| Geburtsdatum | 29.06.2003 |
|---|---|
| Alter | 23 |
| Nat. |
England |
| Größe | 1,86m |
| Vertrag bis | 30.06.2029 |
| Position | Offensives Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Real Madrid |
Jude Bellingham [22]
20.07.2020 - 11:11 Uhr
01.05.2023 - 22:21 Uhr
Quelle: twitter.com
Bellingham will stay at Borussia Dortmund von Norbert B.
Wurde der Tweet die letzten Tagen diskutiert?
01.05.2023 - 22:26 Uhr
Ist der Tweet es wert darüber zu diskutieren?
Meine Meinung: Wir brauchen entweder einen Bellingham wie gegen Frankfurt (deutlich defensiver und disziplinierter oder keinen Bellingham). 2024 bekommen wir nur noch einen Bruchteil an Ablöse, vielleicht 1/3 dessen, was in diesem Sommer möglich ist. Sollte er also nicht zeitgleich mind. 1 Jahr verlängern (inkl. Gehaltsanpassung), wäre ich eher für einen Verkauf - trotz seiner unbestrittenen Qualitäten
Meine Meinung: Wir brauchen entweder einen Bellingham wie gegen Frankfurt (deutlich defensiver und disziplinierter oder keinen Bellingham). 2024 bekommen wir nur noch einen Bruchteil an Ablöse, vielleicht 1/3 dessen, was in diesem Sommer möglich ist. Sollte er also nicht zeitgleich mind. 1 Jahr verlängern (inkl. Gehaltsanpassung), wäre ich eher für einen Verkauf - trotz seiner unbestrittenen Qualitäten
01.05.2023 - 23:06 Uhr
Zitat von Darek22
Quelle: twitter.com
Bellingham will stay at Borussia Dortmund von Norbert B.
Wurde der Tweet die letzten Tagen diskutiert?Mal stumpf gefragt.
Wer ist Norbert B. ?
Wieso sollte sein Post irgendeine Relevanz haben?
Der Account hat nun wirklich keine Hinweise auf irgendeine Vernetzung.
Schreibt dauernd davon, dass Gündogan zurück kommt und das schon sehr lange.
02.05.2023 - 08:02 Uhr
Zitat von mba123
Ich empfinde Brandt auch längst nicht so schlecht, wie er von einigen gesehen wird.
Am Ball gefällt er mir auch jetzt besser als seine Konkurrenz und ich denke auch, dass er als Spielertyp im Mittelfeld wichtig ist.
Beispielsweise hatte er das gegen Bochum mit recht hoher Sicherheit hinbekommen. So hatte Brandt mit Hummels die höchste Passquote. Da waren auch Situationen bei, die nicht leicht aufzulösen waren.
Mit Brandt haben wir im Mittelfeld einfach eine weitere Anspielstation, die aktiv ist und das Ballbesitzspiel stärkt; auch in seiner jetzigen Form. Wenn dann Reus für Brandt kommt, geht in unserem Spiel etwas verloren, finde ich.
Aktuell fehlen die entscheidenden Offensivaktionen von Brandt. Wichtig ist er aktuell aber auch so, meiner Meinung nach.
Ob Brandt im Zentrum wieder in bessere Form kommt?
Viele Spiele hat er dort nach seiner Verletzung noch nicht gemacht. Ich gehe daher ganz klar davon aus, dass Brandts offensive Durchschlagskraft wieder höher wird. Schließlich war die eigentlich immer besser und das auf verschiedenen Positionen. Vermutlich gab's sogar in der Hinrunde Spiele mit Adeyemi und Malen zusammen, in denen Brandt offensiv stark spielte.
Langfristig teile ich aber die Skepsis von @KalleRiedle11 Ob das Mittelfeld ausgewogen sein wird, muss sich noch zeigen. Hängt für mich im wesentlichen von Bellingham oder seinem Nachfolger ab. Beispielsweise passt es für mich mit Bellingham gut, wenn Bellingham, wie gegen Frankfurt, einen etwas defensiveren Part einnimmt. Aber hier ist es halt auch so, dass viele Bellingham in einer offensiveren Rolle stärker sahen und man vermutlich nicht bei Bellingham Kompromisse eingehen sollte, um Brandt zu stärken.
Für mich ist das Ganze aber eigentlich eine Grundsatzdiskussion: Sind die Spieler tatsächlich stärker gewesen, da sie mehr Scorer holten?
Vermutlich schon. Aber grundsätzlich halte ich die Bedeutung von Scorern dennoch für überschätzt. Die vielen Aktionen, die Bellingham und Brandt im Mittelfeld haben, sind für mich wichtig. Ansonsten könnte man diese ja auch durch Reus und Özcan ersetzen.
Zitat von BVBBC
Die Verletzungsauszeit ist nicht das Fazit, sondern Teil eines Erklärungsversuchs, bei dem ich mir nicht sicher bin, welchen Aspekt man wie gewichten soll. Die Verletzung bzw. womöglich noch nicht wieder vollständige Fitness, ist dabei nur ein Teil davon, wahrscheinlich sogar ein eher kleinerer Teil. Es kommt meines Erachtens einiges zusammen, warum die Leistungen nicht auf dem Niveau von vor der Verletzung sind, sondern ein bisschen etwas fehlt, woraus jetzt natürlich positionelle Geschichten gemacht werden, weil die Erklärung darin gesucht wird, was ich aber nicht nachvollziehen kann, weil vieles davon gar nicht so sehr von Brandt gesteuert werden kann. Die Spielminuten zeigen es ansonsten in meinen Augen nicht, da die Rotationsmöglichkeiten andere sind im Moment, durch den Wegfall der Dreifachbelastung und fitte sowie formstarke OA. Dadurch stehen Brandt und Reus mehr in direkter Konkurrenz als in anderen Saisonphasen, als sie nebeneinander agieren konnten, wenn sie beide verfügbar waren.
Zitat von AubaBVBschnub
Sorry, ich schätze dich und deine Kommentare sehr, aber den Kommentar verstehe ich nicht so recht.
Du schreibst ja praktisch in 40 Zeilen, dass du nicht weißt, warum Brandt aktuell etwas schwächer als vor der Verletzung ist, mit dem Fazit dass er doch noch nicht wieder bei 100% ist.
Kannst du mir vllt nochmal kurz deine Meinung ein bisschen genauer erklären?
Es zeigen ja auch die Spielminuten, dass Brandt noch nicht wieder voll da ist. Vor der Verletzung fast immer an die 90 Minuten pro Spiel. Jetzt immer nur knapp 70 Minuten.
Zitat von BVBBC
Für die letzten Spiele ist Kritik durchaus verständlich, aber die Gründe sind für mich noch nicht so recht greifbar, weil vielfältig und haben wenig bis nichts mit der Position zu tun. Zwar kann ich bestimmte Aspekte an grundsätzlicher Kritik verstehen, da Brandts Spiel mit dem Rücken zum Mann nicht besonders gut ist, defensivtaktisch Entscheidungen nicht sitzen und er besser das Spiel vor sich hat, was auf der 10 oft nicht möglich ist, aber das sind auf den OA ebenfalls Probleme, die sich auch nicht großartig verändern, weil er auf beiden Positionen sehr weiträumig ist, indem es viele Ausweichbewegungen aus den eigentlichen Räumen raus gibt. Aber das sind gegenüber den Alternativen zumeist keine Faktoren, bei denen er Nachteile hätte. Zudem unterscheiden sich seine Stats unterm Strich auf allen Positionen nicht so sehr, weil sich die Spielweise nicht großartig ändert. Der gröbste Unterschied liegt noch darin, dass Brandt zentral seltener in gute Abschlusspositionen kommt, das aber über Torschussvorlagen im scorerseitig und im Erwartungswert wieder kompensiert. Wobei er sogar so viel mehr Torschussvorlagen zentral spielt, dass es hier eigentlich Potenzial für mehr Scorer gibt.
Von dem her muss man vermutlich mehr ins Detail gehen, wie immer, wobei ich mir nicht im Klaren bin, was am Ende ein Faktor ist und was nicht. Bis auf eine Sache: bei den Abständen zwischen vorderster und letzter Reihe, kann man im Mittelfeld nur verlieren und schlecht aussehen. Der BVB ist aktuell mit und gegen den Ball nur selten kompakt, weil man wenig Spielkontrolle reinbringt. Das kann man dem Mittelfeld in meinen Augen auch nicht wirklich anlasten, weil die Ballverluste nicht dort stattfinden und das Rausrücken der Kette entscheidet dann eben nach dem Ballverlust über die Kompaktheit gegen den Ball, um über das Gegenpressing konstant Druck aufzubauen und in vermehrte Ballbesitzphasen in der gegnerischen Hälfte zu kommen. Werden die Bälle aber hoch verloren und bleibt die Kette in der Folge immer tiefer, weil sie hochstehend zu viele Risiken in den Räumen hinter sich eingehen muss, weil es insgesamt zu viele Ballverluste sind, dann ist man gegen den Ball nicht kompakt, aber auch mit dem Ball werden die Abstände größer, was Schwierigkeiten für das Kombinationsspiel bedeutet.
Dazu kommt, dass es schwer ist dem Tempo der OA zu folgen und am Ende wieder in Abschlusspositionen zu kommen. Das gelingt ja selbst dem deutlich offensiveren Haller nicht, weil Adeyemi und Malen dermaßen viel Tempo machen, also ist es von deutlich tieferen Positionen aus noch schwerer. Das kann aber eben die Mannschaft taktisch gerade nicht so recht mitgehen, weil man insgesamt höher agieren müsste, um nicht permanent so lange Sprints zu haben. Das Spiel mit ihnen ist aber nicht nur deswegen nicht so sehr auf Kombinationen ausgelegt, in denen Brandt aktuell recht wenig Partner hat. Und selbst wenn wir kollektiv mal höher agieren - zumindest mit den 8ern und der Offensivreihe -, dann agieren Malen und Adeyemi oft so eng, dass sich für Brandt nicht die Räume in die Tiefe ergeben, wie als OA. Die kommen daher seltener, wobei er ja dennoch beim Foul an Adeyemi die Vorlage spielt, nach genau so einem Lauf. Das ist daher durchaus eine positionelle Geschichte, aber wen will man denn am Ende noch lieber in die Tiefe schicken? Brandt oder die schnellsten Sprinter? Zumal Brandt die nötigen Pässe in die Tiefe beherrscht. Dahingehend ergeht es Reus grundsätzlich ja nicht besser, obwohl er zentral zumeist deutlich höher agiert.
Positionsunabhängig hat Brandt zuletzt aber sicher ein paar technische Fehler mehr drin, die er vor seiner Verletzung nicht in der Menge hatte. Vor allem aus dem Lauf heraus. Deswegen kann man durchaus auf den Gedanken kommen, dass die Verletzung Brandt etwas zurückgeworfen hat, was man aktuell eben durchaus spürt. Unterm Strich ergibt sich für mich daher nichts, was darauf hindeutet, dass Brandt kein guter 10er ist, was nicht automatisch bedeuten würde, dass er grundsätzlich kein guter Spieler ist, was natürlich Blödsinn wäre.
Zitat von tirobvb
@AubaBVBschnub
Das sollte von mir keine Kritik an Brandt sein. Ich fände eher Usermeinungen interessant, warum er seit der Verletzung nicht mehr in Tritt kommt. Das könnte eben auch mit einer veränderten Rolle im Team zu tun haben, jetzt wo Malen auf "Jule's" Position so stark spielt.
@AubaBVBschnub
Das sollte von mir keine Kritik an Brandt sein. Ich fände eher Usermeinungen interessant, warum er seit der Verletzung nicht mehr in Tritt kommt. Das könnte eben auch mit einer veränderten Rolle im Team zu tun haben, jetzt wo Malen auf "Jule's" Position so stark spielt.
Für die letzten Spiele ist Kritik durchaus verständlich, aber die Gründe sind für mich noch nicht so recht greifbar, weil vielfältig und haben wenig bis nichts mit der Position zu tun. Zwar kann ich bestimmte Aspekte an grundsätzlicher Kritik verstehen, da Brandts Spiel mit dem Rücken zum Mann nicht besonders gut ist, defensivtaktisch Entscheidungen nicht sitzen und er besser das Spiel vor sich hat, was auf der 10 oft nicht möglich ist, aber das sind auf den OA ebenfalls Probleme, die sich auch nicht großartig verändern, weil er auf beiden Positionen sehr weiträumig ist, indem es viele Ausweichbewegungen aus den eigentlichen Räumen raus gibt. Aber das sind gegenüber den Alternativen zumeist keine Faktoren, bei denen er Nachteile hätte. Zudem unterscheiden sich seine Stats unterm Strich auf allen Positionen nicht so sehr, weil sich die Spielweise nicht großartig ändert. Der gröbste Unterschied liegt noch darin, dass Brandt zentral seltener in gute Abschlusspositionen kommt, das aber über Torschussvorlagen im scorerseitig und im Erwartungswert wieder kompensiert. Wobei er sogar so viel mehr Torschussvorlagen zentral spielt, dass es hier eigentlich Potenzial für mehr Scorer gibt.
Von dem her muss man vermutlich mehr ins Detail gehen, wie immer, wobei ich mir nicht im Klaren bin, was am Ende ein Faktor ist und was nicht. Bis auf eine Sache: bei den Abständen zwischen vorderster und letzter Reihe, kann man im Mittelfeld nur verlieren und schlecht aussehen. Der BVB ist aktuell mit und gegen den Ball nur selten kompakt, weil man wenig Spielkontrolle reinbringt. Das kann man dem Mittelfeld in meinen Augen auch nicht wirklich anlasten, weil die Ballverluste nicht dort stattfinden und das Rausrücken der Kette entscheidet dann eben nach dem Ballverlust über die Kompaktheit gegen den Ball, um über das Gegenpressing konstant Druck aufzubauen und in vermehrte Ballbesitzphasen in der gegnerischen Hälfte zu kommen. Werden die Bälle aber hoch verloren und bleibt die Kette in der Folge immer tiefer, weil sie hochstehend zu viele Risiken in den Räumen hinter sich eingehen muss, weil es insgesamt zu viele Ballverluste sind, dann ist man gegen den Ball nicht kompakt, aber auch mit dem Ball werden die Abstände größer, was Schwierigkeiten für das Kombinationsspiel bedeutet.
Dazu kommt, dass es schwer ist dem Tempo der OA zu folgen und am Ende wieder in Abschlusspositionen zu kommen. Das gelingt ja selbst dem deutlich offensiveren Haller nicht, weil Adeyemi und Malen dermaßen viel Tempo machen, also ist es von deutlich tieferen Positionen aus noch schwerer. Das kann aber eben die Mannschaft taktisch gerade nicht so recht mitgehen, weil man insgesamt höher agieren müsste, um nicht permanent so lange Sprints zu haben. Das Spiel mit ihnen ist aber nicht nur deswegen nicht so sehr auf Kombinationen ausgelegt, in denen Brandt aktuell recht wenig Partner hat. Und selbst wenn wir kollektiv mal höher agieren - zumindest mit den 8ern und der Offensivreihe -, dann agieren Malen und Adeyemi oft so eng, dass sich für Brandt nicht die Räume in die Tiefe ergeben, wie als OA. Die kommen daher seltener, wobei er ja dennoch beim Foul an Adeyemi die Vorlage spielt, nach genau so einem Lauf. Das ist daher durchaus eine positionelle Geschichte, aber wen will man denn am Ende noch lieber in die Tiefe schicken? Brandt oder die schnellsten Sprinter? Zumal Brandt die nötigen Pässe in die Tiefe beherrscht. Dahingehend ergeht es Reus grundsätzlich ja nicht besser, obwohl er zentral zumeist deutlich höher agiert.
Positionsunabhängig hat Brandt zuletzt aber sicher ein paar technische Fehler mehr drin, die er vor seiner Verletzung nicht in der Menge hatte. Vor allem aus dem Lauf heraus. Deswegen kann man durchaus auf den Gedanken kommen, dass die Verletzung Brandt etwas zurückgeworfen hat, was man aktuell eben durchaus spürt. Unterm Strich ergibt sich für mich daher nichts, was darauf hindeutet, dass Brandt kein guter 10er ist, was nicht automatisch bedeuten würde, dass er grundsätzlich kein guter Spieler ist, was natürlich Blödsinn wäre.
Sorry, ich schätze dich und deine Kommentare sehr, aber den Kommentar verstehe ich nicht so recht.
Du schreibst ja praktisch in 40 Zeilen, dass du nicht weißt, warum Brandt aktuell etwas schwächer als vor der Verletzung ist, mit dem Fazit dass er doch noch nicht wieder bei 100% ist.
Kannst du mir vllt nochmal kurz deine Meinung ein bisschen genauer erklären?
Es zeigen ja auch die Spielminuten, dass Brandt noch nicht wieder voll da ist. Vor der Verletzung fast immer an die 90 Minuten pro Spiel. Jetzt immer nur knapp 70 Minuten.
Die Verletzungsauszeit ist nicht das Fazit, sondern Teil eines Erklärungsversuchs, bei dem ich mir nicht sicher bin, welchen Aspekt man wie gewichten soll. Die Verletzung bzw. womöglich noch nicht wieder vollständige Fitness, ist dabei nur ein Teil davon, wahrscheinlich sogar ein eher kleinerer Teil. Es kommt meines Erachtens einiges zusammen, warum die Leistungen nicht auf dem Niveau von vor der Verletzung sind, sondern ein bisschen etwas fehlt, woraus jetzt natürlich positionelle Geschichten gemacht werden, weil die Erklärung darin gesucht wird, was ich aber nicht nachvollziehen kann, weil vieles davon gar nicht so sehr von Brandt gesteuert werden kann. Die Spielminuten zeigen es ansonsten in meinen Augen nicht, da die Rotationsmöglichkeiten andere sind im Moment, durch den Wegfall der Dreifachbelastung und fitte sowie formstarke OA. Dadurch stehen Brandt und Reus mehr in direkter Konkurrenz als in anderen Saisonphasen, als sie nebeneinander agieren konnten, wenn sie beide verfügbar waren.
Ich empfinde Brandt auch längst nicht so schlecht, wie er von einigen gesehen wird.
Am Ball gefällt er mir auch jetzt besser als seine Konkurrenz und ich denke auch, dass er als Spielertyp im Mittelfeld wichtig ist.
Beispielsweise hatte er das gegen Bochum mit recht hoher Sicherheit hinbekommen. So hatte Brandt mit Hummels die höchste Passquote. Da waren auch Situationen bei, die nicht leicht aufzulösen waren.
Mit Brandt haben wir im Mittelfeld einfach eine weitere Anspielstation, die aktiv ist und das Ballbesitzspiel stärkt; auch in seiner jetzigen Form. Wenn dann Reus für Brandt kommt, geht in unserem Spiel etwas verloren, finde ich.
Aktuell fehlen die entscheidenden Offensivaktionen von Brandt. Wichtig ist er aktuell aber auch so, meiner Meinung nach.
Ob Brandt im Zentrum wieder in bessere Form kommt?
Viele Spiele hat er dort nach seiner Verletzung noch nicht gemacht. Ich gehe daher ganz klar davon aus, dass Brandts offensive Durchschlagskraft wieder höher wird. Schließlich war die eigentlich immer besser und das auf verschiedenen Positionen. Vermutlich gab's sogar in der Hinrunde Spiele mit Adeyemi und Malen zusammen, in denen Brandt offensiv stark spielte.
Langfristig teile ich aber die Skepsis von @KalleRiedle11 Ob das Mittelfeld ausgewogen sein wird, muss sich noch zeigen. Hängt für mich im wesentlichen von Bellingham oder seinem Nachfolger ab. Beispielsweise passt es für mich mit Bellingham gut, wenn Bellingham, wie gegen Frankfurt, einen etwas defensiveren Part einnimmt. Aber hier ist es halt auch so, dass viele Bellingham in einer offensiveren Rolle stärker sahen und man vermutlich nicht bei Bellingham Kompromisse eingehen sollte, um Brandt zu stärken.
Für mich ist das Ganze aber eigentlich eine Grundsatzdiskussion: Sind die Spieler tatsächlich stärker gewesen, da sie mehr Scorer holten?
Vermutlich schon. Aber grundsätzlich halte ich die Bedeutung von Scorern dennoch für überschätzt. Die vielen Aktionen, die Bellingham und Brandt im Mittelfeld haben, sind für mich wichtig. Ansonsten könnte man diese ja auch durch Reus und Özcan ersetzen.
@mba123
Ich zieh es mal hier rein um auf die Konstellation Bellingham Brandt einzugehen.
Ich habe es hier im Forum schon einige Male angedeutet, aber nie wirklich ausgeführt, das würde ich jetzt in kurzer Form mal nachholen.
Im Wesentlichen ist meine Meinung zu Bellingham eine andere als die viele anderen Fans und User.
Versteht mich nicht falsch, Bellingham ist einer der besten Spieler bei Dortmund und gehört auch in die Start11, aber leider hat er gefühlt aufgehört an seinen Schwächen zu arbeiten und lässt sich nur noch für seine Stärken feiern.
In Judes Aufschwung feierte man einen 8er, einen Box2Box-Player wie er im Buche steht:
Jude hatte bissige Zweikämpfe in der Defensive, immer wieder tolle Grätschen. Offensiv gab es viel kreativen Input: Fast immer die richtige Entscheidungsfindung und die technische Umsetzung:
Hoher Ball in die Spitze? Der Ball kam perfekt
Flacher Steckpass hinter die Kette? Der Ball kam perfekt
Mitspieler wurden gestellt? Rückpass oder ein Weltklasse Dribbling mit dem er Lücken gerissen hat und sogar selbst dann noch die richtigen Entscheidungen getroffen hat (Torschuss oder Abspiel).
Ich will ihm jetzt keine Arroganz vorwerfen, aber neuerdings vernachlässigt er einfach Dinge auf die er gefühlt nicht so Lust hat.
Wenn du, wie beim BVB, in der Regel ein 3er Mittelfeld hast, bestehend aus 6,8 und 10, dann gibt es hier halt Rollen.
Der 6er bleibt tief, ist immer zusätzlich anspielbar in der Offensive und 1. Mann vor der Kette in der Defensive.
Der 10er bewegt sich in der Offensive meist vor dem 16er, bindet im besten Falle Verteidiger, reißt aber Lücken durch Dribblings oder Pässe. In der Defensive sollte ein 10er den Rückraum abdecken, sprich das eigene Halbfeld zwischen 16er und Mittellinie.
Der 8er (und da kommen wir zu Jude) ist hier das entscheidende Bindeglied. Offensiver Input ist wichtig, um zu unterstützen, wenn die Offensiv-Spieler von der gegnerischen Defensive aus dem Spiel genommen werden. Das macht ein Gündogan in Perfektion. Er geht nicht in die erste Angriffslinie, sondern bleibt dahinter, zieht Verteidiger raus und eröffnet dann mit Steck- oder Chippässen hinter die Abwehr die Räume.
Defensiv muss er der 2. Mann vor der Abwehr neben dem 6er sein. Der 8er als 2. Mann sorgt dafür, dass die Abwehr stabil ist, d.h. Dass bei gegnerischen Angriffen kein Verteidiger aus der Kette muss um den Gegner anzugreifen. Das machen 8er und 6er im Zentrum. Auf den Flügeln werden die AVs von den OAs unterstützt.
Wichtig ist, dass bei Umschalten des Gegners der 8er diese Rolle annimmt und direkt den Rückwärtsgang einlegt.
Wenn das funktioniert, hat der Gegner kaum Platz sein Angriffsspiel.
Und damit zurück zu Jude.
Jude hat viel Impact auf unser Spiel, unsere Offensive, aber er verhält sich dabei halt nicht wie ein 8er.
Offensiv spielt er nicht diese „Organisator-Rolle“, sondern geht mit in die vorderste Kette. Das kostet uns viel Kreativität in der Offensive.
Das Jude die Defensive gern mal vernachlässigt, wurde hier ja oft besprochen.
Genau das reißt aber immer wieder Lücken, oder ein Spieler fehlt in entscheidenden Momenten.
Ich könnte viele Gegentore als Beispiel nennen, ein Paradebeispiel ist aber das 3-3 von Stuttgart.
Jude spielt aktuell sowas wie einen inversen 10er.
Einen zentralen Spieler der sich iwie nochmal zentraler orientiert.
Damit ist er der 5. Offensivspieler in der Formation, aber dadurch gibt es halt nur 5 Defensivspieler, weiß bei einer Spielweise mit offensiven Außenverteidigern, wie wir sie haben, fast schon bedeutet, dass nur 3 Defensivspieler da sind.
Also lange Rede kurzer Sinn:
Jude bringt viel Impact in unser Spiel. Wir brauchen in unserem Spiel aber eigentlich einen klaren 8er und den haben wir mit Jude nicht.
Was Jude braucht, um seine Stärken am besten auszuspielen, ist ein Mittelfeld a la Real:
Kein 10er, sondern eine Mischung aus 6er,8er,8er oder sogar 3 8er. Hier werden seine Offensiv-Ausflüge trotzdem von 2 Mann abgesichert, aber aktuell, beim BVB bringt (für mich) ein Bellingham fast genauso viele Probleme wie Vorteile mit sich.
02.05.2023 - 09:04 Uhr
Zitat von AubaBVBschnub
@mba123
Ich zieh es mal hier rein um auf die Konstellation Bellingham Brandt einzugehen.
Ich habe es hier im Forum schon einige Male angedeutet, aber nie wirklich ausgeführt, das würde ich jetzt in kurzer Form mal nachholen.
Im Wesentlichen ist meine Meinung zu Bellingham eine andere als die viele anderen Fans und User.
Versteht mich nicht falsch, Bellingham ist einer der besten Spieler bei Dortmund und gehört auch in die Start11, aber leider hat er gefühlt aufgehört an seinen Schwächen zu arbeiten und lässt sich nur noch für seine Stärken feiern.
In Judes Aufschwung feierte man einen 8er, einen Box2Box-Player wie er im Buche steht:
Jude hatte bissige Zweikämpfe in der Defensive, immer wieder tolle Grätschen. Offensiv gab es viel kreativen Input: Fast immer die richtige Entscheidungsfindung und die technische Umsetzung:
Hoher Ball in die Spitze? Der Ball kam perfekt
Flacher Steckpass hinter die Kette? Der Ball kam perfekt
Mitspieler wurden gestellt? Rückpass oder ein Weltklasse Dribbling mit dem er Lücken gerissen hat und sogar selbst dann noch die richtigen Entscheidungen getroffen hat (Torschuss oder Abspiel).
Ich will ihm jetzt keine Arroganz vorwerfen, aber neuerdings vernachlässigt er einfach Dinge auf die er gefühlt nicht so Lust hat.
Wenn du, wie beim BVB, in der Regel ein 3er Mittelfeld hast, bestehend aus 6,8 und 10, dann gibt es hier halt Rollen.
Der 6er bleibt tief, ist immer zusätzlich anspielbar in der Offensive und 1. Mann vor der Kette in der Defensive.
Der 10er bewegt sich in der Offensive meist vor dem 16er, bindet im besten Falle Verteidiger, reißt aber Lücken durch Dribblings oder Pässe. In der Defensive sollte ein 10er den Rückraum abdecken, sprich das eigene Halbfeld zwischen 16er und Mittellinie.
Der 8er (und da kommen wir zu Jude) ist hier das entscheidende Bindeglied. Offensiver Input ist wichtig, um zu unterstützen, wenn die Offensiv-Spieler von der gegnerischen Defensive aus dem Spiel genommen werden. Das macht ein Gündogan in Perfektion. Er geht nicht in die erste Angriffslinie, sondern bleibt dahinter, zieht Verteidiger raus und eröffnet dann mit Steck- oder Chippässen hinter die Abwehr die Räume.
Defensiv muss er der 2. Mann vor der Abwehr neben dem 6er sein. Der 8er als 2. Mann sorgt dafür, dass die Abwehr stabil ist, d.h. Dass bei gegnerischen Angriffen kein Verteidiger aus der Kette muss um den Gegner anzugreifen. Das machen 8er und 6er im Zentrum. Auf den Flügeln werden die AVs von den OAs unterstützt.
Wichtig ist, dass bei Umschalten des Gegners der 8er diese Rolle annimmt und direkt den Rückwärtsgang einlegt.
Wenn das funktioniert, hat der Gegner kaum Platz sein Angriffsspiel.
Und damit zurück zu Jude.
Jude hat viel Impact auf unser Spiel, unsere Offensive, aber er verhält sich dabei halt nicht wie ein 8er.
Offensiv spielt er nicht diese „Organisator-Rolle“, sondern geht mit in die vorderste Kette. Das kostet uns viel Kreativität in der Offensive.
Das Jude die Defensive gern mal vernachlässigt, wurde hier ja oft besprochen.
Genau das reißt aber immer wieder Lücken, oder ein Spieler fehlt in entscheidenden Momenten.
Ich könnte viele Gegentore als Beispiel nennen, ein Paradebeispiel ist aber das 3-3 von Stuttgart.
Jude spielt aktuell sowas wie einen inversen 10er.
Einen zentralen Spieler der sich iwie nochmal zentraler orientiert.
Damit ist er der 5. Offensivspieler in der Formation, aber dadurch gibt es halt nur 5 Defensivspieler, weiß bei einer Spielweise mit offensiven Außenverteidigern, wie wir sie haben, fast schon bedeutet, dass nur 3 Defensivspieler da sind.
Also lange Rede kurzer Sinn:
Jude bringt viel Impact in unser Spiel. Wir brauchen in unserem Spiel aber eigentlich einen klaren 8er und den haben wir mit Jude nicht.
Was Jude braucht, um seine Stärken am besten auszuspielen, ist ein Mittelfeld a la Real:
Kein 10er, sondern eine Mischung aus 6er,8er,8er oder sogar 3 8er. Hier werden seine Offensiv-Ausflüge trotzdem von 2 Mann abgesichert, aber aktuell, beim BVB bringt (für mich) ein Bellingham fast genauso viele Probleme wie Vorteile mit sich.
Zitat von mba123
Ich empfinde Brandt auch längst nicht so schlecht, wie er von einigen gesehen wird.
Am Ball gefällt er mir auch jetzt besser als seine Konkurrenz und ich denke auch, dass er als Spielertyp im Mittelfeld wichtig ist.
Beispielsweise hatte er das gegen Bochum mit recht hoher Sicherheit hinbekommen. So hatte Brandt mit Hummels die höchste Passquote. Da waren auch Situationen bei, die nicht leicht aufzulösen waren.
Mit Brandt haben wir im Mittelfeld einfach eine weitere Anspielstation, die aktiv ist und das Ballbesitzspiel stärkt; auch in seiner jetzigen Form. Wenn dann Reus für Brandt kommt, geht in unserem Spiel etwas verloren, finde ich.
Aktuell fehlen die entscheidenden Offensivaktionen von Brandt. Wichtig ist er aktuell aber auch so, meiner Meinung nach.
Ob Brandt im Zentrum wieder in bessere Form kommt?
Viele Spiele hat er dort nach seiner Verletzung noch nicht gemacht. Ich gehe daher ganz klar davon aus, dass Brandts offensive Durchschlagskraft wieder höher wird. Schließlich war die eigentlich immer besser und das auf verschiedenen Positionen. Vermutlich gab's sogar in der Hinrunde Spiele mit Adeyemi und Malen zusammen, in denen Brandt offensiv stark spielte.
Langfristig teile ich aber die Skepsis von @KalleRiedle11 Ob das Mittelfeld ausgewogen sein wird, muss sich noch zeigen. Hängt für mich im wesentlichen von Bellingham oder seinem Nachfolger ab. Beispielsweise passt es für mich mit Bellingham gut, wenn Bellingham, wie gegen Frankfurt, einen etwas defensiveren Part einnimmt. Aber hier ist es halt auch so, dass viele Bellingham in einer offensiveren Rolle stärker sahen und man vermutlich nicht bei Bellingham Kompromisse eingehen sollte, um Brandt zu stärken.
Für mich ist das Ganze aber eigentlich eine Grundsatzdiskussion: Sind die Spieler tatsächlich stärker gewesen, da sie mehr Scorer holten?
Vermutlich schon. Aber grundsätzlich halte ich die Bedeutung von Scorern dennoch für überschätzt. Die vielen Aktionen, die Bellingham und Brandt im Mittelfeld haben, sind für mich wichtig. Ansonsten könnte man diese ja auch durch Reus und Özcan ersetzen.
Zitat von BVBBC
Die Verletzungsauszeit ist nicht das Fazit, sondern Teil eines Erklärungsversuchs, bei dem ich mir nicht sicher bin, welchen Aspekt man wie gewichten soll. Die Verletzung bzw. womöglich noch nicht wieder vollständige Fitness, ist dabei nur ein Teil davon, wahrscheinlich sogar ein eher kleinerer Teil. Es kommt meines Erachtens einiges zusammen, warum die Leistungen nicht auf dem Niveau von vor der Verletzung sind, sondern ein bisschen etwas fehlt, woraus jetzt natürlich positionelle Geschichten gemacht werden, weil die Erklärung darin gesucht wird, was ich aber nicht nachvollziehen kann, weil vieles davon gar nicht so sehr von Brandt gesteuert werden kann. Die Spielminuten zeigen es ansonsten in meinen Augen nicht, da die Rotationsmöglichkeiten andere sind im Moment, durch den Wegfall der Dreifachbelastung und fitte sowie formstarke OA. Dadurch stehen Brandt und Reus mehr in direkter Konkurrenz als in anderen Saisonphasen, als sie nebeneinander agieren konnten, wenn sie beide verfügbar waren.
Zitat von AubaBVBschnub
Sorry, ich schätze dich und deine Kommentare sehr, aber den Kommentar verstehe ich nicht so recht.
Du schreibst ja praktisch in 40 Zeilen, dass du nicht weißt, warum Brandt aktuell etwas schwächer als vor der Verletzung ist, mit dem Fazit dass er doch noch nicht wieder bei 100% ist.
Kannst du mir vllt nochmal kurz deine Meinung ein bisschen genauer erklären?
Es zeigen ja auch die Spielminuten, dass Brandt noch nicht wieder voll da ist. Vor der Verletzung fast immer an die 90 Minuten pro Spiel. Jetzt immer nur knapp 70 Minuten.
Zitat von BVBBC
Für die letzten Spiele ist Kritik durchaus verständlich, aber die Gründe sind für mich noch nicht so recht greifbar, weil vielfältig und haben wenig bis nichts mit der Position zu tun. Zwar kann ich bestimmte Aspekte an grundsätzlicher Kritik verstehen, da Brandts Spiel mit dem Rücken zum Mann nicht besonders gut ist, defensivtaktisch Entscheidungen nicht sitzen und er besser das Spiel vor sich hat, was auf der 10 oft nicht möglich ist, aber das sind auf den OA ebenfalls Probleme, die sich auch nicht großartig verändern, weil er auf beiden Positionen sehr weiträumig ist, indem es viele Ausweichbewegungen aus den eigentlichen Räumen raus gibt. Aber das sind gegenüber den Alternativen zumeist keine Faktoren, bei denen er Nachteile hätte. Zudem unterscheiden sich seine Stats unterm Strich auf allen Positionen nicht so sehr, weil sich die Spielweise nicht großartig ändert. Der gröbste Unterschied liegt noch darin, dass Brandt zentral seltener in gute Abschlusspositionen kommt, das aber über Torschussvorlagen im scorerseitig und im Erwartungswert wieder kompensiert. Wobei er sogar so viel mehr Torschussvorlagen zentral spielt, dass es hier eigentlich Potenzial für mehr Scorer gibt.
Von dem her muss man vermutlich mehr ins Detail gehen, wie immer, wobei ich mir nicht im Klaren bin, was am Ende ein Faktor ist und was nicht. Bis auf eine Sache: bei den Abständen zwischen vorderster und letzter Reihe, kann man im Mittelfeld nur verlieren und schlecht aussehen. Der BVB ist aktuell mit und gegen den Ball nur selten kompakt, weil man wenig Spielkontrolle reinbringt. Das kann man dem Mittelfeld in meinen Augen auch nicht wirklich anlasten, weil die Ballverluste nicht dort stattfinden und das Rausrücken der Kette entscheidet dann eben nach dem Ballverlust über die Kompaktheit gegen den Ball, um über das Gegenpressing konstant Druck aufzubauen und in vermehrte Ballbesitzphasen in der gegnerischen Hälfte zu kommen. Werden die Bälle aber hoch verloren und bleibt die Kette in der Folge immer tiefer, weil sie hochstehend zu viele Risiken in den Räumen hinter sich eingehen muss, weil es insgesamt zu viele Ballverluste sind, dann ist man gegen den Ball nicht kompakt, aber auch mit dem Ball werden die Abstände größer, was Schwierigkeiten für das Kombinationsspiel bedeutet.
Dazu kommt, dass es schwer ist dem Tempo der OA zu folgen und am Ende wieder in Abschlusspositionen zu kommen. Das gelingt ja selbst dem deutlich offensiveren Haller nicht, weil Adeyemi und Malen dermaßen viel Tempo machen, also ist es von deutlich tieferen Positionen aus noch schwerer. Das kann aber eben die Mannschaft taktisch gerade nicht so recht mitgehen, weil man insgesamt höher agieren müsste, um nicht permanent so lange Sprints zu haben. Das Spiel mit ihnen ist aber nicht nur deswegen nicht so sehr auf Kombinationen ausgelegt, in denen Brandt aktuell recht wenig Partner hat. Und selbst wenn wir kollektiv mal höher agieren - zumindest mit den 8ern und der Offensivreihe -, dann agieren Malen und Adeyemi oft so eng, dass sich für Brandt nicht die Räume in die Tiefe ergeben, wie als OA. Die kommen daher seltener, wobei er ja dennoch beim Foul an Adeyemi die Vorlage spielt, nach genau so einem Lauf. Das ist daher durchaus eine positionelle Geschichte, aber wen will man denn am Ende noch lieber in die Tiefe schicken? Brandt oder die schnellsten Sprinter? Zumal Brandt die nötigen Pässe in die Tiefe beherrscht. Dahingehend ergeht es Reus grundsätzlich ja nicht besser, obwohl er zentral zumeist deutlich höher agiert.
Positionsunabhängig hat Brandt zuletzt aber sicher ein paar technische Fehler mehr drin, die er vor seiner Verletzung nicht in der Menge hatte. Vor allem aus dem Lauf heraus. Deswegen kann man durchaus auf den Gedanken kommen, dass die Verletzung Brandt etwas zurückgeworfen hat, was man aktuell eben durchaus spürt. Unterm Strich ergibt sich für mich daher nichts, was darauf hindeutet, dass Brandt kein guter 10er ist, was nicht automatisch bedeuten würde, dass er grundsätzlich kein guter Spieler ist, was natürlich Blödsinn wäre.
Zitat von tirobvb
@AubaBVBschnub
Das sollte von mir keine Kritik an Brandt sein. Ich fände eher Usermeinungen interessant, warum er seit der Verletzung nicht mehr in Tritt kommt. Das könnte eben auch mit einer veränderten Rolle im Team zu tun haben, jetzt wo Malen auf "Jule's" Position so stark spielt.
@AubaBVBschnub
Das sollte von mir keine Kritik an Brandt sein. Ich fände eher Usermeinungen interessant, warum er seit der Verletzung nicht mehr in Tritt kommt. Das könnte eben auch mit einer veränderten Rolle im Team zu tun haben, jetzt wo Malen auf "Jule's" Position so stark spielt.
Für die letzten Spiele ist Kritik durchaus verständlich, aber die Gründe sind für mich noch nicht so recht greifbar, weil vielfältig und haben wenig bis nichts mit der Position zu tun. Zwar kann ich bestimmte Aspekte an grundsätzlicher Kritik verstehen, da Brandts Spiel mit dem Rücken zum Mann nicht besonders gut ist, defensivtaktisch Entscheidungen nicht sitzen und er besser das Spiel vor sich hat, was auf der 10 oft nicht möglich ist, aber das sind auf den OA ebenfalls Probleme, die sich auch nicht großartig verändern, weil er auf beiden Positionen sehr weiträumig ist, indem es viele Ausweichbewegungen aus den eigentlichen Räumen raus gibt. Aber das sind gegenüber den Alternativen zumeist keine Faktoren, bei denen er Nachteile hätte. Zudem unterscheiden sich seine Stats unterm Strich auf allen Positionen nicht so sehr, weil sich die Spielweise nicht großartig ändert. Der gröbste Unterschied liegt noch darin, dass Brandt zentral seltener in gute Abschlusspositionen kommt, das aber über Torschussvorlagen im scorerseitig und im Erwartungswert wieder kompensiert. Wobei er sogar so viel mehr Torschussvorlagen zentral spielt, dass es hier eigentlich Potenzial für mehr Scorer gibt.
Von dem her muss man vermutlich mehr ins Detail gehen, wie immer, wobei ich mir nicht im Klaren bin, was am Ende ein Faktor ist und was nicht. Bis auf eine Sache: bei den Abständen zwischen vorderster und letzter Reihe, kann man im Mittelfeld nur verlieren und schlecht aussehen. Der BVB ist aktuell mit und gegen den Ball nur selten kompakt, weil man wenig Spielkontrolle reinbringt. Das kann man dem Mittelfeld in meinen Augen auch nicht wirklich anlasten, weil die Ballverluste nicht dort stattfinden und das Rausrücken der Kette entscheidet dann eben nach dem Ballverlust über die Kompaktheit gegen den Ball, um über das Gegenpressing konstant Druck aufzubauen und in vermehrte Ballbesitzphasen in der gegnerischen Hälfte zu kommen. Werden die Bälle aber hoch verloren und bleibt die Kette in der Folge immer tiefer, weil sie hochstehend zu viele Risiken in den Räumen hinter sich eingehen muss, weil es insgesamt zu viele Ballverluste sind, dann ist man gegen den Ball nicht kompakt, aber auch mit dem Ball werden die Abstände größer, was Schwierigkeiten für das Kombinationsspiel bedeutet.
Dazu kommt, dass es schwer ist dem Tempo der OA zu folgen und am Ende wieder in Abschlusspositionen zu kommen. Das gelingt ja selbst dem deutlich offensiveren Haller nicht, weil Adeyemi und Malen dermaßen viel Tempo machen, also ist es von deutlich tieferen Positionen aus noch schwerer. Das kann aber eben die Mannschaft taktisch gerade nicht so recht mitgehen, weil man insgesamt höher agieren müsste, um nicht permanent so lange Sprints zu haben. Das Spiel mit ihnen ist aber nicht nur deswegen nicht so sehr auf Kombinationen ausgelegt, in denen Brandt aktuell recht wenig Partner hat. Und selbst wenn wir kollektiv mal höher agieren - zumindest mit den 8ern und der Offensivreihe -, dann agieren Malen und Adeyemi oft so eng, dass sich für Brandt nicht die Räume in die Tiefe ergeben, wie als OA. Die kommen daher seltener, wobei er ja dennoch beim Foul an Adeyemi die Vorlage spielt, nach genau so einem Lauf. Das ist daher durchaus eine positionelle Geschichte, aber wen will man denn am Ende noch lieber in die Tiefe schicken? Brandt oder die schnellsten Sprinter? Zumal Brandt die nötigen Pässe in die Tiefe beherrscht. Dahingehend ergeht es Reus grundsätzlich ja nicht besser, obwohl er zentral zumeist deutlich höher agiert.
Positionsunabhängig hat Brandt zuletzt aber sicher ein paar technische Fehler mehr drin, die er vor seiner Verletzung nicht in der Menge hatte. Vor allem aus dem Lauf heraus. Deswegen kann man durchaus auf den Gedanken kommen, dass die Verletzung Brandt etwas zurückgeworfen hat, was man aktuell eben durchaus spürt. Unterm Strich ergibt sich für mich daher nichts, was darauf hindeutet, dass Brandt kein guter 10er ist, was nicht automatisch bedeuten würde, dass er grundsätzlich kein guter Spieler ist, was natürlich Blödsinn wäre.
Sorry, ich schätze dich und deine Kommentare sehr, aber den Kommentar verstehe ich nicht so recht.
Du schreibst ja praktisch in 40 Zeilen, dass du nicht weißt, warum Brandt aktuell etwas schwächer als vor der Verletzung ist, mit dem Fazit dass er doch noch nicht wieder bei 100% ist.
Kannst du mir vllt nochmal kurz deine Meinung ein bisschen genauer erklären?
Es zeigen ja auch die Spielminuten, dass Brandt noch nicht wieder voll da ist. Vor der Verletzung fast immer an die 90 Minuten pro Spiel. Jetzt immer nur knapp 70 Minuten.
Die Verletzungsauszeit ist nicht das Fazit, sondern Teil eines Erklärungsversuchs, bei dem ich mir nicht sicher bin, welchen Aspekt man wie gewichten soll. Die Verletzung bzw. womöglich noch nicht wieder vollständige Fitness, ist dabei nur ein Teil davon, wahrscheinlich sogar ein eher kleinerer Teil. Es kommt meines Erachtens einiges zusammen, warum die Leistungen nicht auf dem Niveau von vor der Verletzung sind, sondern ein bisschen etwas fehlt, woraus jetzt natürlich positionelle Geschichten gemacht werden, weil die Erklärung darin gesucht wird, was ich aber nicht nachvollziehen kann, weil vieles davon gar nicht so sehr von Brandt gesteuert werden kann. Die Spielminuten zeigen es ansonsten in meinen Augen nicht, da die Rotationsmöglichkeiten andere sind im Moment, durch den Wegfall der Dreifachbelastung und fitte sowie formstarke OA. Dadurch stehen Brandt und Reus mehr in direkter Konkurrenz als in anderen Saisonphasen, als sie nebeneinander agieren konnten, wenn sie beide verfügbar waren.
Ich empfinde Brandt auch längst nicht so schlecht, wie er von einigen gesehen wird.
Am Ball gefällt er mir auch jetzt besser als seine Konkurrenz und ich denke auch, dass er als Spielertyp im Mittelfeld wichtig ist.
Beispielsweise hatte er das gegen Bochum mit recht hoher Sicherheit hinbekommen. So hatte Brandt mit Hummels die höchste Passquote. Da waren auch Situationen bei, die nicht leicht aufzulösen waren.
Mit Brandt haben wir im Mittelfeld einfach eine weitere Anspielstation, die aktiv ist und das Ballbesitzspiel stärkt; auch in seiner jetzigen Form. Wenn dann Reus für Brandt kommt, geht in unserem Spiel etwas verloren, finde ich.
Aktuell fehlen die entscheidenden Offensivaktionen von Brandt. Wichtig ist er aktuell aber auch so, meiner Meinung nach.
Ob Brandt im Zentrum wieder in bessere Form kommt?
Viele Spiele hat er dort nach seiner Verletzung noch nicht gemacht. Ich gehe daher ganz klar davon aus, dass Brandts offensive Durchschlagskraft wieder höher wird. Schließlich war die eigentlich immer besser und das auf verschiedenen Positionen. Vermutlich gab's sogar in der Hinrunde Spiele mit Adeyemi und Malen zusammen, in denen Brandt offensiv stark spielte.
Langfristig teile ich aber die Skepsis von @KalleRiedle11 Ob das Mittelfeld ausgewogen sein wird, muss sich noch zeigen. Hängt für mich im wesentlichen von Bellingham oder seinem Nachfolger ab. Beispielsweise passt es für mich mit Bellingham gut, wenn Bellingham, wie gegen Frankfurt, einen etwas defensiveren Part einnimmt. Aber hier ist es halt auch so, dass viele Bellingham in einer offensiveren Rolle stärker sahen und man vermutlich nicht bei Bellingham Kompromisse eingehen sollte, um Brandt zu stärken.
Für mich ist das Ganze aber eigentlich eine Grundsatzdiskussion: Sind die Spieler tatsächlich stärker gewesen, da sie mehr Scorer holten?
Vermutlich schon. Aber grundsätzlich halte ich die Bedeutung von Scorern dennoch für überschätzt. Die vielen Aktionen, die Bellingham und Brandt im Mittelfeld haben, sind für mich wichtig. Ansonsten könnte man diese ja auch durch Reus und Özcan ersetzen.
@mba123
Ich zieh es mal hier rein um auf die Konstellation Bellingham Brandt einzugehen.
Ich habe es hier im Forum schon einige Male angedeutet, aber nie wirklich ausgeführt, das würde ich jetzt in kurzer Form mal nachholen.
Im Wesentlichen ist meine Meinung zu Bellingham eine andere als die viele anderen Fans und User.
Versteht mich nicht falsch, Bellingham ist einer der besten Spieler bei Dortmund und gehört auch in die Start11, aber leider hat er gefühlt aufgehört an seinen Schwächen zu arbeiten und lässt sich nur noch für seine Stärken feiern.
In Judes Aufschwung feierte man einen 8er, einen Box2Box-Player wie er im Buche steht:
Jude hatte bissige Zweikämpfe in der Defensive, immer wieder tolle Grätschen. Offensiv gab es viel kreativen Input: Fast immer die richtige Entscheidungsfindung und die technische Umsetzung:
Hoher Ball in die Spitze? Der Ball kam perfekt
Flacher Steckpass hinter die Kette? Der Ball kam perfekt
Mitspieler wurden gestellt? Rückpass oder ein Weltklasse Dribbling mit dem er Lücken gerissen hat und sogar selbst dann noch die richtigen Entscheidungen getroffen hat (Torschuss oder Abspiel).
Ich will ihm jetzt keine Arroganz vorwerfen, aber neuerdings vernachlässigt er einfach Dinge auf die er gefühlt nicht so Lust hat.
Wenn du, wie beim BVB, in der Regel ein 3er Mittelfeld hast, bestehend aus 6,8 und 10, dann gibt es hier halt Rollen.
Der 6er bleibt tief, ist immer zusätzlich anspielbar in der Offensive und 1. Mann vor der Kette in der Defensive.
Der 10er bewegt sich in der Offensive meist vor dem 16er, bindet im besten Falle Verteidiger, reißt aber Lücken durch Dribblings oder Pässe. In der Defensive sollte ein 10er den Rückraum abdecken, sprich das eigene Halbfeld zwischen 16er und Mittellinie.
Der 8er (und da kommen wir zu Jude) ist hier das entscheidende Bindeglied. Offensiver Input ist wichtig, um zu unterstützen, wenn die Offensiv-Spieler von der gegnerischen Defensive aus dem Spiel genommen werden. Das macht ein Gündogan in Perfektion. Er geht nicht in die erste Angriffslinie, sondern bleibt dahinter, zieht Verteidiger raus und eröffnet dann mit Steck- oder Chippässen hinter die Abwehr die Räume.
Defensiv muss er der 2. Mann vor der Abwehr neben dem 6er sein. Der 8er als 2. Mann sorgt dafür, dass die Abwehr stabil ist, d.h. Dass bei gegnerischen Angriffen kein Verteidiger aus der Kette muss um den Gegner anzugreifen. Das machen 8er und 6er im Zentrum. Auf den Flügeln werden die AVs von den OAs unterstützt.
Wichtig ist, dass bei Umschalten des Gegners der 8er diese Rolle annimmt und direkt den Rückwärtsgang einlegt.
Wenn das funktioniert, hat der Gegner kaum Platz sein Angriffsspiel.
Und damit zurück zu Jude.
Jude hat viel Impact auf unser Spiel, unsere Offensive, aber er verhält sich dabei halt nicht wie ein 8er.
Offensiv spielt er nicht diese „Organisator-Rolle“, sondern geht mit in die vorderste Kette. Das kostet uns viel Kreativität in der Offensive.
Das Jude die Defensive gern mal vernachlässigt, wurde hier ja oft besprochen.
Genau das reißt aber immer wieder Lücken, oder ein Spieler fehlt in entscheidenden Momenten.
Ich könnte viele Gegentore als Beispiel nennen, ein Paradebeispiel ist aber das 3-3 von Stuttgart.
Jude spielt aktuell sowas wie einen inversen 10er.
Einen zentralen Spieler der sich iwie nochmal zentraler orientiert.
Damit ist er der 5. Offensivspieler in der Formation, aber dadurch gibt es halt nur 5 Defensivspieler, weiß bei einer Spielweise mit offensiven Außenverteidigern, wie wir sie haben, fast schon bedeutet, dass nur 3 Defensivspieler da sind.
Also lange Rede kurzer Sinn:
Jude bringt viel Impact in unser Spiel. Wir brauchen in unserem Spiel aber eigentlich einen klaren 8er und den haben wir mit Jude nicht.
Was Jude braucht, um seine Stärken am besten auszuspielen, ist ein Mittelfeld a la Real:
Kein 10er, sondern eine Mischung aus 6er,8er,8er oder sogar 3 8er. Hier werden seine Offensiv-Ausflüge trotzdem von 2 Mann abgesichert, aber aktuell, beim BVB bringt (für mich) ein Bellingham fast genauso viele Probleme wie Vorteile mit sich.
Das Anlaufen vorne, ist von Terzic gewollt. Wenn wir mit zwei Achtern spielen, geht sehr häufig einer der Achter neben Haller ins Pressing.
Auch fand ich, dass Bellingham gegen Frankfurt defensiver spielte, eben weil er auf der Doppelsechs agieren sollte.
Ich würde es daher so formulieren, dass Bellingham im Wesentlichen den Anweisungen von Terzic folgt. Ansonsten würde das Terzic auch nicht dulden, meiner Meinung nach.
Aber manche Entscheidungen von Bellingham sind dann zu offensiv ausgerichtet und Bellingham scheint auch nicht gerne, die konservative Lösung zu suchen (vorsichtig formuliert). Bellingham versucht dann beispielsweise vorne ins Pressing zu gehen, auch wenn die Aussichten schlecht sind oder auch wenn andere Spieler da eher hingehen sollten. Oder Bellingham macht nicht die Rückwärtsbewegung mit und hofft eher, dass er im Umschaltmoment schon vorne ist. Oder Bellingham stellt nicht einfach den Raum zu, sondern will irgendeine aktivere Aktion ausführen.
Im Prinzip ist das das, was Du nennst. Allerdings würde ich es so sehen, dass das alles Entscheidungen sind, die in dem Rahmen liegen, den Terzic vorgibt. Aber es sind halt einige individuelle Entscheidungen dabei, die es schwer machen, die Ordnung und den Zugriff beizubehalten.
Brandt ist dann in der Kombination auch keiner, der das ausbalanciert. So ist Brandt selber jemand, der weiträumig agiert. Er läuft auch nicht die vom Nebenmann gerissenen Löcher konstant zu. Dann wird die Kombination Brandt/Bellingham schwierig. Aber meiner Meinung nach, auch nicht in dem Maße, wie hier von einigen beschrieben. Gegen viele Gegner haben wir auch mit den beiden auf der Acht kein Stabilitätsproblem.
Ich denke auch, dass es noch Möglichkeiten gibt, dass Ganze stabiler hinzubekommen. Klarere Defensivaufgaben könnten helfen.
Meiner Meinung nach, sollte Bellingham in seinem Aufgabenbereich eingeschränkt werden. Sein riesiger Aktionsraum macht es schwieriger für ihn, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Mit gefiel er daher gegen Frankfurt besser als er in der Defensive klarer als Sechser agieren sollte. Während Terzic Interimszeit war es ja sogar so, dass wir mit der Doppelsechs Dahoud/Bellingham recht stabil waren. Ich denke, da sollten wir wieder stärker hin. Bezüglich des Zweikampfsverhalten gibt es auch gar keine Zweifel, dass Bellingham das defensiv sehr stark machen könnte.
Brandt wäre dann gegen den Ball der offensivere und hätte es ebenfalls leichter in der Entscheidungsfindung.
Mit Ball kann es ja dann wieder eine Doppelacht sein. Das würde ich gut finden, da wir so im Spielaufbau eine weitere Option für die Spielverbindung haben. Außerdem können die Achter breit spielen und Terzic Spiel über die Flügel stärken.
Also, um das Mittelfeld mit Brandt/Bellingham zu stabilisieren, würde ich mir in der Defensive klare Rollen, mit kleinerem Aktionsradius wünschen. Mit Bellingham als defensiveren Spieler.
02.05.2023 - 10:56 Uhr
@mba123 & @AubaBVBschnub
Danke für eure Ausführungen, die sich mit meinen Eindrücken decken. Was für mich eine Kernfrage ist: Was will Terzic?
Will er Bellingham immer so wie gegen Frankfurt sehen? Da war er genau der Spielverbinder und Stratege, den es braucht.
Oder will Terzic das gegnerabhängig machen? Denn gegen Bochum war es wieder der "Stuttgart-Bellingham"
Oder nimmt Bellingham sich raus, die Rolle zu interpretieren, wie er will? Also bspw. gegen kleinere Gegner offensiver und defensiv nachlässiger (Überheblichkeit?).
Danke für eure Ausführungen, die sich mit meinen Eindrücken decken. Was für mich eine Kernfrage ist: Was will Terzic?
Will er Bellingham immer so wie gegen Frankfurt sehen? Da war er genau der Spielverbinder und Stratege, den es braucht.
Oder will Terzic das gegnerabhängig machen? Denn gegen Bochum war es wieder der "Stuttgart-Bellingham"
Oder nimmt Bellingham sich raus, die Rolle zu interpretieren, wie er will? Also bspw. gegen kleinere Gegner offensiver und defensiv nachlässiger (Überheblichkeit?).
02.05.2023 - 11:13 Uhr
Zitat von tirobvb
@mba123 & @AubaBVBschnub
Danke für eure Ausführungen, die sich mit meinen Eindrücken decken. Was für mich eine Kernfrage ist: Was will Terzic?
Will er Bellingham immer so wie gegen Frankfurt sehen? Da war er genau der Spielverbinder und Stratege, den es braucht.
Oder will Terzic das gegnerabhängig machen? Denn gegen Bochum war es wieder der "Stuttgart-Bellingham"
Oder nimmt Bellingham sich raus, die Rolle zu interpretieren, wie er will? Also bspw. gegen kleinere Gegner offensiver und defensiv nachlässiger (Überheblichkeit?).
@mba123 & @AubaBVBschnub
Danke für eure Ausführungen, die sich mit meinen Eindrücken decken. Was für mich eine Kernfrage ist: Was will Terzic?
Will er Bellingham immer so wie gegen Frankfurt sehen? Da war er genau der Spielverbinder und Stratege, den es braucht.
Oder will Terzic das gegnerabhängig machen? Denn gegen Bochum war es wieder der "Stuttgart-Bellingham"
Oder nimmt Bellingham sich raus, die Rolle zu interpretieren, wie er will? Also bspw. gegen kleinere Gegner offensiver und defensiv nachlässiger (Überheblichkeit?).
Allgemein gibt Terzic fast allen Spielern große Freiheiten, finde ich. Man sieht ja, wie unterschiedlich die selbe Position interpretiert wird, je nachdem wer da gerade aufläuft.
Allerdings würde ich dieses unterschiedliche Verhalten von Bellingham dann doch an Terzic festmachen. Ich denke, man sah das auch in der Zeit als Reus und Özcan sich im Mittelfeld abwechselten. Da wurde es durch die Personalwahl sehr deutlich, ob Terzic im Mittelfeld eher offensiv oder defensiv agieren wollte.
Mir scheint es ein typischer Mechanismus von Terzic zu sein, dass er die Balance über das Mittelfeld verändert. Das gab's zumindest häufiger, während andere Möglichkeiten, wie etwa eine Umstellung auf Dreierkette, weniger von Terzic genutzt werden.
Es scheint mir dann nur konsequent, wenn Terzic die Balance nun durch das taktische Verhalten im Mittelfeld verändert. Dazu passen dann Bellinghams unterschiedliche Rollen. Allgemein scheint mir dann auch das Anlaufen der gegnerischen Verteidiger mal stärker und mal weniger gefordert zu sein.
02.05.2023 - 11:17 Uhr
Zitat von tirobvb
@mba123 & @AubaBVBschnub
Danke für eure Ausführungen, die sich mit meinen Eindrücken decken. Was für mich eine Kernfrage ist: Was will Terzic?
Will er Bellingham immer so wie gegen Frankfurt sehen? Da war er genau der Spielverbinder und Stratege, den es braucht.
Oder will Terzic das gegnerabhängig machen? Denn gegen Bochum war es wieder der "Stuttgart-Bellingham"
Oder nimmt Bellingham sich raus, die Rolle zu interpretieren, wie er will? Also bspw. gegen kleinere Gegner offensiver und defensiv nachlässiger (Überheblichkeit?).
@mba123 & @AubaBVBschnub
Danke für eure Ausführungen, die sich mit meinen Eindrücken decken. Was für mich eine Kernfrage ist: Was will Terzic?
Will er Bellingham immer so wie gegen Frankfurt sehen? Da war er genau der Spielverbinder und Stratege, den es braucht.
Oder will Terzic das gegnerabhängig machen? Denn gegen Bochum war es wieder der "Stuttgart-Bellingham"
Oder nimmt Bellingham sich raus, die Rolle zu interpretieren, wie er will? Also bspw. gegen kleinere Gegner offensiver und defensiv nachlässiger (Überheblichkeit?).
Die Frage wird nur Terzic beantworten können.
Für mich will Bellingham grade zu viel und ich attestiere ihm auch keine 100 % Leistungsfähigkeit.
Überheblichkeit sehe ich da eigentlich weniger, sondern schlicht nicht genug Dampf im Kessel die Aufgaben taktisch so anzugehen, wie es eventuell gewünscht ist.
Für mich ist er halt noch ein Talent. Eines welches taktisch noch dazu lernen wird, um auch dann zu helfen, wenn er nicht zu 100 Prozent fit ist.
Der macht halt extrem viele Wege, teilweise auch komplett sinnlose und reißt Lücken.
03.05.2023 - 14:49 Uhr
Quelle: www.marca.com
El fichaje de Bellingham, a punto
El Real Madrid está a punto de cerrar el fichaje de Jude Bellingham para la próxima temporada. Tras muchos meses de trabajo en la sombra, el club blanco se ha quedado solo en la carrera por un jugador por el que han peleado, sobre todo, el Liverpool y el City. Los ingleses ponían mucho más dinero, pero ahora mismo el Madrid trabaja en cerrar los flecos con la tranquilidad de saber que el futbolista ha decidido jugar en el Santiago Bernabéu. Liverpool y City lo saben y por eso ya se han retirado. Tal y como ha ido informando a MARCA, el club blanco no ha bajado los brazos en momento alguno, en una estrategia de fichaje que se inició un año atrás y que ahora ha quedado culminada con un principio de acuerdo, por el que el jugador inglés se convertirá en madridista a partir del 30 de junio.Bellingham, salvo contratiempo en el cierre de las negociaciones, jugará en el Real Madrid y firmará hasta 2029.
Übersetzung: El Real Madrid está a punto de cerrar el fichaje de Jude Bellingham para la próxima temporada. Tras muchos meses de trabajo en la sombra, el club blanco se ha quedado solo en la carrera por un jugador por el que han peleado, sobre todo, el Liverpool y el City. Los ingleses ponían mucho más dinero, pero ahora mismo el Madrid trabaja en cerrar los flecos con la tranquilidad de saber que el futbolista ha decidido jugar en el Santiago Bernabéu. Liverpool y City lo saben y por eso ya se han retirado. Tal y como ha ido informando a MARCA, el club blanco no ha bajado los brazos en momento alguno, en una estrategia de fichaje que se inició un año atrás y que ahora ha quedado culminada con un principio de acuerdo, por el que el jugador inglés se convertirá en madridista a partir del 30 de junio.Bellingham, salvo contratiempo en el cierre de las negociaciones, jugará en el Real Madrid y firmará hasta 2029.
Die Unterzeichnung von Bellingham, fertig
Real Madrid steht kurz vor dem Abschluss der Verpflichtung von Jude Bellingham für die nächste Saison. Nach vielen Monaten der Arbeit im Schatten ist der weiße Club im Rennen um einen Spieler, für den sie vor allem Liverpool und City gekämpft haben, allein gelassen worden. Die Engländer haben viel mehr Geld aufgebracht, aber im Moment arbeitet Madrid daran, die Randzonen zu schließen, mit der Gewissheit, dass der Fußballer sich entschieden hat, im Santiago Bernabéu zu spielen. Liverpool und City wissen es und haben sich deshalb bereits zurückgezogen. Wie MARCA mitgeteilt wurde, hat der weiße Klub zu keinem Zeitpunkt die Arme gesenkt, in einer Transferstrategie, die vor einem Jahr begann und nun in einer Grundsatzvereinbarung gipfelt, wonach der englische Spieler Er im Juni ein Spieler von Real Madrid wird 30. Vorbehaltlich eines Rückschlags beim Abschluss der Verhandlungen wird Bellingham für Real Madrid spielen und bis 2029 unterschreiben.
Borussia Dortmund hat sich bereits an den Gedanken gewöhnt, dass sein Star die deutsche Mannschaft in diesem Sommer verlassen wird, und spricht bereits mit Real Madrid über die Ablösesummen. Bild berichtet, dass Dortmund 140 Millionen fordert und Madrid erwartet, es mit einem etwas niedrigeren Betrag zwischen 100 und 120 Millionen abzuschließen. Es scheint nicht, dass die Vereinbarung mit dem deutschen Verein, einem befreundeten Verein, ein Rückschlag sein wird, der den Betrieb zurückwerfen wird. Und mehr oder weniger dasselbe passiert mit dem Spieler, mit dem die Einigung bereits auf Kurs ist.
03.05.2023 - 14:57 Uhr
Quelle: twitter.com
Real Madrid are close to complete deal to sign Jude Bellingham, confirmed. Negotiations are progressing to the final stages.
Personal terms are almost agreed — Juni Calafat, crucial again.
New meeting has been scheduled to complete the agremeent with Borussia Dortmund.
Personal terms are almost agreed — Juni Calafat, crucial again.
New meeting has been scheduled to complete the agremeent with Borussia Dortmund.
Zitat von -Roman-
Die Unterzeichnung von Bellingham, fertig
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Borussia Dortmund hat sich bereits an den Gedanken gewöhnt, dass sein Star die deutsche Mannschaft in diesem Sommer verlassen wird, und spricht bereits mit Real Madrid über die Ablösesummen. Bild berichtet, dass Dortmund 140 Millionen fordert und Madrid erwartet, es mit einem etwas niedrigeren Betrag zwischen 100 und 120 Millionen abzuschließen. Es scheint nicht, dass die Vereinbarung mit dem deutschen Verein, einem befreundeten Verein, ein Rückschlag sein wird, der den Betrieb zurückwerfen wird. Und mehr oder weniger dasselbe passiert mit dem Spieler, mit dem die Einigung bereits auf Kurs ist.
Quelle: www.marca.com
El fichaje de Bellingham, a punto
El Real Madrid está a punto de cerrar el fichaje de Jude Bellingham para la próxima temporada. Tras muchos meses de trabajo en la sombra, el club blanco se ha quedado solo en la carrera por un jugador por el que han peleado, sobre todo, el Liverpool y el City. Los ingleses ponían mucho más dinero, pero ahora mismo el Madrid trabaja en cerrar los flecos con la tranquilidad de saber que el futbolista ha decidido jugar en el Santiago Bernabéu. Liverpool y City lo saben y por eso ya se han retirado. Tal y como ha ido informando a MARCA, el club blanco no ha bajado los brazos en momento alguno, en una estrategia de fichaje que se inició un año atrás y que ahora ha quedado culminada con un principio de acuerdo, por el que el jugador inglés se convertirá en madridista a partir del 30 de junio.Bellingham, salvo contratiempo en el cierre de las negociaciones, jugará en el Real Madrid y firmará hasta 2029.
Übersetzung: El Real Madrid está a punto de cerrar el fichaje de Jude Bellingham para la próxima temporada. Tras muchos meses de trabajo en la sombra, el club blanco se ha quedado solo en la carrera por un jugador por el que han peleado, sobre todo, el Liverpool y el City. Los ingleses ponían mucho más dinero, pero ahora mismo el Madrid trabaja en cerrar los flecos con la tranquilidad de saber que el futbolista ha decidido jugar en el Santiago Bernabéu. Liverpool y City lo saben y por eso ya se han retirado. Tal y como ha ido informando a MARCA, el club blanco no ha bajado los brazos en momento alguno, en una estrategia de fichaje que se inició un año atrás y que ahora ha quedado culminada con un principio de acuerdo, por el que el jugador inglés se convertirá en madridista a partir del 30 de junio.Bellingham, salvo contratiempo en el cierre de las negociaciones, jugará en el Real Madrid y firmará hasta 2029.
Die Unterzeichnung von Bellingham, fertig
Real Madrid steht kurz vor dem Abschluss der Verpflichtung von Jude Bellingham für die nächste Saison. Nach vielen Monaten der Arbeit im Schatten ist der weiße Club im Rennen um einen Spieler, für den sie vor allem Liverpool und City gekämpft haben, allein gelassen worden. Die Engländer haben viel mehr Geld aufgebracht, aber im Moment arbeitet Madrid daran, die Randzonen zu schließen, mit der Gewissheit, dass der Fußballer sich entschieden hat, im Santiago Bernabéu zu spielen. Liverpool und City wissen es und haben sich deshalb bereits zurückgezogen. Wie MARCA mitgeteilt wurde, hat der weiße Klub zu keinem Zeitpunkt die Arme gesenkt, in einer Transferstrategie, die vor einem Jahr begann und nun in einer Grundsatzvereinbarung gipfelt, wonach der englische Spieler Er im Juni ein Spieler von Real Madrid wird 30. Vorbehaltlich eines Rückschlags beim Abschluss der Verhandlungen wird Bellingham für Real Madrid spielen und bis 2029 unterschreiben.
Borussia Dortmund hat sich bereits an den Gedanken gewöhnt, dass sein Star die deutsche Mannschaft in diesem Sommer verlassen wird, und spricht bereits mit Real Madrid über die Ablösesummen. Bild berichtet, dass Dortmund 140 Millionen fordert und Madrid erwartet, es mit einem etwas niedrigeren Betrag zwischen 100 und 120 Millionen abzuschließen. Es scheint nicht, dass die Vereinbarung mit dem deutschen Verein, einem befreundeten Verein, ein Rückschlag sein wird, der den Betrieb zurückwerfen wird. Und mehr oder weniger dasselbe passiert mit dem Spieler, mit dem die Einigung bereits auf Kurs ist.
Fabrizio Romano meldet es jetzt auch
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