Groundhopping - Mailand oder Madrid, Hauptsache fremde Stadien
11.09.2012 - 16:00 Uhr
12.09.2012 - 20:45 Uhr
Nachdem hier jeder so erzählt wo er mal war, will ich das auch tun.
Ich habe mir letztes Jahr in England zwei Spiele angeschaut:
CL: Chealsea : FC Valencia 3:0
- sehr modernes Stadion, allerdings sind in Endland keine Stehplätze erlaubt und die mitnahme von Fanutensilien sehr begrenzt, was der Stimmung etwas abträglich ist.
EL: Fc Fullham : Odense BK 2:2
- ich bin auf der ältesten Fußballtribüne der Welt gesessen (kein Witz), diese steht unter Denkmalschutz und hat Holzsitze sowie einen Holzboden, der größere Ritzen und Spalten aufweist, so dass man die Leute unter einem stehen sieht, desweiteren hat die Tribüne die schmalsten Eingänge der Welt (gefühlt) ca. 1m breit.
Zwei exotische Dinge habe ich auch noch zu bieten.
In Japan habe ich mir das Spiele von Urawa Red Diamond gegen den FC Tokio angeschaut. Damaliger Trainer der Reds war Volker Finke. Das Staion war neu und der Support der Fan absolut unglaublich - alle Öberkörper frei bei 7 Grad Außentemperatur - Start des Support bei Anpfiff und Ende bei Abpfiff, dazwischen keine Pause. War wirklich klasse!
Ein Spiel der 1. Seychellischen Liga (Afrika) habe ich mir auch angesehen. La Paz La Digue gegen Red Star Mahe. Das Stadion besteht eigentlich aus einer Mauer um einen Sportplatz. Die Einheimischen fahren mit dem Pick-up rückwärts an die Mauer und schauen von da aus das Spiel - Vorteil - Kostet keinen Eintritt. In der Halbzeitpause fahren sie dann zu Supermarkt zum Bier kaufen und kommen dann wieder zurück. Auf der einzigen Tribüne sitzen eigentlich nur Touristen. Andere Länder andere Sitten ;)
Ich habe mir letztes Jahr in England zwei Spiele angeschaut:
CL: Chealsea : FC Valencia 3:0
- sehr modernes Stadion, allerdings sind in Endland keine Stehplätze erlaubt und die mitnahme von Fanutensilien sehr begrenzt, was der Stimmung etwas abträglich ist.
EL: Fc Fullham : Odense BK 2:2
- ich bin auf der ältesten Fußballtribüne der Welt gesessen (kein Witz), diese steht unter Denkmalschutz und hat Holzsitze sowie einen Holzboden, der größere Ritzen und Spalten aufweist, so dass man die Leute unter einem stehen sieht, desweiteren hat die Tribüne die schmalsten Eingänge der Welt (gefühlt) ca. 1m breit.
Zwei exotische Dinge habe ich auch noch zu bieten.
In Japan habe ich mir das Spiele von Urawa Red Diamond gegen den FC Tokio angeschaut. Damaliger Trainer der Reds war Volker Finke. Das Staion war neu und der Support der Fan absolut unglaublich - alle Öberkörper frei bei 7 Grad Außentemperatur - Start des Support bei Anpfiff und Ende bei Abpfiff, dazwischen keine Pause. War wirklich klasse!
Ein Spiel der 1. Seychellischen Liga (Afrika) habe ich mir auch angesehen. La Paz La Digue gegen Red Star Mahe. Das Stadion besteht eigentlich aus einer Mauer um einen Sportplatz. Die Einheimischen fahren mit dem Pick-up rückwärts an die Mauer und schauen von da aus das Spiel - Vorteil - Kostet keinen Eintritt. In der Halbzeitpause fahren sie dann zu Supermarkt zum Bier kaufen und kommen dann wieder zurück. Auf der einzigen Tribüne sitzen eigentlich nur Touristen. Andere Länder andere Sitten ;)
13.09.2012 - 09:31 Uhr
24/9/2011 3pm Celtic Glasgow vs Inverness CT 2:0 ( Celtic Park )
Zuschauer: 49.000
Nach monatelangem Planen war es im September letzten Jahres endlich soweit, es ging via Ryanair von FF/Hahn auf die die Insel :)
Nach 2 Tagen Kultur in Edinburgh ( Wahnsinnsstadt mit dem berühmten Edinburgh Castle ) ging es mit der Bummelbahn für umgerechnet 7€ pro Kopf nach Glasgow ( Fahrzeit ca. 40min )
Was uns in den "irischen Pubs" erwartete, sprengte jede Vorstellungskraft :o
Bereits morgens um 9.00 Uhr steppte dort der Bär, das Tennent´s floss in Strömen & man kam sich vor wie im Kölner Karneval. Das ganze Viertel in grün und weiss & die typisch irischen Songs wurden von diversen Bands live gespielt.
Um 12h ging´s am Spieltag ( noch ohne Schimmer wie wir 3 "Bhoys" in´s Stadion kommen )
in´s Brazen Head
http://www.regista-blog.com/wp-content/uploads/2011/03/Brazen-Head-500x375.jpg
Ein absolutes MUSS für alle, die den Celt´s sympathisieren, handelt es sich doch hierbei in Schottland um das älteste irische Pub für die Anhänger des CFC.
Schnell hatten wir Anschluss gefunden & wurden vom Fanclub " Jimmy Johnstone - greatest ever Celt" eingeladen, mit ihrem Bus in den Celtic Park zu fahren. Nach diversen Geschenken ( Schal, Pin´s und Tennent´s Bier ) am Stadion angekommen ging´s rein. Sitzplatztickets Lisbon Lions upper hatten wir am Tag zuvor in einem Fanshop in EB für 26Pfund ergattert.
Die Stimmung war trotz des Grottenkicks grandios, zumal Celtic durch einen Doppelschlag in der 1. Halbzeit mit 2:0 in Führung ging.
Das Spiel int. uns dann eher weniger, ging es uns doch mehr darum, die Stimmung aufzusaugen & Bilder zu machen ;)
Nach dem Spiel ging´s direkt in den angrenzenden Fanshop, um sich mit diversen Fanutensilien einzudecken. Mit dem Bus fuhren wir anschliessend in die Baird´s Bar, ebenfalls eine berühmte Celtic-Supporter Kneipe
http://www.kevoneil.tv/wp-content/uploads/2009/10/IMG_0624-300x225.jpg
Die Stimmung war auch hier überragend, das Tennent´s ( ca. 2,40€ pro Pint ) lief gut & man feierte mit den "verrückten" Schotten und Iren den "glorreichen" Heimerfolg :cool
Alles in allem ein mehr als gelungener Tripp, den wir 100pro wieder in Angriff nehmen werden.
Hail, hail...the Celt´s are here :cool
Zuschauer: 49.000
Nach monatelangem Planen war es im September letzten Jahres endlich soweit, es ging via Ryanair von FF/Hahn auf die die Insel :)
Nach 2 Tagen Kultur in Edinburgh ( Wahnsinnsstadt mit dem berühmten Edinburgh Castle ) ging es mit der Bummelbahn für umgerechnet 7€ pro Kopf nach Glasgow ( Fahrzeit ca. 40min )
Was uns in den "irischen Pubs" erwartete, sprengte jede Vorstellungskraft :o
Bereits morgens um 9.00 Uhr steppte dort der Bär, das Tennent´s floss in Strömen & man kam sich vor wie im Kölner Karneval. Das ganze Viertel in grün und weiss & die typisch irischen Songs wurden von diversen Bands live gespielt.
Um 12h ging´s am Spieltag ( noch ohne Schimmer wie wir 3 "Bhoys" in´s Stadion kommen )
in´s Brazen Head
http://www.regista-blog.com/wp-content/uploads/2011/03/Brazen-Head-500x375.jpg
Ein absolutes MUSS für alle, die den Celt´s sympathisieren, handelt es sich doch hierbei in Schottland um das älteste irische Pub für die Anhänger des CFC.
Schnell hatten wir Anschluss gefunden & wurden vom Fanclub " Jimmy Johnstone - greatest ever Celt" eingeladen, mit ihrem Bus in den Celtic Park zu fahren. Nach diversen Geschenken ( Schal, Pin´s und Tennent´s Bier ) am Stadion angekommen ging´s rein. Sitzplatztickets Lisbon Lions upper hatten wir am Tag zuvor in einem Fanshop in EB für 26Pfund ergattert.
Die Stimmung war trotz des Grottenkicks grandios, zumal Celtic durch einen Doppelschlag in der 1. Halbzeit mit 2:0 in Führung ging.
Das Spiel int. uns dann eher weniger, ging es uns doch mehr darum, die Stimmung aufzusaugen & Bilder zu machen ;)
Nach dem Spiel ging´s direkt in den angrenzenden Fanshop, um sich mit diversen Fanutensilien einzudecken. Mit dem Bus fuhren wir anschliessend in die Baird´s Bar, ebenfalls eine berühmte Celtic-Supporter Kneipe
http://www.kevoneil.tv/wp-content/uploads/2009/10/IMG_0624-300x225.jpg
Die Stimmung war auch hier überragend, das Tennent´s ( ca. 2,40€ pro Pint ) lief gut & man feierte mit den "verrückten" Schotten und Iren den "glorreichen" Heimerfolg :cool
Alles in allem ein mehr als gelungener Tripp, den wir 100pro wieder in Angriff nehmen werden.
Hail, hail...the Celt´s are here :cool
14.09.2012 - 14:57 Uhr
War zweimal mit Hannover96 auf Auswärtsspielen. Über das 0:4 in Hoffenheim lässt sich vor allem sagen: Hoffenheim's Support ist echt mies. Selbst nach dem 3:0 durch Hoffenheim waren die H96 noch durchgehend lauter, aktiver. Hat Spaß gemacht. Hoffenheim ist mir keine Reise mehr wert. Außer der KSC spielt dort mal wieder. Ansonsten werd ich diesem Verein keinen Cent mehr gönnen.
Berlin, Olympiastadion. Temparaturen zum Abgewöhnen, -14 Grad oder sowas. Aber der H96-Support war klasse, und, wenn man bedenkt wie wenig ausgelastet das Stadion war, war auch Berlin durchaus schön anzuhören.
Schade, dass in einem großen Stadion wie in Berlin oft so wenig los ist - und das trotz der enormen Stadtgröße. Das Stadion an sich hat natürlich einige Nachteile, aber wenn es da voll ist, geht bestimmt was.
Waldhof Mannheim - FC Nöttingen. Bevor der Waldhof aufstieg, hatten sie es mit meinem Ex-Verein FC Nöttingen zu tun, da bin ich dann auch mal hingegangen. Die Stimmung, da kann man einfach nichts gegen sagen, war überragend. 7000 Zuschauer in der Oberliga die einen Höllenlärm machen.
Allerdings merkt man nach dem Spiel auch, dass sich Mannheimer vor allem durch die Anfeindung mit anderen Vereinen beweihräuchert. Der Heimsieg wurde kaum gefeiert, vielmehr ging es darum, vor allem den FCK und ab und an auch den KSC zu beleidigen.
VfBäh vs Bayer04 Leverkusen war ich vor Jahren mal im Auswärtsblock. Das Gottlieb-Daimler-Stadion kennen ja die meisten. Damals schon war es so, dass von den Heimfans im Rückstand nur wenig kommt. Manche Dinge ändern sich nie...
Berlin, Olympiastadion. Temparaturen zum Abgewöhnen, -14 Grad oder sowas. Aber der H96-Support war klasse, und, wenn man bedenkt wie wenig ausgelastet das Stadion war, war auch Berlin durchaus schön anzuhören.
Schade, dass in einem großen Stadion wie in Berlin oft so wenig los ist - und das trotz der enormen Stadtgröße. Das Stadion an sich hat natürlich einige Nachteile, aber wenn es da voll ist, geht bestimmt was.
Waldhof Mannheim - FC Nöttingen. Bevor der Waldhof aufstieg, hatten sie es mit meinem Ex-Verein FC Nöttingen zu tun, da bin ich dann auch mal hingegangen. Die Stimmung, da kann man einfach nichts gegen sagen, war überragend. 7000 Zuschauer in der Oberliga die einen Höllenlärm machen.
Allerdings merkt man nach dem Spiel auch, dass sich Mannheimer vor allem durch die Anfeindung mit anderen Vereinen beweihräuchert. Der Heimsieg wurde kaum gefeiert, vielmehr ging es darum, vor allem den FCK und ab und an auch den KSC zu beleidigen.
VfBäh vs Bayer04 Leverkusen war ich vor Jahren mal im Auswärtsblock. Das Gottlieb-Daimler-Stadion kennen ja die meisten. Damals schon war es so, dass von den Heimfans im Rückstand nur wenig kommt. Manche Dinge ändern sich nie...
14.09.2012 - 15:24 Uhr
Eine Story muss ich da jetzt auch noch auskramen...
Es war anno 1996 und unser geliebtes Irland musste im Rahmen der WM-Quali 1998 zum Gastspiel in Liechtenstein antreten. Was lag also näher, als das alte 1er-Golf-Cabrio mit 4 Leuten und 2 Kisten Tannenzäpfle vollzuladen und nach Eschen/Mauren zu fahren?
Nach ca. 3,5h kamen wir am Ort des Geschehens an. Wunderschöne Landschaften und hohe Berge umschlossen das "Stadion", welches bei uns allerhöchstens Landesliga-Status hätte. Ein richtiger Dorfplatz eben.
Das Spiel an sich war eigentlich recht langweilig, die Boys in Green um ihre Stars wie Whelan und Cascarino gewannen locker und leicht mit 0:5. Richtig spaßig war aber auch hier das Drumherum. Die irischen Fans machten 90 Minuten lang Party und als Highlight zog sich ein latent angetrunkener Ire zur Halbzeit komplett aus und flitze über den Platz. Bis die recht gemütlich wirkenden (Schweizer?) Cops den Guten wieder eingefangen hatten, war die Halbzeitpause wieder so gut wie vorbei.
Ebenfalls Klasse war, als vor dem Spiel Torwarttrainer und Celtic-Ikone Pat Bonner die beiden Keeper vor dem Tor der irischen Fans warmschoß. Selten so geile Sprechchöre zu Ehren eines Torwarttrainers gehört. Der Junge ist einfach Kult!
Doch der absolute Oberknaller dann nach dem Spiel: Mein Kumpel Holle hatte nichts besseres zu tun, als nach Abpfiff einfach über eine Werbebande aufs Spielfeld zu laufen - und eine Eckfahne zu klauen! Niemand hat ihn daran gehindert... Wie wir das Ding aus dem "Stadion" und später über die schweizer Grenze geschmuggelt haben - ich weiß es nicht mehr und will es auch gar nicht mehr wissen. :D
Die Fahne passte auf jeden Fall kaum ins Auto, musste aber natürlich irgendwie mit. Und was soll ich sagen: Holle hat heute eine bekannte Fußballkneipe in München ("Stadion an der Schleißheimer Straße") und dort steht das gute Stück immer noch als "Trophäe" in eine Ecke. Wer mir also nicht glaubt, kann sich vor Ort gerne selbst davon überzeugen. :cool
Es war anno 1996 und unser geliebtes Irland musste im Rahmen der WM-Quali 1998 zum Gastspiel in Liechtenstein antreten. Was lag also näher, als das alte 1er-Golf-Cabrio mit 4 Leuten und 2 Kisten Tannenzäpfle vollzuladen und nach Eschen/Mauren zu fahren?
Nach ca. 3,5h kamen wir am Ort des Geschehens an. Wunderschöne Landschaften und hohe Berge umschlossen das "Stadion", welches bei uns allerhöchstens Landesliga-Status hätte. Ein richtiger Dorfplatz eben.
Das Spiel an sich war eigentlich recht langweilig, die Boys in Green um ihre Stars wie Whelan und Cascarino gewannen locker und leicht mit 0:5. Richtig spaßig war aber auch hier das Drumherum. Die irischen Fans machten 90 Minuten lang Party und als Highlight zog sich ein latent angetrunkener Ire zur Halbzeit komplett aus und flitze über den Platz. Bis die recht gemütlich wirkenden (Schweizer?) Cops den Guten wieder eingefangen hatten, war die Halbzeitpause wieder so gut wie vorbei.
Ebenfalls Klasse war, als vor dem Spiel Torwarttrainer und Celtic-Ikone Pat Bonner die beiden Keeper vor dem Tor der irischen Fans warmschoß. Selten so geile Sprechchöre zu Ehren eines Torwarttrainers gehört. Der Junge ist einfach Kult!
Doch der absolute Oberknaller dann nach dem Spiel: Mein Kumpel Holle hatte nichts besseres zu tun, als nach Abpfiff einfach über eine Werbebande aufs Spielfeld zu laufen - und eine Eckfahne zu klauen! Niemand hat ihn daran gehindert... Wie wir das Ding aus dem "Stadion" und später über die schweizer Grenze geschmuggelt haben - ich weiß es nicht mehr und will es auch gar nicht mehr wissen. :D
Die Fahne passte auf jeden Fall kaum ins Auto, musste aber natürlich irgendwie mit. Und was soll ich sagen: Holle hat heute eine bekannte Fußballkneipe in München ("Stadion an der Schleißheimer Straße") und dort steht das gute Stück immer noch als "Trophäe" in eine Ecke. Wer mir also nicht glaubt, kann sich vor Ort gerne selbst davon überzeugen. :cool
16.09.2012 - 13:39 Uhr
Ich setze mal meine Meinung zum Stadion in Offenbach hier rein, da es ja nicht wirklich etwas mit unserem Stadion zu tun.
Zunächst einmal zum Stadion selbst. Das Stadion sieht aus wie eine Baustelle und nicht fertiggestellt. Die Tribünen bestehen aus Betonklötzen ohne Verkleidung etc. Eine Beziehung zum Stadion kann hier kein Fan aufbauen. Dann lieber noch weitere 20 Jahre im Wildpark als in so einem Stadion.
Kann ebeno nicht verstehen, dass man die Stehplätze der Heimfans direkt neben den Stehplatzbereich der Gäste legt. Es ist doch klar, dass es da immer zu Schmährufen kommt. Auch wenn es auf seiten der Offenbacher vielleicht zehn Leute waren, dennoch ist es nervig.
Der Gästebereich scheint ausgelegt zu sein auf maximal 200 Zuschauer. Vor dem Eingang zum Gästebereich sind drei Türen vor denen sich alles gestaut hat. Ich musst nicht einmal meine Karte zeigen, weder am Eingang, bei den Kontrollen oder den Aufgängen zum Sitzblock. Die Schlangen vor dem Essensbereich war so lang, dass wirklich sehr viele Zuschauer den Anpfiff verpasst haben. Aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar. Nach dem Spiel gab es dann gar nichts mehr.
Kommen wir mal zu dem Thema Fantrennung. Der Weg zum Gästebreich führt durch den Wald, dies ist bestimmt bekannt, aber um die Fans zusammenuhalten oder zu kontrollieren natürlich nicht optimal, aber damit kann man leben. Viel interessanter ist, dass der Weg für die Gästefans durch einen geöffneten Hochseilgarten und Skaterpark führt. Das heißt man führt also die "gefährlichen Gästefans" durch eine Gruppe von Kindern und Eltern etc. Wenn hier dochmal etwas passieren sollte, kann die Polizei hier nie reagieren. Also das Argument Fantrennung/Fanführung zum Stadion gegen einen Erhalt des Standorts am Wildpark kann ich nicht mehr gelten lassen.
Alles in allem halte ich das neue Stadion in Offenbach für eine absolutes Negativbeispiel in Sachen neuem Stadion. Hatte mir da viel mehr erhofft und hoffe die Heimspiele beim KSC nie in einem ähnlichen Bauwerk erleben zu müssen.
Zunächst einmal zum Stadion selbst. Das Stadion sieht aus wie eine Baustelle und nicht fertiggestellt. Die Tribünen bestehen aus Betonklötzen ohne Verkleidung etc. Eine Beziehung zum Stadion kann hier kein Fan aufbauen. Dann lieber noch weitere 20 Jahre im Wildpark als in so einem Stadion.
Kann ebeno nicht verstehen, dass man die Stehplätze der Heimfans direkt neben den Stehplatzbereich der Gäste legt. Es ist doch klar, dass es da immer zu Schmährufen kommt. Auch wenn es auf seiten der Offenbacher vielleicht zehn Leute waren, dennoch ist es nervig.
Der Gästebereich scheint ausgelegt zu sein auf maximal 200 Zuschauer. Vor dem Eingang zum Gästebereich sind drei Türen vor denen sich alles gestaut hat. Ich musst nicht einmal meine Karte zeigen, weder am Eingang, bei den Kontrollen oder den Aufgängen zum Sitzblock. Die Schlangen vor dem Essensbereich war so lang, dass wirklich sehr viele Zuschauer den Anpfiff verpasst haben. Aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar. Nach dem Spiel gab es dann gar nichts mehr.
Kommen wir mal zu dem Thema Fantrennung. Der Weg zum Gästebreich führt durch den Wald, dies ist bestimmt bekannt, aber um die Fans zusammenuhalten oder zu kontrollieren natürlich nicht optimal, aber damit kann man leben. Viel interessanter ist, dass der Weg für die Gästefans durch einen geöffneten Hochseilgarten und Skaterpark führt. Das heißt man führt also die "gefährlichen Gästefans" durch eine Gruppe von Kindern und Eltern etc. Wenn hier dochmal etwas passieren sollte, kann die Polizei hier nie reagieren. Also das Argument Fantrennung/Fanführung zum Stadion gegen einen Erhalt des Standorts am Wildpark kann ich nicht mehr gelten lassen.
Alles in allem halte ich das neue Stadion in Offenbach für eine absolutes Negativbeispiel in Sachen neuem Stadion. Hatte mir da viel mehr erhofft und hoffe die Heimspiele beim KSC nie in einem ähnlichen Bauwerk erleben zu müssen.
16.09.2012 - 15:35 Uhr
Man sieht dem neuen "Bieberer Berg" halt an, das es eine billige Lösung war. Charme hat es jedenfalls wenig bis gar keinen. Bevor einem als Verein das "Aus" seitens der DFL/DFB droht, ist es immer noch besser, als ein Lizenzentzug.
Dafür sieht man aber aus dem Gästeblock wenigstens das ganze Spielfeld.
Im Wildpark würd ich persönlich nie in einen Kurvenblock gehen. Einfach, weil die Sicht quasi unmöglich ist. Es gibt sicher schlimmeres, als den neuen "Berch"
Dafür sieht man aber aus dem Gästeblock wenigstens das ganze Spielfeld.
Im Wildpark würd ich persönlich nie in einen Kurvenblock gehen. Einfach, weil die Sicht quasi unmöglich ist. Es gibt sicher schlimmeres, als den neuen "Berch"
17.09.2012 - 16:34 Uhr
Vorhin ist mir noch ein weiterer Besuch in einem anderen Stadion eingefallen:
2007 war ich bei einem EM-Qualifikationsspiel der U17-Nationalmannschaft in Aalen (http://www.focus.de/sport/fussball/fussball-nationalmannschaft-u17-junioren-weiter-auf-em-kurs_aid_274525.html). An das Spiel kann ich mich ehrlich gesagt kaum noch zu erinnern. Das Stadion finde ich nicht sonderlich schön und relativ klein. Für mich ein typischen Dritt- oder Viertliga-Stadion.
2007 war ich bei einem EM-Qualifikationsspiel der U17-Nationalmannschaft in Aalen (http://www.focus.de/sport/fussball/fussball-nationalmannschaft-u17-junioren-weiter-auf-em-kurs_aid_274525.html). An das Spiel kann ich mich ehrlich gesagt kaum noch zu erinnern. Das Stadion finde ich nicht sonderlich schön und relativ klein. Für mich ein typischen Dritt- oder Viertliga-Stadion.
31.12.2012 - 23:31 Uhr
War dieses Jahr mit nem Kumpel bei Real - Atletico (Madrid Stadtderby), saß einer schräg vor uns in der ersten Reihe, kam erst 20 Minuten nach Spielbeginn (sein Kumpel war schon da), hat dann das ganze Spiel verpennt und zwischen drin gekot... Hab noch nie einen so fertigen Typ im Stadion gesehn, keine Ahnung ob der zu viel getrunken hatte oder einfach nur ziemlich krank war.. :ugly
31.12.2012 - 23:33 Uhr
Zitat von Petite_Rosso:
War dieses Jahr mit nem Kumpel bei Real - Atletico (Madrid Stadtderby), saß einer schräg vor uns in der ersten Reihe, kam erst 20 Minuten nach Spielbeginn (sein Kumpel war schon da), hat dann das ganze Spiel verpennt und zwischen drin gekot... Hab noch nie einen so fertigen Typ im Stadion gesehn, keine Ahnung ob der zu viel getrunken hatte oder einfach nur ziemlich krank war.. :ugly
>>> Zum Spiel, Atletico hat mich auf ganzer Linie enttäuscht, Falcao kam leider auch nicht zum Stich. Sonst war die Stimmung super, Real Fans hatten vorher eine rießen Choreo über alle Ebenen auf ihrer Seite gezeigt, war cool.
War dieses Jahr mit nem Kumpel bei Real - Atletico (Madrid Stadtderby), saß einer schräg vor uns in der ersten Reihe, kam erst 20 Minuten nach Spielbeginn (sein Kumpel war schon da), hat dann das ganze Spiel verpennt und zwischen drin gekot... Hab noch nie einen so fertigen Typ im Stadion gesehn, keine Ahnung ob der zu viel getrunken hatte oder einfach nur ziemlich krank war.. :ugly
>>> Zum Spiel, Atletico hat mich auf ganzer Linie enttäuscht, Falcao kam leider auch nicht zum Stich. Sonst war die Stimmung super, Real Fans hatten vorher eine rießen Choreo über alle Ebenen auf ihrer Seite gezeigt, war cool.
02.01.2013 - 17:29 Uhr
Da ich über Weihnachten in London war konnte ich mir eines der "Boxing Day" Spiele am 26.12. anschauen. Da mir die großen Londoner Clubs mit über 80£ fürs Ticket etwas zu teuer waren habe ich mich recht schnell für das 'Craven Cottage' in Fulham entschieden. Der Preis von 50£ für eine der besseren Kategorien fand ich doch etwas angebrachter. Zudem wollte ich schon immer mal das 'Cottage' also das Clubhaus des Fulham F.C. sehen. Das Clubhaus ist eines der ältesten noch aktiven Clubhäuser im Profifußball und steht in einer Ecke des Stadions, also da wo normalerweise eine Ecktribüne wäre.
Der Gegner war am diesem Tag Southampton aus dem Süden, welche aktuell gegen den Abstieg spielen. Die Anfahrt war an diesem Tag etwas schwierig da wohl in London traditionell über die Weihnachtsfeiertage Teile der 'Tube' erneuert werden. Ich konnte also nicht direkt mit der UBahn hin und habe mich entschieden mich mit dem Taxi dort abladen zu lassen und dem Hinweg einfach der Menge der Besucher zu folgen. Hinweis: ein Taxi ist in London kein günstiges Vergnügen. So kam ich nach kurzem Fußmarsch (an Spieltagen sind die Straßen rund um das Stadion abgeriegelt) an diesem regnerischem Tag am Stadion an. Der Zugang in das Stadion erfolgte durch enge Drehschleusen direkt unter die Tribüne. Was auffiel: es gab keine Leibesvisitation. Auf den Straßen war zwar berittene Polizei unterwegs aber ansonsten war man recht unbehelligt. Auch gab es, anders als in Deutschland, kaum Ordner auf den Rängen. Mein Platz (die Tickets sind Platzkarten) war bereits "besetzt" und in dem kurzen Moment des Überlegens zwischen "anquatschen und ggfs. den common sense missachten" und "einfach ein Plätze weiter vorne hinsitzen und ggfs. dem common sense folgen" habe ich mich kurzentschlossen einfach ein paar Reihen weiter vorne hingesetzt. An dieser Stelle würde mich interessieren ob jemand von euch weiß ob das in England üblich ist oder ob ich einfach nur Pech hatte. Wie ich später gesehen habe, hatte ich meinen Platz im ältesten Teil vom Cottage. Der "Johnny Hayes Stand" ist noch eine echte Holztribüne mit Sitzplätzen zum herunterklappen.
Was sofort auffiel: es fehlten Fahnen oder solche Dinge in den Blöcken der Fans. Weder im Gästeblock noch im Heimblock war sowas zu sehen. Auch gab es kaum gemeinsame Gesänge vom gelegentlichen "come on, Fulham!" oder irgendwas mit "Berbatov" (er spielt bei Fulham) mal abgesehen. Insofern war die Stimmung im Cottage ruhiger als z.B. im Wildpark, obwohl es praktisch ausverkauft war (> 27000 Besucher). Die Besucher waren durch die Bank weg begeisterte Fußballfans anders kann ich es nicht beschreiben. Die Sicht auf das Spielfeld war grandios. Wie in vielen Stadien Englands ist das Spielfeld etwas höher als z.B. die Bänke oder die Tribünen. Es sind auch keine Zäune zwischen Tribünen und Spielfeld, aber eine Art Graben in welchem Ordner stehen.
Das Spiel war relativ ereignislos: Fulham machte recht schnell das 1:0 sicher, bekam dann aber in der 83. Minute ein Gegentor und fing viel zu spät an wirklich zu kämpfen. Southampton versuchte engagiert das Spiel auf seine Seite zu ziehen allein es fehlte an der Effektivität. Nach dem Abpfiff verließen die Besucher ziemlich zügig das Stadion (auf ein Bier ins Pub nehme ich an).
Der Rückweg war relativ einfach: im vorbeilaufen habe ich mitbekommen das die Buslinie 22 direkt bis zum Oxford Circus fuhr und als Besitzer der Oystercard (etwas was ich jedem Londonbesucher empfehlen würde) konnte ich einfach in den Doppeldecker reinspringen und eine entspannte Fahrt in das Londoner Zentrum am Boxing Day (wo viele Geschäfte offen haben und mit dem Winterschlussverkauf beginnen) genießen.
Fazit: ein Abend welchen ich so schnell nicht vergessen werde, wegen der Stimmung, der nähe zum Spiel und dem begeisterten englischen Fußballpublikum.
Der Gegner war am diesem Tag Southampton aus dem Süden, welche aktuell gegen den Abstieg spielen. Die Anfahrt war an diesem Tag etwas schwierig da wohl in London traditionell über die Weihnachtsfeiertage Teile der 'Tube' erneuert werden. Ich konnte also nicht direkt mit der UBahn hin und habe mich entschieden mich mit dem Taxi dort abladen zu lassen und dem Hinweg einfach der Menge der Besucher zu folgen. Hinweis: ein Taxi ist in London kein günstiges Vergnügen. So kam ich nach kurzem Fußmarsch (an Spieltagen sind die Straßen rund um das Stadion abgeriegelt) an diesem regnerischem Tag am Stadion an. Der Zugang in das Stadion erfolgte durch enge Drehschleusen direkt unter die Tribüne. Was auffiel: es gab keine Leibesvisitation. Auf den Straßen war zwar berittene Polizei unterwegs aber ansonsten war man recht unbehelligt. Auch gab es, anders als in Deutschland, kaum Ordner auf den Rängen. Mein Platz (die Tickets sind Platzkarten) war bereits "besetzt" und in dem kurzen Moment des Überlegens zwischen "anquatschen und ggfs. den common sense missachten" und "einfach ein Plätze weiter vorne hinsitzen und ggfs. dem common sense folgen" habe ich mich kurzentschlossen einfach ein paar Reihen weiter vorne hingesetzt. An dieser Stelle würde mich interessieren ob jemand von euch weiß ob das in England üblich ist oder ob ich einfach nur Pech hatte. Wie ich später gesehen habe, hatte ich meinen Platz im ältesten Teil vom Cottage. Der "Johnny Hayes Stand" ist noch eine echte Holztribüne mit Sitzplätzen zum herunterklappen.
Was sofort auffiel: es fehlten Fahnen oder solche Dinge in den Blöcken der Fans. Weder im Gästeblock noch im Heimblock war sowas zu sehen. Auch gab es kaum gemeinsame Gesänge vom gelegentlichen "come on, Fulham!" oder irgendwas mit "Berbatov" (er spielt bei Fulham) mal abgesehen. Insofern war die Stimmung im Cottage ruhiger als z.B. im Wildpark, obwohl es praktisch ausverkauft war (> 27000 Besucher). Die Besucher waren durch die Bank weg begeisterte Fußballfans anders kann ich es nicht beschreiben. Die Sicht auf das Spielfeld war grandios. Wie in vielen Stadien Englands ist das Spielfeld etwas höher als z.B. die Bänke oder die Tribünen. Es sind auch keine Zäune zwischen Tribünen und Spielfeld, aber eine Art Graben in welchem Ordner stehen.
Das Spiel war relativ ereignislos: Fulham machte recht schnell das 1:0 sicher, bekam dann aber in der 83. Minute ein Gegentor und fing viel zu spät an wirklich zu kämpfen. Southampton versuchte engagiert das Spiel auf seine Seite zu ziehen allein es fehlte an der Effektivität. Nach dem Abpfiff verließen die Besucher ziemlich zügig das Stadion (auf ein Bier ins Pub nehme ich an).
Der Rückweg war relativ einfach: im vorbeilaufen habe ich mitbekommen das die Buslinie 22 direkt bis zum Oxford Circus fuhr und als Besitzer der Oystercard (etwas was ich jedem Londonbesucher empfehlen würde) konnte ich einfach in den Doppeldecker reinspringen und eine entspannte Fahrt in das Londoner Zentrum am Boxing Day (wo viele Geschäfte offen haben und mit dem Winterschlussverkauf beginnen) genießen.
Fazit: ein Abend welchen ich so schnell nicht vergessen werde, wegen der Stimmung, der nähe zum Spiel und dem begeisterten englischen Fußballpublikum.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Greif am 02.01.2013 um 17:33 Uhr bearbeitet
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