| Geburtsdatum | 03.09.1988 |
|---|---|
| Alter | 37 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,92m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Innenverteidiger |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Karriereende |
Leistungsdaten:
Keine Daten
Jérôme Boateng
07.04.2015 - 12:53 Uhr
23.01.2016 - 12:43 Uhr
Zitat von ElPresidente585
Ernstgemeinte Frage: Glaubst du denn, dass es nur Pech ist?
Zitat von Trumoi
Widerspricht sich in sich irgendwo selbst der Post, oder: Kenn mich zwar nicht aus und möchte mich auch nicht äußern, glaube aber nicht, daß es Pech ist.
Zitat von bjoern_90
Was mich allerdings stark beschäftigt sind auffallend vielen Muskelverletzungen. Und hier muss man auch mal die Trainingssteuerung hinterfragen dürfen. Dazu habe ich leider zu wenig Einblick und möchte mich deshalb auch nicht wirklich dazu äußern, allerdings kann man das langsam nicht mehr nur auf Pech reduzieren.
Was mich allerdings stark beschäftigt sind auffallend vielen Muskelverletzungen. Und hier muss man auch mal die Trainingssteuerung hinterfragen dürfen. Dazu habe ich leider zu wenig Einblick und möchte mich deshalb auch nicht wirklich dazu äußern, allerdings kann man das langsam nicht mehr nur auf Pech reduzieren.
Widerspricht sich in sich irgendwo selbst der Post, oder: Kenn mich zwar nicht aus und möchte mich auch nicht äußern, glaube aber nicht, daß es Pech ist.
Ernstgemeinte Frage: Glaubst du denn, dass es nur Pech ist?
Nein, ich glaube es ist eine Kombination aus Pech und einem relativ hohen Anteil verletzungsanfälliger Spieler im Kader. Jedenfalls halt ich das für die plausiblere Hypothese als die, laut der es da einen individuellen Verantwortlichen bzw. eine total dilettantische Abteilung gibt, die in einem ganz zentralen Bereich mit Steinzeitmethoden arbeiten. Ich würde doch eher vermuten, daß es da über die ganze Branche hinweg Best Practices gibt (die auch dadurch diffundieren, daß Spieler, Trainer und Betreuer die Vereine wechseln), von der kein Club eindeutig abweicht. Und schon gar kein Verein, der auf allen anderen Feldern auch sehr professionell aufgestellt ist.
23.01.2016 - 12:44 Uhr
Zitat von bjoern_90
Wenn du das so siehst, vll weißt du es ja besser, man kann natürlich das Training sehr gut anlaysieren, da ja alle Trainings öffentlich sind
Habe nur gemeint, dass es auffallend ist, wenn über die gesamte Saison 7-8 Spieler ausfallen.
Zitat von Trumoi
Widerspricht sich in sich irgendwo selbst der Post, oder: Kenn mich zwar nicht aus und möchte mich auch nicht äußern, glaube aber nicht, daß es Pech ist.
Zitat von bjoern_90
Was mich allerdings stark beschäftigt sind auffallend vielen Muskelverletzungen. Und hier muss man auch mal die Trainingssteuerung hinterfragen dürfen. Dazu habe ich leider zu wenig Einblick und möchte mich deshalb auch nicht wirklich dazu äußern, allerdings kann man das langsam nicht mehr nur auf Pech reduzieren.
Was mich allerdings stark beschäftigt sind auffallend vielen Muskelverletzungen. Und hier muss man auch mal die Trainingssteuerung hinterfragen dürfen. Dazu habe ich leider zu wenig Einblick und möchte mich deshalb auch nicht wirklich dazu äußern, allerdings kann man das langsam nicht mehr nur auf Pech reduzieren.
Widerspricht sich in sich irgendwo selbst der Post, oder: Kenn mich zwar nicht aus und möchte mich auch nicht äußern, glaube aber nicht, daß es Pech ist.
Wenn du das so siehst, vll weißt du es ja besser, man kann natürlich das Training sehr gut anlaysieren, da ja alle Trainings öffentlich sind
Habe nur gemeint, dass es auffallend ist, wenn über die gesamte Saison 7-8 Spieler ausfallen.Es geht hier nicht um eine Aussage und ihre mögliche Entsprechung zu Vorgängen in der Realität oder aufm Trainingsplatz. Es geht um einen Widerspruch in der Aussage selbst: "Habe zwar keinen Einblick und will mich nicht äußern" - "äußere mich jetzt aber doch und vermute, es liegt am Trainer".
23.01.2016 - 12:47 Uhr
Zitat von Trumoi
Wir hätten im Zentrum aber jederzeit besetzt sein können, die Leute waren ja da. Thiago hat das Zentrum halt oft bewußt geräumt, um an der Abseitslinie mitzumischen, so daß es eher ein 3:2:5 war oder - wenn Alaba noch auf der Höhe von Lahm und Alonso spielte - ein 2:3:5. Daß man die Formation vorne schwer macht, um die gegnerische Kette auseinanderzuziehen und nach Ballverlust über die ganze Breite des Platzes Pressing zu spielen, leuchtet mir prinzipiell sehr ein, auch wenn es natürlich eine ungewohnte Maßnahme ist. Jedenfalls finde ich ein 3:3:4 plausibler als ein 4:2:4. Man bringt vorne die individuelle Klasse ins Spiel, hat im ZM kein Loch und hinten im Aufbau ein sehr gutes Muster. Verteidigt wurde dann ja oft doch wieder im 4:4:2. Fand das Spiel gestern jedenfalls relativ stark; außer bei Verzweiflungsfernschüssen und direkten Freistößen hatte der HSV ja praktisch gar keine Chancen. Nach vorne haben sicher fünf bis zehn Prozent Inspiration und Leichtigkeit gefehlt, aber was will man erwarten beim Auftaktspiel nach der Winterpause, auswärts, kein ganz schlechter Gegner, Affenkälte.
Zitat von ElPresidente585
Hat dir das wirklich gefallen? Ich finde, im Zentrum waren wir zu wenig besetzt. Das Problem des zu großen Raumes zwischen Alonso - Thiago - Müller wurde wieder offensichtlich.
Hat dir das wirklich gefallen? Ich finde, im Zentrum waren wir zu wenig besetzt. Das Problem des zu großen Raumes zwischen Alonso - Thiago - Müller wurde wieder offensichtlich.
Wir hätten im Zentrum aber jederzeit besetzt sein können, die Leute waren ja da. Thiago hat das Zentrum halt oft bewußt geräumt, um an der Abseitslinie mitzumischen, so daß es eher ein 3:2:5 war oder - wenn Alaba noch auf der Höhe von Lahm und Alonso spielte - ein 2:3:5. Daß man die Formation vorne schwer macht, um die gegnerische Kette auseinanderzuziehen und nach Ballverlust über die ganze Breite des Platzes Pressing zu spielen, leuchtet mir prinzipiell sehr ein, auch wenn es natürlich eine ungewohnte Maßnahme ist. Jedenfalls finde ich ein 3:3:4 plausibler als ein 4:2:4. Man bringt vorne die individuelle Klasse ins Spiel, hat im ZM kein Loch und hinten im Aufbau ein sehr gutes Muster. Verteidigt wurde dann ja oft doch wieder im 4:4:2. Fand das Spiel gestern jedenfalls relativ stark; außer bei Verzweiflungsfernschüssen und direkten Freistößen hatte der HSV ja praktisch gar keine Chancen. Nach vorne haben sicher fünf bis zehn Prozent Inspiration und Leichtigkeit gefehlt, aber was will man erwarten beim Auftaktspiel nach der Winterpause, auswärts, kein ganz schlechter Gegner, Affenkälte.
Ich fand der HSV hatte schon 2-3 gefährliche Konteransätze, aber dann waren sie etwas langsam im Nachrücken bzw. haben den Flügelwechsel nicht optimal gespielt. Bis auf Holtby ist das spielerisch auch nicht gerade so prickelnd. Da haben andere Teams schon mehr Qualität. Insgesamt haben wir natürlich fast nicht zugelassen.
Ich denke zwar auch, dass wir einen Boateng-Ausfall für eine bestimmte Zeit kompensieren können. Seine Qualitäten im Aufbau können auch >Badstuber/Javi übernehmen, die langen Bälle können Holger und Xabi auch. Aber gerade das Antizipieren von Situationen, seine Schnelligkeit (gestern auch bei Laufduellen wieder zu sehen), da wäre ein längerer Ausfall beim happigen (Auswärts)programm + Juve (körperlich robuste Mannschaft + wendiger Dybala) schon sehr ärgerlich.
23.01.2016 - 12:49 Uhr
Zitat von Trumoi
Nein, ich glaube es ist eine Kombination aus Pech und einem relativ hohen Anteil verletzungsanfälliger Spieler im Kader. Jedenfalls halt ich das für die plausiblere Hypothese als die, laut der es da einen individuellen Verantwortlichen bzw. eine total dilettantische Abteilung gibt, die in einem ganz zentralen Bereich mit Steinzeitmethoden arbeiten. Ich würde doch eher vermuten, daß es da über die ganze Branche hinweg Best Practices gibt (die auch dadurch diffundieren, daß Spieler, Trainer und Betreuer die Vereine wechseln), von der kein Club eindeutig abweicht. Und schon gar kein Verein, der auf allen anderen Feldern auch sehr professionell aufgestellt ist.
Ich habe auch keine definitive Erklärung, aber dass sich bspw. rib / rob direkt (ein/zwei Einsätze) nach überstandener Verletzung wieder an den Muskeln verletzen, deutet mMn schon stark daraufhin, dass es da die Einsätze zu früh kamen bzw. zu viel/falsch trainiert wurde. Was mit Benatia ist, keine Ahnung, das ist ja anglaublich. Nein, ich glaube es ist eine Kombination aus Pech und einem relativ hohen Anteil verletzungsanfälliger Spieler im Kader. Jedenfalls halt ich das für die plausiblere Hypothese als die, laut der es da einen individuellen Verantwortlichen bzw. eine total dilettantische Abteilung gibt, die in einem ganz zentralen Bereich mit Steinzeitmethoden arbeiten. Ich würde doch eher vermuten, daß es da über die ganze Branche hinweg Best Practices gibt (die auch dadurch diffundieren, daß Spieler, Trainer und Betreuer die Vereine wechseln), von der kein Club eindeutig abweicht. Und schon gar kein Verein, der auf allen anderen Feldern auch sehr professionell aufgestellt ist.
23.01.2016 - 12:54 Uhr
Zitat von Trumoi
Es geht hier nicht um eine Aussage und ihre mögliche Entsprechung zu Vorgängen in der Realität oder aufm Trainingsplatz. Es geht um einen Widerspruch in der Aussage selbst: "Habe zwar keinen Einblick und will mich nicht äußern" - "äußere mich jetzt aber doch und vermute, es liegt am Trainer".
Zitat von bjoern_90
Wenn du das so siehst, vll weißt du es ja besser, man kann natürlich das Training sehr gut anlaysieren, da ja alle Trainings öffentlich sind
Habe nur gemeint, dass es auffallend ist, wenn über die gesamte Saison 7-8 Spieler ausfallen.
Zitat von Trumoi
Widerspricht sich in sich irgendwo selbst der Post, oder: Kenn mich zwar nicht aus und möchte mich auch nicht äußern, glaube aber nicht, daß es Pech ist.
Zitat von bjoern_90
Was mich allerdings stark beschäftigt sind auffallend vielen Muskelverletzungen. Und hier muss man auch mal die Trainingssteuerung hinterfragen dürfen. Dazu habe ich leider zu wenig Einblick und möchte mich deshalb auch nicht wirklich dazu äußern, allerdings kann man das langsam nicht mehr nur auf Pech reduzieren.
Was mich allerdings stark beschäftigt sind auffallend vielen Muskelverletzungen. Und hier muss man auch mal die Trainingssteuerung hinterfragen dürfen. Dazu habe ich leider zu wenig Einblick und möchte mich deshalb auch nicht wirklich dazu äußern, allerdings kann man das langsam nicht mehr nur auf Pech reduzieren.
Widerspricht sich in sich irgendwo selbst der Post, oder: Kenn mich zwar nicht aus und möchte mich auch nicht äußern, glaube aber nicht, daß es Pech ist.
Wenn du das so siehst, vll weißt du es ja besser, man kann natürlich das Training sehr gut anlaysieren, da ja alle Trainings öffentlich sind
Habe nur gemeint, dass es auffallend ist, wenn über die gesamte Saison 7-8 Spieler ausfallen.Es geht hier nicht um eine Aussage und ihre mögliche Entsprechung zu Vorgängen in der Realität oder aufm Trainingsplatz. Es geht um einen Widerspruch in der Aussage selbst: "Habe zwar keinen Einblick und will mich nicht äußern" - "äußere mich jetzt aber doch und vermute, es liegt am Trainer".
Erstens habe ich mich damit nicht nur auf unseren Trainer bezogen, sondern auf das ganze Team. Zweitens, scheinst du ja einen sehr genauen Einblick zu haben um sagen zu können, es kann nicht auch teilweise mit daran liegen, sondern ist Pech und liegt an den allgemein verletzungsanfälligen Spielern.
23.01.2016 - 12:54 Uhr
Da es bei Barca aber nicht so war kann man jetzt nicht sagen es liegt an Pep, außer man geht davon aus er lässt jetzt anders trainieren und dadurch verletzen sich reihenweise Spieler. Da stimmt dann einfach was bei der Abstimmung mit den anderen Beteiligten nicht.
Wobei sowas wie bei Boateng halt einfach mal passiert, das gibt's bei Barca, Real etc auch die ja laut Forum solche Probleme nicht haben.
Der größte Unterschied bleibt dass da halt keine Spieler "immer" fehlen, aber da auf die Ursache zu kommen wird nicht so einfach sein dass man es von außen beurteilen kann denn sonst würden Robbery und Benatia nicht 2/3 der Spiele verpassen.
Wobei sowas wie bei Boateng halt einfach mal passiert, das gibt's bei Barca, Real etc auch die ja laut Forum solche Probleme nicht haben.
Der größte Unterschied bleibt dass da halt keine Spieler "immer" fehlen, aber da auf die Ursache zu kommen wird nicht so einfach sein dass man es von außen beurteilen kann denn sonst würden Robbery und Benatia nicht 2/3 der Spiele verpassen.
23.01.2016 - 12:55 Uhr
Zitat von Trumoi
Nein, ich glaube es ist eine Kombination aus Pech und einem relativ hohen Anteil verletzungsanfälliger Spieler im Kader. Jedenfalls halt ich das für die plausiblere Hypothese als die, laut der es da einen individuellen Verantwortlichen bzw. eine total dilettantische Abteilung gibt, die in einem ganz zentralen Bereich mit Steinzeitmethoden arbeiten. Ich würde doch eher vermuten, daß es da über die ganze Branche hinweg Best Practices gibt (die auch dadurch diffundieren, daß Spieler, Trainer und Betreuer die Vereine wechseln), von der kein Club eindeutig abweicht. Und schon gar kein Verein, der auf allen anderen Feldern auch sehr professionell aufgestellt ist.
Zitat von ElPresidente585
Ernstgemeinte Frage: Glaubst du denn, dass es nur Pech ist?
Zitat von Trumoi
Widerspricht sich in sich irgendwo selbst der Post, oder: Kenn mich zwar nicht aus und möchte mich auch nicht äußern, glaube aber nicht, daß es Pech ist.
Zitat von bjoern_90
Was mich allerdings stark beschäftigt sind auffallend vielen Muskelverletzungen. Und hier muss man auch mal die Trainingssteuerung hinterfragen dürfen. Dazu habe ich leider zu wenig Einblick und möchte mich deshalb auch nicht wirklich dazu äußern, allerdings kann man das langsam nicht mehr nur auf Pech reduzieren.
Was mich allerdings stark beschäftigt sind auffallend vielen Muskelverletzungen. Und hier muss man auch mal die Trainingssteuerung hinterfragen dürfen. Dazu habe ich leider zu wenig Einblick und möchte mich deshalb auch nicht wirklich dazu äußern, allerdings kann man das langsam nicht mehr nur auf Pech reduzieren.
Widerspricht sich in sich irgendwo selbst der Post, oder: Kenn mich zwar nicht aus und möchte mich auch nicht äußern, glaube aber nicht, daß es Pech ist.
Ernstgemeinte Frage: Glaubst du denn, dass es nur Pech ist?
Nein, ich glaube es ist eine Kombination aus Pech und einem relativ hohen Anteil verletzungsanfälliger Spieler im Kader. Jedenfalls halt ich das für die plausiblere Hypothese als die, laut der es da einen individuellen Verantwortlichen bzw. eine total dilettantische Abteilung gibt, die in einem ganz zentralen Bereich mit Steinzeitmethoden arbeiten. Ich würde doch eher vermuten, daß es da über die ganze Branche hinweg Best Practices gibt (die auch dadurch diffundieren, daß Spieler, Trainer und Betreuer die Vereine wechseln), von der kein Club eindeutig abweicht. Und schon gar kein Verein, der auf allen anderen Feldern auch sehr professionell aufgestellt ist.
Ok, man muss da ja nicht nur in Extremen denken. Wer denkt, wir arbeiten mit Steinzeitmethoden, den kann man nicht ernst nehmen. Dennoch glaube ich schon, dass es gewisse Stellschrauben gibt (ob in Ernährung, Diagnostik, Regeneration, Trainingssteuerung, Spielvorbereitung,...), bei denen manche Vereine besser sind als andere. Und da können Feinheiten, gerade in Kombination eben Auswirkungen haben. Ich bin mir aber sicher, dass wir da jeden Stein umdrehen. Schlussendlich glaube ich an eine multifaktorielle Geschichte (Pech, erhöhte Verletzungsanfälligkeiten, Teufelskreis durch Überlastungen, aber auch interne Defizite)
23.01.2016 - 12:55 Uhr
Weiß man schon, ob Boateng überhaupt noch in dieser Saison spielen kann?
Mieses Ding, hätte da lieber eine Niederlage in Kauf genommen, als Boateng für den Rest der Saison zu verlieren!
Mieses Ding, hätte da lieber eine Niederlage in Kauf genommen, als Boateng für den Rest der Saison zu verlieren!
23.01.2016 - 12:56 Uhr
Ja, aber haben wir denn so eine Tendenz, verletzungsanfällige Spieler anzustellen, weil die billiger sind? Vermutet ihr so etwas?
Ich kann es mir nicht derart platt formuliert vorstellen. Höchstens, dass Spieler, die ein paar besondere Umstände haben (z.B. "Glas-Robben", "Suff-Vidal") dann ein paar Millionen billiger waren. Aber dass man gezielt die Spieler holt, die zwar eigentlich top sind, aber nunmal sehr oft ausfallen, daran glaube ich nicht. Und Boateng war ja vorher quasi über Jahre(!) am Stück fit. Dass der sich mal verletzt, ist eigentlich VÖLLIG NORMAL und kann passieren. Weniger normal sind eher diese Dauerverletzten wie Benatia oder Ribéry. Deshalb sah ich eine Boateng-Verletzung auch schon irgendwie kommen. Nach Jahren von Gesundheit kann es eben dazukommen. Passiert ja sogar einem Messi mal. Und deswegen ist auch ein Lewandowksi oder ein Müler nur Mr. Unkaputtbar bis sie sich dann doch mal verletzen.
Es wird wichtig sein, in den nächsten drei, vier Transferperioden den Kader diesbezüglich wieder etwas anzupassen. Heißt: Leute wie Medhi Benatia besser zu früh als zu spät verabschieden. So toll diese Spieler auch sind.
Ich kann es mir nicht derart platt formuliert vorstellen. Höchstens, dass Spieler, die ein paar besondere Umstände haben (z.B. "Glas-Robben", "Suff-Vidal") dann ein paar Millionen billiger waren. Aber dass man gezielt die Spieler holt, die zwar eigentlich top sind, aber nunmal sehr oft ausfallen, daran glaube ich nicht. Und Boateng war ja vorher quasi über Jahre(!) am Stück fit. Dass der sich mal verletzt, ist eigentlich VÖLLIG NORMAL und kann passieren. Weniger normal sind eher diese Dauerverletzten wie Benatia oder Ribéry. Deshalb sah ich eine Boateng-Verletzung auch schon irgendwie kommen. Nach Jahren von Gesundheit kann es eben dazukommen. Passiert ja sogar einem Messi mal. Und deswegen ist auch ein Lewandowksi oder ein Müler nur Mr. Unkaputtbar bis sie sich dann doch mal verletzen.
Es wird wichtig sein, in den nächsten drei, vier Transferperioden den Kader diesbezüglich wieder etwas anzupassen. Heißt: Leute wie Medhi Benatia besser zu früh als zu spät verabschieden. So toll diese Spieler auch sind.
23.01.2016 - 13:03 Uhr
Zitat von Olli Kahn
Zitat von Trumoi
Nein, ich glaube es ist eine Kombination aus Pech und einem relativ hohen Anteil verletzungsanfälliger Spieler im Kader. Jedenfalls halt ich das für die plausiblere Hypothese als die, laut der es da einen individuellen Verantwortlichen bzw. eine total dilettantische Abteilung gibt, die in einem ganz zentralen Bereich mit Steinzeitmethoden arbeiten. Ich würde doch eher vermuten, daß es da über die ganze Branche hinweg Best Practices gibt (die auch dadurch diffundieren, daß Spieler, Trainer und Betreuer die Vereine wechseln), von der kein Club eindeutig abweicht. Und schon gar kein Verein, der auf allen anderen Feldern auch sehr professionell aufgestellt ist.
Ich habe auch keine definitive Erklärung, aber dass sich bspw. rib / rob direkt (ein/zwei Einsätze) nach überstandener Verletzung wieder an den Muskeln verletzen, deutet mMn schon stark daraufhin, dass es da die Einsätze zu früh kamen bzw. zu viel/falsch trainiert wurde. Was mit Benatia ist, keine Ahnung, das ist ja anglaublich.Nein, ich glaube es ist eine Kombination aus Pech und einem relativ hohen Anteil verletzungsanfälliger Spieler im Kader. Jedenfalls halt ich das für die plausiblere Hypothese als die, laut der es da einen individuellen Verantwortlichen bzw. eine total dilettantische Abteilung gibt, die in einem ganz zentralen Bereich mit Steinzeitmethoden arbeiten. Ich würde doch eher vermuten, daß es da über die ganze Branche hinweg Best Practices gibt (die auch dadurch diffundieren, daß Spieler, Trainer und Betreuer die Vereine wechseln), von der kein Club eindeutig abweicht. Und schon gar kein Verein, der auf allen anderen Feldern auch sehr professionell aufgestellt ist.
Ich finde, man muß da schon vorsichtig und präzise sein. Du schreibst ja jetzt auch, Ribery habe sich nach überstandener Verletzung "wieder" am Muskel verletzt. Das stimmt aber nicht. Ribery hatte eine Knochenhautentzündung am Sprunggelenk. Der hat sich also nicht "wieder" am Muskel verletzt, sondern erst an einem Knochen und dann an einem Muskel. Ganz ähnliche Muster gab es bei Badstuber und Martinez (erst Kreuzband, dann Muskel). Was zum Beispiel für mich als Laien darauf hindeutet, daß Spieler, die sehr lange ausgefallen sind, dann nach ihrer Genesung ein erhöhtes Risiko bei Muskelverletzungen haben. Hört sich so an, als würden die Körper sozusagen vorübergehend "einrosten" oder als seien sie vorübergehend weniger "elastisch".
Zudem impliziert dieses "wieder" ja, daß die alten Verletzungen wieder aufbrechen. Aber das ist zum Beispiel bei Robben ja nicht der Fall. Der hatte nun nacheinander eine Muskelverletzung am Buch, an den Adduktoren und anschließend an der Wade. Das sind also keine Rückfälle.
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