SC Freiburg SC Freiburg
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Julian Schuster
Geburtsdatum 15.04.1985
Alter 41
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein SC Freiburg

Julian Schuster [Trainer]

02.05.2012 - 20:09 Uhr
Julian Schuster [Trainer] |#741
15.01.2026 - 09:18 Uhr
Vielen Dank für den Diskussionsbeginn und deine Sichtweise.
Julian Schuster [Trainer] |#742
15.01.2026 - 09:31 Uhr
Zitat von Pichichi

...)

Finde ich eine faire Zusammenfassung.
Was ich ein Bisschen anders sehe:
Ich finde Schuster beim Personal schon mitunter mutig, vielleicht auch mutiger als Streich.
Man kann es so darstellen, dass er gestern dazu gezwungen wurde, Ogbus zu bringen, ich würde ihm da aber schon Credit geben. Er hätte ja auch z.B. Kübler in die IV ziehen können, wie es Streich manchmal getan hat.
Schuster hat schon vorher erwähnt, dass sich Ogbus grade so präsentiert, dass er eine ernsthafte Alternative ist und hat dann seinen Worten taten folgen lassen.

Auch am ersten Spieltag mit Yuito und Manzambi im Zentrum zu starten war eine Ansage, die vielleicht ein Bisschen untergegangen ist, weil es da halt noch nicht funktioniert hat.
Letztes Jahr hatten wir am ersten Spieltag das Bundesliga-Debut von Rosenfelder. Also ich sehe durchaus die Momente, wo Schuster Mut, auch Offensivmut, zeigt.
Er korrigiert dann sehr schnell, wenn er merkt, dass es nach Hinten losgeht, was ich persönlich aber eher als Qualität sehe, denn als Ängstlichkeit oder Schwäche, denn genau dieses Umschalten, diesen Plan B, wenn der Plan A grade nicht funktioniert, den bekommen andere Trainer oft nicht hin (siehe Hendriksen, siehe Svensson, siehe etc. etc.). Und sobald die Ergebnisse dann wieder stabiler sind, versucht er auch wieder was. Wie im Saisonfinale letztes Jahr, als er z.B. plötzlich auf Manzambi und Makengo gesetzt hat.

•     •     •

"Sich gern selbst völlig falsch einschätzende, unreflektierte Spieler auf dem Transfermarkt wie ein Marktschreier an den Mann beziehungsweise Club zu bringen, wäre überhaupt nicht mein Ding." (Nils Petersen)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gulasch am 15.01.2026 um 09:38 Uhr bearbeitet
Julian Schuster [Trainer] |#743
15.01.2026 - 11:12 Uhr
Ich habe den Eindruck, dass die Leistung von JS und Team gegenwärtig nicht faktenbasiert betrachtet wird.

Hier hat sich eine absolut ungesunde Erwartungshaltung entwickelt.

Beispiel? Im ersten Jahr ins europäische Geschäft. Weihnachten diese Saison in allen drei Wettbewerben. Sehr souverän in Europa. In der BL 8.

Und das in der Saison in der wir den absoluten Umbruch im Team eingeleitet haben. Wir verändern nicht nur die Spielkultur gegenüber den Streich-Jahren nach und nach, sondern haben auch einen massiven Wechsel bei den ehemaligen Leistungsträgern.

- Chico, Günter waren in der goldenen Phase absolute Säulen.
- Kübler kommt ans Ende seiner Karriere. Grifo braucht manchmal Verschnaufpausen.
- Doan abgegeben.
- Der ganze Kader war stark überaltert.
- Junge Spieler integriert / weiter entwickelt: Atu, Rosenfelder, Mazambi, Treu, Scherhant, .... Diese sind oftmals weniger weit in der Leistung bzw. zumindest weniger stabil.

D.h. es wird nicht nur erwartet, dass wir das Niveau der goldenen Jahre (21/22 ff) halten,

- obwohl wir dort einen temporären Wettbewerbsvorteil durch unser jahreslanges, solides Wirtschaften und die Geldnot der Anderen (Cov19) hatten.
- unsere Mannschaft auf dem absoluten Peak war (alles langjährige Spieler, die im goldenen Alter waren und eingespielt, Bspw. der linke Anker)
- und gleichzeitig in dieser Phase dennoch unsere finanziellen Rahmenbedingungen deutlich überperformt haben

sondern sogar, dass wir in der Umbruchphase sogar noch drauflegen.

Und wenn man das mal nicht schafft, tauchen im Spieltagsthread Hamburg selbst bei Siegen Rufe mit "JS raus" auf.

Das größte Dilemma für Viele ist, dass wir nicht gegen Bayern, BVB, Leipzig, Leverkusen und Frankfurt gewinnen.

Alles Mannschaften, die das 2- bis 5-fache an Personalaufwand haben.

https://media.dfl.de/sites/2/2025/07/clubs-der-bundesliga-2025-2026-geschaeftsjahresende-2024.pdf

Die sind einfach nicht in unserer Liga und werden es auch absehbar nie sein.

Der PTSV-Jahn oder Ebnet werden auch nicht gegen den SC gewinnen nur weil sie "etwas mutiger und offensiver" spielen und nicht so "Angsthasenfussball wie immer schon".

Sicherlich macht auch JS nicht alles perfekt. Aber manchmal empfinde ich die Diskussion doch sehr weit weg von den Fakten.
Julian Schuster [Trainer] |#744
15.01.2026 - 11:30 Uhr
Zitat von 0815Fuechsle

Ich habe den Eindruck, dass die Leistung von JS und Team gegenwärtig nicht faktenbasiert betrachtet wird.

Hier hat sich eine absolut ungesunde Erwartungshaltung entwickelt.

Beispiel? Im ersten Jahr ins europäische Geschäft. Weihnachten diese Saison in allen drei Wettbewerben. Sehr souverän in Europa. In der BL 8.

Und das in der Saison in der wir den absoluten Umbruch im Team eingeleitet haben. Wir verändern nicht nur die Spielkultur gegenüber den Streich-Jahren nach und nach, sondern haben auch einen massiven Wechsel bei den ehemaligen Leistungsträgern.

- Chico, Günter waren in der goldenen Phase absolute Säulen.
- Kübler kommt ans Ende seiner Karriere. Grifo braucht manchmal Verschnaufpausen.
- Doan abgegeben.
- Der ganze Kader war stark überaltert.
- Junge Spieler integriert / weiter entwickelt: Atu, Rosenfelder, Mazambi, Treu, Scherhant, .... Diese sind oftmals weniger weit in der Leistung bzw. zumindest weniger stabil.

D.h. es wird nicht nur erwartet, dass wir das Niveau der goldenen Jahre (21/22 ff) halten,

- obwohl wir dort einen temporären Wettbewerbsvorteil durch unser jahreslanges, solides Wirtschaften und die Geldnot der Anderen (Cov19) hatten.
- unsere Mannschaft auf dem absoluten Peak war (alles langjährige Spieler, die im goldenen Alter waren und eingespielt, Bspw. der linke Anker)
- und gleichzeitig in dieser Phase dennoch unsere finanziellen Rahmenbedingungen deutlich überperformt haben

sondern sogar, dass wir in der Umbruchphase sogar noch drauflegen.

Und wenn man das mal nicht schafft, tauchen im Spieltagsthread Hamburg selbst bei Siegen Rufe mit "JS raus" auf.

Das größte Dilemma für Viele ist, dass wir nicht gegen Bayern, BVB, Leipzig, Leverkusen und Frankfurt gewinnen.

Alles Mannschaften, die das 2- bis 5-fache an Personalaufwand haben.

https://media.dfl.de/sites/2/2025/07/clubs-der-bundesliga-2025-2026-geschaeftsjahresende-2024.pdf

Die sind einfach nicht in unserer Liga und werden es auch absehbar nie sein.

Der PTSV-Jahn oder Ebnet werden auch nicht gegen den SC gewinnen nur weil sie "etwas mutiger und offensiver" spielen und nicht so "Angsthasenfussball wie immer schon".

Sicherlich macht auch JS nicht alles perfekt. Aber manchmal empfinde ich die Diskussion doch sehr weit weg von den Fakten.


Der Vergleich hinkt. Wenn du Finanzen etc. ansprichst, dann sollte man auch schon Bundesligisten miteinander vergleichen. Ergo dürften St. Pauli und Heidenheim nie gegen uns gewinnen. Ist aber schon passiert und die haben da keinen Angsthasenfußball gezeigt.

Hab das in einem anderen Post schon geschrieben. Was ist denn dein Vorschlag? Wir spielen nicht mehr gegen diese Gegner? Versuchen so wenig Gegentore wie möglich zu bekommen? Ist es das was wir machen sollen? Wenn man in 90 Minuten keinen gefährlichen Ball aufs Tor bekommt, dann ist das einfach nicht akzeptabel.

Klar ist auch, dass der Trainer für die ein oder andere Entscheidung verantwortlich. Schuster raus seh ich auch nicht, da wir unter Streich gegen gute Mannschaften eigentlich keinen Deut besser waren. Hatte einfach nur die Hoffnung, dass sich das unter Schuster ändert.... Zumindest die Herangehensweise. Ansonsten geb ich dir recht, wir stehen in der Tabelle ungefähr da, wo es zu erwarten ist.

Lustigerweise hat Leipzig diese Saison quasi eine neue Mannschaft mit sehr vielen jungen Spielern auf die Beine gestellt. Klar mehr finanzielle Möglichkeiten, aber, muss man leider sagen, haben sie da schon ein gutes Scouting bewiesen. Und sie lassen die halt auch spielen. Scherhant, Irie, Matanovic, Ogbus haben/hatten quasi keine Spielzeit. Wie sollen die sich da weiterentwickeln?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Decheiver am 15.01.2026 um 11:35 Uhr bearbeitet
Julian Schuster [Trainer] |#745
15.01.2026 - 11:35 Uhr
Genau dieser Satz ist das Problem:

"Das größte Dilemma für Viele ist, dass wir nicht gegen Bayern, BVB, Leipzig, Leverkusen und Frankfurt gewinnen."

Das verzerrt komplett den Kern der Kritik. Niemand fordert hier ernsthaft, dass wir diese Spiele regelmäßig gewinnen müssen. Das wird auch von keinem so geschrieben. Das ist ein Strohmann-Argument, mit dem man sich nicht mehr mit der eigentlichen Kritik beschäftigen muss.
Die Kritik richtet sich nicht gegen Niederlagen an sich, sondern gegen Auftritt, Spielidee und offensive Harmlosigkeit. Ein Spiel wie in Leipzig wird nicht kritisiert, weil es 0:2 ausgeht sondern weil man 98 Minuten lang keinen ernsthaften Offensivversuch sieht. Das hat nichts mit Titelträumen zu tun, sondern mit Bundesliga-Niveau.
Und genau da wird es kritisch:
Sobald man das Wie anspricht, wird einem unterstellt, man habe "ungesunde Erwartungen" oder wolle gegen Bayern und Co jedes Spiel gewinnen. Das ist ziemlich schwach.
Niemand verlangt, dass wir Leipzig, Leverkusen oder Bayern spielerisch dominieren. Aber man darf sehr wohl erwarten, dass eine Bundesligamannschaft:
- aktiv am Spiel teilnimmt,
- offensiv Strukturen erkennen lässt,
- und nicht von vornherein auf Schadensbegrenzung ausgerichtet ist.
Der Vergleich mit PTSV Jahn oder Ebnet ist in dem Zusammenhang übrigens komplett daneben. Wir sind kein Kreisligist, der gegen einen Bundesligisten mutig sein will, wir sind der Bundesligist. Und wir haben einen Kader, der mehr kann als 0,x xG und einen Torschuss pro Spiel.
Der ganze Umbruch-, Marktwert- und Finanzargumentationsblock mag in Teilen stimmen, aber er erklärt nicht, warum wir offensiv oft so ideenlos auftreten. Er erklärt auch nicht, warum Kritik daran sofort als "unrealistisch" abgetan wird.
Man kann JS differenziert sehen, man kann Geduld fordern, man kann auch sagen, dass nicht alles schlecht läuft. Alles fair.
Aber bitte hört auf, jede Leistungs- und Spielkritik auf den Satz zu reduzieren: „Ihr seid nur sauer, weil wir gegen die Großen nicht gewinnen.“
Das ist schlicht falsch und verhindert jede ernsthafte Diskussion.
Julian Schuster [Trainer] |#746
15.01.2026 - 12:38 Uhr
Zitat von TaktikTeddy

Genau dieser Satz ist das Problem:

"Das größte Dilemma für Viele ist, dass wir nicht gegen Bayern, BVB, Leipzig, Leverkusen und Frankfurt gewinnen."

Das verzerrt komplett den Kern der Kritik. Niemand fordert hier ernsthaft, dass wir diese Spiele regelmäßig gewinnen müssen. Das wird auch von keinem so geschrieben. Das ist ein Strohmann-Argument, mit dem man sich nicht mehr mit der eigentlichen Kritik beschäftigen muss.
Die Kritik richtet sich nicht gegen Niederlagen an sich, sondern gegen Auftritt, Spielidee und offensive Harmlosigkeit. Ein Spiel wie in Leipzig wird nicht kritisiert, weil es 0:2 ausgeht sondern weil man 98 Minuten lang keinen ernsthaften Offensivversuch sieht. Das hat nichts mit Titelträumen zu tun, sondern mit Bundesliga-Niveau.
Und genau da wird es kritisch:
Sobald man das Wie anspricht, wird einem unterstellt, man habe "ungesunde Erwartungen" oder wolle gegen Bayern und Co jedes Spiel gewinnen. Das ist ziemlich schwach.


Menschen, die tagtäglich kritisieren (siehe beispielhaft den Spieltagsthread und die hierin durchgehend aktiven User) werden seitens der Allgemeinheit auf Dauer nicht mehr als relevant oder gar integer wahrgenommen, und ihre Aussagen auch nicht als valide, auch dann nicht mehr, wenn die Kritik einen relevanten Ansatz erreicht.
Wer in 34 von 34 möglichen Fällen kritisiert, muss sich irgendwann selbst die Frage stellen, weshalb sein Gegenüber ausgerechnet jetzt nicht in der Lage ist oder die Muse besitzt die in diesem Punkt angeführte Kritik von den vorigen Kritiken zu trennen und nur mit dem expliziten und aktuellen Sachverhalt in Verbindung zu bringen, sie stattdessen als stetiges Verhaltensmuster wahrnimmt.
Julian Schuster [Trainer] |#747
15.01.2026 - 12:45 Uhr
Zitat von Koelner_Keller

Menschen, die tagtäglich kritisieren (siehe beispielhaft den Spieltagsthread und die hierin durchgehend aktiven User) werden seitens der Allgemeinheit auf Dauer nicht mehr als relevant oder gar integer wahrgenommen, und ihre Aussagen auch nicht als valide, auch dann nicht mehr, wenn die Kritik einen relevanten Ansatz erreicht.
Wer in 34 von 34 möglichen Fällen kritisiert, muss sich irgendwann selbst die Frage stellen, weshalb sein Gegenüber ausgerechnet jetzt nicht in der Lage ist oder die Muse besitzt die in diesem Punkt angeführte Kritik von den vorigen Kritiken zu trennen und nur mit dem expliziten und aktuellen Sachverhalt in Verbindung zu bringen, sie stattdessen als stetiges Verhaltensmuster wahrnimmt.


Gutes Beispiel für ein weiteres Problem hier:
Du gehst nicht auf den Inhalt der Kritik ein, sondern erklärst, warum bestimmte Personen oder Gruppen angeblich "nicht mehr relevant" seien. Das ist kein Gegenargument, das ist eine Delegitimierung von Kritik über den Absender.
Ob jemand häufig kritisiert oder selten, sagt nichts darüber aus, ob ein konkreter Kritikpunkt berechtigt ist. Kritik wird nicht dadurch falsch, dass sie öfter geäußert wird. Entscheidend ist ausschließlich, ob sie inhaltlich zutrifft und genau darüber wird hier gerade nicht gesprochen.

Der Punkt bleibt ja bestehen und wurde von dir nicht widerlegt:
Es wird regelmäßig so getan, als richte sich die Kritik daran, dass wir gegen Bayern, Leipzig & Co. nicht gewinnen. Das ist schlicht nicht korrekt. Kritisiert wird der Auftritt, die offensive Ideenlosigkeit und die fehlende aktive Spielanlage unabhängig davon, wie oft oder von wem das angesprochen wird.
Dass du stattdessen argumentierst, man höre bestimmten Usern irgendwann nicht mehr zu, erklärt vielleicht etwas über die Wahrnehmung im Forum aber es beantwortet kein einziges der angesprochenen Sachargumente.
Wenn Kritik inhaltlich falsch ist, kann man sie widerlegen.
Wenn man das nicht tut, sondern den Kritiker problematisiert, ist das eine Ausweichbewegung.
Auch hier wieder: Statt die vorgebrachten Argumente zu prüfen oder zu widerlegen, verschiebst du die Diskussion auf die angebliche "Relevanz" der Kritiker. Das sagt viel über deinen Diskussionsstil, aber nichts über die inhaltliche Richtigkeit der Kritik.
Julian Schuster [Trainer] |#748
15.01.2026 - 12:51 Uhr
Zitat von TaktikTeddy
Gutes Beispiel für ein weiteres Problem hier:
Du gehst nicht auf den Inhalt der Kritik ein, sondern erklärst, warum bestimmte Personen oder Gruppen angeblich "nicht mehr relevant" seien. Das ist kein Gegenargument, das ist eine Delegitimierung von Kritik über den Absender.
Ob jemand häufig kritisiert oder selten, sagt nichts darüber aus, ob ein konkreter Kritikpunkt berechtigt ist.


Das habe ich auch nicht geschrieben, im Gegenteil. Ich habe geschrieben, dass die Person für das Gegenüber aufgrund seiner unaufhörlichen Kritik in Dauerschleife so irrelevant wird, dass man mit ihr auch keine mögliche gerechtfertigte Kritik mehr diskutieren möchte.
Das erklärt dann auch weshalb ich nicht die Muse habe auf diese einzugehen oder irgendetwas zu widerlegen.
Julian Schuster [Trainer] |#749
15.01.2026 - 12:59 Uhr
Zitat von Koelner_Keller
Zitat von TaktikTeddy

Gutes Beispiel für ein weiteres Problem hier:
Du gehst nicht auf den Inhalt der Kritik ein, sondern erklärst, warum bestimmte Personen oder Gruppen angeblich "nicht mehr relevant" seien. Das ist kein Gegenargument, das ist eine Delegitimierung von Kritik über den Absender.
Ob jemand häufig kritisiert oder selten, sagt nichts darüber aus, ob ein konkreter Kritikpunkt berechtigt ist.


Das habe ich auch nicht geschrieben, im Gegenteil. Ich habe geschrieben, dass die Person für das Gegenüber aufgrund seiner unaufhörlichen Kritik in Dauerschleife so irrelevant wird, dass man mit ihr auch keine mögliche gerechtfertigte Kritik mehr diskutieren möchte.
Das erklärt dann auch weshalb ich nicht die Muse habe auf diese einzugehen oder irgendetwas zu widerlegen.


Gott sei Dank geht es hier nicht darum, ob du persönlich die "Muse" hast, auf Kritik zu reagieren. Es geht um den Inhalt der Kritik selbst und genau der bleibt weiterhin unbeantwortet.

Deine Erklärung bestätigt im Grunde exakt das, was ich kritisiert habe. Du setzt dich bewusst nicht mit Argumenten auseinander, sondern erklärst, warum du den Absender für irrelevant hältst. Das ist keine inhaltliche Auseinandersetzung, das ist eine Verschiebung der Diskussion weg vom Thema hin zur Person.
Statt auf die angesprochenen Punkte zu Auftritt, Spielidee und offensiver Harmlosigkeit einzugehen, greifst du einzelne Sätze heraus, um dem Gegenüber ein Muster zu unterstellen und vermeidest damit erneut jede inhaltliche Antwort.
Ob du jemanden ernst nimmst oder nicht, ist dabei völlig nebensächlich.
Entweder ein Argument ist sachlich falsch, dann kann man es widerlegen, oder es bleibt bestehen, auch wenn man keine Lust hat, sich damit zu beschäftigen.
Damit ist für mich alles gesagt wer Kritik nur über den Absender entsorgt, führt keine inhaltliche Diskussion aber an dem Punkt waren wir schon mal, das ist wieder mal meine letzte Antwort an dich.
Julian Schuster [Trainer] |#750
15.01.2026 - 13:07 Uhr
Zitat von TaktikTeddy
Ob du jemanden ernst nimmst oder nicht, ist dabei völlig nebensächlich.


In der Beurteilung, ob es mir jemand wert ist meine Zeit mit ihm zu verbringen, ist die Frage, ob ich denjenigen basierend auf seinem bisherigen Auftreten ernstnehme und für mich oder die Sache als relevant betrachte, von ausschlaggebender Bedeutung. Das magst Du mit Deiner Lebenszeit anders handhaben, das machen aber die Wenigsten. Ich gehöre auch nicht dazu.
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