralen Mittelfeld wird auch etwas passieren, wobei ich persönlich weiterhin dem jungen Duo Julian Weigl und Mahmoud Dahoud vertrauen würde. Ich sehe in beiden Jungs unheimliches Potential, welches im passenden taktischen Konzept (hier kommt Favre wieder ins Spiel) explodieren wird. Nichtsdestotrotz sollte man sich um eine dynamische, zweikampfstarke Alternative zu den beiden Jungs bemühen, damit man ihnen immer mal wieder Verschnaufpausen geben und auf Formschwankungen (in diesem Alter ganz normal) oder Ausfälle sinnvoll reagieren kann. Für diese Funktion habe ich mich in den jungen Briten Lewis Cook verguckt. Er ist für mich der Inbegriff eines Mittelfeldmotors, der sowohl in der Defensive abräumen als auch mit dynamischen Läufen und Pässen die Offensive unterstützen kann. Natürlich ist Cook noch kein fertiger Spieler und muss lernen das Risiko in seinen Pässen und Läufen weiter zu minimieren. Liverpool ist angeblich bereits an ihm dran und Summen um 20 Mio. £ werden gehandelt. Da könnte der BVB noch irgendwie dazwischen grätschen.
Wenn du bei Favre erwartest, dass er hier ein Zweiermittelfeld installiert, wie in Gladbach, dann kann man Weigl eigentlich abhaken, wie auch Götze und Kagawa. Castro wäre auch nur ein Kompromiss, allerdings zumindest Allrounder genug, um hier zumindest als BU Sinn zu machen. Denn dann müssen zwei Spieler enorm viel Raum bearbeiten können, um zur Not auch noch 3 gegnerischen ZM etwas entgegenhalten zu können. Wenn man so will, würde man neben dem dynamischen Spielertypen daher einen echten Mittelfeldmotor benötigen, der extrem weiträumig, robust, aber dennoch so spielstark agiert, dass er auch nach vorne Impulse setzen kann. Wenn man so will: eine Kreuzung aus den besten Eigenschaften Benders und Gündogans oder zumindest einen Xhaka. Den Spielertyp hat der Kader nicht zu bieten und würde daher direkt doppelt fehlen. Allzu sehr auf die hängende Spitze dieses System, sollte man sich meines Erachtens auch nicht verlassen. Die ist zwar Anspielstation, aber kein Strukturgeber und meist auch kein Spieler, der rechtzeitig hilft, um die Räume im Zentrum zuzustellen, da er eher im Pressing eingesetzt wird.
Cook kenne ich nicht wirklich, habe daher keine echte Meinung zu ihm, allerdings wirkt er in den 2-3 Videos, die ich eben angesehen habe, auch eher wie ein DLP und nicht wie ein Mittelfeldmotor. Selbst in den Highlightvideos sieht man schließlich dynamische Sequenzen eher nur aufblitzen, aber grundsätzlich ist er doch eher ein statischerer Spielertyp, wie mir scheint. Für mich wirkt er daher auch eher in einem 3er Mittelfeld gut aufgehoben, wobei ich meine Einschätzung dabei auf keiner guten Basis abgebe und Cook vor allem qualitativ überhaupt nicht bewerten kann, ob er sein Geld wert wäre.
Grundsätzlich denke ich daher, dass die Planungen an Favres Bedarf vorbei gehen würden, wobei man insbesondere im Zentrum sowohl Favres Bedarf als auch die schon bestehenden Probleme, die von der Konkurrenz ausgehen, vorrangig bedienen muss. Beides sehe ich mit deinen Maßnahmen nicht. Deswegen wird gerade hier mit sehr vielen Experimenten Favres zu rechnen sein, egal ob mit Zweier- oder Dreiermittelfeld - statisch sehe ich Favre schließlich nicht festgefahren in einem System, sondern sehr variabel, wobei auch ein 3er Mittelfeld ein weiterer dynamischer Spieler abgehen würde, der auch eine körperliche Komponente einbringt, ohne spielerisch abzufallen (wenn man so will, fehlen deinem Kader so oder so 2 schweizer Taschenmesser!).
Hinter diesen Dreien sehe ich kaum noch Platz für wirklich Spielzeit, da ich auch Jonas Hector als vierte Option dahinter sehe. Gonzalo Castro, Nuri Sahin und Sebastian Rode werden sich also ihre Gedanken machen müssen. Für Rode würde ich mir eine Leihe (ein Kauf würde wohl kein Interessent aufgrund seiner Verletzungshistorie zu einem annehmbaren Preis machen) zurück nach Frankfurt wünschen. Dort kann er sich in familiärem Umfeld wieder an sein altes Leistungsniveau herankämpfen und seinen Körper weiter stabilisieren. Vielleicht kommt er dann 2019 wieder gestärkt zurück. Für Castro und Sahin sehe ich keine wirklichen Abnehmer, die für einen der Beiden ein passendes Gehalt anbieten könnten, und beide dürften weiterhin in unserem Kader stehen. Bei Nuri erhoffe ich mir, dass man ihn nun vielleicht im Rahmen eines Praktikums schon in die Arbeit im Verein einbinden kann und er als eine Art Stand-by-Profi fungiert. Dem aus Stuttgart zurückkehrenden Dzenis Burnic können wir leider keine wirkliche Perspektive bieten und ich würde ihn ziehen lassen. Ich halte sehr viel von diesem Jungen, aber gerade mit seiner Spielweise auf einer zentralen Mittelfeldposition benötigt er vor allen Dingen Spielpraxis um sich zu steigern. Im besten Fall kann man bei ihm vielleicht noch eine Rückkaufklausel einbauen, damit er 2020 in einen kleineren Kader zurückkehren kann.
Bis auf Hector bin ich hier wieder komplett bei dir.
Von seiner Offensive erwartet Favre vor allem Spielwitz und Kreativität, aber alles in einem einstudierten Angriffskonzept mit klarem Positionsspiel. Bei uns könnte ich mir vorstellen, dass er mit kreativen, ballsicheren Außenspielern agiert, die mit Dribblings und Doppelpässen die Angriffe initiieren. Für diese Rolle stehen mit Mario Götze, Christian Pulisic, Shinji Kagawa, Andrey Yarmolenko aber auch den ganz jungen Jadon Sancho und Sergio Gómez, der auch im zentralen Mittelfeld spielen kann, bereits einige Spieler im Kader, die mit ihrer Spielweise sehr gut in diese Hybrid-Rolle zwischen Außenspieler und Spielmacher passen würden. Andre Schürrle sich ich als Spielertyp in einem Ballbesitz-System unter Favre kaum gefragt, so dass sich dieser wohl im Sommer nach einem neuen Verein umschauen wird. Nach den guten Leistungen in dieser Rückrunde, dürfte der Markt für Schürrle auch wieder vorhanden sein. Auch der aus Stuttgart zurückkehrende Jacob Bruun Larsen hat bei dieser Konkurrenz kaum Perspektive, so dass man bei ihm ein ähnliches Geschäft wie mit Burnic anstreben wird. So sehe ich in diesem Bereich also weniger einen Umbruch, sondern mehr eine Kaderreduzierung.
Auch hier hätte ich so meine Probleme, da ich im 4-4-2 nur sehr wenige vernünftige Außenspieler im Kader sehe. Philipp, Schürrle, Pulisic und Larsen wären dort wohl im Rahmen Favres Vorstellungen die brauchbaren Spieler. Das war es dann aber auch schon und überzeugend stark ist die Auswahl für mich dennoch nicht. Ansonsten haben alle anderen Spieler nicht die defensiven Fähigkeiten, nicht die grundlegende Schnelligkeit oder Explosivität, um als Linienläufer bestehen zu können, die einerseits die gegnerischen AV bearbeiten sollen, aber auch andererseits um immer wieder unterstützend ins Zentrum rücken zu können. Daher verstehe ich nicht, wieso du ausgerechnet diese Spieler abgeben willst, obwohl du für ein 4-4-2 planst.
Sancho und Yarmolenko wären für mich eher kreative Spieler für die Doppelspitze, wobei hier dann eine Überbesetzung stattfinden dürfte - dazu im nächsten Absatz etwas mehr -, weil Yarmolenko defensiv für diese Rolle nicht zu gebrauchen ist und auch offensiv genug Probleme aufgezeigt hat und Sancho halte ich in jeder Rolle für verschwendet, in der man ihm Freiheiten raubt - schließlich geht von Favres Flügelzangen meist kaum Kreativität aus, womit man Sanchos große Stärke nehmen würde und wohl auch zu viel Energie in der Defensive. Für Götze und Gomez sähe ich in diesem System gar keine Position. Auf den Außen hätten sie in meinen Augen jedenfalls rein gar nichts zu suchen, sondern müssten schon sehr klar zentral eingesetzt werden oder zumindest neben einem Dreiermittelfeld, um als Hybrid eine vernünftige Lösung zu sein - wobei das auch schon suboptimal ist.
Ganz vorne erhoffe ich mir von Favre einen flexiblen Zwei-Mann-Sturm in dem er Marco Reus als Fixpunkt ideal integrieren kann. Batshuayi fällt aufgrund des hohen Preises wohl als dessen Partner aus dem Raster. Als potentiellen Neuzugang habe ich mir (nachdem mein Wunschspieler Lautaro Martínez nicht mehr zu realisieren ist) nun den Spanier Gerard Moreno ausgeguckt. Er ist technisch auf einem ganz hohen Niveau, torgefährlich und hat eine fantastische Spielübersicht. Gerade in einem Zwei-Mann-Sturm fühlt er sich wohl. In Morenos Vertrag ist eine Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Mio. € verankert, die man wohl aktivieren müsste um ihn aus Barcelona loszueisen. Moreno müsste sich dann mit Maximilian Philipp, von dem ich unglaublich viel halte, und dem talentierten Alexander Isak um den Platz neben Reus streiten. Ich denke, dass in dieser Konstellation genügend Spielzeit für alle vier Kandidaten abfallen würde. Auch der vor kurzem mit einem Profi-Vertrag ausgestattete Robin Kehr kann in aller Seelenruhe dahinter reifen und sich in der Addo-Trainingsgruppe stetig verbessern.
Moreno wäre natürlich kein Topstürmer und wird es wohl auch nie werden, aber grundsätzlich sicher nicht komplett verkehrt, da er als Gegenpol zum kreativen Mann agieren kann. Schließlich ist Moreno ein Stürmer, der eine vergleichsweise hohe Workrate hat und von allem etwas kann und macht. Das ist grundsätzlich daher schon ein Stürmertyp, den Favre sehr gerne hat (sei es bspw. Plea, Stindl oder Hanke), um daneben dem zweiten Stürmer alle Freiheiten einzuräumen.
Daneben könnten sich dann Reus, Philipp, Sancho und Yarmolenko austoben, die als freies Radikal rund um den Arbeiter wohl alle 3 ideal in Szene gesetzt werden könnten. Im Endeffekt wäre das aber wohl mindestens ein Mann zu viel, selbst wenn man Philipp auf den Außen einplant und Reus mal wieder obligatorisch ausfällt. Auch deswegen sehe ich das 4-4-2 eigentlich nicht als optimales System für diesen Kader an.
Auch für Isak wäre Moreno nicht schlecht, da so zwar ein durchaus verlässlicher Mann da sein sollte, aber auch definitiv keine übermäßig große Hürde. Im MS würde ein 4-4-2 mit dieser Besetzung also wieder aufgehen. Für ein System mit nur einer Spitze wäre mir Moreno aber nicht kaltschnäuzig und talentiert genug, da er dann keinen überwiegend unterstützenden Charakter mehr einnehmen könnte!
Kader des BVB zur Saison 2018/2019 (in Klammern: Alter zum Stichtag 01.07.2018):
Tor:
01 Unbehaun, Luca (17; Vertrag bis 2023) *NEU*
30 Esser, Michael (30; Vertrag bis 2021; für 0,5 Mio. € aus Hannover) *NEU*
38 Bürki, Roman (27; Vertrag bis 2021)
Abwehr:
02 Zagadou, Dan-Axel (19; Vertrag bis 2022)
03 Hector, Jonas (28; Vertrag bis 2022; für 8 Mio. € aus Köln) *NEU*
04 Toprak, Ömer (28; Vertrag bis 2021)
05 Kilian, Luca (18; Vertrag bis 2022) *NEU*
16 Akanji, Manuel (22; Vertrag bis 2022)
21 Mukiele, Nordi (20; Vertrag bis 2023; für 22 Mio. € aus Montpellier) *NEU*
26 Piszczek, Łukasz (33; Vertrag bis 2020)
29 Schmelzer, Marcel (30; Vertrag bis 2021)
31 Kopacz, David (19; Vertrag bis 2022) *NEU*
+ Toljan, Jeremy (23; Vertrag bis 2022; bis 2020 an Hertha BSC Berlin verliehen)
+ Passlack, Felix (20; Vertrag bis 2021; bis 2020 an den VfL Bochum verliehen)
Mittelfeld (Zentrum):
06 Cook, Lewis (21; Vertrag bis 2023; für 25 Mio. € aus Bournemouth) *NEU*
08 Sahin, Nuri (29; Vertrag bis 2019)
10 Götze, Mario (26; Vertrag bis 2020)
17 Gómez, Sergio (17; Vertrag bis 2021)
19 Dahoud, Mahmoud (22; Vertrag bis 2022)
23 Kagawa, Shinji (29; Vertrag bis 2020)
27 Castro, Gonzalo (31; Vertrag bis 2020)
33 Weigl, Julian (22; Vertrag bis 2021)
+ Rode, Sebastian (27; Vertrag bis 2020; bis 2019 an Eintracht Frankfurt verliehen)
Offensive:
07 Sancho, Jadon (18; Vertrag bis 2020)
09 Yarmolenko, Andrey (28; Vertrag bis 2021)
11 Reus, Marco (29; Vertrag bis 2023)
14 Isak, Alexander (18; Vertrag bis 2022)
18 Moreno, Gerard (26; Vertrag bis 2023; für 25 Mio. € aus Barcelona) *NEU*
20 Philipp, Maximilian (24; Vertrag bis 2022)
22 Pulisic, Christian (19; Vertrag bis 2020)
24 Kehr, Robin (18; Vertrag bis 2021)
Staff:
Trainer: Favre, Lucien
Co-Trainer: Heinrich, Jörg
Co-Trainer: Domínguez, Álvaro
Ausbildungstrainer: Addo, Otto
Technischer Direktor: Kehl, Sebastian
Schema im 4-2-2-2:
--------------------------------- Bürki ---------------------------------
-------------------------------- (Esser) -------------------------------- / Unbehaun
--------------------------------------------------------------------------
----------------------- Akanji --------- Toprak ----------------------
Mukiele ----------- (Kilian) ------- (Zagadou) ------ Schmelzer
(Piszczek) ------------------------------------------------- (Hector) / Kopacz
---------------------- Dahoud --------- Weigl -----------------------
----------------------- (Cook) -------- (Hector) --------------------- / Sahin, Castro
--------------------------------------------------------------------------
----------- Pulisic ------------------------------- Götze -------------
---------- (Sancho) --------------------------- (Kagawa) ---------- / Yarmolenko, Gómez
--------------------------------------------------------------------------
---------------------- Moreno ---------- Reus -----------------------
---------------------- (Philipp) --------- (Isak) ---------------------- / Kehr
Bank:
Esser – Zagadou/Piszczek, Hector, Cook, 3 Offensivspieler (Kagawa/Sancho/Yarmolenko/Philipp/Isak)
Der Kader gäbe für mich wie gesagt kein 4-4-2 her. Ist allerdings auch kein Drama, da Favre nicht darauf festgelegt ist und auch noch andere Aufstellungen nutzt, die durchaus durchführbar sind, für die der Kader meines Erachtens aber trotzdem noch nicht optimal besetzt ist - insbesondere auf LV sowie im kompletten Zentrum. Ansonsten wieder mal eine sehr gut zu lesende und begründete Schmiede, die eine schöne Diskussionsbasis bietet!
27.03.2018 - 15:14 Uhr
Zitat von BVBBC
Perfekt würde ich zwar nicht sagen, aber Favre wäre zumindest der bestmögliche Trainer, der aktuell zu einigermaßen vernünftigen Konditionen auf dem Markt ist und bei dem es denke ich auch relativ wenige Fragezeichen gibt. Was man sieht, wird man bekommen!
Warum ich ihn nicht für perfekt halte?
Einerseits stellt Favre sein System über alles. Das ist für mich deswegen problematisch, da ich den Kader nicht auf einem Level sehe, der seinem System genügt und ich denke auch nicht, dass dieses Level in einem Sommer herstellbar ist - auch dein Kader hat mir dahingehend einige ungelöste oder zumindest potenzielle Probleme. Ich erwarte daher von Favre kreative, unerwartete Lösungen, die Zeit benötigen werden, bis alles einigermaßen funktioniert, wobei ich mir nicht sicher bin, ob er in Zusammenspiel mit Zorc genug Lösungen findet, um nicht mehr nur mit einem Messer zu einer Schießerei zu kommen - die Möglichkeiten des Trainers sehe ich dabei allerdings limitiert.
Andererseits wird so der Druck auf Favre sehr schnell sehr groß sein, was diesem bekanntlich überhaupt nicht bekommt. Im beschaulichen Nizza hat er schließlich in Ruhe arbeiten können und es gab dennoch wieder mehrere Situationen in denen er gehen wollte, schlicht entnervt oder sogar überfordert war. Beschaulich ist hier gar nichts mehr, der Kader ist wohl kaum auf das notwendige Niveau optimierbar, weswegen es kritisch bleibt, wie sehr ihn das Umfeld hier belastet und wie sehr seine Arbeit darunter leiden würde. Ich bin mir nicht sicher, wie gut Watzke und Zorc das moderieren können, da der Verein allgemein unter Druck steht, nachdem in den letzten 2 Saisons gefühlt mehr passiert ist, wie zuvor in 5 Jahren nicht.
Dazu bin ich mir nicht sicher, inwiefern die Bayern im Spiel sind, aber mich würde nicht wundern, dass Favre auch dort ein großes Thema ist und sehe auch zu viele Argumente, dass er sich für die Bayern entscheidet, falls noch keine Entscheidung gefallen ist. Daher erst mal abwarten, ob es überhaupt Favre wird, wobei ich das für die weitere Diskussion als Ausgangsbasis annehmen will.
Zitat von Tobi Deluxe
Ich mal wieder... Nachdem ich mich nun intensiv mit Lucien Favre, speziell seiner Spiel- und Arbeitsweise, auseinandergesetzt habe, will ich nochmal eine Kaderschmiede zum Besten geben.
Als Trainer kommt nach dieser Einleitung natürlich logischerweise Lucien Favre ins Spiel. Er hat eine wunderbare Menschenführung und kann einem Team ein zugeschnittenes taktisches Konzept näher bringen. Dabei setzt er unabhängig von einer systematischen Doktrin auf feines, aber schnelles Kurzpassspiel aus einer geordneten Defensive heraus. Der Schweizer arbeitet außerdem gerne mit jungen Spielern, denen er wichtige Lösungsmöglichkeiten für viele Spielsituationen mitgeben kann. Insgesamt bringt Lucien Favre für mich das perfekte Gesamtpaket für unsere derzeitige Situation mit und ist im Sommer für moderate 3 Mio. € zu haben (Bosz hatte auch in dieser Größenordnung gekostet).
Ich mal wieder... Nachdem ich mich nun intensiv mit Lucien Favre, speziell seiner Spiel- und Arbeitsweise, auseinandergesetzt habe, will ich nochmal eine Kaderschmiede zum Besten geben.
Als Trainer kommt nach dieser Einleitung natürlich logischerweise Lucien Favre ins Spiel. Er hat eine wunderbare Menschenführung und kann einem Team ein zugeschnittenes taktisches Konzept näher bringen. Dabei setzt er unabhängig von einer systematischen Doktrin auf feines, aber schnelles Kurzpassspiel aus einer geordneten Defensive heraus. Der Schweizer arbeitet außerdem gerne mit jungen Spielern, denen er wichtige Lösungsmöglichkeiten für viele Spielsituationen mitgeben kann. Insgesamt bringt Lucien Favre für mich das perfekte Gesamtpaket für unsere derzeitige Situation mit und ist im Sommer für moderate 3 Mio. € zu haben (Bosz hatte auch in dieser Größenordnung gekostet).
Perfekt würde ich zwar nicht sagen, aber Favre wäre zumindest der bestmögliche Trainer, der aktuell zu einigermaßen vernünftigen Konditionen auf dem Markt ist und bei dem es denke ich auch relativ wenige Fragezeichen gibt. Was man sieht, wird man bekommen!
Warum ich ihn nicht für perfekt halte?
Einerseits stellt Favre sein System über alles. Das ist für mich deswegen problematisch, da ich den Kader nicht auf einem Level sehe, der seinem System genügt und ich denke auch nicht, dass dieses Level in einem Sommer herstellbar ist - auch dein Kader hat mir dahingehend einige ungelöste oder zumindest potenzielle Probleme. Ich erwarte daher von Favre kreative, unerwartete Lösungen, die Zeit benötigen werden, bis alles einigermaßen funktioniert, wobei ich mir nicht sicher bin, ob er in Zusammenspiel mit Zorc genug Lösungen findet, um nicht mehr nur mit einem Messer zu einer Schießerei zu kommen - die Möglichkeiten des Trainers sehe ich dabei allerdings limitiert.
Andererseits wird so der Druck auf Favre sehr schnell sehr groß sein, was diesem bekanntlich überhaupt nicht bekommt. Im beschaulichen Nizza hat er schließlich in Ruhe arbeiten können und es gab dennoch wieder mehrere Situationen in denen er gehen wollte, schlicht entnervt oder sogar überfordert war. Beschaulich ist hier gar nichts mehr, der Kader ist wohl kaum auf das notwendige Niveau optimierbar, weswegen es kritisch bleibt, wie sehr ihn das Umfeld hier belastet und wie sehr seine Arbeit darunter leiden würde. Ich bin mir nicht sicher, wie gut Watzke und Zorc das moderieren können, da der Verein allgemein unter Druck steht, nachdem in den letzten 2 Saisons gefühlt mehr passiert ist, wie zuvor in 5 Jahren nicht.
Dazu bin ich mir nicht sicher, inwiefern die Bayern im Spiel sind, aber mich würde nicht wundern, dass Favre auch dort ein großes Thema ist und sehe auch zu viele Argumente, dass er sich für die Bayern entscheidet, falls noch keine Entscheidung gefallen ist. Daher erst mal abwarten, ob es überhaupt Favre wird, wobei ich das für die weitere Diskussion als Ausgangsbasis annehmen will.
Letztendlich sind wir uns einig, dass Favre der beste verfügbare Kandidat ist. Ich denke, dass Bayern da kaum noch dazwischen grätschen wird, weil wir mit Favre vermutlich schon sehr weit sind. Zumindest ist das aus den aktuellen Berichten aus Frankreich herauszulesen.
Zitat von BVBBC
Interessant finde ich, dass Favre keinen festen Co-Trainer mitbringt und sich dabei meist jemanden mit Vereinskenntnis oder einen alten Bekannten mit ins Boot holt. Ich könnte mir daher vorstellen, dass Jörg Heinrich auch unter Favre weiterhin als Co-Trainer fungieren darf. Favre selbst könnte sich seinen ehemaligen Schützling Álvaro Domínguez aus Mönchengladbach als möglichen Begleiter heraussuchen. Mit dieser Konstellation könnte ich bestens leben, halte aber auch ehemalige Favre-Lieblinge wie Arne Friedrich oder Martin Stranzl für möglich.
Mit Otto Addo kommt daneben ein Altbekannter zurück. Addo wird dabei offiziell das Trainer-Gespann unterstützen, aber hauptverantwortlich für die Ausbildung unserer Talente im Profi-Kader sein. Er wird hochtalentierte Spieler wie Zagadou, Gómez, Sancho und immer mal wieder wechselnde Spieler aus Reserve und U19 ständig betreuen, sie im Profi-Kader integrieren und mit Individual-Training auf ein höheres Level bringen. Eine ähnliche Funktion übt Addo derzeit bei Borussia Mönchengladbach aus. Ich hoffe, dass wir ihn mit unseren Weltklasse-Talenten für unser Projekt begeistern können. Als Alternative für einen solchen Posten käme mir noch Dede in den Sinn.
Außerdem kommt mit Sebastian Kehl noch ein weiterer "Typ" zurück in den Verein. Er soll in der neuen Funktion als Technischer Direktor für die Koordination der Schnittstellen der einzelnen Abteilungen (Profi-Abteilung, Jugend, Scouting, Management, etc.) übernehmen. Damit wäre er nah genug am Team um immer mal einen Impuls in der Kabine zu setzten und trotzdem noch mit genügend Distanz um das Gesamtkonzept im Blick zu haben. Mit seinen kommunikativen Fähigkeiten sehe ich ihn prädestiniert für eine solche Rolle und würde ihn auch im Umgang mit den Medien stets in der ersten Reihe sehen.
Den Teil mit Kehl finde ich grudsätzlich am Interessantesten, wobei ich vorsichtig wäre, was für Impulse aus solchen Positionen heraus erfolgen können. Allerdings würde ich Kehl sehr gerne in eine Ausbildungsposition bringen, in der er in einigen Jahren bspw. auf Zorc folgen könnte, für den der logische Schritt ein Aufrücken wäre. Watzke und Rauball dürften schließlich ihren letzten Turnus beim BVB haben, wobei ich schon gerne hätte, dass im Verein noch mehr sportliche Kompetenz in den Entscheidungspositionen sitzt. Wirtschaftliche Komptenz bringt Zorc schließlich auch mit, wobei man dahingehend eh schon gut aufgestellt ist. Dazu fände ich Kehl insbesondere als weiteren Ansprechpartner für die Medien wichtig, um da nochmal eine etwas andere Komponente in der Außendarstellung reinzubekommen, die vor allem unverbraucht ist.
Interessant finde ich, dass Favre keinen festen Co-Trainer mitbringt und sich dabei meist jemanden mit Vereinskenntnis oder einen alten Bekannten mit ins Boot holt. Ich könnte mir daher vorstellen, dass Jörg Heinrich auch unter Favre weiterhin als Co-Trainer fungieren darf. Favre selbst könnte sich seinen ehemaligen Schützling Álvaro Domínguez aus Mönchengladbach als möglichen Begleiter heraussuchen. Mit dieser Konstellation könnte ich bestens leben, halte aber auch ehemalige Favre-Lieblinge wie Arne Friedrich oder Martin Stranzl für möglich.
Mit Otto Addo kommt daneben ein Altbekannter zurück. Addo wird dabei offiziell das Trainer-Gespann unterstützen, aber hauptverantwortlich für die Ausbildung unserer Talente im Profi-Kader sein. Er wird hochtalentierte Spieler wie Zagadou, Gómez, Sancho und immer mal wieder wechselnde Spieler aus Reserve und U19 ständig betreuen, sie im Profi-Kader integrieren und mit Individual-Training auf ein höheres Level bringen. Eine ähnliche Funktion übt Addo derzeit bei Borussia Mönchengladbach aus. Ich hoffe, dass wir ihn mit unseren Weltklasse-Talenten für unser Projekt begeistern können. Als Alternative für einen solchen Posten käme mir noch Dede in den Sinn.
Außerdem kommt mit Sebastian Kehl noch ein weiterer "Typ" zurück in den Verein. Er soll in der neuen Funktion als Technischer Direktor für die Koordination der Schnittstellen der einzelnen Abteilungen (Profi-Abteilung, Jugend, Scouting, Management, etc.) übernehmen. Damit wäre er nah genug am Team um immer mal einen Impuls in der Kabine zu setzten und trotzdem noch mit genügend Distanz um das Gesamtkonzept im Blick zu haben. Mit seinen kommunikativen Fähigkeiten sehe ich ihn prädestiniert für eine solche Rolle und würde ihn auch im Umgang mit den Medien stets in der ersten Reihe sehen.
Den Teil mit Kehl finde ich grudsätzlich am Interessantesten, wobei ich vorsichtig wäre, was für Impulse aus solchen Positionen heraus erfolgen können. Allerdings würde ich Kehl sehr gerne in eine Ausbildungsposition bringen, in der er in einigen Jahren bspw. auf Zorc folgen könnte, für den der logische Schritt ein Aufrücken wäre. Watzke und Rauball dürften schließlich ihren letzten Turnus beim BVB haben, wobei ich schon gerne hätte, dass im Verein noch mehr sportliche Kompetenz in den Entscheidungspositionen sitzt. Wirtschaftliche Komptenz bringt Zorc schließlich auch mit, wobei man dahingehend eh schon gut aufgestellt ist. Dazu fände ich Kehl insbesondere als weiteren Ansprechpartner für die Medien wichtig, um da nochmal eine etwas andere Komponente in der Außendarstellung reinzubekommen, die vor allem unverbraucht ist.
Diese Rolle als "Schnittstellenmanager" würde Kehl ja erlauben nahezu in jeden Bereich seine Fühler auszustrecken und dient auch so ein wenig dazu sein zukünftiges Kompetenzfeld auszuloten. Vielleicht merkt er ja dabei, dass er gerne wieder auf dem Trainingsplatz stehen würde oder er entdeckt die Liebe zur Finanzwelt. Mit dieser Funktion hat er nach einer entsprechenden Einarbeitungsphase alle Möglichkeiten bei uns.
Zitat von BVBBC
Kommen wir nun zum sportlichen und der von Watzke angesprochenen Neujustierung des Kaders:
Im Tor geht es direkt los. Weidenfeller wird seine Karriere beenden und Dominik Reimann wird eine neue Herausforderung als Stamm-Keeper von Preußen Münster in der 3. Liga annehmen.
Roman Bürki bleibt weiterhin als Nr. 1 gesetzt. Ich denke nicht, dass auf dieser Position zur neuen Saison ein Fass aufgemacht wird. Ich persönlich würde Bürki zwar gerne gegen Kevin Trapp eintauschen, bin aber auch mit unserem Schweizer ganz zufrieden. Als neue Nr. 2 wird ein erfahrener Keeper mit Bundesliga-Erfahrung kommen, der im Bedarfsfall ohne Bauchschmerzen einspringen kann. Auf meiner Shortlist für diese Rolle steht Michael Esser ganz oben, aber auch Andreas Luthe oder Manuel Riemann wären mögliche Kandidaten, die ins Profil passen.
„Warum eine solch perspektivlose Nr. 2?“ fragt ihr euch sicher. Meine Antwort darauf lautet: Luca Unbehaun. Wir haben mit ihm bereits einen unheimlich talentierten Keeper in unseren Reihen, dem ich mittelfristig den Sprung ins Bundesliga-Tor des BVB zutraue. Roman Weidenfeller wird ihm zur Seite gestellt und unterstützt ihn auf dem Trainingsplatz aber auch mental neben dem Platz. Mit Favre haben wir nun einen Trainer, der auch mal einen jungen Keeper ins kalte Wasser wirft, wenn er das Zutrauen in diesen hat (siehe ter Stegen).
Hast du zu Reimann Informationen? Letztens hieß es noch, dass die anstehenden Entscheidungen (Reimann, Beste, ...) im U-Bereich derzeit hinten an stehen, weil man sich genug Zeit zur Evaluation nehmen will - vermutlich auch, weil andere Themen Priorität haben. Ansonsten find ich das konzeptionell gut so, wobei Favre gerne einen technisch guten Torhüter nutzt. Das wäre für mich daher auch der fragliche Punkt, ob man auf die genannten Torhüter zurückgreifen sollte, weil ich mir gut vorstellen könnte, dass Favre im Notfall direkt zu Reimann/Unbehaun greifen würde.
Kommen wir nun zum sportlichen und der von Watzke angesprochenen Neujustierung des Kaders:
Im Tor geht es direkt los. Weidenfeller wird seine Karriere beenden und Dominik Reimann wird eine neue Herausforderung als Stamm-Keeper von Preußen Münster in der 3. Liga annehmen.
Roman Bürki bleibt weiterhin als Nr. 1 gesetzt. Ich denke nicht, dass auf dieser Position zur neuen Saison ein Fass aufgemacht wird. Ich persönlich würde Bürki zwar gerne gegen Kevin Trapp eintauschen, bin aber auch mit unserem Schweizer ganz zufrieden. Als neue Nr. 2 wird ein erfahrener Keeper mit Bundesliga-Erfahrung kommen, der im Bedarfsfall ohne Bauchschmerzen einspringen kann. Auf meiner Shortlist für diese Rolle steht Michael Esser ganz oben, aber auch Andreas Luthe oder Manuel Riemann wären mögliche Kandidaten, die ins Profil passen.
„Warum eine solch perspektivlose Nr. 2?“ fragt ihr euch sicher. Meine Antwort darauf lautet: Luca Unbehaun. Wir haben mit ihm bereits einen unheimlich talentierten Keeper in unseren Reihen, dem ich mittelfristig den Sprung ins Bundesliga-Tor des BVB zutraue. Roman Weidenfeller wird ihm zur Seite gestellt und unterstützt ihn auf dem Trainingsplatz aber auch mental neben dem Platz. Mit Favre haben wir nun einen Trainer, der auch mal einen jungen Keeper ins kalte Wasser wirft, wenn er das Zutrauen in diesen hat (siehe ter Stegen).
Hast du zu Reimann Informationen? Letztens hieß es noch, dass die anstehenden Entscheidungen (Reimann, Beste, ...) im U-Bereich derzeit hinten an stehen, weil man sich genug Zeit zur Evaluation nehmen will - vermutlich auch, weil andere Themen Priorität haben. Ansonsten find ich das konzeptionell gut so, wobei Favre gerne einen technisch guten Torhüter nutzt. Das wäre für mich daher auch der fragliche Punkt, ob man auf die genannten Torhüter zurückgreifen sollte, weil ich mir gut vorstellen könnte, dass Favre im Notfall direkt zu Reimann/Unbehaun greifen würde.
Ich habe keine geheimen Informationen, sondern lediglich die Aussage, dass Reimann nur bei einer "Beförderung" zur Nr. 2 seinen Vertrag verlängern möchte. Da ich persönlich Unbehaun ohnehin als den talentierteren Burschen ansehe und keinen Sinn darin sehe einen jungen Mann auf die Bank zu setzen, würde ich einen netten, zuverlässigen "Lückenfüller" auf die Bank setzen und dann im Zweifelsfall auch direkt auf Unbehaun setzen. Das traue ich Favre durchaus zu...
Zitat von BVBC
In der Innenverteidigung wird uns Papa Sokratis verlassen. Sein Vertrag läuft im Sommer nur noch ein Jahr und er könnte mit seinem letzten großen Vertrag auf der Insel nochmal richtig absahnen. Sowohl Manchester United als auch Arsenal London wollen ihre Defensive umbauen/verstärken und unser griechischer Abwehrchef spielt in den Diskussionen sicherlich eine größere Rolle. In meinen Augen wurde auf dieses Szenario bereits im Winter mit der Verpflichtung des talentierten Schweizers Manuel Akanji vorgebaut. Dieser bringt alle Voraussetzungen mit um unsere Defensive und speziell unser Aufbauspiel aus der Defensive heraus auf ein neues Niveau zu haben. Seine ersten Auftritte, speziell zusammen mit unserem neuen Abwehrchef Ömer Toprak waren sehr vielversprechend, so dass dieses Duo wohl auch unter Favre gesetzt sein wird. Weiterhin gehe ich davon aus, dass Dan-Axel Zagadou in seiner Rolle weiter aufsteigen wird und zukünftig die erste Alternative zur Stamm-Besetzung in der Innenverteidigung darstellt. Der junge Franzose bringt alle Voraussetzungen für eine (im wahrsten Sinne des Wortes) große Karriere beim BVB mit. Gleichzeitig wird der junge Ur-Dortmunder Luca Kilian mit einem neuen Profi-Vertrag ausgestattet und soll als fester Bestandteil des Profi-Kaders weiter gefördert werden. Spielpraxis wird er vorerst wohl nur in der Reserve sammeln können, aber mittelfristig bin ich mir sicher, dass er den Durchbruch bei uns schafft. Sollte es in der Innenverteidigung eng werden, könnten noch Piszczek oder Schmelzer hier einspringen, wobei ich dafür bei diesen talentierten Jungs eigentlich kaum einen Bedarf sehe.
Gute Argumentation, die ich so auch komplett stütze, wenngleich ich mir bei Kilian nicht ganz im Klaren bin, für welchen Level es bei ihm schon reicht. Dennoch: lieber auf die eigene Jugend setzen, als einen - womöglich teuren - IV Nummer 4 zu kaufen. Die Gerüchte rund um bspw. Sane deuten jedoch darauf hin, dass in der Beziehung das letzte Wort noch nicht besprochen ist.
In der Innenverteidigung wird uns Papa Sokratis verlassen. Sein Vertrag läuft im Sommer nur noch ein Jahr und er könnte mit seinem letzten großen Vertrag auf der Insel nochmal richtig absahnen. Sowohl Manchester United als auch Arsenal London wollen ihre Defensive umbauen/verstärken und unser griechischer Abwehrchef spielt in den Diskussionen sicherlich eine größere Rolle. In meinen Augen wurde auf dieses Szenario bereits im Winter mit der Verpflichtung des talentierten Schweizers Manuel Akanji vorgebaut. Dieser bringt alle Voraussetzungen mit um unsere Defensive und speziell unser Aufbauspiel aus der Defensive heraus auf ein neues Niveau zu haben. Seine ersten Auftritte, speziell zusammen mit unserem neuen Abwehrchef Ömer Toprak waren sehr vielversprechend, so dass dieses Duo wohl auch unter Favre gesetzt sein wird. Weiterhin gehe ich davon aus, dass Dan-Axel Zagadou in seiner Rolle weiter aufsteigen wird und zukünftig die erste Alternative zur Stamm-Besetzung in der Innenverteidigung darstellt. Der junge Franzose bringt alle Voraussetzungen für eine (im wahrsten Sinne des Wortes) große Karriere beim BVB mit. Gleichzeitig wird der junge Ur-Dortmunder Luca Kilian mit einem neuen Profi-Vertrag ausgestattet und soll als fester Bestandteil des Profi-Kaders weiter gefördert werden. Spielpraxis wird er vorerst wohl nur in der Reserve sammeln können, aber mittelfristig bin ich mir sicher, dass er den Durchbruch bei uns schafft. Sollte es in der Innenverteidigung eng werden, könnten noch Piszczek oder Schmelzer hier einspringen, wobei ich dafür bei diesen talentierten Jungs eigentlich kaum einen Bedarf sehe.
Gute Argumentation, die ich so auch komplett stütze, wenngleich ich mir bei Kilian nicht ganz im Klaren bin, für welchen Level es bei ihm schon reicht. Dennoch: lieber auf die eigene Jugend setzen, als einen - womöglich teuren - IV Nummer 4 zu kaufen. Die Gerüchte rund um bspw. Sane deuten jedoch darauf hin, dass in der Beziehung das letzte Wort noch nicht besprochen ist.
Gerade auf einen Transfer a la Sane könnte ich gut und gerne verzichten. Das wäre der klassische Fehler der letzten Jahre den Kader mit teuren, soliden Spielern vollzupacken und die Jugend damit zu blockieren. Zagadou und Kilian müssen aufrücken, wenn man ihnen eine Perspektive bieten möchte.
Zitat von BVBBC
Die beiden defensiven Außenbahnen werden auch etwas umstrukturiert.
Auf der rechten Seite werden uns mit Durm (Neustart in der 2. Liga beim FC Köln) und Jeremy Toljan (auf Leihbasis zur Hertha nach Berlin) gleich zwei Spieler verlassen, die aktuell nicht das notwendige Niveau mitbringen. Da auch unser Stammspieler Łukasz Piszczek nicht mehr der Jüngste ist und fitnessbedingt einige Pausen benötigt, würde ich einen potentiellen Stammspieler für diese Position verpflichten, der von Piszcu an die großen Aufgaben herangeführt wird. Mein Wunschspieler für diese Rolle ist ganz klar Nordi Mukiele. Der junge Franzose begeistert mich mit seiner Spielweise immer wieder. Als Rechtsverteidiger hat Mukiele die Schnelligkeit, Ausdauer und Bissigkeit, um die Offensive zu unterstützen und in seine Position zurückzukehren, wenn die eigene Mannschaft den Ball verliert. Er liest das Spiel gut, wodurch er auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden kann, ist stark in der Luft und kann den Ball ins Mittelfeld tragen um Angriffe zu starten. Daneben ist Mukiele auch unheimlich ehrgeizig und lernwillig, so dass er sich schnell an das temporeiche Spiel in der Bundesliga gewöhnen kann. Da er bereits im Fokus der ganz großen Clubs steht, wird er sicherlich nicht mehr günstig zu haben sein, aber trotzdem noch finanzierbar für den BVB. Mit ihm und Piszcu hätte man in meinen Augen die optimale Mischung für die Position rechts hinten. Dahinter wird aktuell auch noch David Kopacz aus der eigenen Jugend zum Rechtsverteidiger umgeschult, der 2020 mit Toljan und Felix Passlack, der seine Leihe in Hoffenheim abbricht um sich für zwei Jahre dem VfL Bochum anzuschließen, um die Piszcu-Nachfolge konkurriert.
Auch hier: gute Argumentation, bei der ich voll mitgehe! Lediglich zu den Nachwuchsspielern würde ich nochmal ein paar Bedenken anmelden. Kopacz hat mich bislang noch nicht wirklich überzeugt, aber grundsätzlich hat er sicher eine Chance verdient, da man mit einem Mukiele im Kader erst mal wieder Zeit gewinnt, die man aktuell nicht mehr hat, um in der Piszczek Nachfolge eine effektive Lösung zu finden. Grundsätzlich hielte ich aber eine Umschulung von Larsen für vielversprechender. Letztendlich spricht aber nichts dagegen, wenn Larsen, Passlack und Kopacz in einem Fernduell, um Piszczeks Kaderplatz kämpfen.
Ergänzend sollte man auch noch bedenken, dass Mukiele notfalls ebenfalls IV spielen kann. Umso unproblematischer wäre es in der IV Kilian hochzuziehen!
Die beiden defensiven Außenbahnen werden auch etwas umstrukturiert.
Auf der rechten Seite werden uns mit Durm (Neustart in der 2. Liga beim FC Köln) und Jeremy Toljan (auf Leihbasis zur Hertha nach Berlin) gleich zwei Spieler verlassen, die aktuell nicht das notwendige Niveau mitbringen. Da auch unser Stammspieler Łukasz Piszczek nicht mehr der Jüngste ist und fitnessbedingt einige Pausen benötigt, würde ich einen potentiellen Stammspieler für diese Position verpflichten, der von Piszcu an die großen Aufgaben herangeführt wird. Mein Wunschspieler für diese Rolle ist ganz klar Nordi Mukiele. Der junge Franzose begeistert mich mit seiner Spielweise immer wieder. Als Rechtsverteidiger hat Mukiele die Schnelligkeit, Ausdauer und Bissigkeit, um die Offensive zu unterstützen und in seine Position zurückzukehren, wenn die eigene Mannschaft den Ball verliert. Er liest das Spiel gut, wodurch er auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden kann, ist stark in der Luft und kann den Ball ins Mittelfeld tragen um Angriffe zu starten. Daneben ist Mukiele auch unheimlich ehrgeizig und lernwillig, so dass er sich schnell an das temporeiche Spiel in der Bundesliga gewöhnen kann. Da er bereits im Fokus der ganz großen Clubs steht, wird er sicherlich nicht mehr günstig zu haben sein, aber trotzdem noch finanzierbar für den BVB. Mit ihm und Piszcu hätte man in meinen Augen die optimale Mischung für die Position rechts hinten. Dahinter wird aktuell auch noch David Kopacz aus der eigenen Jugend zum Rechtsverteidiger umgeschult, der 2020 mit Toljan und Felix Passlack, der seine Leihe in Hoffenheim abbricht um sich für zwei Jahre dem VfL Bochum anzuschließen, um die Piszcu-Nachfolge konkurriert.
Auch hier: gute Argumentation, bei der ich voll mitgehe! Lediglich zu den Nachwuchsspielern würde ich nochmal ein paar Bedenken anmelden. Kopacz hat mich bislang noch nicht wirklich überzeugt, aber grundsätzlich hat er sicher eine Chance verdient, da man mit einem Mukiele im Kader erst mal wieder Zeit gewinnt, die man aktuell nicht mehr hat, um in der Piszczek Nachfolge eine effektive Lösung zu finden. Grundsätzlich hielte ich aber eine Umschulung von Larsen für vielversprechender. Letztendlich spricht aber nichts dagegen, wenn Larsen, Passlack und Kopacz in einem Fernduell, um Piszczeks Kaderplatz kämpfen.
Ergänzend sollte man auch noch bedenken, dass Mukiele notfalls ebenfalls IV spielen kann. Umso unproblematischer wäre es in der IV Kilian hochzuziehen!
Ich persönlich bräuchte Kopacz auch nicht im Profi-Kader, weiß bei ihm aber, dass der BVB in diese Richtung plant. Toljan, Passlack, Kopacz und vielleicht auch Larsen (insofern man ihn mit Rückkaufoption abgeben kann) wären dann in der Konkurrenzsituation für 2020. Das wird spannend...
Zitat von BVBBC
Auf der linken Seite fällt der Umbruch etwas kleiner aus. Der beim BVB bislang sehr unglücklich agierende Guerreiro wird im Sommer an einen Top-Club aus England abgegeben. Dem Vernehmen nach scheint Manchester United mit seinem portugiesischen Landsmann Mourinho auf der Trainerbank heiß auf den technisch-versierten Linksverteidiger zu sein. Marcel Schmelzer gibt seine Kapitänsbinde zwar vereinbarungsgemäß unter dem neuen Trainer an Marco Reus zurück, wird aber weiterhin als Platzhirsch hinten links auftreten. Als neuer Herausforderer kommt in Jonas Hector ein ganz fantastischer Spieler. Ich habe selten so einen spielintelligenten Außenverteidiger gesehen, der nahezu immer die richtigen Entscheidungen trifft. Durch seine starke Ballverarbeitung und -weiterleitung kann Hector auch als zweikampfstarke und dynamische Alternative im defensiven Mittelfeld eingesetzt werde, so dass er im Verbund mit Schmelzer sicherlich auf genügend Einsatzzeit kommen wird. Neben dem Platz ist Hector ein sehr intelligenter Zeitgenosse, den man sich auch für die Zeit nach seiner Karriere warm halten sollte.
Hier bin ich gar nicht bei dir. Zwar kann es schon passieren, dass Guerreiro den BVB verlässt, was auch durchaus im Sinne des BVB sein kann, aber dann darf meines Erachtens keinesfalls ein Hector geholt werden, da er sich nicht wirklich von Schmelzer differenziert, sehr ähnliche Problemzonen hat und letztendlich als Herausforderer zu alt ist. Das ist sonst wie ein zweiter Satz Winterkompletträder, der in der Garage verstaubt, bis der alte Winterkomplettradsatz abgefahren ist, wobei man dann merkt, dass der zweite Satz auch nicht mehr ganz frisch ist und ein Felgensatz bleibt dennoch immer über. Der BVB benötigt einen Satz Sommerkompletträder, um beim Bild zu bleiben. D.h. einen dynamischeren LV, der vielleicht auch lieber ein Stück weit defensiver ausgerichtet ist, solange im Aufbau ein Upgrade stattfindet. In jeder dieser Beziehungen differenziert sich Hector übrigens nicht gerade positiv von Schmelzer, da ich Hector lediglich in der gegnerischen Hälfte als leichtes Upgrade empfinde. Daher empfinde ich die 8 Mio. weitestgehend als Verschwendung, da man sich nur etwas anschafft, was man nicht braucht - günstige AK ist daher auch kein Argument.
Auch den Plan mit Hector im DM würde ich verwerfen, um hier eine Rechtfertigung zu erhalten. Hector hat in Köln zumeist eher den ZM gegeben, wobei man ihm schon häufig genug anmerkt, dass seine Ballweiterleitung dafür dann eben doch nicht immer schnell genug ist, je enger der Raum ist. Dazu bringt er kein Dynamikupgrade mit, das in Zentrum noch sehr viel mehr benötigt wird. Hector ist schließlich weder besonders schnell (V-Max 32 km/h - das bekommt auch Götze fast hin (31 km/h)), noch ist sein Antritt allzu explosiv, weswegen er vor allem defensiv enorme Probleme mit antrittsschnellen, wendigen Spielern hat und sich dabei dann auch gerne mal verschätzt, wenn er zu proaktiv agiert, wie bspw. im letzten Länderspiel zu sehen. Er wäre also auch hier meines Erachtens komplett am Bedarf vorbei. Daher müssten hier meines Erachtens ganz klar andere Ideen her, wobei du finanziell noch genug Luft haben solltest, um auch eine deutlich größere Lösung anzugehen, die dafür auch langfristiger ausgelegt ist. Entweder hat man dann für die kommenden Jahre eine Toplösung auf LV oder man bekommt Geld, um wieder in gute LV zu reinvestieren, da der Wertverfall bei Talenten gerade nahe 0 ist - im Gegensatz zu älteren Spielern, die gerade den Vertrag ihrer Karriere abgestaubt haben. Holt man Hector, hat man weder das eine, noch das andere ...
Auf der linken Seite fällt der Umbruch etwas kleiner aus. Der beim BVB bislang sehr unglücklich agierende Guerreiro wird im Sommer an einen Top-Club aus England abgegeben. Dem Vernehmen nach scheint Manchester United mit seinem portugiesischen Landsmann Mourinho auf der Trainerbank heiß auf den technisch-versierten Linksverteidiger zu sein. Marcel Schmelzer gibt seine Kapitänsbinde zwar vereinbarungsgemäß unter dem neuen Trainer an Marco Reus zurück, wird aber weiterhin als Platzhirsch hinten links auftreten. Als neuer Herausforderer kommt in Jonas Hector ein ganz fantastischer Spieler. Ich habe selten so einen spielintelligenten Außenverteidiger gesehen, der nahezu immer die richtigen Entscheidungen trifft. Durch seine starke Ballverarbeitung und -weiterleitung kann Hector auch als zweikampfstarke und dynamische Alternative im defensiven Mittelfeld eingesetzt werde, so dass er im Verbund mit Schmelzer sicherlich auf genügend Einsatzzeit kommen wird. Neben dem Platz ist Hector ein sehr intelligenter Zeitgenosse, den man sich auch für die Zeit nach seiner Karriere warm halten sollte.
Hier bin ich gar nicht bei dir. Zwar kann es schon passieren, dass Guerreiro den BVB verlässt, was auch durchaus im Sinne des BVB sein kann, aber dann darf meines Erachtens keinesfalls ein Hector geholt werden, da er sich nicht wirklich von Schmelzer differenziert, sehr ähnliche Problemzonen hat und letztendlich als Herausforderer zu alt ist. Das ist sonst wie ein zweiter Satz Winterkompletträder, der in der Garage verstaubt, bis der alte Winterkomplettradsatz abgefahren ist, wobei man dann merkt, dass der zweite Satz auch nicht mehr ganz frisch ist und ein Felgensatz bleibt dennoch immer über. Der BVB benötigt einen Satz Sommerkompletträder, um beim Bild zu bleiben. D.h. einen dynamischeren LV, der vielleicht auch lieber ein Stück weit defensiver ausgerichtet ist, solange im Aufbau ein Upgrade stattfindet. In jeder dieser Beziehungen differenziert sich Hector übrigens nicht gerade positiv von Schmelzer, da ich Hector lediglich in der gegnerischen Hälfte als leichtes Upgrade empfinde. Daher empfinde ich die 8 Mio. weitestgehend als Verschwendung, da man sich nur etwas anschafft, was man nicht braucht - günstige AK ist daher auch kein Argument.
Auch den Plan mit Hector im DM würde ich verwerfen, um hier eine Rechtfertigung zu erhalten. Hector hat in Köln zumeist eher den ZM gegeben, wobei man ihm schon häufig genug anmerkt, dass seine Ballweiterleitung dafür dann eben doch nicht immer schnell genug ist, je enger der Raum ist. Dazu bringt er kein Dynamikupgrade mit, das in Zentrum noch sehr viel mehr benötigt wird. Hector ist schließlich weder besonders schnell (V-Max 32 km/h - das bekommt auch Götze fast hin (31 km/h)), noch ist sein Antritt allzu explosiv, weswegen er vor allem defensiv enorme Probleme mit antrittsschnellen, wendigen Spielern hat und sich dabei dann auch gerne mal verschätzt, wenn er zu proaktiv agiert, wie bspw. im letzten Länderspiel zu sehen. Er wäre also auch hier meines Erachtens komplett am Bedarf vorbei. Daher müssten hier meines Erachtens ganz klar andere Ideen her, wobei du finanziell noch genug Luft haben solltest, um auch eine deutlich größere Lösung anzugehen, die dafür auch langfristiger ausgelegt ist. Entweder hat man dann für die kommenden Jahre eine Toplösung auf LV oder man bekommt Geld, um wieder in gute LV zu reinvestieren, da der Wertverfall bei Talenten gerade nahe 0 ist - im Gegensatz zu älteren Spielern, die gerade den Vertrag ihrer Karriere abgestaubt haben. Holt man Hector, hat man weder das eine, noch das andere ...
Da haben wir einfach ein komplett komplett unterschiedliche Bilder von Hector. Gegen Spanien und speziell in der Nationalmannschaft hat er mir immer sehr gut gefallen, weil er sich einfach so unglaublich intelligent auf dem Feld bewegt. Dazu ist er gerade im Kombinationsspiel unheimlich wertvoll.
Auch Urs Siegenthaler hat eine unheimlich hohe Meinung von Hector:
https://www.morgenpost.de/sport/article212977643/Partien-werden-vor-dem-Spiel-entschieden.html
Zitat von Urs Siegenthaler
Darüber hinaus verkennen viele Leute immer noch die Qualität von Jonas Hector als Linksverteidiger. Er macht intuitiv Dinge richtig, die man eigentlich sehr lange trainieren müsste. Er hat gute Laufwege in der Offensive und belebt das Spiel nach vorn enorm.
Darüber hinaus verkennen viele Leute immer noch die Qualität von Jonas Hector als Linksverteidiger. Er macht intuitiv Dinge richtig, die man eigentlich sehr lange trainieren müsste. Er hat gute Laufwege in der Offensive und belebt das Spiel nach vorn enorm.
Mit Hector hätten wir eine Lösung für die kommenden fünf Jahre, der Schmelzer erst komplett den Rang ablaufen wird und danach eben einen neuen Konkurrenten bekommt. Da kann man doch wunderbar in zwei, drei Jahreszyklen denken.
Meine Alternativlösung, falls es mit Hector nichts wird, würde dir wahrscheinlich besser gefallen und wäre natürlich etwas langfristiges:
Juan Miranda
Zitat von BVBBC
Im zentralen Mittelfeld wird auch etwas passieren, wobei ich persönlich weiterhin dem jungen Duo Julian Weigl und Mahmoud Dahoud vertrauen würde. Ich sehe in beiden Jungs unheimliches Potential, welches im passenden taktischen Konzept (hier kommt Favre wieder ins Spiel) explodieren wird. Nichtsdestotrotz sollte man sich um eine dynamische, zweikampfstarke Alternative zu den beiden Jungs bemühen, damit man ihnen immer mal wieder Verschnaufpausen geben und auf Formschwankungen (in diesem Alter ganz normal) oder Ausfälle sinnvoll reagieren kann. Für diese Funktion habe ich mich in den jungen Briten Lewis Cook verguckt. Er ist für mich der Inbegriff eines Mittelfeldmotors, der sowohl in der Defensive abräumen als auch mit dynamischen Läufen und Pässen die Offensive unterstützen kann. Natürlich ist Cook noch kein fertiger Spieler und muss lernen das Risiko in seinen Pässen und Läufen weiter zu minimieren. Liverpool ist angeblich bereits an ihm dran und Summen um 20 Mio. £ werden gehandelt. Da könnte der BVB noch irgendwie dazwischen grätschen.
Wenn du bei Favre erwartest, dass er hier ein Zweiermittelfeld installiert, wie in Gladbach, dann kann man Weigl eigentlich abhaken, wie auch Götze und Kagawa. Castro wäre auch nur ein Kompromiss, allerdings zumindest Allrounder genug, um hier zumindest als BU Sinn zu machen. Denn dann müssen zwei Spieler enorm viel Raum bearbeiten können, um zur Not auch noch 3 gegnerischen ZM etwas entgegenhalten zu können. Wenn man so will, würde man neben dem dynamischen Spielertypen daher einen echten Mittelfeldmotor benötigen, der extrem weiträumig, robust, aber dennoch so spielstark agiert, dass er auch nach vorne Impulse setzen kann. Wenn man so will: eine Kreuzung aus den besten Eigenschaften Benders und Gündogans oder zumindest einen Xhaka. Den Spielertyp hat der Kader nicht zu bieten und würde daher direkt doppelt fehlen. Allzu sehr auf die hängende Spitze dieses System, sollte man sich meines Erachtens auch nicht verlassen. Die ist zwar Anspielstation, aber kein Strukturgeber und meist auch kein Spieler, der rechtzeitig hilft, um die Räume im Zentrum zuzustellen, da er eher im Pressing eingesetzt wird.
Cook kenne ich nicht wirklich, habe daher keine echte Meinung zu ihm, allerdings wirkt er in den 2-3 Videos, die ich eben angesehen habe, auch eher wie ein DLP und nicht wie ein Mittelfeldmotor. Selbst in den Highlightvideos sieht man schließlich dynamische Sequenzen eher nur aufblitzen, aber grundsätzlich ist er doch eher ein statischerer Spielertyp, wie mir scheint. Für mich wirkt er daher auch eher in einem 3er Mittelfeld gut aufgehoben, wobei ich meine Einschätzung dabei auf keiner guten Basis abgebe und Cook vor allem qualitativ überhaupt nicht bewerten kann, ob er sein Geld wert wäre.
Grundsätzlich denke ich daher, dass die Planungen an Favres Bedarf vorbei gehen würden, wobei man insbesondere im Zentrum sowohl Favres Bedarf als auch die schon bestehenden Probleme, die von der Konkurrenz ausgehen, vorrangig bedienen muss. Beides sehe ich mit deinen Maßnahmen nicht. Deswegen wird gerade hier mit sehr vielen Experimenten Favres zu rechnen sein, egal ob mit Zweier- oder Dreiermittelfeld - statisch sehe ich Favre schließlich nicht festgefahren in einem System, sondern sehr variabel, wobei auch ein 3er Mittelfeld ein weiterer dynamischer Spieler abgehen würde, der auch eine körperliche Komponente einbringt, ohne spielerisch abzufallen (wenn man so will, fehlen deinem Kader so oder so 2 schweizer Taschenmesser!).
Im zentralen Mittelfeld wird auch etwas passieren, wobei ich persönlich weiterhin dem jungen Duo Julian Weigl und Mahmoud Dahoud vertrauen würde. Ich sehe in beiden Jungs unheimliches Potential, welches im passenden taktischen Konzept (hier kommt Favre wieder ins Spiel) explodieren wird. Nichtsdestotrotz sollte man sich um eine dynamische, zweikampfstarke Alternative zu den beiden Jungs bemühen, damit man ihnen immer mal wieder Verschnaufpausen geben und auf Formschwankungen (in diesem Alter ganz normal) oder Ausfälle sinnvoll reagieren kann. Für diese Funktion habe ich mich in den jungen Briten Lewis Cook verguckt. Er ist für mich der Inbegriff eines Mittelfeldmotors, der sowohl in der Defensive abräumen als auch mit dynamischen Läufen und Pässen die Offensive unterstützen kann. Natürlich ist Cook noch kein fertiger Spieler und muss lernen das Risiko in seinen Pässen und Läufen weiter zu minimieren. Liverpool ist angeblich bereits an ihm dran und Summen um 20 Mio. £ werden gehandelt. Da könnte der BVB noch irgendwie dazwischen grätschen.
Wenn du bei Favre erwartest, dass er hier ein Zweiermittelfeld installiert, wie in Gladbach, dann kann man Weigl eigentlich abhaken, wie auch Götze und Kagawa. Castro wäre auch nur ein Kompromiss, allerdings zumindest Allrounder genug, um hier zumindest als BU Sinn zu machen. Denn dann müssen zwei Spieler enorm viel Raum bearbeiten können, um zur Not auch noch 3 gegnerischen ZM etwas entgegenhalten zu können. Wenn man so will, würde man neben dem dynamischen Spielertypen daher einen echten Mittelfeldmotor benötigen, der extrem weiträumig, robust, aber dennoch so spielstark agiert, dass er auch nach vorne Impulse setzen kann. Wenn man so will: eine Kreuzung aus den besten Eigenschaften Benders und Gündogans oder zumindest einen Xhaka. Den Spielertyp hat der Kader nicht zu bieten und würde daher direkt doppelt fehlen. Allzu sehr auf die hängende Spitze dieses System, sollte man sich meines Erachtens auch nicht verlassen. Die ist zwar Anspielstation, aber kein Strukturgeber und meist auch kein Spieler, der rechtzeitig hilft, um die Räume im Zentrum zuzustellen, da er eher im Pressing eingesetzt wird.
Cook kenne ich nicht wirklich, habe daher keine echte Meinung zu ihm, allerdings wirkt er in den 2-3 Videos, die ich eben angesehen habe, auch eher wie ein DLP und nicht wie ein Mittelfeldmotor. Selbst in den Highlightvideos sieht man schließlich dynamische Sequenzen eher nur aufblitzen, aber grundsätzlich ist er doch eher ein statischerer Spielertyp, wie mir scheint. Für mich wirkt er daher auch eher in einem 3er Mittelfeld gut aufgehoben, wobei ich meine Einschätzung dabei auf keiner guten Basis abgebe und Cook vor allem qualitativ überhaupt nicht bewerten kann, ob er sein Geld wert wäre.
Grundsätzlich denke ich daher, dass die Planungen an Favres Bedarf vorbei gehen würden, wobei man insbesondere im Zentrum sowohl Favres Bedarf als auch die schon bestehenden Probleme, die von der Konkurrenz ausgehen, vorrangig bedienen muss. Beides sehe ich mit deinen Maßnahmen nicht. Deswegen wird gerade hier mit sehr vielen Experimenten Favres zu rechnen sein, egal ob mit Zweier- oder Dreiermittelfeld - statisch sehe ich Favre schließlich nicht festgefahren in einem System, sondern sehr variabel, wobei auch ein 3er Mittelfeld ein weiterer dynamischer Spieler abgehen würde, der auch eine körperliche Komponente einbringt, ohne spielerisch abzufallen (wenn man so will, fehlen deinem Kader so oder so 2 schweizer Taschenmesser!).
Ich frage mich, was an Xhaka zumindest im Offensivspiel so viel dynamischer als an Weigl sein sollte. Dahoud und Weigl sind eben doch klare Strukturgeber im Spiel und würden sich im Favre'schen System ähnlich gut ergänzen wie Kramer und Xhaka.
Cook kann ich dir nur wärmstens empfehlen. Gerade seine schnellen Läufe durchs Mittelfeld sind charakteristisch für ihn. Er wäre mich die Eierlegende Wollmilchsau im zentralen Mittelfeld, der sowohl als fleißigere Option für Dahoud als auch als zweikampfstarker Strukturgeber für Weigl ins Spiel komm kann.
Zitat von BVBBC
Hinter diesen Dreien sehe ich kaum noch Platz für wirklich Spielzeit, da ich auch Jonas Hector als vierte Option dahinter sehe. Gonzalo Castro, Nuri Sahin und Sebastian Rode werden sich also ihre Gedanken machen müssen. Für Rode würde ich mir eine Leihe (ein Kauf würde wohl kein Interessent aufgrund seiner Verletzungshistorie zu einem annehmbaren Preis machen) zurück nach Frankfurt wünschen. Dort kann er sich in familiärem Umfeld wieder an sein altes Leistungsniveau herankämpfen und seinen Körper weiter stabilisieren. Vielleicht kommt er dann 2019 wieder gestärkt zurück. Für Castro und Sahin sehe ich keine wirklichen Abnehmer, die für einen der Beiden ein passendes Gehalt anbieten könnten, und beide dürften weiterhin in unserem Kader stehen. Bei Nuri erhoffe ich mir, dass man ihn nun vielleicht im Rahmen eines Praktikums schon in die Arbeit im Verein einbinden kann und er als eine Art Stand-by-Profi fungiert. Dem aus Stuttgart zurückkehrenden Dzenis Burnic können wir leider keine wirkliche Perspektive bieten und ich würde ihn ziehen lassen. Ich halte sehr viel von diesem Jungen, aber gerade mit seiner Spielweise auf einer zentralen Mittelfeldposition benötigt er vor allen Dingen Spielpraxis um sich zu steigern. Im besten Fall kann man bei ihm vielleicht noch eine Rückkaufklausel einbauen, damit er 2020 in einen kleineren Kader zurückkehren kann.
Bis auf Hector bin ich hier wieder komplett bei dir.
Hinter diesen Dreien sehe ich kaum noch Platz für wirklich Spielzeit, da ich auch Jonas Hector als vierte Option dahinter sehe. Gonzalo Castro, Nuri Sahin und Sebastian Rode werden sich also ihre Gedanken machen müssen. Für Rode würde ich mir eine Leihe (ein Kauf würde wohl kein Interessent aufgrund seiner Verletzungshistorie zu einem annehmbaren Preis machen) zurück nach Frankfurt wünschen. Dort kann er sich in familiärem Umfeld wieder an sein altes Leistungsniveau herankämpfen und seinen Körper weiter stabilisieren. Vielleicht kommt er dann 2019 wieder gestärkt zurück. Für Castro und Sahin sehe ich keine wirklichen Abnehmer, die für einen der Beiden ein passendes Gehalt anbieten könnten, und beide dürften weiterhin in unserem Kader stehen. Bei Nuri erhoffe ich mir, dass man ihn nun vielleicht im Rahmen eines Praktikums schon in die Arbeit im Verein einbinden kann und er als eine Art Stand-by-Profi fungiert. Dem aus Stuttgart zurückkehrenden Dzenis Burnic können wir leider keine wirkliche Perspektive bieten und ich würde ihn ziehen lassen. Ich halte sehr viel von diesem Jungen, aber gerade mit seiner Spielweise auf einer zentralen Mittelfeldposition benötigt er vor allen Dingen Spielpraxis um sich zu steigern. Im besten Fall kann man bei ihm vielleicht noch eine Rückkaufklausel einbauen, damit er 2020 in einen kleineren Kader zurückkehren kann.
Bis auf Hector bin ich hier wieder komplett bei dir.
Was ebenso wieder an unserer unterschiedlichen Sichtweise von Hector hängt.
Zitat von BVBBC
Von seiner Offensive erwartet Favre vor allem Spielwitz und Kreativität, aber alles in einem einstudierten Angriffskonzept mit klarem Positionsspiel. Bei uns könnte ich mir vorstellen, dass er mit kreativen, ballsicheren Außenspielern agiert, die mit Dribblings und Doppelpässen die Angriffe initiieren. Für diese Rolle stehen mit Mario Götze, Christian Pulisic, Shinji Kagawa, Andrey Yarmolenko aber auch den ganz jungen Jadon Sancho und Sergio Gómez, der auch im zentralen Mittelfeld spielen kann, bereits einige Spieler im Kader, die mit ihrer Spielweise sehr gut in diese Hybrid-Rolle zwischen Außenspieler und Spielmacher passen würden. Andre Schürrle sich ich als Spielertyp in einem Ballbesitz-System unter Favre kaum gefragt, so dass sich dieser wohl im Sommer nach einem neuen Verein umschauen wird. Nach den guten Leistungen in dieser Rückrunde, dürfte der Markt für Schürrle auch wieder vorhanden sein. Auch der aus Stuttgart zurückkehrende Jacob Bruun Larsen hat bei dieser Konkurrenz kaum Perspektive, so dass man bei ihm ein ähnliches Geschäft wie mit Burnic anstreben wird. So sehe ich in diesem Bereich also weniger einen Umbruch, sondern mehr eine Kaderreduzierung.
Auch hier hätte ich so meine Probleme, da ich im 4-4-2 nur sehr wenige vernünftige Außenspieler im Kader sehe. Philipp, Schürrle, Pulisic und Larsen wären dort wohl im Rahmen Favres Vorstellungen die brauchbaren Spieler. Das war es dann aber auch schon und überzeugend stark ist die Auswahl für mich dennoch nicht. Ansonsten haben alle anderen Spieler nicht die defensiven Fähigkeiten, nicht die grundlegende Schnelligkeit oder Explosivität, um als Linienläufer bestehen zu können, die einerseits die gegnerischen AV bearbeiten sollen, aber auch andererseits um immer wieder unterstützend ins Zentrum rücken zu können. Daher verstehe ich nicht, wieso du ausgerechnet diese Spieler abgeben willst, obwohl du für ein 4-4-2 planst.
Sancho und Yarmolenko wären für mich eher kreative Spieler für die Doppelspitze, wobei hier dann eine Überbesetzung stattfinden dürfte - dazu im nächsten Absatz etwas mehr -, weil Yarmolenko defensiv für diese Rolle nicht zu gebrauchen ist und auch offensiv genug Probleme aufgezeigt hat und Sancho halte ich in jeder Rolle für verschwendet, in der man ihm Freiheiten raubt - schließlich geht von Favres Flügelzangen meist kaum Kreativität aus, womit man Sanchos große Stärke nehmen würde und wohl auch zu viel Energie in der Defensive. Für Götze und Gomez sähe ich in diesem System gar keine Position. Auf den Außen hätten sie in meinen Augen jedenfalls rein gar nichts zu suchen, sondern müssten schon sehr klar zentral eingesetzt werden oder zumindest neben einem Dreiermittelfeld, um als Hybrid eine vernünftige Lösung zu sein - wobei das auch schon suboptimal ist.
Von seiner Offensive erwartet Favre vor allem Spielwitz und Kreativität, aber alles in einem einstudierten Angriffskonzept mit klarem Positionsspiel. Bei uns könnte ich mir vorstellen, dass er mit kreativen, ballsicheren Außenspielern agiert, die mit Dribblings und Doppelpässen die Angriffe initiieren. Für diese Rolle stehen mit Mario Götze, Christian Pulisic, Shinji Kagawa, Andrey Yarmolenko aber auch den ganz jungen Jadon Sancho und Sergio Gómez, der auch im zentralen Mittelfeld spielen kann, bereits einige Spieler im Kader, die mit ihrer Spielweise sehr gut in diese Hybrid-Rolle zwischen Außenspieler und Spielmacher passen würden. Andre Schürrle sich ich als Spielertyp in einem Ballbesitz-System unter Favre kaum gefragt, so dass sich dieser wohl im Sommer nach einem neuen Verein umschauen wird. Nach den guten Leistungen in dieser Rückrunde, dürfte der Markt für Schürrle auch wieder vorhanden sein. Auch der aus Stuttgart zurückkehrende Jacob Bruun Larsen hat bei dieser Konkurrenz kaum Perspektive, so dass man bei ihm ein ähnliches Geschäft wie mit Burnic anstreben wird. So sehe ich in diesem Bereich also weniger einen Umbruch, sondern mehr eine Kaderreduzierung.
Auch hier hätte ich so meine Probleme, da ich im 4-4-2 nur sehr wenige vernünftige Außenspieler im Kader sehe. Philipp, Schürrle, Pulisic und Larsen wären dort wohl im Rahmen Favres Vorstellungen die brauchbaren Spieler. Das war es dann aber auch schon und überzeugend stark ist die Auswahl für mich dennoch nicht. Ansonsten haben alle anderen Spieler nicht die defensiven Fähigkeiten, nicht die grundlegende Schnelligkeit oder Explosivität, um als Linienläufer bestehen zu können, die einerseits die gegnerischen AV bearbeiten sollen, aber auch andererseits um immer wieder unterstützend ins Zentrum rücken zu können. Daher verstehe ich nicht, wieso du ausgerechnet diese Spieler abgeben willst, obwohl du für ein 4-4-2 planst.
Sancho und Yarmolenko wären für mich eher kreative Spieler für die Doppelspitze, wobei hier dann eine Überbesetzung stattfinden dürfte - dazu im nächsten Absatz etwas mehr -, weil Yarmolenko defensiv für diese Rolle nicht zu gebrauchen ist und auch offensiv genug Probleme aufgezeigt hat und Sancho halte ich in jeder Rolle für verschwendet, in der man ihm Freiheiten raubt - schließlich geht von Favres Flügelzangen meist kaum Kreativität aus, womit man Sanchos große Stärke nehmen würde und wohl auch zu viel Energie in der Defensive. Für Götze und Gomez sähe ich in diesem System gar keine Position. Auf den Außen hätten sie in meinen Augen jedenfalls rein gar nichts zu suchen, sondern müssten schon sehr klar zentral eingesetzt werden oder zumindest neben einem Dreiermittelfeld, um als Hybrid eine vernünftige Lösung zu sein - wobei das auch schon suboptimal ist.
Ok, das habe ich nicht ordentlich ausgeführt.
Ich sollte das dargestellte System nicht als 4-4-2 bezeichnen, sondern als 4-2-2-2.
Die beiden nominellen Mittelfeld-Außen sind verkappte Spielmacher und besetzen die sogenannten Halbräume. Die Tendenz geht immer mehr dazu, dass sich sich die Spielmacher weiter auf Außen schieben um dort mehr Platz zu erhalten als im Zentrum (auch hierzu steht im verlinkten Siegenthaler-Interview eine kurze Passage).
Also um im Favre-System zu bleiben: Unsere Außen werden mehr von Arango-Typen als von Herrmann-Typen besetzt.
Für diese Rolle sehe ich eben genau die Spieler wie Sancho, Pulisic, Gómez oder am idealsten Götze an. Gerade im Ballbesitz-System mit vielen Kurz- und Doppelpässen ist die Geschwindigkeit dieser Spieler nicht mehr so entscheidend.
Daher sind Typen wie Schürrle oder Philipp auf den Außen nicht gefragt.
Zitat von BVBBC
Ganz vorne erhoffe ich mir von Favre einen flexiblen Zwei-Mann-Sturm in dem er Marco Reus als Fixpunkt ideal integrieren kann. Batshuayi fällt aufgrund des hohen Preises wohl als dessen Partner aus dem Raster. Als potentiellen Neuzugang habe ich mir (nachdem mein Wunschspieler Lautaro Martínez nicht mehr zu realisieren ist) nun den Spanier Gerard Moreno ausgeguckt. Er ist technisch auf einem ganz hohen Niveau, torgefährlich und hat eine fantastische Spielübersicht. Gerade in einem Zwei-Mann-Sturm fühlt er sich wohl. In Morenos Vertrag ist eine Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Mio. € verankert, die man wohl aktivieren müsste um ihn aus Barcelona loszueisen. Moreno müsste sich dann mit Maximilian Philipp, von dem ich unglaublich viel halte, und dem talentierten Alexander Isak um den Platz neben Reus streiten. Ich denke, dass in dieser Konstellation genügend Spielzeit für alle vier Kandidaten abfallen würde. Auch der vor kurzem mit einem Profi-Vertrag ausgestattete Robin Kehr kann in aller Seelenruhe dahinter reifen und sich in der Addo-Trainingsgruppe stetig verbessern.
Moreno wäre natürlich kein Topstürmer und wird es wohl auch nie werden, aber grundsätzlich sicher nicht komplett verkehrt, da er als Gegenpol zum kreativen Mann agieren kann. Schließlich ist Moreno ein Stürmer, der eine vergleichsweise hohe Workrate hat und von allem etwas kann und macht. Das ist grundsätzlich daher schon ein Stürmertyp, den Favre sehr gerne hat (sei es bspw. Plea, Stindl oder Hanke), um daneben dem zweiten Stürmer alle Freiheiten einzuräumen.
Daneben könnten sich dann Reus, Philipp, Sancho und Yarmolenko austoben, die als freies Radikal rund um den Arbeiter wohl alle 3 ideal in Szene gesetzt werden könnten. Im Endeffekt wäre das aber wohl mindestens ein Mann zu viel, selbst wenn man Philipp auf den Außen einplant und Reus mal wieder obligatorisch ausfällt. Auch deswegen sehe ich das 4-4-2 eigentlich nicht als optimales System für diesen Kader an.
Auch für Isak wäre Moreno nicht schlecht, da so zwar ein durchaus verlässlicher Mann da sein sollte, aber auch definitiv keine übermäßig große Hürde. Im MS würde ein 4-4-2 mit dieser Besetzung also wieder aufgehen. Für ein System mit nur einer Spitze wäre mir Moreno aber nicht kaltschnäuzig und talentiert genug, da er dann keinen überwiegend unterstützenden Charakter mehr einnehmen könnte!
Ganz vorne erhoffe ich mir von Favre einen flexiblen Zwei-Mann-Sturm in dem er Marco Reus als Fixpunkt ideal integrieren kann. Batshuayi fällt aufgrund des hohen Preises wohl als dessen Partner aus dem Raster. Als potentiellen Neuzugang habe ich mir (nachdem mein Wunschspieler Lautaro Martínez nicht mehr zu realisieren ist) nun den Spanier Gerard Moreno ausgeguckt. Er ist technisch auf einem ganz hohen Niveau, torgefährlich und hat eine fantastische Spielübersicht. Gerade in einem Zwei-Mann-Sturm fühlt er sich wohl. In Morenos Vertrag ist eine Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Mio. € verankert, die man wohl aktivieren müsste um ihn aus Barcelona loszueisen. Moreno müsste sich dann mit Maximilian Philipp, von dem ich unglaublich viel halte, und dem talentierten Alexander Isak um den Platz neben Reus streiten. Ich denke, dass in dieser Konstellation genügend Spielzeit für alle vier Kandidaten abfallen würde. Auch der vor kurzem mit einem Profi-Vertrag ausgestattete Robin Kehr kann in aller Seelenruhe dahinter reifen und sich in der Addo-Trainingsgruppe stetig verbessern.
Moreno wäre natürlich kein Topstürmer und wird es wohl auch nie werden, aber grundsätzlich sicher nicht komplett verkehrt, da er als Gegenpol zum kreativen Mann agieren kann. Schließlich ist Moreno ein Stürmer, der eine vergleichsweise hohe Workrate hat und von allem etwas kann und macht. Das ist grundsätzlich daher schon ein Stürmertyp, den Favre sehr gerne hat (sei es bspw. Plea, Stindl oder Hanke), um daneben dem zweiten Stürmer alle Freiheiten einzuräumen.
Daneben könnten sich dann Reus, Philipp, Sancho und Yarmolenko austoben, die als freies Radikal rund um den Arbeiter wohl alle 3 ideal in Szene gesetzt werden könnten. Im Endeffekt wäre das aber wohl mindestens ein Mann zu viel, selbst wenn man Philipp auf den Außen einplant und Reus mal wieder obligatorisch ausfällt. Auch deswegen sehe ich das 4-4-2 eigentlich nicht als optimales System für diesen Kader an.
Auch für Isak wäre Moreno nicht schlecht, da so zwar ein durchaus verlässlicher Mann da sein sollte, aber auch definitiv keine übermäßig große Hürde. Im MS würde ein 4-4-2 mit dieser Besetzung also wieder aufgehen. Für ein System mit nur einer Spitze wäre mir Moreno aber nicht kaltschnäuzig und talentiert genug, da er dann keinen überwiegend unterstützenden Charakter mehr einnehmen könnte!
Genau so habe ich mir das vorgestellt, wobei ich Yarmolenko und Sancho eben eher auf Außen sehe und damit wieder Platz für die vier genannten Jungs ist.
Zitat von BVBBC
Kader des BVB zur Saison 2018/2019 (in Klammern: Alter zum Stichtag 01.07.2018):
Tor:
01 Unbehaun, Luca (17; Vertrag bis 2023) *NEU*
30 Esser, Michael (30; Vertrag bis 2021; für 0,5 Mio. € aus Hannover) *NEU*
38 Bürki, Roman (27; Vertrag bis 2021)
Abwehr:
02 Zagadou, Dan-Axel (19; Vertrag bis 2022)
03 Hector, Jonas (28; Vertrag bis 2022; für 8 Mio. € aus Köln) *NEU*
04 Toprak, Ömer (28; Vertrag bis 2021)
05 Kilian, Luca (18; Vertrag bis 2022) *NEU*
16 Akanji, Manuel (22; Vertrag bis 2022)
21 Mukiele, Nordi (20; Vertrag bis 2023; für 22 Mio. € aus Montpellier) *NEU*
26 Piszczek, Łukasz (33; Vertrag bis 2020)
29 Schmelzer, Marcel (30; Vertrag bis 2021)
31 Kopacz, David (19; Vertrag bis 2022) *NEU*
+ Toljan, Jeremy (23; Vertrag bis 2022; bis 2020 an Hertha BSC Berlin verliehen)
+ Passlack, Felix (20; Vertrag bis 2021; bis 2020 an den VfL Bochum verliehen)
Mittelfeld (Zentrum):
06 Cook, Lewis (21; Vertrag bis 2023; für 25 Mio. € aus Bournemouth) *NEU*
08 Sahin, Nuri (29; Vertrag bis 2019)
10 Götze, Mario (26; Vertrag bis 2020)
17 Gómez, Sergio (17; Vertrag bis 2021)
19 Dahoud, Mahmoud (22; Vertrag bis 2022)
23 Kagawa, Shinji (29; Vertrag bis 2020)
27 Castro, Gonzalo (31; Vertrag bis 2020)
33 Weigl, Julian (22; Vertrag bis 2021)
+ Rode, Sebastian (27; Vertrag bis 2020; bis 2019 an Eintracht Frankfurt verliehen)
Offensive:
07 Sancho, Jadon (18; Vertrag bis 2020)
09 Yarmolenko, Andrey (28; Vertrag bis 2021)
11 Reus, Marco (29; Vertrag bis 2023)
14 Isak, Alexander (18; Vertrag bis 2022)
18 Moreno, Gerard (26; Vertrag bis 2023; für 25 Mio. € aus Barcelona) *NEU*
20 Philipp, Maximilian (24; Vertrag bis 2022)
22 Pulisic, Christian (19; Vertrag bis 2020)
24 Kehr, Robin (18; Vertrag bis 2021)
Staff:
Trainer: Favre, Lucien
Co-Trainer: Heinrich, Jörg
Co-Trainer: Domínguez, Álvaro
Ausbildungstrainer: Addo, Otto
Technischer Direktor: Kehl, Sebastian
Schema im 4-2-2-2:
--------------------------------- Bürki ---------------------------------
-------------------------------- (Esser) -------------------------------- / Unbehaun
--------------------------------------------------------------------------
----------------------- Akanji --------- Toprak ----------------------
Mukiele ----------- (Kilian) ------- (Zagadou) ------ Schmelzer
(Piszczek) ------------------------------------------------- (Hector) / Kopacz
---------------------- Dahoud --------- Weigl -----------------------
----------------------- (Cook) -------- (Hector) --------------------- / Sahin, Castro
--------------------------------------------------------------------------
----------- Pulisic ------------------------------- Götze -------------
---------- (Sancho) --------------------------- (Kagawa) ---------- / Yarmolenko, Gómez
--------------------------------------------------------------------------
---------------------- Moreno ---------- Reus -----------------------
---------------------- (Philipp) --------- (Isak) ---------------------- / Kehr
Bank:
Esser – Zagadou/Piszczek, Hector, Cook, 3 Offensivspieler (Kagawa/Sancho/Yarmolenko/Philipp/Isak)
Der Kader gäbe für mich wie gesagt kein 4-4-2 her. Ist allerdings auch kein Drama, da Favre nicht darauf festgelegt ist und auch noch andere Aufstellungen nutzt, die durchaus durchführbar sind, für die der Kader meines Erachtens aber trotzdem noch nicht optimal besetzt ist - insbesondere auf LV sowie im kompletten Zentrum. Ansonsten wieder mal eine sehr gut zu lesende und begründete Schmiede, die eine schöne Diskussionsbasis bietet!
Kader des BVB zur Saison 2018/2019 (in Klammern: Alter zum Stichtag 01.07.2018):
Tor:
01 Unbehaun, Luca (17; Vertrag bis 2023) *NEU*
30 Esser, Michael (30; Vertrag bis 2021; für 0,5 Mio. € aus Hannover) *NEU*
38 Bürki, Roman (27; Vertrag bis 2021)
Abwehr:
02 Zagadou, Dan-Axel (19; Vertrag bis 2022)
03 Hector, Jonas (28; Vertrag bis 2022; für 8 Mio. € aus Köln) *NEU*
04 Toprak, Ömer (28; Vertrag bis 2021)
05 Kilian, Luca (18; Vertrag bis 2022) *NEU*
16 Akanji, Manuel (22; Vertrag bis 2022)
21 Mukiele, Nordi (20; Vertrag bis 2023; für 22 Mio. € aus Montpellier) *NEU*
26 Piszczek, Łukasz (33; Vertrag bis 2020)
29 Schmelzer, Marcel (30; Vertrag bis 2021)
31 Kopacz, David (19; Vertrag bis 2022) *NEU*
+ Toljan, Jeremy (23; Vertrag bis 2022; bis 2020 an Hertha BSC Berlin verliehen)
+ Passlack, Felix (20; Vertrag bis 2021; bis 2020 an den VfL Bochum verliehen)
Mittelfeld (Zentrum):
06 Cook, Lewis (21; Vertrag bis 2023; für 25 Mio. € aus Bournemouth) *NEU*
08 Sahin, Nuri (29; Vertrag bis 2019)
10 Götze, Mario (26; Vertrag bis 2020)
17 Gómez, Sergio (17; Vertrag bis 2021)
19 Dahoud, Mahmoud (22; Vertrag bis 2022)
23 Kagawa, Shinji (29; Vertrag bis 2020)
27 Castro, Gonzalo (31; Vertrag bis 2020)
33 Weigl, Julian (22; Vertrag bis 2021)
+ Rode, Sebastian (27; Vertrag bis 2020; bis 2019 an Eintracht Frankfurt verliehen)
Offensive:
07 Sancho, Jadon (18; Vertrag bis 2020)
09 Yarmolenko, Andrey (28; Vertrag bis 2021)
11 Reus, Marco (29; Vertrag bis 2023)
14 Isak, Alexander (18; Vertrag bis 2022)
18 Moreno, Gerard (26; Vertrag bis 2023; für 25 Mio. € aus Barcelona) *NEU*
20 Philipp, Maximilian (24; Vertrag bis 2022)
22 Pulisic, Christian (19; Vertrag bis 2020)
24 Kehr, Robin (18; Vertrag bis 2021)
Staff:
Trainer: Favre, Lucien
Co-Trainer: Heinrich, Jörg
Co-Trainer: Domínguez, Álvaro
Ausbildungstrainer: Addo, Otto
Technischer Direktor: Kehl, Sebastian
Schema im 4-2-2-2:
--------------------------------- Bürki ---------------------------------
-------------------------------- (Esser) -------------------------------- / Unbehaun
--------------------------------------------------------------------------
----------------------- Akanji --------- Toprak ----------------------
Mukiele ----------- (Kilian) ------- (Zagadou) ------ Schmelzer
(Piszczek) ------------------------------------------------- (Hector) / Kopacz
---------------------- Dahoud --------- Weigl -----------------------
----------------------- (Cook) -------- (Hector) --------------------- / Sahin, Castro
--------------------------------------------------------------------------
----------- Pulisic ------------------------------- Götze -------------
---------- (Sancho) --------------------------- (Kagawa) ---------- / Yarmolenko, Gómez
--------------------------------------------------------------------------
---------------------- Moreno ---------- Reus -----------------------
---------------------- (Philipp) --------- (Isak) ---------------------- / Kehr
Bank:
Esser – Zagadou/Piszczek, Hector, Cook, 3 Offensivspieler (Kagawa/Sancho/Yarmolenko/Philipp/Isak)
Der Kader gäbe für mich wie gesagt kein 4-4-2 her. Ist allerdings auch kein Drama, da Favre nicht darauf festgelegt ist und auch noch andere Aufstellungen nutzt, die durchaus durchführbar sind, für die der Kader meines Erachtens aber trotzdem noch nicht optimal besetzt ist - insbesondere auf LV sowie im kompletten Zentrum. Ansonsten wieder mal eine sehr gut zu lesende und begründete Schmiede, die eine schöne Diskussionsbasis bietet!
Danke.
Man muss ja auch nicht immer einer Meinung sein, solange man diese begründen kann...
27.03.2018 - 15:42 Uhr
Zitat von Tobi Deluxe
Letztendlich sind wir uns einig, dass Favre der beste verfügbare Kandidat ist. Ich denke, dass Bayern da kaum noch dazwischen grätschen wird, weil wir mit Favre vermutlich schon sehr weit sind. Zumindest ist das aus den aktuellen Berichten aus Frankreich herauszulesen.
Diese Rolle als "Schnittstellenmanager" würde Kehl ja erlauben nahezu in jeden Bereich seine Fühler auszustrecken und dient auch so ein wenig dazu sein zukünftiges Kompetenzfeld auszuloten. Vielleicht merkt er ja dabei, dass er gerne wieder auf dem Trainingsplatz stehen würde oder er entdeckt die Liebe zur Finanzwelt. Mit dieser Funktion hat er nach einer entsprechenden Einarbeitungsphase alle Möglichkeiten bei uns.
Ich habe keine geheimen Informationen, sondern lediglich die Aussage, dass Reimann nur bei einer "Beförderung" zur Nr. 2 seinen Vertrag verlängern möchte. Da ich persönlich Unbehaun ohnehin als den talentierteren Burschen ansehe und keinen Sinn darin sehe einen jungen Mann auf die Bank zu setzen, würde ich einen netten, zuverlässigen "Lückenfüller" auf die Bank setzen und dann im Zweifelsfall auch direkt auf Unbehaun setzen. Das traue ich Favre durchaus zu...
Gerade auf einen Transfer a la Sane könnte ich gut und gerne verzichten. Das wäre der klassische Fehler der letzten Jahre den Kader mit teuren, soliden Spielern vollzupacken und die Jugend damit zu blockieren. Zagadou und Kilian müssen aufrücken, wenn man ihnen eine Perspektive bieten möchte.
Ich persönlich bräuchte Kopacz auch nicht im Profi-Kader, weiß bei ihm aber, dass der BVB in diese Richtung plant. Toljan, Passlack, Kopacz und vielleicht auch Larsen (insofern man ihn mit Rückkaufoption abgeben kann) wären dann in der Konkurrenzsituation für 2020. Das wird spannend...
Da haben wir einfach ein komplett komplett unterschiedliche Bilder von Hector. Gegen Spanien und speziell in der Nationalmannschaft hat er mir immer sehr gut gefallen, weil er sich einfach so unglaublich intelligent auf dem Feld bewegt. Dazu ist er gerade im Kombinationsspiel unheimlich wertvoll.
Auch Urs Siegenthaler hat eine unheimlich hohe Meinung von Hector:
https://www.morgenpost.de/sport/article212977643/Partien-werden-vor-dem-Spiel-entschieden.html
Mit Hector hätten wir eine Lösung für die kommenden fünf Jahre, der Schmelzer erst komplett den Rang ablaufen wird und danach eben einen neuen Konkurrenten bekommt. Da kann man doch wunderbar in zwei, drei Jahreszyklen denken.
Meine Alternativlösung, falls es mit Hector nichts wird, würde dir wahrscheinlich besser gefallen und wäre natürlich etwas langfristiges:
Juan Miranda
Ich frage mich, was an Xhaka zumindest im Offensivspiel so viel dynamischer als an Weigl sein sollte. Dahoud und Weigl sind eben doch klare Strukturgeber im Spiel und würden sich im Favre'schen System ähnlich gut ergänzen wie Kramer und Xhaka.
Cook kann ich dir nur wärmstens empfehlen. Gerade seine schnellen Läufe durchs Mittelfeld sind charakteristisch für ihn. Er wäre mich die Eierlegende Wollmilchsau im zentralen Mittelfeld, der sowohl als fleißigere Option für Dahoud als auch als zweikampfstarker Strukturgeber für Weigl ins Spiel komm kann.
Was ebenso wieder an unserer unterschiedlichen Sichtweise von Hector hängt.
Ok, das habe ich nicht ordentlich ausgeführt.
Ich sollte das dargestellte System nicht als 4-4-2 bezeichnen, sondern als 4-2-2-2.
Die beiden nominellen Mittelfeld-Außen sind verkappte Spielmacher und besetzen die sogenannten Halbräume. Die Tendenz geht immer mehr dazu, dass sich sich die Spielmacher weiter auf Außen schieben um dort mehr Platz zu erhalten als im Zentrum (auch hierzu steht im verlinkten Siegenthaler-Interview eine kurze Passage).
Also um im Favre-System zu bleiben: Unsere Außen werden mehr von Arango-Typen als von Herrmann-Typen besetzt.
Für diese Rolle sehe ich eben genau die Spieler wie Sancho, Pulisic, Gómez oder am idealsten Götze an. Gerade im Ballbesitz-System mit vielen Kurz- und Doppelpässen ist die Geschwindigkeit dieser Spieler nicht mehr so entscheidend.
Daher sind Typen wie Schürrle oder Philipp auf den Außen nicht gefragt.
Genau so habe ich mir das vorgestellt, wobei ich Yarmolenko und Sancho eben eher auf Außen sehe und damit wieder Platz für die vier genannten Jungs ist.
Danke.
Man muss ja auch nicht immer einer Meinung sein, solange man diese begründen kann...
Zitat von BVBBC
Perfekt würde ich zwar nicht sagen, aber Favre wäre zumindest der bestmögliche Trainer, der aktuell zu einigermaßen vernünftigen Konditionen auf dem Markt ist und bei dem es denke ich auch relativ wenige Fragezeichen gibt. Was man sieht, wird man bekommen!
Warum ich ihn nicht für perfekt halte?
Einerseits stellt Favre sein System über alles. Das ist für mich deswegen problematisch, da ich den Kader nicht auf einem Level sehe, der seinem System genügt und ich denke auch nicht, dass dieses Level in einem Sommer herstellbar ist - auch dein Kader hat mir dahingehend einige ungelöste oder zumindest potenzielle Probleme. Ich erwarte daher von Favre kreative, unerwartete Lösungen, die Zeit benötigen werden, bis alles einigermaßen funktioniert, wobei ich mir nicht sicher bin, ob er in Zusammenspiel mit Zorc genug Lösungen findet, um nicht mehr nur mit einem Messer zu einer Schießerei zu kommen - die Möglichkeiten des Trainers sehe ich dabei allerdings limitiert.
Andererseits wird so der Druck auf Favre sehr schnell sehr groß sein, was diesem bekanntlich überhaupt nicht bekommt. Im beschaulichen Nizza hat er schließlich in Ruhe arbeiten können und es gab dennoch wieder mehrere Situationen in denen er gehen wollte, schlicht entnervt oder sogar überfordert war. Beschaulich ist hier gar nichts mehr, der Kader ist wohl kaum auf das notwendige Niveau optimierbar, weswegen es kritisch bleibt, wie sehr ihn das Umfeld hier belastet und wie sehr seine Arbeit darunter leiden würde. Ich bin mir nicht sicher, wie gut Watzke und Zorc das moderieren können, da der Verein allgemein unter Druck steht, nachdem in den letzten 2 Saisons gefühlt mehr passiert ist, wie zuvor in 5 Jahren nicht.
Dazu bin ich mir nicht sicher, inwiefern die Bayern im Spiel sind, aber mich würde nicht wundern, dass Favre auch dort ein großes Thema ist und sehe auch zu viele Argumente, dass er sich für die Bayern entscheidet, falls noch keine Entscheidung gefallen ist. Daher erst mal abwarten, ob es überhaupt Favre wird, wobei ich das für die weitere Diskussion als Ausgangsbasis annehmen will.
Zitat von Tobi Deluxe
Ich mal wieder... Nachdem ich mich nun intensiv mit Lucien Favre, speziell seiner Spiel- und Arbeitsweise, auseinandergesetzt habe, will ich nochmal eine Kaderschmiede zum Besten geben.
Als Trainer kommt nach dieser Einleitung natürlich logischerweise Lucien Favre ins Spiel. Er hat eine wunderbare Menschenführung und kann einem Team ein zugeschnittenes taktisches Konzept näher bringen. Dabei setzt er unabhängig von einer systematischen Doktrin auf feines, aber schnelles Kurzpassspiel aus einer geordneten Defensive heraus. Der Schweizer arbeitet außerdem gerne mit jungen Spielern, denen er wichtige Lösungsmöglichkeiten für viele Spielsituationen mitgeben kann. Insgesamt bringt Lucien Favre für mich das perfekte Gesamtpaket für unsere derzeitige Situation mit und ist im Sommer für moderate 3 Mio. € zu haben (Bosz hatte auch in dieser Größenordnung gekostet).
Ich mal wieder... Nachdem ich mich nun intensiv mit Lucien Favre, speziell seiner Spiel- und Arbeitsweise, auseinandergesetzt habe, will ich nochmal eine Kaderschmiede zum Besten geben.
Als Trainer kommt nach dieser Einleitung natürlich logischerweise Lucien Favre ins Spiel. Er hat eine wunderbare Menschenführung und kann einem Team ein zugeschnittenes taktisches Konzept näher bringen. Dabei setzt er unabhängig von einer systematischen Doktrin auf feines, aber schnelles Kurzpassspiel aus einer geordneten Defensive heraus. Der Schweizer arbeitet außerdem gerne mit jungen Spielern, denen er wichtige Lösungsmöglichkeiten für viele Spielsituationen mitgeben kann. Insgesamt bringt Lucien Favre für mich das perfekte Gesamtpaket für unsere derzeitige Situation mit und ist im Sommer für moderate 3 Mio. € zu haben (Bosz hatte auch in dieser Größenordnung gekostet).
Perfekt würde ich zwar nicht sagen, aber Favre wäre zumindest der bestmögliche Trainer, der aktuell zu einigermaßen vernünftigen Konditionen auf dem Markt ist und bei dem es denke ich auch relativ wenige Fragezeichen gibt. Was man sieht, wird man bekommen!
Warum ich ihn nicht für perfekt halte?
Einerseits stellt Favre sein System über alles. Das ist für mich deswegen problematisch, da ich den Kader nicht auf einem Level sehe, der seinem System genügt und ich denke auch nicht, dass dieses Level in einem Sommer herstellbar ist - auch dein Kader hat mir dahingehend einige ungelöste oder zumindest potenzielle Probleme. Ich erwarte daher von Favre kreative, unerwartete Lösungen, die Zeit benötigen werden, bis alles einigermaßen funktioniert, wobei ich mir nicht sicher bin, ob er in Zusammenspiel mit Zorc genug Lösungen findet, um nicht mehr nur mit einem Messer zu einer Schießerei zu kommen - die Möglichkeiten des Trainers sehe ich dabei allerdings limitiert.
Andererseits wird so der Druck auf Favre sehr schnell sehr groß sein, was diesem bekanntlich überhaupt nicht bekommt. Im beschaulichen Nizza hat er schließlich in Ruhe arbeiten können und es gab dennoch wieder mehrere Situationen in denen er gehen wollte, schlicht entnervt oder sogar überfordert war. Beschaulich ist hier gar nichts mehr, der Kader ist wohl kaum auf das notwendige Niveau optimierbar, weswegen es kritisch bleibt, wie sehr ihn das Umfeld hier belastet und wie sehr seine Arbeit darunter leiden würde. Ich bin mir nicht sicher, wie gut Watzke und Zorc das moderieren können, da der Verein allgemein unter Druck steht, nachdem in den letzten 2 Saisons gefühlt mehr passiert ist, wie zuvor in 5 Jahren nicht.
Dazu bin ich mir nicht sicher, inwiefern die Bayern im Spiel sind, aber mich würde nicht wundern, dass Favre auch dort ein großes Thema ist und sehe auch zu viele Argumente, dass er sich für die Bayern entscheidet, falls noch keine Entscheidung gefallen ist. Daher erst mal abwarten, ob es überhaupt Favre wird, wobei ich das für die weitere Diskussion als Ausgangsbasis annehmen will.
Letztendlich sind wir uns einig, dass Favre der beste verfügbare Kandidat ist. Ich denke, dass Bayern da kaum noch dazwischen grätschen wird, weil wir mit Favre vermutlich schon sehr weit sind. Zumindest ist das aus den aktuellen Berichten aus Frankreich herauszulesen.
Zitat von BVBBC
Interessant finde ich, dass Favre keinen festen Co-Trainer mitbringt und sich dabei meist jemanden mit Vereinskenntnis oder einen alten Bekannten mit ins Boot holt. Ich könnte mir daher vorstellen, dass Jörg Heinrich auch unter Favre weiterhin als Co-Trainer fungieren darf. Favre selbst könnte sich seinen ehemaligen Schützling Álvaro Domínguez aus Mönchengladbach als möglichen Begleiter heraussuchen. Mit dieser Konstellation könnte ich bestens leben, halte aber auch ehemalige Favre-Lieblinge wie Arne Friedrich oder Martin Stranzl für möglich.
Mit Otto Addo kommt daneben ein Altbekannter zurück. Addo wird dabei offiziell das Trainer-Gespann unterstützen, aber hauptverantwortlich für die Ausbildung unserer Talente im Profi-Kader sein. Er wird hochtalentierte Spieler wie Zagadou, Gómez, Sancho und immer mal wieder wechselnde Spieler aus Reserve und U19 ständig betreuen, sie im Profi-Kader integrieren und mit Individual-Training auf ein höheres Level bringen. Eine ähnliche Funktion übt Addo derzeit bei Borussia Mönchengladbach aus. Ich hoffe, dass wir ihn mit unseren Weltklasse-Talenten für unser Projekt begeistern können. Als Alternative für einen solchen Posten käme mir noch Dede in den Sinn.
Außerdem kommt mit Sebastian Kehl noch ein weiterer "Typ" zurück in den Verein. Er soll in der neuen Funktion als Technischer Direktor für die Koordination der Schnittstellen der einzelnen Abteilungen (Profi-Abteilung, Jugend, Scouting, Management, etc.) übernehmen. Damit wäre er nah genug am Team um immer mal einen Impuls in der Kabine zu setzten und trotzdem noch mit genügend Distanz um das Gesamtkonzept im Blick zu haben. Mit seinen kommunikativen Fähigkeiten sehe ich ihn prädestiniert für eine solche Rolle und würde ihn auch im Umgang mit den Medien stets in der ersten Reihe sehen.
Den Teil mit Kehl finde ich grudsätzlich am Interessantesten, wobei ich vorsichtig wäre, was für Impulse aus solchen Positionen heraus erfolgen können. Allerdings würde ich Kehl sehr gerne in eine Ausbildungsposition bringen, in der er in einigen Jahren bspw. auf Zorc folgen könnte, für den der logische Schritt ein Aufrücken wäre. Watzke und Rauball dürften schließlich ihren letzten Turnus beim BVB haben, wobei ich schon gerne hätte, dass im Verein noch mehr sportliche Kompetenz in den Entscheidungspositionen sitzt. Wirtschaftliche Komptenz bringt Zorc schließlich auch mit, wobei man dahingehend eh schon gut aufgestellt ist. Dazu fände ich Kehl insbesondere als weiteren Ansprechpartner für die Medien wichtig, um da nochmal eine etwas andere Komponente in der Außendarstellung reinzubekommen, die vor allem unverbraucht ist.
Interessant finde ich, dass Favre keinen festen Co-Trainer mitbringt und sich dabei meist jemanden mit Vereinskenntnis oder einen alten Bekannten mit ins Boot holt. Ich könnte mir daher vorstellen, dass Jörg Heinrich auch unter Favre weiterhin als Co-Trainer fungieren darf. Favre selbst könnte sich seinen ehemaligen Schützling Álvaro Domínguez aus Mönchengladbach als möglichen Begleiter heraussuchen. Mit dieser Konstellation könnte ich bestens leben, halte aber auch ehemalige Favre-Lieblinge wie Arne Friedrich oder Martin Stranzl für möglich.
Mit Otto Addo kommt daneben ein Altbekannter zurück. Addo wird dabei offiziell das Trainer-Gespann unterstützen, aber hauptverantwortlich für die Ausbildung unserer Talente im Profi-Kader sein. Er wird hochtalentierte Spieler wie Zagadou, Gómez, Sancho und immer mal wieder wechselnde Spieler aus Reserve und U19 ständig betreuen, sie im Profi-Kader integrieren und mit Individual-Training auf ein höheres Level bringen. Eine ähnliche Funktion übt Addo derzeit bei Borussia Mönchengladbach aus. Ich hoffe, dass wir ihn mit unseren Weltklasse-Talenten für unser Projekt begeistern können. Als Alternative für einen solchen Posten käme mir noch Dede in den Sinn.
Außerdem kommt mit Sebastian Kehl noch ein weiterer "Typ" zurück in den Verein. Er soll in der neuen Funktion als Technischer Direktor für die Koordination der Schnittstellen der einzelnen Abteilungen (Profi-Abteilung, Jugend, Scouting, Management, etc.) übernehmen. Damit wäre er nah genug am Team um immer mal einen Impuls in der Kabine zu setzten und trotzdem noch mit genügend Distanz um das Gesamtkonzept im Blick zu haben. Mit seinen kommunikativen Fähigkeiten sehe ich ihn prädestiniert für eine solche Rolle und würde ihn auch im Umgang mit den Medien stets in der ersten Reihe sehen.
Den Teil mit Kehl finde ich grudsätzlich am Interessantesten, wobei ich vorsichtig wäre, was für Impulse aus solchen Positionen heraus erfolgen können. Allerdings würde ich Kehl sehr gerne in eine Ausbildungsposition bringen, in der er in einigen Jahren bspw. auf Zorc folgen könnte, für den der logische Schritt ein Aufrücken wäre. Watzke und Rauball dürften schließlich ihren letzten Turnus beim BVB haben, wobei ich schon gerne hätte, dass im Verein noch mehr sportliche Kompetenz in den Entscheidungspositionen sitzt. Wirtschaftliche Komptenz bringt Zorc schließlich auch mit, wobei man dahingehend eh schon gut aufgestellt ist. Dazu fände ich Kehl insbesondere als weiteren Ansprechpartner für die Medien wichtig, um da nochmal eine etwas andere Komponente in der Außendarstellung reinzubekommen, die vor allem unverbraucht ist.
Diese Rolle als "Schnittstellenmanager" würde Kehl ja erlauben nahezu in jeden Bereich seine Fühler auszustrecken und dient auch so ein wenig dazu sein zukünftiges Kompetenzfeld auszuloten. Vielleicht merkt er ja dabei, dass er gerne wieder auf dem Trainingsplatz stehen würde oder er entdeckt die Liebe zur Finanzwelt. Mit dieser Funktion hat er nach einer entsprechenden Einarbeitungsphase alle Möglichkeiten bei uns.
Zitat von BVBBC
Kommen wir nun zum sportlichen und der von Watzke angesprochenen Neujustierung des Kaders:
Im Tor geht es direkt los. Weidenfeller wird seine Karriere beenden und Dominik Reimann wird eine neue Herausforderung als Stamm-Keeper von Preußen Münster in der 3. Liga annehmen.
Roman Bürki bleibt weiterhin als Nr. 1 gesetzt. Ich denke nicht, dass auf dieser Position zur neuen Saison ein Fass aufgemacht wird. Ich persönlich würde Bürki zwar gerne gegen Kevin Trapp eintauschen, bin aber auch mit unserem Schweizer ganz zufrieden. Als neue Nr. 2 wird ein erfahrener Keeper mit Bundesliga-Erfahrung kommen, der im Bedarfsfall ohne Bauchschmerzen einspringen kann. Auf meiner Shortlist für diese Rolle steht Michael Esser ganz oben, aber auch Andreas Luthe oder Manuel Riemann wären mögliche Kandidaten, die ins Profil passen.
„Warum eine solch perspektivlose Nr. 2?“ fragt ihr euch sicher. Meine Antwort darauf lautet: Luca Unbehaun. Wir haben mit ihm bereits einen unheimlich talentierten Keeper in unseren Reihen, dem ich mittelfristig den Sprung ins Bundesliga-Tor des BVB zutraue. Roman Weidenfeller wird ihm zur Seite gestellt und unterstützt ihn auf dem Trainingsplatz aber auch mental neben dem Platz. Mit Favre haben wir nun einen Trainer, der auch mal einen jungen Keeper ins kalte Wasser wirft, wenn er das Zutrauen in diesen hat (siehe ter Stegen).
Hast du zu Reimann Informationen? Letztens hieß es noch, dass die anstehenden Entscheidungen (Reimann, Beste, ...) im U-Bereich derzeit hinten an stehen, weil man sich genug Zeit zur Evaluation nehmen will - vermutlich auch, weil andere Themen Priorität haben. Ansonsten find ich das konzeptionell gut so, wobei Favre gerne einen technisch guten Torhüter nutzt. Das wäre für mich daher auch der fragliche Punkt, ob man auf die genannten Torhüter zurückgreifen sollte, weil ich mir gut vorstellen könnte, dass Favre im Notfall direkt zu Reimann/Unbehaun greifen würde.
Kommen wir nun zum sportlichen und der von Watzke angesprochenen Neujustierung des Kaders:
Im Tor geht es direkt los. Weidenfeller wird seine Karriere beenden und Dominik Reimann wird eine neue Herausforderung als Stamm-Keeper von Preußen Münster in der 3. Liga annehmen.
Roman Bürki bleibt weiterhin als Nr. 1 gesetzt. Ich denke nicht, dass auf dieser Position zur neuen Saison ein Fass aufgemacht wird. Ich persönlich würde Bürki zwar gerne gegen Kevin Trapp eintauschen, bin aber auch mit unserem Schweizer ganz zufrieden. Als neue Nr. 2 wird ein erfahrener Keeper mit Bundesliga-Erfahrung kommen, der im Bedarfsfall ohne Bauchschmerzen einspringen kann. Auf meiner Shortlist für diese Rolle steht Michael Esser ganz oben, aber auch Andreas Luthe oder Manuel Riemann wären mögliche Kandidaten, die ins Profil passen.
„Warum eine solch perspektivlose Nr. 2?“ fragt ihr euch sicher. Meine Antwort darauf lautet: Luca Unbehaun. Wir haben mit ihm bereits einen unheimlich talentierten Keeper in unseren Reihen, dem ich mittelfristig den Sprung ins Bundesliga-Tor des BVB zutraue. Roman Weidenfeller wird ihm zur Seite gestellt und unterstützt ihn auf dem Trainingsplatz aber auch mental neben dem Platz. Mit Favre haben wir nun einen Trainer, der auch mal einen jungen Keeper ins kalte Wasser wirft, wenn er das Zutrauen in diesen hat (siehe ter Stegen).
Hast du zu Reimann Informationen? Letztens hieß es noch, dass die anstehenden Entscheidungen (Reimann, Beste, ...) im U-Bereich derzeit hinten an stehen, weil man sich genug Zeit zur Evaluation nehmen will - vermutlich auch, weil andere Themen Priorität haben. Ansonsten find ich das konzeptionell gut so, wobei Favre gerne einen technisch guten Torhüter nutzt. Das wäre für mich daher auch der fragliche Punkt, ob man auf die genannten Torhüter zurückgreifen sollte, weil ich mir gut vorstellen könnte, dass Favre im Notfall direkt zu Reimann/Unbehaun greifen würde.
Ich habe keine geheimen Informationen, sondern lediglich die Aussage, dass Reimann nur bei einer "Beförderung" zur Nr. 2 seinen Vertrag verlängern möchte. Da ich persönlich Unbehaun ohnehin als den talentierteren Burschen ansehe und keinen Sinn darin sehe einen jungen Mann auf die Bank zu setzen, würde ich einen netten, zuverlässigen "Lückenfüller" auf die Bank setzen und dann im Zweifelsfall auch direkt auf Unbehaun setzen. Das traue ich Favre durchaus zu...
Zitat von BVBC
In der Innenverteidigung wird uns Papa Sokratis verlassen. Sein Vertrag läuft im Sommer nur noch ein Jahr und er könnte mit seinem letzten großen Vertrag auf der Insel nochmal richtig absahnen. Sowohl Manchester United als auch Arsenal London wollen ihre Defensive umbauen/verstärken und unser griechischer Abwehrchef spielt in den Diskussionen sicherlich eine größere Rolle. In meinen Augen wurde auf dieses Szenario bereits im Winter mit der Verpflichtung des talentierten Schweizers Manuel Akanji vorgebaut. Dieser bringt alle Voraussetzungen mit um unsere Defensive und speziell unser Aufbauspiel aus der Defensive heraus auf ein neues Niveau zu haben. Seine ersten Auftritte, speziell zusammen mit unserem neuen Abwehrchef Ömer Toprak waren sehr vielversprechend, so dass dieses Duo wohl auch unter Favre gesetzt sein wird. Weiterhin gehe ich davon aus, dass Dan-Axel Zagadou in seiner Rolle weiter aufsteigen wird und zukünftig die erste Alternative zur Stamm-Besetzung in der Innenverteidigung darstellt. Der junge Franzose bringt alle Voraussetzungen für eine (im wahrsten Sinne des Wortes) große Karriere beim BVB mit. Gleichzeitig wird der junge Ur-Dortmunder Luca Kilian mit einem neuen Profi-Vertrag ausgestattet und soll als fester Bestandteil des Profi-Kaders weiter gefördert werden. Spielpraxis wird er vorerst wohl nur in der Reserve sammeln können, aber mittelfristig bin ich mir sicher, dass er den Durchbruch bei uns schafft. Sollte es in der Innenverteidigung eng werden, könnten noch Piszczek oder Schmelzer hier einspringen, wobei ich dafür bei diesen talentierten Jungs eigentlich kaum einen Bedarf sehe.
Gute Argumentation, die ich so auch komplett stütze, wenngleich ich mir bei Kilian nicht ganz im Klaren bin, für welchen Level es bei ihm schon reicht. Dennoch: lieber auf die eigene Jugend setzen, als einen - womöglich teuren - IV Nummer 4 zu kaufen. Die Gerüchte rund um bspw. Sane deuten jedoch darauf hin, dass in der Beziehung das letzte Wort noch nicht besprochen ist.
In der Innenverteidigung wird uns Papa Sokratis verlassen. Sein Vertrag läuft im Sommer nur noch ein Jahr und er könnte mit seinem letzten großen Vertrag auf der Insel nochmal richtig absahnen. Sowohl Manchester United als auch Arsenal London wollen ihre Defensive umbauen/verstärken und unser griechischer Abwehrchef spielt in den Diskussionen sicherlich eine größere Rolle. In meinen Augen wurde auf dieses Szenario bereits im Winter mit der Verpflichtung des talentierten Schweizers Manuel Akanji vorgebaut. Dieser bringt alle Voraussetzungen mit um unsere Defensive und speziell unser Aufbauspiel aus der Defensive heraus auf ein neues Niveau zu haben. Seine ersten Auftritte, speziell zusammen mit unserem neuen Abwehrchef Ömer Toprak waren sehr vielversprechend, so dass dieses Duo wohl auch unter Favre gesetzt sein wird. Weiterhin gehe ich davon aus, dass Dan-Axel Zagadou in seiner Rolle weiter aufsteigen wird und zukünftig die erste Alternative zur Stamm-Besetzung in der Innenverteidigung darstellt. Der junge Franzose bringt alle Voraussetzungen für eine (im wahrsten Sinne des Wortes) große Karriere beim BVB mit. Gleichzeitig wird der junge Ur-Dortmunder Luca Kilian mit einem neuen Profi-Vertrag ausgestattet und soll als fester Bestandteil des Profi-Kaders weiter gefördert werden. Spielpraxis wird er vorerst wohl nur in der Reserve sammeln können, aber mittelfristig bin ich mir sicher, dass er den Durchbruch bei uns schafft. Sollte es in der Innenverteidigung eng werden, könnten noch Piszczek oder Schmelzer hier einspringen, wobei ich dafür bei diesen talentierten Jungs eigentlich kaum einen Bedarf sehe.
Gute Argumentation, die ich so auch komplett stütze, wenngleich ich mir bei Kilian nicht ganz im Klaren bin, für welchen Level es bei ihm schon reicht. Dennoch: lieber auf die eigene Jugend setzen, als einen - womöglich teuren - IV Nummer 4 zu kaufen. Die Gerüchte rund um bspw. Sane deuten jedoch darauf hin, dass in der Beziehung das letzte Wort noch nicht besprochen ist.
Gerade auf einen Transfer a la Sane könnte ich gut und gerne verzichten. Das wäre der klassische Fehler der letzten Jahre den Kader mit teuren, soliden Spielern vollzupacken und die Jugend damit zu blockieren. Zagadou und Kilian müssen aufrücken, wenn man ihnen eine Perspektive bieten möchte.
Zitat von BVBBC
Die beiden defensiven Außenbahnen werden auch etwas umstrukturiert.
Auf der rechten Seite werden uns mit Durm (Neustart in der 2. Liga beim FC Köln) und Jeremy Toljan (auf Leihbasis zur Hertha nach Berlin) gleich zwei Spieler verlassen, die aktuell nicht das notwendige Niveau mitbringen. Da auch unser Stammspieler Łukasz Piszczek nicht mehr der Jüngste ist und fitnessbedingt einige Pausen benötigt, würde ich einen potentiellen Stammspieler für diese Position verpflichten, der von Piszcu an die großen Aufgaben herangeführt wird. Mein Wunschspieler für diese Rolle ist ganz klar Nordi Mukiele. Der junge Franzose begeistert mich mit seiner Spielweise immer wieder. Als Rechtsverteidiger hat Mukiele die Schnelligkeit, Ausdauer und Bissigkeit, um die Offensive zu unterstützen und in seine Position zurückzukehren, wenn die eigene Mannschaft den Ball verliert. Er liest das Spiel gut, wodurch er auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden kann, ist stark in der Luft und kann den Ball ins Mittelfeld tragen um Angriffe zu starten. Daneben ist Mukiele auch unheimlich ehrgeizig und lernwillig, so dass er sich schnell an das temporeiche Spiel in der Bundesliga gewöhnen kann. Da er bereits im Fokus der ganz großen Clubs steht, wird er sicherlich nicht mehr günstig zu haben sein, aber trotzdem noch finanzierbar für den BVB. Mit ihm und Piszcu hätte man in meinen Augen die optimale Mischung für die Position rechts hinten. Dahinter wird aktuell auch noch David Kopacz aus der eigenen Jugend zum Rechtsverteidiger umgeschult, der 2020 mit Toljan und Felix Passlack, der seine Leihe in Hoffenheim abbricht um sich für zwei Jahre dem VfL Bochum anzuschließen, um die Piszcu-Nachfolge konkurriert.
Auch hier: gute Argumentation, bei der ich voll mitgehe! Lediglich zu den Nachwuchsspielern würde ich nochmal ein paar Bedenken anmelden. Kopacz hat mich bislang noch nicht wirklich überzeugt, aber grundsätzlich hat er sicher eine Chance verdient, da man mit einem Mukiele im Kader erst mal wieder Zeit gewinnt, die man aktuell nicht mehr hat, um in der Piszczek Nachfolge eine effektive Lösung zu finden. Grundsätzlich hielte ich aber eine Umschulung von Larsen für vielversprechender. Letztendlich spricht aber nichts dagegen, wenn Larsen, Passlack und Kopacz in einem Fernduell, um Piszczeks Kaderplatz kämpfen.
Ergänzend sollte man auch noch bedenken, dass Mukiele notfalls ebenfalls IV spielen kann. Umso unproblematischer wäre es in der IV Kilian hochzuziehen!
Die beiden defensiven Außenbahnen werden auch etwas umstrukturiert.
Auf der rechten Seite werden uns mit Durm (Neustart in der 2. Liga beim FC Köln) und Jeremy Toljan (auf Leihbasis zur Hertha nach Berlin) gleich zwei Spieler verlassen, die aktuell nicht das notwendige Niveau mitbringen. Da auch unser Stammspieler Łukasz Piszczek nicht mehr der Jüngste ist und fitnessbedingt einige Pausen benötigt, würde ich einen potentiellen Stammspieler für diese Position verpflichten, der von Piszcu an die großen Aufgaben herangeführt wird. Mein Wunschspieler für diese Rolle ist ganz klar Nordi Mukiele. Der junge Franzose begeistert mich mit seiner Spielweise immer wieder. Als Rechtsverteidiger hat Mukiele die Schnelligkeit, Ausdauer und Bissigkeit, um die Offensive zu unterstützen und in seine Position zurückzukehren, wenn die eigene Mannschaft den Ball verliert. Er liest das Spiel gut, wodurch er auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden kann, ist stark in der Luft und kann den Ball ins Mittelfeld tragen um Angriffe zu starten. Daneben ist Mukiele auch unheimlich ehrgeizig und lernwillig, so dass er sich schnell an das temporeiche Spiel in der Bundesliga gewöhnen kann. Da er bereits im Fokus der ganz großen Clubs steht, wird er sicherlich nicht mehr günstig zu haben sein, aber trotzdem noch finanzierbar für den BVB. Mit ihm und Piszcu hätte man in meinen Augen die optimale Mischung für die Position rechts hinten. Dahinter wird aktuell auch noch David Kopacz aus der eigenen Jugend zum Rechtsverteidiger umgeschult, der 2020 mit Toljan und Felix Passlack, der seine Leihe in Hoffenheim abbricht um sich für zwei Jahre dem VfL Bochum anzuschließen, um die Piszcu-Nachfolge konkurriert.
Auch hier: gute Argumentation, bei der ich voll mitgehe! Lediglich zu den Nachwuchsspielern würde ich nochmal ein paar Bedenken anmelden. Kopacz hat mich bislang noch nicht wirklich überzeugt, aber grundsätzlich hat er sicher eine Chance verdient, da man mit einem Mukiele im Kader erst mal wieder Zeit gewinnt, die man aktuell nicht mehr hat, um in der Piszczek Nachfolge eine effektive Lösung zu finden. Grundsätzlich hielte ich aber eine Umschulung von Larsen für vielversprechender. Letztendlich spricht aber nichts dagegen, wenn Larsen, Passlack und Kopacz in einem Fernduell, um Piszczeks Kaderplatz kämpfen.
Ergänzend sollte man auch noch bedenken, dass Mukiele notfalls ebenfalls IV spielen kann. Umso unproblematischer wäre es in der IV Kilian hochzuziehen!
Ich persönlich bräuchte Kopacz auch nicht im Profi-Kader, weiß bei ihm aber, dass der BVB in diese Richtung plant. Toljan, Passlack, Kopacz und vielleicht auch Larsen (insofern man ihn mit Rückkaufoption abgeben kann) wären dann in der Konkurrenzsituation für 2020. Das wird spannend...
Zitat von BVBBC
Auf der linken Seite fällt der Umbruch etwas kleiner aus. Der beim BVB bislang sehr unglücklich agierende Guerreiro wird im Sommer an einen Top-Club aus England abgegeben. Dem Vernehmen nach scheint Manchester United mit seinem portugiesischen Landsmann Mourinho auf der Trainerbank heiß auf den technisch-versierten Linksverteidiger zu sein. Marcel Schmelzer gibt seine Kapitänsbinde zwar vereinbarungsgemäß unter dem neuen Trainer an Marco Reus zurück, wird aber weiterhin als Platzhirsch hinten links auftreten. Als neuer Herausforderer kommt in Jonas Hector ein ganz fantastischer Spieler. Ich habe selten so einen spielintelligenten Außenverteidiger gesehen, der nahezu immer die richtigen Entscheidungen trifft. Durch seine starke Ballverarbeitung und -weiterleitung kann Hector auch als zweikampfstarke und dynamische Alternative im defensiven Mittelfeld eingesetzt werde, so dass er im Verbund mit Schmelzer sicherlich auf genügend Einsatzzeit kommen wird. Neben dem Platz ist Hector ein sehr intelligenter Zeitgenosse, den man sich auch für die Zeit nach seiner Karriere warm halten sollte.
Hier bin ich gar nicht bei dir. Zwar kann es schon passieren, dass Guerreiro den BVB verlässt, was auch durchaus im Sinne des BVB sein kann, aber dann darf meines Erachtens keinesfalls ein Hector geholt werden, da er sich nicht wirklich von Schmelzer differenziert, sehr ähnliche Problemzonen hat und letztendlich als Herausforderer zu alt ist. Das ist sonst wie ein zweiter Satz Winterkompletträder, der in der Garage verstaubt, bis der alte Winterkomplettradsatz abgefahren ist, wobei man dann merkt, dass der zweite Satz auch nicht mehr ganz frisch ist und ein Felgensatz bleibt dennoch immer über. Der BVB benötigt einen Satz Sommerkompletträder, um beim Bild zu bleiben. D.h. einen dynamischeren LV, der vielleicht auch lieber ein Stück weit defensiver ausgerichtet ist, solange im Aufbau ein Upgrade stattfindet. In jeder dieser Beziehungen differenziert sich Hector übrigens nicht gerade positiv von Schmelzer, da ich Hector lediglich in der gegnerischen Hälfte als leichtes Upgrade empfinde. Daher empfinde ich die 8 Mio. weitestgehend als Verschwendung, da man sich nur etwas anschafft, was man nicht braucht - günstige AK ist daher auch kein Argument.
Auch den Plan mit Hector im DM würde ich verwerfen, um hier eine Rechtfertigung zu erhalten. Hector hat in Köln zumeist eher den ZM gegeben, wobei man ihm schon häufig genug anmerkt, dass seine Ballweiterleitung dafür dann eben doch nicht immer schnell genug ist, je enger der Raum ist. Dazu bringt er kein Dynamikupgrade mit, das in Zentrum noch sehr viel mehr benötigt wird. Hector ist schließlich weder besonders schnell (V-Max 32 km/h - das bekommt auch Götze fast hin (31 km/h)), noch ist sein Antritt allzu explosiv, weswegen er vor allem defensiv enorme Probleme mit antrittsschnellen, wendigen Spielern hat und sich dabei dann auch gerne mal verschätzt, wenn er zu proaktiv agiert, wie bspw. im letzten Länderspiel zu sehen. Er wäre also auch hier meines Erachtens komplett am Bedarf vorbei. Daher müssten hier meines Erachtens ganz klar andere Ideen her, wobei du finanziell noch genug Luft haben solltest, um auch eine deutlich größere Lösung anzugehen, die dafür auch langfristiger ausgelegt ist. Entweder hat man dann für die kommenden Jahre eine Toplösung auf LV oder man bekommt Geld, um wieder in gute LV zu reinvestieren, da der Wertverfall bei Talenten gerade nahe 0 ist - im Gegensatz zu älteren Spielern, die gerade den Vertrag ihrer Karriere abgestaubt haben. Holt man Hector, hat man weder das eine, noch das andere ...
Auf der linken Seite fällt der Umbruch etwas kleiner aus. Der beim BVB bislang sehr unglücklich agierende Guerreiro wird im Sommer an einen Top-Club aus England abgegeben. Dem Vernehmen nach scheint Manchester United mit seinem portugiesischen Landsmann Mourinho auf der Trainerbank heiß auf den technisch-versierten Linksverteidiger zu sein. Marcel Schmelzer gibt seine Kapitänsbinde zwar vereinbarungsgemäß unter dem neuen Trainer an Marco Reus zurück, wird aber weiterhin als Platzhirsch hinten links auftreten. Als neuer Herausforderer kommt in Jonas Hector ein ganz fantastischer Spieler. Ich habe selten so einen spielintelligenten Außenverteidiger gesehen, der nahezu immer die richtigen Entscheidungen trifft. Durch seine starke Ballverarbeitung und -weiterleitung kann Hector auch als zweikampfstarke und dynamische Alternative im defensiven Mittelfeld eingesetzt werde, so dass er im Verbund mit Schmelzer sicherlich auf genügend Einsatzzeit kommen wird. Neben dem Platz ist Hector ein sehr intelligenter Zeitgenosse, den man sich auch für die Zeit nach seiner Karriere warm halten sollte.
Hier bin ich gar nicht bei dir. Zwar kann es schon passieren, dass Guerreiro den BVB verlässt, was auch durchaus im Sinne des BVB sein kann, aber dann darf meines Erachtens keinesfalls ein Hector geholt werden, da er sich nicht wirklich von Schmelzer differenziert, sehr ähnliche Problemzonen hat und letztendlich als Herausforderer zu alt ist. Das ist sonst wie ein zweiter Satz Winterkompletträder, der in der Garage verstaubt, bis der alte Winterkomplettradsatz abgefahren ist, wobei man dann merkt, dass der zweite Satz auch nicht mehr ganz frisch ist und ein Felgensatz bleibt dennoch immer über. Der BVB benötigt einen Satz Sommerkompletträder, um beim Bild zu bleiben. D.h. einen dynamischeren LV, der vielleicht auch lieber ein Stück weit defensiver ausgerichtet ist, solange im Aufbau ein Upgrade stattfindet. In jeder dieser Beziehungen differenziert sich Hector übrigens nicht gerade positiv von Schmelzer, da ich Hector lediglich in der gegnerischen Hälfte als leichtes Upgrade empfinde. Daher empfinde ich die 8 Mio. weitestgehend als Verschwendung, da man sich nur etwas anschafft, was man nicht braucht - günstige AK ist daher auch kein Argument.
Auch den Plan mit Hector im DM würde ich verwerfen, um hier eine Rechtfertigung zu erhalten. Hector hat in Köln zumeist eher den ZM gegeben, wobei man ihm schon häufig genug anmerkt, dass seine Ballweiterleitung dafür dann eben doch nicht immer schnell genug ist, je enger der Raum ist. Dazu bringt er kein Dynamikupgrade mit, das in Zentrum noch sehr viel mehr benötigt wird. Hector ist schließlich weder besonders schnell (V-Max 32 km/h - das bekommt auch Götze fast hin (31 km/h)), noch ist sein Antritt allzu explosiv, weswegen er vor allem defensiv enorme Probleme mit antrittsschnellen, wendigen Spielern hat und sich dabei dann auch gerne mal verschätzt, wenn er zu proaktiv agiert, wie bspw. im letzten Länderspiel zu sehen. Er wäre also auch hier meines Erachtens komplett am Bedarf vorbei. Daher müssten hier meines Erachtens ganz klar andere Ideen her, wobei du finanziell noch genug Luft haben solltest, um auch eine deutlich größere Lösung anzugehen, die dafür auch langfristiger ausgelegt ist. Entweder hat man dann für die kommenden Jahre eine Toplösung auf LV oder man bekommt Geld, um wieder in gute LV zu reinvestieren, da der Wertverfall bei Talenten gerade nahe 0 ist - im Gegensatz zu älteren Spielern, die gerade den Vertrag ihrer Karriere abgestaubt haben. Holt man Hector, hat man weder das eine, noch das andere ...
Da haben wir einfach ein komplett komplett unterschiedliche Bilder von Hector. Gegen Spanien und speziell in der Nationalmannschaft hat er mir immer sehr gut gefallen, weil er sich einfach so unglaublich intelligent auf dem Feld bewegt. Dazu ist er gerade im Kombinationsspiel unheimlich wertvoll.
Auch Urs Siegenthaler hat eine unheimlich hohe Meinung von Hector:
https://www.morgenpost.de/sport/article212977643/Partien-werden-vor-dem-Spiel-entschieden.html
Zitat von Urs Siegenthaler
Darüber hinaus verkennen viele Leute immer noch die Qualität von Jonas Hector als Linksverteidiger. Er macht intuitiv Dinge richtig, die man eigentlich sehr lange trainieren müsste. Er hat gute Laufwege in der Offensive und belebt das Spiel nach vorn enorm.
Darüber hinaus verkennen viele Leute immer noch die Qualität von Jonas Hector als Linksverteidiger. Er macht intuitiv Dinge richtig, die man eigentlich sehr lange trainieren müsste. Er hat gute Laufwege in der Offensive und belebt das Spiel nach vorn enorm.
Mit Hector hätten wir eine Lösung für die kommenden fünf Jahre, der Schmelzer erst komplett den Rang ablaufen wird und danach eben einen neuen Konkurrenten bekommt. Da kann man doch wunderbar in zwei, drei Jahreszyklen denken.
Meine Alternativlösung, falls es mit Hector nichts wird, würde dir wahrscheinlich besser gefallen und wäre natürlich etwas langfristiges:
Juan Miranda
Zitat von BVBBC
Im zentralen Mittelfeld wird auch etwas passieren, wobei ich persönlich weiterhin dem jungen Duo Julian Weigl und Mahmoud Dahoud vertrauen würde. Ich sehe in beiden Jungs unheimliches Potential, welches im passenden taktischen Konzept (hier kommt Favre wieder ins Spiel) explodieren wird. Nichtsdestotrotz sollte man sich um eine dynamische, zweikampfstarke Alternative zu den beiden Jungs bemühen, damit man ihnen immer mal wieder Verschnaufpausen geben und auf Formschwankungen (in diesem Alter ganz normal) oder Ausfälle sinnvoll reagieren kann. Für diese Funktion habe ich mich in den jungen Briten Lewis Cook verguckt. Er ist für mich der Inbegriff eines Mittelfeldmotors, der sowohl in der Defensive abräumen als auch mit dynamischen Läufen und Pässen die Offensive unterstützen kann. Natürlich ist Cook noch kein fertiger Spieler und muss lernen das Risiko in seinen Pässen und Läufen weiter zu minimieren. Liverpool ist angeblich bereits an ihm dran und Summen um 20 Mio. £ werden gehandelt. Da könnte der BVB noch irgendwie dazwischen grätschen.
Wenn du bei Favre erwartest, dass er hier ein Zweiermittelfeld installiert, wie in Gladbach, dann kann man Weigl eigentlich abhaken, wie auch Götze und Kagawa. Castro wäre auch nur ein Kompromiss, allerdings zumindest Allrounder genug, um hier zumindest als BU Sinn zu machen. Denn dann müssen zwei Spieler enorm viel Raum bearbeiten können, um zur Not auch noch 3 gegnerischen ZM etwas entgegenhalten zu können. Wenn man so will, würde man neben dem dynamischen Spielertypen daher einen echten Mittelfeldmotor benötigen, der extrem weiträumig, robust, aber dennoch so spielstark agiert, dass er auch nach vorne Impulse setzen kann. Wenn man so will: eine Kreuzung aus den besten Eigenschaften Benders und Gündogans oder zumindest einen Xhaka. Den Spielertyp hat der Kader nicht zu bieten und würde daher direkt doppelt fehlen. Allzu sehr auf die hängende Spitze dieses System, sollte man sich meines Erachtens auch nicht verlassen. Die ist zwar Anspielstation, aber kein Strukturgeber und meist auch kein Spieler, der rechtzeitig hilft, um die Räume im Zentrum zuzustellen, da er eher im Pressing eingesetzt wird.
Cook kenne ich nicht wirklich, habe daher keine echte Meinung zu ihm, allerdings wirkt er in den 2-3 Videos, die ich eben angesehen habe, auch eher wie ein DLP und nicht wie ein Mittelfeldmotor. Selbst in den Highlightvideos sieht man schließlich dynamische Sequenzen eher nur aufblitzen, aber grundsätzlich ist er doch eher ein statischerer Spielertyp, wie mir scheint. Für mich wirkt er daher auch eher in einem 3er Mittelfeld gut aufgehoben, wobei ich meine Einschätzung dabei auf keiner guten Basis abgebe und Cook vor allem qualitativ überhaupt nicht bewerten kann, ob er sein Geld wert wäre.
Grundsätzlich denke ich daher, dass die Planungen an Favres Bedarf vorbei gehen würden, wobei man insbesondere im Zentrum sowohl Favres Bedarf als auch die schon bestehenden Probleme, die von der Konkurrenz ausgehen, vorrangig bedienen muss. Beides sehe ich mit deinen Maßnahmen nicht. Deswegen wird gerade hier mit sehr vielen Experimenten Favres zu rechnen sein, egal ob mit Zweier- oder Dreiermittelfeld - statisch sehe ich Favre schließlich nicht festgefahren in einem System, sondern sehr variabel, wobei auch ein 3er Mittelfeld ein weiterer dynamischer Spieler abgehen würde, der auch eine körperliche Komponente einbringt, ohne spielerisch abzufallen (wenn man so will, fehlen deinem Kader so oder so 2 schweizer Taschenmesser!).
Im zentralen Mittelfeld wird auch etwas passieren, wobei ich persönlich weiterhin dem jungen Duo Julian Weigl und Mahmoud Dahoud vertrauen würde. Ich sehe in beiden Jungs unheimliches Potential, welches im passenden taktischen Konzept (hier kommt Favre wieder ins Spiel) explodieren wird. Nichtsdestotrotz sollte man sich um eine dynamische, zweikampfstarke Alternative zu den beiden Jungs bemühen, damit man ihnen immer mal wieder Verschnaufpausen geben und auf Formschwankungen (in diesem Alter ganz normal) oder Ausfälle sinnvoll reagieren kann. Für diese Funktion habe ich mich in den jungen Briten Lewis Cook verguckt. Er ist für mich der Inbegriff eines Mittelfeldmotors, der sowohl in der Defensive abräumen als auch mit dynamischen Läufen und Pässen die Offensive unterstützen kann. Natürlich ist Cook noch kein fertiger Spieler und muss lernen das Risiko in seinen Pässen und Läufen weiter zu minimieren. Liverpool ist angeblich bereits an ihm dran und Summen um 20 Mio. £ werden gehandelt. Da könnte der BVB noch irgendwie dazwischen grätschen.
Wenn du bei Favre erwartest, dass er hier ein Zweiermittelfeld installiert, wie in Gladbach, dann kann man Weigl eigentlich abhaken, wie auch Götze und Kagawa. Castro wäre auch nur ein Kompromiss, allerdings zumindest Allrounder genug, um hier zumindest als BU Sinn zu machen. Denn dann müssen zwei Spieler enorm viel Raum bearbeiten können, um zur Not auch noch 3 gegnerischen ZM etwas entgegenhalten zu können. Wenn man so will, würde man neben dem dynamischen Spielertypen daher einen echten Mittelfeldmotor benötigen, der extrem weiträumig, robust, aber dennoch so spielstark agiert, dass er auch nach vorne Impulse setzen kann. Wenn man so will: eine Kreuzung aus den besten Eigenschaften Benders und Gündogans oder zumindest einen Xhaka. Den Spielertyp hat der Kader nicht zu bieten und würde daher direkt doppelt fehlen. Allzu sehr auf die hängende Spitze dieses System, sollte man sich meines Erachtens auch nicht verlassen. Die ist zwar Anspielstation, aber kein Strukturgeber und meist auch kein Spieler, der rechtzeitig hilft, um die Räume im Zentrum zuzustellen, da er eher im Pressing eingesetzt wird.
Cook kenne ich nicht wirklich, habe daher keine echte Meinung zu ihm, allerdings wirkt er in den 2-3 Videos, die ich eben angesehen habe, auch eher wie ein DLP und nicht wie ein Mittelfeldmotor. Selbst in den Highlightvideos sieht man schließlich dynamische Sequenzen eher nur aufblitzen, aber grundsätzlich ist er doch eher ein statischerer Spielertyp, wie mir scheint. Für mich wirkt er daher auch eher in einem 3er Mittelfeld gut aufgehoben, wobei ich meine Einschätzung dabei auf keiner guten Basis abgebe und Cook vor allem qualitativ überhaupt nicht bewerten kann, ob er sein Geld wert wäre.
Grundsätzlich denke ich daher, dass die Planungen an Favres Bedarf vorbei gehen würden, wobei man insbesondere im Zentrum sowohl Favres Bedarf als auch die schon bestehenden Probleme, die von der Konkurrenz ausgehen, vorrangig bedienen muss. Beides sehe ich mit deinen Maßnahmen nicht. Deswegen wird gerade hier mit sehr vielen Experimenten Favres zu rechnen sein, egal ob mit Zweier- oder Dreiermittelfeld - statisch sehe ich Favre schließlich nicht festgefahren in einem System, sondern sehr variabel, wobei auch ein 3er Mittelfeld ein weiterer dynamischer Spieler abgehen würde, der auch eine körperliche Komponente einbringt, ohne spielerisch abzufallen (wenn man so will, fehlen deinem Kader so oder so 2 schweizer Taschenmesser!).
Ich frage mich, was an Xhaka zumindest im Offensivspiel so viel dynamischer als an Weigl sein sollte. Dahoud und Weigl sind eben doch klare Strukturgeber im Spiel und würden sich im Favre'schen System ähnlich gut ergänzen wie Kramer und Xhaka.
Cook kann ich dir nur wärmstens empfehlen. Gerade seine schnellen Läufe durchs Mittelfeld sind charakteristisch für ihn. Er wäre mich die Eierlegende Wollmilchsau im zentralen Mittelfeld, der sowohl als fleißigere Option für Dahoud als auch als zweikampfstarker Strukturgeber für Weigl ins Spiel komm kann.
Zitat von BVBBC
Hinter diesen Dreien sehe ich kaum noch Platz für wirklich Spielzeit, da ich auch Jonas Hector als vierte Option dahinter sehe. Gonzalo Castro, Nuri Sahin und Sebastian Rode werden sich also ihre Gedanken machen müssen. Für Rode würde ich mir eine Leihe (ein Kauf würde wohl kein Interessent aufgrund seiner Verletzungshistorie zu einem annehmbaren Preis machen) zurück nach Frankfurt wünschen. Dort kann er sich in familiärem Umfeld wieder an sein altes Leistungsniveau herankämpfen und seinen Körper weiter stabilisieren. Vielleicht kommt er dann 2019 wieder gestärkt zurück. Für Castro und Sahin sehe ich keine wirklichen Abnehmer, die für einen der Beiden ein passendes Gehalt anbieten könnten, und beide dürften weiterhin in unserem Kader stehen. Bei Nuri erhoffe ich mir, dass man ihn nun vielleicht im Rahmen eines Praktikums schon in die Arbeit im Verein einbinden kann und er als eine Art Stand-by-Profi fungiert. Dem aus Stuttgart zurückkehrenden Dzenis Burnic können wir leider keine wirkliche Perspektive bieten und ich würde ihn ziehen lassen. Ich halte sehr viel von diesem Jungen, aber gerade mit seiner Spielweise auf einer zentralen Mittelfeldposition benötigt er vor allen Dingen Spielpraxis um sich zu steigern. Im besten Fall kann man bei ihm vielleicht noch eine Rückkaufklausel einbauen, damit er 2020 in einen kleineren Kader zurückkehren kann.
Bis auf Hector bin ich hier wieder komplett bei dir.
Hinter diesen Dreien sehe ich kaum noch Platz für wirklich Spielzeit, da ich auch Jonas Hector als vierte Option dahinter sehe. Gonzalo Castro, Nuri Sahin und Sebastian Rode werden sich also ihre Gedanken machen müssen. Für Rode würde ich mir eine Leihe (ein Kauf würde wohl kein Interessent aufgrund seiner Verletzungshistorie zu einem annehmbaren Preis machen) zurück nach Frankfurt wünschen. Dort kann er sich in familiärem Umfeld wieder an sein altes Leistungsniveau herankämpfen und seinen Körper weiter stabilisieren. Vielleicht kommt er dann 2019 wieder gestärkt zurück. Für Castro und Sahin sehe ich keine wirklichen Abnehmer, die für einen der Beiden ein passendes Gehalt anbieten könnten, und beide dürften weiterhin in unserem Kader stehen. Bei Nuri erhoffe ich mir, dass man ihn nun vielleicht im Rahmen eines Praktikums schon in die Arbeit im Verein einbinden kann und er als eine Art Stand-by-Profi fungiert. Dem aus Stuttgart zurückkehrenden Dzenis Burnic können wir leider keine wirkliche Perspektive bieten und ich würde ihn ziehen lassen. Ich halte sehr viel von diesem Jungen, aber gerade mit seiner Spielweise auf einer zentralen Mittelfeldposition benötigt er vor allen Dingen Spielpraxis um sich zu steigern. Im besten Fall kann man bei ihm vielleicht noch eine Rückkaufklausel einbauen, damit er 2020 in einen kleineren Kader zurückkehren kann.
Bis auf Hector bin ich hier wieder komplett bei dir.
Was ebenso wieder an unserer unterschiedlichen Sichtweise von Hector hängt.
Zitat von BVBBC
Von seiner Offensive erwartet Favre vor allem Spielwitz und Kreativität, aber alles in einem einstudierten Angriffskonzept mit klarem Positionsspiel. Bei uns könnte ich mir vorstellen, dass er mit kreativen, ballsicheren Außenspielern agiert, die mit Dribblings und Doppelpässen die Angriffe initiieren. Für diese Rolle stehen mit Mario Götze, Christian Pulisic, Shinji Kagawa, Andrey Yarmolenko aber auch den ganz jungen Jadon Sancho und Sergio Gómez, der auch im zentralen Mittelfeld spielen kann, bereits einige Spieler im Kader, die mit ihrer Spielweise sehr gut in diese Hybrid-Rolle zwischen Außenspieler und Spielmacher passen würden. Andre Schürrle sich ich als Spielertyp in einem Ballbesitz-System unter Favre kaum gefragt, so dass sich dieser wohl im Sommer nach einem neuen Verein umschauen wird. Nach den guten Leistungen in dieser Rückrunde, dürfte der Markt für Schürrle auch wieder vorhanden sein. Auch der aus Stuttgart zurückkehrende Jacob Bruun Larsen hat bei dieser Konkurrenz kaum Perspektive, so dass man bei ihm ein ähnliches Geschäft wie mit Burnic anstreben wird. So sehe ich in diesem Bereich also weniger einen Umbruch, sondern mehr eine Kaderreduzierung.
Auch hier hätte ich so meine Probleme, da ich im 4-4-2 nur sehr wenige vernünftige Außenspieler im Kader sehe. Philipp, Schürrle, Pulisic und Larsen wären dort wohl im Rahmen Favres Vorstellungen die brauchbaren Spieler. Das war es dann aber auch schon und überzeugend stark ist die Auswahl für mich dennoch nicht. Ansonsten haben alle anderen Spieler nicht die defensiven Fähigkeiten, nicht die grundlegende Schnelligkeit oder Explosivität, um als Linienläufer bestehen zu können, die einerseits die gegnerischen AV bearbeiten sollen, aber auch andererseits um immer wieder unterstützend ins Zentrum rücken zu können. Daher verstehe ich nicht, wieso du ausgerechnet diese Spieler abgeben willst, obwohl du für ein 4-4-2 planst.
Sancho und Yarmolenko wären für mich eher kreative Spieler für die Doppelspitze, wobei hier dann eine Überbesetzung stattfinden dürfte - dazu im nächsten Absatz etwas mehr -, weil Yarmolenko defensiv für diese Rolle nicht zu gebrauchen ist und auch offensiv genug Probleme aufgezeigt hat und Sancho halte ich in jeder Rolle für verschwendet, in der man ihm Freiheiten raubt - schließlich geht von Favres Flügelzangen meist kaum Kreativität aus, womit man Sanchos große Stärke nehmen würde und wohl auch zu viel Energie in der Defensive. Für Götze und Gomez sähe ich in diesem System gar keine Position. Auf den Außen hätten sie in meinen Augen jedenfalls rein gar nichts zu suchen, sondern müssten schon sehr klar zentral eingesetzt werden oder zumindest neben einem Dreiermittelfeld, um als Hybrid eine vernünftige Lösung zu sein - wobei das auch schon suboptimal ist.
Von seiner Offensive erwartet Favre vor allem Spielwitz und Kreativität, aber alles in einem einstudierten Angriffskonzept mit klarem Positionsspiel. Bei uns könnte ich mir vorstellen, dass er mit kreativen, ballsicheren Außenspielern agiert, die mit Dribblings und Doppelpässen die Angriffe initiieren. Für diese Rolle stehen mit Mario Götze, Christian Pulisic, Shinji Kagawa, Andrey Yarmolenko aber auch den ganz jungen Jadon Sancho und Sergio Gómez, der auch im zentralen Mittelfeld spielen kann, bereits einige Spieler im Kader, die mit ihrer Spielweise sehr gut in diese Hybrid-Rolle zwischen Außenspieler und Spielmacher passen würden. Andre Schürrle sich ich als Spielertyp in einem Ballbesitz-System unter Favre kaum gefragt, so dass sich dieser wohl im Sommer nach einem neuen Verein umschauen wird. Nach den guten Leistungen in dieser Rückrunde, dürfte der Markt für Schürrle auch wieder vorhanden sein. Auch der aus Stuttgart zurückkehrende Jacob Bruun Larsen hat bei dieser Konkurrenz kaum Perspektive, so dass man bei ihm ein ähnliches Geschäft wie mit Burnic anstreben wird. So sehe ich in diesem Bereich also weniger einen Umbruch, sondern mehr eine Kaderreduzierung.
Auch hier hätte ich so meine Probleme, da ich im 4-4-2 nur sehr wenige vernünftige Außenspieler im Kader sehe. Philipp, Schürrle, Pulisic und Larsen wären dort wohl im Rahmen Favres Vorstellungen die brauchbaren Spieler. Das war es dann aber auch schon und überzeugend stark ist die Auswahl für mich dennoch nicht. Ansonsten haben alle anderen Spieler nicht die defensiven Fähigkeiten, nicht die grundlegende Schnelligkeit oder Explosivität, um als Linienläufer bestehen zu können, die einerseits die gegnerischen AV bearbeiten sollen, aber auch andererseits um immer wieder unterstützend ins Zentrum rücken zu können. Daher verstehe ich nicht, wieso du ausgerechnet diese Spieler abgeben willst, obwohl du für ein 4-4-2 planst.
Sancho und Yarmolenko wären für mich eher kreative Spieler für die Doppelspitze, wobei hier dann eine Überbesetzung stattfinden dürfte - dazu im nächsten Absatz etwas mehr -, weil Yarmolenko defensiv für diese Rolle nicht zu gebrauchen ist und auch offensiv genug Probleme aufgezeigt hat und Sancho halte ich in jeder Rolle für verschwendet, in der man ihm Freiheiten raubt - schließlich geht von Favres Flügelzangen meist kaum Kreativität aus, womit man Sanchos große Stärke nehmen würde und wohl auch zu viel Energie in der Defensive. Für Götze und Gomez sähe ich in diesem System gar keine Position. Auf den Außen hätten sie in meinen Augen jedenfalls rein gar nichts zu suchen, sondern müssten schon sehr klar zentral eingesetzt werden oder zumindest neben einem Dreiermittelfeld, um als Hybrid eine vernünftige Lösung zu sein - wobei das auch schon suboptimal ist.
Ok, das habe ich nicht ordentlich ausgeführt.
Ich sollte das dargestellte System nicht als 4-4-2 bezeichnen, sondern als 4-2-2-2.
Die beiden nominellen Mittelfeld-Außen sind verkappte Spielmacher und besetzen die sogenannten Halbräume. Die Tendenz geht immer mehr dazu, dass sich sich die Spielmacher weiter auf Außen schieben um dort mehr Platz zu erhalten als im Zentrum (auch hierzu steht im verlinkten Siegenthaler-Interview eine kurze Passage).
Also um im Favre-System zu bleiben: Unsere Außen werden mehr von Arango-Typen als von Herrmann-Typen besetzt.
Für diese Rolle sehe ich eben genau die Spieler wie Sancho, Pulisic, Gómez oder am idealsten Götze an. Gerade im Ballbesitz-System mit vielen Kurz- und Doppelpässen ist die Geschwindigkeit dieser Spieler nicht mehr so entscheidend.
Daher sind Typen wie Schürrle oder Philipp auf den Außen nicht gefragt.
Zitat von BVBBC
Ganz vorne erhoffe ich mir von Favre einen flexiblen Zwei-Mann-Sturm in dem er Marco Reus als Fixpunkt ideal integrieren kann. Batshuayi fällt aufgrund des hohen Preises wohl als dessen Partner aus dem Raster. Als potentiellen Neuzugang habe ich mir (nachdem mein Wunschspieler Lautaro Martínez nicht mehr zu realisieren ist) nun den Spanier Gerard Moreno ausgeguckt. Er ist technisch auf einem ganz hohen Niveau, torgefährlich und hat eine fantastische Spielübersicht. Gerade in einem Zwei-Mann-Sturm fühlt er sich wohl. In Morenos Vertrag ist eine Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Mio. € verankert, die man wohl aktivieren müsste um ihn aus Barcelona loszueisen. Moreno müsste sich dann mit Maximilian Philipp, von dem ich unglaublich viel halte, und dem talentierten Alexander Isak um den Platz neben Reus streiten. Ich denke, dass in dieser Konstellation genügend Spielzeit für alle vier Kandidaten abfallen würde. Auch der vor kurzem mit einem Profi-Vertrag ausgestattete Robin Kehr kann in aller Seelenruhe dahinter reifen und sich in der Addo-Trainingsgruppe stetig verbessern.
Moreno wäre natürlich kein Topstürmer und wird es wohl auch nie werden, aber grundsätzlich sicher nicht komplett verkehrt, da er als Gegenpol zum kreativen Mann agieren kann. Schließlich ist Moreno ein Stürmer, der eine vergleichsweise hohe Workrate hat und von allem etwas kann und macht. Das ist grundsätzlich daher schon ein Stürmertyp, den Favre sehr gerne hat (sei es bspw. Plea, Stindl oder Hanke), um daneben dem zweiten Stürmer alle Freiheiten einzuräumen.
Daneben könnten sich dann Reus, Philipp, Sancho und Yarmolenko austoben, die als freies Radikal rund um den Arbeiter wohl alle 3 ideal in Szene gesetzt werden könnten. Im Endeffekt wäre das aber wohl mindestens ein Mann zu viel, selbst wenn man Philipp auf den Außen einplant und Reus mal wieder obligatorisch ausfällt. Auch deswegen sehe ich das 4-4-2 eigentlich nicht als optimales System für diesen Kader an.
Auch für Isak wäre Moreno nicht schlecht, da so zwar ein durchaus verlässlicher Mann da sein sollte, aber auch definitiv keine übermäßig große Hürde. Im MS würde ein 4-4-2 mit dieser Besetzung also wieder aufgehen. Für ein System mit nur einer Spitze wäre mir Moreno aber nicht kaltschnäuzig und talentiert genug, da er dann keinen überwiegend unterstützenden Charakter mehr einnehmen könnte!
Ganz vorne erhoffe ich mir von Favre einen flexiblen Zwei-Mann-Sturm in dem er Marco Reus als Fixpunkt ideal integrieren kann. Batshuayi fällt aufgrund des hohen Preises wohl als dessen Partner aus dem Raster. Als potentiellen Neuzugang habe ich mir (nachdem mein Wunschspieler Lautaro Martínez nicht mehr zu realisieren ist) nun den Spanier Gerard Moreno ausgeguckt. Er ist technisch auf einem ganz hohen Niveau, torgefährlich und hat eine fantastische Spielübersicht. Gerade in einem Zwei-Mann-Sturm fühlt er sich wohl. In Morenos Vertrag ist eine Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Mio. € verankert, die man wohl aktivieren müsste um ihn aus Barcelona loszueisen. Moreno müsste sich dann mit Maximilian Philipp, von dem ich unglaublich viel halte, und dem talentierten Alexander Isak um den Platz neben Reus streiten. Ich denke, dass in dieser Konstellation genügend Spielzeit für alle vier Kandidaten abfallen würde. Auch der vor kurzem mit einem Profi-Vertrag ausgestattete Robin Kehr kann in aller Seelenruhe dahinter reifen und sich in der Addo-Trainingsgruppe stetig verbessern.
Moreno wäre natürlich kein Topstürmer und wird es wohl auch nie werden, aber grundsätzlich sicher nicht komplett verkehrt, da er als Gegenpol zum kreativen Mann agieren kann. Schließlich ist Moreno ein Stürmer, der eine vergleichsweise hohe Workrate hat und von allem etwas kann und macht. Das ist grundsätzlich daher schon ein Stürmertyp, den Favre sehr gerne hat (sei es bspw. Plea, Stindl oder Hanke), um daneben dem zweiten Stürmer alle Freiheiten einzuräumen.
Daneben könnten sich dann Reus, Philipp, Sancho und Yarmolenko austoben, die als freies Radikal rund um den Arbeiter wohl alle 3 ideal in Szene gesetzt werden könnten. Im Endeffekt wäre das aber wohl mindestens ein Mann zu viel, selbst wenn man Philipp auf den Außen einplant und Reus mal wieder obligatorisch ausfällt. Auch deswegen sehe ich das 4-4-2 eigentlich nicht als optimales System für diesen Kader an.
Auch für Isak wäre Moreno nicht schlecht, da so zwar ein durchaus verlässlicher Mann da sein sollte, aber auch definitiv keine übermäßig große Hürde. Im MS würde ein 4-4-2 mit dieser Besetzung also wieder aufgehen. Für ein System mit nur einer Spitze wäre mir Moreno aber nicht kaltschnäuzig und talentiert genug, da er dann keinen überwiegend unterstützenden Charakter mehr einnehmen könnte!
Genau so habe ich mir das vorgestellt, wobei ich Yarmolenko und Sancho eben eher auf Außen sehe und damit wieder Platz für die vier genannten Jungs ist.
Zitat von BVBBC
Kader des BVB zur Saison 2018/2019 (in Klammern: Alter zum Stichtag 01.07.2018):
Tor:
01 Unbehaun, Luca (17; Vertrag bis 2023) *NEU*
30 Esser, Michael (30; Vertrag bis 2021; für 0,5 Mio. € aus Hannover) *NEU*
38 Bürki, Roman (27; Vertrag bis 2021)
Abwehr:
02 Zagadou, Dan-Axel (19; Vertrag bis 2022)
03 Hector, Jonas (28; Vertrag bis 2022; für 8 Mio. € aus Köln) *NEU*
04 Toprak, Ömer (28; Vertrag bis 2021)
05 Kilian, Luca (18; Vertrag bis 2022) *NEU*
16 Akanji, Manuel (22; Vertrag bis 2022)
21 Mukiele, Nordi (20; Vertrag bis 2023; für 22 Mio. € aus Montpellier) *NEU*
26 Piszczek, Łukasz (33; Vertrag bis 2020)
29 Schmelzer, Marcel (30; Vertrag bis 2021)
31 Kopacz, David (19; Vertrag bis 2022) *NEU*
+ Toljan, Jeremy (23; Vertrag bis 2022; bis 2020 an Hertha BSC Berlin verliehen)
+ Passlack, Felix (20; Vertrag bis 2021; bis 2020 an den VfL Bochum verliehen)
Mittelfeld (Zentrum):
06 Cook, Lewis (21; Vertrag bis 2023; für 25 Mio. € aus Bournemouth) *NEU*
08 Sahin, Nuri (29; Vertrag bis 2019)
10 Götze, Mario (26; Vertrag bis 2020)
17 Gómez, Sergio (17; Vertrag bis 2021)
19 Dahoud, Mahmoud (22; Vertrag bis 2022)
23 Kagawa, Shinji (29; Vertrag bis 2020)
27 Castro, Gonzalo (31; Vertrag bis 2020)
33 Weigl, Julian (22; Vertrag bis 2021)
+ Rode, Sebastian (27; Vertrag bis 2020; bis 2019 an Eintracht Frankfurt verliehen)
Offensive:
07 Sancho, Jadon (18; Vertrag bis 2020)
09 Yarmolenko, Andrey (28; Vertrag bis 2021)
11 Reus, Marco (29; Vertrag bis 2023)
14 Isak, Alexander (18; Vertrag bis 2022)
18 Moreno, Gerard (26; Vertrag bis 2023; für 25 Mio. € aus Barcelona) *NEU*
20 Philipp, Maximilian (24; Vertrag bis 2022)
22 Pulisic, Christian (19; Vertrag bis 2020)
24 Kehr, Robin (18; Vertrag bis 2021)
Staff:
Trainer: Favre, Lucien
Co-Trainer: Heinrich, Jörg
Co-Trainer: Domínguez, Álvaro
Ausbildungstrainer: Addo, Otto
Technischer Direktor: Kehl, Sebastian
Schema im 4-2-2-2:
--------------------------------- Bürki ---------------------------------
-------------------------------- (Esser) -------------------------------- / Unbehaun
--------------------------------------------------------------------------
----------------------- Akanji --------- Toprak ----------------------
Mukiele ----------- (Kilian) ------- (Zagadou) ------ Schmelzer
(Piszczek) ------------------------------------------------- (Hector) / Kopacz
---------------------- Dahoud --------- Weigl -----------------------
----------------------- (Cook) -------- (Hector) --------------------- / Sahin, Castro
--------------------------------------------------------------------------
----------- Pulisic ------------------------------- Götze -------------
---------- (Sancho) --------------------------- (Kagawa) ---------- / Yarmolenko, Gómez
--------------------------------------------------------------------------
---------------------- Moreno ---------- Reus -----------------------
---------------------- (Philipp) --------- (Isak) ---------------------- / Kehr
Bank:
Esser – Zagadou/Piszczek, Hector, Cook, 3 Offensivspieler (Kagawa/Sancho/Yarmolenko/Philipp/Isak)
Der Kader gäbe für mich wie gesagt kein 4-4-2 her. Ist allerdings auch kein Drama, da Favre nicht darauf festgelegt ist und auch noch andere Aufstellungen nutzt, die durchaus durchführbar sind, für die der Kader meines Erachtens aber trotzdem noch nicht optimal besetzt ist - insbesondere auf LV sowie im kompletten Zentrum. Ansonsten wieder mal eine sehr gut zu lesende und begründete Schmiede, die eine schöne Diskussionsbasis bietet!
Kader des BVB zur Saison 2018/2019 (in Klammern: Alter zum Stichtag 01.07.2018):
Tor:
01 Unbehaun, Luca (17; Vertrag bis 2023) *NEU*
30 Esser, Michael (30; Vertrag bis 2021; für 0,5 Mio. € aus Hannover) *NEU*
38 Bürki, Roman (27; Vertrag bis 2021)
Abwehr:
02 Zagadou, Dan-Axel (19; Vertrag bis 2022)
03 Hector, Jonas (28; Vertrag bis 2022; für 8 Mio. € aus Köln) *NEU*
04 Toprak, Ömer (28; Vertrag bis 2021)
05 Kilian, Luca (18; Vertrag bis 2022) *NEU*
16 Akanji, Manuel (22; Vertrag bis 2022)
21 Mukiele, Nordi (20; Vertrag bis 2023; für 22 Mio. € aus Montpellier) *NEU*
26 Piszczek, Łukasz (33; Vertrag bis 2020)
29 Schmelzer, Marcel (30; Vertrag bis 2021)
31 Kopacz, David (19; Vertrag bis 2022) *NEU*
+ Toljan, Jeremy (23; Vertrag bis 2022; bis 2020 an Hertha BSC Berlin verliehen)
+ Passlack, Felix (20; Vertrag bis 2021; bis 2020 an den VfL Bochum verliehen)
Mittelfeld (Zentrum):
06 Cook, Lewis (21; Vertrag bis 2023; für 25 Mio. € aus Bournemouth) *NEU*
08 Sahin, Nuri (29; Vertrag bis 2019)
10 Götze, Mario (26; Vertrag bis 2020)
17 Gómez, Sergio (17; Vertrag bis 2021)
19 Dahoud, Mahmoud (22; Vertrag bis 2022)
23 Kagawa, Shinji (29; Vertrag bis 2020)
27 Castro, Gonzalo (31; Vertrag bis 2020)
33 Weigl, Julian (22; Vertrag bis 2021)
+ Rode, Sebastian (27; Vertrag bis 2020; bis 2019 an Eintracht Frankfurt verliehen)
Offensive:
07 Sancho, Jadon (18; Vertrag bis 2020)
09 Yarmolenko, Andrey (28; Vertrag bis 2021)
11 Reus, Marco (29; Vertrag bis 2023)
14 Isak, Alexander (18; Vertrag bis 2022)
18 Moreno, Gerard (26; Vertrag bis 2023; für 25 Mio. € aus Barcelona) *NEU*
20 Philipp, Maximilian (24; Vertrag bis 2022)
22 Pulisic, Christian (19; Vertrag bis 2020)
24 Kehr, Robin (18; Vertrag bis 2021)
Staff:
Trainer: Favre, Lucien
Co-Trainer: Heinrich, Jörg
Co-Trainer: Domínguez, Álvaro
Ausbildungstrainer: Addo, Otto
Technischer Direktor: Kehl, Sebastian
Schema im 4-2-2-2:
--------------------------------- Bürki ---------------------------------
-------------------------------- (Esser) -------------------------------- / Unbehaun
--------------------------------------------------------------------------
----------------------- Akanji --------- Toprak ----------------------
Mukiele ----------- (Kilian) ------- (Zagadou) ------ Schmelzer
(Piszczek) ------------------------------------------------- (Hector) / Kopacz
---------------------- Dahoud --------- Weigl -----------------------
----------------------- (Cook) -------- (Hector) --------------------- / Sahin, Castro
--------------------------------------------------------------------------
----------- Pulisic ------------------------------- Götze -------------
---------- (Sancho) --------------------------- (Kagawa) ---------- / Yarmolenko, Gómez
--------------------------------------------------------------------------
---------------------- Moreno ---------- Reus -----------------------
---------------------- (Philipp) --------- (Isak) ---------------------- / Kehr
Bank:
Esser – Zagadou/Piszczek, Hector, Cook, 3 Offensivspieler (Kagawa/Sancho/Yarmolenko/Philipp/Isak)
Der Kader gäbe für mich wie gesagt kein 4-4-2 her. Ist allerdings auch kein Drama, da Favre nicht darauf festgelegt ist und auch noch andere Aufstellungen nutzt, die durchaus durchführbar sind, für die der Kader meines Erachtens aber trotzdem noch nicht optimal besetzt ist - insbesondere auf LV sowie im kompletten Zentrum. Ansonsten wieder mal eine sehr gut zu lesende und begründete Schmiede, die eine schöne Diskussionsbasis bietet!
Danke.
Man muss ja auch nicht immer einer Meinung sein, solange man diese begründen kann...

Die Mittelfeldaußen/Spielmacher müssten aber weiterhin die AVs unterstützen. Die defensiven Fähigkeiten sind dann vermutlich wie beim typischen 4-4-2 gefragt (Ich meine, Favre ließ auch mit zwei flachen Viererketten verteidigen).
27.03.2018 - 15:47 Uhr
Zitat von Tobi Deluxe
Letztendlich sind wir uns einig, dass Favre der beste verfügbare Kandidat ist. Ich denke, dass Bayern da kaum noch dazwischen grätschen wird, weil wir mit Favre vermutlich schon sehr weit sind. Zumindest ist das aus den aktuellen Berichten aus Frankreich herauszulesen.
Diese Rolle als "Schnittstellenmanager" würde Kehl ja erlauben nahezu in jeden Bereich seine Fühler auszustrecken und dient auch so ein wenig dazu sein zukünftiges Kompetenzfeld auszuloten. Vielleicht merkt er ja dabei, dass er gerne wieder auf dem Trainingsplatz stehen würde oder er entdeckt die Liebe zur Finanzwelt. Mit dieser Funktion hat er nach einer entsprechenden Einarbeitungsphase alle Möglichkeiten bei uns.
Ich habe keine geheimen Informationen, sondern lediglich die Aussage, dass Reimann nur bei einer "Beförderung" zur Nr. 2 seinen Vertrag verlängern möchte. Da ich persönlich Unbehaun ohnehin als den talentierteren Burschen ansehe und keinen Sinn darin sehe einen jungen Mann auf die Bank zu setzen, würde ich einen netten, zuverlässigen "Lückenfüller" auf die Bank setzen und dann im Zweifelsfall auch direkt auf Unbehaun setzen. Das traue ich Favre durchaus zu...
Gerade auf einen Transfer a la Sane könnte ich gut und gerne verzichten. Das wäre der klassische Fehler der letzten Jahre den Kader mit teuren, soliden Spielern vollzupacken und die Jugend damit zu blockieren. Zagadou und Kilian müssen aufrücken, wenn man ihnen eine Perspektive bieten möchte.
Ich persönlich bräuchte Kopacz auch nicht im Profi-Kader, weiß bei ihm aber, dass der BVB in diese Richtung plant. Toljan, Passlack, Kopacz und vielleicht auch Larsen (insofern man ihn mit Rückkaufoption abgeben kann) wären dann in der Konkurrenzsituation für 2020. Das wird spannend...
Da haben wir einfach ein komplett komplett unterschiedliche Bilder von Hector. Gegen Spanien und speziell in der Nationalmannschaft hat er mir immer sehr gut gefallen, weil er sich einfach so unglaublich intelligent auf dem Feld bewegt. Dazu ist er gerade im Kombinationsspiel unheimlich wertvoll.
Auch Urs Siegenthaler hat eine unheimlich hohe Meinung von Hector:
https://www.morgenpost.de/sport/article212977643/Partien-werden-vor-dem-Spiel-entschieden.html
Mit Hector hätten wir eine Lösung für die kommenden fünf Jahre, der Schmelzer erst komplett den Rang ablaufen wird und danach eben einen neuen Konkurrenten bekommt. Da kann man doch wunderbar in zwei, drei Jahreszyklen denken.
Meine Alternativlösung, falls es mit Hector nichts wird, würde dir wahrscheinlich besser gefallen und wäre natürlich etwas langfristiges:
Juan Miranda
Ich frage mich, was an Xhaka zumindest im Offensivspiel so viel dynamischer als an Weigl sein sollte. Dahoud und Weigl sind eben doch klare Strukturgeber im Spiel und würden sich im Favre'schen System ähnlich gut ergänzen wie Kramer und Xhaka.
Cook kann ich dir nur wärmstens empfehlen. Gerade seine schnellen Läufe durchs Mittelfeld sind charakteristisch für ihn. Er wäre mich die Eierlegende Wollmilchsau im zentralen Mittelfeld, der sowohl als fleißigere Option für Dahoud als auch als zweikampfstarker Strukturgeber für Weigl ins Spiel komm kann.
Was ebenso wieder an unserer unterschiedlichen Sichtweise von Hector hängt.
Ok, das habe ich nicht ordentlich ausgeführt.
Ich sollte das dargestellte System nicht als 4-4-2 bezeichnen, sondern als 4-2-2-2.
Die beiden nominellen Mittelfeld-Außen sind verkappte Spielmacher und besetzen die sogenannten Halbräume. Die Tendenz geht immer mehr dazu, dass sich sich die Spielmacher weiter auf Außen schieben um dort mehr Platz zu erhalten als im Zentrum (auch hierzu steht im verlinkten Siegenthaler-Interview eine kurze Passage).
Also um im Favre-System zu bleiben: Unsere Außen werden mehr von Arango-Typen als von Herrmann-Typen besetzt.
Für diese Rolle sehe ich eben genau die Spieler wie Sancho, Pulisic, Gómez oder am idealsten Götze an. Gerade im Ballbesitz-System mit vielen Kurz- und Doppelpässen ist die Geschwindigkeit dieser Spieler nicht mehr so entscheidend.
Daher sind Typen wie Schürrle oder Philipp auf den Außen nicht gefragt.
Genau so habe ich mir das vorgestellt, wobei ich Yarmolenko und Sancho eben eher auf Außen sehe und damit wieder Platz für die vier genannten Jungs ist.
Danke.
Man muss ja auch nicht immer einer Meinung sein, solange man diese begründen kann...
Zitat von BVBBC
Perfekt würde ich zwar nicht sagen, aber Favre wäre zumindest der bestmögliche Trainer, der aktuell zu einigermaßen vernünftigen Konditionen auf dem Markt ist und bei dem es denke ich auch relativ wenige Fragezeichen gibt. Was man sieht, wird man bekommen!
Warum ich ihn nicht für perfekt halte?
Einerseits stellt Favre sein System über alles. Das ist für mich deswegen problematisch, da ich den Kader nicht auf einem Level sehe, der seinem System genügt und ich denke auch nicht, dass dieses Level in einem Sommer herstellbar ist - auch dein Kader hat mir dahingehend einige ungelöste oder zumindest potenzielle Probleme. Ich erwarte daher von Favre kreative, unerwartete Lösungen, die Zeit benötigen werden, bis alles einigermaßen funktioniert, wobei ich mir nicht sicher bin, ob er in Zusammenspiel mit Zorc genug Lösungen findet, um nicht mehr nur mit einem Messer zu einer Schießerei zu kommen - die Möglichkeiten des Trainers sehe ich dabei allerdings limitiert.
Andererseits wird so der Druck auf Favre sehr schnell sehr groß sein, was diesem bekanntlich überhaupt nicht bekommt. Im beschaulichen Nizza hat er schließlich in Ruhe arbeiten können und es gab dennoch wieder mehrere Situationen in denen er gehen wollte, schlicht entnervt oder sogar überfordert war. Beschaulich ist hier gar nichts mehr, der Kader ist wohl kaum auf das notwendige Niveau optimierbar, weswegen es kritisch bleibt, wie sehr ihn das Umfeld hier belastet und wie sehr seine Arbeit darunter leiden würde. Ich bin mir nicht sicher, wie gut Watzke und Zorc das moderieren können, da der Verein allgemein unter Druck steht, nachdem in den letzten 2 Saisons gefühlt mehr passiert ist, wie zuvor in 5 Jahren nicht.
Dazu bin ich mir nicht sicher, inwiefern die Bayern im Spiel sind, aber mich würde nicht wundern, dass Favre auch dort ein großes Thema ist und sehe auch zu viele Argumente, dass er sich für die Bayern entscheidet, falls noch keine Entscheidung gefallen ist. Daher erst mal abwarten, ob es überhaupt Favre wird, wobei ich das für die weitere Diskussion als Ausgangsbasis annehmen will.
Zitat von Tobi Deluxe
Ich mal wieder... Nachdem ich mich nun intensiv mit Lucien Favre, speziell seiner Spiel- und Arbeitsweise, auseinandergesetzt habe, will ich nochmal eine Kaderschmiede zum Besten geben.
Als Trainer kommt nach dieser Einleitung natürlich logischerweise Lucien Favre ins Spiel. Er hat eine wunderbare Menschenführung und kann einem Team ein zugeschnittenes taktisches Konzept näher bringen. Dabei setzt er unabhängig von einer systematischen Doktrin auf feines, aber schnelles Kurzpassspiel aus einer geordneten Defensive heraus. Der Schweizer arbeitet außerdem gerne mit jungen Spielern, denen er wichtige Lösungsmöglichkeiten für viele Spielsituationen mitgeben kann. Insgesamt bringt Lucien Favre für mich das perfekte Gesamtpaket für unsere derzeitige Situation mit und ist im Sommer für moderate 3 Mio. € zu haben (Bosz hatte auch in dieser Größenordnung gekostet).
Ich mal wieder... Nachdem ich mich nun intensiv mit Lucien Favre, speziell seiner Spiel- und Arbeitsweise, auseinandergesetzt habe, will ich nochmal eine Kaderschmiede zum Besten geben.
Als Trainer kommt nach dieser Einleitung natürlich logischerweise Lucien Favre ins Spiel. Er hat eine wunderbare Menschenführung und kann einem Team ein zugeschnittenes taktisches Konzept näher bringen. Dabei setzt er unabhängig von einer systematischen Doktrin auf feines, aber schnelles Kurzpassspiel aus einer geordneten Defensive heraus. Der Schweizer arbeitet außerdem gerne mit jungen Spielern, denen er wichtige Lösungsmöglichkeiten für viele Spielsituationen mitgeben kann. Insgesamt bringt Lucien Favre für mich das perfekte Gesamtpaket für unsere derzeitige Situation mit und ist im Sommer für moderate 3 Mio. € zu haben (Bosz hatte auch in dieser Größenordnung gekostet).
Perfekt würde ich zwar nicht sagen, aber Favre wäre zumindest der bestmögliche Trainer, der aktuell zu einigermaßen vernünftigen Konditionen auf dem Markt ist und bei dem es denke ich auch relativ wenige Fragezeichen gibt. Was man sieht, wird man bekommen!
Warum ich ihn nicht für perfekt halte?
Einerseits stellt Favre sein System über alles. Das ist für mich deswegen problematisch, da ich den Kader nicht auf einem Level sehe, der seinem System genügt und ich denke auch nicht, dass dieses Level in einem Sommer herstellbar ist - auch dein Kader hat mir dahingehend einige ungelöste oder zumindest potenzielle Probleme. Ich erwarte daher von Favre kreative, unerwartete Lösungen, die Zeit benötigen werden, bis alles einigermaßen funktioniert, wobei ich mir nicht sicher bin, ob er in Zusammenspiel mit Zorc genug Lösungen findet, um nicht mehr nur mit einem Messer zu einer Schießerei zu kommen - die Möglichkeiten des Trainers sehe ich dabei allerdings limitiert.
Andererseits wird so der Druck auf Favre sehr schnell sehr groß sein, was diesem bekanntlich überhaupt nicht bekommt. Im beschaulichen Nizza hat er schließlich in Ruhe arbeiten können und es gab dennoch wieder mehrere Situationen in denen er gehen wollte, schlicht entnervt oder sogar überfordert war. Beschaulich ist hier gar nichts mehr, der Kader ist wohl kaum auf das notwendige Niveau optimierbar, weswegen es kritisch bleibt, wie sehr ihn das Umfeld hier belastet und wie sehr seine Arbeit darunter leiden würde. Ich bin mir nicht sicher, wie gut Watzke und Zorc das moderieren können, da der Verein allgemein unter Druck steht, nachdem in den letzten 2 Saisons gefühlt mehr passiert ist, wie zuvor in 5 Jahren nicht.
Dazu bin ich mir nicht sicher, inwiefern die Bayern im Spiel sind, aber mich würde nicht wundern, dass Favre auch dort ein großes Thema ist und sehe auch zu viele Argumente, dass er sich für die Bayern entscheidet, falls noch keine Entscheidung gefallen ist. Daher erst mal abwarten, ob es überhaupt Favre wird, wobei ich das für die weitere Diskussion als Ausgangsbasis annehmen will.
Letztendlich sind wir uns einig, dass Favre der beste verfügbare Kandidat ist. Ich denke, dass Bayern da kaum noch dazwischen grätschen wird, weil wir mit Favre vermutlich schon sehr weit sind. Zumindest ist das aus den aktuellen Berichten aus Frankreich herauszulesen.
Zitat von BVBBC
Interessant finde ich, dass Favre keinen festen Co-Trainer mitbringt und sich dabei meist jemanden mit Vereinskenntnis oder einen alten Bekannten mit ins Boot holt. Ich könnte mir daher vorstellen, dass Jörg Heinrich auch unter Favre weiterhin als Co-Trainer fungieren darf. Favre selbst könnte sich seinen ehemaligen Schützling Álvaro Domínguez aus Mönchengladbach als möglichen Begleiter heraussuchen. Mit dieser Konstellation könnte ich bestens leben, halte aber auch ehemalige Favre-Lieblinge wie Arne Friedrich oder Martin Stranzl für möglich.
Mit Otto Addo kommt daneben ein Altbekannter zurück. Addo wird dabei offiziell das Trainer-Gespann unterstützen, aber hauptverantwortlich für die Ausbildung unserer Talente im Profi-Kader sein. Er wird hochtalentierte Spieler wie Zagadou, Gómez, Sancho und immer mal wieder wechselnde Spieler aus Reserve und U19 ständig betreuen, sie im Profi-Kader integrieren und mit Individual-Training auf ein höheres Level bringen. Eine ähnliche Funktion übt Addo derzeit bei Borussia Mönchengladbach aus. Ich hoffe, dass wir ihn mit unseren Weltklasse-Talenten für unser Projekt begeistern können. Als Alternative für einen solchen Posten käme mir noch Dede in den Sinn.
Außerdem kommt mit Sebastian Kehl noch ein weiterer "Typ" zurück in den Verein. Er soll in der neuen Funktion als Technischer Direktor für die Koordination der Schnittstellen der einzelnen Abteilungen (Profi-Abteilung, Jugend, Scouting, Management, etc.) übernehmen. Damit wäre er nah genug am Team um immer mal einen Impuls in der Kabine zu setzten und trotzdem noch mit genügend Distanz um das Gesamtkonzept im Blick zu haben. Mit seinen kommunikativen Fähigkeiten sehe ich ihn prädestiniert für eine solche Rolle und würde ihn auch im Umgang mit den Medien stets in der ersten Reihe sehen.
Den Teil mit Kehl finde ich grudsätzlich am Interessantesten, wobei ich vorsichtig wäre, was für Impulse aus solchen Positionen heraus erfolgen können. Allerdings würde ich Kehl sehr gerne in eine Ausbildungsposition bringen, in der er in einigen Jahren bspw. auf Zorc folgen könnte, für den der logische Schritt ein Aufrücken wäre. Watzke und Rauball dürften schließlich ihren letzten Turnus beim BVB haben, wobei ich schon gerne hätte, dass im Verein noch mehr sportliche Kompetenz in den Entscheidungspositionen sitzt. Wirtschaftliche Komptenz bringt Zorc schließlich auch mit, wobei man dahingehend eh schon gut aufgestellt ist. Dazu fände ich Kehl insbesondere als weiteren Ansprechpartner für die Medien wichtig, um da nochmal eine etwas andere Komponente in der Außendarstellung reinzubekommen, die vor allem unverbraucht ist.
Interessant finde ich, dass Favre keinen festen Co-Trainer mitbringt und sich dabei meist jemanden mit Vereinskenntnis oder einen alten Bekannten mit ins Boot holt. Ich könnte mir daher vorstellen, dass Jörg Heinrich auch unter Favre weiterhin als Co-Trainer fungieren darf. Favre selbst könnte sich seinen ehemaligen Schützling Álvaro Domínguez aus Mönchengladbach als möglichen Begleiter heraussuchen. Mit dieser Konstellation könnte ich bestens leben, halte aber auch ehemalige Favre-Lieblinge wie Arne Friedrich oder Martin Stranzl für möglich.
Mit Otto Addo kommt daneben ein Altbekannter zurück. Addo wird dabei offiziell das Trainer-Gespann unterstützen, aber hauptverantwortlich für die Ausbildung unserer Talente im Profi-Kader sein. Er wird hochtalentierte Spieler wie Zagadou, Gómez, Sancho und immer mal wieder wechselnde Spieler aus Reserve und U19 ständig betreuen, sie im Profi-Kader integrieren und mit Individual-Training auf ein höheres Level bringen. Eine ähnliche Funktion übt Addo derzeit bei Borussia Mönchengladbach aus. Ich hoffe, dass wir ihn mit unseren Weltklasse-Talenten für unser Projekt begeistern können. Als Alternative für einen solchen Posten käme mir noch Dede in den Sinn.
Außerdem kommt mit Sebastian Kehl noch ein weiterer "Typ" zurück in den Verein. Er soll in der neuen Funktion als Technischer Direktor für die Koordination der Schnittstellen der einzelnen Abteilungen (Profi-Abteilung, Jugend, Scouting, Management, etc.) übernehmen. Damit wäre er nah genug am Team um immer mal einen Impuls in der Kabine zu setzten und trotzdem noch mit genügend Distanz um das Gesamtkonzept im Blick zu haben. Mit seinen kommunikativen Fähigkeiten sehe ich ihn prädestiniert für eine solche Rolle und würde ihn auch im Umgang mit den Medien stets in der ersten Reihe sehen.
Den Teil mit Kehl finde ich grudsätzlich am Interessantesten, wobei ich vorsichtig wäre, was für Impulse aus solchen Positionen heraus erfolgen können. Allerdings würde ich Kehl sehr gerne in eine Ausbildungsposition bringen, in der er in einigen Jahren bspw. auf Zorc folgen könnte, für den der logische Schritt ein Aufrücken wäre. Watzke und Rauball dürften schließlich ihren letzten Turnus beim BVB haben, wobei ich schon gerne hätte, dass im Verein noch mehr sportliche Kompetenz in den Entscheidungspositionen sitzt. Wirtschaftliche Komptenz bringt Zorc schließlich auch mit, wobei man dahingehend eh schon gut aufgestellt ist. Dazu fände ich Kehl insbesondere als weiteren Ansprechpartner für die Medien wichtig, um da nochmal eine etwas andere Komponente in der Außendarstellung reinzubekommen, die vor allem unverbraucht ist.
Diese Rolle als "Schnittstellenmanager" würde Kehl ja erlauben nahezu in jeden Bereich seine Fühler auszustrecken und dient auch so ein wenig dazu sein zukünftiges Kompetenzfeld auszuloten. Vielleicht merkt er ja dabei, dass er gerne wieder auf dem Trainingsplatz stehen würde oder er entdeckt die Liebe zur Finanzwelt. Mit dieser Funktion hat er nach einer entsprechenden Einarbeitungsphase alle Möglichkeiten bei uns.
Zitat von BVBBC
Kommen wir nun zum sportlichen und der von Watzke angesprochenen Neujustierung des Kaders:
Im Tor geht es direkt los. Weidenfeller wird seine Karriere beenden und Dominik Reimann wird eine neue Herausforderung als Stamm-Keeper von Preußen Münster in der 3. Liga annehmen.
Roman Bürki bleibt weiterhin als Nr. 1 gesetzt. Ich denke nicht, dass auf dieser Position zur neuen Saison ein Fass aufgemacht wird. Ich persönlich würde Bürki zwar gerne gegen Kevin Trapp eintauschen, bin aber auch mit unserem Schweizer ganz zufrieden. Als neue Nr. 2 wird ein erfahrener Keeper mit Bundesliga-Erfahrung kommen, der im Bedarfsfall ohne Bauchschmerzen einspringen kann. Auf meiner Shortlist für diese Rolle steht Michael Esser ganz oben, aber auch Andreas Luthe oder Manuel Riemann wären mögliche Kandidaten, die ins Profil passen.
„Warum eine solch perspektivlose Nr. 2?“ fragt ihr euch sicher. Meine Antwort darauf lautet: Luca Unbehaun. Wir haben mit ihm bereits einen unheimlich talentierten Keeper in unseren Reihen, dem ich mittelfristig den Sprung ins Bundesliga-Tor des BVB zutraue. Roman Weidenfeller wird ihm zur Seite gestellt und unterstützt ihn auf dem Trainingsplatz aber auch mental neben dem Platz. Mit Favre haben wir nun einen Trainer, der auch mal einen jungen Keeper ins kalte Wasser wirft, wenn er das Zutrauen in diesen hat (siehe ter Stegen).
Hast du zu Reimann Informationen? Letztens hieß es noch, dass die anstehenden Entscheidungen (Reimann, Beste, ...) im U-Bereich derzeit hinten an stehen, weil man sich genug Zeit zur Evaluation nehmen will - vermutlich auch, weil andere Themen Priorität haben. Ansonsten find ich das konzeptionell gut so, wobei Favre gerne einen technisch guten Torhüter nutzt. Das wäre für mich daher auch der fragliche Punkt, ob man auf die genannten Torhüter zurückgreifen sollte, weil ich mir gut vorstellen könnte, dass Favre im Notfall direkt zu Reimann/Unbehaun greifen würde.
Kommen wir nun zum sportlichen und der von Watzke angesprochenen Neujustierung des Kaders:
Im Tor geht es direkt los. Weidenfeller wird seine Karriere beenden und Dominik Reimann wird eine neue Herausforderung als Stamm-Keeper von Preußen Münster in der 3. Liga annehmen.
Roman Bürki bleibt weiterhin als Nr. 1 gesetzt. Ich denke nicht, dass auf dieser Position zur neuen Saison ein Fass aufgemacht wird. Ich persönlich würde Bürki zwar gerne gegen Kevin Trapp eintauschen, bin aber auch mit unserem Schweizer ganz zufrieden. Als neue Nr. 2 wird ein erfahrener Keeper mit Bundesliga-Erfahrung kommen, der im Bedarfsfall ohne Bauchschmerzen einspringen kann. Auf meiner Shortlist für diese Rolle steht Michael Esser ganz oben, aber auch Andreas Luthe oder Manuel Riemann wären mögliche Kandidaten, die ins Profil passen.
„Warum eine solch perspektivlose Nr. 2?“ fragt ihr euch sicher. Meine Antwort darauf lautet: Luca Unbehaun. Wir haben mit ihm bereits einen unheimlich talentierten Keeper in unseren Reihen, dem ich mittelfristig den Sprung ins Bundesliga-Tor des BVB zutraue. Roman Weidenfeller wird ihm zur Seite gestellt und unterstützt ihn auf dem Trainingsplatz aber auch mental neben dem Platz. Mit Favre haben wir nun einen Trainer, der auch mal einen jungen Keeper ins kalte Wasser wirft, wenn er das Zutrauen in diesen hat (siehe ter Stegen).
Hast du zu Reimann Informationen? Letztens hieß es noch, dass die anstehenden Entscheidungen (Reimann, Beste, ...) im U-Bereich derzeit hinten an stehen, weil man sich genug Zeit zur Evaluation nehmen will - vermutlich auch, weil andere Themen Priorität haben. Ansonsten find ich das konzeptionell gut so, wobei Favre gerne einen technisch guten Torhüter nutzt. Das wäre für mich daher auch der fragliche Punkt, ob man auf die genannten Torhüter zurückgreifen sollte, weil ich mir gut vorstellen könnte, dass Favre im Notfall direkt zu Reimann/Unbehaun greifen würde.
Ich habe keine geheimen Informationen, sondern lediglich die Aussage, dass Reimann nur bei einer "Beförderung" zur Nr. 2 seinen Vertrag verlängern möchte. Da ich persönlich Unbehaun ohnehin als den talentierteren Burschen ansehe und keinen Sinn darin sehe einen jungen Mann auf die Bank zu setzen, würde ich einen netten, zuverlässigen "Lückenfüller" auf die Bank setzen und dann im Zweifelsfall auch direkt auf Unbehaun setzen. Das traue ich Favre durchaus zu...
Zitat von BVBC
In der Innenverteidigung wird uns Papa Sokratis verlassen. Sein Vertrag läuft im Sommer nur noch ein Jahr und er könnte mit seinem letzten großen Vertrag auf der Insel nochmal richtig absahnen. Sowohl Manchester United als auch Arsenal London wollen ihre Defensive umbauen/verstärken und unser griechischer Abwehrchef spielt in den Diskussionen sicherlich eine größere Rolle. In meinen Augen wurde auf dieses Szenario bereits im Winter mit der Verpflichtung des talentierten Schweizers Manuel Akanji vorgebaut. Dieser bringt alle Voraussetzungen mit um unsere Defensive und speziell unser Aufbauspiel aus der Defensive heraus auf ein neues Niveau zu haben. Seine ersten Auftritte, speziell zusammen mit unserem neuen Abwehrchef Ömer Toprak waren sehr vielversprechend, so dass dieses Duo wohl auch unter Favre gesetzt sein wird. Weiterhin gehe ich davon aus, dass Dan-Axel Zagadou in seiner Rolle weiter aufsteigen wird und zukünftig die erste Alternative zur Stamm-Besetzung in der Innenverteidigung darstellt. Der junge Franzose bringt alle Voraussetzungen für eine (im wahrsten Sinne des Wortes) große Karriere beim BVB mit. Gleichzeitig wird der junge Ur-Dortmunder Luca Kilian mit einem neuen Profi-Vertrag ausgestattet und soll als fester Bestandteil des Profi-Kaders weiter gefördert werden. Spielpraxis wird er vorerst wohl nur in der Reserve sammeln können, aber mittelfristig bin ich mir sicher, dass er den Durchbruch bei uns schafft. Sollte es in der Innenverteidigung eng werden, könnten noch Piszczek oder Schmelzer hier einspringen, wobei ich dafür bei diesen talentierten Jungs eigentlich kaum einen Bedarf sehe.
Gute Argumentation, die ich so auch komplett stütze, wenngleich ich mir bei Kilian nicht ganz im Klaren bin, für welchen Level es bei ihm schon reicht. Dennoch: lieber auf die eigene Jugend setzen, als einen - womöglich teuren - IV Nummer 4 zu kaufen. Die Gerüchte rund um bspw. Sane deuten jedoch darauf hin, dass in der Beziehung das letzte Wort noch nicht besprochen ist.
In der Innenverteidigung wird uns Papa Sokratis verlassen. Sein Vertrag läuft im Sommer nur noch ein Jahr und er könnte mit seinem letzten großen Vertrag auf der Insel nochmal richtig absahnen. Sowohl Manchester United als auch Arsenal London wollen ihre Defensive umbauen/verstärken und unser griechischer Abwehrchef spielt in den Diskussionen sicherlich eine größere Rolle. In meinen Augen wurde auf dieses Szenario bereits im Winter mit der Verpflichtung des talentierten Schweizers Manuel Akanji vorgebaut. Dieser bringt alle Voraussetzungen mit um unsere Defensive und speziell unser Aufbauspiel aus der Defensive heraus auf ein neues Niveau zu haben. Seine ersten Auftritte, speziell zusammen mit unserem neuen Abwehrchef Ömer Toprak waren sehr vielversprechend, so dass dieses Duo wohl auch unter Favre gesetzt sein wird. Weiterhin gehe ich davon aus, dass Dan-Axel Zagadou in seiner Rolle weiter aufsteigen wird und zukünftig die erste Alternative zur Stamm-Besetzung in der Innenverteidigung darstellt. Der junge Franzose bringt alle Voraussetzungen für eine (im wahrsten Sinne des Wortes) große Karriere beim BVB mit. Gleichzeitig wird der junge Ur-Dortmunder Luca Kilian mit einem neuen Profi-Vertrag ausgestattet und soll als fester Bestandteil des Profi-Kaders weiter gefördert werden. Spielpraxis wird er vorerst wohl nur in der Reserve sammeln können, aber mittelfristig bin ich mir sicher, dass er den Durchbruch bei uns schafft. Sollte es in der Innenverteidigung eng werden, könnten noch Piszczek oder Schmelzer hier einspringen, wobei ich dafür bei diesen talentierten Jungs eigentlich kaum einen Bedarf sehe.
Gute Argumentation, die ich so auch komplett stütze, wenngleich ich mir bei Kilian nicht ganz im Klaren bin, für welchen Level es bei ihm schon reicht. Dennoch: lieber auf die eigene Jugend setzen, als einen - womöglich teuren - IV Nummer 4 zu kaufen. Die Gerüchte rund um bspw. Sane deuten jedoch darauf hin, dass in der Beziehung das letzte Wort noch nicht besprochen ist.
Gerade auf einen Transfer a la Sane könnte ich gut und gerne verzichten. Das wäre der klassische Fehler der letzten Jahre den Kader mit teuren, soliden Spielern vollzupacken und die Jugend damit zu blockieren. Zagadou und Kilian müssen aufrücken, wenn man ihnen eine Perspektive bieten möchte.
Zitat von BVBBC
Die beiden defensiven Außenbahnen werden auch etwas umstrukturiert.
Auf der rechten Seite werden uns mit Durm (Neustart in der 2. Liga beim FC Köln) und Jeremy Toljan (auf Leihbasis zur Hertha nach Berlin) gleich zwei Spieler verlassen, die aktuell nicht das notwendige Niveau mitbringen. Da auch unser Stammspieler Łukasz Piszczek nicht mehr der Jüngste ist und fitnessbedingt einige Pausen benötigt, würde ich einen potentiellen Stammspieler für diese Position verpflichten, der von Piszcu an die großen Aufgaben herangeführt wird. Mein Wunschspieler für diese Rolle ist ganz klar Nordi Mukiele. Der junge Franzose begeistert mich mit seiner Spielweise immer wieder. Als Rechtsverteidiger hat Mukiele die Schnelligkeit, Ausdauer und Bissigkeit, um die Offensive zu unterstützen und in seine Position zurückzukehren, wenn die eigene Mannschaft den Ball verliert. Er liest das Spiel gut, wodurch er auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden kann, ist stark in der Luft und kann den Ball ins Mittelfeld tragen um Angriffe zu starten. Daneben ist Mukiele auch unheimlich ehrgeizig und lernwillig, so dass er sich schnell an das temporeiche Spiel in der Bundesliga gewöhnen kann. Da er bereits im Fokus der ganz großen Clubs steht, wird er sicherlich nicht mehr günstig zu haben sein, aber trotzdem noch finanzierbar für den BVB. Mit ihm und Piszcu hätte man in meinen Augen die optimale Mischung für die Position rechts hinten. Dahinter wird aktuell auch noch David Kopacz aus der eigenen Jugend zum Rechtsverteidiger umgeschult, der 2020 mit Toljan und Felix Passlack, der seine Leihe in Hoffenheim abbricht um sich für zwei Jahre dem VfL Bochum anzuschließen, um die Piszcu-Nachfolge konkurriert.
Auch hier: gute Argumentation, bei der ich voll mitgehe! Lediglich zu den Nachwuchsspielern würde ich nochmal ein paar Bedenken anmelden. Kopacz hat mich bislang noch nicht wirklich überzeugt, aber grundsätzlich hat er sicher eine Chance verdient, da man mit einem Mukiele im Kader erst mal wieder Zeit gewinnt, die man aktuell nicht mehr hat, um in der Piszczek Nachfolge eine effektive Lösung zu finden. Grundsätzlich hielte ich aber eine Umschulung von Larsen für vielversprechender. Letztendlich spricht aber nichts dagegen, wenn Larsen, Passlack und Kopacz in einem Fernduell, um Piszczeks Kaderplatz kämpfen.
Ergänzend sollte man auch noch bedenken, dass Mukiele notfalls ebenfalls IV spielen kann. Umso unproblematischer wäre es in der IV Kilian hochzuziehen!
Die beiden defensiven Außenbahnen werden auch etwas umstrukturiert.
Auf der rechten Seite werden uns mit Durm (Neustart in der 2. Liga beim FC Köln) und Jeremy Toljan (auf Leihbasis zur Hertha nach Berlin) gleich zwei Spieler verlassen, die aktuell nicht das notwendige Niveau mitbringen. Da auch unser Stammspieler Łukasz Piszczek nicht mehr der Jüngste ist und fitnessbedingt einige Pausen benötigt, würde ich einen potentiellen Stammspieler für diese Position verpflichten, der von Piszcu an die großen Aufgaben herangeführt wird. Mein Wunschspieler für diese Rolle ist ganz klar Nordi Mukiele. Der junge Franzose begeistert mich mit seiner Spielweise immer wieder. Als Rechtsverteidiger hat Mukiele die Schnelligkeit, Ausdauer und Bissigkeit, um die Offensive zu unterstützen und in seine Position zurückzukehren, wenn die eigene Mannschaft den Ball verliert. Er liest das Spiel gut, wodurch er auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden kann, ist stark in der Luft und kann den Ball ins Mittelfeld tragen um Angriffe zu starten. Daneben ist Mukiele auch unheimlich ehrgeizig und lernwillig, so dass er sich schnell an das temporeiche Spiel in der Bundesliga gewöhnen kann. Da er bereits im Fokus der ganz großen Clubs steht, wird er sicherlich nicht mehr günstig zu haben sein, aber trotzdem noch finanzierbar für den BVB. Mit ihm und Piszcu hätte man in meinen Augen die optimale Mischung für die Position rechts hinten. Dahinter wird aktuell auch noch David Kopacz aus der eigenen Jugend zum Rechtsverteidiger umgeschult, der 2020 mit Toljan und Felix Passlack, der seine Leihe in Hoffenheim abbricht um sich für zwei Jahre dem VfL Bochum anzuschließen, um die Piszcu-Nachfolge konkurriert.
Auch hier: gute Argumentation, bei der ich voll mitgehe! Lediglich zu den Nachwuchsspielern würde ich nochmal ein paar Bedenken anmelden. Kopacz hat mich bislang noch nicht wirklich überzeugt, aber grundsätzlich hat er sicher eine Chance verdient, da man mit einem Mukiele im Kader erst mal wieder Zeit gewinnt, die man aktuell nicht mehr hat, um in der Piszczek Nachfolge eine effektive Lösung zu finden. Grundsätzlich hielte ich aber eine Umschulung von Larsen für vielversprechender. Letztendlich spricht aber nichts dagegen, wenn Larsen, Passlack und Kopacz in einem Fernduell, um Piszczeks Kaderplatz kämpfen.
Ergänzend sollte man auch noch bedenken, dass Mukiele notfalls ebenfalls IV spielen kann. Umso unproblematischer wäre es in der IV Kilian hochzuziehen!
Ich persönlich bräuchte Kopacz auch nicht im Profi-Kader, weiß bei ihm aber, dass der BVB in diese Richtung plant. Toljan, Passlack, Kopacz und vielleicht auch Larsen (insofern man ihn mit Rückkaufoption abgeben kann) wären dann in der Konkurrenzsituation für 2020. Das wird spannend...
Zitat von BVBBC
Auf der linken Seite fällt der Umbruch etwas kleiner aus. Der beim BVB bislang sehr unglücklich agierende Guerreiro wird im Sommer an einen Top-Club aus England abgegeben. Dem Vernehmen nach scheint Manchester United mit seinem portugiesischen Landsmann Mourinho auf der Trainerbank heiß auf den technisch-versierten Linksverteidiger zu sein. Marcel Schmelzer gibt seine Kapitänsbinde zwar vereinbarungsgemäß unter dem neuen Trainer an Marco Reus zurück, wird aber weiterhin als Platzhirsch hinten links auftreten. Als neuer Herausforderer kommt in Jonas Hector ein ganz fantastischer Spieler. Ich habe selten so einen spielintelligenten Außenverteidiger gesehen, der nahezu immer die richtigen Entscheidungen trifft. Durch seine starke Ballverarbeitung und -weiterleitung kann Hector auch als zweikampfstarke und dynamische Alternative im defensiven Mittelfeld eingesetzt werde, so dass er im Verbund mit Schmelzer sicherlich auf genügend Einsatzzeit kommen wird. Neben dem Platz ist Hector ein sehr intelligenter Zeitgenosse, den man sich auch für die Zeit nach seiner Karriere warm halten sollte.
Hier bin ich gar nicht bei dir. Zwar kann es schon passieren, dass Guerreiro den BVB verlässt, was auch durchaus im Sinne des BVB sein kann, aber dann darf meines Erachtens keinesfalls ein Hector geholt werden, da er sich nicht wirklich von Schmelzer differenziert, sehr ähnliche Problemzonen hat und letztendlich als Herausforderer zu alt ist. Das ist sonst wie ein zweiter Satz Winterkompletträder, der in der Garage verstaubt, bis der alte Winterkomplettradsatz abgefahren ist, wobei man dann merkt, dass der zweite Satz auch nicht mehr ganz frisch ist und ein Felgensatz bleibt dennoch immer über. Der BVB benötigt einen Satz Sommerkompletträder, um beim Bild zu bleiben. D.h. einen dynamischeren LV, der vielleicht auch lieber ein Stück weit defensiver ausgerichtet ist, solange im Aufbau ein Upgrade stattfindet. In jeder dieser Beziehungen differenziert sich Hector übrigens nicht gerade positiv von Schmelzer, da ich Hector lediglich in der gegnerischen Hälfte als leichtes Upgrade empfinde. Daher empfinde ich die 8 Mio. weitestgehend als Verschwendung, da man sich nur etwas anschafft, was man nicht braucht - günstige AK ist daher auch kein Argument.
Auch den Plan mit Hector im DM würde ich verwerfen, um hier eine Rechtfertigung zu erhalten. Hector hat in Köln zumeist eher den ZM gegeben, wobei man ihm schon häufig genug anmerkt, dass seine Ballweiterleitung dafür dann eben doch nicht immer schnell genug ist, je enger der Raum ist. Dazu bringt er kein Dynamikupgrade mit, das in Zentrum noch sehr viel mehr benötigt wird. Hector ist schließlich weder besonders schnell (V-Max 32 km/h - das bekommt auch Götze fast hin (31 km/h)), noch ist sein Antritt allzu explosiv, weswegen er vor allem defensiv enorme Probleme mit antrittsschnellen, wendigen Spielern hat und sich dabei dann auch gerne mal verschätzt, wenn er zu proaktiv agiert, wie bspw. im letzten Länderspiel zu sehen. Er wäre also auch hier meines Erachtens komplett am Bedarf vorbei. Daher müssten hier meines Erachtens ganz klar andere Ideen her, wobei du finanziell noch genug Luft haben solltest, um auch eine deutlich größere Lösung anzugehen, die dafür auch langfristiger ausgelegt ist. Entweder hat man dann für die kommenden Jahre eine Toplösung auf LV oder man bekommt Geld, um wieder in gute LV zu reinvestieren, da der Wertverfall bei Talenten gerade nahe 0 ist - im Gegensatz zu älteren Spielern, die gerade den Vertrag ihrer Karriere abgestaubt haben. Holt man Hector, hat man weder das eine, noch das andere ...
Auf der linken Seite fällt der Umbruch etwas kleiner aus. Der beim BVB bislang sehr unglücklich agierende Guerreiro wird im Sommer an einen Top-Club aus England abgegeben. Dem Vernehmen nach scheint Manchester United mit seinem portugiesischen Landsmann Mourinho auf der Trainerbank heiß auf den technisch-versierten Linksverteidiger zu sein. Marcel Schmelzer gibt seine Kapitänsbinde zwar vereinbarungsgemäß unter dem neuen Trainer an Marco Reus zurück, wird aber weiterhin als Platzhirsch hinten links auftreten. Als neuer Herausforderer kommt in Jonas Hector ein ganz fantastischer Spieler. Ich habe selten so einen spielintelligenten Außenverteidiger gesehen, der nahezu immer die richtigen Entscheidungen trifft. Durch seine starke Ballverarbeitung und -weiterleitung kann Hector auch als zweikampfstarke und dynamische Alternative im defensiven Mittelfeld eingesetzt werde, so dass er im Verbund mit Schmelzer sicherlich auf genügend Einsatzzeit kommen wird. Neben dem Platz ist Hector ein sehr intelligenter Zeitgenosse, den man sich auch für die Zeit nach seiner Karriere warm halten sollte.
Hier bin ich gar nicht bei dir. Zwar kann es schon passieren, dass Guerreiro den BVB verlässt, was auch durchaus im Sinne des BVB sein kann, aber dann darf meines Erachtens keinesfalls ein Hector geholt werden, da er sich nicht wirklich von Schmelzer differenziert, sehr ähnliche Problemzonen hat und letztendlich als Herausforderer zu alt ist. Das ist sonst wie ein zweiter Satz Winterkompletträder, der in der Garage verstaubt, bis der alte Winterkomplettradsatz abgefahren ist, wobei man dann merkt, dass der zweite Satz auch nicht mehr ganz frisch ist und ein Felgensatz bleibt dennoch immer über. Der BVB benötigt einen Satz Sommerkompletträder, um beim Bild zu bleiben. D.h. einen dynamischeren LV, der vielleicht auch lieber ein Stück weit defensiver ausgerichtet ist, solange im Aufbau ein Upgrade stattfindet. In jeder dieser Beziehungen differenziert sich Hector übrigens nicht gerade positiv von Schmelzer, da ich Hector lediglich in der gegnerischen Hälfte als leichtes Upgrade empfinde. Daher empfinde ich die 8 Mio. weitestgehend als Verschwendung, da man sich nur etwas anschafft, was man nicht braucht - günstige AK ist daher auch kein Argument.
Auch den Plan mit Hector im DM würde ich verwerfen, um hier eine Rechtfertigung zu erhalten. Hector hat in Köln zumeist eher den ZM gegeben, wobei man ihm schon häufig genug anmerkt, dass seine Ballweiterleitung dafür dann eben doch nicht immer schnell genug ist, je enger der Raum ist. Dazu bringt er kein Dynamikupgrade mit, das in Zentrum noch sehr viel mehr benötigt wird. Hector ist schließlich weder besonders schnell (V-Max 32 km/h - das bekommt auch Götze fast hin (31 km/h)), noch ist sein Antritt allzu explosiv, weswegen er vor allem defensiv enorme Probleme mit antrittsschnellen, wendigen Spielern hat und sich dabei dann auch gerne mal verschätzt, wenn er zu proaktiv agiert, wie bspw. im letzten Länderspiel zu sehen. Er wäre also auch hier meines Erachtens komplett am Bedarf vorbei. Daher müssten hier meines Erachtens ganz klar andere Ideen her, wobei du finanziell noch genug Luft haben solltest, um auch eine deutlich größere Lösung anzugehen, die dafür auch langfristiger ausgelegt ist. Entweder hat man dann für die kommenden Jahre eine Toplösung auf LV oder man bekommt Geld, um wieder in gute LV zu reinvestieren, da der Wertverfall bei Talenten gerade nahe 0 ist - im Gegensatz zu älteren Spielern, die gerade den Vertrag ihrer Karriere abgestaubt haben. Holt man Hector, hat man weder das eine, noch das andere ...
Da haben wir einfach ein komplett komplett unterschiedliche Bilder von Hector. Gegen Spanien und speziell in der Nationalmannschaft hat er mir immer sehr gut gefallen, weil er sich einfach so unglaublich intelligent auf dem Feld bewegt. Dazu ist er gerade im Kombinationsspiel unheimlich wertvoll.
Auch Urs Siegenthaler hat eine unheimlich hohe Meinung von Hector:
https://www.morgenpost.de/sport/article212977643/Partien-werden-vor-dem-Spiel-entschieden.html
Zitat von Urs Siegenthaler
Darüber hinaus verkennen viele Leute immer noch die Qualität von Jonas Hector als Linksverteidiger. Er macht intuitiv Dinge richtig, die man eigentlich sehr lange trainieren müsste. Er hat gute Laufwege in der Offensive und belebt das Spiel nach vorn enorm.
Darüber hinaus verkennen viele Leute immer noch die Qualität von Jonas Hector als Linksverteidiger. Er macht intuitiv Dinge richtig, die man eigentlich sehr lange trainieren müsste. Er hat gute Laufwege in der Offensive und belebt das Spiel nach vorn enorm.
Mit Hector hätten wir eine Lösung für die kommenden fünf Jahre, der Schmelzer erst komplett den Rang ablaufen wird und danach eben einen neuen Konkurrenten bekommt. Da kann man doch wunderbar in zwei, drei Jahreszyklen denken.
Meine Alternativlösung, falls es mit Hector nichts wird, würde dir wahrscheinlich besser gefallen und wäre natürlich etwas langfristiges:
Juan Miranda
Zitat von BVBBC
Im zentralen Mittelfeld wird auch etwas passieren, wobei ich persönlich weiterhin dem jungen Duo Julian Weigl und Mahmoud Dahoud vertrauen würde. Ich sehe in beiden Jungs unheimliches Potential, welches im passenden taktischen Konzept (hier kommt Favre wieder ins Spiel) explodieren wird. Nichtsdestotrotz sollte man sich um eine dynamische, zweikampfstarke Alternative zu den beiden Jungs bemühen, damit man ihnen immer mal wieder Verschnaufpausen geben und auf Formschwankungen (in diesem Alter ganz normal) oder Ausfälle sinnvoll reagieren kann. Für diese Funktion habe ich mich in den jungen Briten Lewis Cook verguckt. Er ist für mich der Inbegriff eines Mittelfeldmotors, der sowohl in der Defensive abräumen als auch mit dynamischen Läufen und Pässen die Offensive unterstützen kann. Natürlich ist Cook noch kein fertiger Spieler und muss lernen das Risiko in seinen Pässen und Läufen weiter zu minimieren. Liverpool ist angeblich bereits an ihm dran und Summen um 20 Mio. £ werden gehandelt. Da könnte der BVB noch irgendwie dazwischen grätschen.
Wenn du bei Favre erwartest, dass er hier ein Zweiermittelfeld installiert, wie in Gladbach, dann kann man Weigl eigentlich abhaken, wie auch Götze und Kagawa. Castro wäre auch nur ein Kompromiss, allerdings zumindest Allrounder genug, um hier zumindest als BU Sinn zu machen. Denn dann müssen zwei Spieler enorm viel Raum bearbeiten können, um zur Not auch noch 3 gegnerischen ZM etwas entgegenhalten zu können. Wenn man so will, würde man neben dem dynamischen Spielertypen daher einen echten Mittelfeldmotor benötigen, der extrem weiträumig, robust, aber dennoch so spielstark agiert, dass er auch nach vorne Impulse setzen kann. Wenn man so will: eine Kreuzung aus den besten Eigenschaften Benders und Gündogans oder zumindest einen Xhaka. Den Spielertyp hat der Kader nicht zu bieten und würde daher direkt doppelt fehlen. Allzu sehr auf die hängende Spitze dieses System, sollte man sich meines Erachtens auch nicht verlassen. Die ist zwar Anspielstation, aber kein Strukturgeber und meist auch kein Spieler, der rechtzeitig hilft, um die Räume im Zentrum zuzustellen, da er eher im Pressing eingesetzt wird.
Cook kenne ich nicht wirklich, habe daher keine echte Meinung zu ihm, allerdings wirkt er in den 2-3 Videos, die ich eben angesehen habe, auch eher wie ein DLP und nicht wie ein Mittelfeldmotor. Selbst in den Highlightvideos sieht man schließlich dynamische Sequenzen eher nur aufblitzen, aber grundsätzlich ist er doch eher ein statischerer Spielertyp, wie mir scheint. Für mich wirkt er daher auch eher in einem 3er Mittelfeld gut aufgehoben, wobei ich meine Einschätzung dabei auf keiner guten Basis abgebe und Cook vor allem qualitativ überhaupt nicht bewerten kann, ob er sein Geld wert wäre.
Grundsätzlich denke ich daher, dass die Planungen an Favres Bedarf vorbei gehen würden, wobei man insbesondere im Zentrum sowohl Favres Bedarf als auch die schon bestehenden Probleme, die von der Konkurrenz ausgehen, vorrangig bedienen muss. Beides sehe ich mit deinen Maßnahmen nicht. Deswegen wird gerade hier mit sehr vielen Experimenten Favres zu rechnen sein, egal ob mit Zweier- oder Dreiermittelfeld - statisch sehe ich Favre schließlich nicht festgefahren in einem System, sondern sehr variabel, wobei auch ein 3er Mittelfeld ein weiterer dynamischer Spieler abgehen würde, der auch eine körperliche Komponente einbringt, ohne spielerisch abzufallen (wenn man so will, fehlen deinem Kader so oder so 2 schweizer Taschenmesser!).
Im zentralen Mittelfeld wird auch etwas passieren, wobei ich persönlich weiterhin dem jungen Duo Julian Weigl und Mahmoud Dahoud vertrauen würde. Ich sehe in beiden Jungs unheimliches Potential, welches im passenden taktischen Konzept (hier kommt Favre wieder ins Spiel) explodieren wird. Nichtsdestotrotz sollte man sich um eine dynamische, zweikampfstarke Alternative zu den beiden Jungs bemühen, damit man ihnen immer mal wieder Verschnaufpausen geben und auf Formschwankungen (in diesem Alter ganz normal) oder Ausfälle sinnvoll reagieren kann. Für diese Funktion habe ich mich in den jungen Briten Lewis Cook verguckt. Er ist für mich der Inbegriff eines Mittelfeldmotors, der sowohl in der Defensive abräumen als auch mit dynamischen Läufen und Pässen die Offensive unterstützen kann. Natürlich ist Cook noch kein fertiger Spieler und muss lernen das Risiko in seinen Pässen und Läufen weiter zu minimieren. Liverpool ist angeblich bereits an ihm dran und Summen um 20 Mio. £ werden gehandelt. Da könnte der BVB noch irgendwie dazwischen grätschen.
Wenn du bei Favre erwartest, dass er hier ein Zweiermittelfeld installiert, wie in Gladbach, dann kann man Weigl eigentlich abhaken, wie auch Götze und Kagawa. Castro wäre auch nur ein Kompromiss, allerdings zumindest Allrounder genug, um hier zumindest als BU Sinn zu machen. Denn dann müssen zwei Spieler enorm viel Raum bearbeiten können, um zur Not auch noch 3 gegnerischen ZM etwas entgegenhalten zu können. Wenn man so will, würde man neben dem dynamischen Spielertypen daher einen echten Mittelfeldmotor benötigen, der extrem weiträumig, robust, aber dennoch so spielstark agiert, dass er auch nach vorne Impulse setzen kann. Wenn man so will: eine Kreuzung aus den besten Eigenschaften Benders und Gündogans oder zumindest einen Xhaka. Den Spielertyp hat der Kader nicht zu bieten und würde daher direkt doppelt fehlen. Allzu sehr auf die hängende Spitze dieses System, sollte man sich meines Erachtens auch nicht verlassen. Die ist zwar Anspielstation, aber kein Strukturgeber und meist auch kein Spieler, der rechtzeitig hilft, um die Räume im Zentrum zuzustellen, da er eher im Pressing eingesetzt wird.
Cook kenne ich nicht wirklich, habe daher keine echte Meinung zu ihm, allerdings wirkt er in den 2-3 Videos, die ich eben angesehen habe, auch eher wie ein DLP und nicht wie ein Mittelfeldmotor. Selbst in den Highlightvideos sieht man schließlich dynamische Sequenzen eher nur aufblitzen, aber grundsätzlich ist er doch eher ein statischerer Spielertyp, wie mir scheint. Für mich wirkt er daher auch eher in einem 3er Mittelfeld gut aufgehoben, wobei ich meine Einschätzung dabei auf keiner guten Basis abgebe und Cook vor allem qualitativ überhaupt nicht bewerten kann, ob er sein Geld wert wäre.
Grundsätzlich denke ich daher, dass die Planungen an Favres Bedarf vorbei gehen würden, wobei man insbesondere im Zentrum sowohl Favres Bedarf als auch die schon bestehenden Probleme, die von der Konkurrenz ausgehen, vorrangig bedienen muss. Beides sehe ich mit deinen Maßnahmen nicht. Deswegen wird gerade hier mit sehr vielen Experimenten Favres zu rechnen sein, egal ob mit Zweier- oder Dreiermittelfeld - statisch sehe ich Favre schließlich nicht festgefahren in einem System, sondern sehr variabel, wobei auch ein 3er Mittelfeld ein weiterer dynamischer Spieler abgehen würde, der auch eine körperliche Komponente einbringt, ohne spielerisch abzufallen (wenn man so will, fehlen deinem Kader so oder so 2 schweizer Taschenmesser!).
Ich frage mich, was an Xhaka zumindest im Offensivspiel so viel dynamischer als an Weigl sein sollte. Dahoud und Weigl sind eben doch klare Strukturgeber im Spiel und würden sich im Favre'schen System ähnlich gut ergänzen wie Kramer und Xhaka.
Cook kann ich dir nur wärmstens empfehlen. Gerade seine schnellen Läufe durchs Mittelfeld sind charakteristisch für ihn. Er wäre mich die Eierlegende Wollmilchsau im zentralen Mittelfeld, der sowohl als fleißigere Option für Dahoud als auch als zweikampfstarker Strukturgeber für Weigl ins Spiel komm kann.
Zitat von BVBBC
Hinter diesen Dreien sehe ich kaum noch Platz für wirklich Spielzeit, da ich auch Jonas Hector als vierte Option dahinter sehe. Gonzalo Castro, Nuri Sahin und Sebastian Rode werden sich also ihre Gedanken machen müssen. Für Rode würde ich mir eine Leihe (ein Kauf würde wohl kein Interessent aufgrund seiner Verletzungshistorie zu einem annehmbaren Preis machen) zurück nach Frankfurt wünschen. Dort kann er sich in familiärem Umfeld wieder an sein altes Leistungsniveau herankämpfen und seinen Körper weiter stabilisieren. Vielleicht kommt er dann 2019 wieder gestärkt zurück. Für Castro und Sahin sehe ich keine wirklichen Abnehmer, die für einen der Beiden ein passendes Gehalt anbieten könnten, und beide dürften weiterhin in unserem Kader stehen. Bei Nuri erhoffe ich mir, dass man ihn nun vielleicht im Rahmen eines Praktikums schon in die Arbeit im Verein einbinden kann und er als eine Art Stand-by-Profi fungiert. Dem aus Stuttgart zurückkehrenden Dzenis Burnic können wir leider keine wirkliche Perspektive bieten und ich würde ihn ziehen lassen. Ich halte sehr viel von diesem Jungen, aber gerade mit seiner Spielweise auf einer zentralen Mittelfeldposition benötigt er vor allen Dingen Spielpraxis um sich zu steigern. Im besten Fall kann man bei ihm vielleicht noch eine Rückkaufklausel einbauen, damit er 2020 in einen kleineren Kader zurückkehren kann.
Bis auf Hector bin ich hier wieder komplett bei dir.
Hinter diesen Dreien sehe ich kaum noch Platz für wirklich Spielzeit, da ich auch Jonas Hector als vierte Option dahinter sehe. Gonzalo Castro, Nuri Sahin und Sebastian Rode werden sich also ihre Gedanken machen müssen. Für Rode würde ich mir eine Leihe (ein Kauf würde wohl kein Interessent aufgrund seiner Verletzungshistorie zu einem annehmbaren Preis machen) zurück nach Frankfurt wünschen. Dort kann er sich in familiärem Umfeld wieder an sein altes Leistungsniveau herankämpfen und seinen Körper weiter stabilisieren. Vielleicht kommt er dann 2019 wieder gestärkt zurück. Für Castro und Sahin sehe ich keine wirklichen Abnehmer, die für einen der Beiden ein passendes Gehalt anbieten könnten, und beide dürften weiterhin in unserem Kader stehen. Bei Nuri erhoffe ich mir, dass man ihn nun vielleicht im Rahmen eines Praktikums schon in die Arbeit im Verein einbinden kann und er als eine Art Stand-by-Profi fungiert. Dem aus Stuttgart zurückkehrenden Dzenis Burnic können wir leider keine wirkliche Perspektive bieten und ich würde ihn ziehen lassen. Ich halte sehr viel von diesem Jungen, aber gerade mit seiner Spielweise auf einer zentralen Mittelfeldposition benötigt er vor allen Dingen Spielpraxis um sich zu steigern. Im besten Fall kann man bei ihm vielleicht noch eine Rückkaufklausel einbauen, damit er 2020 in einen kleineren Kader zurückkehren kann.
Bis auf Hector bin ich hier wieder komplett bei dir.
Was ebenso wieder an unserer unterschiedlichen Sichtweise von Hector hängt.
Zitat von BVBBC
Von seiner Offensive erwartet Favre vor allem Spielwitz und Kreativität, aber alles in einem einstudierten Angriffskonzept mit klarem Positionsspiel. Bei uns könnte ich mir vorstellen, dass er mit kreativen, ballsicheren Außenspielern agiert, die mit Dribblings und Doppelpässen die Angriffe initiieren. Für diese Rolle stehen mit Mario Götze, Christian Pulisic, Shinji Kagawa, Andrey Yarmolenko aber auch den ganz jungen Jadon Sancho und Sergio Gómez, der auch im zentralen Mittelfeld spielen kann, bereits einige Spieler im Kader, die mit ihrer Spielweise sehr gut in diese Hybrid-Rolle zwischen Außenspieler und Spielmacher passen würden. Andre Schürrle sich ich als Spielertyp in einem Ballbesitz-System unter Favre kaum gefragt, so dass sich dieser wohl im Sommer nach einem neuen Verein umschauen wird. Nach den guten Leistungen in dieser Rückrunde, dürfte der Markt für Schürrle auch wieder vorhanden sein. Auch der aus Stuttgart zurückkehrende Jacob Bruun Larsen hat bei dieser Konkurrenz kaum Perspektive, so dass man bei ihm ein ähnliches Geschäft wie mit Burnic anstreben wird. So sehe ich in diesem Bereich also weniger einen Umbruch, sondern mehr eine Kaderreduzierung.
Auch hier hätte ich so meine Probleme, da ich im 4-4-2 nur sehr wenige vernünftige Außenspieler im Kader sehe. Philipp, Schürrle, Pulisic und Larsen wären dort wohl im Rahmen Favres Vorstellungen die brauchbaren Spieler. Das war es dann aber auch schon und überzeugend stark ist die Auswahl für mich dennoch nicht. Ansonsten haben alle anderen Spieler nicht die defensiven Fähigkeiten, nicht die grundlegende Schnelligkeit oder Explosivität, um als Linienläufer bestehen zu können, die einerseits die gegnerischen AV bearbeiten sollen, aber auch andererseits um immer wieder unterstützend ins Zentrum rücken zu können. Daher verstehe ich nicht, wieso du ausgerechnet diese Spieler abgeben willst, obwohl du für ein 4-4-2 planst.
Sancho und Yarmolenko wären für mich eher kreative Spieler für die Doppelspitze, wobei hier dann eine Überbesetzung stattfinden dürfte - dazu im nächsten Absatz etwas mehr -, weil Yarmolenko defensiv für diese Rolle nicht zu gebrauchen ist und auch offensiv genug Probleme aufgezeigt hat und Sancho halte ich in jeder Rolle für verschwendet, in der man ihm Freiheiten raubt - schließlich geht von Favres Flügelzangen meist kaum Kreativität aus, womit man Sanchos große Stärke nehmen würde und wohl auch zu viel Energie in der Defensive. Für Götze und Gomez sähe ich in diesem System gar keine Position. Auf den Außen hätten sie in meinen Augen jedenfalls rein gar nichts zu suchen, sondern müssten schon sehr klar zentral eingesetzt werden oder zumindest neben einem Dreiermittelfeld, um als Hybrid eine vernünftige Lösung zu sein - wobei das auch schon suboptimal ist.
Von seiner Offensive erwartet Favre vor allem Spielwitz und Kreativität, aber alles in einem einstudierten Angriffskonzept mit klarem Positionsspiel. Bei uns könnte ich mir vorstellen, dass er mit kreativen, ballsicheren Außenspielern agiert, die mit Dribblings und Doppelpässen die Angriffe initiieren. Für diese Rolle stehen mit Mario Götze, Christian Pulisic, Shinji Kagawa, Andrey Yarmolenko aber auch den ganz jungen Jadon Sancho und Sergio Gómez, der auch im zentralen Mittelfeld spielen kann, bereits einige Spieler im Kader, die mit ihrer Spielweise sehr gut in diese Hybrid-Rolle zwischen Außenspieler und Spielmacher passen würden. Andre Schürrle sich ich als Spielertyp in einem Ballbesitz-System unter Favre kaum gefragt, so dass sich dieser wohl im Sommer nach einem neuen Verein umschauen wird. Nach den guten Leistungen in dieser Rückrunde, dürfte der Markt für Schürrle auch wieder vorhanden sein. Auch der aus Stuttgart zurückkehrende Jacob Bruun Larsen hat bei dieser Konkurrenz kaum Perspektive, so dass man bei ihm ein ähnliches Geschäft wie mit Burnic anstreben wird. So sehe ich in diesem Bereich also weniger einen Umbruch, sondern mehr eine Kaderreduzierung.
Auch hier hätte ich so meine Probleme, da ich im 4-4-2 nur sehr wenige vernünftige Außenspieler im Kader sehe. Philipp, Schürrle, Pulisic und Larsen wären dort wohl im Rahmen Favres Vorstellungen die brauchbaren Spieler. Das war es dann aber auch schon und überzeugend stark ist die Auswahl für mich dennoch nicht. Ansonsten haben alle anderen Spieler nicht die defensiven Fähigkeiten, nicht die grundlegende Schnelligkeit oder Explosivität, um als Linienläufer bestehen zu können, die einerseits die gegnerischen AV bearbeiten sollen, aber auch andererseits um immer wieder unterstützend ins Zentrum rücken zu können. Daher verstehe ich nicht, wieso du ausgerechnet diese Spieler abgeben willst, obwohl du für ein 4-4-2 planst.
Sancho und Yarmolenko wären für mich eher kreative Spieler für die Doppelspitze, wobei hier dann eine Überbesetzung stattfinden dürfte - dazu im nächsten Absatz etwas mehr -, weil Yarmolenko defensiv für diese Rolle nicht zu gebrauchen ist und auch offensiv genug Probleme aufgezeigt hat und Sancho halte ich in jeder Rolle für verschwendet, in der man ihm Freiheiten raubt - schließlich geht von Favres Flügelzangen meist kaum Kreativität aus, womit man Sanchos große Stärke nehmen würde und wohl auch zu viel Energie in der Defensive. Für Götze und Gomez sähe ich in diesem System gar keine Position. Auf den Außen hätten sie in meinen Augen jedenfalls rein gar nichts zu suchen, sondern müssten schon sehr klar zentral eingesetzt werden oder zumindest neben einem Dreiermittelfeld, um als Hybrid eine vernünftige Lösung zu sein - wobei das auch schon suboptimal ist.
Ok, das habe ich nicht ordentlich ausgeführt.
Ich sollte das dargestellte System nicht als 4-4-2 bezeichnen, sondern als 4-2-2-2.
Die beiden nominellen Mittelfeld-Außen sind verkappte Spielmacher und besetzen die sogenannten Halbräume. Die Tendenz geht immer mehr dazu, dass sich sich die Spielmacher weiter auf Außen schieben um dort mehr Platz zu erhalten als im Zentrum (auch hierzu steht im verlinkten Siegenthaler-Interview eine kurze Passage).
Also um im Favre-System zu bleiben: Unsere Außen werden mehr von Arango-Typen als von Herrmann-Typen besetzt.
Für diese Rolle sehe ich eben genau die Spieler wie Sancho, Pulisic, Gómez oder am idealsten Götze an. Gerade im Ballbesitz-System mit vielen Kurz- und Doppelpässen ist die Geschwindigkeit dieser Spieler nicht mehr so entscheidend.
Daher sind Typen wie Schürrle oder Philipp auf den Außen nicht gefragt.
Zitat von BVBBC
Ganz vorne erhoffe ich mir von Favre einen flexiblen Zwei-Mann-Sturm in dem er Marco Reus als Fixpunkt ideal integrieren kann. Batshuayi fällt aufgrund des hohen Preises wohl als dessen Partner aus dem Raster. Als potentiellen Neuzugang habe ich mir (nachdem mein Wunschspieler Lautaro Martínez nicht mehr zu realisieren ist) nun den Spanier Gerard Moreno ausgeguckt. Er ist technisch auf einem ganz hohen Niveau, torgefährlich und hat eine fantastische Spielübersicht. Gerade in einem Zwei-Mann-Sturm fühlt er sich wohl. In Morenos Vertrag ist eine Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Mio. € verankert, die man wohl aktivieren müsste um ihn aus Barcelona loszueisen. Moreno müsste sich dann mit Maximilian Philipp, von dem ich unglaublich viel halte, und dem talentierten Alexander Isak um den Platz neben Reus streiten. Ich denke, dass in dieser Konstellation genügend Spielzeit für alle vier Kandidaten abfallen würde. Auch der vor kurzem mit einem Profi-Vertrag ausgestattete Robin Kehr kann in aller Seelenruhe dahinter reifen und sich in der Addo-Trainingsgruppe stetig verbessern.
Moreno wäre natürlich kein Topstürmer und wird es wohl auch nie werden, aber grundsätzlich sicher nicht komplett verkehrt, da er als Gegenpol zum kreativen Mann agieren kann. Schließlich ist Moreno ein Stürmer, der eine vergleichsweise hohe Workrate hat und von allem etwas kann und macht. Das ist grundsätzlich daher schon ein Stürmertyp, den Favre sehr gerne hat (sei es bspw. Plea, Stindl oder Hanke), um daneben dem zweiten Stürmer alle Freiheiten einzuräumen.
Daneben könnten sich dann Reus, Philipp, Sancho und Yarmolenko austoben, die als freies Radikal rund um den Arbeiter wohl alle 3 ideal in Szene gesetzt werden könnten. Im Endeffekt wäre das aber wohl mindestens ein Mann zu viel, selbst wenn man Philipp auf den Außen einplant und Reus mal wieder obligatorisch ausfällt. Auch deswegen sehe ich das 4-4-2 eigentlich nicht als optimales System für diesen Kader an.
Auch für Isak wäre Moreno nicht schlecht, da so zwar ein durchaus verlässlicher Mann da sein sollte, aber auch definitiv keine übermäßig große Hürde. Im MS würde ein 4-4-2 mit dieser Besetzung also wieder aufgehen. Für ein System mit nur einer Spitze wäre mir Moreno aber nicht kaltschnäuzig und talentiert genug, da er dann keinen überwiegend unterstützenden Charakter mehr einnehmen könnte!
Ganz vorne erhoffe ich mir von Favre einen flexiblen Zwei-Mann-Sturm in dem er Marco Reus als Fixpunkt ideal integrieren kann. Batshuayi fällt aufgrund des hohen Preises wohl als dessen Partner aus dem Raster. Als potentiellen Neuzugang habe ich mir (nachdem mein Wunschspieler Lautaro Martínez nicht mehr zu realisieren ist) nun den Spanier Gerard Moreno ausgeguckt. Er ist technisch auf einem ganz hohen Niveau, torgefährlich und hat eine fantastische Spielübersicht. Gerade in einem Zwei-Mann-Sturm fühlt er sich wohl. In Morenos Vertrag ist eine Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Mio. € verankert, die man wohl aktivieren müsste um ihn aus Barcelona loszueisen. Moreno müsste sich dann mit Maximilian Philipp, von dem ich unglaublich viel halte, und dem talentierten Alexander Isak um den Platz neben Reus streiten. Ich denke, dass in dieser Konstellation genügend Spielzeit für alle vier Kandidaten abfallen würde. Auch der vor kurzem mit einem Profi-Vertrag ausgestattete Robin Kehr kann in aller Seelenruhe dahinter reifen und sich in der Addo-Trainingsgruppe stetig verbessern.
Moreno wäre natürlich kein Topstürmer und wird es wohl auch nie werden, aber grundsätzlich sicher nicht komplett verkehrt, da er als Gegenpol zum kreativen Mann agieren kann. Schließlich ist Moreno ein Stürmer, der eine vergleichsweise hohe Workrate hat und von allem etwas kann und macht. Das ist grundsätzlich daher schon ein Stürmertyp, den Favre sehr gerne hat (sei es bspw. Plea, Stindl oder Hanke), um daneben dem zweiten Stürmer alle Freiheiten einzuräumen.
Daneben könnten sich dann Reus, Philipp, Sancho und Yarmolenko austoben, die als freies Radikal rund um den Arbeiter wohl alle 3 ideal in Szene gesetzt werden könnten. Im Endeffekt wäre das aber wohl mindestens ein Mann zu viel, selbst wenn man Philipp auf den Außen einplant und Reus mal wieder obligatorisch ausfällt. Auch deswegen sehe ich das 4-4-2 eigentlich nicht als optimales System für diesen Kader an.
Auch für Isak wäre Moreno nicht schlecht, da so zwar ein durchaus verlässlicher Mann da sein sollte, aber auch definitiv keine übermäßig große Hürde. Im MS würde ein 4-4-2 mit dieser Besetzung also wieder aufgehen. Für ein System mit nur einer Spitze wäre mir Moreno aber nicht kaltschnäuzig und talentiert genug, da er dann keinen überwiegend unterstützenden Charakter mehr einnehmen könnte!
Genau so habe ich mir das vorgestellt, wobei ich Yarmolenko und Sancho eben eher auf Außen sehe und damit wieder Platz für die vier genannten Jungs ist.
Zitat von BVBBC
Kader des BVB zur Saison 2018/2019 (in Klammern: Alter zum Stichtag 01.07.2018):
Tor:
01 Unbehaun, Luca (17; Vertrag bis 2023) *NEU*
30 Esser, Michael (30; Vertrag bis 2021; für 0,5 Mio. € aus Hannover) *NEU*
38 Bürki, Roman (27; Vertrag bis 2021)
Abwehr:
02 Zagadou, Dan-Axel (19; Vertrag bis 2022)
03 Hector, Jonas (28; Vertrag bis 2022; für 8 Mio. € aus Köln) *NEU*
04 Toprak, Ömer (28; Vertrag bis 2021)
05 Kilian, Luca (18; Vertrag bis 2022) *NEU*
16 Akanji, Manuel (22; Vertrag bis 2022)
21 Mukiele, Nordi (20; Vertrag bis 2023; für 22 Mio. € aus Montpellier) *NEU*
26 Piszczek, Łukasz (33; Vertrag bis 2020)
29 Schmelzer, Marcel (30; Vertrag bis 2021)
31 Kopacz, David (19; Vertrag bis 2022) *NEU*
+ Toljan, Jeremy (23; Vertrag bis 2022; bis 2020 an Hertha BSC Berlin verliehen)
+ Passlack, Felix (20; Vertrag bis 2021; bis 2020 an den VfL Bochum verliehen)
Mittelfeld (Zentrum):
06 Cook, Lewis (21; Vertrag bis 2023; für 25 Mio. € aus Bournemouth) *NEU*
08 Sahin, Nuri (29; Vertrag bis 2019)
10 Götze, Mario (26; Vertrag bis 2020)
17 Gómez, Sergio (17; Vertrag bis 2021)
19 Dahoud, Mahmoud (22; Vertrag bis 2022)
23 Kagawa, Shinji (29; Vertrag bis 2020)
27 Castro, Gonzalo (31; Vertrag bis 2020)
33 Weigl, Julian (22; Vertrag bis 2021)
+ Rode, Sebastian (27; Vertrag bis 2020; bis 2019 an Eintracht Frankfurt verliehen)
Offensive:
07 Sancho, Jadon (18; Vertrag bis 2020)
09 Yarmolenko, Andrey (28; Vertrag bis 2021)
11 Reus, Marco (29; Vertrag bis 2023)
14 Isak, Alexander (18; Vertrag bis 2022)
18 Moreno, Gerard (26; Vertrag bis 2023; für 25 Mio. € aus Barcelona) *NEU*
20 Philipp, Maximilian (24; Vertrag bis 2022)
22 Pulisic, Christian (19; Vertrag bis 2020)
24 Kehr, Robin (18; Vertrag bis 2021)
Staff:
Trainer: Favre, Lucien
Co-Trainer: Heinrich, Jörg
Co-Trainer: Domínguez, Álvaro
Ausbildungstrainer: Addo, Otto
Technischer Direktor: Kehl, Sebastian
Schema im 4-2-2-2:
--------------------------------- Bürki ---------------------------------
-------------------------------- (Esser) -------------------------------- / Unbehaun
--------------------------------------------------------------------------
----------------------- Akanji --------- Toprak ----------------------
Mukiele ----------- (Kilian) ------- (Zagadou) ------ Schmelzer
(Piszczek) ------------------------------------------------- (Hector) / Kopacz
---------------------- Dahoud --------- Weigl -----------------------
----------------------- (Cook) -------- (Hector) --------------------- / Sahin, Castro
--------------------------------------------------------------------------
----------- Pulisic ------------------------------- Götze -------------
---------- (Sancho) --------------------------- (Kagawa) ---------- / Yarmolenko, Gómez
--------------------------------------------------------------------------
---------------------- Moreno ---------- Reus -----------------------
---------------------- (Philipp) --------- (Isak) ---------------------- / Kehr
Bank:
Esser – Zagadou/Piszczek, Hector, Cook, 3 Offensivspieler (Kagawa/Sancho/Yarmolenko/Philipp/Isak)
Der Kader gäbe für mich wie gesagt kein 4-4-2 her. Ist allerdings auch kein Drama, da Favre nicht darauf festgelegt ist und auch noch andere Aufstellungen nutzt, die durchaus durchführbar sind, für die der Kader meines Erachtens aber trotzdem noch nicht optimal besetzt ist - insbesondere auf LV sowie im kompletten Zentrum. Ansonsten wieder mal eine sehr gut zu lesende und begründete Schmiede, die eine schöne Diskussionsbasis bietet!
Kader des BVB zur Saison 2018/2019 (in Klammern: Alter zum Stichtag 01.07.2018):
Tor:
01 Unbehaun, Luca (17; Vertrag bis 2023) *NEU*
30 Esser, Michael (30; Vertrag bis 2021; für 0,5 Mio. € aus Hannover) *NEU*
38 Bürki, Roman (27; Vertrag bis 2021)
Abwehr:
02 Zagadou, Dan-Axel (19; Vertrag bis 2022)
03 Hector, Jonas (28; Vertrag bis 2022; für 8 Mio. € aus Köln) *NEU*
04 Toprak, Ömer (28; Vertrag bis 2021)
05 Kilian, Luca (18; Vertrag bis 2022) *NEU*
16 Akanji, Manuel (22; Vertrag bis 2022)
21 Mukiele, Nordi (20; Vertrag bis 2023; für 22 Mio. € aus Montpellier) *NEU*
26 Piszczek, Łukasz (33; Vertrag bis 2020)
29 Schmelzer, Marcel (30; Vertrag bis 2021)
31 Kopacz, David (19; Vertrag bis 2022) *NEU*
+ Toljan, Jeremy (23; Vertrag bis 2022; bis 2020 an Hertha BSC Berlin verliehen)
+ Passlack, Felix (20; Vertrag bis 2021; bis 2020 an den VfL Bochum verliehen)
Mittelfeld (Zentrum):
06 Cook, Lewis (21; Vertrag bis 2023; für 25 Mio. € aus Bournemouth) *NEU*
08 Sahin, Nuri (29; Vertrag bis 2019)
10 Götze, Mario (26; Vertrag bis 2020)
17 Gómez, Sergio (17; Vertrag bis 2021)
19 Dahoud, Mahmoud (22; Vertrag bis 2022)
23 Kagawa, Shinji (29; Vertrag bis 2020)
27 Castro, Gonzalo (31; Vertrag bis 2020)
33 Weigl, Julian (22; Vertrag bis 2021)
+ Rode, Sebastian (27; Vertrag bis 2020; bis 2019 an Eintracht Frankfurt verliehen)
Offensive:
07 Sancho, Jadon (18; Vertrag bis 2020)
09 Yarmolenko, Andrey (28; Vertrag bis 2021)
11 Reus, Marco (29; Vertrag bis 2023)
14 Isak, Alexander (18; Vertrag bis 2022)
18 Moreno, Gerard (26; Vertrag bis 2023; für 25 Mio. € aus Barcelona) *NEU*
20 Philipp, Maximilian (24; Vertrag bis 2022)
22 Pulisic, Christian (19; Vertrag bis 2020)
24 Kehr, Robin (18; Vertrag bis 2021)
Staff:
Trainer: Favre, Lucien
Co-Trainer: Heinrich, Jörg
Co-Trainer: Domínguez, Álvaro
Ausbildungstrainer: Addo, Otto
Technischer Direktor: Kehl, Sebastian
Schema im 4-2-2-2:
--------------------------------- Bürki ---------------------------------
-------------------------------- (Esser) -------------------------------- / Unbehaun
--------------------------------------------------------------------------
----------------------- Akanji --------- Toprak ----------------------
Mukiele ----------- (Kilian) ------- (Zagadou) ------ Schmelzer
(Piszczek) ------------------------------------------------- (Hector) / Kopacz
---------------------- Dahoud --------- Weigl -----------------------
----------------------- (Cook) -------- (Hector) --------------------- / Sahin, Castro
--------------------------------------------------------------------------
----------- Pulisic ------------------------------- Götze -------------
---------- (Sancho) --------------------------- (Kagawa) ---------- / Yarmolenko, Gómez
--------------------------------------------------------------------------
---------------------- Moreno ---------- Reus -----------------------
---------------------- (Philipp) --------- (Isak) ---------------------- / Kehr
Bank:
Esser – Zagadou/Piszczek, Hector, Cook, 3 Offensivspieler (Kagawa/Sancho/Yarmolenko/Philipp/Isak)
Der Kader gäbe für mich wie gesagt kein 4-4-2 her. Ist allerdings auch kein Drama, da Favre nicht darauf festgelegt ist und auch noch andere Aufstellungen nutzt, die durchaus durchführbar sind, für die der Kader meines Erachtens aber trotzdem noch nicht optimal besetzt ist - insbesondere auf LV sowie im kompletten Zentrum. Ansonsten wieder mal eine sehr gut zu lesende und begründete Schmiede, die eine schöne Diskussionsbasis bietet!
Danke.
Man muss ja auch nicht immer einer Meinung sein, solange man diese begründen kann...

Eben, grundsätzlich gibt es schließlich ja dennoch genug Schnittmenge und solange sich die Präferenzen begründen lassen, tut ein bisschen Reibung nicht weh, weil es nur Präferenzen sind.
Nur nochmal 2-3 kleinere Dinge zur Klarstellung:
Xhaka: wichtig ist hier der Zusatz "zumindest". Xhaka habe ich eigentlich nur genannt, weil ich bei ihm die Mindestanforderung von Favre sehe, weswegen es mir nicht darum ging ihm alle genannten Eigenschaften zuzuordnen. Das wäre nicht richtig, allerdings sehe ich bspw. gegenüber Weigl in Sachen Weiträumigkeit, Raumverständnis, -besetzung, Kreativität und Abräumerqualitäten - wenngleich hier häufig mit seinen Karten durchscheint, dass er relativ langsam und damit nicht notwendigerweise unfair ist - Vorteile. Das Ideal sehe ich in ihm aber nicht!
LV: meine bevorzugte Lösung käme in jedem Fall aus Barcelona. Miranda wäre die günstige Lösung - interessante Vertragssituation übrigens -, die vom Spielertyp meinem Ideal sehr nahe käme. Beim kleineren Stadtrivalen, allerdings schon bei den Profis, spielt die teure Lösung, die ich grundsätzlich aber noch mehr befürworten würde. Damit denke ich übrigens durchaus im 2-3 Jahreszyklus, aber eben auch darüber hinaus. In der Geschichte wird es also bei 2 Meinungen bleiben.
4-2-2-2: ich sehe hier vor allem in den Umschaltbewegungen ein paar Probleme - in Kurzform: weitere Wege in die Defensive werden dadurch notwendig, wodurch die Spieler umso schneller und laufstärker sein müssen - zu viel von den Spielertypen und denke, dass ein Arango heute in der Liga größere Probleme hätte, so wie sie sich entwickelt hat. Lass das aber lieber mal besprechen, wenn das System wirklich eine Alternative wird, weil es ansonsten hier den Rahmen sprengen wird und eher in den Taktikthread gehört.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 27.03.2018 um 15:49 Uhr bearbeitet
27.03.2018 - 18:04 Uhr
WINTER ZUGÄNGE 2017/18
+ Michy Batshuayi (FC Chelsea), Leihe 1,5 Mio. EUR
+ Manuel Akanji (FC Basel), 18 Mio. EUR
+ Sergio Gómez (FC Barcelona), 3 Mio. EUR
WINTER ABGÄNGE 2017/18
- Pierre-Emerick Aubameyang (Arsenal London), 64 Mio. EUR
- Neven Subotic (AS Saint-Étienne), ablösefrei
- Jacob Bruun Larsen (VfB Stuttgart), Leihe
WINTER SALDO 2017/18
+ Einnahmen: 64 Mio. EUR
- Ausgaben: 22,5 Mio. EUR
= Überschuss: 41,5 Mio. EUR
SOMMER ZUGÄNGE 2018/19
+ Lucien Favre (OGC Nizza), 3 Mio. EUR
+ Moussa Marega (FC Porto), 40 Mio. EUR
+ Jackson Martínez (Guangzhou Evergrande), ablösefrei
+ Hakim Ziyech (Ajax Amsterdam), 25 Mio. EUR
+ Max Meyer (Schalke 04), ablösefrei
+ Dominique Heintz (1. FC Köln), 10 Mio. EUR
+ Lukas Hradecky (Eintracht Frankfurt), ablösefrei
SOMMER ABGÄNGE 2018/19
- Peter Stöger, Vertragsende
- Michy Batshuayi (FC Chelsea), Leihende
- Shinji Kagawa (Bayer Leverkusen), 12 Mio. EUR
- Sebastian Rode (VfL Wolfsburg), 5 Mio. EUR
- Erik Durm (VfB Stuttgart), 3 Mio. EUR
- Dzenis Burnic (VfB Stuttgart), 2 Mio. EUR
- Alexander Isak (SC Freiburg/Bremen), Leihe 2 Jahre
- Roman Weidenfeller, Karriereende
SOMMER SALDO 2018/19
+ Einnahmen: 22 Mio. EUR
+ Winter Saldo: 41,5 Mio. EUR
- Ausgaben: 78 Mio. EUR
= Transferdefizit: 14,5 Mio. EUR
TRAINER
• Lucien Favre
AUFSTELLUNG
---------------------------------------------------MAREGA---------------------------------------------------
----------------------------------------(Martínez, Yarmolenko)------------------------------------------
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
REUS-------------------------------------------GÖTZE-------------------------------------------PULISIC
(Sancho, Gómez)---------------------(Ziyech, Castro)--------------------(Yarmolenko, Philipp)
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
-----------------------------MEYER------------------------------WEIGL-------------------------------------
-------------------(Dahoud, Guerreiro)-----------------(Sahin, Castro)-------------------------------
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
SCHMELZER-------------------AKANJI---------------------SOKRATIS--------------------PISZCZEK
(Guerreiro, Toljan)----(Toprak, Zagadou)-------(Heintz, Zagadou)-------------------(Toljan)
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
----------------------------------------------------BÜRKI----------------------------------------------------
-------------------------------------------------(Hradecky)-------------------------------------------------
KOMMENTARE
• Favre ersetzt Stöger
• Marega kommt für die festgeschriebene Ablöse von 40 Mio. EUR aus Porto
• damit Isak sich entwickeln kann, wird er zu einem beschaulichen Bundesligisten verliehen
• Martinez kommt als erfahrener Backup
• Ziyech kommt als Upgrade für Kagawa
• der ablösefreie Meyer ersetzt Rode
• Heintz kommt als weiterer IV
• Hradecky kommt als Herausforderer für Bürki
+ Michy Batshuayi (FC Chelsea), Leihe 1,5 Mio. EUR
+ Manuel Akanji (FC Basel), 18 Mio. EUR
+ Sergio Gómez (FC Barcelona), 3 Mio. EUR
WINTER ABGÄNGE 2017/18
- Pierre-Emerick Aubameyang (Arsenal London), 64 Mio. EUR
- Neven Subotic (AS Saint-Étienne), ablösefrei
- Jacob Bruun Larsen (VfB Stuttgart), Leihe
WINTER SALDO 2017/18
+ Einnahmen: 64 Mio. EUR
- Ausgaben: 22,5 Mio. EUR
= Überschuss: 41,5 Mio. EUR
SOMMER ZUGÄNGE 2018/19
+ Lucien Favre (OGC Nizza), 3 Mio. EUR
+ Moussa Marega (FC Porto), 40 Mio. EUR
+ Jackson Martínez (Guangzhou Evergrande), ablösefrei
+ Hakim Ziyech (Ajax Amsterdam), 25 Mio. EUR
+ Max Meyer (Schalke 04), ablösefrei
+ Dominique Heintz (1. FC Köln), 10 Mio. EUR
+ Lukas Hradecky (Eintracht Frankfurt), ablösefrei
SOMMER ABGÄNGE 2018/19
- Peter Stöger, Vertragsende
- Michy Batshuayi (FC Chelsea), Leihende
- Shinji Kagawa (Bayer Leverkusen), 12 Mio. EUR
- Sebastian Rode (VfL Wolfsburg), 5 Mio. EUR
- Erik Durm (VfB Stuttgart), 3 Mio. EUR
- Dzenis Burnic (VfB Stuttgart), 2 Mio. EUR
- Alexander Isak (SC Freiburg/Bremen), Leihe 2 Jahre
- Roman Weidenfeller, Karriereende
SOMMER SALDO 2018/19
+ Einnahmen: 22 Mio. EUR
+ Winter Saldo: 41,5 Mio. EUR
- Ausgaben: 78 Mio. EUR
= Transferdefizit: 14,5 Mio. EUR
TRAINER
• Lucien Favre
AUFSTELLUNG
---------------------------------------------------MAREGA---------------------------------------------------
----------------------------------------(Martínez, Yarmolenko)------------------------------------------
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
REUS-------------------------------------------GÖTZE-------------------------------------------PULISIC
(Sancho, Gómez)---------------------(Ziyech, Castro)--------------------(Yarmolenko, Philipp)
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
-----------------------------MEYER------------------------------WEIGL-------------------------------------
-------------------(Dahoud, Guerreiro)-----------------(Sahin, Castro)-------------------------------
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
SCHMELZER-------------------AKANJI---------------------SOKRATIS--------------------PISZCZEK
(Guerreiro, Toljan)----(Toprak, Zagadou)-------(Heintz, Zagadou)-------------------(Toljan)
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
----------------------------------------------------BÜRKI----------------------------------------------------
-------------------------------------------------(Hradecky)-------------------------------------------------
KOMMENTARE
• Favre ersetzt Stöger
• Marega kommt für die festgeschriebene Ablöse von 40 Mio. EUR aus Porto
• damit Isak sich entwickeln kann, wird er zu einem beschaulichen Bundesligisten verliehen
• Martinez kommt als erfahrener Backup
• Ziyech kommt als Upgrade für Kagawa
• der ablösefreie Meyer ersetzt Rode
• Heintz kommt als weiterer IV
• Hradecky kommt als Herausforderer für Bürki
27.03.2018 - 18:45 Uhr
Zitat von robstar
KOMMENTARE
• Favre ersetzt Stöger
• Marega kommt für die festgeschriebene Ablöse von 40 Mio. EUR aus Porto
• damit Isak sich entwickeln kann, wird er zu einem beschaulichen Bundesligisten verliehen
• Martinez kommt als erfahrener Backup
• Ziyech kommt als Upgrade für Kagawa
• der ablösefreie Meyer ersetzt Rode
• Heintz kommt als weiterer IV
• Hradecky kommt als Herausforderer für Bürki
KOMMENTARE
• Favre ersetzt Stöger
• Marega kommt für die festgeschriebene Ablöse von 40 Mio. EUR aus Porto
• damit Isak sich entwickeln kann, wird er zu einem beschaulichen Bundesligisten verliehen
• Martinez kommt als erfahrener Backup
• Ziyech kommt als Upgrade für Kagawa
• der ablösefreie Meyer ersetzt Rode
• Heintz kommt als weiterer IV
• Hradecky kommt als Herausforderer für Bürki
Also wenn das so passiert, hätte Zorc nicht verlängern sollen - Voll-Katastrophe
5 IV, für was bitte?
Auf den AV keine Verbesserung, obwohl hier extreme Schwächen.
Marega ?? Bast Dost ist ja noch Tor-gefährlicher, um 40 Millionen und
als Krönung, der abgetakelte Martinez
Gane ehrlich, da fehlt mir einfach das doppelte
Ernst kann das ja nicht gemeint sein.
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