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Hermann-Gerland-Kampfbahn (Stadionthread)

03.11.2009 - 12:47 Uhr
Zitat von dYYYb
Du willst doch nicht allen Ernstes die Strategische Wichtigkeit der AA mit einem Auszug aus der HGK vergleichenden, oder? Es gibt Argumente pro neues Amateure Stadion genauso wie pro HGK. Nur weil bei der Allianz Arena die strategische Bedeutung für das Unternehmen FCB deutlich wichtiger war als die traditionelle Komponente des Oly bedeutet doch nicht, dass Tradition kein Argument sein darf oder per se etwas schlechtes ist. Und es bedeutet auch nicht, dass ein Amateure Stadion ansatzweise irgendwelche strategischen Vorteile für den FC Bayern mit sich bringen würde.

Das war eine Analogie....
Natürlich bin ich selbst auch ein Traditionalist, keine Frage. Aber der argumentative Punkt war der, dass wenn es wichtige Argumente für eine Veränderung gibt (wie damals beim Stadionbau der AA) dann darf man sich wegen der liebgewonnen Tradition nicht selbst blockieren. Tradition darf nicht zum Selbstzweck degenerieren bei dem man sich auf destruktive Weise selbst beschränkt, nur weil man nicht mehr klar sieht. Da gab's doch mal den Spruch mit der Anbetung der Asche...
Und das Thema GWS ist eben genau solch ein Thema, bei dem die Tradition über kurz oder lang den Kürzeren ziehen wird. Und ja, das ist auch schade, aber wenn man unausweichliche Veränderungen selbst gestalten kann, dann hat das zeitgleich auch etwas Gutes. Davor darf man nicht die Augen verschließen.

Zitat von dYYYb
Aktuell überzeugt mich das Argument kleiner=bessere Stimmung nicht mehr oder weniger als HGK=Tradition. Auch ansonsten sehe ich hier wenige Argumente weshalb man hier zwingend große Summen investieren sollte.

Ich verstehe dich.
Aber der FCB wird aller Voraussicht nach irgendwann aus dem GWS ausziehen müssen.
Dies wegen der Sechziger und dem Einzug von Türkgücü. DFB/DFL wollen keine 3 Vereine im selben Stadion in derselben Liga (Terminprobleme). Das führt unweigerlich dazu, dass bei Aufstieg von TG und drei Drittligisten einer aus dem Trio weichen muss.

Sechzig wird es nicht sein, weil die der größte Zuschauermagnet sind und aus politischer Sicht als unantastbar gelten. Deren kapazitive Anforderung ist zugleich die höchste. Dann ist bzgl. TG neben deren 10k Kapazitätsbedarf in 3. Liga auch der Migrantenjoker zu berücksichtigen, denn mit den Wählern will man es sich im Rathaus nicht verscherzen und braucht demzufolge auch keine Diskriminierungsdebatte. TG Präse Kivran hat diese Karte bereits sehr gut gespielt. Eben deshalb sind schon die FCB Frauen zum Campus gewechselt.

Tja, wer bleibt da wohl über mit einer dreiviertel Millarde Umsatz und der Möglichkeit all seine Probleme mit dem Scheckheft selbst lösen zu können? Der FCB ist doch schon lange kein normaler Verein samt Artenschutz für Arme mehr, sondern steinreich und der größte Verein der Welt.
Und deshalb wird die Politik dieses sportpolitische Problem auch zu Lasten des FCB lösen.
Was würde wohl der Bund der Steuerzahler sagen, wenn die Stadt München den FCB alternativ subventioniert? Das wäre politisches Harakiri für jeden OBB. Der mit der Niete beim Lose ziehen wird also unweigerlich der FCB sein.

Was das Thema "größere Summen" angeht, reden wir hier angesichts der in der Relation geringen Anforderungen eines lediglich 5k großen Ama-Stadions (Zweitvertretungsanforderung des DFB in 3. Liga) nur von der Größenordnung einer Cuisance Ablöse. Und solche Gelder verballert der FCB jederzeit für geringere Gegenwerte bei deutlich kürzerer AfA Laufzeit und Nutzungsdauer. Eine Immobilie ist eine dauerhafte Anlage und verpufft nicht so schnell wie die Ablösen in Spieler.

Zitat von dYYYb
PS: Mich würde hier auch mal interessieren was deine 'Agenda' ist? Bitte nicht falsch verstehen, das ist nicht böse gemeint. Aber du machst hier schon sehr auffällig regelmäßig Lobby Richtung HGK-Auszug ohne dass es in die Richtung überhaupt Neuigkeiten gibt oder dass sich die Argumente ändern.

Na weil ich ein sportpolitisch interessierter Mensch bin. Dahingehend erkenne ich Tendenzen, die erst später zu echten Problemen führen., Und das GWS ist eben ein solches Thema.
Die Landeshauptstadt leidet unter beschränkten Fußball-Sportstätten. Eine 1,5 mio Stadt, die nur ein kommunales Stadion bei 700 Sportvereinen aufweist hat einen eklatanten Mangel. Ursächlich dafür waren frühere Regierungen samt deren Ignoranz in dieser Frage.
Und das GWS wird nunmehr zum Hotspot, bei dem sich all die politischen Sünden der Vergangenheit bündeln. Das GWS ist die einzige verbliebene Alternative für Regionalliga aufwärts in München.
Und jetzt haben wir dort mittlerweile schon 3 verschiedene Vereine mit akutem Bedarf, und unter Berücksichtigung der FCB Frauen und der Sechzig Amas sogar 5 Teams, die dieses Stadion gut brauchen können. Sowas kann dauerhaft nicht gutgehen, da muss man echt kein Hellseher sein. München kann dem innerstädtischen Bedarf nicht länger gerecht werden und das läuft dann auf Konfliktpotenzial hinaus.

Hinsichtlich weiterführender Hintergrundinformationen, habe ich gestern noch das hier bekommen:
Also ich hab diesbezüglich neue Erkenntnisse. So TG aufsteigt, Bayern Amas und 1860 nicht absteigen und Haching nicht aufsteigt, wird Bayern das Grünwalder unter Protest gen Haching verlassen. Somit werden Bayern und Haching im Sportpark und TG und 60 im Grünwalder spielen.
Bayern lässt sich für den Fall, dass das Grünwalder nicht mehr verfügbar ist, ein verträgliches Vorzugriffsrecht auf den Sportpark zusichern und gleichzeitig Profifußball im OLY zu verhindern versuchen (können sie aufgrund eines Deals mit der Stadt).
Bei einer Sanierung des Grünwalder müssten TG und 1860 sich also außerhalb Münchens ein Stadion suchen. Mehr als 2 Vereine pro Stadion und Liga bleibt die fix gegebene Prämisse, die für DFB/ DFL unumstößlich steht


Davon abgesehen war ich im Oktober extra deswegen schon selbst beim FCB und habe mit denen über eine Stunde die dringende Notwendigkeit eines eigenen Stadionbaus besprochen. Argumente dazu wie vor, plus weiterer Punkte die ich hier nicht elend lang ausbreiten will. Also nein, ich bin kein Armchair Quarterback mit Psychosen oder Wahnvorstellungen, sondern ich bin einfach nur aufmerksam was den Münchener Stadtfußball, die Fußballinfrastruktur und dazugehörige Entwicklungen angeht und engagiere mich diesbezüglich auch im echten Leben, statt hier nur sinnlose Absätze zu verewigen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Landauer am 20.01.2020 um 07:10 Uhr bearbeitet
Zitat von Landauer

Davon abgesehen war ich im Oktober extra deswegen schon selbst beim FCB und habe mit denen über eine Stunde die dringende Notwendigkeit eines eigenen Stadionbaus besprochen.


Wie genau darf ich mir das vorstellen?
Du hast dich an den FCB gewendet und wurdest im Gegenzug eingeladen, um das Ganze persönlich zu besprechen?
Hast du das Gefühl, dass da eine Bereitschaft seitens des FCB vorhanden ist, dieses Thema anzugehen?
Zitat von Sommersberger
Zitat von Landauer

Davon abgesehen war ich im Oktober extra deswegen schon selbst beim FCB und habe mit denen über eine Stunde die dringende Notwendigkeit eines eigenen Stadionbaus besprochen.


Wie genau darf ich mir das vorstellen?
Du hast dich an den FCB gewendet und wurdest im Gegenzug eingeladen, um das Ganze persönlich zu besprechen?
Hast du das Gefühl, dass da eine Bereitschaft seitens des FCB vorhanden ist, dieses Thema anzugehen?


Ja, angeschrieben und zum Gespräch geladen worden.
Die Bereitschaft scheint per deren Aussage auch gegeben, aber reden kann man bekanntlich viel.
Erst die Umsetzung wird es verbindlich zeigen, was tatsächlich passiert. Ich denke bis Jahresende könnte man dahingehend evtl. schon schlauer sein. Abwarten....
Zitat von Landauer
Zitat von Sommersberger

Zitat von Landauer

Davon abgesehen war ich im Oktober extra deswegen schon selbst beim FCB und habe mit denen über eine Stunde die dringende Notwendigkeit eines eigenen Stadionbaus besprochen.


Wie genau darf ich mir das vorstellen?
Du hast dich an den FCB gewendet und wurdest im Gegenzug eingeladen, um das Ganze persönlich zu besprechen?
Hast du das Gefühl, dass da eine Bereitschaft seitens des FCB vorhanden ist, dieses Thema anzugehen?


Ja, angeschrieben und zum Gespräch geladen worden.
Die Bereitschaft scheint per deren Aussage auch gegeben, aber reden kann man bekanntlich viel.
Erst die Umsetzung wird es verbindlich zeigen, was tatsächlich passiert. Ich denke bis Jahresende könnte man dahingehend evtl. schon schlauer sein. Abwarten....


Alles klar, danke für die Rückmeldung.
Dann warten wir mal ab, was da noch auf uns zukommt. smile
Zitat von Landauer
Zitat von Sommersberger

Zitat von Landauer

Davon abgesehen war ich im Oktober extra deswegen schon selbst beim FCB und habe mit denen über eine Stunde die dringende Notwendigkeit eines eigenen Stadionbaus besprochen.


Wie genau darf ich mir das vorstellen?
Du hast dich an den FCB gewendet und wurdest im Gegenzug eingeladen, um das Ganze persönlich zu besprechen?
Hast du das Gefühl, dass da eine Bereitschaft seitens des FCB vorhanden ist, dieses Thema anzugehen?


Ja, angeschrieben und zum Gespräch geladen worden.
Die Bereitschaft scheint per deren Aussage auch gegeben, aber reden kann man bekanntlich viel.
Erst die Umsetzung wird es verbindlich zeigen, was tatsächlich passiert. Ich denke bis Jahresende könnte man dahingehend evtl. schon schlauer sein. Abwarten....


Glaubst du persönlich an einem Stadionbau?
Ja, weil unter Berücksichtigung aller relevanten Faktoren jede gegenteilige Entscheidung eine Fehlentscheidung wäre. Der Bedarf ist wg. Platzmangel unübersehbar, die Tingelei raus aus dem GWS wird langsam lächerlich. Man hat jetzt eine ideale politische Ausgangsbasis dafür, eine solche lag in den Jahrzehnten davor nie vor (vgl. Ude). Zugleich sind Zinsen billig und der eV weiß kaum noch wo er als Nächstes investieren sollte, wenn das NLZ abgezahlt ist. Auch war man nie derart finanziell solvent und wer weiß ob das in 10-20 Jahren noch so ist. Da gilt eigentlich jetzt oder nie, auch was entsprechende Flächen in München angeht. Sitzt man das aus, sind die interessantesten Flächen irgendwann anders bebaut. Obendrein wäre es gelebte soziale Verantwortung, denn wenn FCB Teams nicht länger kommunale Stadien belegen, profitiert die Stadt per frei werdender Kapazitäten. Es gibt zig Pro-Argumente, während nur die Tradition dagegen spricht. Das jetzt in dieser Situation also nicht zu tun wäre mMn ein strategischer Kardinalfehler auf mehrerlei Ebenen, und besonders dumm sind sie beim FCB jetzt nicht gerade.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Landauer am 21.01.2020 um 08:46 Uhr bearbeitet
Zum Thema Stadion:
Quelle: FUPA


Am einfachsten wäre es für den FC Bayern, sich aus dem Grünwalder Stadion zurückzuziehen. Zumindest offiziell ist davon aber derzeit keine Rede. „Wir planen auch in der Saison 2020/2021 den Spielbetrieb im Grünwalder Stadion und haben dahingehend die Lizenzierungsunterlagen vorbereitet“, lässt ein Bayern-Pressesprecher auf Anfrage wissen.

„Der FCB verfügt mit der Allianz-Arena über eine vorhandene Spielstätte und könnte unter Umständen auch die Arena auf dem Campus-Gelände weiter ertüchtigen“, sagt dagegen der Sprecher des Referats für Sport und Bildung. Über entsprechende Pläne, das Stadion auf dem gerade erst eröffneten Campus zu erweitern, ist allerdings noch nichts bekannt. Und auch die Stadt betont: „Dieses müsste zunächst seitens des FCB beantragt und von der Lokalbaukommission geprüft werden.“


Unsere Bereitschaft aus der HGK auszuziehen ist anscheinend nicht besonders groß. Gut so!

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"Er ist ein Parasit"

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ortler am 24.01.2020 um 17:35 Uhr bearbeitet
Zitat von Ortler
Zum Thema Stadion:
Quelle: FUPA


Am einfachsten wäre es für den FC Bayern, sich aus dem Grünwalder Stadion zurückzuziehen. Zumindest offiziell ist davon aber derzeit keine Rede. „Wir planen auch in der Saison 2020/2021 den Spielbetrieb im Grünwalder Stadion und haben dahingehend die Lizenzierungsunterlagen vorbereitet“, lässt ein Bayern-Pressesprecher auf Anfrage wissen.

„Der FCB verfügt mit der Allianz-Arena über eine vorhandene Spielstätte und könnte unter Umständen auch die Arena auf dem Campus-Gelände weiter ertüchtigen“, sagt dagegen der Sprecher des Referats für Sport und Bildung. Über entsprechende Pläne, das Stadion auf dem gerade erst eröffneten Campus zu erweitern, ist allerdings noch nichts bekannt. Und auch die Stadt betont: „Dieses müsste zunächst seitens des FCB beantragt und von der Lokalbaukommission geprüft werden.“


Unsere Bereitschaft aus der HGK auszuziehen ist anscheinend nicht besonders groß. Gut so!


Die Entscheidung, aus dem HGK auszuziehen im Fall, dass nächste Saison alle 3 Münchner Vereine drittklassig spielen, ist längst beschlossen und von der Stadt auch so kommuniziert. Nächste Saison trifft man sich in HachingZwinkernd

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"Das wirkliche Leben ist auf dem Platz, und weiterhin sind die Tore 7,32 Meter groß - und da muss er rein." - Uli Hoeneß
Drittligaspiele auf dem Campus kann und will ich mir nicht vorstellen. Natürlich wäre das eine schöne Sache. Da ist mir aber das Risiko viel zu groß, wenn dort eine Horde Gästefans der großen Clubs, zum Beispiel aus dem Osten, aufkreuzt - und alles kreuz und kleinschlägtaugen-zuhaltenugly

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"Vagner. Und er heißt Love mit zweitem Künstlernamen, weil er neben den fußballerischen auch die sozialen Zweikämpfe zu seinen Kernkompetenzen zählt.“ (Wolff Christoph Fuß während des CL-Spiels FC Bayern - Besiktas)
Zitat von FUPA
„Der FCB verfügt mit der Allianz-Arena über eine vorhandene Spielstätte und könnte unter Umständen auch die Arena auf dem Campus-Gelände weiter ertüchtigen“, sagt dagegen der Sprecher des Referats für Sport und Bildung. Über entsprechende Pläne, das Stadion auf dem gerade erst eröffneten Campus zu erweitern, ist allerdings noch nichts bekannt. Und auch die Stadt betont: „Dieses müsste zunächst seitens des FCB beantragt und von der Lokalbaukommission geprüft werden.“
https://www.fupa.net/berichte/fc-bayern-muenchen-drei-vereine-im-gruenwalder-stadt-bringt-2611779.html

Pfff, ich lasse mir als FCB doch nicht von der Stadt derart die Pistole auf die Brust setzen...

Die Stadt hatte uns ein 5k Campus Stadion verboten (Lärmschutz) und jetzt sind es eben 2,5k.
Und der kommunale Eigennutz (vgl. FCB als GWS Ankermnieter) war damals unübersehbar, als man > 10 mio in die Kernsanierung des GWS steckte und das refinanziert sehen wollte. Da war es der Stadt nur Recht, ein Lärmschutzproblem am Campus zu inszenieren, welches nun 10 Jahre später plötzlich irrelevant sein soll.
Diese Art der politischen Willkür, ein 5k zuerst zu verbieten und nun aus Eigeninteresse auf unsere Rechnung zu fordern ist inakzeptabel. Es ist zu wechselhaft, wenn sich alle paar Jahre das kommunale Interesse grundlegend verändert und deshalb völlig ungeniert der Gegenteil-Tag ausgerufen wird.
Was ist denn mit dem Lärmschutz? War das alles gelogen oder wie soll man sich das bitte vorstellen? Das wäre doch ein Skandal und böte Raum für Schadensersatzforderungen.

Die resultierenden Mehrkosten des Umbaus der privaten Immobilie trägt dann die Stadt oder wie?
Das geht gar nicht und deshalb ist die Träumerei vom Referat für Sport und Bildung eine unseriöse Aussage. Die haben uns das Ei selbst gelegt, dann müssen sie nunmehr auch höflich fragen, ob wir bereit sind bei der Lösung zu helfen und wenn ja, unter welchen Bedingungen.
Wenn ich schon zum Verhandlungstisch gebeten werde, dann will ich auch den nötigen Gestaltungsspielraum bei der Lösungsfindung bekommen. Zudem sehe ich das wie @Derbysieger denn das NLZ eignet sich im aktuellen Zuschnitt nicht für Drittligaspiele.

Ich bleibe dabei, wenn die Stadt ein derartiges selbstverschuldetes Problem hat, und wir als Privatunternehmen auf unsere Kosten nun deren sportpolitisches Problem lösen sollen, dann müssen sie uns an anderer Stelle ein entsprechendes Areal zur Verfügung stellen, auf dem wir ein 5k Stadion bauen können.
Das würden wir mit unseren Amas und Frauen mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit doppelt belegen und somit zugleich die aktuelle Verdichtung im Campus Stadion im Interesse unserer Jugendmannschaften wieder auf ein gesundes Niveau reduzieren.

Aber eine Lösung unter verantwortlicher Einbeziehung des FCB kann nicht nach Vorgabe der Stadt erfolgen, sondern in diesem Fall muss der FCB als Privatunternehmen und Kostenträger selbst festlegen, wie er das im Eigeninteresse gelöst sehen möchte und die Stadt muss es dann entsprechend konsequent politisch mittragen, bzw. unterstützen. Wer zahlt schafft an....

Wenn nicht, dann soll doch die Stadt selbst ein neues Stadion auf ihre Kosten bauen und uns dies zur Verfügung stellen. Nach all den sportpolitischen Sünden vergangener Jahrzehnte wäre es eh an der Zeit die Landeshauptstadt infrastrukturell erstmal wieder auf den Stand der 70er Jahre zu bringen. Damals hatte München noch drei Fußballstadien und heute nur noch eins.

Privat finanzierte Sportstätten wie AA, Campus und SAP Garden sind dabei definitiv nicht Bestandteil kommunaler Infrastruktur. Das sind die Errungenschaften des Privatsektors und nicht der Kommune. Die Kommune hat trotz toller privater Investitionen auch eine erhebliche Eigenverantwortung, der sie nachkommen muss, wie man anhand der GWS Thematik nun gut erkennt.
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